• Sophie Kutschke
  • Sophie Kutschke

Rumänien 2026

Sophie tarafından 15 günlük bir macera Okumaya devam et
  • Gezinin başlangıcı
    31 Temmuz 2026

    Lecker Abendbrot essen in Cz

    31 Temmuz, Çek Cumhuriyeti ⋅ ☁️ 24 °C

    Endlich war es wieder so weit – unser nächstes Abenteuer konnte beginnen! Voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg Richtung Rumänien. Die ersten Kilometer vergingen noch recht entspannt, doch schon bald merkten wir, wie weit die Reise tatsächlich werden würde.
    Am Abend legten wir in Tschechien einen Zwischenstopp im Restaurant Kolloseum ein und stärkten uns für die bevorstehenden Kilometer. Anschließend ging es weiter durch Tschechien bis in die Slowakei. Die Fahrt zog sich jedoch deutlich länger hin, als wir erwartet hatten. Erst gegen 2 Uhr morgens erreichten wir schließlich unseren Schlafplatz. Ehrlich gesagt waren wir etwas enttäuscht, wie endlos sich dieser erste Reisetag angefühlt hatte. Umso größer war die Hoffnung, dass uns nach ein paar Stunden Schlaf die Vorfreude auf die kommenden Abenteuer in Rumänien schnell wieder einholen würde.
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  • 1 Nacht

    1–2 Ağu, Slovakya ⋅ ☁️ 35 °C

    Unsere erste Nacht verbrachten wir an einem wunderschön gelegenen See in der Slowakei. Nach der langen Anreise tat es richtig gut, endlich einmal durchzuatmen und die Ruhe zu genießen. Im Laufe des Tages wurde es angenehm warm, sodass wir uns die Gelegenheit nicht entgehen ließen und eine erfrischende Runde im See baden gingen. Genau das hatten wir nach den vielen Stunden im Wohnmobil gebraucht.
    Frisch erholt und mit neuer Energie setzten wir anschließend unsere Reise fort – das große Ziel Rumänien rückte Kilometer für Kilometer näher. 🌍🚐
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  • Zwischenstop zum Tanken und Gassi gehen

    2 Ağustos, Macaristan ⋅ ☁️ 37 °C

    In Ungarn legten wir einen kurzen Zwischenstopp an einer METRO ein. Während wir das Wohnmobil auftankten, nutzten wir die Gelegenheit, mit unserem Hund eine kleine Gassirunde zu drehen und uns selbst etwas die Beine zu vertreten.
    Mit jedem Kilometer stiegen die Temperaturen weiter an. Aus der anfangs noch angenehmen Wärme wurde langsam eine echte Belastung. Im Wohnmobil wurde es immer heißer und wir merkten schnell, dass die Fahrt für alle anstrengender wurde – besonders für unseren Hund.
    Dazu kam, dass sich die Kilometer gefühlt endlos hinzogen. Egal wie lange wir schon unterwegs waren – das Ziel schien einfach nicht näher zu kommen. Umso mehr freuten wir uns auf den Moment, endlich in Rumänien anzukommen und die lange Anreise hinter uns lassen zu können. 🚐🌍
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  • 2. Nacht

    2 Ağustos, Romanya ⋅ ☀️ 36 °C

    Unsere zweite Übernachtung verbrachten wir kurz hinter der rumänischen Grenze. Zuvor wurden wir an der Grenze noch kontrolliert, bevor wir gegen kurz nach Mitternacht schließlich einen Schlafplatz an einem See fanden. Nach der langen Fahrt waren wir froh, endlich anhalten zu können.
    Die Nacht verlief allerdings anders als erhofft. Rund um den See war es alles andere als ruhig – unzählige Zirpen erfüllten die Luft, und irgendwo in der Ferne knallte die ganze Nacht immer wieder etwas. Eigentlich wollten wir hier einen weiteren Tag verbringen, doch unser Hund hatte große Angst vor den lauten Geräuschen und kam kaum zur Ruhe.
    Deshalb entschieden wir uns am nächsten Morgen, unseren ursprünglichen Plan zu ändern und die Reise fortzusetzen. Manchmal muss man die Route eben den Bedürfnissen seiner vierbeinigen Begleiter anpassen – und das war in diesem Moment eindeutig die richtige Entscheidung. 🐾🚐
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  • Zwischenstop mit schöner Aussicht und Melone

    2 Ağustos, Romanya ⋅ ⛅ 35 °C

    Eigentlich wollten wir heute einfach nur weiterfahren, doch plötzlich mussten wir ungeplant anhalten. Irgendetwas stimmte mit unserer Stromversorgung nicht. Nach einer kurzen Kontrolle entdeckten wir die Ursache: Unsere neuen Batterien hatten es tatsächlich geschafft, sich aus ihrer Halterung zu lösen. Zum Glück bemerkten wir das rechtzeitig, bevor noch größerer Schaden entstehen konnte.
    Wie so oft auf Reisen hatte aber auch dieser ungeplante Zwischenstopp etwas Gutes. Direkt neben unserem Halteplatz entdeckten wir einen kleinen Verkaufsstand mit frischen Melonen. Natürlich konnten wir nicht widerstehen und gönnten uns eine herrlich süße und saftige Melone – genau die richtige Erfrischung bei den sommerlichen Temperaturen.
    Anschließend führte uns unsere Route über eine beeindruckende Gebirgsstraße mit 11 % Steigung durch das Apuseni-Gebirge, den höchsten Teil des westlichen Gebirgszuges Siebenbürgens. Unser Wohnmobil musste dabei ordentlich arbeiten, doch die abwechslungsreiche Landschaft machte jede Kurve lohnenswert. Am frühen Nachmittag erreichten wir schließlich unseren ausgewählten Schlafplatz – wieder um einige unvergessliche Eindrücke reicher.
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  • 3 Nacht

    2 Ağustos, Romanya ⋅ ⛅ 28 °C

    Unsere dritte Nacht verbrachten wir auf einem kleinen privaten Stellplatz in herrlich ruhiger Umgebung. Direkt am Platz floss ein kleiner Bach, aus dem wir auch gleich Wasser für unseren Wassertank holten. Zwar gab es auf dem Stellplatz einen Wasseranschluss, doch der Besitzer erklärte uns, dass es kein Trinkwasser sei. Also gingen wir lieber auf Nummer sicher, füllten unser Wasser aus dem Bach auf und filterten es anschließend noch einmal gründlich.
    Die Nacht verlief wunderbar ruhig. Auch die Hunde des Besitzers waren sehr entspannt, neugierig, aber nie aufdringlich und hielten immer genügend Abstand. Nach den heißen Reisetagen freuten wir uns außerdem riesig darauf, endlich wieder ausgiebig duschen zu können. Das wurde allerdings fast zu einem kleinen Abenteuer, denn die richtige Wassertemperatur einzustellen war gar nicht so einfach. Mal war das Wasser eiskalt, im nächsten Moment wieder viel zu heiß – trotzdem tat eine richtige Dusche einfach unglaublich gut. 🚐🚿
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  • Scarisoara-Höhle

    3 Ağustos, Romanya ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute besuchten wir die beeindruckende Scărișoara-Eishöhle – ein Ort, auf den wir uns schon lange gefreut hatten. Gleich zu Beginn gab es allerdings eine kleine Unsicherheit: Unser Hund sorgte zunächst für Diskussionen, denn der Besitzer sieht es inzwischen wohl nicht mehr so gern, wenn Hunde mit in die Höhle genommen werden. Offenbar musste es in der Vergangenheit bereits Rettungseinsätze geben, weil Hunde die steilen Treppen nicht mehr aus eigener Kraft hinaufkamen. Nach einem kurzen Gespräch durften wir die Höhle glücklicherweise trotzdem besuchen.

    Schon der Abstieg über die vielen Stufen war beeindruckend. Unten angekommen schlug uns eine eisige Kälte entgegen – nicht nur angenehm kühl, sondern fast wie in einer Kühlzelle. Nach den heißen Tagen in Rumänien war das eine willkommene Abwechslung. Der gewaltige Eisblock im Inneren der Höhle war faszinierend und kaum zu glauben, wenn man bedenkt, dass draußen sommerliche Temperaturen herrschten.

    Auch der Eintrittspreis war absolut fair und machte den Besuch umso lohnenswerter. Für uns war die Scărișoara-Eishöhle eines der eindrucksvollsten Naturerlebnisse der bisherigen Reise und definitiv einen Besuch wert. 🧊🏔️
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  • 4 Nacht

    3–4 Ağu, Romanya ⋅ ☀️ 31 °C

    Unsere vierte Nacht verbrachten wir nach einer gefühlt endlosen Fahrt in Mohu, direkt am Fluss Hârtibaciu. Die Strecke von der Scărișoara-Eishöhle zog sich länger als gedacht, und zwischendurch legten wir noch einen Stopp im Decathlon ein, um ein paar Dinge zu besorgen, die wir zu Hause vergessen hatten.

    Da es inzwischen schon recht spät geworden war, beschlossen wir, uns den Abend etwas einfacher zu machen und im KFC zu essen, bevor wir die letzten Kilometer zum Stellplatz in Angriff nahmen. So erreichten wir unseren Schlafplatz erst nach 21 Uhr. Trotz der späten Ankunft genossen wir die ruhige Lage direkt am Fluss und waren einfach nur froh, nach diesem langen Reisetag endlich die Füße hochlegen zu können.

    Am nächsten Morgen ließen wir den Wecker einfach aus und starteten ganz entspannt in den Tag. Nach den vielen Kilometern der vergangenen Tage beschlossen wir, es heute etwas ruhiger angehen zu lassen und nicht allzu weit zu fahren. Die Transfăgărășan sollte schließlich etwas Besonderes werden und nicht unter Zeitdruck stattfinden.

    Beim gemütlichen Frühstück bekamen wir dann noch ganz besonderen Besuch: Eine große Herde Schafe und Ziegen zog direkt an unserem Stellplatz vorbei. Solche Momente sind es, die das Reisen mit dem Wohnmobil für uns so besonders machen. Gegen 12 Uhr machten wir uns schließlich auf den Weg, erledigten noch einen letzten Einkauf und füllten den Tank, damit wir für die kommenden Tage bestens vorbereitet waren. 🚐🐑
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  • Nacht 5

    4–5 Ağu, Romanya ⋅ ☀️ 31 °C

    Unsere fünfte Nacht verbrachten wir auf einem Campingplatz, den wir erst gegen 15 Uhr erreichten. Nachdem wir noch einkaufen und das Wohnmobil vollgetankt hatten, machten wir uns auf den Weg dorthin. Eigentlich hätten wir lieber frei gestanden, doch wir fanden unterwegs keine Möglichkeit, unseren Wassertank aufzufüllen. Deshalb entschieden wir uns bewusst für einen Campingplatz.

    Schon auf der Fahrt dorthin konnten wir in der Ferne das beeindruckenden Făgăraș-Gebirge erkennen – genau durch dieses gewaltige Gebirge sollte uns unsere Route am nächsten Tag über die berühmte Transfăgărășan führen. Die Vorfreude stieg mit jedem Kilometer.

    Bevor wir den Abend ausklingen ließen, nahmen wir unser Wohnmobil noch einmal gründlich unter die Lupe. Wir überprüften das gesamte Fahrzeug auf Herz und Nieren – Öl, Kühlwasser, Reifen, Batterien und alles, was für die bevorstehende Passstraße wichtig sein könnte. Bei einer Strecke wie der Transfăgărășan wollten wir einfach kein Risiko eingehen.

    Da der Wecker bereits auf 5:30 Uhr gestellt war, wollten wir den Abend nicht unnötig in die Länge ziehen. Nach einer ausgiebigen Dusche – die bei den hochsommerlichen Temperaturen mehr als nötig war – fielen wir müde ins Bett. Morgen sollte eines der größten Highlights unserer Rumänien-Reise auf uns warten. 🏔️🚐
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  • Transfăgărășan

    5 Ağustos, Romanya ⋅ ☀️ 14 °C

    Heute war es endlich so weit – die legendäre Transfăgărășan stand auf dem Programm. Schon früh am Morgen machten wir uns auf den Weg. Mit jeder Kurve wurde die Landschaft beeindruckender: steile Felswände, grüne Berghänge und immer wieder spektakuläre Ausblicke machten schnell klar, warum diese Passstraße zu den schönsten Europas zählt.
    Unser erstes Ziel war der Balea-See, der auf über 2.000 Metern Höhe mitten in den Karpaten liegt. Dort angekommen, unternahmen wir eine kleine Wanderung rund um den See und genossen die frische Bergluft. Nach den heißen Tagen zuvor war die angenehme Kühle in den Bergen eine willkommene Abwechslung. Egal in welche Richtung man blickte – überall ragten die Gipfel der Karpaten empor und boten eine beeindruckende Kulisse.

    Auf dem weiteren Weg durch die Transfăgărășan wartete dann das wohl größte Highlight des Tages: Braunbären in freier Wildbahn! Gleich mehrfach entdeckten wir sie direkt am Straßenrand. Diese faszinierenden Tiere einmal aus nächster Nähe in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten, war ein unvergessliches Erlebnis. Natürlich blieben wir im Wohnmobil und hielten genügend Abstand – die Bären wirkten zwar ruhig, sind und bleiben aber wilde Tiere.

    Dieser Tag wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Atemberaubende Landschaften, der Balea-See und die Begegnungen mit den Bären machten die Transfăgărășan für uns zu einem der absoluten Höhepunkte unserer Rumänien-Reise. 🏔️🐻🚐
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  • Nacht 6

    5–6 Ağu, Romanya ⋅ ☀️ 31 °C

    Nach der beeindruckenden, aber auch sehr anstrengenden Fahrt über die Transfăgărășan suchten wir uns für die Nacht einen ruhigen Platz direkt an einem Fluss, etwas abseits der Straße. Nach den vielen Kurven und den unzähligen Eindrücken war genau so ein Ort das Richtige, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.
    Sven ging es während der langen Abfahrt leider immer schlechter. Vermutlich hatte die starke Sonne in den Bergen ihren Tribut gefordert, denn ihm machte die Hitze sichtlich zu schaffen. Zum Glück ging es unserer Kleinen, unserem Hund und mir bis dahin noch gut.

    Nachdem wir unser Wohnmobil gemütlich eingerichtet hatten, bereiteten wir in aller Ruhe unser Abendessen zu und genossen die friedliche Atmosphäre am Fluss. Wir standen dort nicht allein – schon vor unserer Ankunft hatte eine nette deutsche Familie ihren Platz bezogen. Schnell kamen wir ins Gespräch und verbrachten eine schöne Zeit miteinander. Sie erzählten uns, dass sie noch am selben Abend ihre Reise fortsetzen und weiter nach Bukarest fahren wollten.

    Es sind genau diese ungeplanten Begegnungen, die das Reisen mit dem Wohnmobil so besonders machen. Man trifft Menschen, tauscht Erfahrungen aus und geht anschließend wieder getrennte Wege – aber die gemeinsamen Gespräche bleiben in Erinnerung.

    In der Nacht änderte sich die Stimmung allerdings schlagartig. Nachdem es Sven schon den ganzen Abend über nicht besonders gut gegangen war, erwischte es nun auch mich. Ob es am Essen lag, an der Hitze oder doch etwas ganz anderem, werden wir wohl nie erfahren – bis heute bleibt es ein kleines Rätsel. An eine wirklich erholsame Nacht war jedenfalls nicht mehr zu denken, und wir hofften nur, dass der nächste Morgen wieder besser werden würde.
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  • Transalpina

    6 Ağustos, Romanya ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach einer alles anderen als erholsamen Nacht machten wir uns am Morgen auf den Weg zur nächsten Etappe unserer Reise – der berühmten Transalpina. Sven ging es zum Glück wieder deutlich besser, doch mich hatte die Übelkeit leider immer noch fest im Griff. Trotzdem wollten wir unsere Reise wie geplant fortsetzen und hofften, dass es im Laufe des Tages besser werden würde.
    Am Nachmittag erreichten wir schließlich die Passstraße. Doch diesmal zeigte sich das Wetter von einer ganz anderen Seite. Während der Auffahrt begleiteten uns Regen und immer wieder kleinere Gewitter. Die dunklen Wolken hingen tief über den Bergen und verliehen der ohnehin beeindruckenden Landschaft eine ganz besondere Stimmung.

    Oben angekommen hatte das Wetter dann ein Einsehen mit uns. Die Wolken lockerten langsam auf, der Regen ließ nach und nach nach und immer öfter zeigte sich sogar die Sonne. Natürlich hielten wir unterwegs immer wieder an den kleinen Parkbuchten an, um die beeindruckende Landschaft auf Fotos festzuhalten. Auch wenn das Wetter nicht perfekt war, hatte die Transalpina ihren ganz eigenen Charme und bot unzählige wunderschöne Ausblicke.

    Die Abfahrt verlief anschließend ganz entspannt. Nach den vielen Serpentinen ließen wir das Wohnmobil gemütlich den Berg hinunterrollen und machten uns auf die Suche nach einem Schlafplatz am Oașa-See. Wir hofften, dort einen ruhigen Ort für die Nacht zu finden und den Tag entspannt ausklingen zu lassen. 🏔️🚐📸
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  • Nacht 7

    6–7 Ağu, Romanya ⋅ ☁️ 24 °C

    Am Oașa-See angekommen, mussten wir zunächst etwas Geduld mitbringen. Einen passenden Schlafplatz fanden wir nämlich nicht auf Anhieb. Nach einigem Hin und Her sowie mehreren Versuchen entdeckten wir schließlich doch noch ein schönes Plätzchen. Die Anfahrt dorthin war allerdings nichts für schwache Nerven – schmale Wege, einige Unebenheiten und die Frage, ob wir dort wirklich durchpassen würden, machten die letzten Meter noch einmal richtig spannend. Zum Glück meisterte unser treues Wohnmobil auch diese Herausforderung.
    Die Nacht selbst war dafür umso ruhiger und erholsamer. Die frische Bergluft tat richtig gut, und nach den Beschwerden des Vortages ging es mir am nächsten Morgen endlich wieder deutlich besser. Nach einem ausgiebigen Frühstück packten wir ganz entspannt zusammen und wollten unsere Reise fortsetzen.
    Doch kaum wollten wir losfahren, machte uns unser Wohnmobil erneut einen Strich durch die Rechnung. Bei der Fahrt über die Berge war offenbar eine Dichtung beschädigt worden. Statt die Reise wie geplant fortzusetzen, hieß es also wieder einmal: Planänderung! Also machten wir uns auf den Weg zur nächsten Werkstatt und hofften, dass sich das Problem schnell beheben lassen würde. So merkten wir, dass zu einer Reise eben nicht nur wunderschöne Erlebnisse gehören, sondern manchmal auch unerwartete Herausforderungen. 🚐🔧
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  • Nacht 8 + 9

    7–9 Ağu, Romanya ⋅ ⛅ 32 °C

    Da wir auf die Ersatzteile aus der Werkstatt warten mussten, beschlossen wir, gleich zwei Nächte auf dem nahe gelegenen Campingplatz zu bleiben. Rückblickend war das genau die richtige Entscheidung. Der Platz war sehr liebevoll angelegt, gepflegt und bot alles, was man für ein paar entspannte Tage brauchte. Auch der Preis war mehr als fair.

    Besonders schön war das kleine Restaurant auf dem Campingplatz. Nach den aufregenden Tagen und den unerwarteten Problemen mit unserem Wohnmobil gönnten wir uns dort einen gemütlichen Abend und ließen es uns einmal so richtig gut gehen.

    Während wir etwas entspannen konnten, hatten unsere Kleine und unser Hund jede Menge Spaß. Direkt neben dem Campingplatz floss ein kleiner Fluss, in dem geplanscht und gespielt wurde, und auch der Spielplatz wurde ausgiebig genutzt. Nach den letzten turbulenten Tagen tat diese kleine Pause allen richtig gut und wir konnten neue Kraft für den weiteren Verlauf unserer Reise sammeln. 🚐🏕️🌿
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  • Werkstattbesuch

    7 Ağustos, Romanya ⋅ ☀️ 29 °C

    Also machten wir uns auf den Weg zur nächsten Werkstatt. Zu unserer Erleichterung wurden wir dort direkt angenommen. Die Verständigung war zwar eine bunte Mischung aus Händen und Füßen, ein paar englischen Wörtern und etwas Deutsch, doch erstaunlicherweise funktionierte das richtig gut. Man merkte sofort, dass der Mechaniker uns wirklich helfen wollte.

    Nachdem er sich den Schaden angesehen hatte, bestellte er sofort das benötigte Ersatzteil. Zu unserer Freude erklärte er uns, dass es bereits am nächsten Morgen geliefert werden sollte. Das nahm uns ein großes Stück der Sorge, denn so mussten wir unsere Reise hoffentlich nicht lange unterbrechen.

    Doch damit nicht genug: Er half uns sogar dabei, eine Übernachtungsmöglichkeit in der Nähe zu finden, damit wir am nächsten Morgen nicht noch einmal eine lange Strecke bis zur Werkstatt zurücklegen mussten. Für diese Hilfsbereitschaft waren wir wirklich dankbar.

    Bevor wir uns verabschiedeten, gab er uns noch die Telefonnummer seines Chefs. Dieser sprach, wie er uns erklärte, recht gut Deutsch. Wir sollten ihn am nächsten Morgen einfach anrufen, sobald wir startklar wären. Mit einem deutlich besseren Gefühl machten wir uns anschließend auf den Weg zu unserem Stellplatz und waren erleichtert, dass sich das Problem vermutlich schon am nächsten Tag lösen lassen würde. Solche Begegnungen zeigen einem immer wieder, dass man auch fern der Heimat auf hilfsbereite Menschen trifft und Gastfreundschaft nicht von einer gemeinsamen Sprache abhängt. 🚐🔧😊
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  • Eisenmarkt mit Burg Carașova

    9 Ağustos, Romanya ⋅ ☀️ 28 °C

    Nachdem die Ersatzteile eingebaut waren und wir den restlichen Tag sowie eine weitere ruhige Nacht auf dem Campingplatz genießen konnten, setzten wir unsere Reise am nächsten Morgen mit einem richtig guten Gefühl fort. Endlich war unser Wohnmobil wieder fit und wir konnten unsere Rumänien-Tour wie geplant fortsetzen.

    Unser nächstes Ziel war Eisenmarkt (Reșița). Vorher erledigten wir noch schnell einen Einkauf, um unsere Vorräte aufzufüllen. Anschließend machten wir uns auf den Weg zum nahe gelegenen Parkplatz der Burg Carașova (Cetatea Carașova). Die Hitze war inzwischen wieder kaum auszuhalten und die Sonne brannte erbarmungslos auf uns herab.
    Am Eingang wurden wir allerdings schnell enttäuscht. Noch bevor wir überhaupt zur Burg gelangten, wurde Eintritt verlangt und Hunde waren auf dem Gelände nicht mehr erlaubt. Im Internet und auch in den Google-Bewertungen hatten wir gelesen, dass Hunde zumindest im Außenbereich bisher willkommen gewesen seien. Vermutlich hatten sich die Regeln im Zuge der Restaurierungsarbeiten geändert.

    So blieb uns leider nichts anderes übrig, als die Burg nur aus der Ferne zu betrachten. Wir machten noch ein paar Erinnerungsfotos, spazierten einmal außen um die Anlage herum und setzten anschließend unsere Reise fort. Manchmal läuft eben nicht alles wie geplant – aber auch solche Momente gehören zu einer Reise dazu.
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  • Nacht 10

    9–10 Ağu, Romanya ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach der kleinen Enttäuschung an der Burg setzten wir unsere Reise fort. Unser nächstes großes Ziel war das Retezat-Gebirge, auf das wir uns schon seit Beginn der Reise besonders gefreut hatten.
    Die Fahrt dorthin verlief angenehm und wir kamen zügig voran. Irgendwann bemerkten wir allerdings, dass wir plötzlich weder Handyempfang noch Internet hatten. Zum Glück hatte ich mich bereits zu Hause gut vorbereitet, alle wichtigen Karten offline heruntergeladen und unseren Stellplatz schon im Voraus herausgesucht. So konnten wir ganz entspannt weiterfahren, ohne auf eine Internetverbindung angewiesen zu sein.

    Am Abend erreichten wir schließlich unseren Schlafplatz – gut versteckt direkt an einem kleinen Fluss und an der Zufahrtsstraße zu unserer geplanten Wanderung am nächsten Morgen. Zu unserer Überraschung waren an einem Sonntagabend noch viele Einheimische dort. In kleinen Gruppen saßen sie zusammen, grillten, hörten Musik und ließen den Abend am Lagerfeuer ausklingen. Wir stellten unser Wohnmobil einfach etwas abseits und konnten die friedliche Stimmung ebenfalls genießen.

    Später am Abend wurden wir dann noch von der rumänischen Gastfreundschaft überrascht. Zwei Einheimische kamen zu unserem Wohnmobil und schenkten uns mehrere frisch geerntete Maiskolben aus ihrem eigenen Garten. Mit einem Lächeln erklärten sie, sie hätten viel zu viele und wir sollten sie unbedingt mitnehmen. Über diese völlig unerwartete Geste freuten wir uns riesig.

    So endete ein eigentlich ganz gewöhnlicher Reisetag mit einer Begegnung, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Oft sind es nicht die großen Sehenswürdigkeiten, sondern genau solche kleinen Momente der Herzlichkeit, die eine Reise wirklich besonders machen. 🌽🏔️🚐
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  • Rezetat Gebirge (Wanderung Bucura See)

    10 Ağustos, Romanya ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute klingelte der Wecker besonders früh. Unser Ziel war eine Wanderung zum Bucura-See, dem größten Gletschersee Rumäniens. Laut Google Maps waren es nur rund 16 Kilometer bis zum Wanderparkplatz. Umso mehr wunderte uns die angezeigte Fahrzeit von über einer Stunde. Zunächst dachten wir, das läge an der fehlenden Internetverbindung und den Offline-Karten.

    Doch schon nach den ersten Kilometern wurde schnell klar, warum die Fahrt so lange dauern sollte. Die Straße war weit entfernt von dem, was wir gewohnt waren. Tiefe Schlaglöcher, enge Passagen und immer wieder Äste, die über unser Wohnmobil und die Scheiben kratzten, verlangten uns und unserem Fahrzeug einiges ab. Tatsächlich erreichten wir den Wanderparkplatz erst nach gut einer Stunde.

    Dort wartete schon die nächste Herausforderung. Der Parkplatz war für größere Wohnmobile eigentlich überhaupt nicht ausgelegt. Mit etwas Glück fanden wir gerade noch eine kleine Lücke, in die wir unser Fahrzeug hineinmanövrieren konnten. Also Rucksack auf, Wanderschuhe festziehen und los ging es. Die anstrengende Anfahrt hatten wir beim ersten Blick in die beeindruckende Berglandschaft schon fast wieder vergessen.

    Auf der Informationstafel stand, dass der Bucura-See in etwa 1 Stunde und 30 Minuten zu erreichen sei. Das klang für uns mit Kind und Hund absolut machbar. Doch je länger wir liefen, desto mehr merkten wir, dass diese Zeitangabe wohl eher für sehr geübte Wanderer gedacht war. Nachdem wir bereits über eine Stunde unterwegs waren und vom See noch nichts zu sehen war, fragten wir entgegenkommende Wanderer nach der verbleibenden Strecke. Die Antwort überraschte uns: „Etwa noch eine Stunde.“

    Kurz überlegten wir umzudrehen, entschieden uns dann aber, weiterzulaufen. Rückblickend war das genau die richtige Entscheidung. Nach insgesamt rund 3½ Stunden und über 400 Höhenmetern erreichten wir endlich den Bucura-See. Die Anstrengung war sofort vergessen. Eingebettet zwischen den Gipfeln des Retezat-Gebirges lag der See ruhig vor uns – ein Ausblick, der jede einzelne Schweißperle wert war.

    Der Rückweg dauerte noch einmal gut zwei Stunden. Völlig erschöpft, aber glücklich kamen wir wieder am Wohnmobil an. Schnell war klar: Heute würden wir nicht mehr weit fahren. Auf der Anreise hatten wir einen schönen Platz an einem Stausee entdeckt. Also nahmen wir noch einmal die einstündige Fahrt über die holprige Bergstraße in Kauf, um dort eine weitere Nacht im Retezat-Gebirge zu verbringen. Nach diesem Tag hatten wir sie uns mehr als verdient. 🥾🏔️🚐
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  • Nacht 11

    10–11 Ağu, Romanya ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach der anstrengenden Wanderung und der erneuten Fahrt über die holprige Bergstraße waren wir einfach nur froh, endlich am Stausee angekommen zu sein. Viel Energie hatten wir nicht mehr. Deshalb packten wir nur das Nötigste aus, wärmten uns schnell eine Dose Eintopf auf und ließen den Abend ganz entspannt ausklingen. Kurz darauf lagen wir auch schon alle im Bett – müde, aber glücklich nach diesem ereignisreichen Tag.

    Am nächsten Morgen wurden wir dafür umso schöner belohnt. Als wir die Tür unseres Wohnmobils öffneten, lag der Stausee ruhig vor uns, während die ersten Sonnenstrahlen langsam über die Berggipfel kletterten und die Landschaft in ein warmes Licht tauchten. Die friedliche Stimmung und dieser traumhafte Ausblick waren der perfekte Start in den neuen Tag und ließen die Strapazen des Vortages schnell vergessen.
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  • Pizzeria

    11 Ağustos, Romanya ⋅ ⛅ 31 °C

    Nach der Bootstour setzten wir unsere Reise fort. Irgendwann meldete sich dann der Hunger und wir beschlossen ganz spontan, heute einmal nicht selbst zu kochen. Also fragten wir kurzerhand Google Maps, wo sich die nächste Pizzeria befindet, und hielten dort einfach an.

    Die Pizzeria lag in einem kleinen, unscheinbaren Dorf. Von außen hätten wir sie fast übersehen, doch die Pizza überraschte uns umso mehr. Sie war frisch zubereitet, reichlich belegt und schmeckte richtig lecker – definitiv eine der besten Pizzen unserer Reise.

    Genau solche spontanen Entscheidungen machen das Reisen mit dem Wohnmobil für uns aus. Ohne großen Plan ließen wir den Tag bei einer richtig guten Pizza ganz entspannt ausklingen, bevor wir anschließend wieder die letzten Kilometer zu unserem Schlafplatz in Angriff nahmen. Manchmal sind es gerade diese ungeplanten Momente, die eine Reise besonders schön machen. 🍕🚐
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  • Bootstouren auf der Donau (Dakerkönigs Decebalus)

    11 Ağustos, Romanya ⋅ ☀️ 32 °C

    Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Donau. Dort angekommen bot sich zunächst ein bekanntes Bild: Überall standen die typischen Souvenirstände, die wir auf unserer Reise schon so oft gesehen hatten. An fast jedem Stand wurde das Gleiche verkauft. Dazu brannte die Sonne erbarmungslos vom Himmel. Selbst an der Donau war es deutlich heißer, als wir es uns erhofft hatten.

    Kaum waren wir aus dem Wohnmobil ausgestiegen, wurden wir auch schon angesprochen, ob wir eine Bootstour machen möchten – genau deshalb waren wir eigentlich hier. Wir fragten noch kurz nach, ob unser Hund mitfahren dürfe und wie viel die Tour kosten würde. Als beides geklärt war, stiegen wir direkt ins Boot und das Abenteuer konnte beginnen.

    Schon nach wenigen Minuten zeigte sich die Donau von ihrer beeindruckendsten Seite. Steile Felswände ragten direkt aus dem Wasser empor und immer wieder eröffneten sich neue Ausblicke. Besonders beeindruckt hat uns die riesige Felsstatue des Dakerkönigs Decebalus, die mit ihren gewaltigen Ausmaßen direkt aus dem Felsen herausragt. Vom Boot aus wirkte sie noch einmal deutlich imposanter als von Land.

    Ein weiteres Highlight war die Fahrt vorbei an der Tabula Traiana, einem römischen Denkmal, das an den Straßenbau unter Kaiser Trajan erinnert. Anschließend führte uns die Tour sogar in die kleine Ponicova-Höhle hinein. Dort wurde es schlagartig angenehm kühl. Durch die dunklen Felsgänge zu fahren und nur das leise Plätschern des Wassers zu hören, war ein ganz besonderes Erlebnis und für uns eines der Highlights der gesamten Bootstour.

    Unterwegs kamen wir außerdem an einem malerisch gelegenen Kloster Mraconia. Zwischen den steilen Felsen und dem ruhigen Wasser wirkte es fast wie aus einer anderen Zeit. Diese Mischung aus Natur, Geschichte und beeindruckenden Bauwerken machte die Bootstour zu einem echten Highlight unserer Rumänien-Reise.

    Nach der Tour schlenderten wir noch ein wenig über die Promenade und gönnten uns zur Abkühlung ein Eis. Lange hielt es uns dort allerdings nicht. Die Hitze war einfach zu drückend, sodass wir beschlossen, unsere Reise fortzusetzen und zum nächsten Ziel aufzubrechen.
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  • Nacht 12

    12–13 Ağu, Romanya ⋅ ☀️ 28 °C

    Da es im Cheile-Nerei-Nationalpark nur wenige geeignete Stellplätze gibt und wir auch nach längerem Suchen keinen Platz fanden, der uns wirklich zusagte, entschieden wir uns kurzerhand, bei einer kleinen Pension nachzufragen. Zu unserer Freude bot diese sogar Stellplätze für Wohnmobile an – und das für nur 75 Lei pro Nacht, was wir als sehr fair empfanden.

    Die sanitären Anlagen mit Toiletten und Waschbecken waren sauber und gepflegt. Eine Dusche gab es zwar nicht, doch für eine Nacht war das für uns völlig in Ordnung.

    Der größte Vorteil war jedoch die Lage. Von hier aus hatten wir am nächsten Morgen nur noch etwa 15 Minuten Fahrt bis zu unserem geplanten Startpunkt. So konnten wir ganz entspannt in den nächsten Reisetag starten und mussten uns keine Gedanken mehr um einen passenden Stellplatz machen. 🚐🌿
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  • Cascadia Bigär Wasserfall

    12 Ağustos, Romanya ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute stand der letzte Ausflug unserer Rumänien-Reise auf dem Programm – die wunderschöne Cascada Beușnița im Cheile-Nerei-Nationalpark. Schon die kurze Anfahrt von unserem Stellplatz verlief entspannt und schon bald machten wir uns zu Fuß auf den Weg.

    Die Wanderung führte durch dichten Wald, vorbei an glasklaren Bächen und einer herrlich ruhigen Natur. Mit jedem Schritt stieg die Vorfreude auf den Wasserfall.

    Als wir schließlich die Cascada Beușnița erreichten, waren wir sofort begeistert. Das türkisfarbene Wasser floss über mehrere moosbewachsene Kalksteinstufen und wirkte fast unwirklich. Dieser Ort strahlte eine unglaubliche Ruhe aus und war der perfekte Abschluss unserer Zeit in Rumänien. Natürlich entstanden auch hier wieder unzählige Erinnerungsfotos.

    Auf dem Rückweg wurde uns langsam bewusst, dass dies tatsächlich unsere letzte Station in Rumänien war. Ein bisschen Wehmut war schon dabei, denn in den vergangenen Tagen hatten wir so viele beeindruckende Landschaften, herzliche Menschen und unvergessliche Erlebnisse kennenlernen dürfen. Gleichzeitig freuten wir uns aber auch darauf, die vielen Erinnerungen mit nach Hause zu nehmen.

    Besser hätten wir unsere Rumänien-Reise kaum abschließen können – mit einem Ort, der die Schönheit dieses Landes noch einmal eindrucksvoll gezeigt hat. 🌿💧🇷🇴
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  • Nacht 13 (Alpaka Farm Ungarn)

    12 Ağustos, Macaristan ⋅ ☀️ 28 °C

    Nachdem wir den Cheile-Nerei-Nationalpark hinter uns gelassen hatten, machten wir uns auf den Weg Richtung Heimat. Wie so oft auf der Rückreise zogen sich die Kilometer gefühlt endlos dahin.

    Relativ spontan beschlossen wir deshalb, den Tag nicht komplett durchzufahren, sondern bereits in Ungarn einen Zwischenstopp einzulegen. Ein kurzer Blick in Park4Night genügte, und wir entdeckten einen Stellplatz auf einer kleinen Alpakafarm. Genau nach unserem Geschmack – ruhig, naturnah und etwas Besonderes.

    Als wir ankamen, wurden wir von den Besitzern herzlich empfangen. Sie waren unglaublich freundlich, versorgten uns mit frischem Wasser und zeigten uns einen schönen Stellplatz für die Nacht. Die ruhige Atmosphäre auf dem Hof tat nach den vielen Kilometern richtig gut und war genau der richtige Ort, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen, bevor wir am nächsten Morgen die letzten Kilometer Richtung Heimat in Angriff nahmen. 🦙🚐
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  • Leuchtturm Podersdorf am See

    13 Ağustos, Avusturya ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach einer herrlich ruhigen und erholsamen Nacht auf der Alpakafarm wachten wir ausgeschlafen auf und starteten ganz entspannt in den Tag. Ohne Zeitdruck frühstückten wir in aller Ruhe und überlegten, wie wir den letzten Reisetag noch ein wenig abwechslungsreicher gestalten könnten.

    Ganz spontan entschieden wir uns deshalb für einen kleinen Abstecher zum Leuchtturm von Podersdorf am See. Eigentlich lag er nicht direkt auf unserer Route, doch solche spontanen Zwischenstopps gehören für uns einfach zu jeder Reise dazu. Dort angekommen, genossen wir noch einmal den Blick über den Neusiedler See und gönnten uns zur Abkühlung ein leckeres Eis.

    Allerdings merkten wir schnell, dass der Ort nicht so ganz unseren Geschmack traf. Es war sehr viel los, überall herrschte Trubel und die gesamte Atmosphäre war uns etwas zu touristisch. Nach einem kurzen Spaziergang beschlossen wir deshalb, unsere Reise fortzusetzen und die letzten Kilometer bis zu unserem nächsten Übernachtungsplatz in Angriff zu nehmen.
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