• Albwanderer
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GR 221 (Mallorca)

Ab heute wandern wir den GR 221 von Port d'Andratx ganz gemütlich in 10 Tagen bis nach Pollença. Alle Übernachtungen sind gebucht (auf wildes Zelten verzichten wir ob der sehr strengen Regeln hier (die wir auch verstehen)). Read more
  • Trip start
    May 12, 2026

    Start in Port d'Andratx

    May 12 in Spain ⋅ ☀️ 21 °C

    Und los geht's auf den GR 221, der Mallorca durch das Tramuntana-Gebirge einmal durchquert ☀️ 🇪🇸 Die nächsten 10 Tage wollen wir den Weg gemütlich erwandern, d.h. täglich nur so etwa 5 Stunden, damit noch einige Zeit an den Zielorten bleibt 🙂Read more

  • Sant Elm

    May 12 in Spain ⋅ ☁️ 20 °C

    Nachdem uns der Bus 101 von Palma in einer knappen Stunde nach Port d'Andratx gebracht hat, ging es gegen 11 Uhr los auf den Weg. Nach ein paar 100m in Port d'Andratx ging es dann auch schon gleich hoch. Bei bestem Wanderwetter, um die 20 sonnige Grad, ging es hoch bis zum etwa 300m hoch gelegenen Pas Vermell. Immer wieder hatten wir tolle Tiefblicke auf's Mittelmeer😍 Irgendwann zog es dann doch ein bisschen zu, was aber dem tollen Weg insgesamt kaum einen Abbruch tat. Dann ging es langsam hinunter zu unserem Tagesziel Sant Elm, das wir nach 9 km erreichten, gerade richtig zum Einstieg unserer Tour. Durch die mitunter anspruchsvollen Wege, teilweise recht alpin, kommt man sowieso auf keinen hohen Schnitt, andererseits haben wir uns bewusst dafür entschieden, den Weg gemütlich in 10 Tagen zu erwandern, um auch an den Zielorten genügend Zeit zu haben. Meine Frau nahm noch ihr obligatorisches Bad im Mittelmeer, danach gab es lecker Tapas - und zum Abschluss eines wunderschönen Tages noch einen herrlichen Sonnenuntergang über der Insel Sa Dragonera!Read more

  • Ses Fontanelles

    May 13 in Spain ⋅ ☀️ 18 °C

    Nach Einkäufen in Supermarkt (Wasser) und Bäckerei in Sant Elm ging es gegen 9.30 Uhr los. Ein wolkenloser Himmel spannte sich über uns, angenehme Temperaturen kamen dazu - bestes Wanderwetter! Zunächst ging es leicht bergauf durch die Morgenkühle des Waldes, danach wurde es steiler, auch einzelne alpine Stellen verlangten Konzentration. Nach knapp 4 km erreichten wir das alte Trappistenkloster La Trapa, ein wundervoller Ort mit einer grandiosen Aussicht aufs Meer und auf die Insel Sa Dragonera. Dann ging es weiter! Auf dem doch sehr unebenen, steinigen Terrain kommt man kaum auf einen Schnitt von 3 km/h, aber dafür war es sowas von schön, mit fast immerwährendem Tiefblick aufs Mittelmeer! Nach einem Abstecher zum Mirador Josep Sastre, wo man einen 450m tiefen Senkrecht-nach-unten-Blick zum Mittelmeer hatte, erreichten wir Ses Basses. Dort machten wir eine längere Pause mit einem tollen Blick über weite Teile der mallorquinischen Nordwestküste - traumhaft schön! Ab hier wurde der Weg einfacher zu gehen. Durch eine karstige Landschaft ging es weiter zum Coll de Sa Gramola, wo wir uns eine weitere Pause gönnten. Die letzten 2 km ging es meist leicht bergab durch schöne lichte Wälder bis zu unserem heutigen Tagesziel, der Finca Ses Fontanelles, die sehr idyllisch in die Landschaft eingebettet ist.Read more

  • Estellencs

    May 14 in Spain ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach einem eher spartanischen Frühstück in Ses Fontanelles ging es dann gegen 8.30 Uhr los zunächst auf den Pas Gran und dann weiter über die Planes d'en Cabrit, wunderschön in der Sonne mit immerwährenden Tiefblicken auf das Mittelmeer😍 An der Caseta de la Mola auf 850m Höhe entschieden wir uns, den Gipfel der Mola de s'Esclop (928m) mitzunehmen mit einem kleinen Umweg vom Weg. Oben empfing uns leichter Nebel, trotzdem war die Aussicht atemberaubend. Der Abstieg zum Coll des Quer hatte es dann teilweise ganz schön in sich, einzelne Stellen waren mitunter ziemlich alpin und man musste ziemlich aufpassen. Unten am Coll angekommen, ging es dann leicht auf einem breiten Weg weiter, zunächst an der Refugi Coma d'en Vidal vorbei, die wohl bald als Übernachtungshütte des Consell de Mallorca eröffnet werden soll - ein traumhaft idyllischer Ort. Weiter ging es abwärts, über viele Serpentinen. Irgendwann querten wir die Tramuntana-Straße Ma-10. Danach ging es durch Wald zunächst über schmale Pfade, später auf etwas breiteren Wegen zu unserem Tagesziel heute, dem wunderschönen, traumhaft schön in der Landschaft gelegenen Estellencs, wo wir uns einquartierten.Read more

  • Esporles

    May 15 in Spain ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach einem wirklich meeeega Frühstücksbuffet, wie wir es in einem Hotel so noch kaum erlebt haben, machten wir uns um 8.30 Uhr auf den Weg. Heute war ab so 13 Uhr einiger Regen angesagt, so dass wir bis dorthin am Ziel in Esporles sein wollten. Der Anfang verlief echt schön auf Pfaden mit Tiefblicken aufs Meer. Nach 7 km erreichten wir Banyalbufar mit seinen typischen Terrassen, wo wir einen Cappuccinostop in einer urigen Bar (im Freien) einlegten. Dann ging es weiter ziemlich steil bergauf. Es ging dennoch flott voran, bald hatten wir die 350 Höhenmeter Aufstieg geschafft, es ging idyllisch auf dem Camí des Curreu ziemlich flach dahin, durch alte Wälder und häufigen Steinwegen. Insgesamt waren die Wege heute einfach zu begehen. Nach 16 km kamen wir dann an unsrem Ziel in Esporles an, wo wir bis zum Einchecken in unserem Hostal (d'Esporles) noch vor einer Tapasbar eine Kleinigkeiten aßen und tranken. Ab morgen soll es wieder Sonne satt geben, gerade recht für die dann wieder spektakuläreren Wege!Read more

  • Valldemossa

    May 16 in Spain ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach einem schönen Frühstück im wunderschön alten und sehr stylishen Hostal d'Esporles ging es zunächst zum Bäcker und danach ab 9.30 Uhr auf die heute nur 10 km lange Etappe nach Valdemossa. Es sollte wieder ein sehr sonniger, wenn auch mit nur 16 Grad ein eher kühler Tag werden! Trotzdem hielten sich die Wolken doch länger als gedacht. Zunächst ging es relativ flach heraus aus Esporles, bevor es auf einen 450m Höhenmeter langen Anstieg ging. Dieser verlief oft in lichten Wäldern mit steinigem, felsigen Boden, eine irgendwie surreale Kombination! Spannend! Dann erreichten wir relativ überraschend einen schönen Aussichtspunkt 600m über dem Mittelmeer. Danach ging es mitunter sehr alpin wieder 150 Höhenmeter bergab, bevor der letzte steile Anstieg auf den Gipfel der Mola de Sa Comuna auf 700m erfolgte. Oben musste man jeden Schritt konzentriert, weil der Untergrund durch schiefe Steine so uneben war. Nach einer längeren Pause ging es dann die letzten 2 km bergab zu unserem Tagesziel Valldemossa, ein wunderschöner Ort mitten in der Tramuntana. Zunächst noch sehr viel los, war gegen Abend immer weniger los. Ein wirklich traumhaft schöner Ort! Morgen geht es dann weiter ins nicht weniger schöne Deià.Read more

  • Deià

    May 17 in Spain ⋅ ☁️ 20 °C

    Der Blick aus unserem Hotelzimmer zeigte bestes Wetter und nach einem liebevoll angerichteten Frühstück ging es dann um 9.30h los auf den Weg, zunächst noch kurz zum Bäcker und in den Supermarkt. Vom 400m hoch gelegenen Valldemossa ging es fast 600m ansteigend bis auf ein grandioses Hochplateau, wo der Erzherzog Ludwig Salvator seinen Reitweg anlegen ließ! Auf dem Puig Gros (938m) machten wir eine längere Pause, bevor es auf den 800 Höhenmeter steilen und mitunter mühsam zu gehenden Abstieg nach Deià ging. Trotzdem bzw. gerade deswegen war dieser landschaftlich grandios - irgendwann kamen wir dann tatsächlich im nur ca. 120m hoch gelegenen Deià, wo wir in der "Hütte" Can Boi des Consell de Mallorca übernachteten, mit 14 Euro pro Person unschlagbar preiswert. Stadtbummel und Abendessen im wunderschönen am Berghang gelegenen Deià waren dann nochmals ein Fest für die Augen!Read more

  • Refugi di Muleta (Port de Sóller)

    May 18 in Spain ⋅ ⛅ 19 °C

    Um 8.00 Uhr ging's los von der Hütte hoch nach Deià, zunächst in einen tollen Dorfladen mit Bäckerei. Kurz was rausgeholt und draußen auf ne Bank mit Tisch gesessen und das Leben beobachtet - schön! Danach ging's runter zur Cala de Deià, eine schöne Bucht, wo die Albwanderin es sich nicht nehmen ließ, ein Bad zu nehmen! Ansonsten war die Etappe heute ziemlich unspektakulär von den Höhenmetern her. Die Kaffeepause an der Finca Son Mico war herrlich von der Atmosphäre her. Auf 200 Metern Höhe ging es dann weiter mit schönen Blicken aufs Meer. Da wir eine Nacht in der Refugi Muleta (oberhalb vom Port de Sóller) gebucht hatten, machten wir einen Abstecher von etwa 2 km vom Weg! Dort nach insgesamt 12 km um 12 Uhr angekommen - Einchecken noch nicht möglich - liefen wir mit den Rucksäcken runter nach Port de Sóller, ein Ort, der durch seine wunderschöne Lage um eine Bucht besticht. Unten aßen wir Tapas, kauften ein und beobachteten das Treiben dort. Oben angekommen hatten wir dann 21 km auf dem Tacho und checkten ein. Abends liefen wir dann nochmals halb runter und trafen uns mit Wanderfreunden noch auf ein Getränk. Morgen steht dann die Königsetappe an!Read more

  • Königsetappe zur Refugi Tossals Verds

    May 19 in Spain ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach einer eher schlechten Nacht (ein Schnarcher ließ 23 der 24 Schlafsaalschläfer eher schlecht schlafen) ging es ohne Frühstück um 7.45 Uhr los Richtung Sóller, das wir nach 8 km auf wunderschönen Wegen und in schöner Morgenkühlestimmung erreichten. Dort gab es in einem Café am Platz mitten im Zentrum Frühstück. Dann ging es weiter bei herrlichstem Wetter hoch nach Biniaraix. Dort legten wir im Dorfcafé eine Limonadenpause ein (himmlisch - mit Früchten des Tals), bevor es den Barranc de Biniaraix hochging, durch die Schlucht 800 Höhenmeter bergauf auf gefühlt 100 Serpentinen, immer an Trockensteinmauern entlang, die den GR 221 ihren Namen gegeben haben (Ruta de Pedre in Sec). Irgendwann kamen wir oben am Coll de l'Ofre auf fast 900m an. Danach ging es runter zum Cúber-Stausee und weiter oberhalb des Sees Gorg Blau die letzten 7 km zu unserem Ziel, der Berghütte Tossals Verds. Auf tollen Wegen abseits aller Zivilisation ereichten wir diese meist nur leicht ansteigend schließlich nach gut 30 km und 1.200 Höhenmetern. Was für ein berauschender, toller Tag in grandioser Natur!Read more

  • Kloster Lluc

    May 20 in Spain ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach einem eher spartanischen Frühstück auf der Hütte ging es um 8 Uhr los Richtung des mit 1210m höchstgelegenen Punkts des GR 221, dem Coll des Prat. Zunächst noch durch lichten Wald, dann durch "richtigen" Wald, die letzten 200 Höhenmeter dann über freie Fläche. In der Morgenkühle war der 700 Höhenmeter lange Aufstieg angenehm! Am Pass oben auf über 1.200m Höhe stockte einem fast der Atem: was für eine Aussicht auf die Buchten von Alcúdia und Pollença und das Mittelmeer und ganz Nordwestmallorca! Wir waren ganz geflashed und wollten (fast) gar nicht mehr weiterwandern! Danach ging es an den 700 Höhenmeter langen Abstieg zum Kloster Lluc, unserem heutigen Tagesziel. Mallorcatypisch sehr oft auf unebenen Steinwegen,mit einer immerwährenden grandiosen Aussicht. Die letzten Kilometer nach Lluc wurde es dann ein bisschen einfacher! Im Kloster bezogen wir unser "spirituelles Doppelzimmer" und gingen noch schön im Restaurant essen! Morgen folgt dann leider der Abschlusstag auf dem GR 221.Read more

  • Zum Ziel nach Pollença

    May 21 in Spain ⋅ ☀️ 25 °C

    Der letzte Tag auf dem GR 221 begann wie immer mit Sonne und einer wunderbaren Morgenstimmung am Kloster Lluc. Gegen 8.30h machten wir uns auf die letzte Etappe nach Pollença, das fast an der Küste liegt. Das eigentliche Ziel des GR 221 wäre das noch 6 km entfernte Port de Pollença direkt an der Küste. Das läuft aber eigentlich niemand, weil der Weg hier direkt an einer viel befahrenen Straße verläuft. Nach einem Kilometer tauchte das Refugi Son Amer auf, eine wunderschön gelegene Hütte, in der wir eigentlich auch hätten übernachten können, die aber mit einer Schulklasse belegt war. Hier geht auch der neue GR 222 ab, der in 100 km bis nach Artà im Nordosten der Insel verläuft. Durch Wald ging es leicht bergauf, immer noch landschaftlich schön, bevor es die letzten 8 km dann 500 Höhenmeter absteigend bis nach Pollença ging. Pollença ist ein relativ ursprünglich gebliebenes Städtchen, wo es sehr viele Cafés, Bars und Restaurants im schönen, alten Zentrum gibt. Fazit für uns: der GR 221 ist für uns sicher einer der schönsten Fernwanderwege, den wir je gelaufen sind. Wetter war top, die Landschaft sowieso, die Etappenorte sehr gemütlich und/oder wunderschön, die kleinen Hotels wunderbare, die Hütten vergleichbar den Alpen. Prädikat: sehr empfehlenswert!Read more

    Trip end
    May 21, 2026