• Pedi Fritz
  • Pedi Fritz

Zentral-Amerika Freestyle

Petualangan 167-sehari oleh Pedi Fritz Baca selengkapnya
  • Cahuita + Puerto Viejo

    14–16 Apr, Kosta Rika ⋅ ☁️ 28 °C

    Wir fuhren quer durch Costa Rica bis an die Karibikküste nach Cahuita. Ein kleines, entspanntes Dorf direkt am Meer, mit karibischem Flair, bunten Häusern, Reggae aus den Bars und einer spürbar anderen Stimmung als auf der Pazifikseite.

    Am nächsten Morgen gingen wir in den Cahuita National Park. Der Weg führt direkt entlang der Küste durch tropischen Wald.

    Immer wieder hört man Affen in den Bäumen, sieht verschiedene Vögel und mit etwas Glück sogar Faultiere, Leguane, Schlangen oder Nasenbären. Dazu das türkisfarbene Wasser der Karibik neben dem Pfad, eine richtig schöne Mischung aus Strand und Dschungel.

    Am Nachmittag fuhren wir weiter nach Puerto Viejo de Talamanca, wo wir uns einen coolen Abend machen wollten. Doch plötzlich drehte der Himmel den Hahn auf. Nicht die typische tropische Dusche für fünf Minuten, sondern ein richtiger Dauerregen über Stunden. Wir waren natürlich noch unterwegs und wurden von Kopf bis Fuss komplett durchnässt. Unsere Kleider hatten damit unfreiwillig gleich ihre Wäsche hinter sich.

    Überrascht hat uns, wie viel in dieser Region läuft. Mehrere kleine Orte gehen fast ineinander über, überall Bars, Restaurants, Musik und Menschen aus der ganzen Welt. Multikulti, gute Stimmung und ein ziemlich lebendiges Nachtleben. Alles in allem eine richtig coole Ecke an der Karibik. Man soll dort aber speziell vorsichtig sein in Sachen Scam, hat uns ein Zugezogener erzählt.
    Baca selengkapnya

  • Turrialba / River Rafting Río Pacuare

    16–18 Apr, Kosta Rika ⋅ ☁️ 22 °C

    Der nächste Halt führte uns nach Turrialba. Die kleine Stadt liegt irgendwo zwischen grünen Hügeln, Bergen und dichtem Urwald, eine Mischung aus ländlicher Bergregion und tropischer Natur.

    Unsere Unterkunft lag etwas oberhalb der Stadt. Sie war komplett aus Holz gebaut und fühlte sich wie eine gemütliche Berghütte an. Gleichzeitig war es auch eine kleine Spanischschule, die im Moment aber kaum besucht wurde. Dadurch war es herrlich ruhig. Rund um das Haus hörte man ständig Tiere im Wald, vor allem viele verschiedene Vögel. Drinnen hing eine Dartscheibe, die natürlich sofort getestet werden musste.

    Der eigentliche Grund, warum wir hier waren, war aber das River Rafting auf dem Pacuare River. Viele sagen, dass dieser Fluss zu den schönsten Rafting-Flüssen der Welt gehört, und nach diesem Tag können wir das absolut bestätigen.
    Schon kurz nach dem Start ging es richtig los. Stromschnellen, Wellen, enge Passagen zwischen riesigen Felsen und immer wieder Momente, in denen man einfach nur lachen musste, weil es einfach mega cool war. Gleichzeitig fährt man durch eine unglaubliche Landschaft. Dschungel links und rechts, hohe Felswände, kleine Wasserfälle und immer wieder ruhigere Abschnitte, in denen man kurz durchatmen und die Natur geniessen kann.

    Das Ganze war eine Mischung aus Adrenalin, Teamarbeit und purem Spass. Man paddelt, schreit Kommandos, wird komplett nass und grinst dabei permanent.

    Mittendrin gab es dann noch ein unglaubliches Mittagessen. In einer kleinen Siedlung direkt am Fluss, irgendwo mitten im Wald, legten wir einen Stopp ein. Dort konnten wir unsere eigenen Fajitas zusammenstellen, mit vielen frischen Zutaten und natürlich auch dem bekannten lokalen Käse aus der Region von Turrialba. Zum Abschluss gab es noch Früchte und ein paar süsse Gutzi als Dessert.

    Das River Rafting war für mich persönlich eines der absoluten Highlights dieser Reise. Zurück im Hostel gab es am Abend noch Pasta à la Daniel, bevor wir den Tag ganz entspannt ausklingen liessen. Ein richtig guter Tag irgendwo zwischen Dschungel, Fluss und Bergen.
    Baca selengkapnya

  • Manuel Antonio

    18–19 Apr, Kosta Rika ⋅ ⛅ 29 °C

    Anschliessend ging es weiter Richtung Pazifikküste nach Manuel Antonio. Anstatt den einfachen Weg über San José zu nehmen, entschieden wir uns für die Route quer durch die Berge.

    Und diese Strecke hatte es in sich. Steile Passagen, schmale Strassen, teilweise nur Schotter und Steinkies. Ohne 4x4 hätte man hier kaum eine Chance. Die Route führte durch kleine Bergdörfer, vorbei an einfachen Häusern und immer wieder durch grosse Kaffeeplantagen. Zwischendurch öffneten sich beeindruckende Ausblicke über grüne Täler und Hügelketten. Eine dieser Fahrten, bei denen man merkt, wie ursprünglich viele Regionen Costa Ricas noch sind.

    Nach einigen Stunden in den Bergen änderte sich die Landschaft langsam.
    Die Luft wurde wieder wärmer (hatten oben etwa 20 Grad), der Dschungel dichter und irgendwann tauchte auch der Pazifik auf.

    In Manuel Antonio angekommen besuchten wir ein paar der schönen Strände in der Umgebung.

    Den bekannten Manuel Antonio National Park liessen wir allerdings bewusst aus. Rund um den Park wird man von angeblichen Guides, Parkplatzwächtern und Ticketverkäufern angesprochen, oft ziemlich aufdringlich. Wir hatten ehrlich gesagt keine Lust auf Diskussionen und beschlossen deshalb, die Natur einfach ausserhalb des Parks zu geniessen und bald wieder abzuduften.
    Baca selengkapnya

  • Puerto Jiménez / Jeremy / Corcovado Park

    19–21 Apr, Kosta Rika ⋅ ⛅ 30 °C

    Unser nächster Stopp war Puerto Jiménez auf der wilden Osa Peninsula, einer der abgelegensten und gleichzeitig artenreichsten Regionen des Landes.

    Nach der Ankunft kauften wir erst einmal ein und machten uns dann auf den Weg zu unserem Freund Jeremy, der irgendwo weiter südlich auf der Halbinsel lebt. Sein Haus liegt auf einem grossen Stück Land direkt am Meer. Alles dort hat er selber bepflanzt. Palmen, Früchte, verschiedenste Pflanzen, überall Tiere und ständig irgendetwas, das sich im Dschungel bewegt oder raschelt. Wir verbrachten den Tag entspannt dort, genossen die Natur, kochten zusammen Abendessen und plauderten bis spät in den Abend.

    Am nächsten Tag ging es in den Dschungel zum Río Negro, wo Jeremy einige kleine Casas gebaut hat, die man mieten kann. Der Ort ist mitten im Jungle und unglaublich schön. Im Garten wachsen überall Bananen, Palmen und verschiedenste Pflanzen, darunter auch Ayahuasca und andere typische Dschungelgewächse. Tiere sind praktisch ständig präsent.
    Wir liefen ein Stück durch den Fluss und trafen dabei auf mehrere Leute, die dort Gold waschen. In der Region ist das gerade ein riesiger Trend. Menschen kommen sogar aus Nachbarländern hierher, um ihr Glück zu versuchen. Einige bauen sich einfache Hütten direkt am Fluss, um dort zu leben. Dass diese bei der nächsten Regenzeit mit grosser Wahrscheinlichkeit einfach weggespült werden, scheint viele nicht gross zu kümmern. Trotzdem war es spannend, mit ein paar von ihnen zu sprechen, einige kannte Jeremy schon seit längerer Zeit.

    Am nächsten Morgen ging es früh los zum Corcovado National Park. Mit dem Boot setzten wir über und starteten danach unsere Wanderung durch den dichten Dschungel. Und dort bekamen wir wirklich das volle Programm. Affen, unzählige Vögel, Iguanas, Faultiere, Ameisenbären und sogar einen Tapir konnten wir sehen.
    Der Dschungel dort ist extrem tropisch. Unglaublich feucht, dicht und voller Leben. Einer dieser Orte, an denen man merkt, wie wild und ursprünglich Natur noch sein kann.

    Die Tour war cool, der Guide super, das Wetter perfekt.. Nur der Preis war Costa Ricanisch teuer. Allgemein Preis/Leistung ist in meinen Augen in diesem Land schlecht. Trotzdem ist es ein unglaublich schönes Land, was sehr viel zu bieten hat.
    Baca selengkapnya

  • Golfito

    21–22 Apr, Kosta Rika ⋅ ☁️ 29 °C

    Die letzte Nacht in Costa Rica verbrachten wir in Golfito. Die Familie von diesem Homestay war unglaublich freundlich. Der Mann hat uns seinen ganzen Garten erklärt und alles probieren lassen. Hat echt Bock gemacht, selber einen grüneren Daumen zu erlernen.
    Von Zimt über Vanille, Pfeffer und Oregano, Zitrone und Papaya, bis hin zu Sternfrucht und Kokosnuss, gefühlt alles vorhanden. Wir gönnten uns am Abend eine gute Pizza in einer lokalen Pizzeria und stossten auf Costa Rica an auf dem Balkon in der Unterkunft.
    Baca selengkapnya

  • David

    22–23 Apr, Panama ⋅ ☁️ 29 °C

    Am späten Morgen fuhren wir zur Grenze bei Paso Canoas Border Crossing und genossen ein letztes Mal die wunderschöne Natur von Costa Rica.

    Wir stellten das Auto ab und liefen zum Zoll, um uns ausstempeln zu lassen. Die Grenze war erstaunlich entspannt, wirklich eine der chilligsten, die wir bisher erlebt haben.

    Dann kam der tropische Abschied: Während wir beim Büro standen, etwa hundert Meter vor der Grenze zu Panama, begann es plötzlich wie aus Kübeln zu regnen. Und diesmal nicht nur kurz, es hörte einfach nicht mehr auf.

    Also nahmen wir ein Taxi für vielleicht fünfzehn Sekunden. Zwei Dollar für hundert Meter, völlig überrissen, aber immerhin blieben wir trocken.

    In Panama ging dann alles schnell. Stempel holen, durch den Zoll schlendern, niemand interessierte sich wirklich für etwas. Unser Bus wartete bereits und wir konnten direkt einsteigen.

    Danke Costa Rica für den tränenreichen Abschied. Ein wunderschönes Land mit unglaublicher Natur und tollen Menschen. Nur die Preise sind teilweise einfach gottlos teuer. 😅

    Wir kamen ganz entspannt in David an und liefen noch etwas durch die Stadt, die eine überraschend angenehme und ruhige Stimmung hatte. Danach sprangen wir in den Pool unserer Unterkunft, stiessen ein letztes Mal auf die gemeinsame Reise an und liessen den Abend locker ausklingen.

    Am nächsten Morgen war es dann so weit, Zeit für den Abschied.

    Nach einem Kaffee und der letzten gemeinsamen Horchata trennten sich unsere Wege am Busterminal von David.

    War eine starke Zeit, ein Stück durch Zentralamerika zusammen zu reisen. Viele Erlebnisse, viele gute Momente. Danke dir Daniel und bis bald irgendwo auf der Welt.
    Baca selengkapnya

  • Boquete

    23–25 Apr, Panama ⋅ 🌧 21 °C

    Mein nächster Stopp war Boquete, ein kleiner Ort in den Bergen von Panama, der vor allem für seine Natur, Kaffeeplantagen und zahlreichen Wanderungen bekannt ist.

    Allerdings hatte inzwischen die Regenzeit begonnen. Und das merkte ich ziemlich schnell. Immer wieder zogen dunkle Wolken über die Berge und aus den typischen kurzen tropischen Schauern wurden plötzlich längere, ziemlich kräftige Regengüsse.

    Trotzdem wollte ich wenigstens eine Wanderung machen und entschied mich für den bekannten Pipeline Trail. Eine Kollegin von Taiwan begleitete mich. Der Weg führt durch dichten Nebelwald, vorbei an riesigen Bäumen, Lianen und unglaublich vielen Pflanzen. Eigentlich eine wunderschöne Strecke, wenn das Wetter mitspielt.

    In unserem Fall wurde der Hike allerdings zu einer ziemlich nassen Angelegenheit. Irgendwann setzte der Regen richtig ein, der Weg wurde rutschig und am Ende waren wir komplett pflutschnass. Trotzdem hat der Dschungel im Regen auch irgendwie seinen eigenen Charme.

    Grundsätzlich ist Boquete ein wirklich süsser und entspannter Ort mit vielen coolen Aktivitäten rundherum. Nur das Wetter spielte bei meinem Besuch nicht ganz mit. Ein Ort, zu dem ich definitiv noch einmal zurückkommen würde, um bei besserem Wetter ein paar der vielen Wanderungen in der Umgebung zu machen.
    Baca selengkapnya

  • Bocas del toro

    25–29 Apr, Panama ⋅ ☁️ 30 °C

    Von Boquete ging es für mich weiter Richtung Karibik, nach Bocas del Toro. Schon die Reise dorthin ist ein kleines Erlebnis. Die Strasse führt von den Bergen langsam hinunter Richtung Küste, durch dichten Dschungel und kleine Orte, bis man schliesslich in Almirante ankommt. Von dort geht es dann mit dem Boot weiter über das türkisfarbene Wasser bis auf die Inseln von Bocas.

    In Bocas del Toro angekommen merkte man sofort, dass dieser Ort eine ganz eigene Atmosphäre hat. Viele kleine Inseln, bunt bemalte Häuser, Boote, die ständig zwischen den Inseln unterwegs sind, und eine entspannte Karibikstimmung.

    Während meiner Zeit dort ging ich einmal tauchen und konnte ein bisschen von der Unterwasserwelt sehen. Auch wenn ich nur einen kleinen Teil gesehen habe, war es definitiv spannend mit Korallen, Fischen und einer sehr lebendigen Unterwasserlandschaft.

    Ausserdem lernte ich zwei Deutsche kennen, Tarkan und Lucie. Zusammen machten wir einen Ausflug zum wunderschönen Playa Estrella. Der Strand ist bekannt für seine vielen Seesterne und das unglaublich klare Wasser, perfekt zum Schwimmen und einfach entspannen. Am Abend gingen wir manchmal paar Darts schmeissen, da es eine coole Bar hatte, wo wir auch mit Locals gut in Kontakt kamen.

    Ein weiteres Highlight war ein früher Ausflug nach Isla Bastimentos zum Frog Beach. Wir machten uns noch vor Sonnenaufgang auf den Weg, liefen durch den dichten Dschungel zum Strand und erlebten dort einen richtig schönen Sonnenaufgang direkt am Meer.

    Insgesamt hatte ich eine richtig gute Zeit in Bocas del Toro. Die Strassen und die Infrastruktur funktionieren erstaunlich gut, die Menschen sind super freundlich und die Region hat eine spannende Mischung aus verschiedenen Kulturen.
    Trotzdem ist Spanisch meist die erste Sprache, was dem Ganzen eine authentische Atmosphäre gibt.

    Mit all den Inseln, der Natur, den Stränden und der Unterwasserwelt ist es ein unglaublich schöner Ort. Ehrlich gesagt einer dieser Plätze, an denen ich mir gut vorstellen könnte, einmal für eine Saison zu arbeiten und einfach eine Zeit lang zu bleiben.
    Baca selengkapnya

  • Santa Catalina / Coiba

    29 Apr–4 Mei, Panama ⋅ ⛅ 31 °C

    Nach ein paar Tagen auf den Inseln von Bocas del Toro ging es für mich wieder zurück aufs Festland. Mit dem Bootstaxi fuhr ich dieses Mal nach Chiriquí Grande. Die Fahrt dauerte etwas länger, war aber unglaublich schön. Das Boot schlängelte sich zwischen unzähligen kleinen Inseln hindurch, vorbei an bunten Häusern auf Stelzen und ruhigen Buchten.

    Von dort ging es mit dem Bus quer durchs Land. Ein kurzer Zwischenstopp in Boquete gehörte auch dazu. Ironischerweise war das Wetter dort genau an diesem Tag plötzlich perfekt, nachdem ich zuvor hauptsächlich Regen erlebt hatte.

    Mein Ziel war Santa Catalina. Der kleine Ort liegt ziemlich abgelegen an der Pazifikküste, ist aber dank einer überraschend guten Strasse gut erreichbar. Kaum in der Unterkunft angekommen, wurde ich direkt von allen begrüsst. Schnell gab es ein erstes Bier, Spiele und Gespräche mit den anderen Reisenden. Die Stimmung war sofort richtig entspannt.

    Am nächsten Tag wollte ich mich direkt fürs Tauchen im Coiba National Park anmelden. Doch alle Anbieter waren bis Sonntag ausgebucht. Also blieb mir plötzlich viel Zeit. Die nutzte ich zum Musikmachen, unter anderem mit dem Hostelbesitzer und Steven, einem Amerikaner, den ich dort kennenlernte.

    Eines Abends landeten wir auf einer Strandparty am Playa El Estero. An einem anderen Tag nahm ich zusammen mit drei Kolleginnen wieder einmal eine Surflektion. Ich hatte es zwar schon ein paar Mal ausprobiert, aber ein kleiner Refresh schadet nie. Die Bedingungen waren ziemlich episch. Es regnete leicht, das Meer war unglaublich warm und trotzdem waren viele Leute im Wasser.

    Am Sonntag ging es dann endlich los mit der Tauchtour in den Coiba National Park. Die Tour war ziemlich teuer, sogar noch teurer als viele Tauchgänge in Costa Rica. Dafür fährt man aber auch mit einem kleinen Boot etwa eine Stunde hinaus zu den Inseln. Dort machten wir zwei Tauchgänge, mit einer Pause an einem komplett einsamen Strand. Nach dem zweiten Tauchgang gab es Mittagessen an einem anderen Strand, wo ich zufällig auch wieder zwei Schweizer Kolleginnen traf. Den dritten Tauchgang liess ich aus und genoss stattdessen einfach die Umgebung.

    Unter Wasser sahen wir zwar nicht ganz das, was wir uns erhofft hatten. Aber so ist es eben mit der Natur. Trotzdem war es ein richtig guter Tag. Am Abend kochte ich noch und später gab es im Hostel ein kleines Abschiedsfest, weil viele am Montag weiterreisten.

    Santa Catalina ist definitiv ein besonderer Ort. Viel Surfen, viel Tauchen, viel Schnorcheln, unglaublich nette Menschen und eine entspannte Atmosphäre. Die Stimmung im Hostel war besonders cool. Einer dieser Orte, an denen man leicht ein paar Tage länger bleibt als ursprünglich geplant.
    Baca selengkapnya

  • El Valle de Antón

    4–6 Mei, Panama ⋅ ☁️ 28 °C

    Angekommen mitten in der Regenzeit und trotzdem hatten wir an diesem Tag ziemlich Glück mit dem Wetter. Die Stimmung im Tal war sofort speziell. Alles ist grün, ruhig und umgeben von den Bergen eines riesigen Vulkankraters.

    Ich war mit zwei Schweizer Schwestern unterwegs und am nächsten Morgen trafen wir uns früh für den India Dormida Hike. Die Wanderung war einfach unglaublich. Dschungelpfade, Aussichtspunkte entlang des Kraterrands und immer wieder dieser Blick über das ganze Tal. Man sieht die Stadt, den Vulkan und die endlosen grünen Hügel. Wirklich atemberaubend.

    Am Abend gingen wir noch gemütlich essen und genossen die entspannte Atmosphäre im Dorf. Eigentlich wollten wir nach dem Hike noch zu einem Wasserfall laufen. Der Regen machte uns aber einen Strich durch die Rechnung. Es schüttete auf einmal so stark, dass der Weg zu gefährlich wurde und wir umdrehten. Shit happens, vor allem eben genau in der Regenzeit :).

    El Valle de Antón ist ein Ort zum Durchatmen. Ruhige Strassen, viel Wildlife, freundliche Locals und perfekte Umgebung zum Wandern und Abschalten. Genau der richtige Platz, um ein paar Tage runterzufahren. Da würde ich sofort wieder zurückkehren.
    Baca selengkapnya

  • Panama City

    6–11 Mei, Panama ⋅ ☁️ 31 °C

    Ich kam mit dem Bus in Panama City an und fühlte mich sofort wohl. Schon auf der Brücke der Amerikaner, der Bridge of the Americas, konnte ich zum ersten Mal einen Blick auf den berühmten Panama Canal werfen. Ein Moment, den man sonst nur aus Dokus oder Büchern kennt.

    Die Stadt selbst ist cool, relativ sauber und die Menschen sind sehr freundlich. Gleichzeitig ist sie ziemlich multikulturell. Auffällig ist auch hier, wie in vielen Teilen Zentralamerikas, dass viele kleine Läden von chinesischen Familien geführt werden. Diese wirken allerdings oft eher distanziert als besonders herzlich.

    Es gibt in der Stadt viel zu entdecken. Am ersten Tag lief ich entlang der Promenade bis in die Altstadt, das historische Viertel Casco Viejo. Morgens war das Wetter fast immer schön, während es am Nachmittag häufig kurz regnete. Deshalb startete ich meine Erkundungen jeweils früh am Morgen. Am Nachmittag kochte ich meist etwas in der Unterkunft und konzentrierte mich auf das E-Learning meines Dive-Instructor-Kurses.

    Zwei Schweizerinnen, die ich zuvor kennengelernt hatte, waren zufällig zur gleichen Zeit ebenfalls in der Stadt. Wir trafen uns ein paar Mal. Einmal gingen wir zusammen in eine Rooftop-Bar mit fantastischer Aussicht auf die Skyline. Ein anderes Mal besuchten wir den Metropolitan Natural Park. Es war beeindruckend zu sehen, wie nahe an einer Millionenstadt ein richtiger kleiner Urwald existieren kann.

    Ein besonders lustiger Moment entstand abends in der Küche der Unterkunft. Plötzlich merkten wir, dass drei Leute aus der Region Zürich gleichzeitig am Kochen waren. Einer aus Horgen, eine aus der Stadt Zürich und ich von der anderen Seite des Sees. Die Welt ist manchmal wirklich klein.

    Später am Abend ging ich mit einem von ihnen und einem weiteren Reisenden aus der Unterkunft noch in das Ausgehviertel Via Argentina.

    An meinem letzten Tag besuchte ich noch die Schleusen des Kanals bei Miraflores Locks. Ich war ehrlich beeindruckt. Man hat so oft vom Panamakanal gehört, und plötzlich steht man selbst dort und sieht riesige Frachtschiffe durch diese gewaltigen Schleusen fahren. Ein unglaubliches Gefühl.

    Die Stadt hat mir sehr gefallen. Und ehrlich gesagt gilt das auch für das ganze Land. Panama ist für mich bisher mein Favorit in Zentralamerika. Ein Ort, an den ich definitiv gerne wieder zurückkehren werde.
    Baca selengkapnya

  • Playa del Carmen 2

    11 Mei–6 Jun, Meksiko ⋅ ☀️ 32 °C

    Nach meiner Reise durch ganz Zentralamerika bin ich wieder dort gelandet, wo alles angefangen hat: Playa del Carmen. Diesmal aber nicht zum Reisen, sondern für den IDC (Instructor Development Course).

    Ich hätte nicht gedacht, dass diese Ausbildung so intensiv wird. Der Alltag bestand praktisch nur aus Tauchen, Theorie, Aufgaben lösen, Präsentationen vorbereiten und Lernen. Den grössten Druck habe ich mir dabei selbst gemacht, weil ich natürlich alles möglichst gut bestehen wollte. Typisch.

    Da momentan sonst Low Season ist, läuft hier sowieso nicht besonders viel in der Stadt und Umgebung. Meine Freunde die hier wohnen waren tagsüber bei der Arbeit und die Tauchschule liegt etwas ausserhalb des Zentrums. Deshalb bestanden meine Tage meistens aus Tauchen, Schule, Spazieren, Einkaufen, Kochen, Lernen und ab und zu etwas Musik machen oder einen Film schauen. Nicht besonders spannend für einen FindPenguins-Eintrag, aber dafür sehr produktiv.

    Die PADI Instructor Exams haben wir alle problemlos bestanden. Ehrlich gesagt waren die Prüfungen sogar viel einfacher als die Probeprüfungen im IDC. Anschliessend ging es direkt weiter mit dem MSDT Prep (Master Scuba Diver Trainer Preparation), damit ich später weitere Specialty-Kurse unterrichten darf.

    Ich gönnte mir aber trotzdem manchmal auch etwas Freizeit. Ab und zu gingen wir Fussball schauen, Tacos essen, am Strand entspannen oder einfach ein bisschen durch die Stadt laufen. Wobei der Strand aktuell wegen des vielen Sargasmo nicht gerade von seiner schönsten Seite zu sehen ist. Es riecht ziemlich unangenehm und lädt nicht wirklich zum Baden ein.

    Alles in allem war die Zeit hier weniger Abenteuer und mehr Ausbildung. Genau das hat mich meinem Ziel als Tauchlehrer aber einen grossen Schritt näher gebracht. Brutal waren die Wracktauchgänge und die Tauchgänge durch die Cenoten-Höhlen. Absolut krass, wie man das Gefühl hat, man schwebt durch einen Traum. Das Wasser spiegelt an der Decke und man hat das Gefühl, man sei in einfach am Fliegen. Leider habe ich die Kamera nicht dabei gehabt... Die Aufnahmen sind von einem Kumpel.
    Baca selengkapnya

  • Ende meiner Reise

    6–13 Jun, Swiss ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach meiner Ausbildung zum Tauchlehrer blieben mir noch ein paar Tage, um einfach das Leben mit meinen Freunden zu geniessen. Gleichzeitig lag in ganz Mexiko eine besondere Spannung in der Luft, der Start der WM. Natürlich liessen wir uns das nicht entgehen. Gemeinsam in einer Bar, mitfiebernd, jubelnd, und dann der 2:0 Sieg Mexikos gegen Südafrika. Pure Gänsehaut.

    Am Freitagabend wurde es dann persönlich. Wir organisierten ein BBQ mit all unseren Leuten. Gute Gespräche, viel Lachen, entspannte Vibes. Genau diese Abende sind es, die hängen bleiben.

    Und dann, plötzlich, Samstag. Koffer packen, Flughafen, einchecken, goodbye Lateinamerika. Nach rund 10,5 Stunden hiess es wieder Hallo Schweiz. Zuhause angekommen, bei traumhaftem Wetter, wurde ich von meiner Familie und meinem besten Freund empfangen. Und sogar Gian hat mich diesmal nicht ignoriert, sondern herzlich begrüsst, inklusive Umarmung und Abschlecken.

    Fazit: Diese Reise war spontan, leicht, intensiv und einfach unglaublich. Ich habe grossartige Menschen kennengelernt, verschiedene Länder entdeckt und bin immer wieder zwischen Karibik und Pazifik hin und her gesprungen. Ich war oft tauchen, habe meinen Divemaster gemacht und am Ende sogar den Instruktor abgeschlossen, inklusive MSDT Prep. Ohne Druck, ohne Stress, einfach im Flow.

    Manchmal habe ich einfach auf die Weltkarte geschaut, einen Ort entdeckt und bin genau dorthin gereist. Und dann stehst du plötzlich da, mitten in diesem Moment, und denkst dir nur Wow. Was für ein unglaublicher Ort auf diesem Planeten.

    Danke, Lateinamerika. Danke an alle, die ein Stück dieses Weges mit mir gegangen sind, ob kurz oder lang. Und danke für all die Erinnerungen, die bleiben.

    Und Danke an meine Familie für den lieben Empfang
    Baca selengkapnya

    Akhir trip
    14 Juni 2026