• Horu - born4adventure
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Panamericana

Petualangan 702-sehari oleh Horu - born4adventure Baca selengkapnya
  • Gold Harbour

    18 Januari 2024, Georgia Selatan dan Kepulauan Sandwich Selatan ⋅ ⛅ 0 °C

    Gold Harbour, der Name macht Sinn. In der Abendsonne sollen die Felsen in der Bucht golden glänzen. Schon der Vorabend an Deck beschert uns eine herrliche Sicht. Wolken, in fantsievollen Formationen, wiedergeben das orange Bühnenlicht der Abendsonne. Humpback-Wale schwimmen an uns vorbei. Mit entsprechendem Wetter begrüsst uns auch der nächste Morgen im „Gold (-enen) Harbour“. Wir bewegen uns im Zodiac zwischen kleinen Eisschollen und betrachten den Saum der Bucht, wo tausende von Königspinguinen stehen, sich mausern, reinigen oder ihre Jungtiere füttern. Seeelefanten scheinen faul in der Sonne zu liegen. Sie sind aber nicht faul, auch sie sind im Fellwechsel, welcher ihnen das Schwimmen im Wasser zu dieser Zeit verunmöglicht. Über einen Monat gibts für sie nichts zu Essen. Diese „Fastenzeit“ kostet sie rund 1/3 ihres Körpergewichts. So heisst es: Energie sparen. Seehunde unterliegen dieser Procedur nicht. Verspielt drehen sie ihre Pirouetten neben unserem Boot, als wollten sie uns eine Wasserballett-Show präsentiern!Baca selengkapnya

  • Cooper Bay

    18 Januari 2024, Georgia Selatan dan Kepulauan Sandwich Selatan ⋅ ☁️ 2 °C

    In Cooper Bay suchen wir nach den Macaroni Penguins, den ‚Punker‘ von South Georgia. Das Wetter zeigt sich von der unangenehmeren Seite.
    Wellen und Wind begleiten uns in der Bucht. Vorerst sichten wir keine Macaronis. Erst gegen Ende unseres Ausflugs, treffen wir auf die lustigen Gesellen auf einem vorgelagerten Felsen. Das Frieren hat sich ein Mal mehr gelohnt!Baca selengkapnya

  • Iceberg A23a

    20 Januari 2024, Südatlantik ⋅ ☁️ 0 °C

    Nach zwei Seetagen, von South Georgia Richtung Antarctica Peninsula, treffen wir auf den grössten Eisberg der Welt im antarktischen Gewässer. Wie das Ufer eines 8. Kontinenten wirkt er aus 20 km Entfernung auf uns.
    Ein gigantischer Koloss mit einem Ausmass von 4000 km2 Oberfläche und 400 Metern Dicke (Esa). 1986 abgebrochen und nach fast vier Jahrzehnten vom Meeresboden in der westlichen Antarktis abgelöst, treibt er nun seit 2020 im Weddellmeer. Angetrieben von Strömung und Winden legt er einen „Spurt“ hin und bewegt sich Richtung South Georgia, wo die meisten Eisberge aus dem Sektor „A“ der Antarctica landen. Was wird passieren? In wärmeren Gewässern wird er nun von unten nach und nach abschmelzen. Dadurch wird er in mehrere Teile brechen. Er wird dann nicht mehr Tabellenreiter der Giganten sein. Er könnte dann auch auf Grund auflaufen und damit das empfindliche Ökosystem am Meeresboden zerstören. Die Freigabe einer riesigen Menge an Frischwasser, welches nährstoffärmer ist, könnte zudem das Ökosystem vor South Gergia negativ beeinflussen. Er könnte aber auch bis nach Südafrika vordringen und dort den Schiffverlehr stören. Wir sind gespannt…
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  • Elefant Island - Point Wild

    21 Januari 2024, Antartika ⋅ ☁️ 1 °C

    Der Besuch von Elefant Island ist wohl auf jeder Bookinglist eines Shackleton‘s Fan, zu welchen wir uns mittlerweile auch zählen. Das Besteigen der Zodiac-Boote vom Getaway gestaltet sich etwas abenteuerlich; der Wellengang ist betrachtlich. Der Ausflug lohnt sich aber. Unzählige „Chinstrap Penguins“ springen aus dem Wasser, als wollten sie uns nicht nur unter, sondern auch über dem Wasser beobachten. Es ist aber viel mehr der kleine Uferstreifen von Point Wild, welcher unsere Aufmerksamkeit einnimmt:
    Am 30. August 1916 werden hier die restlichen 22 Mann von Shackletons Crew, nach dem Untergang der Endurance Ende 1915 bei der Peninsula Antarctica, gerettet. Nach über 4 Monaten Warten auf Rettung, bei täglichen Winden von 120km/h, mit nur zwei Rettungsbooten als Dach über dem Kopf und dies im Polarwinter der Antarktis, werden sie schlussendlich von der chilenischen Navy gerettet. Shackleton musste seine Suche bis nach Chile ausdehnen, um ein Schiff mitsamt Crew und eisbrecherischen Fähigkeiten zu finden, denn, es war beginnender Winter! Mit Kapitän Luis Pardo Villalón und dem Schiff „Yelcho“, kommt die schlussendliche Rettung, Shackleton ist mit an Bord.
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  • Antarctica Peninsula Brown Bluff

    22 Januari 2024, Antartika ⋅ ☀️ -3 °C

    Umringt von weissen Eisblöcken wachen wir im nördlichsten Zipfel der Peninsula auf. Brown Bluff, hier warten die grossen Kolonien der Gentoo-und Adelies-Penguins auf uns. Ein herrliches Bild, umrahmt von diesem typischen Geruch, den wir langsam lieb gewonnen haben. Auf der Rückfahrt geniessen wir noch die Anwesenheit von drei Humpback-Walen nahe um unsere Zodiacs. Vereint mit den Pinguinen, treiben sie für ihr Festmal Krill und Kleinfische zusammen. Am Nachmittag wartet eine Fortsetzung im gleichen Stile in Kimes Cove auf uns. Unser Träume gehen täglich gleich mehrfach in Erfüllung, und das launische Wetter zeigt sich seit Tagen gut und - vor allem - frisch gelaunt.Baca selengkapnya

  • Deception Island

    23 Januari 2024, Antartika ⋅ ☁️ 0 °C

    Die Endeavour steuert direkt in die Kaldera der Vulkaninsel Deception Island. Der Vulkan zeigt immer noch leichte Aktivität und erinnert uns mit seinem schwefligen Geruch und den Dampfschwaden an den Yellostone NP in den USA. Die letzte Eruption war 1969. 1931 wurde die norwegische Walfangstation Whalers Bay infolge Preissturz des Walöls geschlossen. Die Station wurde vorerst als Basis der Britischen Royal Navy, später als Forschungsstation weitergeführt. Nach etlichen Eruptionen wurde die Basis im Februar 1969 endgültig geschlossen. Heute zeugen noch verrostete Öfen und Lagerfässer, sowie zerfallene Gebäude aus vergangenen, menschlichen Aktivitäten hier in Whalers Bay.Baca selengkapnya

  • Orne Harbour / Danco Island

    24 Januari 2024, Antartika ⋅ ☁️ -2 °C

    Heute sind wir unter die Wissenschaftler gegangen. Mit Mikrofonen und Hydrofonen bewaffnet sind wir auf dem Zodic mit verstärkten Sinnen ausgerüstet. Wir sind von einigen Humpback Walen umringt. Leider sind sie weniger am Singen, als am Fressen interessiert. Was aber die Vogelwelt an den Klippen akustisch unseren Mikrofonen abliefert, ist gewaltig. Am Nachmittag legen wir an Danco Island an, das Zuhause von Gentoo Penguins, Leopard Seals und Weddel Seals. Wir beobachten für einige Zeit die Gentoos beim Brüten und dazwischen die nervigen Snowy Sheathbills. Warum nervig? Die Hühner streifen durch die brütenden Gentoos und versuchen, die Nester auszurauben! Tun wir es unseren Hühnern nicht gleich?Baca selengkapnya

  • Lemaire-Channel/Damiy Point

    25 Januari 2024, Antartika ⋅ 🌬 1 °C

    Jacques, unser Kapitän, versucht das Schiff durch den „Lamaire-Kanal“ zu steuern. Schon von Weitem sind bedrohliche Eisschollen zu sehen. Tritzdem versucht Jacques das Schiff etwas näher in den Kanal zu steuern, um die Situation aus der Nähe zu beurteilen. Die Szenerie ist beeindruckend. Von Schnee und Gletscher bedeckte Berge, bis 2000 Meter Höhe, fallen steil ins Meer hinab und entladen hier ihre Gletscherdecken. Der Kanal ist über dem Wasserspiegel nur 800 Meter breit. Die Eisschollen erschweren zudem eine sichere Durchfahrt, und der Wind weht mit aller Kraft aus einer unglücklichen Richtung. Ein Durchkommen ist leider nicht möglich, und Jacques leitet eine Wende ein. Anyway, von der Brücke aus ein tolles Schauspiel, das ist echtes Navigieren!
    Am Nachmittag gehen wir zum letzten Mal auf unserer Reise an Land. Damoy Point, eine argentinische Forschungsstation, welche im Moment aber nicht besetzt ist, ist unser Ziel. Ein steifer Wind bläst, und lässt uns die Luv-Seite der Antarktis so richtig spüren. Die Gentoo Penguins trotzen aber der Kälte und wachen aufmerksam auf ihrer Brut. Auf rauer See werden wir auf der Rüchfahrt im Zodiac gleich mehrmals kalt geduscht. Vor lauter Spass vergessen wir Nässe und Kälte.
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  • Puerto Natales

    30 Januari 2024, Chili ⋅ 🌧 16 °C

    Am 28.01.24 legten wir planmässig in der Früh in Ushuaia an. Nach unserem, wohl für lange Zeit, letzten Frühstücksbuffet, verlassen wir unser Schiff. Wir treffen Horu unversehrt im Parking unserer Reiseagentur an. Dieses Wiedersehen ist immer auch mit Emotionen verbunden. Ein Nach-Hause-Kommen, aber auch unausgesprochene Fragen unter uns, wie: ist er noch da?

    Er ist noch da! Wir verbringen hier in Ushuaia noch einen Tag mit Waschen, Einkaufen und Abendessen mit Schweizer Reisefreunden, bevor wir uns auf unsere kontinentale Rückkehr machen. Zurück durch Feuerland, gehts weiter nach Puerto Natales.
    Hier versuchen wir nochmals unser Glück, einen Platz auf der, seit Monaten ausgebuchten, Fähre nach Puertes Yungay zu ergattern. Sie verlässt den Hafen jeweils donnerstags. Bis dahin bleiben uns zwei Chancen: Am Montag werden die Kontinguente Einheimischer, die bis dann nicht bestätigt haben, aufgehoben. Oder, um es noch spannender zu machen: Am Mittwochabend während der Verladung. Vielleicht bleiben am Schluss noch 6 Meter Platz übrig. Wir möchten einfach noch die verpasste Carretera Austral machen. Cross Fingers.
    Jetzt bleibt uns noch genügen Zeit im Parque Nacional del Torre del Paines.
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  • Lago Grey

    2 Februari 2024, Chili ⋅ ☁️ 8 °C

    Der Nationalpark „Torres del Paine“ ist unumstritten der Höhepunkt einer jeder Chilereise!
    Bei unserer Ankunft macht das Wetter noch mit und bereitet uns „sichtlich“ einen ersten Vorgeschmack auf die Cordillera del Paine. Der Wetterbericht verspricht uns aber noch einen Regentag, und er hält auch sein Versprechen ein!

    Wir übernachten am südlichen Eingang des NP „Torres del Paine“, wo wir uns auch über deren - geologisch eher neuzeitliche - Entstehungsgeschichte vor 13 Mio. schlau machen. Den darauf folgenden, regnerischen Tag, verbringen wir mit einer Wanderung am Lago Grey, welcher von drei Gletscherzungen des „Grey Gletscher‘s“ gespeist wird. Dadurch brechen auch immer wieder kleinere Eisberge ab, welche im See schwimmen gehen und die Anwesenheit eines Gletschers verraten (vor allem bei Schlechtwetter ;-)). Der Río Grey entspringt dem gleichnamigen See und trifft weiter südlich auf den Río Serrano. Der See wiederspiegelt das heutige Wettergrau an seiner Oberfläche und macht seinem Namen alle Ehre. Wir glauben aber eher daran, dass er nicht nur wetterbedingt, sondern auch mit der Position des Betrachters, seine Farbe wiedergibt. Seine Namensgebung ist sicher nicht aus einer Schlechtwetterlaune entstanden.

    Wir hoffen, dass der Wetterbericht für Samstag sein Schönwetterversprechen hält.
    So oder so, morgen steht unsere Wanderung zum „Base de las Torres“ auf dem Plan.
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  • Salto Grande

    2 Februari 2024, Chili ⋅ 🌧 12 °C

    Auf unserer Weiterfahrt auf der Y-150 Richtung Norden, machen wir, dem Wetter zum Trotz, immer noch eine sonnige Mine und besuchen den Salto Grande. Eigentlich ja ein „must-to-do“ liegt er doch direkt am Wege zu unserer nächsten, geplanten Übernachtungsstelle. Hier macht der Lago Nordenskjöld seinen Salto in den Lago Pehoe. Die Wasserfarben aus dem ursprünglichen Gletscherwasser der südlichen Eismassen Patagoniens strahlen, trotz fehlender Sonne, in allen Türkistönen. Dieser Wasserfall überzeugt selbst mich, aus Neuhausen am Rheinfall stammend.Baca selengkapnya

  • Torres del Paine

    3 Februari 2024, Chili ⋅ ☁️ 9 °C

    Torres del Paine, als Bestandteil der Berggruppe der Cordillera del Paine, ist der bekannteste Nationalpark in Chile und unumstritten der Höhepunkt jeder Chilereise. Er liegt im südlichen Teil des Landes in Patagonien. Im Westen befindet sich der Grey-Gletscher und der Lago Grey, im südlichen Teil des Parkes liegt der Lago del Toro und im Osten dann der Lago Sarmiento de Gamboa. Der Nationalpark hat eine Fläche von 2‘420 km², welche geprägt ist von bis zu beinahe 3‘000 Meter hohen Bergen, Gletschern, Fjorden und grossen Seen.

    In der indigenen Sprache heisst Torres del Paine so viel wie „Türme des blauen Himmels“ – diesem Namen werden die drei Türme besonders bei sonnigem Wetter gerecht, welches wir auf den Tag genau getroffen haben!

    Die filmreife Kulisse des achten Weltwunders lässt uns mit offenem Mund zurück.

    Wir geniessen 22 km und 1550 Höhenmeter unter unseren Füssen und damit einen prachtvollen, patagonischen Sommertag. Die umstrittenen Parkgebühren sind vergleichsweise moderat, konnten wir doch drei Nächte frei stehen und die überaus sauberen, sanitären Anlagen der Rangerstationen benützen. Fazit: günstiger als auf dem Camping! Vielen Dank dem engagierten und freundlichen Parkpersonal!
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  • Puerto Edén

    9 Februari 2024, Chili ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach langem Warten, verbunden mit kitzelnden Nerven, erobern wir am Ablegeabend der Fähre von Puerto Natales nach Puerto Yungay noch einen Platz für Horu und uns. Bereits seit zwei Monaten ist die Fähre chancenlos ausgebucht, weder eine Warteliste noch unsere flehenden Gesichter vor Ort, helfen uns weiter. Einzig das Abwarten, bis die Einfahrten der Fahrzeuge vollzogen sind, kann uns weiter hoffen lassen. Langes Warten, kurzer Sinn: Das Warten hat sich gelohnt! Jetzt können wir von Yungay direkt auf die Carretera Austral Richtung Norden starten und müssen die Ruta 40, auf der argentinischen Seite, nicht in umgekehrter Richtung wiederholen. Wir haben den einzigsten freien Platz erhalten!
    Nach zwei Tagen Fahrt, machen wir einen einen Zwischenstopp in Puerto Edén. Dieses abgelegene Dörfchen zählt 176 Einwohner (70 Frauen und 106 Männer!) und liegt an der Ostküste der Isla Wellington. Es hat keinen Strassenanschluss an den Rest der Welt. Nur der Fährbetrieb gewährleistet ihnen Anschluss an die nächsten Versorgungsstädte seines Landes. Hier werden Baumaterial, Lebensmittel und ein paar Passagiere, welche sich per Boot auf den weiteren Weg machen, abgeladen.
    Auf der Weiterfahrt treffen wir noch auf ein griechisches Transportschiff aus Brasilien, gestrandet in den 60er Jahren, anscheinend hoffnungslos überladen mit einer Zuckerlieferung. Heute ist Gras darüber gewachsen😉
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  • Parque Patagonia

    10 Februari 2024, Chili ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir fahren unser erstes Stück auf der Caraterra Austral, bevor wir nördlich von Cochrane auf die X-83 Richtung Nationalpark abbiegen. Das Wetter präsentiert sich einmal mehr, typisch patagonisch! In Cochrane stossen wir auf überraschenderweise auf 30 Grad, später, im Nationalpark, fallen die Temperaturen mit Regen und Bewölkung beträchtlich tief! Tags darauf wieder Sonnenschein. Eindrücklich, wie die Macht des Wetters hier vorherrschend ist, die vom Winde zerzausten Wolken, der unbarmherzige Wind, durchbrochen von gnädigem Sonnenschein. Dieses wilde Wetter, hinterlegt von einer eindrücklichen, vom Wetter geformten Natur ist einfach genial! Hier fühlt man sich mit allen Sinnen der Natur direkt verbunden.

    Dank Kristine Mc Divitt Tompkins (ehem. CEO der Outdoorbekleidungsfirma „Patagonia“) und ihrem Mann Douglas Tompkins, können wir den durch sie in den 1990-iger Jahren gegründeten Nationalpark mit all seinen Annehmlichkeiten geniessen. Wir wandern zum Mirador Douglas Tompkins und sind vom Blick auf dem, zu unseren Füssen liegenden Lago Cochrane, mehr als überwältigt! Da, an einer Lagune, wo sich die beiden Kletterer beim Campieren in diese wunderschöne Natur verliebt haben, entstand auch ihre geniale Idee. Sie wollten den von Viehzucht zwischen 1900 und 1950 herabgewirtschafteten Boden der Natur zurück geben und die natürliche Wildtierpopulation wieder herstellen. Dank ihren finanziellen Mitteln und viel Durchhaltewillen haben sie hier das Paradies wieder hergestellt! Vielen Dank!
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  • Chile Chico

    13 Februari 2024, Chili ⋅ ☀️ 25 °C

    Wieder zurück in Chile, erreichen wir Chile Chico. - Wir haben tatsächlich innert zwei Tagen, zwei Grenzübertritte hinter uns -.
    Hier versuchen wir am nächsten Tag wieder unser Last-minute-Fährenglück über den Lago Chile Chico, um ohne grossen Umwege das nördlich gelegene Puerto Ingeniero Ibañez zu erreichen. Zusammen mit unseren chilenisch/spanischen Freunden machen wir mit unseren Fahrzeugen die Fähre komplett ausgebucht. Wir übernachten windgeschützt am wunderschönen Camino Península Levicán (Ruta X-723) um tags darauf Villa Cerro Castilla zu erreichen. Auf der Fahrt versuchen Juan Carlos, Benjamin und Samuel am Río Claro ihr Glück, um das Nachtessen mit Truchas aufzubessern. Petri Heil!Baca selengkapnya

  • Villa Cerro Castillo

    16 Februari 2024, Chili ⋅ ☁️ 18 °C

    Hier machen wir eine 3-tägige Ruhepause bei Maya, Ady und Mamacita. Die drei sind während ihrem Volontariat im Aufbau eines Overlander-Campings handwerklich tätig. Wir geben nur unseren Senf dazu, und Cita ist für die Suche geeigneter Hunde-Chill-Plätze verantwortlich, währenddem die beiden chrampfen.

    Wochenende gleich Freizeitanfang: Fischen, Chillen, Essen, Wandern und Warmduschen😉. Cita hat Sam schon um ihre Bettel-Pfoten gewickelt und ist inzwischen schon sehr erfolgreich, auch im Bettelgesang.
    Jetzt heisst es, „Tschau zämme!“
    Houps, beinahe hätten wir eine Blinde Passagierin mitgenommen, besser gesagt, sie hat - nonchalant - meinen Platz eingenommen. Es scheint, als vermisse sie das Landcruisen! (Oder wollte zur nächsten Metzgerei navigieren).
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  • Palena

    20 Februari 2024, Chili ⋅ ☀️ 18 °C

    Weiter gehts auf der Careterra Austral nach Villa Santa Lucía, wo wir nach Osten abbiegen, um auf der Ruta 235 nach Palena zu gelangen. Hier haben wir uns mit unseren lieb gewonnenen, chilenischen Freunden zum Fischen verabredet. Ein schwieriges Unterfangen „im Tal der Ahnungslosen“ - d.h., ganz ohne Netz!
    Wir finden die Beiden, doch erfahren wir, dass ihre Rückkehr nach Hause früher als geplant sein soll; die Schule ruft, armer Benjamin. Wir verbringen die Nacht am Río Palena auf einer Weide. Ein Fluss mit Überfluss an Truchas. Am nächsten Morgen setzt Regen ein. Planänderung: wir fahren zurück auf die Careterra Austral. Vorerst müssen wir aber erneut den Río Palena per Färe überqueren, stündlich soll diese fahren. Bei unserer Ankunft liegt sie auf der falschen Seite! Die Siesta-Zeit haben wir Ignoranten nicht einberechnet. So warten wir zeitlich ahnungslos am Flussufer, um unsere Fahrt nach zwei Stunden auf der anderen Seite fortzusetzen. Tranquilo! Am Abend erreichen wir, bei heftigen Regenschauer, das Dorf Chaltén und sind froh, nicht in Zelten auf den überschwemmten Campingplätzen übernachren zu müssen. Der „richtige“ Regen soll aber morgen einsetzen! Heute gibts für Samuel fangfrische Trucha auf den Teller!
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  • Chaitén

    20 Februari 2024, Chili ⋅ ☁️ 18 °C

    Der gleichnamige Vulkan Chaitén liegt im Süden von Chile und gehört zu den Vulkanen der Andenkette. Als Subduktionszonen-Vulkan fördert er rhyolithische Lava und weißt somit ein hohes, explosives Potential auf.

    Der Dom im allerletzten Augenblick der Dämmerung:
    Auf jeden Fall galt der Chaitén seit langem als erloschen, als er am 2. Mai 2008 zu neuem Leben erwachte. Der Vulkanausbruch überraschte die Einwohner des Dorfes Chaitén völlig. Das Dorf liegt nur 10 km Luftlinie vom Gipfel des Vulkans entfernt. Der Rio Blanco fliesst am Vulkan vorbei und umrundete früher die Stadt, bevor er in der Nähe des Yachthafens von Chaiten ins Meer fliesst. An der Vulkanflanke haben Bäche, die in den Rio Blanco münden, tiefe Schluchten gegraben und entwässerten zwei kleine Seen in der Caldera des Vulkans. Diese besondere Morphologie erhöhte das Gefahrenpotential für den Ort enorm.

    Nach dem Ausbruch stieg eine gigantische Aschewolke bis zu 20 km in den Himmel hoch. Nach einem Tag verlor der Ausbruch etwas an Intensität und wurde auf subplinianisch zurückgestuft. Immerhin erreichte die Aschewolke noch eine Höhe von 10 km. In unmittelbarer Nähe des Vulkans wurde eine mehrere Meter mächtige Ascheschicht abgelagert. Die Aschewolke driftete bis nach Argentinien und in mehren Hundert Kilometern Entfernung regnete es noch Asche nieder.
    Am 6. und 7. Mai verstärkte sich die Aktivität wieder und der Vulkan trat in einer erneuten, plinianischen Eruptionsphase ein. Der Kollaps der Eruptionswolke verursachte pyroklastische Ströme, die vor allem durch die Täler im Norden des Vulkans zischten. Dort wurde der Wald auf mehreren Quadratkilometern völlig zerstört.

    Die Wucht liess Bäume wie Streichhölzer umknicken. Es öffneten sich weitere Förderschlote im Süden des alten Domes. Nun drohten pyroklastische Ströme durch die Flusstäler direkt auf den Ort Chaitén zu fliessen.
    Zu dieser Zeit hatten die chilenischen Behörden den Ort Chaiten bereits evakuiert.

    Infolge starker Regenfälle entstanden Schlammströme, die durch den Rio Blanco flossen und sein Flussbett im Mündungsbereich verstopften. Der Fluss suchte sich einen neuen Lauf; mitten durch das Stadtzentrum von Chaitén. Hunderte Häuser wurden weggespült, oder überflutet.

    Die Regierung beschloss die Umsiedlung der Stadt. In 9 km Entfernung soll in der Bucht von Santa Barbara ein neuer Ort entstehen. Die Bewohner kehrten aber grösstenteils in ihr Dorf zurück und machten es wieder bewohnbar.

    Wir kommen im strömenden Regen an. Der Camping ist überflutet und ziemlich ungemütlich. Der Wetterbericht verspricht für die folgenden Tagen keine Besserung. Wir beschliesen, den Nationalpar Pumalin dem Regen zu überlassen und buchen für den bächsten Tag die Fähre auf die Insel Chiloé.
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  • Quellón

    22 Februari 2024, Chili ⋅ ☁️ 14 °C

    Nch 5-stündiger Überfahrt erreichen wir Quellón auf der westlich vorgelagerten Insel Chiloé. Hier übernachten wir im wunderschön gelegenen Camping „Los Paicos“ um unsere Reise hier auf der Insel Chiloé Richtung Norden fortzusetzen.

    Offiziell beginnt die Panamericana erst in Texas, an der Grenze Mexikos, und endet in Buenos Aires in Argentinien. Inoffiziell, und so wie wir diese Strasse kennen, beginnt sie aber in Alaska, durchquert ganz Nordamerika und endet im Feuerland in Südamerika in Ushuaia oder eben hier in Chile am „Huilliche Mapu Hito Cero“ in Quellón. Natürlich fahren wir noch bis ans Ende der Strasse.
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  • Parque Tantauco

    23 Februari 2024, Chili ⋅ ☁️ 15 °C

    Der Name „Tantauco“ kommt aus der Sprache der hier ansässigen Huilliche-Ureinwohner und bedeutet „Ort, wo die Wasser zusammenfliessen“.

    Der Tantauco Park ist ein 1‘180 km² grosses, privates Naturschutzgebiet am südlichen Ende der Insel Chiloé in Chile. Der Park wurde 2005 vom chilenischen Wirtschaftsmagnaten und späteren Präsidenten von Chile, Sebastián Piñera, angelegt, um 118’000 Hektar des einzigartigen Ökosystems der Region zu schützen.

    Die Stiftung Futuro verwaltet den Park und hat ein Netz von wunderschönen Wanderwegen und Campingplätz und Refugios angelegt für Naturliebhaber angelegt.

    Ganz ehrlich, eine der schönsten Anlagen unserer Reise durch ganz Südamerka! Ein kleines, unbekanntes Juwel inmitten von sattem Grün.

    Wenig bekannt ist dieser Park wohl auch, da er mitten im „Chiloenischen Urwald“ liegt und nur über 39 km Gravel, geschmückt mit tiefen Schlaglöchern und durch einen Blätter-und Farntunnel von Grün erreichbar ist. 4x4 empfohlen!

    Wir betreten den Park, wo wir uns zunächst registrieren müssen. Sogar zwei Plätze für Overlander-Fahrzeuge mit bester Aussicht über den Wald haben sie angelegt. Unsere Wanderung zum Lago Chaiquaco führt uns 18 km und 1170 hm (insgesamt liegt das Ziel auf gleichem Level), über Stick und Stein, durch dichten Wald, in dem Tepú Bäume dominieren, aber auch sehr viele Tepa Bäume, Mañio Bäume und Coigue Bäume aus Chiloé sind hier zu finden sind. Nach fast 6,5 stündiger Wanderung über Wurzeln, Torf, Wasser, Holzbrücken auf und ab, sind wir wieder zurück.
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  • Chiloé Este

    26 Februari 2024, Chili ⋅ ☁️ 18 °C

    Land der Mythen, Legenden, Traditionen und einer unvergleichlichen Gastronomie. Chiloé ist eine Insel mit überraschendem kulturellen und natürlichen Reichtum.
    Wir entdecken malerische Pfahlbautenn und bunte Häuser, die am Wasser gebaut wurden.

    Wir fahren auf der Ruta 5 weiter nach Castro. Hier finden wir leider nichts Geeignetes zum Übernachten. Alles nur Hostals oder Zeltplätze. Auch sonst überzeugt uns die Stadt nicht. Erschwerend dazu kommt unser Hungerast und das nass-kalte Wetter. Wir übernachten etwas ausserhalb und unterhalten uns spielerisch mit zwei lieben Hunden, die uns bis zum Geht-nicht-Mehr einen Tannzapfen apportieren. Wir erhalten eine Nachricht von Uli und Anja, dass sie ganz in unserer Nähe sind, zum letzten Mal gesehen, weit weg in Whithorse, Canada, vor 20 Monaten.

    Zusammen fahren wir ein Stück Kirchengeschichte Chiloé’s von unserem Treffpunkt
    Dalcahue nach Quemchi im Osten der Insel ab.

    Die Holzkirchen von Chiloé sind Kirchen aus dem 17. und 18. Jahrhundert, zumeist aus Zypressenholz erbaut und mit Holzdübeln, anstelle von Nägeln, zusammengehalten. 16 Kirchen sind seit dem Jahr 2000 UNESCO-Weltkulturerbe.

    Die Insel Chiloé, deren einheimische Bevölkerung aus Chono-Indianern bestand, fiel im Jahr 1567 unter spanische Herrschaft. Im Jahr 1608 erreichten Jesuiten, von den viele aus Bayern kamen, die Insel und begannen mit der Errichtung von Kirchen. 1612 wurde das erste Gotteshaus auf der Insel fertiggestellt und die Missionierung der Insel begann. Nachdem die Jesuiten 1767 von der Insel vertrieben worden waren, setzten Franziskaner die Missionierungsarbeit fort. Die dauerhafte Christianisierung der Insel schlug fehl, aber 150 Holzkirchen blieben erhalten.

    Die Besonderheit der Kirchen stellt die Vermischung von europäischen und indigenen Elementen dar. Die Kirchen sind zumeist auf Anhöhen in Küstennähe errichtet und wurden in der Architektur den lokalen Gegebenheiten angepasst.
    Die Fassaden der Kirchen wurden oft in leuchtenden Farben angestrichen. Auch die Innenräume sind meistens farbenfroh gestaltet. Die Dächer der Kirchen bestehen aus farbigen Holzschindeln, die teilweise besonders kunstvoll ineinander gesteckt wurden.

    In Quemchi finden wir ein schmuckes Restaurant mit gastronomisch herrlichen Speisen. Der Wirt spricht ein wenig deutsch und heisst Rodolfo Bernenboek und verkörpert so in einer Person die Geschichte Chiloés. In 3. deutscher Generation hier, gross gewachsene schlanke Statur, dunkles, chilenisches Haar und dunkle Augen. Unsere Sprache lernte er in der deutschen Schule in Chile, in Deutschland selbst, war er noch nie.
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  • Chiloé West

    28 Februari 2024, Chili ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir fahren weiter in den Nordwesten Chiloé’s an die Pazifikküste. Die W-252 führt uns über Gravel weiter in den Norden. Eigentlich wollen wir entlang dem Río Duhatoa fahren, erkundigen uns voran noch über die Fahrbarkeit der Strasse und setzen unseren Plan zielstrebig fort. Ein Stacheldrahtzaun versperrt uns nach 5 km den Weg, kein Problem, wir machen uns den Weg einfach frei. Ein letztes Haus steht da, ich klopfe, aber niemand ist zu Hause, nur ein paar Gummistiefel. Schnell wird uns aber klar, dass die Fortsetzung der Strasse über steiles, eher nur mit Landwirtschaftsfahrzeugen befahrbares und wahrscheinlich privates Land führt. Also wenden wir unsere Fahrzeuge und fahren die alternative Ruta W-252 und später die W-220 weiter, bis wir den wunderschön gelegenen Camping „Ballena Azul“ erreichen. Ein schönes Stück Land mit einer atemberaubenden Aussicht über die wilden Fluten des Pazifiks. Mit dem Untergang der Sonne, sagen wir uns dann auch gute Nacht, denn Kälte und Feuchtigkeit treiben uns in die warmen Fahrzeuge zurück. Tags darauf besuchen wir noch die 2 km entfernte, nördliche Pazifikküste der Halbinsel am „Punta Puñihuil“, wo wir Magellan-Punguine erblicken können, aber nur Fernglas-sei-Dank. Die hügeligen, eng beieinander liegenden und steil abfallenden Inseln in sattem Grün, erinnern uns etwas an die Halong-Bucht in Vietnam, nur ist es etwas kühler. Wir nehmen hier noch einen Lunch ein und essen ein hervorragendes Tira-mi-Su, als sässen wir an der Riviera in Italien im Urlaub.
    Die Pazifikküste ist wunderschön, der Sonnenuntergang genau mittig über dem Pazifik. So bleiben wir noch eine weitere Nacht über den Klippen von Punta Corona. Hunderte von Möwen und Geier nutzen die Termik der Klippe, währenddessen wir die optimale Aussicht von hier oben aufs Meer benutzen. Wir sehen eine Delfinschule, die senkrechte Sprünge in akrobatischer Eleganz an der Oberfläche demonstrieren. Ihre ganzen Körper schiessen vertikal aus dem Wasser, als wollten sie uns an die Fernsehserie „Flipper“ erinnern. Wir reichen den Feldstecher von Augenpaar zu Augenpaar und sind überglücklich. Vielleicht gibt es Morgen nochmals ein Morgenprogramm.
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  • Frutillar

    2 Maret 2024, Chili ⋅ ☀️ 12 °C

    Frutillar liegt an der Bucht am Westufer des Lago Llanquihue, welcher mit rund 860 km² der zweitgrösste See Chiles ist. Blickt man von Frutillar auf die gegenüberliegende Seeseite, sieht man dort den mächtigen Volcán Osorno mit 2652 m Höhe.
    Die Panamericana verläuft in der Nähe von Frutillar Alto. Frutillar ist eine sehr deutschgeprägte Stadt, die vor allem durch das kulturelle Angebot mit dem Höhepunkt der Semanas Musicales de Frutillar bekannt ist.

    Die leicht latente deutsche Tradition lädt dazu ein, am Ufer des Llanquihue-Sees einen leckeren Kuchen oder Apfelstrudel zu geniessen und den chilenisch-deutschen Kulturmix in dieser von Vulkanen bewachten Stadt aufzusaugen!
    Die Bühne des prächtigen Teatro del Lago empfängt jeden Sommer weltbekannte Orchester und Künstler für die Musikwochen in Frutillar – ein zweiwöchiges Festival mit Aufführungen und Konzerten – mit Tausenden von Liebhabern der besten klassischen Musik.
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  • Volcán Osorno

    3 Maret 2024, Chili ⋅ ☀️ 12 °C

    Ein mächtiger, vergletscherter Vulkankegel, auch als „Chiles Fuji“ bekannt. Von welcher Seite man ihn auch betrachtet, er hat eine formvollendete Gestalt und ist fast noch ebenmässiger als der Fudschijama in Japan. Gemeint ist der in Südchile auf der Westseite der Südanden gelegene Vulkan Osorno. An seinem Westfuss erstreckt sich der Lago Llanquihue, einer der grössten Seen Südchiles, in dem sich der Vulkan spiegelt. Der Llanquihue-See war ursprünglich durch einen breiten Taltrog mit dem östlich des Berges gelegenen smaragdgrünen Bergsee Todos los Santos verbunden. Gewaltige, vom Osorno herabfliessende Lavamassen haben jedoch die beiden Seen voneinander getrennt.
    Wir bewundern das eisgekrönte Haupt des 2652 Meter hohen Berges. Der Aufstieg soll nicht schwierig sein, doch der Gletscher ist mit riesigen Quer- und Längsspalten durchzogen. So gibt es leider jedes Jahr Todesfälle infolge Spaltensturz oder auch durch Ausrutschen am obersten, ca. 45° steilen Hang. Der Osorno wird ganz offensichtlich unterschätzt.

    Im chilenischen Winter ist der Vulkan bis fast zum See hinunter verschneit und lädt zu Skitouren ein. Es gibt hier einen kleinen Skilift, mit dem sich die reicheren Chilenen gerne hochschleppen lassen. Direkt am Lago Llanquihue schlängeln wir uns auf der Strasse Y-555 ca. 15 km empor, und es gilt, 1100 m Höhendifferenz zu überwinden. Zuerst führt die Strasse durch Wald und üppige Vegetation, die fast tropisch anmutet. Kaum aber haben wir den Wald hinter uns gelassen, öffnet sich eine karge Landschaft, durchzogen von Lavaströmen und verschiedenartigsten Blümchen, die sehr gut auf dem fruchtbaren Boden gedeihen.

    Schon befinden sich nun die Seen Llanquihue und Todos los Santos, über dessen Wasser man in einer reizvollen Reise nach Bariloche (Argentinien) kommt, recht tief unten. Schweift der Blick dann in höhere Regionen, trifft er am östlichen Ende des Lago Todos los Santos, an der argentinischen Grenze, auf den 2490 m hohen Vulkan Puntiacudo. Er hat eine besonders scharfe, gletscherbedeckte Spitze. Im Norden schliesslich erhebt sich der aktive Vulkan Villarica, der immer eine Rauchfahne über seinem Haupt trägt.

    Über einen kurzen Aufstieg erreichen wir einen der 18 erloschenen Kratern des Osorno, den Cráter Rojo.
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  • Bariloche - Colonia Suiza

    5 Maret 2024, Argentina ⋅ ⛅ 14 °C

    Schon zum zweiten Mal auf unserer Reise besuchen wir Bariloche. Dieses Mal aber bei Sonne und Wärme, obschon die Südhalbkugel langsam aber sicher dem Winter entgegen blickt. Warum wir nochmals hier sind? Wir haben immer noch kein Fondue gegessen. Zusammen mit unseren deutschen Freunden Anja und Uli geniessen wir die Schweizer Käsesuppe, welche aber noch etwas verbesserungsfähig ist. Wein und Pfeffer helfen nach.

    Der Besuch der Colonia Suiza, 15 km ausserhalb von Bariloche, erinnert uns mehr als ein unfertiges Bretter-Hippidörfchen, als an unsere Heimat. Auch werden hier Made-in-China-Produkte verkauft, anstelle von Victorinox. Schade! Kein Pflichtprogramm, aber ein netter Gag!
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