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2026 Delfino in Spanien

26-päiväinen seikkaillu — PeWo on Tour Lue lisää
  • Matkan aloitus
    22. huhtikuuta 2026

    Anreise Aach - Cognac

    22. huhtikuuta, Ranska ⋅ ☁️ 23 °C

    Der Frühling ist da und damit ist es auch endlich wieder an der Zeit zu campen.
    Ziel in diesem Frühjahr ist Nordspanien; mal schauen, wo es uns in den nächsten 4 Wochen so hinverschlagen wird 😊
    Um den Morgenstau in Luxemburg zu vermeiden und frühzeitig auf einem Campingplatz einzuchecken, klingte heute Morgen um 5.30 Uhr der Wecker und kurz nach 6 ging es los. Die Autobahnen in Frankreich sind immer recht entspannt zu fahren und so kamen wir bereits vor 16 Uhr - nach 890 km - auf unserem kleinen Campingplatz in Bourg Charentes - ganz in der Nähe von Cognac - an. Hier genießen wir 25 Grad und Vogelgezwitscher. Nur ob wir heute Abend direkt in der Nähe etwas zu essen bekommen ist noch fraglich, es herrscht wohl noch Vorsaison 🤷‍♀️.
    Dafür haben wir aber durch Zufall festgestellt, dass hier im Ort in einem alten Schloss der bekannte „Grand Marnier“ Likör hergestellt wird.
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  • Cognac

    23. huhtikuuta, Ranska ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute ging es mit dem Fahrrad nach Cognac.
    Links und rechts der Strecke versteckten sich immer wieder kleine Schlösschen - also quasi Loire im Maßstab 1:4.
    Nach 60 Minuten haben wir die Hauptstadt dieses Weinbrands erreicht. Die einzige in englischer Sprache verfügbare Tour führte uns zu Remy-Martin. Es war auch gleichzeitig die erste Führung für diese Saison, so dass wir nur zu zweit waren.
    Die Tour führte uns in den Herstellungsprozess des Cognacs ein und endete in einer Verkostung. Diese bestätigte, dass Petra und Wolfgang keine wirklichen Weinbrandliebhaber sind. Die Tour selbst war aber recht informativ und ganz modern mit vielen Videos bestückt.
    98 % des produzierten Cognacs werden exportiert, vorwiegend nach USA und Asien. Durch hohe Zölle und Handelsbeschränkungen fahren die Weinbrandhersteller aktuell große finanzielle Verluste ein und versuchen, die Produktion, zu reduzieren, was aber nicht so einfach möglich ist.
    Cognac selbst ist ein nettes kleines Städtchen mit knapp 20.000 Einwohnern. Allerdings sind viele Häuser durch die Verdunstung, die bei der Destillation entsteht, schwarz gefärbt. Manchmal glaubt man sogar, den Alkohol noch zu riechen.
    Heute sind jedoch alle Fabriken aus der Stadt in die Außenbezirke verbannt.
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  • Bayonne / St. Jean de Luz

    24. huhtikuuta, Ranska ⋅ ⛅ 22 °C

    Auf dem Weg nach Spanien wollten wir eigentlich in Bayonne ein oder zwei Nächte bleiben, um die Stadt mit römischen Wurzeln zu erkunden und einen Ausflug nach Biarritz mit dem Rad unternehmen.
    Leider waren alle Hotels ausgebucht, da in Bayonne gerade die alljährliche Schinkenmesse stattfindet, welche seit 1462 gefeiert wird. Es werden 200.000 Besucher erwartet. Immerhin haben wir Bayonne einen kurzen Besuch abgestattet und wissen nun, dass diese Stadt zum einen für den speziellen Schinken bekannt ist und zum andern (weniger den Menschen dienlich) hier das Bajonett erfunden wurde.
    In St. Jean de Luz, 20 km hinter Bayone, haben wir einen schönen Campingplatz direkt am Meer gefunden. Hier werden wir zwei Tage verbringen um dann die Grenze von Frankreich zu Spanien zu überqueren.
    PS: Petra war gerade im Meer schwimmen 😊
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  • Biarritz

    25. huhtikuuta, Ranska ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute radelten wir entlang des Küstenradwegs nach Biarritz und machten unterwegs Halt auf dem Wochenmarkt in Bidart. Biarritz, ein Seebad an der baskischen Küste, erlangte im 19. Jahrhundert Bekanntheit, als Vertreter des europäischen Adels das Fischerdorf als Urlaubsort entdeckten. Die langen Sandstrände sind ein Paradies für Surfer und beherbergen zahlreiche Surfschulen. Das Wahrzeichen von Biarritz, der Rocher de la Vierge, ist ein Felsenriff mit einer Statue der Jungfrau Maria. Über eine Fußgängerbrücke, die Gustave Eiffel konstruierte (wohl ein Frühwerk), ist das Riff erreichbar und bietet einen Panoramablick auf den Golf von Biskaya.
    Höhepunkt für uns war das Fischessen (geniales Tunfischsteak) im Hafen.
    Biarritz ist mondän aber verbaut. Ulf würde sagen: hier möchte ich nicht Tod überm Zaun hängen.
    Zurück auf unserem Campingplatz begrüßte uns endlich die Sonne. Wir sitzen am Strand, genießen ein Ankerbier und lassen die letzten Sonnenstrahlen des Tages auf uns wirken.
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  • Küstenwanderung nach Saint Jean de Luz

    26. huhtikuuta, Ranska ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute Morgen hat uns leider das gleiche Wetter wie gestern empfangen, d.h. es hat morgens beim Frühstücken zwar schon warme 15 Grad, aber bis zum späten Nachmittag verbleibt die Welt unter einer dichten Wolkendecke. Also keine Bergtour mit Rundumblick, sondern eine schöne Küstenwanderung in den Ortskern von Saint Jean de Luz.
    Die Bucht ist der einzige geschützte Hafen zwischen Arcachon und der spanischen Grenze. Dank ihrer Dämme, welche die Stadt vor den wuchtigen Wellen des Atlantiks schützen, hat sich Saint Jean de Luz zu einem berühmten Badeort an der Côte Basque entwickelt.
    Der Ort selbst ist sehr hübsch und besticht durch eine besondere Art von Bäderarchitektur. Die Kirche Saint-Jean Baptiste ist berühmt, da hier Ludwig XIV. im Jahr 1660 die Infantin Maria Teresa von Spanien heiratete und damit den Frieden Spaniens mit Frankreich besiegelte.
    Auch Shoppingseitig gab es einiges zu bestaunen. So existiert z.B. seit 1890 der Familienbetrieb Bayona, der Espadrilles produziert. Waren sie früher klassisch gestreift, gibt es sie inzwischen in mehr als 50 Farben und Formen, mit und ohne Absatz. Jedes Jahr präsentiert Bayona ein neues Modell, mitunter auch mit Durchbruchmuster oder Spitze.
    Nach nettem Mittag essen auf dem Marktplatz und 12 km Fußmarsch waren wir pünktlich um 17 Uhr zum strahlenden Sonnenschein zurück bei Delfino bzw. in unserer Strandbar.
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  • Viva Espania - Gaztelugatxe

    27. huhtikuuta, Espanja ⋅ ☁️ 15 °C

    Nun haben wir Spanien erreicht. Das Wetter hat zwar nicht ganz unseren Vorstellungen entsprochen, aber trotzdem haben wir uns für die Wanderung auf die kleine Insel Gaztelugatze entschieden. Sie ist ein echter Touristenmagnet und selbst in der Nebensaison müssen für das Wochenende vorab Tickets gebucht werden (die für April schon ausgebucht waren). Es liegt nicht nur an der romantischen Lage und dem faszinierenden Weg, sondern die Insel war auch einer der Drehorte (Festung Dragonstone) von „Game of Thrones“. Auch wenn wir die Serie nicht kennen und dies somit für uns kein Grund für den Besuch war, erklärt es dennoch die vielen jüngeren Besucher.

    Die Insel ist etwa 270 Meter lang und 80 Meter breit. Sie ist durch eine Steinbrücke mit dem rund 200 Meter entfernten Festland verbunden. Auf dem höchsten Punkt der Insel (79 Meter über Meeresniveau) steht das ehemalige Kloster San Juan de Gaztelugatxe aus dem 11. Jahrhundert. Die Anlage diente u.a. im 12. und 13. Jahrhundert vermutlich dem Templerorden als Rückzugsort und wurde 1593 von englischen Freibeutern unter dem Kommando von Francis Drake überfallen und geplündert.

    Die Wanderung war zwar nur 6,5 km lang, aber recht schweißtreibend, und so waren wir doch recht froh über die fehlende Sonne. Man startet auf einer Höhe von 250 Metern, wandert runter ans Meer und erklimmt dann die 241 Stufen zur Kapelle.

    In Anbetracht der Regenvorhersagen haben wir uns nach unserem Ausflug aufgemacht nach Santander und uns im Grand Hotel für 2 Nächte eingebucht. Delfino durfte per Aufzug in die Tiefgarage und ist gut abgestellt. Das Hotel liegt schön am Strand mit Meerblick 😉, dafür aber 2,5 km von der Innenstadt (über einen Hügel) entfernt 🫣. So gab es abends noch einen langen Spaziergang zum Abendessen. Die Atmosphäre in der Markthalle und das leckere Essen haben uns aber belohnt.
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  • Santander

    28. huhtikuuta, Espanja

    Oh wie schön, wir wurden nicht vom angesagten Regen geweckt, sondern die Sonne kämpfte sich durch die Wolken. Nach einem üppigen Frühstück ging es daher auf zur Stadterkundung.
    Wir wohnen am Strand von Sardinero und sind umrahmt von chicen Häusern, wie zum Beispiel dem Casino, aus der Belle Epoque.
    Ebenfalls am Meer, auf einer Halbinsel, thront der Palacio Real de la Magdalena, die frühere Sommerresidenz der spanischen Könige. Dank König Alfons dem XIII entwickelte sich Santander Anfang des 20. Jahrhunderts zum Seebad und gilt heute mit seinen Prachtbauten, den eleganten Promenaden, gepflegten Parkanlagen und dem wunderschönen Stadtstrand als eine der Städte Spaniens mit der höchsten Lebensqualität.
    Interessant ist, dass die Stadt auf einem Hügel erbaut ist. Dadurch haben viele Bauten eine tolle Sicht, allerdings ist es oft doch sehr beschwerlich durch die steilen Gassen zu laufen.
    Gut, dass wir für den Rückweg einen Aufzug mit dazugehöriger Rolltreppe entdeckt haben…..
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  • Von Kantabrien nach Asturien

    29. huhtikuuta, Espanja ⋅ 🌧 14 °C

    Leider ist der angekündigte Regen heute wirklich bei uns an der Küste angekommen. Aber wir haben uns nicht entmutigen lassen, haben unsere Sachen gepackt und uns gen Westen aufgemacht.
    Zunächst haben wir das pittoreske, mittelalterliche und autofreie Städtchen Santiallana del Mar besichtigt.
    Unser nächster Halt war die Villa El Capricho in Comillas, ein Meisterwerk des Architekten Antoni Gaudí. Zwischen 1883 und 1885 errichtete Gaudí dieses prächtige Anwesen als Sommerresidenz für den wohlhabenden Mäzen Máximo Díaz de Quijano, der leider ein Jahr vor Fertigstellung des Hauses verstarb. El Capricho ist ein Beispiel für Gaudís orientalistische Schaffensphase. Mit seinen Sonnenblumenornamenten nimmt Gaudí hier bereits den avantgardistischen Jugendstil Europas vorweg.
    In der Hafenstadt Llanes hörte der Regen langsam auf und wir gönnten uns ein spätes Mittagessen.
    Nachdem vorausgesagt wird, dass es in den kommenden beiden Tagen gar nicht oder nur ganz kurz regnen soll, haben wir uns fürs Campen entschieden und einen netten, fast leeren Platz in dem kleinen Ort Cudillero angesteuert.
    Beschrieben wird der Ort wie folgt: “Der Fischerort an der Küste von Asturien, zählt zu den schönsten Küstenorten der spanischen Nordküste. Bunte Häuser klettern die grünen Hügel hinauf, unten schaukeln die Fischerboote im blauen Meer.” Und es ist alles wahr 😊, nur, dass wir 105 Höhenmeter über dem Ort campen, das hat uns keiner vorher gesagt…..so hatten wir einen netten Abendspaziergang und haben das Gläschen Wein gleich wieder abtrainiert.
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  • Radeln an der grünen Küste

    30. huhtikuuta, Espanja ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach Frühstück im Sonnenschein ging es hochmotiviert mit den Rädern an die Küste. Die sehr schön anzusehende, zerklüftete Steilküste bringt es leider mit sich, dass man ständig den einen Berg hinauf und den anderen wieder hinunter fährt. So kamen am Schluss 700 Höhenmeter zusammen und wir danken der Erfindung des E-bikes. Zwischendurch hat es leicht genieselt und nun ist es wieder recht wolkenverhangen, aber trocken…..

    Exkurs: was man hier sehr oft sieht sind Holzhäuser auf Stelzen. Sie sind typisch für Asturien und heißen Hórreos (und in einer größeren Form Paneras). Dabei handelt es sich um traditionelle, quadratische Speicherbauten aus Holz, die auf Steinsäulen stehen, um die Ernte vor Bodenfeuchtigkeit und Nagetieren zu schützen.
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  • Playa del Silencio

    1. toukokuuta, Espanja ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach dem Frühstück wurden Markisen und Aufstelldach eingefahren und es ging mit Delfino ein paar Kilometer an der Küste entlang in das Dorf Novellana.
    Von dort aus wanderten wir auf einem urwaldähnlichen Weg an die Küste und bestaunten nicht nur die Brandung sondern insbesondere den Playa del Silencio.
    Als wir mit FindPenguins für diese Reise starteten und ein Startbild suchten, stießen wir im Internet auf das Küstenfoto.
    Und es ist unglaublich, die Bucht gehört zu den schönsten Küstenabschnitten Nordspaniens und wir waren heute dort, am Playa del Silencio. Trotz Feiertag war es nicht überlaufen und so konnten wir die Wanderung und die Aussichten voll genießen.
    Anschließend versuchten wir unser Glück mit dem VW Bus in den Bergen, aber leider gab es zu viele Wolken und keinen Blick, schade.
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  • Ab in den Süden - Jerez de la Frontera

    2. toukokuuta, Espanja ⋅ ☁️ 17 °C

    Wir haben uns aufgrund der schlechten Wetteraussichten in den nächsten Tagen entschieden die nordspanische Küste vorerst zu verlassen. Die Nase von Delfino nach Süden gerichtet, sind wir über 900 km bis nach Jerez de la Frontera gefahren.
    Die durchgehende Autobahn führte uns anfangs durch den Parque Natural de Babia y Luna, ein schönes Mittelgebirge mit spektakulären Aussichten.
    In Spanien ist ein entspanntes Cruisen angesagt, wenig Verkehr und Höchstgeschwindigkeit 120 km/h. Allerdings kann man oft auch gar nicht schneller fahren, da der Fahrbahnbelag das nicht immer hergibt.
    Die Stadt Jerez war über einige sprachliche Umwege Namensgeber für den Sherry, ein Weißwein, welcher bei den Engländern Gefallen fand. Francis Drake raubte im Jahre 1587 3.000 Fässer und brachte diese nach London. Da die Londoner Jerez nicht aussprechen konnten wurde daraus Sherry.
    Abends um 19 Uhr kamen wir endlich in Jerez und ergattern das letzte Zimmer im B&B. Warum Wolfgang dieses Hotel ausgesucht hat, seht ihr auf dem Bild 😉.
    Wir sind dann in das Zentrum gelaufen und haben uns von der wunderbar lebendigen, pulsierenden Atmosphäre an einem spanischen Samstagabend auf den Gassen einfangen lassen. Man lebt auf der Straße, führt seine chicen Kleider aus, trifft sich bei Sherry, Wein oder Bier und plappert. Gegessen werden meistens Tapas.
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  • von Cadiz zum Torre d.la Peña bei Tarifa

    3. toukokuuta, Espanja ⋅ ☁️ 20 °C

    Beim Frühstück in Jerez konnten wir noch die Vorbereitungen für das heutige Spiel „Jerez“ gegen „Murcia“ beobachten.
    Dann ging es mit dem VW Bus in nur 30 Minuten nach Cadiz. Cádiz ist seit über 3.000 Jahren besiedelt und damit die älteste Stadt Westeuropas. Der Atlantik umschließt die Altstadt von drei Seiten und macht sie damit sehr dem Meer verhaftet. Gepaart mit den wunderbaren Grünanlagen, den Kolonialbauten, den engen Gassen und dem Leben auf der Straße zeigt sich Cádiz als wirklich reizvolle Stadt ( nur die Altstadt, nicht die Industriegebiete drum herum).
    Wir sind hindurchgewandert und haben den Aussichtsturm der Stadt, den Torre Tavira, bestiegen. Nach einem Päuschen auf dem Plaza San Juan de Dios ging es mit Delfino weiter Richtung « Südspitze Europa ».
    Hier auf dem Campingplatz Torre de la Peña kurz vor Tarifa haben wir uns nun für drei Nächte niedergelassen und genießen die Wärme, die Ruhe und den Blick aufs Meer.
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  • mit dem Fahrrad nach Tarifa

    5. toukokuuta, Espanja ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute ging es mit dem Fahrrad auf Tour. Gleich hinter dem Campingplatz beginnt ein Parc natural und der hat uns schwer beeindruckt. Die Küste / die Costa de la Luz ist schon toll, aber das bergige Hinterland steht dem in nichts nach. Unsere „normale“, öffentliche, geteerte Straße führte uns zuerst durch eine Herde von Pferden, dann kamen Schafe, Ziegen, Kühe und sogar Schweineherden 🤷‍♀️
    Ziel war der Ort Tarifa und dort natürlich
    A) der südlichste Punkt des europäischen Festlandes
    B) der Scheitelpunkt zwischen Atlantik und Mittelmeer.
    Der Ort selbst war klein aber hübsch und Kaffee und Kuchen waren lecker.
    Zurück ging es zum Teil an der Hauptstraße entlang, aber es gab dankenswerterweise einen ausreichend breiten Streifen auf beiden Seiten für Radfahrer, so dass wir wohlbehalten auf unseren Campingplatz zurückkehrten.

    Exkurs zur Straße von Gibraltar: die Meerenge wird täglich von rund 300 Schiffen durchfahren, im Jahr also von rund 100.000 Schiffen. Es ist ein reges Treiben auf einer Breite von gerade mal 15 km.
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  • Región Cordoba

    6. toukokuuta, Espanja ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute Morgen haben wir beschlossen, ins andalusische Hinterland zu fahren. Als Abwechslung zu unserem Campingplatz am Meer haben wir einen Campingplatz in einem Pinienwald gefunden. Er liegt im “Parque los Villares”, einem ausgedehnten Wandergebiet. Morgen soll es nach Cordoba gehen und übermorgen auf eine Wanderung - wir sind gespannt.
    Unterwegs sind wir an Gibraltar vorbeigekommen - scheint auf den ersten, fernen Blick kein Ort der Sehnsüchte zu sein.
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  • Ciudad Cordoba

    7. toukokuuta, Espanja ⋅ ☀️ 20 °C

    Wir campen oben im Pinienwald, die Stadt selbst liegt jedoch 470 Höhenmeter weiter unten…..also ging es heute Vormittag im Sauseschritt mit dem Rad hinunter nach Cordoba. Nach einem stärkenden Kaffee nahmen wir an einer 1,5 stündigen Führung (zusammen mit 9 lustigen Damen aus Griechenland) durch die Innenstadt teil. Lucia war aufgeweckt und hat viele Geschichten erzählt.
    Aktuell sind besonders viele Touristen in der Stadt, da die jährliche Fiesta de Patios stattfindet, also der Wettbewerb der schönsten Innenhöfe. In diesem Jahr nehmen 52 Höfe teil, die kostenlos zu besichtigen sind.
    Zum Mittagessen gab es neben Calamares und gefüllten Schweinefleischröllchen als Vorspeise für Wolfgang seine geliebte Tortilla Espaniol und für Petra die Spezialität von Cordoba, eine Gemüsekaltschale, genannt Solmorejo, die eigentlich einfach ein dickflüssigeres Gazpacho ist.
    Das Highlight war die Besichtigung der Mezquita am Nachmittag. Hier befinden sich Moschee und Kathedrale im gleichen Gebäude, das ist einmalig auf der Welt. Die „Ur-Mezquita“ wurde 785 errichtet und war damals die größte Moschee der Welt. Die Kathedrale im Innern entstand ca. 1530. Der Anblick der 856 Säulen ist einfach märchenhaft.
    Beseelt von den Eindrücken erklommen wir anschließend fast schwebend die Berge und erholen uns nun bei einem Bier 🍻
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  • Wandern in der Sierra de Cordoba

    8. toukokuuta, Espanja ⋅ ⛅ 17 °C

    Da unser Campingplatz im Naherholungsgebiet Los Villares und damit in der Sierra de Cordoba liegt, hatten wir das Glück, direkt vom Platz aus los wandern zu können. Bei bestem Wetter ging es 11 km über Stock und Stein, vor allem aber durch herrlich blühende Wiesen und Wälder.
    Durch Zufall kamen wir sogar noch an einem Restaurant am Straßenrand vorbei und stärkten uns mit leckerem Salat,
    Zurück am Platz beschäftigten wir uns mit der Planung der nächsten Tage, insbesondere dem Ausweichen des morgigen Regens.
    Nun haben wir Chili con Carne auf dem Gaskocher zubereitet, alles gepackt und die Abendstimmung genossen.
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  • Flucht vor dem Regen

    9. toukokuuta, Espanja ⋅ ⛅ 17 °C

    Der Regen kam zwar nicht wie angekündigt schon um 7 Uhr, so dass wir doch noch draußen frühstücken konnten, aber kaum fuhren wir um 9.20 Uhr los, da fing es auch schon an zu platschern.
    So nutzten wir den Tag um uns ca. 550 km in Richtung Osten zu bewegen und kamen mit dem letzten Regentropfen in Valencia an.
    Valencia ist mit 840.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Spaniens und wir sind sehr gespannt, was uns hier in den nächsten beiden Tagen erwartet. Nach sehr langer Recherche am Vorabend (wo steht Delfino samt Fahrrädern sicher und es ist zudem Samstag in einer sehr beliebten Stadt) haben wir ein ganz nettes Hotel gefunden und sind von dort rund 40 Minuten bis zum Rathausplatz gelaufen. Es ist sehr viel los in der Stadt, aber sie macht bislang einen sehr sympathischen und aufgeräumten Eindruck.
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  • Valencia Tag 1

    10. toukokuuta, Espanja ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute Morgen haben wir kurz in einem Straßencafe gefrühstückt, um pünktlich um 10 Uhr zu unserer Stadtführung mit dem Fahrrad 🚲 zu erscheinen. Die ersten 1,5 Stunden waren wir alleine mit unserem Guide Eduardo unterwegs, danach gesellte sich noch ein junges Paar aus Bulgarien zu uns.
    In der Stadt ist richtig was los, da jedes Jahr am zweiten Maiwochenende das Fest der Virgin de los Desamparados (Heilige Jungfrau der Hilflosen), der Schutzpratonin der Stadt, gefeiert wird. Die Feierlichkeiten dauern drei Tage, inklusive Feuerwerk, mehreren Prozessionen etc.
    Wir haben auf unserer Tour einen Eindruck gewonnen von den verschiedenen Stadtbezirken, der Altstadt, der Art Deco Stadt sowie der Modernen Stadt und der Ciutat de les Arts i les Ciències. Hierbei handelt es sich um einen spektakulären, futuristischen Kultur- und Freizeitkomplex. Gelegen im ehemaligen Turia-Flussbett, umfasst er u.a. das größte Aquarium Europas (Oceanogràfic) und ein interaktives Wissenschaftsmuseum.
    Nach der Tour radelten wir in weniger als 3 km ans Meer und genossen unsere erste Paella. Sie ist das Nationalgericht der Valencianer.
    Da es Sonntag Mittag war, Kommunion gefeiert wird und zudem die Sonne schien, war einiges los in den Restaurants 🫣, aber wir haben mit Glück im dritten Anlauf einen schönen Platz ergattert und das Treiben bestaunt.

    Exkurs - Überschwemmungen:
    Ca. alle 50 Jahre kommt es in Valencia zu einer großen Überschwemmung, da die Stadt von hohen Bergen umgeben ist und starke Regenfälle die Flüsse über die Ufer treten lassen. Dies war wohl schon immer so und daher liegt beispielsweise auch die ehemals römische Stadt unter Schutt und Schlamm vergraben. Im Jahr 1957 kam es zu einer dieser riesigen Überschwemmungen und die gesamte Altstadt stand unter Wasser. Daraufhin hat man den vormals durch die Innenstadt fließenden Fluss Turia umgeleitet und das alte Flussbett dient heute auf 9 km als Grüne Lunge und Freizeitanlage für die Bewohner der Stadt.
    Die Überschwemmung im Oktober 2024 traf dementsprechend die Randgebiete der Stadt rund um den umgeleiteten Fluss. Diese Gebiete waren in den 60 iger Jahren noch Farmland und unbewohnt und sind erst in den letzten Jahrzehnten besiedelt worden. Heute befindet sich die Stadt in einer Phase des langfristigen Wiederaufbaus und der strukturellen Anpassung an zukünftige Extremwetterereignisse. Von den Zerstörungen von vor 1,5 Jahren ist für einen Touristen nichts mehr zu erkennen.
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  • Valencia Tag 2

    11.–12. toukok., Espanja ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute erkundeten wir die Attraktionen der Altstadt.

    Nachdem die Stadt am Sonntag von den Teilnehmern an der Prozession der heiligen Jungfrau überfüllt war, hofften wir auf ruhigere Gassen. Diese Hoffnung wurde jedoch enttäuscht, da eine große Demonstration für bessere Schulbildung stattfand.
    Die genaue Teilnehmerzahl war schwer einzuschätzen, aber es waren definitiv mehr als am Sonntag. Für uns war es ein faszinierendes Spektakel, obwohl es einen ernsten Hintergrund hatte. Alles verlief friedlich und war perfekt organisiert. Unser gestriger Guide Eduardo hatte uns bereits erzählt, dass in Valencia gerne und oft demonstriert wird.

    Nachdem wir gestern eines der beiden einheimischen Getränke, Aqua de Valencia, probiert hatten, kosteten wir heute das alkoholfreie Getränk Horchata. Horchata ist ein erfrischendes Getränk, das aus Wasser, Zucker und eingeweichten (oder gemahlenen) Erdmandeln zubereitet wird und mit Zimt und Zitronenschalenabrieb verfeinert werden kann. Aqua de Valencia schmeckt definitiv besser, aber Horchata ist auf jeden Fall gesünder.

    Von den vielen Bauwerken, die wir heute besichtigt haben, hat uns die Seidenbörse am meisten beeindruckt. Es handelt sich um einen gotischen Profanbau aus dem 13. Jahrhundert.
    Am Spätnachmittag besuchten wir noch einmal die Ciutat de les Arts i les Ciències.

    Für heute Abend ist ein weiterer Ausflug ans Wasser geplant. Mal sehen, welches Fischrestaurant noch einen Platz für uns hat.
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  • Über Peniscola zum Ebro Delta

    12. toukokuuta, Espanja ⋅ ☀️ 21 °C

    Die Großstadt Valencia hat uns sehr gut gefallen, aber nun ist es wieder an der Zeit, mehr in der Natur zu sein und das Camperleben zu genießen.
    Nach einem leckeren Frühstück in unserem Café um die Ecke ging es raus aus der Stadt, weiter gen Osten. Unser Fahrradguide hatte uns die Kleinstadt Peniscola für einen Stop empfohlen und er hatte Recht. Auf einer Halbinsel liegt die beeindruckende Festung des Mondpapstes “Papa Luna”, also Benedikt XIII. Diesem wurde im Konzil von Konstanz (1414 - 1418) sein Anspruch auf den Papsttitel aberkannt (damals existierten bis zu drei Päpste parallel) und er starb 1423 einsam hinter den Mauern. Erbaut wurde die Festung vom Templerorden.
    Anschließend fuhren wir noch eine Stunde weiter bis ins Ebro Delta. Das Delta ist das Mündungsgebiet des Flusses Ebro in das Mittelmeer und eines der wichtigsten Feuchtgebiete in ganz Spanien und zudem deren wichtigstes Reisanbaugebiet. Große Teile stehen unter Naturschutz und mehr als 400 Vogelarten sind hier zu Hause. Wir haben einen gemütlichen Campingplatz gefunden und werden morgen die Landschaft per Rad erkunden.
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  • Parc Natural Delta de l‘Ebre Tag 1

    13. toukokuuta, Espanja ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute haben wir eine Radtour durch Naturparks und Reisfelder unternommen, sehr interessante Ein– und Ausblicke.
    Ein bisschen störend war, dass - wie in Norddeutschland - der Rückenwind immer von vorne kommt aber mit dem “E” war es kein Problem.

    Das Ebro Delta umfasst eine Fläche von 320 Quadratkilometern, wovon 80 Quadratkilometer als Naturpark einen besonderen Schutz haben.

    Daneben ist das Ebro Delta auch ein wichtiges Anbaugebiet. Hier wird vor allem Reis neben Obst und Gemüse angebaut. Die sumpfige Beschaffenheit des Bodens, der mehrmals im Jahr überschwemmt wird und die klimatischen Bedingungen sind ideal für die Reispflanze, die hier seit dem 17. Jahrhundert angebaut wird. Vorrangig wird die Reissorte Bomba im Ebrodelta angebaut, die für Paella verwendet wird. Aktuell sind alle Felder geflutet und der Reis ist frisch eingesät. Geerntet wird erst wieder im Herbst.

    Die 400 hier vorhandenen Vogelarten geben sich anscheinend vor allem nachts ein Stelldichein. Es ist munter plapperig laut gewesen die ganze Nacht rund um unseren VW Bus.
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  • Parc Natural Delta de l‘Ebre Tag 2

    14. toukokuuta, Espanja ⋅ ☀️ 20 °C

    Auch heute sind wir wieder mit dem Fahrrad losgezogen durch das Reisanbaugebiet. Zu Fuß wäre es doch etwas eintönig geworden, da die Entfernungen größer sind als gedacht und die Gegend nicht so abwechslungsreich ist.
    Mit dem Rad ging es in den Hauptort des Deltas, nach Deltebre, und vor allem an den Fluss Ebro. Er ist mit 910 km der zweitlängste Fluss der iberischen Halbinsel und wird uns auch die nächsten Tage - auf dem Weg in den Norden - begleiten. Er dient hier im Delta insbesondere zur Bewässeung der Reisfelder. Dies erfolgt mittels eines ausgeklügelten, historischen Systems:

    Wasserentnahme:
    Ein Großteil des Süßwassers stammt aus dem Ebro. Bereits flussaufwärts bei Xerta leitet ein Wehr das Flusswasser ab und speist es in große Hauptkanäle.

    Verteilung:
    Von diesen Hauptadern zweigen Hunderte kleinere Kanäle ab, die das Wasser zu den einzelnen Reisfeldern leiten. Insgesamt erstrecken sich die Kanäle im Delta auf eine Länge von über 450 Kilometern.

    Überschwemmung:
    Ab April/Mai werden die Felder geflutet. Die Wasserhöhe auf den Feldern wird über Zu- und Abflüsse reguliert und liegt meist zwischen 5 und 15 Zentimetern.

    Ablauf:
    Im Spätsommer, kurz vor der Ernte, werden die Felder schrittweise abgelassen, damit der Boden für die Erntemaschinen befahrbar ist
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  • Saragossa

    15. toukokuuta, Espanja ⋅ 🌬 17 °C

    Kein Sonnenschein heute Morgen, dafür aber starker Wind. Gut, dass wir uns bereits zur Weiterfahrt entschieden hatten. Es ging in - mehr als 3 Stunden - durch das sehr schöne iberische Randgebirge der Region Aragonien. Dann erreichten wir die fünftgrößte Stadt Spaniens: Saragossa.

    Die Großstadt am Fluss Ebro blickt auf mehr als 2.000 Jahre Geschichte zurück und weist bauliche Merkmale aus der römischen, maurisch-islamischen und christlich-spanischen Epoche auf. Die Catedral-basílica de Nuestra Señora del Pilar de Zaragoza ist die größte und wichtigste Barockkirche Spaniens und das Wahrzeichen Saragossas. Gleich neben der Basilika befindet sich eine weitere prächtige Kathedrale, die kurz und bündig La Seo genannt wird. Schon zu römischer Zeit befand sich an dieser Stelle ein Tempel, später dann eine Moschee und seit dem 12. Jahrhundert schließlich durchweg christliche Gotteshäuser. Zaragoza ist damit die einzige Stadt der Welt mit zwei aktiven Kathedralen.

    Einer der Höhepunkte Saragossas in den letzten Jahrzehnten war die Ausrichtung der Weltausstellung im Jahre 2008. Unter dem Motto „Wasser und nachhaltige Entwicklung“ nahmen 107 Länder an der Expo teil.

    Saragossa ist aber auch berühmt für seinen starken, kalten und oft böigen Nordwestwind namens Cierzo. Aufgrund der besonderen Topografie des Ebrotals wirkt die Region wie ein natürlicher Windkanal. Der Cierzo weht an über 120 Tagen im Jahr und erreicht oftmals Sturmstärken. Der Wind entsteht, wenn sich Hochdruckgebiete im Norden (über dem Kantabrischen Gebirge oder den Pyrenäen) und Tiefdruckgebiete im Mittelmeerraum bilden. Die Luftmassen werden dadurch in das Ebro-Tal gepresst. Wir haben diesen Wind heute auch zu spüren bekommen und mussten trotz 17 Grad mit dicken Jacken spazieren gehen.

    Gegen Abend ging es weiter nach Tudela, der zweitgrößten (aber mit 35.000 Einwohnern durchaus kleinen) Stadt der Region Navarra. Da die Temperaturen hier aktuell nachts auf ca. 5 Grad absinken, haben wir ein Hotel vorgezogen 😉. Unglaublich schwierig war es allerdings, etwas zu essen zu bekommen. Die unzähligen Bars waren entweder von Einheimischen überfüllt (Freitag Abend) oder es gab nur ein zu geringe Auswahl an „essbaren“ Tapas und die Restaurants waren alle ausgebucht. Wir landeten schließlich bei Spareribs und Pizza, nachdem sich eine sehr liebenswerte Gastwirtin unserer erbarmte.
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  • Von Bardenas Reales ins Rioja Gebiet

    16. toukokuuta, Espanja ⋅ ☀️ 12 °C

    Heute Morgen ging es für uns in die Wüste. Besser gesagt in das UNESCO Biosphärenreservat „Bardenas Reales“ in der Nähe von Tudela. Die bizarre Landschaft der spanischen Halbwüste besteht zu einem großen Teil aus ockerfarbenem Lehm. Dieser Lehm ist das Sediment eines urzeitlichen Meeres, welches durch die tektonische Hebung der Iberischen Platte nach und nach verlandete. Die Sedimentschichten der Bardenas Reales de Navarra sind jedoch nicht homogen aus Lehm, sondern bestehen teilweise auch aus härteren Sandstein- und Kalksteinschichten. Durch den Abfluss von Wasser aus den Pyrenäen in das Mittelmeer erodierten die Sedimentschichten unterschiedlich und es bildeten sich die für die Bardenas typischen Barrancos (ausgetrocknete Flussbetten) und bizarre Bergformen heraus.
    Es erinnert einen schon ziemlich an das Monument Valley in America und es war einfach klasse, dort hindurchzufahren.
    Vieles ist militärisches Sperrgebiet, aber an einigen Stellen darf man auch wandern und Mountainbiken.
    Nachmittags zog es uns weiter in die Region La Rioja.
    Wir besichtigten das kleine Weindorf Laguardia, testeten ein erstes Gläschen Wein und haben uns nun in einem Weingut einquartiert.
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