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  • Day25

    Aufwiedersehen Yukon

    January 5 in Canada ⋅ ⛅ -23 °C

    Die Woche im Yukon ist viel zu schnell vergangen. Nachdem mich Vancouver ja irgendwie nicht so überzeugen konnte, hat es der Yukon umso mehr geschafft auf meine Liste „hier muss ich nochmal hin“ zu kommen. Ob im Sommer oder im Winter oder vielleicht am besten einfach nochmal in beiden Jahreszeiten.

    Zum Abschluss fuhren wir zum Brunchen ins „Burnt Toast Café“ nach Whitehorse. Heute ist es endlich -29 Grad. Die Temperatur, die zu dieser Jahreszeit in Whitehorse normal ist. Das Atmen tut weh, wenn man keinen Buff vorm Gesicht trägt. Und auch die wenigen Hautstellen um die Augen herum, die ich direkt der Kälte aussetze, brennen nach kurzer Zeit durch die trockene kalte Luft. Auch wenn das erstmal alles nicht so begeistert klingt, haben mir die frische Luft und auch die Erfahrung mal bei so einer Kälte draußen zu sein total gut gefallen.
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  • Day24

    Hair Freezing Night

    January 4 in Canada ⋅ ⛅ -24 °C

    Den letzten Tag in Whitehorse verbringen wir gemütlich in der Hütte und ich komme endlich dazu ein paar Postkarten zu schreiben.

    Unseren letzten Abend verbringen wir mal wieder im Takhini Hot Pool. Heute hat es immerhin -20°, was die mindest Temperatur ist damit die Haare einfrieren, während der Körper vom warmen Wasser gewärmt wird. Es gibt sogar einen Hair Freezing Contest, an dem man teilnehmen kann, wenn man sein Haarkunstwerk fotografieren kann. Die Fotos im Eingang zeigen spektakuläre Eis-Haar-Skulpturen Obwohl ich meinen Kopf nicht einmal unter Wasser tauchte und mein Gehirn nach 2 Stunden tiefgefroren war, reichte es nur für ein paar spärliche Reisnudeln auf dem Kopf. Es ist noch nicht kalt genug bzw. war der Dampf im Vergleich zur Außenluft zu heiß... Etwas enttäuscht tauchte ich meinen Kopf am Ende in das Wasser und obwohl es herrlich bitzelte, wurde er einfach nicht mehr warm.

    Auf dem Heimweg hatte ich zwar eine Mütze auf, aber ließ die Haare raus hängen. Das Ergebnis: richtig schöne, weiß gefrorene und harte Haare! Genauso wie ich es gerne bei den Hot Pools gehabt hätte. Sogar meine Wimpern waren dick angefroren. Während die anderen sich schon wieder in der Hütte aufwärmten genoss ich meine weiße Haarpracht draußen. Zum schlafen zog ich allerdings zum ersten Mal lange Sachen und einen Schal an: Ich war nun doch etwas unterkühlt und wollte auf garkeinen Fall krank werden.
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  • Day23

    Kaffeerösterei im Schnee

    January 3 in Canada ⋅ ⛅ -17 °C

    Heute Nachmittag wollten wir alle die nahegelegene Kaffeerösterei erkunden. Hiermit hätte ich im tiefen Wald nicht gerechnet und ich bin froh, dass uns die Frau von der Touristeninfo diesen Tipp gegeben hat.

    Das Kaffee liegt zwischen dem Tierpark und den Hot Pools und ist nur von Freitag bis Sonntag geöffnet. Aus dem Grund ist es auch seh voll, als wir ankommen. Mal wieder würden wir von Lucy und Misty begleitet. Lucy ging brav nach Hause nachdem Kathi ihr einige Male den Befehl „Go home“ gegeben hat. Misty machte allerdings keine Anstalten und lief bis zum Kaffee fröhlich voraus. Zum Glück gab es vor der Rösterei eine Veranda, auf der Misty ohne Leine auf uns warten durfte, da die Verkäuferin im Kaffee den Hund kannte und wir ihr unsere Situation erklärt hatten. Und tatsächlich wartete sie brav draußen, bis wir unseren sehr guten Kaffee getrunken und die super leckeren Brownies gegessen hatten.

    Auf dem Heimweg machten wir noch ein paar Schneeengel. Als wir viel gleichzeitig im Schnee lagen schaute Misty etwas verwundert.

    Den Abend lassen wir dann in der Hütte mit Monopoli und einem Kartenspiel, 6 nimmt, ausklingen.
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  • Day23

    Wintermärchen Wanderung

    January 3 in Canada ⋅ ⛅ -18 °C

    Mal wieder wachten wir auf und das Licht draußen war so wunderschön, dass es Kathi und mich auch bei -17 Grad rauszog.
    Kathi hat mich mittlerweile mit ihrer Icebreaker-Liebe angesteckt und so ziehen wir mit unserer dünnen aber super warmen Merino-Bekleidung, und natürlich zusätzlich Jacken, los.

    Unser Ziel ist ein See, den uns unser Vermieter vor ein paar Tagen empfohlen hat. Lucy ist sofort wieder an unserer Seite und keine 5 Minuten später schließt sich uns auch noch Misty an. Mit zwei Hunden durch den kanadischen Wald zu wandern fühlt sich auch irgendwie besser an und die beiden sind zudem auch noch so lieb!

    Wir finden ziemlich schnell den Ski-Trail und folgen den Spuren im Schnee. Nach kurzer Zeit sind nicht nur unsere Wimpern, sondern auch Haare weiß gefroren.

    Der Wald durch den sich unser Weg schlängelt erinnert uns an „Die drei Nüsse für Aschenbrödel“. Wir machen einen kleinen Abstecher auf einen Hügel, da wir gerne etwas Aussicht hätten, aber haben keinen Erfolg.
    Kurze Zeit später erreichen wir eine große glatte Schneefläche. Das muss der See sein. Seine Umrisse sind nur durch die Pflanzen am Rand zu erahnen.

    Wir folgen dem Weg weiter und Kathi schlägt vor auf den nächsten Hügel, abseits der Wege zu klettern. Da ich auch gerne mehr Aussicht hätte, stimmte ich zu. Der Schnee ist zwar tief aber so trocken, dass es kein Problem ist durch ihn hindurch zu stapfen.
    Kathis kurze Bemerkung "Hoffentlich wecken wir jetzt keine Bären" fand ich allerdings nicht so lustig, da wir genau in diesem Moment über eine echt komische Oberfläche liefen. Oben angekommen ist die Aussicht atemberaubend schön und wir vier genießen den Blick auf die Weiten des Yukons. Das Licht ist wie immer perfekt.

    Wir folgen den Ski-Spuren weiter und kommen bis zum Wildgehege des Tierparks. Dann führen die Spuren wieder zum See zurück. der eine kleine Runde bis an das Wildgehege und zu See zurück. Nach fast 2 Stunden sind wir zurück in unserem kleinen Häuschen.
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  • Day20

    Silvester

    December 31, 2019 in Canada ⋅ ⛅ -7 °C

    Am ersten Morgen erkundeten Kathi und ich die Gegend und fanden es ganz beruhigend, dass es doch noch andere Häuser in der Umgebung gab. Vom Hauptweg gehen immer wieder Einfahrten zu den Nachbarhäusern ab.

    Gleich am Morgen hatte uns Lucy begrüßt, der Hund des Airbnb-Besitzers. Sie ging fröhlich während unseres Morgenspaziergangs neben uns her. Lucy begleitete uns von nun an überall hin und wurde zu unserer treuen Beschützerin.

    Das Licht bei unserem Spaziergang war wunderschön, der Schnee glitzerte und am Horizont ragten Berggipfel hervor. Am auffälligsten war eine Bergkette, die sich komplett spiegelglatt weiß vor uns erstreckte. Das sah total unreal aus.

    Mittags fuhren wir vier dann gemeinsam mit dem Taxi nach Whitehorse. Wir hatten uns entschieden einfach ohne Mietwagen eine Woche in unserem Häuschen zu verbringen und die Einsamkeit zu genießen. Neben Wanderwegen gab es zudem einen Tierpark und die Hot Springs in der Nähe und so würde uns sicherlich nicht langweilig werden. In Whitehorse angekommen gingen wir kurz ins Tourismuszentrum, um uns über die Gegend zu informieren und kauften dann für die ganze Woche Lebensmittel ein.

    Tea und Céline wollten noch in einen größeren Supermarkt gehen und Kathi und ich entschieden uns lieber ein IPA in einer kleinen Bar namens “Woodcutters” zu trinken.

    Die Silvesternacht wollten wir draußen Nordlichter-suchend verbringen. Davor stärkten wir uns noch mit einem sehr leckeren kanadischen Lachs, den uns Céline auf dem Grill zubereitete. Er hatte eine super intensive Färbung und schmeckte vorzüglich! Danach schauten wir noch „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Gegen 22 Uhr zogen wir uns warm an, füllten Glühwein in Thermoskannen und gingen zum „Quarry“, den Kathi entdeckt hatte. Wir standen über 2 Stunden in der Kälte und leider zeigten sich keine Nordlichter. Dafür konnten wir den sternenklaren Himmel bewundern. Einer der Nachbarn schoss dann um Mitternacht sogar ein paar Raketen in die Luft.
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  • Day20

    Liebe auf den ersten Blick

    December 31, 2019 in Canada ⋅ ⛅ -5 °C

    Ich habe mich sofort in den Yukon verliebt. Der Schnee ist wunderschön pulvrig und knirscht herrlich laut beim Gehen. Die Landschaft ist total beeindruckend mit ihrer Weite, schneebedeckten Bergen und dicht stehenden Bäumen.
    Aber das schönste sind das Licht und die Farben!

    Ich habe noch nie ein so intensives Blau am Himmel gesehen. Wenn die Sonne scheint taucht sie den weißen Schnee in ein knalliges Gelb, was unglaublich strahlt. Und selbst das Grau an einem bewölktem Tag sieht schön aus - erst recht wenn sich der blaue Himmel versucht durchzukämpfen. Dank des Schnees ist es auch bei Nacht garnicht so dunkel wie man erst denkt und die Augen gewöhnen sich eh wahnsinnig schnell daran.

    Was mich auch vom ersten Tag an faszinierte war der Tageszyklus. Die Sonne geht hier gegen 9 Uhr auf und gegen 16 Uhr wieder unter. Allerdings dauern Sonnenaufgang und Untergang hier stundenlang und geben sich fast die Hand. Vielleicht ist auch gerade deswegen hier das Licht so magisch.

    Sobald es Nacht wird, ist der Himmel von tausenden Sternen bedeckt. Als wir die Sternenbilder beobachteten, stellten wir fest, dass sich diese wahnsinnig schnell am Himmel bewegen. Auch die Milchstraße war leicht zu erkennen.
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  • Day19

    Ankunft im Yukon

    December 30, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 1 °C

    Mal wieder klebte ich die letzte halbe Stunde unserer Fluges am Fenster. Kathi hatte mich darauf hingewiesen, dass wir genau neben dem großen Wagen fliegen und je näher wir an Whitehorse kamen, umso mehr Landschaft konnte man erkennen. Doch wo war der ganze Schnee? Weite dunkle Flächen lagen unter uns und erst auf denletzten Höhenmetern erkannte ich, dass es Bäume sind. Der Schnee scheint schon so lange zu liegen, dass die Bäume garnicht mehr bedeckt sind. Die Straßen und Wege sind aber zum Glück wunderschön weiß. Auch im Yukon ist es wärmer als sonst: Wir landeten bei nur -1 Grad; eigentlich sollte es mindestens -20 Grad zu dieser Jahreszeit haben.

    Wir hatten Glück und fanden gleich ein Taxi, das uns raus in die Wildnis fuhr: Die nächste Woche werden wir in einer kleinen Hütte 30km von Whitehorse verbringen. Wir sind Kathi, Tea, Céline (eine Arbeitskollegin von Kathi) und ich.

    Es ist wahnsinnig dunkel und nach einem kurzen Stopp, um die Frontscheibe zu enteisen, gehts weiter. Da die Straße keinen Namen hat müssen wir der Wegbeschreibung unseres Vermieters folgen: “You will see a sign that says Mile 4.7 on a tree (...) halfway up the road, on your left you will see a small white “64” sign, don’t go down that one (...)”. Als wir endlich in der Hütte angekommen waren, fragte ich noch den sympathischen Taxifahrer nach seiner Nummer, da ich Bedenken hatte, dass uns sonst keiner mehr hier findet.

    Schon auf den ersten Blick waren wir super glücklich mit unserem kleinen Heim. Das Haus steht wirklich mitten im Wald, umgeben vom Nichts, weit Weg von allem.
    Als ich kurz ganz alleine draußen auf der Terrasse stand passierte mir was unglaubliches: Zum ersten Mal in meinem Leben hörte ich nichts - absolute Stille!
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  • Day18

    Capilano Pacific Trail

    December 29, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 8 °C

    Den letzten Tag in Vancouver wollte ich nochmal in der Natur verbringen und zum Glück hat auch Tea Lust eine kleine Wandertour zu machen. Wir schliefen aus, frühstückten und machten uns dann auf den Weg zum Park Royal. Vor genau einer Woche war ich schonmal hier gewesen, um Weißkopfseeadler zu suchen und hatte allerdings nur einen gefunden, der auch noch relativ weit weg in einem Baum saß. Damals hatte ich keine Zeit tiefer in den Wald zu laufen, da es schon wieder dunkel wurde.

    Da der Weg so schön war und ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben habe Adler von noch näher zu beobachten, suchte ich uns den „Capilano Pacific Trail“ raus.

    Dieser Weg führt parallel am Capilano River entlang, wo es viele Lachse gibt (und wo es Lachse gibt sind auch Adler...) und endet am Capilano Lake.

    Der Weg war so gut ausgeschildert, dass wir viele zusätzliche Abzweigungen gehen konnten, um so z.B. auf Aussichtsplattformen und Brücken zu gelangen. Die Wanderung ist sehr schön, da man sich langsam aus der Stadt heraus entfernt und immer tiefer in den Wald gelangt. Es gibt nur ein paar Abschnitte mit Steigungen und am Ende waren wir überrascht doch so schnell am See angelangt zu sein.

    Leider ist der See komplett eingezäunt und wir haben überlegt, ob das damit zu tun hat, dass der Capilano Lake 40% der Wasserversorgung des Großraums Vancouver ausmacht. Die Aussicht war trotzdem sehr schön!

    Bei dieser Wanderung stimmt allerdings der Spruch: Der Weg ist das Ziel. Denn: Tea und ich waren nicht nur mal wieder von den gewaltigen Bäumen fasziniert, sondern hatten auch super viel Glück mit Weißkopfseeadlern!

    Kleiner Exkurs: Weißkopfseeadler gehören zu den größten Greifvögeln Nordamerikas. Die ausgewachsenen Adler besitzen einen weißen Kopf, Hals und Schwanzfedern, während der Körper und die Flügel dunkelbraun sind. Die Jungvögel dagegen sind fast durchgehend dunkelbraun gefärbt und werden erst ab ca. 2 Jahren weiß gefleckt. Mit ca. 4-5 Jahren entspricht das Gefieder dem von adulten Adlern.

    Gleich am Anfang entdeckten wir auf einem Baum fast neben uns einen jungen Adler, der für unsere Fotos ganz still sitzen blieb. Insgesamt sahen wir ca. 10 mal Adler und als wir gerade am See angekommen waren, flog sogar ein erwachsener Adler direkt über diesen hinweg! Diese Tiere sind so majestätisch und atemberaubend schön.
    Als wir super zufrieden am Ende des Wanderwegs ankamen, entdeckten wir ein letztes Mal einen ca. 2 Jahre alten Adler auf einem Baum auf der gegenüberliegenden Flussseite sitzend. Nach ca. 20 Minuten intensivem Beobachten hatte Tea genug und wollte weitergehen. Da eine Brücke in der Nähe war, bat ich sie, ob wir rüber gehen können, um uns evtl. noch mehr dem Baum zu nähern. Wir verloren den Adler nur wenige Minuten aus unserem Blickfeld... Als wir gerade vor dem Waldeingang standen und nach einem Trampelpfad suchten, hörten wir Fluggeräusche und plötzlich landete unser Adler genau auf dem Ast vor unserer Nase! Und was hatte er da in seinen Klauen: einen Lachs! Ca. 5 Minuten beobachteten wir uns gegenseitig und als der Adler Vertrauen geschöpft hatte, fing er mit seinem Abendessen an. Wir beide standen super still und begeistert da und schauten ihm beim Essen zu. Mit so einem Glück hatte ich nicht mehr gerechnet und ich genoss den Augenblick. Das war auch gut so, da sich bald schon eine Frau näherte, die den Adler mit Geräuschen auf sich aufmerksam machen wollte, um Fotos zu machen... Ich dachte mir nur, lass ihn doch einfach in Ruhe essen. Als dann auch noch ein Mann mit Kindern kam, wurde es dem Adler zu unruhig und er flog weg. Als er direkt über unseren Köpfen abhob, spürten wir fast den Wind, den er mit seinen gewaltigen Flügeln erzeugte.

    Dieser Tag war definitiv mein schönster in Vancouver.
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  • Day17

    Vancouver Island

    December 28, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 6 °C

    Vancouver Island liegt direkt neben Vancouver... es sieht aus als wäre es um die Ecke und doch brauchten Tea und ich 5 Stunden bis wir dort waren. Das zeigt mir mal wieder wie groß dieses Land ist und wie sehr einen die Landkarte täuschen kann. Der Weg dorthin beinhaltet auch 1,5 Stunden Überfahrt auf einer Fähre und obwohl es kalt war musste ich diese komplett draußen verbringen. Wir fuhren an vielen kleinen Inseln vorbei. Die Bäume gehen hier direkt bis zum Ufer und sehen fast so aus, als würden sie im Wasser stehen. Hinzu kam ein dramatischer Himmel.

    Wir verbrachten eine Nacht im süßen und hippen Victoria. Dort besuchten wir neben dem ältesten Chinatown Kanadas die Butchart Gardens und ich ging in den Bug Zoo!

    Die meisten von euch wissen glaube ich, dass ich im Museum aufpasse, dass keine Insekten unsere Objekte angreifen. Seitdem finde ich die kleinen Lebewesen super spannend und war mindestens genauso begeistert wie die vielen Kinder, der 10
    Jahre alten Vogelspinne Audrey einen Handschlag zu geben und die saugenden Füße eines Tausendfüßlers auf der Hand zu spüren.
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  • Day13

    Pauline’s Rock

    December 24, 2019 in Canada ⋅ ⛅ -5 °C

    Am Weihnachtsmorgen schliefen wir ziemlich lange (wir waren ja erst um 5 Uhr im Bett gewesen) und wurden dann von so schönem Wetter begrüßt, dass Tea mich überredete eine kleine Wandertour zu machen. Wir suchten uns Pauline‘s Rock als Ziel raus und ich plante mit der App AllTrails unsere Route.

    Der Wanderweg ging direkt neben unserem Haus los und führte zunächst auf einem größeren Weg weiter. Trotzdem schaffte ich es die falsche Abzweigung zu nehmen, wodurch wir einen kleinen Umweg liefen. Der weitere Weg führte an einem Fluss entlang und wurde immer schmaler. Da uns aber immer wieder weitere Wanderer begegneten fühlten wir uns wohl und verliefen uns aber noch einmal. Das letzte Stück zum Felsen war der einsamste Abschnitt der Route. Der Weg war kaum noch zu erkennen, da immer wieder umgefallene Bäume im Weg lagen. Wäre die offline Karte von AllTrails nicht so gut und detailliert gewesen wären wir umgedreht. Aber es hat sich gelohnt, da wir vom Felsen aus über die Baumwipfel zum nächstgelegenen Gipfel schauen konnten. Zurück schaffte ich es uns ohne Umwege und fast doppelt so schnell zu führen.
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