• Uta Vogel
  • Uta Vogel

China 🇨🇳 und Vietnam 🇻🇳

A 23-day adventure by Uta Read more
  • Dringend notwendiges Abendessen

    November 21, 2025 in Vietnam ⋅ 🌙 19 °C

    Als wir aus dem Wasserpuppen Theater rauskommen, hat Maurice sehr großen Hunger und er steuert das erstbeste Straßen-Restaurant an. Wir sitzen auf den für Hanoi so typischen Ministühlen und Joe bekommt eine Sitzerhöhung (es werden zwei Stühle übereinander gepackt), was ihm auch nicht wirklich hilft. Bestellt wird hier wie meist nach Karte und Abbildung und für unser Essen und die Getränke zahlen wir rund zehn Euro für uns drei. Es schmeckt sehr lecker und macht ausreichend satt.

    Was allerdings gewöhnungsbedürftig ist, sind die Restaurant-Toiletten. Sauber ist anderst, meist gibt es nur eine Toilette oft auch von mehreren Restaurants, sie liegen nicht selten direkt neben der Küche, manchmal hängt das Waschbecken schief oder die Toilette dient gleichzeitig als Abstellkammer für die Reinigungsmittel. Das Toilettenpapier wird in den Eimer neben der Toilette geworfen, und hinzusetzen traut sich niemand, auch wenn fast immer ein Schlauchanschluss daneben liegt, um alles gründlich zu reinigen, das ist also nichts für zart Besaitete.

    Das Essen geht relativ zügig und eigentlich wollten wir direkt nach Hause, doch unterwegs locken verschiedene Massage Salons und wir entscheiden uns ganz spontan zu dritt noch eine jeweils einstündige Ganzkörpermassage zu nehmen. In Summe kostet das umgerechnet 40 € für uns drei und wir fühlen uns hinterher super entspannt. Das hat sich wirklich gelohnt und war ein wunderbares Erlebnis nach dem anstrengenden Sightseeing-Tour Tag.
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  • Ein bisschen Party darf‘s schon sein

    November 21, 2025 in Vietnam ⋅ 🌙 17 °C

    Wir hatten heute ein ganz intensives Programm, waren quasi von 8 bis 8 auf Entdeckungstour bei der ein Highlight das nächste abgelöst hat und doch haben wir Lust, noch mal rauszugehen. Direkt vor unserer Haustür ist so viel los, da muss man schon noch ein bisschen losziehen. Wir schlendern die Partymeile hoch und runter und irgendwann zieht eine größere Reisegruppe an uns vorbei, die dann ein Stück weiter vorne einen kleinen Platz zur Freiluft Diskothek umwandelt. Es sind Polen, die eine Art Betriebsausflug hierher machen mit einem polnischen Reiseleiter. Sie bringen geballte Lebensfreude und so gute Laune mit und tanzen am Ende auch zusammen mit Einheimischen und Backpackern auf Stühlen und Tischen. Wir lassen uns anstecken und feiern mit bis nach Mitternacht. Maurice zieht noch ein bisschen länger um die Häuser, doch wir müssen ins Bett, denn morgen müssen wir wieder früh aufstehen, wir haben um 8:30 Uhr den Bus nach Sapa gebucht.Read more

  • Mit dem Sleeperbus nach Sapa

    November 22, 2025 in Vietnam ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute Morgen heißt es um 6:45 Uhr aufstehen, frühstücken, packen, schnell noch mal ein bisschen Geld wechseln - ich wechsle 400 € und bin ruckzuck Dong-Millionärin - dann machen wir uns auf den kurzen Fußweg zur unscheinbaren Busstation bei einem kleinen Office. Wir müssen unser online gebuchtes Ticket in ein Papierticket tauschen und dann kommt unser Bus auch schon. Man zieht seine Schuhe aus, darf nichts zu essen mit an Bord nehmen und dann bekommt jeder von uns ein eigenes Liegeabteil mit Fernseher, unterschiedlichen Beleuchtungs-Möglichkeiten, Wasser, zwei Decken und einer für Joe und Maurice zu kurzen Liegefläche, deren Rückenlehnen man aber auch verstellen kann. Es gibt kostenloses WLAN und so lassen wir die Landschaft an uns ganz bequem vorbeiziehen. Warum gibt es solche Busse eigentlich nicht in Deutschland frage ich mich?

    Auf halber Strecke hält der Bus an einer Raststätte, wo es Snacks und Getränke zu kaufen gibt. Wir brauchen unsere Schuhe gar nicht anzuziehen, denn es steht ein großer Korb mit Slippern bereit, man hat offensichtlich an alles gedacht. Wir kaufen uns frittierte Kochbananen und gefüllte Taschen, ist beides sehr lecker nach dem spartanischen Frühstück am Morgen.
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  • ÜN July Holy Central Sapa

    Nov 22–24, 2025 in Vietnam ⋅ ⛅ 16 °C

    Bereits um 15:30 Uhr sind wir in Sapa und laufen die 350 m zum Hotel zu Fuß. Unser kleines Hotel in der Lào Cai 6 in Sapa ist uns aufgrund der positiven Rezessionen ins Auge gefallen. Es soll frisch renoviert sein, bequeme Betten haben und der Eigentümer soll sich liebevoll um seine Gäste kümmern und bei Touren unterstützen. Und tatsächlich ist es auch so. Die Zimmer sind klein und sauber, haben vielleicht ein bisschen zu wenig Abstellfläche und man muss sich daran gewöhnen, dass man im Bad duscht, ohne Duschwanne, denn es ist lediglich eine Brausegarnitur an der Wand zwischen Toilette und Waschtisch montiert. Das Beste aber ist die elektrische Heizdecke im Bettchen. Die braucht es hier tatsächlich auch. Dann aufgrund der Kälte und ohne Heizung wird ja alles sehr schnell klamm. Wir zahlen für drei Personen in zwei Doppelzimmern für zwei Nächte rund 50 €, das ist ein super Preis-Leistungs-Verhältnis..Read more

  • Erste Erkundung durch Sapa

    November 22, 2025 in Vietnam ⋅ ⛅ 16 °C

    Nachdem wir die Zimmer bezogen und mit unserem Gastgeber unser Programm für morgen abgestimmt haben, folgen wir seinem Rat und machen einen Spaziergang von rund 2 km Länge zu einem schönen Café-Restaurant mit Aussicht über die Reiseterrassen und die Bahn, die die Stadt mit der Seilbahn auf den Fansipan verbindet. Wir haben Glück mit dem Wetter, es ist noch angenehm und wir erleben noch die Dämmerung, in der die Stadt so richtig zum Leben erwacht.Read more

  • Abendessen im Viettrekking Coffee

    November 22, 2025 in Vietnam ⋅ ⛅ 10 °C

    Es ist früher Abend in Viettrekking Coffee in Sapa – die Dämmerung liegt über den Bergen, und der Himmel ist leider etwas eingetrübt. Der Nebel kriecht langsam in die Täler und von der Terrasse des Cafés hat man einen spektakulären Blick auf die Hoàng Liên-Bergkette und das Muông-Hoa-Tal.

    Auf der Außenterrasse herrscht eine ruhige, beinahe magische Stimmung: Die Luft ist kühl, würzig und leicht feucht – typisch für das Hochland nach Sonnenuntergang. Der Ausblick wirkt fast surreal: Nebelschwaden ziehen über das Tal, und in der Ferne zeichnet sich die Silhouette von Fansipan ab. 
    Wir haben Glück und können sogar den Muông-Hoa-Zahnradbahn-Zug in der Ferne beobachten, wie er sanft durch die Hügel gleitet. Hier essen wir lecker, stimmungsvoll und aussichtsreich zu Abend.
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  • Hotel De La Coupole in Sapa

    November 22, 2025 in Vietnam ⋅ ⛅ 8 °C

    Schon am Hinweg ist mir das Hotel „De La Coupole“ in Sapa aufgefallen, ein luxuriöses 5-Sterne-Hotel, das zur MGallery Collection von Accor gehört und sich durch eine ganz besondere Mischung aus kolonialem Chic und lokaler Bergvolk-Kultur auszeichnet.

    Architektonisch stammt das Hotel vom bekannten Designer Bill Bensley, der für sein kreatives Zusammenspiel aus Eleganz und verspielten Details bekannt ist. Die Gestaltung des Hotels lehnt sich stark an die französische Indochine-Ära der 1920er und 1930er Jahre an – kombiniert mit farbenfrohen Motiven der lokalen Bergvölker, was jedem Zimmer und jedem öffentlichen Bereich einen sehr charakteristischen Look verleiht.

    Mit insgesamt 249 Zimmern und Suiten bietet das Hotel eine Bandbreite vom Deluxe-Zimmer bis hin zu prunkvollen Präsidenten-Suiten. Viele Zimmer haben einen Balkon mit Blick auf die Berge, die Reisterrassen oder den Ort Sapa selbst – ideal, um das Nebelmeer oder die Berglandschaft zu genießen.

    Zu den Annehmlichkeiten gehört ein Indoor-Schwimmbad namens „Le Grand Bassin“ auf der 7. Etage, das mit grünem Marmor, Säulen im Art-Nouveau-Stil und opulenten Beleuchtungselementen gestaltet ist. Außerdem gibt es mehrere gastronomische Einrichtungen – darunter ein Restaurant mit französischer Küche, eine Dachbar „Absinthe“ sowie ein Spa „Nuage“, das Erholung und Wellness in stilvollem Ambiente bietet.

    Was das Engagement angeht: Das Hotel legt Wert auf Nachhaltigkeit und auf die Unterstützung der lokalen Gemeinschaft. Es gibt Initiativen wie die Förderung lokaler Kunsthandwerker, den Einsatz von umweltfreundlichen Materialien und ein Programm zur Unterstützung von Familien in der Region.

    Insgesamt ist das Hotel De La Coupole ein sehr stimmungsvolles, bildschönes Haus, das traditionelle Elemente mit hohem Komfort verbindet, auch schön, wenn man nur ganz kurz seine Blick reinwerfen kann.
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  • Abendtour durch Sapas Altstadt

    November 22, 2025 in Vietnam ⋅ ⛅ 7 °C

    Nach unserem leckeren Abendessen kehren wir noch ein im Le Gecko Café, das uns absolut positiv überrascht. Wir bestellen zwei Stück Kuchen, zwei Smoothies, einen süß-würzigen Geckotee und einen Coco-Kaffee, alles super lecker und in Summe zahlen wir gerade mal 12 €.

    Sehr spannend ist die kulinarische Vielfalt in der Stadt. Es gibt Restaurants, in denen man in einem Hotpot oder auf dem heißen Grill direkt am Tisch essen kann, in anderen Restaurants ist das Grillbuffet angerichtet und man sucht sich etwas aus, lässt grillen. Ein Restaurant hat es mir besonders angetan, da kommt ein heißer Suppentopf in die Mitte, viele frische Zutaten mit Gemüse und Kräutern drumrum auf den Tisch und alles wird nach Lust und Laune im Topf gegart, man fischt sich dann die Dinge, die man essen möchte, mit den Stäbchen wieder heraus. Ist sehr urig und gemütlich, außerdem gibt es dazu passende Livemusik.

    Was wir sehr bedrückend finden, ist, dass die ethischen Minderheiten aus der Region ihre Kinder zur Schau stellen. Die kleinen Mädchen sind hübsch angezogen und müssen zur Musikbox tanzen in der Hoffnung, dass sie einige Spenden erhalten. Jungs tragen ihre jüngeren Geschwister durch die Gegend, teilweise barfuß und in zerrissenen Kleidern. Das berührt unsere Herzen und ist sehr gewöhnungsbedürftig. Dabei unternimmt die vietnamesische Regierung sehr viel und unterstützt Familien durch eine kostenlose Schulbildung. Sie bietet zudem die Möglichkeit, dass Kinder von Montag bis Freitag in der Schule mit Übernachtung und Versorgung bleiben. Wer studieren will, muss einen bestimmten Notenschnitt vorweisen, dann ist auch das Studium kostenlos. Das Problem der ethnischen Minderheiten ist, dass sie meist weder lesen noch schreiben können, dass sie ihre Kinder nicht zur Schule schicken und nicht einmal vietnamesisch sprechen. So können sie sich auch mit anderen Vietnamesen gar nicht unterhalten, was auch im Alltag oder bei der Jobsuche zum Problem werden kann.
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  • Wunderschöne Rollertour rund um Sapa

    November 23, 2025 in Vietnam ⋅ ☀️ 6 °C

    Eigentlich wollten wir heute wieder eine organisierte Tour zu den Hauptsehenswürdigkeiten rund um Sapa buchen, doch unser netter Gastgeber hat uns geraten, alles auf eigene Faust zu machen. Er hat uns zwei Roller für je fünf Euro besorgt, die Tickets für den Fansipan gebucht und als Eticket aufs Handy geschickt und uns die Hauptsehenswürdigkeiten in der Umgebung ans Herz gelegt. Was für eine schöne Idee und am Ende des Tages sind wir ganz begeistert und geflashed. Schöner hätten wir den Tag nicht erleben können. Wir haben außerdem unheimliches Glück mit dem Wetter. Wir hatten fast den ganzen Tag Sonne und einigermaßen angenehme Temperaturen, auch wenn es heute Morgen beim Start um 7:30 Uhr noch sehr, sehr kalt war.Read more

  • Auf dem Fansipan in 3.143 Metern

    November 23, 2025 in Vietnam ⋅ 🌙 6 °C

    Der Aufstieg mit der Seilbahn auf den Fansipan, den „Dach Indochinas“, ist heute bei klarer Sicht und Sonnenschein ein unvergessliches Erlebnis, das fast unwirklich schön wirkt. Heute wird es allenfalls dadurch getrübt, dass Sonntag ist, viele Einheimische unterwegs sind, die Sonne scheint und die Seilbahn morgen in die Revision geht und damit für mehrere Wochen nicht mehr befahren werden kann. Zum Glück sind wir früh dran und kommen damit noch einigermaßen schnell nach oben. Aber das alles nehmen wir gerne in Kauf. schließlich haben wir es in unserem Urlaub noch geschafft, was für ein Glück!

    Schon beim Einsteigen in die Gondel öffnet sich ein Panorama, das mit jeder Minute spektakulärer wird. Die Seilbahn schwebt ruhig aus dem Tal von Sa Pa empor, und sofort breitet sich unter einem das weite Mosaik aus Reisterrassen, kleinen Bergdörfern und tiefen, grünen Tälern aus.

    Mit zunehmender Höhe erscheinen die massiven Berge des Hoàng-Liên-Sơn-Gebirges wie Wellen aus Stein und Wald. Bei Sonnenschein leuchten die Hänge in sattem Grün, die Terrassen funkeln golden, und kleine Flüsse und Wasserfälle ziehen silberne Linien durch die Landschaft. Die Luft ist klar, und die Sicht reicht kilometerweit – man hat das Gefühl, die gesamte Bergwelt Nordvietnams liege wie eine Karte vor einem.

    Je höher die Seilbahn steigt, desto dramatischer wird die Landschaft: tiefe Schluchten, steile Felsspitzen und dichte, mystisch wirkende Nebelwälder, die bei blauem Himmel ein intensives Farbspiel aus Grün, Grau und Himmelblau erzeugen.

    Oben angekommen führt der letzte Teil – je nach Wahl per kurzer Bahnstrecke oder für uns über Treppen – zur Fansipan-Spitze. Der Aufstieg hier oben in der dünnen Luft hat es in sich. Wir halten immer wieder an, machen Pausen, Atem tief durch. Bei Sonnenschein wirkt die Bergstation wie ein heiliger Ort: klare, kühle Luft, ein strahlender Himmel und der markante Gipfelturm, der majestätisch in den Himmel ragt, heute umgeben von vielen glücklichen Gipfelstürmer n. Von dort aus blickt man auf ein endloses Meer aus Bergen, das sich in allen Richtungen ausbreitet. An klaren Tagen wie heute scheint der Horizont grenzenlos. Man fühlt sich gleichzeitig klein und unendlich frei – als würde man wirklich auf dem „Dach“ der Region stehen.

    Der Aufstieg auf den Fansipan bei bestem Wetter ist eine Reise durch verschiedene Klimazonen und Landschaften hinauf zu einem der schönsten Aussichtspunkte Vietnams – ein Erlebnis, sich tief einprägen wird, in unser Erinnerung und in unsere Herzen.
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  • Sunworld - Fansipan Legend

    November 23, 2025 in Vietnam ⋅ ⛅ 11 °C

    Wenn man mit der Seilbahn auf den Fansipan hochfahren will, lässt es sich nicht vermeiden, auch durch die Sunworld zu schlendern. Sie bietet vielfältige Instagram Spots, aber auch einen sehr sehenswerten Tempel und eine Art Freilichtmuseum, in dem Tänze aufgeführt und Produkte der ethnischen Völker aus der Region verkauft werden. Als wir ankommen, rauschen wir daran vorbei, um so schnell wie möglich auf den Berg zu kommen, doch auf dem Rückweg nehmen wir uns die Zeit, gemächlich durch zu schlendern und ein paar Fotos zu schießen. Wir nehmen auch an einer Rum Probe teil und kaufen ein Probier-Paket. Es gibt leckeren Rum mit Pflaumen und mit Apfel und Zimt. Mir gefällt‘s!Read more

  • Der Silber Wasserfall

    November 23, 2025 in Vietnam ⋅ ☀️ 11 °C

    Nicht weit von Fansipan entfernt ist der Silber Wasserfall. Wir steigen wieder sehr steile Teppen hoch, soweit wir kommen und steigen auf der anderen Seite genauso steil wieder ab. Der Weg ist durchweg gepflastert und gut begehbar. Unterwegs treffen wir eine alte Frau, die Täschchen von Hand stickt, sie lächelt uns mit ihrem lückenhaften Gebiss so herzlich an, dass wir ihr ein Täschchen abkaufen.Read more

  • Mittagessen in der Fischfarm

    November 23, 2025 in Vietnam ⋅ ☀️ 12 °C

    Da wir inzwischen doch schon ein bisschen Hunger bekommen haben nach unserer großen Wanderung auf den Fansipan und am Silber Wasserfall, suchen wir ein Restaurant. Google leitet uns zum Farmview Restaurant San Sả Hồ Nhà Hàng, einer Forellenzucht etwas unterhalb der Straße. Die Karte ist vietnamesisch, und der junge Kellner versucht, mir mit dem Übersetzer klarzumachen, dass hier fangfrische Forellen angeboten werden, die dann in verschiedenen Varianten serviert werden. Okay machen wir. Wir können dabei sein, als die Forelle gefangen wird und schon kurz später wird sie uns in Form von Sushi, leckerem Forellenragout vom Grill, als Forellensuppe (etwas unappetitlich mit Gräten und Flossen), frittiert und als leckere Sommer-Rolls serviert. Was für ein Erlebnis. Wir sind begeistert, es schmeckt ausgezeichnet und wir zahlen in Summe gerade mal 32 € inklusive aller Getränke.Read more

  • Spektakuläre Rong May Glass Bridge

    November 23, 2025 in Vietnam ⋅ ☀️ 12 °C

    Das letzte Ziel unserer Radtour ist der Besuch der Rong May Glass Bridge, die wir heute Morgen schon vom Fansipan aus gesehen haben. Von der Hauptstraße aus geht eine Abzweigung rechts die Straße hoch zu einem Parkplatz, wo wir unsere Roller abstellen. Von dort aus fährt ein kostenloser Shuttle Bus die bis zur 28 % steile Straße hoch zum ersten Aufzug, von dort geht’s mit dem zweiten Shuttle zum großen Hauptaufzug, der in der steilen Felswand über 300 Höhenmeter überwindet.

    Wenn man diesen verlässt, steht man auf einem riesigen Glas-Podest mit einem magischen Aussichts-Erlebnis, das sich zwischen Magie und Nervenkitzel bewegt. Während die Sonne langsam hinter den Berghängen versinken möchte, beginnt sich ein feiner Nebel aus den tiefen Tälern hochzuschieben – zunächst wie zarte Schleier, dann wie große, weiße Wellen, die sich lautlos an den Felsen brechen und dazwischen immer wieder großartige Blicke freigeben.

    Die Brücke selbst schwebt scheinbar schwerelos über einer gewaltigen Schlucht. Durch den gläsernen Boden sieht man direkt in die Tiefe, doch im Dämmerlicht wirkt alles weicher, fast surreal. Der Nebel steigt in langen Schwaden an den Berghängen hoch und kriecht über das Glas, sodass man das Gefühl bekommt, mitten in den Wolken zu gehen. Als die Sonne noch einmal durchbricht, färbt sich alles in zauberhaftes Licht – ein Anblick, der zwischen Traum und Theaterkulisse schwebt.

    Oben angekommen kann man entweder über eine Schwebebrücke gehen oder mit der Zipline zurück zum Aufzug fahren. Das hab ich gemacht. Für fünf Euro war das ein schöner Nervenkitzel. Joe hat’s gar nicht so weit geschafft, denn der Aufstieg ist nur was für absolut Schwindelfreie.
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  • Aussichtspunkt Cây Cô Đơn bei Sapa

    November 23, 2025 in Vietnam ⋅ ☀️ 12 °C

    Übersetzt heißt dieser Aussichtspunkt, „Einsamer Baum“. Wir zahlen wieder 20.000 Dong, rund 0,80 € für den Eintritt. Eine Familie hat diesen kleinen Aussichtspunkt hier unterhalb der Straße gebaut und verdient damit ihr Geld. Wir haben sogar Zeit und Muse, ein paar Minuten in die Hängeschaukel zu sitzen, den Ausblick zu genießen und uns die Sonne auf die Nase scheinen zu lassen.

    Genau diese Zeit fällt uns nachher wieder auf die Füße, denn auf dem Heimweg ist die Straße gesperrt. Hier wird eine Hangrutsch beseitigt. Zwei Bagger sind im Einsatz, und wir müssen 30 Minuten warten, bis es weitergeht.
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  • Romantisches Cat Cat Village

    November 23, 2025 in Vietnam ⋅ ☀️ 11 °C

    Unser Tag heute war lang und anstrengend mit vielen wunderbaren Sehenswürdigkeiten und trotzdem möchte ich gerne noch in das Cat Cat Village, eines der bekanntesten und zugleich charmantesten Dörfer nahe Sa Pa im Norden Vietnams. Joe ist so lieb und fährt mich dahin, obwohl die Sonne fast schon untergegangen ist und sich der Mond als feine Sichel über den Bergen abzeichnet. Das Dorf liegt eingebettet in eine spektakuläre Berglandschaft, mitten im Terrassenreisgebiet des Hoàng-Liên-Sơn-Gebirges, und gilt als traditionelles Dorf der H’Mông-Minderheit. Besucher erleben dort eine Mischung aus Naturidylle, kulturellem Erbe und lebendiger Handwerkskunst, ganz sicher aber auch inszenierter Schönheit, die verfängt.

    Schon der Weg ins Dorf ist ein Erlebnis: Ein Panorama aus Reisterrassen, Bambuswäldern und kleinen Holzhäusern begleitet den Abstieg. Cat Cat ist bekannt für seine traditionellen Pfahlhäuser, in denen noch heute alte Handwerksmethoden gepflegt werden. Besonders beeindruckend sind die Werkstätten, in denen Frauen der H’Mông-Gemeinschaft Stoffe weben, Batik herstellen oder Silber schmieden. Die Muster ihrer Kleidung haben eine jahrhundertealte Bedeutung und sind ein wichtiges Element der kulturellen Identität.

    Ein weiteres Highlight ist der Cat Cat Waterfall, ein malerischer Wasserfall, der sich in ein kleines Tal ergießt. In der Nähe befindet sich auch eine historische französische Wassermühle, ein Überbleibsel der Kolonialzeit. Viele Reisende genießen es, dort ein wenig zu verweilen, die kühle Luft zu spüren und die Fotokulissen zu nutzen.

    Cat Cat Village ist zwar sehr touristisch, doch es vermittelt immer noch einen lebendigen Eindruck vom Alltag der Bergvölker. Kinder spielen am Wegesrand, Frauen tragen kunstvoll bestickte Trachten, und überall finden sich kleine Verkaufsstände mit kunsthandwerklichen Souvenirs. Das Dorf bietet zudem tiefe Einblicke in das traditionelle Leben mit einfachen, aber raffinierten Methoden der Landwirtschaft und Tierhaltung. Für uns ist es ein wunderbarer Abschluss eines unvergesslichen Tages.
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  • Abendessen im Viet Deli - Món Ngon Tây

    November 23, 2025 in Vietnam ⋅ 🌙 7 °C

    Das Restaurant haben wir von unserem Gastgeber empfohlen bekommen, es ist fußläufig gut von unserem Hotel aus zu erreichen. Wir hatten einen wunderschönen Abend mit der kleinen Einschränkung, dass die Speisekarte nur vietnamesisch ist. Aber dank KI konnten wir alles übersetzen und haben uns für Hühnchen mit grüner Pfeffersauce, Rindfleisch mit Pilzen und Gemüse und Pferdelende auf dem heißen Stein entschieden, dazu gab es gekochten Reis und frische Säfte und zum Abschluss einen feinen, leicht gesüßten Jasmintee aufs Haus. Wir haben zu dritt und 30 € bezahlt und können das Restaurant uneingeschränkt weiterempfehlen. Das Essen ist super lecker und fein abgeschmeckt und der Service sehr aufmerksam und freundlich.

    Maurice wollte unbedingt noch durch die Stadt ziehen, auf der Suche nach einer Diskothek oder einem Club. Wir gehen zunächst in den Mojitos Club, eine tolle Institution mit Billardtisch, Tischkicker und vielen Spielen, wo sich Reisende aus der ganzen Welt treffen. Wir starten unser Billardspiel und werden zunächst von einem jungen Mann aus Israel angesprochen, der fragt, ob eine Runde mitspielen kann. So spielt Maurice zunächst mit ihm und danach mit drei Deutschen. Ein wirklich cooles Erlebnis! Am Ende landet Maurice in der Diskothek direkt gegenüber unseres Hotels, doch das hält man nur mit Ohrstöpsel aus. Überhaupt ist hier in Vietnam vieles sehr laut, man hört sehr laut Musik, in Diskotheken überdreht man den Lautstärkeregler regelmäßig ganz ordentlich und auf den Straßen wird ständig gehupt. Hier wäre eine Dezibelbeschränkung auf jeden Fall sehr zu empfehlen.
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  • Ha Gian Xanh Resort

    November 24, 2025 in Vietnam ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute Morgen klingelt der Wecker schon um 6:30 Uhr. Um 7:00 Uhr sitzen wir bereits mit gepackten Koffern beim Frühstück und laufen danach zur 500 m entfernten Busstation. Wir sind uns zunächst gar nicht sicher, ob wir am richtigen Ort sind, aber dann kommen noch zwei Chilenen, die den gleichen Bus nehmen wollen. Das beruhigt. Gestern haben wir für 23 € für uns drei einen sieben Sitzer Bus nach Ha Giang gebucht. Joe wollte lieber in bequemen Sitzen fahren, als nochmals in einen Sleeper-Bus zu steigen, in dem die Schlafmöglichkeiten für ihn doch ein bisschen zu kurz geraten und eher auf vietnamesische Menschen abgestimmt sind. Da wusste er wohl noch nicht, was auf ihn zukommen würde.

    Wir fahren durch eine gigantische, sehr abwechslungsreiche Landschaft. Das einzige was stört ist, dass unser Busfahrer kein Englisch spricht, rotzt, was das Zeug hält und bei offenem Fenster lauthals dauertelefoniert. Außerdem betreibt er nebenbei Privatgeschäfte, holt immer wieder Leute ab, nimmt sie ein Stück mit und transportiert Pakete. Gegen Ende der Tour schlägt er sich immer wieder ins Gesicht, um wach zu bleiben. Wir sind auf jeden Fall so was von erleichtert, als wir nach unendlich vielen riskanten Überholmanövern und mit leicht flauem Magen gegen 14 Uhr - früher als ursprünglich geplant - unversehrt Ha Giang erreichen, vietnams nördlichste Stadt (gesprochen wird es übrigens Ha Sang). Die Stadt selbst ist nicht wirklich schön, so steuern wir direkt Mamas Homestay an, das uns von anderen Reisenden empfohlen wurde. Hier möchten wir gerne für Maurice eine Vier-Tagestour auf dem Loop buchen. Die Rezeption ist nicht besetzt, bzw. der Rezeptionist schläft auf dem Sofa, feste eingemurmmelt. Er steht widerwillig auf und fragt lustlos, was wir dann wollten. Wir erklären alles mit Übersetzungs-App, er telefoniert und bestätigt, dass Maurice ab morgen mit auf die Tour gehen kann und um 8 Uhr morgen in unserem Retreat abholen werden würde.

    Im Bus haben wir unsere Unterkunft gebucht und ein Taxi bringt uns dorthin. Es ist eine Ruheoase außerhalb Ha Giangs und ein perfekter Start für unsere Motorrad-Reise auf dem berühmten Loop. Wir haben in den Rezessionen gelesen, dass man direkt in der Unterkunft ein Motorrad leihen und auch ein Teil des Gepäcks für die Reise hierlassen kann. Die Gastgeber sind super freundlich, sie buchen für uns ein Gelände-Motorrad für die nächsten Tage und eine Massage. Während wir all die Dinge erledigen reist gerade eine 15-köpfige Gruppe junger Menschen an, die ab morgen für vier Tage den Loop fährt. Sie werden von einer sehr netten Britin als Reiseleiterin betreut und irgendwie haben wir das Gefühl, dass das für Maurice genau die richtige Gruppe wäre.

    Wir fragen spontan, ob er mitkommen könnte und die Reiseleiterin kümmert sich ganz rührend um ihn und bucht ihn ganz spontan als Selbstfahrer dazu. So ist für ihn heute Abend schon das On Boarding in dieser zauberhaften Umgebung. Was für eine großartige Gruppe. Wir hoffen, dass Maurice sehr viel Spaß haben wird. Unsere Gastgeber bestätigen, dass es eine sehr tolle Reiseagentur wäre und dass man ziemlich viel feiern würde auf der Tour. Wir haben schon herausgefunden, dass Iren, Schotten, eine Deutsche und Kanadier mit am Start sind. Alles weitere wird sich zeigen, doch wir haben ein viel besseres Gefühl als bei Mamas Homestay wo auf uns alles so kalt und unpersönlich gewirkt hat. Also sage ich dort ab und wir bleiben für den restlichen Nachmittag hier in dieser herrlichen Ruhe, wo an der Bar zwar Musik läuft, wir in unserem Zimmer aber von herrlichen Dschungelgeräuschen umgeben sind.

    Das Abendessen ist frisch, schmackhaft und optisch sehr ansprechend zubereitet.

    Für den Preis (22 € für uns drei pro Nacht ohne Frühstück) ein wunderschönes Retreat mit Junglefeeling im einem wunderschönen Garten,. Am Abend haben wir uns noch eine Massage gegönnt und waren zunächst erstaunt, dass die beiden Masseure uns in unserem Zimmer massieren wollten, da herrschte schon das totale Chaos, weil wir unsere Koffer umpacken mussten für den Loop. Also ging’s los mit 20 Minuten Rücken und Beine, dann Elektrobehandlung, Schröpfen und gegen Ende das professionelle Einrenken. Joe hatte schon seit unserer Wanderung im Elbsandsteingebirge Schmerzen in der Schulter, die waren plötzlich wie weggeblasen. Für uns ein kleines Wunder. Wir haben für Freitag gleich noch mal einen Termin gebucht, dann aber in der Physio-Praxis der beiden.
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  • Tag 1 auf dem Ha Giang Loop

    November 25, 2025 in Vietnam ⋅ ☀️ 22 °C

    Von Ha Giang nach Du Già (110 km)

    Bis wir heute loskommen, dauert es ein bisschen. Natürlich wollen wir Maurice und seine Gruppe noch verabschieden und packen danach erst unsere Koffer, wir sortieren, was wir für den Loop mitnehmen und was wir in der Unterkunft lassen möchten. Danach brauchen wir ziemlich lange, bis wir das Motorrad überhaupt gestartet bekommen, dann geht’s zur Tankstelle nach Ha Giang. Weil ich die Karte falsch interpretiere, fahren wir erst noch mal einige Kilometer zurück in die falsche Richtung, bis wir endlich wissen, wo es langgeht. Dann leitet uns das Navi zu einer abgebrochenen Brücke, also wieder umdrehen und zurück bis zur letzten Brücke fahren. Sobald die ersten Berge kommen, überdreht unsere Honda. Hört sich an, als würde sie ständig auf Standgas drehen. Ich google einen Honda Händler und wir haben Glück, der junge Mann justiert mit einem Schraubenzieher ein bisschen nach und Schwuppdiwupp: Die Maschine läuft wieder und zieht jetzt endlich auch ein bisschen besser am Berg.

    Wir fahren zunächst bis Quản Bạ einer malerischen Bergregion, das „Tor zum Himmel“, denn sobald man den steilen Bắc Sum Pass hinauffährt und das berühmte Himmelsstor von Quản Bạ (Heaven’s Gate) erreicht, öffnet sich eine atemberaubende Landschaft aus tiefen Tälern, dramatischen Bergketten und kleinen Dörfern, die sich an die Hänge schmiegen.

    Besonders bekannt ist Quản Bạ für die „Núi Đôi“ – die Zwillingsberge, auch „Fairy Mountains“ genannt. Diese beiden fast symmetrischen Hügel ragen wie zwei perfekte Kuppen aus dem Tal heraus und gehören zu den beliebtesten Motiven des gesamten Ha Giang Loops. Der Legende nach handelt es sich um die versteinerten Brüste einer Bergfee. Besonders eindrucksvoll sind aber auch die Terrassenfelder, die je nach Jahreszeit in unterschiedlichen Farben schimmern: im Frühling smaragdgrün, im Sommer kräftig gelb und im Herbst bronzen.
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  • View Point Đồi thông Ba tiên quán

    November 25, 2025 in Vietnam ⋅ ☀️ 17 °C

    Unsere weitere Route zeigt uns Google Maps und plötzlich sind wir auf einer Bergstraße, auf der uns keiner entgegenkommt und keiner überholt, ein sehr besonderes Gefühl, nachdem wir bis hierhin eigentlich immer von Roller- und Mopedkolonnen begleitet wurden. Nach einer Weile wird’s uns auch ein bisschen mulmig. Ob es hier wohl tatsächlich weitergeht zu unserem Ziel?

    Darüber kann ich gar nicht intensiv nachdenken, denn die Fahrt ist einfach herrlich in der Ruhe und Abgeschiedenheit der einsamen Bergwelt. Ab und an kommen wir an einer kleinen Siedlung vorbei oder wir sehen Roller an der Straße stehen, das hat etwas beruhigendes. Die Straße zieht sich recht lange an einer Gebirgswand entlang und führt über mehrere Pässe über kurvige, teils schmale Bergstraßen, die durch dicht bewaldete Abschnitte, Felsformationen und grüne Berghänge verläuft. In dieser Region kommt man in ein Gebiet mit Kiefernwäldern („rừng thông Yên Minh“), das besonders malerisch wirkt. Der Weg ist nicht einfach: Die Straßen sind schmal, kurvig, es gibt zahlreiche Serpentinen und in manchen Abschnitten fehlt der Fahrbahnbelag oder ein Teil der Straße ist wegen Erdrutsch abgebrochen. Da ist die volle Konzentration meines weltbesten „Easy Riders“ gefragt. Aber genau diese Herausforderung macht das Abenteuer auf dieser Strecke aus, während wir uns Du Già nähern – einem Ort, der wegen seiner ruhigen, fast mystischen Atmosphäre oft mit einem „Dorf der Feen“ verglichen wird.
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  • Aussichtspunkt Lũng Hồ

    November 25, 2025 in Vietnam ⋅ ☀️ 18 °C

    Der Aussichtspunkt Lũng Hồ Lũng liegt auf der Strecke des Ha Giang Loops, etwa zwischen Meo Vac und Du Gia. Von hier aus eröffnet sich eine spektakuläre Aussicht auf die konischen Karstberge, sanfte Täler und Reisfelder, die typisch für diese Region Nordvietnams sind.

    Der Aussichtspunkt ist bei Fotografen sehr beliebt, besonders wegen der ruhigen Natur und dem Panorama über die umliegenden Berglandschaften. Für Wanderer gibt es rund um Lung Ho auch eine kleine Loop–Route. Man kann von diesem Punkt aus einen kurzen, aber landschaftlich reizvollen Spaziergang unternehmen, um die Gipfel und Hänge noch intensiver zu erleben, davon erfahre ich aber erst jetzt, wo ich das Reisetagebuch schreibe. Wir wären aber trotzdem nicht mehr wandern gewesen, denn als wir gegen 14:45 Uhr hier sind, taucht die Sonne schon hinter den hohen Karst-Wänden unter und im Schatten wird es empfindlich kalt, also fahren wir lieber so schnell wie möglich zu unserer nächsten Unterkunft.
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