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Burks Welterbestätten

Meine Follower müssen jetzt sehr stark sein. Das ist hier ja eigentlich nur ein technisches Profil für einen Statistikfan wie mich. Neben dem reinen Tracking in MTP möchte ich aber meine besuchten WHS auch noch gerne personalisieren. Leia mais
  • 157 - Galapagosinseln

    23 de julho de 2016, Equador ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach der Reise mit dem Zug durch Ecuador landen wir einige Tage später auf der Flughafeninsel Baltra. Betritt man die Galapagos-Inseln, wird man als Tourist erstmal pro Nase 100 Dollar Nationalparkgebühren los. Man selbst und das Gepäck wird desinfiziert, was Essbares darf man auch nicht im Gepäck haben. Die letzten Reste des gebrannten Mais vom Festland haben wir also noch heimlich im Flieger entsorgt.
    Baltra ist Militärstützpunkt, weshalb man sich als Tourist hier auch nicht frei bewegen kann, und ein trostloses verbranntes Stück Erde. Immerhin gibt es am Flughafen eine Raucherecke... :-)
    Mit dem Bus werden wir bis zum Schiffsanleger gekarrt, unser Koffer ist im anderen Bus, und dann folgt erstmalig das Abenteuer Panga-Riding :-)

    So, und wie will man eine Woche Galapagosinseln in einen Footprint packen? Ein hoffnungsloses Unterfangen....

    Unser Katamaran, die Ocean Spray, wartet schon auf uns. Die Ocean Spray beherbergt insgesamt 16 Passagiere, genau die Anzahl, die pro Naturführer vorgesehen ist. Ohne Guide darf man die Schutzgebiete der Galapagos-Inseln nicht betreten.
    Wir beziehen unsere Kajüte, inspizieren unseren Balkon, und dann gibts auch schon ein erstes feines Mittagessen an Bord.
    Und dann ists auch schon wieder vorbei mit der Komfortzone. Die Ocean Spray verlässt den Hafen von Baltra mit dem Ziel Sombrero Chino, der Katamaran fährt aus dem Schutz der Inseln hinaus in den Pazifik, der Wind bläst, und der Hase will sterben...
    Bizarre Inselchen ziehen an uns vorbei, Fregattvögel begleiten die Ocean Spray und der Hase schaffts nicht mal bis zum Koffer, um die Pillen gegen Seekrankheit auszupacken.
    Und dann heißt es: Antreten zum Schnorcheln in 20 min. What? Ich bin mein Lebtag noch nicht geschnorchelt und grade mit Sterben beschäftigt, da fange ich ganz sicher nicht damit an. Na gut, wer nicht schnorcheln will oder kann, kann schwimmen gehen, heißt es dann. Und der Ritter meint, sein Hase könnte doch das Sterben auf später verschieben und wir könnten doch erstmal ein bißchen schwimmen gehen...

    Na gut, also später sterben. Und so setzt uns das Beiboot hier ab: an einem menschenleeren Strand, nur von See erreichbar, der aber schon komplett voll ist mit Seelöwen.Die Seelöwen interessieren sich nicht die Bohne für uns, liegen da rum, säugen ihre Jungen und kennen keine Scheu. Und wir ausgesetzt in dieser bizarren Welt, sitzen, staunen und vergessen glatt, das wir eigentlich baden wollten. Zum Schwimmen ist der Strand auch nicht wirklich geeignet, dafür sind die Strömungen viel zu stark.

    Von den folgenden Tagen eine weitere Bildauswahl, von freillebenden Riesenschildkrötem bis zur Mär, daß Pinguine nur auf der Südhalbkugel leben - nein, es gibt sie auch ein paar wenige Kilometer nördlich des Äquators...
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  • 158 - Herculaneum

    4 de outubro de 2016, Itália ⋅ ☁️ 22 °C

    Im Oktober 2016 zieht es uns zu dritt mit dem Auto weit in den Süden. Nach dem Besuch des Versuvs, finden sich mitten im modernen Ercolano, nur ein paar hundert Meter von unserem Hotel entfernt, die Ausgrabungen des antiken Herculaneum.

    Auf relativ kleinem Raum liegt eine ganze Stadt. Einst am Meer gelegen, war Herculaneum längst nicht so groß und bedeutetend wie Pompeji. Die Menschen hier lebten wohl hauptsächlich vom Fischfang.

    Der Ausbruch des Vesuv begann gegen 13 Uhr, der erste pyroklastische Strom traf Herkulaneum ca. 12 h später. Die meisten Bewohner des Ortes hatten sich in Sicherheit gebracht, die restlichen hatten sich in den Bootshäusern versteckt, wo heute noch die Skelette liegen, und keine Chance. Erst der 2. und 3. pyroklastische Strom begrub die Stadt dann vollständig.

    Man kann davon ausgehen, dass noch einiges des alten Herculaneums unausgegraben unter dem modernen Ercolano liegt. Und es fühlt sich auch ein bißchen komisch an, in so unmittelbarer Nachbarschaft zu diesem immer noch aktiven Vulkan zu sein.

    3 Stunden später stehen wir wieder am Ausgang und werfen noch einen letzten Blick auf Herculaneum im Abendlicht.
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  • 158a - Pompeji

    5 de outubro de 2016, Itália ⋅ 🌙 16 °C

    Der nächste Tag beginnt früh in Ercolano, klar, wir sind ja auch im Urlaub.
    Heute steht Pompeji auf dem Tagesprogramm. Aber nicht mit dem Auto, sondern mit dem Zug. Und so bringt uns kurz nach 8 ein Taxi zum Bahnhof von Ercolano.

    Der Circumvesuviana fährt eher nach süditalienischer Zeit, so daß wir tatsächlich erst um 5 vor 9 vorm Haupteingang stehen. Glück gehabt, dass die Ausgrabungsstätte nicht wie auf der Homepage angekündigt schon um halb neun aufmacht, sondern erst um 9 Uhr. Somit haben wir das Glück ganz vorne zu stehen und als einer der ersten des Tages die antike Stadt zu betreten.

    Und so haben wir tatsächlich ein paar äußerst kostbare Minuten das Forum fast für uns alleine...

    Am Forum gibt es auch die offenen Lagerräume mit Fundstücken. Hier sind auch einige der berühmten Gipsausgüsse der Einwohner Pompejis zu finden. Ein verstörender Gedanke, wie die Einwohner Pompejis mitten in der Bewegung erstarrt sind, wie schon die Bewohner Herculaneums, durch einen pyroklastischen Strom ums Leben kamen.

    Auch das Haus des Fauns, benannt nach der Bronzestatue im Hof, haben wir noch ganz für uns alleine. Der tanzende Faun ist eine Kopie, das Original steht in Neapel im Museum.
    Ebenfalls berühmt ist das Bodenmosaik der Schlacht Alexanders des Großen, das einzige existierende Bildnis von Alexander, welches sich wirklich in jedem Lehrbuch findet.

    Besonders beeindruckend ist auch die Venus in der Muschel im Casa della Venere in Conchiglia. Ein Bild, an dem wir uns kaum satt sehen können.
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  • 158b - Villa dei Misteri

    5 de outubro de 2016, Itália ⋅ 🌙 19 °C

    Das UNESCO-Welterbe "Archäologische Zone von Pompeiji, Herculaneum und Torre Annunziatia" besteht aus 7 Einzelstätten. Die großartige Villa dei Misteri verdient noch eine eigene Erwähnung hier.

    Quer durch die antike Stadt, vorbei am antiken Friedhof der Porta Ercolano, geht es hinaus zur Villa dei Misteri.
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  • 159 - Centro Storico di Napoli

    6 de outubro de 2016, Itália ⋅ 🌧 20 °C

    Am nächsten Morgen gehts gleich weiter. Erstmal wieder zum Bahnhof und dann mit dem Zug auf nach Neapel. Vom Bahnhof in Neapel aus geht es dann zu Fuß durch die Porta Nolana in die Altstadt.
    Keine Frage, Neapel polarisiert! Es ist laut, es ist dreckig, aber irgendwie ist es auch ausgesprochen charmant und faszinierend. Also Neapel muss man mal gesehen haben.

    Erste Station: Pio Monte della Misericordia!
    Die kleine Kirche beherbergt seit 1606 ein Altarbild Caravaggios. Die sieben Werke der Barmherzigkeit stammen aus der neapolitanischen Zeit Caravaggio und fesseln unwillkürlich.

    Nach der Kathedrale mit dem flüssigen Blut gehen wir in den Untergrund: Unterhalb der Kirche San Lorenzo maggiore, Franziskanerkirche und ehemaliges Kloster, liegt eine sehr gut erhaltene ehemalige römische Ladenzeile. Ein ganz besonderes Einkaufserlebnis. Tatsächlich soll halb Neapel auf diese Art "unterkellert" sein.

    Auf der Piazza San Domenico Maggiore gibt's eine exquisite echt neapolitanische Pizza Margherita zum Mittagessen. Wer hats erfunden?

    Frisch gestärkt geht es in das archäologische Museum von Neapel. Während in Pompeji oft nur die Kopien stehen, sind hier die Originale. So findet sich zum Beispiel hier das berühmte Mosaik von der Schlacht von Issos mit Alexander dem Großen aus dem Haus des Fauns. Auch der Faun selbst findet sich hier, wobei mir persönlich hat seine Kopie an seinem für ihn bestimmten Standort fast besser gefallen. Auch einige der Fresken, die man sonst nur aus den Geschichtslehrbüchern kennt, können wir hier bewundern.

    Insgesamt aber sind wir von der Sammlung ein wenig entäuscht. Die Mosaikensammlung ist exquisit aber recht klein, die Freskensammlung ebenso. Wenn wir daran denken, was wir in Tunis im Bardo-Museum an Mosaiken gesehen haben...
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  • 160 - Paestum

    7 de outubro de 2016, Itália ⋅ 🌧 17 °C

    Ein Reisetag mit Besichtigungsprogramm: obwohl für heute Regen angesagt war, erreichen wir trockenen Fußes Paestum. 600 v. Chr. wurde die griechische Stadt unter dem Namen Poseidonia gegründet. Drei gut erhaltene dorische Tempel, geweiht Hera, Athene und Poseidon, zeugen noch von dieser Epoche. Zum Ende haben wir Glück und es kommt tatsächlich noch mal die Sonne raus.

    Auch das zugehörige Museum ist sehr sehenswert. Es zeigt eine bedeutende Sammlung griechischer Altertümer aus Unteritalien, in der Hauptsache Grabfunde aus griechischen und lukanischen Nekropolen. Neben den üblichen griechischen Tontöpfen und einigen Waffen finden sich ausgesprochen gut erhaltene Malereien auf und in Sarkophagen, wie zum Beispiel der berühmte Taucher, der den Übergang vom Leben in das Reich der Toten als Sprung ins Wasser darstellt.

    Das Welterbe trägt den griffigen Namen "Nationalpark Cilento und Vallo di Diano mit den Archäologischen Stätten von Paestum und Velia und der Kartause von Padula". Paestum ist nur eine von vielen Stätten dieses Weltkulturerbes.
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  • 161 - Amalfiküste

    7 de outubro de 2016, Itália ⋅ 🌧 18 °C

    Auf dem Weg von Paestum zu unserem Quartier für die nächsten Tage in Sorrent nehmen wir natürlich die Amalfitana. Gefällt sie uns anfangs noch gut, wird sie immer mehr zu einem Horror. Freitagnachmittag ist definitiv eine ganz miese Zeit dafür.

    Ungleich besser gefällt sie uns am nächsten Tag, als wir sie gemütlich per Boot aus mit ausgiebigem Stopp in Amalfi genießen.
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  • 162 - Villa Adriana

    13 de outubro de 2016, Itália ⋅ 🌧 14 °C

    Die Rückreise führt uns nach Tivoli zu einem Jugendtraum von mir, der Hadriansvilla bei Tivoli.

    Erbaut von 118 bis 134 n. Christus als Sommerresidenz von Kaiser Hadrian, ist die Hadriansvilla eher Palaststadt als Villa. Staunend bummeln wir durch die Ruinen der Anlage. Besonders der Canopus verzaubert uns. Im Gegensatz zum überfüllten Pompeji, Capri und Sorrent sind hier tatsächlich nur noch ein paar ganz wenige Kulturtouristen unterwegs.Leia mais

  • 163 - Thang Long

    7 de janeiro de 2017, Vietnã ⋅ ☁️ 26 °C

    Im Schneegestöber losgeflogen, landen wir um 6 Uhr morgens Ortszeit in Hanoi. Für unsere innere Uhr ist jetzt grad Mitternacht. Die Einreise läuft völlig problemlos und irgendwann kommen dann auch tatsächlich unsere Koffer vom Band.
    Und irgendwann taucht dann auch unser Reiseleiter auf und es kann losgehen in Vietnam...
    Nach etlichen Pagoden und Tempeln verbringen wir den Vormittag des zweiten Tages im politischen Zentrum Vietnams, dem Bereich der als Zitadelle Thang Long bezeichnet wird, im und ums Mausoleum von Ho Chi Minh. Onkel Ho, der eigentlich nach seinem Tod verbrannt und seine Asche über das Land verteilt wissen wollte, erwartet hier seit 1975 einbalsamiert und konserviert die tägliche Aufwartung.
    Im Mausoleum selbst ist Fotografierverbot, die uniformierten Jungs drumherum sind aber auch fotogen.

    Die berühmte Einsäulenpagode, in einem der Kriege leider zerstört und danach nicht auf einem Baum, sondern mit einer Betonsäule wieder aufgebaut, wirkt auf uns eher bedrückend, aber die Vietnamesen verehren sie inbrünstig.

    Besser gefällt uns das Areal mit Präsidentenpalast und Ho Chi Minhs tatsächlich vergleichsweise bescheidenem Wohnhaus mit Freiluftkonferenzbereich
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  • 164 - Trang An

    8 de janeiro de 2017, Vietnã ⋅ ☁️ 28 °C

    Nach einem ausgiebigen Frühstück verlassen wir Hanoi und fahren Richtung Küste, hinein in die Landschaft des Deltas des roten Flusses. Die sogenannte trockene Halongbucht, die so heißt, weil sie nicht im Meer liegt, aber landschaftlich wie die Halongbucht aus einer wildromantischen Karstlandschaft aus Felsen und Grotten besteht.
    2 Stunden werden wir durch die Landschaft und insgesamt 9 Grotten gerudert. Gut, eigentlich hätte die Tour 2 1/2 Stunden dauern sollen, aber unser Bootsmann rudert einfach ein bisschen schneller. Und hustet dabei, dass wir uns ernsthaft fragen, ob das eine offene TB ist, oder nur ganz normaler Raucherhusten, denn soviel Zeit muss sein für die Wasserpfeife zwischendurch...
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  • 165 - Halong-Bucht

    9 de janeiro de 2017, Vietnã ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach Einstieg auf die Dschunke geht es auch schon los. Drei Gästekabinen hat unsere Dschunke, mit einem Pärchen auf Hochzeitsreise "müssen" wir uns das Schiff teilen. Das Auslaufen aus dem Hafen und das Eintauchen in die mystische Landschaft der Halongbucht genießen wir von unserem privaten Balkon, ein Traum!
    Vom ersten Moment an werden wir verwöhnt.
    Erster Stopp des Bootes am Nachmittag ist die Dark and Bright Cave, wo wir wieder auf ein Ruderboot umsteigen. Auf das Bad im Südchinesischen Meer verzichten wir allerdings.

    Zweiter Stopp ist eine Perlenzuchtfarm. Hier bekommt man mal einen Eindruck, wie die Austern mit Perlen "geimpft" werden, dass unterschiedliche Austern auch unterschiedliche Perlen produzieren, und wie lange es dauert bis zur Ernte.
    Und natürlich kann man hier auch Perlenschmuck kaufen. Wie gut, dass die Kreditkarte auf diesen Ausflug nicht mitgekommen ist... :-)

    Mitten in der Halongbucht ankert unsere Dschunke dann über Nacht. Ein Happy-Hour-Cocktail auf dem Balkon, ein feines Abendessen und diese ganze mystische Landschaft: das ist schon was ganz besonderes.
    Im Vorfeld haben wir ja einiges gelesen, über den Tourismus in der Halongbucht, und das hier aus Umweltschutz- und Sicherheitsgründen über Einschränkungen diskutiert wird. Die eigentlichen Umweltsünden aber sehen wir in dieser Nacht in Form von riesigen Fischereiverbänden, die mit Licht fischen und viel Lärm machen...

    Der nächste Morgen inmitten der Bucht beginnt mit Taichi vor traumhafter Kulisse, gefolgt von einem Frühstück.
    Natürlich sind wir nicht die einzige Dschunke, die hier übernachtet, und so haben wir an diesem Morgen das zweifelhafte Vergnügen, eine andere Dschunke abbrennen zu sehen. Den 14 Übernachtungsgästen soll nichts passiert sein, aber die Vorstellung, dass alles Gepäck und vor allem die Pässe im Safe in Flammen aufgegangen sind, erschüttert uns sehr.

    Und der Vormittagsausflug in die Surprise-Grotte, wo wir auch nur die Kamera mit dabei haben, und all unsere Habe auf der Dschunke liegt, macht uns ein bisschen nervös.
    Dabei ist die Grotte wirklich sehenswert, ein bisschen voll vielleicht, weil alle Touristen, die hier übernachtet haben, diesen Ausflug heute morgen noch machen. Die Grotte besteht aus drei Kammern, eine größer und imposanter als die andere, und bietet tolle Ein- und Ausblicke.
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  • 166 - Preah Vihear

    11 de janeiro de 2017, Camboja ⋅ ☁️ 25 °C

    Unsere erste Reise nach Südostasien 2012 war eine recht spontane Idee. Was, Angkor ist Dein großer Traum? Dann laß es uns direkt einbauen!

    Das war so großartig, und wir hatten nur 1 1 /2 Tage zur Verfügung. Daher war klar, wir müssen nochmal nach Kambodscha und tiefer in die Khmer-Kultur eintauchen. Die Kreuzfahrt auf dem unteren Mekong ließ sich nicht nur perfekt mit dem Norden Vietnams verbinden, sondern auch mit viel, viel mehr Khmer-Tempel!

    Gesagt, getan, unser erstes Ziel in Kambodscha ist der Tempel Preah Vihear, unmittelbar an der thailändischen Grenze gelegen. Gebaut ab dem 9. Jhd. hat dieser Tempel eine ganz besondere, nämlich langgezogene Anlage am Berg und eine von Löwen und Nagas bewachte Freitreppe. Ungewöhnlich an diesem Tempel ist zum einen die Nord-Süd-Ausrichtung, die einen natürlichen Tempelberg erzeugt, zum anderen die Tatsache, daß über Jahrhunderte hinweg von vielen Königen an ihm gebaut wurde, was die besondere Bedeutung des Preah Vihear für die Khmer bezeugt. Seit der Unabhängigkeit Kambodschas flammt immer wieder ein Konflikt mit Thailand um den Besitz des Tempels auf, man findet auch einige Einschußlöcher aus jüngster Zeit...
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  • 167 - Koh Ker

    11 de janeiro de 2017, Camboja ⋅ ☁️ 32 °C

    Leider hatten wir bei unserem Zweitbesuch in Kambodscha Pech mit dem Reiseführer, 2012 hatten wir den besten überhaupt, diesmal das komplette Gegenteil, obwohl wir für unseren damaligen angefragt hatten, das aber vergessen wurde. Um die Besichtigung von Koh Ker durchzusetzen, die zwar in unserem Programm stand, aber nur als optional, mussten wir feilschen wie auf dem Basar.
    Koh Ker ist eine alte Hauptstadt des Khmer-Reiches, lange vor Angkor, im Zeitraum 928-944 und ebenfalls ein riesiges, heute zum Teil noch vermintes Areal. Wir besichtigen nur einen kleinen Teil, den Prasat Thom mit dem dominierenden Prang, einen Stufentempel, dem Staatstempel Jayavarmans IV., den wir natürlich auch erklimmen müssen. Von oben sieht man allerdings nur Urwald, also viel viel grün.
    Auch wenn wir heute ziemlich lange Auto gefahren sind, mit den zwei alten Tempeln hat sich der Tagesausflug und das Feilschen vorher auf jeden Fall gelohnt.
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  • 113a - Angkor: Rolous-Gruppe

    12 de janeiro de 2017, Camboja ⋅ 🌙 28 °C

    Mit Angkor an sich sind wir noch lange nicht fertig, also beginnen wir den nächsten Ausflugstag mit den Tempeln der Rolousgruppe. Ob man irgendwann mal genug Tempel gesehen hat? Bisher nicht :-)

    Der erste Stopp ist Preah Ko, erbaut 880 von Indravarman I. zu Ehren der königlichen Ahnen. Preah Ko besteht aus insgesamt 6 Türmen auf einer Plattform und begründete damit diese Bauform der Khmer-Tempel.

    Der Bakong ist der größte Tempel der Rolous-Gruppe, der älteste derartige Stufentempel im Raum Angkor. Der Staatstempel Indravarmans I. wurde 881 geweiht. An jeder Ecke stehen Elefanten, leider alle ohne Rüssel.

    Der Tempel Lolei, der kleinste und jüngste der Rolous-Gruppe wird gerade restauriert, deshalb ist er zwar nicht weniger schön und eindrucksvoll, aber leider weniger fotogen.

    Gebaut von Yasovarman I., geweiht 893, lag er ursprünglich inmitten eines Baray. Später verlegte er die Hauptstadt nach Angkor.
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  • 113b - Angkor: Banteay Srei

    12 de janeiro de 2017, Camboja ⋅ ☁️ 29 °C

    Ein echtes Highlight steht heute Nachmittag noch auf dem Programm: Banteay Srei, die Zitadelle der Frauen aus rosa Sandstein gebaut. Der Tempel wurde 967 während der Regentschaft von Rajendravarman II. zu Ehren des Gottes Shiva errichtet. Diesen zauberhaften Ort haben wir beim letzten Mal tatsächlich nicht mehr geschafft. Es ist Nachmittag und leert sich hier langsam. Wunderschön!Leia mais

  • 169 - Hué: Pagode Chua Thien Mu

    23 de janeiro de 2017, Vietnã ⋅ 🌫 21 °C

    Bei Nieselregen starten wir in unser Programm rund um die Kaiserstadt, das Weltkulturerbe besteht aus 3 Einträgen und wird zusammengefaßt als "Komplex der Monumente von Hué". Mit dem Drachenboot fahren wir auf dem Parfümfluss bis zur Pagode Thien Mu. Die Fahrt mit dem Drachenboot ist ein Erlebnis, ähnelt allerdings eher einer Kaffeefahrt, denn einem Vergnügen mit Aussicht, da die Crew um jeden Preis ihre Souvenirs an den Mann bringen will. Wir sind froh, dass wir an der Pagode aussteigen dürfen.
    Der 21 Meter hohe 8eckige Turm wurde 1844 von Kaiser Thieu Tri erbaut und gilt als das Wahrzeichen von Hué. Jede der 7 Etagen ist einem Buddha geweiht.

    Der Legende nach erschien dem Vorfahren der Nguyen-Dynastie 1601 hier eine weibliche Erscheinung, die ihm den Platz der späteren Hauptstadt vorgab.

    Etwas anders wird einem, wenn man versteht, warum dieser alte Austin ausgestellt wird. 1963 fuhr der Abt damit nach Saigon, um sich aus Protest selber zu verbrennen. Die Bilder hiervon gingen in die Geschichte ein...
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  • 169a - Hué: Zitadelle

    23 de janeiro de 2017, Vietnã ⋅ 🌫 21 °C

    Weiter geht's zur Zitadelle, der darin liegenden Kaiserstadt und der wiederum darin liegenden verbotenen, purpurnen Stadt. Im Vietnamkrieg teilweise zerstört, aber mittlerweile auch schon wieder viel restauriert, auch wenn man zwischendurch viele Ruinen sieht.

    1802 wurde Hué Hauptstadt, hier erreichte das Kaiserreich unter der Nguyen-Dynastie seinen Höhepunkt und direkt den Niedergang unter französischer Herrschaft.

    Die Kaiserstadt soll eine verkleinerte Wiedergabe der Verbotenen Stadt sein. Wir stolpern staunend durch das weitläufige Areal und hätten noch viel mehr Zeit hier verbringen können, gleichzeitig macht es uns aber Lust auf China. Wir fragen uns, ob die Verbotene Stadt noch viel großartiger oder nur viel, viel voller sein wird?
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  • 169b - Hué: Tu Duc

    24 de janeiro de 2017, Vietnã ⋅ 🌫 21 °C

    Heute stehen noch die Kaisergräber in Hué auf dem Programm. Das erste ist das von Kaiser Tu Duc. Tu Duc regierte ab 1847 und war der 4. Kaiser der Nguyen-Dynastie. Dieser hat sein Mausoleum als weitläufige Parkanlage 1864-67 bauen lassen und dieses zu seinen Lebzeiten noch als Sommerpalast genutzt.Leia mais

  • 170 - My Son

    26 de janeiro de 2017, Vietnã ⋅ 🌧 24 °C

    Heute machen wir den Tagesausflug in die Berge in die religiöse und kulturelle Hauptstadt Champas. Zum Glück spielt das Wetter heute einigermaßen mit, nach einem kurzen Regenschauer kommt sogar noch ein bißchen die Sonne raus.
    Die Bauten aus dem 7. bis 11. Jahrhundert beeindrucken uns sehr, gerade in diese Talsenke des Thu Bon-Flusses (der bei Hoi An ins Meer mündet) eingebettet. Leider haben Vietcong und Amerikaner gemeinschaftlich viel zur Zerstörung beigetragen, einige der Tempelgruppen sind fast völlig vernichtet, einzelne Bombenkrater sind noch zu sehen. Mittlerweile wird zum Glück wieder restauriert.

    Die schwierige Frage der richtigen Aussprache läßt sich auch klären: ob Mi Son oder Mei Schon - alles ist richtig, je nach vietnamesischem Dialekt :-)
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  • 171 - Hoi An

    28 de janeiro de 2017, Vietnã ⋅ ☁️ 23 °C

    Von Anfang an hatten wir geplant, an einem Tag mit dem Hotelshuttle ins 30 km entfernte Hoi An zu fahren, diesem uralten Hafen bereits der Cham an der Mündung des Thu Bon, später von Portugiesen, Chinesen, Japanern etc. als Handelsstützpunkt genutzt. Heute - am letzten Tag - ist das Wetter so, daß wir es wagen wollen, und so erleben wir den vietnamesischen Neujahrstag an diesem ganz besonderen Ort.

    Vorteile: normalerweise ist der Eintritt kostenpflichtig, heute jedoch nicht. Und es sind unzählige Einheimische im Sonntagsstaat unterwegs, die in die Tempel zum Beten gehen. Es herrscht eine wunderschöne Atmosphäre. Auch tanzen junge Burschen als Einhörner auf den Straßen, das ist anscheinend überall in Vietnam an Tet verbreitet. Und in dem Restaurant, in welchem wir ausgezeichnet zu Mittag essen, sind wir die ersten zahlenden Gäste des neuen Jahres, wofür uns der Inhaber überschwänglich dankt und einen Kaffee als Dank dafür ausgibt. Das wird ihm Glück bringen :-)

    Nachteile: Einige der sehenswerten historischen Handelshäuser sind heute geschlossen, und die schmale Hauptstraße ist nicht wie sonst für Mopeds gesperrt. Es geht ganz schön eng zu...

    Unser Reiseleiter für Zentralvietnam wohnt in Hoi An und hat uns eingeladen, bei ihm vorbeizukommen wenn wir das Städtchen besuchen. Ein Angebot, das wir natürlich unmöglich ablehnen können, auch wenn es uns ein wenig unangenehm ist. Und was bringt man mit? Die ganzen glückbringenden Pflanzen stehen überall nur im Kübel, und zu kaufen gibt es keine, das lief alles vor Tet. Uns faszinieren aber die bunten Lampions sehr, und so entscheiden wir uns, ihm und seiner Familie zwei mitzubringen, als Symbole für Glück und langes Leben. Ob es richtig war, wissen wir bis heute nicht, aber die Geste kam zumindest an.

    Sie gefallen uns jedenfalls so gut, daß wir noch welche als Mitbringsel und für uns selber kaufen :-)

    Der Ost selber ist jedenfalls sehr sehenswert, Höhepunkt zweifelsohne die Japanische Brücke, ursprünglich das Chinesische und das Japanische Viertel über einen kleinen Flußlauf verbindend, Baubeginn im Jahr des Affen 1593, vollendet im Jahr des Hundes 1595, auf den jeweiligen Seiten symbolisiert durch entsprechende Statuen, die verehrt werden.
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  • 172 - Historisches Zentrum von Warschau

    27 de maio de 2017, Polônia ⋅ 🌙 21 °C

    Nach der herrlichen Bootstour über die Masurische Seenplatte haben wir für den Heimweg einen Stopp in Warschau eingelegt.

    Über den herrlichen Königsweg mit seinen barocken Palästen erreichen wir die Altstadt, direkt am Königsplatz das königliche Schloß aus der Renaissancezeit, schrecklich verbaut mit barocken Flügeln und weiteren Bausünden, welche die noch sichtbaren gotischen Elemente zerstört haben. Das tut weh...

    Nach der Einsamkeit in Masuren fühlen wir uns in den internationalen Touristenmassen nicht wirklich wohl, aber die sehr hübsch wieder aufgebaute Altstadt müssen wir uns doch komplett ansehen, bis hin zum Zugang zur Neustadt.
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  • 173 - Speicherstadt & Kontorhausviertel

    1 de outubro de 2017, Alemanha ⋅ ☁️ 16 °C

    Im Spätsommer/Herbst 2017 machen wir uns auf eine längere Rundtour durch Deutschland mit unglaublich vielen Familien- und Freundbesuchen. Daneben natürlich auch ein bißchen Kultur, unter anderem verbringen wir mehrere Tage in Hamburg.

    Ich war zwar schon das eine- oder andere Mal dort, aber meinen ersten Besuch der Speicherstadt kann ich nicht so recht festmachen, garantiert erstmalig war jedenfalls das Kontorhausviertel mit dem faszinierenden Chilehaus, so daß der Welterbefootprint hier gut aufgehoben ist.
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  • 174 - Quedlinburg

    3 de outubro de 2017, Alemanha ⋅ ☁️ 14 °C

    Am frühen Nachmittag erreichen wir unser Ziel für heute: das kleine Städtchen Quedlinburg am Fuße des Harzes. Mitten in der Altstadt, die zusammen mit dem Schlossberg zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, liegt unser Hotel Theophano. Unser Zimmer ist im 3. Stock ohne Aufzug 😅, hat dafür aber ein Himmelbett und den Blick auf den Marktplatz. Das weinbewachsene Rathaus ist ganz besonders schön...

    Hauptgrund für den Besuch Quedlinburgs ist natürlich der Schloßberg mit der Stiftskirche St. Servatii, einem beeindruckenden hochromanischen Bau des 936 gegründeten ottonischen Damenstiftes. In der wunderschönen Krypta können wir die leider leere Grablege Heinrichs I. und das Grab seiner Frau Mathilde, der Gründerin des Stiftes, sowie einige erhaltene Fresken bewundern. Besonders beeindruckt uns der Domschatz mit einigen wenigen, aber teilweise über 1000 Jahren alten Preziosen, sowie der über 800 Jahre alte Teppich im byzantinischen Stil.
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  • 175 - Al Ain

    20 de dezembro de 2017, Emirados Árabes Unidos ⋅ 🌙 24 °C

    Die zweite Weihnachtskreuzfahrt mit der Familie!

    Pünktlich um halb acht legt die Mein Schiff im Hafen von Abu Dhabi an. Heute haben wir den Ausflug in die Oasenstadt Al Ain gebucht, den wir fast verschlafen hätten. Zum Glück greifen dann die Rundreiseroutinen, um dann doch in einer Dreiviertelstunde inklusive Frühstück abmarschbereit zu sein.
    Erwartet hatten wir eine kleine verschlafene Oase, die mit Ursprünglichkeit aufwartet. Tatsächlich aber ist Al Ain eine Großstadt in der Wüste, direkt an der Grenze zum Oman.
    Unser erstes Ziel ist die Festung, die der Großvater des aktuellen Scheichs 1891 zum Schutz der Stadt und der kostbaren Palmenhaine erbauen ließ, ein traditioneller Lehmbau, früherer Sitz der Trucial Scouts, der entsprechend hergerichtet ist und als Museum genutzt wird.

    Die zweite Station ist dann der 1937 erbaute Palast des verstorbenen Scheich Zayed Bin Sultan Al Nahyan, der seit 2001 der Öffentlichkeit zugänglich ist. Die Scheichfamilie von Abu Dhabi kommt wohl aus dieser Gegend. Im Palast lernt man vor allem etwas über das Familengefüge der Herrschenden, durchaus interessant.
    Das Zelt, in welchem Scheich Zayed im Winter seine Gäste zu empfangen pflegte, wurde ebenfalls aufgebaut und symbolisiert die Art von Leben, auf die der Scheich. Interessanter Vorläufer der heutigen Tradition der Emiraties.

    Das kleine Nationalmuseum von Al Ain - das älteste Museum der Emirate (eröffnet 1970!) - macht vor allem deutlich, dass die Emirate nicht so viel an Geschichte und Kultur zu bieten haben, wenn man sie mit Marokko, Tunesien, Jordanien oder dem Iran vergleicht. Spannender ist zu sehen, wie hier versucht wird, die Tradition in die Moderne zu überführen.
    Die Wirkung des Museums in einem 1910 erbauten Fort auf uns ist wohl eher nicht so, wie gewünscht. An diesem Punkt sind wir heilfroh, gestern im Louvre Abu Dhabi gewesen zu sein, und nicht wie ursprünglich geplant, den Ausflug nach Sharjah, ins Nachbaremirat gemacht zu haben.
    Letzter Programmpunkt in Al Ain ist der obligatorische Dattelhain mit Verkostung. Die Dattelernte ist im Mai, so dass es zwar eine Klettervorführung für Touristen gibt, die Palmen aber natürlich keine Früchte tragen.

    Danach geht es wieder im Bus zwei Stunden zurück quer durch die Wüste zum Hafen von Abu Dhabi und zum Schiff.
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