• Tales of Life
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Weltreise

"Freiheit, und zwar jetzt.
Ich werde nie mehr sein, was ich soll,
sondern werden wie ich bin.
Ich wag den Ausbruch, drück Reset.
Vis ta vie! Nicht morgen, sondern jetzt!"
- Irie Révoltés (Jetzt)
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  • Enchanted gardens

    11 de diciembre de 2022, Australia

    Marjolein. Heute steht ein Ausflug mit der ganzen Familie an. Es geht zu den „Enchanted gardens“. Mit dem Auto gehts rein nach Brisbane. Weil wir sehr früh sind, trinken wir in einer Bar erst einmal etwas und quatschen.
    Dann ist es soweit: Es ist dunkel und wir können endlich zum Eingang des Parks gehen.
    Nachdem wir unsere Eintrittskarten vorgezeigt haben, geht es los.
    Alles, was Rainer und ich wissen ist, dass es ein Park mit Lichtern ist. Unsere Vorstellungen werden bei Weitem übertroffen: Überall leuchten bunte Lichter, farbiger Laser durchschneidet die Luft, Nebel kriecht über den Boden und ein Projektor lässt Bilder sprechen.
    Das Park setzt das diesjährige Motto „Vier Elemente“ toll um. Wir schlendern gemütlich durch den leuchtenden Park und genießen die besondere, beinahe magische Stimmung. Mein Highlight ist eine bunte Blumenwiese aus leuchtenden Lichtern, über das etliche Lichterketten-Glühwürmchen fliegen. Es ist so toll gemacht!
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  • Grüße von den Griswolds

    22 de diciembre de 2022, Australia ⋅ ⛅ 18 °C

    Rainer. Die Weihnachtszeit in Australien ist doch etwas anders als in Deutschland. Wir tauschen Pullover und dicke Jacken, gegen kurze Hosen und T-Shirts. Und wir tauschen Filme gucken im muckeligen Wohnzimmer gegen Open Air Kino unter den Sternen.

    Genau genommen hätten wir uns auch entscheiden können in der Poolanlage der South Bank den Film zu schauen, denn auch dort sind Bildschirme aufgestellt. Planschen und Film schauen hat bestimmt auch etwas - doch wir als kleine Foodies entscheiden uns lieber für die Picknick-Variante. Vorbereitet mit verschiedenen Dips, Gemüsesticks, Brot und Erdbeeren finden wir einen tollen Platz zum Picknicken mit guter Sicht auf die Leinwand. Keine Sekunde zu spät, denn die Wiese füllt sich schnell bis auf den letzen Zentimeter.

    Sehr verständlich, denn laut Marjolein, und scheinbar einigen anderen, läuft einer der besten Weinachtsfilme überhaupt: National Lampoon's Christmas Vacation, zu deutsch “Eine schöne Bescherung”. Ich habe dunkel in Erinnerung, dass ich den Film mal gesehen habe, aber eigentlich kann ich mich nicht mehr an viel erinnern.

    Stumpf - aber ein Klassiker. Es war herrlich!

    Was soll man mehr dazu sagen, außer: “Trommelwirbel…drrrrr…”🎄
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  • Christmas & NYE in Brissie

    24 de diciembre de 2022, Australia

    Marjolein. Das Petsitting ist auch anstrengend. Wir kriegen eine ungefähre Ahnung, wie das Leben mit Kindern ist. Wir haben wenig Schlaf, machen uns Gedanken, ob es den Hunden gut geht, wir sind nie mehr allein, weil uns die Hunde entweder hinterhergehen oder aber anfangen zu fiepen, wenn sie nicht bei uns sind. Unsere Bedürfnisse stellen wir hinten an, um mit den Hunden zu spielen und sie bekommen zuerst Essen. Das kennen wir so nicht und sind dementsprechend häufig sehr müde und erschöpft. Aber die Hunde sind einfach zuckersüß und wir genießen die Zeit mit ihnen.

    An Weihnachten essen wir alle vier gemeinsam. Rainer hat uns ein tolles Essen gezaubert: es gibt veganes Gulasch mit Nudeln und Apfelsauce (jap, es ist wirklich Sauce). Dazu trinken wir leckeren, australischen Wein. Nach dem Essen gibt es die Bescherung. Wir haben uns einige neue Kleidung gekauft und noch andere Geschenke besorgt. So gehen wir zusammen auf ein Konzert und ich habe ein neues Buch bekommen. Außerdem haben wir ein Paket aus Deutschland mit selbst gebasteltem Weihnachtsschmuck bekommen, der sofort einen Platz in “unserem” Weihnachtsbaum findet.

    Obwohl das Weihnachtsgefühl nicht so richtig aufkommen will, haben wir einen wunderschönen Abend zu viert unter dem Weihnachtsbaum.

    Jeden Morgen sind Maze und Keanu sehr früh wach – nämlich ab 4.30 Uhr und Keanu fängt dann an zu fiepen. Solange, bis wir wach werden. Wir lassen die Hunde raus und versuchen noch etwas zu schlafen. Das geht maximal eine Stunde gut, bis er wieder anfängt zu fiepen. Er hat Hunger. Wir lassen sie rein und versuchen so noch etwas mit ihnen zu kuscheln, denn an Schlaf ist nicht jetzt mehr zu denken. Das klappt semi-gut.

    Abends gehen wir meist erst gegen 23 Uhr oder später ins Bett. Und so geht das seit Wochen.
    Nach einer Weile rächt sich unser aktueller Lebensstil und es wird deutlich, dass wir etwas ändern müssen! Wir beschließen, dass wir früher schlafen gehen, was dazu führt, dass wir spätestens um 20.30 Uhr im Bett sind.

    So auch an Silvester. Da privates Feuerwerk hier verboten ist (aufgrund der Brandgefahr und der Wildtiere) müssten wir in die Stadt fahren und wären erst spät zu Hause. Darauf haben wir keine Lust. Und so verschlafen wir Silvester, sind dafür am 01.01 topfit, ohne Kater und starten ausgeruht in einen Shoppingtag! Auch mal schön.
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  • Ehe- und andere Probleme

    8 de enero de 2023, Australia

    Rainer. Leben ist das, was passiert, während du andere Pläne machst.

    So sitze ich eines Morgens vor dem Laptop, um zu überlegen, was wir die nächsten Tage machen wollen, als Jenny zu mir kommt und mir plötzlich sagt, dass ihr Bruder das Gästezimmer benötigt. Er hat Eheprobleme und muss einige Tage von Zuhause ausziehen.
    Naja… ganz so spontan war es tatsächlich nicht, denn Jenny hat es vorher schon angedeutet. Auf unser Nachfragen, ob wir dann lieber was anderes suchen sollen, da wir ihnen nicht zur Last fallen wollen, sagte sie nachdrücklich, dass es kein Problem ist und wir eine andere Lösung finden werden. Ich bin mit einem schlechten Gefühl eingeschlafen und dachte, es ist wohl besser eine neue Bleibe zu finden. Die Stimmung war ohnehin etwas seltsam. Leider war es dann auch so und wir sollten nicht irgendwann gehen, sondern direkt am selben Tag… Sonntags.

    Nicht die feine englische Art (sie ist Engländerin😝).
    Aber was soll man machen, also suchen wir stundenlang nach neuen Möglichkeiten, die uns nicht das Geld aus der Tasche fressen. Schwieriger gesagt als getan, denn Unterkünfte sind mitunter das Teuerste in Australien.
    Wir probieren WorkAway und Couchsurfing, doch sind es gewohnt, dass es einige Zeit dauert, bis die Leute antworten.
    Also keine Notlösung denken wir und schreiben über AirBnB eine Unterkunft an, die eine Küche hat, denn wir haben natürlich einen Tag vorher noch allerlei Lebensmittel eingekauft. Die können und wollen wir nicht da lassen, denn die Familie kocht ohnehin nicht.
    Auf die letzte Minute schreibt uns Paul auf Couchsurfing, dass wir gerne zu ihm kommen können. Wir nehmen das Angebot dankend an, da auch der AirBnB Host uns noch nicht geantwortet hat.
    Nachdem wir all unsere Sachen zusammengepackt haben, bringt Jenny uns zum Bahnhof, wo wir von Paul abgeholt werden. Zum Abschied steigt sie nicht einmal aus, lädt uns nur ab, wie überflüssigen Ballast und lässt auch keine Zeit verstreichen, um schnellstmöglich wieder zu fahren.

    Leider war auch der Abschied von den Hunden nicht möglich, da Jenny die Hunde immer mit in ihr geschlossenes Zimmer genommen hat😢

    Wir wissen nicht so recht, was wir davon halten sollen, denn eigentlich haben wir uns anfänglich gut verstanden.
    Ist die Ehekrise nur ein willkommener Vorwand? War die gute Stimmung aufgesetzt, da wir auf die geliebten Hunde aufpassen? Wieso hat sie uns angeboten, bleiben zu können? Damit wir uns „besser“ um das Haus und die Hunde kümmern?

    Wir wissen es nicht – werden es nie wissen. Dennoch war es ein toller erster Housesit und wir hatten eine schöne Zeit, an die wir uns zukünftig bestimmt gerne erinnern werden.

    PS: Jenny schreibt uns wenige Tage später, dass wir zurückkommen könnten, wenn der Bruder auszieht. Auch schreibt sie uns, dass Nachbarn einen Houssitter suchen. Wir bleiben locker im Kontakt, doch lehnen die Angebote freundlich ab. Es schwirren uns noch zu viele Fragen im Kopf, auf die wir keine Antworten finden werden. Denn wir wissen, das gleiche Chaos brauchen wir nicht noch mal.

    Jetzt sind wir erst mal bei Paul.
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  • Lake Manchester

    9 de enero de 2023, Australia ⋅ ⛅ 22 °C

    Marjolein. Am ersten Abend mit Paul haben wir Tortellini mit Spinatsauce gekocht. Beim Essen hat Paul uns dann gefragt, ob wir Lust haben, morgen früh mit ihm auf dem Lake Manchester zu kajaken. Wir sagen freudig zu – genau so haben wir uns das Couchsurfing vorgestellt😌

    Am nächsten Morgen stehen wir dann um 5.15 Uhr auf, schnallen die Kajaks aufs Autodach und fahren bald darauf los.
    Auf dem Weg zum See kommen wir an einem „Achtung Kängurus-Schild“ vorbei und ich erzähle Paul, dass wir bisher weder Kängurus noch Koalas gesehen haben. Und ob ihr es glaubt oder nicht: Kurz darauf sehen wir einen Koala am Straßenrand! Gut, er ist leider tot, aber immerhin… Und kurz darauf hüpfen dann plötzlich genau vor uns mehrere Kängurus über die Straße!🦘 Wie krass ist das bitte?! Einfach unglaublich – wir haben gerade noch darüber gesprochen!

    Als wir am Parkplatz ankommen, müssen wir die beiden Kajaks zum See hinuntertragen, was ziemlich anstrengend ist, da es bergab geht und es ziemlich rutschig ist.
    Endlich erreichen wir den See. Wir sind die einzigen Menschen weit und breit und können die Stille ganz für uns allein genießen.

    Es ist ganz still hier. Abgesehen von einigen Vögeln hört man absolut nichts.
    Der See ist ganz ruhig und seine Wasseroberfläche funktioniert daher wie ein Spiegel. Diese spiegelnde Oberfläche wird nur durch die Paddel, die abwechselnd ins Wasser eintauchen, gebrochen.
    Es ist so schön und friedlich hier, dass mir die Tränen kommen. Nach all der aufwühlenden und anstrengenden Zeit ist das hier genau das Richtige. Jetzt sitzen wir hier auf dem großen See in den Kajaks und sind umgeben von den schönsten Naturgeräuschen🥲

    Wir hatten wirklich Glück im Unglück! Rainer und ich schaffen wirklich jede Hürde, jedes Problem gemeinsam und tatsächlich stimmt auch, dass alles einen Grund hat. Das fühle ich jetzt zum ersten Mal so richtig🥰

    Zurück bei Paul frühstücken wir gemeinsam und helfen ihm anschließend bei dem Außengehege für seinen Kater Zeus. Er hat uns angeboten, dass wir gegen Arbeit eine weitere Woche bei ihm bleiben können. So haben wir genügend Zeit, uns etwas Neues zu suchen.
    Dankend nehmen wir das Angebot an☺️
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  • Ein Einblick in Australiens Vielfalt

    13 de enero de 2023, Australia ⋅ ⛅ 28 °C

    Rainer. Paul genießt unsere Anwesenheit, da er sonst einsam ist. Auch wir haben das Gefühl, etwas Kraft tanken zu können und genießen die Abgeschiedenheit und Natur rund um Pauls Haus. Wir wachen morgens zu den Vogelgeräuschen auf, frühstücken gemütlich und helfen anschließend bei weiteren von Pauls Projekten. Er will unter anderem eine Hängebrücke in dem hinteren Teil seines riesigen Grundstücks bauen.

    Wir planen außerdem einen weiteren Ausflug zu den Northbrook Gorges, einer Schluchtenlandschaft durchzogen von einem Fluss. Wir starten am unteren Ende des Flusses und arbeiten uns – mal schwimmend, mal gehend – entlang der Schluchten immer weiter Fluss aufwärts. Das Wasser ist wirklich sehr kalt und bei der ersten tieferen Durchquerung habe ich einen kleinen Kälteschock mit kurzer Schnappatmung. Wirklich kalt! 🥶

    Ein wundervoller Ort, mitten in der Natur!
    Zurück am Parkplatz angekommen wollen wir noch zu den Maiala Wanderwegen, einem anderen Teil des D’Aguilar Nationalpark. Lake Manchester gehört ebenfalls zu diesem riesigen Nationalpark.

    In dem anderen Teil des Nationalparks, den wir zu Fuß durchlaufen, findet wir jedoch eher tropischen Regenwald vor. Es ist eine komplett andere Vegetation und das nur 20 km (Luftlinie) weit entfernt. Wirklich verrückt und ein ausgezeichnetes Beispiel für die Vielfalt Australiens.

    Das größte Highlight sind für uns die kleinen Wallabies. Süße Mini-Kangaroos.

    …und barfuß durch den Dschungel laufen. Das war auch toll.😯
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  • Konzertbesuch

    21 de enero de 2023, Australia ⋅ ⛅ 21 °C

    Marjolein. Im Gegenzug dafür, dass wir umsonst bei Paul leben können (wobei umsonst nicht so ganz stimmt, da wir das ganze Essen zahlen), helfen wir ihm bei verschiedenen Bauprojekten. So haben wir ja bereits für das Außengeheges seines Katers Zeus ein Dach gebaut.
    Pauls nächstes Projekt ist der Bau einer Brücke auf seinem Grundstück. Es klingt unglaublich, aber die Grundstücke sind hier wirklich sehr groß. Zudem ist Pauls Grundstück an einem Hang gebaut. Sein Garten geht steil bergab zu einer Art Graben und auf der anderen Seite wieder hoch. Um diesen Weg zu verkürzen, möchte er eben die Brücke haben. Und wir helfen ihm dabei! Wir sehen es als Vorbereitung auf die Farmarbeit an und es ist gar nicht mal so einfach😂 Im Gegenteil: Die Kübel mit dem Zement wiegen je 15 Kilo und sind somit echt schwer. Damit den steilen Weg hinunter zu gehen ist teilweise echt ein Balanceakt. Aber es macht auch viel Spaß zu helfen und etwas zu bauen🔨

    Was hingegen weniger Spaß macht, sind Pauls heftige Stimmungsschwankungen. Vor allem morgens ist er oft total kühl, abweisend und merkwürdig. Er ist dann wie ein anderer Mensch. Im Laufe des Tages verbessert sich seine Stimmung meist, aber wir wissen nie woran wir sind🙄 Auch die Gespräche mit ihm sind zunehmend schwieriger. Er möchte sich gerne unterhalten, das wird deutlich, da er unendlich viel redet, aber zuhören - oder andere Meinungen, Erfahrungen akzeptieren - möchte er nicht. Die Gespräche entwickeln sich zunehmend in Richtung Therapiegespräche… In Kombination mit seinen Stimmungsschwankungen und seiner Art einfach echt anstrengend.

    Wir haben aber trotzdem auch schöne Momente mit ihm. So spielen wir Karten, er zeigt uns (und seinem Kater) in seinem Waschraum ein Opossum und wir gehen zusammen auf das Konzert von “Alivan Blu”!

    Ein super schöner Abend für Rainer und mich - so lange waren wir schon nicht mehr auf einem Konzert und wir genießen die tolle Musik und die großartige Stimmung! Das Konzert ist einfach richtig toll und auch danach kriege ich einfach nicht genug von ihrer Musik😍

    Wer mehr von ihnen, oder den Vorbands, hören möchte, findet sie auf Youtube oder Spotify:

    - Freight Train Foxes
    - This New Light
    - Alivan Blu
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  • The Gap

    31 de enero de 2023, Australia ⋅ ⛅ 33 °C

    Marjolein. Das, was wir schon im Gefühl hatten wird wahr:
    Wir müssen bei Paul weg.
    Er sagt, er sei ein psychisches Wrack und brauche Zeit um Klar zu kommen.

    Die Stimmung ist die letzten Tage zunehmend schlimmer geworden, wir haben uns nicht mehr wohl gefühlt und jetzt hat uns Paul schlussendlich gebeten zu gehen.
    Es ist irgendwie ein ungünstiger Zeitpunkt, da wir gestern noch einkaufen waren, aber wir sind auch erleichtert. Es ist viel besser so. Seine Stimmungsschwankungen waren kaum noch auszuhalten: Es war ziemlich anstrengend und belastend. Wir hatten eh schon überlegt, auszuziehen, haben uns aber nicht so recht getraut wegen des Projektes und weil die Unterkünfte hier natürlich auch echt teuer sind.

    Dann heißt es jetzt: Eine Unterkunft für die letzte Woche in Australien finden, bevor es zurück nach Thailand geht. Wir schwanken zwischen einem weiteren, sehr günstigen, Homestay - sprich ein kleines Zimmer in einem Familienhaus - oder aber einem sehr teurem Tiny-Haus, ganz für uns alleine. Schlussendlich entscheiden wir uns für das Tiny-Haus. Wir wollen gerne mal nicht abhängig von der Gastfreundschaft anderer sein und auch einfach nur mal für uns sein, Kraft tanken, zur Ruhe kommen😮‍💨☺️

    Wir gehen nicht im Bösen - im Gegenteil. Paul sagt sichert uns noch einmal zu, dass er unsere Anwesenheit zu schätzen wusste und die Zeit mit uns genossen hat. Er ist jedoch meistens alleine und es war jetzt einfach etwas zu viel. Er muss einiges aufarbeiten und benötigt dafür Ruhe. In den ersten Tagen sagte Paul bereits in einem Nebensatz, wenn sein Kater nicht da wäre, hätte er seinem Leben längst ein Ende gesetzt. Ich denke, das sagt einiges…

    Am nächsten Tag fährt er uns noch zu unserer neuen Unterkunft.
    Die Verabschiedung ist herzlich, er will und gar nicht so recht gehen lassen und noch einen Ausflug mit uns machen.
    Wir wünschen einander alles Gute und wer weiß - vielleicht treffen wir uns wieder🙂

    Das Tiny-Haus ist super schön, wir fühlen uns direkt wohl und genießen - seit Langem wieder zum ersten Mal - die Ruhe und das Allein sein.
    Und dann.... jeder kennt das: Man wird krank, wenn man endlich zur Ruhe kommen kann. Und so bekomme erst ich eine dicke Erkältung und dann Rainer.
    Wir verbringen also die vorerst letzte Woche in Australien größtenteils auf dem Sofa, Tee trinkend und Nase putzend. Zwischendurch bekommen wir Besuch vom Nachbarshund "Archie", sehen Cockatoes und arbeiten natürlich fleißig.

    Und pünktlich zur Abreise sind wir beide auch wieder richtig fit🥳

    (ACHTUNG: Auf dem letzten Bild sieht man die Huntsman-Spider, die uns im Bad besucht hat🕷️)
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  • Besuch aus Deutschland ☺️

    7 de febrero de 2023, Tailandia

    Marjolein. Wir haben den Flug nach Thailand gut überstanden und kommen müde, aber aufgeregt in Bangkok an.
    In Bangkok angekommen ist alles wieder so anders. Es ist laut, stickig und heiß🫠
    Neben all dem Lärm rasiert sich Rainer auch noch die schönen Haare ab!😱

    Aber wir sind ja wegen etwas Schönem hier🥰 Nach ein paar Tagen in Bangkok ist es dann endlich so weit: Mama landet heute früh am Flughafen! Ich bin super aufgeregt und voller Vorfreude. Ich freue mich darauf, dass wir Mama unseren neuen Alltag, unser neues Leben zeigen können und gemeinsam mit ihr zu reisen.

    Der erste Tag wird direkt richtig anstrengend. Um keine Zeit zu verschenken haben wir beschlossen, noch heute den Nachtzug von Bangkok nach Chumphon zu nehmen🚂 Nach einem Essen und einem schnellen Einkauf geht es also direkt los zum neuen Bahnhof. Hier waren Rainer und ich selbst noch nicht und so dauert es auch eine Weile, bis wir endlich wissen, wo unser Zug abfährt. Zwischenzeitlich kommt ein fahrender Roboter auf uns und fragt, ob er helfen könnte - wir fortschrittlich! Als wir unseren Zug eingegeben haben lautet seine Antwort kurz und knapp “Error” und er fährt weg. Doch nicht so fortschrittlich😜

    Also versuchen wir es auf die altmodische Art und bitten das Bahnhofspersonal um Hilfe. Nach etlichen langen Minuten des Laufens haben wir endlich das richtige Gleis gefunden und können auch direkt in den Zug einsteigen.

    Es ist ein ganz neuer Nachtzug! Super schick, mit roten Polstern und viel Platz. Hier lässt es sich also bis heute Abend gut aushalten. Gegen 23.30 Uhr kommen wir dann auch endlich am Bahnhof an und werden von unserem Gastgeber abgeholt.
    Wir drei sind ziemlich müde als wir dann endlich ankommen und ins Bett fallen. In ein paar Stunden geht es schon weiter, da wir dann das Speedboat nach Koh Tao nehmen. Dann können wir aber wirklich erstmal entspannen und in Ruhe ankommen!☺️
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  • Koh Tao - Inselflair und Tauchkurse

    14 de febrero de 2023, Tailandia ⋅ ☀️ 29 °C

    Marjolein. Auf Koh Tao angekommen geht es nach dem Einchecken und dem Arbeiten meinerseits abends endlich an den Strand! Hier stoßen wir gemeinsam auf die kommende Zeit an und schmieden Pläne wie die nächsten Tage aussehen werden 🍻

    Da die Insel voll mit Touristen ist, bekommen wir zunächst keinen Roller und müssen erstmal alles zu Fuß erkunden. Aber das macht nichts, denn die kommenden Tage werden wir eh alle erstmal je einen Tauchkurs machen: Mama macht den Open Water Kurs und Rainer und ich den Rescue Diver🤿
    Am nächsten Tag startet Mama nachmittags mit ihrem Theorieteil des Open Water Diver Kurses bei Jason (unserem damaligem Tauchlehrer). Im Gegensatz zu unserem Kurs damals, besteht Mamas Kurs aus 11 Teilnehmer*innen! Wir waren damals nur zu dritt. Der Theorieteil macht ihr Lust auf mehr und abends beim Essen wird fleißig Theorie besprochen und gelernt🤓

    Morgen früh hat Mama den praktischen Teil, aber es wird zunächst im Pool geübt. Auch der Erste-Hilfe-Kurs von Rainer und mir startet morgen endlich. Wir haben unseren Kurs mit Maria - und sind wieder nur zu dritt. Das macht das Ganze etwas angenehmer.
    Nachdem die Kurse vorbei sind, treffen wir uns und gehen gemeinsam essen und schauen uns den Sonnenuntergang hier auf Koh Tao an. Die sind nämlich wirklich so schön!🌅

    Auch am nächsten Tag geht es mit den Kursen weiter bzw. beginnt es erst so richtig. Mama hat heute ihren ersten Tag im Meer. Im Meer ist tauchen wirklich nochmal anders als im Pool, es gibt so viel Ablenkung und einfach Auftauchen ist hier nicht so leicht möglich. Und die ganzen Übungen, die man zuvor im Pool geübt hat - zum Beispiel die Maske abnehmen - müssen jetzt nochmal im Meer gemacht werden. Mama beschließt schließlich den Kurs abzubrechen. Sie fühlt sich nicht wohl und hat sich unter Wasser auch nicht beruhigen können. Das ist schade, weil ich genau weiß, wie ehrgeizig und selbstkritisch sie ist. Aber die eigenen Grenzen akzeptieren zu können erfordert mindestens genauso viel Mut und ist viel wichtiger als irgendsoein Kurs! Doof nur, dass sie jetzt die nächste Zeit alleine ist - und auch noch ohne Roller. Zum Glück weiß sie, wie sie sich beschäftigen kann und geht viel spazieren.

    Für Rainer und mich hingegen geht es erstmal in den Pool. Hier werden Rettungsaktionen geübt, wie Abschleppen von bewusstlosen Personen, beruhigen von panischen Tauchern und so weiter. Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Kurs so körperlich anstrengend ist! Gerade das abschleppen und vor allem aus dem Pool heben ist ziemlich anstrengend😰

    Am nächsten Tag üben wir das Ganze dann im Meer, was noch viel härter ist! Die Distanz zum Boot wird durch das Abschleppen, inklusive permanenter Beatmung, des Opfers, gegen den (hier wirklich geringen) Wellengang plötzlich viel länger. Und auch das aufs Boot Heben ist so schwer! Mit der bewusstlosen Person auf dem Schoß sitzend müssen wir die Leiter hochklettern - Uff! Glücklicherweise ist man selten alleine und im Notfall kann immer jemand helfen.

    Der letzte Tag ist Theorieprüfung und dann endlich sind Rainer und ich Rescue-Diver!💪 Es fühlt sich sooo gut an und ich bin sehr stolz, dass wir wieder etwas geschafft haben. Nach und nach fühle ich mich immer sicherer beim Tauchen und das ist schön.

    Mama und Rainer leihen sich jeweils ein Stand-Up-Paddelboard aus und paddeln den Sonnenuntergang entgegen. Für mich ist das nichts - ich bin gerne unter Wasser, aber nicht so gerne auf oder im Wasser. Ich liege stattdessen am Strand und tue endlich mal nichts.
    Abends wird dann noch im Club gefeiert, bis wir am nächsten Morgen Koh Tao Richtung Festland verlassen. So besonders die Insel auch für mich und Rainer ist, so anstrengend ist es für mich auch irgendwie. Ich bin froh, wenn ich nicht so viele Leute um mich herum habe und stattdessen Natur und Ruhe.
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  • Zwischenstopp in Ranong

    16 de febrero de 2023, Tailandia ⋅ ☀️ 25 °C

    Marjolein. Heute und morgen sind Reisetage. Zunächst sitzen wir im Speedboat von Koh Tao nach Chumphon. Hier machen wir einen kurzen Stopp, bis es dann mit dem Minivan weiter nach Ranong geht. In Ranong machen wir nicht wirklich etwas. Wir gehen zum großen Supermarkt und decken uns mit Snacks für die Weiterfahrt morgen ein, denn morgen fahren wir weiter zu einer Insel. Dort soll es noch recht ursprünglich sein.

    Am nächsten Morgen, nach einem “Frühstück” bei Café Amazon, geht es mit dem Tuktuk weiter zum Pier - Mamas erste Tuktuk-Fahrt! Und sie liebt es!! Nach einer kurzen Wartezeit am Pier geht es im Reggae-Speedboat weiter zur Insel. Und das lieben wir alle!

    Und endlich kommen wir im Paradies an!
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  • Sonnenuntergang & Muscheln

    17 de febrero de 2023, Tailandia ⋅ ⛅ 32 °C

    Marjolein. Auf dieser Insel tickt die Zeit anders. Es ist eine kleine, recht ursprüngliche Hippie-Insel. Nicht viele Menschen haben diese Insel auf dem Schirm - und das kann ruhig so bleiben. Meist kommen hier nur Stammgäste hin - beinahe jeder kennt jeden. Es ist ein toller Vibe zu spüren: Es ist gelassen, ruhig und recht natürlich. Und das Beste: An jeder Ecke gibt es vegane Restaurants! Einfach ein Traum! 🤤

    Die ersten zwei Tage machen wir Strandspaziergänge und lesen viel. Wir entspannen am Strand und schwimmen im Wasser. Die Strände sind schön, es gibt viele kleine tolle Ecken hier. An einem Strand sind Millionen kleine Muscheln, die wir durch die Hände rieseln lassen 🐚 An einem anderen ist der Sand ganz weich und wir liegen entspannt in der Sonne. Es ist schön, nach der Hektik wieder etwas zur Ruhe zu kommen und einfach nur zu sein.

    Obwohl die Insel nicht groß ist, scheint sie doch sehr vielfältig zu sein und wir freuen uns darauf sie in den nächsten Tagen mit Rollern zu erkunden!🛵
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  • Das Dorf der Moken

    18 de febrero de 2023, Tailandia ⋅ ☁️ 28 °C

    Marjolein. Heute kommt etwas mehr Bewegung in unsere kleine Truppe rein. Denn heute steht der erste Rollerausflug auf dem Plan! Ich bei Rainer hinten drauf und Mama fährt den anderen Roller - wie ein Profi! 🛵

    Wohin wir fahren? Keine Ahnung, einfach mal drauf los.

    Nach einer Weile erreichen wir das eine Ende der Insel - ringsherum Mangrovenwälder. Wir parken die Roller und gehen zu Fuß weiter. So gelangen wir schließlich an ein Ufer, von dem aus ein Floß rüber auf die andere Seite fährt. Wir setzen herüber und gelangen auf eine kleinere Insel, die bei Ebbe mit der Hauptinsel verbunden ist. Wir erreichen das Dorf der Moken - Sea Gypsies - die hier wohnen. Irgendwo hier soll eine tolle Bar sein - unser nächstes Ziel. Wir laufen einmal quer durch das Dorf. Hier ist alles so anders, so viel einfacher, viel weniger Schnick-Schnack.
    Schließlich treffen wir auf eine Gruppe Kinder, die uns den Weg zur der Bar zeigen wollen. Der Weg geht mitten durch einen Wald und wir müssen einen steilen Weg hoch klettern, halten uns dabei an den Wurzeln der Bäume fest 🧗‍♀️Wir rutschen immer wieder aus und selbst die Kinder rutschen auf ihren Pos ein ganzes Stück den Weg hinunter. Auf allen vieren schaffen wir es endlich alle gemeinsam, oben anzukommen. Oben angekommen treffen wir auf einen Mann, der uns ziemlich auslacht. Der offizielle Weg zur Bar ist dieser nämlich überhaupt nicht. Der “richtige” Weg ist weder steil, noch rutschig und führt auch durch keinen Wald. Aber das ist dann auch eben langweilig 😉

    Die Aussicht von der Bar ist so schön. Wir sehen Hornbills über die Insel fliegen und können bis zur Hauptinsel schauen. Und es ist ganz ruhig hier oben - es hat sich also definitiv gelohnt🥰

    Die Insel ist übrigens für ihre Cashews bekannt und so sehen wir zum ersten Mal, wie Cashews an den Bäumen wachsen - pro Frucht nur eine Nuss!

    Als wir schließlich zurück zu den Rollern gehen, müssen wir dieses Mal nicht das Floß nehmen, es ist nämlich Ebbe und so laufen wir einfach auf die andere Seite.
    Nach einem Essen beenden wir den Tag noch in einer ziemlich gut versteckten Bar, die man nur über Felsen und wackelige Holzbrücken erreicht. Hier sind wir auf der Sonnenuntergangsseite 🌅
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  • Hippies - Arrrr...🏴‍☠️

    19 de febrero de 2023, Tailandia ⋅ ⛅ 31 °C

    Rainer. Eine Bar im Piratenschiff-Nachbau, leuchtendes Plankton und eine dicke Lippe. Der Tag war überaus abwechslungsreich und endete etwas weniger schön, als er angefangen hat. 🤕

    Nach einem entspannten Frühstück haben wir uns auf den Weg gemacht, die Hippy-Bar zu erkunden. Ganz wie es sich für Hippies gehört im originellen Piratenstil, direkt am Strand. Was ist denn mit Flower-Power und Make-Peace-Not-War, Piratenschiff passt doch irgendwie nicht dazu - oder?! Naja…es ist wohl der Gedanke, der namensgebend war. Und zwar wollte Jimmy, der Besitzer, nicht ständig für seinen Lebensunterhalt arbeiten und etwas Eigenes entwickeln. Er sieht sich daher wohl eher als Hippie und Aussteiger. Seitdem er diesen Gedanken vor 13 Jahren gefasst hat, wächst das Projekt fleißig weiter. Es wird stellenweise erweitert, dort noch etwas detailreiche Dekoration hinzugefügt und natürlich ständig repariert. Er baut hierbei mit seinen Freunden alles selbst und benutzt dafür lediglich Treibholz – zumindest bis auf einige tragende Elemente (denke ich). 🤔

    Mittlerweile gehört das “Boot” zur Standardkulisse der Insel und bezaubert alle Besucher durch sein magisches und entspanntes Ambiente. Es ist wirklich einzigartig, voller Liebe und mit einem Vibe, den man nur selten findet. Hier lassen wir es uns für einige Stunden gut gehen, entdecken immer neue Details am Schiff und lassen bei einem Sundowner den Tag ausklingen.🌅🍹

    Auf dem Weg zurück zur Unterkunft entscheiden wir uns noch einen Abstecher am Strand zu machen, denn vielleicht kann man leuchtendes Plankton sehen. Und wir haben Glück. Als ich ins Wasser waten, sehe ich schon, wie meine Füße von kleinen leuchtenden Kügelchen umgarnt werden. Schnell winke ich Marjolein und Rita her, sodass wir uns gemeinsam vom bezaubernden Tanz der Natur verführen lassen können. Es war nicht die stärkste Biolumineszenz, die wir bisher gesehen haben, aber es ist immer wieder magisch. Wie eine kleine, andere Welt.✨

    Nass und erschlagen von all den Eindrücken des Tages machen wir uns auf den Weg zurück, bereit fürs Bett. Rita geht schon etwas voraus und sieht im Dunkeln leider nicht, dass die Straße zur Seite etwas abschüssig ist, rutscht aus und fällt. Bäuchlings liegt sie dann halb im Graben und halb auf einem Kanalrohr, das die Straße unterläuft.

    Letztlich war alles zum Glück nicht so schlimm wie zuerst angenommen, und wir treten mit etwas gedämpfter Stimmung den restlichen Heimweg an. Drei immer noch nass und eine nun mit dicker Lippe – froh darüber, keine Zähne verloren zu haben.👄🥊

    Naja…was soll man sagen: wie echte Piraten eben. Selbst nass und angesichts eines Erfrierungstodes kann uns auch eine dicke Lippe die Eindrücke des Tages nicht mehr nehmen.

    Wobei eigentlich waren es ja Hippies – oder?!
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  • New Moon Party 🥳

    20 de febrero de 2023, Tailandia ⋅ ⛅ 30 °C

    Marjolein. Zum Glück war der Schock über den Sturz schlimmer als er selbst. Trotzdem geht es Mama heute nicht so gut. Nach dem Frühstück legt Mama sich zum Schlafen hin und Rainer und ich fahren alleine los. Abends treffen wir uns dann wieder alle zusammen, um gemeinsam zur “New Moon Party” in der Hippy-Bar zu fahren. Wir erwarten tolle Reggae Musik, allerdings gibt es stattdessen merkwürdige Remixes und Riddims aus 80er Jahre-Songs. Eher mittel gute Musik.

    Am nächsten Tag folgt eine gute Tat:

    Ein wunderschöner Vogel (es ist eine Smaragdgrüne Flügel Taube) ist volle Möhre gegen unsere Fensterscheibe geflogen und liegt anschließend total benommen im Gras. 🦜🤕
    Wir bauen ihr mit Decken und Handtüchern und einem Flyer einen “Karton” und lassen sie für einige Stunden in Ruhe. In der Zeit erkundet Mama die Insel alleine, denn Rainer und ich müssen arbeiten.

    Nach einer Weile schauen wir nach dem Vogel, um ihn frei zu lassen. Und tatsächlich: Nachdem er erst auf den Gehweg geflogen ist, fliegt er schließlich davon. Die Vogelrettung war erfolgreich!🏥💪🏼
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  • Worldclass Snorkeling

    25 de febrero de 2023, Tailandia ⋅ ⛅ 28 °C

    Rainer. Ein Paradies für Schnorchler und eines der gesündesten Riffe in Thailand ist Mu Ko Surin Nationalpark. Die Insel Surin beeindruckt sowohl Taucher als auch Schnorchler mit ihrer unglaublich vielfältigen Unterwasserwelt. Vom Anblick kleiner Nemos bis hin zu majestätischen Mantarochen oder imposanten Walhaien – die Vielfalt des marinen Lebens hier ist überwältigend 🐠

    Beim Eintauchen in das kristallklare Wasser beginnen wir sofort zu staunen. Es scheint, als wäre das Unterwasserleben hier in bester Gesundheit. Überall sehen wir Weich- und Hartkorallen in lebendigen Farben und Formen, begleitet von Fischen, die munter umhersausen und diese vielfältige Landschaft ihr Zuhause nennen. Es fällt schwer zu entscheiden, wohin man zuerst schauen soll.

    Das war jedoch erst der erste von drei Orten, die wir an diesem Tag besuchen werden, und er war definitiv das Highlight. Leider entpuppt sich der zweite Schnorchelplatz als recht leblos. Hier sind viele abgestorbene Korallen zu sehen und weniger quirliges Leben. Der direkte Vergleich zwischen den beiden Orten hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck.

    Obwohl wir den Ausflug genießen und viel Spaß haben, bleibt dennoch die Frage im Kopf: Wie stehen die Chancen, dass es bald überall so aussieht, und was können wir dagegen unternehmen?
    Wir versuchen, uns die Stimmung davon nicht trüben zu lassen, aber solche Eindrücke gehören ebenso zum Reisen dazu – the good, the bad and the ugly (das Gute, das Schlechte und das Hässliche).

    Der dritte Halt sieht schon wieder vielversprechender aus. Hier ist es vielleicht nicht so bunt wie beim Ersten, aber auch hier entdecken wir eine reiche Vielfalt an Meereslebewesen.

    Und eins steht definitiv fest: Schnorcheln macht müde und hungrig. Auf der Rückfahrt mit dem Speedboat schlafen die meisten Passagiere ein, sind von der Sonne verbrannt und/oder freuen sich auf eine Mahlzeit.
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  • Die letzten gemeinsamen Tage

    2 de marzo de 2023, Tailandia ⋅ ⛅ 28 °C

    Marjolein. Am 27. Februar geht es zurück nach Bangkok. Da wir recht spät von der Insel weggefahren sind, kommen wir dementsprechend früh morgens in Bangkok an. So früh, dass wir noch acht Stunden bis zum Check-In rumkriegen müssen! Das ist verdammt lange🥱

    Wir laufen hundemüde durch Bangkok, die Laune ist eher mittelmäßig, das Wetter umso schöner. Wir sehen einen wunderschönen Sonnenaufgang und finden tatsächlich ein nettes Plätzchen, um ein wenig zu schlafen. Endlich können wir dann einchecken. Und nach einem weiteren Nap, sind wir bereit, die Stadt noch einmal bei Nacht zu erkunden. Alt werden wir aber nicht, wir sind einfach noch zu müde😴

    Am nächsten Tag müssen Rainer und ich nochmal zum Arzt um einen Bluttest zu machen, anschließend machen wir eine typische Touri-Tour heute: Wat Pho und Wat Arun.

    Wat Pho ist eine riesige Tempelanlage, mit einem noch riesigeren liegenden, goldenen Buddha. Die ganze Tempelanlage funkelt und glitzert in Gold- und Glitzertönen. Es ist total prunkvoll, mir schon etwas zu prunkvoll. Dann geht’s weiter mit dem Boot auf die andere Seite, zum nächsten Tempel.

    Wat Arun gefällt mir deutlich besser! Wir schlendern durch die Anlage und bestaunen die einzelnen Tempel. Und dann setzen wir uns auf die Wiese vor den Haupttempel und genießen den Sonnenuntergang. Die untergehende Sonne sorgt dafür, dass der Tempel richtig schön leuchtet und funkelt. Und die vielen kleinen Mosaiksteine sehen einfach so schön aus!😍

    Mit dem letzten Bus geht es wieder zurück und dann nehmen wir den Bus, um in der Stadt noch etwas zu Essen zu finden. Leider werden wir heute vom Essen total enttäuscht - es ist grottig. Aber es kann nicht alles perfekt sein.

    Am nächsten Morgen ist dann auch schon der Abschied angesagt.
    Die Zeit verging wie im Flug. Die Zeit mit Mama hier in Thailand war sehr intensiv und es komisch, “Auf Wiedersehen” zu sagen. Wir haben schöne Momente und Erinnerungen für und geschaffen und ich bin sehr gespannt, wo wir uns demnächst wiedersehen werden🥹♥️
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  • Back to Outback

    5 de marzo de 2023, Australia ⋅ ☀️ 28 °C

    Rainer. Wir sitzen noch im Transit in Kuala Lumpur, Malaysia, als wir von unserem eigentlichen Arbeitgeber die Nachricht erhalten „Sorry, we don’t need you anymore” (Sorry, wir brauchen euch nicht mehr). 😱

    Zu wissen, dass also der fest abgemachte Job, inklusive Unterkunft für die nächsten drei Monate, geplatzt ist, ist natürlich eine tolle Aussicht, wenn man einen halben Tag später dort ankommen will. Wirklich toll, insbesondere, da wir ja auch keine Internetverbindung haben, um uns um etwas anderes zu kümmern. Ganz davon abgesehen, dass unsere finanziellen Überlebenskünste dann wohl auf eine Probe gestellt werden.

    Unsere Emotionen reichen von „naja, es wird schon” über „wirklich scheiße“ bis hin zu „Der sch**** Zucchinibauer kann sich seine Zucchini auch in den Ar*** schieben”. Ja…was soll man sagen - es war wirklich ein toller Rückflug.

    Als wir dann letztendlich gelandet sind, mit durchaus wenig Schlaf, treten wir dennoch unsere Reise zu der Farm an, denn dort wartet ein Paket auf uns und wir sind verabredet, die Leute von einem Housesit kennenzulernen. Den Housesit wollten wir nämlich nach der Farm machen.

    Die beiden sind wirklich nett und kleine Lebensretter, denn sie geben uns nicht nur ihren alten Camper, sondern lassen uns auch in dem Ferienhaus ihrer Eltern schlafen 😌

    Am nächsten Tag fahren wir direkt zum Zucchinibauern, der sich auf eine elendig jämmerliche und lächerliche Weise rausreden will, dass er uns last-minute abgesagt hat. Für jemanden, der in vorherigen Telefonaten immer wieder erwähnt hat, er braucht nur hart-arbeitende und ehrliche Leute, geht mir das dann ziemlich auf die Nerven. Ich versuche das Gespräch kurz zu halten, sammle unser Paket ein und wir hauen wieder ab.

    Im Auto bin ich mir dann sicher: Der Zucchinibauer kann sich seine Zucchini auch in den Ar*** schieben.

    Wir werden schon was anderes finden. Besser schnell als spät.
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  • Es geht wieder aufwärts!

    9 de marzo de 2023, Australia ⋅ ⛅ 21 °C

    Rainer. Im Ferienhaus der beiden Housesitter können wir uns schließlich etwas sammeln und bewerben uns fleißig auf allerlei Stellenangebote. Bevorzugt achten wir dabei auf zwei Kriterien: Es soll für die 88 Tage spezifische Arbeit zählen, sodass wir ein zweites Working Holiday Visum beantragen können und nicht weiter als 10 Stunden Autofahrt entfernt sein.

    Nachdem wir dann Bewerbung um Bewerbung abgeschickt haben, fangen wir an den Camper etwas herzurichten und uns einzurichten. Dabei zerreiße ich noch eine Gardine und wenig später funktioniert die Waschmaschine nicht mehr😵‍💫 Nachdem ich gebeichtet habe, dass ich die Gardine zerissen habe und garantiere dass wir das neu annähen lassen, habe ich keine Lust auch noch zu beichten, dass ich die Waschmaschine “kaputt” gemacht habe. Also google ich hin und her, bau die Waschmaschine auseinander und stelle fest: Nichts zu machen. Sie überhitzt scheinbar🫠

    Achja…Job? Fehlanzeige. Bisher keine Rückmeldung.

    Dann beichte ich wohl mal, dass die Waschmaschine nicht mehr geht. Wie auch bei den Gardinen sehen die beiden das sehr entspannt. Die Waschmaschine wäre ohnehin schon sehr alt und sie haben damit gerechnet, dass sie den Geist aufgibt. Das macht die Sache zwar etwas besser… trotzdem sind wir mit den Nerven fertig🤯

    Als wir am nächsten Tag, Donnerstag, in die Stadt fahren, um etwas einzukaufen und uns vorbereiten loszufahren klingelt mein Handy. Dave und Georgie in der Nähe von Port Macquarie. Wir wissen ja sicherlich wo das ist, sagen sie. Klar doch, wir haben uns ja schließlich beworben und in Wahrheit keine Ahnung wo das sein soll. Nach einem kurzen Gespräch passt es wohl gegenseitig sehr gut und wir sagen zu. Montag geht es los und zwar in Comboyne🥳

    Voller Aufregung schauen wir und merken das ist 12 Stunden mit dem Auto.
    Aber haben wir nicht gesagt maximal 10 Stunden Autofahrt entfernt?! Ups…da hab ich mich wohl vertan und trotzdem eine Bewerbung geschickt. Zum Glück! Bis auf einen anderen Farmer waren das nämlich die Einzigen die sich gemeldet haben.

    Als wir zurückkommen, schmeißen wir alles ins Auto, packen und fahren am nächstes Tag los von Queensland nach New South Wales🥰
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  • Farmlife I

    22 de marzo de 2023, Australia ⋅ ☁️ 24 °C

    Marjolein. Wir haben sofort einen positiven Eindruck von der Farm, unseren Chefs und den Aufgaben und fühlen uns schnell wohl. Das Haus in dem wir wohnen ist einfach unglaublich! Es ist riiiiesig, hat zwei Badezimmer, zwei Kamine und sogar einen eigenen (Obst-)Garten!🍋🍊🍌
    Die Farm ist 380 ha groß - es gibt sogar einen eigenen Wasserfall !!! - und generell benutzt man, um von A nach B zu kommen einen Kubota.

    Die Arbeitszeiten sind montags-freitags von 7.30 Uhr-15.30 Uhr. Also alles ganz entspannt. Wenn das Wetter zu schlecht ist haben wir frei, ebenso an gesetzlichen Feiertagen. Unsere Aufgaben sind: Injection (mit einem Bohrer Löcher in den Stamm bohren und Spritzen mit einem Anti-Pilzmittel in die Bäume drehen), Unkraut zupfen, Rat Baits auffüllen (=Rattenköder) und Irrigation (die Bewässerungsanlagen überprüfen und ggfs. reparieren). Und auch mit unseren australischen Arbeitskollegen, Jeremy (Mechaniker) und Joe (Farmhand) verstehen wir uns gut und mit Joe unternehmen wir sogar in unserer Freizeit regelmäßig etwas🙂

    Weil uns alles so gut hier gefällt, sagen wir unserer Chefin Georgie recht früh bescheid, dass wir gerne länger bleiben wollen. Darauf fragt sie uns, ob wir an einem Chemie-Kurs teilnehmen wollen, damit wir später Aufgaben, wie zum Beispiel das Weed-Spraying, übernehmen wollen. Wir sagen zu und so erledigen wir wenige Tage später den Kurs und bestehen den dazugehörigen Test. Das bedeutet für Rainer und mich nicht nur eine neue Aufgabe (Weed-Spraying), sondern auch mehr Geld!

    Die Arbeit und der Alltag gefallen uns gut, auch wenn es wirklich eine körperlich harte Arbeit ist. Unsere zarten Sozialarbeiter-Hände sind diese Art Arbeit überhaupt nicht gewohnt und so massieren wir und abends regelmäßig die Hände und Finger mit einer extra Creme für arbeitende Hände ein. Ob das was bringt?!🤔

    Es ist unglaublich, wie schnell wir wieder in diesem Arbeitsmodus drin sind. So richtig gefällt uns das nicht. Wir haben wieder weniger Zeit für unsere Hobbys und für das eigene Umsorgen. Der Fokus liegt ganz klar auf der Arbeit und nimmt einen Großteil unseres Lebens ein. Es fühlt sich komisch an, denn genau aus diesem Grund haben wir Deutschland unter anderem verlassen: Wir erhoffen uns eben mehr als Arbeit von unserem Leben und jetzt erfüllt das Arbeiten wieder unser ganzes Leben.
    Aber wir haben eben Ziele, für die wir Geld haben müssen und um dieses zu bekommen müssen wir eben arbeiten.
    Und es ist tatsächlich anders, als die Arbeit in Deutschland: Hier sehen wir die Erfolge unmittelbar und bekommen so direktes Feedback zur Arbeit. Und draußen an der frischen Luft zu arbeiten hat auch was!😁
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  • ☀️

    31 de mayo de 2023, Australia ⋅ ☁️ 20 °C

    Marjolein. Wir sind jetzt schon eine Weile auf der Suche nach unserem Traumauto für die Zeit in Australien und so langsam wollen wir auch den geliehenen Camper zurückbringen.
    Und dann endlich, nach stundenlanger Recherche auf Facebook, Gumtree und anderen Seiten haben wir UNSER Auto gefunden😍

    Nach einem live-Termin mit der aktuellen Besitzerin in Sydney, inklusive Probefahrt und Check-Up von einem Mechaniker haben wir uns entschieden: Das wird unser Van!🚐🥰

    Es ist ein Toyota Hiace mit Pop-Top zum Stehen von 1993.
    Es ist einfach absolut perfekt für uns!

    Nachdem wir das Geld (19.000 AUD, circa 11.500 Euro) bezahlt haben und den ganzen Papierkram erledigt haben, halten wir die Schlüssel zu unserem neuen Zuhause auf vier Rädern in der Hand und könnten uns kaum glücklicher schätzen!☺️

    Und spätestens bei der Fahrt zurück zur Farm wird auch klar, wie wir unser Auto taufen werden.
    Nämlich: Sunny☀️

    Einige mechanische Dinge erledigen wir ab dem Zeitpunkt selbst, so lernen wir das Auto kennen und sparen sogar nebenbei noch etwas Geld🤜

    Und nach und nach kaufen wir dann die nötigen Dinge, die man unterwegs eben so benötigt. Manche Dinge kaufen wir sogar zweimal, weil wir uns erst daran gewöhnen müssen, welche Dinge besser für’s Campen geeignet sind und welche nicht.

    P.s. Danach leben wir die nächsten Monate von Gehaltsabrechnung zur Gehaltsabrechnung, denn die Um- bzw. Anmeldung von dem Auto kostet uns noch einmal ein halbes Vermögen!🤯
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  • Geburtstagswochenende 🐬🐋

    29 de junio de 2023, Australia ⋅ ☀️ 17 °C

    Marjolein. Zu meinem Geburtstag haben wir uns überlegt, einen ersten Ausflug mit Sunny zu machen. Wir fahren nach Hat Head (ja, wir wissen es: die Australier benutzen absurde Namen für Orte 😂). Weil wir noch den halben Tag gearbeitet haben, kommen wir erst im Dunkeln an.

    Am nächsten Morgen sehen wir dann auch, wo wir stehen: Direkt am Meer 😍 Zwischen uns und dem Meer ist zwar eine Hecke, aber wir können es trotzdem hören!

    Es ist sonnig und wir beschließen eine Wanderung zu unternehmen. Es geht bergauf direkt an der Steilküste entlang, unten rechts neben uns ist das türkis-blaue Meer. Es ist so schön hier!

    Und wir sind aus einem bestimmten Grund hier: Aktuell ist die Saison der Walmigration. Das heißt, wir sehen mit viel Glück Wale direkt hier an der Küste!

    Während des Spaziergangs sehen wir also immer wieder auf’s Meer hinaus - jede Welle könnte ein Wal sein! Und weil wir so konzentriert auf’s Wasser schauen, sehen wir das Känguru, das direkt vor uns auf dem Weg steht erst sehr spät🦘 Wir bleiben stehen, das Känguru bleibt stehen - wenige Meter voneinander entfernt und wir schauen uns einfach nur an. Minutenlang bewegt sich niemand von uns (außer um Fotos zu machen). Schließlich hüpft es zurück in den Busch und wir wandern weiter.

    Und dann sehen wir unseren ersten Wal!! Wir können uns Glück kaum fassen! Wie cool ist das bitte, dass man einfach beim Spaziergang Wale sehen kann!

    Wir laufen bis zum höchsten Punkt, setzen uns und beobachten die Wale. Nachdem ich “walisch” gesprochen habe, springt ein Wal so gar immer wieder aus dem Wasser. Neben den Walen sehen wir dann auch noch Delfine!!! Und natürlich ganz viele Kängurus im Abendlicht.

    Das aller Tollste für uns beide ist aber, dass wir die Wale singen hören. Das haben wir noch nie erlebt und ist so magisch für uns!🥹 Leider hört man das Singen auf keinem der Videos, da der Wind viel zu laut war.

    Dieses Wochenende war definitiv das schönste Geburtstagsgeschenk!
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  • Farmlife II

    4 de septiembre de 2023, Australia ⋅ ☀️ 21 °C

    Marjolein. Mittlerweile sind wir seit 6 Monaten auf der Farm und die Aufgaben haben sich geändert. Aktuell ist die Picking Season - die Avocados müssen geerntet werden 🥑 Es gibt zwei Gruppen: Die Ground Picker und die Cherry Picker. Zunächst fangen aber alle an, die Avocados vom Boden aus, also ground picking, zu pflücken. So bekommen wir ein Gefühl dafür, wie man richtig erntet. Nach circa einer Woche gemeinsamen ground pickings suchen wir uns je eine Maschine, die cherry pickers, aus. Es gibt verschiedene Maschinen, die unterschiedlich bedient werden, mal mit Joystick, mal mit den Füßen und mal via Knöpfen. Rainer und ich suchen uns beide jeweils einen ATP aus. Nummer 12 (meine) und Nummer 15 (Rainers).

    Unsere Maschine ist die, die überall gefahren werden darf, also auch bei den sehr unebenen Reihen. Sie ist auch die, die am höchsten reicht, nämlich 9 Meter 🏗️

    Nach einer Einarbeitung und der Eingewöhnungszeit funktioniert alles wie von selbst. Wir werden schneller und können teilweise bis zu drei volle Eimer (480 Kilo/Eimer) abgeben.

    Zwischendurch hat Rainer sämtliche Maschinen durch, da seine Nummer 15 von Tag 1 an Probleme macht. Bald ist es ein Running Gag, dass Rainer alle Maschinen kaputt macht und der Mechaniker hat jedes Mal Befürchtungen, wenn Rainer ihn über das Walkie-Talkie ruft 😬

    Das wird irgendwann nur dadurch gestoppt, dass die Bäume dieses Jahr nicht so viele Früchte tragen. In den letzten Monaten gab es einen Kälteeinbruch, der sämtliche neue Avocados zunichte gemacht hat, weswegen die neuen daher sehr klein sind. Dieses Problem trifft so viele Farms in Australien, dass nun “size picking” gemacht werden soll. Das bedeutet, dass wir nur ab einer bestimmten Größe pflücken sollen. Und so müssen wir teilweise ganze Bäume auslassen da die Avocados dort einfach zu klein sind.
    Irgendwann können wir wieder alle Früchte pflücken.

    Und so pflücken wir Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat 🥑Andere Leute kommen und gehen, wir sind immer noch hier. Und was wir sonst noch so auf der Farm erleben, lest ihr ein anderes Mal👩‍🌾👨‍🌾
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  • Konzert und P Sherman 42 Wallaby Way

    3 de noviembre de 2023, Australia ⋅ ☁️ 19 °C

    Marjolein. Ein Traum geht in Erfüllung! Ich konnte endlich Karten für ein Konzert von Ziggy Alberts bekommen!😍 Schon vor der Reise wollte ich ihn unbedingt sehen, aber er hat nur in Australien gespielt. Dann, in Australien angekommen, hat er in der Stadt nebenan ein Konzert gegeben. Durch das Kennenlernen unserer Housesit Familie war es nicht möglich hinzugehen. Kurz darauf ist er zur Europa-, UK- und später Amerika-Tour aufgebrochen! Schon wieder verpasst!

    Aber jetzt endlich ist er zurück in Oz! 😍 

    Freitag früh fahren wir dann also nach Sydney - sind nur fünf Stunden.

    Die Zeit bis zum Konzertbeginn vergeht zum Glück wie im Fluge und dann steht er auf der Bühne. Das Konzert ist sooo schön. Man spürt richtig, wie viel Musik ihm bedeutet und ich fühle jede Zeile jedes Liedes💃 Auch Rainer gefällt es, auch, wenn er nicht so sehr Fangirl ist wie ich 😂

    Den nächsten Morgen wollen wir uns endlich Sydney anschauen. Seit Nemo will ich hier schon hin und den 42 Wallaby Way sehen (den gibt es übrigens nicht). Wir schlendern durch die Stadt und obwohl wir keine Fans von Großstädten sind, gefällt es uns ganz gut hier. Sydney ist sehr grün und eben direkt am Wasser. Wir besuchen das Opernhaus, die Harbour Bridge und das Viertel Newtown.

    Am nächsten Tag machen wir uns auf den Weg nach Jervis Bay, dort haben wir eine Woche Urlaub gebucht, um mal etwas anderes als Avocados zu sehen 🥑😂
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