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Leben.

Allgemein weiß ich gerade wenig, wo ich sein will - immer wieder wünsche ich mir einfach "Leben", Mein Leben wieder mehr lebendig fühlen. Læs mere
  • Start på rejsen
    22. september 2023

    Startticket

    22. september 2023, Italien ⋅ 🌧 23 °C

    Allgemein weiß ich gerade wenig, wo ich sein will - immer wieder wünschte ich mich einfach fort von meinem Alltag, vom "so viel sein lassen müssen"-Gefühl. Eigentlich wollte ich mich langsam aus Braunschweig startend vortasten, wie weit es mich in diesem Körper mit der aktuellen - hoffentlich sich fortwährenden besseren - Verfassung, über welche (überhaupt?) Landesgrenzen es mich treibt. Jetzt bin ich mit Andre aus unserm gemeinsamen Urlaub heraus in Genua gestrandet während er im Flieger heimwärts sitzt und starte diesem Trip ... Namens "Leben", das ich mir wieder mehr lebendig fühlenq wünsche.

    Keine großen Ziele oder Highlights, die mich ziehen, sondern das kleine und ruhige Leuchten in mir finden und halten.
    Ich bin weniger des Reisen wegen unterwegs, sondern mehr, um Draußen zu sein.

    Was auch immer das meint. Das zu erkunden, darum bin ich auf diesen Weg.
    -- Weil's mir Drinnen zu eng ist. Zu eng in einem Alltag voller Grenzen, in einem Körper voller viel zu rascher Limits, in einer Lebensphase voller Erschöpfungszustände.
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  • Weitblick

    22.–24. sep. 2023, Italien ⋅ ☁️ 20 °C

    Für heute gibt's zunächst einen super Blick zum Sonnenuntergang, mit mäßigem Stellplatz am Straßenrand - also geht's definitiv morgen früh weiter... Step by step - wie im wahren Leben 😉😘

    Nachtrag: auf dieser Zustraße zum "Sackgassendörfchen" wird die schmalere Bergstrasse recht manierlich gefahren, die Nacht war gut. Und nach einer Wanderung am Nachmittag ist eine zweite Nacht hier doch recht verlockend. So ganz ohne Auto umparken...
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  • Wellenkräuseln

    23. september 2023, Italien ⋅ ⛅ 17 °C

    ...sanft, wie ein tief atmendes Mittelmeer zu beobachten.
    Ein: die schaumigen Wellenzungen fließen von selbst die kiesgefüllten Buchten zurück. Steinchen kullern mit, knistern und rauschen. -- Aus: die Wellen türmen und überschlagen sich, rollen aus bis hoch an die Steilküsten. -- wieder Ein. Ein ewig währendes Spiel.Læs mere

  • Wanderung im Portofino

    23. september 2023, Italien ⋅ ⛅ 18 °C

    Ruhige Tour durch Urwald, an moosigen Felsklumpen vorbei mit Panoramablick über die Anbindung der Halbinsel hinweg zur anderen Meerseite Richtung Cinque Terre / La Spezia.

    Klar: Treppauf (25% Steigung auf den ersten 500m - schnaufend!) mit Trainingsgewicht Tyson. 😉🐶Læs mere

  • Rappel_hallo!

    24.–25. sep. 2023, Italien ⋅ ☀️ 23 °C

    Strom lehrt sich, also zum nächsten Campingplatz. Ich weiß noch nicht, wohin ich weiter will und scheune gleichzeitig ein wenig vorm 'Cinque Terre'-Trouble (ohne Vorbestellung gibt's wohl keinen Platz) und Freistehen ist dort ziemlich blöd bis verboten. Dran vorbei? Und wenn, was dann?
    Es gibt keine Eile. Also den Platz in 8km, dann sehe ich weiter.

    Eine kleine Nachmittagstour mit Rad lässt mich erkennen, wieso dieser Ort Rapallo heißt. Autos und Roller quetschten sich an mir vorbei. Es ist laut, rappelig und stinkt. Es ist mir leider unmöglich über 1km nur auszuatmen - ich hab's versucht! ... und freue mich auf's abduschen der Abgase von meiner Haut am Campingplatz.
    Am Strand nicht besser: Flaniermeile und nirgends Platz, Tyson laufen zu lassen. Null Strandabschnitt, wo wir uns wohl fühlen würden. So tunken wir kurz die Füße ins Meer zur Abkühlung und schauen mal, was die Innenstadtgassen bieten. Nette Häuschen hat's ja. Genua in super small. Häuserschluchten bieten kühle Schatten - dazu jedoch auch Platz für verkaufsoffenen Läden, vielen Restaurants und noch mehr Menschen. Gewusel.

    Nett, zu entdecken, nichts zum Verweilen für uns.

    Kurz vorm Campingplatz entdecken wir dann doch noch Grünfläche: ein Golfplatz. Echt? Nagut!
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  • Sonnenfolter

    25.–26. sep. 2023, Italien ⋅ ☀️ 23 °C

    Brachial heiß brütet die Sonne Tyson und mich im Camper aus. Grandiose Aussicht ja, Wanderungen hier ringsherum null. Ebenso null Schatten. Dafür 100% ungefilterter knall hell, schweißtreibender Sonnenschein.
    Die als einzig in Frage kommende Wanderroute haben wir ausgekundschaftet – also ich: denn Tyson stand sturr wie ein Esel 5m vom Bulli entfernt „echt jetzt“ und ließ sich so absolut gar nicht motivieren. Okay, dann gehen wir anders herum. Er folgt zwei Meter und guckt mich wieder an „Was willst du denn da oben?“ „Los, komm, da gibt’s einen schönen Pfad mit schattigen Bäumen.“ Nagut, bis dahin trage ich ihn. Angekommen sehen wir zerfallene Steinstufen und viel Schrott. Hier war wohl nur ein alter Dorfweg zwischen ein paar Nachbarn, die jetzt nur noch Autos nutzen? Jedenfalls KEIN Wandern.
    Was macht man sonst um 15h nachmittags auf einem ziemlich schönen Nachtplatz, mit großartigem Blick und großer Laune zum schlichten Abhängen, wenn sich einfach keinen Platz finden lässt, wo es auszuhalten ist? Im Bus WARM. Tür auf, lüften lassen, ausharren. Ich bin gerad zu madrig im Hirn, um die schmale Serpentinenstraße sicher wieder hinabzufahren. Schaffe ich es, hier irgendwie auszuharren bis zum Sonnenuntergang? Wann wurd’ es gestern abend frischer? Muss ich zusehen, dass ich hier trotz allem zeitnah wegkommen, weil mein Körper sonst richtig ins Straucheln kommt? … Und so freue ich mich, dass der Berg schon kurz vor sechs Schatten spendet, genieße die ruhige Nacht und sieh zu, am nächsten Morgen diesen Platz zu verlassen, bevor meine Synapsen wieder hoch gekocht werden.

    Die Nacht war gut. Die Aussicht auch. ;o)
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  • Badefelsen

    26.–27. sep. 2023, Italien ⋅ ☀️ 25 °C

    Egal, was der Tag heute noch bringt, wir machen erstmal eine kleine Mittagswanderung, ~2h am 'Punta Manara'. Beim Vorbeifahren Grün gesehen und angehalten.
    Oh, man kann da auch ans Meer? Ad-hoc noch mal zurück zum Auto und Bikini eingepackt.

    Der Wanderweg liegt ungeschützt offen in der Sonne. Staubiger Untergrund. Entscheidung: direkter Weg zum Badefelsen "Ciappa du Lù". Tyson lässt sich tragen: bei der Hitze laufen kleine Terrier nicht - allmählich begreife ich es. Ich laufe jetzt ebenfalls nicht, nur der Schweiß: mir aus allen! Poren. Schritt um Schritt will ich nur noch ins Meer, nicht über Los, keinen Schritt extra - wie lang kann so eine Strecke werden? Es sollten nicht mehr als 45 min oder so sein...

    * am Wegesrand entdeckt: Erdbeerbaum
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  • Lago Apuane

    27.–29. sep. 2023, Italien ⋅ ☀️ 23 °C

    So sympathisch die Lingurier auch sind, die knalle Sonne verlangt nach einen ich-darf-mich-ausbreiten und finde-schattige-Ruhe Campingplatz, wo auch Tyson chillen kann. Das letztere Attribut scheint in die Cinque Terre Region nur mäßig zu passen, weil noch viele Camper unterwegs sind. Außerdem schmerzen mir langsam die Augen von vielen Wegsehen bei den schmalen Schirmchenstränden. Der famose Badefelsen war gestern ein Glücksfund - gerne mehr davon!

    Ich brauche etwas Ruhe, mir klar zu werden, wie ich weiterreisen möchte und ein etwas konkreteres Wohin. Dafür überspringe ich die Fünf Erden und wähle einen Bergsee im Hinterland, denn gefühlt klingen alle Campingplatz ringsherum am Meer irgendwie schmuddelig und einschränkend - also: 35km und 55min Fahrzeit (heißt schmalere Serpentinen fahren).

    Glücksmoment meines Tages: Bio Kaffeebohnen erstandenen! Als Sonderposten im Lidl. Und ich dachte, wenn ich irgendwo guten Kaffee bekomme, dann in Italien. Haha, weit gefehlt, eine riesen Auswahl an Kapseln, gemahlenen Espresso und eher 1-3 Sorten Bohnen in den großen Supermarktfilialen - null Bioqualität! Überhaupt mal wieder traurig, was auch in diesem Land noch so an unnötigem Verpackungsmüll produziert wird. Insbesondere Einweggeschirr scheinen die zu lieben: in jedem Supermarkt ein größeres Regal und in vielen kleineren Restaurants wird auf Papptellern serviert. Nervt mich total!
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  • Allein zuhaus

    28. september 2023, Italien ⋅ ⛅ 24 °C

    Den zwei anderen Campern war die Nacht zu kalt und sie reisen ab. Bis auf 8°C ging's runter.

    Mein Körper struggelt heute stark. Nullrunde. Nebenher schaffe ich glücklicherweise "Haushaltszeugs": Wäsche fertig trocknen lassen, Zucchini, Reis und Hummus kochen. Kein Ruhegefühl, nur 1,5% Kopf verfügbar bei innerem Zittern. Einfach abwarten und Zeit so gut genießen wie möglich. Atmen, dass geht ;o)

    Leider bietet auch der Platz keine richtig Entspannungsphäre, abends noch abreisen supportet mein Körper wenig und so bleiben wir. Absolut allein. Kein anderer Camper, kein Personal heute (war angekündigt), dafür ein herumstreunernder, zottliger Hund und abends erschrecken mich ein paar Wildschwein als ich aus dem Bus trete. Puh! Ebenso wie ich sie.
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  • Neuer Tag

    29. september 2023, Italien ⋅ ☀️ 15 °C

    Kälte hat auch schöne Seiten (siehe Fotos).
    Mein Vorhaben für heute: Abreisen. Wohin? Überfordert meinen Kopf, ich bin immer noch nicht sortiertert... und so fahre ich einfach südlich einen kleinen Satz und vertraue auf meine Intuition. Mehr Wärme in der Nacht wäre wünschenswert 😊Læs mere

  • Barga

    29.–30. sep. 2023, Italien ⋅ ☀️ 26 °C

    Altstadt: nett und überschaubar.  Leer, angenehm kühle und autofreie Gässchen, schöne weite Panoramablicke in umliegendes Gebirge und über die Dächer der Stadt. Ich staune immer noch über die mir unbewusst vielen Gebirge und Landschaftserhebungen Italiens im Allgemeinen.
    Kurz: Unaufregend entspannend mit großartiger Patisserie zum verweilenden Abschluss.

    "Barga ist für toskanische Verhältnisse ein recht großes Dorf im nördlichen Teil der Provinz Lucca.(...) Das Dorf wurde wahrscheinlich vor unserer Zeitrechnung gegründet, über die früheste Geschichte von Barga ist jedoch nicht viel bekannt. Wir wissen, dass das Dorf im Mittelalter zu Lucca gehörte, sich aber später Florenz anschloss. In dieser Zeit war Barga ein wichtiger Handelsposten." (Eine absolut ausreichende Informationsflut für heute.)
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  • Ponte della Maddalena

    30. september 2023, Italien ⋅ ☀️ 24 °C

    Frühstück in Barga. Es ist Markttag: Klamottenstände mit Schuhen, Jeans oder neonfarbenden Laufbahnen,... Haushaltsgegenstände samt Tünnef (wie ein €Shop als Marktstand auf Tische zerstreut), frischer Fisch, Käse, eine "Bräterei",... auf dem kleinen Parkplatz vor der Patisserie und die angrenzenden Straßen hinauf. Dorfbewohner sind unterwegs und überall wird fröhlich geplaudert. Herrlich mitzuerleben.

    Auf meinen Weg Richtung Küste ein kurzer Stopp an der Brücke
    Ponte della Maddalena (auch genannt Ponte del Diavolo): überquert den Fluss Serchio in der Nähe von Borgo a Mozzano in der Provinz Lucca. - Und wie könnte es anders sein, kursieren natürlich um diese besondere Bauleistung Mythen.
    Aufgrund seiner Form, seines höchsten, breitesten und besonderen, fast unmenschlichen Bogens ist diese Perle der Ingenieurskunst Gegenstand vieler Geschichten.
    Der Bau einer Brücke, die die beiden Ufer des Serchio verbinden sollte, ist auf den Willen der Gräfin Mathilde von Canossa zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert zurückzuführen, die heutigen Merkmale sind jedoch auf den Wiederaufbau von Castruccio Castracani, dem damaligen Herrn von Lucca, zurückzuführen Anfang des vierzehnten Jahrhunderts.
    Die Brücke blieb mindestens bis 1836 intakt, als ein heftiges Hochwasser des Serchio schwere Schäden verursachte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde stattdessen im westlich endenden Teil ein neuer Bogen für die Durchfahrt der Eisenbahnstrecke Lucca-Aulla geöffnet, wodurch die ursprüngliche Form stark verändert wurde.
    Ihren Namen verdankt sie einer Kapelle oder einem Oratorium, die sich am linken Ufer der Brücke befand.
    Die Ponte della Maddalena wird allgemein als „Teufelsbrücke“ bezeichnet.
    Der Legende nach war der Obermaurer, der mit dem Bau der Brücke beschäftigt war, angesichts der ständigen und heftigen Überschwemmungen des Flusses sehr besorgt über die Verzögerungen, die bei diesen Arbeiten entstanden waren. Eines Abends begann er in seiner Verzweiflung, Sakrilegien auszusprechen, die Satan heraufbeschwören könnten. Dann teilte der Teufel dem Baumeister mit, dass er selbst die Arbeiten in einer Nacht abschließen würde, als Gegenleistung für die erste Seele, die die Brücke überquerte. Der Obermaurer stimmte zu und der Bau war abgeschlossen. Der Baumeister, der verzweifelt darauf hoffte, dass dem Teufel bald eine schwere Huldigung zuteil werden würde, rannte zum Pfarrer des Dorfes, der, nachdem er sich das Geständnis angehört hatte, eine List ersann: Er ließ einen Hund die Brücke überqueren, den Teufel erzürnend Mit dieser klugen Geste packte er ihn und warf ihn ins Wasser des Flusses, ohne jemals wieder gesehen zu werden. Man sagt auch, dass man den Hund, einen ganz weißen Hirten aus der Maremma, gelegentlich an den letzten Abenden im Oktober auf der Brücke spazieren sehen kann, als Symbol für den Teufel, der immer noch auf der Suche nach der Seele des Vorarbeiters ist. Man sagt auch, man könne den versteinerten Körper des armen Tieres auf dem Grund des Flusses beobachten.
    Es gibt andere Versionen, die von einem Schwein sprechen, das einem Apfel nachjagt, wobei sich das Böse, wütend über die erlittene Beleidigung, in den Serchio stürzte und so einen Durchgang zur Unterwelt öffnete, was ein solches Chaos auslöste, dass es Spuren auf dem Boden des Serchio hinterließ Fluss und in den Köpfen der Bewohner. .
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  • Versumpft.

    30. september 2023, Italien ⋅ ☀️ 26 °C

    LIPU Oase des Massaciuccoli-Sees. Der Massaciuccoli-See stellt das fortgeschrittene Stadium einer alten Küstenlagune dar, die durch das Vordringen der Küste und die Nahrung der Sedimente, die von den Flüssen der pisanischen und versilianischen Ebene transportiert wurden, zurückversetzt wurde.Læs mere

  • Ruhetage

    1.–9. okt. 2023, Italien ⋅ ☀️ 24 °C

    ...unter Pinien.

    Eindeutiger Plan: viel Nichtstun! Wenig Entscheidungen und eine Idee klar kriegen, wie ich weiterreisen mag.
    Und den Hund vlt auch etwas kurieren lassen: der hat seine Rute zwischen die Autotür bekommen. AUTSCH!!! Vermutlich geprellt.

    Und dafür gönne ich uns einen Campingplatz, ignoriere das Animationsangebot und genieße meine tolle Stellplatzbucht (ab der zweiten Nacht, wo ich mich nochmal hab umstellen lassen, weg von wummernden Lüftungsanlagen) mit ausreichend Abstand zum Kidscorner wie auch dem Erwachsenen-Bespassungsplatz und kurzen Weg zum feinen Sandstrand mit heute sanften Wellen und lauschigen Temperaturen, dass ein Rentnerpärchen die ich-kühle-mich-ab-mit-Stuhl-im-Wasser-sitzen-Technik revolutioniert hat: mit Poolnudeln. Er gelb, sie rosa. Herrlich! (Leider kein Foto)

    Mal sehen, wie lange es uns hier hält...
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  • Piniendächer

    3. oktober 2023, Italien ⋅ ☁️ 25 °C

    Welch eine Ruhe (zumindest gerade, in der Nebensaison). Über mir ein Dach aus den wild gewachsenen hohen Baumkronen von unzähligen Pinien, unter mir weicher Waldboden, um mich herum Piniennadeln, ihre beeindruckend hoch gewachsenen Stämme und ihr betörender Duft.

    Atmen.
    Genießen.
    Aufnehmen.
    (Im "Riserva naturale Tomboli di Cecina')

    Marina di Cecina: typische Touri-Strandpromenade. Ein Glück ~80% geschlossen. Die wenigen geöffneten Läden reichen, meine Freude auf den Heimweg durch den Pinienwald zu fokussieren. Hier scheint es nur eine Taste am Musikplayer zu geben: An, auf volle Lautstärke.

    _________________________
    Das Reservat 'Riserva Naturale Tomboli' ist hauptsächlich von einem Kiefernwald und der typischen Vegetation der mediterranen Macchia bedeckt und beherbergt verschiedene Tierarten (Wildkaninchen, Füchse, Stachelschweine und Dachse). Die Geschichte dieser Gegend begann im Jahr 1839, als der Großherzog der Toskana Leopold auf eigene Kosten eine Pinienaufforstung entlang der Küste anlegte. Im Jahr 1859, mit der Annexion der Toskana an das Königreich Italien, ging der Wald in Staatseigentum über und wurde final für unveräußerlich erklärt.

    Die Pinie (Pinus pinea), auch Italienische Steinkiefer,[1] Mittelmeer-Kiefer[2] oder Schirm-Kiefer,[1] früher auch Pinienfichte, genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Gattung der Kiefern (Pinus) aus der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) gehört. Sie kommt im nördlichen Mittelmeerraum vor und wird zwischen 200 und 250 Jahre alt.[3 (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pinie)
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  • Gescheitert?

    7. oktober 2023, Italien ⋅ ☀️ 25 °C

    Puh, bin ich beschäftigt! Pizza essen (leider zu knusrig), im Meer baden, ein bisschen Zielrecherche für die nächste Zeit, Caffè trinken, entspannen. 😎 -- Endlich fühlt es sich in mir auch friedlicher an und ich kann hier gut sein. Im Moment. Wollte ich mich eigentlich eh treiben lassen, fühlte sich hier so lange am Campingplatz Verweilen zwischenzeitlich fast ein wenig wie Scheitern an. So strukturiert, so vororganisiert: samt Supermarkt, Cafe, Restaurant in schick und salopper (es lebe das Einweggeschirr ... im selbst betitelten "EcoResort" - kotz!), Badesee und Meer verfügbar, Schirmchenmietservice, Animation für Kind und ausgewachsene Unterhaltungssuchende,... Funfact: Nur für Hunde, die mit satte 6€/Tag in der Nebensaison fast ähnlich zahlen wie Kinder (6,30€), bekommen keinen Sitter.
    Um mich wird so viel Deutsch gesprochen, dass ich fast vergesse in einem anderen Land zu sein. "Buon giorno" erzeugt hier nur irritiertes Stirnrunzeln. "Guten Morgen" heißt die Devise. - Ich erlaube mir dennoch, wenn ich Ruhe mag, dass ein freundliches, schweigsames Zunicken reicht (muss). Menschen werden eigenwilliger im Alter - ich bin fein damit, älter zu sein.

    Kurzum 'mittelmäßige Starre' an diesem Ort. Doch ich brauche gerade einen Rückzugsort, ohne Entscheidung treffen zu müssen. (Wo schlafe ich heute und ist der Stellplatz sicher? Was will ich unternehmen und wie fahre ich weiter? ...?)

    Reinhold Messner sagt:
    Scheitern gehört zum Leben dazu.
    Bin ich nicht bereit, aufzugeben,
    bin ich dem Tode geweiht.
    ...also verweile ich ein wenig und akklimatisiere im Basislager. Und weiß (eigentlich): selbst vollständiges Umkehren ist manchmal so was von richtig.
    Wie recht er hat! Verankert ist diese unerbittliche "nie aufgeben Mentalität" noch im Nationalsozialismus. Interessant, diese Thematik einmal tiefer wirken zu lassen. Was verstehen wir Alles als (falsches) Aufgeben? Wie schwer grämen wir uns oft, Dinge loszulassen? Krass wie weit es heute noch wirkt. Und wo selbst Sportler vor dessen Karren gespannt wurden.
    (Podcast-inspiration: "WW043: Reinhold Messner – der Ruf des Abenteuers" https://castbox.fm/vb/204608816)

    . . . . . . . .
    Am Strand: Um weiter meine Ruhe zu genießen, erfinde ich heute kurzer Hand zwei Kinder samt Ehemann.
    Dann antworte ich: "JA, ER IST HIER."
    Der (vermutlich afrikanische) Handtuchverkäufer lässt nicht ab. "Ja, hier, auf dem Campingplatz" blicke ich verstärkend über meine rechte Schulter diffus 10-20m in die Ferne, um meinen immaginären Mann anzudeuten. -- So was von nah am Strand. (Und jetzt zieh Leine, man!) ...und ich dachte, die Zeiten sind vorbei 😂 (erinnert mich sehr an Mexiko)
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  • Relax: Il Balogano

    11. oktober 2023, Italien ⋅ ☀️ 23 °C

    So unterschiedlich sind die Stände dicht aufeinander: hier fester, dichter, sehr flach hineingehender Sandstrand.
    Um grünen Hügelchen (links 😉, Bild 3) waren wir gestern wandern und Baden - rechte Hand (Bild 4) ist die Skyline, die man in den sozialen Medien nicht zeigen würde 😅Læs mere

  • Spiaggia Rocchette

    11. oktober 2023, Italien ⋅ ☀️ 24 °C

    Endlich mal natürlicher Schatten am Strand - wenn man die Felsen entlang klettert. Zum Abend leert es sich traumhaft und ich sitze noch recht lang mit Buch in der Bucht.

    * witzig: segmentförmig um einen Kreisel parken. Obacht: hinten wird die Parkbucht beidseitig enger 😯Læs mere