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Moin! Wir sind Nadine & Timo!
Seit Mitte August 2025 sind wir auf Weltreise und möchten euch an unseren unvergesslichen Erlebnissen teilhaben lassen!
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  • Ko Lanta Tag 1 - 6

    3 октября 2025 г., Таиланд ⋅ 🌧 28 °C

    Unsere Reise führt uns weiter nach Ko Lanta. Eine Insel in der thailändischen Andamanensee.

    Ko Lanta besteht aus zwei Inseln, die beide Teil des „Mu Ko Lanta Nationalparks“ sind.

    „Lanta Yai", Groß-Lanta, mit einer Ausdehnung von etwa 27 km Länge und 12–15 km Breite
    und „Lanta Noi“, Klein-Lanta.

    Ko Lanta Noi im Norden wird von Ko Lanta Yai im Süden durch einen etwa einen Kilometer breiten, natürlichen Meerwasserfahrweg getrennt.
    Beide Inseln sind allerdings durch eine Brücke miteinander verbunden.
    Während Lanta Noi nahezu unbewohnt ist, ist Lanta Yai touristisch gut erschlossen.

    Timo war schon oft da, hat Bekannte dort und kennt viele Ecken der Insel.

    Wir nehmen einen Minibus von Krabi, fahren zum Flughafen und weitere Reisende steigen zu.

    Unvermittelt wird Timo plötzlich von seinem Sitznachbarn angesprochen.
    Es stellt sich heraus, dass es sich um Noah aus Hamburg handelt, einen der Interessenten unserer Wohnung. Beide hatten sich vor ein paar Monaten bei einem unserer Besichtigungstermine kennengelernt.
    Was für ein Zufall, die Welt ist klein!

    Nach 2,5stündiger Fahrt kommen wir auf Ko Lanta an, beziehen unser einfaches Quartier, ein Homestay bei Ali und seiner Familie.

    Schnell ist ein Roller organisiert.
    Wir wollen zu Darin, einer alten Bekannten von Timo.
    Darin besitzt nicht nur ein Restaurant auf der Insel, sondern auch mehrere Villen, welche sie an Touristen vermietet.

    Wer Interesse daran hat!?
    Wir vermitteln gerne weiter!!

    Auf dem Weg werden wir von einem heftigen Regenguss überrascht.
    Zum Glück finden wir einen kleinen, überdachten Straßenstand, bestellen ein Milchshake und sitzen das Unwetter aus.

    Darin freut sich wie ein kleines Kind als sie uns sieht.
    Es wird viel geredet und in Erinnerung geschwelgt.
    Nach einem vorzüglichen Essen in ihrem Restaurant verabreden wir uns für den nächsten Tag.

    Als wir aufstehen scheint die Sonne. Wir schwingen uns auf den Roller und düsen zu Darin.
    Sie möchte uns ihre neuesten Häuser zeigen.
    Wir sind beeindruckt und erkennen viel Liebe zum Detail.

    Danach geht es für uns weiter nach "Lanta Old Town".

    Ko Lanta Old Town ist ein historisches Fischerdorf im Osten der Insel, das ursprünglich von chinesischen Einwanderern gegründet wurde und heute einen charmanten, ruhigen Ort mit traditionellen Stelzenhäusern, kleinen Geschäften und Restaurants bietet. 
    Es ist bekannt für seine authentische Atmosphäre, die sich vom lebhaften Tourismus an der Westküste unterscheidet und ein beliebtes Ziel für einen entspannten Bummel ist, um das lokale Leben zu beobachten.

    Den Abend relaxen wir am Strand und genießen einen fantastischen Sonnenuntergang.

    Tags drauf geht es in den Süden der Insel. Hier ist es wilder und hügeliger.
    Am südlichen Ende von Ko Lanta befindet sich ein Nationalpark.
    Auf einem kleinen, aber durchaus anspruchsvollen Naturpfad erkunden wir das Areal.

    Auf dem Rückweg besuchen wir eine weitere Bekannte von Timo.
    Sue vermietet Bungalows direkt am Strand und betreibt dabei ein Beachrestaurant mit fantastischer Küche in der vielleicht schönsten Bucht Ko Lantas.

    Zum Abend hin geht es Timo nicht gut. Er fiebert und ist schwer verschnupft. Vermutlich hat die Klimaanlage ihm beigesetzt.
    Wir beschließen den kommenden Tag ruhig angehen zu lassen.

    Der nächste Morgen zeigt vorerst wenig Besserung...
    Zu allem Überfluss hat Timo auch noch sein Handy fallen gelassen... Display im Eimer!!!

    Zum Mittag hin brechen wir dann aber trotzdem auf.
    Ein zweites Frühstück soll ihm wieder auf die Beine helfen.
    Wir fahren in eine nahegelegene
    Bäckerei und essen dort nach Wochen mal wieder richtiges Sauerteigbrot mit Rührei und Speck. Lecker!!

    Danach geht es auf einen Bananenshake an den Strand.
    Den Rest des Tages verbringen wir im Quartier und schlafen früh ein.
    Der Gesundheit zum Wohle!

    Tag 5, die Grippe ist zu einem Grippchen geworden.
    Gott sei Dank!
    Wir wollen heute Ko Lanta Noi erkunden.
    Nach 15 minütiger Fahrt überqueren wir die Brücke, die beide Inseln miteinander verbindet.
    Wir cruisen über gut ausgebaute Straßen. Fahren durch kleine Fischerdörfer und entspannen an tollen Aussichtspunkten.
    King Kong grüsst düster von seiner Insel!

    Auf dem Heimweg holen wir noch schnell Timos Handy ab, welches wir am Vortag zur Reparatur gebracht haben.
    Es ist wieder hergestellt und funktioniert einwandfrei.
    Glück gehabt!!!

    Als kulinarisches Highlight gönnen wir uns heute 'Barracuda in pineapple - cashew - soße' mit Gemüse und Reis.

    Es ist unser vorletzter Tag auf Ko Lanta.
    Der Wettergott zeigt sich von seiner besten Seite. Wir ziehen gen Süden und hauen uns an den Strand.
    Dieser ist fast menschenleer!

    Sommer, Sonne, Sonnenschein, kurze Abkühlung im Meer bei 28 Grad Wassertemperatur. So verbringen wir die Zeit!
    Herrlich entspannend...

    Und mit dem Gefühl von Dolce Vita und Amore geht es Abends zum Italiener.

    Den letzten Tag auf der Insel nutzen wir für Verabschiedungen, bummeln herum und bereiten uns auf die nächsten Tage vor.

    Bei Darin gibt es zum Abschluss einen "Seagull Pop".
    Sie hat im letzten Jahr den 'Ko Lanta Cocktail Wettbewerb' gewonnen!

    Morgen geht es mit dem Flieger nach Bangkok und sofort per Zug nach Ayutthaya, der alten Haupt - und Königsstadt Thailands weiter!
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  • Krabi Tag 1

    2–3 окт. 2025, Таиланд ⋅ ☁️ 31 °C

    Heute wollen wir hoch hinaus.
    Wir haben uns die Besteigung des "Tiger Cave Tempels" vorgenommen.

    Der Wat Tham Suea, sein eigentlicher Name ist ein buddhistischer Tempel nordöstlich von Krabi, Thailand. Als heilige Stätte ist er bekannt für die Tigerpfotenabdrücke in einer Höhle, die hohen Buddha - Statuen und die anstrengende Treppe, die zum Gipfel führt.

    Die Umgebung von Wat Tham Suea besteht aus tropischem Regenwald mit vielen alten Bäumen im Kiriwong-Tal. Sehenswürdigkeiten sind die Höhlen Tum Khon Than, Tum Lod, Tum Chang Kaeo und Tum Luk. 
    Zahlreiche antike Artefakte der Thanu wurden in den Höhlen und auf dem Tempelgelände gefunden.
    Berge bedecken den größten Teil des Landes rund um Tham Sua, zusammen mit vielen weiteren kleinen Höhlen, die für Touristen nicht zugänglich sind. In verschiedenen Teilen des Tempels sind menschliche Skelette und verzierte Schädel zu sehen. 

    Der Tham Sua Tempel ist ein thailändisch-buddhistisches Meditationszentrum und beherbergt auch Orte von archäologischer und historischer Bedeutung. Beispiele für diese historischen Sehenswürdigkeiten sind Steinwerkzeuge, Tonscherben und geformte Buddha-Fußabdrücke.

    Früher führte eine Treppe mit 1.237 Stufen zum Gipfel des Tempels.
    Die Treppe wurde kürzlich modernisiert und ein Abschnitt umgebaut, sodass nun 1.260 Stufen zum Gipfel führen. 
    Einige Stufen sind über 30 cm hoch. Die Spitze der Treppe befindet sich auf 278 Metern.

    Wir machen uns also auf den Weg und beginnen den Aufstieg...

    “ I don't do stairs!" kommentiert Nadine ihre Gipfelankunft.

    Der Ausdruck "schweissgebadet" bekommt eine ganz neue Bedeutung!

    Wir genießen die Aussicht und beginnen nach einiger Zeit den Abstieg, welcher nicht weniger anstrengend ist.
    Die Knie zittern wie Wackelpudding als wir wieder im Tal sind.

    Wir tingeln weiter, rund um die Bucht von Ao Nang, verweilen hier und dort und erkunden einen Mangrovenwald mit glasklarem Wasser.

    Abends sind wir mit Dennis aus Hamburg verabredet, einem ehemaligen Arbeitskollegen von Timo, welcher durch geschickte Investitionen im Internet viel Geld gemacht hat und seit 15 Monaten in Krabi lebt.
    Es wird ein geselliger Abend mit Speis und Trank.
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  • Krabi Thailand

    30 сентября 2025 г., Таиланд ⋅ 🌧 28 °C

    Unsere Visa laufen ab und so müssen wir Indonesien vorerst verlassen.

    Wir wollen nach Thailand!

    Das "Land des Lächelns" mit seiner vorzüglichen Küche, atemberaubenden Landschaften und vielen Erinnerungen vergangener Reisen beflügelt uns und voller Vorfreude machen wir uns auf den Weg.

    Doch daraus wird vorerst nichts!

    Der Flieger von Banda Aceh nach Kuala Lumpur, unserem Umstiegsairport, hat 1,5 Stunden Verspätung.
    Wir verpassen unseren Anschlussflug nach Krabi und
    stranden in der malayischen Hauptstadt.
    Uns bleibt nichts anderes übrig, als neue Flüge zu buchen und uns ein Quartier zu suchen.

    Am nächsten Tag geht es dann endlich nach Krabi.
    Wir organisieren uns einen fahrbaren Untersatz, kaufen eine thailändische Telefonkarte und schlagen uns den Bauch voll.
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  • Banda Aceh Tag 2

    29 сентября 2025 г., Индонезия ⋅ ☁️ 30 °C

    Timo hat heute Geburtstag! Eigentlich wollten wir zum Strand, doch das Wetter macht uns einen Strich durch die Rechnung.
    So lassen wir den Tag ruhig angehen und bekommen eines der wohl bestgehütetsten Geheimnisse im strenggläubigen Aceh verraten!!
    Wir bekommen einen Motorroller gestellt und machen uns umgehend auf den Weg.

    Nach einer halben Stunde sind wir wieder da, beladen mit einem Karton mit der Aufschrift "Nudelsoße".
    Im Inneren befindet sich ein weiterer Karton, eingewickelt in Folie und Zeitungspapier.
    Der Inhalt....

    24 Dosen chinesisches Bier!!

    So verbringen wir den Nachmittag mit Bier und guter Laune, schmieden Pläne und reden über Erlebtes.
    Abends machen wir uns Eier und Toast und fallen gut angeduselt ins Bett.
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  • Banda Aceh Tag 1

    28 сентября 2025 г., Индонезия ⋅ ☁️ 27 °C

    Wir starten früh, John und unser TukTuk Fahrer, welcher uns gestern vom Hafen zur Unterkunft gebracht hat will uns seine Stadt zeigen.

    Banda Aceh ist die Hauptstadt der Provinz Aceh an der Nordspitze der indonesischen Insel Sumatra.
    Sie liegt an den Flüssen Krueng Aceh und Krueng Daroy.
    Die Stadt ist mit über einer Viertelmillion Einwohnern die größte Stadt der Provinz Aceh. Die Einwohner leben vor allem vom Fischfang und der Landwirtschaft.

    Zuerst steuern wir den Fischmarkt an und bestaunen die Tagesfänge.
    Es ist ganz schön viel los und wir sind überrascht, was hier so alles auf dem Teller landet.

    Weiter geht es zur großen Moschee Baiturrahman, die sich im Zentrum von Banda Aceh befindet.
    Es ist ein gewaltiges Gebäude, dass bis zu 100.000 Gläubigen Platz bietet.
    Sie hat für die einheimische Bevölkerung eine große symbolische Bedeutung für deren Religion und Kultur, insbesondere nachdem das Gebäude den Tsunami von 2004 verhältnismäßig folgenlos überstanden hat.

    Nach einem kurzen Frühstück machen wir uns auf die Spuren der Tsunami - Katastrophe von 2004.
    Die kommenden Stunden bewegen uns sehr, vor allem da wir mit John einen Zeitzeugen und Überlebenden an unserer Seite haben.
    Seine Berichte und Erzählungen
    machen betroffen und Regen zum Nachdenken an.

    Das Erdbeben im indischen Ozean – auch Sumatra Andaman Beben genannt – am 26. Dezember 2004 war ein unterseeisches Megathrust Erdbeben mit einer Magnitude von 9,1 und dem Epizentrum 85 km vor der Nordwestküste der indonesischen Insel Sumatra. Es war das drittstärkste jemals aufgezeichnete Beben und löste eine Reihe verheerender Tsunamis an den Küsten des Indischen Ozeans aus. An den Stränden waren zu dieser Zeit viele Menschen zum Sonnen und Baden. Insgesamt starben durch das Beben und seine Folgen etwa 230.000 Menschen. Die Tsunamis waren damit die tödlichsten aller Zeiten.!
    Über 110.000 Menschen wurden verletzt, über 1,7 Millionen Küstenbewohner rund um den Indischen Ozean wurden obdachlos.
    Allein in Banda Aceh gab es 25.000 Todesopfer zu beklagen!

    Den Abend verbringen wir in einem japanischen Restaurant, essen vorzüglich und lassen den Tag revue passieren.
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  • Banda Aceh

    27 сентября 2025 г., Индонезия ⋅ ☁️ 30 °C

    Wir verlassen Pulau Weh wieder mit der Autofähre, es ist heiß aber Nadine weiß sich entsprechend zu kleiden.
    Oder ist sie nun zum Islam übergetreten?

    Die nächsten 3 Tage werden wir in Banda Aceh verbringen bevor unsere Visa ablaufen und wir mit dem Flieger via Kuala Lumpur nach Thailand fliegen.

    In Aceh haben wir uns für ein Homestay entschieden.
    Wir wohnen bei Andreas. Sofort fühlen wir uns gut aufgehoben.
    Das Haus ist riesig und wir dürfen uns jederzeit nicht nur Kaffee, Tee und Wasser nehmen so viel wir wollen, sondern auch Eier, Toast und Butter mit diversen Aufstrichen kostenlos zubereiten!

    Abends schlendern wir in die Stadt und schlagen uns in einem vorzüglichen Nudelhaus die Bäuche voll.
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  • Pulau Weh Tag 5

    26 сентября 2025 г., Индонезия ⋅ ☁️ 25 °C

    Gaaanz langsam beginnt der Tag.
    Timo schläft noch ein bisschen in der Hängematte.
    Gegen Mittag brechen wir zum Schnorcheln auf.
    Die Nacht über hat es geregnet und noch immer ist es ziemlich stürmisch.

    Unterwegs treffen wir zufällig auf alte Bekannte von Pulau Tailana.
    Sie waren dort unsere Nachbarn.
    Isabell und Marcus erkunden Sumatra mit dem Motorrad.
    Wir verabreden uns zum Abendessen und fahren weiter.

    Leider müssen wir den Schnorchelgang abbrechen. Der Wellengang ist zu hoch, die Sicht zu schlecht.
    Stattdessen cruisen wir noch ein bisschen über die Insel.

    Abends treffen wir die Beiden wieder und verbringen ein paar schöne Stunden im Restaurant "Barrakuda".
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  • Pulau Weh Tag 4

    25 сентября 2025 г., Индонезия ⋅ 🌬 26 °C

    Ein neuer Tag auf Pulau Weh bricht an.
    Langsam geht die Sonne auf, der Muezzin ruft zum Gebet.
    Der Islam ist die dominierende Religion in Indonesien.
    Während er in anderen Teilen des Landes eher moderat praktiziert wird, gilt in der Provinz Aceh die Sharia.
    In touristischen Gebieten an der Küste allerdings weniger streng als auf dem Land.
    Trotzdem ist es an vielen Stränden den Damen verboten, im Bikini zu baden.

    Es wird Mittag bis wir aufbrechen. Grund war ein plattes Vorderrad unseres Rollers, welches ersteinmal ausgetauscht werden musste.

    Unsere Fahrt führt uns erneut Richtung Inselhauptstadt.
    Auf halbem Weg biegen wir ab und die Straße windet sich entlang dschungelbewachsener Berghänge Richtung Inselmitte.
    Wir steuern einen Wasserfall an, der tief versteckt im Urwald liegen soll.

    Nach einigen Kilometern endet die Straße im Nirgendwo.
    Ab hier geht es zu Fuß weiter.
    Wir überqueren mehrmals einen kleinen Bachlauf und stehen nach kurzer Zeit mitten im Dschungel.
    Lediglich ein schmaler Pfad weist uns den Weg.
    Gewaltige Baumriesen, Farne und uns fremde Gewächse umgeben uns.

    Unvermittelt zeigt Nadine in eine der Baumkronen. Sie hat etwas entdeckt!
    Erst vermuten wir, dass es sich um einen Affen handelt. Bei genauerer Betrachtung erspähen wir allerdings einen riesigen Flughund.
    Plötzlich scheint das gesamte Blätterdach zu leben!
    Dutzende dieser Tiere hängen Kopfüber in ihren Schlafbäumen oder flattern umher.
    Ein faszinierendes Schauspiel.

    Wir lassen Batman und seine Freunde hinter uns und klettern über rutschige Felsen hinauf zum Wasserfall.

    Der Ort hat etwas Magisches!

    Nach einer ausgiebigen Abkühlung machen wir uns auf den Rückweg zum Roller und fahren weiter.
    Als nächstes erkunden wir die Entstehungsgeschichte der Insel. Ziel ist der Vulkan Jaboi.

    Wir betreten ein großes Vulkanfeld. Überall dampft es aus dem Boden. Der Geruch von faulen Eiern liegt in der Luft und wird beissend je näher wir einem blubbernden Schlackesee kommen.

    Die Szenerie ist etwas unheimlich und wir treten den Rückweg an.

    Später lassen wir den Tag im "Chill out Cafe" bei einem leckeren Abendessen mit Meerblick ausklingen.
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  • Pulau Weh Tag 3

    24 сентября 2025 г., Индонезия ⋅ ☁️ 27 °C

    5:30 Uhr, Timo treibt es aus dem Bett. Ob das am Alter liegt, dass für ihn die Nächte nach 6 Stunden um sind, er aber trotzdem fit ist, wir wissen es nicht.
    Langsam geht die Sonne auf...
    Timo liegt in der Hängematte mit einer Tasse Kaffee auf der Terrasse und schaut aufs Meer.
    Unser Bungalow ist auf mächtigen Pfeilern gebaut und schmiegt sich perfekt in die Umgebung ein.
    Tien und Jürgen haben bei der Bebauung ihres Grundstücks Wert darauf gelegt, es so natürlich wie möglich zu lassen.
    Es wurde kein Baum gefällt oder Stein verrückt.
    Unsere Unterkunft ist zweistöckig. Unten befindet sich eine Art Wohnzimmer an das sich das nach oben hin offene Badezimmer mit Muscheldusche anschließt. Über eine Leiter gelangt man auf die Schlafebene unters Dach.
    Die Front mit Blick aufs Meer ist im unteren Teil verglast. Der obere Teil zum Giebel hin ist lediglich mit Moskitonetz bespannt.
    So schläft man jeden Abend mit Meeresrauschen ein und wacht mit einem fantastischen Blick auf.

    Zurück zu Timo, der ja so dahin schaukelt und an seinem Kaffee schlürft!

    Die ersten Sonnenstrahlen tauchen den Himmel in ein zartrosa. Das Meer glitzert in milden Pastelltönen.
    Plötzlich wird die Wasseroberfläche von einer Schule Delfine durchbrochen.

    Was für eine wunderschöne Situation.
    Kaffeetrinkend, in der Hängematte liegend bei Sonnenaufgang eine Gruppe Delfine in der Hausbucht zu beobachten!

    Als Nadine aufsteht sind die Tiere noch immer da und auch sie ist begeistert.

    Wir lassen den Tag ruhig angehen, entscheiden uns schließlich für einen Ruhetag.
    Das Hirn braucht eine Pause um die vielen Eindrücke der letzten Wochen zumindest ein wenig zu verarbeiten.

    So verbringen wir den Tag entspannt in unserer Unterkunft, lesen, schreiben Reisetagebuch, sortieren Fotos und buchen uns ein Homestay in Banda Aceh, für die Zeit nach Pulau Weh.

    Hin und wieder ziehen am Horizont mächtige Containerschiffe vorbei um in die Straße von Malakka zu gelangen, welche zwischen Sumatra und dem malayische Festland liegt.

    Nachmittags besorgen wir neuen Kaffee beim Shop um die Ecke und lassen den Tag mit einer großen Portion Mi-Nudeln ausklingen.
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  • Pulau Weh Tag 2

    23 сентября 2025 г., Индонезия ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute wollen wir einen Strandtag einlegen. Wir packen unsere
    7 Sachen und schwingen uns auf den Motorroller.
    Unterwegs legen wir einen Stop ein um zu frühstücken. Es gibt einen großen Kaffee und leckere Schoko-Bananen-Pankakes mit Meerblick.

    Gestärkt fahren wir weiter. Nach einigen Kilometern durch dichten Dschungel kommen wir an einen langen Sandstrand. Leider liegt sehr viel Müll herum.
    Dennoch finden wir ein kleines relativ sauberes Eckchen und springen in die Fluten.
    Nadine findet ein wunderschönes Schneckenhaus, welches wir als Erinnerung einpacken.
    Wir schauen ein paar Einheimischen zu, wie sie einen selbstgebauten Drachen steigen lassen.
    Dieser Freizeitbeschäftigung wird in Indonesien wohl ganz gern nachgegangen, so unser Eindruck!
    In den vergangenen Wochen sahen wir wiederholt sowohl Kinder, als auch ältere Menschen wie sie sich daran erfreuten.

    Nach einiger Zeit fahren wir weiter.
    Hinter einer kleinen Anhöhe steht ein Mann vor seinem Lastenroller.
    Wir halten an und reden mit ihm, da uns seine Ware beeindruckt!
    Wir erfahren, dass er Fischer ist und seinen Tagesfang nach Hause bringt.
    Im Beiwagen seines Gefährts liegen gewaltige Fische. Darunter ein 3 Meter langer schwarzer Marlin!
    Das Meer um Pulau Weh ist noch immer reich an Fisch und bekannt für seine kapitalen Marline, Thunfische und Makrelen.
    Zudem sollen hier einige der besten Tauchreviere Indonesiens zu finden sein.

    Der Hafen ist unser nächstes Ziel.
    Wir parken den Roller und suchen uns ein schattiges Plätzchen.
    Von dort beobachten wir das Einlaufen der Autofähre.
    Nachdem alle Passagiere und Fahrzeuge, viele voll beladen mit Obst und Gemüse, an Land sind machen wir uns auf den Rückweg.

    Unterwegs bekommen wir Lust auf einen Lemon-Eistee. Diesen alkoholfreien Drink bekommt man hier an jeder Ecke!
    Wir steuern ein kleines Dörfchen an und finden ein gemütliches Café mit fantastischem Ausblick aufs Wasser.

    Wir kaufen noch schnell etwas ein und sitzen bald darauf auf unserer Terrasse.

    Zum Abendessen gibt es heute Reis mit Hühnchen und pikantem Wasserspinat.
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  • Pulau Weh Tag 1

    22 сентября 2025 г., Индонезия ⋅ ☁️ 27 °C

    Pulau Weh, eine Vulkaninsel im indischen Ozean.
    Die 156,3 km² große und bis zu 617 m hohe Insel liegt nordwestlich von Sumatra in der indonesischen Provinz Aceh.

    An der Nordwestspitze befindet sich eine Aussichtsplattform; sie markiert den nördlichsten Landpunkt Indonesiens und ist mit "Kilometer Null" bezeichnet.

    Auf der südwestlich vorgelagerten kleinen Insel Pulau Breueh befindet sich der westlichste Punkt Indonesiens.

    Die rund 25.000 Einwohner leben hauptsächlich von der Landwirtschaft sowie der Fischerei.

    Wir machen uns auf den Weg und erkunden dieses Eiland.
    Tien und Jürgen haben uns ihren Motorroller für die Zeit auf Pulau Weh überlassen, somit sind wir mobil und unabhängig.

    Die Straßenverhältnisse sind optimal, der Verkehr moderat und es macht Spaß die hügelige Insel zu befahren.

    Wir lassen uns treiben, halten hier und dort mal an, genießen malerische Ausblicke, umkurven kleine Affenhorden und landen nach rund 40 Minuten in der Inselhauptstadt Sabang.
    Hier essen wir zu Mittag, schlendern durch eine kleine Einkaufsstraße und erstehen für Timo schicke Badelatschen für umgerechnet 4,50 €.

    Auf der Rücktour kaufen wir Hänchenkeulen mit Reis und frittierten Auberginen sowie eine kleine Staude Minibabanen,
    unser Abendessen!

    Mit Blick auf den indischen Ozean von unserer Terrasse aus, lassen wir es uns schmecken und sind bald darauf im Bett verschwunden.
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  • Pulau Weh

    21 сентября 2025 г., Индонезия ⋅ 🌙 28 °C

    Um 6 Uhr klingelt der Wecker, wir brühen uns einen Kaffee mit dem Wasserkocher auf und schmeißen die letzten Sachen in die Rucksäcke. Jeder Handgriff sitzt. Es ist mittlerweile zur Routine geworden an den Reisetagen aus dem Rucksack zu leben.
    Dann geht es via Hotel-Shuttle zum internationalen Flughafen Medan.
    Der Check in geht problemlos über die Bühne und schon bald sitzen wir in unserer Maschine nach Banda Aceh.
    Noch während des Fluges sondieren wir die anderen Passagiere nach europäischem Aussehen. Wir haben die Hoffnung, daß sie auch zum Hafen von Banda Aceh wollen um nach Pulau Weh überzusetzen und man sich die Taxifahrt dorthin teilen kann.
    Am Gepäckband knüpfen wir Kontakt und sitzen schon bald darauf mit einem belgischen Pärchen im Auto Richtung Anleger.

    Die Autofähre ist schon ein bisschen in die Jahre gekommen. Trotzdem genießen wir die Überfahrt und nach knapp 2 Stunden legen wir auf Pulau Weh an.
    Sofort werden wir von Taxifahrern belagert, um schließlich nach harten Verhandlungen ein "Bajaj" zu besteigen.
    Die Fahrt führt uns einmal quer über die Insel zu unserer Unterkunft.
    Dort werden wir mit aller Herzlichkeit von Tien, einer Indonesierin, und ihrem deutschen Mann Jürgen empfangen.
    Nach einer Tasse Kaffee und selbst gebackenem Streusel-Apfel-Kuchen beziehen wir unsere Hütte.
    Wir sind zur Zeit die einzigen Gäste und werden dementsprechend umsorgt.

    So lassen wir den Tag ausklingen und schlafen mit dem Rauschen des Meeres ein.
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  • Berastagi / Medan 2.0

    20 сентября 2025 г., Индонезия ⋅ 🌧 24 °C

    Wir frühstücken ein letztes Mal auf Tailana, packen unsere Rucksäcke.
    Timo hüpft nochmal schnell ins Meer und dann sitzen wir auch schon in einem dieser wackeligen Holzkähne auf dem Weg zurück nach Pulau Balai.
    Sicherheitsvorkehrungen...
    bescheiden!
    Man setzt vermutlich auf ausdauernde Langstreckenschwimmer.
    Aber die Überfahrt wird zum Genuss!

    Das Meer ist spiegelglatt und wir sehen nochmal eine große Meeresschildkröte.
    Im Hafen von Balai wartet ein Speedboot auf uns. Diesmal konnten wir einen guten Preis aushandeln.
    Eine Stunde später sind wir wieder in Singkil. Dort werden wir von einem Fahrer erwartet.
    Wir steigen vom Boot aufs Auto um und machen uns auf den beschwerlichen Weg nach Berastagi.

    Erschöpft kommen wir nach 7 Stunden Fahrzeit dort an und übernachten erneut im "Kaesa Homestay", bevor wir direkt früh am nächsten Morgen weiter Richtung Medan brausen.

    Dieses Mal haben wir uns für ein Hotel unmittelbar am Flughafen entschieden.
    Der Check-in klappt problemlos und schon bald sitzen wir in einem klimatisierten Zimmer mit großem Bad und heißer Dusche.

    Wir legen uns nochmal aufs Ohr und schlafen ein paar Stunden.
    Abends gehen wir lecker essen und verziehen uns recht bald wieder aufs Hotelzimmer.

    Morgen um 9:10 Uhr startet unser Flieger nach Banda Aceh.
    Unser Ziel ist die Insel Pulau Weh ganz im Norden Sumatras!
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  • Pulau Tailana Tag 4

    18 сентября 2025 г., Индонезия ⋅ ☁️ 28 °C

    Unser letzter Tag auf der Insel bricht an.
    Das Wetter zeigt sich auch heute nochmal von seiner besten Seite.
    Wir frühstücken, packen unsere Strandsachen und planschen minutenspäter in der warmen Brühe.
    Während Nadine sich dem Sonnenbad hingibt, schnappt sich Timo das Kajak.
    Seine Tour führt ihn hinter das Riff, um dann mit voll Speed auf den sich teilweise brechenden Wellen über Dieses hinweg zu gleiten.
    Ein Heidenspaß!!

    Am Nachmittag paddeln wir zusammen raus, schießen Fotos der Insel von der Wasserseite aus und sagen den Fischen guten Tag.
    Als wir dann im seichten Wasser am Strand sitzen, traut sich ein kleiner Blaupunkt-Stechrochen ganz nah an uns heran und beäugt uns mit seinen auffallend großen Augen, mit denen er übrigens im 360 Gradwinkel gucken kann.

    Abends wird der Ofen angeschmissen und ordentlich mit trockenen Kokosnüssen befeuert.
    Heute gibt es Pizza aus dem Steinofen mit Kokosflavour!

    Für uns ein toller Abschluss und so gehen wir mit einem weinenden und einem lachenden Auge schlafen.
    Tailana, du wirst uns fehlen.
    Aber wir freuen uns auch auf neue Abenteuer und fremde Welten!
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  • Pulau Tailana Tag 3

    18 сентября 2025 г., Индонезия ⋅ ☁️ 27 °C

    Es ist 6:15 Uhr.
    Timo schlendert zum Strand hinunter und erlebt einen herrlichen Sonnenaufgang. Das Meer ist spiegelglatt und je mehr die Sonne emporsteigt, beginnt das Spiel der Farben...

    Langsam verziehen sich die Nachtaktiven. Dazu gehören große Flughunde, die über unserer Hütte in den Palmen hängen.

    Wir frühstücken Porridge und Bananenpankake, schnappen uns ein Kanu und umpaddeln die Insel.

    Unweit unseren Toilettehäuschens wird ein ca 3 Meter langer Phyton aus dem Gebüsch gezogen. Leider macht das imposante Reptil gerade seine letzten Atemzüge.
    Woran er gestorben ist, wir wissen es nicht!

    Den Nachmittag verbringen wir ein weiteres Mal mit diversen Schnorcheleinheiten und uns gelingen fantastische Aufnahmen.

    Abends speisen wir Reis mit Hähnchenspießen in Mango-Curry-Soße.
    Lecker!
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  • Pulau Tailana

    14 сентября 2025 г., Индонезия ⋅ 🌧 27 °C

    Morgens um 8 Uhr werden wir informiert, dass unser Boot bereit zur Abfahrt ist. Wir haben am Vortag jemanden gefunden, der bereit ist uns nach Pulau Tailana zu schippern. Am kleinen Hafen von Pulau Balai erwartet uns ein etwa 8 Meter langer Holzkahn wie ihn die Inselbewohner im Banyak Archipel zum Fischen benutzen.

    Mit gemischten Gefühlen und den Erinnerungen vom Vortag steigen wir ein.

    Die Fahrt verläuft anfangs ganz gut und schnell erreichen wir offenes Gewässer.
    Um uns herum tauchen immer häufiger kleine und größere Inselchen auf, gesäumt von grünen Palmen und schneeweißen Buchten umgeben von der türkisfarbenen See.

    Binnen Minuten schlägt das Wetter um!
    Vor uns baut sich mal wieder eine Unwetterfront auf. Unser Kapitän entscheidet sich für einen Zwischenhalt auf einer der Inseln.
    Es gießt wie aus Kübeln und der Wind hat deutlich an Stärke zugenommen.

    Naja, es gibt bei Leibe schlimmere Orte für einen ungeplanten Stop!!

    Nach 1,5 Stunden geht es weiter.
    Der Regen hat aufgehört aber es bläst nach wie vor kräftig, dementsprechend hoch sind die Wellen und die weitere Überfahrt
    wird mal wieder nass.
    Aber das kennen wir ja schon.

    Endlich kommt Pulau Tailana ins Blickfeld.
    "Pulau" heißt übrigens im Indonesischen Insel.
    Geschickt lenkt unser Bootsführer den Kahn durch das Riff, welches fast die gesamte Insel umgibt. Große Wellen brechen unweit von uns auf den mächtigen Korallenbänken, welche sich nur wenige Zentimeter unter der Wasseroberfläche befinden.

    Bald darauf ist es geschafft,
    wir kommen in ruhigeres Wasser und legen direkt auf dem Strand an.

    Freundlich werden wir empfangen und sind schon bald Teil der Inselgemeinschaft.

    Leider spielt das Wetter noch immer nicht mit. Trotzdem versuchen wir das Beste daraus zu machen.
    Wir gehen schwimmen, die Wassertemperatur hat angenehme 29 Grad!
    Da bleibt man gerne mal ein Weilchen länger drin.

    Am faszinierendsten ist allerdings unser Hausriff, gerade mal einen Schritt vom Strand entfernt.
    Wir haben das Gefühl in ein riesiges Aquarium abzutauchen.

    Doktorfische, Lipp- und Kugelfische, Seeigel, Drückerfische, Seesterne und Rochen. Wunderschöne Hart- und Weichkorallen, Schwämme und Annemonen umgeben uns.
    Sogar Seepferdchen, Feuerfische und die lustigen Clownfische, sowie zig andere Arten bekommen wir zu Gesicht.

    Wir sind begeistert und fasziniert zugleich!

    Die Mahlzeiten werden an einer langen Tafel gemeinsam eingenommen und so endet der Tag mit einem leckeren Abendessen, guten Gesprächen und der Vorfreude auf das Kommende!
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  • Pulau Balai

    13 сентября 2025 г., Индонезия ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute geht es auf die Banyak Inseln im gleichnamigen Archipel.
    Wir haben uns für eine Zwischenübernachtung auf Pulau Balai entschieden, bevor es dann morgen nach Pulau Tailana unserem eigentlichen Ziel geht.

    Das Wetter ist durchwachsen. Wir fragen uns durch, welche Optionen für die Überfahrt in Frage kommen.
    Bei 99% nicht englischsprechender Mitmenschen, kein einfaches Unterfangen.

    Letztlich erhalten wir die Antwort, welche wir eigentlich nicht hören wollten.
    "Die öffentliche Fähre zu den Banyak Inseln fährt heute und morgen nicht.
    Ihr müsst ein Speedboot chartern! “
    Wir erfragen den Preis und müssen schlucken, sehen aber keine andere Möglichkeit, da unsere Unterkunft auf Tailana zu übermorgen gebucht und bezahlt ist.

    Eine Stunde später sitzen wir im Boot oder besser gesagt in einer Nussschale mit Aussenborder.
    Die Fahrt geht los und wir düsen Richtung offenes Meer.

    Eine lange Düngung setzt ein.
    Am Himmel vor uns erkennen wir eine Gewitterfront...

    Unvermittelt kommt unweit unseres Bootes eine gewaltige Meeresschildkröte zum Atmen an die Oberfläche.
    Ein tolles Erlebnis!

    Wir überholen ein Schiff, es ist mit auffallend vielen Menschen besetzt. Wir fragen unseren Kapitän worum es sich dabei handelt.
    Entspannten erklärt er uns, dies sei die Fähre nach Pulau Balai.

    Wir kochen innerlich vor Wut...

    - Es fällt uns bislang schwer den Menschen in Sumatra zu vertrauen.
    Gefühlt wollen alle ein Stück des Kuchens abhaben oder keiner weiß wirklich genau wo oder was wirklich Sache ist und schmeißen wilde Spekulationen in den Raum. Hinzu kommt die große sprachliche Hürde, gerade in abgelegenen Regionen und die Tatsache, daß Sumatra touristische noch in den Kinderschuhen steckt -

    Weiter geht die Seefahrt, Regen setzt ein und binnen Sekunden befinden wir uns unmittelbar in einem Unwetter!

    Wellen türmen sich vor uns auf, die Gischt spritzt ins Boot, der Regen prasselt Sintflutartig auf uns nieder, starke Winde lassen uns zu einem Spielball der Naturgewalten werden...

    Vollkommen durchnässt erreichen wir Pulau Balai.
    Nicht ein Fetzen Kleidung ist mehr trocken, uns ist kalt und wir sind heil froh festen Boden unter den Füßen zu haben.

    Wir beziehen unser Homestay, gehen duschen und schlafen erst einmal ein paar Stunden.

    Den Nachmittag nutzen wir für einen Inselrundgang.
    Das Unwetter ist abgezogen, der Regen hat aufgehört.
    Allerdings lässt sich die Sonne bis zum Abend leider nicht mehr blicken.

    Wir finden eine nette Location und gönnen uns eine warme Mahlzeit, nebst internationalem Zuckergetränk und starkem indonesischen Kaffee.
    Langsam kommen die Lebensgeister zurück!

    Zu unserem großen Glück erspähen wir im Hafenbecken eine weitere, kleinere Schildkröte und uns gelingt eine tolle Aufnahme.

    Morgen geht es nach Tailana und rein in das nächste Abenteuer.
    Wir sind gespannt was da kommen mag...
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  • Singkil

    12 сентября 2025 г., Индонезия ⋅ ☁️ 28 °C

    Aus 9 Stunden wurden 15!
    Es ist später Abend als wir Sinkil erreichen.
    Dabei hatte die Fahrt so gut begonnen. Wir setzten mit der Fähre von TukTuk nach Parapat über und wurden noch am Anleger von unserem Kontaktmann Hans, einem Indonesier, in Empfang genommen.
    Die Fahrt bis Berastagi, unserer Umsteigestation nach Sinkil lief problemlos.
    Wir waren lediglich mit zwei Holländern im Siebensitzer unterwegs und hatten dadurch ausreichend Beinfreiheit.
    Nach 3,5 Stunden stiegen wir aus und warteten auf den nächsten Minibus, der uns nach Sinkil bringen sollte.
    Auf Nachfrage wie lange es dauern würde, bekam wir die Standardantwort in Sumatra.
    30 Minuten...
    Nach 1,5 Stunden parkte unser Anschlusstransfer dann vor uns und es ging weiter.
    5 Stunden sollte die Fahrt dauern!
    Dies bestätigte uns auch unser Fahrer umgehend.
    Aber weit gefehlt, der gute Mann nutzte die Reise um sich mit einem Verwandten auf halber Strecke zu treffen und 1,5 Stunden in einem Restaurant zu Speisen.
    Wir durften währenddessen im Auto warten, da sich nichts drumherum befand wo wir die Zeit hätten überbrücken können.

    Endlich ging es weiter. Wir legten weitere Stops ein. Mal kaufte der Herr sich ein Wasser, mal musste er auf die Toilette oder seinen Zigarettenbedarf auffüllen. Zum rauchen stieg er nicht etwa aus, sondern tat dies ununterbrochen während der Fahrt im Wagen.

    Vollkommen übermüdet erreichten wir gegen 23 Uhr unser Ziel.
    Wir nahmen unser Gepäck entgegen und ehe wir uns versahen hatte der Fahrer auch schon das Weite gesucht.

    Da standen wir nun, das verdiente Bett in greifbarer Nähe.
    Dachten wir...

    Das Hotel war verlassen, keine Menschenseele weit und breit.

    Es dauerte eine weitere Stunde bis endlich jemand kam, wir einchecken konnten und sofort in die Horizontale gingen.
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  • TukTuk Tag 4

    11 сентября 2025 г., Индонезия ⋅ ☁️ 21 °C

    In der Nacht hat es ein kräftiges Tropengewitter gegeben.
    Als wir aufwachen regnet es noch immer leicht.

    Wir entscheiden uns den Tag langsam anzugehen.
    Nach dem Frühstück organisieren wir unsere Weiterreise am nächsten Tag.
    Dies ist an abgelegenen Orten wie Samosir etwas aufwändiger als in touristisch besser erschlossenen Gegenden auf der Welt.
    Nach etlichen Telefonaten und WhatsApp Nachrichten buchen wir einen Transfer im Minibus von TukTuk nach Singkil.
    Es erwarten uns mindestens 9 Stunden Fahrt!
    Zudem organisieren wir uns ein Hotelzimmer am Zielort.

    Das Wetter zeigt leider keine Besserung und so verbringen wir die nächsten Stunden im Quartier, ruhen ein wenig, schauen Netflix und schmieden neue Pläne.

    Am Nachmittag nutzen wir eine kleine Regenpause, holen unsere Wäsche ab, kaufen Snacks für die morgige Fahrt und bringen die Roller zurück.

    Abends gibt es Mii-Nudeln und Hähnchensteak mit Pommes.
    Dazu leckere Bananen-Avocado-Shakes.
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  • TukTuk Tag 3

    10 сентября 2025 г., Индонезия ⋅ ☁️ 23 °C

    Die Nacht war mal wieder unruhig, zumindest für Timo!
    Nadine hat geschlafen wie ein junges Reh.
    Wir haben seit gestern einen Nachbarn, ein Appartement weiter!
    Der ältere Herr scheint in der Forstindustrie zu arbeiten.
    Letzte Nacht hat er seine Motorsäge angeschmissen und bis zum frühen Morgengrauen gefühlt halb Sumatra abgesägt...

    Sollten wir ihn heute nochmal sehen, empfehlen wir ihm einen Besuch beim Hals-Nasen-Ohren Arzt.
    Oder eine Schnarchtherapie bei einem lokalen Schamanen!!

    Nach dem Frühstück satteln wir die Räder...
    Nein, unser Ziel führt nicht nach Laramie!
    Wir wollen auf die andere Seite der Insel.
    Heute nehmen wir den gestrigen Weg, fahren über die Nordspitze Samosirs hinaus.
    Die Landschaft wird abwechslungsreicher, wir legen einen Tankstop ein und zahlen für den Liter
    umgerechnet 80€- Cent.

    Nach einigen Kilometern biegen wir von der Hauptstraße ab und pausieren am Seeufer.

    Der Platz hat vermutlich schon bessere Zeiten erlebt.
    Wir finden einen kleinen Strandabschnitt vor und sammeln ein paar Schneckenhäuser.
    Nicht weit entfernt von uns befindet sich eine alte Seebrücke...
    Ok, kein Vergleich mit Kühlungsborn oderTimmendorf, aber immerhin!!

    "Hey Mister" bekommt Timo zugerufen "Come here!!"

    Auf der alten Seebrücke stehen 10 Jungs und springen in den See. Am Strand erkennen wir Zelte. Wir gehen auf sie zu und verfolgen ihre Stunts.
    Einigen scheint ein bisschen kalt zu sein!

    Nach einem kurzen Smalltalk zieht es uns weiter.
    An der schmalsten Stelle Samosirs zum Festland hat man eine Brücke gebaut, der obere Teil ist nur Zierde und äußerst marode...

    Unser Ziel ist die größte Christusstatue der Welt...
    61 Meter!
    Die Christusstatue in Rio de Janairo misst gerade einmal 30 Meter.

    Wir queren die Brücke, fahren zwei Wasserfälle an und erreichen unser Tagesziel.
    Imposant ragt die mächtige Statue auf einer Halbinsel über den Lake Toba.

    Beeindruckt treten wir die Rückfahrt an und lassen den Tag ausklingen...

    Übrigens:
    Der Forstbeamte ist abgereist. Er soll sich auf dem Weg nach Thailand befinden.
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  • TukTuk Tag 2

    9 сентября 2025 г., Индонезия ⋅ ☁️ 22 °C

    Den heutigen Tag lassen wir ruhig angehen, noch spüren wir die Gesäßknochen vom gestrigen Tag ein wenig.

    Wir frühstücken Porridge mit frischen Früchten wie jeden Morgen.
    Dazu gibt es eine Tasse Kaffee.

    Erst gegen Mittag brechen wir auf. Wir fahren in den nordöstlichen Teil Samosirs und schauen uns ein Museumsdorf der Batak mit Königshaus und Hinrichtungsstätte an.

    Unsere Tour geht weiter, entlang des Lake Toba. Die Landschaft ist abwechslungsreich und fällt stärker zum See hinab als am gestrigen Tag.
    Grosse Wasserbüffel grasen am Wegrand.
    Wir fahren bis ans Seeufer und legen eine kleine Rast ein.

    Hier und da erheben sich bewaldete Inselchen aus dem See.
    Malaienadler steigen auf und nutzen die Thermik an den steilen Wänden der Caldera um sich in die Luft zu schrauben.

    Wir steuern einen kleinen Hafen an und schauen dem dortigen Treiben zu.
    Gerade legt die Autofähre an, welche die Insel mit dem Festland verbindet.

    Dann machen wir uns auf den Rückweg.
    Am späten Nachmittag sind wir wieder im Quartier, gönnen uns ein kaltes Bier, werten Fotos aus und buchen noch schnell einen Inlandsflug von Medan nach Banda Aceh.
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  • TukTuk Tag 1

    8 сентября 2025 г., Индонезия ⋅ ☁️ 26 °C

    Nach einer unruhigen Nacht, eine Mücke hatte es doch tatsächlich geschafft unters Netz zu kriechen und dort zur Tat zu schreiten, wachen wir erstaunlicherweise ziemlich fit auf.

    Schnell sind wir auf den Beinen und genießen ein leckeres Frühstück mit Seeblick.

    Währenddessen schmieden wir einen Tagesplan.
    Zuerst geht es zur Reinigung. Wir brauchen dringend mal wieder saubere Kleidung.
    Dieser Part ist schnell erledigt und wir zahlen für 3 Kilo umgerechnet gerade einmal
    1,80 €.
    Danach suchen wir uns einen Motorrollerverleih und werden schnell fündig.
    Wir bekommen zwei nagelneue Honda Vario. Timo mit 160 ccm und Nadine mit 125 ccm.
    Nach der Helmanprobe geht es auch schon los.
    Ohne festes Ziel fahren wir ins Blaue, verlassen schon bald die flache Seestraße und cruisen über etliche Serpentinen Richtung Inselinnerem.
    Immer wieder bekommen wir einen fantastischen Blick auf den Kratersee.

    Die Topographie spricht für sich:

    Man nehme einen Supervulkan und eine gigantische Explosion. Herauskommt der größte Kratersee der Erde, der Lake Toba auf der indonesischen Insel Sumatra. Der See ist unglaubliche 87 Kilometer lang und 27 Kilometer breit und entstand beim größten Vulkanausbruch der vergangenen zwei Millionen Jahre. 

    Die Asche wurde damals bis in 80 Kilometer Höhe geschleudert und verteilte sich in der Atmosphäre. Infolgedessen kühlte sich das Weltklima ab. Die Temperaturen sanken weltweit um mehrere Grad, Tiere und Pflanzen verendeten massenhaft. Eine Katastrophe ohne gleichen!

    Der Toba See beeindruckt als ein atemberaubendes Naturwunder und ist derart groß, dass die darauf befindliche Insel Samosir größer ist als ganz Singapur.

    Nichts erinnert heute mehr an die Katastrophe vor rund 75.000 Jahren.

    Da sich der See 900 Meter über dem Meeresspiegel befindet, ist das kühlere Klima – um die 25 Grad – eine erfrischende Abwechslung zur Hitze und Feuchtigkeit vieler anderer Regionen in Indonesien.

    Wir umrunden den südwestlichen Teil Samosirs und fühlen uns unabhängig und frei!
    Die Straßenverhältnisse sind weitestgehend hervorragend und der Verkehr hält sich in Grenzen.

    Nach kurzer Rast beschließen wir den Rückweg einmal quer über die Insel zu wagen. Eine Verbindung wird uns zumindest auf unserer Karte angezeigt...

    Der Abzweig ist schnell gefunden, wir biegen in eine kleine Seitenstraße ab. Es geht stetig bergauf.
    Anfangs fahren wir noch auf Teer, doch bald verwandelt sich der Weg in eine ausgewaschene, fast unpassierbare Piste.
    Wir kämpfen uns tapfer voran, höher und höher geht es, an ein umkehren ist nicht mehr zu denken. Dafür sind wir schon zu weit gekommen!

    Wir stottern uns in tiefe Täler und meistern die nächste Anhöhe. Die Vegetation, ein Mix aus großen Kiefern und dichten Urwaldpflanzen wird lichter, wir erreichen die Inselmitte.

    Auf einer Art Plateau grasen friedlich halbwilde Pferde und mächtige Wasserbüffel mit ihren Kälbern.

    Die Landschaft erinnert uns an Bilder der Mongolei wie wir sie aus dem Fernsehen kennen.
    Bald taucht ein Batakdorf mit seinen typischen Satteldachhäusern auf.

    Das indigene Volk der Batak ist rund um den Tobasee in Nord Sumatra angesiedelt und teilt sich in sechs Kulturen, von denen jede ihre eigene Sprache, Zeremonien und Traditionen hat. Zwar leben die Batak geografisch gesehen isoliert, haben jedoch schon immer Tauschgeschäfte mit anderen Völkern praktiziert. Die traditionellen Batak glauben, dass das Universum in drei Welten unterteilt ist: eine Obere, in der die Götter wohnen, eine Mittlere, die die Menschen besiedeln und eine Untere, in der Geister und Dämonen zu Hause sind.
    Ihre traditionellen Stelzenhäuser mit auffallend schweren Satteldächern erbauen sie nach diesem Glaubensbild.
    In der unteren Ebene lebt ihr Vieh, die Mittlere ist den Menschen vorbehalten, während die oberste Ebene für ihre Ahnen und Götter bestimmt ist.

    Unsere Abfahrt auf der anderen Inselseite gleicht den bisherigen Verhältnissen und wir müssen uns gut konzentrieren um Schlimmeres zu vermeiden.
    Vollkommen durchgerüttelt aber stolz auf unsere Leistung erreichen wir nach etlichen Kilometern endlich wieder eine "normale" Straße.

    Der Rest des Weges ist uns vom Hinweg bekannt. Wir tanken noch schnell und kommen müde aber zufrieden mit dem Erlebten in unserer Unterkunft an.
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  • TukTuk, Lake Toba

    7 сентября 2025 г., Индонезия ⋅ ☁️ 25 °C

    Nachdem wir in Berastagi aufgebrochen sind, erreichen wir nach 3,5 Stunden Parapat am Lake Toba.
    Die Glieder schmerzen, das Auto war einfach zu klein für 7 Reisende nebst Gepäck.

    Wir setzen mit der Fähre nach TukTuk auf der Insel Samosir über.
    Es ist kalt geworden und wir ziehen uns unsere Fleecejacken über. Leichter Nieselregen setzt ein. Im dunklen erreichen wir unser Quartier, trinken noch ein Bier und legen uns zeitig schlafen.
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