• A Journey by Wuschels
Nykyinen
  • A Journey by Wuschels

Europa 2025-2027

Ein Jahr (oder doch mehr?). Ein Kastenwagen. Drei Seelen auf vier Rädern.
Wir – zwei Abenteurer und unsere haarige Co-Pilotin Nara – sind mit Selah unterwegs durch Europa. Kein Plan, nur Kaffee, Chaos und ganz viel Freiheit.
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  • Kleines Fischerdorf

    4. tammikuuta, Kreikka

    Nach einer kurzen Pause wollte Anina das nahegelegene Fischerdorf noch erkunden gehen. Da Alex Angst hatte, dass Anina mit ganz vielen Katzen oder Hunden zurückkommt, begleitete er sie wohl oder übel (er wurde für seine Mühen auch fürstlich entlohnt).
    Laut Empfehlung eines anderen Campers sei das Dorf nur mit einem normalen Pkw befahrbar, also liefen wir die paar Minuten von unserem Parkplatz (ob ganz legal über den Schiffsparkplatz sei dahingestellt).
    Im Dörfchen erwarteten uns schmale Gassen, unzählige Katzen, gemütlich aussehende Fischerhäuser und ein toller Sonnenuntergang. Und zum krönenden Abschluss gab es ein leckeres Abendessen in der Fischtaverne (mit frischem Fisch vom heutigen Tag). Um den Fischkopf durften sich dann die Katzen streiten.
    Auf unserem Rückweg wurden wir dann ganz Tapfer von zwei süssen Hunden begleitet, so mussten wir uns gar nicht im Dunkeln fürchten.
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  • Bis zum Leuchtturm

    4. tammikuuta, Kreikka

    Wo es die letzten Tage (für unser Befinden) sehr kalt war, wird es nun wieder wärmer. So warm, dass zum ersten Mal in der Nacht keine Heizung laufen musste.
    Da wir heute ohnehin kein Gas bekommen, können wir auch auch um diese Halbinsel herumfahren oder zumindest mal bis zur Spitze. Während Anina die Aussicht bewundert, muss sich Alex auf die unzähligen Kurven konzentrieren und aufpassen dass wir nicht hinunter ins Meer "fahren".
    Vorne angelangt geht es auch gleich zu Fuss weiter. Vorbei an geschlossenen Ferienwohnungen und unzähligen Olivenbäumen bis zum Leichtturm.
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  • Heissi Marroni und Oliven

    3. tammikuuta, Kreikka

    Das Meer scheint uns magisch anzuziehen, denn trotz der gestrigen Nacht und Nebelaktion stehen wir auch heute wieder nahe am Wasser (oke, etwas mehr Abstand haben wir schon, aber das Rauschen der Wellen können wir immer noch hören).
    Nach unserer anstrengenden Wanderung haben wir uns nun auch eine Stärkung verdient.
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  • Dieses Mal wirklich nur die Grossen

    3. tammikuuta, Kreikka

    Halbwegs ausgeschlafen planten wir beim Frühstück unseren Tag (mit Blick auf den Wetterbericht).
    Mithilfe verschiedener Karten-/Wanderapps planten wir eine mittellange Wanderung (und ja auch mit Blick auf die Höhenmeter). Für den Start ging es dann aber erstmals mit Selah eine halbe Stunde eine wunderschöne (für Alex anstrengende) schmale Passstrasse hinauf.
    Dann wurden der Rucksack (diesmal mit Verpflegung) gepackt und dann losmarschiert. Anfangs in einem zügigen Wandertempo bis wir den ersten Marroni-Baum entdeckten. Da wurden wir plötzlich ganz langsam, vorallem als wir sahen, dass hier ganz Grosse zu finden sind. Und so zogen wir von Baum zu Baum (und wiedereinmal froh einen Hund dabei zu haben, denn so sind wir immer mit genügend Säckli ausgestattet) bis wir einen Sack gefüllt hatten. Dann beschlossen wir nun endlich weiter zu wandern, sodass wir im Hellen noch zurückkommen. Dieses Vorhaben gelang bis zum nächsten Baum... aber irgendwann hörten die Marroni-Bäume auf und wir kamen wieder schneller voran, bis unser Weg plötzlich aufhörte beziehungsweise mitten ins Gebüsch führte. So schnell wollten wir dann aber nicht aufgeben und zwängten uns weiter. Über, unter und zwischen Bäumen oder Sträuchern, aber als auch nach längerem kein besserer Weg/Pfad auszumachen war, kehrten wir um. Nicht wirklich enttäuscht, denn so konnten wir gleich nochmals einen Sack mit Marroni füllen (jetzt drücken wir die Daumen, dass wir heute Abend nicht wieder so frustriert sein werden).
    Bei Selah angekommen, kuschelte sich Nara glücklich und müde in ihre Box ein, Anina legte einen Teil der Marronis gleich im Wasser ein (um sie später zuzubereiten) und Alex schmunzelte über die Zahlen der heutigen Wanderung: 2h 42min unterwegs, 5.1 km zurückgelegt (unsere Durchschnittsgeschwindigkeit könnt ihr selbst ausrechnen, war aber nicht schnell).
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  • Flucht vor den Wellen

    2. tammikuuta, Kreikka

    Man würde denken wir hätten aus den letzten Wochen gelernt, dass wir den Wetterbericht regelmässig anschauen. Spoiler: haben wir offensichtlich nicht, aber dazu später mehr.

    Da es die letzten Tage so kalt war, mussten wir fast durchgehend heizen wodurch wir dementsprechend viel Gas benötigt haben und gerne die Flasche wieder füllen würden. Leider waren beide Läden die wir anfuhren geschlossen (vermutlich aufgrund des Neujahrs).
    So fuhren wir unverrichteter Dinge weiter, suchten uns ein Schlafplätzchen und liefen mit Nara los.
    Bereits auf der Fahrt konnten wir eine Rückenflosse eines Delfins erspäen und später bei unserem Znacht konnten wir noch mehr ausmachen (waren aber immer zu schnell weg um zu fotografieren).
    Den Abend über diskutierten wir, ob wir den Platz noch wechseln sollen, da unzählige Hundehalter an uns vorbei spazierten und in naher Umgebung gefühlt permanent Hunde bellten. Da es nach Einbruch der Dunkelheit aber ruhiger wurde, beschlossen wir zu bleiben. Kuschelten uns gemütlich ein und waren bald alle eingeschlafen, .....Bis wir von den brechenden Wellen an der Promenade geweckt wurden. Erst dachten wir uns nichts weiter dabei, etwas Wellen machen ja nichts... Bis wir das Aufklatschen der Wellen an der Seite von Selah vernahmen. Augenblicklich hellwach packten wir unsere Sachen zusammen. Ein Blick nach draussen zeigte, dass sich die Wellen weit über die Promenade ergossen und teilweise die Strasse regelrecht überspülten.
    Alles zusammengepackt ging es also schnell weg vom Meer, weiter Landeinwärts, wo zwar die Aussicht weniger schön ist dafür alles schön trocken und erstaunlicherweise auch viel ruhiger.
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  • Anina schwebt im Olivenhimmel

    2. tammikuuta, Kreikka

    Auf der Morgenrunde mit Nara entdeckte Anina den kleinen Wochenmarkt. Natürlich wollte sie diesem nach dem Frühstück einen Besuch abstatten, denn bisher waren wir immer am falschen Tag in den Dörfern/Städten.
    Es waren zwar nur ein paar Stände (im Sommer soll hier die Auswahl viel grösser sein), aber für Anina hatte es alles was sie wollte: ganz viele verschiedene Oliven und sogar probieren durfte sie.
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  • "Kleiner" Spaziergang à la Alex

    1. tammikuuta, Kreikka

    Bei der morgendlichen Tagesplanung wollte Alex heute keine Wanderung machen, sondern einfach gemütlich den Tag verbringen.
    Hat Anina auch soweit akzeptiert, allerdings muss ja Nara auch noch raus und das macht im Gebirge mehr Spass als am Strand (bzw. etwas Abwechslung ist halt schön). Sie suchte also eine kleine Runde relativ in der Nähe heraus.
    Auf dem Spaziergang fand Alex dann, dass wir jetzt ja sowieso unterwegs sind und auch ruhig etwas länger laufen können. Er als Navigator suchte dann auch gleich eine neue Route heraus, was dabei vergessen ging? Zu schauen wie viele Höhenmeter diese Runde beinhaltet... Es ging dann jedenfalls schnell immer weiter bergauf. Anina dachte sich nicht gross etwas dabei und lief brav mit. Bis Alex ihr nach gefühlt einer Ewigkeit mitteilte, dass erst die Hälfte des Anstiegs geschafft sei. Das fand Anina dann weniger lustig, lief aber schön brav weiter (auch wenn sie es bereute, keinen Wandersnack eingepackt zu haben, aber es war ja auch nur ein Spaziergang geplant).
    Die Aussicht war dann dafür umso spektakulärer (vorallem weil auch das Wetter mitspielte). Kalt war es dabei aber immer noch, gut eingepackt waren wir zum Glück aber alle.
    Nach dem Aufstieg, kam dann natürlich auch der Abstieg. Schön langsam und vorsichtig, nicht dass wir noch zu schnell unten landen. Zwischenzeitlich verzog sich Alex etwas weiter in den Wald, weg vom Weg, welcher etwas sehr nah der Felskante entlang führte.
    Knapp 2 h 40 min, 6km und 1100 Höhenmeter später standen wir wieder vor Selah. Glücklicherweise befand sich da auch gleich ein kleines Restaurant, wo wir uns ein wohlverdientes Mittagessen gönnten. (Wobei Anina etwas sehr mutig bei der Bestellung war und dann froh war, dass Alex für sie fertig ass.)
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  • Silvester am Meer mit Bergblick

    31. joulukuuta 2025, Kreikka

    Nach der Wanderung darf eine Stärkung natürlich nicht fehlen. Während Alex sich gekonnt ans zubereiten der Spaghetti (bzw. Spiräleli) Carbonara machte, versuchte sich Anina am Tobleronemousse (mit etwas Kreativität klappt das meist). Beide wurden dabei mit Adleraugen von der Chefköchin beobachtet.
    Die Temperaturen sanken, sobald die Sonne untergegangen war, nochmals merklich. Da waren wir einmal mehr dankbar für unsere Heizung im Büsli.
    Und dann galt es irgendwie Anina bis Mitternacht wachzuhalten. Spoiler, um 10 fand Anina jetzt sei es aber wirklich schon spät und sie würde jetzt gerne schlafen. Also packte sie das Tobleronemousse aus und bat Alex den Wein doch trotzdem schon zu öffnen. So wurde bei uns schon etwas früher angestossen (aber Anina findet, das ist sowieso völlig egal, solange sie ihr Tobleronemousse essen darf).
    Die musikalische Unterhaltung gab es gratis dazu, die nahegelegene Bar drehte die Musik immer wieder schön laut auf. Dafür haben wir nun ein paar griechische Lieder auf unserer Playlist (auch wenn für uns alle irgendwie sehr ähnlich klingen).
    Dann nochmals kurz mit Nara raus (solange noch kein Feuerwerk zu hören ist) und dann wird bei uns schon gemütlich eingekuschelt. Das Feuerwerk haben wir nur ganz leise aus der Ferne vernommen, da scheinen wir ein super Plätzchen ausgewählt zu haben.

    Und damit wünschen wir allen Lesern ein gesegnetes neues Jahr.
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  • Agias Koris Schlucht

    31. joulukuuta 2025, Kreikka

    Uns ist natürlich schon klar, dass desto höher wir gehen es umso kälter wird. Trotzdem fahren wir näher zum Olymp um heute eine kleine Wanderung zu machen.
    Bei dieser waren die Trittsicherheit von uns allen drei wieder einmal gefordert. Der gleich zu beginn steile Anstieg gab uns dann auch gleich schön warm. Der Jäger wollte uns dann auch gleich auf eine grössere Runde schicken (da sei die Aussicht noch besser). Wir entschieden uns dann aber doch dagegen (Anina hatte ihre Knabbersachen nicht dabei) und hoffte einfach, dass der Jäger nicht uns versucht zu jagen.
    Mitten auf der Wanderung ertönte dann ein glocken Läuten. Ziegenherden sind uns ja mittlerweile schon häufiger begegnet, aber so mitten im Gebirge? Statt einer Ziegenherde kam uns dann aber eine magere Hündin mit Glockenhalsband entgegen. Diese begleitete uns dann praktisch den ganzen Rest unserer Wanderung (ab und zu verschwand sie um dann plötzlich wieder aufzutauchen).
    Die Wasserfälle am Ende mit den grossen blauen Becken luden richtig zum baden darin ein. Wenn es nicht so kalt wäre und ein Verbotsschild dies ausdrücklich nicht erlaubte, hätten wir es vielleicht gemacht.
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  • Holt uns der Schnee doch noch ein?

    31. joulukuuta 2025, Kreikka

    Huii, war diese Nacht kalt. Da brauchte das Aufstehen am Morgen und der Morgenspaziergang mit Nara gleich doppelt Überwindung.
    Während wir unseren Kaffee (plus die obligatorischen Morgen-Sudokus) genossen, kuschelte sich Nara nochmals fest ein.
    Laut Wetterbericht sollte es rund um den Olymp in den nächsten Tagen immer mal wieder schneien. Die aktuellen Temperaturen nach könnte es auch hier am Meer ein paar Flöckchen geben. Wir planen jetzt einfach mal so weiter, als komme kein Schnee (hat Anina ja auch nicht bestellt) und ziehen uns einfach warm an.
    Für Silvester steht bei uns Spaghetti Carbonara an, dafür müssen noch ein paar Zutaten gekauft werden. Anina konnte ihre geliebten Floopies wieder finden und dann doch gleich noch die XXL Variante dazu (die muss natürlich auch ausprobiert werden). Der kleine Einkaufs-Belohnungs-Snack darf natürlich auch nicht fehlen.
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  • Wie der Samichlaus

    30. joulukuuta 2025, Kreikka

    Im Verlauf der letzten Tage hat sich einiges an Wäsche angesammelt, sodass wir eine unserer Kuscheldecken gleich zwecksentfremden mussten. Und dann galt es warten, warten und warten bis auch die letzte Wäsche durch war.
    Bereits im Dunkeln ging es dann noch weiter (plus eine Extrarunde um Selah etwas aufzuwärmen) und dann wurden die gesammelten Marronis endlich mal zubereitet. Das anschliessende Essen war dann aber ziemlich frustrierend (und wir packten am Ende gleich noch das Brot aus). Learning: wirklich nur die grossen Sammeln, der Rest lohnt sich schlicht nicht.
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  • Vogelbeobachtungsturm

    30. joulukuuta 2025, Kreikka

    Eigentlich steht heute mal wieder waschen an, aber Anina entdeckte auf dem Weg zum Waschsalon einen Vogelbeobachtungsturm. Da dieser Ferngläser und Co zur Verfügung stellt und Anina endlich mal die Flamingos etwas näher beobachten will, muss dahin natürlich ein Abstecher gemacht werden (und Nara muss ja auch noch bewegt werden, das lässt sich super kombinieren).
    Wir schaffen es dann auch gleich noch bevor der Turm schliesst. Wir geniessen den Ausblick von dort und beobachten die Tiere etwas genauer.
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  • Sonnenaufgang über Thessaloniki

    30. joulukuuta 2025, Kreikka

    Die Stadt selber wollten wir nicht besuchen, aber den Sonnenaufgang über die Stadt genoss Anina am Morgen sehr. Allerdings war es einfach viel zu kalt um bereits dann aus dem Warmen hinauszutreten um ein Foto zu schiessen (man muss ja auch nicht immer alles bildlich festhalten).
    Statt von Hundegebell sind wir in dieser Nacht vom Geschnatter all der Vögel um uns herum begleitet worden.
    Am Morgen konnten wir die verschiedensten Arten dann nochmals bestaunen. Eine Gruppe von Flamingos befand sich sogar so nah an der Strasse, dass sogar ein einigermassen scharfes Foto (wo man die Tiere auch erkennen kann) möglich war.
    Danach ging es Kilometerlang sehr holperig weiter, bis wir wieder eine betonierte Strasse fanden. Durch dass ganze geholper, öffnete sich doch auch gleich die Tür zu Naras Box und sie stattete uns einen kleinen Besuch ab.
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  • Besorgungen

    29. joulukuuta 2025, Kreikka

    Nach einer unruhigen und kalten Nacht (irgendwie konnten weder Anina noch Alex richtig schlafen, nur Nara hatte ihren Frieden) ging es heute erst in den nächsten Lidl um ein paar Sachen einzukaufen (wir haben es sogar mit nur einer Chipspackung und einem Lebkuchenpack hinaus geschafft). Noch der mageren Hündin vor dem Laden Essen und Trinken geben bevor die Fahrt weiter geht, kurzer Stopp am Meer um mit Nara zu spazieren (da waren wir alle überfordert: Nara von den vielen Gerüchen, wir einfach allgemein gereizt von zu wenig schlaf) und dann weiter zum Campingshop wo angeblich Gasflaschen getauscht werden (hat auch ohne Probleme geklappt). Im Shop haben wir noch etwas herumgestöbert (das Campingsofa musste aber bleiben, dafür haben wir wirklich keinen Platz mehr) und sind mit einem Trichter für Alex und einer Temperaturanzeige für den Backofen für Anina herausgekommen.
    Gleich neben Campingshop wurde Selah dann noch gewaschen und wieder mit AdBlue versorgt (nach diesem Jammert sie bereits seit einigen Tagen und Kilometern).
    Nachdem alle To-Dos des heutigen Tages abgehackt waren, ging es einmal um Thessaloniki herum zu einem kleinen Delta. In der schönsten Abendstimmung liefen wir der Strasse entlang und konnten bereits einige Flamingos ausmachen. Nara fand den Fotografen aber so unheimlich dass wir lieber umkehrten und nicht noch eine Übungssesion einlegten, denn dafür reichte unsere Energie heute nicht mehr.
    Nun nur noch Abendessen, lesen und vielleicht ein oder zwei Sudokus.
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  • Nikiti

    28. joulukuuta 2025, Kreikka

    Auf Wunsch von Anina stand heute der Besuch des kleinen Städtchen Nikiti an.
    Davor gab es noch eine kleine Runde mit Nara, wobei wir fast davon geblasen wurden.
    Im Städtchen fanden wir einen relativ windgeschützen Parkplatz, wo wir Selah in Obhut von Nara zurückliessen (jeder der versuchen wird Selah auszurauben während wir eine Ortschaft erkunden tut uns Leid).
    Das Entlanglaufen an der Strandpromenade stellte sich als wahrer Kraftakt heraus, der Wind schien nochmals ordentlich zugelegt zu haben. Wir liessen es uns auch nicht nehmen, einmal ein ganz klassisches Ferien-Foto zu schiessen (oke fast, wir wollten uns nicht neben das Ortsschild stellen, das fanden wir dann doch zu klischeehaft).
    Wie viele Luxus- Hotels, -Apartments, -Campingplätze... es hier überall gibt ist immer wieder spannend. Trotzdem bevorzugen wir unser Luxus-Hotel auf 4 Rädern.
    In diesem Städtchen fanden sich dann auch ein paar geöffnete Restaurants. In einem davon machten wir es uns gemütlich und genossen ein leckeres und sehr reichhaltiges Mahl (ob es nun Mittag- oder doch eher ein Abendessen war, spielt eigentlich keine Rolle), unter ständiger Beobachtung der tierischen Angestellten.
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  • Naras persönliches Fernsehprogramm

    28. joulukuuta 2025, Kreikka

    Wo gestern das Meer noch ruhig und kaum ein Lüftchen geweht hat, wurden Anina und Nara heute beim Spazieren wieder fast davon geweht.
    Während Anina und Alex ihr Frühstück geniessen wird das "Kind" vor den "Fernseher" gesetzt, sodass sie ungestört Essen können. Die Ziegenherde, die plötzlich am Strand auftaucht, bringt dann aber gleich etwas viel Action (Nara findet es nämlich eine Frechheit, das die einfach so nah an Selah herankommen...).Lue lisää

  • Gerade zum Sonnenuntergang

    27. joulukuuta 2025, Kreikka

    Kurz bevor die Sonne am Horizont verschwindet, schaffen wir es zu unserem heutigen Nachtquartier.
    Nach draussen bewegen wir uns aber nur noch für ein paar kleine Runden mit Nara. Den Rest des Abends kuscheln wir uns wieder im Innern von Selah ein. Dabei bekommt Nara ihr Wellnessprogram mit Krallenschleifen, Pfoten eincremen und Bürsten. Wir geniessen ein leckeres Abendessen (ohne unsere Zyliss dauert das schneiden der Radieschen ewigs, auf unserer nächsten Reise wird diese definitiv eingepackt).Lue lisää

  • Bis zur Spitze

    27. joulukuuta 2025, Kreikka

    Der Wetterbericht verkündete zwar für den Morgen etwas Regen, doch wir drückten uns die Daumen und beschlossen trotzdem unsere Wanderung bis zur Spitze des Insel-Fingers zu machen.
    Ein kurzer Teil führte uns entlang der Strasse, wo wir auch gleich die Steine von der Fahrbahn wegräumten.
    Danach ging es entlang zahlreicher Olivenbäume. Was ja grundsätzlich wunderschön ist, aber wir haben eine junge Dame (Nara) die auf den Geschmack von Oliven gekommen ist und diese wo immer sich ihr die Gelegenheit bietet fressen will. Leider sind die Kerne der Oliven für Hunde aber nicht sehr bekömmlich, weshalb sie die Oliven vom Boden nicht fressen soll... So musste Anina mit Adleraugen aufpassen und die ein oder andere Olive wieder aus dem Mund pflücken.
    Die Aussicht die sich uns am Ende bot, hat die Mühen auf jedenfall aber entschädigt.
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  • Abgelegen aber völlig vermüllt

    26. joulukuuta 2025, Kreikka

    Unseren Plan noch bis ganz an die Spitze der Halbinsel zu laufen verwarfen wir für heute, da es doch schon später war und wir nicht bei Dunkelheit noch mitten in der Pampa unterwegs sein wollten. So parkierten wir Selah einfach am Startpunkt, sodass wir morgen gleich von hier starten können.
    Eine kleine Runde gab es dann aber doch noch, einfach direkt zur naheliegenden Bucht (also erst alles steil runter und dann wieder rauf).
    Während der Hinweg auf einer relativ gut erhaltenen Schotterstrasse entlangführte, war der Rückweg dann eine teilweise praktisch weggespülte oder verschüttete Strasse (zum Glück waren wir zu Fuss unterwegs).
    Die Bucht, welche wir angesteuert haben, liegt versteckt und ruhig. Allerdings ist sie völlig vermüllt und es riecht auch nicht gerade toll. Scheinbar wurden weiter draussen irgendwelche Fische gezüchtet und die nicht mehr benötigten Materialien wurden einfach hier entsorgt. Die hätten wir selbst wenn wir einen Müllsack mitgenommen hätten, nicht da hinein gebracht.
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  • Katzenmeer

    26. joulukuuta 2025, Kreikka

    Und wieder im Auto ging es zur nächsten Bucht. Diese erkundeten wir aber nur aus den Fenstern von Selah heraus und nicht nochmals mit einem Spaziergang.
    Stattdessen bekamen alle eine wohlverdiente Stärkung (plus noch ein Sudoku, ja genau nur eines). Und dann musste die ganze Rasselbande die sich um Selah gesammelt hat natürlich doch noch mit ein paar Streicheleinheiten verwöhnt werden. Bevor es dann weitergehen konnte.Lue lisää

  • Küstenstrasse

    26. joulukuuta 2025, Kreikka

    Juhui, uns hat es weder um noch weggeweht. Wir sind nur gut durchgeschüttelt. Bereits beim Aufstehen hat es weniger gewindet, jedenfalls flog weder Anina noch Nara auf der Morgenrunde davon.
    Nachdem der riesige Berg Abwasch, welcher nach der gestrigen Pizza-back-Aktion übriggeblieben ist, endlich abgewaschen war, hatten sich die Wolken immer mehr verzogen und auch der Wind nochmals merklich nachgelassen.
    Deshalb wünschte sich Anina einmal der Küstenstrasse entlang um die Halbinsel zu fahren, was laut Google nur ca 2h fahrt sind. (Naja, so weit sind wir heute nicht gekommen.)
    Die Aussicht von der Strasse und den zahlreichen Parkbuchten war grandios und wir mussten immer wieder halten. Sogar den Berg Athos konnten wir hinter den Wolken erspäen.
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  • Vom Winde verweht

    25. joulukuuta 2025, Kreikka

    Am Nachmittag erschien es uns noch eine gute Idee direkt am Meer zu parkieren. Je länger wir hier stehen, desto mehr stellen wir diese Entscheidung in Frage, denn der Wind scheint immer mehr zuzunehmen. Auch wenn Alex immer wieder versichert, dass da schon noch viel mehr kommen müsse, dass es Selah dreht oder wegwindet, traut Anina dem Ganzen noch immer nicht ganz. Aber nun nochmals den Platz zu wechseln macht auch keinen Sinn. So fühlen wir uns halt aktuell mehr wie auf einem schaukelnden Boot, aber bisher scheint es stabil zu sein.

    Bisher haben wir unseren Backofen (den sogenannten Omnia) erst einmal benutzt. Eigentlich schade, denn scheinbar kann man eigentlich alles darin backen. Aber ehrlich gesagt waren wir bisher auch einfach ein bisschen zu gemütlich um beim Kochen einen riesen Aufwand zu betreiben. Wodurch unsere bisherigen Gerichte eher schnell und einfach waren. Nun wollten wir uns aber mal an einer Pizza (bzw. Pizzaschnecken) probieren. Erstaunlicherweise konnten wir im Supermarkt keinen fertigen Pizzateig finden, also galt es diesen zuerst selber zu machen (eigentlich ja kein Problem, braucht halt einfach Zeit und etwas Muskelkraft). Das Endergebnis war dann auch super lecker und mittlerweile auch schon fast vollständig verspeist. An den Abwasch machen wir uns dann morgen. Für heute reicht die Energie und Lust nur noch für ein paar Sudokus und dem Glauben daran, dass wir nicht weggeweht werden.
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  • Abenteuerliche Strassenverhältnisse

    25. joulukuuta 2025, Kreikka

    Eine etwas unruhige Nacht später, der Wind rüttelte wie wild an Selah, dann ging auch noch ein Gewitter mit Donner und Blitz über uns hinweg. Da durfte Nara natürlich ganz nah zum kuscheln kommen.
    Der erste Spaziergang mit Nara wurde dann auch noch schön im Regen durchgezogen. Die neue Sudoku-App und ein heisser Kaffee entschädigte Anina aber genügend.
    Ein paar Sudokus später (nur noch eines...) und nun auch ohne Regen erkundeten wir den Strand nochmals etwas, bevor wir uns weiter der Küste entlang schlängelten. Die Strassen waren zwar betoniert aber: hörten teilweise einfach auf, ähnelten mehr einem See den es zu durchqueren galt, waren mit Steinen der bröckligen Hänge übersäht oder wurden von Ziegen als Rennbahn benutzt.
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