• Weihnachtsvorbereitung

    23 декабря 2016 г., Новая Зеландия ⋅ ⛅ 18 °C

    In der Nacht hat es richtig viel geregnet, früh sieht alles grau aus, weiterer Regen ist angesagt und auch ziemlich starker Wind. Wir beschließen, unsere geplante Radtour sausen zu lassen. Das tut uns schon leid, denn die Tour geht über eine alte Eisenbahnstrecke mit einigen Tunneln und Viadukten und die Bilder dazu sehen super aus! Zum Hohn regnet es dann natürlich erst am Nachmittag!
    So machen wir eben das, was man am Tag vor Weihnachten so macht: Weihnachtsvorbereitungen. Der Vormittag geht mit Email-Bearbeitung drauf. Allerdings mit einer Unterbrechung, denn plötzlich wackelt unser Sofa! Zweimal einige Sekunden, aber deutlich zu merken. Oh Mann, wir packen uns schnell ein Erdbeben-Notfall-Rucksack mit unseren wichtigen Unterlagen. Der steht jetzt immer an der Eingangstür für den Fall der Fälle, damit wir ihn schnell greifen können!
    Nach dem Mittagessen gehen wir ins verschlafene Nest, denn Dirk hat eine Pyramide gebastelt und nun brauchen wir dringend kleine Kerzen. Das klappt sogar und da wir schon mal draußen sind, nutzen wir das öffentliche Internet vor der Bibliothek (rein gehen ist nicht - hat zu), um unsere Apps zu aktualisieren!
    Nun können wir gemütlich bei Kerzenschein unsere Kekse vernaschen 😃.
    Danach müssen wir richtig arbeiten, wir kümmern uns um unser Weihnachtsmenü, denn morgen sind wir ja den ganzen Tag beschäftigt mit wandern! Dirk kocht die Rouladen und ich mach den Kartoffelsalat. Noch schnell das Picknick vorbereiten und schon können wir uns mit einem Glas Wein aufs Sofa sinken lassen. Genug Arbeit für einen Tag 😜!
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  • Tongariro Alpine Crossing - We did it!!!

    24 декабря 2016 г., Новая Зеландия ⋅ ☀️ 7 °C

    Unser 20 km "Weihnachtsspaziergang" ist absolviert, jetzt haben wir frei. Text und Bilder kommen später 😊!
    Frohe Weihnachten euch allen 🤶🎄🎅🏼!
    Und so wars:
    Damit wir richtig lange was von Heiligabend haben, klingelt unser Wecker schon 5.20 Uhr 😳! Wir wollen heute die laut Reiseführer schönste Wanderung der Welt machen, den Tongariro Alpine Crossing. Knapp 20 Kilometer durch schönstes Vulkangebiet, anstrengend vor allem wegen der ca. 900 Höhenmeter, die bewältigt werden müssen. Wichtig ist immer die Wettervorhersage, denn bei zu viel Wind kann man schon mal vom Grad geweht werden und der Weg ist dann gesperrt. Für heute sind -2°C angesagt, allerdings bei bis zu 60 km/h Wind, gefühlte -8°C. Dazu kommen "isolated showers". Also ziehen wir uns warm an und stopfen zum Picknick noch eine Jackenreserve in den Rucksack.
    Da die Wanderung eine Onewaytour ist, lassen wir uns, gemeinsam mit anderen Wanderern, zum Beginn des Trails fahren.
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  • Kilometer Null

    24 декабря 2016 г., Новая Зеландия ⋅ ☀️ 7 °C

    8.01 Uhr starten wir bei wenig Regen das Abenteuer. Die Wolken hängen tief, so dass wir zwar eine kleine Rundumsicht haben, leider aber keinen Blick nach oben. Wir wandern langsam ansteigend, der Regen wird penetranter, dazu kommen Hagel, Schnee und bald auch der versprochene Sturm und vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass wir die wirklich steilen Anstiege von unten nicht sehen können 😃!
    So kämpfen wir uns nach oben und hinter einem dicken Stein, der als Windschutz dient, ziehen wir alles an, was wir haben!
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  • Red Crater

    24 декабря 2016 г., Новая Зеландия ⋅ ☀️ 8 °C

    Am höchsten Punkt unserer Wanderung in 1.900 m haben wir den Red Crater erreicht. Wir stehen ein bisschen hilflos im Wind, denn wir sehen nur Wolken! Etliche Wanderer gehen einfach weiter, weil sie nicht wissen, was sich hier Schönes verbirgt. Doch wir haben Geduld und Glück: Der Wind zerrt an den Wolken, Dirk zerrt an der Kamera (die eben noch wasserdicht verpackt war) und wir können kurze, aber ganz zauberhafte Blicke auf den Krater mit seiner herrlichen Farbe werfen! Leider sind die Wolken stärker und decken schnell alles wieder zu. Da muss der Fotograf einfach noch schneller sein - für Dirk kein Problem 😀!Читать далее

  • Emerald Lakes

    24 декабря 2016 г., Новая Зеландия ⋅ ☀️ 10 °C

    Es folgt ein steiler Abstieg über Pyroklastgeröll, immer auf dem Grad entlang. Der Regen hat aufgehört und an den kalten Wind haben wir uns inzwischen gewöhnt. Ab und zu reißt die Wolkendecke kurz auf und gibt einen fantastischen Blick auf die unter uns liegenden Emerald Lakes frei. Alle Mitwanderer (und das sind plötzlich nicht wenige, müssen irgendwie aus den Wolken aufgetaucht sein) halten Füße und Atem an, reißen die Kameras in die Höhe und versuchen in Sekundenschnelle das perfekte Foto zu machen! Das gelingt nicht immer und wir motivieren uns gegenseitig. Auch das ist eigentlich ein Foto wert 🙂.
    Unten bei den Seen mit ihrer wundervollen grünen Farbe kann man die Sicht schon fast als gut bezeichnen. Ein Blick zurück sagt uns, auch am Krater wird es immer besser. Wir überlegen sogar kurz, ob wir für einen perfekten Blick ins Kraterloch den steilen Aufstieg zurück in Kauf nehmen wollen. Wir entscheiden uns dagegen, es ist schon sehr steil, unser Weg ist noch weit und der Blick von hier unten muss reichen.
    Wir suchen uns wieder einen Windschutzstein für ein kurzes Picknick und genießen die wundervolle Kulisse!
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  • Blue Lake

    24 декабря 2016 г., Новая Зеландия ⋅ ☀️ 10 °C

    Nach einem letzten kurzem Anstieg überrascht uns wieder eine neue Sicht: Vor uns der Blaue See, hinter uns der riesengroße Zetralkrater und dahinter schön aufgereiht der Red Crater in den herrlichsten Farben, Mt. Tongariro (1.967 m), Mt. Ngauruhoe (2.291) und im Hintergrund das riesige schneebedeckte Massiv des Mt. Ruapehu (2.797 m) - eine Postkartenszenerie und kaum zu fassen, so schön ist das!!! Wir können uns gar nicht trennen und machen unzählige Fotos.Читать далее

  • Abstieg

    24 декабря 2016 г., Новая Зеландия ⋅ 🌬 12 °C

    Ab hier ist die Sonne unser ständiger Begleiter und verwöhnt uns mit zunehmender Wärme. Der Weg führt nun ständig mal mehr und mal weniger bergab und Landschaft und Vegetation verändern sich. Grasbüschel und erste Blümchen gesellen sich zum Lavagestein, dazu kommen Gebüsch und anderes Getrüpp und weiter unten der schon bestens bekannte Buschwald mit Farn und allem, was noch dazu gehört. Die Sicht ist prima, in der Ferne können wir sogar den Lake Taupo erkennen.
    Am Carpark treffen wir unsere Mitfahrer wieder, der Busfahrer ist auch schon da, also ab nach Hause!
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  • Weihnachten

    24 декабря 2016 г., Новая Зеландия ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach der kurzen Erholung im Bus kann nun Weihnachten beginnen 🎄. Wir machen es uns gemütlich und zum Abendbrot gibt es ganz traditionell Kartoffelsalat und Würstchen, allerdings als kleine Einschränkung in der Sonne auf der Terrasse 😎🎅🏼!
    Dann packen wir nach fast vier Monaten Reisezeit ein Spielchen aus - also alles fast wie zu Hause 😉. Wenn jetzt noch die Familie da wäre, wäre es perfekt!
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  • Pipiriki

    25 декабря 2016 г., Новая Зеландия ⋅ ☀️ 38 °C

    Christmas Day in NZL und noch Heiligabend in D, wir haben uns mit unseren Familien in Magdeburg und Berlin zur Skype-Videokonferenz verabredet. Also fahren wir nach unserem Frühstück zur örtlichen Bibliothek und bauen im Auto das iPad auf. Ihr fragt warum Bibliothek und Auto? An der Bibliothek haben wir freies und vor allem stabiles Breitband-WLAN und im Auto können wir sitzen 😊. Vor der Bibliothek, sie hat natürlich zu (Christmas 🎅). Nach ein paar anfänglichen Technikschwierigkeiten klappt es und alle sind da. Es ist so schön alle zusammen zu sehen und es ist sehr lustig. Nachdem wir hier fast nichts von Weihnachten sehen (Das Dorf ist wie ausgestorben, neben uns steht nur ein Pferd auf der Straße) und Vorweihnacht eigentlich nicht stattgefunden hat, ist das ein bisschen wie zu Hause zu sein. Nein, wir vermissen es nicht, wir haben hier zu viel Ablenkung und fehlende Besinnlichkeit, aber wir freuen uns über den Familienkontakt 👍😘. Mehr als eine Stunde später haben wir alles Wichtige ausgetauscht, wir bleiben noch ein wenig vor der Bibliothek und erledigen Emails, WhatsApp-Weihnachtsrätsel 😜, Bildersynchronisation in die Cloud und ein paar App-Aktualisierungen 🤓.
    Beim Aussteigen merken wir den "Spaziergang" von gestern 😯, das heißt wir müssen unbedingt was dagegen tun. So machen wir uns deshalb nach dem Mittagessen (Roulade, ihr erinnert euch?😊) auf den Weg zur Whanganui River Road. In Pipiriki soll es einen kurzen Wanderweg auf den Pukehinau-Gipfel geben, von dem wir sehr schön in das Whanganui-Flusstal sehen können. Der Whanganui River entspringt am Westhang des Vulkans Mt. Tongariro (kennt ihr jetzt schon 👍) und schlängelt sich ca. 315 km lang durch eine beeindruckende Tallandschaft bis zur Tasmansee. Er wurde wegen des früheren Schiffsverkehrs (Binnenschifffahrt zu den entlegenen Siedlungen und Flusskreuzfahrten) auch als der Rhein Neuseelands bezeichnet. Davon haben insbesondere die Orte Wanganui und Pipiriki profitiert. Zur Hochzeit des Tourismus auf dem Wasser hatte das Pipiriki-Hotel bis zu 15.000 Besucher im Jahr. Auch das wollen wir uns ansehen. 1934 wurde die Whanganui River Road, nach 30-jähriger Bauzeit, für den Autoverkehr freigegeben. Sie windet sich von Wanganui bis Pipiriki auf einer sehr kurvenreichen, teilweise asphaltierten und stellenweise extrem engen Straße entlang des Flusses etwa 80 km, vorbei an den wenigen verbliebenen Maori-Siedlungen.
    Schon die Anfahrt ist beeindruckend, denn von Raetihi bis Pipiriki gleicht die Straße eher einer Achterbahn 🎢.
    In Pipiriki angekommen finden wir den Wanderweg nicht, kein Hinweis, keine Richtungsangabe. Im offiziellen DOC-Wanderführer gibt es auch nur eine allgemeine Ortsangabe. Nach ein bisschen hin und her und hoch und runter, finden wir ein altes Tor in den Wald und die Pfosten eines nicht mehr vorhandenen Schildes, das wir prompt als ehemaliges Wanderwegshinweisschild einstufen.
    Es ist ein wunderschöner Weg, allerdings schon seit Jahren nicht mehr benutzt oder bewirtschaftet. So räumen wir uns den Weg frei (Machete wäre gut), finden Reste der Befestigung, Bänke an ehemaligen Aussichtspunkten und auf dem Gipfel eine rundum zugewachsene, nicht mehr vorhandene Aussicht. Jetzt ist klar, warum es keinerlei Hinweise zum Pukehinau Walk gibt 🤓. Aber uns hat es Spaß gemacht und war ein kleines Abenteuer.
    Von dem ehemaligen Glanz und den großartigen Gebäuden des vorvorigen Jahrhunderts ist bis auf das Colonial House von 1885 nichts mehr vorhanden. Heute starten hier die Jetboat- und Mountainbiketouren zur 'Bridge of Nowhere'.
    Ähnlich ist es mit Wanganui, die einzige Attraktion ist der Fluss.
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  • Jerusalem

    25 декабря 2016 г., Новая Зеландия ⋅ 🌬 19 °C

    Wir haben noch nicht genug und wollen die Whanganui River Road bis nach Jerusalem fahren. Wir denken das passt gut zum 1. Weihnachtstag. Es soll ein pittoreskes Dörfchen und die ehemalige Heimat zweier bemerkenswerter neuseeländischer Persönlichkeiten sein. Die Fahrt auf der Straße erfüllt alle in den Reiseführern gemachten Versprechungen, einschließlich toller Blicke in das Flusstal. Kaum in Jerusalem eingefahren, sind wir auch schon wieder draussen. Der Blick auf die Karte zeigt, es gibt eine (1) Hinterlandstraße, da ist die Siedlung. Wir fahren sie entlang, aber es gibt nur eine Handvoll Maorihäuser und die feiern Weihnachten mit Barbecue und Spielen auf der Straße. Wir kommen uns als Eindringlinge vor und verlassen die Straße wieder.
    Am Ende finden wir die Einfahrt zu Kirche und Konvent des Ordens der Schwestern des Mitgefühls, 1890 gegründet von einer der beiden bemerkenswerten Persönlichkeiten - Suzanne Aubert, hier besser bekannt als Sister Mary Joseph oder Mother Aubert. Sie ist in ganz Neuseeland für ihre aufopferungsvolle wohltätige Arbeit, insbesondere für kranke und benachteiligte Kinder in Auckland, Jerusalem, Hawkes Bay und Wellington bei Maori und Weißen gleichermaßen bekannt und verehrt.
    Von der zweiten Persönlichkeit, James K. Baxter finden wir keine Spur. Er ist ein bekannter, wenngleich selbsternannter NZ Poet und gründete Anfang der 1970er eine Kommune, der bis zu 200 Personen angehörten. Allerdings löste sie sich kurz nach seinem Tod 1972 wieder auf.
    Das wars dann auch schon. Pittoresk ist nur die Kirche und der Konvent und bemerkenswert, was wir über das Leben und Arbeiten von Suzanne Aubert erfahren haben. So fahren wir die tolle Tour zurück in unser gemütliches Haus, trinken Kaffee und vernaschen unsere Plätzchen. Der Abend klingt bei Wein und Blogarbeit aus. Morgen geht unsere Reise weiter.
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  • The Old Coach Road

    26 декабря 2016 г., Новая Зеландия ⋅ ☀️ 17 °C

    2. Weihnachtsfeiertag ist hier kein Feiertag, fast alles hat geöffnet und wir wollen das ausnutzen! Es ist schönstes Weihnachtswetter und da wir noch nie zu Weihnachten eine Radtour gemacht haben, wird es jetzt endlich mal Zeit dafür 😀! Wir wollen die ins Wasser gefallene Mountainbiketour nachholen. Also packen wir rasch unsere sieben Sachen, verabschieden uns von Ernie (unser Haus hieß Ernie's Rest 👻) - der kann nun wieder alleine sein Unwesen treiben - und fahren nach Ohakune.
    Hier werden wir mit tollen Mountainbikes ausgestattet und nach Horopito gefahren, wo der Bike Trail beginnt. Wir befahren die Old Coach Road. Das bedeutet: Im 18. Jahrhundert wurde hier eine Eisenbahnstrecke gebaut. Zwischen den Orten Ohakune und Horopito wurde die noch nicht feriggestellte Verbindung mit Pferdebussen auf genau dieser alten "Straße" bedient. Dadurch dauerte die Reise von Auckland nach Wellington drei lange Tage. Als 1906 die Bahnstrecke vollständig fertiggestellt war, wurde die Coach Road nicht mehr genutzt und verfiel. Heute ein prima Mountainbike- und Wanderweg!
    Wir biken 15 Kilometer über zwei Gipfel über Stock und Stein, hoch (200 m, teilweise sehr steil) und runter, durch Urwald und Wiese, durch Tunnel und über Viadukte bis nach Ohakune zurück. Wunderschön und schon auch anstrengend!!! Also wenn wir zugenommen haben, dann jedenfalls auf keinen Fall über Weihnachten 😃!
    Nun wird es Zeit, in unser neues Quartier zu fahren. Drei Stunden Fahrt, mal wieder durch allerschönstes, typisch neuseeländisches, sattgrünes Hügelgebiet. Kaum ein Ort stört diese idyllische Landschaft. Höchstens mal eine einsame Farm, denn irgendwer muss sich ja um die Schafe kümmern! Dazu hören wir Musik von Frank Schöbel und singen laut die Weihnachtslieder mit!
    Unser Motelzimmer in Te Awamutu ist wirklich sehr, sehr einfach, aber für zwei Nächte wird es gehen und am Tag sind wir sowieso nicht hier. Noch ist unsere sportliche Weihnachtswoche nämlich nicht beendet. Dirk geht morgen unter die Höhlenforscher.
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  • The Black Abyss

    27 декабря 2016 г., Новая Зеландия ⋅ ☀️ 18 °C

    Vor Wochen, als wir in Rotorua unsere Zelte aufgeschlagen hatten, wollte ich schon in die Waitomo Caves (Höhlen), um dort zu klettern. Allerdings konnte ich mich nicht entscheiden, welche Tour und welchen Anbieter. Am liebsten wollte ich 100 m Abseilen, Felsenklettern, Canyoning, Black Water Rafting, Höhlenschwimmen und -springen in einem, und das 8 h lang 😃. Das gibt es so leider nicht und irgendwie hat es damals nicht in unseren Zeitplan gepasst. Außerdem hatte ich da schon von 'Wanaka Wild Wire' gelesen und damit war klar, Felsenklettern machen wir draußen mit tollen Ausblicken (haben wir schon berichtet ☺). Wir hatten uns deshalb diesen Programmpunkt für die Rückreise fest eingeplant. Und das ist nun heute und nur deshalb haben wir uns in Te Awamatu einquartiert!!
    Nach nochmaligem Lesen aller Anbieterprogramme kam dann nur noch die knapp fünfstündige 'The Black Abyss' Tour bei The Legendary Black Water Rafting Co. in der Ruakuri Cave in Frage. Das ist eine Kombination aus Abseilen, Felsklettern, Rafting, Canyoning und Schwimmen. Übrigens in 10°C warmem Wasser 🙃. Und das gehört nicht zum großen Spaß für Heike, also fahre ich allein dorthin.
    8.00 Uhr ist Beginn der Tour. Genau wegen der Wassertemperatur werden wir in gefühlte 1-2 cm dicke Neoprenanzüge, -socken und modischen Schuhen verpackt. Zur sonstigen Sicherheit gibt es noch einen Helm, Gurtzeug, Sicherheitsleine und Abseilbremse (siehe Bild, mehr sind mit eigener Kamera aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt). Und dann werden wir zum Deckenloch der Höhle kutschiert, 4 Männer und 4 Frauen (USA, NZ, UK, DEU) mit 3 Guides. Zuerst üben wir an der Oberfläche die Handhabung der Abseiltechnik, dann seilen wir uns 35 m durch ein gerade mal mannweites Loch in die Höhle ab. Die Beine sind schon durch und der Kopf guckt noch raus, dann wird es plötzlich ein großes Loch und ich kann ganz filmmäßig runterschwingen 😁. Licht haben wir ab jetzt nur noch mit unseren Helmlampen und wenn wir die abschalten, sehen wir tausende Glühwürmchen. Mit Seil- und Felsklettern geht es tiefer, um dann an einem Flying Fox in die dunkle Tiefe zu segeln - absolut cool 👍🏼. Dort setzen wir uns 10 m über dem unterirdischen Fluss auf eine Felskante und werden schonmal mit heißer Schokolade und Cavecockies versorgt. Somit kann der kalte Teil der Tour beginnen, denn jetzt schnappen wir uns unsere Reifen und springen mit ihnen am Hintern eine Arschbombe direkt in den Fluss und verlassen das Wasser bis zum Ende nicht mehr. Ich kann euch sagen, der Sprung ist der erste Kick, das eisige Wasser der zweite 😬. Aber vor dem Vergnügen des Rafting kommt die Arbeit, wir ziehen uns an Seilen, schwimmend und laufend stromauf. Danach floaten wir - schön als Raupe ineinandergehakt - bei völliger Dunkelheit flussab. Allein der Anblick der Höhlendecke ist spektakulär, Billionen von Glühwürmchen begleiten unseren Raft (https://youtu.be/AlLKjKgV5So), dann singt eine unserer Mitreisenden auch noch fantastisch, da gibt es schon mal Gänsehaut, ganz ohne Kälte.
    Nach diesem erholsamen Teil und zur Erwärmung schlürfen wir warmen Saft und essen Schokolade im fließenden Wasser, dann gehen wir zum Canyoning über. Wir klettern in Kaminen einen Wasserfall hoch, quetschen uns durch engste Tunnel, schwimmen im tiefen Wasser, krauchen, stolpern und klettern die Felswände hoch. Nebenbei erfahren wir noch, dass es sich um Kalksteinhöhlen handelt und was Stalaktiten und Stalagmiten sind 🙂. Über einen letzten Wasserfall klettern wir ins Freie. Zurückschauend ist das Loch, aus dem wir kommen auch nicht größer als wir selbst. Von außen betrachtet, würde ich da normalerweise weder eine solche labyrinthartige Höhle vermuten, noch hineinkriechen. Zurück am Hauptquartier gibts warme Dusche (was für eine Wohltat), heiße Suppe und Bagels. Es war ein grandioses Erlebnis und ich werde es bei Gelegenheit wiederholen 😃.
    Da ich keine weiteren Fotos machen konnte und die von den Guides nicht wirklich toll sind, hier das Werbevideo zum Reinschauen. Es gibt zumindest einen kleinen Eindruck von der Tour: https://youtu.be/jrwMkh6vYJA
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  • Te Awamutu

    27 декабря 2016 г., Новая Зеландия ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute sind wir getrennt unterwegs. Ich schau mir die historischen Gebäude des Ortes an, bummel durch die umliegenden Parks, die praktischerweise gleich vor der Haustür liegen und nutze sie für eine große Joggingrunde. Am Nachmittag sind wir wieder vereint und auf einer Bank am Ententeich machen wir "Hausaufgaben" 😉!Читать далее

  • Hakarimata Walkways

    28 декабря 2016 г., Новая Зеландия ⋅ ☀️ 20 °C

    Noch einmal schlafen und dann ist unsere Neuseelandetappe vorbei ☹️. Aber wir freuen uns auf Sydney und Silvester, also auf nach Auckland, denn dort fliegen wir morgen ab.
    Da die Fahrt nur 1,5 Stunden dauert, bauen wir uns noch einen Jahresendkick ein! Wir wollen das Gefühl kennenlernen, wie es ist, wenn im Fernsehturm der Fahrstuhl ausfällt und die Treppen benutzt werden müssen 😳!
    Wir haben eine Wanderung ausgesucht, die ganz harmlos anfängt, sich Waterworks Way nennt und uns in 20 Minuten zu einem alten Damm bringt. Wir finden, dieser schöne Weg durch den Busch lastet uns nicht ausreichend aus! Also nehmen wir noch den Weg zum Hakarimata Gipfel in Angriff. Nun ist der Anstieg auf 374 m Höhe zwar nicht wahnsinnig hoch, aber der Weg ist so steil, das er so gut wie komplett aus Treppen besteht. Nämlich genau ! 1349 ! Stufen. Das ist richtig harte Arbeit und wir verstehen jetzt, warum die meisten "Wanderer", die wir treffen, Sportzeug anhaben - die nehmen das als Trainingseinheit (wir inzwischen auch)! Uns gelingt es trotzdem, einige von ihnen zu überholen und wir sind beruhigt, das auch die jungen Leute gehörig schnaufen! Kluge Sprüche am Geländer treiben uns nach oben und dort gibt es zur Belohnung einen Aussichtsturm - mit Stufen 😬!
    Nach einer kleine Pause machen wir uns an den Abstieg, geht irgendwie deutlich schneller.
    Wir sind nun der Meinung, Sport brauchen wir in diesem Jahr nicht mehr (soviel Bewegung haben wir an und zwischen den Feiertagen unser ganzes Leben noch nicht gehabt 😉).
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  • Kingitanga

    28 декабря 2016 г., Новая Зеландия ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir müssen unsere Energiereserven auffüllen und suchen uns einen Picknickplatz direkt am Waikato River. Ganz in der Nähe, nur einen kleinen Spaziergang weit, können wir auf der gegenüberliegenden Flussseite das Königreich Kingitanga sehen. Hier wurde erstmals 1858 ein von den meisten Maori-Stämmen anerkannter König gewählt. Der Maori-König erfüllt repräsentative Pflichten mit geringem politischen Einfluss. Der Ort ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, wir können nur ein Foto über den Fluss machen.
    Nun machen wir uns endgültig auf den Weg nach Auckland, wo wir unser Auto entkramen und im Hotelzimmer in aller Ruhe unsere gesamte Habe sortieren, denn im Laufe der Wochen hat sich da eine ganze Menge Zeug angesammelt, der nun entweder entsorgt wird oder in den Rucksack passen muss 😃!
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  • Auckland - NZL Ende

    28 декабря 2016 г., Новая Зеландия ⋅ ☁️ 19 °C

    Für die letzte Nacht in Neuseeland haben wir uns ein Hotel mit Frühstück nahe dem Flugplatz ausgesucht. Wir haben unsere verderblichen Lebensmittel aufgegessen und wollen kein Stress mit Frühstückssuche. Ausserdem brauchen wir Platz, um unseren Kram zu sortieren und die Rucksäcke vorzubereiten. Unser Auto haben wir schon vollständig beräumt und Heike hat gleich mal zur Probe ihren Rucksack gepackt. Es passt immer noch alles rein 😉, so können wir in der Welt weiterziehen. Wir marschieren zum nächsten Steakrestaurant, lassen uns T-Bone, Chicken und Cider schmecken und lassen den Abend danach einfach ausklingen.Читать далее

  • Sydney

    29 декабря 2016 г., Австралия ⋅ ☀️ 36 °C

    Heute ist einfach nur Anreise nach Sydney angesagt. Heute Morgen wird es dann ernst mit dem Packen, denn es müssen auch noch die Reste aus Küche und Bad mit. Wir haben in Sydney eine Wohnung über Airbnb zur Selbstversorgung gemietet und wollen nicht alles neu kaufen. Es klappt, die Rucksäcke sind wirklich prall gefüllt und wir können sie in der Hotellobby wiegen, Heikes hat 20 kg und meiner glatte 23 kg. Bloß gut, dass wir das bis Sydney kaum tragen müssen. Nach dem Frühstück bringen wir unser Auto zurück zum Vermieter. Es hat uns 6 Wochen und 7.000 km kreuz und quer, hoch und runter durch Neuseeland treue Dienste geleistet und die Rückgabe ist schon ein bisschen traurig.
    Mit dem Shuttle fahren wir zum Flughafen und mit 45 min Verspätung gehts Richtung Sydney. War es in Auckland noch kühl, ist es jetzt im Flieger regelrecht kalt. Nach 3,5 Stunden landen wir in Sydney - bei über 30°C. Die Einreise geht sehr schnell, allerdings müssen wir wieder einmal unsere Trekkingschuhe auspacken und vorzeigen. Das mussten wir jedesmal bei Einreise nach Australien und Neuseeland tun. Beide Länder legen extremen Wert darauf, dass keine fremden Erden, Samen, Bakterien o.ä. eingeschleppt werden. Beide haben große Probleme mit nicht endemischen Pflanzen, Tieren und Algen.
    Dann schnell noch ein Datenvolumen auf meine alte Australien-SIM aufladen und ab zum Airport Link, der Bahnverbindung ins Stadtzentrum. Bezahlt wird mit der Opal-Card, die es an jedem Schalter gibt und die für das gesamt ÖPNV-Netz in Sydney gilt. An der Central Station umsteigen und mit der nächsten Bahn bis Kings Cross (kommt uns alles so bekannt vor 😊) und nach weiteren 2 Minuten Fußweg haben wir unser New York Style Loft in Potts Point (Woolloomooloo) erreicht. Für uns Glück, dass der Eigentümer den Jahreswechsel in Übersee verbringt. So konnten wir unser ehemals gebuchtes Hotel mit Gemeinschaftsbad locker stornieren und haben für den gleichen Preis das gemütlich eingerichtete Loft über zwei Etagen mieten können. Hier werden wir Silvester, Neujahr und die Tage bis zur Abreise nach Bangkok wohnen. Wir sind nahe dem Zentrum (Victoria Street) und erreichen die Bahn, Restaurants und Supermarkt in wenigen Gehminuten. Das werden wir aber erst morgen erkunden. Jetzt kaufen wir Lebensmittel für die nächsten Tage und richten uns häuslich ein, denn morgen ist auch noch ein Tag ☺.
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  • Bummel durch Sydney (1)

    30 декабря 2016 г., Австралия ⋅ ⛅ 26 °C

    Ausschlafen, gemütlich frühstücken, rumbummeln - heute treibt uns nichts und wir lassen uns Zeit! Doch Sonne und Wärme locken uns bald nach draußen - was für eine Freude, das wir wieder in Australien sein können und nun schon das zweite mal in Sydney! Und die Stadt zeigt sich von ihrer besten Seite!
    Also machen wir uns auf den Weg zur Oper, denn wir wollen unsere bestellten Karten abholen. Ganz gemächlich laufen wir durch Potts Point und an die Woolloomooloo Bay, wo Dirk am Militärhafen "Kollegenschiffe" beguckt.
    Am Wasser steht 'Harrys Café de Wheels' - ein oller Imbisswagen, wohl aber eine kulinarische Institution Sydneys (wie wir eher durch Zufall lesen). Er steht dort seit über 50 Jahren und viele Fotos berühmter Persönlichkeiten belegen seine Beliebtheit.
    Auf dem Woolloomooloo Finger Wharf (früher landeten hier die Schiffsreisenden) steht ein großes altes Speichergebäude, heute eine riesige Hotel- und Appartementanlage. Auch das begutachten wir ausführlich.
    Weiter am Wasser entlang, an Farm Cove, gehen wir bis zu Mrs. Macquarie's Chair. Da werden sofort Erinnerungen wach und wir müssen unbedingt hier sitzen!
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  • Bummel durch Sydney (2)

    30 декабря 2016 г., Австралия ⋅ ⛅ 30 °C

    Durch den Botanischen Garten kommen wir nun zum berühmten Opernhaus.
    Die ganze Gegend, inklusive Oper, steht schon im Zeichen des bevorstehenden New Years Eve. Absperrgitter stehen bereit, Imbisswagen und Toiletten. Und es wimmelt von Menschen auf der Suche nach dem ultimativen Feuerwerksblick, wir hören mal wieder viel deutsch. Insgesamt herrscht aber eine unheimlich entspannte Atmosphäre, wir haben das Gefühl, alle lassen sich treiben.
    Wir besorgen unsere Eintrittskarten für die Silvestergala und erfahren hier endgültig, das wir das Feuerwerk von der Terrasse aus sehen werden (war uns bisher nicht so klar). Juchhu - wir sind glücklich und nun alle Stellplatzsorgen los!
    Wir gönnen uns eine Pizza und lassen uns treiben bis Circular Quay.
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  • Silvester - New Year Eve

    31 декабря 2016 г., Австралия ⋅ ⛅ 29 °C

    Ganz entspannt machen wir uns schön 😉 und dann auf den Weg zur Sydney Opera! Natürlich sind wir nicht alleine und so ist die Tour durch alle Sperrgitter ein vorabendfüllendes Programm.
    Das macht uns nichts aus - wir haben Zeit!
    Wir erleben eine wunderbare und kurzweilige Gala mit verschiedenen Opernarien, einer lustigen Moderation und mit einer Pause zum Familienfeuerwerk um 21.00 Uhr.
    Nach Ende der Veranstaltung suchen wir uns einen perfekten Mitternachtsstandpunkt und so können wir das Neue Jahr mit einem 100%igen Sydney-Harbour-Bridge-Blick begrüßen! Es ist fantastisch und kaum zu glauben, wieviel Glück wir haben, in diesem Moment hier stehen zu dürfen!
    🎉HAPPY NEW YEAR euch allen!!! 🎉
    Wir schlendern zurück und können direkt mit den Jungs telefonieren, die zu Hause in den schönsten Silvesterfeiervorbereitungen stecken 😆.
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  • Neujahrstag

    1 января 2017 г., Австралия ⋅ ⛅ 25 °C

    Wir sind rechtzeitig vor Jahresbeginn in Deutschland wach und versuchen schnell übers Internet das Feuerwerk am Brandenburger Tor anzuschauen. Nach anfänglichen technischen Schwierigkeiten, kommt der Livestream doch noch aufs iPad und wir können mit unserem Sekt und unseren Familien - zumindest virtuell - ein zweites Mal das neue Jahr begrüßen. Wir chatten in die Welt, frühstücken irgendwann und der Rest des Tages geht mit Planung für unsere Asienetappe drauf. Unsere Jungs wollen uns im Februar/März für 2,5 Wochen besuchen und so überlegen wir auch eine grobe gemeinsame Route und wann, wo und wie sie zu uns stoßen können.Читать далее

  • Macquarie Street

    2 января 2017 г., Австралия ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute ist Kultur angesagt. In der Macquarie Street besichtigen wir Sydneys älteste Kirche, die St. James Church von 1824. Ein älterer Herr kennt sich gut aus und weiß zu so mancher Erinnerungstafel an der Wand eine Geschichte zu erzählen.
    Dann schauen wir uns im Sydney Hospital (1868-1894) um, die alte Münze von 1816 können wir nur von außen betrachten, denn sie ist geschlossen.
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