Vietnam
Hoàn Kiếm

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436 travelers at this place

  • Day149

    Streetfood Tour durch Hanoi

    February 18 in Vietnam ⋅ ⛅ 17 °C

    Durch freundliche Empfehlung aus München sind wir auf die Street Food Tour von Ha (so heißt der Guide) gestoßen 😉

    Wie sich herausstellte, ist Ha der erste findige Foodie, der seine Liebe zu Streetfood in ein Geschäft verwandelte. Seit 8 Jahren bietet er die Tour durch das Old Quarter in Hanoi an. Gemeinsam spazieren wir durch die hektischen Straßen, während er ununterbrochen etwas zur Stadt, den Menschen und dem Essen erzählt.

    Der Hauptgrund der Tour ist das Street Food: alles, was uns am Straßenrand gefällt und interessiert, dürfen wir probieren. Und uns gefällt viel 😁

    Starten tun wir in einem fantastischen, kleinen Restaurant, durch das man nur durch eine enge Gasse gelangt (den Eingang würden wir schwer finden). Dort gibt es eine besondere Phó (vietnamesische Nudelsuppe) - nämlich mit frittierten Nudeln. Dazu einen Salat aus tropischen Früchten mit Maracuja Dressing 😍 Weiter geht es mit gebackenem Tofu getoppt mit frittiertem Lemongrass. Es geht also himmlisch los, und das ist erst der Anfang.

    Im Laufe des Abends probieren wir noch einige Köstlichkeiten und sitzen dabei nicht nur einmal auf bunten Plastikhockern an der Straße oder in Lokalen, die in Deutschland wegen fehlender Hygienevorschriften schließen müssten 😂:
    - Verschiedene Rice Pancakes
    - Banh Mi
    - Roti mit Matcha
    - Bunh
    - Sticky Rice mit Mango & Kokosnuss Eiscreme
    -...

    Die Verkostung geht so lange bis wir irgendwann „Stopp“ sagen (müssen). Zum Abschluss bringt Ha uns auf eine Rooftop Bar wo er sich verabschiedet und wir den Abend bei Cocktails ausklingen lassen.
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  • Day76

    Zeitvertreib in Hanoi

    March 15 in Vietnam ⋅ ⛅ 23 °C

    Heute sind wir ein wenig durch die Stadt spaziert.

    Es ist wie es ist: Hanoi bekommt keinen Titel für die schönste Stadt oder dergleichen...
    Wir verpassen also nicht wirklich viel, wenn wir uns an die angeordnete Schonung halten.

    Doch immerhin lässt es sich hier lecker essen gehen. 😋
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  • Day81

    Der letzte Inlandsflug

    March 20 in Vietnam ⋅ ☁️ 21 °C

    Mit einer unangekündigten Verspätung von drei Stunden flogen wir heute von Nha Trang nach Hanoi.
    Vermutlich hat die Fluggesellschaft auf Grund der wenigen Passagiere ihre Maschinen zusammengelegt.✈️

    Auch wenn Corona hier immernoch wenig verbreitet ist, hinterlässt es im Verkehr und für Hotels, Restaurant- und Ladenbesitzer seine Spuren.
    Viele Läden haben geschlossen, weil die Touristen ausbleiben. Auch hier drücken wir die Daumen, dass alle wieder auf die Beine kommen. ✊

    Wenigstens hat uns die Stadt Hanoi heute mit wärmerem Wetter zum Abschied empfangen. 🌇

    Jetzt heißt es: Koffer ein letztes Mal packen und gespannt darauf warten, ob unser Flug nach Hause auch wirklich startet... 🤭
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  • Day118

    Hanoi - Street Art und mehr...

    December 27, 2019 in Vietnam ⋅ ☁️ 12 °C

    Für den letzten Tag in Hanoi hatten wir nicht mehr wirklich viel geplant. Wir sind einfach ein wenig herum gelaufen. Dabei haben wir neben einiger Street Art, auch eine alte Brücke besucht, die von Franzosen gebaut wurde. Und immer wieder haben wir Pausen gemacht bei Kokoskaffee oder Eierkaffee (Egg Coffee). Mjam 😋 (außer beim Cafe „The Note“ - der mit Abstand schlechteste Egg Coffee soweit, gehypte Instagram Locations sind halt doch nicht so dolle)
    Zum Mittag hatten wir dann eine heiße Nudelsuppe, weil es nach dem Regen am Vortag extrem abgekühlt hat. Und natürlich war es mal wieder so, dass alle Restaurants zu oder voll waren und wir daher ewig herumlaufen mussten. Irgendwie ist es bei uns immer so, dass wenn man einfach mal drauf los läuft, findet man nie was bzw. alles hat zu.
    Oft ist es auch so, dass wenn wir irgendwo hinkommen alles voll ist und sobald wir gehen ist fast alles leer. 🙄 Naja, soll uns das was sagen? 😆
    Am Abend besuchten wir dann noch den Nachtmarkt und liefen um den See „Hoan Kien“, da dort am Wochenende die Straße gesperrt wird und viele Leute dort tanzen und Musik machen.
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  • Day115

    Hanoi - Fröhliche Weihnachten!

    December 24, 2019 in Vietnam ⋅ ⛅ 22 °C

    Am ersten Morgen in Vietnam, in der Hauptstadt Hanoi, konnten wir kaum unseren Ohren trauen, als wir morgens einen Gockel hörten... glücklicherweise ist es nur einer und der Lärm der Straßen ist auch ziemlich laut, so dass er kaum auffällt.
    Nach dem Frühstück im Hotel, machten wir uns auf die Stadt zu erkunden. Es ist sehr chaotisch und es gibt viel zu entdecken. Auf dem Weg gingen wir auch zum Café Dinh, das schon immer „hipster“ war , bevor es überhaupt erfunden wurde, und probierten den berühmten Eier Kaffee („Egg Coffee“). Es war wirklich fantastisch!
    Zum Mittagessen gab es unser erstes Streetfood, und zwar frittierte Sommerrollen und Teigtaschen. Danach ging es dann los zu unserer Free Walking Tour. Die Tour war sehr nett und wir erfuhren einiges über die Stadt, die Vietnamesen und die Geschichte. Unsere Gruppe bestand insgesamt aus 6 Leuten, zwei Österreichern, zwei Spaniern und uns. Nach der Tour gingen wir auch noch zusammen zur „Captain Skybar“, wo wir mit Blick über die Stadt leckere (und teure) Cocktails schlürften. Danach schauten wir dann noch bei der Kathedrale vorbei, wo es eine Show mit Gesang und Tanz gab, bevor wir zusammen auch noch zum Abendessen gingen.
    Danach gingen wir beide dann noch einmal zurück zur Kirche und es gab dann sogar einen Gottesdienst unter freiem Himmel...
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  • Day114

    Nächstes Land: Vietnam

    December 23, 2019 in Vietnam ⋅ ☀️ 29 °C

    An diesem Tag geht es nun weiter in ein neues Land, und zwar Vietnam 🇻🇳! Daher hieß es mal wieder zum Busbahnhof. Wir kauften das Ticket nach Hanoi und deckten uns noch mit leckerem laotischen Essen ein. Was für ein Gaumenschmaus zum Abschluss in Laos! 😊
    Zu unserer Überraschung ging die Busfahrt sogar früher los als geplant, aber das wurde schnell wieder relativiert, da der Bus etliche Stationen abfuhr um Waren einzuladen, die über die Grenze gefahren wurden... nach einer Weile ging es dann aber los zur Grenze... Der Grenzübergang war mal wieder ganz einfach und schnell vorbei. Kurz nach der Grenze gab es eine kleine Mittagspause, wo Bong geraucht wurde (nicht von uns) und ein netter Mann mit uns redete und uns die restlichen laotische Währung Kip in vietnamesiche Dong wechselte. Und dann begannen auch die Stopps zum Ausladen der Waren. Es gab auch einen Stopp zum Anziehen der Schrauben bei einem Rad...
    Dann auf einmal hieß es Buswechsel... Wir wechselten von unseren Minibus in einen Liegesesselbus. Es war sehr entspannt, liegend die Landschaft an sich vorbeiziehen zu lassen! 😊
    Die Straßenverhätlnisse in Vietnam sind wirklich deutlich besser als in Laos, so ging es nach anfänglichen Stopps schnell voran.
    Am Abend kamen wir in Hanoi an. Der Bus setzte uns ein bisschen außerhalb der Innenstadt an einer viel befahrenen Straße ab, aber glücklicherweise stand dort auch ein Taxi rum, das uns, nachdem wir den Preis runtergehandelt hatten, zur Unterkunft brachte. Nachdem wir dort eingecheckt hatten, sind wir noch ein wenig durch die chaotischen Straßen gelaufen (alles voll mit Roller hier) und haben noch eine Kleinigkeit gegessen.

    In Zusammenfassung zu Laos müssen wir sagen, dass es uns hier wirklich super gut gefallen hat. Die Menschen sind wirklich überaus freundlich und auch die Küche, insbesondere der Klebereis („Sticky Rice“), das Lap und der Lao-Salat, war wirklich super. Auch wirklich toll war, dass es endlich mal Brot in Form von Baguette gab und auch süße Stückchen bzw. Kuchen.
    Die asiatischen Länder sind doch sowieso alle gleich haben wir uns gedacht. Im Großen und Ganzen sind sie schon ähnlich, aber haben doch ihre Eigenheiten. Also ein bisschen „same same, but different“ wie die Laoten gerne sagen. Die Laoten sind auf jeden Fall stolz und benennen einfach alles mit „Lao“, so z.B. Beerlao, Lao Lao (Schnaps) oder Loti (anstelle von Roti, ein Pfannkuchen).
    Wirklich beeindruckend ist jedoch oft ihre Gelassenheit. Daher passiert es, dass die Angestellten oder Shopbetreiber auf ihrem Platz schlafen oder wenn etwas im Restaurant fehlt ihre Kinder im Pyjama zum Laden daneben schicken, um etwas zu kaufen... Gerne feiern sie auch ausgelassen, in Zelten auf der Straße mit lauter Musik.
    An manche Sachen gewöhnt man sich aber als Fremder nie. Das sind die Gockel und manchmal auch Hunde die einen viel zu früh aus dem Schlaf reißen, dass es fast nie Messer gibt, auch nicht für das Frühstück (dann muss man die Butter halt mit dem Löffel auf das Baguette schmieren) sowie, dass es kein Bewusstsein für Müll gibt und einfach alles entweder vom Boot hinter sich ins Wasser, oder beim Bus aus dem Fenster geworfen wird.
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  • Day73

    Das Corona holt uns ein

    March 12 in Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C

    Wir genossen heute einen sonnigen Pool-Tag in unserem Hotel mitten in den Reisfeldern.
    Bis wir uns am Abend auf zum Flughafen machten.
    Die nächste Station stand an: Hanoi. 🏙️

    Aus Hanoi fliegen wir nicht nur in ein paar Tagen nach Hause, Hanoi ist auch ein super Ausgangspunkt für viele schöne Aktivitäten.🦠

    Nach dem Flug und der Fahrt in die Stadt stiegen wir gerade aus unserem Taxi aus und steuerten auf unser gebuchtes Hotel zu.
    Dort verriegelte gerade ein Mitarbeiter von innen die Tür mit einem großen Vorhängeschloss.
    Sie haben einen Verdachtsfall auf Corona, daher bleiben alle Gäste die nächsten Tage dort eingesperrt.
    Ein Glück sind wir keine Stunde früher angereist, dann hätten wir womöglich auch dazu gehört...🍀

    Das Hotel organisierte eine alternative Unterkunft für uns.
    Doch die nächsten Tage werden wir wohl zweimal überlegen in welches Hotel wir uns einquartieren. Sollten wir dort ungewollt länger bleiben müssen, soll es wenigstens schön sein. 😉

    Jetzt müssen wir erst mal überlegen, was wir die nächsten Tage machen.
    Eben haben wir erfahren, dass eines unserer nächsten Ziele (die Insel Cat Ba) für Touristen geschlossen habe - Präventionsmaßnahmen wegen des Corona-Viruses. 😷

    Die Insel hat völlig Recht!
    Schade ist es für uns trotzdem. 🤔
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  • Day82

    Fazit Vietnam

    March 21 in Vietnam ⋅ ⛅ 26 °C

    Da wir uns online einchecken konnten, gehen wir davon aus, dass unser Flug auch geht und wir das Land heute verlassen. 🥺

    Es ist also Zeit für unser Fazit zu Vietnam und euch zu zeigen, was wir in diesem Land als "typisch" erlebt haben. 🤓

    1) Der Verkehr ist wir überall in Asien, jedoch fahren die Fahrer etwas weniger hektisch.
    Für alle Fußgänger gilt: du kannst jederzeit über die Straße gehen (die Ampelfarbe spielt hierbei keine Rolle), passe dich einfach dem Verkehr an und gehe keinen Schritt zurück. 👍

    2) Die Vietnamesen sind ein ziemlich trinkwütiges Volk. Wenn sie erst einmal zum Trinken zusammen sitzen, vergehen kaum fünf Minuten, in denen einmal nicht mit ausnahmslos jedem am Tisch geprostet wird. (Statt "Prost" wird hier "Jo!" gerufen.)
    Dies tun sie, weil sie möchten, dass es jedem gut geht und jeder lächelt. 🤪

    3) Diese soziale Ader zeigt sich auch im nüchternen Alltag wieder. Fast jeder Vietnamese trägt in Zeiten wie diesen einen Mundschutz.
    Sie sagen: "Wir wissen, dass es uns nicht davor schützt angesteckt zu werden. Doch wir sind eine große Gemeinschaft und jeder muss auf jeden aufpassen. Wir tragen den Mundschutz, weil wir sichergehen möchten, dass wir niemanden anstecken."
    Welch schöne Einstellung! 👍👍👍

    4) Die Vietnamesen können genauso einfach leben wie in jedem anderen Bereich Süd-Ost-Asiens.
    Doch ihre Kleidung ist stets sauber und in einem guten Zustand! Alles andere wird als Beleidigung des Gegenübers empfunden.

    5) Polizisten werden immer von einem anderen Polizisten zum Schichtwechsel geleitet und auch von diesem abgeholt.
    Es macht einfach Spaß ihnen dabei zu zu sehen. 👮‍♂️👮‍♂️

    6) Auch die generelle Arbeitsweise ist hier einfach sehenswert. In Vietnam geht es auf der Arbeit sehr gemütlich zu. In der Regel sind es (nach deutscher Gewohnheit) immer zu viele Mitarbeiter an einem Fleck. Tatsächlich ist dies so, da Vietnamesen die Angewohnheit haben kommentarlos von heute auf morgen den Arbeitsplatz zu wechseln, daher muss der Betrieb durchgehend für genügend Ersatz sorgen.
    Dies bedeutet für die Mitarbeiter, dass sie auf der Arbeit immens viel Zeit haben. Diese verbringen sie sehr oft mit schlafen, Handy, Karten spielen oder Karaoke singen!
    Und das nennt sich Arbeit...? Es darf allerdings auch nicht vergessen werden, dass in diesen Ländern oft von früh bis spät für ein geringes Gehalt gearbeitet wird - und das 7 Tage / Woche.
    Die gemütliche Arbeitsweise sei ihnen also gegönnt! 👨‍🌾👩‍🌾

    7) Am meisten wird hier Pho (Nudelsuppe), Banh Mi (frisch belegtes Baguette mit Koriander) und Egg Coffee (Kaffee mit rohem Ei) verköstigt.
    Naja...dem einen schmeckt's, dem anderen nicht. 😅

    Insgesamt hat uns Vietnam wahnsinnig gut gefallen!
    Nicht zu letzt, weil es so abwechslungsreich ist.
    Neben schönen Stränden und Meer gibt es lebendige Großstädte, gemütliche Altstädte, eine faszinierende Natur und interessante Geschichte!

    Für uns steht fest: Wir kommen wieder!
    Außerdem müssen wir ja sowieso noch den Norden erkunden. 😉
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  • Day69

    Hanoi - eine total verrückte Stadt

    December 10, 2018 in Vietnam ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir landen 15 Uhr. Als wir auf unser Gepäck warten, begutachten wir den Himmel. Es sieht regnerisch aus.
    Nachdem wir unser Gepäck haben, werden wir für 18 Dollar abgeholt vom Flughafen. Und wie sich herausstellt lohnt sich das! Wir sind mitten drin im Gewusel und bekommen den Verkehr hautnah mit. Von allen Seiten quetschen sich Mopeds und Autos vorbei. Es wird ununterbrochen gehupt. Und wir sitzen sicher in unserem Taxi.
    Es gibt keine Regeln und auch wenn die Ampel auf rot steht, wird gefahren. Wer konsequent und sicher auftritt gewinnt. Das gilt auch für die Fußgänger. Willst du eine Kreuzung überqueren, musst du loslaufen. Ohne zu zögern. Wenn du zögerst, quetschen sich die Mopeds von allen Seiten vorbei und du bist gefangen.
    Am ersten Abend stresst uns das extrem. Der Verkehr, die vollen Straßen, die Gerüche, die vielen Menschen. Und das Wetter. Unerwartet sind in Hanoi 14 Grad und Regen. Darauf sind wir nicht vorbereitet und wir haben kaum dicke Sachen dabei. Von einem Tag auf den anderen sind in Hanoi die Temperaturen um 15 Grad gefallen. Das dauert meistens nicht lange an, doch leider sind wir genau in der Zeit hier. Also planen wir komplett um und buchen direkt einen Zug, der uns am Montag weiter in den Süden bringen wird.
    Nachdem wir 5 Millionen Vietnamesische Dong abgehoben haben, machen wir uns auf den Weg in die Altstadt. Die, wie vorab geplant, nur 2 Straßen neben unserem Hotel beginnt.
    Als wir zögerlich an einer Kreuzung stehen (niemals zögern - immer laufen), lächle ich einer Obsthändlerin zu. Großer Fehler! Sie reagiert sofort und hängt mir ungefragt ihren "Obststand" über die Schulter. "Foto, Foto," sagt sie und wir wissen beide in dem Moment, dass wir da nicht mehr rauskommen. "Okay, dann kaufen wir deine Ananas." Leider haben wir noch keine Ahnung und kein Gefühl fürs vietnamesische Geld. Im lauten Gewusel und hin und her, greift sie in das Portemonnaie und gibt uns Rückgeld. Als wir uns trennen, ahnen wir beide schon, dass das jetzt wahrscheinlich ein großer Schein war. Schlaues kleines Ding.
    Am Ende kosten uns 500 Gramm Ananas und das Foto, 18 Euro. Eigene Dummheit. Und auch nicht dramatisch. Wir haben ihr wahrscheinlich einen freien Tag ermöglicht. Trotzdem rennen wir danach noch einige Zeit mit blöden Vorurteilen im Kopf rum und "schreien" den aufdringlichen Obstverkäufer und Süßigkeitverkäufer schon von weiten ein lautes "Nein" entgegen. Ihr Trick: sie greifen einen gezuckerten Windbeutel aus ihrem Korb und legen ihn ungefragt in deine Hand "zum kosten". Aus Reflex greift man zu. Aber nicht mit uns. 18 Euro haben uns belehrt. Und in den Tagen in Hanoi laufen wir mit Händen in den Taschen durch die Straßen.

    Nach 2 Tagen gewöhnen wir uns immer mehr an Hanoi. Es gibt viele kleine Gassen zu entdecken. Überall wird auf der Straße gekocht. Die Vietnamesen sitzen auf kleinen Hokern und schmeißen Fleisch, Fisch und Muscheln in ihre Töpfe. Wir sehen wie ein halbes Schwein mitten auf dem kleinen Fußgängerweg zerlegt wird und überall warten Händler mit Gemüse und Früchte in Körbe darauf, dass sie uns etwas andrehen können.
    Letztendlich sind es nur die Wanderhändler, die sehr aufdringlich sind.
    In den Restaurants und Cafés werden wir herzlich begrüßt. Wir versuchen Vietnamesisch zu lernen und die Vietnamesen interessieren sich für Deutschland und versuchen Deutsch zu sprechen. Wir fühlen uns willkommen.
    Am ersten Abend landen wir in einem typisch - einheimischen Restaurant. Auf Empfehlung unseres Hotels. Ich bin froh, dass sie uns nicht in eine Tourihöhle gesteckt haben. Ich esse meine geliebte Pho Ga, die ich in Berlin auch sehr gerne gesessen habe. Und zu meinem überraschen schmeckt die Nudelsuppe genauso wie in Berlin. Bei Ralf gibt es Currytopf mit Reis.
    Im Allgemeinen kann man das Essen mit dem in Deutschland aber nicht vergleichen. Es grenzt sich auch vom Thailändischen ab. Ich muss mich manchmal noch etwas an die Gerüche gewöhnen. Hier wird viel in Brühe gekocht. Fleisch und Fisch wirkt noch sehr weich. Die Vietnamesen lassen oft Haut und Fett dran. Was mich etwas abschreckt. Außerdem sehen wir bei einer Tour durch die Stadt, einen Stand mit gebratenen Hunden. Irgendwie habe ich das Gefühl, das Vietnam einen kulinarischen Einfluss von den Chinesen hat oder andersrum. Die Restaurants sind auf die Touris ausgerichtete. Also landen wir erstmal doch in Touristenhöhlen. Manchmal müssen wir uns auch erstmal rantasten.
    Auf der anderen Seite hat Vietnam durch die Kolonialzeit einen kulinarischen Einschlag von den Franzosen. Es gibt Croissant, Baguettes, sehr guten Café und Froschschenkel. Außerdem das berühmte Ban Mi, was ich auch noch probieren werde.
    Durch die Kolonialzeit gibt es hier wunderschöne Gebäude und Fassaden. Alles ist sehr schmal und schlauchartig nach hinten erbaut. Wir lieben diesen Stil. Wir lieben diese Balkone. Es hat was romantisch-chaotisches, wenn die Fassade blättert, erdige Farben aufeinander treffen und sich überall Pflanzen ihren Weg suchen.
    Und dann wird ein Teil der Altstadt dicht gemacht. Die Fußgänger dürfen auf den großen Straßen laufen am Wochenende ohne vom motorisierten Verkehr erdrückt zu werden. Und von einem Tag auf den anderen ist Weihnachtszeit. Alles platzt plötzlich vor Schmuck und Weihnachtsdeko aus den Nähten. Es gibt sogar Stände mit Weihnachtskostüme für Babys bis Rentner. Total verrückt. Und die Temperatur steigt auch wieder.
    In der Woche wird die Temperatur wieder auf 22 Grad steigen. Der "Temperatursturz" war nur für einige Tage. Das ist normal für den Norden. Länger dürfte es auch nicht kalt sein, die Vietnamesen haben keine Heizungen.
    Heute geht es mit dem Nachtzug nach Hoi An. Dort werden wir uns für 3 Wochen einrichten.
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  • Day74

    Gefangen in Hanoi

    March 13 in Vietnam ⋅ ☁️ 24 °C

    Leider hat sich die Vermutung bestätigt:
    Es haben wirklich einige Dinge auf Grund des Corona-Viruses geschlossen... 😑
    Natürlich ist das völlig richtig und die ganze Welt sollte nachziehen. Trotzdem ist es einfach echt schade, dass einige unserer persönlichen Highlights dafür wegfallen. 😐

    Noch dazu hatten wir heute leider Grund einen Arzt aufzusuchen.
    Nach den ganzen Krankenhaus-Vergleichen in Thailand und Kambodscha durfte Vietnam nicht fehlen. ☝️

    Ergebnis des Besuchs:
    "Halten Sie Ruhe, reisen Sie nur dorthin, wo sich eine gute medizinische Versorgung befindet, meiden Sie Wasser, kommen Sie in fünf Tagen wieder."
    ..... Ein starkes Dejavu lässt Grüßen... 🙄

    Das schränkt uns natürlich nur noch mehr ein.
    Also haben wir erst mal unser Zimmer upgegradet - so lässt es sich zum einen gemütlicher Bettruhe halten und sollten wir wegen eines Corona-Verdachts eines anderen Hotelgastes eingesperrt werden, haben wir es auch gleich gemütlich. 😋
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You might also know this place by the following names:

Hoàn Kiếm, Hoan Kiem

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