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Una aventura abierta de Eva Leer más
  • Dora the Explorer

    30 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ☀️ 23 °C

    An diese Kinderserie muss ich häufig denken, wenn ich mich durch den Busch kämpfe. Mit Doras Titelmelodie im Sinn.

    Der Weg zu einem anderen Wanderweg ist zwar wegen Sturmschäden offiziell gesperrt, aber Dane meinte vorgestern, nachdem er gesehen hat, wo er und sein Arbeitskollege mich aufgegabelt hatten, wäre er zuversichtlich, dass ich den Weg trotzdem rauf schaffen würde.

    Also bin ich los gezogen. Er hat nicht nur Recht behalten, ich bin auch noch sehr froh, dass er mir den Weg aufgezeigt hat. Ich hatte den Eindruck, als stünde ich inmitten eines Tropenhauses. Nur, dass es echt ist und der Busch keine Glaswände hat!

    Je mehr ich durch den Busch laufe, desto mehr Unterschiede fallen mir auf den Wegen auf. Jeder Teil hat seine eigenen Reize und hier und da unterschiedliche Pflanzen.

    Was gleich bleibt: abenteuerliche Bach-/Flussüberquerungen. Ich sollte wohl auch noch erwähnen, dass das Gebiet hier Goldminen Gebiet ist und man stets auf dem markierten Weg bleiben soll, um nicht aus Versehen in einen Schlitz oder Schacht zu fallen!

    Die Buschwanderungen haben mir sehr viel Entspannung gebracht und da ich alleine unterwegs war, konnte ich den Busch ganz für mich und mehrheitlich in Stille genießen.
    Wichtig: stets die Schuhe desinfizieren, damit der Busch so lange wie möglich erhalten bleibt! Es sollen möglichst keine Samen von anderen Gewächsen hier landen. Vielleicht gewöhne ich mir das generell an, auch in Deutschland.

    Für ein Stück Kuchen hat es zeitlich leider wieder nicht gereicht, obwohl ich dieses Mal meinen Geldbeutel dabei hatte und eine Stunde früher los gelaufen bin. Dafür habe ich meine Kartoffel auf ein Eis eingeladen und dann hat sich vor mir auch noch ein Schmetterling niedergesetzt.

    Zum Abschluss bin ich zur Erfrischung im Fluss baden gegangen und habe das Wasser an mir vorbei rauschen lassen - auch ganz alleine. Hab ja schließlich keine Angst mehr vor Wasser. 😊

    ***

    Dora, Dora, Dora, the exploreeer: https://m.youtube.com/watch?v=xlkH17apLMY&p… 😂
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  • Abenteuer-Busch-Wanderung

    28 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ⛅ 21 °C

    Das war bisher meine abenteuerlichste Buschwanderung.

    Ich wollte einen Weg ausprobieren, der nicht auf der handgemalten Karte zu sehen ist. Es gab nur einen kleinen Hinweis "nach Thames" (der nächste Ort). Weder auf der Karte noch auf meiner Wander-App konnte ich sehen, wie lange es dauern würde. Google Maps meinte etwa 6,5 km. Die laufe ich sonst in 1,5-2,5 Stunden. Also bin ich los marschiert, mit dem Gedanken, in Thames ein Stück Kuchen zu essen.

    Der Weg führte an wunderschönen, kleinen Wasserfällen entlang, mit immer wieder kleinen Becken, in denen sich das Wasser gesammelt hat. In meinem Kopf habe ich mir das wunderbar ausgemalt: in Thames werde ich ein Stück Kuchen essen und auf dem Rückweg in einem der Becken planschen. Ich hatte vier Stunden Zeit, das würde schon klappen.

    Aus dem schönen Weg wurde ein kleiner Pfad, aus dem Pfad nur noch ein steiniger, trockener Bachlauf bergauf, bis sich der Weg am Ende komplett verloren hat. Keine Markierungen mehr und alles zugewachsen. Mehrfach habe ich versucht, einen Weg zu finden. Es gab nur zwei Lösungen: direkt umdrehen oder so lange bergauf laufen, bis ich auf einen "richtigen" Wanderweg stoße, den ich auf der Wander-App sehen konnte. Natürlich habe ich mich fürs Durchboxen entschieden. Wollte ja schließlich ein Stück Kuchen genießen. 😂

    Nachdem ich dann endlich auf dem Wanderweg runter nach Thames war, musste ich feststellen, dass der Ort noch ganz schön weit weg ist... Ich bin so schnell Berg runter gelaufen, wie es ging, bis zum Anfang des Weges. Da habe ich festgestellt: bis zurück zum Retreat sind es jetzt immer noch 6,5 km und es waren schon 3 Stunden vergangen. 🙈

    Ich hatte nur noch etwa eine Stunde Zeit, um rechtzeitig zum Abendessen zurück zu sein. Den Kuchen hatte ich gedanklich schon gestrichen und außerdem fiel mir ein, dass ich gar kein Geld mitgenommen hatte.

    Mein Glück: ich habe zwei Typen getroffen, die die Wanderwege aufbereiten. Sie kamen gerade auf ihren Quads aus dem Busch und haben sie auf ihre Trucks geladen. Einer, Dane, war so freundlich und hat mich zurück zum Retreat Center gefahren! ❤️ So war ich nicht nur rechtzeitig zurück, ich konnte sogar noch duschen! Was für ein Abenteuer! 💪🏻

    Im Retreat Center hat mir Tessa dann auch noch heimlich ein paar Stücke von ihrer Schokolade 🍫 zugesteckt, weil sie wusste, dass ich sie gern mag und vermisse. Was für ein Glückstag! ☘️
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  • Fairy

    27 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ☁️ 20 °C

    Hier ist Fairy zu sehen (Tipp: halb im Wasser - Auflösung auf dem zweiten Foto).

    Habe mich ein bisschen zu ihr gesetzt.

    Es ist schwer in Worte zu fassen, was ich durch die Meditationen erlebe. Ich denke, da muss jeder für sich seine eigenen Erfahrungen machen, was Meditation bewirken und bewegen kann.

    Heute Abend werde ich die Ehre haben, beim Puja die positiven Übungsregeln von Thich Nhat Hanh auf Deutsch vorzulesen:

    Durch Taten liebender Güte reinige ich meinen Körper.
    Durch Geben mit offenen Händen reinige ich meinen Körper.
    Durch Einfachheit, Stille und Zufriedenheit reinige ich meinen Körper.
    Durch wahrhaftige, liebevolle Rede reinige ich meine Sprache.
    Durch klares und strahlendes Gewahrsein reinige ich meinen Geist.
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  • Kauri-Bäume 2. Versuch

    27 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ⛅ 14 °C

    Da sind sie! Die Zwilling-Kauri-Bäume in voller Pracht! 🌳🌳

    Nachdem ich gestern bei der abendlichen Meditation wieder eine intensive, transformative, meditative Erfahrung gemacht habe, bin ich heute früh morgens los gestapft, um nochmal zu versuchen, die Kauri Bäume zu finden.

    Dieses Mal habe ich mich von der anderen Seite angeschlichen. Wieder mitten durch den Busch und auch ein paar Mal über den Fluss. Manchmal musste ich mir den überwachsenen Weg frei schlagen. Und dann standen sie vor mir, in voller Pracht! Man muss diese Bäume mal gesehen haben, um deren Kraft und Größe zu spüren. Sie strahlen so etwas majestätisches aus, vor allem auch, weil sie mitten im Busch stehen, zwischen eher zarten Bäumen, Farnen und Palmen.

    Ich wusste, ich war den Bäumen ganz nah, als eine Box auf dem Waldboden stand: Schuhe desinfizieren! Nichts, was die Bäume noch mehr gefährden könnte, soll den Bäumen zu nahe kommen. 🫧

    Ich wollte einen der Bäume berühren, aber etwas hat mich davon abgehalten, da war wie so eine Art Barriere um die Bäume herum. Dann wollte ich noch den "großen Kauri" finden, der auf der Karte eingezeichnet ist. 15 Minuten Zeit habe ich mir dafür gegeben, bevor ich mich auf jeden Fall auf dem Rückweg zum Retreat Center machen wollte für die nächste Meditation.
    Nach ein paar Minuten fiel mir auf: meine Uhr zeigte immer noch 8:39 Uhr an, mein Handy bereits 8:59 Uhr.
    Ich habe nachgeschaut, wann ich diesen Footprint markiert habe, und es ist exakt die gleiche Uhrzeit, als ich bei den Kauri-Bäumen war. Dort ist doch tatsächlich meine Uhr stehen geblieben! 😲 Ich habe sie jetzt neu eingestellt und sie läuft wieder wie geschmiert.

    Den großen Kauri Baum habe ich nicht mehr entdeckt und bin zurück zur Hütte gelaufen. Was für eine Erfahrung!
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  • Bobby

    26 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ☁️ 19 °C

    Wir haben zwei Haus-Frösche. Diese wohnen neben meinem Zimmer. Ich habe sie Bobby und Fairy getauft.

    Auf dem Foto ist Bobby zu sehen (Tipp: auf einem der Steine - Auflösung auf dem zweiten Foto). Fairy hat sich versteckt. Sie scheut sich vor Fotos.

    Heute habe ich die 16 Uhr Meditation übersprungen. Ich musste meine Erlebnisse außerhalb einer Meditation verarbeiten. Also hab ich mich zwei Stunden lang in die Nähe von Bobby gesetzt. Wir saßen da einfach gemütlich und haben in die Ferne geschaut. Das kann man hier gut. Es gab nichts zu tun und nichts zu erreichen. Ein wunderbarer, friedlicher Zustand.
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  • Auf der Suche nach dem Zwilling-Kauri

    25 de enero, Nueva Zelanda ⋅ 🌬 16 °C

    Etwa sechs Stunden am Tag meditieren wir. Es gibt nur ein kleines Zeitfenster, in dem wir die Stille unterbrechen (ab nach dem Mittagessen, ca. 13.45 Uhr, bis zur 16 Uhr Meditation). 🧎‍♀️

    Ich hatte bereits intensive meditative Erlebnisse, die ich mit Maitrikirti reflektieren konnte. Möchte man mit jemandem sprechen, tippt man der Person auf die Schulter oder schreibt einen kleinen Zettel. So verabredet man sich für eine Uhrzeit und einen Ort, um gemeinsam zu sprechen.

    Die Natur um das Retreat Zentrum herum ist atemberaubend. Heute habe ich mich auf die Suche nach den Kauri Bäumen gemacht, eine der größten Bäumart der Welt, heimisch in Neuseeland. Sie sind mittlerweile gefährdet. Da es keinen Handyempfang gibt, habe ich mich auf die Beschreibungen auf einer von Hand gezeichneten Karte verlassen. Hinzu kommt, dass die Wege hier noch undurchsichtiger sind, als bei meiner letzten Buschwanderung. Es ist mehr oder weniger ein Ratespiel, ob es wirklich ein Trampelpfad ist, dem ich laut Karte folgen soll, oder doch nur eine zufällige Lichtung im Busch.

    Laut der Karte hätte ich die Kauri-Bäume sehen müssen, laut Aussage von Akaśaśri hätte ich doch noch ein Stückchen weiter gehen müssen. Naja, da ich rechtzeitig zur nächsten Meditation zurück sein wollte, bin ich umgedreht. Bin ja noch ein paar Tage hier und kann mich nochmal auf die Suche machen... 🥾🎒
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  • Black Rocks

    24 de enero, Nueva Zelanda ⋅ 🌬 17 °C

    Ein steiler Trampelpfad führt runter zu den "Black Rocks". Einem Fluss, der durch den vielen Regen aktuell eher zum Wildwasser-Baden einlädt anstatt zum sanften Schweben im Pool.

    Bin trotzdem kurz rein gehüpft für eine Erfrischung.Leer más

  • Hallo Sudarshanaloka

    23 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ⛅ 20 °C

    Da bin ich im "Ᾱnāpānasati Summer Retreat" angekommen. Die nächsten 8 Tage werde ich in Stille verbringen und tiefer in den Triratna Buddhismus eintauchen.

    Das Ᾱnāpānasati-System arbeitet mit einer Vertiefung des Bewusstseins für die Sinne im Zusammenhang mit Körper, Gefühlen und Geist, betrachtet aus verschiedenen Perspektiven der Achtsamkeit.

    Der nächste Handyempfang ist 25 Minuten zu Fuß entfernt, hoch auf den Hügel zum Stupa (“Der Stupa verkörpert die Essenz der fünf Elemente, die Harmonie und Liebe, und die vollkommenen Qualitäten des erwachten Geistes, das unbegrenzte Mitgefühl und die tiefste Weisheit. Er wird zum Erhalt des Friedens in der Welt errichtet und fördert das äußere Gleichgewicht und den Frieden.”).

    In diesem Sinne: Namaste.
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  • Tschüss Aqua-Woman

    23 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ☀️ 21 °C

    1.908,3 km hast du mich durchs Land und an der Küste entlang begleitet. Wenn ich Mal eine Kurve zu eng genommen habe, hast du mich gerettet und wenn wir über Schotter gefahren sind, hast du die Schläge tapfer ausgehalten. Sogar, als ich dich gegen einen Bordstein gefahren habe, hast du die Schürfwunde auf dich genommen. Beim vielen Regen hast du mich trocken gehalten und wenn die Sonne geschien hat, hat mir deine Klimaanlage Abkühlung verschafft.

    Wir waren ein super Team! Nun darfst du jemand anderen durchs Land fahren. Und all die neuen Macken sind unser kleines Geheimnis - der Typ von der Autovermietung hat sie nicht entdeckt.

    Leb wohl! Ab jetzt bin ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs.
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  • Hamilton

    21 de enero, Nueva Zelanda ⋅ 🌧 19 °C

    Ein Einzelzimmer geht noch kleiner als das kleine Doppelzimmer in Awakino. 😂

    Für die eine Nacht reicht es vollkommen aus. Es ist sauber und die restlichen Einrichtungen modern, inklusive Gemeinschaftsküche.

    Bin ab heute wieder alleine unterwegs. Mache einen Zwischenstop in Hamilton, bevor es morgen nach Auckland geht, um meine Aqua-Woman abzugeben. 😢
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  • Goblin-Wald / Dawson Falls (18m)

    20 de enero, Nueva Zelanda ⋅ 🌧 14 °C

    Ein weiterer Regentag im Land der Sonne. 😊

    Unsere eigentliche Wanderung ist wortwörtlich ins Wasser gefallen. Immerhin haben wir uns einen kleinen Wasserfall angeschaut und den Goblin-Wald gesehen.

    Wenn man auf der Karte des Berges schaut, erscheint unser Aufwand verschwindend gering für die umfangreiche Umgebung.
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  • New Plymouth

    19 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach einer wunderschönen Fahrt durch grüne Hügel, sind Jasmine und ich in New Plymouth angekommen. Es war eine herrlich unterhaltsame, gemeinsame Fahrt.

    Es ist immer wieder beeindruckend Mt Taranaki auf der Anfahrt zu sehen, wie er immer näher kommt und dann fast wie aus dem Nichts, aus dem flachen Land 2.518m in die Höhe ragt. Die herausfordernde Gipfelwanderung hab ich in 2020 gemacht. Für dieses Mal habe ich andere Wanderungen raus gesucht. Die Wettervorhersage ist nicht so rosig - aber wer weiß. Das Bergwetter macht ja eh, was es will, hab ich gelernt. 😊

    Für den Sonnenuntergang sind wir heute schon Mal auf den Paritutu Rock geklettert und haben ein bisschen herum gealbert.
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  • Republic of Whangamomona

    19 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ☁️ 22 °C

    Kurzer Zwischenstop auf dem Weg nach New Plymouth. In der ernst zu nehmenden "Republic of Whangamomona", wo man sogar einen Stempel in den Reisepass bekommt mit einem freundlichen "Willkommen"! 👋

    Jasmine und ich, wir machen eine kleine Tour für drei Tage.

    Hintergrund:
    "Im Zuge der Verwaltungsreform in Neuseeland wurde 1989 eine Hälfte der Gemeinde von Whangamomona der neu gebildeten Region Manawatū-Whanganui zugeordnet und die andere Hälfte in der Region Taranaki belassen, während der Ort aber weiterhin dem Stratford District zugehörig blieb. Zum Ausdruck ihres Frustes und zum Zeichen des Widerstandes gegen die Entscheidung der Regierung riefen alle Einwohner des Ortes und des zugehörigen Umlandes am 1. November 1989 geschlossen ihre Unabhängigkeit aus und gründeten die „Republic of Whangamomona“. Dass ein solcher Tag auch zelebriert werden muss, verstand sich von selbst. Zu den 178 betroffenen Bürgern, die für eine Petition ihre Unterschrift leisteten, kamen noch rund 400 Menschen aus den verschiedensten Teilen Neuseelands angereist, um dem Protest der Betroffenen Nachdruck zu verleihen. Damit war der „Whangamomona Republic Day“ geboren und das Versprechen gegeben, nicht eher zu ruhen, bis die Entscheidung der Verwaltung rückgängig gemacht worden ist.

    Mittlerweile hat der „Republic Day“ mehr einen Volksfestcharakter bekommen und die politischen Forderungen sind zunehmend in den Hintergrund gerückt. Im Jahr 2005 trafen sich um die 5000 Bürger der Republik, um ihren Präsidenten zu wählen, Schafe zu scheren, Gummistiefel zu werfen oder auch ein Bad in einer Badewanne voll Aale zu nehmen. Selbst Sonderzüge werden an diesem speziellen Tag eingesetzt und halten in Whangamomona auf der Strecke, auf der sonst nur Güterzüge verkehren."
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  • Poliertag

    18 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ☁️ 21 °C

    Ich poliere meine Muscheln, so gut es mit einem Schwamm geht. Ich finde, man kann einen Unterschied erkennen. Ich bin verliebt in dieses Perlmutt. 🐚

    Habe mich in die Sache etwas eingelesen und bin mir mittlerweile unsicher, ob ich die Muscheln überhaupt hätte mitnehmen dürfen oder gar behalten darf. Das Ernten dieser Muscheln ist streng reguliert und mit harten Sanktionen hinterlegt, wenn man sich nicht genauestens an die Regeln hält.

    Habe das "Ministerium für Primärindustrie" angeschrieben, über den Fund informiert und mich nach den Regularien erkundigt, ob ich diese behalten und sogar nach Deutschland ausführen darf. Daumen drücken, dass alles OK ist! 🤞
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  • Mangatoa Track (Niemands-Busch-Land)

    17 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ☁️ 20 °C

    Etwa 45 Minuten bin ich in Richtung Busch gefahren. Entlang einer verlassen erscheinenden Straße. Kein Verkehr heute.

    Wo eigentlich ein Schild für den Anfang der Buschwanderung steht, sind nur noch die orangenen Dreiecke zu sehen, die den offiziellen Weg markieren.

    Ich spaziere trotzdem los. Es ist wunderschön im Busch wandern zu gehen. Es gibt so viel Grün zu sehen und so viel Ruhe und gleichzeitig so viel Kraft zu spüren. Der Weg ist unwegsam und ich muss jede orangene Markierung fest im Blick behalten, um nicht vom Weg abzukommen.

    Hier hört man nur die Naturgeräusche, den leichten Wind und die Tiere im Wald.
    In Kanada oder Australien würde ich nicht so sorglos durch einen Wald spazieren gehen. Hier in Neuseeland ist es kein Problem. Es gibt nichts Giftiges oder gefährlicheres als den Menschen selbst. Und Menschen sind hier keine. Nur ich - und ich würde mich als friedlich bezeichnen. 😊

    Bemerkenswert auch, wie unterschiedlich der Busch auf dem Rückweg aussieht im Gegensatz zum Hinweg. -> Perspektivwechsel
    Ich laufe sonst gerne Runden. Hier war es nur möglich über den Hügel zu laufen und da ich alleine unterwegs bin und das Auto am Anfang der Strecke steht, musste ich die gleiche Strecke zurück laufen.

    Überraschung des Tages: Wilde Ziegen laufen mir über den Weg.

    Glücksfund des Tages: Eine weggeworfene Tüte voll mit Paua Muscheln. Diese gibt's nur in Neuseeland und in Souvenir-Läden werden diese je nach Muster für 10-30 Euro das Stück verkauft. Habe etwa die Hälfte der Muscheln mitgenommen und dann schaue ich Mal, was ich damit mache...

    Notiz an mich: Nicht mehr in kurzer Hose im Busch wandern gehen. Hier gibt es kleine, fiese Kletten, die sich schmerzhaft in meine Haut einhaken und beim Abziehen nochmal genau so weh tun.
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  • The Three Sisters

    16 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ⛅ 21 °C

    Haben heute zu Dritt einen kleinen Ausflug zu den "drei Schwestern" gemacht. Das sind drei Felsformationen, die aus dem Wasser heraus ragen bzw. noch übrig sind von einst einem vollständigen Abhang weiter ins Meer rein.

    Schöner, kurzer Ausflug. Einfach sein.
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  • Und so bin ich wieder in Awakino

    15 de enero, Nueva Zelanda ⋅ 🌧 21 °C

    Gewappnet mit einer meiner Sünden, den "hot cross buns", geht's auf nach Awakino.

    Nach unzähligen erfolglosen Versuchen eine kurzfristige Alternative zum Aushelfen zu finden, bin ich zurück zu Jasmine nach Awakino gefahren. Dort komme ich günstig übers Wochenende unter und am Montag wollen wir für drei Tage in die Stadt nach New Plymouth fahren.

    Eigentlich wollten wir da heute schon hin und haben dann erfahren, dass bis Dienstag die Straße voll gesperrt ist. Den fast drei Mal so weiten Umweg wollen wir am Montag in Angriff nehmen (haben ja dann Zeit) und bis zur Rückfahrt wird der direkte Weg wieder frei sein.

    Für die nächsten 7 Tage habe ich also eine Reise-Freundin und freue mich schon drauf, was wir so alles erleben werden.
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  • Wairakei Thermalbad

    14 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ☁️ 21 °C

    Ein Thermalbad so, wie es sein sollte. Davon gibt es einige hier auf der Nordinsel. Heute bin ich in einem, in dem ich noch nicht war.

    Ein Geysir spuckt 110 Grad heißes, mineralhaltiges Wasser aus und über ein paar Stufen gelangt es in die Pools des Thermalbads. Die Pools weiter weg vom Geysir sind "kälter" als der direkt am Ende des Wasserfalls (alle drei zu heiß für mich, wenn du mich fragst; 30-45 Grad). Für mich ist es immer wieder beeindruckend, so etwas so naturnah zu erleben - ohne großen künstlichen Einfluss von außen.

    Heute ist ein zwigespaltener Tag. Morgen hätte ich zu einer Eco-Community fahren sollen, um dort eine Woche auszuhelfen. Die haben mir heute kurzfristig abgesagt und nun muss ich mir kurzfristig eine Alternative suchen, was nicht so leicht ist aktuell. Das hat meine Stimmung etwas getrübt.
    Auf der anderen Seite bin ich gerade in diesem wunderbaren Thermalbad und lasse es mir im mineralreichen Wasser gut gehen. Es ist eine kleine Herausforderung für mich, da das Wasser milchig ist und die Pools steinig sind. Da muss ich hin und wieder über meine nicht mehr vorhandene Wasserangst nachdenken, ob sie nicht doch noch da ist. 😂
    Ich schwebe trotzdem so für mich hin und genieße später noch eine Massage. Dank der Massage habe ich einen kostenlosen Spint bekommen inklusive flauschigstem Bademantel aller Zeiten und Handtuch. Für die nächsten drei Stunden fokussiere ich mich nur auf dieses wunderbare, wohltuende, entspannende Gefühl - bevor es dann an die Suche nach einer Alternative zum Aushelfen geht.
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  • Tongariro Alpine Crossing (1.968m)

    13 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ☁️ 11 °C

    3.00 Uhr: Der erste Wecker geht und ich möchte mich nochmal umdrehen. Bin zu spät eingeschlafen für einen so frühen Wecker.

    3.15 Uhr: Der zweite Wecker geht und jetzt muss ich aber raus aus dem Bett. Bircher Muesli und Orangensaft zum Frühstück, erste Schicht Sonnencreme. Laut Bergwettervorhersage hab ich heute den einzigen wolkenfreien und regenfreien Tag seit einer Woche und für den Rest der Woche erwischt. Das frühe Aufstehen muss sich also bitte lohnen. 😊

    3.30 Uhr: Der Notfallwecker geht, falls ich die ersten zwei verpasst habe. Packliste: Essen und Trinken für zwei - wäre nicht das erste Mal, dass ich jemandem aushelfe, weil er/sie den Weg unterschätzt.

    3.45 Uhr: Abfahrt zum Shuttle Bus, der mich zum Startpunkt der Wanderung bringt. Doch erst einmal liegen 90km Fahrt vor mir. Die ersten 50km am Taupo See entlang. Vor mir dunkel, hinter mir dunkel, rechts und links noch mehr dunkel. Kaum ein anderes Auto ist auf der Straße, die Welt schläft noch.

    4.30 Uhr: Kurze Pause am Straßenrand. Nur die Vögel zwitschern schon. Die Nacht ist sternenklar.

    5.30 Uhr: Warten auf den Shuttle. Es wird langsam hell und Mt. Ngauruhoe (oder für viele eher bekannt als Mt. Doom, der Schicksalsberg) wird schon ein wenig angestrahlt. Es ist das erste Mal, dass ich den frühesten Shuttle nehme, um den Sonnenaufgang auf der Überquerung zu erleben. Etwa 30 andere Leute warten mit mir auf den Shuttle. Immer noch weniger als die restlichen (gefühlten) 20.000 Leute, die heute die Überquerung machen werden.

    5.45 Uhr: Ich bin enttäuscht. Weit und breit kein Shuttle zu sehen. Habe extra mehr bezahlt, um den ersten Shuttle, den es online zu buchen gab, zu bekommen. Zur gleichen Uhrzeit wie jetzt fahren auch andere, günstigere Shuttles.

    6.05 Uhr: Endlich kam der Shuttle und ich bin am Startpunkt der Wanderung. Frust abschütteln, Genuss einschalten - so oder so wird es schön!

    8.00 Uhr: Den ganzen Tag wolkenfrei? Da hat sich die Bergwettervorhersage ganz schön geirrt... Es gibt fast nichts zu sehen. 🌬️ ☁️ Die Kartoffel hat sich nur ein Mal kurz raus getraut aus dem Rucksack. Ihr war es zu kalt und windig.

    9.30 Uhr: Nach einem Festmahl als Frühstück (warmer Tee, Avocado-Zitronen-Pampe, Pizza-Schnecke und Obstsalat) bin ich gestärkt und die Aussicht hat sich ganz kurz verbessert. Und dann war sie wieder weg. Der rote Krater wollte sich mir heute einfach nicht zeigen. Ein paar andere Glückspilze, die in den richtigen Sekunden dort standen, wenn sich ein Loch in der Wolkendecke aufgetan hat, die konnten ihn heute sehen. Dafür hab ich die Emerald Lakes sehen können und ein paar Panorama-Sichten. 🏔️

    12.32 Uhr: Ich hab's geschafft! Die zweite Hälfte, runter von der Vulkankette, zieht sich immer sehr. In Serpentinen das Tal hinab, bis man im Busch und letztendlich am Parkplatz ist, wo mich der Shuttle wieder abholt (um 13 Uhr). Netto-Laufzeit unter 5 Stunden (die Wanderung ist für 6-8 Stunden angesetzt). So schnell/fit war ich noch nie auf der Überquerung. 💪 KO bin ich jetzt trotzdem. 🙃

    Trotz eingeschränkten Sichtverhältnissen bin ich froh, dass ich die Wanderung wieder gemacht habe. Es ist einfach jedes Mal anders und am Ende macht das Wetter eh, was es will - Vorhersage hin oder her.
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  • Mt. Tauhara (1.088m)

    12 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ☀️ 22 °C

    Meine Rechnung mit dem Wetter ist aufgegangen. Bei herrlichstem Sonnenschein bin ich den Vulkan Tauhara hoch spaziert. Wobei spazieren zu einfach klingt. Es ging 3km nur steil bergauf durch schmale Feldwege. Häufig konnte ich meine Wanderstöcke gar nicht einsetzen, wo eng und undurchsichtig war der Weg. Und die Kartoffel hat mich das alles alleine machen lassen, hing einfach nur im Rucksack rum. 😂

    Der Aufstieg lohnt sich. Von hier oben hat man eine grandiose Aussicht weit über Taupo hinaus. Der Vulkankrater-See ist der größte See Neuseelands.

    In der Ferne ist auch die Vulkankette zu sehen, die ich morgen früh überqueren werde. Darauf freue ich mich schon sehr. Das ist meine Srandard-Wanderung, wenn ich in Neuseeland bin. Die mache ich jedes Mal, sofern es die Vulkane und das Wetter zulassen. Manchmal darf man nicht hoch aufgrund von Aktivitäten oder zu windigen Verhältnissen und damit die Gefahr, in den Krater zu stürzen.

    Auf dem heutigen Vulkan war alles sicher. Eine ganze Stunde habe ich dort oben verbracht, weil ich aus dem Genießen gar nicht mehr raus kam. 😊 Es ist total schön, in einem Land, in dem ich schon so häufig war, doch immer wieder Neues zu entdecken.
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  • "Fly me to the moon" 🌝

    12 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ⛅ 20 °C

    Noch ein Abstecher zu den "Crators of the Moon", einem geothermalischen Park. Ich hab schon ein paar gesehen in Neuseeland, dieser hier war mir neu. Und es war ein schöner Spaziergang durch nach Schwefel riechender Luft und brodelnder und zischender Vulkanaktivitäten. 🌋

    Lied/Stimmung des Tages: "Fly me to the moon" von Frank Sinatra.
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  • Huka Wasserfall

    12 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ☁️ 19 °C

    Wenn ich schon Mal in der Nähe bin, bin ich auch zum Huka Wasserfall gelaufen. Immer wieder beeindruckend. So ein klares, türkis blaues Wasser, das so kraftvoll den kleinen Hang hinunter stürzt.

    Und ja, man kann sich auch ein Boot mieten, um dorthin zu kommen... 😨 Nein, danke! 😂
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  • Huka Honey Hive

    12 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ☁️ 19 °C

    Eigentlich wollte ich zuerst hinauf auf eine aussichtsreiche Morgenwanderung gehen. Doch dann kam die Katze in mein Zimmer und hat sich auf mein Bett gelegt zum Entspannen und sich Putzen. Nun war ich in der Zwickmühle. "Zum Glück" hat das Wetter entschieden, erst Mal zu regnen. Das hat mir die Entscheidung erleichtert, noch nicht raus zu gehen. 😊

    Nach einer Weile hab ich mich dann aufgerafft und die Katze höflich gebeten auch aufzustehen. Und so lebe ich meinen geplanten Tag rückwärts, bis sich das Wetter für die Aussichts-Wanderung gebessert hat:

    Erster Stopp, der Huka Honey Hive. Ein Gebäude voll mit Honigsachen und Wissenswertes über Bienen und Honig. 🍯 🐝
    Hier habe ich mir den Manuka Honig gekauft (kaufe diesen aus Gründen immer nur in Neuseeland). Der beste Honig aller... Immerhin ein kleines Glas konnte ich mir leisten - allerdings nur mit dem niedrigsten antibakteriellen Gehalt (5+). Seit dem Hype und der weltweiten Vermarktung sind die Preise noch höher gestiegen. Ein gleich großes Glas 20+ hätte heute ca. 500 Euro gekostet. 😂
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  • Taupo

    11 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ☀️ 23 °C

    Die Fahrt nach Taupo hat sich etwas gezogen. In der Hitze habe ich auch zwei Pausen gemacht und mich abgekühlt - trotz Klimaanlage im Auto.

    Auf der letzten Stunde hab ich einen Anhalter mitgenommen. Ein lustiger Zeitgenosse. Maori, bekifft und nur am Quasseln. 😂 So ging die letzte Stunde ganz gut rum. Hab nur die Hälfte von dem verstanden, was er so erzählt hat (Maoris haben einen eher südpazifischen Akzent).

    Bin jetzt in meiner kleinen Bude angekommen und habe schon einen haarigen, verkuschelten Mitbewohner. 🐈
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