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Koa's 1st adventure

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  • Abenteuer zum höchsten Berg der Algarve

    21 ottobre 2020, Portogallo ⋅ 🌧 17 °C

    Nach unserer Nacht am Straßenrand wurden wir heute morgen mit Sonnenschein überrascht. Das nahmen wir zum Anlass, um zum höchsten Punkt der Algarve zu fahren. Dieser liegt 6km Luftlinie von unserem Standort entfernt und bietet mit seinen 900m einen Ausblick über die Atlantikküste bis zum westlichsten Punkt Europas.
    Und wo wir schon so Nahe sind und auch das Wetter mitspielt, dachten wir uns, das ist eine gute Gelegenheit.
    Gesagt getan... Aus den 6km wurden dann 20km... Auch das ist keine Entfernung, allerdings war die Straße, in die wir abbiegen sollten um auf den Berg zukommen, ziemlich schmal und vor allem steil! Also lieber weiter auf der Landstraße... 3-4 Mal wollte Google Maps und solche Auffahrten hochschicken. Allerdings musste es auch noch etwas anderes geben, da der Aussichtspunkt, laut Fotos, sehr touristisch und mit großem Parkplatz ausgebaut wurde. Also fuhren wir noch weiter und auch die Landstraße auf der wir uns befinden, war nicht ohne. Steile Abhänge und viele Serpentinen, die teilweise sehr eng für 2 Autos (zum Glück kam nichts großes entgegen) waren und das alles ohne Leitplanke.
    Eigentlich überhaupt nicht meins, da bevorzuge ich lieber Rushhour in der Großstadt aber nun waren wir schon mittendrin, also weiter geht's. Nach 40 min Fahrzeit sind wir dann endlich auf eine nicht ganz so abenteuerliche Auffahrt gestoßen, auf denen die Überreste des gestrigen Unwetters noch ziemliche Spuren hinterlassen hatte. Die Straßenarbeiter schauten uns skeptisch hinterher und fragten sich sicherlich, was diese verrückten Touristen da oben wollen, denn mit jedem Höhenmetern, kamen wir den Wolken näher und endlich oben angekommen war die Weitsicht gleich null.
    Bestimmt auch selten, dass man den Aussichtspunkt so vorfindet ...
    Im Anschluss ging es weiter über die Berge, allerdings nicht mehr so abenteuerlich wie der erste Teil und diesmal wieder Richtung Norden. Wer unsere Route verfolgt, wundert sich sicher über die Zickzack Route. Das spiegelt bestens unsere Planung wider... Die aufgrund des Unwetters gleich 0 ist.
    Das Wetter heute ist aber 100mal besser als angekündigt. Und hier im Landesinneren ist es auch wieder viel einfacher zu übernachten. Diesmal haben wir einen tollen Platz neben einer großen Wiese gefunden. Diese Gegend erinnert eher an Nordeuropa und bietet einen guten Kontrast zu den anderen Stops hier in Portugal.
    Zum krönenden Abschluss des Tages gab es selbstgemachte Pizza in unserem Omnia Ofen (ja wir können sogar backen im Van)
    - da ich heute aber schon so viel geschrieben habe, erzähle ich darüber ein anderes Mal
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  • Koa's Meilensteine

    21 ottobre 2020, Portogallo ⋅ 🌧 17 °C

    Nicht nur wir erkunden Meile um Meile auf unserer Reise, sondern auch Koa hat einen neuen Meilenstein erreicht. Das macht einen als Mama und Papa natürlich unglaublich stolz.
    Ich hatte die Tage schon geschrieben, dass Koa bestimmt bald los krabbelt und heute war es so weit... Koa krabbelt!!!
    Ich kann mich bis jetzt sehr gut an seine Meilensteine erinnern, der erste war am 20.Juli, da hatte er sich das erste Mal von Rücken- auf Bauchlage gedreht. Am 2. September kamen seine beiden unteren Zähne und nun kann er sich schon vorwärts bewegen.
    Dabei kommt es mir vor, als ob er erst vor ein paar Wochen zur Welt kam... Wie die Zeit fliegt...
    Mein kleiner Schatz, ich freue mich, dich auf deiner Reise, beim groß werden zu begleiten und bin so überglücklich das du uns begleitest und unser Reiseabenteuer so unglaublich bereicherst.
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  • Kontrastreiches Portugal

    22 ottobre 2020, Portogallo ⋅ ⛅ 17 °C

    Das ist ein Kontrast der mir gefällt.
    Letzte Nacht noch im Landesinneren, in typischen portugiesischen Städtchen und viel Grün und nächste Nacht am traumhaften leeren Sandstrand.
    Ich bin wirklich jedesmal überrascht wie schön die Landschaft im inneren Portugals ist. Es ist so grün, die Vegetation wechselt zwischen Wäldern, Weinanbau, Korkeichenplantagen und Eukalyptusbäumen und Sie gefällt mir sogar besser als die Küste und das ist ein Vergleich auf sehr hohem Niveau. Denn die Strände sind ein Traum, und auch da findet man vor allem Pinienwälder aber es ist allgemein trockener von der Vegetation und leider schmutziger wegen den vielen Touristen.
    Aus diesem Grund werden wir wohl unsere Idee über mögliche Reiseplanungen etwas abändern und auch öfters ins Landesinnere abbiegen.
    Heute aber ist erstmal wieder Strandtag! Wir haben einen tollen Platz gefunden. Er liegt ziemlich nah am Strand. Hier in Portugal ist es ja typisch, dass die Strände von hohen Felsen eingebettet liegen, an vielen Orten sollte man deshalb fit sein, denn der Weg zum und vom Strand haben es in sich, vor allem wenn man nach Stränden sucht, die nicht so stark frequentiert sind. Diesmal sind es vielleicht knapp 30 Höhenmeter Unterschied.
    Wie an vielen Stränden wurden auch hier mittlerweile Verbotsschilder für Wohnmobile aufgestellt, trotzdem entschieden wir das Risiko einzugehen und hier zu übernachten. Zum einen wird hier (mittig in Portugal) nicht so stark kontrolliert wie im Süden und zum anderen ist die Saison bereits vorbei und auch die kleine Strandbar hier ist schon geschlossen. Die Chance, dass die Polizei sich hierher verirrt, sollte also geringer sein.
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  • Kleine Fischerdörfchen & lange Autofahrt

    23 ottobre 2020, Portogallo ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir haben mal wieder sehr gut geschlafen und sind auch wie erhofft ohne Polizei und mit tollem Meerblick in den Tag gestartet.
    Nach unserer Morgenroutine sind wir dann aufgebrochen, da es mittlerweile, für unsere Verhältnisse, ziemlich voll geworden ist. Es sind noch einige Camper eingetroffen und die portugiesischen Fischer treffen sich hier zum morgenlichen Angeln.
    Während der Fahrt habe ich mir ein wenig die Umgebung auf der Karte angeschaut und habe ein kleines Fischerdörfchen entdeckt, dass wir uns nun etwas genauer anschauen wollen. Es liegt in der Bucht von Setubal.
    Alte Holzstege ragen abenteuerlich ins Wasser, die Boote halb auf Grundgelaufen wegen der Ebbe, in der Nase der Geruch nach frischem Fisch und im Ohr das kreischen der Möwen, die sich um einen Fisch streiten. Es ist genau wie ich es mir vorgestellt habe... Hier dreht die Uhr noch etwas langsamer, wahrscheinlich auch ein Grund, warum ich es hier sehr mag.
    Koa ist allerdings etwas wehleidig, seine oberen Schneidezähne werden wohl in den nächsten Tagen durchbrechen und daher ist er nicht so gut drauf. Wer ist das schon bei Zahnschmerzen?
    Wir hatten überlegt noch in eines der Fischrestaurants zu Mittag zu essen, allerdings ist Koa auf dem Weg zurück zum Auto eingeschlafen und deshalb entschieden wir weiterzufahren.
    Wir planten noch einen Stop bei Decathlon ein, um eine Outdoor-Dusche zu holen und haben uns als Ziel nochmals Fonte da Telha ausgesucht, vorher müssen wir allerdings noch unbedingt Wasser auftanken.
    Das waren Final doch sehr viele Ziele und der Tag endete mit einer langen Autofahrt.
    Endlich in Fonte da Telha angekommen haben wir Abendessen gemacht. Für Koa & Nalu gab es Hühnchen mit Kürbis und für uns Hühnchen-Burger und einen tollen Sonnenuntergang.
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  • Dusch- und Badetag

    24 ottobre 2020, Portogallo ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute war es mal wieder ruhiger.
    Wir sind heute nicht weitergefahren, sondern haben lange geschlafen, gekuschelt und gespielt ehe wir aus dem Bett gekrochen sind. Im Anschluss wurde ich verwöhnt mit Eierkuchen zum Frühstück. Eigentlich wollten wir Koa auch mal probieren lassen, der ist aber vor lauter kuscheln und spielen schon wieder eingeschlafen... Pech gehabt.
    Heutiges Highlight war mein erster Badetag im Atlantik in diesem Jahr! Und das, obwohl die Wassertemperatur bei erfrischenden 17 Grad liegt. Aber meiner Haut tut das Salzwasser gut und man spart sich gleichzeitig eine Dusche 😜
    Cris konnte ich nicht überreden, der hat lieber unsere neue Dusche von Decathlon getestet, die auch super funktioniert, pech nur, dass heute keine Sonne schien und auch die Dusche nur 16 Grad Wassertemperatur hatte... da hätte er auch gleich mit mir mitkommen können.
    Am besten hatte es Koa, der durfte natürlich auch nicht fehlen, durfte aber wie ein kleiner Prinz im Waschbecken bei angenehmen 36Grad (aufgekochtem Wasser) seine runden schwimmen (oder eher planschen). Er liebt das Baden so sehr, dass im Nachhinein immer alles unter Wasser steht und so kann sogar MoMo behaupten, gebadet zu haben. Einzig und allein Nalu hat sich gedrückt und hatte nur ihre Pfötchen ins Meer getaucht.
    Morgen soll es mal wieder regnen, deshalb wird morgen wieder Autogefahren. Mal sehen, wo es uns hintreibt. Vielleicht schaffen wir es ja endlich mal nach Peniche, den Ort, in dem wir letztes Jahr den gesamten Sommer verbracht haben. Am Mittwoch/ Donnerstag soll es wahrscheinlich in Nazare große Wellen geben und das ist auf jeden Fall ein Ziel für uns. Dort treffen sich die BigWave Surfer. Aufgrund eines Canyons türmen sich die Wellen an guten Tagen bis 30m hoch. Ein Spektakel was ich dieses Jahr nicht verpassen möchte. Drückt die Daumen🍀
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  • Richtung Norden

    25 ottobre 2020, Portogallo ⋅ 🌧 18 °C

    Heute haben wir mal einen Plan, jedenfalls einen ungefähren. Laut Wettervorhersage soll eine Regenfront von Nord nach Süd ziehen, perfekt für uns, denn wir wollen Richtung Norden.
    Da liegt es Nahe, wenn der Regen kommt loszufahren und zu stoppen sobald wir uns gegenseitig passiert haben. Angepeilt haben wir den Küsten- und Surferort Ericeira.
    Und tatsächlich, genau als wir ankamen hörte es auf zu regnen.
    Es hatte auch Wellen, große sogar, allerdings auch starken Wind. So war es zu windig zum Surfen und zu wellig zum kiten. Wir sind halt Schönwetter-Surfer 😜
    Der Stellplatz lag dafür sehr schön, er war gut zu erreichen, bot viel Platz und lag direkt an einer schönen Bucht. Rechts und links umrahmt von roten Felsen, einer Bar oberhalb mit tollen Panoramafenstern und wenn man um den Felsen herumläuft, wartet ein toller Blick auf den Ort Ericeira.
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  • Zurück ins "alte" Leben

    26 ottobre 2020, Portogallo ⋅ ☁️ 15 °C

    Ich liebe es an einen Ort zu kommen, an dem ich bereits etwas länger gelebt habe. Ich beschreibe es immer gerne mit 2 Büchern... Man klappt ein Buch auf und taucht ein in die Geschichte. Es handelt sich um ein richtig gutes Buch, das so geschrieben ist, dass man sich komplett hineinversetzt und bei dem man keine Lust hat, es zur Seite zu legen und dann schlägt man ein anderes Buch auf, mit einer ganz anderen Geschichte, anderen Umgebung, anderen Menschen und plötzlich ist man tief drin in einem ganz anderen Leben was einem aber auch komplett vertraut vorkommt. So vertraut als ob es nie etwas anderes gab.
    Genauso fühle ich mich heute. Wir haben als erstes auf dem großen Strandparkplatz in Baleal gestoppt und haben einen großen Spaziergang über die beiden Buchten gemacht, haben zurück gedacht an das Leben vor Koa, die Gedanken und Gefühle die uns zum Anfang der Schwangerschaft durch den Kopf gegangen sind und wie es nun tatsächlich ist, mit Koa hier entlang zu laufen.
    Im Anschluss sind wir zu Paul und Pablo in unser "altes zu Hause" gefahren und haben die beiden überrascht. Wir haben viel gequatscht und Koa war ganz aufgeregt so viele neue Menschen kennenzulernen, die so viele verschiedene Sprachen sprechen.
    Den Abend haben wir dannan den Klippen ausklingen lassen.
    Die Sonnenuntergänge hier sind phänomenal. Wir haben sie letztes Jahr fast jeden einzelnen Tag genossen, 9Monate lang, ohne das es irgendwann langweilig wurde.
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  • Magische Lagune

    27 ottobre 2020, Portogallo ⋅ ⛅ 18 °C

    Nach unserem Besuch in Ferrel ging es heute zur Lagune von Obidos. Auch hier haben wir wieder ein paar Freunde überrascht. Tom und Peter betreiben hier eine Kiteschule.
    Hier an der Lagune und vor allem mit den beiden haben wir letztes Jahr viele lustige und schöne Momente geteilt. Dieser Ort hat etwas magisches...
    Es beginnt jedesmal mit einem fremden und einer Frage zur Umgebung, gefolgt von Abenden am Lagerfeuer mit den interessantesten Lebensgeschichten und endet mit neuen Freundschaften. Und genauso war es heute wieder. Diesmal war es Marco mit seiner hübschen Bulldogge Capitao. Er wollte wissen, ob er hier problemlos Zelten kann. Am Abend haben wir dann alle gemeinsam am Lagerfeuer gesessen, selbstgemachte Pizza gegessen und haben unsere Erlebnisse ausgetauscht. Marco zum Beispiel ist mit dem Fahrrad von Hamburg bis nach Portugal gefahren!!!
    Es ist immer wieder schön die unterschiedlichsten Menschen hier kennenzulernen, dass macht dieses Fleckchen Erde zu etwas wirklich besonderem.
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  • Alle pilgern nach Nazare

    28 ottobre 2020, Portogallo ⋅ ⛅ 17 °C

    Egal wen wir treffen, alle wollen die Tage nach Nazare!
    Nazare war (und ist noch immer) ein Fischerstädtchen und war früher mit seiner Wallfahrtskirche Santuário de Nossa Senhora da Nazaré (Heiligtum Unserer Lieben Frau von Nazareth) die wichtigste Wallfahrtsstätte Portugals.
    In diesen Tagen pilgern die Menschen allerdings nicht zur Kirche, sondern zum Meer.
    Ein Tiefseegraben vor Nazaré ist der Grund dafür. In diesem Tiefseegraben mit einer Tiefe von 5000 m und einer Länge von 230 km bilden sich nach heftigen Stürmen massive Riesenwellen.
    Die Wettervorhersage sieht perfekt aus. Mit Windspitzen bis 215 km/h zog nämlich der Hurrikan «Epsilon» über den Atlantik Richtung Norden und versandte Wellenberge an die europäischen Küsten. Hier in Nazare werden dadurch Wellen bis 30m Höhe erwartet!!!
    Und wir wollen live dabei sein.
    Die Straßen sind bereits voll, überall stehen Autos, Camper, die Leute sitzen zusammen und lachen, spielen Musik oder sind bereits auf dem Weg zum Strand. Es fühlt sich an, als ob man auf einem Festival ist.
    Beim letzten Besuch in Nazare hatten wir direkt am Strand geparkt, dafür waren wir bereits zu spät also parkten wir auf einem großen Gelände etwa 500m oberhalb.
    Es ist schon Nachmittag und wir wollen schon mal einen Blick auf die Wellen werfen. Vom Strand aus sieht man nur die Ausläufer, das Weißwasser der riesen Wellen, außerdem hängt, durch die Gischt, eine diesige Glocke über dem Strand. Trotzdem ist es auch heute schon imposant anzuschauen. Wegen der schlechten Sicht sind wir vor auf den Strand und ehe wir uns versehen konnten waren wir klitschnass. Eine Welle hatte das Wasser weiter an den Strand gespült und uns erwischt.
    ...wenn Koa jetzt kein Surfer wird... Gepilgert in den Wallfahrtsort und von der Nazare Welle getauft.
    Aber keine Sorge, es hört sich gefährlicher an als es war.
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  • Nazare on fire

    29 ottobre 2020, Portogallo ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute ist der große Tag und das kann man wörtlich nehmen! Das Meer lieferte, was vom Wetterradar prophezeit wurde.
    Schon vor 7 Uhr hörten wir die ersten"Nachbarn" zum Meer aufbrechen. Auch wir sind heute direkt nach dem Wachwerden aufgestanden. Allerdings dauert es mit Baby ja doch alles immer etwas länger! Als wir gegen 9 Uhr zum Leuchtturm liefen, war es schon rappelvoll auf den Straßen. Aufgeregt kämpften wir uns durch die Menschenmassen und dann sahen wir sie... Wellenberge gigantisch hoch, die Gischt spritzte hinauf bis zum Leuchtturm, der 50m über dem Meeresspiegel auf den Felsen steht.
    Die riesen Wellen brechen weit draußen und trotzdem sind sie beeindruckend hoch. Man kann die Jetski gut erkennen, die Surfer selbst erkennt man hauptsächlich nur an ihrer weißen Spur, die sie mit ihrem Surfboard in die Wellen ritzen. Sie sehen aus wie Legomännchen in den Monsterwellen.
    Cris hatte zum Glück auch an das Fernglas gedacht, dadurch sieht man die gigantischen Wassermassen noch besser. Wie verrückt diese Menschen sind die sich da hineintrauen, egal ob mit Surfboard oder Jetski. Ich bekomme vom zusehen schon Gänsehaut.
    Die Atmosphäre könnte auch nicht besser sein. Menschen aus ganz Europa haben sich hier eingefunden und bejubeln lauthals jede abgerittene Welle.
    Wir können gar nicht genug bekommen und schauen uns dieses Spektakel bis in den Nachmittag hinein an.
    Selbst die Surfer beschrieben diesen Tag als einzigartig, denn es hat einfach alles gestimmt. Ein strahlend blauer Himmel und dazu kaum Wind, ist wirklich eine Seltenheit an guten Wellentagen.
    Es wird gemunkelt, dass heute sogar ein neuer Weltrekord aufgestellt wurde, dass erfahren wir allerdings erst in ein paar Monaten und ist für mich auch nicht relevant. Ich bin einfach nur happy und dankbar dieses Naturschauspiel gesehen zu haben.

    Da man mit einer Handykamera nicht wirklich gut Heranzoomen kann, hänge ich hier noch 2 Links an:
    Spiegel: https://www.spiegel.de/sport/weltrekordwelle-a-…
    Livestream: https://m.youtube.com/watch?v=oE20sMUKyME#
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  • Vorbereitung auf Lockdown

    30 ottobre 2020, Portogallo ⋅ ☀️ 20 °C

    Unser gestriger Ausflug, war noch gerade so realisierbar. Bei unserer Abfahrt aus Nazare hat die Polizei bereits die Zufahrtsstraßen zum Leuchtturm gesperrt und am nächsten Tag haben wir erfahren, dass auch der Fußweg dorthin wegen Überfüllung und Corona ab Mittags geschlossen wurden. Während dem Event haben wir allerdings noch nichts davon mitbekommen. Wir wussten nur das Portugal aufgrund von Feiertagen, die dieses Wochenende anstehen, eine Ausgangssperre von Freitag bis Dienstag verhängt hat. Genauer gesagt, darf man den Bezirk, in dem man sich befindet nicht verlassen. Deshalb haben wir entschieden, zurück zur Lagune zu fahren. Hier kennen wir ein schönes Plätzchen zum stehen, haben gutes Internet und Freunde mit denen wir gemeinsam was machen können.
    Und wie es sich beim Lockdown gehört, haben wir es uns "zu Hause" gemütlich gemacht, haben die Sonne genossen und ein bisschen was am Van gemacht.
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  • Die Tage im Lockdown

    3 novembre 2020, Portogallo ⋅ 🌬 15 °C

    Man kann es gar nicht wirklich als Lockdown bezeichnen. Die Geschäfte, Supermärkte und Restaurants haben geöffnet, das einzige was nicht erlaubt ist, man darf seinen Bezirk nicht verlassen. Nach einigen Tagen Entspannung in Obidos haben wir uns dann raus getraut, denn es wurde Zeit, die Stromreserven aufzufüllen und dazu müssen wir fahren. Wasser und Toilette waren auch mal wieder an der Reihe. Bei dem ersten beiden Bezirkswechseln, war gar nichts, keine Polizei, keinen den es interessiert wo man hin möchte. Erst beim 3. Bezirk gab es eine Polizeikontrolle, ein Auto vor uns, musste auch direkt wieder umdrehen. Uns schaute der Polizist etwas planlos an, wusste wahrscheinlich nicht so recht, wo er uns hinschicken sollte und winkte uns dann einfach weiter. Also alles ganz entspannt.
    Weniger entspannt war es mit Koa. Er war ja generell etwas quackig wegen seinen Zähnen und am Freitagabend hatte er dann auch noch Fieber, bzw. erhöhte Temperatur. Die hatte er auch schon bei seinen ersten Zähnen, daher habe ich mir nicht viele Gedanken gemacht. Am nächsten Abend wurde es jedoch schlimmer. Tagsüber war er ziemlich fit, am Abend dann hatte er dermaßen geglüht. Das Thermometer zeigte 39,55 Grad.
    Da wird einem als Eltern schon etwas anders, er stöhnte vor Schmerzen und Fieber. Wir versuchten es mit Wadenwickel, dies blieb leider erfolglos, später dann gab ich ihm ein Fieberzäpfchen, dass zum Glück auch gleich angeschlagen hat. Jedoch nicht allzulange, 2h später war er wieder im gleichen Zustand. Am nächsten Morgen war dann endlich das Fieber runter aber er sah ganz schön mitgenommen aus. Viel Kuscheln, Bettzeit und Milch haben ihn dann wieder aufgepeppelt.
    Die Zähne sind immer noch nicht durch aber er ist zum Glück wieder Quietschfidel 😊
    Zum Lockdown Abschluss gab es heute noch eine kurze Kitesurfsession in der Lagune. Der Wind war böig und stark, aber es ist immer wieder schön, wenn man auf's Wasser kommt.
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  • Bester Friseur zwischen Berlin&Portugal

    4 novembre 2020, Portogallo ⋅ ☁️ 14 °C

    Den Vormittag haben wir noch mit Tom, Peter und 2 Franzosen an der Lagune verbracht, bevor wir uns auf den Weg nach Ferrel gemacht haben. Beide Orte liegen nicht sehr weit voneinander entfernt, die Fahrzeit beträgt ca. 20 Minuten.
    Der Grund für unseren erneuten Besuch in Ferrel ist mein heutiger Friseurtermin. Nach der Geburt hatte ich, so wie viele andere Frauen, starken Haarausfall und auch die Farbe musste mal wieder aufgefrischt werden. Mein letzter Friseurtermin liegt nämlich schon 14 Monate zurück.
    Ich war bereits letztes Jahr bei Anka und Ihrem Friseursalon Hairtales. Sie ist Polin, hat viele Jahre in London und Barcelona als Friseurin in Topsalons gearbeitet und hat nun seit einigen Jahren ihren eigenen kleinen Salon in Ferrel. Wie viele andere hier, wurde auch Sie von den Wellen angezogen. So sind auch ihre Öffnungszeiten... Die hat sie nämlich nicht, sie richtet ihre Termine nach dem Wellenvorhersagen.
    Sie weiß genau was das Surferhaar (wegen Salzwasser und zuviel Sonne) benötigt und sie schafft es immer wieder, dass es komplett natürlich aussieht.
    Das ist für mich ein perfekter Friseur, wenn niemand sieht das du beim Friseur warst um deine Haare zufärben aber die Haare perfekt aussehen. 😊
    Koa hat auch mal wieder neue Flusen im Kopf... Er zappelt und quengelt bis er endlich auf seinen eigenen Füßen stehen darf. Er zieht sich überall hoch und wird auch schon übermütig in dem er sich dann nicht mehr Festhalten möchte. Wenn er sich etwas in den Kopf setzt, dann ist er stur und ergeizig sein Ziel zu erreichen... Von wem er das wohl hat 🤪
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  • Letzter Tag in Ferrel/Peniche

    5 novembre 2020, Portogallo ⋅ 🌧 15 °C

    Heute ist unser letzter Tag in dieser wunderschönen Ecke Portugals. Wir haben entschieden, wie immer ganz spontan, dass wir den heutigen Tag nochmal hier verbringen. Das hat mehrere Gründe. Zum einen müssen wir nochmal zur Versorgungsstation, um Wasser zu füllen, außerdem wollen wir uns noch von Paul und Pablo verabschieden und der 3. Grund ist das Wetter, denn ab morgen soll es mal wieder regnen. Also lieber heute nochmal Frischluft genießen und morgen dann Autofahren.
    Nach dem Aufstehen sind wir als erstes gemütlich durch die Kartoffelfelder bis zu den Klippen gelaufen, haben von dort nochmal den tollen Ausblick genossen und haben uns dann noch dazu hinreißen lassen, runter an den Strand zu klettern. Unser Lieblingsstand heißt Secret (Geheimnis), was daran liegt, dass es hier einen tollen meist leeren Surfspot gibt.
    Was kein Geheimnis mehr ist, ist die traurige Wahrheit, dass es immer mehr Plastik in den Ozeanen gibt! Zwar sehen die Strände auf dem ersten Blick ziemlich sauber aus, doch wenn man genauer hinschaut, sieht man den Müll an allen Ecken und nur weil die Touristenstrände immer fleißig gereinigt werden, sollte niemand davor die Augen verschließen und lieber 2x überlegen, ob der nächste Artikel im Einkaufswagen aus Plastik sein muss.
    Es ist gar nicht notwendig gleich bei Greenpeace einzusteigen. Oft herrscht nämlich der Gedanke, ich kann nicht komplett auf Plastik verzichten, also fange ich erst gar nicht damit an. Wenn jeder von uns auch nur 1x am Tag auf etwas anderes zurückgreift als einen Plastikartikel, hat man bereits einen kleinen Beitrag geleistet und wie heißt es so schön...
    Kleinvieh macht auch Mist.
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  • Zu Gast auf dem Bio Bauernhof

    6 novembre 2020, Portogallo ⋅ 🌧 15 °C

    Wie erwartet wurden wir heute mit Regengeplätscher geweckt. Ein schönes Geräusch, wenn man warm und eingekuschelt im Bett liegt. Weniger schön sind die einfach nicht trocknen wollenden Sachen, nachdem man mit Nalu Gassi war... nun ja, da müssen wir wohl durch.
    Unser heutiges Ziel haben wir bis zur Abfahrt offen gelassen. Soll es nach Spanien, in den Süden Portugals oder wie geplant Richtung Nordportugal gehen?
    Trotz der nicht so tollen Wetteraussichten haben wir uns für den Norden entschieden und haben uns einen kleinen Bio Bauernhof als Zwischenziel ausgesucht. Dieser liegt etwas weiter im Inland, betrieben von einer super netten Familie aus Lissabon. Seit einigen Jahren betreiben Sie nun diesen kleinen Bauernhof in der Nähe der Stadt Tomar und haben ein Stück Land für Wohnmobile hergerichtet. Dort kann man gut und ohne bedenken parken und sich mit Stühlen und Tisch im Freien ausbreiten, außerdem bieten sie warme Duschen, Toiletten und je nach Jahreszeit verschiedene landwirtschaftliche Produkte an. All diese Leistungen bieten sie kostenfrei an, wenn man zufrieden ist, kann man eine kleine Spende da lassen, ist aber nicht dazu gezwungen. Unsere Nachbarn für die kommende Nacht sind Enten, Hühner, Schafe und Kühe. Wir sind also in bester Gesellschaft und werden uns heute Nacht ganz sicher nicht einsam fühlen.
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  • Herbstliches Inland

    7 novembre 2020, Portogallo ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach dem Nalu heute morgen um 3 Uhr dringend pinkeln musste und den Hahn komplett durcheinandergebracht hat (er dachte wohl, er hat verschlafen und fing kurz nach 3h an zu krähen), war dann auch Koa schon ziemlich früh auf den Beinen, was bei seinen Kletterkünsten auch wörtlich genommen werden kann.
    Der Wecker zeigte 6.30 Uhr, als ich aufstand. Zu allererst gab es wie jeden Morgen eine Tasse Kaffee, gefolgt von einem leckeren Spiegelei Brot mit Wurst, Käse und Tomate. Unsere Gastgeber hatten nämlich frisches Roggenbrot vor unsere Tür gelegt.
    Nach dem Frühstück und einer kleinen Runde mit Nalu, durften wir dann noch aus weiteren frischen Lebensmitteln auswählen. Wir entschieden uns für ein paar Äpfel, Birnen, Mandarinen und einer Knoblauchzehe. Das ist eine super liebe Geste von unseren Gastgebern, die, wie viele andere auch, von Koa und seinen großen blauen Augen, begeistert sind.
    Der Abstecher ins Landesinnere hat definitiv wieder richtig gut getan. Die Farben der Bäume, das Laub und der frische Regen haben dafür gesorgt, dass der Herbst hier Einzug gehalten hat. Auf unserer heutigen Etappe zurück zum Meer kamen wir dann wieder an tollen Landschaften vorbei, diesmal ging es hauptsächlich durch Olivenhaine und kleine urige Dörfer.
    Der neue Stellplatz für heute liegt in einem Vorort von Figueira da Foz, direkt am Strand. Der Parkplatz ist speziell für Wohnmobile vorgesehen und bietet auch eine Ent-& Versorgungsstation. Leider konnten wir von der Umgebung noch nicht viel erkunden, da uns die Regenschauer nach kurzen Spaziergängen immer wieder zurück ins Auto getrieben haben. So war heute mal wieder ein ausgiebiger Spiel- und Kuscheltag mit Koa.
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  • Es kommt oft anders als geplant

    8 novembre 2020, Portogallo ⋅ 🌧 17 °C

    Der Wetterbericht verspricht für die kommenden 2 Tage Regen...
    Aber zum Glück können wir nicht in die Zukunft sehen und so wurden wir widererwartend von strahlendem Sonnenschein geweckt und der Tag sollte auch bis zum Ende so schön bleiben.
    Aus Sorge, dass sich das noch ändern könnte, haben wir hauptsächlich die Sonne und den Strand genossen und haben uns vorgenommen den Ort zu erkunden.
    Costa de Lavos entpuppte sich allerdings als kleines unscheinbares Fischerdorf. Alles wirkte etwas verlassen. Wir gehen davon aus, dass in diesem Örtchen die Reichen aus Porto ihren Zweitwohnsitz in Form eines Ferienhauses haben. Es gibt eine kleine hölzerne Strandpromenade, teilweise war diese aber schon so marode, dass sie eingebrochen oder ganz und gar vom Sand verschluckt wurde. Nichtsdestotrotz fühlen wir uns hier ganz wohl.
    Am Nachmittag beschlossen wir nochmal ins Auto zusteigen, um in der größeren Nachbarstadt Figueira da Foz Wäsche zu waschen. Was sich, wie bereits das Wetter, als voller Erfolg herausstellte.
    Fig. Foz (so ist dieser Ort auf allen Straßenschildern ausgewiesen) hat eine ellenlange, schön angelegte Strandpromenade, der Hauptstrand dahinter ist gut 500m breit, angelegt mit Sportplätzen, vielen Holzstegen und hübschen Strandbars, die im Kalifornischen Streifenlook angemalt sind der Umgebung einen gemütlichen und hippen Touch verleihen, das Hintergrundpanorama bildet der moderne Teil der Stadt mit den vielen Geschäfts- und Hochhäusern. An der Südseite, von der wir kommen, verläuft die Stadtmauer und dahinter verbirgt sich die Altstadt mit den typischen aufwendig gestalteten Hausfassaden.
    Wir sind wirklich positiv überrascht, von dieser hübschen Stadt.
    Wieder am Stellplatz zurück haben wir noch unser Surfskate ausgepackt und die hiesige Skateanlage getestet.
    Leider vergisst man sein Handy immer an den falschen Orten, denn Koa hatte Spaß mit uns gemeinsam auf dem Skateboard herumzudüsen und zum krönenden Abschluss kam auch noch eine skatende Bulldogge mit ihrem Herrchen, die auf der Anlage ihre Tricks geübt haben.
    Nun ja, manche Erinnerungen bleiben unfotografiert, dafür für immer im Gedächtnis.
    Als Zusammenfassung kann man sagen: wir hatten einen rundum gelungenen Tag, ganz anders als geplant.
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  • Auf nach Aveiro

    10 novembre 2020, Portogallo ⋅ ⛅ 15 °C

    Nachdem wir gestern keine Lust hatten loszufahren, dürfen wir uns heute morgen nicht so viel Zeit lassen. Vor uns liegen 1,5 h Fahrzeit um pünktlich um 11 Uhr in Aveiro anzukommen.
    Wir sind nämlich mit Marco verabredet, er kommt von hier und hat einen Mechaniker an der Hand, der unseren Momo wieder fit machen kann.
    Bereits ganz am Anfang unserer Reise hatte ja die Motorleuchte aufgeleuchtet. Eine Werkstatt bei Erfurt stellte fest, dass das AGR Ventil defekt ist. Sie konnten es ausschalten und meinten, dass es demnächst repariert werden sollte. Nun leuchtet es seit ein paar Tagen wieder auf und diesmal kommen wir wohl nicht um eine Reparatur herum.
    Wie das Schicksal es so will, wollten wir ja eh nach Aveiro und genau zu dem Zeitpunkt läuft uns Marco über den Weg und erwähnte, dass er aus dieser Ecke kommt. So passte es perfekt und nun sind wir auf dem Weg Richtung Norden.
    Wir liegen auch gut in der Zeit, bis wir an einem Örtchen namens Mira vorbeikommen. Mira liegt mitten in einem Pinienwald, bereits die Straße vor dem Ort strahlte Ruhe und Gemütlichkeit aus und als wir in den Ort hinein kamen, mussten wir einfach einen kurzen Zwischenstopp einlegen.
    Viele kleine Holzstege umsäumen den See, der wiederum umgeben ist von einer gepflegten und hübsch angelegten Natur liegt. Es wirkt super gemütlich und sehr einladend. Hier machen wir eine kleine Brotzeit und beschießen ein andermal uns mehr Zeit zu lassen, denn heute sind wir nun schon etwas verspätet.
    Kurz nach 11 Uhr kommen wir bei Marco an und stehen vor einem kleinen "Schloss". Marcos Papa hat sich hier seinen Traum erfüllt und dieses Haus ganz allein mit seinen eigenen Händen aufgebaut. Sehr imposant!
    Sofort wurden wir begrüßt von Capitao, der mit seinem tollpatschigen riesen Pfoten und seinem gigantisch großen Kindskopf mit Schlabberbacken auf uns zu kam und uns sofort wiedererkannte. Capitao ist eine englisch amerikanische Bulldogge. Etwas kleiner als Nalu aber 3x dicker. Wir haben ihn sofort ins Herz geschlossen.
    Marco zeigte uns noch "kurz" das Haus, dass von innen genauso imposant war, nur leider auch so kalt wie viele andere Häuser hier in Portugal und dadurch seine gesamte Gemütlichkeit verlor.
    Anschließend ging es zur Werkstatt, da wir so viel gequatscht hatten, war diese nun aber schon geschlossen. So entschieden wir auch etwas zu essen und fuhren zu einem (von 46 oder ähnlich) Cousin von Marco, der ein kleines Restaurant besitzt. Es ist Koas erster Restaurantbesuch und er war ganz fasziniert von all den Menschen, Gerüchen und dem Lärm, denn es ist ein typisch portugiesisches Lokal und alle unterhielten sich lautstark miteinander. Das Essen war einfach aber sehr lecker.
    Nach dem wir alle gestärkt waren, hatte auch die Werkstatt ihre Siesta beendet.
    Sie stellten die gleiche Diagnose wie in Erfurt und sagten, dass sie am Donnerstag die Ersatzteile vorrätig haben und wir gegen 9 Uhr Momo vorbeibringen sollen.
    Wir brachten Marco nach Hause, fuhren noch kurz einkaufen und suchten und anschließend einen gemütlichen Stellplatz hinter den Dünen, von wo sich der Tag noch mit einem wunderschönen Sonnenuntergang verabschiedete.
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  • Wenn aus Reisenden Touristen werden

    11 novembre 2020, Portogallo ⋅ ☁️ 18 °C

    Ich hatte es gestern gar nicht mehr geschafft die hiesige Umgebung zu beschreiben und das obwohl es hier so wunderschön ist.
    Ria de Aveiro ist eine Wasserlandschaft 100km südlich von Porto. Sie erstreckt sich ca. 45 km an der Küste entlang. 
    Wir haben uns zum Übernachten einen Spot in der Mitte zwischen Lagune und Meer ausgesucht. Um genauer zu sein in Costa Nova. Costa Nova besteht aus vielen hübschen gestreiften Häusern, die diese Region ganz besonderes machen. Was uns super gefällt ist, dass man eine riesige Lagune zum Kiten hat und weniger als 5 min läuft bis man am Meer ist, wo man Surfen kann oder Kilometer weit über die Holz-Promenade bis zum Leuchtturm laufen kann.
    Für den heutigen Tag hat Marco sich als Reiseführer angeboten und der Leuchtturm war unser erster Anlaufpunkt. Es ist der höchste Portugals und bietet eine herrliche Aussicht über diese interessante Gegend. Leider ist er wegen Corona momentan geschlossen.
    Also ging es anschließend weiter nach Aveiro. Der Hauptgrund unseres Aufenthaltes.
    Charakteristisch für die Stadt sind die Kanäle mit ihren farbenfrohen Booten (Barcos Moliceiros), die traditionell zur Seetangernte genutzt wurden. Sie erinnern an Venedig.
    Insgesamt gefällt es uns sehr, deshalb verbringen wir den gesamten Nachmittag hier und Marco zeigte uns alle Ecken bis wir müde wurden.
    Am Abend sind wir dann zurück zu unserem Stellplatz gefahren und haben uns in unserem Van zurückgezogen. Denn die Tage sind schön warm mit über 20 Grad, die Nächte kühlen ab auf 10 Grad, durch die feuchte Meeresluft ist es gefühlt noch frischer.
    Also Heizung an und gute Nacht.
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  • Momo's Date mit der Werkstatt

    12 novembre 2020, Portogallo ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute um 9 Uhr hat Momo ein Date mit der Werkstatt.
    Cris hat mich und Koa als erstes bei Marco abgesetzt und anschließend den Van zum Mechaniker gebracht. Mit dem Fahrrad kam er dann zurück zu uns, mit im Gepäck hatte er die typischen kleinen portugiesischen Törtchen (Pastel de Nata), ganz frisch vom Bäcker.
    Es ist ein Blätterteigtörtchen gefüllt mit einer Creme aus Eigelb, Zucker, Milch und Mehl.
    - jetzt kommt noch Halbwissen aus dem Internet 😉 -
    es wird vermutet, dass es bereits vor dem 18. Jahrhundert von den Mönchen des Mosteiro dos Jerónimos in Belém, heute ein Stadtteil Lissabons, hergestellt wurde und es gilt heute international als bekanntester Vertreter der traditionellen portugiesischen Süßspeisen.
    Schmecken tut es sehr lecker und passt hervorragend zu Mate.
    Nach dem Frühstück ging es dann mit Nalu und Capitao zur Lagune. Von Marco sind es ca. 5 Minuten zu Fuß bis zum Ria de Aveiro. Mit Kinderwagen und Picknickdecke gewappnet haben wir es uns dort gemütlich gemacht und Koa konnte in Ruhe sein Vormittagsschläfchen halten, während die beiden Hunde im Wasser gespielt haben.
    Der Hunger trieb dann die Männer zur Mittagszeit zurück zum Haus.
    So startete der Nachmittag mit Pasta, gefolgt von einer warmen Dusche und vielen Tipps und Geschichten über Portugal. Jetzt sind wir definitiv für die nächsten Wochen gewappnet, mit vielen Ideen was wir uns noch alles anschauen können.
    Um 16 Uhr konnten wir dann endlich Momo wieder abholen, nach einem Tag ohne ihm, sind wir super happy das er wieder zurück ist.
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  • Zwangspause in Costa Nova

    18 novembre 2020, Portogallo ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach dem es hier eine Woche etwas ruhiger wurde, gibt es nun eine kleine Zusammenfassung der letzten 5 Tage.
    Am letzten Donnerstag Abend hatten wir ja Momo aus der Werkstatt geholt und den Freitag haben wir gemütlich in Costa Nova ausklingen lassen, bevor es am Samstag wieder auf Tour ging.
    Der Samstag war, nach einer Woche voller Sonnenschein, ziemlich trist und regnerisch und somit perfekt zum Weiterfahren.
    Wir haben uns diesmal für den Weg zwischen Lagune und Meer entschieden und waren überrascht, denn die Wasserpromenade zog sich tatsächlich die komplette Lagune entlang! Für alle die gerne am Wasser spazieren gehen, perfekt ausgebaute 10 km Holz-Promenade teils durch die Städtchen, teils durch die schöne Natur.
    Vorbei ging es auch wieder an Figueira da Foz. Doch als wir in der Stadt die lange Brücke über den Rio Mondego fuhren, leuchtete plötzlich wieder die Motorleuchte auf. Oh nein...
    Wir überlegen nicht lange und drehten um. Da uns Momos Reparatur 500€ kostete, wäre es einfach sinnlos eine andere Werkstatt anzufahren und so hoffen wir lieber auf Gewährleistung. Doof nur, dass es jetzt Samstagmittag ist und die Werkstatt erst am Montag wieder öffnet.
    So ging es zurück zu unserem Stellplatz zwischen Lagune und Meer und dort verbrachten wir auch das gesamte durchwachsene Wochenende. Montagmorgen Punkt 9 Uhr standen wir dann allesamt vor der Werkstatt. Die Lampe leuchtete noch immer. Der Mechaniker bat uns zu wenden und das Auto vor der Garage zu parken. Gesagt. Getan.
    Und plötzlich... wie sollte es anders sein... war die Motorleuchte wieder aus.
    Ich Frage mich, warum es so oft zu diesen dämlichen Vorführeffekten kommt? Das ganze Wochenende leuchtete diese doofe Lampe und nun? Einfach aus. Trotzdem schaute er sich Momo nochmal an und tatsächlich schien dieses neue Ventil nicht richtig zu arbeiten. Er bestellte Momo für den nächsten Tag zum erneuten reparieren zur Werkstatt und so verbrachten wir den Dienstag mal wieder bei Marco, deren Gastfreundschaft ich hoch zu schätzen weiß. Der Dienstag verging und als die Werkstatt sich am Nachmittag meldete, freuten wir uns darauf Momo abzuholen um endlich weiterzufahren.
    Ich habe nämlich das Problem, wenn ich aus irgendeinem Grund nicht wegkomme, fühle ich mich gleich wahnsinnig eingeengt, dabei gibt es definitiv schlimmere Orte an denen man verweilen muss.
    Die Nachrichten von Nuno, dem Mechaniker, waren leider nicht die, die wir hören wollten. Er ist noch nicht fertig. Wir können zwar Momo heute erstmal abholen, damit wir übernachten können aber morgen muss er nochmals hin.
    Nun ja, was soll man machen.
    Einen Tag später wieder das gleiche Prozedere. Koa, Nalu und ich zu Marco. Cris brachte Momo weg und kam mit dem Fahrrad zu uns zurück. Zum Glück ist das Wetter seit Montag wieder schön und zum Glück dürfen wir die Tage bei Marco verbringen, trotzdem sind die Tage lang, vor allem für Koa. Koa's Bewegungsdrang wird immer größer. Er will sich gerne frei und selbstständig bewegen. Krabbeln, Hochziehen und Stehen. Nur leider ist der Boden im gesamten Haus so kalt, dass wir ihn nicht lange absetzen können oder wollen. So verbringt er viel Zeit im Arm oder im Kinderwagen und trotzdem ist er glücklicherweise ziemlich entspannt und ruhig. Erst zum späten Nachmittag wird er etwas unruhiger.
    Zudem kämpfte er ja die letzten Wochen mit seinen oberen Schneidezähnen, die es heute nun endlich durch geschafft haben 🥳
    Am Abend bekamen wir dann endlich unseren Momo zurück und machten uns direkt auf Richtung Süden, mit der Hoffnung dass Momo wieder gesund ist.
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  • Leben im Hier und Jetzt

    20 novembre 2020, Portogallo ⋅ ☀️ 19 °C

    Momo geht es wieder gut, die Leuchte ging nicht wieder an und wir hoffen, dass bleibt so. Wir sind am Mittwochabend noch eine Stunde bis nach Fig. Foz gefahren. Da es schon dunkel war als wir ankamen, entschieden wir zum selben Stellplatz zu fahren, an dem wir bereits einige Tage zuvor verbracht hatten.
    Der Abend war schön mild, mit angenehmen 17 Grad und auch der nächste Tag war sommerlich warm.
    Wir tranken Mate am Meer, Koa buddelte im Sand und Nalu jagte ihrem Stöckchen nach. Ich liebe und schätze diese Momente sehr, weg von Hektik und Stress und eintauchen ins Hier und Jetzt.
    Nach diesem wunderschönen Vormittag ging es dann trotzdem noch ein Stück Richtung Süden.
    2 Stunden Fahrzeit lagen hinter uns und aufgrund der sommerlichen Temperaturen war es einfach zu schade noch länger zu fahren. So endeten wir mal wieder an der Lagune von Obidos.
    Am nächsten Morgen, hing der Nebel noch tief über der Lagune aber die Sonne kämpfte sich mehr und mehr durch. Man konnte richtig mitverfolgen, wie die Sonne mit ihrer Wärme den Nebel verscheuchte.
    Wir kuschelten noch alle etwas im Bett und als wir fertig mit frühstücken waren, war der Nebel so gut wie verschwunden. Die morgenliche Ruhe hing allerdings noch immer über der Lagune,ein paar Fischer und Muschelsammler waren schon unterwegs, ansonsten war es ganz friedlich. Es wehte kein Lüftchen, was dafür sorgte, dass die Lagune glatt wie ein Spiegel in der Morgensonne lag. Wir wanderten am Strand der Lagune bis vor zum offenen Meer, dort peitschten die Wellen an den Strand und sorgten für das komplette Gegenteil.
    Koa schlief währenddessen in der Trage seine 2. Siesta. Es war mal wieder ein perfekter Morgen!
    Wir blieben noch den gesamten Tag am Strand und erst am späten Nachmittag fuhren wir weiter nach Baleal.
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  • Eierkuchen im freien

    21 novembre 2020, Portogallo ⋅ ☀️ 18 °C

    Der Sommer ist diese Woche zurück und wir genießen es in vollen Zügen. Kaum vorstellbar dass in einer Woche schon der 1. Advent ist.
    Wir sind noch immer in Baleal und wollen auch hier bleiben, bis das Wetter wieder schlechter wird.
    Bei diesen Temperaturen müssen wir natürlich draußen frühstücken, was während dieser Reise noch nicht oft der Fall war, da es morgens und abends einfach zu frisch und dadurch zu ungemütlich ist draußen zu essen.
    Heute gab es für alle Eierkuchen. Eine Premiere für Koa, die er mit Genuss verschlungen hat. Die arme Nalu muss nun auch ihre geliebten Eierkuchen teilen und noch hat unsere kleine Raupe Nimmersatt kein Interesse sein Essen mit der Nalu zu teilen.
    Ansonsten war es ein chilliger Tag. Wir waren kurz Wasser füllen und haben mal wieder einen fantastischen Sonnenuntergang genossen.
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  • Arbeitsteilung

    22 novembre 2020, Portogallo ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute haben wir es zum ersten Mal geschafft, uns die tägliche Arbeit aufzuteilen. Wir reden schon lange davon aber tatsächlich hinbekommen haben wir es bis jetzt nicht. Es geht um die täglichen Haushaltsaufgaben und die Vereinbarkeit mit Koa seinem Tagesrhythmus, denn Koa schafft es meist nicht im Kinderwagen oder am Strand zu schlafen, da ist alles andere so viel spannender. Die Quittung bekommen wir dann später, wenn er gegen 18 Uhr unruhig und müde wird.
    An sich ist er ein guter Schläfer aber wenn er vor 19 Uhr einschläft, dann ist er gegen 5 Uhr wach und das ist uns definitiv zu früh.
    Wir haben beschlossen, dass er seine heutige Siesta im Van macht. Cris ist in der Zeit mit dem Fahrrad los und hat die Wäsche gemacht, während ich versucht habe ihn zum Schlafen zu bringen. Zum Glück können wir unseren Bettbereich komplett abdunkeln und mit etwas Meeresrauschen über die App (da ist man schon so nah am Meer aber es geht doch nicht ohne Smartphone 🤪) gelang es ihm relativ schnell einzuschlafen.
    Währenddessen habe ich den Van geputzt.
    Es hat sich gelohnt. Ganze 2 Stunden hatte er geschlafen und das ist für ihn mehr als gut. Man merkt es auch gleich an seiner guten Laune.
    Aber auch am Vor- und Nachmittag haben wir uns heute gut eingeteilt. Am Vormittag war Cris mit Koa unterwegs, so konnte ich das wichtigste abarbeiten und nachmittags war ich dann mit ihm und Nalu am Strand, so hatte Cris Zeit für sich und seine Aufgaben.
    Vielleicht schaffen wir es ja endlich einen Rhythmus zu finden, auch wenn wir gerne viel gemeinsam machen ist es manchmal einfach besser sich mehr aufzuteilen
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