• Wacholder2Go
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Weltreise 2016 bis 2017

1 Jahr durch die Welt, das ist unser Ziel. En savoir plus
  • Hermanus

    30 mai 2017, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 18 °C

    Schon beim Frühstück erwartet uns ein Highlight: durch die großen Fenster des Frühstücksraumes sehen wir mehrere Gruppen Delfine, die im aufgewühlten Meer umhertollen!:https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roS84rKkbmKOV7_JQ
    Da macht frühstücken gleich nochmal soviel Spaß.
    Wir packen unsere sieben Sachen, lassen unser Auto aber noch stehen und gehen erstmal auf Hermanus-Erkundungstour und Fototour - die Delfine direkt vor unserer Haustür könnten wir ewig beobachten (machen wir auch 😀)!
    Direkt an der wilden Walküste gibt es einen wunderschönen Weg immer oberhalb der Klippen, den wir einmal komplett ablaufen. Auch ohne Wale ist dieser Weg herrlich, es gibt zahllose Bänke zum Verweilen und alleine das Wellenspiel zu beobachten ist klasse! Den Rückweg machen wir durch den kleinen, niedlichen und entspannten Ort mit seinen hübschen Restaurants, Cafés und Shops. Das erinnert uns sofort an unsere Ostseebäder und ganz besonders an Zingst. Wir sind uns einig - hier könnten wir ohne Probleme einen ganzen Urlaub verbringen!
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  • Gaansbaai

    30 mai 2017, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 18 °C

    Mittags begeben wir uns dann doch auf die Straße, fahren über das kleine viktorianisch angehauchte Dorf Stanford mit schöner Kirche (Fotostopp) und weiter bis nach Gansbaai. Hier stellen wir unser Auto am einsamen Parkplatz ab 😱 und treten mal wieder in Janins und Peters Fußstapfen. Wir sind wieder an der Küste und wandern oberhalb der Klippen zum Teufelsloch und zur Klipgat Cave - mehrere Felsenhöhlen, die schon im Steinzeitalter als Unterschlupf dienten. Der Rückweg führt uns durch das typische afrikanische Fynbos-Gewächs, von dem es unzählige Arten mit vielseitigen Blüten gibt und das als eine botanische Besonderheit gilt. Es wächst sowohl an der Küste als auch in den Bergen und teilweise sind riesige Flächen damit bewachsen. Ich nenne das Gestrüpp, denn es zerkratzt mir die Arme!
    Im Ort suchen wir uns ein gemütliches Café für eine Pause und schreiben unsere allerletzten Ansichtskarten 😊, bevor wir weiter zu unserem Schlafplatz fahren. Unser riesiges Bett steht in Agulhas, wo wir uns morgen den südlichsten Punkt Afrikas angucken wollen, heute ist es fast schon dunkel. Wir werden aufs herzlichste von unseren Gastgebern begrüßt! Bei heißem Tee sitzen wir gemeinsam mit ihnen und zwei Gästen aus den USA gemütlich plaudernd zusammen! Der Hausherr holt auch gleich Atlas und Tourentipps raus und versorgt uns mit Infos für die Weiterreise.
    Den Rest des Abends verplempre ich im Bad, denn es gibt eine Badewanne und alles ist so porentief rein - das muss ich einfach ausnutzen! Hier fühl ich mich wirklich wie zu Hause!!!
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  • Cape Agulhas - südlichster Punkt Afrikas

    31 mai 2017, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 19 °C

    Um das bunte Farbenspiel der aufgehenden Sonne zu sehen, brauchen wir noch nicht einmal aufzustehen! Nur die Gardine aufziehen und vom Bett aus durchs große Fenster schauen - natürlich direkt aufs Meer - ham wa dit nich schön?! 😂 Und es hört nicht auf schön zu sein, denn im Erdgeschoss erwartet uns ein liebevoll zubereitetes und oberleckeres Frühstück, ein vornehm gedeckter Tisch und wieder ein Blick direkt zum Meer! Ich glaube fast, das ist unsere beste Unterkunft bisher, so schön ist das hier!
    Trotzdem bleiben wir nur eine Nacht, denn auf dem Weg nach Port Elizabeth gibts noch viel zu sehen, also los!
    Wir fahren zum Leuchtturm am Cape Agulhas, steigen über steile Treppen bzw. Leitern die 72 m in die Höhe und besichtigen das kleine Museum. Aber unser eigentliches Ziel ist der südlichste Punkt Afrikas, den wir über einen schönen Boardwalk erreichen. Ist total schön hier!
    Nun gehts wieder auf die Straße Richtung Garden Route, die wir in Swellendam erreichen. Hier machen wir im laut Reiseführer 'stimmungsvollen' Old Goal Coffee Shop Mittagspause. Es ist total urig, wegen schönstem Wetter sitzen wir im Garten und essen Roosterkoek - ein typisch afrikanisches Brot, gegrillt über Holzkohle. Zusammen mit Butter, Käse oder Hühnchen - lecker 😋! Wir fühlen uns pudelwohl, genießen die entspannte und europäisch angehauchte Atmosphäre. Es ist die perfekte Vorbereitung auf die Heimkehr, obwohl wir Afrika schon fest in unser Herz geschlossen haben!
    Über die N2 fahren wir nun zügig nach Mossel Bay, wo wir kurz vor Toresschluss das Bartolomeus Museum mit Muschelmuseum und Aquarium besichtigen. Wir sehen den originalgetreuen Nachbau des Schiffes, mit dem der Portugiese Bartolomeus Dias am 3.2.1488 Afrika ansegelte, etliche tote und lebende Muscheln und stecken unsere Karten in den Postbaum, damit sie einen besonderen Stempel bekommen. Die Geschichte dazu:

    Ein riesiger Briefkasten für Mossel Bay
    Eine der bekanntesten Orte Mossel Bays ist sicherlich der Post-Baum im Dias-Museums-Komplex. Im Jahre 1500 steckte dort der portugiesische Seefahrer Pêro de Ataide auf seiner Rückreise aus dem fernen Osten einen Brief in einem Schuh zwischen die Zweige. In diesem Brief schrieb er von den Schwierigkeiten, die er in Kalkutta hatte. 1501 wurde der Brief von João da Nova gefunden, der sich auf dem Seeweg nach Indien befand und somit vorgewarnt war.
    Nach dieser ersten erfolgreichen Postsendung wurde der Baum immer wieder zum Versenden von Nachrichten benutzt. Jeder, der dort Post fand, nahm sie mit, so weit er konnte, bis die Post dann irgendwann ihren Empfänger erreichte. So unglaublich es klingt – es hat funktioniert!

    Das hoffen wir nun für unsere Post auch!
    Am Hafen gibts noch einen Sundowner in Form von Kaffee im Kwaai 4, im Supermarkt besorgen wir unser Abendbrot und dann fahren wir in ein weiteres schönes BnB. Langsam gewöhnen wir uns an diese hervorragenden Unterkünfte 😃👍🏼!
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  • Mossel Baai

    1 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 17 °C

    🌤 24°C
    Schon wieder frühstücken wir unglaublich lecker und mit Meerblick! Fantastisch!
    In Mossel Bay spazieren wir die wunderschöne Uferpromenade entlang, beobachten Delfine und Surfer und schauen am Cape St. Blaize in die Höhle oberhalb der Klippen. Auch diese diente schon den Steinzeitmenschen als Unterschlupf. An der Steilküste wandern wir einen kleinen Teil des Cave-Trails, kehren dann aber für einen Vormittags-Kaffee zur Surferbucht zurück 🌊. Am Muschelstrand suchen und finden wir schöne Muscheln 🐚 und machen uns dann auf den Weg zu unserem nächsten Ziel, ein Stück ins Landesinnere nach Oudtshoorn. Diese Gegend ist das Zentrum der Straußenzucht. Nirgendwo sonst, sagen die Einwohner, werden die großen Laufvögel so erfolgreich gezüchtet wie hier.
    Die Straße schraubt sich in die Höhe und nach 866 Metern nach oben sind wir am Robinson-Pass. Hier machen wir Mittagspause und finden ganz nebenbei (ohne zu suchen) einen Geocache.
    Nun gehts durch Farmgebiete und viele Felder, die im Moment allerdings kahl und braun sind, weiter bis kurz vor Oudtshoorn.
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  • Oudtshoorn

    1 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ 🌙 11 °C

    Hier haben wir ein ganz außergewöhnliches Guesthouse gefunden und inzwischen haben wir den Eindruck, unsere Übernachtungsplätze werden immer schöner!!! Schon der äußere Anblick haut uns um, zusammen mit der liebevollen Dekoration im Innern fühlen wir uns um 150 Jahre in der Zeit zurückversetzt und kommen uns vor wie im Film!!!
    Weil es so schön ist, verbringen wir ein Stündchen oder auch zwei gemütlich im Garten, fahren dann aber doch nach Oudtshoorn rein, um einen Blick in die Stadt zu werfen. Das ist schnell erledigt, einmal die wichtigste Straße hoch und runter laufen, und alle wirklich schönen alten Häuser sind angeguckt und die diversen Restaurants inspiziert. Viel mehr hat der Ort nicht zu bieten und so fahren wir wieder zurück zu unserer Idylle, denn hier haben uns unsere Gastgeber ein feines Dinner versprochen. Wir entscheiden uns für Straußensteak, das der Hausherr selbst zubereitet - es schmeckt unheimlich lecker! Zusammen mit dem Ambiente (ein Candlelight Dinner nur für uns inmitten festlich gedeckter Tische mit all der unglaublichen Deko) ist das Gefühl, mitten in einem historischen Film zu sitzen, vollkommen perfekt! Sowas haben wir noch nicht erlebt!!!

    Übernachtung: 1 Nacht im Thylitshia Villa Country Guesthouse in Oudshoorn
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  • Highgate Straußenfarm

    2 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 18 °C

    ☀️ 24°C
    Noch einmal frühstücken wir wie im 19. Jahrhundert und dann trennen wir uns von der zauberhaften Location! Und zwar mit einem picobello sauberen Auto, denn während unseres Frühstücks haben zwei gute Geister unser voll eingestaubtes Fahrzeug geputzt!
    Gleich in der Nähe befindet sich eine produzierende Straußenfarm, wo wir bei einer Führung viel Wissenswertes über diese Riesenviecher erfahren. Zum Beispiel: Die Männchen sind mit ihrem schwarzen Gefieder nachts gut getarnt und übernehmen daher das Ausbrüten der Eier in der Nacht und die Frau Mama macht das am Tage. Oder: Ein Rührei aus einem Straußenei bereitet, kann 18 Personen satt machen, denn es ist die Menge von etwa 24 Hühnereiern. Und: Strauße lieben sich ein Leben lang.
    Aber auch über das "Geschäft" werden wir informiert. Es wird praktisch alles, was so ein Strauß hergibt, auch verwertet: Die verschiedenen Federn haben natürlich verschiedene Verwendungszwecke. Es gibt Federn für Staubwedel und wir schauen uns an, wie diese überaus wichtigen Dinger hergestellt werden. Es ist sehr simpel, wird komplett von Hand gefertigt und eine Dame stellt pro Tag 500 Feudel her! Sie sind antistatisch, waschbar und haltbar for ever 😃! Das ist doch prima! Ein großer Abnehmer für Straußenfedern ist die Modebranche. Auch die Federboas werden von Hand gefertigt und dann gibts da noch die schönen großen Federn für die aufwendigen Kostüme, zum Beispiel für den Karneval in Rio.
    Die nicht befruchteten Eier sind ein tolles Souvenir, sie werden entweder bemalt, mit verschiedensten Folien ummantelt oder graviert - das sieht dann wirklich sehr schön aus.
    Aus der Haut der Vögel wird feinstes und superweiches Leder hergestellt und dann kann man auch noch das Fleisch zu leckerem Steak verarbeiten.
    Sogar die Steine, die die Strauße mitfressen, um ihren Mageninhalt zu zerkleinern und die ihr ganzes Leben in ihrem Bauch bleiben, werden wiederverwendet: Sie werden nach ihrem Tod entnommen, gereinigt und zerkleinert und dann den Babystraußen ins Futter gemischt.
    Wenn das nicht effektiv ist!
    Aber auch der Spaß kommt bei unserer Führung nicht zu kurz. Wir gucken uns die Babys an, füttern die Großen aus der Hand, machen mal probesitzen auf so einem Vögelchen und zu guter Letzt wird für uns noch ein kleines Rennen veranstaltet - da gibt es übrigens keinerlei Regeln, denn Strauße lassen sich nicht steuern. Die rennen einfach los und der erste im Ziel gewinnt halt 😀.: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roTG5EM2b6iSfo8nK
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  • Cango Caves

    2 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 18 °C

    Anschließend fahren wir hoch in die Berge zu den Cango Caves, ein Höhlensystem aus Kalkstein und laut Wikipedia eines der schönsten Höhlensystemen der Welt. Die Höhle ist mehr als vier Kilometer lang, hat mehrere Kammern und drei Abschnitte, von denen jedoch nur Abschnitt 1 zu begehen ist. Zu sehen sind wunderschöne Tropfsteinformationen in allen Größen.
    Wir brauchen ein bisschen Action und entscheiden uns für eine Adventure-Führung. So begeben wir uns zusammen mit fünf jungen Leuten zuerst auf gut ausgebauten Wegen in die Höhlen-Kammern der Standard-Tour und danach in die Tiefen des Systems. Anfangs witzeln wir über Adventure-light, denn das Abenteuer beginnt mit breiten Treppen. Doch bald geht's "zur Sache": Wir gehen, bücken, hocken, krabbeln durch immer enger und niedriger werdende Tunnel (die so Namen haben wie 'Liebestunnel', weil sie uns immerzu von allen Seiten umarmen oder 'Grab' 😱) von einer Kammer in die nächste, bis wir schließlich durch einen echt engen Kamin irgendwie nach oben klettern und danach auf dem Bauch durch ein Tunnelchen rutschen. Das ist mit 60 cm Höhe die niedrigste Stelle der Höhle, fünf Meter lang und nennt sich 'Letterbox' und wie durch einen Briefkastenschlitz lassen wir uns an seinem Ende bäuchlings und kopfüber nach unten schlittern!: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roTB8IaUYtk3U63oH
    Da hatten wir unser Abenteuer! Aber wir hatten viel Spaß und in jeder Höhlenkammer und in jedem Tunnel gab es viel Schönes zu entdecken. Toller Nachmittag!
    Nach einer Pause fahren wir wieder ans Meer und auf die Garden Route, die wir für unseren Ausflug in die Bergwelt verlassen haben. In Wilderness wollen wir zwei Nächte bleiben.

    Übernachtung: 2 Nächte in der Boardwalk Lodge in Wilderness
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  • Wilderness, am und auf dem Touw River

    3 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ ⛅ 29 °C

    ☀️ 30°C
    Es ist Pfingsten, schönes Wetter mit 30°C und Sonnenschein und wir brauchen dringend einen Pfingstausflug 😉. Hier in Wilderness drängelt sich eine Kanu Tour förmlich auf, denn man kann paddeln und wandern wunderbar kombinieren. Also mieten wir ein Kanu für fünf Stunden und paddeln den Touw River entlang, bis wir wegen "Niedrigwasser" steckenbleiben, das Kanu stehen lassen und nun auf Wanderschaft gehen. Ein toller Rundweg führt uns durch dschungelartige Natur, zweimal müssen wir den Fluss überqueren, wobei wir beim ersten mal einfach über Steine balancieren und beim zweiten mal die zieh-dich-selber-rüber-Fähre benutzen!: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roTIIDtBx5L_U-nl4
    Wieder am Kanu angekommen haben wir noch Lust auf Wandern und nehmen den Boardwalk Richtung Wasserfall. Hier treffen wir gleich am Anfang auf eine große Gruppe Affen, den Grünen Meerkatzen 🐒. Die turnen durch die Bäume und wir könnten ewig zuschauen.
    Doch wir ziehen weiter bis kurz vor dem Ziel ein Schild das Weitergehen untersagt. Der Wasserfall befindet sich auf privatem Grund und der Besitzer hat den öffentlichen Zugang verboten. Wir schauen auf den komplett ausgebauten Weg und auf das Schild und Dirk wagt sich für ein schnelles Foto aufs private Gelände, denn bis zum Wasserfall sind es keine hundert Meter mehr. Dann ziehen wir Leine, gehen zum Kanu zurück und weil heute so ein schöner Sommertag mitten im afrikanischen Winter ist, stürzen wir uns in die kalten Fluten des Flusses. Wegen der "erfrischenden" Temperaturen ist es ein kurzes Vergnügen - aber es ist ein Vergnügen 😬!
    Nach einem leckeren Picknick paddeln wir zurück, schauen noch in einen Seitenarm des Flusses und umkurven einen Campingplatz. Pünktlich geben wir unser Boot wieder ab und erholen uns anschließend noch ein Stündchen am Strand, denn es ist immer noch wunderbar warm! Hier treffen wir zufällig zwei unserer Mithöhlenforscher von gestern wieder, wir schwatzen und tauschen Südafrikaerfahrungen aus. Als die Sonne hinter den Bergen verschwindet, brauchen wir dringend einen Kaffee ☕️!
    Auf unserem Balkon sitzen wir dann weiter rum, verplanen die nächsten Tage, buchen einen Schlafplatz, schreiben Einträge und sortieren Fotos ein, essen Abendbrot und gehen später für einen Absacker mit Livemusik nochmal runter (wir wohnen hoch oben über dem Meer!) in den gemütlichen Ort.
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  • Knysna

    4 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ ⛅ 16 °C

    ☁️ 17°C
    Knysna wird auch das Zentrum der Garden Route genannt und soll ein pittoresker Ort mit kleinen Läden sein. Dennoch planen wir nur die Besichtigung der Stadt und einen Abstecher in die Lagune und auf die sogenannten Heads, den beiden Felsköpfen, die an der Mündung des Knysna Rivers in den Indischen Ozean liegen.
    Geplant, getan, nach dem Frühstück fahren wir schnurstracks zur Waterfront von Knysna. Es ist kalt und trübe, der volle Gegensatz zu gestern, so treffen wir nicht sehr viele andere Touristen, kann aber auch an der Nebensaison liegen 😉. Die Waterfront entpuppt sich als eine Mischung von Marina, Shopping- und Restaurantmeile mit stillgelegtem Bahnhof. Ganz nett, aber schnell abgearbeitet (inklusive Kauf einer langen Pyjamahose - ist kalt hier 🤧). Also weiter ins "Zentrum", wo wiederum nur ein Shoppingcenter das nächste ablöst. Klar, es gibt auch noch ein paar andere Einrichtungen, aber es ist Sonntag und das meiste ist geschlossen. Na ja, unter pittoreskem Ort verstehen wir was anderes. In einer nahe gelegenen Kirche hören wir Musik und wir schauen rein. Die Gottesdienste sollen hier etwas sehr Besonderes sein. Leider kommen wir zu spät, der Gottesdienst ist bereits zu Ende und die Band spielt nur noch zum Abschied 😕.
    Na gut, dann fahren wir eben auf Thesen's Island, da können wir einen kleinen Rundgang um die Insel machen. Tja, was soll ich sagen, den Rundgang könnten wir nur machen, wenn wir eine Zugangskarte zu den privaten Brücken und Gebäuden hätten. Für uns endet so der Rundgang in der Mitte der Insel in der Restaurantmeile am Hotel "The Turbine" und das ist ein Glück, so erleben wir ein Hotel der besondren Art. Der Name ist Programm, denn das Hotel ist im ehemaligen Kraftwerk der Thesen & Co. Sägemühlen untergebracht. Die gesamte Insel war mal ein Sägemühlenbetrieb mit einer Vielzahl von Gebäuden. Ein paar davon sind noch erhalten, der Rest sind heute Wohnhäuser oder Feriendomizile. So gesehen, ist die gesamte Wohnanlage auf der Insel, unter Einbeziehung der alten Gebäude und Anlagen, sehr clever angelegt. Die alten Maschinen des Kraftwerks sind zum Beispiel Bestandteil der Inneneinrichtung von Rezeption, Restaurant und Pub des Hotels. Das gefällt uns so gut, dass wir gleich eine Kaffeepause in diesem urigen Ambiente einlegen, denn die Zimmer sind uns zu teuer 😜.
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  • Knysna - The Heads

    4 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 17 °C

    Weiter gehts zum East Head, dem östlichen Felskopf an der Mündung des Knysna River. Wir klettern auf den Felsen umher, durch eine Höhle über den Heads Walking Trail zum äußerst gelegenen Punkt und schauen auf die aufgewühlten Wassermassen des Indischen Ozeans. Kaum vorstellbar, dass der auch richtig warm und zahm sein kann. Wir denken kurz mal an unseren Aufenthalt auf Mauritius zurück und wandern wieder zum Auto.
    Noch eine kleine Auffahrt zum Heads Lookout und wir können die Knysna Lagune und einen winzigen Teil des Ozeans überblicken - tolle Landschaft.
    Bevor wir zu unserem neuen Quartier nach Plettenberg Bay weiterfahren, machen wir noch einen Abstecher auf Leisure Island, umrunden diese und machen einen kurzen Fotostopp, um die Einfahrt in die Lagune zu fotografieren.
    Danach geht es auf direktem Weg in unser neues Quartier, das Anchorage Guesthouse, in dem wir sehr herzlich begrüßt werden und wo wir mindestens die nächsten drei Nächte verbringen werden. Mit Kaffee und Keksen am brennenden Kamin sitzend, erzählen uns die Inhaber von sich, der Umgebung und den Attraktionen. Wir saugen alles auf und werden wohl noch einen Tag länger bleiben müssen, um alles zu schaffen 😊.

    Übernachtung: 3 Nächte im Anchorage Guesthouse in Plettenberg Bay
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  • Robberg

    5 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 18 °C

    ☀️ 19°C
    Heute ist mal wieder Wandertag! Auf der Halbinsel Robberg soll es ganz tolle Wanderwege, viele Robben und im Moment auch so viele Haie in Ufernähe geben, dass sogar die Strände zum Baden gesperrt sind!
    Bei Willie und Rina frühstücken wir ganz hervorragend am runden Tisch gemeinsam mit anderen Übernachtungsgästen und schlüpfen dann in unsere Wanderschuhe.
    Die Halbinsel ist nur ein paar Autominuten entfernt, wir zahlen den Nationalparkeintritt, werden mit einer Wanderkarte bestückt und machen uns auf die Socken. Unser Tag läuft so ab:
    Wir umrunden die gesamte Halbinsel inklusive des kleinen Eilands. Der höchste Punkt von Robberg ist 148,5 m hoch und gefühlt erwandern und erklettern wir uns diese Höhe mindestens sechs mal 😬! Der Wanderweg ist wunderschön, geht aber auch ständig hoch und runter und hat, vor allem in der zweiten Hälfte, doch einige herausfordernde Kletterpassagen! Das macht richtig Spaß, nach fünf Stunden merken wir aber auch, das es kein üblicher Pfingstspaziergang ist.
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  • Robben und Haie

    5 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 18 °C

    Robben sehen wir reichlich und zwar so: Erst riechen wir sie, dann hören wir sie und dann sehen wir sie 😀. Es gibt rund um die Halbinsel diverse Kolonien. Unsere Gastgeber hassen sie, denn sie fressen die ganzen Fische auf! Sie sind hier nicht endemisch und seit sie hier sind, gibt es kaum andere Meerestiere als Robben und Haie. Im Moment stehen sie allerdings auf der Speisekarte der Haie, und wir sehen auf unserer Wanderung neun mal Haie dicht an der Küste "cruisen" und darunter ist laut Ranger auch ein weißer Hai. Wir glauben das, erkennen können wir das von oben nicht. Die Haie sind nicht wirklich hungrig, aber als sich einer doch zu dicht an die Robben wagt, wird er von einem "Verteidigungstrupp" der Robben rasch verjagt!
    Unser Wandertag ist richtig toll und es bleibt sogar noch Zeit für einen Kaffee im Garten in der Sonne!
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  • Monkeyland

    6 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 28 °C

    ☀️ 34°C
    Heute ist Tiere gucken unser Plan und dafür ist diese Gegend hervorragend geeignet. Es gibt verschiedene Aufzucht- und Schutzstationen und auch einige Safari-Gelegenheiten in der Nähe. Wir entscheiden uns für Affen und Vögel - die Big 5 heben wir uns für später auf! Aber erstmal gemütlich frühstücken und die Wärme genießen, denn der Morgen ist schon deutlich wärmer als gestern der Abend - wo wir noch frierend ans Kaminfeuer gerückt sind!
    Monkeyland ist eine Schutzstation für Affen und Halbaffen, und zwar die weltweit erste Mehr-Arten-Zufluchtsstätte für frei lebende Primaten. Hierher kommen ehemals in Gefangenschaft lebende Tiere, zum Beispiel aus Privathaushalten, Zoos oder Zirkus. Auf 21 ha Wald finden sie natürliche Lebensumstände, werden aber "dezent" umsorgt, d.h. eingegliedert, gefüttert usw. Etwa ein Drittel der Fläche ist innerhalb einer Führung zugänglich, der andere Teil gehört den Tieren als Rückzugsgebiet, dort gibt es keine Wege und auch die Ranger betreten den Teil des Waldes nicht. Etwa 500 Primaten leben hier in friedlicher Koexistenz: Gibbons, Kapuzineräffchen, Totenkopfäffchen, Klammeraffen, Sakiaffen, Brüllaffen, Miniatur-Affen, Grüne Meerkatzen, Südliche Brillenlanguren, Hanuman-Languren und drei Lemurenarten. Dank Ricardo, unserem persönlichen Ranger, bekommen wir auch fast alle von ihnen zu sehen. Sogar die Gibbons, von denen nur zwei hier leben und die bis zu zwei Jahren in den Bäumen verbringen können, ohne einmal herunterzukommen und dann natürlich kaum zu finden sind. Uns präsentieren sie sich mitten auf dem Weg und das Männchen hat keinerlei Tischmanieren und legt sich später mitten ins Essen 😀.
    Ricardo erklärt uns außerdem die Welt der Affen - und zwar auf deutsch (juchhu 😃): Die Kapuzineräffchen sind die Schlausten und sie suchen ihr Essen nach dem Aussehen aus, sind daher auch immer die ersten an der Futterstelle, die Ringelschwanzlemuren haben immer 26 Streifen am Schwanz (13 schwarze und 13 weiße) und die Brüllaffen brüllen nur bei Gefahr (deshalb hören wir sie nicht, denn hier droht keine Gefahr). Das sind nur einige Beispiele.
    Zum Abschluss der Führung gehen wir noch über die längste Hängebrücke (128 m) Südafrikas, um mit den Affen in Baumkronenhöhe Auge in Auge zu sein. Das klappt leider nicht - keiner da 😬. Trotzdem eine sehr interessante Führung, und viele Tierchen gabs auch zu sehen!
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  • Birds of Eden

    6 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 30 °C

    Schon vor dem Eingang werden wir überrascht: Wir treffen nämlich schon wieder unser "Höhlenforscherpärchen" und die kommen sich schon langsam verfolgt vor 😉. Wir finden das lustig und schwatzen mal wieder. Auch sie haben in Plettenberg Bay übernachtet, fahren heute aber schon weiter nach Jeffreys Bay, was wir erst in ein paar Tagen vorhaben. Also wird es wohl kein Wiedersehen mehr geben und wir verabschieden uns herzlich.
    Birds of Eden ist ein Vogelreservat für mehr als 3.500 Vögel aus etwa 200 Arten, die wie die Affen ehemals in Gefangenschaft lebten. Wir kennen keine davon, freuen uns aber die bunte Vogelschar. Das Reservat ist das größte Freiflug-Vogelhaus der Welt, überspannt mit einem ca. 50 m hohen Netz. Die ganze Anlage ist wunderschön angelegt mit Wald, Wasserfall, Schlucht, verschiedene Gewässer. Ein 1,2 km langer Laufsteg führt in verschiedenen Ebenen durch das Freifluggehege und wir können ganz in Ruhe durch die Anlage bummeln. Ein sehr entspannter Spaziergang, zumal wir mal wieder fast alleine sind - Nachsaison hat so seine Vorteile.
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  • Plettenberg Bay

    6 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ 🌙 31 °C

    Nach einer späten Mittagspause fahren wir nach Plettenberg Bay zurück und "erholen" uns bei diesem herrlichen Wetter am Strand! Auch hier sind wir nur zu zweit.
    Die Sonne verschwindet so langsam, wir haben noch keine Lust auf unser Zimmer und das Wetter ist einfach zu schön. Also suchen wir uns für einen Kaffee-Absacker eine Strandkneipe und sitzen noch rum, bis der Mond zum Vorschein kommt. Dann raffen wir uns auf, fahren kurz beim Spar-Laden ran, um Nahrung zu besorgen und verbringen den Rest des Abends auf unserem Balkon - kaum zu glauben, das ist unser wärmster Tag hier in Südafrika, bisher waren zumindest die Abende immer richtig kalt hier!En savoir plus

  • Arch Rock

    7 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 22 °C

    💨 ⛅️ 22°C
    Wir wollen in den Tsitsikamma NP und das täglich von Plett (so sagen es die Einheimischen) aus zu machen, ist uns zu aufwendig. Wir verabschieden uns deshalb herzlich von Willi und Rina und machen uns auf den Weg nach Stormsrivier Village, wo wir die nächsten 4 Nächte verbringen wollen. Vorher aber noch schnell einkaufen, denn in dem kleinen Ort gibt es nur einen kleinen Laden. Auf dem Weg sehen wir die großen Rauchschwaden von einem Großbrand nahe der N2 zwischen Plett und Knysna. Wir hatten das heute morgen schon gerochen und gedacht, Willie hat den Kamin geheizt. Aber es sind mehrere, die Nachrichten sagen 30, Einzelfeuer, teilweise von Blitzen verursacht. Die Straße zwischen Knysna und Plett ist inzwischen gesperrt und es sollen erste Evakuierungen erfolgt sein. Noch ein Grund, die Gegend zu verlassen, denn der aufziehende Wind verstärkt das Ganze auch noch.
    Kein Weg ohne Abstecher, also fahren wir zum Arch Rock (Bogenfelsen). Den müssen wir erwandern und das geht trockenen Fußes nur bei Ebbe. Jetzt ist Flut und in 2 Stunden höchster Wasserstand, also los 🙂. Bis wir da sind, kommen wir sicher durch. Über einen Boardwalk und durch den Wald kommen wir zur Mündung des Matjesrivier und müssen über Steine durchs Wasser balancieren. Aber da ist dann auch schon der Arch Rock, ein bogenförmig durchbrochener riesiger Felsen in der Brandung, doch wir stehen im Trockenen 😊. Zurück laufen wir direkt am Strand entlang und müssen bereits dem einlaufenden Wasser ausweichen oder kurz auf die rücklaufende Welle warten. Da finden wir glatt noch eine Riesenqualle 😳 und senkrecht stehende Schnecken 🤔. So kommen wir doch noch trocken zurück und müssen nicht vom Helikopter abgeholt werden, wie uns Willi heute Morgen noch prophezeit hatte 🤓.
    Nächster Stopp ist das Berlin@Plett. Hier essen wir in Südafrika zu Mittag Belgische Waffeln in einem Berliner Restaurant 😉. Leider erinnert nichts wirklich an Berlin. Unser Kellner sagt uns, dass der ehemalige Eigentümer Berliner war und ein gleichnamiges Restaurant in Johannesburg eröffnet hatte, es verkaufte und der neue Besitzer in Plett eine Zweigstelle aufgemacht hat. Das nächste Mal sollen wir am Wochenende kommen, dann ist mehr los - zu spät 😕.
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  • Nature's Valley

    7 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 19 °C

    Über die R102 erreichen wir Nature's Valley, ein Dorf, dass seinem Namen alle Ehre macht. Die Häuser ducken sich regelrecht in die Natur. Erst ein Blick von oben zeigt uns die eigentliche Größe. Wir wandern am Strand entlang und finden einen Wanderweg, der als Rundweg über den Salt River Lookout und am Strand zurück führen soll. Na, das ist doch wieder was für uns. Also rauf auf den Berg, auf das Dorf runter geguckt und weiter zum Salt River. Auf dem höchsten Punkt sagt uns ein Schild, dass der Lookout wegen Steinfall nicht zu erreichen ist und wir am Strand entlang laufen sollen. Super, jetzt wo wir alles schon hoch geklettert sind. Laut Karte ist der Lookout auf der anderen Seite des Flusses und unser Wanderweg bleibt diesseits. Also gehen wir weiter, natürlich komplett wieder runter zum Fluss. Super, wir können weiter, immer am Wasser entlang. Pustekuchen, die Ebbe hat gerade erst begonnen und so kommen wir nicht trockenen Fußes zum Einstieg in den Weg über die Klippen und den Strand. Also Schuhe, Socken und Hosen aus und durchs Wasser, über Steine und Kliffs spaziert 😊. Noch etwas früher hätte es sicher nicht geklappt. 😳, kurz vor den Blue Rocks genannten scharfkantigen Felsen in der Brandung dann doch der Steinfall auf dem Wanderweg. Ich gehe vor und nachdem ich sehen konnte, dass der Weg mit gebotener Vorsicht begehbar ist, hole ich Heike nach 😅. Doch dann kommt die eigentliche Herausforderung, die Blue Rocks. Das ist kein Wanderweg mehr, eher eine Kletterpassage ohne Hilfsmittel an steilen Klippen über dem brandenden Wasser. Da ich beide Hände zum Klettern brauche, gibt es keine direkten Bilder davon. Im Internet könnt ihr aber das eine oder andere davon finden. Diesen Teil schaffen wir auch unbeschadet und werden dann mit einem leichten Spaziergang über Felsen und Strand belohnt. Sehr 😎 Weg 👍!
    Auf zur letzten Etappe, nach Stormsrivier Village im Tsitsikamma NP, unserem Quartier für die nächsten 4 Tage. Tsitsikamma ist ein antikes Wort der San-Menschen für "Platz der vielen Wasser". Hier gibt es Tiefen Wald, das allgegenwärtige Fynbos, 11 den Ozean speisende Flüsse aus hohen Bergen, tiefe Schluchten und eine raue Küstenlinie. Und hier startet der berühmte Otter Trail, eine Fünftageswanderung, dessen erste Etappe (bis zu einem Wasserfall) wir laufen wollen. Außerdem gibt es in der Mündung des Stroms River eine Hängebrücke, die ebenfalls von uns erwandert werden will. Damit wandeln wir dann wieder auf den Spuren von Janin und Peter 😍. Also genau das Richtige für tolle Wanderungen und Action.
    An der Bloukransbrücke wollen wir den Bungy Jumpern zusehen, aber es ist bereits oder wegen Starkwind geschlossen. In Kapstadt ist starker Sturm und die N2 wegen Feuer zwischen Knysna und Plettenbeg Bay gesperrt. Gut, dass wir das hinter uns haben 🤞. Wenige Minuten später sind wir an unserem Häuschen angekommen, eingecheckt und gemütlich gemacht, da fällt auch schon der Strom wegen des Unwetters aus. Es ist empfindlich kalt geworden und so werfen wir Holz in den Kamin und heizen - das ist doch mal gemütlich 😊. Die Vermieter starten den Generator und werden ihn erst 23.00 Uhr abschalten. So können wir mit unserem Amazon Fire TV Stick ein bisschen Kino ins warme Haus holen 😁. Allerdings gibt der Generator nach ein paar Stunden den Geist auf 😞, doch zum Glück ist kurz darauf der Strom wieder da. Na dann, Gute Nacht!
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  • Stormsrivier

    8 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 20 °C

    💨 🌧 🌥 13°C
    Schon gleich nach dem Aufwachen hören wir - der Sturm ist noch da und gleich nach dem Aufstehen merken wir - die Kälte von gestern Abend auch 😧. Also warm anziehen! Schon auf dem kurzen Weg zum Frühstück sehen und riechen wir, auch das schlimme Feuer ist leider noch nicht gelöscht, dicke Rauchwolken hängen am Himmel. Als es anfängt zu regnen, jubeln gleich alle Angestellten im Frühstücksraum - Regen wird hier so dringend benötigt, einerseits wegen des Feuers, aber auch wegen der großen Wasserknappheit, die seit Monaten herrscht!
    Wir nutzen den Schlechtwettervormittag zu einem Gang ins Informationscenter gleich gegenüber. Wir lassen uns beraten über die schönsten Wanderwege und sonstige Action, die wir aber alle auf morgen verschieben - einfach kein Wetter heute! Stattdessen verkrümeln wir uns in den Frühstücksraum, wo der Kamin schön wärmt, lesen Reiseführer und Privat-Tipps und machen mal wieder Routenplanung, diesmal für die letzten 14 Tage unserer Reise. Mit Ende des Regens sind wir fertig, gehen in unser Häuschen, kochen Nudeln und essen sie und wagen uns dann wegen rauskommender Sonne doch ins Freie. Eine kleine Wanderung schaffen wir auch bei Kälte, ist ja schließlich Winter hier. Unser Ziel ist ein 1.000 Jahre alter Baum, dem gleich ein ganzer Wanderweg gewidmet wurde: Big Tree Trail. Wir laufen durch schönen naturbelassenen und verwunschenen Wald und bewundern die Baumriesen und die schönen Farne. Nach sechs Kilometern sind wir einmal rum, fahren zurück und aktivieren erneut unser Kaminfeuer, von dem wir uns den Rest des Tages nicht mehr wegbewegen.
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  • Tsitsikamma Falls Adventure

    9 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 14 °C

    🌤 20°C
    Das Wetter sieht gut aus! Kein Wind, heiter bis wolkig, aber noch kalt heute morgen, nur 7°C. Also lassen wir uns Zeit beim Frühstück und dem Wetter Zeit, wärmer zu werden - beides klappt 😉.
    Im Tsitsikamma NP wollen wir wandern gehen (die Wanderschuhe sind wenigstens schön warm), das klappt leider nicht, denn der schöne Wasserfall Trail ist gesperrt wegen schlechtem ? Wetter. Wir verschieben den Wandertag auf morgen, aber was machen wir heute? Erstmal zurück, Flyer und Infos sichten und Lagebesprechung.
    Plan B heißt Action, das freut besonders Dirk 😳! In bzw. über der Schlucht des Kruis Rivers kann man ziplinen, also per Seilrutsche in 40 m Höhe die Schlucht mehrfach über- und durchqueren. Und genau das machen wir nun. Anfangs bin ich skeptisch, ob ich das auch so gerne will wie Dirk 🤓, doch nach der ersten Überquerung ist klar - ich will das! Zusammen mit einer lustigen Familie aus Dubai haben wir unglaublich viel Spaß! Die längste Seilrutsche ist 211 Meter lang und am liebsten würden wir alle noch einmal durch die Schlucht sausen!
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  • Bloukrans River Bridge

    9 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir haben noch viel vom Tag übrig und fahren zur großen Brücke über der N2, um zu schauen, ob jemand den höchsten Bungeesprung der Welt wagt. Es gibt einige Mutige und bei Kaffee und Eis gucken wir ganz entspannt zu 👀 !
    Weiter gehts zur Storm River Bridge, eine nicht ganz so hohe Brücke über die tiefe und enge Schlucht des Storm River - leider war der Lookout irgendwie zugewachsen bzw. gar nicht da ☹️.
    Wir haben noch Zeit und da uns noch 5.000 Schritte fehlen 😉, entscheiden wir uns für eine kleine Nachmittagswanderung, die direkt in unserem Dorf losgeht. Der Goesa Nature Walk führt uns in ein tiefes dschungelähnliches Tal voller "Farnbäume". Der ganze Rundweg ist nur zwei Kilometer lang, gefällt uns aber richtig gut! Danach schlendern wir noch durch das ungefähr 100 m lange "Citycenter" und sehen, hier reist man noch hoch zu Ross!
    Den Abend gestalten wir wie gestern: Kamin 😀!
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  • Suspension Bridge im Tsitsikamma NP

    10 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 25 °C

    🌤💨☁️💨💨💨💨💨🌤☀️⛅️💨 24°C
    Wir merken gleich früh: Tolles Wetter, schön warm schon am Morgen und die Sonne blinzelt - also Wandertag!
    Am Parkeingang vom NP erfahren wir, alle Wege sind offen und auch die Gaststätte erwartet uns. Wir bezahlen 200 Rand Eintritt und los geht's. Als erstes wollen wir den Storms River Mouth Trail über die viel beschriebene Hängebrücke bis zum Lookout Point gehen und danach den ersten Teil des fünftägigen Otter Trails bis zum Wasserfall. Beide Wanderungen werden immer wieder als "the best" und "must do" beschrieben.
    Auf den Fotos könnt ihr sehen - das stimmt! Der Weg ist toll und wunderschön ist der Blick von der Brücke in die enge Schlucht des Flusses. Zum Aussichtspunkt gehts richtig steil nach oben, lohnt sich aber unbedingt!
    Schon auf dem Weg merken wir den aufkommenden Wind, der uns in warmen Böen um die Nase weht. Als wir dann in besagter Gaststätte eine Trinkpause einlegen, werden die Böen immer stärker, bis wir vor umherwirbelnden Sand, Staub und Coladosen ins Auto "fliehen". Nun sehen wir auch dunkle Rauchwolken nicht allzu weit entfernt. Ein Kellner hat über Facebook erfahren, es ist ungefähr an der Stelle, wo wir gestern unseren Spaß hatten 😱! Er erzählt uns auch von mehreren Feuern in Port Elizabeth und bei Jeffreys Bay. Auch bei Knysna ist noch nicht alles gelöscht! Die Hauptstraße wäre in beide Richtungen gesperrt, so dass wir mehr oder weniger in Tsitsikamma feststecken. Wir sind total erschrocken wegen dem doch recht nahen Feuer! Dazu kommt, dass wir morgen früh eigentlich in Richtung Port Elizabeth fahren wollen mit Zwischenstopp in Jeffreys Bay, um dort den Surfern beim Wettkampf zuzuschauen. Das sieht nach Planänderung aus!
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  • Sturm & Feuer

    10 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ ⛅ 14 °C

    Und die beginnt sofort, wir verzichten auf die Wasserfallwanderung, denn der nahe Rauch verbunden mit dem Sturm macht uns Angst! Wir fahren zu unserer Unterkunft, wo schon sämtliche Gartenmöbel, kleine und große Äste und leichte Dachteile umherliegen und -fliegen und wo auch schon Strom und Wasser ausgefallen sind.
    Wir packen all unsere Sachen zusammen, um im Fall der Fälle vorbereitet zu sein. Die Rucksäcke verstauen wir im Auto, den Tagesrucksack bestücken wir mit den wichtigen Dingen plus einmal Wäsche für den Notfall und beobachten von drinnen das wütende Wetter. Fast genauso plötzlich wie der Sturm begann ist er wieder verschwunden und es bleibt strahlender Sonnenschein, als wäre nichts gewesen! Der dunkle Rauch allerdings ist nach wie vor in Sicht!
    Wir treffen uns mit anderen Gästen und Mitarbeitern der Lodge zur Lagebesprechung im Garten, doch außer Spekulationen können wir nichts Neues erfahren, denn es mangelt an Informationen! Wir räumen ein bisschen den Garten auf und machen dann einen Dorfrundgang, immer auf der Suche nach Neuigkeiten. Wir sehen mit Entsetzen - mehrere große Baume sind entwurzelt worden, einer schräg gegenüber unserer Lodge und der hat beim Fallen die Stromleitung mitgerissen! Nun ist uns klar, warum es keinen Strom gibt. Überall ist man schon fleißig beim Aufräumen. Wir erfahren, auch hinter der örtlichen Schule sind Feuer ausgebrochen, wären aber bereits unter Kontrolle. Wir wollen das glauben, denn das ist nun wirklich dicht dran!
    Das örtliche Café hat Strom und hier bleiben wir eine Weile für Kaffee und vor allem für Internet, aber auch da finden wir kaum Informationen zu Straßensperrungen und dergleichen. Im Blick haben wir immer die Rauchwolken! (Auch in der Nase.) Das der Wind wieder auffrischt, macht es auch nicht besser. Wir hoffen nur, dass er nicht dreht, denn im Moment geht er Richtung Meer und das ist für uns noch am Günstigsten!
    Wir gehen wieder zum Häuschen, besprechen uns nochmal mit den Gastgebern, sitzen rum und als es dunkel wird, gehen wir wieder in unser Café mit Strom, denn unsere Unterkunft und alles drumherum ist wirklich stockdunkel. Im Café gibt's Pizza 🍕 und wir können die Handys laden, um diesen Bericht zu schreiben 😉. Zum Ende der Öffnungszeit verlassen wir das wirtliche Haus, wollen aber noch nicht ins Bett und kehren daher noch auf ein Kaffee in die Kneipe gegenüber ein. Hier treffen wir Urlauber, die aus Richtung Port Elizabeth kamen. Nun erfahren wir endlich Neues: Entlang der N2 sind noch einige Feuer in Gang, aber wohl unter Kontrolle. Die Straße ist befahrbar. So steht unser Plan für morgen fest. Wenn alles so bleibt werden wir versuchen, ohne Zwischenstopp in Jeffreys Bay bis nach Port Elizabeth zu kommen, um von dort am Dienstag nach Durban zu fliegen.
    In der Kneipe benutzen wir nochmal die Toilette und waschen wenigstens Hände und Gesicht und verkrümeln uns dann ins Bett.
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  • Raus aus Tsitsikamma

    11 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ 🌧 26 °C

    ⛅️ 18°C
    Nach einer etwas unruhigen Nacht weckt uns der Wecker 7.30 Uhr, wir sind immer noch ohne Strom und Wasser. Also Morgentoilette auf Sparflamme - Toilette (1 mal spülen im oberen Bad geht noch), Zähneputzen mit Wasser aus der Trinkflasche und Waschen mit Feuchttuch. Beim Frühstück ein kleines Wunder, die Küche hat Gas und kann kochen. Wasser kommt aus Flaschen und Toasten geht nicht. Ansonsten ist alles super lecker. Wir tauschen uns mit den anderen Reisenden aus. Laut News aus dem Autoradio ist die N2 nicht mehr gesperrt und die Feuer 🔥 Richtung Port Elizabeth (oder PE, wie die Einheimischen sagen) und Richtung Knysna unter Kontrolle. Da die Feuer immer wieder unkontrolliert entstehen können, will ich aus dem Gebiet raus, soweit es eben geht, am besten bis PE. Unser Flug startet am Dienstag früh nach Durban und den wollen wir gern erreichen. Wenn nicht, dann verschieben wir ihn eben. Den Mietwagen habe ich schon storniert, kann ich jederzeit wieder buchen. Heike ist noch skeptisch, ob wir nicht noch 1-2 Tage länger warten sollten. Da wir zwischen mehreren Feuern sitzen, fahren wir aber nach dem Frühstück los.
    Unterwegs kommen wir an mehreren Brandgebieten vorbei, auch welchen, von denen wir nichts wussten. Teilweise brennt es noch, kokelt oder raucht nur, aber wir kommen problemlos bis PE 😅👍. Erstaunlicherweise gibt es keinerlei Schäden auf der Straße und alle Sturmschäden von gestern sind bereits geräumt - Hut ab vor den Hilfs- und Rettungsdiensten.
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  • Nelson Mandela Bay und Cape Recife

    11 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 18 °C

    Unterwegs buchen wir ein Quartier für die kommende Nacht und fahren dann an die Nelson Mandela Bay, schlendern über den Markt und am Strand entlang. Es ist gerade mal 11.30 Uhr und so fahren wir gleich noch zum Cape Recife, machen Fotos, klettern über die Dünen und Felsen und sammeln mal wieder Muscheln.
    Auf dem Weg ins Hotel finden wir einen Picknickplatz auf den Flat Rocks mit Blick auf den Ozean und essen die Reste vom gestrigen Wandern.
    Den Nachmittag verbringen wir in unserem Treetops Guesthouse, denn der Versuch außerhalb einen Kaffee zu trinken, scheitert an der Sonntagsschließzeit. Dann machen wir es uns eben hier gemütlich und lassen den Rest des Tages mit Blogarbeit, Kartenstudium und warmer Heizung vergehen. Morgen sehen wir uns dann in PE um.
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  • Port Elizabeth

    12 juin 2017, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 22 °C

    🌤 22°C
    Wir schauen uns heute die Stadt an, aber zuerst müssen wir mal wieder Wäsche waschen bzw. waschen lassen 🙂. Das klappt hier übrigens alles genauso gut wie in Asien. Morgens abgeben und mittags wieder abholen und kostet zwischen 4 und 6 € die Ladung. Also abgeben, frühstücken, packen, auschecken und zum nächsten Hotel fahren und wieder einchecken. Wir haben Glück (Nebensaison), unser Zimmer ist kurz nach 10.00 Uhr bereits bezugsfertig. Wir haben für die letzte Nacht in 200 m Laufnähe zum Flugplatz unser Quartier, das Road Lodge Port Elizabeth Airport Hotel. Es ist einfach, aber nur um zu schlafen und morgen früh um 6.00 Uhr das Haus zu verlassen, reicht es allemal.
    Nun können wir in die City. Port Elizabeth ist mit über 310.000 Einwohnern eine der größten Städte Südafrikas und die größte der Ostkap-Provinz. Wirtschaftlicher Mittelpunkt ist der Hafen, der gleichzeitig drittgrößter Hafen Südafrikas ist. Die Region ist auch Schwerpunkt der südafrikanischen Autoindustrie und wird auch das „Detroit Südafrikas“ genannt. 37 Kilometer entfernt in der Stadt Uitenhage befindet sich ein Werk des Volkswagen-Konzerns, mit rund 6.500 Beschäftigten das größte in ganz Afrika. Neben VW haben sich auch General Motors, Ford, Continental, Johnson & Johnson, MAHLE und etliche andere Hersteller und Zulieferer in der Gegend angesiedelt. Mit seinen viele Stränden und dem vielseitigen Wassersportangebot, ist PE auch ein beliebtes Ferienziel und die Vielzahl der Hotels, Lodges, Gasthäuser und B&B's ist Zeugnis dafür.
    PE wir auch als "Windige Stadt" bezeichnet und das können wir heute mehrfach hautnah erleben. Besonders schön können wir das immer wieder an den anrollenden Wellen und der durch den Wind entgegengesetzt geblasenen Gischt sehen. Doch zuerst etwas Kultur: Es gibt einen Kunst- und Heritage Walk, der vom Campanile, einem 53 m hohen, 1923 erbauten Aussichtsturm mit Rundblick über die Stadt, beginnt. Er steht direkt am Hafen, wird gerade runderneuert und ist damit für uns nicht begehbar. Die Gegend ist alles andere als Vertrauen erweckend, aber wir machen uns auf den Weg. Wir steigen Treppen zum Market Square mit seinem 1885 erbauten und 1977 nach einem Brand wiedererrichteten Rathaus und der öffentlichen Bibliothek hinauf. Weiter über eine Mosaiktreppe in die Donkin-Reserve, das ist eine kleine Grünanlage auf einem Hügel mit einem tollen Blick über die Stadt zum Meer. Hier stehen der 1861 erbaute Leuchtturm, die Donkin-Pyramide und der höchste Fahnenmast Afrikas. Auf dem Weg und drumherum finden wir Kunst zur Geschichte Südafrikas und Aussprüche Nelson Mandelas als Wegweiser.
    Auf dem Weg zurück zum Auto machen wir unsere Mittagspause in einem typischen Grillrestaurant und bekommen eine kalte Grillwurst, ein lauwarmes Hühnchen und matschige Pommes mit einem annehmbaren Cole Slaw serviert. Warm wäre das Fleisch sicher besser, der Rest ist grauenvoll. Na ja, machen wir nicht wieder.
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