• Lara Aschwanden
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Backpacking in Kolumbien

11.07.2022 - 08.08.2022 zu dritt in Kolumbien unterwegs Weiterlesen
  • Beginn der Reise
    11. Juli 2022

    Zürich-Madrid-Bogota

    10. Juli 2022 in Kolumbien ⋅ ☁️ 14 °C

    Die Reise hat begonnen. Um 9:00 trafen wir uns am Flughafen und waren definitiv nicht alleine. Zum Glück haben wir genug Zeit eingeplant, denn beim Check-In sowie bei der Security Kontrolle war die Schlange lang. Der Flug nach Madrid war leicht turbulent, das Flugzeug jedoch sehr gross und mit Bildschirmen zur Unterhaltung ausgestattet.
    In Madrid gab es dann eine kleine Stärkung im Burger King bevor wir in die grosse Maschine nach Bogota einsteigen durften. Nicholas hatte einen Platz im Economy Premium, Fiona und Ich hatten drei Plätze zur Verfügung. Auch hier war der Flug etwas turbulent. Zwei leckere Malzeiten wurden serviert. Am Flughafen Bogota angekommen, ging es erneut durch die Passkontrolle, das Gepäck wartete bereits auf uns. Danach ging es Geld abheben, wobei Mastercard gut funktionierte, Visa dagegen nicht. Wir nahmen ein Taxi bis ins Hostel Spotty Bogota. Sieht alles sehr neu und gepflegt aus, die Betten sind bequem. Nach einer lang ersehnten Dusche geht es bereits gegen 23.00 Uhr ins Bett.
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  • Bogota Erkundungstour

    12. Juli 2022 in Kolumbien ⋅ ⛅ 10 °C

    Schon früh sind alle wach und wir verlassen unser Zimmer bereits um 8:00 Uhr. Der 17.Stock des Hostels wird erkundet mit Pool, Aufenthaltsraum, Gym und grosszügiger Dachterasse mit Aussicht über die Stadt. Das Hotel liegt in der Umgebung Central/Santa Fe wo wir nun auch nach einem Ort zum Frühstücken suchten. In einem sehr kleinen Familienbetrieb essen wir das erste Mal Arepas mit Ei, dazu einen leckeren Milchkaffee. Danach geht es ins Museum del Oro. Dies ist wirklich sehr schön gemacht und zu empfehlen. Ausserhalb des Museums kaufen wird uns noch eine SIM Karte, so sind wir nun immer erreichbar. Wir erkunden die Umgebung zu Fuss, stossen immer wieder auf grössere Plätze, Märkte und viele farbige Häuser. Das Wetter ist sehr wechselhaft, sobald die Sonne scheint ist es sehr warm, im nächsten Moment regnet es wieder leicht.
    Das Mittagessen verzehren wir in einer Art Kantine, wobei uns hier die fehlenden Spanischkentnisse schon etwas Probleme bereiten. Danach gehen wir einen Kaffee trinke und Planen den Verlauf der nächsten Tage. Das Botero Museum hat geschlossen, weshalb wir ein Uber in den Simon-Bolivar Park nehmen und von da aus dann auch das berühmte Viertel Chapinero erkunden.
    Nachtessen gibt es im Insurgente Tacos, was sehr sehr lecker war. Von da aus gibt es wieder ein Uber zurück ins Hostel, wo die weitere Reise geplant wurde.

    Fazit zum Tag: Bogota gefällt mir persönlich nicht sehr gut. Es hat einige schön Orte aber im grossen und ganzen sehr wenig Charme. Auch die populären Viertel sind nicht wirklich schön. Die Menschen hier sind aber super freundlich, jedoch sollte man wirklich Spanisch lernen - sonst hat man keine Chance.
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  • Biketour und Botero

    13. Juli 2022 in Kolumbien ⋅ ⛅ 15 °C

    Erneut sind alle vor dem Wecker wach, die Zeitumstellung scheinen wir trotzdem etwas zu merken. Frühstück gab es im Restaurant Florida, wobei wir alle nicht recht wussten, was wir bestellt haben. So ass Nicholas eine äußerst nahrhafte Suppe zum Frühstück…
    Danach ging es auf eine rund vierstündige geführte Biketour. Die Tour beinhaltete nebst einem Fruit Tasting auch einen Besuch in einer Kaffee Rösterei. Die Informationen waren sehr spannend, die erkundeten Viertel äußerst interessant aber zum Teil auch schockierend. Im Grossen und Ganzen ist die Tour sehr empfehlenswert, die Stadt wird auf dem Fahrrad ganz anders wahrgenommen und die geschichtlichen Inputs sehr hilfreich im Verständnis der Stadt.
    Nach der Binetour gabe es eine kleine Stärkung im Restaurant. Danach ging es ins sehr schöne Botero Museum, welches Gratis Eintritt gewährte.
    Um fast 18:00 ging es Essen holen, welches wir mit aufs Hotelzimmer nahmen. Programmplanung und das Buchen brauchten viel Zeit.
    Die Zeitumstellung sowie die hohe Lage der Stadt macht uns zu schaffen, sehr früh sind wir kaputt ins Bett gefallen.
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  • Bogota - Riohacha

    14. Juli 2022 in Kolumbien ⋅ ☀️ 32 °C

    Der Tag startet äusserst früh. Die Rucksäcke wurden schon am Vorabend gepackt. Ausgecheckt haben wir sehr schnell und um 7:20 Uhr fährt und ein Uber an den Flughafen. Das Gepäck wird aufgegeben, die Security Kontrolle verläuft problemlos. Zum Frühstück essen wir eine Acai-Bowl und gehen zum Gate. Kurz vor dem Einstieg ins Flugzeug wird Nicholas aufgerufen. Er soll einen gefährlichen Gegenstand im Gepäck haben und muss alles ausräumen. Zum Glück reicht es ihm noch ins Flugzeug, es stellt sich jedoch heraus, dass es Fionas Powerbank in ihrem Rucksack war.
    In Riohacha angekommen, fährt uns ein Taxi ins Hotel. Das Zimmer ist nach kurzer Wartezeit scho bezugsbereit. Es ist sehr warm, über 30 Grad. Der Strand wartet und hungrig sind wir auch. Eine riesen Portion Essen bekommen wir in einem verhältnismäßig teurem Restaurant, es war sehr lecker. Es windet sehr heftig am Meer, es wird nicht gebadet. Das Städtchen wird erkundet, es gibt fast keine Touristen und man weiss nicht so recht was anschauen. Wir gehen noch einkaufen und gehen danach ins Hotel zurück. Wir trinken noch was auf der Dachterasse und packen danach den Rucksack für die nächsten drei Tage in der Wüste. Ausserdem wird noch Hotel und Bus ab Sonntag nach der Wüste gebucht.
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  • Riohacha - Cabo de la Vela

    15. Juli 2022 in Kolumbien ⋅ ☀️ 29 °C

    Tagwach um 7:00 Uhr. Es wird fertig gepackt für die dreitägige Tour in die Wüste. Frühstück gibts im Hotel - Arepas con huovo. Kurz nach 8:00 Uhr werden wir von unserem Fahrer Polli abgeholt, die grossen Rucksäcke können wir im Büro der Tour lassen. Drei ältere Italienerinnen (Manuela, Paola und Angela) werden uns die nächsten drei Tage begleiten. Die Reise ins Nichts beginnt, die Landschaft wird karg, einige Kühe und Ziegen sieht man entlang der Strasse. Nachdem wir beinahe mit einer Kuh zusammengestoßen wären, treffen wir bereits bei unserem ersten Stopp in Manaure ein. Da wird fast 80% des Salzes für ganz Kolumbien extrahiert. Es wird uns erklärt, wie sich in den einzelnen Becken das Salz absetzt und durch die Verdunstung des Wassers schlussendlich eine grosse Salzkruste am Boden bildet, welche viele Arbeiter mit Schaufel auf Berge türmen.
    Der nächste Stopp ist in Uribia, da wird der Wechsel in eine sehr arme Gegend sichtbar und für mich sehr schockierend. Pulli (der Fahrer) gibt genau durch, was wir im Shop kaufen sollen. Wasserbeutel und viele Süssigkeiten, das soll für die Kinder unterwegs sein, doch genaueres konnte ich mir da noch nicht vorstellen.
    Danach fahren wir weiter Richtung Cabo de la Vela. Wir essen in der Unterkunft das Mittagessen, wo wir auch in der Hängematte schlafen werden. Cabo de la Vela ist bekannt für starken Wind und viele Kitesurfer. Am Nachmittag fahren wir zum Punta Arcoiris und steigen auf den Pilon de Azucar, auf dem es heftig windet aber sehr schöne Aussicht genossen werden kann. Danach gehen wir das erste Mal im karibischen Meer am Playa Ojo de Agua schwimmen. Das Wasser ist sehr angenehm und die Abkühlung tut sehr gut. Als letztes steht die Besichtigung des Tortuga Hügels an, der wirklich wie eine Schildkröte aussieht. Den Sonnenuntergang geniessen wir bei einem Hügel, auf dem ein Leuchtturm steht, da probieren wir noch einen Chirichi, einen traditionellen Schnaps. Wir fahren zurück zum Cabo de la Vela. Hier verläuft alles etwas chaotisch. Wir wissen nicht wo wir schlafen werden, die Duschen sind nicht vorhanden - man wäscht sich hier mit einen Eimer Wasser. Die Toiletten sind wie wir und langsam gewohnt sind ohne Toilettenpapier und ohne Spülung. Irgendwann wird uns doch erklärt welche Hängematten uns gehören und wir richten uns da ein. Der Tag war lang und streng, wir gehen früh schlafen.
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  • Cabo de la Vela - Punta Gallinas

    16. Juli 2022 in Kolumbien ⋅ ⛅ 29 °C

    Wie sind sehr früh wach und haben nicht allzu schlecht in der Hängematte geschlafen, die Sonne geht jedoch sehr früh auf. Wie packen unsere Sachen und machen uns bereit für den Tag. Um 7:00 Uhr gibts Frühstück - Arepa con Huevo y Queso con un Cafe con leche. Eine knappe halbe Stunde später sitzen wir wieder mit Apollinate (Polli) im Auto und beginnen die Reise nach Punta Gallinas. Wir fahren durch die neue Windfarm Jepirachi mit grossen Windrädern wie wir sie in der Schweiz auch kennen.
    Die Umgebung wird immer karger und die indigene Bevölkerung immer ärmer. Mit Ketten wird uns zum Teil die Strasse versperrt, es scheint eine Art Zoll System zu sein. Den Kindern geben wir die Süssigkeiten und manchmal Wasser, den Erwachsenen zum Teil Cafe. Unzählige solche Grenzen überqueren wir und es sind unvorstellbare Lebensbedingungen. Doch aus landschaftlicher Sicht treffen wir auf unglaublich schöne Szenerien wie das Bahia Portete. Nach dem Mittagessen am Strand geht es auf in Richtung der Taroa Dünen. Eine unglaublich grosse Düne mit Sahara Sand wird schon aus der ferne sichtbar, Da haben wir fast zwei Stunde Zeit um zu baden. Danach fahren wir weiter Und suchen den nördlichsten Punkt von Lateinamerika auf - Il Faro de Punta Gallina. Der Leuchtturm werden wir am Abend von unserer Hängematte noch sehen. und Bahia Honda, Die Unterkunft beim Bahia Hondita in der Die Rancheria de LuzMila, unsere Unterkunft, könnte in keiner schöneren Umgebung liegen. Das Bahia Hondita ist wunderschön und eine Idylle. Organisatorisch funktioniert hier alles sehr gut, wir bekommen gleich unsere Hängematten zugewiesen und es hat sogar Spülbecken mit Spiegel und Duschen wo ganz wenig Wasser aus einem Rohr fliesst - was für ein Luxus!
    Wir lassen uns Zeit beim Duschen und sauber werden und geniessen die Abendstimmung über dem Bahia Hondita. Um 20:30 Uhr essen wir das Abendessen, danach fallen alle todmüde in die Hängematte und schlafen bald ein.
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  • Punta Gallinas - Riohacha - Santa Marta

    17. Juli 2022 in Kolumbien ⋅ ☁️ 29 °C

    Die zweite Nacht in der Hängematte war wieder nicht ungemütlich, jedoch gab es diesmal laute Schnarcher in der Umgebung. Spätestens um 6:00 Uhr sind alle wach und machen sich bereit für die Rückreise, Frühstück gab es wie immer dasselbe. Heute sind nicht viele Stops eingeplant, die ganze Strecke muss zurückgelegt werden. Es ist sehr heiss und die Fahrt ist wild. Wir durchqueren wieder einige mit Ketten abgegrenzte Gebiete, wo wir fleissig weiter mit Süssigkeiten, Wasser und Cafe „bezahlen“. Auch einige Sandstürme bringen uns nicht vom Weg ab, bis unser Auto in der Wüste in einem Schlammloch stecken bleibt, Andere Fahrer kommen zur Hilfe und wir werden rausgezogen. Da haben wir nochmals Glück gehabt!
    Wir fahren weiter bis nach Uribia, stoppen da aber nur ganz kurz. Wir essen an einem touristischen Ort an der Karibik das Mittagessen und fahren dann schnell nach Riohache. Der Fahrer Pulli lädt die drei Italienerinnen am Flughafen ab, sie gehen weiter nach Bogota. Wir fahren zurück in Büro, wo unsere Rucksäcke geblieben sind und werden dann ans Busterminal gebracht. Wir haben Glück und können unsere Billete für eine frühere Reise nach Santa Marta umtauschen und werden zwei Stunden früher als geplant da sein. Mit dem Taxi gehts zum Hotel Sierra Nevada, Checken in das Zimmer ein und können unsere Wäsche waschen lassen. Danach gehts Essen in die Stadt, wobei sehr viel los ist und wir überrascht sind wie belebt es hier ist. Im Cafe Ikano essen wir sehr leckere Sandwiches und werden bestimmt am nächste Tag da ein Cafe trinken gehen.
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  • Santa Marta

    18. Juli 2022 in Kolumbien ⋅ ☁️ 29 °C

    Zum ersten Mal in dieser Reise schlafen wir aus. Um 8:30 Uhr sind alle wach, doch zum Frühstück reicht es nicht bis 9:00 Uhr. Plötzlich klingelt das Telefon im Zimmer, es wird gefragt, ob wir kein Frühstück wollen. Und so bringen sie und kurzerhand Frühstück aufs Zimmer. Nach gemütlichem Essen packen wir den Rucksack für den Strand und gehen los zum Kaffee vom Vortag um da noch einwenig zu Planen und zu geniessen. Zwischendurch regnet es heftig. Wir erkunden die Stadt und den Strand, es ist aber nicht wirklich Badewetter. Wir sind immer noch positiv überrascht von der Stadt, wir haben inzwischen viele schlechte Dinge über Santa Marta gehört, es ist aber wirklich nicht so hässlich hier. Nach den letzten Einkäufen für den viertägigen Trip in den Regenwald geht es zurück ins Hotel. Da wird alles gebucht für nach dem Trek und natürlich auch gepackt. Am späteren Abend gehen Nicholas und ich noch was Essen und trinken. Fiona bleibt wegen anhaltenden Magenschmerzen im Hotel. Wir geniessen einen letzten Cocktail mit Live-Musik und Salsa bevor wir für mehrere Tage aus der Zivilisation verschwinden.Weiterlesen

  • La Ciudad Perdida - Tag 1

    19. Juli 2022 in Kolumbien ⋅ 🌧 27 °C

    Tagwach um 6:45, Frühstück um 7:30 mit leckeren Sandwiches und frischen Früchten. Kurz nach 8:00 Uhr wurden wir vor dem Sierra Nevada Hotel abgeholt und fahren in das Büro der Magictours um die Reise zu bezahlen und um als ganze Gruppe weiterzureisen. Wir können unser Gepäck noch weiter mitnehmen und sind dann näher beim Tayrona Nationalpark nach der Reise. Die Fahrt im Jeep ist kurzweilig, alle scheinen sehr nett zu sein. Nachdem wir im ersten Camp angekommen sind, gibt es zuerst Mittagessen und danach eine erste Info von Wilson dem Tourguide und seinem Übersetzer. Der grosse Rucksack können wir die nächsten vier Tage da lassen. Schon laufen wir in dieser 12er Gruppe los. Das Tempo ist hoch, die Luftfeuchtigkeit bei fast 90% und knapp 30 Grad. Der Schweiss läuft einem nur so herunter. Es gibt immer wieder Stops mit kleinen Häuschen, wo es Früchte oder andere Snacks gibt. Wir waren 3-4 Stunden unterwegs bis wir beim Übernachtungscamp 1 angekommen sind, wo wir als erstes die Badesachen anziehen und bei einem natürlichen Pool des Flusses baden gingen. Hinein ging es durch einen Sprung von einen Felsen, raus über eine Leiter. Danach ging es Duschen, es gibt rustikale Duschen und WCs, natürlich nur mit kaltem Wasser. Bald gab es super leckeres Abendessen mit anschliessendem Vortrag über den Trek und wie es dazu kam. Die Geschichte über den Drogenhandel und der indigenen Völker sind sehr spannend. Nach einem kleinen Kartenspiel gehen eigentlich alle schon ins Bett, der Tag war sehr anstrengend und am nächsten Tag gehts um 5:00 los. Die Betten sind bequem, das Moskitonetz scheint zu helfen. Viele Krabbeltiere sind zu sehen, auch Frösche hat es einige und die Riesenspinne war super eklig.Weiterlesen

  • La Ciudad Perdida - Tag 2

    20. Juli 2022 in Kolumbien ⋅ 🌧 25 °C

    Um 5:00 Uhr werden wir aufgeweckt, um gegen 6:00 Uhr loszulaufen. Natürlich essen wir zuvor noch Frühstück. Das Programm an diesem Tag ist taff, jedoch gut organisiert. Geschlafen haben glaube ich alle nicht so toll, trotzdem marschieren wir fast pünktlich los. Es ist ein stetiges auf und ab, durch kleine Bäche und weitere Hindernisse helfen uns Wilson, Andres oder Camilo engagiert. Immer wieder kommen uns beladene Maultiere der indigenen Bevölkerung entgegen. Nach einer Pause mit Früchten geht es weiter, die nächste Pause gibt es erst später bei einem Mitglied einer der vier Stämme, die es in der Sierra Nevada da Santa Marta gibt. Dieser gibt uns Einblicke ins Leben des Stammes, sowie eine Demonstration der Extraktion und Herstellung der Taschen und Kleider der Bevölkerung. Trotz des sehr spannenden Inhalts fällt es uns allen sehr schwer, wach zu bleiben. Danach geht es weiter mit Laufen bis zum Mittagessen, welches wie immer sehr lecker war. Der Ort des Mittagessens wird unsere Übernachtsungs-Hütte für den Tag 3 sein. Auch schwimmen können wir wieder bei einem natürlichen Pool des Flusses. Nach dem Mittag erwarten uns 400 Höhenmeter in knapp 90 Minuten. Das Atmen fällt bei diesen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit sehr schwer. Der Aufstieg war sehr sehr hart und wir stossen alle an die Grenzen. Während des Aufstiegs beginnt es zu Regnen. Die Ausmasse des Regens hier sind unbeschreiblich. Die Wege werden zu Bäche und die sonst schon existierenden Bäche werden zu reissenden Flüssen. Wir sind komplett durchnässt. Oben angekommen gibt es Ananas als Belohnung. Der Regen wird immer stärker, obwohl man denkt es kann nicht mehr schlimmer kommen. Beim Überqueren der Flüsse steht man zum Teil knietief im Wasser. Nichts bleibt trocken. Das Camp für die Übernachtung ist voll mit anderen Leuten. Insgesamt über 100 Personen. Alles dauert ein wenig länger, auch für die Dusche muss man lange warten. Vor dem Nachtessen gibt es heisse Schokolade und Popcorn. Danach gibt es Nachtessen - super leckere Spaghettis - mit anschliessenden Infos zur verlorenen Stadt und dem nächsten Tag. Alle sind sehr müde und gehen früh ins Bett.

    Wir sind fast 21 km gelaufen, 27‘578 Schritte und mehr als 600 Höhenmeter hinaufgestiegen.
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  • La Ciudad Perdida - Tag 3

    21. Juli 2022 in Kolumbien ⋅ 🌧 19 °C

    Der Tag beginnt wieder um 5:00 Uhr, die Kleider und Schuhe vom Vortag sind immer noch nass. So schnell wie möglich macht man sich bereit, isst Frühstück und ist kurz nach 6:00 Uhr bereit zum loslaufen. Da wir am Mittag wieder ins selbe Camp kommen, dürfen wir alles ausser Wasser, Moskitospray und Sonnencreme im Camp lassen. Uns erwarten etwa eine Stunde wandern, danach einen Übergang über den Fluss mit einer Zip-Line und danach die berühmten 1170 Treppenstufen zur Ciudad Perdida - der verlorenen Stadt. Auf dem Weg laufen wir durch das vor zwei Wochen zerstörte Camp. Durch heftiges Regenwetter gab es eine Art Schlamm Lawine, welche Teile des Camps mitrissen. Die nassen Schuhe sind schnell vergessen, die schweren Beine sind aber sehr präsent. Die Stufen hinauf sind unregelmässig und zum Teil sehr rutschig. Der Aufstieg ist schwer aber das Ziel kommt schneller als erwartet, der Kopf schaltet in diesem Moment komplett ab. Die verlorene Stadt ist um einiges grösser als ich mir vorgestellt habe. Wir bekommen Infos über die Entdeckung der Stadt, den archäologischen Ausgrabungen und der Situation jetzt. Im den vielen Kreisen befinden sich die Gräber der ehemaligen Bewohner, in welchen sich viele Grabzugaben befinden. Wilson unser Guide war Teil des Ausgrabungsteams und hat ein unglaublich grosses Wissen über diese Stätte. Wir erfahren mehr über das Handwerk des Stammes und treffen auch das ranghöchste Mitglied, welcher uns mit einem Armband empfängt. Wir erkunden den Rest der Stadt, bis wie von Andres mit wohlverdienten Snacks empfangen werden. Danach beginnt der Abstieg zurück ins Camp, welcher mehr oder weniger der selbe ist, wie der Hinweg. Zurück im Camp packen wir unsere Sachen und essen Mittagessen. Es hat schon wieder leicht begonnen zu regnen, die Motivation ist nicht allzu gross. Wir müssen jedoch nach dem Mittag noch den ganzen Weg zurück ins Basecamp 2. Es regnet gefühlt noch stärker wie am Tag vorher. Der Weg ist rutschig und weit. Moskitostiche und Blasen an den Füssen sind Beschwerden, die alle mit sich herumtragen. Im Basecamp 2 angekommen, gönnen wir uns eine Dusche - mit tollem braunem Wasser. Wenigstens gibt es eine heisse Schokolade und leckeres Abendessen. Es gibt ausserdem zu wenig Betten, sodass Nicholas in einer Hängematte schlafen musste. Um 21:30 wird der Strom abgestellt und die Lichter gehen aus.

    An diesem Tag sind wir 21.5 km gelaufen, haben 28059 Schritte gemacht und haben rund 550 Höhenmeter überwunden.
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  • La Ciudad Perdida - Tag 4

    22. Juli 2022 in Kolumbien ⋅ 🌧 27 °C

    Die letzte Nacht ist überstanden, wieder geht um 5:00 Uhr das Licht an. Es wird gepackt, gefrühstückt und die nassen Wanderschuhe angezogen. Meine Hosen sind leider verschwunden, scheint jemand eingepackt zu haben… Das Programm an diesem Tag ist das strengste, wir legen fast den ganzen Weg von Tag 1 und 2 zurück. Wenigstens ist es trocken, doch auch sehr heiss und anstrengend. Zum Glück haben wir am Morgen unser Gepäck für knapp 5 Franken einem Maultier abgeben können, so laufen wir mit viel weniger Gewicht. Nach knapp 5 Stunden mit zwei kleinen Pausen und Früchtesnacks kommen wir im Basecamp 1 an, wo es ein kleines Küchlein gab. Unterwegs kaufte ich noch ein Armband als Souvenir und eine Schokolade aus der Gegend. Weitere zwei Stunden in praller Sonne werden gelaufen bis wir zum Ausgangspunkt des ersten Tag zurückkehren. Da wird nochmals was gegessen und eine kleine Abschlussrunde abgehalten. Danach können wir unsere grossen Rucksäcke wieder abholen und auf das Auto laden. Wir werden direkt vor unserem Hostel abgeladen, das Zimmer ist sehr gross und sehr schön. Wir packen alles aus und Waschen unsere Kleider. Zum Nachtessen gehen wir der Hauptstrassen entlang, es gibt Burger für Fiona und Quesadillas für Nicholas und mich. Wir gehen früh schlafen, und hoffen auf guten Schlaf.

    An diesem Tag sind wir 26 km gelaufen, haben
    750 Höhenmeter überwunden und haben 33657 Schritte gemacht.
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  • Casa Antawara - El Zaino

    23. Juli 2022 in Kolumbien ⋅ ⛅ 28 °C

    Wir schlafen alle etwas länger - im Vergleich zu den letzten Tagen - und stehen um 8:15 Uhr auf. Das Hostel ist sehr schön, liegt an einer sehr stark befahrenen Hauptstrasse, ist aber durch die Orientation nach hinten in eine Art Hof super gemütlich angeordnet. Zum Frühstück gibt es endlich mal etwas anderes als Arepas, Granola mit Joghurt. Leider haben wir alle Magenbeschwerden, sodass nicht alle das Frühstück gleich gut aufnehmen. Auf dem Tagesprogramm steht nur eines: Chillen! Wir lesen, schreiben den Blog, telefonieren mit den Liebsten und dösen bis zum Mittag. Hungrig gehen wir der Hauptstrasse entlang. In der brühenden Hitze merken wir die Strapazen der letzten Tage und die „Restaurants“ (irgendwelche Häuschen am Strassenrand) sehen nicht wirklich appetitlich aus. Trotzdem entscheiden wir uns für das kleinste Übel. Das Essen ist super komisch, sogar die Pommes sind labbrig. Inzwischen geht es Fiona immer schlechter und die Hitze hilft auch nicht. Nicholas und Ich gehen im Pool schwimmen während Fiona schläft. Danach wird auf unserem Balkon gemütlich erholt. Frisch geduscht geht es auf die Suche nach Abendessen. Fiona bleibt im Bett. Am einem kleinen Stand kaufen wir eine Packung Reis, denn Nicholas‘ Handy ist beim Wandern in den Fluss gefallen und hat nun Schwierigkeiten zum Laden. Aus dem Nichts taucht ein Neubau auf mit unterschiedlichen Restaurant, von Pizza bis Waffeln. Auch eine 24 Stunden Apotheke befindet sich da, wo wir neuen Mückenspray und Kohletabletten kaufen. Die Pizzeria ist voll, doch genau für zwei Personen hat es noch Platz. Die Pizza ist super lecker und wir trinke ein gutes Glas Wein. Zurück in der Casa wird für den morgigen Tag gepackt, früh werden wir in den Tayrona Nationalpark gehen.Weiterlesen

  • Tayrona Nationalpark - Tag 1

    24. Juli 2022 in Kolumbien ⋅ ⛅ 27 °C

    Der Wecker klingelt um 6:30 Uhr. In diversen Blogs und Reiseführer haben wir gelesen, dass wir vor Toröffnung um 8:00 Uhr beim Eingang des Tayrona Nationalparks sein sollten, da es eine sehr lange Warteschlange haben kann. Wir machen uns also bereit, gehen Frühstücken und fragen nach einem Taxi. Die Hostelinhaberin sagt uns aber, dass alle 10-15 Minuten ein Shuttelbus fährt, diesem soll man einfach vor dem Hostel winken und 2000 Pesos, also etwa 50 Rappen zahlen. Wir packen also alles ein, bezahlen die Übernachtungen und stehen vors Hostel. Und schon kommt im nächsten Moment ein Shuttelbus um die Ecke. Wir müssen ein lustiges Bild abgegeben haben, denn alle drei Winken wie blöd. Der Bus hat keine Türen und ist schon sehr voll, unser Gepäck wird unten eingeladen und wir quetschen uns noch in diesen Bus. Knapp 5 Minuten dauert die Fahrt und wir sind beim Eingang des Tayrona Nationalparks. Nicholas kauft erneut Toilettenpapier, eine eigenen Rolle hat uns oft schon den A**** gerettet. Währenddessen kauft Fiona die dreitägige Versicherung und wir stehen gemeinsam für den Eintritt an. Die Schlang ist kaum vorhanden, wieder mal Glück, dass es Nebensaison ist. Der Shuttelbus bringt uns zur Unterkunft Amanecer. Ein kleiner Campingplatz mit Bungalows und einen sehr herzlichen Empfang wartet auf uns. Leider ist unser Häuschen noch nicht bereit, es ist aber auch erst kurz nach 10:00 Uhr. Nicholas und Ich packen den kleine Rucksack um zum Strand zu gehen. Fiona bleibt im Amenecer, einen Tag ruhe schadet wohl nie.
    Wir laufen also Richtung Strand. Es gibt nur ein Weg, es besteht also keine Gefahr sich zu verlaufen. Scho nach einer knappen halben Stunde stossen wir auf kleine Äffchen in den Bäumen. Fasziniert schauen wir in die Bäume hinauf, wobei einer der frechen Äffchen versucht uns mit Ästen zu bewerfen. Wir laufen weiter und weiter und weiter… Nach knapp 2.5 Studen über Stock und Stein sind wir endlich an einem Strand, wo man schwimmen darf. Der Sand und das Wasser ist wunderschön. Wir gehen öfters schwimmen, essen unsere Pizza Resten vom Vortag und geniessen die Sonne. Trotz des viermaligen Eincremen des Sonnenschutzes fangen wir einen Sonnenbrand ein. Schatten gibt es an diesem Strand keinen, nur ein Restaurant wo man sich zurückziehen kann. Das machen wir das sofort und trinken frische Fruchtsäfte, bevor wir uns auf den langen Rückweg machen. Zurück im Bungalow sind wir fasziniert von dem schönen Geflecht des Daches und sind wenig überrascht über die rustikale und offene Bauweise. Dusche und Toilette sind mit Vorhängen abgetrennt, Wände sind eigentlich keine vorhanden. Fiona hat den Tag mit erholen verbracht. Nachtessen gibt es in der Unterkunft. Man kann zwischen ein paar Menus aussuchen und setzt sich an den grossen Tisch. Ein schweizer und ein französisches Pärchen setzen sich an unser Tisch. Alle sind super freundlich, es macht Spass sich über die Reisen auszutauschen und sich gegenseitig Tipps zu geben. Das Essen ist sehr lecker und der Abend kurzweilig. Todmüde gehen wir früh schlafen.
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  • Tayrona Nationalpark - Tag 2

    25. Juli 2022 in Kolumbien ⋅ ⛅ 27 °C

    Meine Nacht war kurz und von Krämpfen geplagt. Um 4:30 Uhr ist dann offiziell fertig mit schlafen, das öffentliche WC wird mein neues Zuhause. Dafür sah ich denn Sonnenaufgang, einige Kolibris und konnte den Verlauf der Reise weiter planen. Um 7:00 Uhr sind dann alle wach und wir machen uns bereit fürs Frühstück. Fiona geht es besser. Es gibt Arepas mit Ei, was alle langsam satt haben… Danach wird die weitere Reise besprochen und gebucht. Wir laufen los Richtung Strand und wie wir wissen, wird es wird es eine längere Reise. Das Ziel ist es das Cabo san Juan zu erreichen, wo zwei Strandbuchten aufeinandertreffen. Wir laufen wieder etwas länger als zwei Stunden, sehen wieder Äffchen und erreichen den Strand vom gestrigen Tag. Durch die anstrengende Tour an diesen Strand und den schon etwas längere Tag für mich, steigt das Hungergefühl und ich brauchte eine Pause. Wir essen Pasta im selben Restaurant in dem Nicholas und Ich am Tag zuvor etwas getrunken haben. Danach geht es mindestens eine halbe Stunde noch weiter Richtung Cabo san Juan. Der Strand ist schön, hat auch einwenig Schatten. Der Strand vom Tag zuvor gefiel mir persönlich aber besser aufgrund des klaren Wassers, den wenigen Menschen und des feinen Standes. Gegen 16:00 Uhr machen wir uns auf den Rückweg und wollen noch einen Fruchtsaft im Restaurant trinken, dieses hat jedoch schon geschlossen als wir da ankamen. Ohne Stärkung geht es nun den ganzen Weg zurück. Es ist schon fast 18:30 Uhr als wir endlich wieder in der Unterkunft waren und es wurde immer dunkler. Frisch geduscht geht es Essen, was wiederum sehr lecker war. Gegen 22:00 Uhr geht der Strom und somit auch das Licht aus.Weiterlesen

  • Santa Marta

    26. Juli 2022 in Kolumbien ⋅ 🌧 28 °C

    Wie immer sind wir früh wach und packen unsere Sachen. Wir verlassen an diesem Tag den Nationalpark und Reisen nach Santa Marta. Wir essen nochmals Frühstück in der Unterkunft, schon wieder Arepas mit Ei. Dazu gibt es einen frisch gepressten Papaya Saft. Wenn alle nicht Bauchprobleme hätten, würden wir uns riesig über den Saft freuen, so trinken wir ihn eher widerwillig. Bei der Abreise wird die Unterkunft noch bezahlt. Leider funktioniert das Kreditkartengerät nicht und wir müssen bar zahlen. Bald geht uns das Bargeld aus und wir müssen dringend Geld holen. Die Verabschiedung ist sehr herzlich. Wir nehmen den Bus bis zum Eingang und kaufen da ein Busticket nach Santa Marta. Alles funktioniert sehr gut und wir haben sogar einen Sitzplatz im Bus. Eine knappe Stunde später werden wir beim Markt in Santa Marta aussteigen und in Richtung Hotel laufen. Das Hotel ist sehr schön, endlich wieder ein wenig Komfort. Wir gehen in den Supermarkt ein kleines Picknick Mittagessen holen. Danach schreibe ich am Blog unf Fiona und Nicholas gehen im Pool baden. Kurze Zeit später konnten wir das Zimmer beziehen und wir geniessen alle eine mehr oder weniger warme Dusche. Gegen 18:00 Uhr gehen wie auf die Dachterasse des Hotels, genau zum Richtigen Zeitpunkt für die Happy Hour. Wir schlürfen unsere Cocktails und geniessen die Stadt. Nicholas hat ein Mexikanisches Restaurant ausgesucht, wo wir gemütlich Essen gehen. Danach sind alle wieder müde und wir gehen nicht noch in die Bar mit der Live Musik wie letztes Mal in Santa Marta. Alle freuen sich auf das gemütliche Zimmer und Betten.Weiterlesen

  • Minca

    27. Juli 2022 in Kolumbien ⋅ 🌧 24 °C

    Der Wecker klingelt gegen 7:00 Uhr. Wir haben eine Tagestour in Minca gebucht und werden um 8:45 abgeholt. Zuvor packen wir unsere Dinge für den Tag und gehen auf die Dachterasse für das Frühstück. Wie immer gibt es frische Früchte und Café/Tee. Doch heute gibt es anstelle der Arepas Pancakes und Ei - eine willkommen Abwechslung. Die Verdauung spielt immer noch verrückt und wir werden langsam besorgt. Doch darum müssen wir uns später kümmern, denn der Taxifahrer ist sehr pünktlich. Wir fahren nicht ganz eine Stunde nach Minca, wo die Tour von Jungle Joe beginnen wird. Die Tour muss in Bar bezahlt werden, was mit unserem nicht vorhandenen Geld ein Problem darstellt. Zum Glück können wir vor Ort noch abheben, doch nur Nicholas‘ Postfinance Karte funktioniert. Unser Guide Andrea spricht auch sehr gut Englisch und unsere Gruppe macht sich auf den Weg zur Kaffee Farm. Zwischendurch wird uns etwas zur Flora und Fauna erzählt, zum lokal wachsenden Bambus und wir wandern wieder im Jungel. Die Kaffee Farm ist eher klein und stellt organischen Kaffee her. Das bedeutet an diesem Ort, dass der Kaffee nicht mit Pestiziden und anderen Mitteln behandelt wird und nicht in einer Monokultur gehalten wird. Die Pflanzen- und Tierwelt ist sehr divers. Uns wird der Prozess des Kaffees genauer erklärt, von der Pflanze mit den grünen Bohnen die geerntet werden wenn sie rot sind und dann geschält und gewaschen werden bis zum trocknen und export, wo sie dann erst geröstet werden. Danach können wir noch den Kaffee degustieren, bevor wir Richtung Wasserfall los laufen. Dort könnten wir baden, es beginnt aber leicht zu regnen. Danach laufen wir zum Bambus Haus, wo es sehr leckeres Mittagessen mit guter Livemusik gibt. Im Anschluss folgen drei Vorträge über die Tiere des Jungels, über Bambus und über Kakao. Wir dürfen die Kakao Frucht probieren und im Anschluss einen eigenen Kakao Ball mit Nüssen und Rohrzucker herstellen und essen. Die bittere Note des Kakaos ist nicht der Geschmack von allen, mir persönlich schmeckt es aber sehr gut. Danach laufen wir zurück nach Minca, bezahlen die Tour und werden wieder mit dem Taxi nach Santa Marta gefahren. Im Hotel buchte ich noch die Bustickets für den nächsten Tag, Nicholas geht Joghurt kaufen für unsere Verdauung und Fiona konsultiert durch ihre Krankenkasse einen Arzt. Während ich am duschen bin, gehen Fiona und Nicholas Bargeld holen und neue Medikamente in de Apotheke. Am Abend treffen wir uns mit Adrienne und Maggi, welche gerade vom Ciudad Perdida zurückgekehrt sind und auch einen Monat in Kolumbien unterwegs sein werden. Wir essen und trinken etwas bei ihnen im Hostel und verbringen einen gemütlichen Abend.Weiterlesen

  • Santa Marta - Cartagena

    28. Juli 2022 in Kolumbien ⋅ 🌧 28 °C

    Tagwach um 7:30 Uhr. An diesem Tag steht eine längere Busfahrt an - Cartagena wartet auf uns. Wir packen noch vor dem Frühstück die meisten Dinge, gehen dann ein letztes Mal auf die Dachterasse und essen Frühstück. Danach gehen wir in den Supermarkt und kaufen Snacks für die Busfahrt. Mit dem Taxi kommen wir an das Busterminal in Santa Marta, welches einwenig ausserhalb der Stadt liegt. Da angekommen müssen wir am Schalter unsere Onlinetickets gegen richtige Tickets umtauschen. Wir erfahren, dass unser Bus massiv verspätet ist und wir den vorherigen noch nehmen können, denn auch der hat Verspätung. Wir bekommen also neue Tickets und andere Sitzplätze, aber sonst stellt das gar kein Problem dar. Wir müssen nun doch noch länger als eine halbe Stunde auf den Bus warten, danach verläuft alles reibungslos. Während der Busfahrt wird viel gelesen, Blog geschrieben und geschlafen. Durch diverse Stopps und sonst gemütlichem Tempo haben wir schlussendlich mehr als zwei Stunden Verspätung. So sind wir gegen 18:00 Uhr in Cartagena am Bus Terminal, welches auch wieder weit ausserhalb des touristischen Zentrums liegt. Mit einem Uber fahren wir in der Rush Hour in Richtung Hotel, was knapp eine Stunde dauert. Das Hotel Casa Amara liegt im historischen Zentrum. Das Zimmer hat kein Fenster, ist etwas stickig und die Dusche ist grenzwertig kalt. Wir erkunden am Abend noch die Strassen dieses Stadtteils und essen im Taco Beach Nachtessen. Müde vom Reistag gehen wir ins Bett.Weiterlesen

  • Cartagena - Tag 1

    29. Juli 2022 in Kolumbien ⋅ ⛅ 30 °C

    Durch das nicht vorhandene Tageslicht in unserem Zimmer schlafen alle bis fast 8:00 Uhr. Danach gehen wir im kleinen Innenhof Frühstücken. Die Probiotischen Medikamente für den Darm scheinen bei allen langsam zu wirken und wir sind etwas fitter. Wir haben uns um 10:00 Uhr bei einer Free Walking Tour angemeldet, wo wir mehr über die Stadt erfahren werden. Zuvor gehen wir noch schnell in den Supermarkt und kaufen Wasser und Snacks. Es ist schon sehr früh extrem heiss in dieser Stadt und die 30 Grad Grenze wird schon gegen 10:00 Uhr geknackt. Die Gruppe der Free Walking Tour ist relativ gross und unser Guide Jesus spricht sehr gut Englisch. Die Tour dauert etwas mehr als zwei Stunden und ist sehr interessant. Die historische Zentrum mit den zum Teil vorhandenen Stadtmauern des 16. Jahrhunderts wirkt bei Tag ganz anders. Die Häuschen sind farbig und es hat viele Pflanzen und Blumen. Viele Touristen bummeln durch die Strassen, die Früher mit Pferdekutschen befahren wurden. Dies stellt auch heute noch eine Touristenattraktion dar, jedoch erst am späteren Nachmittag. Nach der Free Walking Tour suchen wir uns ein Kaffee/Restaurant und wir gehen ins La Brioche. Endlich wiedermal ein guter Cappuccino und ein wohltuendes Telefonat mit meinen Eltern. Danach wartet ein super leckerer Avocado Toast mit Feta auf mich. Den Nachmittag verbringen wir mit einer kleinen Shopping Tour und einer Erkundungstour im Hippen Viertel Getsemani. Nachdem wir uns kurz im Hotel frisch gemacht haben, gehen wir in ein Restaurant, dessen Speisekarte wir am Nachmittag schon studiert haben. In einem gemütlichen Innenhof mit Livemusik isst Fiona eine leckere Bolognese, Nicholas und Ich essen eine Auberginen Parmigiana und trinken dazu ein Glas Vino tinto. So gut haben wir seit langen nicht mehr gegessen, obwohl der Avocado Toast auch schon sehr gut war. Danach schlendern wir gemütlich in Richtung Getsemani Viertel, wo wir auf dem Hauptplatz ein Bierchen trinken. Auch einen kleinen Auftritt von „Shakiro“ dürfen wir bewundern. Auf diesem Hauptplatz trinken wir noch eine Pina Colada bevor wir doch noch das Tanzbein schwingen gehen. In einem Club, wo wohl auch der Pubcrawl einen Stop gemacht hat, tanzen wir zu Reggaeton in die Nacht hinein. Auch unser Tour Guide Jesus lässt sich kurz Blicken. Gegen 3:00 Uhr gehen wir schlafen.Weiterlesen

  • Cartagena - Tag 2

    30. Juli 2022 in Kolumbien ⋅ ⛅ 31 °C

    Wir stehen gegen 10:00 Uhr auf und haben deshalb das Frühstück verpasst, was nicht weiter schlimm ist. Fiona und Ich packen unsere dreckigen Kleider, wir müssen nochmals waschen bevor wir abreisen und wir haben vom Schweizer Paar im Tayrona Nationalpark einen Waschservice empfohlen bekommen, welcher die Wäsche innerhalb von zwei Stunden wäscht und trocknet. Wir bringen also als erstes die Wäsche in dieses Hostel im Getsemani Viertel und gehen dann erneut ins La Brioche Brunchen. Diesmal gibt es für alle Avocado Toast unf Cappuccino. Kurz nach dem Mittag laufen wir in Richtung Bocagrande, dem neuen Quartier dem man nachsagt, es sei mit Drogengeld entstanden. Es erinnert mich etwas an Bogota, eine Hauptstrasse mit vielen hohen Häusern. Die Sonne scheint und es ist sehr heiss. Immer wieder schlendern wir in grössere Einkaufszentren oder Läden, um der Hitze zu entfliehen. Das Ziel in diesem Viertel am Abend zu Essen scheint irgendwann nicht mehr ganz realistisch, denn die Zeit geht nur schleichend vorbei und sehr viel anzuschauen gibt es da nicht. Da es der letzte gemeinsame Abend mit Nicholas sein wird, schlage ich noch einen letzten Drink in einer Rooftop Bar vor, von welcher ich mal irgendwo gelesen habe. Wir laufen gemütlich zurück zu einem der weissen Hotel Hochhäuser und fahren in diesem sehr schicken Hotel bis in den 51. Stock. Die Aussicht ist grandios, der Wind bläst stark und der DJ gibt auch alles. Die Drinks sind lecker und wir geniessen den Sonnenuntergang. Wir suchen uns noch ein Restaurant aus, welches wir danach direkt aufsuchen werden. Es handelt sich dabei um ein asiatisches Restaurant im historischen Zentrum. Fiona isst da ihre lang ersehnte Ramen Suppe. Später holen wir unsere Wäsche im Hostel ab, essen noch ein Gelato und packen unsere Sachen im Hotel.Weiterlesen

  • Cartagena - Salento

    31. Juli 2022 in Kolumbien ⋅ 🌧 19 °C

    Wir stehen um 7:30 Uhr auf, essen Frühstück kurz nach 8:00 Uhr und packen dann unsere restlichen Sachen. Nicholas bleibt noch im Hotel bis kurz nach dem Mittag, da sein Flug nach Bogota und somit seine Rückreise erst später startet. Gegen 9:00 Uhr nehmen Fiona und Ich also ein Uber zum Flughafen. Schnell haben wir eingecheckt und sind durch den Security. Der Flughafen ist kleiner als erwartet und wir haben fast zwei Stunden Zeit, bevor unser Flug nach Pereira startet. Rund eine Stunde dauerte der Flug und wir essen am Flughafen noch etwas, bevor wir den Bus nach Salento aufsuchen. Am Ticketschalter wird uns mitgeteilt, dass soeben ein Bus losgefahren sei und wir schnell mitkommen sollen. Mitten auf der Strasse hält der Mann einen Bus an und sagt wir sollen ganz schnell einsteigen. Mit unserem Gepäck stopfen wir uns in den Bus und schnappen uns noch einen freien Sitzplatz. Etwas mehr als eine Stunde später sind wir wirklich in Salento und wir zahlen nicht mal 2000 Pesos für die Fahrt, was etwa 50 Rappen sind. Nach circa 10 Minuten laufen sind wir im Hotel am Hauptplatz von Salento. Das Zimmer ist sehr schön und es hat warmes Wasser. Nach einer langen warmen Dusche erkunden wir die super kleine Stadt, die sehr viel Charme hat. Wir gehen in ein stylisches Restaurant, dessen Essen nicht sehr gut war. Da treffen wir auf Marion, eine Schweizerin aus Lausanne die wir bereits vom Lost City Hike kennen. Sie setzt sich an unser Tisch und verabreden uns auch für das Abendessen am nächsten Tag. Wir buchen noch die Tour im Valle de Cocora am nächsten Tag, welches wir diesmal nich zu Fuss, sondern auf Pferden erkunden werden. Da es am nächsten Tag früh los gehen wird und es am Abend relativ kalt wurde (18 Grad), gehen wir früh ins Bett.Weiterlesen

  • Salento

    1. August 2022 in Kolumbien ⋅ ☁️ 16 °C

    Um 6:15 Uhr klingelt der Wecker und wir machen uns bereit ins Valle de Cocora zu fahren. Vom Hauptplatz aus, an dem unser Hotel liegt, fahren regelmäßig Jeeps ins Cocora Tal. Die Fahrt dauert knapp 30 Minuten. Da angekommen laufen wir gemütlich in Richtung des Startpunktes unserer Tour. Wir sind fast eine Stunde zu früh, doch die beiden Guides, die Pferde und auch eine amerikanische Familie sind sehr bald bereit und wir können früher starten als geplant. Fionas Pferd Baru und mein Pferd Inquieto scheinen sehr ruhig zu sein und auch sehr intelligent. So fühle ich mich auch nach einer Zeit etwas wohler. Ausserdem haben wir super Glück mit dem Wetter, es regnet da sehr oft, so auch die letzten zwei Tage. Doch wir haben einen leicht sonnigen Tag erwischt, womit wir nicht gerechnet haben und prompt einen Sonnenbrand einfangen - schon wieder. Die Guides sind super nett, erzählen viel und machen tolle Fotos von uns. Wir reiten auf zwei Berge und durch einen Fluss. Dabei können wir immer wieder vom Pferd steigen und die Aussicht geniessen. Das Tal ist bekannt für die fast 60 Meter hohen Wachspalmen, welche über 300 Jahre alt werden können. Man könnte sehr viel Zeit mit Wandern da verbringen und mich hat die Landschaft wirklich extrem beeindruckt. Nach der Tour verabschiede ich mich von Inquieto (bedeutet eigentlich unruhig, was ich zum Glück erst im Nachhinein erfahren habe) und dem Guide Julio. Wir trinken noch ein Cappuccino und essen ein Stück Kuchen, bevor wir wieder mit dem Jeep nach Salento fahren. Nach einer kurzen Dusche erkunden wir das Dorf Salento, probieren noch einige Streetfood Snacks, gehen auf die Aussichtsplattform, kaufen Essen für die Busfahrt am nächsten Tag und kaufen Souvenirs - hauptsächlich Kaffee und Kakao aus der Umgebung. Um 18:30 Uhr treffen wir uns mit Marion, gehen sehr lecker Essen und stossen auf den 1. August an. Der Abend ist sehr gemütlich und kurzweilig. Kurz nach 21:00 Uhr schliesst das Restaurant und wir gehen zurück ins Hotel und packen unsere Dinge. Müde und mit leichten Kopfschmerzen gehe Ich schlafen.Weiterlesen

  • Salento - Guatapé

    2. August 2022 in Kolumbien ⋅ 🌧 20 °C

    6:15 Tagwach. Es steht eine lange Reise bevor. Wir packen unsere restlichen Dinge, bevor wir kurz nach 7:15 Uhr auschecken und zum kleinen Busterminal in Salento laufen. Dort lösen wir unsere Online Tickets ein und trinken noch einen Kaffee bevor wir in den Bus steigen. Der Bus ist modern und hat sogar Bildschirme mit Filmen. Nach rund drei Stunden fahrt machen wir eine Pause an einer Art Raststätte, welche dann länger dauert als geplant. Unser Bus geht aus unbekannten Gründen nicht mehr und wir müssen auf einen anderen warten. Die Reise geht dann verspätet weiter mit einem grossen Bus. Nach einer langen Fahrt auf kurvigen Strassen kommen wir gegen 18:00 Uhr in Medellin Terminal del Sur an. Doch unsere Reise ist noch nicht beendet, denn wir müssen noch nach Guatapé kommen. Leider fährt von diesem Terminal kein Bus nach Guatapé und wir müssen gefühlt durch ganz Medellin fahren zum Terminal del Norte. Mit Müh und Not finden wir einen Bus, der sich kaum durch den Stau in der Grossstadt bewegt. Etwa eine Stunde später kommen wir endlich beim Terminal del Norte an, die Panik schon etwas gestiegen, dass kein Bus mehr fährt um diese Zeit. Doch die Frau am Schalter hat noch Tickets für die letzte Fahrt um 20:00 Uhr. Wir essen noch ein Sandwich, bevor wir uns in den kleinen Bus setzen. Die Fahrt dauert nochmals etwas mehr als 2.5 Stunden und wir werden schon herzlich empfangen von Valery, die uns ein kleines Appartement vermietet. Sie hat wie wir nicht mehr daran geglaubt, dass wir irgendwann ankommen werden. Doch es hat wiedermal alles funktioniert. Das Appartement ist super schön, sehr stylisch und das modernste Zimmer, dass wir auf dieser Reise gesehen haben.Weiterlesen

  • Guatapé

    3. August 2022 in Kolumbien ⋅ ⛅ 17 °C

    Um 8:15 klingelt der Wecker. Trotz der vorhandenen Küche gehen wir auf die Suche nach einem schönen Platz zum Frühstücken. In der Wohnung haben wir einen Ordner mit gewissen Vorschlägen, sodass wir recht spezifisch eines Ansteuern. Das Café liegt an einem der beiden Hauptplätze in Guatapé und liegt leicht erhöht, sodass wir die anderen Touristen beobachten können. Der Kaffee ist super lecker und der Aufenthalt ist sehr kurzweilig. Danach schlendern wir noch etwas durch die Gassen, bevor wir in ein TukTuk zum grossen Stein steigen. Die Fahrt dauert rund 15 Minuten und noch eine kurze Strecke zu Fuss bis zum Ticketschalter. Danach geht es die etwa 600-700 Treppen hoch bis zur Spitze des Steins. Es hat relativ viele Leute und die meisten sind nicht so schnell unterwegs, darum ist der Aufstieg nicht allzu anstrengend. Von der Aussichtsplattform sieht man über ganz Guatapé, eine Art Seenlandschaft mit kleinen grünen Inseln. Die Landschaft ist jedoch künstlich, es handelt sich um einen Stausee der in den 1970er Jahren zur Gewinnung von Elektrizität angelegt wurde und nun als Naherholungsgebiet genutzt wird. Für viele Kolumbianer ist dies ein Urlaubsort und reiche Familien besitzen da eine Villa. Wir geniessen die Aussicht eine Weile und steigen dann langsam die Treppen hinunter. Als nächstes steht eine Bootstour auf dem Programm und beim nächsten Anbieter beim grossen Stein scheint uns die Tour etwas zu teuer, darum nehmen wir wieder ein TukTuk in die Stadt. Da essen wir noch was bevor wir einen anderen Anbieter für die Bootstour finden. Mit montierten Schwimmwesten geht es auf eine einstündige Private Tour. Das Boot ist schnell und es schüttelt uns durch. Trotzdem sehen wir sehr viel und die Landschaften sind sehr interessant. Wir fahren auch an einer alten Villa von Pablo Escobar und einem seiner Drogenpavillions vorbei. Leider dauerte die Tour keine ganz Stunde, war aber trotzdem gut. Wir erkunden den Rest des wirklich hübschen Dorfes und trinken erneut einen Kaffee im selben Cafe wie am Morgen. Nach diesem Genuss schlendern wir zurück in unser Appartment, wo wir beide die tolle Dusche mit warmen Wasser in vollen Zügen geniessen. Später geht es ins Restaurant Koi, welches sich im Erdgeschoss vom Gebäude befindet. Das asiatische Essen ist unglaublich gut und der Besitzer und auch der Koch sehr freundlich. So gut haben wir schon lange nicht mehr gegessen. Nach dem Essen schauen wir noch ein bisschen TV, doch meine Augen blieben nicht lange offen.Weiterlesen

  • Guatapé - Medellin

    4. August 2022 in Kolumbien ⋅ 🌧 25 °C

    Wir stehen wieder kurz nach acht Uhr auf und packen mehr oder weniger fertig. Danach gehts in ein sehr spezifisches Restaurant, welches gutes Brot haben sollte. Wir werden jedoch etwas enttäuscht, das Brot riecht gut aber ist so weich wie jedes andere Brot hier. So essen wir erneut einfach einen Avocado Toast und trinken einen guten Cappuccino, bevor es zurück ins Appartment geht. Natürlich haben wir vor dem Frühstück noch an den Touristen Hotspots schöne Fotos gemacht, bevor die Tagestouristen ankommen. Im Apartment treffen wir uns nochmals mir der Inhaberin Valery um abzurechnen und noch einwenig zu quatschen. Sie ist super nett und die Unterkunft war die Schönste auf unserer ganzen Reise! Gegen 11:00 Uhr schlendern wir mit unseren Rucksäcken zum kleinen Busterminal und kaufen die Tickets für den Bus nach Medellin. Wir zahlen je 17000 Pesos für die zweistündige Fahrt, was etwas mehr als 3 Franken sind. Der Bus fährt eine knappe halbe Stunde später los, die Fahrt ist kriminell schnell wie immer. Fast pünktlich erreichen wir das Terminal del Norte. Da teilen wir ein Uber mit einen Franzosen, der die Unterkunft im gleichen Viertel hat wie wir. Das Zimmer im Luum Guest House ist eigentlich ganz schön, aber im Vergleich zum letzten Apartment nicht ganz so toll. Nach dem Check In gegen 15:00 Uhr erkunden wir das Viertel El Poblado und suchen holen noch Bargeld bei der Bank. Wir essen und trinken etwas kleines in der Bread Factory, die uns vom Schweizer Paar im Tayrona Nationalpark empfohlen hat. Das Restaurant hat ein Schweizer in Medellin eröffnet und soll sehr gutes Brot haben. Am Nachmittag war aber die Auswahl bescheiden. Danach laufen wir in zum Museum of modern Art Medellin, wo wir noch einige Stunden in der Ausstellung verbrachten. Es ist schon dunkel als wir zur Unterkunft zurücklaufen. Restaurants hat es in der Umgebung sehr viele und wir gehen in die Avocaderia gleich neben der Unterkunft. Das Essen war gut und der Abend sehr gemütlich. Nach einer warmen Dusche geht es schlafen.Weiterlesen