May - June 2021
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  • Day27

    Tag 27 Hafen Can Pastilla, Mallorca

    June 11 in Spain ⋅ 🌙 25 °C

    Auch heute war der Weg nicht weit. Nach einer Stunde erreichen wir Can Pastilla. Hier ist die Heimat der Balineros. Doch wir feiern nicht, wir schuften. Die Wäsche wird gewaschen, danach erstmal einen Cappuccino, Boot putzen, dann einen Kuchen essen, usw...
    Zwei 12kg Waschmaschinen ackern für uns. Während wir warten, lassen wir den Ort auf uns wirken. Lauter 6 Stöckige Hochhäuser und Bars säumen den 5km langen Strand. Ansonsten hat der Ort nicht viel zu bieten. Auch der Hafen haut uns nicht von den Socken, nur vom Duschbereich sind wir begeistert. Ich genieße die Dusche ausgiebig und Harald meint, er hatte kaum noch Wasser...
    Jetzt am Ende unseres gemeinsamen Törns, lassen wir die vergangenen Tage revue passieren.
    Was haben wir eigentlich alles erlebt?
    Wir fanden die "White Cloud" in Almerimar als hässliches Entlein vor und haben sie mit etwas Mühe in einen Schwan verwandelt.
    Die Steuerautomatik, das Ankerlicht, die Windrichzungsanzeige und, (das dramatischste) der Kühlschrank ließen uns im Stich, doch wir konnten alles wieder instand setzen.
    Ich musste feststellen, dass das mit der Seefestigkeit so eine Sache ist...
    Die Nachtfahrt im selbstgebauten Nest über tiefes Schwarz und unter einem unendlich großen Sternenhimmel werde ich so schnell nicht vergessen.
    Wir lagen in wunderschönen Ankerbuchten mit türkisem Wasser und rosaweißen Stränden. Das war die anfänglichen Komplikationen allemal Wert!
    Auch interessante Bekanntschaften haben wir gemacht. Der Einhandsegler Bubi sollte hier nicht unerwähnt bleiben. Er bescherte uns einen Abend mit spannenden Geschichten.
    Tolle Orte liegen in unserem Kielwasser, ganz besonders Cartagena und Palma.
    Und natürlich eine tolle Zeit mit meinem Lieblingsonkel :)

    Ich verabschiede mich an dieser Stelle und wünsche Harald für die weitere Reise immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel, wie man so schön sagt.
    👋
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    Hausmutter

    Hallo Vera. Auch deine literaschinen Ergüsse waren ein Genuss. Danke dafür😚. Mein erster Urlaub 1978 war nach Can pastilla. 3 Wochen VP mit Flug für 750 DM. Da sah es aber noch ganz anders aus. LG

    Dirty Harry

    Deine auch🤣🤣🤣

    Claudia Adolph

    Danke fürs Teilhaben an eurer spannenden Reise Vera und Harald. Ich bin euch sehr gerne gefolgt👍😊.

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  • Day26

    Tag 26 Hafen Palma

    June 10 in Spain ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute ging's mal wieder nur um die Ecke. Der Hafen Palma ist nur 3sm entfernt. Das heisst also, nur 1 Stunde motoren. Kein Wind und brennende Sonne lassen unser Gehirn austrocknen. Bubi, den wir in der malerischen Bucht Espalmador zum Abendessen eingeladen hatten, gab uns den Tip im großen Hafen von Palma den Hafen des "Royal Club Nautic Palma" kurz "RCNP" anzulaufen. Er ist der günstigste und liegt direkt an der Altstadt von Palma. Gesagt, getan und wir liegen um 12:30 Uhr wieder an der Mooring. Direkt am clubeigenem Pool. Als Anleger gibt's diesmal kein Bier, sondern ein erfrischendes Bad im leicht salzhaltigen Pool. Erst jetzt, im direkten Vergleich, erlebt man die Vorzüge einer schönen Bucht hautnah. Keine Fische, keine Wellen, alles steril. Jedoch der Schweiß ist weg und wir sind fit für Palma. Unterwegs legen wir einen Stop ein und bestellen beim hiesigen Yachthändler eine neue Steuerung für unser Bugstrahlruder. Sie wird in zwei Wochen geliefert und macht den Eigner um 200€ ärmer. Vom 20.06 bis zum 28.06 lieg ich an gleicher Stelle mit Petra. Der Liegeplatz ist schon reserviert und ich werde sie einbauen.
    Palma mit seinem gigantischen Dom und der tollen Altstadt lädt zum Verweilen ein. Hier gibt's es tausende von kleinen Restaurants und Botiquen die dem mittelalterlichen Flair nicht stören. Ich war vor 20 Jahren hier und bin wieder begeistert. Zu Abend wird an Bord gegessen und wir stürzen uns zum Absacker ins Nachtleben. Vera findet eine kleine Bar mit Wlan. Unter Apfelsienbäumen habe ich ein "Zoommeeting" mit der Crew der kommenden Woche. Die digitale Technik machts möglich und ich habe eine Videokonferenz mit drei Leuten als würden sie neben mir stehen. Christian erwische ich sogar im Auto.
    Vera und ihre Freundin Carla bleiben für eine Woche auf der "White Cloud" und ich wechsel auf eine grössereYacht. Ich hole einen Törn von 2020 nach und Segel eine Woche mit Christoph, Christian und Herman nach Ibiza und zurück.
    Morgen ist der letzte Segeltag mit Vera. Dann sind wir beide 27 Tage auf engstem Raum zusammen. Der einzige Rückzugsort war die eigene Kabine. Ich bin jetzt schon traurig, dass es zu Ende geht.
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    Dirk Flottau

    Klasse Abenteuer und spannende Berichte - danke, dass ich aus der Ferne dabei sein kann. LG, Dirk

    Dirty Harry

    Schön, dass du dabei bist🤗

     
  • Day25

    Tag 25 Bucht Xinxel

    June 9 in Spain ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück stechen wir wieder in See.
    Eigentlich wollen wir heute schon nach Palma, aber spontan entscheiden wir, doch noch einmal eine Bucht anzusteuern.
    Es ist kaum Wind und die Sonne knallt aufs Deck. Von der Hitze ganz schlapp, dösen wir so vor uns hin. Doch eine ungewöhnliche Entdeckung macht mich wieder wach. Nicht weit von uns dümpelt ein unbemanntes kleines Boot. Ich mache Harald darauf aufmerksam und wir drehen um, um das mal genauer zu betrachten. Tatsächlich, außer Schwimmwesten und einem Kanister niemand an Bord. Harald meldet dies der Küstenwache. Die teilen uns mit, dass es sich wahrscheinlich um ein Boot von Flüchtlingen handelt, die in dieser windstillen Nacht den Weg aus Algerien auf sich genommen haben und dann das letzte Stück (ganze 2km) geschwommen sind. Mehr können wir jetzt nicht tun, also fahren wir weiter. Aber ganz aus dem Kopf bekomme ich das kleine dümpelnde Boot nicht..
    Wind kommt auf und wir setzten den Genacker. Er zieht uns bis in unsere schöne Ankerbucht. Kaum sitzt der Anker springen wir ins Wasser. Endlich Kühle...
    Wir schwimmen an Land und wollen in die kleine Strandbar einkehren. Die ist aber Privat, also gibt es Limo an Bord. Auch nicht schlecht :)
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    Hallo Harald, das ist ja eine wunderschöne Tour die du da mit deiner Nichte bisher geschippert hast. Die Waschmaschine ist auch ne Wucht. Ganz ohne Strom......klasse. Wir wünschen euch noch eine schöne weiterfahrt und immer eine Hand breit Wasser unter dem Kliel. Gruss aus Marl von D&H. [Dietmar]

    Moin 🤓 Strandbar klingt gut, Limo nicht 😇 [D. P. aus GE]

     
  • Day24

    Tag 24 Hafen Andraitx

    June 8 in Spain ⋅ ⛅ 21 °C

    Hallo Follower,
    heute haben wir nur einen sehr kurzen Weg vor uns. Quasi einmal um die Ecke. Andraitx ist bekannt als modena Ort der so genannten High Society von Mallorca. So steht's in meinem Hafenhandbuch. Während der Sommerzeit ist kaum ein Liegeplatz zu ergattern und sollte man doch einen bekommen, dann zu einem Preis von über 100€. Egal..., nichts wie hin. Vorher jedoch, direkt vor dem Frühstück ins smaragdgrünen Mittelmeer. Direkt aus der Koje ins kalte Wasser..., ich bekomme kurzzeitig eine Schnappatmung und sehne die heisse Dusche herbei. Auch Vera ist nicht zu halten. Kaum ist meine Meerjungfrau abgetaucht, schmeisse ich ein paar Brotkrumen hinterher. Hunderte von Fischen versammeln sich um ihr und es sieht aus, als wäre es ihr Hofstaat. Die Fische lassen sich von Hand füttern.
    Jetzt aber nichts wie weg, sonst kommen wir gar nicht mehr los. Vera, mein Funker ruft über Funk den Hafen und schwupp die wupps liegen wir an unserem Liegeplatz. Es sind bestimmt noch 100 Plätze frei. Liegeplatzgebühren nur 53€ und wir beschließen uns heute ein Resturantbesuch zu leisten. Andraitx ist wirklich sehenswert. Alle Hügel ringsherum sind mit Häusern zugebaut, die toll der Landschaft anpassen. Alle haben einen Blick auf den Hafen. Der Ort selbst beherbergt viele kleine Boutiquen und Restaurants. Hier werde ich sicherlich noch mit Petra einkehren.
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    Johannes Lindenblatt

    Hallo ihr Lieben, endlich kann ich auch mal mitreden. Meine 2. Heimat ist der Badeort Paguera, über Camp de Mar schnell zu erreichen. Hoffe ihr konntet auch den schönen Markt von Andraitx besuchen. Wünsche euch weiterhin eine gute Reise, bleibt gesund, und bitte weiter so mit der Berichterstattung!!!!

    Dirty Harry

    Leider war kein Markt an diesem Tag. Aber deine zweite Heimat ist wirklich wunderschön.

     
  • Day23

    Tag 23 Bucht D'egos, Mallorca

    June 7 in Spain ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute heißt es "Adiós Ibiza und hola Mallorca!"
    Da heute ein längerer Schlag von 48 sm vor uns liegt, stehen wir mit der Sonne auf und tuckern bei keinem Wind und spiegelglattem Meer gemütlich los. Es ist herrlichstes Wetter, blauer Himmel, Sonnenschein und eine kühle Brise, die dafür sorgt, dass es nicht zu heiß wird. Die Brise wird zu leichtem Wind und wir setzen den Genacker. Das riesige Segel wölbt sich vor uns auf und zieht uns beinahe lautlos mit 4kn übers Wasser. Gegen Mittag lässt der Wind wieder nach. Aber das macht nichts denn wir nutzen die Pause um baden zu gehen. Weit und breit nichts, außer dem Himmel, einem kleinen Segelboot und zwei Gestalten die im unendlich wirkenden, tiefblauen Wasser dümpeln. (Nacheinander natürlich, damit das Boot nicht einfach davon fährt). Es ist schon ein ganz besonderes Gefühl, wenn unter und um einem nichts ist außer 700 m tiefes Blau!
    Es geht weiter und mit 5-6 Knoten schießt die "White Cloud" dahin.
    Gegen 16:30 erreichen wir Mallorca. Unsere angepeilte Ankerbucht ist schon voll, zu unserem Glück, denn die nächste, die wir finden ist einfach wunderschön. Türkises Wasser, hohe Felsen, ein kleiner Strand und.. keine Quallen!
    Wir schwimmen an Land, erkunden die Bucht zu Fuß und erhalten einen tollen Blick auf unser kleines, schönes Boot.
    Also für mich war heute mit der beste Tag der Tour :)
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    Claudia Adolph

    Ein Traum! So tolle Buchten sind bestimmt nur mit einem Boot zu erreichen. Genießt es 👍

    Hausmutter

    Hallo Vera. Ich hoffe, der Stein war bequem. Ein sehr schönes Foto. Liebe Grüße Petra

    Dirty Harry

    Was man für Fotos so alles macht😁

     
  • Day22

    Tag 22 Bucht Punta Grossa

    June 6 in Spain ⋅ ☀️ 21 °C

    Wieder einmal sagen wir Adieu. Der Hafen Eulalia eignet sich wirklich super zum abwettern. Um 10:00Uhr wird die letzte Leine an Bord gezogen und White Cloud ist wieder frei. Unsere Klappschraube fräst sich munter durchs Wasser und schiebt uns mit 5kn Richtung der 6sm entferneten Insel "Illa de Tagomago". Was sag ich Insel, es ist eher ein Fliegenhaufen im Mittelmeer. Der Wind kommt natürlich wieder gegenan und aus 6sm werden schnell 12. Hauptsache segeln. Um 13:00 Uhr ist unsere Zielbucht erreicht und der Anker frisst sich in den Meeresboden. 20 Minuten später kommt ein hochmotorisiertes Schlauchboot angerauscht. Zwei weitere Ankerlieger hieven sofort den Anker und flüchten. Was soll denn das? Wir werden darauf aufmerksam gemacht, dass das Ankern hier zum Schutz der Unterwasserfauna verboten ist. Mal sehen ob es ne Strafe gibt. Er hat sich zumindest den Schiffsnamen aufgeschrieben. Die Geflüchteten sind mittlerweile nicht mehr zu sehen. Wir finden eine weitere schöne Bucht die "Punta Grossa". Hier liegen wir alleine im kristallklaren Wasser vor einer 100m hohen Steilküste. Die Felsen schimmern gelb rot und sind mäandermässig ausgewaschen als hätte Vincent van Goch hier sein Meisterwerk kreiert. Etliche Quallen lassen allerdings nur kurze Schwimmeinlagen zu. Vera und ich chillen dem Abend entgegen.Read more

    Lothar Frömberg

    Von diesen Augenblicke kann man ein Leben lang zehren. ⛵⚓

     
  • Day21

    Tag 21, Hafen Eulalia, Ibiza

    June 5 in Spain ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute war mal wieder ein Stadt-Tag.
    Zuerst galt es ein paar Einkäufe zu erledigen, damit wir weiterhin so vortreffliche Gerichte wie bisher in unserer Kombüse zaubern können.
    Kaum verlassen wir den Supermarkt, fängt es an zu schütten. Wir retten uns erstmal in unser Boot. Der Stadtbummel muss also verschoben werden. Die Zeit nutz Harald und entwickelt seine neueste Erfindung: eine stromsparende Bord-Waschmaschine.
    Als der Regen aufhört machen wir uns nochmal auf in die Stadt. Doch es geht schon wieder los. Da müssen wir uns wohl leider in ein Cafe zurückziehen. Bei Kaffee und Kuchen beobachten wir wie der Regen in das Hafenbecken platscht.
    Jetzt kommt doch noch die Sonne raus und wir können unsere Stadterkundung fortsetzen. Eularia (nur der Hafen heißt Eulalia) ist sehr modern und hübsch mit hellen Häuser und kleinen gepflegten Parkanlagen.
    Nachdem wir auf dem Boot zu Abend gegessen haben (es gab Shrimps für 30€) geht es jetzt noch einmal raus auf ein Eis und um einen Hauch des Nachtlebens einzusaugen.
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  • Day20

    Tag 20 Hafen Santa Eulalia

    June 4 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

    Tschüss du schöne Bucht. Nicht nur wir sind traurig diesen tollen Ort zu verlassen, sondern auch der gestrige blaue Himmel. Schwarze Wolken verdunkeln ihn. Um 10:00 Uhr holt mein Leichmatrose die Mooringleine ein. Segel werden gesetzt und mit 5kn gehts hart am Wind zu einer weiteren Bucht auf Ibiza Namens "Cala Castella". Je mehr wir uns unserem Ziel nähern umso kleiner wird die Windstärke. Parallel dazu erhöhen sich die Wellenberge. Veras Mundwinkel verlieren gegen die Gravitation. Seekrankheit nimmt Besitz von ihrem Körper. In der Bucht angekommen, stellt sich heraus, dass hier ein heftiger Schwell steht. Die Augen des Leichtmatrosen sagen mir: Wir müssen hier weg! Schade eigentlich, denn die Bucht ist eingrahmt von roten und gelben Steilklippen an dessen Ende eine kleine Taverne steht. Mir bleibt jedoch nichts anderes übrig.
    Also..., wo ist der nächste Hafen. Meine digitale Seekarte zeigt mir den Hafen Santa Eulalia. 2sm vor der Hafeneinfahrt ruft mein Leichtmatrose den Hafenmeister über Funk an und ergattert einen schönen Liegeplatz für zwei Tage.
    Da unser Ankerlicht, sowie die Windrichzungsanzeige (Windex) im Top des Mastes kaputt ist, nutzen wir den heutigen Tag dies zu reparieren. Der hiesige Yachservice hat beides auf Lager. Vera demontiert in 17m Höhe alles und ich montiere die Neuteile. Nach zwei Stunden ist alles erledigt und der Eigner kann einen Haken in seiner Todo Liste setzen.
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    Claudia Adolph

    Der Eigner hat aber viel Glück, dass zwei so fähige Segler und Techniker das Bötchen überführen 👍.

    Dirty Harry

    Hoffentlich sieht der Eigner das auch so.

    Hausmutter

    Santa Eulalia kenne ich. Ist aber schon 40 Jahre her. Ihr seid ein tolles Team. Ganz liebe Grüße.

    Dirty Harry

    Danke für deine Grüsse. Schön, dass du uns folgst😚

     
  • Day19

    Tag 19 Bucht Espalmador Formentera

    June 3 in Spain ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute war ein reiner "Chill - Tag" geplant. Nichts tun und blöd in die Gegend schauen. Wir haben ja sowieso kein Dingi um an Land zu fahren....
    Die Neugier auf den Strand und die kleine Insel siegt dann aber doch und Harald fragt einen Segler auf dem Boot neben uns, ob er uns nicht übersetzen könne. Er holt uns sofort ab und mit seinem wackeligen Holzböötchen geht's an Land, auf zur Erkundung Espalmadors. Der Strand ist schonmal der Wahnsinn. Hellblaues Wasser und weiß-rosa Sand. Ein paar Palmen vervollständigen den Karibik Flair. Der nette ältere Herr, der uns an Land gebracht hat empfiehlt uns, einmal um die Insel herum zu laufen. Da die Gesamte Insel ein Naturschutzgebiet ist, müssen wir kleine Pfade finden, auf denen wir gehen dürfen. Sie führen uns durch eine steinige und kahle Landschaft hin zu beeindruckenden Steilklippen. Dort werden wir allerdings von wütenden Möwen verscheucht. Etwas weiter finden wir eine tolle Bucht. Ruckzuck haben wir Badesachen an und springen in das kühle Nass. Herrlich! Nach einer kleinen Stärkung machen wir uns übers Inland auf den Rückweg. An unserem Strand ist in der Zwischenzeit ein riesiger Party-Katamaran angekommen der bestimmt 50 Touris zum baden hier abgesetzt hat. Und futsch ist die einsame Schönheit des Strandes. Irgendwie absurd.
    Wir laufen weiter, dorthin wo Espalmador durch einen überspülten Strand mit Formentera verbunden ist. Aufgrund der starken Strömung können wir jedoch nicht rüberlaufen. Es sieht aber wirklich einmalig aus.
    Wir werden am Strand wieder von unserem "Nachbarn" abgeholt. Zum Dank laden wir ihn zum Abendessen ein und hoffen auf ein paar spannende Weltumsegler-Geschichten :)
    Dann muss ich noch in den Mast um die Glühbirne des Ankerlichts zu wechseln. Harald zieht mich hoch, doch oben angekommen muss ich feststellen, dass man die Glühbirne nicht so einfach wechseln kann. Also ohne Erfolg wieder runter. Aber die Aussicht war fantastisch!
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    Das ist ja der Wahnsinn. Unglaublich. So stelle ich mir die Karibik vor. Das hat der Skipper toll organisiert. Oh Vera, die Aussicht vom Mast aus ist ja total super, aber bestimmt ganz schön wackelig. Der Leichtmatrosenjob hat es schon in sich😁 [Petra]

    Thomas Adolph

    Tolles Bild. 👏😉 ist bestimmt schön wackelig dort oben. Wie hoch ist der Mast?

    Dirty Harry

    Der Mast hat eine Höhe von 15m.

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  • Day18

    Tag 18 Bucht Espalmador Formentera

    June 2 in Spain ⋅ ⛅ 22 °C

    Hurra es geht wieder weiter,
    zwei aufregende Tage auf Ibiza liegen hinter uns. Die Bucht Espalmador ist unser Ziel. Sie soll die Schönste der Balearen sein und liegt in einem Naturschutzgebiet in dem Ankern verboten ist. Es sind Festmacherbojen ausgelegt und diese sind vorher zu reservieren. Die Onlinereservierung ist ein Abenteuer für sich. Die Spanier wollten sogar für unsere Legitimisierung unsere Steuer ID haben. 30€ kostet der Spaß pro Tag. Mal sehen ob es das Wert ist.
    Um 9:00 Uhr heißt es dann Leinen los und wir dieseln bei keinem Wind entlang der wunderschönen rötlichen Steilküste Ibizas. Jede Windböe wird von unserem Monstersegel genutz um dem Volvo Penta eine Pause zu gönnen. Somit kommt bei uns auch keine Langeweile auf. Es wird gedöst, Segel gesetzt, Segel eingeholt und wieder gedöst. Mit solch einem Dickschiff unterwegs zu sein, dass hat wahrlich nichts mit Sport zu tun. Es ist nur sportlich für "White Cloud". Um 13:00 kommt endlich der ersehnte Wind. Der Genacker wird schlafen gelegt und unter Genua und Groß geht's mit 6kn hoch am Wind durch das spiegelglatte Mittelmeer. Die Gischt schäumt am Bug wie Flocken von Schnee (Zitat von der Ballade John Maynard von Fontane).
    In der Bucht angekommen werden wir von einem Hochmotorigen Schlauvhboot zu unserer Boje geleitet. Ruckzuck sind wir sicher fest. Leider trübt ein wolkenverhangener Himmel die Ausstrahlung dieser wirklich schönen Bucht. Mal sehen, was der morgige Tag bringt.
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    Thomas Adolph

    Oh, der Wassermann ist aufgetaucht 👍☀️🌊

    Das hatte Ich für euch bestellt : guter Wind und keine Wellen. Ich dachte das gibt's nur zwischen den flachen Atollen in der Südsee!? [Andreas]