Vietnam
Thành Phố Hà Nội

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873 travelers at this place:

  • Day28

    Hanoi

    November 24, 2019 in Vietnam ⋅ 🌙 24 °C

    Hanoi... Crazy,laut, dreckig! Aber was hab ich erwartet von einer asiatischen Großstadt? Nach Tokyo ist es aber doch ein echter Kulturschock. Mama am Flughafen finden: noch einfache Übung. Unser Flughafentransfer hat dann doch nicht so funktioniert, also ab in den Bus und mit Hilfe von maps.me zum Hotel. Geschafft! Es ist Samstag und rund um den Hoan-Kiem-See gibt es einen Night-market. Das haben wir gleich mal genutzt und uns schon mal mit Streetfood jeglicher Art versorgt 😋 Am nächsten Tag war dann große Sightseeing-Tour angesagt. Obwohl schon das Vorankommen an sich eine Herausforderung ist. Acht Millionen Einwohner und fünf Millionen Scooter!!!🛵 Die meiste Zeit haben wir damit verbracht den Rollern auszuweichen. Auch die Gehsteige sind nicht wirklich zum laufen da. Die werden eher als Restaurant, Kaffee oder Parkplatz verwendet. Trotz dem Chaos gibt es tolle Plätze zu besuchen. Schöne Tempel und Parks, da kann man sich dann etwas erholen. Außerdem musste natürlich das Mausoleum von Ho-Chi-Minh besichtigt werden. Hier erlebt man dann aber die streng kommunistische Seite Vietnams. Um auf das Gelände zu kommen wird man erst mal abgecheckt. Mein Feuerzeug darf jetzt in Vietnam bleiben... Und im Gelände darf man nicht mal Kaugummi kauen. Den balsamierten Führer konnten wir auch nicht sehen. Aber vielleicht haben wir kein Highlight verpasst 🤷🏻‍♀️ Abends hatten wir noch Karten für das Wasserpuppentheater, eine alte Tradition in Vietnam. Die Bühne ist ein Wasserbecken in dem mit Puppen Geschichten über Vietnam erzählt werden. Auf alle Fälle sehenswert! Der nächste Tag startete in einem schönen Kaffee mit Frühstück, meinem jetzt schon geliebten viatnamnesischen Eiskaffee und schönen Blick auf die St.Joseph’s Kathedrale. Im französischen Viertel fühlt man sich gar nicht mehr wie in Hanoi. Schöne Kolonialbauten, die Oper und (fast) leere, saubere Straßen. Von hier sind wir noch zum Literaturtempel gelaufen. Dieser wurde zu Ehren Konfuzius gebaut und war die erste Universität in Hanoi. Am Nachmittag sind wir in einer echten Ruheoase gelandet: das Café Nola mit seiner schönen Dachterrasse. Auf dem Weg zum Bahnhof, wo wir Tickets für den nächsten Tag kaufen wollten, sind wir auf einem Straßenmarkt gelandet: rechts und links Händler mit Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch. In der Mitte Rollerfahrer und irgendwo dazwischen wir 😳 Am Bahnhof ist noch die 1,7 km lange Long Bien Brücke, die wir zum Sonnenuntergang noch entlanglaufen sind. Wirklich schön! Jetzt brauchen wir eine kleine Pause bevor es wieder ins Getümmel geht und wir uns ein Restaurant suchen. Hanoi ist eine typische asiatische Großstadt. Wir haben aber auch richtig schöne Plätze gefunden. Trotzdem freu ich mich auf etwas Ruhe und weniger Menschen.... in der Halong-Bucht... wahrscheinlich fällt gerade irgendwo ein Asiate lachend vom Roller 🤭Read more

  • Day67

    Hanoï et alentours

    November 2, 2019 in Vietnam ⋅ 🌧 21 °C

    Retour sur Hanoï pour le week-end !

    Ici Halloween est fêté mais ça reste une fête occidentale : quelques décorations dans les rues et quelques costumes malgré tout le 31 au soir !

    Journée pluvieuse pour le 1er Novembre : c'est vers un cours de cuisine que notre choix se portera !
    On a eu le plaisir de cuisiner 5 plats typiques et de les déguster ensuite 😋 (bun cha, pho, papaye salad, spring rolls et egg coffee) : une super expérience et un vrai régal !

    En soirée, Thibaut (copain de Thibault vivant à Ho Chi Minh depuis plus de 4 ans) nous a rejoint pour le week-end !
    Au programme :
    Hanoï-Ba Vi en moto
    Séjour chez l'habitant avec karaoke au menu
    Visite du parc national
    Retour sur Hanoï en moto
    Merci Thibaut pour ces super moments !!!! 😍🤩
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  • Day118

    Hanoi - Street Art und mehr...

    December 27, 2019 in Vietnam ⋅ ☁️ 12 °C

    Für den letzten Tag in Hanoi hatten wir nicht mehr wirklich viel geplant. Wir sind einfach ein wenig herum gelaufen. Dabei haben wir neben einiger Street Art, auch eine alte Brücke besucht, die von Franzosen gebaut wurde. Und immer wieder haben wir Pausen gemacht bei Kokoskaffee oder Eierkaffee (Egg Coffee). Mjam 😋 (außer beim Cafe „The Note“ - der mit Abstand schlechteste Egg Coffee soweit, gehypte Instagram Locations sind halt doch nicht so dolle)
    Zum Mittag hatten wir dann eine heiße Nudelsuppe, weil es nach dem Regen am Vortag extrem abgekühlt hat. Und natürlich war es mal wieder so, dass alle Restaurants zu oder voll waren und wir daher ewig herumlaufen mussten. Irgendwie ist es bei uns immer so, dass wenn man einfach mal drauf los läuft, findet man nie was bzw. alles hat zu.
    Oft ist es auch so, dass wenn wir irgendwo hinkommen alles voll ist und sobald wir gehen ist fast alles leer. 🙄 Naja, soll uns das was sagen? 😆
    Am Abend besuchten wir dann noch den Nachtmarkt und liefen um den See „Hoan Kien“, da dort am Wochenende die Straße gesperrt wird und viele Leute dort tanzen und Musik machen.
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  • Day91

    Next Stop: Hanoi

    January 6 in Vietnam ⋅ ⛅ 26 °C

    Um kurz vor sechs in der früh klingelt der Wecker und es geht durch das noch schlafende Singapur zum Flughafen.
    Nach einem 3-stündigen Flug und einer Zeitzone rückwärts kam ich um 12 Uhr in Hanoi an. Mit dem Bus ging es dann Richtung Old Quater City Center.
    Nachdem ich mein Hostel bezogen hatte schaute ich mir die nahegelegenen Straßen an und besuchte den Night Market.

    Heute besuchte ich zuerst ein kleines süßes Café welches von unten bis oben mit Notizzetteln beklebt ist und trank einen Coconut Coffee 😍
    Neben dem Genießen des Kaffees und dem Zuschauen der Stadt, kann man eben auch Notizzettel beschriften und irgendwo hinkleben 😊

    Danach ging es zur bekannten Trainstreet. Diese ist seit Oktober 2019 für Touristen gesperrt. Wenn man jedoch jemanden von einem dortigen Cafe findet, darf man mit dieser Person in den gesperrten Bereich. Unglücklicherweise fahren nur am Wochenende während dem Tag Züge. Unter der Woche gibt es nur einen Zug am Morgen und einen Zug am Abend. Somit kam ich dann heute Abend nochmal wieder 🚆
    Um halb sieben war ich dann wieder da. Um kurz nach 19 Uhr wurde es dann kurz laut und alle Café Inhaber brüllen durcheinander das der Zug kommt und alle an den Rand müssen. Wenige Sekunden später passierte dann ein Personenzug, der gerade so durch die Straße passt. Eine Minute später ist der ganze Spuk schon wieder vorbei.
    Wir hatten Glück und 10 Minuten sollte noch ein weiterer Zug durchfahren. Also wieder hingesetzt und gewartet. Nach 10 Minuten ging der Spaß dann wieder von Vorne los. 😊🚆
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  • Day115

    Hanoi - Fröhliche Weihnachten!

    December 24, 2019 in Vietnam ⋅ ⛅ 22 °C

    Am ersten Morgen in Vietnam, in der Hauptstadt Hanoi, konnten wir kaum unseren Ohren trauen, als wir morgens einen Gockel hörten... glücklicherweise ist es nur einer und der Lärm der Straßen ist auch ziemlich laut, so dass er kaum auffällt.
    Nach dem Frühstück im Hotel, machten wir uns auf die Stadt zu erkunden. Es ist sehr chaotisch und es gibt viel zu entdecken. Auf dem Weg gingen wir auch zum Café Dinh, das schon immer „hipster“ war , bevor es überhaupt erfunden wurde, und probierten den berühmten Eier Kaffee („Egg Coffee“). Es war wirklich fantastisch!
    Zum Mittagessen gab es unser erstes Streetfood, und zwar frittierte Sommerrollen und Teigtaschen. Danach ging es dann los zu unserer Free Walking Tour. Die Tour war sehr nett und wir erfuhren einiges über die Stadt, die Vietnamesen und die Geschichte. Unsere Gruppe bestand insgesamt aus 6 Leuten, zwei Österreichern, zwei Spaniern und uns. Nach der Tour gingen wir auch noch zusammen zur „Captain Skybar“, wo wir mit Blick über die Stadt leckere (und teure) Cocktails schlürften. Danach schauten wir dann noch bei der Kathedrale vorbei, wo es eine Show mit Gesang und Tanz gab, bevor wir zusammen auch noch zum Abendessen gingen.
    Danach gingen wir beide dann noch einmal zurück zur Kirche und es gab dann sogar einen Gottesdienst unter freiem Himmel...
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  • Day14

    Abenteuerliches Hanoi - Teil II

    May 3, 2019 in Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C

    Der Literaturtempel wurde im Jahr 1070 zur Erinnerung an Konfuzius und seine Lehren gebaut und diente der Erziehung und Ausbildung. 1076 wurde auf dem Gelände die erste nationale Universität gegründet. Mehr als 1000 Doktoren promovierten hier im Laufe der Jahrhunderte.
    Nach dem Ausflug in die vietnamesische Geschichte ging es über die allseits bekannte Trainstreet zurück zum Hotel. Nur wenige Zentimeter von den Hauseingängen entfernt, fährt hier zwei bis drei mal pro Tag ein Zug entlang. Kein Sicherheitsabstand oder sonstige Absperrungen trennen die Häuser vom Gleisbett. Um das tägliche Spektakel aus der ersten Reihe zu betrachten gibt es mehrere Bars und Café unmittelbar an der Strecke.Read more

  • Day114

    Nächstes Land: Vietnam

    December 23, 2019 in Vietnam ⋅ ☀️ 29 °C

    An diesem Tag geht es nun weiter in ein neues Land, und zwar Vietnam 🇻🇳! Daher hieß es mal wieder zum Busbahnhof. Wir kauften das Ticket nach Hanoi und deckten uns noch mit leckerem laotischen Essen ein. Was für ein Gaumenschmaus zum Abschluss in Laos! 😊
    Zu unserer Überraschung ging die Busfahrt sogar früher los als geplant, aber das wurde schnell wieder relativiert, da der Bus etliche Stationen abfuhr um Waren einzuladen, die über die Grenze gefahren wurden... nach einer Weile ging es dann aber los zur Grenze... Der Grenzübergang war mal wieder ganz einfach und schnell vorbei. Kurz nach der Grenze gab es eine kleine Mittagspause, wo Bong geraucht wurde (nicht von uns) und ein netter Mann mit uns redete und uns die restlichen laotische Währung Kip in vietnamesiche Dong wechselte. Und dann begannen auch die Stopps zum Ausladen der Waren. Es gab auch einen Stopp zum Anziehen der Schrauben bei einem Rad...
    Dann auf einmal hieß es Buswechsel... Wir wechselten von unseren Minibus in einen Liegesesselbus. Es war sehr entspannt, liegend die Landschaft an sich vorbeiziehen zu lassen! 😊
    Die Straßenverhätlnisse in Vietnam sind wirklich deutlich besser als in Laos, so ging es nach anfänglichen Stopps schnell voran.
    Am Abend kamen wir in Hanoi an. Der Bus setzte uns ein bisschen außerhalb der Innenstadt an einer viel befahrenen Straße ab, aber glücklicherweise stand dort auch ein Taxi rum, das uns, nachdem wir den Preis runtergehandelt hatten, zur Unterkunft brachte. Nachdem wir dort eingecheckt hatten, sind wir noch ein wenig durch die chaotischen Straßen gelaufen (alles voll mit Roller hier) und haben noch eine Kleinigkeit gegessen.

    In Zusammenfassung zu Laos müssen wir sagen, dass es uns hier wirklich super gut gefallen hat. Die Menschen sind wirklich überaus freundlich und auch die Küche, insbesondere der Klebereis („Sticky Rice“), das Lap und der Lao-Salat, war wirklich super. Auch wirklich toll war, dass es endlich mal Brot in Form von Baguette gab und auch süße Stückchen bzw. Kuchen.
    Die asiatischen Länder sind doch sowieso alle gleich haben wir uns gedacht. Im Großen und Ganzen sind sie schon ähnlich, aber haben doch ihre Eigenheiten. Also ein bisschen „same same, but different“ wie die Laoten gerne sagen. Die Laoten sind auf jeden Fall stolz und benennen einfach alles mit „Lao“, so z.B. Beerlao, Lao Lao (Schnaps) oder Loti (anstelle von Roti, ein Pfannkuchen).
    Wirklich beeindruckend ist jedoch oft ihre Gelassenheit. Daher passiert es, dass die Angestellten oder Shopbetreiber auf ihrem Platz schlafen oder wenn etwas im Restaurant fehlt ihre Kinder im Pyjama zum Laden daneben schicken, um etwas zu kaufen... Gerne feiern sie auch ausgelassen, in Zelten auf der Straße mit lauter Musik.
    An manche Sachen gewöhnt man sich aber als Fremder nie. Das sind die Gockel und manchmal auch Hunde die einen viel zu früh aus dem Schlaf reißen, dass es fast nie Messer gibt, auch nicht für das Frühstück (dann muss man die Butter halt mit dem Löffel auf das Baguette schmieren) sowie, dass es kein Bewusstsein für Müll gibt und einfach alles entweder vom Boot hinter sich ins Wasser, oder beim Bus aus dem Fenster geworfen wird.
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  • Day116

    Hanoi - Sightseeing

    December 25, 2019 in Vietnam ⋅ ⛅ 26 °C

    Für diesen Tag haben wir uns nichts spezielles vorgenommen. Von daher haben wir uns einfach treiben lassen. Nach dem Frühstück im Hotel brachen wir also auf Richtung Ho Chi Minh Mausoleum. Dabei ging es auch vorbei an vielen Botschaften und Regierungsgebäuden. Oft wurden dafür auch alte Kolonialgebäuden verwendet, die alle gelb gestrichen sind. Wie wir am Tag zuvor bei der Tour erfahren hatten, war in Vietnam Gelb früher nur den Herrschern vorbehalten und somit verwendeten die Franzosen diese Farbe auch um Ihre Machtstellung zu demonstrieren. Wir besuchten auch die alte Zitadelle, die wie die „Verbotene Stadt“ das Zentrum war. Dort trafen wir uns auch nochmals mit Cora und Lucas, aus Madrid.
    Danach ging es dann zu einem speziellen Restaurant. Ihr werdet uns wahrscheinlich für verrückt erklären, denn dort gab es Hundefleisch. Es war wie bisschen zäheres Schweinefleisch, aber ganz lecker. Wie wir erfahren haben, isst man Hund und Katze zum Ende des Monats um alles Schlechte des Monats loszuwerden. So haben wir das nun getan. Danach gab es auch noch einen asiatischen Nachtisch.
    Am Nachmittag liefen wir noch durch das französische Viertel und gingen nochmals auf einen Egg Coffee. Diesmal beim „Café Giang“, die dieses Getränk erfunden haben.
    Später chillten wir dann noch auf unserer Dachterrasse und am Abend gingen Essen zum Restaurant „Huang“, zu dem uns auch noch Christina und Xaver, aus Österreich begleiteten. Der Vietnamesische Pfannkuchen war super lecker! Danach gab es dann an der „Bia Hoi Junction“ noch ein gezaptes Bier („bia hoi“).
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  • Day69

    Hanoi - eine total verrückte Stadt

    December 10, 2018 in Vietnam ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir landen 15 Uhr. Als wir auf unser Gepäck warten, begutachten wir den Himmel. Es sieht regnerisch aus.
    Nachdem wir unser Gepäck haben, werden wir für 18 Dollar abgeholt vom Flughafen. Und wie sich herausstellt lohnt sich das! Wir sind mitten drin im Gewusel und bekommen den Verkehr hautnah mit. Von allen Seiten quetschen sich Mopeds und Autos vorbei. Es wird ununterbrochen gehupt. Und wir sitzen sicher in unserem Taxi.
    Es gibt keine Regeln und auch wenn die Ampel auf rot steht, wird gefahren. Wer konsequent und sicher auftritt gewinnt. Das gilt auch für die Fußgänger. Willst du eine Kreuzung überqueren, musst du loslaufen. Ohne zu zögern. Wenn du zögerst, quetschen sich die Mopeds von allen Seiten vorbei und du bist gefangen.
    Am ersten Abend stresst uns das extrem. Der Verkehr, die vollen Straßen, die Gerüche, die vielen Menschen. Und das Wetter. Unerwartet sind in Hanoi 14 Grad und Regen. Darauf sind wir nicht vorbereitet und wir haben kaum dicke Sachen dabei. Von einem Tag auf den anderen sind in Hanoi die Temperaturen um 15 Grad gefallen. Das dauert meistens nicht lange an, doch leider sind wir genau in der Zeit hier. Also planen wir komplett um und buchen direkt einen Zug, der uns am Montag weiter in den Süden bringen wird.
    Nachdem wir 5 Millionen Vietnamesische Dong abgehoben haben, machen wir uns auf den Weg in die Altstadt. Die, wie vorab geplant, nur 2 Straßen neben unserem Hotel beginnt.
    Als wir zögerlich an einer Kreuzung stehen (niemals zögern - immer laufen), lächle ich einer Obsthändlerin zu. Großer Fehler! Sie reagiert sofort und hängt mir ungefragt ihren "Obststand" über die Schulter. "Foto, Foto," sagt sie und wir wissen beide in dem Moment, dass wir da nicht mehr rauskommen. "Okay, dann kaufen wir deine Ananas." Leider haben wir noch keine Ahnung und kein Gefühl fürs vietnamesische Geld. Im lauten Gewusel und hin und her, greift sie in das Portemonnaie und gibt uns Rückgeld. Als wir uns trennen, ahnen wir beide schon, dass das jetzt wahrscheinlich ein großer Schein war. Schlaues kleines Ding.
    Am Ende kosten uns 500 Gramm Ananas und das Foto, 18 Euro. Eigene Dummheit. Und auch nicht dramatisch. Wir haben ihr wahrscheinlich einen freien Tag ermöglicht. Trotzdem rennen wir danach noch einige Zeit mit blöden Vorurteilen im Kopf rum und "schreien" den aufdringlichen Obstverkäufer und Süßigkeitverkäufer schon von weiten ein lautes "Nein" entgegen. Ihr Trick: sie greifen einen gezuckerten Windbeutel aus ihrem Korb und legen ihn ungefragt in deine Hand "zum kosten". Aus Reflex greift man zu. Aber nicht mit uns. 18 Euro haben uns belehrt. Und in den Tagen in Hanoi laufen wir mit Händen in den Taschen durch die Straßen.

    Nach 2 Tagen gewöhnen wir uns immer mehr an Hanoi. Es gibt viele kleine Gassen zu entdecken. Überall wird auf der Straße gekocht. Die Vietnamesen sitzen auf kleinen Hokern und schmeißen Fleisch, Fisch und Muscheln in ihre Töpfe. Wir sehen wie ein halbes Schwein mitten auf dem kleinen Fußgängerweg zerlegt wird und überall warten Händler mit Gemüse und Früchte in Körbe darauf, dass sie uns etwas andrehen können.
    Letztendlich sind es nur die Wanderhändler, die sehr aufdringlich sind.
    In den Restaurants und Cafés werden wir herzlich begrüßt. Wir versuchen Vietnamesisch zu lernen und die Vietnamesen interessieren sich für Deutschland und versuchen Deutsch zu sprechen. Wir fühlen uns willkommen.
    Am ersten Abend landen wir in einem typisch - einheimischen Restaurant. Auf Empfehlung unseres Hotels. Ich bin froh, dass sie uns nicht in eine Tourihöhle gesteckt haben. Ich esse meine geliebte Pho Ga, die ich in Berlin auch sehr gerne gesessen habe. Und zu meinem überraschen schmeckt die Nudelsuppe genauso wie in Berlin. Bei Ralf gibt es Currytopf mit Reis.
    Im Allgemeinen kann man das Essen mit dem in Deutschland aber nicht vergleichen. Es grenzt sich auch vom Thailändischen ab. Ich muss mich manchmal noch etwas an die Gerüche gewöhnen. Hier wird viel in Brühe gekocht. Fleisch und Fisch wirkt noch sehr weich. Die Vietnamesen lassen oft Haut und Fett dran. Was mich etwas abschreckt. Außerdem sehen wir bei einer Tour durch die Stadt, einen Stand mit gebratenen Hunden. Irgendwie habe ich das Gefühl, das Vietnam einen kulinarischen Einfluss von den Chinesen hat oder andersrum. Die Restaurants sind auf die Touris ausgerichtete. Also landen wir erstmal doch in Touristenhöhlen. Manchmal müssen wir uns auch erstmal rantasten.
    Auf der anderen Seite hat Vietnam durch die Kolonialzeit einen kulinarischen Einschlag von den Franzosen. Es gibt Croissant, Baguettes, sehr guten Café und Froschschenkel. Außerdem das berühmte Ban Mi, was ich auch noch probieren werde.
    Durch die Kolonialzeit gibt es hier wunderschöne Gebäude und Fassaden. Alles ist sehr schmal und schlauchartig nach hinten erbaut. Wir lieben diesen Stil. Wir lieben diese Balkone. Es hat was romantisch-chaotisches, wenn die Fassade blättert, erdige Farben aufeinander treffen und sich überall Pflanzen ihren Weg suchen.
    Und dann wird ein Teil der Altstadt dicht gemacht. Die Fußgänger dürfen auf den großen Straßen laufen am Wochenende ohne vom motorisierten Verkehr erdrückt zu werden. Und von einem Tag auf den anderen ist Weihnachtszeit. Alles platzt plötzlich vor Schmuck und Weihnachtsdeko aus den Nähten. Es gibt sogar Stände mit Weihnachtskostüme für Babys bis Rentner. Total verrückt. Und die Temperatur steigt auch wieder.
    In der Woche wird die Temperatur wieder auf 22 Grad steigen. Der "Temperatursturz" war nur für einige Tage. Das ist normal für den Norden. Länger dürfte es auch nicht kalt sein, die Vietnamesen haben keine Heizungen.
    Heute geht es mit dem Nachtzug nach Hoi An. Dort werden wir uns für 3 Wochen einrichten.
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  • Day23

    Hanoi

    May 30, 2019 in Vietnam ⋅ 🌧 28 °C

    Nadat we op het eiland vertoefd hadden gingen we weer terug naar waar we al eerder een korte stop hadden gehad, de hoofdstad van Vietnam: Hanoi. Vanaf het eiland zaten we in een comfortabele bus, waarna we woensdag rond het middaguur in Hanoi aankwamen.
    Voor komende nacht hadden we een luxe hotel geboekt, onze duurste overnachting tot nu toe: €9,30 per persoon. Het is onze laatste dag dat we met z'n drieën samen zijn; Kees vliegt donderdag weer naar huis.
    Het is druk op de straten en ook hier rijdt veel verkeer. Het is echter niet zo enorm als in Ho Chi Minh. Wij zijn ondertussen goed gewend aan het verkeer en manoeuvreren ons op ons gemak door de chaos. Veel toeristen beginnen hun reis door Vietnam in Hanoi, en dit is te zien aan hoe ze onzeker de straten oversteken.
    Veel van het leven speelt zich af op straat, je kunt ook overal streetfood halen. Onze lunch eten we daarom ook op de straat, op lage krukjes.
    Hierna struinen we souvenirwinkeltjes en de markt af opzoek naar souvenirs voor Kees die het vaderland weer gaat bezoeken. 's Avonds sluiten we de dag af met een heerlijke ontspannende massage; 60 minuten voor het luttele bedrag van €11,50.
    Donderdagochtend vroeg nemen we afscheid van Kees. Ruben en ik verhuizen naar een guest house, waar het primitiever en goedkoper is. We doen het deze dag heel rustig aan om weer energie op te doen. De dag bestaat uit het eten van banh mi's en het drinken van ijskoffies en smoothies op de hoeken van de straat. Door de stad heen hangen vogelkooien met vogels die de mooiste melodieën fluiten.
    's Avonds gaan we nog lekker uiteten met Fred, waarna we afscheid van hem nemen. We hebben een week met hem opgetrokken en hij was een leuke aanvulling op de groep.
    Via het guest house regelen we een bus voor de bestemming voor de volgende dag.
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You might also know this place by the following names:

Thành Phố Hà Nội, Thanh Pho Ha Noi

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