Uruguay
Tres Cuces

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Travelers at this place
    • Day2

      Adiós pelo largo

      November 17 in Uruguay ⋅ ☁️ 20 °C

      Hicimos un amigo en el avión, con quien compartimos el taxi a la ciudad y fuimos a la playa. Más tarde cambiamos dinero, conseguimos tarjetas sim para los teléfonos, compramos el ticket de bus para ir a cabo polonio y Mario se cortó el pelo 🥳🥳😅Read more

      Traveler

      Gefällst deiner Mama gut mit neuer Frisur😁👍

      Traveler

      Der Freundin auch 😂😂

      Traveler

      😄👍

      4 more comments
       
    • Day36

      Montevideo - erster Eindruck

      January 31, 2020 in Uruguay ⋅ 🌙 22 °C

      Die Busfahrt von Concordia nach Montevideo (mit Umsteigen in Salto) war überraschend unspektakulär, nur sehr schaukelig und etwa 1:20 Stunde länger als im Fahrplan angekündigt. Das einzig wirklich nennenswerte ist, dass wir zwar einen Einreisestempel für Uruguay aber keinen Ausreisestempel für Argentinien bekommen haben ... mal sehen, ob das irgendwann mal jemandem auffällt an einer Grenze. Aber für den Moment erstmal egal ... auf das Hier und Jetzt konzentrieren, was bedeutet, wir hatten im Bus mehrere Stunden Zeit die Landschaft Uruguays anzuschauen ... echt toll und beeindruckend! Viele grüne Wälder, trockene Felder, Pferde, die nicht abgemagert aussahen und glänzendes Fell hatten, vereinzelt Ziegen und Schafe, eine Art Farm, wo auf einer Weide eine Herde Alpakas stand, viele Weiden mit Rindern, große Greifvögel, die am Himmel kreisen, irgendwie idyllisch :) und macht Lust auf mehr davon!
      Montevideo dagegen macht seinem Namen als Hauptstadt auch alle Ehre. Es sieht modern aus, fast schon europäisch, nicht so chaotisch, an wichtigen Orten stehen riesige Fahnenmasten mit der Flagge Uruguays, und es sind viele Menschen unterwegs. Unsere Unterkunft ist gut :) die Gastgeberin sympathisch und hilfsbereit, und auch gegen die Gesellschaft von Ron (getigerte Katze) und Lola (lebensfroher Hund) haben wir nix einzuwenden. Ein Tipp des Hauses: Eis von El Cigale - das beste Eis, dass ihr je gegessen habt (Favorit der Mutter: Chocolate a la italiana - Schokoeis mit Schokostücken, Walnüssen und Rosinen, Favorit der Tochter: Dulce de Leche - typisch südamerikanisch, eine Art Karamell vielleicht). Ich entscheide mich für das empfohlene Chocolate a la italiana und Maracuya und bereue es nicht, es schmeckt fantastisch!
      Das Schönste ist aber trotzdem, der mit bunten Lichtern und Wimpelketten geschmückte Platz :) ich glaube, es gibt hier viel zu entdecken!!
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    • Day92

      Montevideo: Falsche Zeit, falscher Ort

      June 27 in Uruguay ⋅ 🌧 10 °C

      Von Colonia ging es mit dem Bus in die Hauptstadt Uruguays, Montevideo. Reiseberichte versprachen eine der lebenswertesten Städte Südamerikas, die Neugier war also geweckt.
      Wir schleppten unser Gepäck 3,5 km durch die Stadt bis zum Hostel, was auch wie ausgestorben war. Auf den ersten Blick bestach die Stadt nicht mit Charme. Die Gebäude waren runtergekommen und die Fassaden grau und angelaufen. Uns fiel beim ersten Spaziergang durch die Stadt schon auf, wie viele Obdachlose und hilfesuchende Menschen in den Hauseingängen und auf den Bürgersteigen lagen. Dieses Bild zeigte sich in den nächsten zwei Tagen immer wieder. Uruguay als Land, von dem uns berichtet wurde, als relativ wohlhabend, politisch stabil und sicher - der Stadtkern spiegelte das nicht wider.

      Wir verbrachten zwei Tage mit Stadterkunden und dem Lebensmitteleinkauf für die nächsten Tage. Auf einem riesigen Markt tummelten sich tausende Menschen, eng and eng durch die Straßen, an deren Rändern alles verkauft wurde, was man sich vorstellen kann. Von Shampoo über Kinderspielzeug bis zu unzähligen Obst- und Gemüsehändlern. Die Preise waren minimal günstiger als in den Supermärkten, das lockte die Menschenmassen hierher.

      An Wochenenden ist es in Millionenstädten meistens am coolsten, also verbrachten wir dieses in den Bars Montevideos. Leider konnte die Hauptstadt unserer Meinung nach auch hier nicht wirklich punkten. In der "Bar Bremen", die seit zwei Generationen von Deutschen geführt wird, lernten wir Detlef kennen, ein 70-jähriger Auswanderer und Verschwörungstheoretiker. Er erzählte uns aufgeregt von der schlimmen deutschen Regierung und dem armen Putin und der Giftspritze Corona-Impfung. Natürlich argumentierten wir dagegen an, aber eine bessere Wendung nahm das Gespräch nicht.
      Auf die Frage, wie es um die Politik in seiner Wahlheimat Uruguay steht, hatte er andererseits gar keine Antworten. Uns verwunderte, wie ein Mann der Deutschland vor 30 Jahren den Rücken gekehrt hat, weil er seiner Aussage nach hier besser Arbeit fand, so viel Energie und Zeitaufwand in das "recherchieren" von Unwahrheiten, in einem aus seiner Sicht weit entfernten Land, steckt, aber derselbe nicht einmal weiß, wer gerade die Regierung in seiner Wahlheimat bildet🤷‍♂️ Seis drum. Etwas ermüdet von so viel Schwurbelei verließen wir die Bar. Am Tag darauf fand Dominik eine coole Veranstaltung in einem Club, doch als wir die 3 km von unserem Hostel aus zurückgelegt hatten, standen wir nur vor einem leeren Gebäude. Google Maps hat auch nicht immer recht. Die Veranstaltung fand wohl ausnahmsweise in einem 14km entfernen Ort statt. Frustriert gingen wir wieder nach Hause.
      Das Wetter spielte auch die ganze Zeit nicht mit und der Wind war kalt und es zeigte sich in dem drei Tagen kein einziger Sonnenstrahl.

      Wir freuten uns also nach den drei Tagen weiterzuzuiehen. Und wir haben mit einem Lächeln festgestellt, dass das der erste Ort war, seit Beginn unserer Reise, der uns nicht gut gefallen hat.

      Eine spannende Sache ist doch passiert: Wir schlenderten durch die Straßen der Altstadt und fanden uns auf einmal in einem Filmset wieder. Eine Frau der Crew sagte uns, dass hier gerade die zweite Staffel der Amazon Prime Serie "Yosi, the regretful spy" über einen argentinischen Geheimagenten gedreht würde und wir konnten quasi im Filmset dabei zusehen. Warum uns keiner wegschickte, wunderte uns selber.
      Wir überlegten, was wohl in der Szene zuvor passiert sein musste. Wahrscheinlich hat ein Überfall samt einer Explosion stattgefunden, denn die Schauspieler setzten desorientierte Gesichtsausdrücke auf, es würde geschrien und einige hatten Wunden geschminkt. Es wurde künstlich Staub aufgewirbelt und die Situation wirkte sehr angespannt und hektisch. Der Trailer sieht zumindest ganz spannend aus. :)

      Unsere nächste Station heißt jetzt: Punta del Este.
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      André Steffans

      Ja, Montevideo... Haltet euch nicht zu lange in Uruguay auf. Auf dem Weg nach Punta del Este vielleicht n Stopp in Piriapolis, aber sonst...

      6/29/22Reply
      Traveler

      In 2 Tagen geht's nach Brasilien, wir freuen uns schon!!

      7/2/22Reply

      Erstaunlich was ihr alles seht. Hoffentlich geht es euch gut und es soll auch so bleiben . Bis jetzt zeigt sich Uruguay nicht von seiner besten Seite. Hoffentlich wird's bald besser. Wir wünschen euch alles alles Gute. Passt auf euch auf. [Theresia Buschheuer]

      6/30/22Reply
      Traveler

      Danke liebe Resi, wir sind gerade in Punta del Diabolo, immer noch in Uruguay :-) hier ist was wunderschön!

      7/2/22Reply
       
    • Day25

      Montevideo, Uruguay/ウルグアイのモンテビデオ

      January 25, 2020 in Uruguay ⋅ ☁️ 26 °C

      Returning to Uruguay, I visited the capital Montevideo. I found it to be rather drab, compared to Rio and Buenos Aires. ウルグアイへ戻って、首都のモンテビデオを観光しました。モテビデオはリオとブエノスアイレスと比べて、地味な感じでした。

      Beautiful place. Have a great this place from Cat

      1/26/20Reply
      Traveler

      Yes, it was really very nice. Good weather too. Summer

      1/26/20Reply

      Great

      2/4/20Reply
       
    • Day66

      Bus nach Montevideo

      November 23 in Uruguay ⋅ ☀️ 24 °C

      Heute stand mal wieder ein Reisetag auf dem Plan. Aber erstmal starteten wir den Tag mit Joggen, Yoga und Alex schaute sich das WM-Elend der Deutschen Nationalmannschaft gegen Japan an. Nach der ersten Hälfte war er noch ganz euphorisch. Naja, was soll’s.
      Danach sind wir knapp 3h mit dem Bus von Colonia nach Montevideo gefahren und haben unser sehr schönes Apartment bezogen. Anschließend sind wir für erste Eindrücke und einen Kaffee in die Stadt gelaufen.
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      Traveler

      Auch dort gibt es den gleichen Karottenkuchen wie hier 😅

      Traveler

      Wie schön, echt Luxus

       
    • Day16

      Montevideo

      July 14 in Uruguay ⋅ ☁️ 14 °C

      My flight to Ecuador incldes a 16 hour layover in Montevideo, Uruguay, which is fine by me. I get to explore a new city.

      Landed around 3pm and got through customs and baggage claim and into a taxi in about 15 minutes total. Crazy. Got to my hotel in centro and walked to old town. There's a number of nice old buildings but mostly a mix. Found a mercado by the port that has several restaurants under one roof. It was closing soon so i kept going.

      Went to another mercado close to my hotel and ubered to a 3rd mercado that Simon recommended. It was pretty quiet everywhere. Maybe i was too early but it was cold and rainy too. Shame about the weather because there are beautiful beaches everywhere here but its their winter.

      Then walked to the Simon-recommended Montevideo beer company, which was a mansion turned into a brewery/club. Super nice and fun. Walked more to another beer place but it was closed and so i sat down at a busy place across the street for some food finally.

      I chatted with the guy sitting next to me until his friends showed up. And just as i was about to ask for my bill to go somewhere else, another beer got placed in front of me. And the guys invited me over to try some of their food.

      Decided to order the same dish for myself, and the chef came out to explain something. I didn't really understand but agreed to whatever he was saying. Later the chef came back out to make sure I enjoyed the meal haha. When does that ever happen? Talked to the owner quite a bit too. Super friendly place.

      Slowly making my way towards my hotel, found one more brewery. Made it my last stop after chatting with the bartender and off to bed.
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      Very nice. [sharron]

      7/18/22Reply

      Just loving to read about your fabulous trip enjoy it all with envy. xxx [Sharron]

      7/25/22Reply
       
    • Day2

      Ein Alfajor in der Altstadt

      November 19 in Uruguay ⋅ ⛅ 24 °C

      Der erste richtige Tag in Uruguay beginnt mit einem Alfajor auf dem Hauptplatz.
      Nachdem ich mich mit den Händlern über Paninibilder ausgetauscht habe, geht es durch die Altstadt und Hafen, um dort Empanadas zu verschlingen :). Direkt in Montevideo gibt es Zeichen der italienischen Vergangenheit. So ist am Plaza de la Constitución im Brunnen Indipendiente anstelle von independiente geschrieben. Der Architekt konnte damals kein Spanisch 😃Read more

      Traveler

      Guten Morgen, lieber Frederick.

      Traveler

      Die Espanadas sehen lecker aus.Liebe Grüße, Mama

       
    • Day1

      Montevideo

      November 18 in Uruguay ⋅ ⛅ 24 °C

      Nachdem ich die Kälte Deutschlands hinter mir gelassen habe, empfing mich Montevideo mit Sonnenschein und 25 Grad. Gleich nach der Landung ging es schon direkt ins Centenario Stadion, in dem u.a. das Finale der Wm 1930 stattgefunden hat. Anschließend ging es mit müden Beinen zum Rambla, um dort das rege Treiben (hat schon mal jemand einen Hund auf einem Moped mit Helm gesehen? 😃) und den Sonnenuntergang anzuschauen, um daraufhin müde ins Bett zu fallen.Read more

      Guten Morgen, lieber Frederick, das ist ja toll, was Du Alles erlebst! Und die schöne Wärme. Das Fussballstadium war sicher beeindruckend. LG Mama 😁 [Monika Frohnmaier-v.]

       
    • Day16

      Die Hochzeit / The Wedding

      October 31 in Uruguay ⋅ ⛅ 12 °C

      //ENGLISH VERSION BELOW//
      Nochmal für den Kontext: Mattias und ich haben uns im Auslandsjahr 2014/2015 auf den Versterålen (Nordnorwegen) kennengelernt. Er war auch ein Austauschschüler mit AFS. Wir haben über die Jahre Kontakt gehalten und Mattias war uns sogar 2018 (glaube ich) mit seiner Familie in Deutschland besuchen.
      So kam es im Juni diesen Jahres (2022) dazu, dass Mattias mich anrief, mir von seiner Verlobung mit Manu berichtete und mich zu seiner Hochzeit Ende Oktober einlud. Ich habe letztendlich zusagen können und habe die Hochzeit als Startpunkt meiner Südamerikareise genommen.
      Die einzelnen Events der Hochzeit waren auf zwei Tage aufgeteilt. Dieser Beitrag handelt von diesen zwei wundervollen Tagen.

      - Erster Tag, Donnerstag -
      Opening shot: Montevideo, Regen, Wind, Simone und Marvin sitzen im Taxi auf dem Weg zum Standesamt in Montevideo.
      Wir dachten eigentlich, dass wir zu spät wären. Es stellte sich jedoch heraus, dass das sonst so pünktliche Standesamt ein wenig mit all den Hochzeiten hinterher hing. Das Standesamt muss man sich wie ein großes Gebäude mit mehreren Zimmern für Trauungen vorstellen. Es geschehen mehrere Trauungen gleichzeitig. Das bedeutet also auch, dass mehrere Hochzeitsgesellschaften im Vorraum warten.
      Das war für Simone und mich übrigens sehr verwirrend, weil wir noch kaum Leute kannten. Somit fiel es uns ziemlich schwer, herauszufinden, wen man begrüßt und wen nicht.

      Jedenfalls haben wir im Standesamt gewartet und z.B. die deutsche Gastfamilie getroffen, die extra aus Deutschland angereist ist (und nur für insg. eine Woche geblieben ist). Ebenso ist die norwegische Gastfamilie angereist, bei der Manu ihre Zeit in Norwegen verbracht hat. Mattias und Manu haben sich nämlich über AFS und das Auslandsjahr kennen und lieben gelernt.

      Nach kurzer Zeit war es aber soweit: Es ging mit ca. 40 Leuten in den zweiten Stock in einen 40 m2 großen Raum. Alle versammelten sich um den großen Tisch, der vorne stand. Die Standesbeamtin legte sich eine Schärpe in Uruguayflaggenfarben um und erzählte ein paar Sachen auf spanisch, die ich alle nicht verstanden habe (sorry). Danach ging es an die Unterschriften des Brautpaars und der Trauzeugen.
      Im Gegensatz zu Deutschland haben Braut und Bräutigam jeweils 2 Trauzeugen, die auch mit unterschreiben. Sobald das vollbracht ist, spricht die Standesbeamtin nochmal ein paar Worte und dann gibt es den Kuss und alle flippen aus.
      Danach kommt eine Tradition, die auch sehr ähnlich zu uns bekannten Traditionen ist. Alle versammeln sich vor dem Standesamt und schmeißen mit Reis. Den Reis verkauft eine alte Dame an einem Stand vor dem Standesamt in allen möglichen Farben.

      Side note: Interessant zu sehen war, dass der Vater von Manu immer kleine Machtspielchen mit Mattias gespielt hat. Ich weiß nicht, ob das hier einfach so üblich ist, ob er Manu noch nicht loslassen konnte, oder etwas anderes. Aber z.B. beim Reiswerfen hat er Mattias (gefühlt) ein halbes Kilo Reis in den Rücken geschüttet. Solche kleinen Spielchen gab es mehrmals.
      So hat er z.B. auch beim ersten Tanz des Brautpaares nach 5-10Sek mit seiner Frau die Tanzfläche betreten, was mir ein wenig schnell vorkam.
      Er ist ein super lieber Mensch, die Aktionen kamen mir dennoch ein wenig heftig vor.

      Hiermit war der offizielle Part nun abgeschlossen und der Großteil der Hochzeitsgesellschaft machte sich auf den Weg in die Wohnung von Mattias und Manu.
      Simone und ich machten nochmal einen kleinen Abstecher zum Anzugverleih, wo wir meinen Anzug für Freitag abholten. Danach fuhren wir auch in die Wohnung des Brautpaares.

      Dort angekommen, gab es Schnittchen und Drinks für 2-3h. Viel angeregtes Reden auf spanisch, bei welchem ich natürlich nicht so gut partizipieren konnte.
      Ich muss aber der Fairness halber sagen, dass die Fam. von Mattias immer versucht hat, so gut wie möglich zu übersetzen, wofür ich sehr dankbar bin.
      Als die Gesellschaft sich nach und nach verabschiedete, sind Simone und ich ins Hostel zurückgefahren und haben ein wenig geschlafen. Die Beschäftigung mit einer komplett neuen Sprache und die Aufregung mit all den Leuten machen dann doch müder als man denkt.
      Das finale Event des Tages war ein informelles Abendessen mit dem Brautpaar, der Familie von Mattias und allen internationalen Gästen.

      - Zweiter Tag - Die Party -
      Am Freitag haben Simone und ich es richtig ruhig angehen lassen. Wir haben lange geschlafen, ich habe Sport gemacht und nochmal einen nap gemacht. Das hatte zum einen den Grund, dass es Simone nicht so gut ging. Zum anderen begann die Party erst um 21.00 Uhr und ging fest bis 04.30 Uhr morgens. Aus diesem Grund wollten wir natürlich so fit wie möglich sein.

      Um 19.00 Uhr machten wir uns dann fertig und gingen ein Bier trinken. Wir wurden halb neun von einem Shuttle abgeholt und würden eine halbe Stunde zur Location fahren, weshalb wir uns schon mal einstimmen wollten. Außerdem waren wir komplett eingekleidet und es war ein gutes Gefühl, schon mal ein wenig unter die Leute zu kommen. ^^
      Der Shuttle holte uns bei Nick (Mattias bestem Freund) ab und war zum Glück schon relativ voll, was bedeutete, dass wir nicht mehr so viele Leute abholten mussten und ziemlich direkt zur Location fuhren.

      Vor der Hochzeit malt man sich natürlich vieles aus, wie die Party werden könnte. Man fährt auf ein großes Fest auf einem komplett neuen Kontinent mit einer anderen Kultur. Die Musik, die Sprache, die Geschichte und vielleicht auch die Einstellungen sind anders. Dadurch fällt es einem schwer, einzuschätzen, was auf einen wartet.

      Aus diesem Grund war ich sehr gespannt auf die Location, als wir auf den Hof rollten und ich muss sagen, dass es wunderschön war. Der ganze Raum war mit weißen Tüchern geschmückt, die Gäste saßen an großen, runden Tischen und es lief entspannte, aber anregende Musik. Alle waren natürlich perfekt gekleidet und es wurden schon Häppchen rumgereicht.
      Bei der Beschreibung fällt bestimmt auf, dass das gar nicht mal so anders als eine typische deutsche Hochzeit klingt. Das ist auch so… außer dass die Leute besser tanzen können und auch viel schneller auf der Tanzfläche sind (wer hätte es gedacht haha).
      Dort angekommen, haben wir erstmal die Location erkundet. Es gab Fotowände und wir haben alle begrüßt, die wir kannten.

      Dann änderte sich auf einmal die Musik und Manu hatte ihren Auftritt. Sie kam in weißem Kleid, eine große Treppe herunter, begleitet von ihren Eltern.
      Dieser Moment ging direkt in den ersten Tanz über und endete darin, dass die Tanzfläche voll war und die Musik sehr schnell auf Reggaeton wechselte.
      …da meine Erinnerungen nur noch eine verschwommene Masse sind und in ihrer chronologischen Reihenfolge leicht zu verwechseln sind, zähle ich jetzt noch 1-2 Eckpunkte des Abends auf:

      Jedes Familienmitglied hat Reden über und für das Brautpaar gehalten, aber das habe ich natürlich wieder nicht verstanden.
      Einer der Freunde von Mattias und Manu ist Rapper und hat einen seiner Songs performed.
      Es gab Lasagne und andere Gänge zwischendurch. Wir saßen übrigens am Tisch des Brautpaars.
      Es wurden die Torten angeschnitten und verteilt.
      Ein super junges Baby hatte ungefähr 10 Minuten lang meinen Zeigefinger in seiner Hand (cute as hell).
      Es wurde sehr viel getanzt und sehr viel getrunken. Hier wird übrigens sehr gerne Fernet mit Cola getrunken (Kräuterschnaps, welcher Jägermeister ähnelt). Schmeckt mir gar nicht haha.

      Dann endete die Party Punkt 04.30 Uhr und es ging mit dem Shuttle nach Hause (das pünktliche Ende hat noch mit Coronaregelungen zu tun). Alles in allem war es ein wundervoller Abend und wir hatten viel Spaß.
      Ich bin dankbar, dabei gewesen zu sein und dankbar für die Gastfreundschaft der Familie von Mattias und von allen anderen auch.

      Herzlichen Glückwunsch an Mattias und Manu! <3

      //ENGLISH VERSION//
      Again, for context, Mattias and I met during our year abroad in Versterålen (northern Norway) in 2014/2015. He was also an exchange student with AFS. We have kept in touch over the years, and Mattias even came to visit us in 2018 (I think) with his family in Germany.
      So it was in June of this year (2022) that Mattias called me, told me about his engagement with Manu, and invited me to his wedding at the end of October. I was able to arrange it and took the wedding as the starting point of my South America trip.
      The individual events of the wedding were divided into two days. This post is about those two beautiful days.

      - The first day, Thursday -
      Opening shot: Montevideo, rain, wind, Simone and Marvin sitting in the cab on the way to the registry office in Montevideo.
      We thought we were too late. However, it turned out that the usually so punctual registry office was a little behind with all the weddings. You have to think of the registry office as a large building with several wedding rooms. Several weddings are happening at the same time. So that also means several wedding parties are waiting in the anteroom.
      This was very confusing for Simone and me, by the way, because we hardly knew any people. So it was pretty hard for us to figure out who to greet and who not to greet.

      Anyway, we waited in the registry office and met e.g. the German host family, who came just for the wedding from Germany (and stayed only for a total of one week). Also, the Norwegian host family arrived, with whom Manu spent her time in Norway. Mattias and Manu met and fell in love through AFS and their year abroad in Norway.

      After a short time, however, it was time to go to the second floor with about 40 people in a 40 m2 room. Everyone gathered around the large table in front. The registrar put on a waistband in Uruguay flag colors and said a few things in Spanish, which I didn't understand (sorry). Then it was on to the signatures of the bride and groom and the witnesses.
      Unlike in Germany, the bride and groom each have two witnesses to the marriage, who also sign. Once that is done, the registrar speaks a few words again, and then there is the kiss, and everyone freaks out.
      After that comes a tradition that is also very similar to the traditions we know in Germany. Everyone gathers in front of the registry office and throws rice. An old lady sells rice at a stand in front of the registry office in all possible colors.

      With this, the official part was now finished, and the majority of the wedding party made their way to Mattias and Manu's apartment.
      Simone and I made a small detour to the suit rental, where we picked up my suit for Friday. After that, we also went to the bride and groom's apartment.

      Once there, we had canapés and drinks for 2-3h. A lot of exciting talking in Spanish, in which I could not participate so well.
      But I must say in fairness that the family of Mattias has always tried to translate as well as possible, for which I am very grateful.
      Simone and I returned to the hostel as the company gradually departed and slept for a bit. Dealing with a completely new language and the excitement of all the people makes you more tired than you think.
      The day's final event was an informal dinner with the bride and groom, Mattias' family, and all the international guests.

      - Second day - The party -
      On Friday, Simone and I took it easy. We slept for a long time. I did some sports and took a nap. One reason for that was that Simone was not feeling well. On the other hand, the party started only at 9 PM and went firmly to 04.30 AM. For this reason, we wanted to be as fit as possible.

      At 7 PM, we got ready and went for a beer. We were picked up by a shuttle at half past eight and would drive half an hour to the location, so we wanted to get in the mood. Besides, we were fully dressed up, and it was a good feeling to already get a little bit among the people. ^^
      The shuttle picked us up at Nick's (Mattia's best friend) place, and luckily it was already relatively full of people, so we didn't have to pick up as many people and went pretty much straight to the location.

      Before the wedding, of course, you imagine many things about how the party might turn out. You're going to a big party on a completely new continent with a different culture. The music, the language, the history, and maybe the attitudes are different. As a result, it's hard to gauge what's waiting for you.

      For this reason, I was very excited about the location when we rolled into the courtyard, and I have to say it was beautiful. The room was decorated with white cloths, guests were seated at large round tables, and relaxed but energizing music played. Everyone was dressed perfectly, of course, and servers were already passing around appetizers.
      I'm sure you'll notice from the description that this doesn't sound all that different from a typical German wedding. It is... except that people can dance better and are also much faster on the dance floor (who would have thought it, haha).
      Once we got there, we explored the venue first. There were photo walls, and we said hello to everyone we knew.

      Then all of a sudden, the music changed, and Manu made her entrance. She came down a giant staircase in a white dress, accompanied by her parents.
      This moment went directly into the first dance and ended with the dance floor being packed, and the music changed very quickly to reggaeton.
      ...Since my memories are now only a blurry mass and easily confused in their chronological order, I will now list 1-2 key points of the evening:

      Every family member made speeches about and for the bride and groom, but I didn't understand that again.
      One of Mattias and Manu's friends is a rapper and performed one of his songs.
      There was lasagna and other courses in between. By the way, we sat at the bride and groom's table.
      The wedding cakes were cut and distributed.
      A super young baby had my index finger in his hand for about 10 minutes (cute as hell).
      There was a lot of dancing and a lot of drinking. By the way, people here like to drink Fernet with Coke (herbal schnapps, which resembles Jägermeister). I was not fond of it at all, haha.

      Then the party ended at 04:30 AM sharp, and we took the shuttle home (the punctual end still has to do with corona regulations). Overall, it was a wonderful evening, and we had a lot of fun.
      I am grateful to have been there and thankful for the hospitality of Mattias' family and everyone else's.

      Congratulations to Mattias and Manu! <3
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      Traveler

      Ultra spannend & schön geschrieben! Man war gefühlt mit dabei.😍 Wie viele Leute schätzt du waren auf der Hochzeit?

      Marvin Grocholl

      160 :)

       
    • Day69

      Mirador panorámico de la Intendencia

      November 26 in Uruguay ⋅ 🌙 23 °C

      Den Tag ließen wir auf der Aussichtsplattform des Rathaus auf 80m Höhe ausklingen. Es bot sich ein wunderschöner Ausblick auf Montevideo. Hier genossen wir den Sonnenuntergang.
      Der Zugang zur Plattform ist kostenfrei und für jeden zugänglich. Das finden wir wirklich toll, weil damit wirklich jeder die Möglichkeit hat, diesen Blick zu genießen.
      Auf dem Weg zum Apartment stolperten wir in eine Straßenparty. Scheinbar von Studenten organisiert. Aufgetreten sind verschiedene Chöre, die scheinbar gesellschaftskritisch oder politische Songs zum Besten gaben. Wir haben natürlich nichts verstanden 😅 aber es war trotzdem echt gut gemacht. Ausgeschenkt wurde Wein und Bier. Es gab sogar das deutsche „Craft und Premium Beer“ 5,0 aus Deutschland 🙈.
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    You might also know this place by the following names:

    Tres Cruces, Tres Cuces

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