• Medellín

    20–23 мая 2024, Колумбия ⋅ ☁️ 26 °C

    Um uns einen Bus und Zeit zu sparen, fliegen wir von Leticia nach Medellín.

    Lange Zeit galt Medellín als eine der gefährlicheren Städte, jetzt kämpft es mit einem großen Prostitutionsproblem. Vor allem Amerikaner kommen nach Medellín, um günstig vor allem junge Frauen, darunter auch Minderjährige, zu buchen. Vor kurzem gab es wohl mehrere Fälle mit Minderjährigen. Der Amerikaner wurde freigelassen und ist direkt zurück nach Amerika geflogen. Darüber haben sich die Bürger, verständlicherweise, sehr aufgeregt. Den nächsten haben sie wohl länger festgehalten, und dann auch herausgefunden, dass er mehrmals im Jahr nach Medellín kommt. Was genau mit diesen Männern passieren soll ist wohl nicht ganz klar.

    Hier sieht man die Drogenobdachlosen noch mehr. Überall liegen sie rum. Auch das Kartell hat hier mehr Macht. Viele der Jugendlichen kommen schnell auf die Schiene der Dealer, es ist einfaches Geld. Allerdings ist es nicht mehr das kolumbianische Kartell, hier hat das mexikanische Kartell seine Finger drin.

    Ich habe mich länger mit einem älteren Mann unterhalten, der erzählt hat, wie viele seiner Freunde damals ins Drogengeschäft eingestiegen sind, wie viel Geld sie damit gemacht haben und wie viele davon heute tot oder im Gefängnis sind.
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  • Comuna 13

    21 мая 2024 г., Колумбия ⋅ ☁️ 24 °C

    Heute ein hippes Viertel mit Graffitis, Breakdance und Rap Sessions, damals eins der gefährlichsten Viertel der Welt.

    Das berüchtigte Medellín Kartell hatte großen Einfluss auf die Comuna 13 und regelmäßig fanden hier Straßenschlachten zwischen dem Kartell, der Polizei oder dem Militär statt. Die Comuna 13 war ein Kriegsgebiet.

    Bis 2002 waren auch die Guerillas hier noch präsent. In einer großen Operation „Orion“ ließ der Präsident den Stadtteil mit Hubschraubern und Panzern angreifen, welche dutzende Opfer forderte, vor allem in der Zivilbevölkerung. Zahlreiche Bewohner der Stadt schwenkten weiße Bettlaken und Tücher, um eine Feuerpause einzufordern. Ohne Erfolg. Die Kämpfe hielten über vier Tage an. Heute erinnern einige der Graffitis im Stadtteil an diese schrecklichen Tage der Gewalt.

    Auch hier wurde nach den 4 Tagen ein Kopfgeld auf die Leichen der Guerilla ausgesetzt. Und so begannen die Bewohner zu verschwinden. Wenn man oben steht, hat man einen guten Blick auf die gegenüberliegenden Berge, dort wurde ein riesen Massengrab gefunden, dennoch werden immer noch Leute vermisst und die Regierung hat die Forderung weiter nach den Leichen zu suchen abgelehnt, stattdessen haben sie an der Stelle des Massengrabs eine Müllhalde hingesetzt.

    Unser Guide Jonny hat dies miterlebt. Er meint, dass die ältere Generation wie sein Vater die Operation für notwendig und gut halten. Er meint, anders wäre sie die Guerilla nicht losgeworden. Die jüngere Generation sieht das anders, sie sehen es als unnötiges Blutvergiessen.

    Auf meine Frage, ob es von den Tagen noch Hinterlassenschaften gibt, sagt Jonny dass die Regierung vor ein paar Jahren ein Team geschickt hat, dass die durchschossenen Mauerteile zerstört haben. Ihnen hat wohl nicht gefallen, dass diese in den Führungen gezeigt wurden.

    Er zeigt uns auch die unsichtbare Grenze, die es damals zwischen den unterschiedlichen Gangs gab. Heute arbeiten alle für dasselbe Kartell, also gibt es keine Kämpfe mehr. Das sagte er uns ganz nüchtern, als wäre es das normalste der Welt.

    Das ungewöhnlichste hier sind allerdings die open air Rolltreppen. Diese verbinden einen kleinen Teil der oberen Ebenen mit den unteren. Vor allem für die älteren Bewohner ein Segen, da diese die vielen Treppen und steile Hänge nicht mehr schaffen und sich sonst ein anderes Haus weiter unten suchen müssten, was viel teurer ist.

    Hier kann man sich übrigens Waschmaschinen stundenweise ausleihen, man muss sie nur zu sich schleppen 🙈😂

    Es war schon eine skurrile Erfahrung. Von dem ganzen Leid sieht man unter den bunten Graffiti und den hippen Bewohner fast nichts mehr, wenn man nicht genau hinschaut. Dann sieht man überall die Trauer und Wut verarbeitet.
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  • Guatapé

    22 мая 2024 г., Колумбия ⋅ ☁️ 25 °C

    In der Nähe von Medellín liegt Guatapé, vor allem bekannt für seine bunten Häuser und den Felsen La Piedra del Peñol. 700 Stufen führen nach oben zu einer fantastischen Aussicht. Der Fluss hat leider nicht allzu viel Wasser geführt, daher war mehr Land zu sehen, aber es war nichtsdestotrotz beeindruckend.

    Ich fand das ganze leider etwas sehr touristisch, auf eine nervige Art und Weise. Da hat sich gar nichts mehr authentisch angefühlt 🙈

    Wir waren auch mal wieder bisschen dumm.. wie sind von Guatapé dorthin gelaufen, weil Bewegung tut gut und man spart wieder bisschen was. Irgendwann war es aber schon später und wir wussten nicht wie lange es noch dauert und wann der letzte Bus zurückfahrt und sind einfach genau vor dem Eingang (man hat einen für Fußgänger und einen für Autos und muss noch einen kleinen Berg hoch, bevor man richtig da ist), den wir nicht gesehen haben, in ein Tuktuk gestiegen und haben viel zu viel bezahlt 🤣🤦🏼‍♀️ war mal wieder so ne richtig dumme Aktion 🤣🤣

    Naja, wir sind oben angekommen, sind den Felsen hochgeklettert und hatten was hübsches zum anschauen 😊 Bus zurück ging auch easy peasy, bis auf Salima, die das Pech hatte, gar kein Beinfreiraum zu haben 🙈 der Sitz ging so weit nach hinten, dass man die Beine da nicht hinstellen konnte, also saß sie seitlich.

    Wir sind in Medellín übrigens Öffis, Metro, gefahren. Ham wa gut überstanden 😎
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  • Jardín

    23–26 мая 2024, Колумбия ⋅ ☁️ 23 °C

    Jardín ist ein kleiner, noch relativ unbekannter Ort im Kaffeedreieck. Im Zentrum ist der große Plaza mit vielen kleinen Cafés und Bars oder Restaurants. Man erkennt die Cafés und dazugehörigen Stühle an der Farbe. Es ist wunderbar bunt hier 🥰 wie viel schöner könnte Berlin (oder generell Deutschland) sein, wenn wir einfach mehr Sachen bunt anstreichen würden 😜

    Der Ort gegrüßt uns mit nem leckeren Cappuccino und Regen 😂

    Dafür, dass der Ort doch relativ klein ist und nicht so viele ausländische Touristen sieht, gibt es hier sehr viele gute und hippe Restaurants. Mal was anderes als der Reis mit Bohnen oder Pommes und Fleisch 😂

    Wir waren während des Dorffestes dort, das ganz groß gefeiert wird. Es gab live Musik, Stände mit Essen, Zuckerwatte oder selbstgemachten Sachen. Die Stimmung war super und es war voll. Es hat sich schon anders gefühlt als Feste in Deutschland. Zu einem gab es mehr Polizei und Soldaten mit krassen Gewehren, zum anderen war es viel ruhiger und entspannter. Und weniger betrunkene Leute. 😂

    Obwohl wir an einem Abend auch einen Streit mit kurzer Schlägerei mitbekommen haben. Worum es ging haben wir nicht mitbekommen, aber die eine Hälfte des Streites ist dann irgendwann gegangen.

    In Jardín haben wir dann auch ganz zufällig Carmen (ich habe sie in Bolivien kennengelernt und wir sind mit ihr noch durch Peru gereist) wiedergetroffen 😎😂🥰
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  • Café Historias - Kaffeetour

    24 мая 2024 г., Колумбия ⋅ ☁️ 24 °C

    Da wir im Kaffeedreieck waren, durfte natürlich auch eine Kaffeetour nicht fehlen.

    Auf Empfehlung von Sarah sind wir zum Café Historico gefahren. Die Familie ist in der 5. Generation des Kaffeeanbaus. Hier wird alles per Hand durchgeführt. Es wird gepflanzt, geprüft, gepflückt, gewaschen, die Hülle entfernt und in der Sonne getrocknet. Die meisten Bohnen verkaufen sie an Läden, die sie dann selber rösten und weiterverkaufen, so ist es leichter die Qualität zu garantieren, beim rösten kann viel schief gehen.

    Wir bekamen eine Führung durch die Plantage, angefangen bei den kleinen Pflanzen, die zuerst in Steinchen gepflanzt werden, um dann leichter mit einer intakten Wurzel rausgenommen werden zu können. Danach geht’s für ca. 6 Monate in einen kleinen Plastiksack der mit Erde gefüllt ist.
    Erst dann kommt die Kaffeepflanze in die Erde.

    Es gibt verschiedene Plagen, die die Kaffeeernte beeinflussen, hier wird alle 20 Tage geschaut, ob noch alles in Ordnung ist. Um besser an die Kaffeebohnen ranzukommen, wird der Baum beschnitten. Auch hier gibt es verschiedene Methoden (falls ihr mehr über die ganzen Dinge wissen wollt, fragt mich 😂).

    Um die Fläche bestmöglich zu nutzen, gibt es hier noch Bananen, Ananas, Yuca, Bohnen etc. Die nutzen sie für den Eigenbedarf oder falls die Kaffeeernte schlecht ausfällt, könne sie diese auch verkaufen.

    Wir durften dann helfen, ein paar Bohnen zu sammeln und danach ging es zur Weiterverarbeitung.

    Entweder werden sie in eine Maschine getan (siehe Maik auf dem Fahrrad) wo die Schale von der Bohne getrennt wird oder sie bleiben in der Schale. Wenn die Schale entfernt wird, können sie gewaschen werden oder sie bleiben ungewaschen und werden so fermentiert.

    Die drei Sorten schmecken dann auch sehr unterschiedlich. Die gewaschene Bohne ist klarer im Geschmack und geht in Richtung Zitrus, die ungewaschene Bohne schmeckt nach Karamell und die komplette Bohne nach roten Früchten.

    Wir haben alle Sorten in unterschiedlichen Arten probiert. Der erste wurde als Mokka getrunken, der nächste aus der French Press und der letzte wurde gefiltert. Ohne Milch hat mich keiner so richtig gut geschmeckt 🤣 zum Glück hat sie noch welche gebracht, da war der Kaffee gleich viel besser 😜

    Es gab übrigens auch eine Schaukel, natürlich sind alle einmal schaukeln gewesen 😂

    Die Tour war wahnsinnig interessant, ich bleibe trotzdem bei schwarzem Tee mit Milch 🤤🤤 Gott wie sehr ich den vermisse 😅
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  • 7 Cascadas

    25 мая 2024 г., Колумбия ⋅ ⛅ 19 °C

    Da die letzte Wanderung schon etwas her war und sportliche Betätigung ja bekanntlich toll ist 😅🥲 haben wir uns auf den Weg zu den 7 (eigentlich 8) Wasserfällen span. Cascada) gemacht.

    Es war schon echt eine Herausforderung. Man musste sooft irgendwo runter und wieder hochklettern. Der Weg war teilweise blockiert also mussten wir uns irgendwo anders lang schlagen. Wir hatten 2 Hunde dabei und Era ist immer hin und her gerannt 😂 also immer schön vorbei gequetscht. Manchmal hat es gepasst, manchmal war man ganz schön nah am Abgrund und manchmal waren auch einfach beide Hunde im Weg (siehe Video 😂)

    Es war wirklich schön, wenn auch bisschen anstrengend. Das Wetter hat zum Glück mitgespielt und wir hatten kein Regen.

    Wir haben ungefähr 5 Stunden gebraucht. Unser Guide meinte, dass er mit den meisten Leute länger braucht 😎😂

    Aber Wasserfälle hab ich jetzt erstmal gesehen 😂
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  • Beinfreiheit und so

    26 мая 2024 г., Колумбия ⋅ ☁️ 25 °C

    Von Jardín nach Salento gibt’s leider noch keine Direktverbindung. Wir sind also von Jardín nach Manizales, wo die Beinfreiheit mäßig war und ich leider einen Unfall gesehen habe. Vielleicht sollte ich eher sagen die Folgen eines Unfalls. Da ist wohl ein Auto über einen Fußgänger gefahren, der lag nämlich noch unterm Auto, der Kopf war aufgeschlagen und man konnte das Blut neben ihm auf dem Boden sehen. Unten schauten die Beine raus, an einem Fuß fehlte der Schuh. Die Polizei war da um den Verkehr zu regeln, hat es aber anscheinend nicht als wichtig erachtet, ihn zuzudecken. Er lag da einfach rum 🥺

    In Manizales mussten wir dann umsteigen nach Pereira, hier war gar nichts mit Beinen 😅 Am besten ohne in den Bus einsteigen.

    In Pereira angekommen durften wir dann in den letzten Bus einsteigen. Da war dann die Beinfreiheit, die in den anderen Bussen gefehlt hat.
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  • Salento

    26–29 мая 2024, Колумбия ⋅ ☁️ 23 °C

    Auch bekannt aus dem Film Encanto (läuft auf Disney Plus und ist wirklich süß).

    Das Städtchen ist genauso bunt wie Jardín, und gehört ebenso ins Kaffeedreieck. Allerdings gab es in Salento auch wesentlich mehr Touristen.

    Hier gibt’s aber wieder gutes Essen (für Salimas und mein Gaumen wahrscheinlich besser als für Maiks, der noch an die Berliner Restaurants gewöhnt ist 😂)
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  • Valle de Cocora

    27 мая 2024 г., Колумбия ⋅ ☁️ 21 °C

    Ein Muss wenn man in Salento ist.

    Es wurde uns gesagt, dass es 3 Wege gibt. Entweder den langen, der weit hoch hinausgeht (aber überhaupt gar nichts mit dem Valle de Cocora zutun hat, was uns aber nicht gesagt wurde oder bewusst war) dann einen mittleren und den kurzen. Erst dachten wir uns ach, den langen klar, machen wir 🤣 dann haben wir den Berg gesehen und gesagt Nö, den machen wir nicht 🙈

    Wir haben uns dann für den mittleren entschieden. Der geht 12 km und man kommt am Schluss zum Valle de Cocora. Auch der hat eigentlich nicht so richtig was mit dem Valle zu tun, naja immerhin kommt man irgendwann dort an 😂

    Der Weg führt durch den Wald, über viele Brücken und dann geht’s irgendwann den Berg hoch 🙈 das war mal wieder schön 😂

    Zum Glück ist meist die Aussicht die Qual wert. War schon hübsch da oben und danach ging es dann auch nach unten zu den Wachspalmen.

    Da sah wirklich beeindruckend aus. Vor allem als dann die Wolken noch kamen und die Palmen zum Teil eingehüllt haben. Deswegen gibt’s auch ganz viele Palmenbilder. Wenn ich Platz hätte, würde ich noch mehr hochladen aber das muss jetzt reichen 😂

    Beim Valle sieht man, dass es ein Insta Spot ist. Überall sind irgendwelche Hände oder Flügel o.ä. Wo man sich vorstellen kann. Das haben wir alles leider leider nicht gemacht 😂🤷🏼‍♀️

    Der Rückweg war nochmal cool, da stand ich ganz Verkehrssicher hinten am Jeep auf einer Steige und hab mich an der Stange festgehalten 😂 wurde anstrengender als es bergauf ging, runterfallen wäre blöd gewesen 🤪
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  • Minca

    29–31 мая 2024, Колумбия ⋅ ☁️ 27 °C

    Von Salento sind wir mit dem Nachtbus (ein ganz normaler kleiner Bus, bei dem die Lehne nur ein ganz bisschen nach hinten ging und der viel zu früh (Ankunft sollte um 7 sein, wir waren um 5 da) nach Medellín gefahren und von dort nach Santa Marta geflogen. Da soll es überhaupt nicht schön sein, also sind wir direkt weiter nach Minca.

    Minca, viel kann ich leider nicht dazu sagen, da es die ganze Zeit geregnet hat 🤣 stimmt nicht ganz, die ersten paar Stunden waren schön, danach hat’s nur noch geregnet 😜

    Wir sind irgendwann losmarschiert, um was zu essen zu finden. Und lecker lecker geil! Es gab ein syrisches Restaurant und das Essen war der Hammer 🤤 ich hätte mich da rein legen können.

    Wir haben auf einer Kaffee und Kakaofarm übernachtet, es gab immer kostenlosen Kaffee und Kakao was ganz geil war. Der Kakao wird ungesüßt mit Wasser zubereitet.
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  • Cartagena

    31 мая–2 июн. 2024, Колумбия ⋅ ☁️ 29 °C

    Cartagena war sehr sehr hübsch, extrem warm, super voll und ganz schön teuer.

    Es war schön durch die Straßen zu laufen, wenn es auch nur kurz vormittags und erst wieder nachmittags bzw abends schön war. Dazwischen war Hölle 😂

    Vielleicht gibt es auch deswegen keine Fotos von uns. Es war zu warm, um welche zu machen 🙈 man hätte uns unter dem ganzen Schweiß auch gar nicht erkannt 🤪

    Wir haben uns dafür entschieden, den Tayrona Park auszulassen, da Salima bisschen Atemprobleme hatte, und der Park (zum Glück leider leider) ab 1.6. ein paar Tage geschlossen hatte und direkt nach Cartagena zu fahren.

    Wir waren nur im historischen Viertel. Wenn man außerhalb der Mauern ist, sieht die Stadt ganz anders aus. Auf der einen Seite sind Hochhäuser ala Amerika. Komisch im Kontrast zu den Kolonialbauten.
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  • Rincón del mar

    2–6 июн. 2024, Колумбия ⋅ ☁️ 31 °C

    Rincón del mar war der perfekte Abschluss für Kolumbien. Wir haben hier meinen Geburtstag gefeiert und 3 Tage nur gechillt🥰 es war super entspannt.

    Und wir haben wirklich nichts gemacht. Außer mal nach Essen gesucht 😂 ich wollte immer mal wieder einen Spaziergang am Strand machen und dachte mir dann nee, hier zu chillen ist viel schöner 🥰

    Das Wasser war schon fast zu warm (perfekt für Ela 😜)

    Also gibt’s hier nichts zu berichten da wir nichts gemacht haben 🤣 war war schön 😏❤️
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  • Fazit Kolumbien

    6 июня 2024 г., Колумбия ⋅ ☁️ 29 °C

    Kolumbus, was für ein schönes und vielseitiges Land. Hier hat man den Übergang zu Zentralamerika schon gespürt. Die Landschaft ist grüner und üppiger. Die Menschen sind nochmal offener. Überall wird einem Kokain angeboten 😅😂 und hier sind noch mehr Touristen unterwegs.

    Da wir nicht so viel Zeit hatten, Maik hatte nur 3,5 Wochen, haben wir sehr viel im Voraus geplant. Das war im Vergleich zu den anderen Ländern anders. Zum Teil gut, da man nicht ständig darüber nachdenken musste, was man als Nächstes macht, und zum Teil auch blöd, da man doch gerne was anderes gemacht hätte, aber die Sachen schon gebucht waren.

    Es gibt von Dschungel, Bergen, Pazifik und Karibik alles hier. Nicht ganz so günstig wie vorher gedacht, aber nach Bolivien ist wahrscheinlich alles teuer 😂 dafür war aber das Essen auch wirklich sehr sehr gut. Ich hatte einen tollen Geburtstag, ganz chilling, leider ohne Geburtstagskuchen, da es in dem Ort nichts dergleichen gab 🙈😂 aber es war trotzdem richtig schön 🥰

    Das schönste an der Reise war es natürlich, auch diese mit meiner Schwester und dann mit Maik teilen zu können.

    Es ist komisch jetzt nicht mehr mit Salima zu reisen. Sie war den größten Teil meiner Reise dabei und jetzt bin ich auf einmal alleine 🥺

    Alles in allem waren es tolle 6 (ca) Wochen hier. Es war so spannend zu sehen, wie sich das Land in den letzten Jahren entwickelt hat, was sich verbessert hat und was immer noch besser werden kann. Die vielen unterschiedlichen Menschen, die man kennengelernt hat. Und es gibt noch so viel mehr zu entdecken, so viel was man noch nicht gesehen hat.

    Ich komme auf jeden Fall wieder.
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  • Kolumbien nach Costa Rica

    7 июня 2024 г., Колумбия ⋅ ☁️ 30 °C

    Nachdem wir schön früh in Rincón losgefahren sind, waren wir überpünktlich beim Flughafen. Salima und Maiks Flug ging um 17:30, meiner um 20:30, bis mein Flug eine Stunde vor Abflug abgesagt wurde 🙄😒

    Ich habe also einen ganz Tag am Flughafen verbracht um dann nicht fliegen zu können 🤣 hat Spaß gemacht 😝

    Also musste ich erstmal schauen wo ich Geld herbekomme, Internet hatte ich auch keins mehr, am Flughafen das WLAN war nur so mäßig und irgendwo musste ich auch schlafen 🙈

    War schon ein komisches Gefühl, gerade frisch alleine unterwegs nachdem ich solange mit meiner Schwester zusammen war, und dann geht alles schief. Am Anfang dachte ich nur Verdammter Mist 😒 allerdings ging das Gefühl schnell wieder weg. 🤗

    Long story short: ich hab alles gefunden 😂 ich wurde auf den nächsten Flug umgebucht, einen Tag später um 14:00. dadurch war der Bus, den Sarah und ich um 7:30 nehmen wollten, allerdings nicht mehr machbar 🙈😅

    Dafür war ich lecker essen und am nächsten Morgen noch schnell zum waxing 😜 wenn man sonst nichts zu tun hat wa 😂

    Und ich wurde zum ersten Mal nach meiner Gelbfieberimpfung gefragt 😎 sowas mag ich ja, wenn ich das alles schon habe, möchte ich bitte auch kontrolliert werden 🤪🤓
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  • Costa Rica nach Nicaragua

    8 июня 2024 г., Коста Рика ⋅ 🌩️ 23 °C

    Ich bin geflogen 🥳😂 alles geklappt.

    Und endlich Sarah wiedergetroffen 🥰 zur Erinnerung, mit Sarah war ich in Bolivien (Salar de Uyuni, Dschungel und la Paz) unterwegs.

    Wir sind nachts um 12 mit dem Nachtbus nach Nicaragua.

    Der Bus war eine Katastrophe, die Lehnen ließen sich nicht nach hinten stellen, also mussten wir quasi im Sitzen schlafen 🙈 netterweise waren wir dann 1,5 Stunden zu früh an der Grenze und durften dort noch warten und haben die Zeit dann genutzt um ein wenig auf dem Betonboden zu schlafen. Das war tatsächlich ganz nett 😂

    Wir waren einfach nur müde, so so müde, klar sind wir eingepennt und waren dann 5 Minuten später da 🤪🙈

    Ansonsten hatten wir einen entspannten Grenzübergang.
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  • Ometepe

    8–12 июн. 2024, Никарагуа ⋅ ☁️ 31 °C

    Willkommen auf der Vulkaninsel im See im Land.

    Nachdem uns der Nachtbus an der Straße in Rivas rausgelassen hat und wir 1 Stunde auf der Fähre in der sengenden Sonne verbracht haben, sind wir endlich da.

    Ein süßes, kleines Dorf, in dem man nach 15 Minuten Fußweg einmal durchgelaufen ist 😝

    Nach der Nummer auf dem Boot und der Hitze, haben wir uns spontan gegen das Hostel mit Küche entschieden und stattdessen das Hostel mit Pool genommen 😂 gute Entscheidung 😎

    Für den nächsten Tag haben wir uns Scooter geliehen, bei mir ist es echt schon ein paar Jahre länger her, dass ich auf so einem Teil gegessen habe und gefahren bin 😅 war also am Anfang ein sehr langsames Vergnügen 😂🐌

    Mit der Zeit ging’s dann besser und es hat richtig Spaß gemacht. Wir wurden gleich zu Anfang von der Polizei kontrolliert, haben uns schon gewundert, warum so viele Leute am Straßenrand mit den Rollern gewartet haben, und haben dann die wunderschöne Insel erkundet.

    Die zwei Vulkane stechen hervor, groß und majestätisch lassen sie einem schnell verhessen, dass einer davon noch aktiv ist und die Evakuierung schwieriger werden könnte (uns wurde erzählt, dass die Busse aufgefordert werden die Leute auf die andere Seite der Insel zu bringen, dauert nur ca. 1 Stunde 😅😂

    Der größte Stau wird hier übrigens von Kühen verursacht, aber es können auch auf einmal Schweine über die Straße laufen oder ein paar Pferde oder Hühner 🤷🏼‍♀️

    Leider haben wir auf unsere Tour auch einen Unfall gesehen, da sind in der Kurve zwei Einheimische zusammen gekracht. Sie waren schon in der stabilen Seitenlage, also hoffen wir, dass nichts schlimmeres passiert ist. Es sind wohl schon 10 Leute dieses Jahr gestorben. Viele sind allerdings ich ohne Helm unterwegs und Führerschein ist auch eher freiwillig. Viele der Unfälle auf der Insel werden durch Touristen verursacht, die sich überschätzen oder vorher noch nie Roller gefahren sind.

    Es gibt wahnsinnig viele Mangobäume auf Ometepe, sodass man aufpassen muss, keine auf den Kopf zu bekommen, zum Glück sind es nur kleine 🤪

    Eigentlich wollten wir am Dienstagabend zu einer Feuershow gehen, allerdings hatten wir überhaupt keine Lust und haben stattdessen nichts gemacht 😂 war auch richtig schön 🥰
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  • Vulkan Maderas

    10 июня 2024 г., Никарагуа ⋅ ☁️ 25 °C

    Wie ihr mittlerweile bestimmt mitbekommen habt, habe ich leicht masochistische Züge 🤣

    Da es auf der Insel zwei Vulkane gibt, müssen wir auf jeden Fall auf einen raufklettern.

    Gott sei Dank war der aktive Vulkan Concepción zu aktiv, daher hätten wir diesen nur bis zur Hälfte hochklettern können. Es treten derzeit mehr Gase aus und man möchte nicht riskieren, dass jemand da oben ist, sollte er doch ausbrechen.

    Also blieb nur noch der schlafende Vulkan Maderas, der drittgrößte Vulkan in Nicaragua mit knapp 1400 Metern, der von einem
    Nebelwald bedeckt ist. Es sind nur 5 km nach oben, allerdings muss man 4 Stunden pro Strecke einrechnen (Spoiler: wir haben es in knapp 7 Stunde geschafft 😏)

    Der Weg ist super anstrengend, zu der Hitze gesellt sich Feuchtigkeit, die den Boden matschig machen und man so super leicht auf den Steinen ausrutschen kann. Der Weg ist oft schmal und manchmal kriecht und klettert man mehr, als dass man läuft.

    Am Anfang war es noch ganz schön, nachdem man sich wieder ans wandern und klettern gewöhnt hat, nach ner Zeit allerdings hatte ich keine Lust mehr 😂🙈 das schöne war, dass es Sarah genauso ging 😂 wir konnten uns also gegenseitig in unserer Unlust bestärken 😂 neein, wir haben uns natürlich nur gut zugesprochen und einander gesagt wie stolz wir auf den anderen sind 🤓

    Wir haben es dann zum Glück irgendwann zur Spitze geschafft, von wo man einen wunderschönen Blick in den Krater mit seiner Lagune hat. Dort konnten wir uns 30 Minuten ausruhen, bevor es wieder nach unten ging.
    Dort haben wir auf einen verrückten aus Lichtenstein getroffen, der die Strecke in unter 2 Stunden hochgerannt ist 🤦🏼‍♀️

    Der Rückweg war kein Stück besser als der Hinweg. Da es bergab ging, musste man noch mehr aufpassen nicht wegzurutschen. Und gefühlt hat es auch alles ewig gedauert, wir sind noch an Killerbienen vorbeigeschlichen und irgendwann waren die Beine so wackelig und müde, dass man extra vorsichtig sein musste.

    Wie ihr euch sicherlich gedacht habt, sind wir in einem Stück unten angekommen und haben uns darauf erstmal eine Belohnungscola gegönnt 👸

    Habe ich eigentlich mal erwähnt wie viel Cola ich in Süd- und Zentralamerika trinke? 😅 es schmeckt leider nichts anderes, weder Fanta noch Sprite noch die lokalen Softgetränke. Danach muss ich echt ne Cola Pause machen 🙈🙈

    Und ja, da stand auf einmal eine Kuh oder ein Bulle auf dem Weg 😂
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  • Popoyo

    12–15 июн. 2024, Никарагуа ⋅ ☁️ 29 °C

    Sarah hat von Freunden gehört, dass der Strand toll zum Surfen sein soll und nicht so überlaufen ist wie San Juan del Sur. Also haben wir uns dorthin auf den Weg gemacht.

    War nicht ganz leicht aber wir sind irgendwann angekommen… im nirgendwo 😂

    Hostel gefunden, gab gerade weder Wasser noch Strom (Wassertank musste aufgefüllt werden und sie haben zum Glück nur an der Elektrik gearbeitet). Zum Abend hin wurde es dann recht voll, alle Surfer people die in Popoyo hängen geblieben sind, kamen zusammen.

    Da hab ich festgestellt, dass ich nicht weiß, ob ich Surfer Dudes and Dudies so toll finde 😅 vielleicht waren die auch alle einfach nur seltsam, aber ich fand es eine sehr selbstdarstellende und arrogante Community. Sind bestimmt nicht alle so 😂 aber die leider schon.

    Alles nicht schlimm, wir hatten den Dorm für uns 😍 in der ersten Nacht ist dann mein Ventilator und Lampe durchgebrannt. Gab nen kleinen Kurzschluss.

    Am nächsten Morgen um 6:00 wurden wir dann zum Surf Unterricht abgeholt 😵‍💫 ich liebe diese Uhrzeiten 😂

    Das erste mal Surfen war cool, ich stand direkt beim ersten Mal auf dem Board, hätte gedacht dass es wesentlich länger dauert. Allerdings wurde es mit der Zeit anstrengend, da wir immer rauspaddeln mussten und ich einfach keine Kraft in den Armen habe. Dann bin ich ein paar mal in eine Welle geraten, einmal Waschmaschine, und danach war mir schlecht 😂😂 das hab ich tatsächlich noch von niemandem gehört 🙈 aber mir war wirklich flau im Magen.

    Kleine Spaziergang, inkl. Flussüberquerung (Wasser ging bis zum Bauchnabel). Am Abend wurde ins gesagt, dass es kein Strom im Dorm gibt’s, dass aber am nächsten Tag jemand kommt.

    Am nächsten Tag gab es dann weder Internet, noch Wasser 😂 wir waren noch am überlegen, ob wir bis Samstag oder Montag bleiben, da am Sonntag keine Busse fahren. Wir haben uns dann für Samstag entschieden 🙈😂

    Wir haben den letzten Abend noch ganz nett in einem Bus am Beach verbracht, geführt von einem Israeli mit einer deutschen Freundin.

    Popoyo war nicht das, was wir erwartet haben. Es gab tatsächlich so gut wie nichts in dem Dorf, außer einen total überteuerten Supermarkt. Wenn man nicht richtig im Surferleben drin ist, ist es etwas langweilig, da man wirklich nur surfen kann.

    Wir haben uns ein bisschen gefreut, als wir uns schwitzig (weil kein Wasser zum duschen) auf den Weg nach León gemacht haben. 😂
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  • Endlich wieder Busse

    15 июня 2024 г., Никарагуа ⋅ 🌧 27 °C

    Endlich wieder Busse! 😂

    Popoyo hat uns mit Regen verabschiedet, clevererweise hatte ich meinen Poncho irgendwo im großen Rucksack, also hieß es nass werden 🤷🏼‍♀️😂

    Die Fahrt nach Rivas ging zum Glück relativ schnell, dort wurden wir direkt abgefangen und in den Bus nach Managua gesteckt, der gar nicht nach Managua fuhr sondern nach Granada 🤣 der Bus war auch ein Ereignis für sich. Wenn man ein- oder einsteigen wollte musste man ein bisschen sein Leben aufs Spiel setzen und entweder raus- oder reinspringen. Zugleich fungiert er auch als DHL, die Pakete werden während der Fahrt ausgeliefert und neue Pakete angenommen. Ich stand am Anfang ganz hinten, da ging regelmäßig die Tür auf, weil einer reingeklettert kam, während der Fahrt versteht sich.

    In Granada wurden wir dann in den nächsten Bus gesteckt. Der braucht anscheinend nur 30 Minuten nach Managua 🤣 das waren mindestens 3x 30 Minuten.

    Einmal in Managua angekommen, geht’s zum Bus Nummer 4 bzw Interlocales, was etwas kleinere Busse sind. Da wird’s schön kuschelig, da wir unser gesamtes Gepäck aufm Schoß bzw zwischen uns haben 😂 was leider nur daran liegt, dass es so doll regnet, dass sie auf der letzten Fahrt oben richtig schön nass geworden sind. 👍🏼

    Langsam haben wir beide keinen Bock mehr, wir wollen einfach nur ankommen.
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  • León - Stadt der Revolution

    16–19 июн. 2024, Никарагуа ⋅ 🌩️ 27 °C

    Wir sind in León angekommen und ich hab mich gleich wohl gefühlt. Obwohl es nicht die schönste Stadt ist, merkt man doch, dass hier viele Studenten wohnen. Die Stadt fühlt sich irgendwie jung an.

    Mal abgesehen vielleicht vom Regen 😂 das war wohl ein Sturm an der Pazifikküste, Nicaragua hat zum Glück nicht allzu viel davon abbekommen, El Salvador, Mexiko und Guatemala hatten und haben immer noch Überschwemmungen.

    Im Museo de la Revolución erfahren wir mehr über die Geschichte Nicaragua, über Sandino, bis heute ein gefeierter Held, der 1926 eine Guerilla Armee aufbaute, um gegen die amerikanische Besetzung zu kämpfen. Er schaffte es, die Amerikaner aus Nicaragua zu vertreiben (vor allem durch Angriffe in den Bergen), unterschrieb Friedensverträge und wurde bei einem Staatsbankett gemeinsam mit seinen Generälen im Auftrag von Somoza 1934, ein Jahr nach dem Abzug der Amerikaner, von der Nationalgarde ermordet.

    Die Familie Somoza regierte als Diktatoren ab den 1930ern, bis zur Revolution 1978/79. Die Sandinistische Nationale Befreiungsfront (benannt nach Sandino) kämpften seit 1961 gegen den Machtmissbrauch der Somozas. Als diese einen Oppositionellen ermorden ließen, kam es zu Demonstrationen, Boykotten, Streiks und Straßenkämpfen . Weitere Massendemonstrationen und Aufstände wurden jedoch brutal niedergeschlagen. Dies weitete sich zum Bürgerkrieg aus.

    León war die erste Stadt, die die Revolution gewann.

    Am 23. Juli 1959 wurden bei Protesten 4 Stunden von der Nationalgarde erschossen.

    Im April 2018 fanden erneut Proteste gegen die Diktatur Ortegas der Studenten statt, dieses dauerten einige Monate und hunderte Menschen, vor allem Studenten, wurden erschossen.

    Die Geschichte Nicaraguas ist sehr blutig und wird wohl auch zukünftig blutig sein. Der Diktator Ortega ist weiterhin im Amt und inhaftiert und und weist weiterhin Oppositionelle aus dem Land. Sie verlieren damit alle Besitztümer und verlieren die Staatsbürgerschaft. Sie können nie wieder zurück nach Nicaragua.

    Um den Beitrag nicht so schwer enden zu lassen, hab ich eine kleine Hostel Geschichte für euch.

    Ich bin nämlich die erste Nacht wach geworden, weil das Mädel unter mir sehr laut gesagt hat, dass er ja nicht auf ihre Sachen pinkeln soll. Ja, richtig gehört. Wir hatten einen Briten (Überraschung) im Dorm, der so betrunken war, dass er nicht gecheckt hat, das er gerade im Zimmer steht und pinkelt. Sein Kumpel ist auch wach geworden und hat versucht ihn dazu zu bringen aufzuhören. Ging nicht. Er hat seine gesamte Blase entleert 🙈🙈
    Das war das erste Mal, dass ich mich über ein oberes Bett gefreut habe 😅

    Immerhin hat er sich am nächsten Tag beschämt entschuldigt.

    Naja, einmal wäre ja langweilig. Ich bin nach zwei nächsten in ein anderes Zimmer gezogen, weil wir länger bleiben wollten. Diesmal hatte ich ein unteres Bett.

    Wach geworden bin ich, weil ich den Ventilator ins Gesicht bekommen habe. Nichts passiert, nur die Nase tat kurz weh. Allerdings habe ich dann gesehen, dass neben meinem Bett ein Typ steht und auf meine Flip Flops pinkelt 🤦🏼‍♀️

    Hab ihm gesagt er soll sofort damit aufhören. Zum Glück war er anwesend genug auf mich zu hören, hab ihm dann den Weg zur Toilette gesagt, er ist halb kriechend, halb laufend hin.

    Er war übrigens auch Brite. Ich verstehe nicht, wie man auf die Idee kommt in den Dorm zu pinkeln 😤
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  • Vulkan Cerro Negro

    17 июня 2024 г., Никарагуа ⋅ ☁️ 26 °C

    Wenn man in León ist, geht man zum Vulkan Boarding.

    Der Vulkan Cerro Negro ist einer der jüngsten Vulkane. Wir sind ca 45 min mit den Boards nach oben gelaufen, dann wurde kurz erklärt worauf man achten soll und dann ging’s auch schon los. Weil keiner wollte, bin ich als erste gestartet, auf ins Unbekannte, da die Wolken die Sicht vollkommen ruiniert haben 😂

    Es war interessant. Ich hab gar nichts gesehen, weil mir die Steinchen trotz Brille ins Auge geflogen sind. Dann war’s auf einmal sehr schnell 😅😂

    Das beste an dem ganzen war wohl der Partybus 😂 mit uns 8 Leutchen und die vom Boarding. Sicherheit war da echt Nebensache. Aufstehen und tanzen hieß es. Alles klar, zwischendurch gab es noch kurz Marshmallow überm Lagerfeuer und dann ging’s zur Trivia Nacht.

    Eine aus der Gruppe war etwas schwieriger und hat gezeigt, dass backpacking nicht für jeden ist. Ich überlasse es euch zu entscheiden, wer diese Person sein könnte 🤪😂
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  • Granada

    19–23 июн. 2024, Никарагуа ⋅ 🌧 27 °C

    Irgendwann mussten wir uns dann von León losreißen und nach Granada fahren. War ne schön Fahrt, ich glaube, ich hatte noch nie so viele hübsche Ärsche an Gesicht, Schulter und Beinen 😂 und der Typ hat immer mehr Leute reingeholt. Bis irgendwann er selbst draußen an der Tür hing 😅🙈

    Granada ist die schönste Kolonialstadt in Nicaragua. Hier war auf jeden Fall weniger los als in León. Aber es gab viele bunte Häuser und hübsche Kirchen.

    Hier haben wir auch leider unsere Freundin aus León wiedergesehen. Wir haben ihr gesagt in welchem Hostel wir sind und das wir auf die Treehouse Party gehen 😅😅 egaaaaal

    Am Samstag ist Sarah dann abgefahren 🥺🥺 sie verbringt ihre letzten Tage in Panama bevor es zurück nach Köln geht. Auf einmal war ich wieder alleine 😢 das ist immer das blöde daran, wenn man Leute kennenlernt mit denen man sich richtig gut versteht. Irgendwann muss man sich wieder trennen. 💔
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  • Treehouse Party

    21 июня 2024 г., Никарагуа ⋅ ☁️ 28 °C

    Alle in Nicaragua reden alle von der Treehouse Party. Also dachten wir uns, alles klar, schauen wir uns mal an.

    Die Location war der Wahnsinn. Super gefährlich, weil es nur noch und runter geht, Stufen sind Steine 🙈 bisschen dunkel und bisschen nass und zack. Uns ist zum Glück nichts passiert, aber wir haben einige getroffen, die hinge sind.

    Wie sie es geschafft haben, dass sich noch niemand das Genick gebrochen hat ist mir ein Rätsel 😅🙈

    Wir haben unser australischen Pärchen vom volcano Boarding wiedergetroffen 🥰

    Die Musik war leider echt schlecht. Ich bin der Meinung, die gesamte Party wird völlig überbewertet. Klar, ist schon cool auf einem Baumhaus ne Party zu feiern, aber der Eintritt war einfach zu viel (35$) und die Musik scheisse.

    Wir haben allerdings nette Leute getroffen und haben uns anmalen lassen und einen wunderschönen Blick gehabt. Wohl der erste Sonnenuntergang seit Tagen den man sehen konnte 🥰
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  • Laguna de Apoyo

    23–26 июн. 2024, Никарагуа ⋅ ☁️ 31 °C

    Nachdem Sarah mich verlassen hat, hatte ich noch ein paar Tage zum totschlagen. Ich wäre sehr sehr gerne auf die Corn Islands gefahren. Leider dauert der Weg über Land sehr lange, außerdem fährt die Fähre nur 2x die Woche. Die Flüge liegen bei über 300€. Also habe ich mich dazu entschieden zur Laguna de Apoyo zu fahren.

    Die Lagune entstand durch eine Serie von Vulkanausbrüchen, deren letzter vor 23.000 Jahren stattfand. Sie liegt 70 Metern überm Meeresspiegel und ist mit einer Tiefe von knapp 200 Metern der tiefste Punkt Zentralamerikas. (Sagt das Internet 😂)

    War ganz nett hier, der See ist super warm, man konnte sich kostenlose Kayaks leihen und einfach chillen. Leider hatte das Hostel keine Küche und das Essen war sehr teuer.

    Naja, jetzt sitze ich gerade am Busterminal und warte auf den Bus nach El Salvador. Sind nur noch 5 Stunden 😂 und dann 16 Stunden Busfahrt 🙄😅 mal sehen was das wird.
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  • Auf nach El Salvador

    27 июня 2024 г., Гондурас ⋅ ☁️ 28 °C

    Mein Bus nach San Salvador ging um 1:30 morgen, ich war schon um 18:00 am Terminal, da der letzte Bus von der Laguna in Richtung Masaya um 16:00 ging. Einmal Bus gewechselt und schon war ich da. Dann habe ich Ewigkeiten am Terminal gechillt und ein deutsches Mädel aus Popoyo wiedergetroffen 😂

    Die Fahrt sollte ingesamt 16 Stunden dauern. Davon standen wir allerdings schon 4 am ersten Grenzübergang. Dort ist eine Frau auch nicht weitergefahren, leider hab ich nicht genau mitbekommen wieso nicht 😅

    Dann gabs noch Schwierigkeiten irgendeiner Art für 2 Typen, konnte wohl irgendwie geklärt werden. Also ging’s irgendwann endlich weiter, nur um bei der nächsten Polizeistation anzuhalten und einige mussten aussteigen, wurden kontrolliert und sind wieder eingestiegen. Honduras war zum Glück unspektakulär. Von den Unruhen haben wir auf dem Weg nichts mitbekommen.

    Dann waren wir schon an der Grenze zu El Salvador, das war cool. Wir sind im Bus sitzen geblieben, ein Beamter kam und hat die Pässe eingesammelt und wieder gestempelt zurück gebracht. Dann ging’s 100 Meter weiter, wo wir wieder ewig und drei Tage standen. Dort wurden alle, bis auf mich, noch einmal kontrolliert und mussten ihre Rucksäcke öffnen, die dann mit UV-Licht o.ä. Durchleuchtet wurden. Anscheinend sehe ich zu anständig aus 🤣😏

    Mit zwei Stunden Verspätung sind wir dann endlich in San Salvador angekommen. 😮‍💨
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