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Der Apennin - Roadtrip 2026

Auf dem Apennin von Bologna nach Süden. Ein Roadtrip durch das unentdeckte Italien. Emilia-Romagna, Toskana, Umbrien, Marken, Abruzzen. Read more
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    🇮🇹 Ornano Grande, Italien

    Apennin Tag 7 - Campo Imperatore

    Yesterday in Italy ⋅ ☀️ 11 °C

    Das Ziel des heutigen Tages ist für mich der Auslöser dieser ganzen Tour.
    Italien war immer Mittelmeer, Küste, Weinberge und Toskana für mich.
    Weit gefehlt. Italien ist viel mehr. Und eben auch Berge bis 2700 m und sehr viel unberührte Berglandschaft, die man in den überlaufenen Alpen fast nicht mehr sieht.
    Das heutige Ziel heißt Campo Imperatore, auch Little Tibet genannt und ist eine ausgedehnte Hochebene auf 2200 Meter Höhe im Gran Sasso Massiv. Endlose Flächen mit einer Vielzahl von wilden Blumen. Aktuell blühen die wilden Krokusse und bilden einen violetten Teppich.
    Sowas sieht man sonst nur im Fernsehen. Unglaublich schön. Wir waren früh da und konnten ein paar schöne Bilder ohne Menschen machen. Spätestens ab 11 Uhr fällt die Meute der biker und anderer Touristen dort ein. Die Straße führt hoch zum ehemaligen Hotel Campo Grande. Von dort kann man eigentlich einen 8-9 km langen Rundkurs mit Panoramablick und 4 Gipfeln bis 2700 hm mit insgesamt ca 700 hm laufen. Heute nicht, denn das Jahr ist offenbar spät, sodass oben am Refugio für Christina Schluss war und für mich etwas weiter am ersten Gipfel auf 2400.
    Danach wurde es zu gefährlich ohne vernünftige Ausrüstung. Zu viel Schnee und rechts und links gehts abwärts. Ja Schatz, wir gehen zurück. 🙄
    War halt dann nur ein kleiner Aufstieg und wieder runter.
    4,1 km weit
    355 m hoch
    355 m wieder runter.

    Als Alternative haben wir noch einen kleinen 5 km Abstecher in den Canon della Valianara gemacht.
    Das war ganz in der Nähe aber völlig anders.
    Ein ausgetrockneter Fluss auf 1500 m Höhe mit spektakulären Wänden. Seinerzeit Kulisse für den Western 4 Fäuste für ein Halleluja mit Bud Spencer und Terence Hill.
    Hier ist uns die Schlange begegnet. Eine Wiesenotter. Europas kleinste Giftschlange, die stark gefährdet ist und in Italien schon immer endemisch im Gran Sasso Massiv gelebt hat. Eine seltene Schlange und ein Glücksfall.

    Rückfahrt über kleine, unglaublich schlechte „Erdbeben Straßen“. Wir hätten man doch die Schnellstraße nehmen sollen.
    Hinterher ist man immer schlauer.
    Zuhause muss ich erstmal sämtliche Schrauben nachziehen.
    Der Blick vom Balkon des Hotels ist sehr gut.

    Morgen erkunden wir das Massiv von der nördlichen Seite.
    Wir sind jetzt eingewandert.
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  • Apennin Tag 6 - Lago di Campotosto

    May 23 in Italy ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute ist der Wind weg, also wird gewandert.
    Wir müssen jedoch beide heute mal Piano machen und haben eine Route mit weniger Herausforderung gewählt.
    Nahe dem Lago di Campotosto im Nationalpark del Gran Sasso e Monti della Laga haben wir uns eine Strecke am Rande des Bergmassivs Gran Sasso rausgesucht. Die Berge immer im Blick sind wir entspannt über Hügel und Wiesen voller Blumen gewandert. Allein 4 verschiedene Knabenkräuter, wilde Narzissen, Arnika, Enzian, Windröschen und Affodil. Sensationell. Die Jahreszeit ist richtig.
    8 km weit
    300 m hoch
    300 m runter
    2 Stunden 26

    Anschließend Anreise zum Agriturismo mit Stop beim Biker-Treff. Auf den Strassen werden wir von Bikern sogar gegrüßt. Also dürfen wir auch beim Biker Treff einen Kaffee nehmen. Das Auto ist wohl cool genug.

    Offenbar beginnt die Pool Saison in dieser Gegend erst am 1. Juni. Jedenfalls wurden wir recht komisch angeguckt, als wir im AgriTurismo moniert haben, dass der Pool noch nicht fertig ist.
    Hier sind locker 25° und man könnte wunderbar am Pool sitzen.
    Kein Wort auf der Website, kein Wort in der Kommunikation, dass der Pool erst am 1. Juni in Betrieb genommen wird.
    Wir haben nun die erste Nacht für 50 € ausgehandelt und werden noch einmal umziehen.
    Auch ohne Pool, aber dafür wenigstens mit einem schönen Balkon mit Blick in die Berge.
    Das war hier nämlich nicht inklusive, der Pool hätte das ausgeglichen. Zwei Liegen haben sie trotzdem für uns aufgestellt. Die Herbergsmutti hat uns erst mal völlig aufgeregt erzählt, dass die Deutschen sich sogar im November noch in den Pool begeben. Aktuell laufen hier die Leute tagsüber noch mit Daunenweste und langer Hose rum. Verschobenes Temperaturgefühl.
    Alle waren total nett, und es tat uns und ihnen auch sehr leid, aber am Ende haben wir uns entschieden morgen noch einmal weiterzuziehen.
    Für uns kein Problem, wir packen sowieso nie alles aus.
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  • Apennin auch Tag 5 - L‘ Aquila

    May 22 in Italy ⋅ 🌙 15 °C

    Die Hauptstadt von Abruzzen heißt L‘ Aquila. Weiß kaum einer, ist aber so.
    Eine bei uns touristisch vollkommen unbekannte Region mit einer ebenso unbekannten Hauptstadt. Unter anderem deshalb sind wir in dieser Region. „Das unbekannte Italien.“
    Wenn man L‘Aquila schon einmal gehört hat, dann wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem Erdbeben von 2009.
    Bis heute sind die Schäden in der ganzen Stadt sichtbar. Erst in den letzten Jahren wurde hier mit Druck an der Wiederherstellung einiger, wichtiger Bauten gearbeitet, denn L’Aquila ist italienische Kulturhauptstadt 2026. 17 Jahre nach dem Beben gilt 2026 als Aufbruch und Neuanfang. Ah ja. Bisschen spät, findet der Beobachter.
    Noch schlimmer ist der Verzug der Wiederherstellung in den umliegenden Dörfern. Man fährt bis heute durch nahezu ausgelöschte Ortschaften in denen sich Ruine an Ruine reiht. Gespenstisch.
    Dazwischen neue Häuser in maximaler Größe. Man kann nur erahnen wo da die Kohle verschwunden ist. Die normalen Leute wohnen noch immer in schnell aufgestellten Baracken. Ihr Zuhause gibt es nicht mehr.
    Das bekommt ja 30 km weiter niemand mehr mit. In Europa schon gar niemand.
    Seit 2009 hat es übrigens weitere drei Erdbeben gegeben, die die Situation nicht besser gemacht haben.
    Eine sehr schöne Region, die in Italien offenbar etwas unter dem Radar fliegt.
    Verkehr ist im Grunde nicht existent. Selten kommt uns ein Auto entgegen. Voll ist es nirgends.
    Angenehm aber ungewohnt. Man fragt sich, wie manch einer hier über die Runden kommt.
    Ü: Schönes B&B ohne Schnickschnack für 60 Euro. Tip top.
    Morgen wissen wir noch nicht genau was wir machen. Wandern oder nicht wandern. Kommt drauf an wie der Wind geht. Wir werden sehen.
    Kein Stress. 😎
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  • Apennin Tag 5 - Monte Prata extrem hike

    May 22 in Italy ⋅ ☀️ 11 °C

    Nach entspannter Nachtruhe und Camper-Frühstück mit Rührei und Tomate sind wir Richtung Nationalpark Monti Sibilini gestartet.
    Ziel Monte Porche und Sasso Palazzo Borghese von Monte Prata. Eigentlich machbar mit 11 km und ca 700 Höhenmetern.
    Zu früh gefreut. Ende Mai liegt da noch soviel Schnee, dass man mit normalen Wanderschuhen und unseren Klamotten da nicht hochkommt. Oder besser gesagt hochgehen sollte.
    Die Bedingungen oben waren auch wirklich rauh. Mindestens 10 grad kälter, als am startpunkt und ein starker Wind der einen fast vom Pfad blies. Sehr viele Schneebretter, die ich nach meinem Segelflug im Zillertal nicht mehr betrete. Wir sind also so weit gekommen, wie wir es verantworten konnten und sind dann umgedreht.
    Die Landschaft ist beeindruckend schön und wir haben ja noch ein paar Wanderungen vor uns.
    Heute:
    7,5 km weit
    399 hoch
    399 runter.
    2 Stunden 20 Minuten.

    Auf der Weiterfahrt sind wir in Castellucio di Norcia vorbeigekommen.
    Die Hochebene ist berühmt für ihre Blumenfelder (angebaut), die je nach Jahreszeit in verschiedenen Farben leuchten.
    Leider ist auch hier Ende Mai noch zu früh. Es geht erst Mitte Juni richtig los.
    Dafür blühen die Bergwiesen in allen Farben und laden zu einer spontanen Kaffeepause auf dem Heckträger ein. 25 grad. Sonne. Leichter Wind.
    Jetzt geht’s Richtung L‘Aquila.
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  • Apennin auch Tag 4 - Monte Subasio

    May 21 in Italy ⋅ ☀️ 19 °C

    Unweit von Assisi, das wir wie schon erwähnt, ausgelassen haben, erhebt sich der Monte Subasio. Mit 1290 m ist er eher ein Vorbote des Gran Sasso Gebirges weiter südlich.
    Startpunkt ist die Eremo delle Carceri.
    Der Weg war sehr steil und anstrengend. Trotzdem aber sehr schön über Wiesen von Magerflächen die durch das Kalkgestein entstanden sind.
    Leider haben wir in der Wanderapp eine Route erwischt, die nicht sauber dokumentiert war. Wir sind im nirgendwo gelandet und mussten umkehren und uns von oben einen anderen Weg suchen. Bisschen ärgerlich, aber am Ende auch ganz spannend. Nur wandern kann ja jeder. Wir haben eine Expedition gemacht.
    War dann am Ende nicht wirklich lang, weil wir dadurch abgekürzt haben. Die Steigung war aber sportlich.

    6,1 km weit
    400 m hoch
    400 m runter
    2 Stunden

    Heute Abend wieder Campingplatz. In San Lorenzo al Lago am Lago di Fiastra.
    Reichlich wenig Wasser drin und der Campingplatz hat auch schon bessere Tage gesehen. Wir sind nun bereits in den Marken und ziemlich im nirgendwo. Da muss man nehmen was da ist. Ist trotzdem schön hier.
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  • Apennin Tag 4 - Cortona

    May 21 in Italy ⋅ ☀️ 21 °C

    Plan für heute war : Lago di Trasimeno und Wanderung Monte Subasio.
    Sehr spontan, weil sich der Ort oben auf dem Berg so schön präsentiert hat, sind wir in die Berge hinein nach Cortona abgebogen. Eine gute Entscheidung. Diese sehr alte Stadt steckt volle kleiner Gassen und vielen Kirchen und alten Palazzo Häusern. Offenbar ein Hotspot, denn der Parkplatz außerhalb der Stadtmauer war rappelvoll. In der Stadt war es aber angenehm und gar nicht voll. Ein paar Amis und ein paar Schulklassen.
    Ein unverhofftes Erlebnis, das uns zufällig widerfahren ist. Absolut Empfehlung für Italienrundreisene. Assisi ist eine Stunde entfernt und gut zu kombinieren. Das haben wir aufgrund der zu erwartenden Massen an Touristen ausgelassen. Arezzo und Cortona reichen uns.

    Der Lago di Trasimeno liegt an der Grenze der Toskana zu Umbrien und ist einigermaßen langweilig. Das Wasser ist trüb und der See reichlich veralgt.
    Das liegt daran, dass er keinen natürlichen Abfluss hat und nur durch Verdunsten und ein paar wenige Zuflüsse das Wasser erneuert wird.
    Für eine Mittagspause an der Promenade von Passignano ist er jedoch bestens geeignet. Ein ganz bisschen Gardasee-Feeling kam auf.
    Etwas Stirato Brot, Thunfisch, Pecorino, Olivenpaste, Tomaten und fertig ist die kleine Pause.
    Danach ging’s zur zweiten Wanderung zum Monte Subasio.
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  • Arezzo

    May 20 in Italy ⋅ ⛅ 21 °C

    Arezzo ist die kleine Schwester von Florenz oder der Spot, wenn man den Massen entfliehen möchte. Ein Geheimtipp mit kleinen Gassen und einem Palazzo, für das Pferderennen. Viel alte Bausubstanz auf engem Raum und viel gute Gastronomie.
    Die Stadt war 1997 Filmkulisse für Roberto Begninis Oscar prämierten Film „Das Leben ist schön.“ Kein schönes Thema, aber ein guter Film.
    Auf unserer Route ist Arezzo genau das Richtige. Wir haben es genossen. Kostenlos Parken vor der Unterkunft inklusive. In Florenz habe ich vor einigen Jahren 250 Euro gezahlt, weil ich aus Versehen, verbotenerweise in die Altstadt gefahren bin.
    Übrigens sind die Italiener ALLE besser gekleidet, als unsere Landsleute. Das fällt auf und ist sehr angenehm.
    Spezialität der Stadt: Crostini Neri.
    Die Vorspeise besteht aus geröstetem, ungesalzenem toskanischem Brot, das mit einer Pastete aus Hühnerleber, Kapern, Sardellen und Zwiebeln bestrichen wird.
    Unglaublich. Hier bin ich richtig.
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  • Apennin Tag 3 - Direzione Arezzo

    May 20 in Italy ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute haben wir mal ausgeschlafen. Bis 8:30 Uhr. Wir wissen jetzt übrigens, warum in der Region die ganze Nacht fast alle Hunde bellen.
    Es gibt am Monte Sole sehr viele Wölfe, sodass die Landwirte ihre Hunde zusammen mit den Tieren ein Gehege sperren.
    Die Hunde sind darauf trainiert, die Wölfe abzuwehren. Das geht am besten mit Krach.
    Der Schäfer hat gesagt, seit er die Hunde mit ins Gatter lässt, hat er kein Tier verloren.
    Es ist übrigens schön zu wissen, dass es viele Wölfe gibt, wenn man im Zelt schläft.
    Einer der Wanderwege hieß Passo di Lupo.
    Jetzt wissen wir warum. Wir haben überlebt.

    Heutiges Ziel: Arezzo in der südlichen Toskana.
    Der Weg führt uns selbstverständlich nicht über die Schnellstraße, sondern durchs Land über den Futa Pass und einige sehr schöne, historische Dörfer.
    Unter anderem Poppi. Hier kann man ohne weiteres den Namen der Rose Teil 2 drehen.
    Highlight des Tages bisher, das Mittagessen, das wir in einer zufällig gefundenen, kleinen Osteria eingenommen haben.
    Eine sensationelle Weinkarte und hervorragendes Essen zu vernünftigen Preisen.
    Top Service, viele Leute und eine sehr angenehme Atmosphäre. Gefühlt mitten im Nirgendwo.
    Unter anderem wegen dieser Lebensart sind wir hierher gefahren.
    Ü: Air BnB 60 Euro mitten in der Stadt.
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  • Apennin Tag 2 - Monte Sole

    May 19 in Italy ⋅ ☀️ 16 °C

    Zweiter Tag, erste Wanderung.
    Wir sind im Gebiet Monte Sole. Einerseits ein sehr schönes Wandergebiet, andererseits eine historische Stätte, die alles andere, als schön ist.
    Im ehemaligen Dorf haben die Nationalsozialisten Ende September, Anfang Oktober 1944 eines der übelsten Massaker des 2. Weltkriegs veranstaltet.
    Innerhalb einer Woche wurden nahezu 700 Anwohner niedergemezzelt.
    Eingepfercht in die Kirche oder in den Friedhof. Anschließendwurde alles niedergebrannt oder gesprengt. Die Ruinen stehen heute noch und sind ein wichtiges Mahnmal.
    Ganz übel. Wozu Menschen fähig sind, wenn sie zerfressen von Ideologe herumlaufen ist nicht in Worte zu fassen. Krieg hin oder her.
    Manche Dinge gehen darüber hinaus.
    Ähnliches findet man in Frankreich in Oradour oder in Lidice in Tschechien. Wenn man das sieht, ist es um so wichtiger den braunen Sumpf frühzeitig zu unterbinden.
    Heutige Wanderung:
    12,39 km weit
    581 m hoch
    581 m runter
    Zum „Einwandern“ ganz ok. Es waren ein paar ernsthafte Steigungen dabei.
    Wir sind hier irgendwo im Nirgendwo, hier macht sogar der Coop noch eine Mittagspause und zwar bis 16:00 Uhr.
    Was soll man da anderes machen, als sich mit den Einheimischen in die lokale Bar zu hocken und zu warten. Due birra bionda e due cafe per favore. 😊
    Um 16 Uhr haben wir dann den supermercato gestürmt.
    Salcicchia Bologna kommt heute Abend auf den Skotti Grill. Gute Sache.
    Morgen fahren wir mal ein wenig durch die Berge. 🏔️
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  • Apennin Tag 1 - Fahrt durch die Alpen

    May 18 in Italy ⋅ ☀️ 15 °C

    Als zweiten Teil der Anreise in den Apennin sind wir heute gemütlich von Kempten/Durach nach San Benedetto Val di Sambro gebummelt.
    Nicht Vollgas über den Brenner, sondern eher gemütlich über den Reschenpass und das Alto Adige.
    Die berühmte, versunkene Kirche im Reschenstausee von Alt-Graun ragt seit 1950 als letztes Zeichen des Ortes aus dem See.
    Sie ist heute das Wahrzeichen des Vinschgau.

    Mittag gab’s in St Michael in Trentino eine Maxi Pizza, die ihrem Namen alle Ehre machte.

    Nun sind wir entspannt beim ersten Campingplatz angekommen.
    Agriturismo Ca di sole hat nur 6 Stellplätze, einen Pool und einen Esel.
    Sehr gemütlich und genau richtig für die erste Nacht des Urlaubs.
    Sonne ☀️ 20 Grad.
    Wir haben mal wieder Glück.
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  • Trip start
    May 17, 2026