• Angelique Wahl
  • Robin Hugentobler
  • Angelique Wahl
  • Robin Hugentobler

Westcoast ’26

Drei Wochen Roadtrip durch die USA - yippie! Läs mer
  • Resans start
    9 juni 2026

    Lufthansa-Flug endet im Food Koma

    8 juni, Förenta staterna ⋅ ☀️ 22 °C

    Unser dreiwöchiges Abenteuer begann Montag um 04.00 Uhr mit dem Klingeln des Weckers. Unter normalen Umständen klingt das wie Tod und Verderben, wenn’s um Urlaub geht kann man mal ein Auge zudrücken.
    So sind wir also mit Sack und Pack, bzw. Koffern und Rucksack, das letzte Mal gemeinsam aus der Wohnung in Wien gegangen und zum Flughafen gefahren.
    Mit Austrian Airlines ging es dann erstmal nach Frankfurt, von wo aus es nach einem kleinen Layover mit einer 747 nach Los Angeles ging. In Business Class. What an experience, hallelujah!
    Unsere Flugbegleiterin Rosa hat uns während des 11,5 Stündigen Fluges mit so vielen Leckereien verwöhnt. Zur Vorspeise gab es Vitello Tonato und eine Räucherforelle, zur Hauptspeise zartes Rinderfilet und das Dessert - ein Erdbeer-Basilikum-Törtchen mit Rhabarber Crumble war ein Gedicht. Woooooowi. Und als wäre das nicht genug Essen gewesen gab es noch einen Kuchenservice, bei dem wir Schwarzwälder Kirschtorte und Butterkuchen mit Mascarponecreme genießen konnten. Der Eierlikör, der zum Kuchen serviert wurde, hatte ganz schön bums, haha.
    Ach, und als wäre das alles noch nicht genug - es gab auch noch Snacks bis eine Stunde vor Landung. Effektiv hieß das für uns also eine Currywurst und einen Falafel Wrap.

    Wenn ihr also mal die Gelegenheit erhaltet mit der Lufthansa in der Business Class zu fliegen - macht es. Das Essen war wirklich ein Traum. Highly recommended!

    Kurz vor der Landung gab es noch ein paar Sightseeing Tipps von unserer Purserin, die sich für die mitgebrachte Schoki bedankt hat. Wir sehen uns die nächsten Tage schon mit dem Fahrrad durch San Francisco fahren 😂
    Läs mer

  • Hollywood

    8 juni, Förenta staterna ⋅ ⛅ 21 °C

    Angekommen in LA ging es flott durch den Einreiseprozess - das hat keine zwei Minuten gedauert, die einzigen beiden Fragen die uns gestellt wurden waren
    - Business or Tourist?
    - How long will you stay?
    Also alles easy going, in Orlando wurden wir mehr durch die Mangel genommen. Am längsten hat das Warten auf unser Gepäck gedauert. Wir sind danach mit einem Shuttle Bus zur Taxi/Uber Station gefahren und wurden dann von einem Fahrer in etwa 45 Minuten in unser erstes Hotel für die kommenden zwei Nächte nach West Hollywood gebracht. Hier haben wir flott eingecheckt und uns dann für einen kurzen Powernap aufs Bett geworfen. Um nicht den ganzen Tag zu verschlafen haben wir uns dann aufgerafft und sind auf den Hollywood Boulevard gefahren, um dort den berühmten Walk of Fame zu sehen. Wir haben uns neben der Sterne noch das Chinese Theater von außen angesehen und sind ein wenig umher gelaufen. Vom Walk of Fame haben wir uns generell ein wenig mehr erhofft, aber man kann nicht immer alles super toll finden 😅. In großer Entfernung konnten wir auch schon das Hollywood Schild in den Hills sehen, das werden wir aber erst gegen Ende unserer Reise nochmal von näher betrachten.
    Läs mer

  • Good morning, LA!

    9 juni, Förenta staterna ⋅ ☀️ 19 °C

    Letzte Nacht ging es um 20 Uhr für uns ins Bett, weil wir nach der Anreise und Zeitverschiebung wirklich k.o. waren. Und wie erwartet waren wir um 02 Uhr früh das erste Mal wach. Das zweite Mal um 05 Uhr. Und das dritte Mal gegen 06 Uhr. Ab da war die Nacht dann wirklich vorbei.
    Wir haben noch ein wenig Zeit vertrödelt und sind dann gegen halb acht in ein Café gegenüber unseres Hotels gegangen um dort zu frühstücken. Es gab leckeren Avocado Toast und dazu einen Smoothie.
    Im Anschluss ans Frühstück haben wir uns ein WAYMO bestellt und haben unsere erste autonome Taxifahrt erlebt. Ist auf jeden Fall ganz speziell, wenn das Auto ganz ohne Fahrer von A nach B unterwegs ist. Hat auf jeden Fall gut funktioniert und um ehrlich zu sein war die Fahrt angenehmer als mit so manch einem Taxifahrer. Wir kamen ganz ohne Nahtoderlebnis oder Panikattacke in Downtown an und haben uns dort ein paar Gebäude von außen angesehen. Vor 11 Uhr braucht man sich eigentlich nicht auf den Weg irgendwohin machen, es hat ohnehin noch alles zu. Wussten wir natürlich nicht. Immerhin fuhr die kleine Zahnradbahn Angels Flight schon, ein kleines Highlight am Morgen. Direkt gefolgt vom nächsten - Essen. Im Grand Central Market, einer Markthalle mit Speisen und Getränken aus verschiedenen Ländern sind wir fündig geworden und haben ein paar Empanadas geteilt und dazu eine Erdbeer-Drachenfrucht-Limonade getrunken. War beides sehr lecker und vor allem süße Empanadas sind der Wahnsinn.
    Ansonsten gab es für uns aufgrund der frühen Uhrzeit nicht so viel zu entdecken, weshalb wir uns dann auf den Weg nach Santa Monica gemacht haben.
    Läs mer

  • Santa Monica Pier🎢 & Venice Beach 🌴

    9 juni, Förenta staterna ⋅ ☀️ 19 °C

    Es hat ab Downtown etwa eine Stunde mit der Metro gedauert, bis wir in Santa Monica ankamen. Von der Station aus ging es zu Fuß weiter auf den Santa Monica Pier. Leider wird aktuell die Brücke renoviert, daher mussten wir auf einer Behelfsbrücke neben der Baustelle vorbei laufen 😅
    Auf dem Pier haben wir dann ein bisschen das gute Wetter genießen können, die Sonne hat auf uns herunter geschienen und es ging eine erfrischende Brise.
    Was wir uns natürlich nicht nehmen konnten war eine Fahrt auf dem West Coaster. 16$ pro Person, absoluter Scam aber was tut man nicht alles für ein Hobby? Der Lift der Achterbahn war besorgniserregend, überlebt haben wir (zum Glück) trotzdem.
    Dann gab es noch eine leckere Limonade und wir haben uns zu Fuß auf den Weg nach Venice entlang der Strandpromenade gemacht. Nach einer Weile haben wir E-Bikes geliehen und haben einen Teil der Strecke damit bewältigt.
    Am Venice Beach haben wir uns dann eine Weile am Skatepark aufgehalten und die Stunts der Skater bestaunt. Zwischen all den Jungs und Mädels war dann noch ein älterer Herr, offensichtlich in seinem eigenen Paralleluniversum unterwegs, der ständig seinen nicht vorhandenen Fans zugerufen und -gewunken hatte, während er mit einem eScooter hin und her fuhr. Ganz wilde Nummer, keine Macht den Drogen.
    Läs mer

  • Rodeo Drive

    9 juni, Förenta staterna ⋅ ☀️ 21 °C

    Voll im Public Transportation Game angekommen ging es mit dem Bus von Venice zum Rodeo Drive. Auf dem Weg dorthin war die Busfahrt schon ein halbes Rodeo. Angi hat dann dem sanften anfahren des Busfahrers ihr Knie gegen den Sitz geschlagen - das Knie ist jetzt lila-blau.
    Der Bus hielt alle 2-3 Straßen an, daher dauerte die Fahrt über eine Stunde - aber hey, hat nur einen Bruchteil von einem Uber gekostet und wir haben ein wenig von der Stadt gesehen, ist doch auch nicht verkehrt.
    Am Rodeo Drive angekommen sind wir ein wenig durch die Gegend geschlendert und haben Schaufenstershopping betrieben. Das Highlight hierbei war eine XXL Artischocke als Dekoartikel in einer Luxusboutique 😂
    Vom Rodeo Drive aus ging es mit einem kleinen Fußmarsch zum bekannten Beverly Hills Sign, an dem wir eine kurze Pause machten um den weiteren Plan zu besprechen. Es ging dann durch den Feierabendverkehr von Los Angeles mit dem Bus zu In-n-out für ein kleines Abendessen. Von dort aus ging es dann wieder zurück ins Hotel - die Müdigkeit hat uns schon wieder eingeholt 😅
    Läs mer

  • Paramount Studio Tour

    10 juni, Förenta staterna ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir haben den Vormittag genutzt um die Paramount Studio Tour in Hollywood zu erleben, bevor unser Roadtrip starten kann.
    Mit dem Bus ging es ein paar Stationen weiter, gefolgt von einem 10-minütigen Spaziergang durch ein kleines Wohngebiet. Direkt daneben befanden sich dann schon die Tore zu den Filmstudios. Wir waren ein klein wenig früh dran, pünktlich um 08.30 Uhr wurden dann aber die Pforten zum Check in geöffnet. Wir mussten kurz unser Gepäck kontrollieren lassen und haben im Anschluss zwei Ausweise erhalten mit unseren Namen darauf. Anschließend durften wir in den „Warteraum“, in dem bereits die ersten Dinge zum anschauen ausgestellt waren, unter anderem Kostüme und der Helm von Maverick aus Top Gun.
    Unser Guide Sophia hat uns kurz vor 9 Uhr in Empfang genommen und wir hatten tatsächlich eine komplett private Tour, nur wir beide und unser Guide. Entweder war die Tour an diesem Tag nicht so gefragt oder 9 Uhr war den anderen Touristen einfach zu früh, wer weiß das schon.
    Wir haben viele Einblicke in diverse Kulissen erhalten, am spannendsten war allerdings das Set zur Serie „The Rookie“, da wir diese auch schauen. Leider darf man in den Soundstages nicht filmen oder fotografieren- daher müsst ihr uns einfach glauben, dass es aussah wie in der Serie. Die Tour wurde immer wieder begleitet von diversen Filmausschnitten, sodass man toll sehen konnte wie die Kulissen dann im fertigen Film ausgesehen haben.
    Nach der Tour haben wir uns dann von einem WAYMO - die Taxis ohne Fahrer - zum Hotel bringen lassen um unsere Koffer abzuholen. Mit einem weiteren Taxi ging es dann wieder an den Flughafen, wo wir eine Reservierung für unseren Mietwagen hatten.
    Läs mer

  • Auf nach Santa Barbara 🚗💨

    10 juni, Förenta staterna ⋅ ☀️ 24 °C

    Die Anmietung des Autos ging recht unkompliziert. Wir mussten erst ins Alamo Office, dort konnten wir alle unsere Angaben an einem Automaten machen und haben dann den Mietvertrag erhalten mit dem wir ins Parkhaus gelaufen sind. Dort haben uns dann Mitarbeiter in Empfang genommen und wir haben das Auto erhalten. Bzw. durften es uns aussuchen. In den USA läuft das ein wenig anders als bei uns. Die Parkplätze sind nach Kategorien sortiert, man wird an die Stelle gebracht an der die Autos der gebuchten Kategorie stehen und sucht sich dann einfach selber aus, mit was man fahren möchte. Die Schlüssel liegen alle direkt in den Autos - bei uns einfach unvorstellbar.
    Nach einer kurzen Debatte ob schwarz oder grau konnten wir uns dann entscheiden 😂 - uns wurde dann noch gezeigt wie wir das Dach unseres Cabrios öffnen können und schon ging es los.
    Wir sind nochmal an Santa Monica vorbeigefahren und von dort aus ging es dann über den Highway 1, auch bekannt als Pacific Coast Highway (PCH), einige Meilen weiter durchs Land bis nach Carpinteria, einem kleinen Ort neben Santa Barbara, in dem unser Hotel für die nächste Nacht war. Wir haben kurz eingecheckt und unser Gepäck ins Zimmer gebracht, bevor wir uns dann auf den Weg nach Santa Barbara gemacht haben. Dort haben wir uns den Pier angesehen, einen älteren Herren namens Greg kennengelernt mit dem wir uns kurz unterhalten haben (er war ne richtige Süssmaus und hat uns gefragt, ob er für uns ein Foto von uns machen dürfte 🥺 - haben wir natürlich dankend angenommen), und sind im Anschluss noch ein wenig durch das Städtchen gelaufen.
    Zum Abendessen ging es für uns zuuuuu…. Panda Express 🐼 - endlich wieder Orange Chicken essen.
    Läs mer

  • Pismo Beach

    11 juni, Förenta staterna ⋅ ☀️ 20 °C

    Am nächsten Morgen ging es für uns nach einem kurzen Tankstopp direkt wieder auf den HWY 1 (weiterhin der Pacific Coast Highway). Unser erstes Ziel des Tages: Pismo Beach. Der kleine direkt an der Küste gelegene Ort war total schön anzusehen. Für uns gab es ein kleines Frühstück und einen Spaziergang über den Pier. Bereits am frühen Morgen waren hier die Surfer unterwegs und haben nach den besten Wellen Ausschau gehalten.Läs mer

  • 🦭 Morro Bay 🦦

    11 juni, Förenta staterna ⋅ ☀️ 18 °C

    Unser nächster Halt Morro Bay war ein absolutes Highlight. Hier leben sowohl Otter als auch Seelöwen in freier Natur und wir konnten beide antreffen. Besonders die Otter haben es uns angetan, die sehen aber auch niedlich aus wenn sie auf dem Rücken durchs Wasser treiben und ihre kleine Pfoten nah am Gesicht halten.
    Bei den Seelöwen ging es vergleichsweise trubelig zu. Hier wurde diskutiert was das Zeug hält (von den Tieren, versteht sich) und der ein oder andere hat nicht davor zurückgeschreckt über seinen Nachbarn drüber zu steigen, um entweder ins Wasser oder daraus herauszukommen. War von außen sicher amüsanter als mittendrin zu sein.
    Läs mer

  • Elephant Seal Vista Point 🦭

    11 juni, Förenta staterna ⋅ ☁️ 20 °C

    Noch einige Meilen nördlicher entlang der Küste kamen wir zum Elephant Seal Aussichtspunkt.
    Hier kann man hunderte von Seeelefanten sehen - wie zuvor auch natürlich in freier Natur. Es handelt sich hierbei um die größten Robben, bei denen die Männchen bis 6,5m und 3.600kg schwer werden können. Der Zwischenstopp lohnt sich auf jeden Fall ☺️Läs mer

  • Big-Sur

    11 juni, Förenta staterna ⋅ ⛅ 19 °C

    Wer auch immer zuerst das Zitat „der Weg ist das Ziel“ von sich gegeben hat - vermutlich hat er hiervon gesprochen: Big-Sur, einem etwa 90 Meilen langen Streckenabschnitt des Highway 1.
    Steile Klippen, steile Felswände, kurvige Passstraßen und ein einzigartiges Ambiente. So oft, wie sich hier die Landschaft verändert und gefühlt von Sekunde zu Sekunde schöner wird kann man gar keine Fotos oder Videos machen. Ein paar Eindrücke konnten wir natürlich einfangen - die Strecke muss man aber selbst erlebt haben.Läs mer

  • Ankunft in Monterey

    11 juni, Förenta staterna ⋅ ⛅ 17 °C

    Vor unserer tatsächlichen Ankunft in Monterey waren wir noch am Pfeiffer Beach. Der Weg dorthin war eng, sehr holprig und spannend bei Gegenverkehr. Die 15$ Eintritt zum Strand kann man sich definitiv sparen - da gibt es schönere. Wir waren schneller zurück am Auto, als der Weg dorthin gedauert hat. Das sagt vermutlich alles. Reden wir nicht weiter darüber.

    In Monterey ging es direkt zu unserem Hotel für die nächste Nacht, um kurz einzuchecken und das Gepäck auszuladen. Danach ging es auch schon zur Fisherman‘s Wharf für ein leckeres Abendessen. Im gesamten Ort war das Internet übrigens eine absolute Vollkatastrophe. Aus der Planung des nächsten Tags beim Abendessen wurde nicht allzu viel, weswegen wir das dann im Hotel noch erledigen mussten. In Monterey kann man nämlich Wale sehen, was wir uns nicht entgehen lassen wollten. Dazu aber mehr im nächsten Beitrag 😎 nach dem Essen wurde also nur noch das Pferdchen in den Stall gebracht und unter mühsamen Umständen unsere Whale Watching Tour gebucht.
    Läs mer

  • Professionelles Whale Watching 🐳

    12 juni, Förenta staterna ⋅ ☁️ 15 °C

    Am nächsten Morgen gab es ein kleines Frühstück bei Starbucks, bevor wir wieder zur Fisherman’s Wharf zum Treffpunkt unserer Tour gingen. Dort haben wir unsere Tickets fürs Boot erhalten und nur kurze Zeit danach ging es auch schon los.
    Es dauerte nur wenige Minuten, bis wir bereits die ersten Wale gefunden hatten. Es waren zwei Buckelwale, eine Kuh und ihr Kalb. Die beiden haben sich einige Zeit neben unserem Boot aufgehalten und haben sich häufig an der Wasseroberfläche blicken lassen. Das absolute Highlight war allerdings, als einer der beiden Wale aus dem Wasser gesprungen kam.
    Wir haben außerdem noch Delfine, Seelöwen und Otter sehen können. Unsere Tour ging in etwa drei Stunden und war ein voller Erfolg.
    Im Anschluss ging es nochmal flott zum Hotel, bei dem wir unsere Koffer zur Aufbewahrung gelassen hatten, bevor es dann für einen Nachmittagsnack zu Wendy‘s ging. Dort haben wir uns kurz zwei Burger geholt, die ganz american-like auf dem Parkplatz gefuttert wurden 😂 - Anpassung können wir.
    Und dann ging es auch schon los auf direktem Weg nach San Francisco 🚗💨
    Läs mer

  • Ankunft in San Francisco 🌉

    12 juni, Förenta staterna ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach einer vergleichsweise kurzen Fahrt von etwas mehr als 2,5 Stunden kamen wir am späten Nachmittag in San Francisco an. Dort war der erste Stopp wie immer unser Hotel, um das Auto zu parken und die Koffer loszuwerden.
    Unser erster Spot in der Stadt war die berühmte Lombard Street, die in engen Schlangenlinien nach unten führt. Der Weg dorthin war zu Fuß sehr steil und hat einiges an Energie gekostet - wir haben es aber überlebt und geschafft. Zur Veranschaulichung, wie steil die Straße nach oben führt: Menschen auf eScootern mussten diese immer wieder anstoßen, dass sie nicht in Zeitlupe den Berg hoch rollten oder stehenblieben und wenn Autos nicht leistungsstark genug und aber dennoch voll besetzt waren kamen diese auch nicht hoch (lustige Story hierzu an Tag 3 in SFO, haha).
    Mit dem Bus ging es dann für uns anschließend ans Pier 39, an dem eine sehr ausgelassene Stimmung herrschte. Wir fanden uns inmitten vieler Schweizer Fußballfans wieder, die USA war gerade mitten im ersten WM-Spiel. Am Ende des Piers war eine kleine Public Viewing Zone mit Leinwand aufgebaut und in den verschiedensten Restaurants wurde das Spiel ebenfalls übertragen.
    Fürs Abendessen ging es für uns in ein All You Can Eat Restaurant, in dem man verschiedene Nudeln und Reis mit Gemüse und diversen Sorten Fleisch und Fisch braten lassen konnte, dazu gab es ganz viele verschiedene Saucen. War auf jeden Fall ganz gut, allerdings war es im Restaurant extrem laut. Nach dem Dinner mit Blick auf Alcatraz ging es für uns wieder zurück ins Hotel, da wir am nächsten Tag wieder früh aufstehen mussten.
    Läs mer

  • Alcatraz

    13 juni, Förenta staterna ⋅ ☁️ 15 °C

    Unser Wecker ging morgens um 06.30 Uhr, ausnahmsweise waren wir noch nicht weit davor wach. Mit dem Bus ging es vom Hotel aus wieder Richtung Fisherman‘s Wharf und ans Pier 33 - hier fahren die Alcatraz Cruises ab. Nach einer kurzen Wartezeit durften wir schon aufs Schiff und setzten über auf die Insel, die nur wenige km vom Festland entfernt liegt. Die Fahrt mit dem Schiff hatte etwa eine Viertelstunde gedauert - genügend Zeit für ein kleines Frühstück
    Auf der Insel angekommen wurden wir von einer State Park Rangerin in Empfang genommen, die uns kurz erklärt hat wo auf der Insel was gefunden werden kann. Das Highlight der Insel ist das alte Gefängnis, das man besichtigen kann. Man erhält hier einen Audioguide, der bereits im Ticketpreis enthalten ist und wird damit durch die Gänge geführt. Wir haben einige Hintergrundinformationen zu diversen Insassen (einer der bekanntesten Insasses war Al Capone) und Zellen erhalten, beispielsweise auch über verschiedene Ausbrüche und Ausbruchsversuche etc,
    Die Einblicke, die man hier in die Geschichte der Insel erhält, sind sehr eindrücklich - die Tour ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert.
    Im Anschluss an die Gefängnistour haben wir uns noch die weiteren Gebäude und Bereiche auf der Insel angesehen, bevor es mit dem Schiff wieder zurück nach San Francisco ging.
    Läs mer

  • Erkundungstour durch SFO

    13 juni, Förenta staterna ⋅ ☀️ 20 °C

    Über den Tag verteilt haben wir einige Punkte auf unserer To Do Liste abgehakt. Wieder zurück von unserer Alcatraz Tour haben wir am Pier 39 ein paar Souvenirs geshoppt und haben uns die Seelöwen angesehen. Diese verweilen auf einigen Plattformen im Hafenbecken - bereits in Monterey wurde uns mitgeteilt, dass die Seelöwen generell lieber auf von Menschen geschaffenen Strukturen abhängen, als im Wasser zu verweilen. Gefühlt bewegen sie sich auch nur, wenn sie was zu futtern brauchen 🤓 so richtig friedlich im Umgang miteinander waren die Seelöwen in SFO im Vergleich zu den anderen, die wir bisher gesehen hatten, allerdings nicht. Es wurden ganz schöne Kämpfe untereinander ausgetragen.
    Mit der Straßenbahn ging es im
    Anschluss an den verschiedenen Piers vorbei in Richtung des Finanzdistrikts. Hier mussten wir einen kleinen Sprint hinlegen um den Anschlussbus zu den Painted Ladies zu erwischen. Es handelt sich hierbei um eine Reihe von hübschen Häusern in verschiedenen Farben, die im optisch starken Kontrast zur modernen Skyline im Hintergrund stehen.
    Der nächste Stop war der sogenannte Palace of Fine Arts: Der Palace of Fine Arts im Marina District in San Francisco ist ein Gebäude, das für die Panama-Pacific International Exposition von 1915 errichtet wurde. Der zentrale Teil enthält eine Kuppel, die dem Stil römischer und griechischer Tempel entspricht. Man konnte hier eine schöne kleine Runde um den angrenzenden See und durch das Gebäude drehen.
    Da das Wetter nun langsam besser wurde (der Tag war tatsächlich recht kalt, trüb und grau) haben wir beschlossen aufs Auto umzusteigen und die Golden Gate Bridge zu besuchen.
    Auf dem Weg zur Bushaltestelle, von wo aus wir zum Hotel fahren wollten, stellte Robin fest, dass wir uns ganz in der Nähe des Lucas Films Headquarters befanden, weswegen wir hier noch einen kleinen Umweg machten. Vor dem Gebäude steht ein Brunnen mit einer Yoda-Skulptur und im Inneren des Gebäudes sieht man noch einige bekannte Filmcharaktere wie R2D2 und Darth Vader. Im Skywalker Shop haben wir leider kein passendes Souvenir gefunden - eine Kochschürze im Star Wars Design für $125 war dann doch etwas übertrieben.
    An dieser Stelle würde eiiiigentlich die Golden Gate Bridge kommen, als Wahrzeichen der Start hat sie aber ihren eigenen Beitrag verdient.
    Der nächste Punkt des Tages war nochmals die Lombard Street - Angi hat Robin dazu „genötigt“ die Straße selbst mit dem Auto runterzufahren, wenn man schon mal da ist muss man die Gelegenheit schließlich nutzen. Gesagt, getan. Das Beweisvideo dazu gibt es natürlich auch. Wenn man am Fuße der Lombard Street weiter fährt kommt man zum Coit Tower, einem 64 Meter hohen im Art Deco Stil erbauten Turm, der auf dem sogenannten Telegraph Hill im Pioneer Park steht. Von hier aus hat man nochmal einen guten Blick auf verschiedene Winkel der Stadt.
    Auf dem Weg zum Dinner haben wir nochmal einen kurzen Abstecher zur Fisherman’s Wharf gemacht um dort das Schild zu fotografieren, das hatte uns bisher noch gefehlt und lag ohnehin mehr oder weniger auf dem Weg.
    Und schon war wieder Zeit fürs Abendessen - endlich wieder Taco Bell! Was haben wir das vermisst. Natürlich gab es im Taco Bell wieder die Übertragung des aktuellen WM Spiels (wer auch immer gespielt hat, absolut keinen Plan). Glücklich, zufrieden und mit Tacos und Quesadillas im Bauch ging es zurück ins Hotel für uns.
    Läs mer

  • Golden Gate Bridge 🌁

    13 juni, Förenta staterna ⋅ ☁️ 16 °C

    Wie im vorherigen Footprint angekündigt kommt nun unser Eintrag zur Golden Gate Bridge, die leider den ganzen Tag im
    Nebel versunken war. Gegen Nachmittag wurde das Wetter minimal besser und man konnte die Brücke im Nebel immerhin ausmachen. Um nicht umsonst raus zu fahren haben wir den Tag über immer wieder die Live Webcams an der Brücke gecheckt und siehe da - man konnte sie wirklich erkennen. Hier noch ein paar Sidefacts zur Brücke: sie ist 2.737 Meter lang und kann von Fußgängern und Fahrrädern kostenlos genutzt werden. Wenn man mit dem Auto nach San Francisco über die Golden Gate Bridge fährt fällt eine Mautgebühr an - stadtauswärts ist es auch mit dem Auto kostenfrei die Brücke zu nutzen.
    Nach dem ersten Aussichtspunkt sind wir noch zur Thorpedo Wharf gefahren, um auch von dort nochmal eine andere Sicht auf die Brücke zu haben. Selbst darüber gefahren sind wir tatsächlich nicht - bei besserem Wetter hätten wir das aber bestimmt gemacht :)
    Läs mer

  • Mit dem Cable Car durch die Stadt

    14 juni, Förenta staterna ⋅ ⛅ 18 °C

    Unser letzter halber Tag in San Francisco kam schneller als gedacht - morgens haben wir flott unsere Sachen zusammengepackt und aus dem Hotel ausgecheckt, um noch ein paar Stunden die Stadt erkunden zu können.
    Zuerst sind wir bei IHOP zum Frühstück gewesen - es gab einmal Pancakes und French Toast für uns. Nach dem Essen haben wir uns dann an der Fisherman’s Wharf entlang zu den Cable Cars begeben. An der ersten und letzten Station werden die Wagen manuell durch die Mitarbeiter auf einer Drehplatte wieder in die richtige Richtung gebracht. Wir mussten hier tatsächlich relativ lang warten bis wir Platz in einem Cable Car gefunden hatten und dann auch nochmal bis dieses überhaupt los fuhr.
    Die Fahrt selbst war ein tolles Erlebnis - hatte ein wenig was von Achterbahn fahren, besonders wenn es bergab ging. Von dem was man so mitbekommen konnte muss das Bedienen der Fahrzeuge ein ganz schöner Kraftakt sein.
    An der anderen Endhaltestelle angekommen sind wir die steilen Straßen San Franciscos wieder nach oben gelaufen, vorbei am Union Square bis hoch zur California Street, einem sehr beliebten Fotospot, den auch wir uns nicht entgehen lassen wollten.
    Im Anschluss daran sind wir nochmal ein Stück mit dem Cable Car gefahren und dann weiter mit dem Bus zurück zum Hotel, um dort unser Auto inkl. Gepäck abzuholen, denn für uns ging es danach direkt schon wieder weiter…
    Läs mer

  • American BBQ in Oakhurst

    14 juni, Förenta staterna ⋅ ☀️ 28 °C

    Nach einer etwa dreistündigen Fahrt sind wir in Oakhurst angekommen. Zuerst sind wir kurz in einen Laden, um uns dort mit Brot, Schinken und Käse auszustatten, damit wir uns für den nächsten Tag ein kleines Lunchpaket richten konnten. Spoiler: die 30$ hätten wir besser anderweitig ausgegeben. Nichts daran hat geschmeckt - weder das „Sauerteigbrot“ noch der angebliche Schweizer Käse. Wie dem auch sei - nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten sind wir mit dem Auto zum Restaurant fürs Abendessen gefahren. Als wir dort ankamen ist uns erst aufgefallen wie lächerlich kurz die Distanz war - quasi einmal über die Straße. American Lifestyle direkt angenommen, passt schon.
    Vor dem Restaurant mussten wir etwa 25 Minuten anstehen, weil der Laden so rappelvoll war. Das hatte sich aber definitiv gelohnt - es gab super leckere BBQ Spezialitäten direkt vom Smoker und dazu leckere Mac‘n‘Cheese.
    Nach dem Essen ging es direkt wieder zurück ins Hotel (die Fahrzeit von einer Minute war schon beachtlich) und früh ins Bett, da wir am nächsten Tag um 05.00 geplant hatten im Auto zu sitzen. Ob’s geklappt hat lest Ihr dann im nächsten Footprint 🫡
    Läs mer

  • Yosemite Nationalpark

    15 juni, Förenta staterna ⋅ ☀️ 18 °C

    Am nächsten Morgen ging es für uns wirklich früh raus - um 04.30 Uhr hat der Wecker die doch recht kurze Nacht beendet und für uns hatte der Tag begonnen. Schnell angezogen und für den Tag frisch gemacht und schon ging es für uns los ins Auto. Nach etwa 10 Minuten Fahrt fiel Robin auf, dass er seine Cap vergessen hatte - also nochmal schnell zurück (bin unsicher, ob Robin oder Max Verstappen gefahren ist), Cap geschnappt und wieder los.
    Noch vor 06.00 Uhr haben wir die Tore zum Nationalpark passiert - zu früh, als dass die kleinen Hütten zur Ticketkontrolle besetzt wären. Bis zu unserem Ziel - einem Parkplatz mitten im Park - dauerte es noch etwa eine Stunde Fahrzeit. Die Nationalparks sind wirklich riesengroß, kann man sich kaum vorstellen wenn man noch nicht dort war.
    Noch vor 07.00 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zu unserem ersten Hike mit Ziel am Mirror Lake. Dort angekommen wollten wir eigentlich den Rundweg weiter entlang gehen, kamen dann allerdings zu immer mehr Mosquitos weswegen wir den Kurs nochmal änderten. Das endete dann mit einer Wanderung über Stock und Stein im Wald, die wir irgendwann ebenfalls abbrachen und einfach wieder den ursprünglichen Weg zurück gingen. Deutlich weniger Insekten aber letztendlich durch unsere Querfeldeinaktion genauso weit gewandert wie der Rundweg vorgesehen hatte,
    Als Nächstes nutzten wir den kostenfreien Shuttle zum Welcome Center und im Anschluss zu zwei Wasserfällen. Auch dort gab es eine kleine „Wanderung“, in dem Fall allerdings eher ein Spaziergang, der mit einem wunderschönen Ausblick belohnt wurde.
    Wieder zurück am Shuttle beschlossen wir aufs Auto zu wechseln - überall gab es noch freie Parkplätze (sowohl Instagram als auch andere Touristen im Hotel haben uns Sorge bereitet keinen Parkplatz zu finden wenn wir erst um 09.00 Uhr im Park wären, daher ging so früh der Wecker) und der Shuttle war aber stark überfüllt, teilweise konnten gar nicht alle Personen einsteigen, die auf den Bus warteten.
    Wir sind also mit unserem Cabrio ein wenig durch die Gegend gecruised, mussten allerdings den Park nochmal kurz zum tanken verlassen. Zum Glück - denn so konnten wir nochmal an einem Häuschen einfahren und erhielten einen Lageplan und Informationen zum Park.
    Wir klapperten noch einige Aussichtspunkte ab und verbrachten insgesamt etwas über 11 Stunden im Park. Mit den tollen Ausblicken und verschiedenen Wandermöglichkeiten bietet sich hier wirklich viel um den Tag voll auszukosten.
    Läs mer

  • Sequoia Nationalpark 🏞️

    16 juni, Förenta staterna ⋅ ☀️ 22 °C

    So langsam holen wir mit den Beiträgen wieder auf - das Internet unterwegs (und in den Hotels) ist zum Teil ziemlich bescheiden & die vielen Erlebnisse machen es auch nicht unbedingt einfacher aktuell zu bleiben, weil man abends einfach komplett kaputt ins Bett fällt. Und wenn man mal genug Energie hätte macht das Internet nicht mit oder die App lässt uns die Bilder nicht hochladen - irgendwas ist immer 😂 aber gut, besser spät als nie, oder?

    Kommen wir mal zum nächsten Tag: dieser hielt wieder einige Stunden für uns im Auto bereit. Wir haben morgens unsere sieben Sachen gepackt, flott gefrühstückt (war erstaunlich gut, es gab leckere Bratkartoffeln und Pancakes) und ausgecheckt. Mit einem Coffee to go ging es dann wieder auf die Straße. Nächstes Ziel: der Seqouia Nationalpark. Hier findet man unendlich viele Mammutbäume. Natürlich haben wir uns auch hier das „wandern“ bzw. spazieren (je nach Abschnitt des Weges) nicht nehmen lassen und haben uns auf den Congress Trail begeben. Auf diesem Weg sieht man unter anderem den Baum mit dem größten Volumen an Holz, den sogenannten General Sherman. Natürlich konnten wir es uns nicht nehmen lassen uns hier für ein Foto anzustellen. Dabei ist Robin an einer Schraube im Zaun hängen geblieben und hat sich erstmal die Hose aufgerissen. Den Ohrwurm für die nächsten Stunden hatten wir damit auch gesichert - falls ihm noch wer kennt: der Song, nachdem Spongebob seine Hose zerrissen hatte 😂
    Einige Meilen später sind wir dann noch mit dem Auto am Tunnel Log gewesen. Dabei handelt es sich um eine Durchfahrt durch einen auf dem Weg liegenden Baumstamm. Davor hat sich tatsächlich ein wahnsinniger Stau gebildet, da jedes Auto relativ lang darunter stehenblieb, die Leute auf den Baumstamm geklettert sind und sich dann 100fach fotografieren ließen. Das Ganze hatte uns dann effektiv über eine halbe Stunde Zeit gekostet.
    Nach unserem Besuch im Nationalpark ging es dann für uns weiter bis nach Ridgecrest, wo wir die Nacht verbrachten, bevor es dann für uns schon in den dritten Nationalpark ging…
    Läs mer

  • Death Valley & kaputtes Auto 🚗

    17 juni, Förenta staterna ⋅ ☀️ 37 °C

    Nach einem schnellen Frühstück im Hotel (wir haben selber Waffeln gebacken 🤓) ging es für uns und unser Auto auf die letzte gemeinsame Fahrt. Wieso es die letzte Fahrt war obwohl wir noch so viele Tage vor uns haben erfahrt ihr später.
    Es dauerte ca. 1,5 Stunden bis wir im Death Valley ankamen. Die Temperaturen stiegen gefühlt von Minute zu Minute an. Unsere Höchsttemperatur an diesem Tag waren 111 Grad Fahrenheit (entspricht 44 Grad Celsius!), durchschnittlich hatten wir allerdings tendenziell 109 Grad Fahrenheit (was immer noch 42,7 Grad Celsius sind und die Sache nicht besser macht).
    Innerhalb des Death Valleys hatten wir verschiedene Punkte, die wir nacheinander abklapperten um sie zu besichtigen. Die Straßen waren allesamt sehr abenteuerlich - von wildem auf und ab bis hin zu den schlimmsten Schotterstraßen war wirklich alles dabei.
    Wir besuchten die Sanddünen, Badwater Basin (der tiefste Punkt Nordamerikas mit einer Höhe von 85,5 Metern unter dem Meeresspiegel, Badwater ist ein Überbleibsel des vorzeitlichen Sees Lake Manly und besteht mittlerweile aus einer Salzoberfläche), die Artist Palette (Aussichtspunkt, der für seine bunt schillernden Felsformationen bekannt ist; die Farben entstehen durch Oxidation verschiedener Mineralien wie Eisen, Mangan und Chlorid) und den Devil‘s Golf Course (zerklüftete, scharfkantige Salzkraterwüste, trägt diesen Namen, weil der Boden so extrem rau und unwegsam ist, dass laut eines alten Reiseführers des National Park Service von 1934 „nur der Teufel darauf Golf spielen könnte“) der letztendlich unser Auto auf dem Gewissen hatte. Klingt dramatischer als es tatsächlich war - letztendlich ist neben dem Kühlergrill eine Blende durch die ruckelige Straße herausgesprungen und wir haben sie nicht mehr rein bekommen. Zusätzlich wollte das Auto auch seit etwa 500 Meilen (~ 800km) einen Ölwechsel, da wir allerdings noch eine ordentliche Strecke vor uns haben werden beschlossen wir es sei Zeit das Auto zu wechseln. Auf dem Weg nach Las Vegas gab es also einen Zwischenstopp am LAS Flughafen. Hier wurde kurz aufgenommen was das Auto hat und wir durften uns ein neues Auto aussuchen - super unkompliziert, allerdings nicht sonderlich schnell. Die Aktion hat uns etwa 45 Minuten gekostet. Ein Highlight beim Wechsel war die Aussage „Make sure the car has a plate“ (auf deutsch: achtet darauf, dass das Auto ein Kennzeichen hat.) - unsere Blicke und Angi’s „ooooookaaaaaaay….?“ schienen Bände gesprochen zu haben, da wir direkt den Hintergrund der Aussage erklärt bekamen: in Nevada ist es erlaubt ein Auto ganz ohne Kennzeichen zu fahren, in Californien allerdings - wo sie wussten dass wir dort wieder hin fahren werden aufgrund der Fahrzeugrückgabe - wird man dafür mit einer Strafe belegt. Ein Glück hatte das Auto, auf das es Robin abgesehen hatte, ein Kennzeichen. Und wie ihr anhand der Fotos sehen könnt - nicht nur wir werden braun, auch das Auto ist nachgedunkelt 😎 statt unserem grauen Mustang fahren wir nun einen schwarzen Mustang. Und damit ging es nun auf nach Las Vegas!
    Läs mer

  • Las Vegas & die Sphere

    17 juni, Förenta staterna ⋅ 🌙 38 °C

    Angekommen in Las Vegas fuhren wir direkt ins Parkhaus unseres Hotels und checkten ein. Übernachtet hatten wir im Hotel New York-New York, der Grund für die Hotelauswahl ist - wenn man Robin gut kennt - sehr simpel: ums Hotel herum fährt eine Achterbahn 😎
    Die Hitze in der Stadt war wirklich extrem. Trocken, stickige und stehende Luft. So verbringt man hauptsächlich Zeit damit durch die Hotels zu laufen, um so wenig Zeit wie möglich draußen verbringen zu müssen. Unser Ziel fürs Abendessen lag allerdings nicht in einem der Hotels, weswegen wir der Hitze nicht komplett entkommen konnten. Wir steuerten auf den weltgrößten In-n-out-Laden zu. Ihr erinnert euch an LA? Wir sind wirklich auf den Geschmack gekommen, man bekommt wirklich gute Burger und super knusprige Pommes für vergleichsweise kleines Geld. Große Empfehlung unsererseits!

    Auf unserer Fahrt haben wir noch beschlossen einen Besuch in der Sphere zu buchen. Das war bis dahin noch unsicher, da wir nicht wussten wann wir in Vegas ankommen würden und die späteste Vorstellung ist um 20.00 Uhr - hat für uns aber perfekt gepasst. Mit einem Uber haben wir uns direkt vor der Sphere absetzen lassen. Innen mussten wir für günstige 10$ +
    Steuern + Gebühren (also am Ende 12$) ein Schließfach buchen, um unseren Rucksack abzugeben und zusätzlich gab es noch eine kleine Flasche günstiges Wasser für schlappe
    7,50$ 🤓 man gönnt sich ja sonst nichts, oder?
    In der Sphere wurde der Zauberer von Oz gezeigt und verschiedene Effekte zusätzlich genutzt um die Vorstellung einzigartig zu machen: während man auf der Leinwand einen Sturm sah wurden mit riesigen Ventilatoren Wind in der Kuppel generiert und Blätter aus Papier durch die Gegend fliegen gelassen, es wurden Drohnen eingesetzt, es flogen Äpfel (aus Schaumstoff) vom Himmel - Robin hat einen gefangen 😎 - und die Sitze haben auch ab und an geruckelt, wenn es die Szene zugelassen hatte.
    Kleiner Tipp: auf der offiziellen Seite hätten die Tickets 177$ pro Nase in der günstigsten Kategorie am Arsch der Welt gekostet. Über Get Your Guide haben wir Top Sitzpläte für deutlich weniger Geld bekommen (insg. ca 140$ - also fast ein ganzes Ticket! - gespart).

    Auf dem Rückweg haben wir uns am Bellagio Hotel noch die Wassershow angesehen (hier gibt’s tatsächlich verschiedene, man kann also ruhig öfters vorbeischauen) und ein paar Getränke eingekauft, denn in Vegas ist wirklich überall alles recht teuer, sobald man die Hotels betritt.
    Läs mer

  • Las Vegas Strip

    18 juni, Förenta staterna ⋅ ☀️ 40 °C

    Am nächsten Tag haben wir uns morgens ganz schön Zeit gelassen - nach einem kleinen Frühstück im Hotel (es gab Pastrami Sandwiches) fuhren wir mit einem Uber zum berühmten Las Vegas Sign - hier standen schon einige Leute für Fotos an, wir natürlich auch 😎
    Danach haben wir den Fehler gemacht zu Fuß (macht das nicht nach!!!) zum ersten Hotel am Strip - dem Four Seasons - zu laufen. Gar nicht gut für den Kreislauf in der Hitze, daher gab es dort erstmal eine Pause und zwei eiskalte Drinks von Starbucks, um langsam wieder zu aklimatisieren. Danach ging es dann von Hotel zu Hotel weiter.
    Im Coca-Cola Store haben wir dann das Taste around the World probiert - man bekommt 14 verschiedene Getränke der Coca-Cola Company aus den unterschiedlichsten Ländern der Welt, beispielsweise China, Indonesien und Italien. Die meisten der Getränke haben dabei auch wirklich gut geschmeckt - meistens zwar unfassbar süß aber hat man gut trinken können. Ein paar wenige wirklich grausame Ausreißer gab es aber natürlich auch. Angi mochte beispielsweise das Getränk aus Tansania mit Ingwer nicht - das hat ordentlich gebrannt, wogegen Robin den grünen Tee mit Honig aus Indonesien nicht mochte. Bei den Sorten aus Italien und China waren wir uns allerdings einig - weder der bittere Aperitif (Italien) noch die Sorte mit Pflaume (China), die nach Currywurst (?!?!) geschmeckt hatte waren nicht mal ansatzweise genießbar. Wir waren ganz froh hatten wir noch einen großen Becher normale Cola zum „nachspülen“ bestellt. Danach ging es weiter mit… na, ahnt ihr es? Genau, Hotelhopping 🤓
    Läs mer

  • Gordon Ramsey‘s Hells Kitchen

    18 juni, Förenta staterna ⋅ ☀️ 39 °C

    Für den Abend hatten wir eine Reservierung im Restaurant Hells Kitchen von Gordon Ramsey (gefühlt eins von 10 in Las Vegas 🤓). Bereits vor einem Jahr hat Robin beschlossen - während wir Masterchefs von Gordon Ramsey gesehen hatten - dass er unbedingt „sein“ Beef Wellington probieren muss.
    Die Vorspeise (Crispy Pork Belly) hatte uns etwas ernüchtert, hatten wir schon besseres gegessen. Aber die Hauptspeisen waren wirklich gut (bei den Preisen wären wir aber auch saui geworden wenn nicht 🫣) - für Robin gab es das lang ersehnte Beef Wellington und Angi hatte die Short Ribs probiert. Zum Dessert gab es dann noch Coconut 3 Ways - eine halbe Kokosnuss mit einer gigantisch großen und leckeren Kugel Kokosnusseis, dazu eine Passionsfruchtsauce, Kokosraspeln und Kokoscroutons. Serviert auf einem Bett von Trockeneis umhüllt in einer Rauchwolke - sehr instagramable. Über den Preis für den Spaß reden wir einfach nicht 🫡

    Nach dem Restaurantbesuch ging es dann entlang des Vegas Strip wieder zurück zum Hotel. Dort mussten wir natürlich noch die Achterbahn fahren. Für 25$ pro Nase. Und ach du scheisse. Das war wirklich übel. Ob das Ding durch den TÜV käme ist wirklich fraglich. Alles hat gerüttelt, man hat eine Ohrfeige nach der anderen erhalten und Angi’s Fazit nach der Fahrt war in etwa folgendes: „Was muss man für ein kranker *** sein, um das nochmal fahren zu wollen?!“
    Und damit verabschieden wir uns aus Vegas - morgen geht es weiter!
    Läs mer