• Diana Leimstoll
  • Alex Hudel
  • Ben Hud
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Drei Ulmer Spatzen in Japan

Dies soll eine besondere Reise werden. Eine Mutter mit ihren beide Söhne, alles Ur-Ulmer, wollen ihrer Japanleidenschaft nachgehen und dich teilhaben lassen. En savoir plus
  • Début du voyage
    12 mai 2025

    Im Flugzeug in der Business Class

    12 mai 2025, Allemagne ⋅ ☀️ 16 °C

    Mit ca. 20 Minuten Verspätung ist unser Flieger gestartet. Zuvor haben wir in der Business Lounge kostenlos gefrühstückt und was getrunken.
    Der Start lief reibungslos und wir werden sofort verwöhnt mit einem feinen Amuse Geule.
    Dazu ein feines Weißweinchen.... Selbstverständlich haben wir das japanische Menü gewählt und speisen jetzt ! MAHLZEIT!
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  • Vom Tokyo Airport Haneda zum Hotel

    13 mai 2025, Japon ⋅ ⛅ 17 °C

    Wir sind nach einem bequemen 12stündigen Flug in der BusinessClass gut gelandet.
    Ausstieg, Passkontrolle und Gepäckabholung lief zügig und einwandfrei, nach einer halben Stunde wurden wir von der Reiseleitung abgeholt und zum exklusiven GroßraumSUV gebracht. So waren wir bereits um kurz vor 8 Uhr im Hotel Groove Shinjuku, dass im 18. Stockwerk angesiedelt ist.
    Dummerweise können wir erst um 15 Uhr einchecken...
    Also machten wir uns auf, das Drumherum zu erkunden. Ein Wirrwar kleiner und kleinsten Bars und Kneipen reiht sich aneinander, unterbrochen von kleinen Supermärkten und Läden, die etwas Undefinierbares anbieten. Man erkennt weder an der Dekoration, um was es such handelt, noch klärt der Name in japanischen Schriftzeichen auf.
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  • Hotel Groove Shinjuku

    13 mai 2025, Japon ⋅ ⛅ 24 °C

    Eigentlich hätten wir erst im 15 Uhr einchecken können. Nachdem wir aber recht müde waren, haben wir einfach nett gefragt, und sieh da, wir konnten unsere Zimmer sofort beziehen.
    Erst eine erfrischende Dusche und dann einfach chillen. Die Zimmer sind klein, aber schön und zweckmäßig eingerichtet. Es gab sogar eine Badewanne, die Benjamin gleich ausprobiert hat. Er hat nach unserem Abendessen Ausschau gehalten und das "Hinomaru" ausfindig. Es wirbt mit Wagyu Fleisch bester Qualität.En savoir plus

  • Wagyu bis zum Abwinken

    13 mai 2025, Japon ⋅ ⛅ 23 °C

    Es dauerte eine ganz schöne Weile bis wir das Restaurant fanden. Nur ganz klein stand der Name in Englisch auf dem Schild, das ins Untergeschoss wies. Da das Personal auch kein Englisch verstand, war es nicht ganz einfach zu bestellen. Aber am Ende stand eine Riesenplatte mit verschiedenen Fleischstücken des legendären Wagyu vor uns...
    Bis auf die Zunge hat uns alles bestens geschmeckt.
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  • Mit der U-Bahn durch Tokyo

    14 mai 2025, Japon ⋅ ☀️ 21 °C

    Morgens hat uns unsere Guide Hiroko in Empfang genommen. Sie spricht gut Englisch, trotzdem verstehe ich nur die Hälfte... Glücklicherweise habe ich ja meine Söhne dabei, die machen das schon.
    Wir fuhren mehr als 20 Minuten mit der U-Bahn bis zu einem Shinto-Schrein und einem Buddha-Tempel. Beide Religionen haben sich im Laufe vieler Jahre vermischt und viele Japaner besuchen beide Tempel. Nach soviel Spirituellem zog es uns in eine Shoppingstreet, in der es alle Arten von Souvenirs zu kaufen gab.
    Wir beschlossen, dementsprechende Einkäufe erst zum Ende der Reise zu machen.
    Danach ging es in die Shoppingstreet, in der Weltmarken von Breitling bis Dior ihre Boutiquen hatten.
    Da diese Geschäfte erst um 11 Uhr öffneten, kamen wir nicht in Gefahr Geld auszugeben. Dazwischen führte die uns noch durch eine Straße, in der es verschiedene Tiercafes gab, mit Minischweinen, Hunden, Katzen, Igeln und Ottern. Zum Piepen!
    Hiroko führte uns in ein sehr gutes Sushi-Restaurant. Da können unsere Sushiläden nicht mithalten.
    Nach dem Mittagessen fuhren wir mit dem Taxi weiter bis zum Koishikawa Korakuen-Park. Dort sind in verschiedenen Landschaftsbildern, Wege nach Kyoto (der früheren Hauptstadt), Seen, wie z,B. der Biwasee und der chinesische Westsee, nachgestellt. Der Park ist für seine Ume-Bäume (Pflaumenbäume) bekannt, die im Frühjahr ein Meer an Blüten erschafft.
    Ein Gärtner hat sie teils schon reifen Früchte vom Baum geholt. Wir haben den Schatten gesucht, da es schon wieder um 25° hatte (im Schatten).
    Anschließend haben wir Matchatee und -Eis im Parkcafe zu uns genommen. Interessant - muss aber nicht nochmal sein ;-)
    Nettes Goodie: Mittagessen, Wasser und Cafebesuch ist inklusive.
    Zum Abschluss haben wir Hiroko noch auf einen Drink ins Jam17, im 1.Stock, eingeladen und sie hat unsere weiteren Tickets auf Richtig- und Vollständigkeit gecheckt.
    Den Abend wollte wir mit einem Besuch auf dem Streetfoodmarket vor dem Hotel ausklingen lassen. Das war aber ein Reinfall: Nach dem leckeren Sushi von mittags waren die Speisen dort eine Beleidigung für unsere Geschmacksnerven.
    Aber morgen früh wird uns das Frühstück entschädigen.
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  • Frühstück, Ameyoko, Ueno und Akihabara

    15 mai 2025, Japon ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach einer durchgeschlafenen Nacht hat uns das vielfältige Frühstück erwartet. Wunderbarer Avocadotoast, ein Veggie-Curry, Spinat-Ei-Auflauf mit Mozzarella, Kürbisauflauf, frisches Obst und Gemüse, leckere Dressings, Nüsse aller Art und, und, und.
    Mir hat es der rote japanische Rettich angetan, sooo lecker!
    Um kurz vor 9 Uhr trafen wir unsere Hiroko wieder, die uns zur Fischhalle und unzähligen Streetfoodständen brachte. Leider hatten wir nach dem ausgiebigen Frühstück keinen Hunger, um mehr auszuprobieren. Im Anschluss fuhren wir per U-Bahn in den Ueno-Park. Dort musizierten Straßenmusiker mit chinesischen Instrumenten, es wuchsen riesige alte Bäume, die bis in den Himmel zu reichen schienen und nochmal ein Schrein. Sehr schön und farbenprächtig war ein Gebäude, das mit geschnitzten und bunt bemalten Vögel und Naturmotiven verziert war und große Flächen mit Blattgold beschlagen waren. Ein prunkvoller Anblick!
    Danach wechselten wir in das krasse Gegenteil, ins Stadtviertel Akihabara, in dem die Manga- und Gamerszene zuhause ist. Dort gibt es alles zu kaufen, was Manga und Animefans lieben und Gamer brauchen.
    Der Gag war ein Besuch in einem "Maidcafe" - bis dahin wusste ich gar nicht dass es so was gibt.

    Die Ursprünge der Maid-Cafes

    Die erste Filiale wurde 2004 im Don Quijote in Akihabara eröffnet und ist auch heute noch dort zu finden!

    Maid-Cafés entstanden in den frühen 2000er Jahren aus Japans lebendiger Otaku-Kultur und fanden ein natürliches Zuhause in Tokios berühmtem Stadtteil Akihabara, der als Hotspot für Anime-, Manga- und Spielefans bekannt ist. Während dieser Zeit tauchten verschiedene Themen- und Kostümcafés auf, darunter auch Maid Cafes.

    Maid-Cafés haben sich schnell einen Namen gemacht, weil sie eine einzigartige Mischung aus herzlicher Gastfreundschaft und niedlicher Ästhetik bieten. Im Laufe der Jahre haben sich die Maid-Cafés über Akihabara hinaus in ganz Japan und in beliebten Tokioter Stadtvierteln wie Shinjuku, Shibuya, Ikebukuro und Harajuku ausgebreitet. Dieser innovative Ansatz fand bei Einheimischen und internationalen Besuchern gleichermaßen Anklang und machte die Maid-Cafés zu einem festen Bestandteil der japanischen Popkultur und zu einer Attraktion, die Reisende aus aller Welt unbedingt erleben sollte.

    In einem Maid-Café wie at-home cafe begrüßen die Zimmermädchen dich herzlich als "Meister" oder "Prinzessin", servieren Speisen und Getränke mit niedlichen Gesten und führen oft kleine "Zaubersprüche" oder Gesänge auf - wie "moe moe kyun" -, damit das Erlebnis noch lustiger wird und das Essen noch besser schmeckt. Es geht um Gastfreundschaft, spielerische Interaktionen und das Gefühl, sich wohl zu fühlen.

    In einer Welt, die oft hektisch und unpersönlich ist, glaubt at-home cafe an die Kraft der einfachen Freundlichkeit, Aufrichtigkeit und echten Gastfreundschaft. Jede fröhliche Begrüßung und spielerische Geste zielt darauf ab, helle Erinnerungen zu schaffen, die noch lange nachhallt.
    Und zu guter letzt, fuhren wir nach Odaiba um den riesigen Gundam in Aktion zu sehen

    Gegen 16,30h waren wir wie- der im Hotel und tranken et- was in der Bar. Dort wollten wir auch unser Abendessen zu uns nehmen. Leider hat am heutigen Tag eine ge- schlossene Gesellschaft das Lokal reserviert. Also gab's nur ein Häppchen.

    Müde und etwas fußlahm gings ins Hotel. Benjamin erkundete noch unseren Weg zum Bus mit dem wir am nächsten Tag nach Kawaguchiko reisen.
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  • Kawaguchiko am Fuß des Fuji

    16 mai 2025, Japon ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach einer angenehmen Busfahrt durch grüne Landschaften, die auch bei uns hätten sein können, kamen wir in Kawaguchiko Station an und gingen zu Fuß zum Hotel "Fuji Lake Hotel".
    Das Städtchen ist der pure Gegensatz zu Tokyo, alte Gebäude und irgendwie ein bisschen oldschool und heruntergekommen, zumindest von außen.
    Wir stießen auf ein feines Restaurant, etwas versteckt, aber sehr schön gelegen. Umrahmt von einem traditionellen Garten, der durch bodenlose Fenster rundum einsehbar ist.
    Das Essen war sehr gut und wie immer reichlich.
    Ein kleiner Spaziergang führte uns zum Hotel zurück. Unser Gepäck war bereits auf unseren Zimmern, die halb japanisch halb westlich sind - und zwar wortwörtlich!
    Weil Alex und ich Tattoos haben, die wir im öffentlichen Onsen ankleben müssten, buchten wir ein privates Onsen. Alex war das aber nicht original genug und so durfte ich alleine im heißen Quellwasser planschen. Sehr angenehm und mit allem eingerichtet, was man sich vorstellen kann.
    Mein Onsenfenster ging in Richtung Mount Fuji, der sich plötzlich aus den tiefhängenden Wolken erhob. Unten Wolken, oben Wolken und dazwischen der majestätische Berg mit seiner weißen Mütze.
    Das Glück den heiligen Berg so zu sehen, hat nicht jeder. Das Wetter verschlechtert sich und morgen soll es regnen, mal sehen ob wir Wellness machen.
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  • Abends am Kawaguchiko-See

    16 mai 2025, Japon ⋅ ☁️ 16 °C

    Diesen Abend essen wir im Hotel im 7.Stock mit Aussicht auf einen Fuji, der langsam von der Nacht verschluckt wird.
    Das Buffet ist vielseitig, fast schon überreich ausgestattet. Ich probiere kleine Häppchen von diesem und jenem und lasse mich überraschen.
    Manches sieht doch glatt toller aus, als es schmeckt 😉
    Ein alkoholfreies Bier rundet das Dinner ab.
    Morgen werden wir mal versuchen auszuschlafen.
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  • Am Tag als der Regen kam...

    17 mai 2025, Japon ⋅ 🌧 14 °C

    Wie gestern schon angekündigt, regnet es. Und zwar recht kräftig. Vom Fuji ist nichts zu sehen, welch Glück wir gestern hatten!
    Das Frühstück ist vielseitig, der Kaffee gut, Wir lassen uns Zeit beim Frühstück und ich probiere Natto. Ich glaube es hängen immer noch Fäden an meinem Kinn.
    Es muss sehr gesund sein, der Geschmack lässt sich für mich nur in Kombination mit einer anderen Speise ertragen...
    Bis der Regen weniger wird oder besser vielleicht mal aufhört chillen wir auf dem Zimmer.
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  • Sonne und Regen

    17 mai 2025, Japon ⋅ 🌧 21 °C

    Im Wellnessbereich gibt es Massagesessel mit Shiatsu-Funktion, die wir selbstverständlich ausprobiert haben. Ganz schön heftig! Aber er hat die richtigen Stellen getroffen...
    Am Nachmittag hat sich die Sonne hervorgewagt und wir haben eine kleine Runde gedreht. Beim Hotel hat es einen französischen Bäcker, der auch unser Hotel beliefert, "Le Pain de Daniel".
    Es gibt französisches Brot, Croissants mit diversen Füllungen, Macarons und sonstiges Gebäck, sowie Kuchen. Sehr lecker!
    Morgen geht es weiter nach Takayama, mit Shinkanzen und Express.
    Wir sind gespannt.
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  • Sayonara Fuji-San

    18–20 mai 2025, Japon ⋅ ☁️ 22 °C

    Heute heißt es Abschied nehmen vom heiligen Berg, der uns mit unverhangenem Gesicht eine gute Weiterreise wünscht. Soviel Glück hatten wir ihn in ganzer Schönheit zu sehen. Er wirkt so nah und doch sind es mehr als 15km Luftlinie bis zum Fuß des 3776,24 m Vulkans.
    Um 9 Uhr holt uns unser Fahrer ab und bringt uns zur Mishima Station. Von da ab geht's mit dem Shinkanzen nach Nagoya (29°) und weiter mit dem Express nach Takayama (26°).
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  • Abschied vom Mt. Fuji

    18 mai 2025, Japon ⋅ ☁️ 25 °C

    Als wollte er uns persönlich verabschieden, hat sich der heilige Berg entblößt und grüßte uns zum Abschied von Sonnenstrahlen geküsst. Unser Shuttlebus-Fahrer bestätigte uns, dass nicht jeder so viel Glück hat. Stimmt!
    Am Bahnhof hat alles problemlos geklappt und wir sind flott auf unseren reservierten Plätzen gesessen. Ehrlich gesagt, fand ich die Fahrt mit dem Shinkanzen nicht besonders, vielleicht lag es an der etwas langweiligen Aussicht, hauptsächlich unattraktive Städte oder Industriegebiete.
    In Nagoya stiegen wir um und diese Fahrt führte durch wunderbare Schluchten, Wälder, vorbei an traditionellen Gebäuden vielen kleinen Reisfeldern und Nutzgärten. Fast hätte man glauben können, man ist im Allgäu - nur die Bambuswälder passten nicht dazu.
    Am Bahnhof von Takayama wurden wir vom hoteleigenen Shuttlebus abgeholt und ins Hotel Hidatei Hanaougi***** gebracht.
    Top Service bis in die Haarspitzen, die junge Dame, die uns empfing hieß Yuki und machte für uns die Anmeldung, brachte Getränke und nahm uns unsere Schuhe weg.
    Im Hotel geht man in Socken oder barfuß, für die Toilette gibt es extra Toilettenschuhe...
    Im Schrank lagen Yukata und Obi, sowie Zehensocken bereit.
    Yuki führte uns in unsere Zimmer: 72 qm, Diele, Wohnzimmer, Sofaecke, Schlafzimmer, eingerichtet im japanischen Stil und mit einer Holzbadewanne.
    Der Onsen konnte nur von Ben genutzt werden, da Alex zu viele Tattoos hat und meine nicht abgedeckt werden konnten, da sie keine Abdeckpflaster sondern nur Concealer.
    Somit blieb uns nur der Foot-Spa...war auch schön.
    Es hätte auch einen privaten Onsen gegeben, aber die Zeit war leider nicht ausreichend. Bis wir so richtig angekommen waren, wars schon Zeit fürs Dinner.
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  • Das Hidatei Hanaougi in Takayama

    18 mai 2025, Japon ⋅ ☁️ 25 °C

    Im Video hab ich versucht unsere Suite festzuhalten, bezweifle aber, daß mir das wirklich gelungen ist.
    Das Hotel ist sehr traditionell eingerichtet, mit einer Gallery, die originale antike Gegenstände zeigt. Viele Möbel sind alt und fast alles ist aus Holz gefertigt und teils mit Lack überzogen.
    Obwohl alles so luxuriös ist, fühlt man sich total willkommen und gemütlich, wie zuhause.
    Unser Dinner erhalten wir in einem eigenen Raum und Yuki bedient uns. Wir haben viel Spaß miteinander, vor allem ihre erfolglosen Versuche eine störende Fliege zu fangen, waren so niedlich. Ich glaube irgendwann hat die Fliege den Raum freiwillig verlassen oder sich tot gelacht.
    Mit einem kleinen Appetizer und dem obligatorischen Wasser startete unser Dinner.
    Ich trug den Yukata, um meine eigene Kleidung zu schonen 😉.
    Der Einfachheit halber habe ich die Menükarte fotografiert...
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  • Auf nach Kanazawa

    19–20 mai 2025, Japon ⋅ ☁️ 16 °C

    Um 7.30 Uhr erwartet uns ein opulentes japanisches Frühstück, das mich allein durchs anschauen satt macht. Statt Kaffee gibt es Grüntee, Tomaten- oder Apfelsaft und Misosuppe.
    Aber macht euch selbst ein Bild.
    Natürlich viiiiel zu viel...ein Sumoringer würde es lässig schaffen.
    Ein paar Gartenimpressionen habe ich noch fotografiert.
    Als wir auf unseren Shuttlebus warteten, kam Yuki extra noch heraus um sich von uns zu verabschieden. Total goldig hat sie Mut uns gewartet bis wir wegfuhren.
    Übrigens arbeitet sie 5-6 Tage in der Woche und 10 Stunden am Tag....
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  • Busreise über Shirakawago nach Kanazawa

    19–20 mai 2025, Japon ⋅ ⛅ 24 °C

    Wie es sich gehört werden wir standesgemäß vom Hidatei Hanaougi Shuttlebus-Fahrer am Bahnhof abgesetzt. In Japan ist alles strukturiert und geordnet, man steht brav in der Schlange, wartet bis man drankommt und es läuft. So geht's auch in den Bus in den UNESCO-Welterbe Ort Shirakawago. Dort findet man traditionelle japanische Häuser, die stets wieder original renoviert werden. Gegen Gebühr kann man auch ein Wohnhaus von innen ansehen. Das haben wir uns gespart und sind den Berg hochgeladen um vom Aussichtspunkt tolle Bilder zu machen und uns ein Matcha-Softeis zu genehmigen. Das kleine Dorf ist touristisch überlaufen und viele Touristen scheinen keine Hemmungen zu haben ungefragt Häuser und Gärten zu betreten. So wundert es einen nicht, dass überall no entry-Schilder stehen.
    Das Wetter ist schön, aber ungewöhnlich warm, ganz Japan stöhnt schon. Um 13.50 startete unser Bus in Richtung Kanazawa, die Fahrt verlief problemlos durch schöne hügelige Landschaften und unzähligen Tunnel.
    Pünktlich um 15,05 Uhr erreichen wir Kanazawa Station und stehen bereits vor unserem Hotel Hyatt Centric, genau gegenüber der Busstation.
    Nach dem 5-Sterne-Hotel in Takayama hatten wir keine großen Erwartungen, wurden aber eines besseren belehrt.
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  • Kanazawa

    19 mai 2025, Japon ⋅ ⛅ 22 °C

    Nach dem Einchecken sind wir sofort los um zu dem Omicho- Market zu gelangen, ca 20 Minuten zu Fuß - um dort festzustellen, dass die meisten Geschäfte um 17 Uhr schließen. Nur einige dort angesiedelte Restaurants hatten länger auf. In eines davon gingen wir und aßen verschiedene Sushi und eine Crabbowl, Tee und Wasser gibt es umsonst.
    Auf dem Rückweg gingen wir noch mal durch ein großes Kaufhaus, in dem ich außergewöhnlich schöne Taschen gesehen hatte.
    Diese waren aus alten Kimonos geschneidert und wirklich schön - der Preis auch!
    In der German Bakery konnte wir alle nicht wiederstehen und packten unser Tablett voll, für später oder für morgen oder so.
    Ääh, vor dem Kaufhaus waren noch zwei Foodtrucks mit interessanten Angeboten. Ben holte sich noch 3 frittierte Sticks gefüllt mit Mochi-Käse... und Alex probierte das erste Stückchen aus der German Bakery. Ich auch, Ben auch...und was sag ich euch? Genau, viel ist nicht übrig geblieben. Lecker waren die süßen Stückchen, wenn auch nicht sonderlich "German" 😀
    Zurück im Hotel haben wir den allabendlichen Check des nächsten Tages gemacht und uns noch ein paar Wasabichips mit einem Zitronenradler gegönnt.
    Das Hotel ist sehr schön eingerichtet, es gibt Eis und Wasser kostenlos, in Schubladen befinden sich Schlafanzüge, Hausschuhe, Gläser, Tassen, Tee und Nespresso-Kapseln mit der zugehörigen Maschine, alles modern und doch japanisch gestylt. Mir hats gefallen!
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  • Mit dem Zug nach Kyoto

    20–24 mai 2025, Japon ⋅ ☁️ 28 °C

    Dank der guten Organisation der japanischen Bahn und unseren Reiseplanern ging alles einfach und stressfrei vonstatten. Und wenn wir uns mal nicht sicher waren, haben wir einen Bahnbediensteten gefragt, von denen es hier viele gibt. Die meisten verstehen englisch, mit dem sprechen hapert es manchmal.... aber mit Händen und Füßen geht's auch.
    In Kyoto angekommen, haben wir, statt die U-Bahn zu nehmen, zu Fuß unser Hotel "Royal Park the Kyoto" erreicht. Gute 45 Minuten bei 30°C im Schatten...und die nächsten Tage wirds kaum besser.
    Wie meist erfolgt der Check in erst gegen 15 Uhr, so auch hier. Unser mitgebrachte Gepäck konnten wir aber unterstellen und somit von Gewichten befreit losziehen. In unmittelbarer Nähe ist der Nishiki-Market, eine riesige Einkaufspassage, überdacht, in kreuzgangähnlichem Aufbau und ein Geschäft bzw. Restaurant am anderen.
    Wir erkundeten schon mal, wohin wir abends zum Essen hingehen wollten.
    Ich habe mir 2 Paar Sketchers gekauft, die hier günstiger als in Deutschland sind, Alex Grüntee und Ben ein mit Vanilleis gefülltes "Melonbun", was sich als großer, süßer, luftiger und crunchiger Semmel herausstellte - war lecker! Grundsätzlich teilen wir alles, es muss doch probiert werden.
    In der Markthalle, die an den Kreuzungen nach außen offen ist, gab es manchmal einen erfrischenden Luftzug oder die Klimaanlagen der Geschäfte, die die Temperatur dort erträglich machten. Nach fast 3 Stunden hatten wir aber genug und gingen zurück zum Hotel, um auf unseren Zimmern die Füße hochzulegen.
    Ja, wir sind verwöhnt von unseren vorigen Hotels... da kann das Royal Park nicht mithalten. Die Zimmer sind sehr klein, Bad und WC in einem Raum, aber zweckmäßig und super gelegen. Kleines Goodie hier: ein Schlafhemd mit goldener Stickerei (ok, in Kanazawa gab es für jeden einen Schlafanzug und einen kuscheligen Bademantel auf dem Zimmer).
    Gegen Abend machten wir uns auf den Weg zum auserwählten Ramenrestaurant, das zufällig auch im Nishiki-Market liegt.
    Das Ramen war mit angebratenem Wagyu-Fleisch angerichtet. Allein wegen der Brühe hat es sich gelohnt. Die war echt top!
    Wir sind bald zurück aufs Zimmer, heute tun mir die Füße ganz schön weh...
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  • Das Für und Wider lapanischer Toiletten

    20 mai 2025, Japon ⋅ ☁️ 22 °C

    FDie japanische Toilette ist in Japan überall zu finden. Die Japaner müssen auf Auslandsreisen schreckliche Sehnsucht nach ihr haben...
    Einfach erklärt ist sie ein erwärmter Toilettensitz, der mit einer Art Podusche kombiniert ist. Diese lässt sich auf die Hinterseite und über eine andere Taste auf die Front (meist mit einem weiblichen Icon versehen) stellen. Bei den meisten kann man den Druck des Wasserstrahlls auch einstellen. Bei Luxusgeräten kann der Strahl auch oszillierend eingestellt werden. Wer keine Geräusche nach außen dringen lassen will, kann die Privattaste drücken, dann spielt ein Orchester auf.
    Die Luxusklasse hat auch einen Trockner, der sehr warme Luft an die gewaschenen Körperteile weht. Zur Sicherheit wischt man noch mit Klopapier nach, das übrigens kein Vergleich zu unseren 3- und 4lagigen ist: dünn und nicht reißfest.
    Viele Toiletten spülen
    automatisch beim schließen des Deckels und öffnen sich automatisch beim Betreten der Örtlichkeit, andere müssen übers Bedienelement oder einen Hebel zum Spülen gebracht werden.
    Eine äußerst hygienische Sache- und die warme Klobrille ist ein Genuss!
    Um das beschriebene zu verdeutlichen, habe ich ein Video gemacht.
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  • On Tour mit Nils

    21 mai 2025, Japon ⋅ ☁️ 25 °C

    Heute ist der Tag verplant. Unser Guide Nils Ferry, der halb Amerikaner halb Däne ist und seit 30 Jahren in Japan lebt, holte uns um 9 Uhr in der Hotellobby ab.
    Er wußte viel über Kyotos und Japans Historie, was er in bildhafte Erzählungen uns näherbrachte.
    Wir besuchten den Nanzen-ji, einem buddhistischen Tempel mit mehreren Zengärten. Die Ruhe, die dort ausgestrahlt wird, geht sogar auf die Touristen über, die spüren, daß ein Zengarten eine besondere Atmosphäre hat.
    Desweiteren besuchten wir
    Sanjūsangendō, das ist der volkstümliche Name des Rengeo-in, eines Tempels im Osten Kyoto, der für seine 1001 Statuen der Kannon, der Göttin der Barmherzigkeit, berühmt ist. Der Tempel wurde 1164 gegründet und ein Jahrhundert später wieder aufgebaut, nachdem das ursprüngliche Bauwerk bei einem Brand zerstört worden war.

    Mit 120 Metern ist die Tempelhalle Japans längste Holzkonstruktion. Der Name Sanjusangendo (wörtlich „33 Intervalle“) leitet sich von der Anzahl der Abstände zwischen den Stützpfeilern des Gebäudes ab, einer traditionellen Methode zur Messung der Gebäudegröße. Im Zentrum der Haupthalle steht eine große Holzstatue einer tausendarmigen Kannon (Senju Kannon), die beidseitig von 500 Statuen menschengroßer tausendarmiger Kannon flankiert wird, die in zehn Reihen stehen. Zusammen boten sie einen beeindruckenden Anblick.
    Nicht fehlen im Programm durfte der Fushimi Inari-Taisha Schrein, einer wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste Shinio-Schrein überhaupt.
    Besonders beeindruckend sind die Alleen aus Tausenden von orangenTorii-Toren auf dem Gelände des Fushimi Inari-Taisha, welche alle Spenden von Personen, Familien oder Unternehmen sind. Sie führen einen Hügel hinauf, auf dessen Spitze, ungewöhnlich für einen Shintō-Schrein, das Allerheiligste (in diesem Fall ein Spiegel) öffentlich einsehbar ist. Wir haben uns entschlossen, die Spitze nicht zu erklimmen, was sich im Nachhinein als richtig erwiesen.
    Am Tagesende hatte wir weit über 20000 Schritte zurückgelegt - und das bei schwülen 29-31°C.
    Zum Abschluss besuchten wir noch das Schloss Nijo-jo, die ehemalige Kaiservilla. Sie wurde als Festung errichtet und wurde später zum Sitz des Shogun, des Kaisers.
    Dicke Steinmauern umrahmen die Gebäude, die mit Blattgold und schönen Schnitzereien versehen sind.
    Witziges Detail: Die ersten vier Gebäudeteile sind von einem Wandelgang eingefasst, von dem ein Stück beim Betreten quietscht. Das ist der berühmte „Nachtigallen-Flur“, der der Legende nach so angelegt wurde, damit niemand ungehört sich dort bewegen kann.
    Es quietscht tatsächlich!
    Zwischendurch streiften wir noch Nishiki-Market, um in der Nähe in einem Okunomiake-Restaurant zu Mittag zu essen.
    Es war reichlich und lecker!
    Nils brachte uns noch zum Hotel zurück, gerade rechtzeitig bevor es zu regnen anfing.
    Heute qualmen unsere Füße, weil wir anschließend noch zum Abendessen loszogen.
    Weil es in Deutschland kein Wendy*s gibt, haben wir es getestet. Ich gebe eine -1, weil so schlechte Pommes habe ich noch nie gegessen. Auch die Bürger der Jungs waren ohne Geschmack. Auf einem waren wenigstens Tomatenscheiben und ein Salatblatt drau, so hat es zumindest danach geschmeckt...
    Rechtschaffen müde sind wir im leichten Regen ins Hotel zurückgehumpelt. Gute Nacht Freunde oder wie der Japaner sagt: oyasumi
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  • Mr. Tanaka zeigt uns Nara

    22 mai 2025, Japon ⋅ ☀️ 20 °C

    Am Morgen erwartet uns ein kleiner, älteter Herr mit Schnauzbart und stellt sich als Mr. Tanaka vor. Er spricht gutes Englisch und entführt uns gleich mit dem Taxi zum Bahnhof. Nara ist ca. 40km von Kyoto entfernt und wir fahren mit dem Zug dorthin. In Nara angekommen, fahren wir gleich wieder mit dem Taxi zum Isuien-Garden.
    Super, nach dem anstrengenden Tag gestern, wird es heute etwas entspannter.
    Der Isuien-Garten ist wirklich wunderschön, mit weichem dichten Moos bewachsen, es wachsen knorrige Bäume, Wasserläufe schlängeln sich durch steige Wasserbett und Wasserfälle plätschern leise, denn einen Garten soll man nicht nur ansehen und riechen, sondern auch hören können.
    Inzwischen ist die Sonne durch die Wolken gekrochen und erhitzt die Luft. Auf dem Weg zum Todaiji-Tempel begegnen uns die ersten Nara-Hirsche, die der Stadt ihren Namen gegeben hat.
    Die Tiere sind überall in der Stadt zu finden und zutraulich, nur so groß wie Rehe und mit ihrer dunklen, feuchten Nase und den Plüschaugen unwiderstehlich.
    Der buddhistische Tempel steht neben einem riesigen, über 700 Jahre alten Bsum, der wie ein Heiligtum anmutet.
    In ihm befindet sich ein großer, dunkler, ganz schlichter Buddha, der mehrere hundert Tonnen wiegt, eingerahmt von kleineren, verzierten und vergoldeten Buddhas.
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  • Hirsche, Toros und romantische Laternen

    22 mai 2025, Japon ⋅ ☀️ 27 °C

    Wir wandern durch Wege, die von hunderten, vermutlich übet 1000 Toros gesäumt sind. Das sind große Steinlaternen, die einmal im Jahr, ich meine es ist der 20. Januar, angezündet werden. Das muss bei Nacht mehr als beeindruckend sein.
    Auf dem Weg begegnen uns immer wieder Hirsche, die neugierig auf Futter näher kommen.
    Im Kasugataisha erleben wir in einem verdunkelten Raum, zig beleuchtete Metalllaternen, die den Raum in eine romantische und geheimnisvolle Atmosphäre hüllen.
    Auf dem Weg zum Mittagessen ereilt uns die Nachricht, dass ein guter Freund, den wir schon 30 Jahre kennen, im Sterben liegt.
    Von einer Sekunde auf die andere ist jedes schöne Gefühl purem Entsetzen und tiefer Verzweiflung gewichen.
    Wir entschlossen uns jedoch die Tour nicht abzubrechen, sondern nach dem Mittagessen, das recht still verlief, einen weiteren Tempel zu besuchen.
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  • Morgenstund hat Gold im Mund

    23 mai 2025, Japon ⋅ ☁️ 20 °C

    Am heutigen Freitag haben wir um 12 Uhr eine Teezeremonie und deshalb vorher Zeit, die kühle Morgenluft zu genießen, was nach den letzten heißen Tagen eine wunderbare Erfahrung ist.
    An einem kleinen buddhistischen Tempel machten wir halt, um für unseren gestern verstorben Freund eine Kerze und 5 Räucherstäbchen anzuzünden. Ein kleiner Moment innerer Einkehr zu seinen Ehren.
    So wie ich unseren Flo kenne, würde er jetzt zu Ben sagen: "Hey Alter, mach nicht so 'n Stress, mir geht's besser als zuvor! Und bis zu unserem Wiedersehen genieße und erlebe all das, was ich nicht mehr kann. Halt die Ohren steif, altes Haus!"
    Oh manno, wir vermissen dich...

    Es sind hauptsächlich geschäftige Einheimische unterwegs, da nur wenige Geschäfte geöffnet haben. Wir haben zufällig eine neue Einkaufsstraße entdeckt, d. h. eine weitere Verzweigung des Nishiki -Marktes. Dort gönnten wir uns später ein feines Crepe mit Füllung, ich hatte Apfel, Zimt und Sahne, Ben mit Schoko- und Vanillcreme und Sahne und Alex eine mit Cheesecake und Eis 🍨 ....so lecker! Und klasse zum Essen, da es zu einer Spitztüte aufgerollt war (wie eine große Eiswaffeltüte), die in einer Papierhülle steckte.
    Nach 10 Uhr stieg die Temperatur merklich an und wir machten uns auf den Rückweg zum Hotel.
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  • Raindrops keep falling ... in Osaka

    24 mai 2025, Japon ⋅ ☁️ 21 °C

    Trotz der Regenprognose sind wir zu Fuß losgezogen, den gute 45 Minuten entfernten Bahnhof von Kyoto zu erreichen. Unsere Koffer haben wir mit dem Luggage Delivery Service nach Osaka schicken lassen, um ohne Gepäck unterwegs zu sein.
    Irgendwann fing es dann doch mehr zu regnen an, noch bevor wir den Bahnhof erreichten.
    Halbfeucht saßen wir dann im Rapid Express nach Osaka. Die Fahrt dauerte nur 28 Minuten und schon standen wir in der riesigen, von Menschen nur so wimmelnden, Bahnhofshalle.
    Das Marriott Miyago Hotel ist 7,4 km vom Bahnhof entfernt, knappe 2 Stunden zu laufen... aber wir dachten uns, dann sehen wir gleich
    was von Osaka!
    Leider hat der Wettergott andere Pläne und der Regen wurde immer stärker und stärker. Wir nutzten Einkaufspassagen und vor allem die U-Bahnstationen, deren Gänge die halbe Stadt untertunneln, um uns eine "Trockenzeit" zu gönnen. Zwischendurch holten wir uns noch gefüllte Croissants und für mich ein Käffchen, denn wir waren schon seit mehr als 90 Minuten unterwegs.
    Kurz gesagt, nach über 2 Stunden Fußmarsch und nassen Schuhen kamen wir endlich im Marriott an. Glücklicherweise waren unsere Zimmer schon bereit und ich konnte meine schwarzen Füße waschen und meine Schuhe "anfönen".
    Unser Zimmer im 41 Stock lässt einen weitläufigen Blick über die Stadt zu, die im Dunst des Regen liegt.
    Trotz 5 Sternen kann es mit dem Hidatei Hanougi in Takayama nicht mithalten.
    Im darunter gelegenen Departmentstore sind die tollsten (und teils unbeschreiblich teuren) Köstlichkeiten, vor allem Süßigkeiten jeglicher Art und Ausführung, zu haben. Obst, Gemüse und Nüsse sind sehr teuer, erschwinglich sind fertige Sachen, wie Sushi, Tempura, Yakitori oder Karaage.
    Deshalb haben wir beschlossen nicht essen zu gehen, sondern uns dort gebackenen Tintenfisch, Sushi und je einen Hühnchenspieß zu gönnen. Fein wars... und zum Nachtisch ein Buttergebäck, dass seinen Namen verdient. Fragt nicht nach dem Preis...
    Die Jungs gönnen sich heute ein heißes Bad in der großen Badewanne und ich werde noch ein schönes Fußbad machen, das hoffentlich gegen meinen mir
    eingefangenen Husten hilft.
    Und dann gut Nacht!
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