Geschrei und Applaus
19. Juni 2022 in Guatemala ⋅ ☁️ 10 °C
Wir schliefen trotz den 2°C einigermassen warm und um drei Uhr klingelte schon der Wecker. 😴⏰
Einige wollten den Fuegotrekk machen und zum Sonnenaufgang dort sein. Die Guides entschieden sich dann wegen den Wetterbedingungen dagegen und so kamen sie wieder ins Zelt gekrochen. 🫣
Wir haben uns schon am Vorabend dagegen entschieden, denn wir wollten den Sonnenaufgangstrekk zum Gipfel unseres Vulkans machen. 🙂 So standen wir um vier Uhr auf, doch auch hier: wird wegen den Wetterbedingungen abgesagt. 😣 Das war zu diesem Zeitpunkt auch verständlich, denn man sah keine zehn Meter weit. 😶🌫️ Schade wars und wir kuschelten uns wieder in den Schlafsack. Wir hörten den Eruptionen des Fuegos zu, er knallte und grummelte vor sich hin, doch wenn es zwischen dir und der Lava neblig und wolkig ist, nützt das auch nicht viel. 😐
Etwa eine Stunde später ging ein Geschrei und Applaus durchs Lager. 🥳 Eine Schweizerin musste aufs Klo (was es im klassischen Sinne nicht gibt, die Natur und die Schaufel sind das Klo😉) und sah den Vulkan! 🌋
So stürzten wir alle raus und sahen die Lava. 😮Ganz gebannt sahen wir zu und bald kam die nächste Eruption.
Begleitet von vielen woooooows und ooooohs schoss die Lava weit in die Höhe und der Vulkan grummelte vor sich hin.
Wir sahen noch einige Eruptionen, doch dann verschwand der Fuego wieder hinter den Wolken. 🤷♀️
Bis auf eine Deutsche und uns zwei gingen alle wieder schlafen. Wir (das heisst Philipp) machten ein Feuer und wir warteten ab. Es fing an zu dämmern, plötzlich wurde die Sicht wieder klar und wir sahen den Fuego wieder Lava ausschiessen. 😀 Das geschieht etwa alle zwanzig Minuten.
Wir waren mega glücklich, der Aufstieg hat sich gelohnt und Chantals Traum wurde wahr. 🧡
Dank der klaren Sicht konnten wir dann die anderen umliegenden Vulkane, einen Fluss und sogar das Meer sehen.
So genossen wir die Zeit am Feuer und bald gab es auch schon das Frühstück.
Wir wären gerne länger geblieben, doch wir mussten leider mit den Guides runter. Das war eine ziemlich rutschige Angelegenheit, doch im Gegensatz zum Aufstieg hatten wir eine wunderschöne Aussicht. 👌
Nach zwei Stunden fuhren wir zurück zur Agency, gaben unsere Ausrüstung zurück und bekamen alle ein Bier. 🍺
Wir waren ziemlich aufgekratzt und so gingen wir zu fünft noch lange etwas trinken.
Die warme Dusche und das Nachtessen waren toll und so vielen wir glücklich ins Bett. 🥰Weiterlesen
Vulkan wo bist du?
18. Juni 2022 in Guatemala ⋅ 🌧 12 °C
Chantals grosser Traum soll wahr werden. Den aktiven Vulkan Fuego aus nächster Nähe ausbrechen zu sehen. 🌋
Und so buchten wir eine 2-Tages-Trekkingtour auf den Vulkan Acatenango. Weshalb auf den Acatenango? Weil der ein inaktiver Vulkan ist und gleich gegenüber des aktiven Fuego steht. 💪
Die Tour buchten wir bei "Wicho & Charlies". Nicht das günstigste Angebot, aber wir haben genügend Horrorgeschichten über Billiganbieter gehört und gelesen. 🫣
So klingelte für Philipp um sechs Uhr der Wecker, während Chantal vor Aufregung schon lange wach lag. 🤗
Die Wettervorhersage war übel und der Trek wird von vielen als "das anstrengendste was sie je getan haben" beschrieben. ⛈️🙀
So packten wir unsere Trekkingsachen, Wechselkleidung und je fünf Liter Wasser zusammen und durften unser Hauptgepäck in der Küche des Hotels zwischenlagern. 🎒🥾
Um sieben Uhr trafen wir mit 20 anderen in der Agentur ein. Dort konnten wir uns bei einem Powersaft kennenlernen, wurden von einem Guide instruiert und durften uns mit allerlei Materialien eindecken. Wir entschieden uns für zwei grosse Rucksäcke, Wanderstöcke und Handschuhe. 🙂
Als nächstes gab es Frühstück und für jeden zwei Tupperdosen für unterwegs. 🥪
Wir fuhren dann eine Stunde an den Fuss des Vulkans auf 2420 Meter über Meer. Dort stellten sich die sechs Guides vor und schon bald hiess es: "Okey, lets go!" 🧙♂️
Die Übermotivierten sprangen gleich los, konnten das Tempo dann doch nur paar hundert Meter halten. 🏃💨🙊😂
So wanderten wir den Vulkan hoch.
Der Weg führte uns an vier Mikroklimazonen vorbei.
Es war leider sehr neblig und bewölkt, so beschäftigte sich Philipp mit seinem Hörbuch und Chantal konzentrierte sich auf ihre Schritte. 📖🧘♂️
Die Wanderung lässt sich in drei Etappen einteilen. Die erste führte uns über nassen Vulkansand durch Maisfelder und war sehr steil. Dieser Abschnitt war der Anstrengendste.
Die zweite Etappe führte durch einen Nebelwald. Da war der Anstieg nicht mehr so hoch, wir liefen durch den nebligen grünen Wald und wurden ziemlich nassgetropft. Dort machten wir dann Mittagspause. Es gab Falafel mit Kartoffeln aus der ersten Tupperdose, es war sehr lecker. Wir kühlten ziemlich aus und waren froh als es weiterging. 🥶
Mit der Zeit ergaben sich übrigens verschieden schnelle Gruppen, die je von einem Guide begleitet wurden. So mussten die Schnellen nicht auf die Langsamen warten. Die Guides kommunizierten untereinander über Funkgeräte. 📞
Die dritte Etappe führte uns aus der Baumgrenze heraus und war steil und rutschig. Die Luft wurde dünner und so arbeiteten wir uns kontinuierlich mit kleinen Schritten hoch.
Dann war es soweit! Nach knappen vier Stunden erreichten wir das Basecamp auf 3630m ü. M.
Die Wanderung war halb so wild. Da haben wir auf dem Alpstein schon deutlich Schlimmeres angstellt. 😉
Angekommen, wechselten wir unsere nassen Klamotten und erholten uns im Gemeinschaftszelt. ⛺Es wurde uns jedoch schnell langweilig, denn man sah draussen keine zehn Meter weit und bei 4°C und Nieselregen war es auch nicht sehr gemütlich. ⛄
So erkundeten wir das Lager und sahen dann doch noch die Umrisse des Vulkans Fuego. Siehe Foto. 🫤
Acht Leute aus unserer Gruppe entschieden sich, die vierstündige Wanderung zum Fuego zu unternehmen. Diese anspruchsvolle Wanderung führt an den Rand des Fuegos heran. Wir entschieden uns dagegen, da es in Strömen regnete und die Guides mitteilten, dass man ziemlich sicher nichts sehen werde. 😖
So tranken wir im Zelt heisse Schokolade und dann gab es Reis und Linsen. 🍴
Um neun Uhr kamen dann im Dunklen die Fuegoabenteurer zurück. Sie waren pflotschnass und haben absolut gar nichts gesehen. 😶
Um halb zehn legten wir uns dann dick eingepackt schlafen.😴
Dabei hörten wir den ganzen Abend lang den Vulkan immer wieder ausbrechen, die Erde bebte dabei leicht, und der Knall hört sich an wie bei einem Donnerschlag. Doch sehen konnten wir leider nichts. 😶🌫Weiterlesen
See in Sicht
17. Juni 2022 in Guatemala ⋅ ☁️ 15 °C
Was will man mehr als ein Gratisfrühstück? Keine Lebensmittelvergiftung vom Gratisfrühstück. 😕
Hundeelend stiegen wir in ein Boot und fuhren, den Horizont fest im Blick, nach San Marcos. Das ist ein kleines Dorf am Atitlansee mit vielen Hippies, Yogis, Bioläden und veganen Restaurants. 🧘♀️☮️
Wir wohnten in einem schönem Airbnb auf einem Hügel, mit vielen Katzen und drei Hunden. 🐈🐕
Die ersten zwei Tage verbrachten wir abwechslungsweise im Badezimmer, wobei wir sowieso nichts verpasst haben, da es ununterbrochen geregnet hat. 🌧️ Es war sehr romantisch, da unsere Badezimmertür aus einem Vorhang bestand. Es gibt Dinge beim Reisen, die zusammensch(w)eissen.
Am Mittwoch trafen wir Annuska und Patric am Pier in San Pedro, um gemeinsam auf den Volcan de San Pedro zu wandern. 🌋 Um den rechten Pfad nicht zu verpassen nahmen wir zusammen ein Dreirädrigen Töff mit Dach (Tuc Tuc) und sparten uns damit 200 Höhenmeter.
Wir zahlten je 100 Quetzales Eintritt und begannen auf 1760m.ü.M mit dem Aufstieg. Der Weg führte uns im Zickzack durch einen schattigen, schönen Wald hoch, der Puls raste und die Luft wurde mit jedem Schritt dünner.
Auf halber Strecke trafen wir auf die Polizei, die es sich in einem kleinen Holzhaus gemütlich gemacht hat. Da es in der Vergangenheit zu vielen Überfällen gekommen ist, sind die dort stationiert.
Ob das Sinn macht, dass die alle auf einem Fleck auf halber Höhe sitzen sei dahin gestellt. 😅
Während sich drei leichtfüssig voran arbeiteten, schleppte sich Chantal weiter, kämpfte gegen die Übelkeit an und hätte eigentlich gerne alles hingeschmissen. 🥾🤢😵
Nach 3.5 Stunden und über 1200 Höhenmetern kamen wir auf dem Gipfel auf 3020 Meter an. 🗻
Die Aussicht über den See und auf die anderen Vulkane war fantastisch und so assen wir am Kraterrand unser Essen. 🥑🥪
Nach über einer Stunde hielten wir es dann nicht mehr aus, da es sehr kalt und windig war. 🎏
Wir machten uns an den Abstieg, worauf alle ausser Annuska früher oder später ausgerutscht und auf dem Po gefallen sind.
Wieder zurück am See, setzen wir uns hin und quatschten lange über allerhand Dinge. Als sich der Hunger kurz vor acht Uhr meldete, wollten wir auf die öffentliche Boote um den See zu unserem Airbnb zu überqueren, jedoch erklärte uns der Kapitän des vor uns liegenden Bootes, dass die öffentlichen Boote seit 2.5 Stunden nicht mehr fahren und wir nur noch ein privates Boot mieten können.🙈💸 In San Marco angekommen, kauften wir uns in einem kleinen Laden Pasta und Pesto, welche wir Zuhause kochten.🥰
Mit leichtem Muskelkater liefen wir am nächsten Tag am Seeufer entlang in Richtung Norden, zuerst über eine Strasse, die immer schmäler wurde bis es nur noch ein Wanderweg war.
Ab und zu ging ein Weg bis ganz ans Wasser ab, wo immer wie grössere und prunkvollere Häuser standen. Die Wellblechhäuschen der Einheimischen waren dazu ein sehr starker Gegensatz. Am Ende des Wanderweges nahmen wir ein Boot um nach San Juan zu gelangen, der Tag hatte noch ein paar Stunden auf der Uhr und so erkundeten wir noch gemütlich das kleine indigene Dorf.Weiterlesen

Liz und Thomas on tourIch drücke euch die Daumen, dass ihr während der restlichen Reise von Montezumas Rache verschont bleibt 🙏. Mir war es während einer Trekking-Tour in Nepal mal so schlecht, dass ich mich am liebsten zum Sterben an den Wegesrand gelegt hätte. Das war vor genau 30 Jahren: also alles nochmal gut gegangen 😜. Ich wünsche euch noch eine wunderschöne Reise und bin schon auf eure nächsten Abenteuer gespannt...
Vulkan in Sicht
12. Juni 2022 in Guatemala ⋅ 🌧 20 °C
Der Atitlán-See, genauer gesagt Panajachel, war unser erster Stop. Wir verbrachten hier zwei Tage in einer schäbigen Unterkunft, dafür war das Bett zweieinhalb Meter breit, es gab kostenloses Wasser sowie Frühstück. Was will man mehr. 🙃
Der Atitlán-See liegt umgeben von drei Vulkanen (San Pedro, Volcán Tolimán und Volcán de Atitlán) auf 1560 M.ü.M und ist von verschieden kleinen Dörfchen umgeben. 🏘️
Das Städtchen Panajachel gefiel uns nicht besonders, es ist sehr einseitig, laut, überall wird an den Marktständen das Selbe verkauft und das sind noch Dinge welche nur als Mitbringsel aus dem Urlaub dienen. 🤷♀️🤷♂️
Nach einer kalten Nacht und frühem Weckruf des Nachbars Hahn, 🐓🍗 machten wir uns nach dem Frühstück zum Reserva Natural Atitlán auf. Nach einem 45 minütigen Fussmarsch kamen wir auch an. Der Park liegt am Fuss des Sees und erstreckt sich doch recht in die Höhe. 🎋
Es gibt verschiedenfarbige Wanderrouten, die man machen kann. So führt zum Beispiel Gelb zum Strand, während Violett zum Schmetterlingshaus führt. 🦋
Zum Mittagessen gab es selbstgemachtes Avocadobrot und zum Dessert Rambutan. 🥑
Am Ende des Tages haben wir alle Wege besichtigt, sind über etwa zehn Hängebrücken geschritten und haben Mal wieder unsere Schuhe auf dem nassen Untergrund verflucht. 👟💦
Es war ein schöner Ausflug. ☀️Weiterlesen
Antigua
10. Juni 2022 in Guatemala ⋅ ☁️ 20 °C
Südwärts ging es weiter mit dem Bus nach Antigua. Antigua liegt am Fuss von drei Vulkanen: Dem Volcán de Agua, Vulcán de Fuego und dem Acatenango. 🌋 Antigua liegt auf einer Höhe von 1580 Meter. Eigentlich wollten wir direkt weiter an den Atitlán-See, da wir aber nicht wussten wie lange wir mit dem Bus für die Weiterreise haben und wie der Transport Vorort aussieht, buchten wir zwei Nächte in dem idyllischen Örtchen. 🇬🇹
Der Transport von Lanquin nach Antigua dauerte gute acht Stunden, kurzerhand haben wir das Hotel bezogen und sind essen gegangen. 🥘
Nach dem Essen trafen wir Annuska und Patrick (Patrick wird so ausgesprochen wie der Freund von SpongeBob) aus Deutschland, welche wir seit Flores kennen.
Wir verbrachten den restlichen Abend zusammen auf dem Hauptplatz von Antigua und sprachen über allerhand Dinge. 🗣️🥳
Als wir zurück im Hotel waren und der Regen in vollen Zügen auf das Dach knallte, bemerkte Chantal, dass das Dach nicht dicht ist und es auf das Bett tropft. 🙄 Nach Abklärungen mit dem Hotel konnten wir leider das Zimmer nicht tauschen, so schoben wir das Bett auf die Seite und an der Stelle wo es tropfte kam ein Eimer hin. 🪣💧
Als wir am nächsten Morgen das Licht einschalteten sahen wir, dass nicht nur die Stelle nass war wo es gestern auf’s Bett getropft hat, sondern auch der Boden und der Nachttisch waren nass. 💦
Ein Paar Kleider waren auch betroffen. So sprachen wir nochmal mit dem Personal des Hotels, wir konnten noch in der selben Stunde das Zimmer wechseln und dazu gab es noch ein kostenloses Frühstück. 👍
Nach den morgendlichen ungewollten Aktivitäten ging es auf Stadterkundung. Als wir beim Aussichtspunkt ankamen, sassen Annuska und Patrick zufälligerweise bereits auf einer Bank. 😊 Wir gingen zusammen wieder in die Stadt hinunter und verabschiedeten uns voneinander. Denn wir gingen noch auf den Markt, welcher unfassbar gross ist, während sie auf der Suche waren, um einen Ausflug zu buchen.
Abendessen gab es bei einer alten Dame in einem kleinen Restaurant, das nur acht Sitzplätze hat. Das Essen war sehr lecker und wir schlugen uns die Bäuche voll. 🤰🫄
Wir schliefen ruhig und trocken. 😉Weiterlesen
Lanquin
7. Juni 2022 in Guatemala ⋅ ☁️ 29 °C
Auf ein neues starteten wir einen neuen Reiseabschnitt in einem Klapperbus. Wir tuckerten 9 Stunden über Stock, Stein und Asphalt, wobei wir versuchten, die Überholmanöver zu ignorieren. 🫣
Besonders die Flussüberfahrt wird uns in Erinnerung bleiben. Wir standen ziemlich lange vor einem Fluss Schlange, bis wir den 20 Meter breiten Fluss mit einer Fähre überqueren konnten. ⛴️
Das heisst, die Fähre war eher ein Holzfloss. 😅🪵
7 Stunden später kamen wir in Lanquin, einem kleinem Dorf vor dem Nationalpark Semuc Champey, an.
Dort waren wir von der Lage, dem Hotel und dem strömendem Regen ziemlich angepisst und zickten uns ein bisschen an.🧟♀️🧟♂️
Wir gingen in die Bar ein Bier trinken, der Barkeeper plapperte mit uns, spielte Musik ab und machte einige Lichterketten an. Wir gingen Spaghetti essen und es gefielt uns dann doch wieder gut. 🤗😅
Für 20 Franken die Nacht (inklusive Pool und lustigen Truthähnen) gab's eigentlich auch nichts zu meckern. 😉
Nach zehn Stunden Schlaf weckten uns die Truthähne 🦃 mit ihren Lauten um sieben Uhr morgens auf und wir liefen motiviert zum Nationalpark von Semuc Champey. Nach 2.5 anstrengenden, aber auch schönen Stunden kamen wir an, bezahlten Eintritt und liefen zum Aussichtspunkt hoch.
Von dort aus sahen wir die Naturpools, welche mit klarem Süsswasser vom Berg gefüllt werden und den darunter fliessenden brauen Fluss. Das ist ein interessantes Naturphänomen und schön anzusehen. 🫠
Dann machten wir uns wieder an den Abstieg und badeten in den natürlichen Becken. Das war nach der Hitze und dem vielem Laufen fantastisch.
Weniger fantastisch waren für Chantal die vielen kleinen Fische, die einem an den Füssen knaberten. 🐟 Philipp fands toll und eine schöne Erinnerung an die Fischbecken in Asien, an denen man auch seine Füsse baden konnte.
Wir genossen die Zeit am Wasser und unterhielten uns mit Leuten, die wir noch aus Flores kannten. Die Backpackerwelt in Guatemala ist klein. 🥾🎒🤏
Wir schonten unsere Füsse und entschieden uns für den Rückweg durch den Regenwald einen Transporter zu nehmen. Stehend, mit etwa zehn anderen, klammerten wir uns an den Stangen fest und versuchten im richtigen Moment den Kopf einzuziehen, um nicht von den herunterhängenden Ästen getroffen zu werden.
Den darauffolgenden Tag erklärten wir Mal wieder zum Planungstag.
Wir planten, badeten im Pool und gingen auf den Markt im Dorf Früchte kaufen.
Eine Hotelangestellte hatte Geburtstag und so durften wir ein wenig Geburtstagstradition miterleben. 🎂🥳
Das zwanzigjährige Geburtstagskind bekam eine Augenbinde umgebunden, wurde sehr oft im Kreis gedreht und versuchte dann auf eine Piniata einzudreschen. 🪅
Eine Piniata ist ein mit Süssigkeiten gefülltes Objekt, in ihrem Fall ein Kartoneimer, der aussieht wie ein Eimer voller Bier.
Das sah wirklich witzig aus und als die Piniata kaputt ging, fielen alle Süssigkeiten raus, worauf alle die Süssigkeiten rasch aufsammelten und vernaschten. 😊🍬
Uns haben sie auch eine Handvoll gegeben. 🥰
Wir hörten sie dann später feiern und singen und sie kamen mit zwei Tellern Fleisch, Mais und Geburtstagskuchen für uns zurück, wirklich sehr herzlich. 🥰🫶
Wir assen später, wie die Abende zuvor, im Hotel da es im Ort kaum Restaurants gibt. Bei unserem wars superlecker und es gab sogar vegetarische Spaghetti Bolognese. 🍝Weiterlesen
Hallo Guatemala 👋🏽
5. Juni 2022 in Guatemala ⋅ ⛅ 31 °C
Nach dem Grenzübergang ging die Fahrt mit einen anderen Bus weiter, auf die kleine Insel Flores. 🚐🏝️
Wir erkundeten die Insel und haben sie dabei gleich zweimal in kürzester Zeit umrundet. Weil Freitag war und zudem Philipp Geburtstag hatte, gab es ein Apero auf der Dachterrasse🎂🍻. Dabei lernten wir Katja aus Slowenien und Joe aus Australien kennen🇸🇰🇦🇺. Wir gingen zusammen essen und gingen danach noch in eine Bar was trinken🍝🍹. Eigentlich hätten wir die ganze Nacht feiern können, aber als wir um 1 Uhr noch aufgedreht ins Bett fielen, zeigte der Wecker, dass wir nur noch drei Stunden schlafen konnten. 🛌🏽😮
Um vier Uhr morgens klingelte der Wecker,😵💫😵 gebucht haben wir am Vortag einen Transport nach Tikal, denn im Regenwald von Tikal sind Mayaruinen, welche Philipp schon lange auf seiner Liste hat.
Wir dachten, dass wir auf der Hinfahrt, welche 1.5 Stunden dauert, noch ein wenig Schlaf nachholen können, das war aber nicht der Fall.😏
Eintrittskarten kauften wir bei der Bank vor Ort und gingen dann rein. Sechs Uhr, wir waren alleine, abgesehen von den vielen verschiedenen Tieren, welche pfiffen, scharten und brüllten.🐵🦆🦜
Die Anlage ist so gross, dass man von Ruine zu Ruine 20 Minuten und mehr durch den Regenwald läuft. Dabei sahen wir Affen in den Baumkronen umherspringen, Spechte, die gegen die grossen Bäume klopften, 100 Meter lange Ameisenstrassen und vieles mehr.
Als wir nach mehr als drei Stunden den Temple IV erreicht hatten, mit 65 Metern die höchste Ruine, waren wir überwältigt als wir oben ankamen und über den Regenwald sahen. Wir haben in unserem Leben noch nie so viel und so einen schönen Wald gesehen. 🌳🌳🌳
Weil es aber noch viele andere Sachen zu sehen gab, mussten wir uns langsam sputen, denn der Rücktransport startete um halb eins und wir hatten noch fast nichts gesehen. So hiess es runter und weiter, jedoch waren wir immer wieder fasziniert von den Tieren und so blieben wir des öfteren stehen um sie zu beobachten. Nach einem unglaublichen Tag gab es noch ein Sonnenuntergangsbier mit Katja & Joe. 🌅Weiterlesen
Tschüss Mexiko 👋🇲🇽
2. Juni 2022 in Guatemala ⋅ ⛅ 27 °C
Unser Shuttle fuhr überpünktlich Richtung Guatemala los und wir kamen nach knappen drei Stunden am Grenzübergang an.
Ab dort ging es zu Fuss weiter, zuerst zum Grenzübergang Mexiko, wo Philipp viele Fragen auf spanisch beantworten durfte und so für Chantal die ganze Vorarbeit leistete.
Sie konnte dann nur noch das ausgefüllt Dokument abgeben und bekam den Ausreisestempel. 🛂
Danach ging’s zu Fuss weiter für die Einreise in Guatemala. 🇬🇹 Es war aber nicht beschildert und so liefen wir prompt an dem Zollhäuschen vorbei. 🏢
Zwei auch einreisende Engländer haben uns zugerufen und erklärt, wo das Büro zu finden ist. Es war ein winziges Häuschen, versteckt hinter einem LKW 🚚, der aussah wie ein Covidtestzentrum. Dort bekamen wir einen Stempel aus Guatemala in unseren Reisepass, mit dem wir 90 Tage durch Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua reisen dürfen. 👏🥰😀
!Hasta Luego Mexico! 🇲🇽
Wir hatten wundervolle 90 Tage in Mexiko, hatten heiss und kalt, haben uns bezüglich scharf essen überschätzt und mussten leiden.
Wir haben gefühlte 5000 Temposchwellen im Rücken und sind dabei viele Stunden Bus gefahren. 🚐
Was aber wirklich zu erwähnen ist, ist folgendes:
Mexiko war nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben und es ist nicht so, wie es uns erzählt wurde.
Denn Mexiko ist farbig und laut, die Menschen sind geduldig, fröhlich und witzig. Sie trinken gerne auch eins zu viel, danach werden sie aber noch fröhlicher und sie tanzen. Sie tanzen gut, viel und überall. 💃❤️
Überall ist ein gutes Wort, den das zählt auch fürs Stillen. Gestillt wird hier während dem Essen, Laufen, während dem Einkaufen und sogar dem Motorradfahren. Alles gleichzeitig.
An jedem Tag hatten wir Freude in Mexiko zu sein, denn es war spannend und wir fühlten uns übrigens auch immer sicher. 🫶Weiterlesen
Palenque
31. Mai 2022 in Mexiko ⋅ ⛅ 25 °C
Nach einer neunstündigen Busfahrt kamen wir in Palenque um neun an. Wie so oft, ging die Fahrt schnell vorbei und war in den grossen Sitzen sehr gemütlich.
Die Verkehrsmittel in Mexiko sind sehr angenehm, es kann gut sein, dass uns das noch fehlen wird. 😊
Wir warfen schnell alles ins Airbnb und gingen essen.🌮
Der folgende Tag erklärten wir zum Bürotag. Wir haben die Reiseplanung ziemlich ignoriert und hatten das Gefühl wieder etwas planen zu müssen. Ja, wir sind ziemlich unmotiviert an die Sache herangegangen und rausgekommen ist auch nicht viel. Zukunft-Philipp und Zukunft-Chantal werden das schon regeln. 😬
Den folgenden Tag verbrachten wir in den Ruinen Palenques. Die Verkäufer vor dem Gelände versuchten uns erfolglos Touren und Drogen zu verkaufen und so liefen wir um 08:00 Uhr alleine in den Dschungel.
Es war wirklich toll! Die Ruinen an und für sich sind nicht so speziell, aber der Dschungel war fantastisch. Der war riesig, wir hörten viele Tiere und sahen neue, riesige Pflanzen an denen allerlei komische Früchte hingen. Lustigerweise roch es wie in einem Tropenhaus, wie wenn man im Papiliorama durch den Vorhang tritt. 🦋
Am Tag darauf fanden wir ziemlich schnell ein Colectivo welches uns innert 1.5 Stunden zu den Agua Azul fuhr.
Das sind Wasserfälle.
Da nun die Regenzeit begonnen hat und es oft geregnet hat, sah es nicht so blau und idyllisch wie im Internet aus, sondern eher braun.
Die Wassermassen und Wasserfälle haben uns trotzdem beeindruckt und wir genossen es, wieder mal ein wenig in der Natur unterwegs zu sein. 🌳Weiterlesen
Ein bisschen Schweiz
29. Mai 2022 in Mexiko ⋅ ⛅ 16 °C
Wegen einer Strassensperre fuhren wir einen Umweg und benötigten so 2.5 Stunden um nach San Cristóbal de la Casas zu fahren. 💺 San Cristóbal de la Casas ist eine alte Kolonialstadt und thront umgeben von grünen Hügeln, auf 2200 M.ü.M.
Dort durften wir bei Timmy übernachten. Timmy ist ein Freund vom Partner von Philipp’s Schwester Melanie. 😊
Er wohnt nun seit 20 Jahren in Mexiko und hat Melanie und Ruedi angeboten, dass wir uns melden dürfen, wenn wir in der Nähe sind. So nahm er uns grosszügig bei sich auf. 🛀🛌💝
Weil wir mit Verspätung ankamen, ging er schon nach fünfzehn Minuten wegen einer Beerdigung aus dem Haus und liess uns mit einem Hausschlüssel zurück. Sehr vertrauensvoll. 🏡🔑
Wir erkundeten die schöne Stadt und liefen bald total verregnet wieder zurück. 🌧️ Da die Stadt so hoch liegt, waren die Temperaturen tagsüber nur 19°C und Nachts 12°C. ⛄
Am folgenden Tag fuhren wir mit einem Colectivo zum El Arcotece, einem kleinem Ökopark. Dort erwartete uns ein grosser Urwald, ein Fluss und eine schöne Höhle. Wir spazierten rundherum und erfreuten uns an der Natur. 🌳🌲🏞️
Am Ende des Rundweges sprachen uns zwei Einheimische an, welche uns gerne in ihr Heimatdorf mitnehmen wollten, um uns in ihre Kirche zu begleiten. Denn wir dürften dort kostenlos an einer Segnung teilnehmen und uns sogar etwas wünschen, was danach in Erfüllung gehe. Gegenüber Drogen und Alkohol seien sie auch sehr liberal. 🤔 Nach langem abwägen haben wir das Angebot abgelehnt. 😉
Am Nachmittag quatschten wir mit Timmy. Es war schön mehr über Mexiko und die Leute zu lernen, zum Beispiel wie hier die Schulen, Ausbildungen, Familien, Colectivos und so funktionieren. 🇲🇽🏫👩🏫
Am Abend gab es den bislang besten Burger auf dieser Reise zu essen. 🍔
Am nächsten Morgen besuchten wir den Markt im Zentrum. Es hatte eine grosse Fleischhalle, wo alle möglichen Organe von Tieren verkauft wurden, viele Essensstände, Blumen, Elektronikartikel, Kleider, Früchte, Gemüse, Gewürze und so weiter. Es war sehr interessant und souvenierfrei. 😊👍
Später trafen wir uns mit Timmy und seinem Freund Adrian in seiner Lieblingsbar zum Jassen. ♠️♥️♣️♦️ Die ersten drei Spiele verloren wir allesamt, so dass wir die Teams neu bilden mussten, dem Spass machte dies aber kein Abbruch. 😊
Später kam noch Timmys Freundin Sonja dazu und wir tranken Bier. Es wurde immer später und das Bier mehr. Wir lernten noch zwei junge Mexikaner und eine Mexikanerin kennen und durften uns in Spanisch üben. 😄 Das war bei unserem Wortschatz nicht gerade einfach, hat aber Spass gemacht.
In der Bar hatte es eine Liveband 🎶 und so wurden wir von den Mexikanern zum Salsatanzen aufgefordert. 💃🕺
Sie haben super getanzt und uns jedenfalls nicht ausgelacht, obwohl wir ihnen wahrscheinlich genug Gründe geliefert hätten. 😅
Es wurde später, das Bier floss und wir gingen noch in einen Club.
Um vier Uhr fielen wir ins Bett. 😴🛌
Nach einem sehr erholsamen Schlaf bei Eiseskälte, erblickte uns Timmy im Gang zwischen Zimmer und Bad (12:40) und machte uns klar, dass wir in zwanzig Minuten losfahren um den Champions League Final in einer Bar anzusehen. ⚽
Auf dem Weg dorthin hat Sonja ganz oft den Kopf aus dem Fenster gehalten. 🤢😂
Wir schonten uns mit Zitronenwasser, für Timmy gab es Bier und für Sonja ein Antikatergetränk, irgendwas mit Tequila. Nach der ersten Halbzeit offerierte uns der Besitzer der Bar, welcher ein Freund von Timmy ist, eine Runde Bier. Danke. 🫣
Die Real Madrid Fans hatten was zu feiern und für uns ging’s weiter in ein anderes Lokal. Wie wir später erfahren, ist es ein echter Geheimtipp, denn zu Beginn war es eine illegale Brauerei, zu welcher nur Leute in einer bestimmten WhatsApp-Gruppe Zutritt hatten. Jeder der in der besagten Gruppe war, bekam eine Nachricht wenn es neues Bier gab. Mittlerweile ist alles offiziell, jedoch ist die Tür in das Lokal immer noch so unscheinbar wie zu Beginn. Die Besitzer sagen selbst: „Wer es nicht findet soll besser draussen bleiben.“
Dort haben wir eine Pizza aus dem Holzofen gegessen und ein leckeres Bier aus der Hausbrauerei getrunken. 🍕🍻
Wir waren dann alle müde und fuhren nach Hause.
Wir haben stolze elf Stunden geschlafen und verabschiedeten uns von Timmy und Sonja. Timmy hat uns während unserem gesamten Aufenthalt auf unzählige Bier, Tequilla, Pizza, Tacos und mehr eingeladen. Er weigerte sich, Geld von uns anzunehmen oder eine Runde bezahlt zu bekommen. Vielen Dank Timmy! 🫂 Von deiner Grosszügigkeit und Gastfreundschaft gegenüber Fremden können wir uns alle eine Scheibe abschneiden. ❤️Weiterlesen
Eine weite Reise
24. Mai 2022 in Mexiko ⋅ ⛅ 32 °C
Routinearbeit: packen, alles hat mittlerweile seinen Platz und somit ist dies eine schnelle Sache. Mit Sack und Pack 🎒🥾 stehen wir an der sonnigen Hauptstrasse und warten schwitzend auf das Colectivo (Sammelbus) um nach San Pedro Pochutla zu gelangen.
Die Colectivos fahren angeblich dreimal in der Stunde und nach kurzen 45 Minuten kam das Colectivo dann auch schon. ⏱️
In Pochutla angekommen kauften wir uns Mittagessen 🥑🥖 sowie Verpflegung für die kommenden Stunden im Fernbus, denn der Reisetag hatte gerade erst begonnen. Wir sassen noch für fast 11 Stunden im Bus um Tuxtla zu erreichen. Die Fahrt begann sehr kurvig, wurde aber ruhiger und insgesamt war es sehr kurzweilig und angenehm. 😊
Wir verbrachten unsere Zeit damit, Video zu schneiden, Hörbuch zu hören und zu lesen. 💺📖🎧
Am Busbahnhof um Mitternacht angekommen, nahmen wir uns ein Taxi um in unser Airbnb zu gelangen. Zum Glück war alles super organisiert und wir konnten mit einem Code selber einchecken. Nach einer kurzen Nacht machten wir uns auf den Weg wozu wir nach Tuxtla gekommen sind.
Wir liefen durch die Strassen und suchten uns ein Colectivo, welches wir schnell fanden, denn unser Tagesziel ist über 15 Kilometer entfernt. 🚐
Als wir in Chiapa ankamen und uns für die Bootstour durch den Nationalpark Cañón del Sumidero ein Ticket kauften, mussten wir etwas mehr als eine Stunde auf das Boot warten. 🚤🏞️
So tranken wir ein Bier und genossen die Zeit. 🍻
Mit grosser Vorfreude ging es zusammen mit zehn anderen Leuten los, jeder bekam natürlich eine obligatorische, chice Schwimmweste. 🦺
Wir fuhren fast drei Stunden auf dem Río Grijalva, welcher mitten durch den Nationalpark Cañón del Sumidero verläuft.
Der Bootsführer hielt immer wieder an und erklärte uns auf spanisch einige Dinge, ab und zu konnten wir sogar verstehen um was es sich handelt. Die Felswände, welche uns umgaben sind bis zu 1000 Meter hoch, wir sahen viele Vögel und ein Krokodil. 🦆🐊
Wir waren sehr beeindruckt und fühlten uns wie in einem Herr-der-Ringe-Film. 🎥
Nach einem spannenden Tag gingen wir noch etwas kleines essen und fielen erschöpft ins Bett. 😴
An dem heutigen Mittwoch ist nicht viel passiert, wir schauten zukünftige Reiseziele an und Philipp hat Chantal (mit einem Bier bewaffnet und eishockeyschauend) noch die Haare geschnitten. 💇Weiterlesen

ReisenderSehr unterhaltsam, eure Geschichten. Und ein bisschen mitfiebern tue ich auch… wenns um Krokodile (und Haare schneiden) geht. Das Krokodil hat ein süffisantes Lächeln und Chantal einen top Schnitt. 3 Stunden Boot in rasantem Tempo… tat da nicht der Popo weh? Weiterhin schöne Erlebnisse euch Beiden.

ReisenderDankeschön 😊 Ach der Popo ist vom am Strand rumsitzen schon ziemlich trainiert 😉
Der nackte Wahnsinn
22. Mai 2022 in Mexiko ⋅ ☀️ 30 °C
Nach einer fantastischen Badewoche in Mazunte zogen wir ganze sieben Kilometer (oder so) weiter nach Zipolite, auf jeden Fall war die Fahrt sehr kurz. Zipolite ist ein kleiner Ort, bekannt für seine LGBTQ-Szene und den einzigen FKK-Strand in Mexiko. 🏳🌈
Ja was gibts zu erzählen. 🤷♀️ Wir haben uns nicht den Allerwertesten verbrannt und ohne nasse Badesachen in der Sonne liegen war auch mal schön. 😉
Wir wohnten in einer schönen Unterkunft mit Balkon und Meersicht, hatten Besuch von einer Echse und Kakerlaken, wurden morgens von den zahlreichen Hunden geweckt und bestaunten die vielen bunten Vögel. 🥰Weiterlesen
Mazunte ❤️
15. Mai 2022 in Mexiko ⋅ ☀️ 31 °C
Wir sind weitergereist. 🥳Wir fragten am Busbahnhof nach einem Bus in Richtung Mazunte und der Busfahrer lies uns nach etwa einer Stunde aussteigen. Dann standen wir ein wenig planlos an einer staubigen Kreuzung vor einem Supermarkt.
Wir fragten ein wenig rum und warteten an der Strasse auf ein Colectivo. Eine nette Frau hielt an und fragte uns ob wir nach Mazunte mitfahren möchten. Ja und wie! 🛣️🚘
So fuhren wir mit und kamen in Mazunte an. Ein Dorf am Strand mit vielen Backpackern, hängengebliebenen Hippies von jung bis alt und kleinen Restaurants. Wir bemerkten bald: Hier wird viel und gerne gekifft, Musik gemacht, nackt gebadet, meditiert und selbstgemachter Schmuck verkauft. ☮️
Wir fühlten uns schnell wohl. 😊
Wir wohnten in einem kleinen Airbnb ohne Klimaanlage, dafür mit zwei Kakerlaken, die sich super verstecken konnten, aber auftauchten, wenn du es am wenigsten erwartet hast. Sie hiessen Fabienne und Tom und kamen aus Zäziwil. Insekten eine Biographie geben, hilft bei Ekel ungemein.
Bei 28-30°C in der Nacht war es schwierig einzuschlafen, aber in Mitten von Palmen und Meer ein kleines Problem. 😊
Wir verbrachten die Tage am Meer. 🏝️
Je nach Gezeiten waren die Wellen riesig, so dass es schwierig war nicht wieder an Land gespült zu werden. Chantal purzelte mehrmals täglich auf dem Grund des Meeres wieder ans Land. Das hat trotz dem vielem Sand in den Haaren und Meerwasser schlucken Spass gemacht.
Zum Mittagessen verspeisten wir immer Baguette mit Avocado. 🥑🥖
Am Abend schauten wir uns den Sonnenuntergang und die unzähligen Krebse an, bevor wir zu unserem Lieblingsmexikaner essen gingen. 🦀
Wir genossen die Zeit hier sehr 🥰Weiterlesen
Hundert und eine Kurve
7. Mai 2022 in Mexiko ⋅ ⛅ 30 °C
Wir machten uns, mit all unserem Hab und Gut, auf den Weg. 🎒 Das Ziel ist Puerto Escondido. Als wir zu Fuss bei dem Transportunternehmen ankamen, welches wir schon ein paar Tage zuvor gebucht hatten, ging die Fahrt auch schon los. 🚐
260 Kilometer trennen Oaxaca und Puerto Escondido von einander, was ja in einem Land wie Mexiko nicht wirklich eine grosse Distanz ist.
Jedoch verriet uns schon die Frau am Schalter, als wir die Tickets kauften, dass wir etwa sieben Stunden für die Fahrt benötigen. 🕰️👩💻
Die Landschaft war zunächst flach, die Stadt zog am Fenster vorbei und machte der Landwirtschaft Platz. Wir sahen viele Agaven- und Maisfelder. 🌽🌵 Das Hochland, was von der Stadt aus noch in weiter Ferne lag, war aber schnell erreicht, so ging’s mit der ersten Rechtskurve in die Höhe, gefolgt von weiteren 2478 Rechts- sowie 2765 Linkskurven.
Nach etwas mehr als sieben Stunden kamen wir an. 🥱
Wir bezogen unser neues Airbnb, mit einer schicken Terrasse mit Hängematten und ein paar Stühlen, einer super Küche mit mehr als nur zwei Pfannen und sogar mit Schneidebrett. 🤩 Auch das Zimmer ist sauber und verfügt über ein bequemes Bett. Wir sind glücklich, über das was wir gebucht haben.
Wir verbrachten einen Woche in Puerto Escondido und wir liebten das Nichtstun. 🥰 Nach zwei Tagen haben wir unseren Lieblingsstrand erkoren. Wir schliefen jeweils bis neun Uhr und lasen eine Weile. Chantal "Das Rad der Zeit" von Robert Jordan und Philipp "In einer kleinen Stadt" von Stephen King.
Dann gingen wir zum Geschäft unseres Vertrauens, namens Chedraui, das nur zwei Mal um die Ecke ist. Dort deckten wir uns mit Lebensmittel für den Strand ein. 🥖🥑🥭
Praktischerweise konnten wir in unserem Airbnb das Wasser immer auffüllen, somit konnten wir uns ein paar Münzen sparen. 🪙
Der auserkorene Strand hat auf der rechten Seite einen schönen Schattenplatz, unter Palmen mit Meersicht.🏖️ Die Meersicht ist wichtig, denn umso später der Tag, desto höher die Flut und somit erbarmungsloser die Wellen. 🏄♀ Oft wurde gekreischt wenn die bis zu 1.70 Meter hohen Wellen direkt am Strand brachen und die Leute ans Ufer gespült wurden. 😂
Auch zum Baden war es herrlich, wie ein riesiges, salziges Wellenbad. Dazu haben wir gelesen, eine Partie Schach♟️ gespielt oder auch ein bisschen geschlafen.
Wenn um fünf Uhr der Hunger gerufen hat, haben wir zusammen gepackt und gingen zum Chedraui, wo wir uns eindeckten um danach zu kochen.
Wir kochten Verschiedenes. Es gab zwei Mal Tacos, Teigwaren mit Tomatensauce und Oliven, Bratkartoffeln mit Ratatouille, Älplermaggronen und zu guter Letzt Spaghetti mit Pesto.
So genossen wir die Zeit hier sehr, ohne etwas zu filmen oder sogar zu fotografieren, bis auf die wenigen Schnappschüsse für diesen Beitrag. 😇Weiterlesen
Zwischen Bäumen und Agaven
30. April 2022 in Mexiko ⋅ ⛅ 28 °C
Nach dem wohl unfreundlichsten Bäckereibesuch unseres Lebens, assen wir total enttäuscht unsere trockenen Brötchen, erschüttert von der Erkenntnis, dass nicht alle Mexikaner nett sind. 😐
C'est la vie, weiter geht’s.
In der Annahme, dass irgendwo in dieser Stadt uns ein Bus oder Colectivo nach Tule fahren kann, stolpern wir durch die Strassen. Wir fragten uns durch und wurden auch angesprochen, was wir den suchen würden.
Unsere Gesichter sprachen wohl Bände. 🤔😶 Jedenfalls fanden wir die richtige Strasse, beobachteten die verschiedenen Busse und wie sich die Einheimischen so anstellten.
Als wir kapierten, wie es funktionierte, kam ein Mann 👷🏽♂️, der eigentlich auf einer Baustelle arbeitete, auf uns zu und versicherte uns, dass er uns den richtigen Bus herwinken würde. Auf das hatten wir eigentlich keine Lust, wählten dann aber den einfachsten Weg.😬
Wir liessen ihn machen und drückten ihm fünf Pesos in die Hand, worauf er dem Himmel dankte. 🙏🌤️
So sassen wir im Bus, stiegen 30 Minuten später in Tule aus und gingen in eine grosse Markthalle mit verschiedenen Ständen essen. 🫓🥑🌮 Wie üblich, wurden wir von etwa zwölf speisekarteschwingenden Personen angeschrien, wir sollen uns zu ihrem Stand setzen. Sich dann für einen Ort zu entscheiden ist gar nicht so einfach. 😂
Den Bauch voll mit Tlayuda ("Oaxaca-Pizza") liefen wir in den Park.
Und tadaaaaa 🥁: der dickste Baum der Welt! 🌳Naja vielleicht der dickste Baum der Welt. Je nach Internetquelle ist es vielleicht ein amerikanischer Baum 🇺🇸 🤷♀️
Unser Mexikaner ist jedenfalls eine Sumpfzypresse, 2000 Jahre alt und hat einen Durchmesser von 14 Metern! 😮
Wir zahlten Eintritt um den Baum von nahem zu sehen, darauf wurden unsere Beine mit etwas eingesprüht, von dem wir hoffen, dass es nicht allzu giftig ist. ☠️
Wir umrundeten den Baum und hatten dank seinem Umfang von 58 Metern auch viel zu sehen. Früher nahm man an, dass es mehrere Bäume sind, man hat jedoch rausgefunden, dass es tatsächlich nur einer ist.
Wir sind schwer beeindruckt, der Baum auch, er ist 636 Tonnen schwer. 😋
So setzten wir uns ein wenig hin und glotzten den Baum an. Es war grandios.
Grandios war auch der folgende Tag. Wir starteten den Tag beim Bäcker unseres Vertrauens und assen prophylaktisch ein riesiges Brötchen. 🥖 Wir suchten wieder eine Weile nach dem richtigen Bus und fuhren 25 Kilometer nach Tlacolula de Matamoros.
Chantal fand in den Weiten des Internets eine gratis Mezcaltour. 🥃🌵 Und so standen wir vor der "El Rey del Matatlan". Wir wurden sogleich zu einer Führung eingeladen und unser Führer José erklärte uns, wie man Mezcal brennt.
Er zeigte uns die verschiedenen Agaven, welche zwölf bis 25 Jahre alt sein müssen, bis sie verarbeitet werden können.
Die Agaven kommen dann ohne Blätter in eine riesige, mit Steinen ausgekleidete Feuergrube.
Zugedeckt, schwellen sie dort etwa sechs Tage vor sich hin. Anschliessend werden die Agaven mit einem grossen Stein ausgedrückt. Der Agavensaft wird aufgefangen und in grosse Holzbehälter zum Gären gegeben. Nach der Vergärung wird noch zwei Runden destilliert und der Mezcal ist bereit zur Lagerung. Mal länger, mal kürzer, mal im Fass, mal in der Flasche. Bei einigen auch mit Wurm 🪱 oder Schlange 🐍, das soll den Geschmack beeinflussen. 🤔Wir durften uns dann in den bunten, schattigen Garten setzen und zack 🎉 stand José mit zwölf Flaschen, Orangen, Nüssen und Chilisalz da. Wir degustierten uns durch und gaben bei den Likören irgendwann auf. 😵
Die Degustation war interessant, doch wird der Mezcal dem Bier keine Konkurrenz machen können. 🥰
In unserem Rucksack hat keine Flasche Schnaps Platz, daher gaben wir lieber José für die tolle Führung ein grosszügiges Trinkgeld.
Etwas beduselt fuhren wir stehend in dem vollen Bus nach Oaxaca zurück.Weiterlesen
Zapoteken
27. April 2022 in Mexiko ⋅ ⛅ 22 °C
Als wir heute Morgen um sieben Uhr in unserem Airbnb in Oaxaca erwachten, war der Tag für alle rund um uns herum schon voll im Gange, für uns jedoch noch nicht so ganz.
Wir drehten uns noch ein paar mal im Bett und haben uns dazu entschlossen auf den Monte Albán zu laufen. Das ist ein Hügel, welchen wir vom Zimmer aus sehen können, somit eine gemütliche Wandertour.
Bevor es aber so richtig los ging, kauften wir uns noch was zu essen, wir entschieden uns für ein kleines Gebäck, irgendwas mit Nüssen und Bananen. Im Anschluss haben wir bei einer Busgesellschaft noch zwei Tickets für die Weiterreise gekauft, welche wir in ein paar Tagen antreten werden.
Nun geht’s gerade aus Richtung Monte Albán. Zuerst durch die Innenstadt, später über grosse Strassen, dann wurde der Weg immer steiler und die Häuser links und rechts immer kleiner und brüchiger, es geschieht alles innert einigen Hundert Metern von wohlhabend und sauber, zu arm und düster. Chantal hatte nicht ein sehr gutes Gefühl in dieser Gegend umherzulaufen, jedoch gab es nur diesen einen Weg, wenn man zu Fuss den Hügel erklimmen will. Das Gefühl welches Chantal hatte, löste sich irgendwann in Luft auf, denn Häuser waren keine mehr zu sehen, wir waren in der Natur und der Weg wurde immer noch steiler. Langsam ging uns die Puste aus. Der Weg führte uns durch hohe Gebüsche, welche voll mit GROSSEN Käfern (gemeine Singzikade) war, die sehr laut „summten“, was sehr faszinierend war. Nach über zwei Stunden Berg hoch laufen, kommen wir endlich an.
Es knurrte der Magen und so gaben wir ihm was er wollte.
Weil der Monte Albán nicht nur ein Hügel ist ,sondern auch einige Pyramiden der Zapoteken besitzt, besser gesagt die Hauptstadt war, machten wir uns auf, um diese zu besichtigen. Wir haben weder was gelesen, noch Bilder angesehen bevor wir los gingen, und wir waren so masslos überfordert. Es war so märchenhaft, paradiesisch, so gross und grün. Es waren fast keine Leute zu sehen und so oft konnte man vom Hügel herabsehen und sich die Stadt Oaxaca ansehen. Nach über drei Stunden Besichtigungstour ging es den Hügel wieder hinunter.Weiterlesen
Stadt der Engel und die dickste Pyramide
25. April 2022 in Mexiko ⋅ ⛅ 25 °C
Auf ein Neues packten wir unsere Sachen zusammen und fuhren ins 135 Kilometer entfernte Puebla, die auch Stadt der Engel genannt wird. Ein Engel hatte 1531 dem Bischof angeblich den Ort für die Stadtgründung gezeigt. Daher der passende Name: Puebla de los Ángeles. 👼😇
Die Stadt liegt, eingerahmt von Vulkanen, auf 2200 Meter über Meer und hat 1.5 Millionen Einwohner. 🗻
Wir fanden ein schönes und günstiges Airbnb in der Altstadt, leider hat das Internet fast gar nicht funktioniert.
Wir haben dann mal nachgefragt, da es laut Inserat inbegriffen war. Die Besitzerin Silvia und ihr Freund haben es dann ganz stolz neu aufgesetzt und es gemütlich auf unserem Bett sitzend installiert. 😂🛏️ Es war dann gleich schlecht wie zuvor. 😂
Wir spazierten durch die schöne, farbige Altstadt und lernten bald die kulinarischen Spezialitäten kennen. Cemitas sind riesige, günstige Sandwiches mit allerlei Füllungen. 🥪
Der Taco arabico entstand 1920 durch libanesische Einwanderer und ist an jeder Strassenecke zu finden. Das Brot ist dicker als bei normalen Tacos und das ursprüngliche Lammfleisch wurde durch das hiesige Schweinefleisch ersetzt. Laut Philipp genial 😊
Die ersten Tage liefen wir kreuz und quer durch die Stadt, besichtigten Märkte und versuchten die schönen Häuser und Wandmalereien so gut wie möglich zu fotografieren. 📷🎥🎨
Freitag und Samstag sind unsere "heute-dürfen-wir-Alkohol-trinken-Tage". Die haben wir uns selber auferlegt, da wir beschlossen haben, dass wir uns nicht wie im Urlaub verhalten sollten. 😬😅 So suchen wir an diesen Tagen gerne einen Platz in einer schöne Bar oder einem Restaurant und bestellen Cerveza. 🍻🥰
Hier in Puebla haben wir einen gemütlichen Ort gefunden, wo man auch wunderbar Rummy, Yatzi oder Schach zum Apero spielen kann. 😊♟️🎲☀️
Am Sonntag fuhren wir mit einem Colectivo (je 40 Rappen) ins 15 Kilometer entfernte Cholula. 🚐 Wir kamen ziemlich ausgehungert an und kauften uns zusammen eine Pizza zum Mitnehmen und assen diese dann im grünen Park. 🍕🌳
Gut gelaunt liefen wir auf die grösste Pyramide der Welt!
Dazu muss man sagen: Sie ist volumentechnisch die Grösste der Welt. Sie hat eine stolze Grundfläche von 450x450 Meter und hat somit das doppelte Volumen der Cheos-Pyramide in Ägypten.
Dazu kommt, dass sie von einer dicken Erdschicht bedeckt ist.
Als die Spanier Cholula erobert haben, haben sie ahnungslos eine Kirche auf den "Hügel" gebaut. ⛪
Wir haben uns also die Kirche angesehen und die Aussicht genossen. Von der Pyramide sieht man tatsächlich nicht mehr viel. Wir schlenderten im Dorf herum und sahen überrascht eine öffentlichen Lucha Libre Aufführung. 🤼♂ Es sah dann schon anders aus, als in Mexico City, hat aber Spass gemacht.
Bis wir das richtige Colectivo fanden, mussten wir uns ziemlich durchfragen, schafften es dann aber wieder zurück nach Puebla. 🍀😇
In den öffentlichen Verkehrsmitteln wird übrigens oft lautstark versucht Dinge zu verkaufen. Oft sind es Süssigkeiten 🍬 die man auch im Supermarkt findet, Flüssigleim 🤧 und Schraubenzieher haben wir aber auch schon gesehen.
Den letzten Tag verbrachten wir im Park mit spazieren, fotografieren, filmen und Schach spielen. Ausserdem haben wir uns im Einkaufszentrum zwei neue Caps gekauft. ☀️🎩👒
Wenn es dir gefallen hat, drück bitte auf das Herz. 💓🥰Weiterlesen
Schloss, Museen und Místico
19. April 2022 in Mexiko ⋅ ⛅ 19 °C
Wir besuchten das Schloss Chapultepec, das liegt auf einer Anhöhe in einem grossen Park, von wo wir über die Stadt sehen konnten. 🏰
Darin sind viele Gemälde und Ausstellungsgegenstände von den Familien zu sehen, welche dort über Jahre gewohnt haben.
Das war nicht besonders spannend, jedoch genossen wir die Aussicht und das Gebäude sehr. Im Anschluss liefen wir quer durch den Park zu dem Museum für moderne Kunst. Die Ausstellung war sehr interessant und es hatte ein paar sehr spannende Ausstellungsstücke darunter. 🖼️
Nach der kleinen aber feinen Ausstellung gingen wir bei unserem neuentdeckten Lieblingsrestaurant um 17:00 Uhr essen. Es gab Alambres, das ist ein Teller voller Fleisch & Gemüse oder in Chantals Fall Gemüse & Käse. Dazu gibts Tacofläden. Superlecker.
Nach dem Essen liefen wir zum Viertel Doctores. In diesem eher unsicheren Viertel ist die Arena Mexico beheimatet und am Abend kam Lucha Libre. 🤼♂️ Wie es der Zufall wollte hatten wir Tickets. 😋
Lucha Libre ist eine Form des professionellen Wrestling, dabei tragen viele Wrestler eine Maske und es wird im Vorfeld besprochen wer gewinnt. Es gibt ein gutes und ein böses Team, wobei meistens, aber nicht immer, die Guten gewinnen.
Das Publikum hat natürlich auch seine Favoriten und die werden lautstark angefeuert, oder der Gegner mit den entsprechenden Schimpfwörtern ausgebuht. 🤬
Unser erster Eindruck nachdem wir in die Arena gekommen sind: „läck isch die gross“.
Schweizer Pünktlichkeit zugunsten konnten wir zu sehen wie sich die Arena langsam füllte, Lucha Libre scheint bei den Einwohnern beliebt zu sein.
Der Kampf beginnt. 🥊
Die ersten zwei Teams kamen hinein, alle sechs Kämpfer waren sehr klein.
Der Kampf war alles andere als klein, wir hatten langsam unseren Spass und verstanden auch bald, was wir dem bösem Team zurufen mussten.
Als der vierte und letzte Kampf begann, war es nur noch Mann gegen Mann. Fast die ganze Arena fieberte mit Místico mit. In der ersten Runde ging er aber schon zu Boden und hatte keine Chance. In der zweiten Runde lief es besser für ihn und er hatte ein paar gute Treffer. In der dritten runde hatte der goldene Engel keine Chance mehr und er fiel zu Boden. Die Arena kochte. 🥳🔥
Letzter Tag
Am Morgen gingen wir ins Anthropologische Museum. Kurz gesagt, wir haben schon beachtlich Interessantere gesehen. 🧱🐚🗿 Als wir die 1000 Steine, Figuren, Schalen, Körbe und Werkzeuge besichtigt haben, liefen wir über eine Stunde zum nächsten Einkaufszentrum. Die Hosen die Philipp vor drei Tagen gekauft hat, waren schon kaputt. Zum Glück hatte er den Kassenbon noch und so war das Umtauschen kein Problem. 🩳Weiterlesen
Mond & Sonne treffen eine Pyramide
18. April 2022 in Mexiko ⋅ ☀️ 21 °C
Heute startete unser Tag ausnahmsweise mit dem Wecker, denn wir wollten die Pyramiden von Teotihuacán besuchen. ⏰
Wir liefen mit leichtem Gepäck und frischgekauftem Wasser zur U-Bahn🚉. Bis zum Busbahnhof mussten wir zwei Mal umsteigen. Die erste U-Bahn war voller als eine Dose Thunfisch ohne Wasser🐡, wie zwei Sardellen wurden wir mit der Menge mehr oder weniger hineingepresst. Chantal hatte dann kurz ein flaues Gefühl 😨 als sich die Türen schlossen, zum Glück waren wir nur für eine Station in dieser U-Bahn. Bei den anderen zwei Fahrten hatten wir zum Glück mehr Platz. 😊 Angekommen am Autobus Nord, suchten wir uns einen Bus und für gute zwei Franken ging’s in die 45 Kilometer entfernte Stadt Teotihuacán. 🚍
Im Bus spielte ein älterer Herr Gitarre und sang sehr schön dazu.🎸
Teotihuacán ist eine der bedeutendsten prähistorischen Ruinenmetropolen Amerikas, besonders wegen der Sonnenpyramide, welche die drittgrösste Pyramide der Welt ist.
💡Wikipedia: Das Gebiet von Teotihuacán war bereits seit dem sechsten Jahrhundert v. Chr. permanent bewohnt. Zwischen 100 und 650 n. Chr. bildete die Stadt das dominierende kulturelle, wirtschaftliche und militärische Zentrum Mittelamerikas. Auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung hatte sie möglicherweise bis zu 200.000 Einwohner. Sie war zu ihrer Zeit die mit Abstand größte Stadt auf dem amerikanischen Kontinent und eine der größten der Welt. Ab etwa 650 schwand ihre Bedeutung, bis sie um 750 aus nicht vollständig geklärten Gründen weitgehend verlassen wurde. 💡
Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt, die Besucherströme, die wir erwartet hatten blieben aus. Die Anlage ist sehr weitläufig, besonders die Sonnenpyramide sowie die Mondpyramide ragen in den Himmel empor. Die Sonnenpyramide hat eine Höhe vom 63 Meter und eine Fläche von 225 x 225 Meter.
Zum Vergleich: Chichén Itzá ist 24 Meter hoch und hat eine Fläche von 60 x 60 Meter. Wir besichtigten die Anlage sowie das Museum während guten vier Stunden. ☀️
Wir waren von der Grösse der Stadt und der Weitläufigkeit sehr beeindruckt.
Anschliessend fuhren wir mit Bus und U-Bahn wieder zurück.
Wir sprachen mit unserem Mitbewohner Iermo aus El Salvador über Floskeln und Verhaltensweisen in Mexiko, er hatte uns noch ein paar hilfreiche Tipps. Zum Beispiel darf man in eine Loncheria (kleines Restaurant) seine Getränke selbst mitbringen.🍾🍶Weiterlesen
Santa Fe
17. April 2022 in Mexiko ⋅ ☀️ 22 °C
Heute ging es für uns nach Santa Fe.
Das ist das modernste Viertel von Mexiko City, es ist wegen seiner hohen Gebäude und seiner Architektur bekannt. 🏢🌃
Wir liefen zuerst im Parque la Mexicana umher und bestaunten die grossen Gebäude und die sauber angelegte Parkanlage. ⛲
Mit dem uns sonst bekannten Mexiko hat dies nicht mehr viel zu tun, denn das Viertel ist nicht nur modern, es leben auch viele Millionäre in Santa Fe. Es hat hier weder Obdachlose noch Bettler und der Reichtum spiegelt sich auch in den teuren Autos wieder.🚗
Nach der schönen Parkanlage holen wir uns im Wallmart etwas zum Mittagessen. Chantal kaufte sich noch eine Barilla-Pesto, welche sie schon lange ersehnte und die wird heute Abend gleich verspeist. 🥗🥖🍚
Wir liefen in dem Einkaufszentrum Centro Santa Fe umher und erkannten schnell, dass das Ding mit fast 500 Geschäften riesig ist. Es ist eines der grössten Einkaufszentren in Lateinamerika, wie wir später noch lesen werden. 🛍️🛒
Philipp findet schlussendlich noch kurze Hosen, eines aus der Schweiz ging ihm leider schon kaputt.🩳
Wieder zurück im Airbnb kocht Chantal Spaghetti mit Pesto. 🍝Weiterlesen
Mexiko Stadt wir kommen!
17. April 2022 in Mexiko ⋅ ☀️ 20 °C
Nach zwei Taxifahrten, einer Schiffsfahrt, einem Flug, zwei U-Bahnfahrten und einem Fussmarsch kamen wir in unserem Airbnb in Mexico City an. Unser Airbnb ist im Bezirk Cuauhtémoc, genauer gesagt neben dem Stadtviertel Zona Rosa. Zona Rosa ist für seine Häuser in Rosatönen bekannt und gilt als das homosexuelle Zentrum der Stadt.
Uns gefällt die Zona Rosa sehr gut.
Kurze Fakten zu Mexico City: 2200 Meter über Meer, 21 Millionen Einwohner, Fläche 2385 Quadratkilometer.
Wir haben schon über 40 Kilometer zu Fuss zurückgelegt, einen sehr katholischen Osterumzug gesehen und wurden immer wieder überrascht.
Es ist unglaublich grün, hat viele Palmen, Pärke und begrünte Fassaden. 🌴🌳🪴
Fast überall ist kostenloses Wlan verfügbar.
Die Gebäude sind im kolonialstil, oft aber auch sehr modern. Dazu muss man sagen, dass wir uns bis auf eine Ausnahme in sehr sicheren Stadtteilen aufgehalten haben.
Wir freuen uns sehr auf die kommenden Tage. 😊Weiterlesen
Isla Mujeres
14. April 2022 in Mexiko ⋅ ⛅ 27 °C
Adios Tulum 👋
Ohne zurück zu sehen fuhren wir mit dem Bus nach Cancún. Angekommen, stiegen wir in einen öffentlichen Bus. Unser Ziel: Der Fährhafen. 🛥️
Der Fahrer fuhr wie ein Henker und wir mussten uns durchgeschüttelt mit beiden Händen am Vordersitz festhalten.
Komischerweise hielt der Nirgendwo an und wir fuhren am Hafen vorbei. Bei der nächsten Gelegenheit sprangen wir raus und stiegen beim Gegenverkehr wieder ein.
Neuer Versuch, neues Glück. 🍀
Irgendwann kapierten wir, dass man auf den "Stopp-Knopf" 🛑 drücken muss und der Fahrer dann die hinterste Tür öffnet, in Schritttempo fährt und man dann einfach raushüpft. Anderes Land, andere Sitten. 🤷♀️
Wir schafften es jedenfalls an den Hafen und auf die Fähre nach "Isla Mujeres". Auf deutsch: "Insel der Frauen".
Dort angekommen stiegen wir wieder in einen öffentlichen Bus ein und ein netter Einheimischer erklärte uns wo wir aussteigen müssen.
Wir haben ein Airbnb gebucht und fühlten uns sehr wohl.
Die Insel ist touristisch aber bis auf die Golfwägen sehr schön. Man kann hier Golfwägen mieten und um (oder quer durch) die Insel fahren. 🏌♀🏌️So ein Quatsch.
Das Angebot wird hier aber rege genutzt, dafür ist es an den schwer passierbaren, abgelegenen Orten sehr ruhig und schön.
Wir verbrachten die Tage mit viel spazieren, die Insel erkunden, unter den Palmen liegen, essen, lesen, Sonnenuntergang schauen, Rummy spielen und faulenzen.Weiterlesen

Alfred Gerber
oooh sehr modernes fahrzeug! mit einem solchen wurde schnell gefahren?
Tulum Tulum Tulum
8. April 2022 in Mexiko ⋅ ⛅ 24 °C
Wir fuhren nach Tulum. Das ist ein bekannter Touristenort, wird gerne als Juwel an der Karibikküste mit weissen Sandstränden beschrieben. Wir haben auch viel negatives gelesen, haben uns aber entschieden uns selber eine Meinung zu bilden.
Kurz und bündig: Es ist teuer, wir haben keine schönen Restaurants, Bars und Läden gesehen und es hat viele Touristen.
Ja ich weiss, wir sind auch Touristen.
Unsere Unterkunft ist sehr schön, hat eine tolle Terrasse und wir dürfen den Pool vom Nachbarhotel benutzen. 😊
Da hier alles sehr teuer ist, schlafen wir in einem Vierbettzimmer, das wir uns mit einer netten Französin teilen. Die hustet 24/7.
Wir besuchten die "Archäologische Zone von Tulum". Das sind die Ruinen eines Hafenortes der Maya und liegen sehr schön am Meer. Taxis, Fahrräder und Roller sind teuer und da wir Sparfüchse sind, liefen wir den ganzen Tag rund 15 Kilometer. 😊 Die Ruinen waren sehr schön und direkt am Meer.
Auf dem Rückweg liefen wir einen Teil am Strand entlang. Dort türmte sich das Seegras dermassen hoch, dass Arbeiter samt Auto das Seegras abtransportierten.
Den Nachmittag verbrachten wir am Nachbarpool. 😇
Am folgenden, regnerischen Tag besuchten wir den bekannten Touristenspot Playa del Carmen. Der ist mit dem Colectivo 🚐 etwa eine Stunde von Tulum entfernt. Wir bummelten durch die Einkaufsmeile und genossen die Zeit auf dem Pier. 🌊Weiterlesen
Bacalar
5. April 2022 in Mexiko ⋅ 🌙 27 °C
Samstag
Für uns ist die Zeit in Merida zu Ende, mit vielen schönen Eindrücken, Erlebnissen und ein bisschen Spanisch in der Tasche verlassen wir die Stadt. Ein ADO Bus befördert uns in guten 4,5 Stunden nach Bacalar. 🚍
Die Zeit war sehr kurzweilig da Philipp mit Video schneiden beschäftigt war, währenddessen Chantal Musik gehört und aus dem Fenster geschaut hat. An der Busstation angekommen hatten wir bis zu unserer Unterkunft einen kleinen Fussmarsch vor uns.
Die kommenden Tage verbrachten wir in einem kleinen Holzhaus, das eifach aber gut eingerichtet ist. 🛖
Mit dabei: ein hübscher Vorplatz. Dazu gehören Stühle, Tische und Hängematten. Sogar kostenlose Fahrräder stehen zur Verfügung.
🚲 Gebucht haben wir mit Highwayblick. 😬 Geschlafen wird somit mit Oropax.
Wir gehen mit den Fahrräder an ein öffentliches Pier und planschten in der seichten, warmen Lagune. 🏊 Am Pier hatte es viele Einheimische welche mit Bier und Musik für Stimmung sorgten. 🥳
Nachdem die Sonne unter ging, machten wir uns auf den Rückweg.
Wir kamen an einer Bar vorbei welche uns auf Anhieb sehr gefiel und wir genehmigten uns ein Bier. 🍻
Die Bar war voller Autoteile und hat uns sehr gefallen. Anschliessend kehrten wir bei Mr. Taco ein und assen Burritos. 🌯
Zurück in der Unterkunft trafen wir unsere Nachbaren, zwei nette Deutsche. Nach einem längerem Geplänkel gingen wir schlafen.
Sonntag
Nach einer kalten Klimaanlagenacht radelten wir bis zur Cenote Cocalitos. Philipp hält es nicht für nötig schon morgens Sonnencreme zu verschwenden, was noch Konsequenzen haben wird. Item.
Wir fuhren auf den Eingängern anstrengende 35 Minuten, zahlten je 2.- Eintritt und durften in eine kleine "Badi“ an die wunderschönen Lagune.
Das klare, sehr warme Wasser strahlte in den schönsten Blautönen und wir sprangen gleich rein. Zum trocknen legten wir uns in die Sonne, da es kaum Schattenplätze gab. 🌞
Ja das hatte dann auch für Chantal Konsequenzen. Wir verbrachten den halben Nachmittag mit Lesen und Musik hören.
Zurück in der Unterkunft waren wir beide verbrannt und haben so wieder mal gelernt, dass man sich auch mit LSF 50 herrlich verbrennen kann. 🔥
Montag
Die Schmutzwäsche musste wieder einmal in die Lavanderia. So suchen wir uns eine mit guten Bewertungen und erledigten das am Morgen. 🧼
Anschliessend mieteten wir ein Kajak in unserer Unterkunft. Der Besitzer fuhr uns samt Kajak zu der Lagune. 🛶
Schon nach wenigen Metern war uns klar, dass heute nicht ein besonders guter Tag wird um über die Lagune zu schippern, denn der Wind blies uns regelrecht ins Gesicht.
Als wir die Lagune nach einer gefühlten Stunde mit Dauerpaddeln überquert hatten, wollten wir an einem flachen “Strandabschnitt“ eine Pause machen.
Chantal stieg vorsichtig aus dem Kajak aus und versank bis über das Knie in dem Sandmatsch. 😱 Voller Schreck klammerte sie sich am Kajak fest, strampelte sich frei und auf das Kajak hoch, wobei sie das Kajak in eine schöne Schieflache versetzte. Mit Schreck und Schauer paddelten wir jedoch am Strand weiter hoch. Langsam kamen die Mangroven in Reichweite.
Philipp wollte eine Trinkpause machen und schlug vor sich an einer Wurzel der Mangroven festzuhalten, denn wenn niemand paddelte trieb es uns schnell zurück. Wir waren etwa zehn Meter entfernt als Chantal ein Krokodil sah… und noch ein zweites. 🐊🐊 Nichts wie weg!
Mit einem unbehaglichen Gefühl paddelten wir turboschnell vom Horror weg und weiter zu einer kleinen Insel wo es andere Leute hatte. Wir tranken und assen etwas und ruhten uns aus. Bei der Rückfahrt nahmen wir dann den krokodilfreien Weg.
Dienstag
Programmpunkt eins: Wäsche abholen. 🩲👕 Sie duftet sauber und das ist uns immer besonders wichtig. Danach geht es mit dem Eingangvelo an der Hauptstrasse entlang zu der Cenote Azule.
Nach knappen 40 Minuten kamen wir verschwitzt am Ziel an. Wir fanden ein Plätzchen mit Stühlen und einem Tisch unter einem Strohdach.
Wir spielten Rummy und haben noch ein bisschen Spanisch gelernt.
Nach einer noch anstrengenderen Rückfahrt haben wir uns für die Weiterfahrt ein Busticket gekauft.
Am Abend gingen wir noch mal zu unserem aktuellen Favoriten Mr. Taco Tacos essen. 🌮Weiterlesen
Mérida 2.0
2. April 2022 in Mexiko ⋅ ⛅ 27 °C
27.03.22 Sonntag
Heute machen Philipp und Chantal einen Bürotag auf ihrem Balkon, denn sie wollen weiterziehen. 🌎
Die Schmiede der Pläne läuft heiss und somit war die Route schnell klar. Das Buchen von Unterkünften (Hotel, Airbnb, Hostel) ging dann etwas länger. Sie finden aber immer irgendwo noch ein freies Plätzchen. 🏠
28.03.22 Montag
Heute startet ihre zweite Schulwoche, neugierig auf die neue Klasse machten sie sich auf den Weg. Alle Leute mit denen sie die Spanischschule gestartet haben kommen diese Woche leider nicht mehr.
Nun sitzen sie zu dritt in der Klasse, neu mit der Norwegerin Oda🇳🇴.
Es harmoniert nicht besonders.
Nach der Schule gibt es vieles zu erledigen. Einzahlen fürs Visum auf der Bank, Passfotos machen, Visa-Antrag ausdrucken und Pass kopieren.📸
29.03.22 Dienstag
Der neuer Alltag: Aufstehen, duschen, anziehen, Schule.
Heute gingen sie auf den Mercado San Benito und deckten sich mit Tacofläden, Gemüse und Salsa ein. Philipp hat im Hotel Tacos gekocht und die waren superlecker. 🌮
30.03.22 Mittwoch
🎂Chantal: „Ich habe heute Geburtstag“. Das sind die ersten Worte die Philipp hört. Programm für heute: Aufstehen, duschen, anziehen, Schule. Um 11:20 ruft sich Philipp ein Taxi 🚕und geht zum Instituto Nacional de Migración. Er meldet sich gleich an, denn er hat einen Termin um 12:00 und darf sich setzen. Chantal hat noch bis um 13:00 Schule. Sie holt sich ein Sandwich beim Bäcker um die Ecke und geht zu Fuss nach Hause. Philipp sitzt noch weitere drei Stunden bei 38 Grad unter einem Zelt, bevor er in die Bundesstelle eintreten darf. Dann geht alles ganz langsam, eine Stunde am Schreibtisch für Fingerabdrücke, Unterschriften, Fototermine. Dann ist es endlich soweit: Philipp ist für ein Jahr Mexikaner. 😉
So feiern sie am Abend zu Margaritas und Mole einen Geburtstag und eine Immigrationcard. 🥳
31.03.22 Donnerstag
Ein weiterer Tag Schule. Nein doch nicht. Lehrerin Lucia hatte einen Velounfall. Zum Glück ist ihr nichts passiert, doch die Schule fiel aus. So gingen Chantal und Philipp erneut aufs Immigrationsinstitut. Relativ schnell hatte auch Chantal ihre Immigartioncard in der Tasche.
Am Mittag assen sie wie immer auf einem kleinen Markt und dann sahen sie sie: Eva Longoria. 💃
Wer als Teenie auch süchtig nach der Serie Desperate Housewives war, kennt sie bestimmt.
Den Nachmittag verbrachten die zwei am Pool und lernten Spanisch. más o menos (mehr oder weniger). 🏊
01.04.22 Freitag
Judihui der letze Schultag. Leider wurde auch das Schulprogramm von zwei Tagen in einen gequetscht. Das war anstrengend. Der Nachmittag plantschten Philipp und Chantal im Pool und freuten sich über einen Tag ohne Tarea (Hausaufgaben).Weiterlesen































































































































































































































































































































































































































































Reisender
Cool hammer Foto
Reisender
Sehr aktiv dä Vulkan
ReisenderDer aktivscht Vulkan vo Guatemala