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Weltreise 2016 bis 2017

1 Jahr durch die Welt, das ist unser Ziel. Les mer
  • Kambodscha ade

    2. mars 2017, Kambodsja ⋅ ☀️ 30 °C

    Mit gemischten Gefühlen verlassen wir heute das Land. Auf der einen Seite haben wir hier in kürzester Zeit so viel Schönes erlebt. Auf der anderen Seite war es uns oft schon fast peinlich oder besser gesagt unangenehm, so eindeutig als "reicher Tourist" erkennbar zu sein. Mir kommt unsere Abfahrt vor wie eine Fahrt ins schützende Thailand, wo man wieder in der Masse eintauchen kann. Eigentlich fast schon wie eine Flucht. Trotzdem möchten wir die Erfahrung auf keinen Fall missen!
    https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roHNdr6uziKsvkV0L
    Im Hotel nutzen wir noch einmal ausgiebig den Pool, packen in aller Ruhe unseren Kram und fahren ein letztes Mal mit den gemütlichsten aller bisher kennengelernten Tuk Tuks zum Flughafen. Über Bangkok fliegen wir in den Süden Thailands, nach Krabi, wo für die Jungs endlich der wohlverdiente Urlaub beginnen soll!
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  • Kleines Fazit Kambodscha

    2. mars 2017, Kambodsja ⋅ ☀️ 31 °C

    Kambodscha hat nur ca. 14 Millionen Einwohner, auf einem Quadratkilometer leben durchschnittlich 80 Einwohner. Dass das Land so dünn besiedelt ist, sehen wir schon vom Flugzeug aus, auch kommt uns die Landschaft sehr karg vor.
    Die meisten Touristen kommen nach Siem Reap, um die Tempel von Angkor zu besuchen, von denen einige schon nach kurzer Fahrt zu erreichen sind. Hier haben wir uns eingereiht. Auf unseren Fahrten zu den verschiedenen Besuchspunkten kommen wir durch etliche Dörfer, die sich an der Straße entlangziehen. Die allermeisten Häuser sind einfachst und das Leben darin und davor auch. Wir fahren durch recht trostlose Landschaft, obwohl Kambodscha ein Agrarland ist. Viele bestellte Felder sind nicht zu sehen, wegen der Trockenheit ist im Moment aber auch kein Reisanbau möglich.
    Verwundert sind wir jedes mal wieder, wenn wir in die Nähe der einzelnen Sehenswürdigkeiten kommen. Wie aus dem Nichts stehen plötzlich etliche Verkaufsstände und Freiluftrestaurants davor, selbst wenn wir zuvor kilometerlang eine einsame Sandstraße gefahren sind. Zumindest hier scheint die Touristeninfrastruktur gut ausgebaut zu sein.
    Vieles in Kambodscha kommt uns bekannt vor, wie eine Mischung aus Thailand und Vietnam - nur viel, viel ärmer!
    So dermaßen viele bettelnde Menschen aller Altersklassen sahen wir nie zuvor, ob nun organisierte Bande oder nicht - uns tat es einfach leid. Und auch vielen anderen Kambodschanern hat man die Armut deutlich angesehen! Unser Tuk Tuk-Fahrer, der uns von früh um sieben bis 21.00 Uhr gefahren hat, hat zum Beispiel ganz ungläubig auf die fünf Dollar Trinkgeld geguckt und sich vielmals bedankt, dass wir ihm Arbeit gegeben haben!
    Die Tempelstadt Angkor hat uns unglaublich gut gefallen. Auch die Landschaft konnten wir Dank unserer doch noch zustande gekommenen Dschungeltour näher kennenlernen und sogar erwandern. Wir haben viel gesehen und viel gelernt - und konnten zumindest für die Gegend von und um Siem Reap einen guten Einblick in das Leben der Kambodschaner bekommen.
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  • Krabi = Urlaub

    3. mars 2017, Thailand ⋅ ⛅ 31 °C

    Über Krabi haben wir gelesen: Bizarre Felsformationen und Puderzuckerstrände. Genau deshalb haben wir diese Gegend für die letzte Etappe unserer Reise mit den Jungs ausgesucht. Denn nun beginnt der Erholungsteil, keine Kultur mehr, dafür Natur - in Form von Inseln, Felsen, Höhlen und natürlich von Stränden.
    Wir haben eine Familienvilla in recht einsamer Gegend gebucht und fühlen uns gleich richtig wohl. Es gibt hier nur 15 Bungalows, es ist also sehr ruhig und familiär. Das Personal ist super nett und das Frühstück sehr lecker 😀! Es gibt einen kostenlosen Shuttle zum Strand mit all seinen Annehmlichkeiten und mit den dazugehörigen Touristen. Mehr brauchen wir nicht zum Urlaub!
    Unser Tag beginnt im Pool - na klar 🤣!
    Wir lassen uns nach Aonang Beach bringen, besteigen dort ein Longtailboot und fahren zum Railay West Strand, das soll hier in der Nähe der beste Strand sein und in 15 Minuten erreichbar. Uns gefällt es, das Wasser ist auch herrlich warm und zum Glück auch schön klar - so können wir den lila Quallen gut aus dem Weg gehen (viele sind es nicht): https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roHSMXEcfFbW6afEH

    !!!Strandtag!!!

    Am späten Nachmittag gehts zurück und wir organisieren gleich unseren morgigen Tag. Noch ein bisschen rumbummeln und bald treibt uns der Hunger in eines der vielen Restaurants. Schöne Dachterrasse, lecker Essen, billige Cocktails - das ist Urlaub 😃!
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  • 4 Island Tour - Phra Nang Cave und Beach

    4. mars 2017, Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

    Vier Islands und tausend Touristen!
    Heute wollen wir gleich vier Strände auf verschiedenen Inseln kennenlernen. Vielleicht finden wir ja unsere neue Lieblingsstelle 😀. Ein Speedboot bringt uns in rascher Fahrt zu all den Ausflugszielen, wir sind natürlich nicht alleine und auch die schönen Strände müssen wir mit etlichen anderen Urlaubern teilen 🙁!
    Aber das lernen wir hier schnell: wo es schön ist, wollen alle hin!
    Erstes Ziel heute morgen ist Phra Nang Cave und Phra Nang Beach. Wir haben eine Stunde Zeit, alles zu betrachten. Also gehen wir zuerst Richtung Tham Phra Nang Cave direkt im Karstgestein, auch Prinzessinnenhöhle genannt. Eigentlich ist es ein Schrein, und zwar der viel besuchte Phallus-Schrein. Die Thais mit Kinderwunsch gehen hier hin, um um Zwillinge zu bitten.
    Die eigentliche Höhle liegt darüber und kann mit viel Mühe erklettert werden. Wir haben nicht die Zeit und auch keine Schuhe, also begnügen wir uns mit ein bisschen Felsenkletterei und ein paar Fotos.
    Die Gegend hier ist ein Eldorado für Kletterer - Marcus ist fasziniert und verbringt den Rest der Zeit mit Zuschauen.
    Wir wollen noch baden, also gehen wir, vorbei an drei Seven-Eleven-Verkaufs-Booten (kein Scherz!), zum Strand, um auf einer Sandbank zu einer kleinen Felseninsel zu laufschwimmen. Wir staunen nicht schlecht, denn hier erwartet uns eine große Horde wilder Affen mit vielen Jungtieren. Nun vergeht die Zeit noch schneller - das ist wirklich allerliebst!
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  • Tup Island

    4. mars 2017, Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Nächstes Ziel ist Tup Island, ein schöner Strand - bei Ebbe mit einer Verbindung zu Chicken Island und Moa Island. https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roHVNyghoZzfjdkNA
    Wir entscheiden uns für Hühnchen und wie auf einer Autobahn machen wir uns auf den Weg zum anderen Ufer. Irgendwie ist das lustig, auch wenn wir drüben gleich wieder zurück müssen, denn die Zeit ist knapp! Hier sehen wir übrigens echt viele Asiaten im Wasser - viele mit Schwimmweste. Darunter sind viele Muslime, die dazu auch noch komplett angezogen sind. Das ist Wassersport mal ganz anders, aber interessant!Les mer

  • Chicken Island

    4. mars 2017, Thailand ⋅ ⛅ 31 °C

    Mit dem Boot fahren wir nun um Chicken Island herum und machen einen Fotostopp für das perfekte Hühnchenfoto 🐥!
    Nach kurzer Fahrt erneuter Stopp, diesmal zum Schnorcheln. Aus irgendeinem Grund gibt es an dieser Stelle viele bunte Fische zu sehen - ein intaktes Korallenriff gibt es in dieser Gegend schon lange nicht mehr!
    https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roHcZ-deOGP9aWGUR
    Wenn man sieht, wie viele Speed- und Longtailboote hier ankern, ist das nicht verwunderlich.
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  • Poda Island

    4. mars 2017, Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Der Höhepunkt des Tages ist Poda Island. Nach einem leckeren Picknick-Lunch können wir weißen Traumstrand und türkisblaues klares Wasser genießen! Das könnte unsere Lieblingsstelle werden, leider ist der NP-Eintritt mit reichlich 10 € pro Person sehr teuer, so dass wir darüber noch nachdenken müssen!
    Zumal wir nicht erkennen können, wofür das Geld genutzt wird - wirklich schade!
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  • Ao Nang

    4. mars 2017, Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Zurück in Ao Nang nutzt Peter noch den Hausstrand. Wir anderen drei brauchen dringend einen Friseur: Dirk und ich für unsere Haare und Marcus lässt sich im Gesicht verwöhnen - er lässt sich um den Bart streichen bzw. Bart ab 🤣.
    Wieder im Hotel nutzen wir die Waschmaschine, um unsere Klamotten vom kambodschanischen Staub zu befreien, der vor allem noch an den Wanderhosen klebt.
    Der Tag endet im Pool und auf unserer Terrasse.
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  • Pai Plong Beach

    5. mars 2017, Thailand ⋅ ☀️ 28 °C

    Über den etwas abenteuerlichen Monkey-Trail (in den Bäumen hängen wirklich wilde Affen🐒) kommen wir nach 20 Minuten zum privaten Ressort-Strand. Hier gibt es keine Versorgung und keine Toiletten für Tagesgäste, daher ist schon automatisch die Besucherzahl begrenzt! Wir finden das prima, ein paar Stunden halten wir es locker aus an diesem ruhigen Traumstrand mit Badewannenwasser - man kann ewig drin bleiben!Les mer

  • Ao Nang - Heikes Halbzeit

    5. mars 2017, Thailand ⋅ 🌙 26 °C

    Am Nachmittag brauchen wir nach solch einem anstrengenden Tag dringend eine Aloe Vera Massage, die wir uns am Ao Nang Beach abholen. Gestern haben wir dafür schon einen Familien-Sonderpreis ausgehandelt. Nach drei Sonnentagen tut das unserer Haut sehr gut! Der Kaffee danach gehört zum Service und wird ebenfalls gerne angenommen 😁!
    Wir hüpfen noch einmal ins Meer und dann treibt uns der Hunger in unser neues Lieblingsrestaurant. Bei einem Cocktailpreis von 2,50 € feiern wir meine Halbzeit: 182,5 Tage nicht gearbeitet und weitere 182,5 Tage nicht arbeiten! Ein komplettes halbes Jahr ist um und wo ist die Zeit geblieben? Weg wie nichts und viel schneller vergangen als zu Hause!
    Keine Routine, keine Wiederholungen, kein Alltag! Jeden Tag machen wir was Anderes und immer nur schöne Dinge - da kann die Zeit schon mal verschwinden 🤣!
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  • Ko Hong

    6. mars 2017, Thailand ⋅ ⛅ 31 °C

    Eine Insel muss noch sein und da fiel die Auswahl nicht leicht. Irgendwie heißt es immer, sehr schön aber viel zu viele Touristen. Letztlich fiel unsere Wahl auf die Ko Hong oder einfach Hong Island. Ihr erinnert euch noch an das Wort Hong? Ja richtig, "Zimmer" auf Thai, eine nur durch einen schmalen Felsspalt oder eine Höhle erreichbare Lagune im Innern einer Insel.
    Die liegt 50 Minuten mit dem Longtailboot von Ao Nang entfernt. Die Touranbieter wollen dafür unverschämt hohe Preise (900 - 2.200 Baht pro Person) und wir wollen nur baden, faulenzen und die Lagune sehen. Also auf zum Ticketcounter der Longtails, dort stand was von 500 Baht pro Person für Hin- und Rückfahrt. Stimmt auch, nur muss das Boot mit mindestens 6 Personen besetzt sein. Wir sind 4 und es gibt bisher keine weiteren Interessenten. Wir sollen warten bis weitere Mitfahrer eintrudeln. Außerdem fährt man nur zum Ko Hong Strand und nicht auch in die Lagune. Mmh, für die Rückfahrt muss mann sich dann auch einig sein. Das passt uns nicht und so chartern wir ein Longtail für 2.500 Baht für uns allein und können die Zeit, wann wir den Strand verlassen und zur Lagune fahren, selbst bestimmen.
    Mit Vollgas düsen wir zur Insel. Wir können sie schon aus der Ferne erkennen, aber es dauert tatsächlich 50 Minuten bis wir am Steg des Strandes anlegen. Sofort ist auch ein Ranger zur Stelle und wir werden für weitere 300 Baht pro Person für den Nationalparkeintritt zur Kasse gebeten. Mal sehen, ob das Geld denn hier für die Pflege eingesetzt wird.
    Die Insel ist toll, es gibt sogar einen 400 m Wanderweg, den Heike und Peter ablaufen, inklusive Tsunami-Gedenkbooten.
    Der Strand ist eher steinig von Korallen und im Wasser sind Felsbrocken und Korallenreste. Das Schwimmen geht definitiv besser bei Flut.
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  • Ko Hong Lagune

    6. mars 2017, Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Vor der Rückfahrt machen wir noch einen Abstecher in die Lagune und die ist wirklich schön. Kaum Boote und warmes, flaches Wasser mit Sandboden. Hier bleiben wir locker eine Stunde im Wasser, bis es wieder mit Vollgas zurück nach Ao Nang geht.
    Wir bleiben an der Ao Nang Promenade und genießen unser Abendessen direkt am Strand.
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  • Ein letzter Strandtag

    7. mars 2017, Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute ist unser letzter Urlaubstag mit den Jungs 😢!
    Was machen wir? Schönes Wetter, Strand und das herrliche Meer nutzen! Alle vier genießen wir noch einmal den ruhigen Strand von vorgestern! Und wir genießen das Zusammensein mit den Jungs!!!
    So lassen wir unsere Thailandetappe ganz in Ruhe ausklingen, bevor wir morgen getrennte Wege gehen!
    Am späten Nachmittag lassen sich die Jungs ein letztes mal bei einer Massage verwöhnen und wir gönnen uns Kaffee und Smoothie.
    Bei untergehender Sonne nehmen wir ein Abschiedsbad im Meer, gehen dann lecker essen und lassen uns in die Blue Dragon Show locken - eine Kostümshow der Ladyboys 🙃, schön anzusehen.
    So schnell kann ein Tag vergehen!
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  • Abflug

    8. mars 2017, Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Am Nachmittag ist Abflug, also heute ausschlafen, Pool, Frühstück, Packen, Pool, Abschied von unserer Lux Villa und 12.00 Uhr Abfahrt.
    Am Flughafen eine allerletzte Umarmung - danke das ihr da ward, Jungs! Nun fliegen die Beiden über Bangkok und Doha nach Berlin zurück und wir fliegen nach Kuala Lumpur in Malaysia.
    Kuala Lumpur bedeutet "schlammige Flussmündung", aber als wir am Abend hier ankommen, sehen wir davon nichts. KL ist wie eine andere Welt, unser erster Eindruck: Die Stadt ist modern, ordentlich und sehr sauber - eine angenehme Abwechslung 🙂! Zu unserer Überraschung spricht hier jeder sehr gut englisch - das macht das Reisen schön einfach 👍🏼.
    Fast mutet es uns ein bisschen amerikanisch an und prompt gehen wir Spare Rips und Burger essen 😋.
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  • Fazit Thailand

    8. mars 2017, Thailand ⋅ 🌙 24 °C

    Nach all den asiatischen Erfahrungen fällt ein Fazit für Thailand schwer, insbesondere, da ein großer Teil geprägt ist von Eindrücken, die wir mit unseren Jungs gesammelt haben. Und die waren deutlich mehr Erholungsurlaub 😊. Zwei Dinge können wir aber feststellen: Thailand ist Sommer und Sonnenschein (ausgenommen unsere ersten Tage in Khaolak) und es ist das Land des Lächelns ☺. Überall wurden wir freundlichst begrüßt und behandelt. Es fühlt sich einfach toll an, den Tag mit einem Lächeln zu beginnen. Wir haben Niemanden miesepetrig herumlaufen sehen und wenn, war nach kurzem Blickkontakt das Lächeln zurück im Gesicht. Das wollen wir auch zu Hause stärker nutzen.
    Thailand ist das am meisten touristisch entwickelte Land das wir bisher in Asien besucht haben - mit all seinen Vor- und Nachteilen. Es ist äußerst einfach zu bereisen, egal mit welchem Verkehrsmittel und verhungern kann man auch nicht. Thais essen immer und zu jeder Zeit und so finden sich überall Straßenküchen oder Essensstände, die wir (neben Restaurants) rege genutzt haben.
    Unser Thailandhighlight war natürlich die gemeinsame Zeit mit unseren Jungs. Wir konnten Natur und einfachstes Leben auf dem Dorf, pulsierendes Leben in Bangkok und endlich auch die allseits bewunderten Strände (Inseln) erleben.
    Sicher, wenn wir etwas genauer hinter die Kulissen schauen: Nicht alles was glänzt ist auch Gold, auch nicht an den Tempeln.
    Und wir hoffen sehr, dass Hygiene, Umweltschutz und nachhaltiger Tourismus stärker ins Bewusstsein rückt und es nicht zum Kollaps in den jetzt schon übervölkerten Touristenzentren kommt.
    Wir haben uns trotzdem sehr wohl und willkommen gefühlt und wollen die Zeit nicht missen.
    Thailand, wir kommen wieder 👍🏼😊.
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  • Kuala Lumpur, Petronas Tower

    9. mars 2017, Malaysia ⋅ ⛅ 33 °C

    Die Hauptstadt Malaysias hat ca. zwei Millionen Einwohner, ist voll mit Wolkenkratzern und führenden Einkaufszentren der Welt. Es gibt aber auch eine historische Altstadt, quirlige Einwandererviertel und riesige Parks. Wir haben drei Tage Zeit, das alles zu entdecken 😉!
    Trotzdem fangen wir den Tag in Ruhe an und lassen uns 11.00 Uhr vom Hotel-Shuttle zu den Petronas Towern bringen bzw. zur daneben gelegenen Suria KLCC Shopping Mall. Denn der Shuttle fährt nur die Shoppingcenter an, war eher Zufall, das daneben gleich eine wichtige Sehenswürdigkeit zu finden ist 😃.
    Uns stört das nicht, denn in einem ganz normalen - wenn auch riesig großen - Einkaufszentrum waren wir ewig nicht und das macht uns richtig Spaß! Wir staunen selber, worüber wir uns so freuen 🤣. Und spannend ist es auch, denn es gibt natürlich (zumindest für die Frauen) viele islamtaugliche Bekleidung - auch in Läden, die wir von zu Hause kennen.
    Nachdem wir einige Ringgits dort gelassen haben 😉, begeben wir uns hinter die Mall. Denn hier gibt es den KLCC Park, eine Oase inmitten der glänzenden Hochhäuser mit phantastischen Blicken auf die silbernen Twin-Tower, übrigens die höchsten Zwillingstürme der Welt.
    Für die Runde durch den Park lassen wir uns Zeit, denn es ist unheimlich heiß und wir sind ständig auf Schattensuche - hier sind täglich um die 32°C und die Luftfeuchtigkeit beträgt so 90%, da schwitzen wir schon sehr, auch wenn wir die Wärme seit Wochen gewöhnt sind, ist das hier nochmal eine andere Herausforderung 😅!
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  • KL Tower

    9. mars 2017, Malaysia ⋅ ⛅ 30 °C

    Wir spazieren zum KL Tower, siebthöchster Fernsehturm der Welt. Wir wollen aufs Observation Deck in 276 m Höhe und kommen zum ersten mal im Leben in den Genuss einer Eintrittskarte zum Seniorenpreis 😳- ist das nun gut oder schlecht?!?
    Oben haben wir einen schönen 360° Rundumblick, allerdings nur für wenige Minuten. Denn irgendwie ändert sich rasch das Wetter, plötzlich haben wir Gewitter und richtig viel Regen, so dass wir über eine Stunde hier ausharren und auf Besserung warten. Kein Problem - ist schön hier oben!
    Zu Fuss kommen wir zum Hotel zurück und schaffen gerade noch die Happy Hour🍹😉an der Poolbar.
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  • KL - Historisches Zentrum

    10. mars 2017, Malaysia ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute wollen wir ins historische Zentrum von KL und um die Sache systematisch anzugehen, wollen wir den Rundgang an der National-Moschee beginnen. Die Idee ist gut, nur leider klappt es nicht mit einer Besichtigung am Morgen, denn freitags ist alles anders und die Moschee für Besucher erst am Nachmittag für eine Stunde geöffnet. Also später wiederkommen!
    So schauen wir als erstes den palastähnlichen ehemaligen Hauptbahnhof an - eine Mischung aus maurischer und viktorianischer Architektur und sehr schick.
    Unser Weg führt direkt am Nationalen Textilmuseum vorbei, ein schönes altes Haus im Kolonialbaustil. Wir sind neugierig und gehen rein. Das es nichts kostet, stört uns gar nicht 😉! Wir sehen die verschiedensten Herstellungsarten der schönen Stoffe, z.B. Batik oder Stickerei, auch Kopfbedeckungen und Schuhe werden so verziert. Die vielen malaysischen Trachten gefallen uns sehr, genauso wie die dazugehörenden Schmuckstücke.
    Das Gebäude wurde übrigens 1905 als Hauptquartier der malayischen Eisenbahn im sogenannten Mughal-Islamischen Stil gebaut. Bis es 2007 zum Nationalen Textilmuseum erklärt wurde, war es noch Verwaltungsgebäude der Provinzregierung, Bank, Gericht und Schauraum für Textilverarbeitung. Eine sehr bewegte Geschichte.
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  • KL - Historisches Zentrum 2

    10. mars 2017, Malaysia ⋅ ⛅ 30 °C

    Weiter gehts zur ältesten Moschee Kuala Lumpurs, Masjid Jamek. Sie steht palmenumsäumt inmitten einer Baustelle am Zusammenfluss der zwei Flüsse Klang und Gombak River. An dieser Stelle haben Minenarbeiter (Zinn) 1857 die Stadt als kleinen Handelsstützpunkt gegründet.
    Irgendwann wird es hier sehr schön aussehen, im Moment ist der Weg hierher recht beschwerlich und leider auch nicht sehr erfolgreich, denn auch diese Moschee ist für Besucher geschlossen 🙁.
    Wir lassen uns nicht ärgern und ziehen weiter zum Merdeka Square. Hier wurde am 31.8.1957 die Unabhängigkeit von Malaysia verkündet und seitdem weht am 95 m hohen Fahnenmast (war einmal der höchste der Welt) die malayische Flagge.
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  • KL - Historisches Zentrum 3

    10. mars 2017, Malaysia ⋅ ⛅ 32 °C

    Rund um den Platz befinden sich etliche wunderschöne historische Gebäude im Kolonial- bzw. maurischen Stil: ehemaliges Rathaus (heute Theater), altes Postgebäude, Gerichtsgebäude, Sultan Abdul Samad Building - ehemals höchstes Gericht und heute Kulturministerium, Bibliothek, St. Marys Church, Royal Selangor Club im Tudor-Stil, KL City Gallery. Allesamt wirklich schön anzusehen! Und dahinter lugt die moderne City hervor - ist schon ein besonderer Platz!Les mer

  • KL - Historisches Zentrum 4

    10. mars 2017, Malaysia ⋅ ⛅ 32 °C

    Wir sind noch nicht müde und trotz großer Hitze treibt es uns Richtung Central Market, 1936 im Art Deko Stil errichtet, in den 70ern renoviert und - wie das ganze Viertel - echt schön anzusehen. Die Markthalle ist eine Art Covent Garden und auch innen wunderschön, sehr ordentlich und sauber und so gar nicht wie die Märkte, die wir aus den vergangenen Wochen kennen! Es gibt viel Kunstgewerbe und Handarbeit und wenn wir nicht auf Reisen wären, hätten wir sicher das eine oder andere Souvenir mitgenommen!
    Aber ein handbemaltes Kleid für unsere übernächste Reiseetappe passt noch in den Rucksack und wird daher eingekauft. Ich hatte schließlich noch nie ein in Malaysia gekauftes Kleid! 😃
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  • KL - Historisches Zentrum 5

    10. mars 2017, Malaysia ⋅ ⛅ 33 °C

    Nun wird es Zeit für die National-Moschee (Masjid Negara), denn sie ist nur eine Stunde am Nachmittag geöffnet. Also den ganzen Weg zurück und nun klappt es. Mit einem moscheetauglichen Mantel inklusive Kapuze (schön warm!) - natürlich nur für mich - dürfen wir dieses wichtige Gelände betreten, nicht aber den eigentlichen Gebetsraum. Der bietet 13.000 Gläubigen Platz und die Größe können wir auch von außen gut erkennen. Das ganze Gebäude wirkt riesig und kahl, sehr modern. Die Hauptkuppel mit dem 18zackigen Stern symbolisiert die 13 Staaten Malaysias und die fünf Grundpfeiler des Islam. 48 kleine Kuppeln kopieren jene der Großen Moschee in Mekka. Das Minarett ist 75m hoch.Les mer

  • KL - Historisches Zentrum 6

    10. mars 2017, Malaysia ⋅ ⛅ 32 °C

    Ein kleines Highlight brauchen wir noch und so begeben wir uns nach Chinatown mit seinen Ladenhäusern und Marktstraßen. Für den Guan Di Tempel kommen wir zu spät - er schließt seine Tore direkt vor unseren Augen! Dann eben nicht! Wir brauchen eh eine Pause, die wir uns in unserem Hotelpool gönnen.
    Zum Abendbrot brauchen wir nur um die Ecke zu gehen, denn wir wohnen nahe der Ausgehmeile.
    Wegen des täglichen Gewitters mit 1-3 Stunden Monsunregen bleiben wir hängen und beim Shanty arbeiten wir ein bisschen.
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  • Batu Caves

    11. mars 2017, Malaysia ⋅ ⛅ 29 °C

    Vor den Toren KL's ragen steile Kalksteinfelsen aus der flachen Landschaft hervor - die Batu Caves. Eine Tempelanlage und seit 1892 zentrale Kultstätte der malaysischen Hindus. Das ist heute unser Ziel und ein Taxi bringt uns für wenig Geld dorthin. So viel Taxi wie in unserer "asiatischen Zeit" sind wir noch niemals gefahren, aber sie sind wirklich preiswert und meistens auch sehr zuverlässig!
    Am Fuße der Treppe fällt zuerst eine riesige, fast 43 m hohe Hanuman-Statue (hab ich abgeschrieben 🤣) auf.
    272 Stufen führen zur Haupthöhle, bestehend aus zwei Kammern, die durch weitere Treppen miteinander verbunden sind. Aufgestellt sind hier Heldenstatuen und Schreine.
    Auf der steilen Treppe tummeln sich Langschwanz-Makaken, um von den Besuchern Essen zu ergattern.
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  • Dark Cave

    11. mars 2017, Malaysia ⋅ ⛅ 31 °C

    Ein kleines Stück unterhalb der Tempel liegt die Dark Cave, entdeckt und benutzt von Farmern, die den Fledermauskot (Guano) als Dünger für ihre Felder verwendet haben.
    Mit Helm und Taschenlampe bewaffnet, lernen wir bei einer etwa einstündigen Führung durch die Dunkelheit die Kalksteinformationen und die besondere Tierwelt dieser Höhle kennen: Flachwürmer, Vielfüßer (langbeiniger Hundertfüßer - Long-legged Centipede - und welche, die wie eine kriechende Wirbelsäule - Spiny Millipede - aussehen), Schnecken 🐌 , Spinnen 🕷, Fledermäuse 🦇, Ratten, Höhlenschrecken , Schlangen 🐍 und Skorpione 🦂.
    Besonders spannend sind die Falltürspinne, Flachwürmer und die Höhlenschrecke. Die hiesige Falltürspinne gibt es nur in dieser Höhle und ist stark gefährdet. Wir dürfen nicht mehr in die Nähe. Sie baut sackförmige Nester und hängt sie mit ein paar starken Fäden an den Fels. Oben eine Falltür, aus der die Spinne herauslugt und ihre Arme auf die Fäden legt. Kommt ein Opfer über diese Fäden, spürt sie die Erschütterung und fängt das Insekt, zieht es in das Nest und schließt die Falltür. So kann sie ungestört verdauen. Sind die Erschütterungen zu stark (Fressfeinde), kann sie sich hinter der Tür verstecken oder bei noch größerer Gefahr durch die Hintertür am unteren Ende des Nestes flüchten.
    Die Flachwürmer sind augenlos und können sich bei Durchtrennung ihrer Körper regenerieren. Sie sind nur wenige Zentimeter groß, aber es funktioniert bis zu 5maliger Teilung ihrer Körper - ein ewiger Jungbrunnen.
    Die Höhlenschrecke wiederum frisst ihre Hinterbeine, wenn es lange nichts zu fressen gibt. Die regenerieren sich nicht wieder und so sehen wir einige der Schrecken mit fehlenden Hinterbeinen.
    Leider gab es in der Höhle viel Vandalismus, so dass wir Graffitis und Gravuren im Fels sehen. Das einige der Tierarten gefährdet sind, liegt ebenfalls daran. Seitdem die Höhle für den öffentlichen Besuch gemanagt wird, hat das aufgehört und die Populationen wachsen wieder.
    Ein sehr spannender Rundgang.
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