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China - 2026

China Rundreise Baca lagi
  • Die goldene Stunde

    12 September, China ⋅ ⛅ 27 °C

    Pünktlich zum Sonnenuntergang fuhr ich mit dem Fahrstuhl aufs Raffles City Chongqing, ein Gebäudekomplex ähnlich dem Schiffsähnlichen Gebäude in Singapur.

    Von der Besucherplattform hatte man einen Atemberaubenden Blick über die Skyline der Stadt. Der vorhandene Glasboden, gab auch noch etwas Adrenalin zu der Sache. Ich musste mich ganz schön überwinden.

    Aber dabei sollte es nicht bleiben…
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  • Verrückte Stadt

    12 September, China ⋅ ☁️ 28 °C

    Ich startete gleich in die Erkundung. Chongqing wird auch als Cyperpunkcity bezeichnet und schon bei meinen ersten Metern musste ich feststellen, dass hier ein ganz anderer Vibe ist, als in den Städten zuvor.

    Optisch auch eher durchwachsen (Abgesehen vom richtigen Zentrum), aber irgendwie auch cool. Ich lief zum Chongqing Chaotianmen Square. Dem Herzen der Stadt. Dort fließen der Jialing und der Yangtze zusammen. Einer grün der andere braun/gelb.

    Ich überlegte, wohin ich als nächstes gehen soll und entschied mich für ein kleines bisschen Abenteuer😅. Das Ticket war gebucht, allerdings hatte ich noch zwei Stunden Zeit. Diese verbachte ich im Pokemonstore und bei einem leckeren frühzeitigen Abendbrot.
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  • Glücklich wie Bolle

    12 September, China ⋅ ⛅ 28 °C

    Früh zeitig startete ich zum Bahnhof, diesmal etwas knäpplicher als sonst, aber alles hat hervorragend funktioniert. 08.03Uhr startete mein Reise. Die 5,5Stunden vergingen wie im Flug, dann hatte ich die nächste und letzte Großstadt meiner Reise erreicht, Chonging.

    Nach kurzen Suchen war mein Hotel im 28. Stock gefunden.

    Stilvoll. Als ich mein Zimmer betrat, war ich echt baff. So hab ich mir das vorgestellt.
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  • Terakotta Armee

    11 September, China ⋅ ☁️ 17 °C

    1,5h hat es gebraucht, um in das 42 Kilometer außerhalb des Stadtzentrums gelegene Mausoleum Qin Shihuangdis zu kommen.

    Zwei U-Bahnen und den Rest der Strecke mit dem Taxi. Taxifahren bereitet mir hier eine unglaubliche Freude, denn für eine 25 minütige Taxifahrt zahlt man hier gerade einmal rund 1,50€. Deswegen bin ich bis jetzt immer mit einem Lächeln ausgestiegen😅.

    Wie es auch anders sein sollte, regnete es. Frühzeitig erhielt ich Einlass und betrat die erste Halle. Ich hatte um ehrlich zu sein nicht so viele große Erwartungen und dachte das da mehr Hype darum gemacht wird als notwendig, aber mit betreten der Halle war ich echt geplättet. Ein unglaublicher Schatz 2000jähriger Geschichte, welcher nur durch einen Zufall entdeckt wurde.

    Ein paar Bauern hatten einen Brunnen gegraben, bis sie plötzlich einen Terrakottakopf in den Händen hielten.

    Jeder Soldat ist einzigartig, fast schon unwirklich realistisch und detailliert dargestellt. Einfach unglaublich.

    Unglaublich waren allerdings auch die Touristen, welche jeden Ansatz an guter Erziehung auch ganz tief unten vergraben hatten. Teils kampfartige Szenen, um es etwas überspitzt zu sagen.

    Ich ließ mir bewusst Zeit, es gab so viel zu sehen und zu entdecken. Einfach toll.

    Nach zwei Stunden war ich dann fertig und setzte mich ins Starbucks. Dadurch mein Englisch Audioguide nicht so die Wucht war, musste ich noch etwas Wissensstand aufarbeiten.

    Die eigentliche Grabkammer des Kaisers ist 1,5km entfernt und noch völlig ungeöffnet. Es wird eine Art unterirdischer Palast unter der Erde vermutet. Der Ort wo sich dieser befindet ist bekannt, allerdings ist die chinesische Regierung zum jetzigen Zeitpunkt strikt gegen eine Öffnung, dadurch mit der Öffnung binnen von Minuten die vermuteten Schätze und Relikte zerstört werden würden (durch Oxidation). Bei den Ausgrabgungen der Terakotta Armee löste sich durch die Luft binnen von Minuten die ganze Farbe von den Figuren.

    Nach meinem Besuch fuhr ich noch einmal zur Wild Goose Pagoda, mit der Hoffnung das Wasserspiel noch einmal beleuchtet zu sehen. Leider ohne Erfolg. Ich war zwanzig Minuten zu spät.
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  • Wild Goose Pagoda

    11 September, China ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach einem Frühstück im Hotel fuhr ich zur Wild Goose Pagoda.

    Schon vor der Pagoda machte ich Halt. Wieder waren die Straßen gefüllt mit Menschen, die zusammen Sport trieben und tanzten. Es ist einfach schön da zuzusehen, mit was für einer Freude die Menschen bei der Sache sind, ganz ungeachtet davon, ob sie Talent dafür haben oder nicht. Sie machen sich einfach keinen Kopf was Andere denken. Total faszinierend.

    In der Tempelanlage angekommen, bestaunte ich die verschiedenen Hallen, mit den unterschiedlichen Göttern. Danach stieg ich die von innen weniger beeindruckende Pagoda nach oben.

    Das war anstrengend. Unten brauchte ich erst einmal eine Pause. Ich setzte mich auf einen Absatz und überlegte mir meinen Zeitplan für heute.

    Neben mich setzte sich ein junger Mann und startete sein Dualingo, um Englisch zu lernen.

    Nach einiger Zeit sprach er mich an und fragte, woher ich komme. Daraus entwickelte sich ein halbstündiges Gespräch über alles mögliche. Er fragte mich auch, ob die öffentlichen Toiletten in Deutschland wirklich Geld kosten😅.

    Ich verabschiedete mich von ihm und zog meiner Wege.
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  • Muslim Quarter

    10 September, China ⋅ ☁️ 18 °C

    Das wohl lebendigste Viertel in Xi‘an. Es war eine absolute Reizüberflutung. Jeder wollte etwas verkaufen, es gab die kuriosesten Dinge. Überall wurde geschrien und krach gemacht, um möglichst die Aufmerksamkeit auf seinen Stand zu ziehen.

    Eigentlich wird empfohlen an den Ständen Abendbrot zu essen, allerdings hab ich viel ungekühltes Fleisch gesehen, sodass ich kein Risiko eingehen wollte.

    Es gab eine Nudelsuppe mit handgemachten Nudeln. Dafür habe ich gerade einmal 4€ mit Getränk bezahlt. Die Preise machen echt Spaß hier und kurbeln auch meinen Konsum an😅. Abends erfreute ich mich noch an meinen automatischen Gardinen im Hotel. Sehr geil😂
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  • Xi‘an

    10 September, China ⋅ ☁️ 19 °C

    Die Anreise war wieder komplett problemlos. So langsam bin ich geübt was Navigation und die ganzen Besonderheiten hier in China betrifft.

    In Xi‘an angekommen brauchte es eine halbe Stunde ehe ich mein Hotel erreicht hatte. Etwas nervig ist es immer in der U-Bahn mit dem riesigen Rucksack. Doch der Vorteil ist, ich mach mir quasi von selbst Platz😅.

    Das Hotel war ein Volltreffer, total zentral gelegen und das Zimmer war einfach super.
    Ich hatte allerdings nicht viel Zeit den eine Stadt wollte erkundet werden.

    Aber vorher gab es noch einen kurzen Mittagsstop, Es gab einen Mix aus Döner und Burger, etwas aus der traditionellen Küche in Xi‘an.

    Ich lief zur Stadtmauer und kaufte mir win Eis. Dann mietete ich mir ein Fahrrad oder eher Drahtesel. Die Experience bestand darin zu wetten, ob das Fahrrad es noch schafft bis zur nächsten Abgabestation oder nicht.😅 13km ging es auf der Stadtmauer entlang, dass letzte Drittel im Regen.

    Ich muss ehrlich sagen, das Stadtbild ist echt nicht schön. Aber gut ich bin auch von Shanghai ganz schön verwöhnt.

    Die Radtour war trotz Anstrengung eine tolle Erfahrung, weil man die riesige Dimension der Mauer einmal erleben konnte.
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  • Tschüß Pingyao

    10 September, China ⋅ ☀️ 11 °C

    Als ich heute früh aufwachte und aus meinen Zimmer ging, konnte ich es nicht glauben.
    Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Das soll doch wohl ein Witz sein.

    Die Straßen , mit ihren historischen Häusern wirken noch einmal ganz anders in dem Licht. Einfach nur schön.

    Nach einem Frühstück checkte ich aus und machte mich auf den Weg zum Bahnhof. Zum ersten Mal konnte ich heute auch Leute beobachten, welche auch Kampfkunst im Park trainierten. Kurzfristig hatte ich überlegt meine Reiseroute doch noch umzuplanen, um nach Dengfeng zu fahren (Wiege des Kung Fu‘s), aber meine eigentlich geplante Route nacht irgendwie einfach mehr Sinn.

    Heute geht es Weiter nach Xian…
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  • Pingyao im Regen

    9 September, China ⋅ 🌧 12 °C

    Die Nacht war super, die Unterkunft hat einen ganz besonderen Scharm. Das ist China wie es im Buche steht. Die Zimmer waren zwar sehr hellhörig und ich konnte meinen Nachbarn beim Schnarchen hören. Das 2 x 2 Meter Bett konnte das Ruder aber wieder rumreisen, denn ich konnte mich drehen und wenden wie ich wollte, ohne nur im Ansatz die Bettkante zu erreichen.

    Das Frühstück war auch in Ordnung und so startete ich den Tag. Erst besorgte ich mir ein Ticket und dann zog ich durch die mehr als urigen Straßen. Leider wollte der Wettergott nicht so wie ich wollte und bis nachmittags herrschte Dauerregen, was aber irgendwie auch zur nostalgischen Atmosphäre passte.

    Tatsächlich war ich relativ plan und orientierungslos und lief da entlang, wo es mir gefiel. Zuerst ein Stück der Stadtmauer entlang mit den Blick auf all die historischen Dächer der Stadt. Dann schaute ich mir den Konfuzius Tempel an, dessen Hauptgebäude schon seit dem 11. Jahrhundert beeindruckt.

    Auch der Temple of City God, war schön anzuschauen. Er wurde direkt bei den Regierenden gebaut. Diese waren für Recht und Ordnung der Lebenden versntwortlich. Der City God für Recht und Ordnung der Toten.

    Etwas länger hielt ich mich beim ehemaligen Gerichtsgebäude auf, wo man sowohl Gefängnis und das Gerichtsgebäude sehen konnte.
    Um 11:00Uhr fand ein kleines Schauspiel statt, welches ich mir anschaute. Darin war auf humorvoller Weise ein Gerichtsprozess nachgestellt. Allerdings auf Chinesisch ( Die KI wurde damit beauftragt mir Erklärungen dazu abzuliefern.)😂

    Ich entschied mich eine Pause einzulegen und setzte mich in ein wahnsinnig uriges Restaurant. Es gab ein Kännchen Jasmintee zum aufwärmen (14Grad Außentemperatur) und Shanxi Nudeln (Handgeschnittene Nudeln).

    Pingyao gilt als Geburtsort des Chinesischen Bankenwesens und so besuchte ich die erste Chinesische Bank + die Silberbunker der Stadt. Auch das Anwesen der Familie Ma (eine der Reichsten Familien der Stadt zur damaligen Zeit).

    Ich schlenderte noch ein bisschen durch die Stadt und machte dann eine Pause im Hotel. Am Abend war das Wetter um einiges besser und ich zog bei wunderschöner Beleuchtung durch die Straßen.

    Abends im Hotel plante ich die nächsten Punkte auf meiner Reise und musste mit Erschrecken feststellen, dass die Zeit rennt. 😭
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  • Weiterfahrt

    8 September, China ⋅ ☁️ 14 °C

    Tschüß Peking und weiter geht‘s. Nach dem Frühstück fuhr ich eine Stunde zum Bahnhof „Bejing Fengtai“ der größte Passagierbahnhof Asiens mit satten 400.000 Quadratmeter Fläche, 32 Gleisen und einen Fassungsvermögen von zehntausende Reisende stündlich.

    Schon die riesige Halle bei der Ankunft war beeindruckend. Etwas routinierter als bei der Abfahrt in Shanghai wusste ich, wie es lang läuft. Nach dreinhalb Stunden war mein Ziel erreicht. „Pingyao“. Nicht unbedingt auf der klassischen Touristenroute durch China, aber ich wollte es unbedingt sehen.

    Nach jeden Stadtwechsel habe ich die erste Zeit immer etwas mit der Orientierung zutun. Der Internetempfang ist schlecht und ich hab das Gefühl, dass sich sämtliche Apps, erst umstellen müssen.
    Das Eingeben und Finden von Zielen funktioniert nicht und so brauchte ich eine viertel Stunde bevor ich es hinbekommen habe ein Taxi zu ordern, welches mich auch noch dahin bringt wo ich hin möchte.

    20 Minuten vor ich zur Stadtmauer der Pingyao Acient City, für gerade einmal 1,57€😂.

    Trotz der nur noch 15 Grad und leicht fröstelnd freute ich mich einfach nur als ich das Tour der Stadtmauer betrat und sah was sich dahinter verbirgt. Einfach nur der Wahnsinn. Das Hotel war mithilfe eines Chinesen schnell gefunden. Ich hatte nur den ungefähren Standort, weil das Hotel bei allen Navigationsapps quasi nicht exisitierte.

    Ein wirklich geschichtsträchtiges Hotel mit einer ganz tollen Athmosphäre.
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  • Sommerpalast

    7 September, China ⋅ ☁️ 27 °C

    Nachdem ich noch durch die angrenzenden Hutongs beim Lama Tempel geschlendert bin, hatte sich in meine Zeitplanung leider eine massive Verspätung eingeschlichen. Grundlegend nicht weiter schlimm, ich hab ja Urlaub. Doch ab 16:30Uhr schwenkte das Wetter um. Gut eine Stunde fuhr ich zum Sommerpalast. Ein riesiges Areal, welches ich von der Größe dezent unterschätzt habe. Hier hätte man locker einen Tag füllen können.

    Landschaftlich am Rande der Stadt an einem großen See gelegen und echt richtig schön.
    Der Regen setzte ein, was aber der Szenerie der Landschaft nicht schadete.

    Ich schlenderte mehrere Kilometer durch das Gelände bevor ich dann den Rückweg antrat.
    Das erste Mal nutzte ich den Bus. Dadurch hier alles mit einer App (Alipay) funktioniert, egal ob Bus, Bahn, Kartenzahlung, Spenden, Essenbestellungen etc., grundlegend kein Problem. Ich hatte nur vergessen auf Bus umzustellen und kam beim Einsteigen deswegen leicht in Hektik, weil ich „Bus“ noch nicht eingerichtet hatte.

    Aber alles gut gegangen, abends gönnte ich mir eine Blindenmassage mit einer sehenden Masseurin 😅😂. Grundlegend soll das hier auch ein großer Hype sein, natürlich mit einem echten Blinden.
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  • Peking Hotpot

    7 September, China ⋅ ☁️ 29 °C

    Mittagszeit, der Hunger machte sich bemerkbar und bis jetzt hatte ich noch nicht den zweiten Teil Pekings Küche probiert. Den Peking Hotpot.

    Durch KI lies ich mir einen guten Laden in der Nähe heraussuchen. Eine Weile irrte ich herum, aber nach gut einer halben Stunde stand ich davor.

    Schnell bekam ich einen Tisch, inklusive riesiger Speisekarte in chinesisch.

    Die Bedienung hatte es eilig die Bestellung aufnehmen und blieb gleich stehen. Ich machte ein Foto von der kompletten Speisekarte, gab es in die KI und schrieb. Sag mir was ich bestellen soll. Die KI listete alles in chinesisch auf und ich hielt das Telefon so hin.

    Eine Wundertüte😅😂😂😂.

    Gut eine Stunde speiste ich und bekam exklusive Eindrücke der Restaurantkultur mit lautstarken Gesprächen an den anderen Tischen.
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  • Lama Tempel

    7 September, China ⋅ ☁️ 28 °C

    Nächste Stop: Lama Tempel.

    Das größte tibetische Kloster außerhalb Tibets bestach durch wunderschönen Gebäuden und der 18 Meter hohen Buddhastatua. Sehr beeindruckend. Der Rauch der Räucherstäbchen lag überall in der Luft und lies das Ganze noch viel spiritueller wirken.Baca lagi

  • Planungsfehler

    7 September, China ⋅ ☁️ 26 °C

    Letzter Tag Peking, die Anstrengung der chinesischen Mauer noch in den Knochen, startete ich mit einen gemütlichen Frühstück im Hotel.

    Ich stellte fest, dass die Landtagswahl aus Sachsen Anhalt, selbst in den chinesischen Medien Thema war.

    Mein erster Stop heute, der Himmelstempel. Umgeben von einem sehr schönen Park, stach das imposante Gebäude klar heraus. Leider hatte ich bei meinem Besuch leider nicht berücksichtigt, dass Montags in Peking eine Art Ruhetag ist, deswegen konnte ich leider alles nur von außen anschauen.

    Der Tempel wurde vom Kaiser genutzt, um zweimal im Jahr in aufwendigen Zeremonien für eine gute Ernte zu beten.

    Der Turm des Gebäudes ist eine einzige Holzkostruktion, welche ganz ohne einen einzigen Nagel auskommt.

    Tatsächlich war der Park für mich mehr interessant. Überall waren Gruppen von Leuten, welche Tanzten, Sangen, TaiChi Übungen oder anderen Sport machten. Es war toll das ganze Treiben zu beobachten.
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  • Magisch

    6 September, China ⋅ ⛅ 24 °C

    Plötzlich stand ich da, auf dem längsten Bauwerk der Menschheitsgeschichte mit über 21.000km länge (über die Hälfte des Erdumfangs) und eine Bauzeit von mehr als 2000 Jahren.

    Tatsächlich war es ein Gänsehautmoment. Natürlich waren viele Touristen da und schon im Bus war mein Ziel klar. So schnell wie möglich weg von denen. Dies stellte sich allerdings als ziemlich schweißtreibende Angelegenheit heraus. Gestartet bin ich bei Turm 16, bis Turm 18 war ein Tourist unmöglicher als der Andere. Nur den Fokus aufs beste Instagram Bild, dann die Omis und Opis die ständig stehen blieben und sich keinen Millimeter zur Seite bewegten.

    Aber darauf war ich eingestellt. Ab Turm 18 wurde es maßgeblich besser, aber auch steiler. Ich stieg der Mauer entlang bis zum Turm 23, wo der an dieser Stelle restaurierte Teil endete. Bis auf wenige Touristen, war ich fast allein. Zeit die absolut fantastische Szenerie auf mich wirken zu lassen.

    Nach einer sehr langen Pause, viel Trinken und einer Packung Oreo Keksen, stieg ich bei wollig warmen 33 Grad wieder ab.
    Meine Beine zitterten. Bei der Gondel angekommen hatte ich noch etwa zwei Stunden Zeit. Also lief ich den nicht weniger schönen Teil bis zum Turm 6. Insgesamt legte ich heute 4,5km auf der Mauer zurück.

    Anstrengend, schweißtreibend aber lohnenswert, denn dieser Ort erzählt 2700 Jahre Geschichte☺️🥰🇨🇳.
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  • Die chinesische Mauer

    6 September, China ⋅ ⛅ 24 °C

    Mein viertes Weltwunder stand heute auf dem Programm. Um dieses zu erreichen hatte ich mir ein Bustransfer gebucht. Ich hatte mich für den Mauerabschnitt „Mutianyu“ entschieden, um den Touristenmassen etwas zu umgehen.

    Nach 1,5h Fahrt war ich angekommen. Für ein paar Minuten fuhr ich weiter mit einem Shuttlebus, wo ich bisschen Smalltalk mit einen Kanadier führte.

    Immer mit Blick auf die Berge, hoffte ich endlich die weltberühmte Mauer zu sehen. Aber sie lies echt lang auf sich warten.
    An der Talstation angekommen, ging es auf direkten Weg zur Gondelbahn. Da war sie, die chinesische Mauer.
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  • Peking Ente

    5 September, China ⋅ ☀️ 31 °C

    Heute stand fest auf meinen Tagesprogramm einmal das wohl bekannteste Gericht aus Peking zu essen. Dies gestaltete sich aber schwieriger als gedacht.

    Ich lies mir die besten Restaurants für Pekingente heraussuchen. Zweifelsohne habe ich die auch gefunden, allerdings waren Wartezeiten von zwei bis drei Stunden angesetzt.

    Ich lief zwei Restaurants an, war ja nicht so, dass ich noch nichts gelaufen bin heute. Immer das gleiche, ziehen sie eine Nummer und warten sie zwei Stunden.

    Ich hatte es aufgegeben und lief etwas frustriert in die Richtung meines Hotels. Plötzlich lief ich an einen weiteren Restaurant vorbei. Ich machte ein Foto und lies die Ki mir eine Einschätzung geben. Ergebnis: guter Preis, gute Qualität aber keine Highend- Ente🦆,aber bei Einheimischen beliebt.

    Ich dachte mir, für meine erste Peking-Ente ist das eine gute Sache. Mit Übersetzer App bestellte ich mir das Federvieh und ein kühles chinesisches Bier.

    Serviert wurde die Ente mit den traditionellen Beilagen, herzhafte hauchdünne Pfannkuchen, Frühlingszwiebeln, Gurke, eine süße Bohnensoße, Hawthorn-Marmelade / Weißdorn-Gelee (Shan Zha Gao).

    Alles wird in einen kleinen Pfannkuchen zusammen mit der Ente gewickelt und fertig ist der Schmaus.

    Sehr, sehr lecker ich war mehr als begeistert. 😋☺️
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  • Die weiße Pagoda

    5 September, China ⋅ ☀️ 31 °C

    Nach der verbotenen Stadt lief ich in den Beihai Park, welcher wunderschön am Fluss gelegen war. Dort stieg ich zur weisen Pagode empor, welche über 750 Jahre alt ist.
    Auch der angrenzende Tempel war sehr schön.

    Ich war danach ganz schön kaputt und lies es in Ruhe angehen. Ich lief durch den Park und setze mich immer mal an den Rand und beobachtete das Treiben. Mich zog es wieder in die Hutongs, wo ich mir einen leckeren Kaffee mit Schwarztee in einem kleinen chinesischen Café mir bestellte.

    Beim Schlendern durch die engen Straßen mit den vielen Cafés, Läden und Boutiquen wurde ich von einer Frau angesprochen, ob ihr Sohn mit mir ein Foto machen kann.
    Ich stimmte dem zu und beide Mutter und Kind freuten strahlten über beide Gesichter, als sie sich das Foto ansahen.
    Für manche hier ist das der erste Kontakt zu einem Europäer und ich hab mich gefühlt wie ein Superstar😎😂.
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  • Die verbotene Stadt

    5 September, China ⋅ ⛅ 25 °C

    06:00Uhr klingelte heute mein Wecker. Nach einem Frühstück im Hotel fuhr ich ins direkte Zentrum.

    Dort begann meine gebuchte Führung. Doch bevor es richtig los gehen konnte, hieß es erst einmal Kontrolle. Strenger als am Flughafen wurde man kontrolliert. Ich musste während meines Aufenthalts in der verbotenen Stadt vier Passkontrolle, sowohl eine Personenkontrolle, eine Taschenkontrolle und einen Taschenscan durchlaufen. Wahnsinn.

    Eine Stunde hat die Anfangsprozedur gedauert dann war ich im Zentrum von Peking, von China, in der verbotenen Stadt.

    Verbotene Stadt? Damals war das 72 Hektar große Grundriss der Stadt ausschließlich den Kaiser und seinen Bediensteten vorbehalten. Jeder Normalsterbliche, welcher versucht hatte die Stadt zu betreten, wurde mit dem Tode bestraft.

    Trotz brütender Hitze ohne eines einzigen schattigen Fleckchens, war diese gigantische Größe überwältigend.

    Wir erfuhren viele Infos über die Kaiserzeit und die ein oder andere Geschichte, was hinter den Mauern dieser unglaublichen Stadt alles passiert ist.

    Nach mehreren Stunden, war der Rundgang vorbei. Ich setzte mich in den Schatten und nutzte die Pause, um noch einmal ein paar Fakten für mich zu sammeln.
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  • Geschafft

    4 September, China ⋅ ☁️ 25 °C

    Mit total vielen Eindrücken lief ich zurück ins Hotel. Die dunkelsten Gassen entlang, aber hier fühlt man sich sicher. Selbst die kleinste Gasse ist Kameraüberwacht.

    Und auch in meiner zweiten Großstadt habe ich noch nicht ein Graffiti gesehen.Baca lagi

  • Jingshan Park

    4 September, China ⋅ ☁️ 30 °C

    Für gerade einmal umgerechnet 26 Cent kaufte ich mir ein Ticket für den Jingshan Park. Vom höchsten Punkt hatte man eine atemberaubende Aussicht auf die Verbotene Stadt. Leider haben die Touristenmassen diesen ehrfürchtigen Anblick etwas kaputt gemacht. Wahnsinn was da los war. Die meisten meisten hatten gar keinen Blick für die beeindruckende Sicht, sondern nur für das beste Foto.

    In der Parkanlage unterhalb des Hügels erweckte ein dröhnendes Geräusch meine Aufmerksamkeit. In der Ferne sah ich ein paar ältere Menschen bei schnellen Drehungen. Ich lief hin und beobachte das
    Geschehen. Die Herschafften spielten „Kongzhu“. Ich war einfach baff. Und gab das auch zum Ausdruck, worüber sich der eine Mann sehr freute. Ich sagte „Wow“ er verstand „Hau“ 😅🤣. Mit einem Lächeln ging ich weiter und zückte aus der Ferne dich nochmal heimlich die Kamera.
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  • Drum Tower

    4 September, China ⋅ ⛅ 32 °C

    Nach meiner Pause im wunderschönen chinesischen Hinterhof, hatte ich eigentlich einen Plan. Der war aber mit dem ersten Schritt vergessen und so bestieg ich den Drum Tower.

    Oben angekommen, hatte man den Blick über die ganze Stadt. Der Trommelturm diente damals dazu, den Menschen eine zeitliche Orientierung zu geben, die Trommeln wurden genau 108 mal geschlagen. Diese Zahl kommt aus dem Buddhismus und steht für die 108 Sorgen/Plagen.

    Auch interessant, das komplette Gebäude ist selbsttragend, für die Holzkonstruktion wurde nicht ein Nagel verwendet.

    Zu meinen Glück fand eine kleine Trommelvorführung statt. Ein tolles Erlebnis.
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  • Hello Peking

    4 September, China ⋅ ☁️ 32 °C

    Mit der U-Bahn fuhr ich noch einmal 25 Minuten zu meinen Hotel und irgendwie habe ich in dieser Zeit schon gemerkt, dass diese Stadt einen ganz anderen Vibe hat, als Shanghai.

    Die Menschen sind hier irgendwie auch viel freundlicher. Im Hotel checkte ich ein, wechselte nur noch einmal das Zimmer, weil das erste Zimmer stark nach Rauch gestunken hatte. Aber auch dieses Hotel kann sich echt sehen lassen.

    Ich warf nur meinen Rucksack ins Zimmer und startete. Beim ersten Restaurant machte ich Halt und gönnte mir eine sehr, sehr scharfe Nudelsuppe.

    Mit der U-Bahn fuhr ich in den Stadtteil „Shichachai“. Dort besuchte ich eins der 3600 Hutongs (eine Art Altstadt, kleine Gassen, alte Häuser mit Restaurants und Läden) in Peking.
    Auf Anhieb fühle ich mich sehr wohl. Alles passt, eine schöne Atmosphäre und geschichtsträchtig.

    Ich setzte mich in einen alten kleinen Hinterhof und trank einen Matcha Frappe.
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