Ab in den Süden, eine längere Anreise
28 februari 2024, Spanje ⋅ ⛅ 12 °C
Was für eine Anreise nach Mallorca. Wir rollen schon los, dann stoppt die Machine und rollt zurück zum Gate. Das untere Licht funktioniert nicht. Warten auf den Techniker. Licht geht wieder, Techniker weg. Papiere sind nicht vollständig vom Techniker ausgefüllt. Noch mal neu Arten auf den Techniker. Das Flugzeug rollt wieder los, dann der Ruf nach einem Arzt. Es ist einer an Bord. Zurück zum Gate. Warten auf Sanitäter. Frau verlässt Flieger. Check, ob das Handgepäck zugeordnet werden kann. Nun sitzen wir schon über 3 Stunden im Flugzeug. Es gibt nix zu trinken. Meine Sitznachbarin tröstet sich damit, dass sie nun 400 Euro erstattet bekommen müsste. Na, da bin ich mal gespannt, ob RyanAir wirklich zahlt.
Zum Hostal Amistad bzw. Hotel teilen wir uns nun ein Taxi. Um kurz vor 23 Uhr bin ich in Paguera. Die Rezeption meines Hostels hat geschlossen, aber ein Zettel informiert mich, wo mein Zimmer ist.Meer informatie
Caló de Monjo - Cap de Antritxol - Campo
29 februari 2024, Spanje ⋅ ☀️ 16 °C
Peguera, Donnerstag, den 29. Februar 2024
Es ist noch unter 10 *C als ich heute Morgen meine Wanderung von Paguera zum Cap Andritxol starte, und ganz schön kalt in der Sonne, denn der Wind weht kalt. In meinem Tagesrucksack packe ich noch die Daunenjacke ein. Sicher ist sicher.
Ich komme noch an einem Supermarkt vorbei, denke aber, dass ich unterwegs ja Wasser nachkaufen kann. Ja, ja … auf dem Rückweg kaufe ich mir erst hier in Peguera eine große Flasche Wasser.
Zurück zum Morgen: es geht zuerst am Strand entlang und dann eine steile lange Treppe hoch mit sehr unterschiedlich hohen Stufen. Puh! Mein erste Midlayer wandert in den Rucksack. Schließlich verlasse ich den Ort. Ich komme noch an zwei kleinen Felsstränden vorbei. Aber das Wasser ist mir eh noch zu kalt.
Und so geht es durch mit niedrigen Bäumen bewachsene Felslandschaften mal runter aber meist hoch bis zu einem Turm. Der heißt natürlich Torre de Cap Andritxol. Unten im Ort waren kaum Menschen und Autos unterwegs. Hier oben immerhin noch insgesamt acht andere Wanderer. Aber den Platz direkt am Kap, mit Blick steil nach unten ins Meer - so toll - den habe ich eine ganze Weile für mich allein. Und es ist sogar windgeschützt! Da brauche ich meine Daunenjacke nicht.
Mein Wasser ist aufgebraucht. Es nützt nix, ich mache mich auf den Weg weiter nach Camp de Mar. Der Ort liegt noch weitgehend im Winterschlaf. Nur zwei Bars sind geöffnet. Ich bekomme dort dann einen guten Café von Leche und Mineralwasser für 4 Euro. Das finde ich okay. Mittlerweile habe ich in meinem Rucksack schon meine beiden dünnen Midlayer verstaut. Nun wechsele ich von langer Hose zu kurzer Hose.
Und nun zurück wieder durch Wald, über Felsen, an einer alten Finca (Lost Place) vorbei. Tolle Aussicht von hier wieder.
Und schließlich bin ich nach 14,3 km wieder im Hostal. 360 m hoch, 360 m runter, höchster Punkt 180 m. Eine echt schöne Tour, trotz der Hotelbauten.Meer informatie

ReizigerSehr tolle Bilder. Wecken Erinnerungen von einem Wanderurlaub bei Paguera wach, als ich zwölf war. Weiterhin viel Freude und gutes Wetter!

ReizigerAls ich 2000 dort wandern war, hatte gerade Claudia Schiffer, die Hälfte vom Cup Andritxol, inklusive Turm gekauft und hatte begonnen das ganze einzuzäunen, damit ihr niemand von oben in ihren Pool schauen kann! Da war aber richtig Aufstand und nachts wurden die schon aufgestellten Zaun Pfosten von Einheimischen wieder abgesägt! Ich war dreimal dort oben und habe es mit eigenen Augen gesehen! Offenbar hat sie sich nicht durchgesetzt!😁👍

ReizigerUnd ich hatte mich schon gefragt, was diese dämlichen kaputten Zäune hier sollen.
Port d‘Andratx - Blick auf Isla Dragone
1 maart 2024, Spanje ⋅ ☀️ 13 °C
Peguera, Freitag, 1. März 2024
Heute wollen wir bei Port Andratx eine Runde wandern.
Die Bushaltestelle ist dicht beim Hotel, es nieselt etwas, aber die Sonne soll spätestens in einer Stunde rauskommen. Wir machen uns noch Gedanken, ob man überhaupt noch Tickets im Bus kaufen kann, oder ob das nur noch online per App geht. Aber welche freudige Überraschung: heute kostet das Ticket Nix.
Eine halbe Stunde später laufen wir dann los. Vorbei an den mittelgroßen, größeren, sehr viel größeren und den Mega-Yachten im Hafen von Port Andratx. Es geht jetzt erstmal nur bergauf. Uns wird warm. Wir sehen noch einen kleinen Regenbogen und dann ist es auch vorbei mit dem Regen. Ausgeschildert ist der GR221 hier nicht. Ab und an sieht man kleine Steinhaufen zur Orientierung. Aber die Wander-App Komoot hilft bei der Wegbestimmung. Unser Ziel ist „es Tres Pigons“ , ein Bergkamm 308 m), von dem man einen tollen Blick auf die Isla oder „sa Dragonera“ hat. Mallorquinisch ist übrigens etwas anders als das „Castellano-Spanisch“. Zwei Männer kommen uns kurz vor dem Bergkamm entgegen. So sind wir dort oben allein.
Wir verzehren unseren Proviant, und dann verlassen wir den GR221 und wandern einen anderen Weg fast über den Berggipfel „Puig d‘en Ric“ (312 m) zurück“
Dort treffen wir tatsächlich noch auf fünf Frauen mit Tagesgepäck und einer Wanderführerin.
Irgendwann endet der schöne Pfad an einer unbefestigten Straße, dann kommt Asphalt und wir gehen die letzten zwei Kilometer durch ein Villenviertel von Port Andratx. Es ist bis auf Bauarbeiter kein Mensch zu sehen, keine Autos sind unterwegs. Schon ein bisschen gespenstisch leer in diesem Luxus.
Auch die Busfahrt zurück kostet heute nichts, wie der Busfahrer betont. Ein Ticket bekommen wir trotzdem.
In Paguera gibt es dann den wohlverdienten Kaffee. Um 17:30 Uhr beginnt unser Workshop im Hotel.Meer informatie
Mirador d‘en Josep Sastre
5 maart 2024, Spanje ⋅ ☀️ 14 °C
Paguera, Dienstag , 5. März 2024
Noch etwas müde von der gestrigen „Party“ nach unserem tollen Konzert frühstücke ich sehr früh. Hier im Lido Park ist schon ab 4 Uhr schon ein kleines Frühstücksbüffet aufgebaut. Klasse für alle von uns, die heute früh abreisen. Nun ist leider unser toller Chor-Workshop zu Ende. Aber ich darf ja noch eine Woche auf Mallorca bleiben.
Ich bin dann heute 13,4 km auf dem GR221 gewandert, und zwar die Etappe ab Sant Elm über La Trapa bis nach St. Arracó. Die Anreise dauert über eine Stunde, weil an rund 25 Minuten auf den Anschlussbus warten muss.
Der Outdoor-Wanderführer beschreibt die Tour bis auf eine kleine leichte Kletterstelle (mit Seil abgesichert) als leicht. In Komoot wird die Kletterstelle als T3 eingestuft. Und ein Seil gibt es auch nicht. Aber war bergauf mit leichtem Gepäck machbar. Mit schwerem Gepäck ist es schon eine andere Sache, da ein überhängender Fels die Passage einengt.
Das Wetter war perfekt. Der Wind kühlte, sodass die Anstiege (530 m) sich leicht anfühlten. Die längere Pause habe ich dann aber erst gemacht, als ich wieder am Abstieg nach Osten nach St. Arracó war. Da waren die Ausblicke wie am Mirador d’en Josep Sastre nicht mehr so spektakulär aber dafür saß man dort windgeschützt.
Am Ende der Tour gab es eine Café con Leche. In dem Café war zu dieser Uhrzeit für mich überraschend viel los. Und laut war es! Da wurde schon ordentlich Bier von offensichtlich Spaniern getrunken. Aber besser so als diese Vorsaison-Stille, in der nix aufhat.
Mit dem Bus ging es mit Umsteigen wieder zurück nach Paguera. Wer übrigens mit Bankkarte zahlt, spart 40% (erzählte mir eine Spanierin an der Bushaltestelle) . Man muss nur die Karte vorne „einchecken“ und beim Aussteigen wieder „auschecken“. Der alte Reiseführer sprach noch davon, dass man für den Bus zwingend Kleingeld benötigt. Na, das hat sich dann wohl erledigt. Ab jetzt wird gespart beim Busfahren!
Nach dem „Luxusleben“ im Viersternehotel, geht es jetzt wieder einfacher zu. Mein Zimmer im Concha Soul ist im Erdgeschoss. Ich höre jedes Gespräch von der Rezeption. Aber, wenn alle eingecheckt haben, wird wohl Ruhe einkehren.Meer informatie

ReizigerDavon gab es nicht so viele, aber die Ausschilderung oder farbliche Kennzeichnung ist ab Sant Elm besser als davor.
Esporles - Banyalbufar
6 maart 2024, Spanje ⋅ ☀️ 16 °C
Esporles, Mittwoch, den 6. März 2024
Heute morgen hieß es Abschied nehmen von Paguera. Mein Einzelzimmer mit eigenem Bad habe ich genossen. Die Haare sind frisch gewaschen. Na, mal sehen, wie mir die Nächte in den Hütten gefallen. Ohropax habe ich in der letzten Nacht aber schon benutzt. Das Gesabbel in der kleinen Bar von zwei letzten Gästen muss man sich ja nicht als „Schlaflektüre“ anhören. Das Frühstück war vielfältig und lecker. Klar, die Auswahl im Lido Park war viel größer aber ich fand den Kaffee im Concha Soul besser.
Mein Bus nach Palma ging um kurz nach 9 Uhr. Auch den Anschlussbus nach Esporles habe ich gut erwischt. Ich hatte knapp 5 Minuten Umsteigezeit. Direkt neben dem Hostel SaFita Backpacker ist die Bushaltestelle. Also wieder ein kurzer Weg. Aber die Freude währt nur kurz. Es ist niemand mehr da. Naja, dann sieht man sich eben nach Alternativen für das Gepäck um. Ich werde fündig in einem Restaurant. So gibt es noch einen Kaffee mit heißer Milch für 1,80 €. Und dann noch kurz in den kleinen Supermarkt: eine leckere Empanada, ein Apfel und ein Wasser für den Weg.
Zuerst ging es einen alten gepflasterten Weg hinauf. Und dann ging weiter durch den Wald mit Aleppo-Kiefern usw. Viele Vögel zwitschern dort herum. Sind es mehr als in deutschen Wäldern?
Ausblicke gab es nicht so viele. Aber egal. Trotzdem schön. Der Abstieg nach Banyalbufar ging dann über Asphalt.
Anzahl der Wanderer auf dem Weg: 23
Wanderer vor der Kirche: 25 (wieder eine große Gruppe)
Der Ort Banyalbufar ist schnuckelig. Da komme ich bestimmt noch mal hin. Denn das Teilstück zwischen La Trapa und hier wird irgendwann nachgeholt.
Nun noch mit dem Bus zurück nach Esporles. Und, wo ich heute Essen gehe, ist klar.Meer informatie
Esporles
6 maart 2024, Spanje ⋅ ☀️ 16 °C
…
Esporles - Valdemossa - Deía
7 maart 2024, Spanje ⋅ ⛅ 16 °C
Deía, Donnerstag, den 7. März 2024
Heute stand die Doppeletappe von Esporles über Valdemossa bis nach Deía an.
Ziemlich gut geschlafen, somit fit für die lange Etappe mit rund 1.150 m im Aufstieg und rund 1.210 m im Abstieg. Dabei waren Steigungen von 30 %. Der höchste Punkt lag bei 930 m. Aber geschafft!
Der Weg ist soweit gut ausgeschildert. Dort, wo die Felsen beginnen, sind es meist die typischen Steinhaufen, die den Weg weisen. Und manchmal weisen sie auch in die Irre: auf eine Klippe rauf. Auf der anderen Seite ging es nur steil runter. Also wieder zurück und runter. Das war ein ganz schönes Gekraxel. Dann ging es relativ leicht um die Klippe rum. Den einen doofen Steinhaufen oben auf der Klippe habe ich umgestoßen.
Ab Valdemossa bin ich zuerst nicht dem GR221 gefolgt sondern dem „Muntanya del Voltor“ Das war ein Tipp, dass die Strecke schöner sei. Also schön war sie in jedem Fall. An Höhenmetern spart man allerdings nichts. Oben auf dem Berg geht der Weg dann wieder mit dem GR221 zusammen.
Im Refugi Can Boi hätte ich natürlich das Abendessen vorbestellen müssen. Das hätte ich mir ja denken können. Nun muss ich wohl noch mal los. Ich kann mich ja nicht nur von Snickers ernähren.Meer informatie

ReizigerDa oben auf der Klippe über Deia hab ich mich vor zwei Jahren auch verlaufen 😉 Schöne Fotos, schöne Tour. Weckt Erinnerungen. Das dir fehlende Stück ab La Trapa hab ich auch als sehr schön in Erinnerung.

ReizigerEs gibt ja noch diverse Varianten des Zustiegs zum GR221, z.B. über den Galatzó. Soll etwas anspruchsvoller sein. Den mache ich dann lieber im nächsten Jahr in Begleitung.

ReizigerIch will auch irgendwann noch mal hin. Das Galatzo-Refugio gab's noch gar nicht, als ich unterwegs war. Auch auf dem Massanella will ich gerne mal hoch. Viel Spaß noch 🙂👍
Deía - Sóller
8 maart 2024, Spanje ⋅ 🌬 15 °C
Soller, Freitag, den 8. März 2024
Der Tag begann mit Regen, der sich gegen 8-9 Uhr verziehen sollte. Da es heute eh nur eine kürzere Etappe von rund 15 km war, sind alle Wanderer in nördlicher Richtung erst nach 9 Uhr gestartet.
Die Luft war klar und frisch. Die meiste Zeit verlief der Weg im Schatten, da das Tramuntana-Gebirge nun östlich des Weges lag.
Aber nach rund der Hälfte der Strecke gibt es ein Café. Und 5 Wanderer vom Frühstück saßen schon dort in der Sonne, bzw. gesellten sich danach zu uns. So haben wir dort bestimmt eine Stunde gequatscht.
Die meisten machen morgen einen Pausentag in Soller. Für mich geht es dann hoch in die Tramuntana. Leider wohl bei Regen und Wind. Der höchste Punkt liegt dann bei 890 m. Aber am Sonntag sind dann wieder 10 Stunden vorhergesagt. Dann geht es weiter durch das Gebirge.
Im Hostel Soller ist es sehr nett. Es gibt eine Gemeinschaftsküche mit mehreren großen Kühlschränken. Es gibt Getränke auf Vertrauensbasis. Aber man kann auch Frühstück ab 7:30 Uhr für 8 Euro bekommen. Das nehme ich dann morgen auch.
Und prima fand ich auch die modernen Mini-Badezimmer mit Waschbecken und Dusche.Meer informatie
Regentag bis Tossals Verds
9 maart 2024, Spanje ⋅ 🌧 11 °C
Tossals Verds, Samstag, den 9. März 2024
Was für ein Regentag. Nach einer mäßigen Nacht geht es nach dem Frühstück zurück auf den Trail.
Es geht wieder hoch in die Tramuntana. Und heute zur Abwechslung mal mit ordentlich Regen und Wind. Die erste Stunde gehe ich noch mit Regenschirm und einem Wanderstock. Aber dann wird es zu steil und auch die Böen machen dem Schirm zu schaffen. Kurze Zeit wandere ich mit einem, der am Wegesrand gezeltet hatte. Aber der ist mir dann sogar zu langsam.
Nach rund 9 km habe ich den höchsten Punkt mit 880 m erreicht. Nun geht es mal ein bisschen runter oder hoch auf einer Hochebene entlang. Ich komme an einem Speicherbecken. Da fehlt noch einiges an Wasser. Es hat hier den Winter über zu wenig geregnet. In einer alten Steinhütte mache ich kurz Pause. Dort hatten sich auch schon 2 Londoner eingefunden. Also Zeit für einen netten Plausch.
Aber es nützt ja nix, weiter durch den Regen. Mittlerweile fühlt sich alles feucht oder nass an. Einen Umhang aus Tyveck hatte ich mir nach dem Anstieg um die Schultern gelegt. Dadurch fühlen sich die Schultern etwas wärmer an. Der Regenschirm kommt wieder zum Einsatz. Ich nehme den etwas längeren Weg (+ 2 km) um den Berg herum. Die Kletterei hebe ich mir für ein anderes Mal auf.
Endlich nach 7:19 Stunden komme ich in der Wanderhütte an. In meinem Rucksack ist unten am Boden eine Pfütze. Das hatte ich bisher noch nie. Meine Wanderstiefel stelle ich zu den anderen ans Feuer im Kamin. Es sind schon viele da. Aber erst jetzt um 16 Uhr ist Check-In und damit kann man auch erst jetzt warm duschen. Nicht einmal heißes Wasser für Tee gab es. Eine Mitwanderin erzählt, dass die Helferin des Hüttenwirtes einen Wäschestände in die Hüttenstube rausgestellt hat. Das wollte der Hüttenwirt zuerst auch nicht. In zwei Nächten zuvor hat er einen Amerikaner draußen vor dem Eingang schlafen lassen. In der Nacht fing es ebenfalls an zu regnen. Wer nicht reserviert hat, kommt nicht rein. Da sind die Hütten des DRV doch anders und besser aufgestellt.
Erst um 20 Uhr gibt es Abendessen. Aber das ist sehr lecker. Ich bin mit einer Wanderin aus Regensburg alleine in einem 6-Bettzimmer. Eigentlich war Tossals Verds für diese Nacht ausgebucht. Aber da haben wohl ein paar Wanderer die Tour abgeblasen. Aber morgen soll wieder die Sonne rauskommen. Und damit hoffentlich ein paar schöne Aussichten.Meer informatie

Michael-wandertEs sind schöne Bilder geworden. Der Regen hat ein ganz besonderes Licht gemacht. So klar. Hat der Hüttenwirt seinen Beruf verfehlt?
Refugio Tossals Verds - Kloster Lluc
10 maart 2024, Spanje ⋅ 🌬 13 °C
Lluc, Sonntag, den 10. März 2024
Na, dann hieß es heute morgen mal schauen, wie trocken-feucht die Wanderstiefel noch sind. Ging so. Das Hineinstopfen des Handtuches hatte noch etwas gebracht. Da meine Zimmergenossin schon um 6 Uhr losgelaufen ist, und die Heizung in unserem Zimmer wieder anging, habe ich dann noch versucht, die Stiefel auf der Heizung weiter zu trocknen.
Dann 8 Uhr das Frühstück und um 9 Uhr machte ich mich entspannt und ausgeschlafen auf den Weg. Der Himmel war wechselnd bewölkt, es blieb windig mit 7er Böen. Ich glaube, es waren so 4-5 ^C beim Start. Und dann ging es auch erstmal nur hoch von 480 m auf 1.210 m. Tolle Ausblicke in viele Richtungen Mallorcas. Ich hätte auch noch mehrere Gipfel besteigen können, aber ich war auch so mit den Ausblicken sehr zufrieden.
Insgesamt gibt Komoot die Strecke von Tossals Verds bis zum Kloster Lluc mit 14,4 km, 750 m hoch und 810 m runter an.
Das Runtergehen hat mir auch echt gereicht, denn fast alles ist felsiger Untergrund, in allen Variationen.
In Lluc habe ich mir dann erstmal einen Kaffee und einen Kuchen bestellt. Und dann kurz nach 4 Uhr bin ich dann ins Kloster eingecheckt. Und, hurra, diesmal in einem Einzelzimmer. Und ab 18 Uhr hat das Restaurant des Kloster geöffnet. Es gibt verschiedene Menüs zu Auswahl. Aber erstmal noch etwas Wäsche waschen. …Meer informatie

Wandermaus 2020Hach, da möchte ich mich doch glatt hinein beamen und mitwatscheln. Tolle Bilder
Lluc - Pollença
11 maart 2024, Spanje ⋅ 🌬 15 °C
Pollença , Montag, den 11. März 2024
Es ist geschafft! Ich bin für mich am Ziel angekommen. Eigentlich geht der GR 221 bis nach Port de Pollença. Das hat bei Badetemperaturen bestimmt seinen Reiz, oder wenn der GR221 noch weiter bis zum Kap Formentor gehen würde. Die Strecke ist seit längerem in der Planung, aber noch nicht umgesetzt.
Insgesamt fand ich es erstaunlich, wie viele Wanderer schon so früh im Jahr unterwegs waren. Auch die geführten größeren Wandergruppen sind mehrtägig unterwegs.
Zurück zum Beginn der heutigen Strecke. Im Kloster Lluc gab es ein vielfältiges Frühstück mit viel Obst. Auch der Kaffee aus dem Automaten war gut. Direkt vor dem Kloster gibt es eine Bäckerei, in der habe ich mich mit einer leckeren Empanada für die Pause versorgt.
Nach rund 15 Minuten erreicht man nach Lluc das nächste Refugio Son Amer. Sieht auch sehr nett aus. Und kurz dahinter sehe ich einen Wiedehopf auf dem Boden herumpicken. Wow!
Die Wege sind heute abwechselnd ein Mix aus Waldboden und Steinen.
Der Waldboden tut den Füßen gut. Da der Weg nun überwiegend am Nordhang entlang führt, sieht man den blauen Himmel, aber von der Sinne spürt man nichts. Der Wind ist immer noch stark und es ist dann mit anfänglich 10 *C nicht warm.
Erst später, als der Weg in die Ebene vor Pollença übergeht, spürt man die wärmende Sonne. Kurz nach 14 Uhr nach 18,4 km bin ich im Refugio Pont Roma. Tatsächlich darf ich schon einchecken und mein Bett im Acht-Bett-Schlafsaal beziehen. Eigentlich wollte ich nur meinen Rucksack abstellen, um mich im Städtchen umzusehen. Dutzende von Rennradfahrern nutzen die Cafés auf dem zwei größeren Plätzen für ihre Pause. Das war auch schon damals so, als ich mal hier Urlaub gemacht hatte.
Für mich gibt es eine Pizza am Platz, wo die Treppen hoch zur Kirche gehen. Ich erinnere mich daran, dass damals mehrere Frauen auf Knien hoch zur Kirche „gingen“.
Aber auch in Pollença geht es zu dieser Jahreszeit noch beschaulich zu. Viele Geschäfte, Restaurants und Cafés haben noch geschlossen.
Mein letzter Gang führt mich noch zur Pont Roma, einer römischen Steinbrücke.
Das waren heute 250 m und 670 m runter. Der höchste Punkt lag auf 690 m. Pollença liegt auf rund 47 m über dem Meeresspiegel.Meer informatie

ReizigerVielen Dank für die schönen Fotos und Berichte vom GR 221! Ich hab vor zwei Jahren auch in Pollenca aufgehört. Schon die Etappe von Lluc dorthin hat sich wie Auslaufen angefühlt, aber noch sehr schön. Der Rest nach Port de Pollenca geht sehr gerade aus und immer nahe oder gar direkt an der Straße entlang. Muss man nicht unbedingt haben. Gute Heimreise dann!

ReizigerDanke! Toll ist , dass man auf dem Gr221 Menschen v.a. aus ganz Europa in den Refugios trifft. Eben versucht am Kamin mit drei Damen aus Frankreich zu parlieren. Auch viele Mallorquiner sind unterwegs.

ReizigerJa, das ist wirklich toll. Bei mir im Spätherbst waren viele Tschechen unterwegs. Auch Franzosen, Briten und Schotten hab ich getroffen. Dazu noch interessante Gespräche mit Mountainbikern in den Cafés. Irgendwie hatte ich vorher gar nicht auf dem Schirm, dass Mallorca abseits der Partyorte an der Südküste so toll ist.
Tschüs GR 221
12 maart 2024, Spanje ⋅ ☀️ 13 °C
Nun sitze ich schon am Flughafen PMI. Per Bus ging es heute morgen ab Pollença mit Umsteigen in Palma hierher.
Noch zum Refugio Pont Roma: die Etagenbetten gehören leider wieder zu einfacheren Sorte, d.h. bewegt sich einer oben, spürt derjenige, der unten liegt ein Wackeln und hört das Knartschen deutlich. Aber, da ich heute nix mehr zu leisten habe, war mir das gestern egal, und so habe ich mehrere Folgen des Podcast „Wanderwach und Kaffee“ gehört: das NST-Interview mit Robin, mit Soulboy und ganz aktuell auch die beiden Kurzberichte mit dem Stockmann vom Trail. Ein prima Zeitvertreib und Neues konnte ich auch noch erfahren.
Danke für die netten Kommentare und auch die Likes!
Ende März werde ich auch wieder mit dem NST weitermachen. Und vorher melde ich mich als Sektion-Hikerin auf der Homepage vom NST an. Finde ich cool zu sehen, wer da noch so unterwegs ist!
Ich denke, dass ich dieses Jahr den Halfway-Point im Sommer erreichen werde.
Happy Trails!Meer informatie
Anreise GR 221
28 februari, Spanje ⋅ ☁️ 15 °C
Mit dem Bus zum Trailhead
GR 221: Port Andratx - Sant Elm
28 februari, Spanje ⋅ ☁️ 15 °C
Nach 2 Jahren bin ich zurück auf dem GR 221 auf Mallorca. Diesmal soll es entspannter über die gesamte Strecke von rund 150 km gehen. Mittlerweile soll der gesamte Weg gut ausgeschildert sein. Ein paar Strecken wurden ebenfalls optimiert. Mal sehen, was sich so im Laufe der Woche ergibt.
Gestern sind wir erst gegen Mitternacht nach Paguera angereist. Nach einem späten Frühstück nahmen wir zu sechst den 122er Bus bis zum Start. Mit fünf Personen kann man auf einer Bank-Karte fahren. Der Rabatt steigt mit jeder Person. Tolle Sache.
Der Komoot-Track zeigte einen merkwürdigen Startpunkt an: Ein Parkplatz mit Glascontainern. Wir haben dort zum Spaß noch Fotos gemacht, haben dann noch den richtigen Startpunkt/Trailhead gefunden. Der befindet sich unten am Hafen, wo der Bus ankam. Das muss Komoot wohl noch umsetzen/korrigieren.
Nachdem wir die prächtigen Yachten im Hafen hinter uns lassen, geht es ziemlich steil nach oben. Es ist grüner als vor zwei Jahren. Gleich geblieben ist der Geruch nach Ziegen. Von denen sehen wir einige weit entfernt oben auf dem Kamm.
Aber wir sehen noch andere Tiere , nämlich sieben wilde Pfaue, die sich an einer Picknick-Futterstelle rumtreiben und rumliegende Pommes etc. vertilgen.
Für uns geht es weiter nach oben bis zum Col de Vent. Die Aussichten sind toll auf die Buchten und das türkise Meer. Die Sonne kommt immer wieder hinter den Wolken hervor und lässt das Meer funkeln. Als wir am Grat ankommen sehen wir dann die Insel Sa Dragonera. Wie ein schlafender Drache liegt sie unter uns.
Nach der Pause zieht der Himmel zu. Der Weg wird aber noch einmal richtig schön: das Gestein leuchtet in rostroten Tönen mit schwarzen Maserungen. Ich kann es schwer beschreiben. Absolut lohnenswert dieser Weg.
Dann nimmt der markierte Weg einen anderen Verlauf als die Komoot-Linie des GR221. Wir folgen dem neuen Weg. Der ist viel schöner, da schmaler als der alte Fahrweg. Es wächst jetzt sogar Moos an den Hängen. Es geht steil hinunter.
In Sant Elm überbrücken wir die Zeit bis der Bus zurück geht mit Kaffee und Bier. Der Bus fährt in der Vorsaison nämlich nicht sehr häufig. So ist es gut, dass wir den um 16 Uhr nehmen.
Zurück im Hotel ist noch Zeit für Sauna und Pool bis wir uns unser Willkommen-Getränk in der Hotel-Bar abholen.
Das Abendessen im Hotel wird gleich bestimmt ähnlich abwechslungsreich und lecker wie das Frühstück heute Morgen.
Fakten: 9,8 km, / 370 m, \ 370 m, ^ 310 m, Gehzeit: 2:35 Std. / gesamt 4:05 Std unterwegs.Meer informatie
Sant Elm - Ses Fontanelles
1 maart, Spanje ⋅ ☁️ 14 °C
Es ist Sonntag, das merken wir gleich kurz nach dem Start. Viele sind bei diesem Wetter unterwegs. Manche mit Boulder-Matte auf dem Rücken, andere zum Lauftraining auf dem Weg, diverse Gruppen und auch viele auch mit Hund.
Aber wir sind ja auch mit 6 Personen eine kleine Gruppe. Vor zwei Jahren war ich bei ähnlichem Wetter am Dienstag unterwegs. Und war fast allein unterwegs.
Die beiden schwierige Kletterpassage lassen sich nun relativ leicht überwinden. Es sind Metallketten am Fels angebracht. Der Fels ist an manchen Stellen etwas speckig und dadurch rutschig. Also doppelt gut mit den Ketten. Aber schwindelfrei sollte man dort besser sein. An diesen beiden Passagen stauten sich die Besucher. Das war etwas nervig. Auch auf dem Mirador Pas de la Trapa machte sich eine größere Gruppe zur Pause breit. Klar tolle Aussicht aber mitten auf dem Weg zu sitzen, dass man kaum vorbei kommt, ist weniger nett.
Bei der Klosterruine La Trapa (für viele wohl das Ziel des Sonntagspazierganges) verteilten sich die Menschen. Dort haben wir unsere Pause Mittagspause gemacht. Es waren viele Helfer da, um die Gärten zu bearbeiten, Sträucher auf den Terrassen zu entfernen. Es wurde am Haus gebaut. Vielleicht wird es ja ein Refugio für Wanderer in näherer Zukunft. Nur eine Toilette gab es nicht. Aber eine kleine Spende haben wir für den Wiederaufbau trotzdem dort gelassen.
Dann ging es noch mal wieder hoch bis zum Mirador Josep Sastre. Dort fällt die Felswand steil ins Meer. Wow! Gelohnt hat sich auch das Fernglas, um die Vögel und Greifvögel zu beobachten. Oder waren es doch Mönchsgeier?
Ab dem Mirador Josep Sastre waren wir dann fast wieder alleine unterwegs. Nur eine größere Gruppe aus Portugal verfolgte uns noch bis zu einem Parkplatz. Danach war wieder Ruhe.
Untergekommen sind wir in der Finca Ses Fontanelles. Wir hatte interessante Dinge über den Betreiber/Eigentümer Patrick gehört. Zu uns war er sehr freundlich und umgänglich.
Ich bin mit meinem Mann im Doppelzimmer mit privatem Bad und mit Wlan. Die anderen im Schlafsaal ohne. Wir essen drinnen, die anderen draußen. Wir sind gespannt auf das vorbestellte Abendessen. Das gibt es um 19:30 Uhr. Das wird von allen gelobt.
Frühstück ist um 8 Uhr. Dann muss auch wieder unser Gepäck für den Transport bereit stehen. Der hat heute gut geklappt. Das hatte ich über die Incoming-Agentur Mallorca Activities gebucht und bezahlt.
Fakten: 13,7 km, ^ 470 m, / 580 m, \ 310 m lt. Komoot. 3:52 Std. in Bewegung, gesamt: 6:36 Std.
Die Garmin-Uhr kommt auf 700 m hoch. Aber das glaube ich, ist zuviel. Wetter: 17*C überwiegend sonnig. 2 Bft. aus Ost. Böen 3 Bft.Meer informatie
Ses Fontanelles - Estellencs
2 maart, Spanje ⋅ ☁️ 16 °C
Nach einer guten Nacht im Doppelzimmer, wohl weniger erholsam im Schlafsaal im privaten Refugio trafen wir 7 uns gegen 8 Uhr zum Frühstück im gemeinsamen Frühstücksraum. Diesmal durften wir fast zusammensitzen.
Rund 12 km hatten wir heute vor uns. Der alte Reiseführer von Jogis Tochter versprach die schwerste Etappe. Okay, schauen wir mal. Vielleicht war es vor 1-2 Jahren noch schwierig sich zu orientieren, aber heute kamen wir eigentlich gut durch. Nur einmal haben wir uns wohl zu angeregt unterhalten und prompt waren wir vom Weg abgekommen. Aber das war wohl schon mehreren passiert. Jedenfalls waren wir nach kurzer Zeit wieder auf dem GR 221 zurück. Den Mola de s‘Esclop haben wir zusätzlich bestiegen, aber leider oben ohne viel Sicht. Mit 928 m hat er schon eine gute Höhe und eigentlich eine Top-Aussicht. Aber eben nicht Heute. Der Anstieg und Abstieg war dann technisch etwas fordernder aber eigentlich nicht wirklich wild.
Apropos „wild“. Viele Schafe und Ziegen grasten auf den grünen Hängen. Und darüber kreisten Mönchsgeier. Echt toll zu beobachten!
Am Refugi Coma d‘en Vidal haben wir unsere 2. Pause eingelegt. Dort konnte man draußen auf den Bänken schön in der Sonne sitzen. Die ließ sich heute fast nicht blicken. Und mit 3 Bft. war es frisch mit 14*C.
Danach wurde der Weg selbst etwas öde: eine Schotterpuste, die sich in Serpentinen den Berg hinunter schlängelte. Eine Abkürzung haben wir dann doch noch genommen. Irgendwie waren wir ziemlich langsam unterwegs und wollten endlich ankommen.
Nach 7 Stunden erreichten wir dann Estellencs. Reine Gehzeit: 4 Std.
Bergauf: 640 m, bergab 780 m
Da und die Hotels in Estellencs zu teuer waren, nehmen wir den Bus nach Banyalbufar. Dort sind wir im Son Borguny. Dort essen wir auch am Abend. Sehr lecker!!! Das finden alle. Gute Empfehlung unserer Hamburger Nachbarin. Wir treffen dort auch 5 andere Gäste wieder, mit denen wir in Ses Fontanelles am Tisch saßen.Meer informatie
Estellencs - Esporles
3 maart, Spanje ⋅ ⛅ 18 °C
Im Hotel Son Borguny gab es auch ein sehr leckeres Frühstück. Unsere drei „AirB‘n‘B-Schläfer haben für 15 Euro mit gefrühstückt.
Um 9 Uhr öffnete der kleine Supermarkt in Banyalbufar. Und sehr leckere noch heiße Empanadas, Mandarinen und noch eine Flasche Wasser wanderte in unsere Rucksäcke. In Banyalbufar kann man das Wasser aber auch gut aus der Leitung trinken. Vor dem Rathaus gibt es auch eine Wasserzapfmöglichkeit. Toll!
Um 9:38 Uhr fuhr unser Bus zurück nach Estellencs ab. Im Bus trafen wir wieder auf bekannte Gesichter vom Vortag. Man trifft sich immer wieder. Es sind aber auch einige mit großen Rucksäcken und Zelt unterwegs.
Heute schien den ganzen Tag die Sonne, da waren wir einerseits froh über den Schatten als wir durch ehemalige Gärten liefen und später durch Steineichenwälder. Aber im Schatten war es durch den Wind (4-5 Bft.) nicht so warm. Heute bin ich lieber wieder in langer Hose gelaufen.
Einen schönen Sonnenplatz für unsere späte Mittagspause haben wir nach rund 3,5 Std. gefunden.
Dann noch der Abstieg nach Esporles und ab in ein Café zum Kaffee und Cervesa Estrellla Galicia 0,0. Das schmeckt nach der Etappe perfekt.
Das Brollador hatte noch am Nachmittag geöffnet. Viele Bars und Restaurants schließen am Nachmittag.
Dann noch in den Supermarkt Coaliment etwas Wasser holen und ab ins Hotel Komfort Esporles. Unfassbar steil übrigens die Treppe in den ersten Stock! Heute wird mal Wäsche gewaschen. Der Elektro-Handtuchwärmer wird hoffentlich alles bis morgen trocknen können.
Unsere Sparfüchse haben sich im Sa Fita Backpacker Hostel im gemischten Schlafsaal eingebucht. Es hat einen Pool, es hat eine Küche aber …. Dort habe ich vor zwei Jahren echt schlecht geschlafen, weil die Etagen-Betten so wackelig waren. Da wollte ich jedenfalls nicht mehr hin. Und ich genieße es, dass man morgens einfach ein schönes Frühstück fertig bereitgestellt bekommt. Frühstück kann man im Backpacker sich nur selbst machen. Die umliegenden Bars machen lt. Google erst um 9 Uhr auf. Aber morgen haben wir auch wieder eine kurze Etappe wenngleich mit einigen Höhenmetern. Es ist also fast egal, wann wir starten. Wobei bei zweien unserer Gruppe sich Knieschmerzen zeigen. Das runtergehen auf steinigen unebenen Wegen ist eben nicht ohne.
Zum Glück geht unser Hauptgepäck per Taxi zur nächsten Unterkunft. Leider muss es immer schon um 8 Uhr bereitstehen. Aber man kann nicht alles haben. Heute habe ich fast keine Fotos gemacht. Aber wir treffen uns später zum Abendessen. Vielleicht gibt es dann noch ein paar schöne Fotos zum Tauschen.
Fakten: 14,2 km, / 390 m, \ 360 m, ^ 460 m, Wanderzeit: 4:03 Std, gesamt: 5:21 Std.Meer informatie
Esporles - Valdemossa
4 maart, Spanje ⋅ ☁️ 18 °C
Das war ein anstrengender und schöner Tag. Nur knapp 10 km aber dabei 620 m hinauf und 400 m hinab. Unser Durchschnittstempo sank auf 2,9 km/h.
Wir hatten tolle Aussichten von 690 m Höhe in alle Richtungen. Es war zwar etwas diesig aber die vielen Schichten der Bergrücken sehen in dem Licht einfach besonders aus.
Das Frühstück (diesmal kein Büffet) war lecker. Es gab 3 Variationen zur Auswahl. Mit Müsli, Joghurt, Mango, Kiwi und Apfel war ich schon fast satt. Das Rührei passte noch rein und das Mini-Croissant auch.
Dann noch kurz in die Bäckerei mit sooo. leckeren Empanadas und süßen Puddingteilchen. So waren wir für die Pause versorgt.
Zu Beginn führte der GR 221 als Asphaltweg durch den Ort, dann entlang Felder, Oliven- und Mandelhainen immer weiter hoch. Irgendwann war es dann ein schmaler Pfad und es ging steil nach oben.
Das hat Spaß gemacht, aber auch echt anstrengend. Nach 5,8 km waren wir an einer Zisterne mit guter Sitzmöglichkeit. Dort gab es unsere 1. frühe Pause. Und irgendwann waren wir endlich oben. Da fallen die Klippen steil ab, und es sind tolle Aussichten auf die fruchtbaren Täler. Ein Mönchsgeier flog direkt kurz über den Bäumen über uns weg. Den habe ich aber nicht gesehen. Wie schade.
Bald kam der steile Abstieg nach Valdemossa. Macht mir auch Spaß, wel es fast komplett ein schmaler Pfad bleibt. Valdemossa ist echt hübsch. Wir widerstehen nicht dem leckeren Mandelkuchen. KuK muss sein! Dann aber fix ins Hotel Ca‘s Papa. Duschen und mal die Beine hochlegen. Die sind heute schwer geworden.
Den Stadtbummel verschiebe ich auf später. Ein paar von uns sind aber unterwegs. Ich schaue mir den Ort später an, wenn wir uns nach Abendessen umschauen.
Unterwegs waren wir übrigens 6:07 Std. (Mit 3 Pausen) davon 3:18 Std. in Bewegung.Meer informatie
Valdemossa - Deía
5 maart, Spanje ⋅ 🌧 15 °C
Ich liege geduscht im Refugio Can Boi auf meinem Etagen-Bett (oben) im Viererzimmer. Noch 1:10 Stunde bis zum Abendessen.
Wir sind heute erst spät um 11 Uhr in Valdemossa gestartet. Den Vormittag sollte es 5-10 l regnen mit Sturmböen. Das wollten wir uns nicht antuen. Für J. war das ein Grund nicht mit zu wandern, da bei seiner Regenjacke der Reißverschluss am Tag zuvor kaputt gegangen war. Aber Palma ist nicht weit und so ist er mit R. dort mit dem Bus hingefahren.
Dann ist heute unsere 8. Wanderin D. dazu gekommen. Es ging zuerst maßvoll bergan, später würde es steiler, aber nicht so heftig wie am Tag zuvor. Irgendwann waren wir oben und Sicht hatten wir keine. Es stürmte, es war kalt, Pausen waren kurz. Der Puig de Gros wurde nur kurz im Vorbeigehen gewürdigt. Die letzten Meter hoch wollte keiner. Erst kurz vor dem Abstieg riss die Wolkendecke auf und gab den Blick auf entfernte Sóller und das Mittelmeer frei. Der Abstieg war wieder heftig und lang. D. und ich haben uns gefragt, wie wir vor zwei/drei Jahren die Doppeletappe bloß geschafft haben.
Die Etappe ist eigentlich total toll. Absolut zu empfehlen aber bei Böen bis 9 Bft. läuft man sie halt, weil diesmal „every fucking Inch“ gewandert werden soll. Ein bisschen habe ich J. & R. schon beneidet.Meer informatie
Deía - Refugio Muleta
6 maart, Spanje ⋅ ☁️ 14 °C
Heute hatten wir die Wahl zwischen dem Küstenpfad ab der Cala Deía oder dem GR 221, um zum Refugio Muleta zu kommen. Da das Café nach rund 6 km uns mit Kuchen lockte und der Küstenpfad keinerlei Gastro zu dieser Zeit außerhalb der Saison zu bieten hat, war die Entscheidung einfach. Zudem sollte es ab und an tröpfeln und damit der Pfad auch seine Herausforderungen bieten.
Auf den 10,5 km waren heute 2,5 km Asphalt verteilt. Zuerst ging es durch den schönen Ort Deía hoch und runter zu den kleinen Supermärkten. Ein riesiges Bocadillo und eine Mandarine wanderten in meinen Rucksack.
Es schien ab und an die Sonne, und die Bienen und Hummeln schwirrten umher. Ein Vogelschwarm schraubte sich am Himmel empor. Zwei Gänsegeier waren zu sichten und besonders toll: zwei Wiedehopfe aus nächster Nähe. Aber zum Fotografieren war ich zu langsam.
Dann gab es im Café nach ca. 6 km 2 Stück Kuchen, einmal Zitrone mit Bauser und einmal ein mallorquinischer Mandelkuchen. Nur draußen sitzen konnten wir nicht, denn ein kleiner Schauer ging runter.
Auch später kam noch ein Schauer runter. Der Weg hinunter zum Refugio hinunter verwandelte sich in einen kleinen Bach. Hier sind 30 Betten in einem Schlafsaal. Der Kamin wurde im Speisesaal gegen 16 Uhr angezündet und dann wurde es langsam warm. Duschen waren heiß, Betten sind bezogen. Ein heißer Tee zum Bocadillo. Was will man mehr. Dann noch eine Runde „That is not a hat“ gespielt und dabei viel gelacht. Um 8 Uhr gibt es Abendessen.
Daten:
/ 310 m, \ 340 m, ^ 290 m, 4:19 Std in Bewegung, gesamt: 5:15 Std.Meer informatie
Refugio Muleta - Sóller
7 maart, Spanje ⋅ ☁️ 14 °C
Heute ist unser Ruhetag und es ist gleichzeitig ein Regentag, wo der Regenschirm zum Einsatz kommt. Unsere Gemeinschaft der Acht splittet sich auf. Zwei von uns wandern durch den Regen nach Sóller. Wir anderen Sechs nehmen den kurz Weg runter, am Leuchtturm vorbei zum Port de Sóller. Auch Skippy ist bei uns, denn das Skippen von Touren liegt ihm im Blut. Ein schöner Trailname, den er schon im Jahr 2021 erhalten hat.
Zwei von uns nutzen die Gelegenheit am Strand kurz ins Wasser zu sprengen. Zwei Spanier kommen hinzu. Die schwimmen aber mit ihren Schwimmboien über das ganze Hafenbecken. Wir nehmen dann den historischen Zug/Orangen-Express nach Sóller für 10 Euro. Und nun setzt der ausgiebige Regen ein. Was für ein Glück, dass Skippy mit dem Hotel telefoniert hat. Wir dürfen schon vor 11 Uhr einchecken. Ein bisschen Wäsche waschen, duschen und dann geht es mit Leihschirm auf die Jagd nach einem Mittagssnack. Ein Abstecher in die Kathedrale (3 €) muss auch sein. Der Wochenmarkt hat bis 14 Uhr auf. Mal schauen, was der Tag an Sonne noch bringt. Aktuell sind wir bei 12*C.Meer informatie
Sóller - Refugio Tossals Verds
8 maart, Spanje ⋅ ☁️ 11 °C
Das war heute eine harte Route. Sogar Skippy ist dabei geblieben, dabei hätte er auch mit dem Taxi zum Parkplatz oben am Cuber Stausee fahren können, um uns dort zu treffen.
1050m im Aufstieg, 550 m im Abstieg. Höchster Punkt 900 m. Und eine kurze Kletterpassage mit Ketten war auch dabei. Wir sind um 9 Uhr gestartet und 18:15 Uhr waren wir endlich da. Vor zwei Jahren war ich mit Pausen 7 1/2 Stunden unterwegs. Diesmal waren es 9 Std. mit Pausen lt. Komoot. Die Zeit in Bewegung war fast gleich: 6:05 Std. vs 6:12 Std.
Wir hatten Glück mit dem Wetter. Es blieb trocken und etwas Sonne gab es auch. Sonst wären wir auch nicht über den Pas Lils mit der Kletterpassage gegangen. Drei Pausen (mit Hinsetzen und etwas Essen) haben wir gemacht. Wir konnten den Puig Mayor gut sehen mit seiner Kugel (Radarstation) oben drauf.
Die Zeiten auf den Schildern waren wieder völlig daneben. Die Zeiten bleiben gleich egal ob eher aufgestiegen oder abgestiegen wird.
Das Essen in Tossals Verds war lauwarm, geschmacklich eigentlich gut. Als Nachtisch gab es einen Apfel. Alkoholfreies Bier gab es aber nicht. Also kein leckeres Alster für mich.
Der Hüttenwirt gehörte wieder zur grummeligen Sorte. Und er hat echt ewig gebraucht bis wir eingescheckt waren. Das lag wohl unter anderem da dran, dass Skippy einen neuen Personalausweis hatte. Auch die 28 Cent Tourismus-Steuer durfte man ausschließlich per Karte zahlen. Er hat noch ein Blatt mit der Reservierung ausgedruckt, dass wir unterschreiben mussten.
Ich habe wieder ein Bett oben. Und gleich ist Hikers Midnight. Ich freue mich.Meer informatie
Refugio Tossals Verds - Refugio Son Amer
9 maart, Spanje ⋅ ☁️ 12 °C
Das war jetzt ein Abenteuer-Tag! Mit Gewitter und Hagelsturm kurz vor dem Grat auf rund 1.190 m Höhe nach rund 7 km. Es fing mit einem kurzen leichten Hagel an. Dann folgte einmal Blitz und Donner unmittelbar auf einander. Holy Shit! Da hätten wir schlau sein sollen und alles an Regenbekleidung anlegen sollen. Denn plötzlich kehrte das Gewitter etwas weiter entfernt zurück mit einem heftigen Hagelsturm. Ca. 20 cm sind das nachher wohl gewesen. Nach dem Grat dann ein steiler Abstieg. Dann wieder hoch zum nächsten Grat auf 1.120 m. Und kurz davor ging es noch einmal hälftiger los und das Gewitter war wieder verdammt nahe. Der Hagel schlug hart auf Hände und Beine. Den Regenponcho (den ich beinahe nicht mitnehmen wollte) brachte mir etwas Wärme am Oberkörper zurück.
Weiter unten verwandelte sich der Hagel in nassen Schneematsch, und dann floss es die Wege hinab. Nur Snörk mit seinen Lederstiefeln hatte am Ende noch fast trockene und warme Füße. Ich wünschte ich hätte auch meine Lederstiefel an. In meinen Altra Olympos war mir bitterkalt.
Nach 14,5 km erreichten wir das Refugio. Mir zitterten vor Kälte die Bei e. Im Kamin brannte Feuer. Mal sehen, wie trocken die Schuhe morgen sein werden.
Erst einmal heiß duschen, dann etwas essen und eine heiße Schokolade und ein Snickers als Nachtisch. Abendessen gibt es wie üblich um 20 Uhr. Erst einmal im Bett wieder richtig durchwärmen! Ich glaube, im März reise ich nicht mehr nach Mallorca.
Fakten: / 800 m, \ 820 m, ^ 1.210 m, 5:32 Std in Bewegung, gesamt: 7:33 Std.Meer informatie

ReizigerMan, das konnte echt nach einem anstrebenden Abenteuertag! Alles Gute und schnell wieder schönes Wetter!

ReizigerWow! Tauschen möchte ich nicht, aber schon bald werdet Ihr für immer sagen können: „Wisst Ihr noch damals, in der Serra im März?“

ReizigerDu sagst es. Bei so einem heftigen Wetter war ich noch nie draußen. Und Gewitter in den Bergen ist echt bedrohlich laut.
Refugio Son Amer - Pollença
10 maart, Spanje ⋅ ☁️ 15 °C
Nun habe ich mir tatsächlich eine Blase gelaufen. Die Schuhe waren nicht in der Nacht trocken geworden. Aber was soll‘s. Die letzte Etappe nach Port de Pollença hatte ich sowieso nicht vor zu laufen. Aber gerne wäre ich noch zum Puig de Maria bei Pollença hochgewandert.
Im Refugio haben wir uns wieder super willkommen gefühlt. Der Hospitalero hat auf unser Bitten die Heizung angemacht. Für 4 Wanderer ohne Essensreservierung wurde noch extra Nudeln gekocht. Sehr toll!
Nach 18 km erreichten wir unser Hotel Mon Boutique. Sehr nett bisher. Nur D. übernachtet im Refugio Pont Roma. Die Preise für Alleinreisende sind kein Spaß auf Mallorca.
Es ging heute rund 200 m hinauf und 680 m hinunter. Schöne Blicke auf das Kloster Lluc und teilweise auch auf den Puig Tomir. Dazu waren wir heute nach dem gestrigen Tag auch nicht in der Stimmung. Die Wetterprognose war bei 50 % Regen für heute Nachmittag. Aber es blieb komplett trocken. Zum Schluss ging es eine Weile auf Asphaltwegen weiter.
Auf dem schönen Marktplatz haben wir dann unseren Thru-Hike des GR 221 und Skippys Geburtstag gefeiert.
Nachher treffen wir uns zum letzten gemeinsamen Dinner.
Was für eine schöne gemeinsame Wanderung!!! Und auch toll, wie wir gestern am Berg mit Gewitter und Hagelsturm als Gruppe gut funktioniert haben.Meer informatie
Port de Pollença . Fauler Tag
11 maart, Spanje ⋅ ☀️ 15 °C
Der letzte Tag auf dem GR 221: Wir hatten ein leckeres reichhaltiges Frühstück im MonBoutique-Hotel. Gegen 9:15 Uhr kam Domi vorbei. Sie hat es noch bis an die Pont e Roma geschafft. Die schenke ich mir heute
Für ein Eis aus der Eis-Bar war es noch etwas früh. So schlenderten / humpelten wir ein wenig umher. Dann das leckere Eis, Verabschiedung von Domi und Check-Out im Hotel. Und dann ab zum Bus, der uns nach Port de Pollença brachte. Nun sind wir in einem Sporthotel in einem Studio. Da ist eine kleine Küchenzeile dabei. Im EG gibt es in der Fahrradgarage zwei Waschmaschinen und Trochner zur freien Benutzung. Perfekt! Waschblätter hatte ich noch. Die vielen Radfahrer nutzen dir Waschmöglichkeit wahrscheinlich recht häufig. Wir hätten uns nun im Fahrradshop wohl auch (E-)Bikes ausleihen können, aber wir buchen uns für die letzten zwei Tage lieber ein Auto. Manche Busse fahren leider noch nicht.
Und dann zum Strand, an der Promenade entlang bis zum Trailhead.
Das soll es dann auch mit der Belastung für die drei Blasen sein. Meine beiden Wanderbrüder gehen noch im Eroski einkaufen. Alle anderen kleineren näheren Supermärkte haben entweder nicht auf oder nur ein Touri-Sortiment.
Ich sammle noch eine Muschel auf als Ersatz für meine Sylt-Muschel. Und dann zurück zu den MAMILs. 😊 Und dann machen wir es auf unserem Balkon in der Sonne gemütlich mit Pasta, Oliven, Pesto, Salami, Schinken und alkoholfreier Sangria. Geht so. Ein bisschen KasLimon (Zitronenlimo) dazu hebt den Geschmack enorm. Und jetzt nur noch Beine hoch.Meer informatie

ReizigerTrotz der widrigen Bedingungen hörte sich Eure Tour nach einer großen Portion mach das Beste draus und hab gute Laune an. Gute Besserung den Füßen!

















































































































































































































































































ReizigerEs kann nur besser werden, bin auf meine morgige Zugfahrt gespannt
ReizigerAbenteuer Reisen. Zum Glück hatte euer Taxi keinen Platten.
WildWortWechselNa dann. Lass das Abenteuer beginnen ... ähhh ... weiter gehen 😀 Viel Spaß!
Michael-wandertDa kann ich mich Dieter nur anschließen.