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Normandie bis Baskenland

Damit Anna ihre Lungenentzündung ordentlich auskurieren kann, mussten wir unsere Reisepläne kurzfristig ändern. So wurde aus dem Reiseziel Norwegen mit zahlreichen Wandertouren die Normandie und das Baskenland. Leia mais
  • Inicio da viagem
    1 de setembro de 2024

    Le Tréport, die Seepforte der Normandie

    1 de setembro de 2024, França ⋅ ⛅ 27 °C

    Mit einem Tag Verspätung sollte es heute Morgen losgehen, doch leider kam dann noch eine allergische Reaktion von Emma mit Nesselfieber und Fieber dazu. Glücklicherweise ist Philipp Dautzenberg für uns auch spontan an einem Sonntag in die Praxis gefahren, sodass wir dann mit 2,5 Stunden Verspätung doch noch losfahren konnten. Auf der Fahrt hat man schon gemerkt, dass die Medikamente anschlagen und es Emma deutlich besser geht.

    Dann hatten wir es tatsächlich in den Urlaub geschafft. Am Nachmittag sind wir an der Seepforte der Normandie, Le Tréport, angekommen. Bei strahlendem Sonnenschein und knapp 30 Grad sind wir ein kurzes Stück durch die Altstadt bis zu den Schrägaufzügen gelaufen, die einen eigentlich bequem zu Aussichtspunkten auf den Klippen bringen sollen. Leider war hier jedoch ein so großer Andrang, dass wir nicht bis oben gefahren sind. Auf dem Rückweg sind wir am Hafen, an vielen bunten Strandhütten und am Leuchtturm vorbeispaziert. Von letzterem hatte man einen super Blick auf die umliegenden Kreidefelswände, die hier mit 106m die höchsten Europas sind.
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  • Fécamp

    2 de setembro de 2024, França ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach dem kurzen Aufenthalt in Dieppe ging es für uns weiter nach Fécamp, einer schönen Hafenstadt, die für ihre Kirchen und den Palast bekannt ist, in dem bis heute Kräuterschnaps gebraut wird. Im Touristenbüro wurden uns zwei Routen empfohlen. Zum einen die "Penisroute" durch die Altstadt, auf der wir auch an zahlreichen Haltestellen des "Ficibusses" vorbeigekommen sind - wo sind wir hier nur gelandet...

    Am Rathaus haben wir festgestellt, dass heute die Befreiung von der deutschen Besatzung exakt 80 Jahre her ist. Dies wurde mit der Ausstellung verschiedener Kriegsfahrzeuge im Innenhof des Rathauses zur Schau gestellt. Außerdem waren die Straßen mit britischen Wimpelketten geschmückt.
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  • Cap Fagnet

    2 de setembro de 2024, França ⋅ ☁️ 20 °C

    Die zweite Route, die uns in der Touristeninformation in Fécamp empfohlen worden ist, sollte vom Hafen 25 Minuten steil bergauf, an Bunkeranlagen vorbei, zum Cap Fagnet, dem höchsten Punkt der Normandie, führen und im Anschluss wieder zurück. Diese Strecke war für Anna jedoch noch nichts, sodass wir bis zur Chapelle de Notre Dame du Salut am Cap Fagnet mit dem Auto gefahren sind. Von dort hatte man einen tollen Blick auf die Stadt, trotz des beschaulichen Wetters.
    Auf dem Cap wurden während der deutschen Besatzung zahlreiche Bunkeranlagen gebaut, von denen die Zufahrt nach Frankreich überwacht werden konnte. Diese konnten wir über kleine Trampelpfade erreichen.

    Weiter ging es dann nach Yport, wo wir eigentlich auf einem tollen Campingplatz überhalb der Steilküste ein paar ruhige Tage verbringen wollten. Wir mussten jedoch feststellen, dass nicht nur dieser Campingplatz "complet" war, sondern auch alle anderen Stellplätze in Yport. Auf Empfehlung einer Campingplatzbetreiberin haben wir es bei einer Cidrerie 20 Minuten entfernt im Landesinneren versucht. Hier hatten wir Glück und standen zunächst mit neun Shetlandponys ganz alleine auf dem Hof. Am späteren Abend kam dann noch ein zweites Wohnmobil hinzu. Gott sei Dank ist von Annas Schulfranzösisch doch noch etwas übrig.
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  • Felsentore bei Étretat

    3 de setembro de 2024, França ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute ging unser Wecker schon sehr früh, damit wir uns einen von fünf Wohnmobilparkplätzen bei Étretat sichern konnten (für Wohnmobilfahrer ist es mangels Parkplätzen fast unmöglich auf kurzem Weg von Étretat zu den bekannten Steilfelsen zu kommen). Von dort haben wir dann einen kurzen Fußweg vorbei an der Chapelle Notre-Dame-de-la-Garde zum Falaise d'Amont bestritten. Beim nächsten mal würden wir natürlich den GR21, der 11km an der Steilküste von Yport bis Étretat vorbeiführt, wählen, aber das war dieses Mal leider nicht drin.

    Oben angekommen wurden wir bei schönstem Wetter mit einer fabelhaften Aussicht belohnt. Und da wir so früh unterwegs waren, mussten wir uns diese auch mit kaum anderen Leuten teilen.

    Anschließend sind wir in Richtung Côte de Fleurie aufgebrochen. Hier haben wir einen kleinen und einfachen Stellplatz auf einem Bauernhof gefunden, von dem wir eine tolle Aussicht auf das Meer hatten.
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  • Le Havre

    4 de setembro de 2024, França ⋅ ⛅ 18 °C

    Nach einer etwas kühleren Nacht - Emma wird wohl nun auf ihren Pyjama zurückgreifen - sind wir nach einer Akkord-5 Min-Dusche mit einem gemütlichen Frühstück in den Tag gestartet. Danach haben wir Le Havre besucht. Schnell wurde uns klar, dass Le Havre ganz anders ist als andere Städte, denn eine Altstadt sucht man vergebens. Von dieser ist nach der Bombardierung durch die Alliierten im 2. Weltkrieg nichts mehr übrig geblieben. Besonders begeistert hat uns die neue Kirche Saint Joseph, die eine ganz besondere Atmosphäre schafft - trotz kirchenuntypischer bequemer Sessel und dem vielen Beton. Auch die "Vulkane", das Rathaus und die umliegenden Wohnhäuser sind zwar massive Betonbauten, die aber dennoch einen gewissen Charme ausstrahlen. Auch hier konnte man die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten zur 80-jährigen Befreiung sehen.

    Zur Übernachtung sind wir 140 km weiter zu den D-Day Stränden gefahren. Der Omaha Beach, der amerikanische Friedhof und das Omaha Beach Museum sind von unserem heutigen Stellplatz am Maison de la Libération fußläufig erreichbar. Das ist unser Schlechtwetter-Programm für morgen.
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  • Omaha Beach

    5 de setembro de 2024, França ⋅ ☁️ 17 °C

    Am Mittag sind wir bei herrlichstem Regenwetter zum Omaha Memorial Center losgezogen. Emma hat sich währenddessen im Wohnmobil ausgeruht und konnte vermutlich die zahlreichen Wohnmobile beobachten, die vergeblich versucht haben die matschige Einfahrt zum Stellplatz hochzufahren.

    Die Ausstellung im Museum hat die Geschehnisse am 06. Juni 1944, dem D-Day, den Vorbereitungen, sowie den Wochen danach sehr eindrucksvoll dargestellt. Am Omaha Beach sind an diesem Tag die meisten Soldaten gefallen, da die Fliegerbomber hier am Morgen den Atlantikwall verfehlt hatten. Die Amerikaner waren wohl kurz davor gewesen aufzugeben, haben es aber bekanntermaßen doch geschafft den Strand und später das Dorf Saint-Laurent-sur-mer, in dem wir übernachtet haben, einzunehmen. Schnell wurde ein provisorischer Hafen, der jedoch nur nach wenigen Wochen durch einen Sturm zerstört wurde, sowie ein Flugfeld errichtet. Primäre Aufgabe der Flieger war es zunächst Verwundete nach England zu fliegen, was vorher auf dem Flugweg noch nie gemacht worden ist. 90% der über 11.000 so im Juni und Juli 1944 abtransportieren Verwundeten haben überlebt. Mit einem etwas beklommenen Gefühl und zahlreichen neuen Eindrücken sind wir zurück zum Wohnmobil gelaufen, um Emma abzuholen. Jetzt hatte es auch aufgehört zu regnen und die Sonne schaute sogar mal vorbei.

    Emma durfte dann mit uns an den Strand laufen, vorbei an einer von zwei nicht im Krieg zerstörten Villen. Unten haben uns zwei Denkmäler zu Ehren der mutigen Soldaten, primär Amerikaner, Kandadier und Briten, erwartet, die am D-Day fünf Strandabschnitte befreit haben. Highlight für Emma war der Sandstrand, auf dem man so herrlich flitzen und Mäuschen suchen konnte. Außerdem hat sie zwei tolle Spielkameraden gefunden.

    Am Strand entlang sind wir zum Widerstandsnest WN65 gelaufen, aus dem die Deutschen die Alliierten bei deren Landung stark beschossen haben. Hier ist auch im Frühjahr anlässlich des 80-jährigen Jubiläums eine weitere Gedenkstätte durch die Amerikaner eröffnet worden.

    Der Rückweg ging über eine Schafswiese und am alten Flugplatz der Alliierten vorbei. Am Stellplatz angekommen, haben wir uns auch noch die Informationstafeln im Innenhof des "Masion de la Libération" angeschaut und haben festgestellt, dass wir mit dem Wohnmobil auf einem ganz geschichtsträchtigen Ort Unterkunft gefunden haben. Der Stellplatz ist nämlich das ehemalige Land der Familie Poirée, die als erste Familie nach Landung am Omaha Beach befreit worden ist und in deren Garten sowohl deutsche Soldaten, als auch ein verunglückter amerikanischer Fallschirmjäger ums Leben gekommen sind.

    Anschließend konnten wir auch noch die Ankunft des ersten und einzigen erfolgreichen Neuzugangs beobachten. Wir bleiben wohl heute mit 3 anderen Campern alleine.
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  • Amerikanischer Soldatenfriedhof

    6 de setembro de 2024, França ⋅ ☁️ 13 °C

    Noch vor dem Frühstück sind wir zum "Normandy American Cemetery" gefahren. Der amerikanische Soldatenfriedhof aus dem zweiten Weltkrieg liegt in Colleville-sur-mer, oberhalb des am D-Day heißumkämpften Omaha Beach. Damit die nachrückenden Soldaten nicht direkt die ganzen Toten sehen, wurde damals angeordnet den Friedhof etwas weiter entfernt zu errichten. Allein am D-Day ließen am Omaha Beach mehr als 3.000 Alliierte ihr Leben. Insgesamt liegen nun 9.387 AmerikanerInnen auf dem Friedhof, die während des zweiten Weltkriegs in der Normandie ihr Leben gelassen haben.

    Wir waren pünktlich zur Friedhofsöffnung um 9 Uhr dort und waren davon überrascht, wie viele Leute schon dort gewartet haben. Gegen 10.30 Uhr wurde es dann schon ziemlich voll. Aus einem kurzen Abstecher wurde ein knapp zweistündiger Besuch, denn der Friedhof ist zum einen riesig und sehr schön angelegt und zum anderen gab es auch noch verschiedene Mahnmäler, die nochmal eindrucksvoll den Kriegsverlauf ab dem D-Day dargestellt haben. Es ist eigentlich ein grausamer, aber auch ein sehr schöner Ort, an dem es sich zum Verweilen und Nachdenken lohnt.
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  • Caen

    6 de setembro de 2024, França ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach einem kurzen Abstecher in die Boulangerie und einer ewiglangen Parkplatzsuche in Caen konnten wir um 11.30 Uhr endlich frühstücken.

    Nach dem Frühstück haben wir uns die Innenstadt mit mit der Église St-Pierre und dem Château angeschaut. Leider waren wir etwas enttäuscht, da sich der gesamte Schlosspark aktuell im Umbau befindet und erst im nächsten Jahr fertig gestellt werden soll. Dafür hat sich die lange Parkplatzsuche tatsächlich nicht gelohnt.Leia mais

  • Weingut an der Loire

    6 de setembro de 2024, França ⋅ ☁️ 20 °C

    Von Caen ging es für uns südwärts an die Loire. Hier haben wir auf einem kleinen Weingut übernachtet. Auf dem tollen, schnuckeligen Stellplatz in Vauldenay hat es uns an nichts gefehlt und beim Grillen konnten wir einen herrlichen Sonnenuntergang beobachten.Leia mais

  • Marais Poitevin

    7 de setembro de 2024, França ⋅ ☀️ 20 °C

    Auf der Weiterfahrt Richtung Süden haben wir gedacht, wir fahren mitten in den Weltuntergang. Mit Abfahrt von der Autobahn haben sich aber plötzlich die Wolken gelichtet und wir sind am Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein in Le Mazeau, im Nationalpark Marais Poitevin, angekommen. Hier haben wir den ersten Campingplatz auf unserer Reise angesteuert. Ein kleiner familiengeführter Platz mitten im Grünen, auf dem es sogar Baguetteservice gibt!

    Das zweitgrößte Feuchtbiotop Frankreichs, Marais Poitevan, ist durchzogen von einem Labyrinth an Wasserläufen. Bei dem tollen Wetter sind wir eine große Runde spazieren gegangen. Dabei mussten wir aufpassen, dass Emma nicht von Flusskrebsen gezwickt wird, die ab und an auf dem Weg saßen. Außerdem hat Emma viele "Artgenossen", kleine braune Mini-Kälber bewundert - und die Kälber Emma.

    Den späten Nachmittag und Abend haben wir mit Faulenzen verbracht.
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  • Bootsfahrt durch das "grüne Venedig"

    8 de setembro de 2024, França ⋅ ☁️ 21 °C

    Den Tag haben wir mit der wöchentlichen ausführlichen Fahrzeuginnenreinigung und einigen Reparaturen am Fahrzeug begonnen (ein Fensterollo war abgerissen, ein Kabel am Herd angescheuert und die Abdeckung vom Fahrergurt war ab - die Mängel bestanden schon bei Übernahme und der Camper ist erst von Juli - handelt es sich etwa um ein Montagsfahrzeug?!).

    Nach ein paar entspannten Stunden sind wir dann am Nachmittag zum nahen Bootsverleih spaziert. Von dort haben wir in einem traditionellen Boot eine einstündige Fahrt durch das "grüne Venedig" gemacht, wie Marais Poitevin aufgrund seiner vielen Wasserläufe auch genannt wird. Dabei hat uns ein lokaler Guide ganz entspannt durch die Kanäle geschippert und uns etwas zur Umgebung und den Tieren erklärt. Außerdem haben wir an einer Stelle, an der unter Wasser natürlich Gas Austritt, Feuer auf dem Wasser gemacht. Emma hat ihre Umgebung unterwegs genaustens beobachtet - am liebsten natürlich vom Schoß aus.

    Ein kurzer Spaziergang führte uns im Anschluss zurück zum Campingplatz, wo wir lecker gegrillt haben. Nun machen wir schon einmal alles für eine frühe Abfahrt morgen früh nach La Rochelle bereit.
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  • La Rochelle

    9 de setembro de 2024, França ⋅ ⛅ 19 °C

    Früh am Morgen sind wir nach La Rochelle aufgebrochen. Diesmal haben wir direkt im ersten Anlauf einen kostenlosen Parkplatz gefunden, von dem aus wir nur ein Stück durch einen kleinen Park ins Zentrum laufen mussten.
    Am Vieux Port, dem alten Hafen, angekommen, konnten wir direkt die beiden Wachtürme an der Hafeneinfahrt und den Tour de la Lanterne bewundern.

    Durch das Stadttor gelangten wir in die wunderschöne Altstadt mit Arkardenstraßen, einem prächtigen Rathaus und einer schönen alten Markthalle.

    Nach einem kurzen Besuch im Copyshop, um unsere französische Umweltplakette auszudrucken, sind wir zurück zum Hafen geschlendert und haben dort die zahlreichen Yachten bewundert, die in der Sonne auf dem Wasser funkelten.

    Nachdem Anna mit den Armen voller lokaler Delikatessen aus der Buscuiterie kam, gab es noch ein kühles Bier und Galette in einem kleinen Café am Hafen.

    Auf dem Rückweg haben wir einen kleinen Umweg über die alten U-Boot-Bunker der Deutschen gemacht. Diese sind leider nicht für die Öffentlichkeit zugänglich und von außen sieht man einfach nur riesige Klötze aus Stahlbeton.

    Ein Besuch im Hyper U später, bei dem wir unsere Vorräte aufgefüllt haben, haben wir um 20.30 Uhr noch die letzte Fähre auf die Médoc-Halbinsel bekommen. Dort haben wir ganz alleine auf einem Stellplatz in Strandnähe übernachtet. Der Weg dorthin führte durch einen Pinienwald, wo wir rechts und links am Straßenrand einige Rehe sehen konnten. Ein Jungtier stand sogar einmal mitten vor unserem Camper und war fasziniert von unserem Licht.
    Eine schnelle Mahlzeit später sind wir dann todmüde ins Bett gefallen.
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  • Côte d'Argent

    10 de setembro de 2024, França ⋅ ☀️ 19 °C

    Den Tag haben wir mit einem Langschläfer-Frühstück begonnen und sind dann an der Küste etwas weiter bis Carcans-Plage gefahren. Dort waren wir am Strand spazieren und Emma konnte Bällchen spielen. Mit ihrem tollen Quietsche-Ball hatte sie richtig Spaß und war mit Anna sogar ein bisschen im Wasser.

    An der Strandbude gab es dann noch einen Crêpe und ein Bier, bevor wir nur wenige Minuten weiter auf einem Campingplatz am Lac d'Hourtin-Carcans, dem größten Süßwassersee Frankreichs, übernachtet haben.
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  • Médoc Weinberge

    11 de setembro de 2024, França ⋅ ☁️ 19 °C

    Bei regnerischen Wetter haben wir heute eine Tour im Camper durch die Médoc Weinberge gemacht. Es ging vorbei an einigen alten Châteaux, die so teuren Wein verkaufen, dass man nur mit Termin vorbeikommen kann und im Internet sogar Echtheits-Zertifikate für den Wein beantragen kann. Hier kamen wir uns mit dem Wohnmobil etwas fehl am Platz vor - schön anzusehen waren sie aber trotzdem.

    Einen kurzen Abstecher haben wir auch in Pauillac gemacht, der sogenannten Weinhauptstadt des Médoc. Hier haben wir zwei verschiedene lokale Weine aus unterschiedlichen Jahrgängen gekostet. Überraschenderweise war dieser Wein sogar erschwinglich, sodass wir uns dann auch sechs Flaschen geleistet haben.

    Weiter ging es in Richtung Süden. Etwas unterhalb von Bordeaux haben wir einen Campingplatz angefahren, der uns am Morgen noch einen halben Platz telefonisch zugesagt hat. Da es rund um Bordeaux so gut wie gar keine Stellplätze für Wohnmobile und Wohnwagen gibt, ist dieser Platz so beliebt, dass oftmals zwei Fahrzeuge auf einen Stellplatz gestellt werden. Wir können so zwar nicht einmal einen Tisch und Stühle aufstellen, da wir aber morgen ohnehin den ganzen Tag in Bordeaux verbringen wollen, ist das gar nicht schlimm. Und von hier aus kommen wir super bequem mit dem Bus und der Tram in die Altstadt. Die Dame vom Campingplatz hat uns zusätzlich eine ausführliche Einweisung in den Ticketkauf, die Route, Sehenswürdigkeiten und die besten Restaurants in Bordeaux gegeben. Wir sind also bestens für morgen vorbereitet.
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  • Bordeaux

    12 de setembro de 2024, França ⋅ ⛅ 19 °C

    Warum Bordeaux auch "little Paris" genannt wird, wissen wir seit heute auch - eine atemberaubende, sehr großzügig angelegte Stadt am Ufer der Garonne, wo nahezu jedes Haus im Zentrum ein Kunstwerk ist.

    Nachdem wir ca. 45 Minuten mit Bus und Tram in die Stadt gefahren sind, haben wir zunächst einen Halt am Cité du Vin gemacht und sind von dort aus zu dem alten deutschen U-Boot-Bunker gelaufen. Hier liegen heute Yachten vor Anker.

    Eine kurze Schifffahrt auf der Garonne, unter der Zugbrücke hindurch, brachte uns zum Place de la Bourse. Auch Emma war von dem 2 cm tiefen Miroir d'Eau begeistert. Hier kann man gefahrlos planschen.

    Ein rund 4,5 km langer Rundweg führte uns von dort aus an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten des Zentrums vorbei, wobei wir sagen müssen, dass die Stadt einfach insgesamt wunderschön ist und es eigentlich an jeder Ecke etwas zu bestaunen gibt. Und überall riecht es nach richtig gutem Essen. Natürlich haben wir auch die lokale Gebäcksspezialität Canelé probiert. Danach fühlt man sich allein vom Rumgeschmack etwas angeduselt.

    Beeindruckt waren wir vor allem von der Großzügigkeit der Stadt. Breite Straßen werden von großen prächtigen Bürgerhäusern, Kirchen und alten Stadttoren gesäumt und man hat immer das Gefühl Freiraum zu haben.

    Nach einem leckeren französischen 3-Gänge-Menü mit einer Flasche gutem Bordeaux ging es nochmal am Place de la Bourse vorbei zur Tram, um den Heimweg anzutreten.
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  • Dune du Pilat

    13 de setembro de 2024, França ⋅ ☀️ 17 °C

    WOW - einer der schönsten Orte, an dem wir je gewesen sind.

    Ein bisschen fühlt man sich wie in der Wüste, wenn man hoch oben auf der Dune du Pilat, der mit 110m höchsten Sanddüne Europas, steht. Der einzige Unterschied ist, dass man von hier aus zusätzlich einen atemberaubenden Blick auf die Atlantikbucht Bassin d'Arcachon hat.Leia mais

  • Bauernmarkt in Tolosa

    14 de setembro de 2024, Espanha ⋅ ☀️ 12 °C

    Am Morgen sind wir früh nach Tolosa aufgebrochen, denn dort gibt es jeden Samstag einen Bauernmarkt, auf dem zahlreiche lokale Produkte angeboten werden.

    Dort angekommen, waren wir überrascht, wie übersichtlich und geordnet der Markt in der hübschen Markthalle ist. Neben riesigen Frühlingszwiebeln, Kürbissen und Äpfeln gab es noch zahlreiches weiteres Obst und Gemüse. Wir kauften nach ausführlichem Testen zwei verschiedene Käsesorten, eine leckere Salami, Brot, zweilerei baskischen Kuchen und Goxia, einen baskischen Schichtnachtisch.
    Nach dem herrlichen Abendessen am Abend zuvor und dem tollen Markt können wir nun gut nachvollziehen warum das Baskenland das Land der Gourmets genannt wird.

    Nach einem kleinen Rundgang durch das hübsche Dörfchen ging es für uns abenteuerlich über schmale Bergstraßen - mit leerem Tank - weiter. Zum Glück haben wir die Tankstelle im nächsten Dorf noch ohne Fußmarsch erreicht.
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  • Itxaspe

    14 de setembro de 2024, Espanha ⋅ ☀️ 19 °C

    Die nächsten Tage werden wir auf einem traumhaften Campingplatz mitten im Geopark der baskischen Küste verbringen. Von hier aus hat man eine tolle Sicht auf das Flysch, imposanten Klippen, die durch ihre verschiedenen Gesteinsschichten 60 Millionen Jahre dokumentieren.

    Von unserem Camper aus haben wir gleichzeitig einen Blick auf das mehr und die saftig grünen Berge, die uns ein bisschen an das Allgäu erinnern - nur das wir hier auf die Pyrenäen schauen. Mit einem kühlen Bier im offenen Aufstelldach kann man die Aussicht besonders gut genießen.

    Am Abend wollten wir noch einen kurzen Abstecher zum nah gelegenen Aussichtspunkt machen, der direkt auf dem Küstenweg des Geoparks liegt. Den Aussichtspunkt haben wir leider verfehlt, aber wir waren um die Erkenntnis reicher, dass wir am nächsten Tag definitiv nicht die gesamte Küstenwanderung von Deba nach Zumaia laufen können, aber auch nicht die 3 km nach Deba. Dafür scheint Annas Luft bei den Höhenmetern, die es hier zu bewältigen gilt, einfach noch nicht auszureichen. Für den Rückweg bergauf haben wir eine halbe Ewigkeit gebraucht. Zum Glück konnten wir uns am Stellplatz mit Nudelsalat und Würstchen stärken.
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  • Zumaia und Bootstour zum Flysch

    15 de setembro de 2024, Espanha ⋅ ☀️ 16 °C

    Nach dem Frühstück fuhren wir nach Zumaia, von wo aus wir uns das Flysch, anstatt der Wanderung, gemütlich vom Wasser aus ansehen wollten. Einen tollen Blick hatte man auf jeden Fall, das mit dem "gemütlich" war jedoch Ansichtssache. Bei dem starken Wellengang hat Anna ihrem Papa fast!!! alle Ehre gemacht.

    Nach einer kurzen Erholungspause sind wir zum kleinen Leuchtturm gelaufen und haben uns im Anschluss bei Bier und köstlichen Pintxos am Hafen gestärkt. Das Wetter war einfach klasse. Nach einem kleinen Schlenker zum Strand und durch die Altstadt haben wir wieder die Heimreise nach Itxaspe angetreten.
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  • Entspannung mit Meerblick

    16 de setembro de 2024, Espanha ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute konnten wir auf unseren Traum-Stellplatz, D46, wechseln. Das haben wir in vollen Zügen genossen. Spätes Frühstück, Liegestuhl, Dominion - mehr brauchte es nicht.

    Am Nachmittag sind wir mit Emma dann bis zum Aussichtspunkt spaziert und sogar ein Stückchen weiter. Dabei ging es durch den Wald und Tunnel hindurch und an Wiesen und Apfelbäumen vorbei.

    Zurück am Stellplatz haben wir leckere Chorizo gegrillt und spontan entschlossen noch eine Nacht länger hier zu bleiben. So können wir morgen ganz entspannt mit dem Zug von Zumaia nach Donostia-San-Sebastian fahren, denn dort kann man so gut wie gar nicht sicher mit dem Camper parken.
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  • Donostia San Sebastián

    17 de setembro de 2024, Espanha ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach dem Frühstück fuhren wir erneut nach Zumaia, um von dort den Zug nach San Sebastián zu nehmen. Dies ging problemlos, selbst das Parken war kostenlos. In San Sebastián angekommen, sind wir die Playa de la Concha entlang in die Altstadt gelaufen. Egal wo man hinsah, sah man hübsche alte Häuser die Bars beherbergen. Hier werden neben Getränken auch die regional-typischen Pintxos angeboten.

    Nachdem wir auf den Berg Urgull gelaufen sind, von dem aus wir einen tollen Blick auf den gegenüberliegenden Strand Playa de Ondaretta und die kleine Isla Santa Clara hatten, haben wir es uns auf dem Plaza de la Constitución, umgeben von Arkaden und Caféterassen, bei Pintxos und Wein gemütlich gemacht. Die Nummern über den Fenstern an den umliegenden Häusern erinnern daran, dass dieser Platz einst als Stierkampfarena diente. Die Bewohner vermieteten damals ihre Balkone an Zuschauer. Dafür mussten die Gäste dann quer durch die Wohnung laufen.

    Auf dem Rückweg zur Bahn haben wir für unseren eigenen kleinen Pintxos-Abend leckere Fleisch- und Thunfisch-Empanadillas und typischen baskischen Kuchen gekauft.
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  • Parc naturel de Gascogne

    18 de setembro de 2024, França ⋅ ⛅ 23 °C

    Die erste Etappe in Richtung Norden führte uns nach Hortens in den Naturpark Gascogne. Hier übernachteten wir mitten im Wald, am Ufer von einem kleinen Badesee. Nach unserer Ankunft konnten wir durch Wald und Heide, zwischen den Seen entlang, spazierengehen.Leia mais

  • Domaine du Moulin Neuf

    19 de setembro de 2024, França ⋅ ☀️ 23 °C

    Unsere zweite Etappe der Rückreise führte uns in den Naturpark Périgord-Limousin in die Domaine du Moulin Neuf. Das von zwei Holländern geführte Anwesen bietet Platz für 5 Wohnmobile und zusätzliche Zeltplätze. Neben dem eigenen Badesee gab es auch ein kleines Wäldchen, in dem Emma toben konnte.
    Bei herrlichstem Sonnenschein haben wir einen entspannten Nachmittag verbracht und am Abend leckeren Lachs gegrillt.
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    Final da viagem
    22 de setembro de 2024