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Weltreise 2016 bis 2017

1 Jahr durch die Welt, das ist unser Ziel. Baca lagi
  • The Boardwalk

    12 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 21 °C

    Es ist schönes Wetter und so fahren wir nochmals raus zum Wasser zum Boardwalk. Der Boardwalk zieht sich entlang der Küstenlinie von Summerstrand und den Flat Rocks. Am Beginn ist ein Surfspot und so schauen wir solange zu, bis uns der ständige Wind durch die Klamotten weht. Da kommt ein Außenfitnessplatz gerade recht und wir probieren mal eben alle Geräte. Damit ist unser heutiges Fitnesspensum dann auch erledigt und wir schlendern den schönen Weg bis zum Ende weiter. Teilweise hat der Sturm seine Spuren hinterlassen, denn es gibt einige zugewehte Stellen und wir klettern mal wieder über Dünen 😊. Zurück geht es am Strand entlang, wo wir uns einfach mal auf einen Stein setzen und ins Meer starren. Das ist wie in die Glut von Feuer zu blicken, es ist eine gleichförmige Bewegung und doch ändert sich ständig was.
    Wir wollen noch in die "The Boardwalk Casino & Entertainment World", also brechen wir wieder auf. Dort angekommen, sind wir ein wenig enttäuscht, die Hälfte der Läden ist zu und die Besucherzahl lässt sich an zwei Händen abzählen. Also gibt es eine Kaffeepause mit lecker Kuchen und Kaffee in einem amerikanisch anmutenden Restaurant, hier hätten wir Mittag essen sollen.
    Unsere Wäscherei schließt 17.30 Uhr und es ist kurz vor Fünf, wir müssen los. Wir kriegen unsere Wäsche, geben unseren Mietwagen ab und bleiben den Abend in unserem Hotelzimmer. Morgen 7.50 Uhr geht unser Flug nach Durban.
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  • iSimangaliso Wetland Park

    13 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 20 °C

    🌤 26°C
    Die Garden Route ist "abgearbeitet", wir wollen noch einen anderen Teil Südafrikas kennenlernen und zum Abschluss unseres großen Abenteuers unbedingt nochmal Tiere sehen. Wir wollen nach Norden ins Zululand, in die Provinz KwaZulu-Natal. Hier gibt es tropisches Klima, lange Sandstrände, eine noch weitgehend unberührte Natur, wunderschöne Berge, aber vor allem viele Wildreservate.
    Der Weg ist uns mit dem Auto zu weit und daher besteigen wir heute früh ein letztes mal vor unserer Heimreise ein (kleines) Flugzeug, um nach Durban zu fliegen. Hier steigen wir gleich wieder ins Auto ein und dann gehts auch schon wieder auf die Straße.
    Zügig fahren wir durch sanfte hügelige Landschaft, die hier viel grüner ist als an der Südküste. Wir sehen viele Zuckerrohrfelder.
    Am frühen Nachmittag sind wir in St. Lucia, wo uns schon im Vorbeifahren gleich die Hippos im Fluss begrüßen! In unserer coolen Lodge werden wir mit Infos zur Umgebung gefüttert und können uns garnicht entscheiden, was wir zuerst machen sollen! Wir entscheiden uns für den iSimangaliso Wetland Park, durch den wir mit dem eigenen Auto auf Safari gehen können. Praktisch, dass er nur wenige Fahrminuten entfernt ist.
    Wir fahren also fast drei Stunden langsam eine große Runde durch den Wildpark, sehen kaum ein anderes Auto, dafür aber verschiedene Antilopen, Zebras, ein Warzenschwein, große Gnuherden und als Krönung drei große Nashörner!: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roTdny15r_7b4Ufiy
    Im kleinen Örtchen suchen wir uns eine der vier Gaststätten aus und weil wir hier "in den Tropen" sind, können wir sogar draußen sitzen, ohne zu frieren! Wir genießen das feuchtwarme Wetter, das uns gleich an unsere Zeit in Asien erinnert. Ganz so warm ist es hier allerdings nicht und nachts wird es deutlich kühler, aber wir sind zufrieden!
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  • Crocs und Hippos

    14 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 23 °C

    🌤 24°C
    Wir lassen es heute gemütlich angehen, denn unsere kleine Bootstour startet erst um 10.00 Uhr und so können wir ganz in Ruhe frühstücken. Gemeinsam mit 3 weiteren Paaren werden wir vom Guesthouse abgeholt und auf unser Boot gebracht. Größer wird unsere Gruppe auch nicht mehr und unser Boot ist ebenfalls nur klein. So wollten wir das 👍.
    Entlang des Hluhluwe Flusses fahren wir auf die Suche nach Krokodilen und Flusspferden. Die zu finden ist nicht besonders schwer, es wimmelt davon. Über 1.000 Frischwasserkrokodile und sehr viele Hippos leben hier. Die sollen abends durch die Stadt laufen und in den Gärten rasen mähen. Dazu kommen dann auch noch Haie (im Fluss). Baden ist hier lebensgefährlich, übrigens auch am nahegelegenen Strand. Wir genießen fast 3 Stunden Fahrt und ein gemeinsames 2. Frühstück bei einer Hippo-Familie. Wir sehen vier der Big 5 des Wetlandparks: Hippo, Krokodil, Giant Kingfisher und Afrikanischer Seeadler. Für die Haisichtung ist das Wasser zu schlammig.
    Es gab noch spannende Infos zu Crocs und Hippos.
    Crocs: Die kleineren Vertreter fressen Fisch, die Großen auch rotes Fleisch. Ist kein Futter vorhanden, fällt Krokodilen eine 0-Diät nicht schwer: Sie können bis zu sechs Monate ohne Nahrung auskommen, sind dann allerdings sehr sonnenhungrig. Sie verharren völlig bewegungslos und ziehen ihre Energie fast vollständig aus dem Sonnenlicht. Bei Kälte können sie ihren Herzschlag auf vier Schläge pro Minute senken, den Energieverbrauch auf ein Minimum reduzieren und bis zu sechs Stunden unter Wasser bleiben. Wird Ihnen im Kampf eine Gliedmaße abgebissen, können sie die Blutversorgung dorthin stoppen und heilen.
    Hippos: können bis zu 40 km/h schnell laufen und trotz ihrer Masse und Unförmigkeit sind gute Kletterer. Sie haben eine dünnere Haut als Menschen, dafür eine vielfach dickere Fettschicht 😜. Oftmals sind sie voller Narben, weil sie sich zur Begrüßung nicht küssen sondern beißen 😘. Für den Hautschutz produzieren sie ein antibakterielles Sekret, das die Wunden schnell heilen lässt. Sie sind territorial und verteidigen ihr Revier bis zum letzten Biss! Hippos sind die gefährlichsten Tiere hier im Wasser und können ein Krokodil in zwei Hälften beißen (das allerdings kann das Krokodil nicht überleben): https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roTxEtFOjXZZuvqFb
    Es gibt noch einiges mehr, aber das sprengt jetzt den Rahmen. Wir fahren zurück und machen erstmal Mittagspause.
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  • Cape Vidal

    14 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 22 °C

    Den Nachmittag nutzen wir für eine weitere Privatsafari im iSimangaliso Wetland Park bis zum Cape Vidal, wo es einen tollen Strand geben soll und wo wir mit Glück Wale sehen können. Wir fahren mit offenen Augen gemütlich durch den Wildpark, steuern alle Aussichtspunkte und Wasserlöcher an und im Nu sind zwei Stunden um! Wir sehen Hippos, Antilopen, Zebras, grüne Meerkatzen, Gnus und die kleinen Mangusten. Am Cape lassen wir uns am Strand nieder und beobachten die Angler, die hier direkt am Ufer stehen und angeln. Zum Baden haben wir irgendwie keine Lust, obwohl das Wasser 22° haben soll. Uns ist es zu kühl, denn die Sonne hat sich gerade verkrümelt. Dafür machen wir ein kleines Nachmittagspicknick bis uns ein freches Äffchen von hinten den Keks aus den Fingern klaut!
    Als wir schon im Gehen noch einen letzten Blick aufs Meer werfen, sehen wir doch tatsächlich weit draußen mehrere Buckelwale springen!
    Auf dem Rückweg durch den Park entdecken wir dann noch Nilpferde an Land und eine große Büffelherde. Viel mehr ist nicht zu erkennen, denn die Sonne geht schon 17.00 Uhr unter und es dauert nicht lange und es ist stockdunkel. Wir müssen nun auch zügiger fahren, denn um 18.00 Uhr müssen wir den Park verlassen haben.
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  • Hluhluwe/iMfolozi Park

    15 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 20 °C

    ☀️26°C
    Für noch mehr Tiere wollen wir heute in den ältesten Nationalpark Afrikas. Da das nicht ganz so nah ist wie unser Park gestern müssen wir richtig früh aufstehen, denn schon 5.00 Uhr werden wir abgeholt. Wir sind die Einzigen und haben daher den Geländewagen und den Guide für uns alleine. Der fährt bzw. schleudert uns eine Stunde durch die neblige und kalte Dunkelheit bis zum Parkeingang. Das Timing klappt, um sechs öffnet das Tor und nun wird es auch bald ein bisschen heller. Das macht das Gucken leichter 😉!
    Der Park besteht aus zwei Gebieten, dem Hluhluwe Park (gesprochen Schuschluwe oder so 😉), einem großen Waldgebiet, und dem iMfolozi Park, der mehr der Savanne ähnelt. Durch diesen fahren wir nun mehrere Stunden. Die Landschaft ist traumhaft - sanfte Hügel in verschiedensten Grüntönen. Grasland, Buschland und lockerer Baumbewuchs wechseln sich ab. Es gibt Wasserlöcher und den Mfolosi River. Wir treffen auf Herden von Impalas, Kudus, Gnus, Warzenschweinen und Zebras: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roT2IrjK18nS-7ib6
    Wir sehen die biggesten 3 der Big 5: Elefanten, Nashörner und Büffel und die größten Tiere: Giraffen.
    Zwischendurch gibt es leckeres Frühstück 😋 und einen Reifenwechsel 😳.
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  • St. Lucia

    15 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ 🌙 19 °C

    Am Nachmittag lassen wir unser von zwei Safaris eingesautes Auto waschen, machen einen Rundgang im Ort, den kurzen Igwalagwala Trail am Ortsausgang und den Estuary Boardwalk zum Strand. Überall warnen uns viele Schilder vor Nilpferden und Krokodilen, denn wir sind hier dicht am Fluss!
    Krokodile sehen wir zum Glück nicht und den Hippos begegnen wir erst am Abend, als wir vom etwas abgelegenen Restaurant zurück in den Ort fahren. Drei der riesigen Viecher überqueren einfach mal so die Straße und eins frisst seelenruhig mitten im Ort das Gras am Straßenrand. Genau das ist hier die Besonderheit, unser Hausherr hat uns gleich am ersten Tag aufgeklärt: St. Lucia ist ein "wilder Ort", jeden Abend laufen die Hippos durch die Straßen und auch Krokodile trifft man immer wieder an. Selbst Leoparden und Wildhunde wurden von den Anglern ganz früh am Morgen schon gesehen - also aufpassen, wo man hintritt! Der Ort liegt praktisch im Lebensraum dieser Tiere. Bis heute Abend konnten wir uns das einfach nicht vorstellen - so wilde und gefährliche Tiere, bei uns nur hinter Gittern zu beobachten - einfach mitten im Ort anzutreffen!
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  • Durban

    16 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 21 °C

    ☀️ 23°C
    Heute beenden wir unseren Abstecher ins Hippoland und fahren zurück nach Durban, um von dort durch die Berge nach Johannesburg zu fahren. Aber soweit ist es noch nicht. Nach zweieinhalb Stunden sind wir in der zweitgrößten Stadt Südafrikas angekommen und können noch den großen Rest des wunderbar sonnigen Tages nutzen. Wunderbar sonnig und angenehm warm ist es hier im Winter übrigens immer. Auf großartige Stadtbesichtigung haben wir keine Lust und fahren daher direkt zum Moses-Mabhida-Stadion, denn wir haben gelesen, es soll das schönste Fußballstadion sein, dass zur WM 2010 gebaut wurde. Als totale Fußball-Nullen interessiert uns besonders der 350 m lange und 106 m hohe Bogen, der sich über das Stadion spannt. Wir wollen hochlaufen, aber das geht heute nicht. Mit dem Skycar (ähnlich wie ein Fahrstuhl) fahren wir nach oben und haben einen herrlichen Blick über die Stadt, den kilometerlangen Strand und ein bisschen auch ins Stadioninnere.
    Wieder unten, mieten wir uns Fahrräder und fahren die gesamte Beachfront ab. Wegen Feiertag (Jugendtag), einem Surfevent und Vorbereitung des Ironman ist hier ein mächtiges Gewimmel - macht aber Spaß und überall gibt es was zu gucken. Der Nachmittag geht in den Abend über, Parkplätze werden zum Partyort und überall werden die Grills angezündet - übrigens ganz typisch für Südafrika. Das heißt hier Braai und wird wenigstens einmal in der Woche zelebriert. An vielen öffentlichen Bereichen befinden sich Braaiplätze, wo sich dann Familien und Freunde in größeren Gruppen zusammenfinden.
    Wir müssen die Räder wieder abgeben und wollen nun doch noch eine Sehenswürdigkeit in der Stadt anschauen. Das allerdings gelingt uns nicht, denn die Da Gama Clock aus dem 19. Jahrhundert hat sich der Sicht entzogen! Trotz Navi, Nachfrage und intensiver Suche können wir das Ding nicht finden - na dann eben nicht! Wahrscheinlich ist sie so klein, dass wir sie einfach übersehen 😀!
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  • Valley of Thousand Hills

    17 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 21 °C

    ☀️ 26°C
    Unsere Weiterfahrt Richtung Norden führt uns durch die gepflegten Vororte von Durban. Entlang der Straßen sehen wir endlich mal wieder blumengeschmückte Gärten. Das haben wir schon sehr vermisst, hier scheint das Wetter wirklich blumenfreundlicher zu sein - wärmer und nicht so trocken und daher auch nicht so staubig. Schon gestern von der Stadionbrücke haben wir gesehen, wie wunderbar grün die Stadt ist.
    Wir lassen uns Zeit und fahren durch das Tal der 1.000 Hügel - ein mit Siedlungen "besprenkeltes" Hügelmeer. Immer wieder gibt es schöne Ausblicke, Kunsthandwerksläden und Cafés. Wir schauen überall mal rein bzw. raus 😀 und im PheZulu Park erfahren wir in einem rekonstuierten Zulu Dorf Einiges über den Glauben und die Bräuche der Zulu. Z.Bsp. eine Ehefrau "kostet" 11 Kühe und man kann sich soviele Ehefrauen leisten wie man Kühe hat (oder den Gegenwert in Geld). Viele Ehefrauen bedeutet allerdings auch viele Schwiegermütter 😉. Die Kennenlernszene, die Zeremonie der Hochzeit und die Tänze dazu werden uns mit Gesang in Zulu-Sprache und englischen Brocken dargeboten. Das ist spannend und lustig gleichzeitig!: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roUBA0ChmyiB1GsaA
    Am späten Nachmittag sind wir in Pietermaritzburg, dem Old England in Afrika. Hier sollen uns schöne viktorianische Backsteinbauten und ein Netz kleiner Gässchen erwarten - das verschieben wir auf morgen, denn es ist fast schon wieder dunkel.
    Als wir nach Sonnenuntergang auf der Suche nach einer Flasche Wein für den kalten Abend im einsamen Guesthouse (keiner weiter da) noch kurz in die Stadt fahren (im Dunkeln laufen ist auf keinen Fall eine gute Idee!!!), ist unser erster Eindruck von der Stadt eher unschön und fast schon gruselig - im Reiseführer nennen sie das "intensives afrikanisches Straßenleben" 😳. Wir hoffen auf morgen!
    Wein gabs übrigens auch nicht - kein Alkohol nach 17.00 Uhr am Samstag, sonntags schon garnicht 😕.
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  • Pietermaritzburg

    18 Jun 2017, Afrika Selatan

    🌤 19°C
    Leider finden wir auch heute nicht den Charme von Pietermaritzburg, dafür aber das Wahrzeichen des Ortes und zugleich das größte Backsteingebäude südlich des Äquators - das Alte Rathaus aus dem Jahre 1900. Für ein Foto steigen wir aus, für ein Spaziergang vergeht uns die Lust, denn wir sind hier die einzigen Weißen und kommen uns sehr beobachtet und unwohl vor 😕.
    Also gehen wir auf Tour: Über die Midlands Meander Route - eine Art Kunstgewerberoute mit mehreren Kunsthandwerkshops, originellen Restaurants und Unterkünften. Immer durch die abwechslungsreiche Hügellandschaft, wollen wir heute die Drakensberge erreichen.
    Erste Pause machen wir in Howick, wo ein schöner Wasserfall 95 Meter tief in eine Schlucht fällt. Gleich nebenan gibts viel Kunsthandwerk und so nutzen wir die Gelegenheit zum Souvenir-Shopping. Mehr gibts im Ort nicht zu sehen und so fahren wir weiter bis zum Nelson Mandela Sculpure Monument direkt an der Landstraße hinter Howick. Hier wurde 1962 Mandela verhaftet, verkleidet als schwarzer Chauffeur eines weißen Freundes.
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  • Midlands Meander

    18 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 16 °C

    Durch schöne Hügellandschaft gehts weiter, wir schauen in lustige Antiquitätenshops, die heißen wie 'Treasures and Trash' oder 'The ugly Duckling'. Im Piggly Wiggly, einer hübschen Familienbelustigungsanlage mit Essen und Kunsthandwerk machen wir Mittagspause und im Chocolate Heaven gibts ein kleines Dessert 😉.
    Als wir später am Bierfassl vorbeikommen, brauchen wir sofort eine weitere Pause 😃. Vielleicht ist es die einzige Skihütte Afrikas - keine Ahnung, auf alle Fälle lustig! Es gibt Bratwurst, Sauerkraut und Schnitzel - schade das wir schon gegessen haben! Aber Glühwein mit Stollen und Bienenstich geht noch - ist ja egal wovon uns schlecht wird 😋😏!
    Nun haben wir genug gesehen und gegessen und fahren zügig nach Bergville, wo wir uns für fünf Nächte in ein niedliches BnB einquartiert haben.
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  • uKhahlamba-Drakensberg Park

    19 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ ☁️ 27 °C

    ☀️ 23°C (aber morgens 6°C und ab spätestens 16.00 Uhr wirds wieder kalt 😕)
    Dieser Park umfasst 12 Naturreservate mit fast 2.500 km2 Gesamtfläche. Er erstreckt sich mit einer Länge von ungefähr 1.000 Kilometern vom Krüger Nationalpark im Norden bis zur Garden Route im Süden. Mit seinen tiefen Schluchten, Wasserfällen und fast senkrecht aufragenden Steilhängen ist er ein perfektes und beliebtes Wandergebiet. Die teilweise über 3.000 Meter hohen Berge haben Namen wie Champagne Castle, Cathedral Peak, Giant Castle und Amphitheater - zwischen dieser beeindruckenden Bergwelt wollen wir uns in den nächsten Tagen rumtreiben.
    Central Drakensberg - in diese Region soll unsere erste Wanderung gehen. Aber nicht ohne ein hervorragendes Frühstück, das uns Estelle ganz frisch und liebevoll zubereitet. Es gibt Kräuter-Pancakes mit Rührei und Schinken und einen leckeren Obstsalat mit Joghurt - nicht aufessen gilt nicht (trauen wir uns auch garnicht). Dazu auch gleich die Info für die nächsten Tage: Es wird nie ein Standard-Frühstück geben und jeden Tag bastelt sie uns etwas anderes. Zum Glück gehen wir wandern, um all die schlimmen Kalorien wieder loszuwerden! Wir genießen also den tollen Start in den Tag, schwatzen mit anderen (Berliner) Reisenden und lassen uns von Harry mit Wanderempfehlungen versorgen.
    Dann gehts aber los: Wir ziehen uns warm an, denn wir haben keine Ahnung wie sich das Wetter in den Bergen verhält, und fahren nach Monk's Cowl. Hier folgen wir einer Empfehlung von Jörg und Christine (Danke nochmal!) und machen, nach Registrierung und Bezahlung, eine wunderbare Genußwanderung zu den Sterkspruit- und Nandi Falls. Wir wandern im Tal entlang des Flusses und haben immer das herrliche Bergmassiv vor Augen. Bald schon ziehen wir ein Kleidungsstück nach dem anderen aus, denn den ganzen Tag strahlt die Sonne! Hier ist es unglaublich schön und wir können uns garnicht satt sehen an den tollen Bergen! Auf der ganzen Wanderung begegnen wir genau zwei Menschen! Besser gehts einfach nicht 😃!
    Auf dem Rückweg stoppen wir noch am Waffelhaus und verspeisen sehr leckere Waffeln 😋.
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  • Amphitheater

    20 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 17 °C

    🌤 22°C
    "Verschwitzt und wohlig erschöpft erreichen Heike und Dirk nach 2,5 Stunden und knapp 8 km Kletterei den sogenannten Tunnel der Tugela Gorge. Ermattet lassen sie sich auf den Felsen nieder und genießen bei einem leckeren Mittagspicknick das erfrischende Wasser des Tugela, das um ihre Füße spielt".

    So könnte der Text lauten, wenn wir im Sommer unterwegs wären. Aber es ist Winter und so ist uns die wärmende Sonne willkommen und das Wasser des Flusses viel zu kalt 😬. Aber lasst mich von vorn beginnen. Nach einem wieder einmalig guten Frühstück fahren wir in die nördlichen Drakensberge, den Royal Natal Park, bekannt für sein Amphitheater. So heißt ein 5.000 m langes und 1.000 m hohes Felsmassiv, das von zwei 3.000ern eingerahmt wird. Das ist unser Ziel und insbesondere der dort befindliche zweithöchste Wasserfall der Welt, der Tugela Fall - 948 m hoch. Den und das Amphitheater können wir am besten sehen und erreichen, wenn wir die Tugela Schlucht durchwandern. Eine fünf- bis siebenstündige Tour, je nach Fitness. Im Gegensatz zu gestern ist dieser Weg herausfordernder, aber nicht minder schön. Ständig haben wir die beeindruckende Kulisse des Amphitheaters vor uns und auch die Berge rund um die Schlucht sind einfach nur toll. Mit jeder Biegung des Weges gibt es neue Blicke und die wollen eingesogen oder fotografiert werden.
    Nach 2,5 Stunden und knapp 8 km erreichen wir (garnicht erschöpft 😉) den sogenannten Tunnel, eine dramatische Verengung der Schlucht, die wir unbedingt erkunden wollen. Es ist gerade mal kurz nach 11, also klettern wir die linke Leiter in der Schlucht und weiter den Felsen zur Tunnel Cave hinauf. Von hier aus haben wir eine fantastische Sicht auf das gesamte Massiv des Amphitheaters. Es ist grandios und wir können den Wasserfall sehen, wie er über mehrere Stufen über 900 m in die Tiefe stürzt 🤥. Leider muss ich den letzten Satz korrigieren, wir könnten ihn sehen, wenn es Sommer wäre. Im Winter führt er leider kein Wasser 😩.
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  • Tugela Gorge - Tunnel

    20 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 31 °C

    Wieder runter, machen wir erstmal Mittagspause und das ohne Füße im Wasser 😊. Danach erkunden wir den Tunnel. Das Wasser muss hier in der Regenzeit eine unheimliche Kraft ausüben. Die Wände sind wunderschön geschliffen und wir hoffen, dass das Wetter nicht gerade jetzt umschlägt, dann gibt es kein Entrinnen. Wir haben gelesen, dass man die Schlucht dann teilweise durchwaten oder manchmal sogar durchschwimmen muss 😳. Ein Guide, den wir treffen, sagt uns aber, der nächste Regen kommt in 5 Monaten 😅. So können wir locker die im Wasser liegenden Felsen oder Brocken zur Über- oder Durchquerung nutzen.
    Wir haben noch genügend Zeit und so gehts rechts die Kettenleiter hoch zum Boulder Hopping. Eine nette Umschreibung für ausgeprägtes Klettern unter Zuhilfenahme von Wurzeln, Felsbrocken (Boulder) und Eisennadeln im Fels. Am Ende stehen wir dichter an der steil aufragenden Felswand des Amphitheater und sind beeindruckt. Wir können uns kaum von der Ansicht lösen und sehen gleich noch ein anderes Ziel für uns, den Cathedral Peak. Einfach nur WOW 😲!
    Zurück laufen wir den gleichen Weg und immer wieder geht unser Blick zurück zur Berglandschaft, von der wir uns nur schwer trennen können.
    Auch heute sehen wir wieder viele Brandflächen und ein wenig voraus ein aktives Buschfeuer. Haben uns die Feuer der Garden Route eingeholt? Nein, überall in den Parks finden kontrollierte Brände statt, eine Methode, die die Zulu schon seit Jahrhunderten nutzen, um frisches Grün für ihre Herden zu erhalten und um der Bodenerosion vorzubeugen. Durch das kontrollierte Abbrennen der Gras- und Buschflächen werden die Pflanzen zu neuem Wachstum angeregt und die neuen Wurzeln sorgen für einen besseren Halt des Bodens. Das findet auch auf natürlichem Wege statt (wie in Australien), würde aber unkontrolliert, verheerende Auswirkungen haben.
    Wir treffen am Ende unserer Tour die Brandmeister (bekommt hier eine ganz neue Bedeutung 😊), die uns das erklären und fahren beruhigt zurück in unser heimeliges BnB.
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  • Dies und Das und Drakensberg Boys Choir

    21 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 11 °C

    ☁️ 10°C ↗️ 🌤 18°C
    Der Blick aus dem Fenster zeigt uns - wird wohl kein Wanderwetter werden heute, die Berge sind überhaupt nicht zu sehen 😕. Eigentlich hatten wir bei Monk's Cowl eine kleine Runde zur Sphinx vor, na warten wir mal ab. Wir bummeln beim wie immer reichlichen und nur für uns gekochten Frühstück (Spinat, Kürbis, Chorizo, Speck, Spiegeleier, Fried Toast - oh Mann, das ist wie Mittagessen 🥗!) rum, schwatzen ein bisschen, schmökern in ausliegenden Bildbänden der Region und geben einen großen Sack dreckiger Wäsche in die Hände der fleißigen Haushälterin. Sie wird alles per Hand waschen, auf die Leine hängen, bügeln und wenn wir abends wiederkommen, wird es auf unserem Bett liegen. Wow, die arme Frau 😳! Wir werden beruhigt - sie macht das immer so und das schon seit Jahren - na dann ...
    Nun fahren wir doch los und steuern zuerst die Touri-Info in Winterton an. Wir erhoffen uns Wanderinfos für morgen, bekommen aber nur den Hinweis aufs Hotel vor Ort. Dort gibt es Details, Wanderkarten und bei Bedarf auch gleich noch einen Guide. Mit ihm kann man die Felsmalereien der San-Menschen erwandern und bekommt gleich noch Erläuterungen dazu. Warten wir also auf morgen und entscheiden dann vor Ort, was wir machen werden.
    Da sich bei der Touri-Info auch das kleine Wintertoner Museum befindet, werfen wir zumindest einen kurzen Blick in den Garten und sehen alte landwirtschaftliche Geräte - nicht anders als bei uns 😉.
    Thokozisa ist ein weiteres Touristenzentrum und ein kleines liebevoll dekoriertes Kunsthandwerksdorf. Wir schauen uns in Ruhe um.
    African Loom ist ein kleiner Handweberei-Betrieb, wo die typisch afrikanisch-bunten Stoffe hergestellt werden. Wir dürfen zugucken und bewundern die Geduld der Weberin und die schönen Webarbeiten.
    Bei Sandras Winkel stöbern wir in einer Antiqutätensammelsuriumbude, wo es sogar Schlittschuhe gibt - die hätte ich in Afrika am wenigsten erwartet! Gleich nebenan steht ein original eingerichteter Trading Store aus dem vorigen Jahrhundert, für ein paar Cent dürfen wir ihn betreten und er kommt mir vor wie mein Kaufmannsladen aus Kindertagen - nur in groß 😃! Die Auslagen sind aus den 50/60er Jahren und echt, es ist sogar noch Cola in den alten Flaschen. Als wäre der ganze Laden vor Jahren abgeschlossen und dann vergessen worden.
    Das alles liegt auf dem Weg zu unserem Wanderstartpunkt, den wir nun erreichen: Die schöne Bergkulisse liegt im Nebel und bei 10°C haben wir noch nicht mal Lust, aus dem Auto auszusteigen 😉. Plan B lautet Minigolf und wird durchgeführt, wer gewonnen hat könnt ihr euch sicher denken 😕.
    Für eine Tasse Kaffee lassen wir uns im Garten der Valley Bakery nieder, denn wie zum Hohn kommt die Sonne raus und sofort ist es auch schön warm.
    Nun folgt das Highlight des Tages: Hier in der Drakensberg-Region mit herrlicher Kulisse, sonst aber quasi im Nichts, befindet sich das exklusive Internat und die Schule des weltberühmten Drakensberg Boys Choir. Dieser Knabenchor singt - wenn nicht auf Konzertreise - einmal in der Woche für Besucher. Das passt super in unseren Zeitplan und so haben wir uns schon vor zwei Tagen Eintrittskarten besorgt. Unsere Vermieterin hat uns schon vorgeschwärmt, YouTube hat uns eine Kostprobe gegeben und wir sind nun sehr gespannt! Wir werden nicht enttäuscht - es ist einfach nur "amazing" 😉! Von Klassik wie Mozart bis Pop wie Justin Timberlake hören wir in der ersten Hälfte die unterschiedlichste Musik. Nach der Pause sind wir Zeuge einer Homage an Afrika, mit dem Titel "We are from Africa", und das ist unübertroffen! Das ist keine Abfolge von traditionellen Liedern sondern ein eigens dafür geschriebenes (meistens Chorleiter Bernhard Krüger) Stück über Land, Leute, Gesellschaft und die Tiere, unter Verwendung traditioneller Elemente. Vor allem die dramatischen Auswirkungen der immer noch stattfindenden Wilderei (besonders 🦏 ) sind sehr emotional verarbeitet. Von Gesang, Schauspiel, (Gummistiefel)Tanz und Videoprojektion ist alles dabei. Es ist grandios. Wir erleben sogar die Uraufführung, da der Chor in zwei Wochen auf Tournee durch Japan geht und uns heute das Programm dafür präsentiert. Den Chorleiter sprechen wir im Anschluss noch darauf an, bedanken uns für das überwältigende Konzert. Der unglaublich schöne und abwechslungsreiche Nachmittag vergeht wie im Flug - Gänsehaut inklusive!
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  • Doreen Falls & Alberts Fall

    22 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 16 °C

    ☀️ 20°C
    Als wir aufstehen, strahlt uns schon das schöne Wetter entgegen. Damit ist unsere heutige Tageswanderung in die Cathedral Peak Region des Central Drakensberg gesichert. Für das Gebiet sind heute max. 20°C und Sonne angesagt. Doch im Moment sind dort erst 8°C und es ist noch wolkig. Was solls, gibt eh erstmal wieder ein reichhaltiges und sehr leckeres Mittagessen zum Frühstück. Wenn wir mit 10 kg mehr auf den Rippen nach Hause kommen, dann liegt das einzig und allein an den 6 Tagen hier in unserem Guesthouse 😜.
    Wie Heike schon geschrieben hat, haben wir in den letzten Tagen immer wieder versucht, mehr Informationen über die Wanderungen im mittleren Teil der Drakensberge zu bekommen - vergeblich. Auch unser Vermieter hat dort noch keine Wanderungen unternommen und kennt die Rainbow Gorge (ist die bekannteste und von vielen kommentierte Wanderung) nur vom Namen her. Also fahren wir einfach hin und allein die Anfahrt ist die Reise wert. Wenn ihr irgendwann mal in die Drakensberge kommt und nicht wandert, fahrt wenigstens in die Täler, dichter an die Berge ran. Es ist ein unvergesslicher Anblick. Solche riesigen geschlossenen Bergmassive haben wir bisher noch nirgends auf der Welt gesehen. Auf dem Weg zum Cathedral Peak kommen wir durch einige afrikanische Dörfer und wir erleben wieder einmal die einfache afrikanische Lebensweise. Insbesondere die "Wanderungen" der Einheimischen auf den Straßen geben uns immer wieder Fragen auf. Wohin gehen sie, warum tun sie das und weshalb zu jeder Tages- und Nachtzeit? Übrigens nicht nur die Menschen, auch die Nutztiere und abends die Wildtiere. Interessanterweise findet das auf den Autobahnen ebenfalls statt, hier noch ergänzt durch Verkaufsstände am Straßenrand. Also passen wir höllisch auf, vor allem bei Dunkelheit. Angekommen im Didima Camp und nach Zahlung von Parkeintritt und Besprechung mit der Dame an der Rezeption, entscheiden wir uns für die Wanderung zum Mushroom Rock. Schnell die Eintragung ins Mountain Register erledigt (falls man uns suchen muss) und los gehts. Da uns 8 km und über 400 Höhenmeter nicht genug sind, laufen wir zuerst zu den Doreen Falls, da soll es Felsmalereien der San geben. Davon gibt es in der Region Tausende, die meisten nicht oder nur mit einem Guide zugänglich. Die Fälle haben wir nach einer Stunde erreicht, doch von den Malereien sehen wir nur eine Antilope, ansonsten ist der Fels voller Gravuren von irgendwelchen Idioten, die sich hier verewigt haben. Unser Vermieter sagte, dass es vor 25 Jahren alles noch in Ordnung war, aber sehr viele Orte mit San Felsmalereien und -gravuren heute durch solche Vandalen zerstört sind. Wir klettern noch höher zu Alberts Fall und dann wandern wir zurück zum Abzweig zum Mushroom Rock.
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  • Mushroom Rock

    22 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 21 °C

    Von jetzt an geht es nur noch bergauf, durch mannshohes Gras, über Felsen, Wurzeln, entlang steiler Felskanten, über Holzleitern und Stufen. Dann sehen wir den Felsen und tatsächlich sieht der Felsen wie eine Gruppe von Pilzen aus, aber seht es selbst auf den Fotos. Wir steigen noch höher auf die Bergspitze und bei 1.928 m sind wir oben und machen an der Steilkante Mittagspause. Und zwar mit einem sagenhaften Blick auf das Felsmassiv rund um den Cathedral Peak, ganz gemütlich in der wärmenden afrikanischen Wintersonne. Es ist wieder einmal atemberaubend.
    Runter geht es den gleichen Weg und wir enden nach 4:17 Stunden, 11,38 km und 480 Höhenmetern im gediegenen Cathedrals Peak Hotel aus den 1930igern. Hier lassen wir uns in der untergehenden Sonne auf der Terrasse bei Kaffee und Kuchen nieder und genießen noch einmal den Panoramablick auf Central Drakensberg und seine Täler.
    In langsam eintretender Dunkelheit kehren wir zurück in unser B&B, natürlich immer auf die Menschen und Tiere auf und neben der Straße achtend 🤓.
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  • Der letzte Wandertag

    23 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 9 °C

    ☁️🌥 14°C
    Nach einem letzten reichhaltigen Frühstück von Estelle - heute gibts Kräuterpancakes mit Rührei, Käse und Speck 😳und wie jeden Morgen einen frischen Obstsalat mit Joghurt - verabschieden wir uns von unseren supernetten Gastgebern. Die nun wirklich letzten Tage unserer großen Reise wollen wir im Nambiti Game Reserve, nicht weit entfernt von hier, verbringen. Wilde Tiere in freier Natur zu erleben ist was ganz Besonderes und daher ein großartiger Abschluss für uns. Wir hoffen auf die Big 5 🐘🦏🐆und co 😃!
    Aber vorher wollen wir noch einmal in den Drakensbergen wandern und fahren daher zum Royal Natal Park. Unsere Wanderung führt uns über einen Cascadenwasserfall zum Lookout Rock. Von hier wollen wir auf den Plowman's Kop - ein mächtiges Bergmassiv vor uns.
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  • The Crack & Gudu Falls

    23 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 11 °C

    Durch einen "Schlitz" (The Crack) in der Felswand klettern wir über Steine jeder Größe unter Zuhilfenahme von Kettenleitern steil nach oben. Schon eine kleine Sporteinheit, aber wenn man nicht nach unten guckt, macht es sogar Spaß!
    635 Meter höher erwartet uns eine unerwartet große und recht ebene Fläche, die wir überqueren, um zum Gudu Fall zu kommen. Hier oben toben sich die Paviane aus.
    Nun kommt endlich auch die Sonne raus und die Mittagspause ist gesichert ☀️.
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  • Plowman's Kop & Mudslide

    23 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 28 °C

    Der Abstieg erfolgt zwischen zwei Felswänden (Mudslide) noch steiler als bergauf - die Wanderbeschreibung verspricht hierzu Fun mit einem Spritzer Adventure! Wir hangeln uns also über Kettenleitern und an Ketten senkrecht nach unten und ich vermisse die versprochenen Wurzeln zum Festhalten. Es dauert nicht lange und ich verliere den Fun und Adventure ist mir ein bisschen zu viel dabei 😐. Wenn überhaupt ein Untergrund für die Füße da ist, dann ist es doofes Geröll und das macht mich auch nicht glücklicher. Und es ist wirklich sehr sehr steil!!!Baca lagi

  • Drakensberg ade

    23 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 10 °C

    Langsam arbeiten wir uns tiefer und irgendwann ist sowas wie ein normaler Weg erreicht. Wir schauen zurück und ich kann nicht glauben, dass wir da runter gekommen sind - schaut auf die Fotos!
    Wir sehen nun aber auch eine kleine Gruppe Elenantilopen (die größte Antilopenart) auf der Wiese und das macht uns glücklich, denn sie sind sehr selten geworden. Ein Stück weiter lässt sich ein Clan Paviane die frischen Knospen der Proteen schmecken, die hier überall wachsen. Außerdem sehen wir die dicken Wolken, die immer tiefer sinken und bald unseren erklommenen Berg verschwinden lassen, gleichzeitig wird es empfindlich kühl!
    Zügig geht es nun immer bergab. Ich bin versöhnt, denn es war mal wieder eine wunderschöne Wanderung (die mittlere Herausforderung lassen wir mal links liegen 😉) und ein schöner letzter Wandertag in den Drakensbergen!
    In dieser Region könnte man Wochen verbringen, doch die Tiere rufen. Im letzten Tageslicht kommen wir in unserer Cheetah (=Gepard) Ridge Lodge an. Alles ist wunderschön und wir fühlen uns gleich wohl. Drei Mahlzeiten sind inklusive und morgen früh startet die erste Safari - wir brauchen uns um nichts zu kümmern! Das nenn ich Urlaub 😀!
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  • Nambiti Game Reserve - Auf Löwenjagd

    24 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 24 °C

    ☀️ 5-18°C
    Warm eingepackt starten wir 6.30 Uhr mit dem ersten Tageslicht unsere morgendliche Safarifahrt. Wir fahren mal wieder durch wunderschönes Savannen- und Buschland. Kein Wunder, dass sich die Tiere hier wohl fühlen!
    Die Ranger verständigen sich untereinander per Funk, wo sich welches Tier aufhält und bald merken wir - heute morgen sind wir auf Löwenjagd 😉. Unsere rasante und holprige Fahrt (kommt uns anfangs schon komisch vor) wird belohnt mit fünf wunderschönen majestätischen Löwen 🦁, die so nah an uns rankommen, das wir sie ohne Probleme hätten anfassen können. Das ist der Hammer!!!! Da geraten die Hippos im aufgehenden Sonnenlicht und die Giraffe, die sich wie ein Model vor uns mitten auf die Straße stellt, glatt ins Hintertreffen.
    Die Krönung des Morgens, schon auf dem Rückweg zur Lodge, ist aber die Jagd eines Geparden auf eine Antilopenherde! Das passiert direkt vor unseren Augen - wir können mit dem Jeep direkt nebenher fahren! Viel zu schnell für ein Video, perfekt für unsere Erinnerung 😃! Übrigens hat der Gepard es nicht geschafft und musste hungrig von dannen ziehen.
    Wir sind uns einig: Dieser außergewöhnliche Morgen war ein Geschenk zum 29. Hochzeitstag ❤️!
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  • Elefanten zum Abend

    24 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ 🌙 18 °C

    Stand der Vormittag im Zeichen der Raubtiere, so steht der Nachmittag im Zeichen von Elefanten!
    Nach Frühstück, Relaxen in der Sonne, Mittagessen und wieder ausruhen nehmen wir die Nachmitagssafari in Angriff. Wir pirschen uns per Landcruiser durch die tolle Landschaft, beobachten Antilopen, Strauß und Co. und machen eine lange und entspannte Sundowner-Pause inmitten afrikanischer Landschaft. Auf den Fotos wirkt es vielleicht kitschig - wir fühlen uns einfach nur fantastisch: Mit einem Glas Wein in der Hand - mitten in Afrika - der Sonne beim Untergehen zuzusehen, ist soooooooo schön!
    Und es wird noch schöner: Wir trennen uns von der Sonne und begegnen einer Herde Elefanten mit vielen Jungtieren in allen Größen. Auch sie sind ganz entspannt, fressen genüsslich, schlendern umher, gucken mal bei uns vorbei und wandern dann im allerletzten Abendlicht in schönster Ruhe zum Wasserloch. Als sie so in einer Reihe am Rand des Wasserlochs entlang marschieren und ihre Silhouette sich im Wasser spiegelt, fehlen uns die Worte! Es sieht aus wie gemalt und ist nicht zu toppen - was kann schöner sein?! https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roUWigJykpmds6cM6
    Als wir von der Safari zurück kommen, brennt in unserem Bungalow schon ein wärmendes Kaminfeuerchen. Das ist prima, denn trotz aller Sonne ist Winter und nach Sonnenuntergang wird es sofort richtig kalt.
    Letzte Überraschung des Tages - wir zwei bekommen ein Private Dinner mit Kerzenschein und Kaminfeuer im Gartenhäuschen der Lodge - was für ein Hochzeitstag!👫
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  • Kalt, kalt, kalt

    25 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 14 °C

    ☀️ 19°C
    Was für eine Freude, wir stehen 5.40 Uhr auf und sitzen im offenen Geländewagen bei 0°C und lassen uns die gefrorene Luft um die Nase wehen. Genauso haben wir uns unsere Safaris gewünscht 😜. Wir haben 3 - 4 Schichten Klamotten an und zum Glück gibt es noch gefütterte, wind- und wasserdichte Ponchos von der Lodge, so lässt sich die Fahrt aushalten.
    Nicht nur uns ist kalt, auch die Tiere scheinen sich vor der Kälte zu verkrümeln, denn erst einige Zeit später zeigen sich Impalas, Kudus, Warzenschweine und dann auch Breitmaulnashörner.
    Nach drei Stunden fahren wir zurück zum Frühstück und wie zum Hohn, brennt dann die Sonne so sehr, dass wir wieder kurzärmelig draussen abhängen können. Es gibt im weitläufigen Garten schöne Loungemöbel und so machen wir es uns dort in der Sonne bequem. Es dauert nicht lange und wir bekommen Besuch von einem Warzenschwein, direkt im Garten.
    Am Nachmittag gehen wir wieder auf Safari, dieses Mal nicht um Tiere zu schauen, sondern die Landschaft zu genießen und den Lieblingsplatz unseres Guides Jamie zu besuchen. Tiere, die wir unterwegs sehen, werden natürlich nicht ignoriert. Unseren Sundowner trinken wir an einer Schlucht mit Wasserfall und gemeinsam mit einer englisch/irischen Familie, die seit 17 Jahren im Oman lebt und mit der wir all unsere Safaris fuhren, verbringen wir den letzen Nachmittag an diesem tollen Ort und quatschen über alles Mögliche.
    Der Sonnenuntergang ist dann wie auf einem Werbeplakat für Afrika, einfach genial.
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  • Abschied

    26 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 14 °C

    🌤 18°C
    Jamie gibt sein Bestes, doch auch auf unserer letzten Pirschfahrt am Morgen können wir den letzten der Big 5, den Leoparden, nicht entdecken. Das Vieh ist einfach zu vorsichtig und anpassungsfähig und somit ein Meister im Verstecken! Aber die vielen Pumbas (Warzenschwein 😉), die schon ganz ausgeschlafen durch die Gegend rennen sowie die wunderschönen und eleganten Giraffen entschädigen uns (fast 😊)! Wir genießen noch einmal die fantastische Landschaft, frühstücken gemütlich und packen dann unseren Kram. Nach zweieinhalb entspannten Tagen in dieser außergewöhnlichen Lodge verabschieden wir uns herzlich. Hier kann man es locker länger "aushalten", doch nur ein winzig kleiner Teil von uns ist traurig. Denn nun fahren wir nach Johannesburg und das bedeutet: Morgen gehts nach HAUSE 🏡! 😆, die letzten Stunden unserer Weltreise sind angebrochen. Über Windhoek und Frankfurt sind wir dann am Mittwoch früh in Berlin.
    Unsere letzte Nacht vor der Heimreise verbringen wir nahe dem Flughafen in einem wieder mal superschönen Guesthouse und gehen hier heute nicht mehr weg.
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  • Fazit Afrika

    26 Jun 2017, Afrika Selatan ⋅ 🌙 10 °C

    - Wunderschön
    - Natur pur
    - Platz ohne Ende
    - Tiere, Tiere, Tiere
    - Schwarz und Weiß, Arm und Reich
    - Sonnenschein ☀️ mit all seinen Auf- und
    Untergängen
    - Sternenhimmel
    - Berge und Meer
    - Die schönsten Lodges und GuesthousesBaca lagi