• Mira Dahmen
  • Mira Dahmen

2. Weltreise

Ein Abenteuer von Mira mit offenem Ende Weiterlesen
  • Beginn der Reise
    8. Juni 2017

    Gut angekommen

    7. Juni 2017 in Kanada ⋅ ⛅ 20 °C

    Hallo,
    wie ihr seht, hab ich mich dafür entschieden dieses Mal anstatt Mails zu schreiben,einen Blog zu machen.
    Unsere zweite Weltreise hat begonnen und nach langem Verabschiedungsschmerz sind wir jetzt in Kanada.
    Wir sind mit 2 Stunden Verspätung in Frankfurt abgeflogen und konnten deshalb in Vancouver die Fähre nach Salt Spring Island nicht mehr bekommen. So mussten wir spontan eine Nacht in Vancouver schlafen, was wir über Air bnb gemacht haben und das hat sehr gut geklappt.
    Am nächsten Tag sind wir dann mit der Fähre nach Salt Spring Island gefahren, dass dauert ca. 2 Stunden und ist sehr schön, da man durch all die kleinen Inseln fährt, die zwischen Vancouver und Vancouver Island liegen.
    Auf Salt Spring wohnen wir bei Kris und Tami, die kennen wir noch vom letzen trip nach Kanada, da haben wir helpX bei ihnen gemacht (für Kost+Logis gearbeitet). Sie heiraten Anfang Juli und haben uns gefragt ob wir vorher kommen und ihnen helfen können ihr Grundstück vorzubereiten und schön zu machen. Sie leben auf einem großen Grundstück mit 3 jugendlichen Kindern und zwei Austausch Schülern. Sie sind super nett und offen und man gehört schnell zur Familie. Unsere "Arbeitszeiten" sind sehr offen und flexibel, es gibt nicht wirklich Absprachen wieviel wir arbeiten sollen, man kann alles nach Lust und Laune machen. Wir arbeiten aber Recht viel, da noch viel zu tun ist und sie sind sehr dankbar und erleichtert dass wir da sind. Bisher haben wir hauptsächlich Rasen gesäht, Unkraut gejätet, Mulch verteilt und an einem regnerischen Tag die Küche gestrichen.Ich mag diese körperliche, unpädagogische Arbeit draußen, bei der man nicht viel nachdenken muss, aber meine alte Arbeit fehlt mir auch!

    Ich freu mich immer über Kommentare oder Nachrichten von euch.

    Liebe Grüße

    P.s. Falls ihr von irgendjemandem hört dem ich vergessen habe diesen Link zu schicken, sagt mir bescheid. Ich glaube ihr werdet informiert wenn ich was neues schreibe, wenn ihr mir folgt. Falls ihr mir nicht folgen wollt und etwas kommentiert, wäre es super wenn ihr euren Namen dazu schreibt, dann weiß ich wer ihr seid:-)
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  • Besuch auf Pender Island

    23. Juni 2017 in Kanada ⋅ 🌙 16 °C

    Hi, heute sind wir mit einem kleinen Boot zur benachbarten Insel Pender gefahren (1St Fahrt). Dort sind wir auf einen Berg und in einem National Park am Meer gewandert. Von den Bergen auf den Inseln hier hat man eine wunderschöne Aussicht über die ganzen Inseln zwischen Vancouver und Vancouver Island. Wir konnten sogar die Rocky Mountains in den USA sehen und wir haben ein paar Wale aus der Ferne gesehen.

    Ansonsten geht es uns ganz gut. Die Hochzeit ist in einer Woche und die Arbeiten laufen auf Hochtouren wir sind dabei einen Pizza Ofen fertig zu machen und das Gelände für die Hochzeit schön zu gestalten. Ich habe auch schon Leute zum Fussball spielen gefunden. Es gibt hier zwei Mal die Woche einen offenen kick mit sehr netten Leuten.

    P.s. ich freue mich immer über Kommentare, aber bitte schreibt euren Namen dazu, wenn ihr mir nicht folgt, sonst steht da nur "jemand schreibt" und ich muss raten zu wem das passt :-)
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  • Trash can turkey

    3. Juli 2017 in Kanada ⋅ ☀️ 19 °C

    Ein Tag vor der Hochzeit haben wir ein typisch kanadischen trash can tukey gemacht.Das ist ein Truthahn, den man in einer Tonne zubereitet. Sehr lecker und schnell. Wie es genau geht könnt ihr an an Bildern erkennen.
    P.s.Die Hochzeit war schön, Bilder kommen später.
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  • Bilder der letzen Woche

    7. Juli 2017 in Kanada ⋅ ☀️ 20 °C

    Da die Hochzeit jetzt vorbei ist, haben wir mehr Freizeit und unternehmen einiges.
    An Thilos Geburtstag haben wir eine Kayaktour gemacht, gestern sind wir in eine Höhle auf einem Berg geklettert und heute sind wir auf Mount Erskine gewandert und hatten wieder eine wunderschöne Aussicht.
    Nächste Woche machen wir 10 Tage camping Urlaub auf Vancouver Island und wwoofen dann drei Wochen hier:
    http://www.helpx.net/host.asp?hostid=30460

    Liebe Grüße

    Ich freue mich über Kommentare.
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  • Vancouver Island

    11. Juli 2017 in Kanada ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach Salt Spring waren wir 10 Tage auf Vancouver Island campen. Die ersten zwei Tage haben wir zusammen mit der Familie von Tamis Bruder in Uclulet gezeltet. Danach haben wir mit einem Mietwagen die Insel Richtung Norden erkundet.Weiterlesen

  • Into the wild

    7. August 2017 in Kanada ⋅ ⛅ 20 °C

    Hallo wir sind wieder erreichbar☺ wir waren drei Wochen auf Hausbooten in der Wildnis 🌲 🏠 🌊😉🗻☀
    Als wir uns für diesen Ort angemeldet haben, wussten wir nicht wirklich was uns erwartet, aber tauchen und viel Natur hörte sich gut an.
    "The Hideaway" (so heißt der Platz) besteht aus mehreren kleine Hausbooten​, die zusammengebunden auf großen Baumstämmen in einer Bucht (Clam cove) von Nigei Island verankert sind.
    Eigentlich ist es eine Art Tauchresort.Taucher kommen hier her und John, der Besitzer, geht mit ihnen tauchen und die freiwilligen kochen und können mit aufs Boot kommen, wenn die Taucher tauchen gehen. Jedoch waren in dem Zeitraum indem wir da waren keine Taucher da, was bedeutete das wir viel Freizeit hatten, aber auch keine Bootstouren gemacht haben.
    Das Leben auf den Hausboot war sehr basic:
    Wasser kamm durch einen langen Schlauch, von einem Bach auf der Insel. Wir mussten mehrmals kontrollieren ob der Staudamm noch hielt und wir so genug Wasser bekamen. Dafür musste man zur Insel kayaken und eine Weile durch den Wald zum Bach laufen. Wenn man das Wasser trinken wollte, musste man es erst abkochen.
    Warmes Wasser zum duschen gab es nur alle paar Tage, oder nach dem tauchen, wenn wir für ein paar Stunden den Boiler anstellen.
    Auf unser schwimmenden Insel gab es keinen Strom aber abends und morgens wurde für ein paar Stunden ein Generator für die Kühltruhe und zum Aufladen von Geräten angestellt. Gekocht wurde mit Gas. Es gab kein Telefon, kein Handy Empfang und kein Internet. Im Notfall könnte man mit einem Radio die Küstenwache anfunken.

    Als wir ankamen waren schon neun andere Freiwillige da, aus Polen, Australien, Belgien, den Niederlanden, der Schweiz und aus Deutschland und Kanada.
    Eigentlich haben wir nicht gearbeitet, denn es gab nicht wirklich was für uns zu tun.John der Besitzer (75 Jahre alt) war nur sehr selten da, er kam nur um Freiwillige abzuholen oder zu bringen und um uns mit Wasser und Lebensmittel zu versorgen. Er war sehr nett, aber etwas unzuverlässig und schlecht organisiert. Zweimal hat er uns Aufgaben gegeben, die waren aber in ein paar Stunden erledigt.

    Es gab Kayaks und Kanus mit denen man die Umgebung erkunden konnte. Auf der Insel lebte niemand und der Wald war wunderschön unberührt und mit sehr viel Moos überwachsen. Es gab nur drei Pfarde ansonsten war alles Wildnis, man konnte viel erkunden indem man einfach Querfeldein wanderte, doch man musste sehr vorsichtig sein, dass man wieder den Weg zurück findet, denn alles sieht gleich aus und man könnte sich schnell verirren.
    Das Wasser war sehr kalt, 11°C. Zum tauchen und schnorcheln müsste man sich Neoprenanzüge anziehen, denn sonst hält man es nicht lange im Wasser aus. Es war eine absolute Qual und es hat lange gedauert diese Anzüge anzuziehen, da sie sehr eng anliegen müssen. Thilo hat ein paar Tauchgänge in der Bucht gemacht und ich bin einmal schnorcheln gegangen. Die Sicht unter Wasser war nicht besonders gut, man konnte als Taucher 2-3 Meter sehen.
    Nachts hat das Wasser geleuchtet wenn man es bewegt hat, dies passiert durch Bakterien die in den Algen sind (Biolumineszens). Es sieht wunderschön aus, ein bisschen wie Wunderkerzen funken im Wasser. Zweimal hat uns John nachts auf dem Tauchboot durch die Buchten gefahren und Fische die "geflohen" sind sahen aus wir Blitze die sich vom Boot entfernen.

    Ich denke dieser Platz wird mir noch lange in Erinnerung bleiben, auch weil er so außergewöhnlich ist. Ich haben einige Zeit gebraucht um mich wohl zu fühlen und mich an die neue Umgebung und Gegebenheiten zu anzupassen,aber am Ende war ich gerne dort. Ich habe einiges über mich gelernt und wir haben viele nette Leute kennen gelernt.
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  • Bluberry Farm

    15. August 2017 in Kanada ⋅ ⛅ 21 °C

    Die letzten 10 Tage haben wir auf einer Heidelbeer Farm gearbeitet. Sie heißt "Sweet Pickins" und die Besitzer Mike und Laurie bewirtschaften sie seit 17 Jahren. Wir kamen genau zur Heidelbeer Zeit und eine unserer Hauptaufgaben war es Heidelbeeren zu sortieren.
    Es gab ein kleines Fließband, an dem arbeiteten vier Leute, machen die Stängel von den Beeren ab und suchen die schlechten raus. Die Fließband Arbeit war nicht meine Lieblingsbeschäftigung, aber außer an Wochenenden arbeitete immer nur einer von uns am Fließband und die andere Person durfte beim Verpacken helfen, Pflaumen ernten oder Knoblauchknollen sauber machen.
    Die Heidelbeer Saison geht ungefähr 8-10 Wochen und in dieser Zeit haben Mike und Laurie sehr viel zu tun. Von morgens bis abends geht es darum die Heidelbeeren zu ernten, zu sortieren, sie zu verpacken und sie zu verkaufen oder einzufrieren. Sie haben das Glück,​ dass sehr viele Menschen zu ihnen auf die Farm kommen um die Beeren dort zu kaufen, sodas sie nicht auf Märkte gehen müssen. Im Schnitt wurden 500-600 Kilo Beeren am Tag gepflückt (von Angestellten) und viele wurden auch an demTag verkauft!
    Wir arbeiteten ganze Tage und hatten dafür andere Tage ganz frei. Sie hatten einen Roller für die Freiwilligen, mit dem wir die Gegend erkunden konnten und ein Tag waren wir in Victoria, der Hauptstadt von British Colombia.
    Wir haben uns bei Mike und Laurie sehr wohl gefühlt, sie sind sehr nett und lustig. In den Abenden saßen wir nach dem leckerem Abendessen immer zusammen und haben uns gegenseitig von unseren Reisen erzählt und Bilder angeschaut.
    Es hat Spaß gemacht zu helfen und im Vergleich zum Hideaway wurden wir hier auch gebraucht und konnten wirklich mithelfen und waren in dem Arbeitsalltag eingebunden.
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  • Winnipeg

    4. September 2017 in Kanada ⋅ 🌬 16 °C

    "Winnipeg, seid ihr sicher das ihr da hin wollt?" Haben viele Leute gefragt, die wir getroffen haben. Ja wir waren uns sehr sicher, denn wir waren zur Hochzeit von Jynelle und David eingeladen (zwei Arbeitskollegen aus unserem Jahr in Schottland) und eine Woche davor haben wir Urlaub mit Benno und Nathalie (Benno ist auch ein Arbeitskollege aus Schottland und Nathalie seine Frau, sie wohnen in Koblenz) gemacht.

    Der Abschied von Vancouver Island und Salt Spring Island ist uns nicht leicht gefallen. Wir haben dort fast die ganzen letzten 3 Monate verbracht, viele nette Menschen getroffen und die schöne Landschaft genossen.Die Zeit ist sehr schnell verflogen und zum Schluss mussten wir uns auch von der netten Familie auf Salt Spring verabschieden. Kris und Tami und ihre Kinder waren inzwischen unser "kanadisches Zuhause" geworden. Wir konnten zwischendurch​ wenn wir etwas Freilauf hatten immer wieder dort hin zurück kommen und haben uns dort sehr wohl gefühlt.

    Da Winnipeg nicht die schönste Stadt ist, haben wir uns eine Ferienwohnung über Airbnb in Gimli gemietet. Das ist ein kleiner Ferienort am Lake Winnipeg, eine Stunde nördlich von Winnipeg.
    Unsere Woche mit Benno und Nathalie war sehr schön, wir waren am und im Lake Winnipeg und mehrere Tage in Winnipeg. Dort waren wir unter anderem bei einem Pferderennen und haben Schwarzlicht Minigolf gespielt. Wir haben uns abends mit David und Jynelle im Pup getroffen und Nathalie und ich waren zu Jynelles Junggesellinen Abschied eingeladen. Am Ende der Woche war dann die Hochzeit auf die wir uns schon sehr gefreut haben. Sie war auf einem sehr schönen Gelände und es war eine schöne Hochzeit, eine gute Party und es war schön​ Jynelle und David wieder zu sehen.
    Unsere Zeit in Kanada war zwei Tage nach der Hochzeit leider abgelaufen😞. Als nächstes Reisen wir in die USA nach Las Vegas.
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  • Las Vegas

    6. September 2017 in den USA ⋅ ☀️ 34 °C

    Eigentlich war die USA nicht unbedingt auf unserem Reiseplan (außer Hawaii), aber vor einiger Zeit hatte ich Bilder vom Antelope Canyon gesehen, die mich sehr begeistert haben. Und dann dachten wir uns, wenn wir schon mal in der "Nähe" sind können wir auch nach Las Vegas fliegen und uns ein paar Nationalparks und den Antelope Canyon anschauen!
    Und wenn man schon mal in Las Vegas ist, sollte man sich das Spektakel dort natürlich nicht entgehen lassen! Also haben wir 3 Nächte in einem der schönsten Hotels mit Casino von Las Vegas gewohnt dem Excalibur! Das sieht aus wie ein Schloß und natürlich leuchtet es abends schön, wie alles in Las Vegas.
    Ich war ziemlich beeindruckt von Las Vegas. Eine Stadt mitten in der Wüste die wohl unendlich viel Strom und Wasser verbraucht um Touristen eine schöne Zeit zu bereiten! Unser Hotel war im südlichen Ende des Las Vegas Strip, das ist eine 8 km lange Straße auf der sich alle großen Casinos, Hotels befinden und alles was sich Touristen in Las Vegas sonst noch so wünschen 😉.
    Alles ist voll mit bunten blinkenden Lichtern, es gibt viele Shows und Partys und die Hotels und Casinos sind riesig. Jedes Hotel mit Casino hat ein anderes Thema und ist dementsprechend gestaltet, sie haben oft kleine nachgebildete Gassen in denen Geschäfte sind. So kann man zum Beispiel im Hotel/Casino "Venetian" wie in alten Gassen von Venedig herumlaufen, oder sogar eine Gondel-Tour machen Die Nachbildungen der Gassen und Häuser sind sehr gut gelungen, so etwas kannte ich nur aus dem Museum. Die Casinos an sich sind eigentlich immer gleich, es ist alles voll mit Spielautomaten und meistens sitzen alte Leute davor. Wir haben das natürlich auch Mal ausprobiert!
    Natürlich ist es in Las Vegas sehr heiß, tagsüber ruhen sich die Touristen aus und abends geht's dann auf den Strip.
    Leider war ich,wahrscheinlich durch die ganzen Klimaanlagen, sehr erkältet und konnte deshalb Las Vegas nicht ganz so erkunden wie ich es wollte. Aber sich das ganze Mal anzugucken war es auf jeden Fall Wert.
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  • Zion Nationalpark

    8. September 2017 in den USA ⋅ ⛅ 18 °C

    Wir haben uns für zwei Wochen ein Auto gemietet, uns mit Camping Sachen ausgerüstet und ab ging es in die Wüste!
    Auf dem Plan standen fünf Nationalparks in den US Staten Utah und Arizona und natürlich der Antelope Canyon.
    Schon alleine die Landschaften zwischen den Nationalparks waren sehr beeindruckt und die Parks gigantisch.
    Die riesigen Massen von Steinen und Felsen in so vielen verschiedenen Farben und die Tatsache ​wie Wasser all das verändern kann, haben mich sehr beeindruckt.
    Natürlich gibt es Tausend schöne Fotos und deshalb gibt es auch für jeden Park einen footprint.

    Der Zion Nationalpark liegt 3 Stunden entfernt ​von Las Vegas.
    Es ist ein Canyon, das heißt der Park ist durch das einschneiden eines bzw. mehrerer Flüsse (Wassermengen) entstanden, die sich in die Felsen hineingraben. Das alles ist natürlich vor sehr langer Zeit passiert. Diverse Funde belegen, dass sich bereits seit 6000 v. Chr. Menschen dort angesiedelt haben.

    Mit dem Wetter hatten wir dort Glück, denn es war die meiste Zeit des Tages regnerisch. Das hört sich vielleicht komisch an, aber hier in der Wüste ist es so heiß, dass man tagsüber nicht den ganzen Tag wandern kann wenn die Sonne scheint. Durch den Nieselregen und die kleinen Schauer war es angenehm und wir hatten den ganzen Tag lang Zeit den Park zu erkunden. Es gibt in allen Parks eine gute Auswahl von Wanderwegen mit verschiedenen Längen und Schwierigkeitsgraden und immer eine Touristen Information.
    Übernachtet haben wir fast immer auf freien Campingplätzen. Das sind einfach Plätze an denen man wild campen darf. Dort gibt es nichts, außer vielleicht einer Feuerstelle und sehr viel Natur um einen herum. Für uns war das optimal, da sie kostenlos waren und wir meist nur zum Kochen und schlafen dort waren. Es gibt genügend öffentliche Toiletten und duschen konnte man für ein paar Dollar in einigen Parks, auf großen Campingplätzen bei Hostel oder Hotels.
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  • Bryce Naionalpark

    9. September 2017 in den USA ⋅ ☁️ 13 °C

    Nach Zion und der Landschaft auf dem Weg nach Bryce dachte ich, dass dies wohl kaum zu übertreffen ist, doch als ich dann Bryce gesehen habe wusste ich nicht mehr was ich sagen sollte.. so schön!
    Es ist kein Canyon sondern ein natürliches Amphitheater. Man steht auf einem Plateau und schaut auf riesige Felsnadeln/Felstürme herunter. Diese Türme sind aus Basalt und Sandstein können bis zu 60 Meter hoch sein und werden Hoodoos genannt.Sie entstehen durch Witterung, vor allem durch Wind, Wasser und Eis.
    Bryce Nationalpark ist 100 Millionen Jahre jünger als Zion-Nationalpark.
    Man kann oben auf dem Plateau und in dem natürlichen Amphitheater wandern, wir haben beides gemacht.
    Da Bryce auf einer Höhe von 2400 bis 2700 Metern liegt, haben wir nachts etwas gefroren. Morgens waren es nur fünf Grad.

    Bryce gehört definitiv zu meinen Lieblings Parks!!!
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  • Capital Reef Nationalpark

    11. September 2017 in den USA ⋅ ☀️ 25 °C

    Der Capital Reef Nationlpark ist nicht so bekannt wie die anderen beiden und deshalb weniger touristisch. Wir haben dort eine kostenlose Führung mit einem Ranger gemacht, der uns einiges über den Park und dessen besondere Geologie erzählt hat und wir sind durch eine engere Canyon Schlucht gewandert.
    Durch einige Stellen des Parks fließt der Fremont River und durch ein Rillen- Überflutungs- System gibt es dort Obstplantagen, was in der Wüste untypisch ist. Das schöne an dem Park ist, dass man einfach überall hingehen darf. Es gibt Wanderwege, an die man sich aber nicht unbedingt halten muss.
    Der Name des Parks kommt daher, dass die ersten Pioniere die Umgebung an ein Riff erinnerte, da dieses nur schwer zu überwinden war.
    Hier hatten wir einen besonders schönen Platz zum wild campen, direkt an wunderschönen Felsen.
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  • Arches Nationalpark

    13. September 2017 in den USA ⋅ ☀️ 28 °C

    Dies ist ein Park mit der weltweit größten Konzentration an natürlichen Steinbögen ( Arches heist im englischen Bögen). Sie sind aus Sandstein und entstehen durch Erosion ohne Beteiligung von fließendem Wasser.
    Dort war es sehr heiß, 37°C, sodas man wirklich nur morgens oder abends wandern könnte. Hinzu kamen einige Gewitter, die unser billig Zelt erstaunlicherweise gut überlebt hat!
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  • Navajo National Monument

    15. September 2017 in den USA ⋅ ☀️ 16 °C

    Hier sind wir mehr oder weniger zufällig hin gekommen, wir wussten nur, dass es hier einen guten Campingplatz umsonst gibt. Als wir sahen, dass wir auch ein altes Dorf in einer Felsenhöhle sehen konnten, war ich super glücklich. Es kam noch besser, es gab eine kostenlose Tour von einem Ranger zu dem Dorf! Dieses Dorf wurde im 13. Jahrhundert errichtet.
    Das Gebiet in dem wir uns befanden gehört Indianern, den Navajo Indianern,dem zweitgrößten Stamm in den USA. Ihnen gehört ein riesiges Gebiet, was die Größe von Bayern hat.
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  • Antelope Canyon

    17. September 2017 in den USA ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir sind in Page beim Antelope Canyon angekommen! Dadurch, dass ich von diesem Canyon gehört habe, ist dieser Roadtrip erst zustande gekommen.
    Der Antelope Canyon ist ein Slot Canyon, das heißt er ist sehr eng, das Wasser hat sich nur einen dünnem Weg durch das Gestein gefräst. Man geht über eine Leiter nach unten in den Canyon, dann ca. 1meile hindurch und am Ende klettert man wieder nach oben. Die meisten Fotos sind von dem Blick über uns, also wenn man nach oben guckt.
    Der Antelope Canyon liegt auf dem Land von Indianern, was heißt, dass man die Canyons ( upper und lower Antelope ) nur mit Führungen besichtigen kann und auch eine Gebühr bezahlen muss um auf ihrem Land zu sein. Wir haben den lower Canyon besichtigt und waren schon morgens dort, da zwischen 11-13 Uhr die beste Sonneneinstrahlung in den Canyon scheint und somit die die Wände in den schönsten Farben leuchten.
    Wir waren nicht die einzigen dort, außer uns wollten noch ein paar hundert andere Menschen den Canyon besichtigen. Mit etwas Glück haben wir noch eine Tour mittags bekommen. Man wurde mehr oder weniger in der Menschenmasse durch den Canyon geschoben und die Führer haben darauf geachtet, dass man nicht zu lange stehen bleibt. Das fanden wir sehr schade, ich hätte es gerne ein bisschen mehr genossen, aber ich kann natürlich auch verstehen, dass der Canyon mittlerweile sehr berühmt ist uns alle dort hin wollen.
    Trotz der Überfüllung fand ich es sehr schön und es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Mein Wunsch diesen schönen Ort zu besuchen ist nun erfüllt worden.
    Es gibt natürlich wunderschöne Bilder zum Glück ohne alle anderen Menschen.😉
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  • Page

    18. September 2017 in den USA ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir hatten hier einen wunderschönen Platz zum Zelten, mitten in der Wüste und direkt neben uns diese schönen Felsen. Page hat auch einen schönen Stausee, den Lake Powell entstanden durch den Colorado River. Wir waren einmal im See schwimmen und haben den horseshoe bend besucht, eine schöne Kurve vom Colorado River. Mächtig! Das bereitet einen schon mal ein bisschen auf den Grand Canyon vor!Weiterlesen

  • Grand Canyon

    20. September 2017 in den USA ⋅ ☀️ 23 °C

    Der Grand Canyon Nationalpark war unser letzter Park. Er ist durch seine Größe und Tiefe sehr beeindruckend.Wir waren oben auf dem Plateau und sind dort entlang gewandert. Man guckt von dort aus 1,6km tief nach unten auf den Colorado River. Dieser Flus hat vor sechs Millionen angefangen hat sich sein Weg durch das Gestein zu formen, die Eiszeit und die entstanden Seitenflüsse haben dazu beigetragen, dass man heute auf eine 29 km weite Canyon Landschaft gucken kann. Gigantisch!!!

    Ich musste feststellen das die USA wunderschöne Stellen hat und bin froh einige davon gesehen zu haben. Bei uns in Deutschland denkt und spricht man oft nicht sehr gut über die USA, was ja meistens mit der Politik zu tun hat. Dahinter verbirgt sich eine wunderschöne Landschaft von der wir einen kleinen Teil sehen durften. Ich kann nur jedem empfehlen das mal anzuschauen!

    Jetzt geht es nach Belize, danach San Francisco, Hawaii, Südostasien ( Thailand, Kambodscha, Laos, Vietnam) und ab Januar arbeite ich für 2 Monate in einem Kinderheim für Kinder mit Behinderungen in Indien! Generell ist unser Plan recht flexibel wir versuchen immer Recht viel freiwilligen Arbeit zu machen um von den einheimischen etwas lernen zu können und nicht immer nur Tourist zu sein. Dazu versuche ich zu jedem Land das wir besuchen ein Buch zu lesen (kein Reiseführer), um die Menschen und die Kultur noch besser verstehen zu können.
    Ihr dürft mir gerne Reiseziele und Bücher empfehlen!
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  • Belize! First day first cave!

    23. September 2017 in Belize ⋅ ☀️ 30 °C

    Belize ist für seine Höhlen bekannt. Wir hatten an unserem ersten Tag gleich die Chance eine zu sehen! Wir sind gerade als freiwillige in der Nähe von San Ignacio und helfen in einer Gemeinschaft die Selbstversorgend werden will (darüber berichte ich später). Am ersten Tag sind wir also mit ihnen in den Mountain Pine Ridge Forest gefahren und sind dort in natürlichen Pools geschwommen, haben ein Wasserfall besucht und waren in der Höhle Rio Frio.
    Schon der Weg dahin war sehr interessant, denn wir waren zu fünft und fuhren mit einem Pickup. Das heißt das einige hinten auf der Ladefläche mitfahren. Das ist nicht offiziell erlaubt aber von der Polizei geduldet und überall in Mittelamerika üblich. Dazu kommt das die Straßen nicht so sind wie bei uns. Zwischendurch gibt es immer wieder Schotterwege mit sehr vielen Schlaglöchern und die Schnelligkeit des Verkehrs wird nicht durch Schilder mit Geschwindigkeitsbegrenzungen geregelt, sondern mit Bodenschwellen (speedbumps). Das heißt jeder fährt so schnell wie er will, aber bei den Bodenschwellen muss man abbremsen, da sonst das Auto kaputt geht. Es gibt sehr viele Bodenschwellen und daher regelt sich das mit der Schnelligkeit etwas von selbst und es sind keine Kontrollen nötig. Trotzdem ist der Verkehr hier gewöhnungsbedürftig, jeder fährt wie er will und auf der Straße laufen viele Menschen und Tiere rum.
    Kurz bevor wir bei den Pools ankamen fing es an zu regnen, doch das hat uns nichts ausgemacht wir haben sie auch im prasseldem Regen genossen.
    Die Höhle war riesig, in so einer großen war ich noch nie! Durch sie durch floss ein Fluss und es gab eine große Sandbank in der Mitte der Höhle. Wir hatten ein Picknick dort und sie die dann weiter zu einem Wasserfall gefahren.
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  • Iguana

    24. September 2017 in Belize ⋅ ☀️ 30 °C

    Iguana sind Leguane die hier in der Natur leben. Grüne Leguane sind hier in Belize auch bekannt als "grüne Hühnchen" da ihr Fleisch ähnlich wie Hühnerfleisch schmeckt. Die weiblichen grünen Iguanas werden wegen ihrer Eier und ihres Fleisches deshalb oft gejagt, was eigentlich verboten ist. Wir haben ein Iguana Conservation Center in San Ignacio besucht. Sie kümmern sich um die Aufzucht und lassen die Tiere dann wieder frei. War interessant sie anzusehen und lustig und komisch die Tiere auf sich zu haben!Weiterlesen

  • Die ATM Höhle

    1. Oktober 2017 in Belize ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute waren wir in einer der größten Höhlen in Belize. Der Actun Tunichil Muknal Höhle. Da der Name so lang und schwer auszusprechen ist, wird sie einfach ATM Höhle genannten, was oft zu Verwirrungen führt, da ein ATM eigentlich im englischen ein Geldautomat ist!
    Um in diese Höhle zu kommen muss man eine Tour buchen und leider ist sie auch nicht billig (76€), aber es lohnt sich auf jeden Fall!
    Unsere Tour begann morgens und wir mussten 1Stunde mit dem Bus zum Parkplatz der Höhle fahren, die Hälfte des Weges war natürlich Schotterweg mit vielen Schlaglöchern 😋, aber das kannten wir ja schon!
    Wir würden mit Schuhen, Helmen und Taschenlampen ausgestattet und durften nur unser Wasser mitnehmen. Kamaras sind verboten, weshalb es keine Bilder von uns von der Höhle gibt. Damit ihr aber trotzdem sehen könnt wo wir waren habe ich Bilder aus dem Internet hochgeladen.
    Los ging das Abenteuer!
    Bis zur Höhle mussten wir eine dreiviertel Stunde durch den Dschungel laufen und dabei drei Mal einen Fluss durchqueren. Es gab Seile an denen man sich festhalten konnte, durch einen Fluss musste man schwimmen durch die anderen konnte man laufen.
    An der Höhle angekommen war ich schon sehr beeindruckt von dem Eingang und war gespannt auf das was uns erwartet.
    Wir bildeten eine Schlange, der Tourgide ganz vorne und die sieben Teilnehmer hinterher und schwammen in die Höhle hinein. Durch die Höhle fließt ein Fluss und deshalb waren wir zu 70% der Zeit im Wasser. Meistens konnte man laufen und sich an den Wänden festhalten manchmal war das Wasser so tief, dass man schwimmen musste. Es gab große Felsbrocken und enge Gassen, wir sind dadurch, drüber, drunter und drumrum geklettert, manchmal musste man seitwärts gehen und hat gerade so durch die Öffnung gepasst. Manchmal war man in riesigen Räumen wo Tropfsteine von den Decken hingen und glitzerten und manchmal musste man kleine Stromschnellen raufklettern oder runter rutschen.
    Schließlich klettern wir in eine obere "Etage", zu einem "Raum" in der die Maya früher Zeremonien gehalten hatten und ihren Göttern Opfer gebracht haben. Es lag alles noch so da wie es gefunden wurde, denn es darf dort nichts entfernt, bewegt oder ausgegraben werden. Wir sahen viele verschiedene getöpferte Vasen und Krüge (die die Mayas nach den Zeremonien selbst zerstören, sie waren aber noch gut zu erkennen), Feuerstellen und Skelette von Menschenopfern.Dieser "Raum" war wunderschön, er war riesig und hoch und überall wuchsen Stalagmiten und Stalaktiten die glitzerten.

    Wir waren über zwei Stunden in der Höhle, sie ist riesig! Als ich den Ausgang wieder sah wollte ich gar nicht raus!
    Wir hatten einen sehr guten Guide der viel erklärt hat und gut auf uns aufgepasst hat. Mich überfiel wieder einmal eine große Dankbarkeit, die Welt bereisen zu können und so etwas sehen zu können. Denn eins ist klar, so etwas ist in Deutschland nicht möglich, viel zu gefährlich, zu riskant und zu viele Regeln und Gesetze die verhindern würden, das man solche Plätze so erleben könnte.

    Die ganze Tour war sehr beeindruckend, ich kann mir nicht vorstellen, dass ich noch eine schönere Höhle in meinem Leben sehen werde! Auf jeden Fall werde ich dieses Abenteuer nicht so schnell vergessen!!!
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  • San Ignacio und Placencia

    3. Oktober 2017 in Belize ⋅ ☀️ 29 °C

    Nachdem wir in Belize City gelandet waren, sind wir gleich nach San Ignacio gefahren.
    Wir haben10 Tage in einer Gemeinschaft als Freiwillige gearbeitet die sich "Carmelita Gardens" nennt. Sie haben ein großes Grundstück und wollen eine Selbstversoger Gemeinschaft werden. Es ist noch alles sehr in den Anfängen, im Moment suchen sie Menschen die dort leben möchten, bzw. sich dort ein Grundstück kaufen wollen mit einem Haus oder kleinen Häuschen. Das besondere an den Häusern ist, dass der Strom durch Solaranlagen erzeugt wird und das Wasser vom Regen über Dachrinnen in Zisternen gesammelt und dann gefiltert wird. Es gibt schon 11 Häuser und das Ziel ist es auch Gärten und Obstplantagen zu haben. Für uns gab es nicht wirklich viel zu tun. Wir haben kleine Arbeiten gemacht, wie Wände abgewaschen, Bäume beschnitten, ein Boot gesäubert und Grundstücks Markierungen eingesetzt. Alle Menschen die dort leben und arbeiten waren sehr nett und freundlich und wir wurden gut aufgenommen.
    Nach San Ignacio sind wir nach Placencia gereist (in den Süden) und haben dort zum ersten Mal couchsurfing gemacht! Bei einer super netten Frau die uns viele Orte gezeigt hat und überall mit uns hingefahren ist!
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