Entspannter Abschluss vom Camperleben
25 Disember 2025, Chile ⋅ ☁️ 16 °C
Entgegen des Morgens, welcher trocken aber mit einer geschlossenen Wolkendecke begann, erwartete uns ein sonniger warmer Sommertag. Heute hatten wir keinen Zeitstress, während wir das Frühstück vorbereiteten, fuhren gelegentlich Autos vorbei. Die einen winkten, die anderen Hupten und wir grüßte freundlich zurück. Den Blick auf den Fjord, genossen wir ein letztes Mal bei Kaffee und Müsli, bevor der Motor angeworfen wurde und wir unseren Weg fortsetzten.
Die Offroadstraße ging nur noch kurz, bevor wir über Asphalt dahin gleiteten. Die Straße führte fast ununterbrochen am Wasser entlang und wir wurden mit schönen Aussichten verwöhnt. Am Schluss war eine kleinere Stadt, eher verschlafen, nach der wir ins Hinterland abbogen. Hinweisschilder vor dem Puma hatten wir bereits des Öfteren gesehen, aber gesehen haben wir ihn bisher nicht. Hindurch, durch dichte Wälder kamen wir letztendlich neben einen Wildwasserfluss heraus. Unsere Fahrt bis zum Zielpunkt, neben dem Vulkan Osonor dauerte lediglich 1:45h (78,2km).
Das Auto stand auf dem Parkplatz, welcher kostenpflichtig war. Das Groteske daran, 50m weiter war ein viermal so großer Parkplatz, welcher kostenlos war. Uns war es zu blöd umzuparken und wir verkauften es für uns als Eintritt für den Wandertrack. Los ging er eher wenig vielversprechend. Halbhohe Vegetation, vereinzelt Bäume, der Weg führte über lange Strecken geradeaus und war von schwarzen Vulkansand geprägt. Später jedoch kamen grüne Bereiche hinzu, wo wir uns unter dem Blätterdach wiederfanden, welcher Schutz vor der Sonne bot und es gleich ein paar Grad kälter war. Das war die richtige Vorbereitung, denn unweit wartete ein längerer steiler Anstieg auf uns. Wir mussten zweimal riesige ausgewaschene Wasserrinnen durchqueren, wo man sich fragte, woher die Wassermassen, zu bestimmten Jahreszeiten, herkommen sollten.
Der Anstieg hatte begonnen und das Wasser hatte diesen Weg auch schon genutzt. Den Schutz des Blätterdaches hatten wir bereits verloren und so kamen wir bis zur Aussicht kräftig ins Schwitzen. Besonders das letzte Stück war mit 25% Steigung besonders Steil. Die Aussicht…. war gewaltig. Vor uns erstreckte sich ein großer See mit Bergpanorama, nur der Vulkan Osorno wollte sein Wolkenkleid nicht wirklich ablegen. Eine kurze Rast, mit Apfel und einem Riegel lieferte uns genügend Energie für den Rückweg. Die Kilometer herunter schwanden sehr schnell und wir liefen eine der großen Wasserrinnen, im Sand bis zum See herunter. Zum Wasser hin wurde diese immer breiter und vermittelte einmal mehr einen Eindruck der großen Wassermassen.
Wir waren Tatsache an einem Strand angekommen, einen schwarzen, mit einer breiten Uferzone, ehe der dichte Wald anfing. Wir liefen nahe am Wasser, was sehr sauber war und kein Müll weit und breit. Das einzig nervige waren ein paar übergroße Bremsen, welche um uns herumschwirrten, … naja vorrangig bei mir. Schnellen Schrittes näherten wir uns dem Ende unseres Rundwegs, welche circa 4h gedauert hatte. Zur Belohnung gab es ein Eis, was schnell vernichtet war und so fuhren wir weiter in Richtung Puerto Varas, was morgen unsere Endstation ist, wo wir den Camper abgeben werden.
Am selben See aber in einem Vorort fanden wir einen schönen Zeltplatz, idyllisch gelegen. Ein kurzer Spaziergang zum See zeigte den Vulkan Osonor von der anderen Seite und ohne Wolken. Ein Vulkan, welcher steil hinauf ragte und oben von einer dicken Schneedecke überzogen war, sehr eindrucksvoll. Der kleine Hunger kam durch und wir machten uns zu Fuß zu einem kleinen Restaurant auf. Einer kleinen Oase, bunt und liebevoll, mit vielen Details gestaltet. Ein leckeres Panini und Kuchen mit Kaffee fand den Weg in unsere Mägen. Wir verweilten noch ein wenig, ehe wir zum Camper zurückkehrten.
Da wir ab morgen wieder zu Fuß unterwegs sein werden, bereiteten wir unseren treuen Begleiter der letzten zwei Wochen etwas vor. Da wir zum Abend nichts konkretes mehr vorhatten, schrieb ich bereits den Tag nieder und Caro versank in ihrer Bücherwelt. Zum Abendbrot gab es prall gefüllte Wraps, denn die restlichen Lebensmittel galt es aufzubrauchen. Das Falten war bereits sehr schwierig. Danach ging es kurz zum Strand, die Stimmung aufsaugen ehe wir uns allmählich bettfertig machten.Baca lagi
Puerto Varas
26 Disember 2025, Chile ⋅ ☁️ 16 °C
Die letzte Nacht im Camper war angenehm und wir hatten ausgeschlafen. Ein letztes Mal die Bialetti Kaffeemaschine auf den Kocher gestellt und das Frühstück genossen. Unsere Abgabe war erst 13Uhr und bis Puerto Varas waren es lediglich eine Stunde Fahrzeit. Wir hatten somit genügend Zeit, die Sachen final wieder in die Rucksäcke zu bekommen und den Camper vollständig in Ordnung zu bringen. Als das geschafft war, schauten wir am See vorbei. Gestern suchten diese ein paar Badegäste auf, heute war er vereinsamt, denn ein starker Wind blies und ließ Schaumkämme auf den Wellen entstehen. Der Vulkan Osorno war in Wolken verschwunden.
Beim Losfahren testete ich nochmal die Toleranz der örtlichen Polizei. Wir bogen auf die Hauptstraße ein, wo ein Stoppschild war. Die Hauptstraße war sehr gut einsehbar und ich rollte gleich weiter. Die Polizeiwache war ungünstiger Weise gleich gegenüber und ein Polizist stand mit einem Kaffee draußen. Er schaute mich an, ich schaute ihn an, er zeigte nach hinten und mir war klar, was er meinte. Ich entschuldigte mich mit einem Handzeichen und leicht grimmig nickte er. Die weitere Fahrt war ohne Komplikationen, einmal konnten wir noch halten und die Aussicht über den See genießen, ehe sich der Regen auch verabschieden wollte. Das Grundstück gegenüber der Aussicht hatte mehrere Alpakas, welche fröhlich über die Wiese schlenderten.
Die Abgabe des Campers verzögerte sich etwas, zum Glück nicht wegen uns, sondern wegen zweier Fahrzeuge, welche gerade herausgegeben wurden. Bei uns wurden lediglich ein paar Fotos gemacht und das wars. Mit einem Uber ging es anschließend zum Hostel, wo wir uns kurz ausruhten, bevor wir Puerto Varas etwas näher ansahen.
Caro hatte ein paar Punkte herausgesucht. Puerto Montt und Puerto Varas, waren bereits zum Anfang des 19. Jahrhundert interessant für deutsche Siedler und das konnte man immer wieder sehen. Nach einer alten Stadtvilla ging es spontan in einen kleinen Stadtpark, wo wir unverhofft eine Aussicht über die Stadt erhielten. Vorbei an einer sehr betagten Kirche ging es ans Wasser zu einem sehr kreativen Ort. Bunt gestaltet und alles in Eigenleistung stand ein Haus an der Straße, zu dessen Eingang auf der linken Seite die Front eines Schiffes hervorragte. Auf der rechten Seite war eine riesige Uhr. Es war ein Museum, was kostenlos besichtigt werden konnte. Total verwinkelt und überall standen alte Sachen, auch deutsche Produkte bzw. auch Bücher. Man konnte an mehreren Stellen Kleiderschränke öffnen und kam in weitere Räume. Nur die Höhe war nicht ganz meins, musste ich überwiegend gekauert durch das Haus laufen. Zum Nachmittag gönnten wir uns in einem Waffelrestaurant eine Waffel und ein Milchshake. Zum Glück hatte sie nicht verstanden, dass wir zwei Waffeln wollten, denn diese war riesig und kalorienreich. Auf den Rückweg schlenderten wir über die Haupteinkaufsstraßen und die Fußgängerpromenade am Wasser, ehe uns die Müdigkeit packte und wir uns im Hostel ausruhten. Auf dem Rückweg sahen wir eine Feuerwache mit deutscher Fahne und Fahrzeugen, wir kamen an einem Haus vorbei, wo „Deutscher Verein“ riesengroß auf der Fassade geschrieben stand, Villa Germana, und so weiter.
Heruntergefahren und fröstlich rafften wir uns auf, denn zum Abschluss sollte es in ein chilenisches Restaurant gehen, welches nur 10min. entfernt war. Klein gemütlich, nur eine größere chinesische Familie aß gerade zu Abend. Zurzeit soll ja bereits High Season sein aber davon merken wir nichts. Weihnachtlich geschmückt wurde hier auch. Der eine übertreibt, der andere eher karg, wie bei uns auch. Der 26. Ist allerdings bereits wieder ein normaler Arbeitstag. Caro bestellte Lachs mit Risotto, während ich einen Krebseintopf bestellte, so hatte es jedenfalls die Übersetzungsapp kundgetan. Bei Caro stimmte es, bei mir war es eher ein größeres Würzfleisch mit Krebsfleisch aber beide Essen waren sehr lecker. Die Zeit schritt schnell voran, sodass wir uns für den morgigen Tag vorbereiteten. Es geht nach Punta Arenas, ganz in den Süden Chiles. Die Wettervorhersage für die nächsten Tage 80%-100% Regen, dazu tiefe Temperaturen. Wie hat die App so schön angezeigt „gefühlt -4°C“. Wir nehmen es folglich als Vorbereitung für Zuhause 😊.Baca lagi
Punta Arenas – das Tor zur Antarktis
27 Disember 2025, Chile ⋅ 🌧 10 °C
Das letzte Kapitel unserer Chilereise hat begonnen. Der Wecker klingelte 5:20Uhr und per Uber ging es zum Flughafen von Puerto Montt. Punta Arenas liegt im Süden Chiles, direkt an der Magellanstraße. Die Stadt gehört zu den südlichsten dauerhaft bewohnten Orten der Erde und war früher ein wichtiger Hafen für Schiffe auf der Route zwischen Atlantik und Pazifik. Heute ist sie vor allem als Ausgangspunkt für Expeditionen in die Antarktis bekannt.
Die Rucksäcke waren abgegeben und wir genossen die warmen Sonnenstrahlen im Wartebereich, welche die nächsten Tage eher rar sein werden. Mit einem Kaffee kümmerte ich mich um die Urlaubserfahrungen, während Caro ihr Tolino fleißig abarbeitete. Kaum waren wir in der Luft, waren wir bereits über den Wolken, welche kaum eine Lücke ließen. An einer Stelle waren die Berge hoch genug und man konnte einen großen Gletscher sehen, welcher so schnell verschwand, wie er gekommen war. Der Landeanflug war etwas turbulent, denn wenn Punta Arenas für etwas bekannt ist, sind es die starken Winde. Auch wenn es das Flugzeug hin und her schaukelte, hatte der Pilot genügend Erfahrung, was er bei der Landung bewies.
Unsere Rucksäcke kamen zu erst an, hatten wir eigentlich genügend Zeit, welche wir totschlagen mussten. Der Check-in war erst 15 Uhr möglich und es war erst 11Uhr. Bis in die Stadt waren es nur 25min. daher setzten wir uns noch kurz am Flughafen und recherchierten ein wenig.
Da der Flughafen etwas unbequem und nicht einladend war, fuhren wir per Uber in die Stadt. Der erste Eindruck? Punta Arenas ist doch etwas größer als gedacht, ziemlich flach und bei weitem nicht so kalt wie erwartet. Ja, es regnet ab und zu, aber die Sonne und stellenweise blauer Himmel war auch zu sehen. Heute früh hatte es kein Frühstück gegeben, deswegen holten wir das nun nach, wobei die Basis, nicht die Beste war. Es gab einen leckeren Cookie und ein mit Pistaziencreme gefülltes Gebäck. Da die Zeit nicht schwinden wollte, griffen wir ein paar Aufgaben vor. Wir besorgten Geld, gaben unsere Wäsche das letzte Mal ab und gingen danach in Richtung Unterkunft. In der Wäscherei machten wir kurz das Treiben verrückt, da wir kein Spanisch sprachen, am liebsten heute noch die Wäsche wieder haben wollten und wir auch keine chilenische Nummer für die Kontaktaufnahme hatten. Eine junge Mitarbeiterin konnte zum Glück etwas deutsch und englisch und so bekamen wir die Wäsche am Abend zur Unterkunft geliefert.
Mit etwas Glück konnten wir bereits 14Uhr die Unterkunft beziehen und naja, … wir waren beide etwas ernüchtert, denn die Bilder sahen etwas besser aus, als die Wirklichkeit. Letztendlich hat die Unterkunft aber alles, was wir die nächsten Tage brauchen. Wir richteten uns ein und recherchierten unsere Touren, welche wir die nächsten Tage machen wollten. Leider waren wir hier zu optimistisch und fanden online keine im Zeitraum, wo wir hier sind bzw. wurden diese absurd teuer. Wir mussten noch einkaufen und zum Samstag erhofften wir uns in der Stadt vielleicht ein paar Anbieter zu finden. Der erste Reiseanbieter winkte gleich ab und gab uns lediglich ein Prospekt von einem anderen. Die nächsten waren zu aber dann fanden wir eine kleine Agentur. Hier konnten wir eine Tour für Montag buchen, eine zweite zur Insel Magdalena mit Pinguinen, war leider nicht möglich. Mit diesem Teilerfolg gaben wir uns vorerst zufrieden und liefen ans Meer. Dort trafen wir eine vierer Gruppe aus Deutschland, welche eher einen traurigen Hintergrund für eine fünftägige Antarktistour hatte. Der eine Mann leidet seit dem 62 Lebensjahr an Demenz, weswegen sie gerade eine Reise nach der anderen machen. Caro erfuhr noch, dass er wohl Millionär wäre. Da bringt ihm das Geld leider auch nichts mehr, daher bekamen wir mit auf dem Weg, nicht alles ins Alter zu verschieben, sondern die Möglichkeiten zu nutzen. Wir sind fleißig dabei 😊
Der Einkauf war in Sack und Tüten aber der Wind hatte rapide zugenommen. Mein Cap baumelte mittlerweile hinten am Rucksack, da es heute bereits das Weite gesucht hatte. Immer wieder mussten wir uns gegen den Wind lehnen. Die Unterkunft ist nicht gerade winddicht, was sie schnell auskühlen lässt aber wir haben einen Gasofen. Quasi Wohnung mit Umluftfunktion. Zu Essen gab es bei uns selbstgemachte Burger und danach schloss ein Serienmarathon an. Wir verpassten ein wenig die Zeit, denn 22Uhr war es noch nicht dunkel geworden.Baca lagi
Stadtbesichtigung
28 Disember 2025, Chile ⋅ 🌧 11 °C
In Punta Arenas wollten wir den Reisetakt reduzieren und nicht von Event zu Event sprinten. Daher verbrachten wir einen gemütlichen Vormittag in unserer Unterkunft und starten erst 11Uhr zur unserer Stadtbesichtigung. Meine abendliche Anfrage per WhatsApp, um doch noch zur Insel Magdalena mit den Pinguinen zu kommen, blieb leider erfolglos. Der nächste freie Termin wäre Ende Januar.
Unsere Unterkunft ist circa 30min Fußmarsch vom Stadtzentrum entfernt. Ein benachbarter Park war unser erstes Ziel. Nicht sonderlich gepflegt, eher sich selbst überlassen aber für ein paar Leute an diesem Sonntag ein Erholungsort, sei es mit dem Fahrrad oder dem Hund. In einer Senke, wo eigentlich Wasser stehen sollte und eine Brücke war, blühte ein gelbes Blumenmeer, was ein sonderbarer Anblick war. Der Park, mit einem vorgelagerten Grundstück schien wie ein unfertiges Bauvorhaben, bei der Oase geschaffen werden sollte, aber die Gelder ausgegangen sind. Insgesamt fehlt Kapital für nötige Investitionen in der Stadt, stehen auch manche Industrieanlagen in Hafennähe eher leer. Ähnlich wie Valparaiso hat die Stadt seit dem Bau des Panamakanals an Bedeutung verloren und Aufträge sind weggebrochen.
Lord Lonsdale, eine Frachtsegelfregatte, welche 1909 nach einem Brand nach Punta Arenas kam, schauten wir uns als nächstes an. Am Ufer sind lediglich die metallischen Überreste ersichtlich, welche der Witterung bis heute standgehalten haben. Statt einem Neuaufbau, wurde sie als Frachtpanton genutzt, ehe sie sich selbst überlassen wurde und heute ein Wahrzeichen von Punta Arenas ist. Weil wir gerade bei Schiffwracks waren und das nächste unweit entfernt, gingen wir zu einem eisernen Viermaster, der County of Peebles aus dem Jahre 1875. Das Schiff gilt als Pionier der letzten Ära der Großsegler und fristet das jetzige Dasein als Wellenbrecher.
Unser Weg führte uns eine lange Zeit entlang des Wassers. Die Promenade ist sehr gut ausgebaut, sodass wir nach 1:45h nicht das Ende erreichen konnten. Wir schlenderten von einer Statue zur nächsten, welche herausragende Expeditionen auf der Magellanstraße oder auch Rettungsaktionen in der Antarktis ehrten. Das Wasser war heute ungewöhnlich ruhig, fast glatt, der Wind war kaum zu spüren und wir konnten die Bewegung an der frischen Luft genießen. Ein wenig Streetart hatte die Stadt auch zu bieten aber kein Vergleich zu Valparaiso.
Der Rückweg führte uns ins Innere der Stadt, wo wir dem Friedhof einen Besuch abstatteten. Dieser ist nicht nur Wahrzeichen der Stadt, sondern auch Nationaldenkmal. Er gilt als einer der schönsten der Welt und besticht durch viele Mausoleen der reichen Einwanderer und Pioniere. Große Zypressenalleen schmücken die verschiedenen Wege. Was ich bis dahin nicht gesehen hatte. Für ärmere Familien waren kleinere Fenster vorhanden, welche sie schmücken konnten, um an ihre Liebsten zu gedenken. Mehrstöckig und bis zu vier Fenster übereinander, erschufen ein konträres Bild zu den imposanten Steingräbern, welche sich danach anschlossen.
Das Stadtzentrum selbst ist sehr übersichtlich und so hatten wir schnell die wichtigsten Gebäude und Plätze gesehen. Es war fast nichts los, zum Sonntag waren die meisten Geschlossen. Wir suchten ein übrig gebliebenes Cafe auf und stärkten uns, bevor wir langsam den Heimweg antraten.
In der Unterkunft waren wir beide sehr müde. Unsere Körper merkten wohl, dass der Reisetakt abgenommen hatte und forderten nun auch ihre Ruhe ein. Beim Aufwachen, hatte sich das Wetter sehr zugezogen und der Regen prasselte auf die Fenster. Wir schmissen unseren Gasofen an und verbrachten den weiteren Tag gemütlich im Warmen.Baca lagi
Nationalreservat Magallanes
29 Disember 2025, Chile ⋅ 🌧 13 °C
Halb neun klingelte der Wecker, denn wir hatten eine längere Wanderung im Nationalpark Magallanes geplant. Ab 14 Uhr sollte der Regen kommen, somit war das Zeitfenster gesetzt. Per Uber ging es zum acht Kilometer entfernten Einstieg, wo wir 10:30Uhr unsere Wanderung begannen. Bevor wir losfuhren schrieb ich der Agentur wegen der morgigen Tour. Die Antwort erreichte uns kurz vor dem Losgehen. Es wird derzeit geprüft, ob die Wetterbedingungen es zu lassen. Mit einem schlechten Gefühl bezüglich des morgigen Tages stiefelten wir los. Stiefel hätten wir uns an manchen Stellen wirklich gewünscht, denn es waren viele matschige Stellen, auf welchen wir beinah auch ausgerutscht wären.
Meine Vorstellung vom Nationalpark, war eher karg, flache Vegetation, umso mehr positiv überrascht war ich, als wir uns in einem schönen Wald wiederfanden. Kleine lange Bäume ragten nach oben, welche erst im oberen Teil ihre Krone ausbildeten. Dicht gewachsen aber trotzdem kam viel Licht zu uns herunter. Den größeren Anstieg hatten wir gleich zu Beginn, daher schwanden die Wärmschichten recht schnell. Ich hätte nicht gedacht in Punta Arenas mit T-Shirt herum zu laufen aber es war windstill und die Sonne schien. Die erste Aussicht ließ nicht lange auf sich warten und Punta Arenas zeigte sich vor uns und die Magellanstraße breitete sich dahinter aus. Wir genossen den Ausblick, ehe wir unsere Runde fortsetzten. Nach einem kleinen Abstieg verschwanden wir wieder im Wald und wurden immer wieder von nassen, matschigen Passagen ausgebremst. Statt die Stinorunde zu laufen, hatte ich mir in Komoot eine Route zurechtgeschoben. Vorrübergehend waren wir auf einer Schotterstraße unterwegs und kamen recht schnell zu einem kleinen Canyon, den nächsten Highlight. Der direkte Weg war gesperrt, weswegen wir außen herumliefen. Die Strecke war nicht sehr schön aber kurz. Zurück wollten wir diesen trotzdem nicht. Ehe es zurück ging bestaunten wir den weitläufigen Canyon von einem Holzpodest. Dies war wohl auch der Grund für die Sperrung. Teilweise verwitterte Latten mussten erneuert werden. Der überwiegende Teil war jedoch gut erhalten und wir bewegten uns nur an den stabilen Stellen, sodass wir sicher wieder zurückkamen. Der nächste Streckenabschnitt war eine Mountainbike Strecke, schmal, an viele Stellen matschig und leider waren viele Brücken, welche über kleinere Bäche führten eingestürzt. Unsere Schuhe sahen mit der Zeit schon übel aus und zusätzlich fing es bereits 13:30Uhr bereits an mit Regnen. Von da an versuchten wir nur noch Meter zu machen, denn eine voll durchnässte Wanderung hatten wir den Urlaub bereits durch. Ganz verhindern konnten wir es nicht aber der Uberfahrer sagte nichts. Nur die Scheiben fingen gleich an zu beschlagen.
Auf dem Rückweg bekamen wir die endgültige Information, dass unsere morgige Tour wegen Sturmböen abgesagt wird. Traurig darüber, dass die einzige Tour ins Wasser fallen sollte, schrieben wir über andere Möglichkeiten, aber Mittwoch würde wegen dem Rückflug zu knapp werden. Wir hatten unsere nassen Sachen in der Unterkunft ausgebreitet und waren dabei uns aufzuwärmen, als uns die Möglichkeit offeriert wurde auf die Insel Magdalena zu fahren. Das Problem, es war 16:15Uhr und 17Uhr würde die Reiseagentur zu machen. Wir schlüpften in trockene Klamotten und stiefelten wieder los, der Regen hatte zum Glück nachgelassen.
Eine halbe Stunde später machten wir alles fest und müssen morgen früh aufstehen, da die Tour wegen dem schlechten Wetter am Nachmittag noch eher beginnt. Unser zweites Ziel an dem Tag war eine Craftbierbar, welche wir danach besuchten. Wir tranken jeweils zwei Bier, mit schönem Ausblick aufs Wasser. Lecker waren die aber Prozente, um die 6-8 hatten diese auch. Die Röte kehrte in die Gesichter und mit nicht viel im Magen, machten sich die Biere schnell bemerkbar. Auf dem Rückweg kühlte uns der Nieselregen ab und erschuf nebenbei einen wunderschönen Regenbogen. In der Unterkunft angekommen, machten wir recht schnell Abendbrot und verbrachten einen gemütlichen Abend.Baca lagi
Magellan Pinguine
30 Disember 2025, Chile ⋅ 🌬 12 °C
Fünf Uhr klingelte bereits der Wecker und wir brauchten ein paar Minuten ehe wir uns aufraffen konnten. Die Vorfreude war besonders bei Caro groß, welche die edlen Frackträger aus der Nähe sehen wollte. Um sechs Uhr waren wir am Hafen, wo bereits andere auf den Start der Tour warteten. Es dauerte ein wenig, bis wir in eine größere Halle für den Check-In gebracht wurden, zum Glück nieselte es nur leicht. Von dem Sturm am Nachmittag war nichts zu spüren.
Endlich saßen wir im Boot und hatten einen Fensterplatz ergattert, nur konnten wir den auf der Hinfahrt schlecht nutzen. Die Fahrt zur Magdalena Island dauerte circa 1:30h, welche wir eher im Schlafen verbrachten, da unsere Augen wie automatisch zufielen. Die Isla Magdalena liegt in der Magellanstraße etwa 35 km nordöstlich von Punta Arenas im Süden von Chile. Die kleine Insel gehört zum Naturschutzgebiet Monumento Natural Los Pingüinos und ist vor allem für ihre riesige Kolonie von Magellan-Pinguin bekannt. Während der Brutzeit leben hier über 100.000 Pinguine, die zwischen ihren Bruthöhlen und dem Meer hin- und herwatscheln.
Auf der Insel angekommen, bekamen wir eine kurze Einweisung ehe wir auf die magellanschen Pinguine losgelassen wurden. Diese waren bereits sehr neugierig und kamen in kleinen Gruppen zum Ufer gelaufen. Ein paar Leute von der Crew machten den Weg auf sanfte Weise frei. Wir waren auch angewiesen stehts zwei Meter Abstand zu halten. Wir begannen den Rundweg, welcher über einen Leuchtturm wieder zurückführte. Der Weg war nicht weit, trotzdem schafften wir durch das ständige schauen die Stunde zu füllen. Die Pinguinkollonie war riesig. Die Hügel waren durchlöchert von den kleinen Eigenheimen. Es war schon witzig, manchmal konnte man in so einem Bau hereinschauen und sah ein Pinguinkopf herausschauen, manchmal verschwanden zwei Pinguine darin. Balzrufe und das Vertreiben von Rivalen waren ebenfalls Programmpunkte. Zwischendrin konnte man jüngere Pinguine sehen, welche ein gräuliches Fell hatten. Kamen sich zwei Pinguine näher spielten sie mit den Schnäbeln, drehten den Kopf nach links, dann nach rechts und wiederholten die Prozedur. Weiter oben auf dem Hügel waren Pinguine vereinzelt zu finden aber die Überhand hatten ganz klar die Seemöwen. Diese brüteten hier ebenfalls in großer Zahl und wir konnten mehrere Küken beobachten. Der Wind wehte eisig über die Insel, sodass wir den Rückweg doch ein wenig schneller in Angriff nahmen. Auf dem Boot gab es dann einen warmen Kaffee und etwas Süßes. Die Rückfahrt waren wir wach und schauten so gut wie die gesamte Zeit auf die Wasseroberfläche und wurden mit Delphinen und Robben belohnt. Nebenbei bekamen wir noch ein paar Infos zur Pinguinkolonie. Zum Beispiel haben die Pinguine nach dem Brüten im März die Wahl, ob sie lieber in den Atlantik oder Pazifik schwimmen wollen, zurück geht’s wieder im September. Die Rückfahrt auf der Magellanstrasse war ein wenig welliger aber trotzdem sehr angenehm, was auf diesem Teilstück eher eine Ausnahme war.
Zurück in der Stadt tranken wir einen Kaffee und aßen ein leckeres Stück Kuchen ehe, wir langsam zur Unterkunft zurückkehrten. Das war bereits mit mehr Kraftaufwand verbunden, da der Wind deutlich zugenommen hatte. So stemmten wir uns Schritt für Schritt nach vorn. Bis 15Uhr nahm der Wind deutlich zu und erzielte Spitzengeschwindigkeiten von 100 km/h. Wir saßen geschützt und verbrachten den restlichen Tag im Warmen. Da unsere Hütte eher leicht gebaut ist und die Türspalte etwas größer als die Norm, wackelten die Türen ab und zu und die Wände knarzten. Bei den stärksten Böen wackelte auch die Deckenlampe. Wir waren jedoch sicher und schauten einen Film nach den anderen. Zum Abend zauberten wir uns ein leckeres Essen und genossen den leckeren Wein aus Casablanca, welcher die Reise bis hierher gut überstanden hatte. Ein gelungener Abschluss, denn Morgen geht es zum Abend bereits wieder in Richtung Heimat.Baca lagi
Abschied von Punta Arenas
31 Disember 2025, Chile ⋅ 🌬 13 °C
Der letzte Tag unserer Reise war angebrochen. Wir mussten erst 12Uhr aus unserer Unterkunft raus, sodass wir ausschliefen, … naja mich trieb es schon eher aus Bett aber Caro kostete die restliche Zeit aus. Die Rucksäcke waren schnell gepackt und die vier Wände in Ordnung gebracht. Was machen wir mit der restlichen Zeit, denn unserer Flieger nach Santiago würde erst 23:59 abfliegen. Bei einem kleinen Gespräch mit unserem Vermieter erfuhren wir, dass Sylvester hier kein großes Ding sei. Die Jugend geht zu Partys, die Erwachsenen eher Zuhause mit Freunden oder Familie. Feuerwerk findet nur privat und das eher selten statt, Valparaiso wäre wohl vor Corona sehr bekannt für sein öffentliches Feuerwerk gewesen. Nach Corona wurde diese Tradition aber zurückgelassen. Hier in Punta Arenas wird dagegen der längste Tag des Jahres ausgiebig gefeiert, sodass auch das Umland in den Ort strömt.
Wir waren in die Stadt gelaufen, weil wir zu dem Museum Regional de Magallanes wollten. Kurz davor fiel uns auf, dass wir noch einchecken mussten, leider war das auf Caros Handy nicht mehr möglich, da die eSim abgelaufen war. Daher verschwanden wir in einem kleinen Cafe, wo es mollig warm war. Bei einem Kaffee checkten wir die nächsten drei Flüge ein und wechselten noch die Sim-Karte, denn meine war noch gültig. Danach standen wir vor dem Museum aber eine dicke Kette verriet, dass heute hier keiner aufmachen würde.
Daher ging es per Uber zum Nächsten, dem Nao Victoria Museum. Hier lernten wir etwas über die Seefahrt und mehrere Schiffsmodelle waren in realer Größe aufgebaut. Verwinkelt und gedrungen waren die Gänge und vermittelten einen Eindruck, wie die Seemänner auf dem Schiff sich bewegten. Allerdings war es für mich immer noch nicht vorstellbar, denn es war alles so eng und kaum Platz für eine zwanzigköpfige Besatzung, geschweige denn mehr. Die beiden größten Schiffe war die HMS Beagle und die Victoria. Die HMS Beagle brachte Charles Darwin auf seiner Reise (1831–1836) zu den Galapagos-Inseln – Beobachtungen, die später die Evolutionstheorie begründeten. Die Victoria schrieb Geschichte als einziges Schiff, das Magellans Weltumsegelung (1519–1522) vollendete und damit erstmals beweist: Die Erde ist rund. Zum Schluss gab es einen kostenlosen Kaffee an der Magellanstraße, denn der war im Ticket enthalten.
Das dritte Museum lag weiter nördlich und hatte sämtliche Skelette der gesamten Tierwelt um Punta Arenas ausgestellt, so zeigten es die Bilder bei Google Maps. Selbst ein Wal füllte eine größere Halle. Wir hielten an und der Uberfahrer fragte ob wir hier richtig seien. Kurzer Blick in die App, ja, wir, etwas verunsichert standen vor einer großen heruntergekommenen Halle. Wir liefen zum Eingang aber alles zu und kein reinkommen. Ein Nebeneingang war ebenfalls verschlossen und die letzten Rezessionen waren ein Jahr alt. Scheinbar lag es zu weit draußen und wurde geschlossen. Die zweite Niete heute. Dunkle Wolken waren aufgezogen und der Wind hatte stark angezogen aber wir blieben glücklicher Weise verschont. Da hier nichts zu holen war, ging es per Uber wieder in die Stadt.
Das leckere Stück Cheesecake Chocolate lockte uns ein weiteres Mal in das Cafe von gestern, wo wir uns als nächstes die Zeit vertrieben. Danach hingen wir etwas in der Luft, sodass wir zu einem Aussichtspunkt liefen, den wir bis jetzt nicht geschafft oder für lohnenswert gehalten hatten. Es war kein langer Weg aber die Aussicht war zum Abschluss doch schön gewesen und das Wetter erlaubte den Blick auf Feuerland.
Anschließend stand das frühe Abendbrot auf den Plan, welches sich schwieriger gestaltete, als gedacht. Das Restaurant der Wahl hatte eine offene Tür aber war leider schon geschlossen. Weitere Lokale waren bereits geschlossen, sodass wir in eine Pizzeria gingen. Eigentlich wollten wir schick und regional essen, aber wir konnten am Silvesterabend froh sein noch etwas zu bekommen. Selbst da bekamen wir gesagt, dass das Restaurant demnächst schließt. Wir bestellten schnell und bekamen auch fix die zwei Pizzen aber vom Hocker gerissen haben sie uns geschmacklich eher nicht. Einen Zweck hatten sie erfüllt, wir waren gut gesättigt. Zu Fuß ging es zurück zur Unterkunft, wo unsere Rucksäcke deponiert waren und per Uber ging es zum Flughafen. Zu diesem Zeitpunkt war es 20Uhr, also noch genügend Zeit…. Ich schrieb den heutigen Tag nieder und Caro wieder am Tolino. Nach und nach rückte das neue Jahr näher und zehn Minuten vorher saßen wir im Flieger. Die Besatzung hatte sich in Schale geworfen, verschiedenster Kopfschmuck und Luftschlangen zierten den Innenraum des Flugzeugs. Der Pilot zählte runter und das gesamte Flugzeug applaudierte und wünschten sich ein frohes neues Jahr. Raketen sahen wir keine, was wir schon erwartet hatten.Baca lagi
Machs gut Chile
1 Januari, Chile ⋅ ☀️ 32 °C
Die Flugzeit nach Santiago betrug circa 3:30h. Wir versuchten etwas zu schlafen, was bei Caro ein wenig besser funktionierte als bei mir. Der Flug selbst war größtenteils ruhig, nur ab und zu schüttelten Turbulenzen das Flugzeug etwas durch. Beim Anflug war es bereits weit nach Mitternacht aber vereinzelt konnte man kleinere Feuerwerkskörper sehen. Die Nacht war klar und wir hatten einen schönen Ausblick auf das hellerleuchtet Santiago.
Die Rucksäcke hatten wir wieder und total müde galt es jetzt die Zeit bis 12:30Uhr zu überbrücken. Reden, Handy scrollen, Film schauen, … 1h vor Check In setzten wir uns in ein Cafe und bestellten zwei große Tassen Kaffee, welche uns wieder mehr ins Leben zurückholten. Die Gepäckaufgabe, sowie die Passkontrolle verlief ohne Hindernisse, so stiegen wir ein und verbrachten die nächsten 14h in der Luft. Das Flugzeug, eine alte Boeing, tat ihren Job aber die Multimediaeinheiten reagierten langsam, teilweise gar nicht. Das Filmeschauen funktionierte jedoch und so hangelten wir uns von einen zum nächsten. Zwischendurch mal aufstehen oder ein wenig Schlaf erhaschen war eher schwierig. Der Rückflug war mit Britisch Airways, demzufolge auch das Essen nach englischem Vorbild. Das spanische auf dem Hinflug von Iberia fanden wir besser.
Mit etwas Verspätung landeten wir den nächsten Tag in London und konnten das Flugzeug erst 6:20Uhr verlassen. Das Problem, der Anschlussflug eigentlich mit 1:30h Aufenthalt, war nur nun auf 30min zusammengeschrumpft. Dementsprechend rannten wir zu unserem nächsten Gate. London Heathrow ist groß. So ging es drei Etagen nach unten, dort stiegen wir in den Flughafenzug ein, danach wieder ein paar Etagen nach oben, Passkontrolle, Gepäckkontrolle, Etage runter und zum Gate, wo bereits die letzten zum Boarding eincheckten. Wir hatten es geschafft aber uns beschlich das Gefühl, dass die Rucksäcke es wohl nicht schaffen könnten.
Der Flug nach Berlin verlief ohne Probleme. Wir waren so müde, dass wir die meiste Zeit verschliefen. Die Rucksäcke haben es nicht geschafft und somit war der Heimweg etwas leichter. Aus einem kurzen Mittagsschlaf wurden 7h und so war es gut, dass wir das Wochenende Zeit hatten, um wieder in den Rhythmus zu finden.
Es war eine sehr schöne Reise mit vielen Hochs aber auch ein paar Tiefpunkten. Gefüllt war es länger als der Monat, da wir viele Stationen mit total konträren Bedingungen erlebt haben. Ein ganz klares Highlight war die Atacama Wüste, sowie die Carretera Austral, an die wir uns gerne zurückerinnern werden. Mal schauen ob das Camperleben auch in Zukunft etwas für uns ist. Wir schauen zufrieden auf unsere Reise zurück und verabschieden uns von dem schönen und vielseitigen Land, was noch so viel mehr zu bieten hat.Baca lagi






































































































