• 現在地
    🇦🇷 El Chaltén, Argentinien

    Perito Moreno Gletscher

    1月26日, アルゼンチン ⋅ ☁️ 10 °C

    Nachdem wir gestern eine Pause gemacht haben (daher auch kein Beitrag), ging es heute endlich weiter zum Perito-Moreno-Gletscher. Und ja – beeindruckend trifft es ziemlich gut. Schon der erste Blick haut einen um.

    Der Gletscher liegt im Parque Nacional Los Glaciares und ist einer der wenigen weltweit, der sich seit Jahrzehnten kaum zurückzieht. Er ist rund 30 km lang, bis zu 70 m hoch (an der sichtbaren Kante vorne) und schiebt sich langsam in den Lago Argentino. Dabei baut sich ständig Spannung auf – und genau deshalb kommt es hier regelmäßig zu Abbrüchen (Der Gletscher kalbt).

    Wir hatten perfektes sonniges Wetter und dazu noch richtiges Glück: genau im richtigen Moment konnten wir einen Gletscherabbruch filmen. Dieses laute Krachen, fast wie Donner, hört man immer wieder. Irgendwo bricht ständig Eis ab. Man steht da, hört die Geräusche, schaut aufs Wasser – und wartet gespannt auf den nächsten Moment.

    Die Kulisse ist einfach unglaublich. Eis, Berge, Wasser, Licht. Ein Ort, an dem man sich nicht sattsehen kann. Man entdeckt ständig neue Details, andere Farben im Eis, neue Risse, neue Geräusche.

    Einfach ein tolles Erlebnis.
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  • El Calafate

    1月24日, アルゼンチン ⋅ ⛅ 19 °C

    Endlich ist es wieder so warm, dass man ganz entspannt im T-Shirt rumlaufen kann. Nach all der Kälte im Süden fühlt sich das fast schon luxuriös an.

    El Calafate liegt am Lago Argentino und ist vor allem das Tor zum Perito-Moreno-Gletscher, einem der wenigen Gletscher weltweit, der nicht stetig schrumpft. Aus einem kleinen Dorf ist hier in den letzten Jahrzehnten eine lebhafte Touristenstadt geworden – mit vielen Cafés, Restaurants und Läden. Der Name stammt vom Calafate-Strauch; der Legende nach kehrt jeder, der von seinen Beeren isst, irgendwann wieder nach Patagonien zurück.

    Der Weg hierher war… gemischt. Teilweise richtig schön, mit weitem Blick und besonderen Lichtstimmungen. Dazwischen aber auch viel Pampa – endlose, flache Steppe, geradeaus, wenig Abwechslung. Gehört hier eben auch dazu.
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  • Wieder im Puerto Natales

    1月23日, チリ ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach einem schönen Sonnenaufgang ging es für uns weiter zurück nach Puerto Natales. Ab auf den Campingplatz, ankommen, durchatmen.

    Und dann der Zufall: Norbert und Petra, die wir vom Antarktis-Schiff kennen, standen plötzlich auch hier. Die Welt ist manchmal echt klein.

    Also haben wir den Abend ganz locker bei einer Flasche Wein ausklingen lassen, viel gequatscht, gelacht und Erinnerungen ausgetauscht.

    Morgen geht es dann weiter Richtung Norden.
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  • Königspinguine

    1月22日, チリ ⋅ ⛅ 16 °C

    Weiter ging es heute Richtung Norden. Der Grenzübergang nach Chile war zwar unkompliziert, aber diesmal wurden wir richtig intensiv kontrolliert. Hat gedauert, lief aber am Ende problemlos.

    Ganz spontan haben wir uns dann entschieden, zum Parque Pingüino Rey zu fahren. Und wir hatten Glück: keine Voranmeldung, trotzdem direkt einen Platz bekommen. Die Reserva Natural Pingüino Rey ist der einzige Ort auf dem südamerikanischen Festland, an dem Königspinguine dauerhaft leben. Normalerweise brüten sie auf subantarktischen Inseln. Warum genau sie sich hier angesiedelt haben, weiß man nicht ganz – vermutlich wegen der kalten Strömungen und guten Nahrungsbedingungen. Die Tiere so ruhig und nah zu sehen, war etwas ganz Besonderes.

    Danach ging es mit der Fähre über die Magellanstraße. Schon allein das fühlt sich jedes Mal besonders an – diese historische Wasserstraße, Wind, Weite. Auf der anderen Seite haben wir uns einen tollen Strand gesucht und einen einsamen Stellplatz für die Nacht gefunden. Ganz allein, ruhig, Blick aufs Wasser.

    Viele Kilometer heute. Anstrengend, keine Frage. Aber mit den Pinguinen, der Fähre und den weiten Landschaften war es trotzdem ein richtig schöner Tag.
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  • Auf dem Weg in den Norden.

    1月21日, アルゼンチン ⋅ 🌬 15 °C

    Die erste Etappe ging heute nach Río Grande. Die Stadt ist ehrlich gesagt nichts Besonderes – eher praktisch als schön. Aber zum Abschluss gab es einen richtig tollen Sonnenuntergang, der den Tag dann doch noch versöhnt hat.

    Thomas geht es inzwischen etwas besser, auch wenn man noch nicht von wirklich fit sprechen kann. Schritt für Schritt. Morgen geht es weiter – immer Richtung Wärme 😀
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  • Leider krank

    1月20日, アルゼンチン ⋅ 🌬 13 °C

    Jetzt hat es mich erwischt (Thomas). Husten, Schnupfen und richtig schlapp... Perfekt wenigstens nach der Antarktis.

    Keine Ahnung wo ich mich angesteckt habe.

    Also erstmal noch ein Ruhetag in Ushuaia.もっと詳しく

  • Wieder "zu Hause"

    1月19日, アルゼンチン ⋅ ☁️ 10 °C

    Auto abgeholt – und fast alles wieder heile. Die wichtigsten Dinge sind erledigt, der Rest kann warten. Erstmal reicht das.

    Danach hieß es: Wohnmobil wieder einrichten, Wäsche waschen, ankommen. Abends dann noch leckere Pizza mit Brigitte und Günter in ihrem Simba 😀 Genau richtig nach den letzten Tagen.

    Schon schön, wieder zu Hause im Wohnmobil zu sein. Ein bisschen Alltag, ein bisschen Ruhe – fühlt sich gut an.
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  • Zurück in Ushuaia

    1月18日, アルゼンチン ⋅ ☁️ 12 °C

    Die Drake Passage war über Nacht etwas unruhiger, aber alles noch sehr gut auszuhalten – absolut kein Vergleich zu dem, was sie hier sonst anrichten kann. Wenn man das in Stufen einteilt, vielleicht Stufe 1 von 8. Also weiterhin großes Glück.

    Der Kapitän hat heute trotzdem etwas mehr Gas gegeben, sodass wir schon am Abend in Ushuaia angekommen sind – und damit einem aufkommenden Sturm elegant ausgewichen sind (sonst wäre es wohl heftig geworden). Dafür ein dickes Danke. 😀

    Über die Tour selbst haben wir eigentlich schon alles gesagt: einfach toll. Und mit Oceanwide haben wir genau den richtigen Anbieter gewählt – absolut empfehlenswert. Organisation, Guides, Inhalte, Stimmung: alles hat gepasst.

    Morgen holen wir dann unser Auto aus der Reparatur ab und hoffen sehr, dass dort ebenfalls alles gut geklappt hat. Für heute Nacht bleiben wir noch auf dem Schiff, direkt am Pier im Hafen.

    Zum Abschluss gab es noch einen richtig schönen Abend mit der Gruppe. Super nette, mitreisende Menschen, viel Lachen, tolle Gespräche. Ein würdiger Abschluss für eine Reise, die wir so schnell nicht vergessen werden.
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  • Zurück durch die Drake Passage

    1月17日, Drakestraße ⋅ 🌬 4 °C

    Heute hat unsere Rückreise von der Antarktis nach Ushuaia begonnen – wieder durch die Drake-Passage. Der Vormittag war extrem ruhig, kaum spürbare Wellen, nur ein leichtes Schaukeln. Zum Nachmittag hat der Wind dann etwas aufgefrischt und die Wellen sind ein bisschen höher geworden. Aber ganz ehrlich: alles noch sehr, sehr, sehr human. Also weiterhin unglaublich viel Glück mit der Drake-Passage. Wenn man hört, was hier sonst möglich ist, können wir uns wirklich nicht beschweren.

    Und dann die Frage, die man sich natürlich stellt: Hat sich diese Reise gelohnt?
    Ganz klar: Ja, auf alle Fälle. Jeder Cent. Wir hatten natürlich enormes Glück mit dem Wetter. Jede Aktivität hat stattgefunden, nichts wurde abgesagt. Oft hatten wir perfektes Ausflugswetter, grandiose Aussichten, auch bei den Wanderungen. Die Gruppe an Bord war richtig gut, das Catering hervorragend, die Menschen super angenehm. Dazu erstklassige Guides, fachlich top und menschlich genauso. An dieser Stelle wirklich ein großes Dankeschön an Oceanwide, den Veranstalter unserer Reise.

    Es war rundum eine sensationell geniale, extrem informative Reise. Ja, sie ist teuer – aber dieses Erlebnis ist einfach unvergleichlich. Wir haben fast alles gesehen, was wir uns erhofft hatten: viele Wale, Orkas, unzählige Pinguine, Robben, gigantische Eisberge und Landschaften, die man kaum in Worte fassen kann. Eine Reise, die uns garantiert ein Leben lang in Erinnerung bleiben wird.
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  • Letzter Ausflug Edinburgh Hill

    1月16日, Südlicher Ozean ⋅ ☁️ 1 °C

    Heute Nachmittag stand unser letzter Ausflug an – nochmal mit dem Zodiac, diesmal zum Edinburgh Hill. Die markanten 120 Meter hohen Basaltfelsen dort sind wirklich beeindruckend. Sie sind vulkanischen Ursprungs und entstanden, als Lava langsam abkühlte und diese typischen, kantigen Säulen formte. In Kombination mit Eis und Schnee wirkt das Ganze fast wie eine künstliche Skulptur – nur eben komplett natürlich.

    Danach gab’s noch etwas Wildlife. Die Wale hatten aber heute wohl Pause und ließen sich nicht blicken, aber dafür sahen wir zwei Leopard Seals, die entspannt auf Eisbergen ruhten, dazu einige andere Robben und natürlich Pinguine. Ein ruhiger, schöner Abschluss.

    Jetzt heißt es Abschied nehmen von der Antarktis. Vor uns liegen wieder zwei Tage Drake Passage zurück nach Ushuaia. Ein letzter Blick aufs Eis – und viele Erinnerungen im Gepäck.
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  • Wanderung Half Moon Island

    1月16日, Bransfieldstraße ⋅ ☁️ 1 °C

    Gestern Abend gab es an Bord noch eine kleine Party mit Barbecue. Nichts Großes, aber genau richtig: nette Gespräche, viel Lachen - aber auch ungewohnt laut für uns. Trotzdem ein schöner Abschluss für einen intensiven Tag.

    Heute Morgen stand dann wieder Natur auf dem Programm: eine Wanderung auf Half Moon Island. Wir sind auf einen kleinen Gipfel gestiegen, vorbei an unzähligen Vogelnestern und über schneebedeckten Boden. Oben angekommen: herrliche Ausblicke auf die Bucht, das Meer und die umliegenden Inseln. Absolut lohnenswert.

    Half Moon Island gehört zu den Südlichen Shetlandinseln und beherbergt die argentinische Forschungsstation Cámara, die vor allem im Sommer betrieben wird. Die Insel ist bekannt für ihre große Vielfalt an Seevögeln und Pinguinen, die hier brüten, sowie für die geschützten Buchten. Ein ruhiger, fast friedlicher Ort – und ein weiterer Beweis dafür, wie abwechslungsreich die Antarktis ist.
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  • Port Lockroy

    1月15日, Bransfieldstraße ⋅ ⛅ 0 °C

    Am Nachmittag ging es für uns nach Port Lockroy – ein ganz besonderer Ort hier unten in der Antarktis.

    Port Lockroy liegt auf Goudier Island und war ursprünglich eine britische Forschungs- und Militärstation aus dem Zweiten Weltkrieg. Heute ist es ein kleines Museum – und vor allem bekannt für das südlichste Postamt der Welt, das es hier seit 1944 gibt. Ja, man kann hier wirklich Postkarten verschicken. Schon verrückt, wenn man bedenkt, wo man gerade steht.

    Rund um die Station lebt eine riesige Eselspinguin-Kolonie (Gentoo). Überall Pinguine, zwischen den alten Gebäuden, auf den Wegen, direkt am Wasser. Man muss eher aufpassen, wo man hintritt. Die Kombination aus Geschichte, Natur und Leben macht den Ort besonders.

    Leider mussten wir danach eine weitere geplante Landung absagen. Grund war der Verdacht auf Vogelgrippe. Selbst hier, in dieser abgelegenen Region, hat sie große Schäden angerichtet. Nicht nur Vögel, sondern auch Seeelefanten und Seelöwen sind in großer Zahl betroffen und bereits gestorben. Das macht nachdenklich – und zeigt, wie verletzlich selbst diese scheinbar unberührte Welt ist.

    Trotzdem: Port Lockroy war ein eindrucksvoller Ort. Einer, der einem im Gedächtnis bleibt – aus guten und aus ernsten Gründen.

    Darüberhinaus haben wir im Wasser etwas ganz Besonderes gesehen: Salp Jellys. Fast unsichtbar, komplett durchsichtig – und man konnte sogar ihren Magen erkennen. Sie sehen eher aus wie Glasobjekte als wie Lebewesen und passen irgendwie perfekt in diese bizarre antarktische Welt.

    Salpen gehören zu den Manteltieren und treiben frei im Ozean. Sie bewegen sich, indem sie Wasser durch ihren Körper pumpen, und filtern dabei winzige Algen aus dem Wasser. Wenn viel Nahrung da ist, vermehren sie sich extrem schnell und bilden lange Ketten. Sie spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem der Antarktis, weil sie große Mengen Kohlenstoff binden, der nach ihrem Absterben in die Tiefe sinkt. Unscheinbar – aber überraschend wichtig.
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  • Damoy Point Camping

    1月15日, Bransfieldstraße ⋅ ☁️ -1 °C

    Was für geniale Augenblicke.

    Schon auf der Fahrt zum nächsten Landepunkt ging es los: rund 24 Orcas, dazu einige Buckelwale. Sie haben gejagt, sind aufgetaucht, wieder verschwunden. Und das alles nur wenige Meter von uns entfernt. Ein mächtiges, stilles Schauspiel der mächtigen großen Meerbewohner. Wir standen einfach nur da und haben geschaut. Auch die Guides hatten das in solch einer großen Dimension noch nicht gesehen. Ein einmaliger Moment.

    Danach ging es nach Damoy Point. Und dort wurde es richtig besonders: Simone und ich haben draußen übernachtet, im Schnee und Eis, nur mit Schlafsack. Mitten zwischen einer Eselspinguin-Kolonie, die uns neugierig beobachtet hat – als würden sie sich fragen, was wir da eigentlich treiben. Es war etwas kalt, in der Nacht hat es sogar etwas geschneit - wir hatten aber auch gute Schlafsäcke. Auf alle Fälle ein einmaliges Erlebnis.

    Am nächsten Morgen haben wir uns Damoy Point noch genauer angeschaut. Ein faszinierender Ort, auch wegen der kleinen Hütte, in der früher tatsächlich ein Crew-Mitglied zeitweise gelebt haben. Alles wirkt einfach, funktional und extrem abgelegen – Antarktis pur.

    Einige hatten dort sogar noch Lust und die Chance auf Polar-Schwimmen. Großen Respekt dafür. Wir haben dankend verzichtet – kaltes Wasser nach einer Nacht im Eis war dann doch nicht unser Ding. 😉 Trotzdem: Was für ein Ort, was für eine Zeit und Augenblicke, was für ein Erlebnis.
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  • Orne Harbour

    1月14日, Bransfieldstraße ⋅ ⛅ 1 °C

    Am Nachmittag ging es für uns nach Orne Harbour, direkt aufs Festland der Antarktis. Dann eine schöne Wanderung hoch auf einen kleinen Gipfel, etwa 100 Höhenmeter. Kurz, aber knackig.

    Oben dann die Überraschung: eine Kolonie von Zügelpinguinen direkt am Gipfel. Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet. Sie standen da oben ganz selbstverständlich. Und sie müssen für jedes mal Futter holen (für die Jungen) den ganzen Weg hoch und runter... puuhh... Schon irgendwie verrückt.

    Der Ausblick von oben war einfach großartig. Auf der einen Seite die Bucht mit Eisbergen, auf der anderen Seite offene Weite und Gletscher. Man wusste gar nicht, wohin man zuerst schauen soll.

    Und als Bonus: perfektes Wetter. Blauer Himmel, Sonne, kaum Wind. Einer dieser Momente, die sich einfach richtig anfühlen. Einfach schön.
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  • Anvord Bay Wale

    1月14日, Bransfieldstraße ⋅ ⛅ 0 °C

    Heute ging es mit dem Zodiac zum Walbeobachten in der Anvord Bay. Und ja – es war genau so gut, wie es klingt. Wir haben mehrere Buckelwale gesehen, ganz nah, ruhig auftauchend, wieder abtauchend. Diese Größe, diese Eleganz – einfach beeindruckend.

    Dazu kam noch ein Leopardenseehund, lässig auf einer Eisscholle, und mehrere Pinguine, die auf den Eisbergen saßen, als wäre das das Normalste der Welt.

    Die Landschaft in der Andvord Bay ist schwer zu beschreiben: steile Berge, Gletscherzungen, Eis in allen Formen und Farben. Schön – und gleichzeitig irgendwie bizarr, fast unwirklich.

    Man sitzt im Boot, schaut sich um und denkt ständig: Das kann doch nicht echt sein.
    Einfach schön.
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  • Kajak fahren zwischen Eisbergen

    1月13日, Bransfieldstraße ⋅ ☁️ 1 °C

    Am Nachmittag ging es bei wirklich perfektem ruhigen und windstillen Wetter nach Danco Island – und dort aufs Kajak. Zwischen Eisbergen und Gletschern zu paddeln, ist ein Gefühl, das sich kaum beschreiben lässt. Still, klar, kalt – und gleichzeitig unglaublich intensiv.

    Das Wasser spiegelglatt, nur das leise Plätschern der Paddel und hin und wieder ein Knacken vom Eis. Ringsum diese riesigen, weißen und blauen Formen, die man sonst nur aus Dokus kennt. Und ab und zu Seals auf den Eisschollen liegen oder Pinguine, die neugierig zwischen den Kajaks aus dem Wasser springen.

    Kajak fahren in der Antarktis war in echtes Highlight.

    Wobei man fairerweise sagen muss: Hier ist gerade einfach alles atemberaubend schön. Jeder Ort, jede Stunde bringt wieder etwas Neues.

    Eine Aktivität, die wir sicher nie vergessen werden.
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  • Cuverville Island

    1月13日, Bransfieldstraße ⋅ ☁️ 1 °C

    Aufgewacht vor Cuverville Island – und genau so stellt man sich die Antarktis vor. Überall Eisberge, Schnee, Stille und diese gewaltige, klare Landschaft. Schon beim ersten Blick nach draußen war klar: Das wird ein besonderer Tag.

    Cuverville Island beherbergt eine der größten Eselspinguin- (Gentoo-)Kolonien der gesamten Antarktis. Tausende Tiere, dicht an dicht, überall Bewegung, Rufen, Watscheln. Und mittendrin wir – langsam, leise, beobachtend.

    Über zwei Stunden sind wir durch die Kolonie gelaufen. Immer wieder angehalten, geschaut, gelächelt. Die Pinguine völlig entspannt, neugierig, aber nicht aufdringlich. Dazu ständig neue Blicke auf die Eisberge, die teils blau leuchtend im Wasser treiben oder direkt vor der Insel liegen.

    Super schön. Einer dieser Orte, an denen man gar nicht viel sagen muss. Die Bilder sprechen für sich ..
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  • Deception Island

    1月12日, Bransfieldstraße ⋅ ☀️ 2 °C

    Am Nachmittag ging es dann zu einem ganz besonderen Ort: Whalers Bay auf Deception Island. Die Insel ist ein gefluteter Vulkankrater, und unser Schiff ist einfach durch die schmale Öffnung mitten hinein gefahren.

    An Land konnten wir die Ruinen der ehemaligen Walfangstation sehen. Verlassene Gebäude, rostige Tanks – alles zerfällt langsam. Wenn man bedenkt, was hier früher passiert ist, wird es einem schon ein bisschen schwer ums Herz. Die Walskelette, die noch herumliegen, machen das sehr greifbar.

    Der Vulkan ist übrigens immer noch aktiv. An manchen Stellen steigt Dampf aus dem Boden, und der Untergrund fühlt sich teilweise warm an. Ein seltsamer Kontrast: Eis, Schnee und Gletscher – und gleichzeitig vulkanische Hitze.

    Nur vereinzelte Pinguine waren hier zu sehen. Sie brüten nicht im Krater, vermutlich wegen des instabilen Bodens und der geothermischen Aktivität.

    Ein sehr interessanter, aber auch nachdenklicher Ort.
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  • Elephant Point

    1月12日, Bransfieldstraße ⋅ 🌬 2 °C

    Was für ein Start in die Antarktis.
    Am Vormittag ging es zu Elephant Point – und gleich volle Ladung Natur. Seeelefanten, Seelöwen, Eselspinguine (Gentoo) und Zügelpinguine (Chinstrap), dazu Gletscher im Hintergrund. Mehr geht kaum.

    Elephant Point liegt auf den Südlichen Shetlandinseln und ist bekannt für seine Tierdichte. Vor allem die Seeelefanten liegen hier oft dicht an dicht am Strand – riesig, träge, laut. Dazwischen wuseln die Pinguine herum, völlig unbeeindruckt von Größe oder Gewicht ihrer Nachbarn.

    Ein kleines Abenteuer war auch die Anlandung mit dem Zodiac. Boot, Wellen, Eisstücke im Wasser – nichts Wildes, aber genug, um aufmerksam zu bleiben. Am Strand dann langsam gehen, Abstand halten, einfach beobachten.

    Ein richtig gelungener erster Vormittag. Wenn das so weitergeht, kann das hier nur großartig werden.
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  • 2. Tag Richtung Antarktis

    1月11日, Drakestraße ⋅ 🌨 3 °C

    Zweiter Tag auf See.
    Heute mit viel Nebel und wenig Sicht – aber dafür auch kaum Wind. Die See war fast glatt, keine Wellen. Also wieder: Drake-Glück.

    Der Tag war geprägt von Einweisungen und Sicherheitsbriefings. Viel Organisation, viele Regeln – aber alles sinnvoll. Dazu gab es mehrere Vorträge über Pinguine und über die Antarktis allgemein. Spannend und gut erklärt. Man merkt schnell, wie sensibel dieser Kontinent ist.

    Die Antarktis ist der kälteste, trockenste und windigste Kontinent der Erde. Rund 98 % sind von Eis bedeckt, stellenweise mehrere Kilometer dick. Es gibt hier keine dauerhafte Bevölkerung – nur Forschungsstationen. Leben findet vor allem an den Küsten statt: Pinguine, Robben, Wale, Seevögel. Alles hängt am Krill, der Basis des gesamten Ökosystems.

    Genau deshalb sind die Regeln so streng: saubere Stiefel, Abstand zu Tieren, nichts anfassen, nichts mitnehmen. Die Antarktis ist kein Ort, den man „besucht“ – eher einer, den man betritt, ohne Spuren zu hinterlassen.

    Morgen soll es dann endlich soweit sein: Land in Sicht. Die Spannung steigt.
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  • Erster Tag auf dem Schiff

    1月10日, Drakestraße ⋅ ☁️ 5 °C

    Das Glück fährt mit uns.
    Unser Guide meinte heute: So ruhig hat er die Drake Passage noch nie erlebt. Kaum Wind, Sonne, nur sehr wenig Wellen. Bisher alles erstaunlich entspannt.

    Normalerweise gilt die Drake Passage ja als echtes Abenteuer – mit meterhohen Wellen, starkem Wind und ordentlich Bewegung an Bord. Umso unglaublicher, dass wir hier fast gemütlich dahingleiten. Man traut sich kaum, das laut zu sagen. Hoffen wir, dass Tag 2 genauso bleibt.

    Zur Drake Passage selbst: Sie liegt zwischen Kap Hoorn und der Antarktischen Halbinsel und verbindet Atlantik und Pazifik. Hier treffen kalte antarktische Strömungen auf wärmere Wassermassen – ohne Land, das den Wind bremst. Deshalb ist sie berüchtigt. Wer sehr viel Glück hat, erlebt die „Drake Lake“, wer Pech hat die „Drake Shake“.

    Aktuell ganz klar: Drake Lake.
    Bitte so bleiben.

    Nebenbei gibt’s viele Infos von den Guides, richtig leckeres Essen und nette Gespräche an Bord. Die Zeit vergeht erstaunlich schnell.
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  • Auf in die Antarktis – bis zum 19.01. ❄️

    1月9日, アルゼンチン ⋅ ☁️ 12 °C

    Wir sind dann mal weg.

    Wir wissen noch nicht, ob und wann wir unterwegs Internet haben werden. Kann also gut sein, dass ihr erst in etwa 10 Tagen wieder von uns hört.
    Falls es zwischendurch klappt, melden wir uns natürlich.

    Und wenn nicht: Danach gibt’s die volle Ladung Eindrücke, Bilder und Geschichten nachträglich.

    Drückt uns die Daumen für ruhige See, gutes Wetter und viele besondere Momente.
    Bis bald – irgendwo ganz weit unten auf der Welt. 🌍
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  • Letzte Vorbereitungen

    1月8日, アルゼンチン ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach der mystischen Morgenstimmung heute früh – ging es für uns an die letzten Vorbereitungen in Ushuaia.

    Noch schnell in die Werkstatt, zum Friseur, ein kurzer Stadtbummel, Pinguin Fotoshooting. Alles eher unspektakulär, aber genau die Dinge, die man vorher erledigt haben will.

    Morgen geht es dann endlich aufs Schiff Richtung Antarktis. Schon ein bisschen unwirklich, dass es jetzt losgeht. Wir sind gespannt – und freuen uns sehr.

    Mal sehen, was die nächsten Tage bringen.
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  • Glaciar Martial

    1月7日, アルゼンチン ⋅ ⛅ 8 °C

    Unser erster Stopp heute war leider nicht freiwillig: Zahnarzt. Ich (Thomas) hatte seit fünf Tagen Zahnschmerzen – und bevor es auf die Antarktis-Tour geht, wollte ich das unbedingt checken lassen. Zum Glück: nichts Wildes. Erleichterung pur.

    Danach ging’s hoch zum Glaciar Martial. Und das war dann ein richtig schöner Kontrast. Der Gletscher liegt oberhalb von Ushuaia und war früher sogar ein kleines Skigebiet (und wird gerade wieder zum Ski Gebiet aufgebaut). Derzeit ist es vor allem ein beliebtes Ausflugsziel mit Wanderwegen und tollen Blicken über die Stadt und den Beagle-Kanal. Der Gletscher selbst ist zwar deutlich kleiner geworden, aber die Umgebung ist wirklich sehenswert.

    Und als hätte Ushuaia es gut mit uns gemeint, hat auch das Wetter dann mitgespielt – etwas Sonne, klare Sicht, kein Sturm. Perfekt.

    Zum Abschluss noch ein Eis bei Grido. Einfach, aber genau richtig.
    Unterm Strich: erst kurz Stress, dann Natur, dann Eis, danach perfekter Stellplatz für die Nacht in der Natur. So darf ein Tag hier unten gern enden.
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  • Puerto Almanza

    1月6日, アルゼンチン ⋅ 🌬 5 °C

    Heute ging’s nach Puerto Almanza, einem kleinen Fischerort am Beagle-Kanal. Ruhig, abgelegen, ein paar Häuser, Boote im Wasser – mehr braucht es hier nicht. Der Ort ist aber auch bekannt für eines der besten Fischrestaurants in der ganzen Gegend (und es waren einige sogar extra mir dem Taxi hergekommen).

    Der perfekte Anlass für unseren Besuch: mein Geburtstag 🎂 (Thomas). Und ehrlich gesagt: besser hätte das Timing kaum sein können. Denn das Wetter war alles andere als einladend – Regen, Wind und richtig kalt. Also genau richtig, um sich irgendwo reinzusetzen und gut zu essen.

    Und das Essen war genial. Frischer Fisch, perfekt zubereitet, ohne Schnickschnack. Wirklich richtig lecker. Dafür hat sich die Fahrt definitiv gelohnt. Ein echtes Highlight hier unten am Ende der Welt.

    Auf dem Rückweg hatten wir dann noch einen kleinen Moment abseits vom Essen: Wir haben einen kleinen amerikanischen Nerz auf der Straße entdeckt und von der Fahrbahn geholt. Süßes Tierchen – und irgendwie schön, ihm kurz geholfen zu haben.

    Trotz miesem Wetter ein richtig guter Tag.
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