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Weltreise-4 Füße und 4 Pfoten

Zusammen mit Manuela und Pepe auf Weltreise 😀 Les mer
  • Nachtfahrt - Wo sind die Elche

    10. juni 2023, Sverige ⋅ 🌙 15 °C

    Den ganzen Tag haben wir im Naturreservat verbracht und sind einige Kilometer gewandert. Was wir noch nicht gesehen haben, sind Elche. Überhaupt, im Wald sind wenig Tiere zu sehen. Dafür um so mehr Vögel mit kräftiger Stimme zu hören.

    Aber, es passieren auch seltsame und unvorhersehbare Dinge.

    Abends um 20:00Uhr hat unser Kuschelcamper-Nachbar eine Elchkuh mit Elchkind gesehen. Die Fotos, welcher er uns freudestrahlend vor unsere Augen hält, belegen es.
    Seine Ortsbeschreibung ist schnell abgespeichert und wir beschließen unser Abendessen zu verschieben. Stattdessen geht es gleich los, wieder in das Reservat.

    Nach 15min kommen wir an dem Ort an.

    Schade, wir sind zu spät. Von der Elchkuh und Kind ist nichts mehr zu sehen.

    Nach 15min Wartezeit und intensiver Beobachtung mit dem Fernglas entschließen wir wieder zurückzugehen.

    Da war ja noch was.
    Richtig, wir wollten Abendessen.

    Will man Elche sehen muss man sich in der Morgen- oder Abenddämmerung auf die Lauer legen. So hatten wir es immer wieder im www gelesen.
    Also, gesagt getan! Dann geht es heute etwas später zu Bett. Bzw. gar nicht und erst am nächsten Tag.

    Um 23:00Uhr (Sonnenuntergang war ca. 22:30Uhr) geht es also los. Wir verlassen unseren Stellplatz. Natürlich haben wir uns von unserem Kuschel-Camper noch zuvor verabschiedet. 😂

    Die Nacht ist noch relativ hell und man hat gute Sichtverhältisse.
    Wir sind gespannt, was wir in der Dämmerung alles sehen werden.
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  • Was machen Deutsche in Schweden?

    11. juni 2023, Sverige ⋅ ☀️ 20 °C

    Was machen Deutsche in Schweden?
    Eine Möglichkeit ist es u.a., so wie wir es machen. Mit einem Bimobil durch das Land reisen.

    Aber es gibt noch viele andere.

    Eine weitere Möglichkeit lernen wir heute auf dem nächsten Stellplatz kennen.

    Das deutsche Betreiberpaar leitet seit 1984 diesen Platz. Beide sind mit großer Leidenschaft bei der Sache. Obwohl die Gebäude und Einrichtungen schon in die Jahre gekommen sind, ist alles sehr sauber. Frank und Dorothee nehmen sich sehr viel Zeit für Ihre Gäste und geben viele Infos weiter.

    Selbstverständlich wollen wir auch von den beiden, aus erster Quelle quasi, Infos zu den Elchen erhalten.

    Ein Elchpfad soll sich direkt hinter dem Stellplatzgelände befinden. Um 21:15Uhr sei die beste Zeit. Elche sind pünktlich und gehen immer wieder die gleichen Pfade zur gleichen Zeit.
    Frank war sich sehr sicher mit 21:15Uhr. Dorothee hingegen sagte, dies sei zu früh. Schließlich sei erst um 22:30Uhr Sonnenuntergang. Es würde dauern, bis es so dunkel ist, dass die Elche aus den Wäldern kommen. Sie schlug vor, nach Mitternacht zu gucken. Mit viel Glück könnten wir dann eine Elchkuh mit Kind sehen. Evtl. aber auch erst um 3:00Uhr.

    Okay, ihr ahnt schon was kommt.

    Also, zwischen 21:00 und 22:00Uhr waren keine Elche zu sehen.

    Nach zwei Stunden fachsimpeln über ausbleibende Elche in unserem Bimobil ging es dann von 00:00 bis 01:00Uhr wieder raus. Zunächst zu dem besagten Elchtrampelpfad und anschließend noch eine Runde durch das Dorf.
    Ergebnis: 0 Elche gesehen

    Aber, Frank und Dorothee hatten uns auch eine Karte gezeigt. Auf dieser Karte seine eine Route gekennzeichnet, in der Ihre Gäste Elchsichtungen mit Datum eingetragen hätten.

    Die Route könne man abends mit dem Auto abfahren. Idealerweise sollten wir um 21:15Uhr starten (Hmmm, diese Uhrzeit hatten wir doch schon einmal gehört 🤗). Dann wäre man um 23:00Uhr zurück und würde die anderen schlafenden Gäste nicht stören.
    Okay, den Hinweis hatten wir verstanden.
    Aber Dorothee hatte auch gesagt, es müssen dunkler sein und 22:30Uhr sei noch zu hell.

    Erstaunlich für mich, dass ich auf Nachfragen hören musste, für 2023 seien noch keine Eintragungen erfolgt. Dennoch hätte man an zwei/drei besonders markanten Punkten auf der Route auch schon 2023 Elche gesehen.

    Was macht man jetzt in solch einer Situation? Wir folgten Dorothee und Frank ja nichts unterstellen.

    Man entscheidet nach Baugefühl, basierend auf unterschiedlichen Infos aus unterschiedlichen Quellen ( Dorothee, Frank, Internet, etc.).

    Den zweiten Abend sind wir um 22:30Uhr gestartet.
    Nach Sonnenuntergang ist es hier noch hell. Aber es beginnt so langsam die Dämmerung.

    Die Lichtverhältnisse kann man sich so vorstellen. Es ist durchaus möglich noch ohne Licht mit dem Auto zu fahren.

    Auf der ca. 40km langen Route sich wir sehr langsam gefahren. Durchschnittsgeschwindigkeit ca. 20km/h. Es ging überwiegend durch dicht bewaldetes Gebiet.
    Die ersten 60min ohne Licht.

    Ergebnis: In den Wäldern von Mittel-Schweden sind keine Tiere zu sehen. Ein Hase hat unseren Fahrweg gekreuzt. Das wars!
    Die zweiten 60min, keine Änderungen. Einzig, wir sind mit Licht gefahren.

    Ca. 00:30Uhr sind wir auf unserem Stellplatz angekommen.

    Ach ja, die Frage eingangs lautete:" Was machen Deutsche in Schweden?"
    Eine Antwort könnte auch sein:" Vergeblich nach Elche suchen!" 🙈

    Nur gut das wir die Tageszeit für Wanderungen im angrenzenden Waldgebiet genutzt haben und so durchaus auf unsere Kosten gekommen sind😂.
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  • Sonne - Schnee - Fulufjället

    13. juni 2023, Sverige ⋅ ⛅ 20 °C

    Ab heute geht es wiedermal in einen Nationalpark. Der Fulufjället ist das Ziel.

    Bei herrlichem Sonnenschein sehen wir aus südlicher Richtung kommend schneebedeckte Berge.
    Das wir am Ende unserer heutigen Fahrt den schneebedeckten Bergen ganz nah sein würden, hätten wir nicht erwartet.

    Im Nationalpark angekommen machen wir einen ersten kleinen Spaziergang. Eine Holzhütte, nahe des Eingangs, bietet den Wanderen eine sichere Unterkunft für die Nacht. Den Aufzeichnungen im ausgelegten Logbuch ist zu entnehmen, dass die Holzhütte auch regelmäßig aufgesucht wird. Es ist Brennholz, Anzünder und sogar ein Feuerlöscher vorhanden.
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  • Höchster Wasserfall - Ältester Baum

    14. juni 2023, Sverige ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute steht intensives Wandern im Nationalpark Fulufjället an. Der Park hat eine Fläche von 385 km^2 (=38500 Hektar) und einiges zu bieten. Die Landschaft ist atemberaubend und sehr abwechslungsreich, vereinzelt noch mit Schnee auf den Hängen und das alles bei strahlendem Sonnenschein.

    Vormittags geht es zum höchsten Wasserfall Schwedens. Die Gesamthöhe beträgt 93m. Aus einer Höhe von 70m geht es für die Wassermassen im freien Fall nach unten. Eine faszinierende Geräuschkulisse, die dabei entsteht.

    Der Waserfall hat aber auch im Winter einen besonderen Reiz. Er ist dann bei den Eiskletterern sehr beliebt, die den gefrorenen Wasserfall hochklettern.
    Na gut, wer den besonderen Kick sucht 🤔

    Abends machen wir uns auf den zum ältesten Baum der Welt "Old Tikko".
    Der Baum soll 9550 Jahre alt sein.

    Ja, richtig gelesen, fast 10.000 Jahre.

    Im Internet gibt es dazu einige Informationen.
    Kurz, die Wurzeln sind so alt, der Stamm ist definitiv nicht so alt.
    Mehr Infos dazu z.B. unter
    https://www.travelbook.de/natur/naturwunder/das…

    Leider mussten wir unser Vorhaben abbrechen. Die letzten Meter gingen über eine schwierige Kletterpiste. Dazu hatten wir nicht das richtige Schuhwerk und nicht die notwendige Erfahrungen.

    Stattdessen haben wir eine kleine Schnellballschlacht gemacht. Sehr schöne Alternative und Pepe hatte im Schnee den meisten Spaß.
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  • Nipmännchen - Zauberweg - Rentiere

    14. juni 2023, Sverige ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach einem kleinen morgendlichen Spaziergang geht es an dem Ort Idre und seine bekannten Skigebiete vorbei in das Naturreservat Städjan-Nipfjällets.

    Vorher halten wir an und machen Bekanntschaft mit dem Nipmännchen. Auf einem Schild ist lesen, dass nach einer alten Sage das Nipmännchen ein Naturwesen ist, welches sich der Gegend aufhält. wesen handelt. Meistens ist es gutmütig, aber es kann auch mal schlechte Laune haben. Es mahnt zur Achtsamkeit in der Natur. Das Nipmännchen heißt die Menschen willkommen und wünscht viele schöne Naturerlebnisse.

    Das Nipmännchen hat aber auch Schabernack im Kopf.

    Was das bedeutet, erfährt man, wenn man sich verhält, wie auf einem weiteren Schild beschrieben.

    Der Zauberweg!

    Man fährt den Weg entlang und scheinbar hat die Straße ein nicht unübersehbares Gefälle. Nimmt man auf der Höhe des Schildes, so wie beschrieben, den Gang heraus und löst die Handbremse dann rollt der Wagen langsam aber sicher den Berg herauf. Ja, herauf und nicht herab.

    Eigentlich nicht möglich!

    Die Erkältung ist für viele naheliegend, so etwas kann nur das Nipmännchen verantworten. 🤔

    Lange haben wir nach einem Elch gesucht und wie aus dem Nichts taucht eine Herde Rentiere auf der Straße auf. Die Tiere nehmen es mit Gelassenheit und verlassen sich auf die Geduldsamkeit der Verkehrsteilnehmer. Schöne Tiere, insbesondere, wenn man diesen Tieren so nah sein kann. Bei der Gelegenheit ein paar Daten zu den
    Rentieren:
    Länge: bis ca. 2m
    Höhe: bis zu 1,5 m (Schulterhöhe)
    Geschwindigkeit: bis zu 80 km/h
    Gewicht: bis zu 180 kg
    Durchaus bedruckende Zahlen.
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  • Karge Landschaf-Nipfjället-Rentiere

    15. juni 2023, Sverige ⋅ ☀️ 22 °C

    Karge Landschaften können durchsus sehr abwechslungsreich sein. Das zeigt uns das Naturreservat Städjan-Nipfjället.

    Bereits auf dem Hinweg von Idre aus kommend hatten wir die ersten Rentiere gesehen. Hier im Naturreservat fühlen sich scheinbar die Tiere sehr wohl. Auch Pepe hatte größtes Interesse an den Tieren. Aus dem Fahrerhaus betrachtet und bei Frauchen auf dem Schoß sieht alles natürlich ganz anders aus.

    Das Naturreservat Städjan-Nipfjället bietet viele Möglichkeiten, um die Gegend zu Fuß zu erkunden. Das nutzen wir heute aus. Die Fotos können nur ansatzweise die Schönheit der kargen Landschaft wiedergeben.
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  • Vikbron - Älteste Holzbrücke Schwedens

    17. juni 2023, Sverige ⋅ ☀️ 25 °C

    Weiter auf dem Weg zur Ostküste halten wir heute bei der ältesten Holzbrücke Schwedens an.

    Die Brücke hat den Name Vikbron.
    Obwohl 1888 gebaut, die Brücke hält.
    Auf der einen Uferseite ist ein schöner Stellplatz und wir teilen uns den großzügigen Platz mit zwei weiteren Camper.

    Etwas überrascht hat uns ein Mann, welcher freundlich auf uns zukam und begrüßte, mit der Frage:" Ihr kommt aus Leverkusen?"

    Er war 2002 mit seiner Frau von LEV nach Griechenland ausgewandert und fünf Jahre später nach Schweden. Ein Urlaub in Schweden war der Auslöser. Seit dem lebt er jetzt hier in Schweden. Er sagt, er hätte den Schritt nie bereut.

    Es gefällt ihm hier viel besser. Die Schweden sind freundlicher und gelassener und man hat viel mehr Freiräume. Es sei viel günstiger hier im Schweden zu leben. Monatlich über das Jahr gerechnet nur 400 Euro Nebenkosten *Wasser, Strom, Telefon, Internet. Er habe jetzt ein Haus mit 100qm Wohnfläche gekauft für 15.000 Euro, mit 3000qm Grundstück und angrenzendem Wald, in der Nähe von einem See. Das Haus muss restauriert werden. Die Kosten würden keine 50.000 Euro betragen. Ja, die Lebensmittel seinen teurer, wie in Deutschland, alles andere aber günstig.

    Sehr interessant 🤗
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  • Sundsvall - schönste Stadt u. aus Stein

    19. juni 2023, Sverige ⋅ ☁️ 20 °C

    Die Ostküste ist das nächste Ziel. Heute geht es zuerst nach Sundsvall.

    Sundsvall war mal im 19. Jhd. das weltgrößte Handelszentrum für Holz und wurde damals „Klein-San Francisco“ genannt.

    Am 25. Juni 1888 wurde die hölzerne Innenstadt durch Flammen in acht Stunden komplett zerstört. 9.000 Menschen waren ohne Zuhause. Auslöser war einFunke von einem Dampfschiff.

    1890 entschied man sich die Stadt neu aufzubauen. Anders als zuvor wurde die Stadt jedoch aus Stein neu aufgebaut. Seitdem nutzen die Schweden häufig für Sundsvall den Kosenamen Stenstaden (die Steinstadt).

    Im Sommer sieht man an versch. Orten in der Stadtmitte bunte und sehr untersch. Drachenskulpturen. Hintergrund, die Drachen sollen die Stadt vor einem erneuten Großbrand schützen.

    Zum Übernachten fahren wir Härnosand. Der dortige Campingplatz ist allerdings schon in die Jahre gekommen.

    Man kann nicht immer Glück haben.
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  • Kulturhauptstadt-Skulpturen-Umea

    21. juni 2023, Sverige ⋅ ☁️ 25 °C

    Heute steht Kultur auf dem Programm. Es geht nach Umea. Umea war im Jahr 2014 europäische Kulturhauptstadt.

    Ebenso zählt die Stadt zu den am schnellsten wachsenden Städten in ganz Europa. Zurzeit leben hier ca. 127.000 Menschen. Bis 2050 rechnet man mit über 200.000 Einwohnern.

    Umeå hat den Spitznamen „Stadt der Birken“. 1888 wurde die Stadt durch einen Brand zerstört. Tausende Menschen wurden obdachlos. Danach wurden zahlreiche Birken als natürliche Feuersperre gepflanzt. Das Hartholz besteht nämlich zur Hälfte aus Wasser.

    Der Skulpturenpark im Stadtteil Umedalen liegt in den Gärten einer ehemaligen Nervenheilanstalt. Über Kunst lässt sich bekanntlich streiten. Warum mehrere gestapelte leere Mineralwasserkästen in zwei unterschiedlichen Farben, aus Deutschland, Kunst darstellen, das muss jeder für sich selbst entscheiden.
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  • Ohne Sonnenuntergang-Lagerfeuerromantik

    21. juni 2023, Sverige ⋅ ☀️ 17 °C

    Durch die Neigung der Erdachse zur Sonne werden die Tage auf der Nordhalbkugel derzeit immer länger. Am 21. Juni, also heute, erreicht die Neigung den höchsten Punkt. Zeit zur Sommersonnenwende. Heißt auch gleichzeitig, die Zeit ohne Sonnenuntergang.

    Wir nutzen die Gelegenheit auf unserem Stellplatz, ein kleines Lagerfeuer zu machen. Obwohl es noch sehr hell ist, ein Lagerfeuer löst einfach eine gewisse Romatik aus.
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  • Regen - Letzte Ausfahrt Westberlin

    22. juni 2023, Sverige ⋅ ☁️ 17 °C

    Leider sind die Wetterprognosen für heute gar nicht gut. Am Nachmittag zieht ein Wolkenband über unseren Stellplatz und es regnet. Nur wenige Regenpausen lassen eine Gassirunde zu.

    Also, am besten im Bimobil bleiben 😉.

    Unser Nachbarn - ein etwas älterer Herr mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Hunden - hat mich angesprochen und als Schwede mit deutschen Wurzeln zu erkennen gegeben.

    Er stellt sich vor, als Jörg Lindner.

    Der Name sagt einem zunächst nichts. Ein typisch deutscher Name, eben. Aber seine persönliche Geschichte ist schon bemerkenswert.

    Jörg Lindner ist in der ehemaligen DDR aufgewachsen und spektakulär geflüchtet.
    Am Morgen des 8. Juni 1962 haben 13 junge Ostberliner den Ausflugsdampfer Friedrich Wolf entführt. Es war seinerzeit das größte Fahrgastschiff der Ostberliner Weißen Flotte. Die Fahrt nach Westberlin dauert nur 15 Minuten. Die Ost-Berliner Grenzposten schossen 138 mal, es wurde jedoch niemand verletzt.
    In dem Film "Letzte Ausfahrt Westberlin" ist die spektakuläre Flucht festgehalten.

    Jörg Lindner war der Koch auf der Friedrich Wolf. Er blieb damals in Westberlin und ist später nach Schweden ausgewandert.
    Einige der geflüchteten gingen wieder zurück in den Osten. Mit der Konsequenz, 20 Jahre Gefängnis. Einige hatten Glück und kamen früher aus dem Gefängnis, z.B. wenn sie zu den Gefangenen gehörten, die bei den bekannten Gefangenenaustausch zwischen der BRD und DDR berücksichtigt wurden.
    Oder sie gehörten zu den ca. 34.000 Gefangenen, die zw. 1963 und 1989 von der BRD freigekauft wurden.

    Und wenn man schon im Bimobil bleiben muss, weil das Wetter so schlecht ist, dann ist "Film gucken"🖥 eine Alternative.

    Leider ist der Film "Letzte Ausfahrt Westberlin" im Internet nicht zu finden und aufgrund der großen Datenmenge nicht per E-Mail zu versenden.

    Schade, gerne hätten wir uns den Film angesehen 🤔

    Aber, Herr Lindner und ich haben uns darauf verständigt, wenn er wieder zu Hause ist, dann legt er den Film in meiner Cloud ab.

    Aufgeschoben ist nicht aufgehoben 🫠
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  • First Class Camp - Pepe auf Golfplatz

    23. juni 2023, Sverige ⋅ ☁️ 19 °C

    Leider hört es nicht auf zu regnen, darum entscheiden wir uns, eine andere Strecke weiterzufahren. Wir verlassen die Ostküste und fahren weiter durch das Landesinnere.

    Dadurch ergibt sich die Gelegenheit auf einem First Camp Campingplatz
    zu übernachten. Das hört sich gut an und erweckt Erwartungen. 🫠

    Weil morgen ein besonderer Tag in Schweden ist, offeriert man uns beim Einchecken, dass die Übernachtung nicht 250 Schwedische Kronen (23,13 Euro) kostet sondern 470 Schwedische Kronen (40,26 Euro).
    Nicht schlecht! So verdient man Geld.

    Ja, es ist morgen ein besonderer Tag in Schweden. Das Mittsommerfest wird gefeiert und man feiert bereits am Abend zuvor. Es ist zwar kein gesetzlicher Feiertag, aber dennoch haben die meisten Geschäfte morgen geschlossen.
    Nach Weihnachten ist es das zweitgrößte Fest in Schweden und man feiert mit Verwandten, Freunden und Nachbarn.

    Gut, in der BRD zahlt man z.B. auch für ein Hotelzimmer in Köln oder Düsseldorf den dreifachen Preis, wenn Messe angesagt ist. (Hinweis: In unserer Ferienwohnung hatten wir das ganze Jahr den gleichen Preis, ging auch 🤣).

    Aber zurück zum Campingplatz. Der First Camp Campingplatz hat auch einiges zu bieten. Selbstverständlich ein Restaurant und eine Kongresshalle. Nicht weniger als 476 Stellplätze und fünf Servicehäuser. Es gibt im Servicehaus z.B. eine Küche, mit Herde, Backöfen, Spülmaschinen, einen großem Aufenthaltesraum und natürlich einen Waschraum mit Waschmaschinen und Trocknern. Die Toilettenräume sind sehr großzügig angelegt, mit Waschbecken, beleuchteten Spiegel, großem Waschbecken und können durch eine Vollholztür separat verschlossen werden. Ebenso großzügig sind die Einzelduschen angelegt.
    Man ist geneigt First Camp mit First Class gleichzusetzen.

    Dennoch den besonderen Preis zum Mitsommerfest halte ich für überzogen.

    Der naheliegende Golfplatz ist frei zugänglich für jedermann. So wie viele Grundstücke im Schweden, gibt es auch hier keinen Zaun, welcher das Grundstück abgrenzt.
    Das lassen wir uns nicht entgehen und Pepe darf zum ersten Mal mit seinem Bällchen auf das Grün.
    Zum Putten fehlt ihm noch ein bißchen das Golferverständnis und Feingefühl, aber, wir sind sicher, es hat Pepe Spaß gemacht. 🤣🤣🤣
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  • Elchkacke - Nördlicher Polarkreis

    24. juni 2023, Sverige ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute geht es weiter in Richtung Norden. Die Nacht im First Camp war ruhig. Nur die Regentropfen in der Nacht haben die Stille immer mal wieder durchbrochen.

    Zwischendurch halten wir an einer kleinen Raststätte. Hier ist ein kleines Haus liebevoll eingerichtet. Es gibt einen kleinen Gastraum mit einer kleinen Sitzgelegenheit und mit einem alten Ofen (nicht funktionstüchtig, sondern nur zur Anschauung). Es ist sauber und zweckmäßig. Die Umgebung lädt ein, um einen kleinen Spaziergang zu machen.

    Durch Zufall erkennen wir eine tierrische Hinterlassenschaft, welche wir keinem uns bekannten Tier zuordnen können.
    Dank Internet sind auch solche Fragen schnell beantwortet. Es handelt sich tatsächlich um die Hinterlassenschaft von einem Elch. 🤗

    Mit unserem laienhaften Verständnis ordnen wir die Hinterlassenschaft als "schon älter" ein. Soll heißen, hier länger zu warten erscheint uns nicht als sinnvoll.

    Außerdem konnte Manuela schon einen Elch aus dem Auto von der Autobahn erkennen. Wenn auch nur für eine kurze Zeit. Aber immerhin. 😀

    Bekanntlich kommt das Beste zum Schluss. Für uns heißt das heute der Nördliche Polarkreis.
    Dort, wo heute die Sonne nicht mehr untergeht
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  • Zertifikat - Europas letzte Wildnis

    25. juni 2023, Sverige ⋅ ☁️ 15 °C

    Morgens frühstücken wir am nördlichen Polarkreis im Arctic Circle Cafe. Das Cafe ist gekoppelt mit einem Souvenirladen und hier ist die Versuchung groß. 🙈
    Das Zertifikat lassen wir uns nicht entgehen. So etwas gehört dazu. Zumindest fühlen wir uns verpflichtet.

    Anschließend geht es in den Sarek-Nationalpark. Dieser wird auch als „Europas letzte Wildnis“ bezeichnet. Er gehört zu den unwegsamsten Regionen Lapplands.
    Die Wanderungen sind sehr anspruchsvoll und anstrengend. Also echte Herausforderungen. Leider müssen wir unsere Wanderung nach ca. 1,5km.m abbrechen. Der Wanderweg ist überspült worden durch die Regenfälle der letzten Tage. Knöchelhohe Wasserstellen machen den Weg unpassierbar.
    😡
    Schade, aber die Stromschnellen und kleinen Häuser am Eingang sind eine kleine Wiedergutmachung.

    Außerdem sehenswert die Kirche im Dorf Kvikkjokk. Selbstverständlich wurde auch hier Holz als Baumaterial verwendet. Die Kirche war mit einem Holzbrett verriegelt, auf dem "Open" stand. Also Holzriegel entnehmen und schon können wir in die Kirche eintreten. Gegenüber den meisten Kirchen in West-Europa sind die Kirchen in Skandinavien eher spartanisch ausgestattet. Kein prunkvoller Altar und keine Statuen und auch keine übergroßen Gemälde.
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  • Lappland Rentiere - Wasserkraftwerk

    25. juni 2023, Sverige ⋅ ☀️ 18 °C

    Die Rentiere in Schwedisch Lappland tauchen immer mal wieder, wie aus dem Nichts, auf. Auf der Weiterfahrt in Richtung Norden sehen wir mehrfach Rentiere am Straßenrand oder auch in unmittelbarer Nähe von der Straße.
    Die Tiere nehmen es gelassen, wenn mal wieder ein Fzg. ihre Route kreuzt. Oder Touristen anhalten und Fotos machen.

    Pepe nimmt es auch gelassen, wenn er in der ersten Reihe sitzt, bzw. mit seinen Vorderpfoten sich auf dem Armaturenbrett abstützt. 🤣

    Ein Rentier fiel heute besonders auf. Es schien sehr neugierig zu sein, auf unser Bimobil. Es ging nach anfänglichem Zögern direkt auf unser Bimobil zu und musste erst einmal ganz nah seine Nase an unseren Stoßfänger halten. Nach einer kurzen Geruchsprobe erschien unser Bimobil an Interesse verloren zu haben das Rentier ließ uns achtlos links liegen und ging zügig weiter.

    Am Abend finden wir in der Nähe von dem über 100 Jahre alten Wasserkraftwerk in Porjus eine geeignete Stelle zum Übernachten.

    Hier in schwedisch Lappland findet man zahlreiche der insgesamt 2000 schwedischen Wasserkraftwerke.

    Immer liefert das Wasserkraftwerk eine durchschnittliche Jahresleistung von über 1200 Millionen kWh Strom.
    Das reicht für 400.000 Haushalte, wenn unterstellt, dass diese durchschnittlich 3000 kWh pro Jahr verbrauchen

    Hier am Fluß des Stora Luleälven bleiben wir an einer Feuerstelle über Nacht. Es ist schön hier und insbesondere sehr ruhig.
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  • Bergbau -Tierarztbesuch-Sauna -Kiruna

    26. juni 2023, Sverige ⋅ ⛅ 18 °C

    Die nördlichste Stadt in Schweden, Kiruna, steuern wir heute an. Die Stadt ist nicht schön und durch seine Vergangenheit als Berbaustadt gekennzeichnet. Der Erzabbau hat dazu geführt, dass einige Stadteile unsicher geworden sind und eine Umsiedlung notwendig ist.
    Im Januar 2007 wurde entschieden die Stadt innerhalb der nächsten Jahrzehnte um vier Kilometer zu versetzen. Bis 2033 soll die Umsiedlung abgeschlossen sein.

    Hier in Kiruna scheint von Juni bis Juli 50 Tage ununterbrochen die Mitternachtssonne. Daran haben wir uns inzwischen gewöhnt. 😄

    Außerdem finden wir hier in Kiruna einen Tierarzt, der uns die notwendige medizinische Versorgung im Tierpass von Pepe bestätigt, um keine Schwierigkeiten bei der Einreise in Finnland und Norwegen zu bekommen.

    Pepe hat alles tapfer über sich ergehen lassen. Mit einigen Leckeren zwischendurch ist das überhaupt kein Problem 🤗

    Bei Abendtemperaturen von 17°C hat man eigentlich keine Lust auf Sauna. Unser Campingplatz bietet die Möglichkeit. Der Wind fühlt sich kalt an und für zwei Saunadurchgänge reicht die Zeit.

    Also, rein und schwitzen.
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  • Welcome Finnland-es fließt Blut

    27. juni 2023, Sverige ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute geht es über die Grenze nach Finnland. Das Nordkap rückt immer näher.

    Yippie 😀

    Leider gibt es hier gerade viele, sehr viele, Mücken. Die Kriebelmücke ist besonders nervig und es fließt viel Blut. Anders als Stechmücken reißt diese Gatting kleine Wunde in die Haut und saugt das Blut aus den verletzten Kapillaren auf.
    Lecker 😋
    Weitere Details erspare ich mir.

    Pepe hat es ganz besonders stark getroffen. Sein ganzer Bauch ist übersät mit kleinen Wunden.

    Ca. 50 Mücken hatten es in unser Bimobil geschafft. Um das Gefahrenpotential zu beseitigen mussten wir die Kriebelmücken zwischen unseren Fingern zerquetschen. Nicht schön, insbesondere da jetzt mal das frisch aufgesaugt Blut dann rausspritze.
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  • Welcome Norwegen - Teures Parken 😡

    28. juni 2023, Norge ⋅ ☁️ 19 °C

    Der Angriff der Kriebelmücken in der letzten Nacht hat uns dazu veranlasst, schnell Finnland zu verlassen.

    Norwegen ist nicht weit entfernt und das Nordkap ist unser Ziel.

    Also geht es morgens, ohne Frühstück, nach einer kleinen Gassirunde weiter in Richtung Norden.

    Es dauert nicht lange und wir überqueren die Grenze nach Norwegen. Dank Schengenabkommen ist das Passieren der Binnengrenzen recht unspektakulär. Man fährt an der Grenze einfach weiter und niemanden interessiert es.

    Die ersten Kilometer in Norwegen führen uns vorbei an einem schönen Wasserfall und durch eine tiefe Schlucht.

    Den nächsten Halt haben wir in der Stadt Alta, ca 240km vom Nordkap entfernt, geplant. Zunächst heißt es dort für Pepe einen besseren Insektenschutz aufzutreiben. Im ersten Geschäft für Tierbedarf werden wir fündig. YES, we can! 😉

    Zuvor durfte ich noch einem verzweifelten Recklinghauser-Womo-Reisenden zeigen, wie er seine neue Micro SD-Karte in seine Kamera einlegen muss, um wieder schöne Filme aufnehmen zu können. Er war sehr glücklich als alles wieder wie gewohnt funktionierte und er hat sich mehrmals bedankt.
    Tue jeden Tag eine gute Tat! 😉

    Dann stand die Besichtigung der Nordlichtkathedrale Alta Kirche an. Ein sehr schönes und futuristisch anmutendes Bauwerk. Sowohl von außen als auch innen sehr anschaulich. Sehr spartanisch im Inneren, aber eine klare und deutliche Sprache durch das Design und Interieur.

    Als wir zurückkommen von der Besichtigung hängt ein gelber Zettel an unserem Scheibenwischer. Wir ahnen nichts Gutes.
    Unsere Befürchtungen sind eingetreten.
    Ein Knöllchen wegen "Parken ohne Parkticket". Mit ca. 56 Euro war das ein "Teures Parken" 🙈

    Auf dem Campingplatz in Alta (2564 km von Hamburg entfernt) haben wir heute keine Mücken, Bremsen oder andere nervige Insekten. Es ist schön, die angenehmen Temperaturen von 25°C draußen zu genießen ohne sich mit Insektenschutz einsprühen zu müssen.

    Ähnliches haben sich auch die Tiroler mit ihren vier alten Porsche-Traktoren gedacht. Diese Österreicher sind seit Anfang Juni unterwegs.
    Ziel ist das Nordkap.
    Nur weil es Porsche-Traktoren sind dauert es aber auch seine Zeit 🤣🤣🤣
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  • YES - Nordkap - Ziel erreicht

    29. juni 2023, Norge ⋅ ⛅ 9 °C

    Die letzten 240km von Alta bis zum Nordkap haben uns noch einmal die Schönheit von Norwegen vor Augen geführt.

    Vorbei an vielen Fjorden, zahlreichen Flüssen und Seen mit kristallklarem Wasser, vielen grünen Wiesen und Berghängen und die teilweise unendlichen Weiten. Die Häuser, welche in großem Abstand voneinander ohne Grundstücksbegrenzung in unterschiedlichen Farben angestrichen sind ergeben ein schönes buntes und gleichzeitig harmonisches Bild. Es wirkt alles stimmig und lässt eine gute Atmosphäre aufkommen.

    Ein Deutschter hat sich in der Gegend ein kleines Geschäft aufgebaut und verkauft Modeschmuck. Seit 60 Jahren lebt er in Norwegen und man hatte das Gefühl, er hat es nicht bereut. Dass ich gleich zweimal meine Kreditkarte zum Bezahlen vorlegt habe, hat ihn besonders gefreut. 🙈

    Der große Augenblick naht.
    Nach den letzten 10km durch dichtem Nebel (Sichtweite unter 20m) erreichen wir um 21:00Uhr das Nordkap.

    Es ist kalt, 8°C, windig und neblig.

    Aber, wir haben ja Zeit und das Wetter ändert sich hier sehr schnell 😀
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  • Über 200m unter dem Meeresspiegel

    1. juli 2023, Norge ⋅ ☀️ 11 °C

    Das Nordkap ist Vergangenheit.
    Um 15:00Uhr brechen wir auf und verlassen das Nordkap.

    Bereits auf dem Hinweg mussten wir durch den Nordkap-Tunnel. Ein paar Zahlen gefällig:
    -Länge 6875 Meter
    -damit der drittlängste Unterwassertunnel Europas
    -Bauzeit 5 Jahre
    -am 15. Juni 1999 eröffnet
    -die größte Steigung beträgt 10%.
    -an der tiefsten Stelle 212 Meter unter dem Meeresspiegel

    Über 200m unter dem Meeresspiegel, dass kann schon erdrückende Gefühle auslösen 😉

    Da uns auf dem Hinweg der Nebel die Weitsicht genommen hat, freuen uns diesmal über strahlenden Sonnenschein.
    Die Natur ist faszinierend. Die Luft ist rein und man riecht den Sauerstoffgehalt.

    Unterwegs halten wir bei einem Sami-Pärchen an. Die Samen ( alte, frühere Bezeichnung lautet Lappen ) sind ein indigenes Volk im Norden. Das Sami-Pärchen versucht mit selbstgemachten Souveniers in Ihrem kleinen Laden und den beiden Zelten und Ihren Rentieren die Samentraditionen den Touristen näher zu bringen und finanzielle Einnahmen zu generieren.
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  • Wasserfall - E6 in Richtung Lofoten

    2. juli 2023, Norge ⋅ ☁️ 6 °C

    90km vor Alta haben wir an der E6, auf einem Rastplatz übernachtet. Die E6 werden wir noch einige Kilometer weiterfahren.

    Durch Zufall entdeckt Manuela einen Wasserfall, mit einem schönen Wanderweg.
    Wobei es eine Vielzahl von Wasserfällen und -läufen gibt, die Ihren Weg den umliegenden Bergen hinab über viele Jahre hinweg gefunden haben.
    Der Wasserfall Gorsa/Vuoksajokka gefällt uns, da dieser fernab von der Hauptstraße E6 liegt und man über einen schönen Wanderweg sehr dicht an den Wasserfall kommt. Teilweise stehen hier die Bäume und Pflanzen so dicht, dass nur schwer der Weg auf den ersten Blick zu erkennen ist. Man ist geneigt das Aussehen des Waldes mit einem Urwald zu vergleichen.

    Einfach schön. Klare, saubere Luft und im Hintergrund das Getöse der Wassermassen.

    Ca. 100 Kilometer nach dem Wasserfall haben wir nochmals die Gelegenheit einen Sami-Souvenirladen zu besuchen. Dieser ist deutlich größer als alle anderen zuvor gesehenen. Dennoch können wir allen Angeboten widerstehen und belassen es bei ein paar Fotos zur Erinnerung.

    Der Platz von dem Sami- Souveränität bietet genügend Platz für eine Übernachtung in unserem Bimobil und wir nutzen die Gelegenheit.
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  • Eindeutig - Gelb auf Schwarz - in Kg

    3. juli 2023, Norge ⋅ ☀️ 14 °C

    Heute hatten wir die Gelegenheit, beiläufig, unser Bimobil samt Inhalt zu wiegen.
    Solche Gelegenheiten lassen wir uns nicht entgehen und wollen Klarheit.

    Eine Fahrzeugwaage, welche i.d.R. von der Polizei verwendet Ihr, steht auch außerhalb der Dienstzeiten der Polizisten, interessierten Fahrzeugführern zur Verfügung.

    Solche Angebote sprechen sich schnell in den sozialen Medien rum.
    Das Angebot können wir uns nicht entgehen lassen. Also gesagt getan.

    Wir wollen es wissen. Mit unserem Bimobil, gerade vollgetankt und 50% gefüllten Wassertank geht es auf die Waage.

    Eindeutig, in gelber Schrift auf schwarzen Hintergrund, steht dort unser Gewicht in kg.

    Es sind in Summe 5360 kg. Verteilt mit 3640 kg auf die Hinterachse und 1680 kg auf die Vorderachse und zusätzlich 40kg Vorgewicht ( wo auch immer diese 40kg herkommen).

    Damit liegen wir eindeutig unter unserem zulässigen Gesamtgewicht von 5500 kg.

    Yippie, unsere Fahrt in Richtung Lofoten kann also gewichtstechnisch unverändert weitergehen.🤗

    Und eines ist jetzt auch ganz klar.
    Als wir am 14.09.2022 gestartet sind hatten wir definitiv über 5500 kg. 😱

    Gut, dass wir damals nicht auf die Waage mussten 😉
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