• 1 Jahr unterwegs
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Gedanken zur Reise

. --> Reise des Geistes. Oder: Unausgereiftes Philosophie des Reisens Baca lagi
  • Permulaan perjalanan
    27 November 2024

    Reise–das Erschrecken vor der Freiheit..

    27 November 2024, Jerman ⋅ ☀️ 7 °C

    …..alles mal loszulassen. —> Der Schreck -Oder vielleicht ist es auch nur eine Überraschung ?

    Von Kindesbeinen an haben wir doch Glaubenssätze. Wir denken, Dies und Das machen zu müssen. Der Eine wird infiziert von dem Gedanken Briefmarken zu sammeln, der Andere hat das Bedürfnis seine Sozialkompetenzen auszuleben oder Ähnliches.
    Solche Gedanken verdichten sich und werden zu einem Lebensbild

    Was ist aber, wenn man sich von diesen Lebensbildern einfach mal lossagen kann (die Gelegenheit dazu hat und nutzt) … und macht sich über Dinge Gedanken, die unnütz zu sein scheinen, wie die Philosophie. Und dann erst stellt man fest, was man selbst wirklich braucht, was die Welt braucht.
    Und dabei stellt man fest, in welchem Raster man im Arbeitsleben (und im täglichen Ablauf) gefangen ist — mir ist es aufgefallen, dass ich in dem Zeitraum der Reisevorbereitungen oft nicht geschlafen habe, obwohl ein innerer Glaubenssatz immer sagt: du musst doch schlafen, gesund bleiben, fit sein, deinen Tagesablauf ordnen und so weiter und sofort.
    Und Witzigerweise, trotz schlechten Gewissens den Tagesablauf nicht einhalten zu können, kommen nachts die besten Gedanken und damit die Schlaflosigkeit (die man doch eigentlich gar nicht bereuen muss).

    Schlaflosigkeit wird im Zeitalter der Optimierung auf jeden Fall als negativ angesehen. (Natürlich ist Schlaflosigkeit aufgrund von Schmerzen oder Gegebenheiten, die den Wunsch und der tatsächlichen physiologischen Notwendigkeit entgegenstehen, extrem ungünstig)
    Aber ist es nicht auch ein Teil von (Gedanken-)Reisen und Freiheit, sich Schlaflosigkeit gönnen zu können? So wie im Urlaub? Macht das nicht frei im Kopf?
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  • Man hat nicht das Verständnis von jedem.

    27 November 2024, Jerman ⋅ 🌙 7 °C

    So auch mit der Idee, aus dem Arbeitsleben eine ganze Zeit lang auszusteigen. Diese Menschen ordnen diese Gedanken als abstrus unnötig oder uninteressant ein. Mag sein.

    Aber jetzt mal Hand aufs Herz. Wer von uns nimmt sich denn die Zeit, auf, Reisen zu gehen, also die Freiheit zu erleben, und wer lebt in den Schranken der ihm/ ihr verpassten Glaubenssätzen und den selbst konstruierten Zwängen (zu Gunsten einer beliebigen Bequemlichkeit)? So ein kleines selbst gebautes Gefängnis?
    Und wer sagt, dass er gerne mal um die halbe Welt reisen möchte und hat bis zu seinem Lebensende doch nicht getan?
    Jawohl, es hat alles seinen Preis, denn wenn man sich unsicher fühlt, hält man gerne an dem fest, was man kennt. Das ist in Ordnung.

    ..... Jeder zahlt für seine Entscheidungen auch einen Preis. Auch der, der unterwegs ist.
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  • Gedanken von der Autobahn - Sicherheit:

    2 Januari 2025, Jerman ⋅ ⛅ 3 °C

    Sicherheit auf Reisen - oder : Was alles so durch den Kopf geht

    Natürlich werden wir auf das Thema Sicherheit angesprochen und natürlich beschäftigt es uns . Es gibt dabei so viele Aspekte: — wie kommt man mit der Sprache um die Runden,— wie kommt man kommunikativ durch, wenn man von Behörden fest gehalten wird - wie sichert man sich gegen Diebstahl ab - wie kann man so genannte kritische Alltagssituationen entschärfen— wie sind die einzelnen Länder aufgestellt, wo kann man überhaupt sicher hin reisen —- wie sicher sind diese Regionen für den Fall der notwendigen Gesundheitsversorgung—- wo ist gerade Krisenstimmung, weil es gerade keinen Strom gibt oder andere einschneidende gerade entstandene Gegebenheiten? . - wie viel Stress macht man sich vielleicht selber mit der Ängstlichkeit?— was kann man tun, um sich vorzubereiten? —— wer hat auf all diese Fragen einigermaßen handfeste Antworten? ——- wie geht man damit um, dass unterwegs das Leben nicht so solide und bequem ist wie in den letzten 50 Jahren unseres gelebten Wohlstands in Mitteleuropa? -wie gehen wir selbst damit um, außerhalb der Babbel des durchorganisierten Alltags mit den einigermaßen gleichbleibenden Abläufen und Strukturen ?- wie halten wir es ohne die antrainierte feste Größe des Arbeitsalltages aus? - was wird uns fehlen?- was könnte nerven? - was wird uns ungewohnt oder unangenehm sein, wenn wir wieder da sind? - wie dankbar werden wir sein endlich wieder in D zu sein? - was wird fehlen ? --- 2026 werten wir es vielleicht aus. Erinnert uns daran :)Baca lagi

  • Spannung und Neugier. Was Reisen auslöst

    3 Januari 2025, Jerman ⋅ ☁️ 0 °C

    Spannung und Neugier. Was Reisen an Gedanken auslöst

    Wir sehen doch alle in Deutschland einen gewissen Verfall, eine langatmig, eine Trägheit in verschiedenen Abläufen, wie die nicht in Schwung kommende und wirklich entlastende Digitalisierung und Ähnliches.

    Ich frage mich übrigens gerade, ob die Verhältnismäßigkeit in den letzten Jahrzehnten immer gestimmt haben. Gerade die überdurchschnittlich verdienende Fahrzeugindustrie scheint jetzt stark ins Schwimmen zu kommen. Mich interessiert, wie die Stimmung in anderen Teilen der Erde ist, ob wir die Chance haben das Thema einschätzbar oder messbar zu machen. Es kann natürlich auch sein, dass wir von den dortigen Gegebenheiten und Menschen so fasziniert sind, dass wir dieses Thema völlig aus den Augen verlieren.

    Es ist nichts Neues, dass Wirtschaftssysteme, politische Systeme, Stadtstrukturen teilweise rasant wachsen und durch einen nicht vorhersehbaren Umstand oder Selbstüberschätzung, oder ausgediente Abläufe zügig wieder obsolet geworden sind. Welchen Eindruck hat man in den anderen Regionen des Planeten?

    -- Der Mensch neigt in der sicheren und wohlhabenderen Welt dazu zu denken, dass dies die normale Welt wäre. Aber welches System hat denn lang angehalten, war solide und dabei in irgendeiner Form nachhaltig ?

    Sind es für die jeweilige Gesellschaften nicht Illusionen, diese Systeme langfristig beibehalten zu können? Woran glaubt man in den anderen Regionen der Welt? An die Götter, die es richten? Oder ans Geld, oder treibt die Menschen das eigene soziale Umfeld? Welche Ziele beflügeln die Menschen anderswo? Was macht sie glücklich? Vielleicht bekommen wir auf der Reise Informationen von den Einheimischen.
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  • Es entsteht eine neue Ordnung im Leben

    19 April 2025, Jerman ⋅ ☁️ 12 °C

    Ihr wisst das sicher auch noch, dass man mit Anfang 20 einfach die Tür zugemacht hat und einfach mal eine Zeit nicht da war. — jetzt ist es halt so, dass man, wenn man längere Zeit nicht da ist, festgestellt, was man (materiell) alles nicht braucht. Und was inzwischen nötig ist (Vollmachten z. B. ) — Für die Sicherheit und Bequemlichkeit haben wir uns im Laufe der Zeit (um die letzten 30 Jahre) eine ganze Menge angeschafft, und wir sind gespannt, mit wie wenig wir in den nächsten Monaten auskommen werden, können und wollen. :). —- Jetzt wird einiges verkauft, verschenkt, ins Archiv oder den Keller versenkt (was man aus gesetzlichen Gründen aufheben muss).Baca lagi

  • Freiheit ist Verantwortung übernehmen.

    21 April 2025, Jerman ⋅ ☁️ 17 °C

    (Frei nach Sigmund Freud). Natürlich, in selbst gestalteter und organisierte Zeit muss man sich von keinem Veranstalter gängeln lassen. Man kann so viel Geld ausgeben, wie man bereit ist, man kann seinen Plan sofort ändern, man muss sich nur Regeln in öffentlichen Einrichtungen unterwerfen (Flughafen oder ähnlich). Das hat was. :). Der Preis: sich selbst organisieren und aufpassen.Baca lagi

  • Ich habe noch mal drüber nachgedacht ….

    25 Mei 2025, Jerman ⋅ ☁️ 13 °C

    …… Und ich habe festgestellt, es ist alles richtig. Es ist eine gute Entscheidung. Es bleibt dabei. :). ….denn bezahlen muss man auf irgendeine Art und Weise für alles im Leben. So z. B. die Zeit für die Organisation, für Recherchen, das fehlende Einkommen für die nächsten 14 Monate ,für Sonderausgaben, wie im Foto. (Pflicht in Spanien und Portugal, die äußeren hinteren Ecken beim Fahrzeug hiermit optisch abzugrenzen) —-Übrigens, wenn man dann gefragt wird, was man denn vorhat, erntet man sehnsuchtsvoll wohlwollende Blicke. Und man merkt, wie es die Menschen beschäftigt, ob sie denn die richtigen Entscheidungen getroffen haben, oder ob sie vielleicht nicht wagemutig genug waren, (die älteren) oder ob sie darüber nachdenken, sich vielleicht doch auch aufzuraffen. Nennen wir es Verpflichtungen, Zwänge oder Bequemlichkeit, die Ausgaben für den neuen Pool oder Ähnliches, die die Menschen durchaus von der halben Weltumrundung abhalten können. Ängstlichkeit ist es mit Sicherheit nicht. ;)Baca lagi

  • Abwesenheit hat etwas reinigendes

    26 Mei 2025, Jerman ⋅ ☀️ 18 °C

    Drei Wochen Urlaub heißt Vorarbeiten und das Blumen gießen zu organisieren. Mehrere Monate weg zu sein, bedeutet vertragliche Dinge gerade zu ziehen, alle Bescheinigungen an der richtigen Stelle abgegeben zu haben, Vollmachten zu schreiben. Das schafft übrigens Klarheit und eine Ordnung, die unheimlich beruhigt. —>>Und dabei stellt man fest, was an vielen Stellen im Alltag eigentlich so liegen bleibt. (ihr kennt ja die Tätigkeiten, mit dem Vornamen „ man müsste mal“). Man denkt es im Zweifelsfalle machen zu können, wenn eine Mahnung kommt. Das ist von der Ferne aus dann selten einfach. —-Parallel liegen schon viele Gegenstände herum, die nicht vergessen werden dürfen und einige Merkzettel und Checklisten. —- auf die letzten vier Wochen wird es für uns ziemlich übersichtlich, da wir schon mindestens acht Monate Stück für Stück alle Aufgaben von der Liste abarbeiten. Nur die Zahnarzttermine passen nicht rein. Aber wer will sich schon gerne (wie in Marokko gesehen) in einem werkstattähnlichen Ambiente einen Zahn ziehen lassen?Baca lagi

  • Nix muss.

    15 Jun 2025, Jerman ⋅ 🌧 21 °C

    Es ist übrigens ein interessantes Gefühl, keine Verpflichtungen zu haben. Das Kind ist groß genug, der Mietvertrag ist gekündigt, ein paar finanzielle Verpflichtungen, Steuerberater bezahlen und so weiter……. Es ist also ein Gefühl der Freiwilligkeit alles zu tun, was noch ansteht. Im Gegensatz zu dem üblichen alltäglichen Prozessen, die man hat, wenn man im Arbeitsleben steht und die entsprechenden Verpflichtungen hat bis hin zur Versammlung der Garagengemeinschaft ——Gut, meine mediterranen Balkonpflanzen werden es mithilfe von außen hoffentlich überstehen. Das muss noch organisiert werden, vor allem die Winterruhe. Aber sonst kann man nichts weiter organisieren von unterwegs, … es ist jetzt erledigt oder es bleibt
    In 14 Tagen müssen noch ein paar Sachen aufgeräumt werden, dann werden ein paar Taschen gepackt und die Türe abgeschlossen. Ich versuche mich zu erinnern, wenn ich das dieser Form das letzte Mal gemacht habe. Da war ich 18. Da ging es von dem Osten in den Westen. Im Zug, mit einem Koffer, ohne zu wissen, wo man die nächsten Tage schläft.
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  • Man kann nix mehr tun

    17 Jun 2025, Jerman ⋅ ☁️ 18 °C

    ….ihr wisst, dass vor dem Urlaub bestimmte Sachen im Büro liegen bleiben werden und vieles zum Glück fertig geworden ist …. Und dann fahrt ihr den Rechner runter. Das war’s, jetzt Noch das Licht aus , zuschliessen und nach Hause und der Urlaub fängt an. —> so fühlt sich aktuell so manche Minute am Tag täglich an, nur dass die Dimensionen noch etwas andere sind, weil es nicht nur für drei Wochen ist. Und alles mit dem Wissen, dass die häusliche Bequemlichkeit mit den mehr oder weniger regelmässigen Ritualen ein Ende hat. :). Jeden Tag trifft man Leute, die man monatelang nicht sieht und ggf nicht mal hört. Das ist der heutigen Gesellschaft und der heutigen Lebensweise hier in Mitteleuropa ziemlich selten geworden. Man ist als Mitteleuropäer dazu erzogen worden, in einem soliden Bau zu wohnen (lange darauf hin zu arbeiten) und diesen mit zunehmenden Alter immer weiter zu perfektionieren und sich dadurch emotionale Sicherheit zu organisieren. (Beregnungsanlage, Alarmanlage, Carport zum Schutz des Fahrzeuges, automatischer Staubsauger, und so weiter und sofort) —- schöne Grüsse für heut von den Nomaden auf Zeit. :)Baca lagi

  • Man stöhnt

    24 Jun 2025, Jerman ⋅ ☁️ 22 °C

    Wir haben von dem Alltag den Kopf ein bisschen frei, und das schon seit Wochen. Und uns fällt auf, wie die Leute reden…., einige sind recht dankbar über das Leben, was sie leben können, andere stöhnen, wie „schlecht“ es ihnen geht. (ich vermute, weil das maximale Wachstum mancher Jahre nicht wieder erreicht wird)— und heute habe ich mir überlegt, dass so manche Arbeit oder so mancher Arbeitsplatz „ertragen“ wird. Weil es wahrscheinlich spontan keine andere Lösung gibt, und auch kein Aufwand betrieben wird daran etwas zu ändern. Anders wäre etwas zu ertragen, „um“ …….. ….. damit etwas Neues zu organisieren.
    Und so geht es mir gerade, denn die ganzen Umzugsaktivitäten, die sich nun schon seit ungefähr 18 Tagen manifestieren machen nicht immer Spaß (ist schon anstrengend, es waren 3 t Umzugsgut schätzungsweise plus Malerarbeiten), aber es ist ein super Gefühl die selbst auferlegten Systeme nach und nach runterzufahren. Herrlich. Und die zwischenrein abzuarbeitenden Aufträge sind wie Urlaub.
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  • Ivar Buterfas sagt es. (Siehe Foto)

    26 Jun 2025, Jerman ⋅ ☁️ 24 °C

    Ich kenne weder das Buch, noch den Autor… ist aber einen Gedanken wert. :). ——Wir sind schon oft angesprochen worden, dass wir mutig wären…. Sicher! Vor allem wenn man nicht aus Ängstlichkeit lieber in den alten Mustern verharrt. Job, Arbeit, Alltag, Geld aufs Konto packen,…. Geht sicher auch. Aber ich habe meine Ersatzteile dabei. Dann wären die Gefahren der Erleichterung im Ausland. Musse uffpasse! — Was wäre richtiger? Darauf gibts nur eine Antwort: Einfach machen —-Baca lagi

  • Was aufgefallen ist:

    20 Ogos 2025, Sepanyol ⋅ ⛅ 19 °C

    Wir haben offensichtlich nicht den schlechtesten Stellplatz heute

    Dann:

    Der Spanier raucht viel mehr, als wir das bei den Franzosen wahr genommen haben. Wie das vor 20 oder 40 Jahren war, können wir natürlich nicht einschätzen.

    Die Qualität der Speisen ist einfach, aber gut und man kann nur hoffen, dass die Ingredienzien künftig nicht durch Halbfertigprodukte ersetzt werden.
    Das Gleiche ist natürlich in Frankreich zu hoffen, denn auch dort gibt es Massen an Supermärkten.

    Nordspanien ist viel kälter, als man annimmt. Die Durchschnittstemperaturen sind im Sommer nachts zwischen 15 und 20, tags kaum über 25°. Und das ist alles sehr grün, weil sich die Feuchtigkeit des Atlantiks am Gebirgskamm, der in etwa parallel zur Küste verläuft, abregnet.

    In Spanien wird viel aufgeforstet.

    Man merkt, dass in Spanien die Gemeinden viel weniger Geld zur Verfügung zu haben scheinen, als in Frankreich.

    Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei mehr als 17 % (in Deutschland sechs, wenn ich mir das richtig gemerkt hab), weil offensichtlich der Bildungsbaustein der dualen Ausbildung hier nicht etabliert ist.
    Englisch ist nach unseren Erfahrungen auch bei der Jugend wenig verbreitet. Das macht natürlich den Sprung ins Ausland für die Jugend auch nicht einfach.
    Stellt sich die Frage, ob der junge Spanier lieber bei dem (bereits vorgestellten) Essen zu Hause bleibt ( ;) ) , als vorab andere Sprachen zu lernen und zum Beispiel deutschen Leberkäse zu essen oder andere Neuerungen in Kauf zu nehmen.

    Die älteren Herrschaften, die Deutschland aus den Siebzigern, Achtzigern oder Neunzigern als Gastarbeiter kennen, spiegeln uns, dass Deutschland eben auch nicht mehr das ist, was es mal war. Natürlich, dieses Wachstum kann nicht ewig gehalten werden. ( Die relativ zügellose Einwanderung von zwielichtigen Gestalten mit den entsprechenden Folgen wird von den damals in Deutschland arbeitenden, genauso bemängelt wie in ihrem Heimatland).
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  • Gastronomie in Spanien

    23 Ogos 2025, Sepanyol ⋅ 🌙 21 °C

    Man sollte sich tunlichst bemühen, zwischen 14:00 Uhr und 15:30 Uhr nachmittags etwas zu essen bestellt zu haben, denn außerhalb dieser Zeiten gibt’s Nix.

    Und abends in der Regel ab 20:00 Uhr, die einheimischen kommen ab 21:30 Uhr. Natürlich mit Kindern im Schlepp. — Also noch eine h später als die Franzosen.
    Samstag kommen die Einheimischen ab 22:15

    Mit anderen Worten: der Tagesablauf fängt für die Spanier meistens 2 Stunden später an als bei uns (außer bestimmte Dienstleistungsberufe ) und gegessen wird hier mitttags mindestens 2 Stunden später als in Deutschland. Abends 3 h später.
    Somit bestimmt es auch unseren Tagesablauf.

    Die Bedienung schaut beim liefern der Speisen fast grundsätzlich an einem vorbei und knallt einem schon mal die Bierflasche auf den Tisch.
    Ansonsten erscheint eingangs der Spanier im Norden relativ trocken, emotionsfrei und spricht laut.
    Auftauen erfolgt nach erfolgreichem Gesprächsbeginn. :).
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  • Vorteile /Nachteile einer solchen Reise

    15 Oktober 2025, Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Vorteile:
    - vor Abreise müssen zu Hause alle Dinge geregelt sein. Steuerliche Sachen, Vollmachten, Bußgeldbescheide, und das führt zu einer Klarheit, denn nichts bleibt liegen, nichts muss geschoben werden. Das macht den Kopf frei.
    - Auskommen mit dem Nötigsten.
    - wenn man keine nennenswerten, finanziellen Verpflichtungen hat, muss das Leben unterwegs nicht teurer sein. (kann aber, wenn wir so sehen, was Hotels und Reiseveranstalter teilweise aufrufen)
    - die Klamotten v gestern gehen auch heut nochmal
    - Grosser Vorteil: Zeit spielt kaum eine Rolle (anders als bei 3 Wochen Jahresurlaub)

    Nachteile:
    - kein Platz Für schnellen Zugriff auf die Dinge, die man schnell braucht. ( ...das liegt im Koffer natürlich ganz unten) :)
    - so, manche Unterkünfte sind sehr schlicht bezüglich Ausstattung, Zugriff auf unseren Strom oder Lärm
    - öfter Schlafen mit Ohrstöpseln
    - man muss mit den Folgen der Hygiene hier leben. Kohletabletten sinnvoll
    - das Klima fordert den Organismus; das macht müde. Hoffentlich nur vorübergehend

    Sonst:
    - mitzuhaben ist empfehlenswert: Ohrenstöpsel, Packtüten für die Organisation des Kofferinhaltes, Karabinerhaken, Schal/Tuch f Reisen in Bus u Flieger
    Hochprozentigen u. o. Desinf- mittel, Grosser Sonnenhut o. ä.
    Good to have: App, die offline übersetzt
    Keine Ahnung, ob und wie man wieder in d Alltag kommt. Was war das nochmal?

    Wir riskieren mit der Unternehmung vielleicht nicht dem Leben mehr Tage zu geben, aber manchen Tag mehr Leben :).
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  • Diverses aus dem Kopf zu Peru o Anderswo

    4 November 2025, Peru ⋅ ☁️ 18 °C

    Wild zusammengesammelte Gedanken:

    Südamerikaner müssen super improvisieren können, sonst funktioniert das System nicht.
    Aber es kostet viel Energie. Allein, wenn man sieht, das LKW mit der Hand beladen werden.
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    Und ich frage mich, was die Peruaner machen würden, ohne die preiswerten asiatischen Technik-Marken, ohne Automarken wie Jac oder Hyundai, Toyota und die Handys. Nebenbei: In den Telefonläden habe ich kein Apple gesehen, sondern eher Marken, die bei uns gar nicht geläufig sind, aber den Topmarken äusserlich sehr ähnlich sind.
    Was würden die Menschen die Stände auf der Straße haben, die Wachleute, Verkehrspolitisten, Alpakaweberinnen, die Organisatoren für den Tourismushier ohne Telekommunikation machen ohne Handys, …….. alle telefonieren quasi ohne Pause.
    Die andere Mobilphone-Zielgruppe: Wach- oder Sicherheitskräfte -> diese sitzen vor dem Hotel in einem Wachhäuschen oder vertun sich die Zeit vor einer öffentlichen Einrichtung wie Rathaus, Bank, Kirche und hören etwas oder schauen Videos.
    Das Telefon wird überall eingesteckt, wo es seinen Dienst tun kann, sei es zwischen Ohr und Helm, in‘s Dekolleté,…. Es geht alles. :)
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    Sonst: Es ist etwas belastend, mit immer wieder auftretenden Durchfall klarzukommen,….
    Aber in der Zeit der Genesung gibt man kaum Geld aus und das Hotel wird ein Stück Heimat.
    Es scheint in den meisten Fällen nicht die Höhenkrankheit zu sein.
    Mich verwundert es nicht.
    Beispiel;
    Im letzten Hotel wurden Tischdecken und Stühle nur mit einem Tuch abgewischt. (so sah es dann auch aus)
    Im hiesigen Hotel wird die Tischwäsche im Gegensatz täglich komplett gewechselt. So sind wahrscheinlich auch die Unterschiede hygienischer Art in den Küchen zu verzeichnen.
    Außerdem gibt es ja keine Differenzierung zwischen dem Anfassen von Lebensmitteln und Anfassen von dem Geld beim Verkauf.

    Natürlich ist uns auch klar, dass der Organismus genug zu tun hat, diversen unbekannten Früchten, mit den anderen klimatischen Verhältnissen (dynamische Temp-Unterschiede der Temperaturen zwischen Tag und Nacht, zum Beispiel) und der Höhe — die sich auch auf die Verdauung auswirkt –).

    Dafür gibt es Muña Tee (https://www.loser-tee.de/muna-muna-minthostachy…)
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    Die Alphabetisierungquote liegt hier zwischen 80 und 90 %. D.h. im dümmsten Fall können 20 % nicht richtig lesen, den Eindruck haben wir auch manchmal. Daher gibt es zur Identifizierung, zum Beispiel im Handyladen, FingerabdruckScanner.
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    Viele Jobs werden ziemlich geruhsam erledigt und direkten Stress im Arbeitsleben spürt man kaum, aber eine gewisse Anspannung ist sicher vorhanden, erstens, weil der Arbeitstag offensichtlich durchschnittlich über elf oder 12 Stunden liegt,(natürlich außer Beamte und so weiter)

    Für Wenigverdiener gibt es als soziale Unterstützung offensichtlich nur 40 € pro Monat.
    Luxus sieht man absolut nicht.
    Dieser ist bestenfalls in alten Hotels der Belle Epoche sichtbar, wenn man bereit ist, für die Nacht 200 $ oder mehr zu bezahlen. Wir haben auch noch keine Einfamilienhäuser gesehen, die über den Stand der Siebzigerjahrebauten in Oschatz hinausgehen. Das wäre sicher obere Mittelklasse.
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    Wir vermuten übrigens, dass in Cusco, dem touristisch-katolischen-kulturellen Nabel der Inkas und der PizarroNachfolger die Kirchenglocken nicht läuten, weil der Bauzustand den Schwingungen wahrscheinlich nicht Stand hält.
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    Was wirklich ein trauriger Anblick ist im Ländern wie Griechenland, Marokko, Peru und viele andere ist, sind die vielen unfertigen und damit hässlichen Gebäude.
    Wie genau die Ursachen jeweils zu bewerten und entstanden sind ist mal dahingestellt. Aber es würde einem Land (schon aus touristischen Gründen) gut tun Steuerermäßigung für fertige statt für unfertige Gebäude einzurichten.

    Es ist erstaunlich, dass (und das ist ja nicht nur hier so), die Peruaner mit dem Müll oder Bauschutt im eigenen Grundstück offensichtlich gut leben können. Wahrscheinlich gibt es gar keine Entsorgungsstellen in dem Sinne.
    Es wird viel gewerkelt, aber irgendwie scheint nicht viel fertig zu werden, …wer weiß, wo die Engpässe liegen. Da schauen meterhohe Armierungseisen aus den Gebäuden, manche werden abgeflext oder mit dem Hammer umgeschlagen (das bleibt dann aber auch für viele Jahre so) , dann ist mal ein Flur gefliest, aber die anschließende Treppe nicht.
    So Ist der Farbeimer irgendwann mal umgefallen und da ist dann eben der Fleck für die nächsten 15 Jahre an der Hauswand.

    Das alles (Dreck/Staub/ Unordnung/Müll….) kann abstoßen und auch der Durchfall. Es ist nicht schön, nein, aber für den Moment nicht änderbar.
    Du kannst stattdessen auf die heimische Wohnzimmerinsel gehen. Oder, wie es der Psychologe ggf. sagt, "versuche das Unangenehme loszulassen" (Loslassen heißt ignorieren/distanzieren). Aber es ist ja da. Wie soll das Loslassen dann gehen? Wenn es Dich triggert kannst Du es nur annehmen,(im Sinne des systemischen Integrierens, also akzeptieren wie's ist). Nur dann hast Du die Chance Dich nicht wie ein Fremdkörper zu fühlen. Dein System beruhigt sich nur, wenn Du es annimmst/akzeptierst. Darüber hinaus hast Du nur dann die Chance Positives und Entdeckenswertes wahrzunehmen, weil Du emotional freier bist.
    So ist es auch mit der vermittelten Angst (Ausland=gefährlich) : Wisse, es gibt böse Buben. Überall. Also -> bissel uffpasse und genießen.

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    Annehmen = es ist, wie es ist. (Passiv)
    Loswerden (wollen) : ist aktiv, und führt dazu, dass es wieder auftauchen wird
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    Es ist völlig normal, dass regelmäßig das Internet weg ist. WLAN und Cellular. Ist halt so. 0,08 mbit bis 25 mbit sind sonst normal, stark schwankend.
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    Maniok auf der Küchenreibe gerieben, zack hast Du ein wunderbares sensitives, wirksames Waschmittel.
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  • Was ist das Unterwegssein….

    15 November 2025, Chile ⋅ 🌬 9 °C

    So eine Reise besteht natürlich auch aus Aushalten, Entdecken, Planen, unregelmässigem Aufstehen, Landschaftsbegeisterung, die Prise Mut, Alltagsvergessen, …. Entscheidungen wirklich zu treffen. …mit dem umzugehen, was wirklich gerade ist….

    Reisen besteht aus Entdecken, Bereitschaft den Preis dafür zu zahlen, Inkaufnehmen von e i n i g e n Unannehmlichkeiten, Ruhetage zum Akklimatisieren (nach langen Busfahrten oder Flügen), schon minimalistisch zu bezeichnende Gepäckutensilien, öfter die Unterkunft zu wechseln, Aneignung v, Mindest-Sprachenntnissen, Vergessen der Wochentage(! :) ) und dem --> UNERSCHROCKENSEIN.
    Eine gute Eigenschaft, um Bösewichten keine Angriffsfläche zu bieten oder immer sein Rückgeld einzufordern….. in wilde Taxis zu steigen, Unterkünfte oder Guides zu buchen die man nicht einschätzen kann, auf Mindesthygiene vertrauen bzw. lieber weiter zu gehen mit dem Risiko nichts zu futtern zu finden, dem Automaten oder Dienstleister beim Geldgeschäft vertrauen, (oder zu wissen, dass es weitergeht, wenn mehrere Automaten wie in Bolivien gar kein Geld mehr haben),
    —-> also
    MACHEN, mit dem Wissen, dass viele andere Ziele/ Optionen/ Gelegenheiten für Dich unentdeckt bleiben (99,999999%). Und es lohnt sich trotzdem und deswegen :)

    Schön dabei: Alles auch mit dem Gedanken: Zu Hause gibts nix zu tun :).

    Global betrachtet gibt es Zeiten im Leben wo Du guckst was kommt … das ist bildlich das Obere in der Sanduhr. Oder: Du guckst was war. Auch nicht immer unwichtig zum Resümieren oder Einschätzen was richtig ist. Jetzt gerade sind wir dort, wo‘s durchrieselt.
    Es ist da turbulenter, es hat viel Bewegung, teils sportlich…. rasant.....
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  • Gewohnheiten in S-Amerika ….

    27 November 2025, Chile ⋅ 🌬 9 °C

    Professionell, wie wir es verstehen, ist im Restaurant oft nicht so viel. Filet bezeichnet nicht Rind oder Schwein,…. Die Beschreibungen des Gerichtes durchaus missverständlich ( das zu übersetzen machts noch schwieriger) .
    In Argentinien ist alles mit Abstand am besten beschrieben.

    Selten ist das Umfeld (WC z. B. ) komplett, sauber, alles aufgefüllt, alles funktionstüchtig und nicht runtergeritten in einem.

    Aber: tolles Fleisch ( hier Lamm) haben sie hier. Selten mit Gemüse, meist die schnelle Nummer mit Reis oder Fritten.

    Dann muss man eben auch mal zum Italiener oder Asiaten ausweichen. Bayrisch gabs in Chile auch.

    ——

    Wir sippen Mate und chillen hart an der Bay von El Calafate, voll entspannt, alles richtig laid back… … so könnte das Leben als Influencer sein. Wir haben den Einstieg schon 2x verpasst, als uns unvermittelt die Calabaza mit dem speziell geformten Halm (la bombilla) gereicht wurde. Aber näähhje,…. wo schon 4 Fremde dran rum nibbelten ….

    ——
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  • (Un-)Wichtigkeiten und Gepäck

    19 Disember 2025, Argentina ⋅ 🌬 19 °C

    Eine Freundin reist (zwar jeweils mit kürzerer Dauer, aber jeweils über mehrere Wochen) und gefühlt schon ihr ganzes Leben. Und ich habe mich schon manchmal gefragt, wie sie das macht, finanziell, organisatorisch, heute mit zwei Kindern, mit dem Urlaub, Einholen der entsprechenden Informationen und so weiter. Zugegeben, sie hat den Vorteil, gut Englisch französisch und Spanisch zu sprechen. Aber: spricht man Brocken der Sprache des Gastlandes und kann heute auf entsprechende SprachApps zurückgreifen, besteht der intensivste Teil der Vorbereitung aus der Planung der Route (Wer die ersten Male länger unterwegs ist, sollte natürlich auch Impfungen und sowas berücksichtigen).
    Fakt ist, es geht alles, mit einem bisschen Mut.

    Unterkünfte
    Formel: Je größer der Komfort, umso teurer. Und bugetgerecht kann man über das Internet die Quartiere suchen finden. Um sich wohl zu fühlen und die entsprechenden Freiheiten zu haben, bietet sich ein Tagesbudget pro Person von 60- 120€ an für Lowbudget (sehr bescheiden vorrangig mit Bus und billigsten Unterkünften) bis Komfort deutscher 3*** - Level und dies mit gelegentlichem Mietwagen. Alles drüber kann man als luxeriös bezeichnen. (im Sinne der Reisetätigkeit, natürlich nicht im Vergleich von deutschen Hotelkategorien)

    Zeit der Vorplanung bei uns: (+Impfung, Kreditkarten, usw) geschätzt 80 h und mehr —> für 5 Monate; zzgl Reisevideos gucken wegen Reisezeit, Klimazone, Sicherheitsaspekten, Medikamenteneinfuhr, Reisezubehöre aussuchen und bestellen, usw.

    Planung unterwegs : aller 5 Tage 5 h (für Einzel-Ziele, Quartiere, Mietwagen, Tagestouren usw)

    Wer unterwegs Tagebuch führen will: zwischen 1 und 3 h pro Tag mit Fotoselektion usw.

    Zeit ist der Faktor Nr. 1. Wenn man den Mut hat einfach loszumachen heisst es zu Hause ein paar Zelte abzubrechen. Ich will damit sagen: Es bleibt einiges zu Hause auf der Strecke, z. B. verschiedene Kontakte, und natürlich auch die Zeit für den finanziellen Erwerb zur Begleichung der heimischen Wohnkosten usw.

    Noch etwas. :). Ich fühle mich jetzt einmal in die heimische Weihnachtsstimmung hinein… …Gerüche, Kerz‘l, Dunkelheit ab 16:00 Uhr, Temperaturen….. aber tauschen wollen wir grad nicht

    Noch was: unschlagbar für Bekleidungsoberteile auf Touren sofern es nicht heiß ist: Merinowolle.
    Wenn es kalt ist —> Babyalpaka oder Merino.
    Was schwierig einzuschätzen ist, sind die Regenjacken, denn es gibt welche, in denen schwitzt man total und es gibt welche, in denen man nicht innen gleich dampft. Sicher nicht schlecht ist ein hoher Kragen, gerade für die Regionen, wo der Regen nicht senkrecht herab fällt. ;)

    Dünne einfache platzsparende Windjacken sind schnell verschlissen. Habe mehrere bei eBay Kleinanzeigen billig (unter 20€) gekauft die 2 praktischsten mitgenommen, das reicht.

    Für Hosen gilt: schnell trocknend aus funktionellem Stoff mit weiteren Taschen auf Oberschenkelhöhe und mit Zip für die Hosenbeine. Viele Modelle haben überhaupt keinen Schnitt, dann sehen Sie einfach plump aus, die Hosenbeine schlappern und schleifen aufgrund der Weite am Schuh auf dem Boden. Somit sind diese Sackhosen ein Dreckfänger. Also ruhig die Zeit nehmen und nach Hosen schauen, wo Schnitt und Funktionalität vereinbart sind.

    Schuhe.
    Wenn man nicht besonders viel wandern geht oder steigen muss, genügen gut profilierte feste Schuhe, wobei ich keine Sportschuhe bevorzugen würde.
    Zusätzlich Flipflops und leichte ,sportliche, wenig im Platz im Gepäck einnehmende Schuhe fürs lange Laufen in der Stadt.
    Dazu auch hohe Socken, denn Abends pfeift der Wind, auch durch manches Restaurant. DAS STICHWORT „MÜCKEN“ IST AUCH NICHT UNBEGRÜNDET. BEI DER BETROFFENEN ZIELGRUPPE.

    Eine Regenfeste Tasche oder Gürtel in Reisepassbreite ist sehr sinnvoll. Empfehlung : Pacsafe und sogenannte Laufgürtel. (Und eine wasserdichte Hülle für die Dokumente/Pass)

    Mützen und Hüte gibts überall.

    Rucksack: Da muss jeder selber seine Präferenzen setzen, aber versteckte Reißverschlüsse oder durch Karabiner sicherbare Reißverschlüsse sind sinnvoll.
    Den perfekten habe ich nicht gefunden. Ich habe Wert auf geringes Gewicht gelegt, muss aber die Reißverschlüsse dafür gegen selbstständiges Öffnen mit Karabiner sichern. Damit kann ich aber gut umgehen. Wichtig ist, dass nicht ohne weiteres ein Fremder unterwegs die Reißverschlüsse öffnen kann.

    Für Recherchen, Dokumenteübermittlungen, Tagebucherstellung ist, wenn auch nur 13 Zoll, ein richtiges Notebook zu empfehlen. Versiert mit einem iPad oder ähnlich umgehen kann, ist möglicherweise auch gut beraten, sofern alle Funktionen der heimischen Programme über VPN damit bedienbar sind.
    Vorteilhaft: Cloud + VPN -Zugang!!--> Sonst holt man sich Probleme ins Haus. Z.B. bei Bestellungen (weil man ja aus dem Ausland bestellt) und dann wird ggf. das Konto gesperrt bei Amazon oder Deine Kreditkarte usw. usf. --> VPN bedeutet: Deinem Online -Dienstleister wird vorgegaukelt der Rechner wäre wie immer zu hause und nicht im Ausland.

    Telefonkarten in dem jeweiligen Land zu holen ist wohl am günstigsten... teils 10 € für 20 #GB (Internettelefonie). Es gibt auch WiFi-Boxen für "weltweit", kostet aber mehr und ist nicht in jedem Land nutzbar.
    Allerdings gibts in jedem Land andere Regeln wo die Telefonkarten erhältlich sind. In Brasilien z.B: bei der Post. —Mitzunehmen beim Kauf: Paß und Handy , damit der Dienstleister das Tel gleich einrichtet.

    Wichtig auch bezüglich Akkus:
    Strom muss nicht überall immer verfügbar sein und Powerbanks mögen die Fluggesellschaften nicht.
    Eine weitere Überlegung: ein TomTom, weil Telefonnetz-, Akku-, und Handyunabhängig sofern man sich selbst öfter mit Mietwagen o. ä. auf den Weg macht.

    Für Geldtransfer ein Western Union Konto.
    2 Visakarten und Debit - bezahlfunktion auf dem Handy. Funktioniert auch in Übersee und offensichtlich auch in Asien.

    Zur WLAN -Telefonie eignet sich eine Nummer vom Anbieter Satellite (5 € / Monat) , oder man nutzt die Telefonie über Messangerdienste.

    Hier oben stehen nur Dinge, die sich wirklich bewährt haben.
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  • Verzicht. Und Vorsicht. (Nachtrag 21.12.

    21 Disember 2025, Argentina ⋅ 🌬 24 °C

    V o r s i c h t …….. am Flughafen, denn manche Airlines sind halt pingelig wegen der Gepäckbegrenzung und wenn du deine Nagelschere im Handgepäck hast.

    Wie im Bild zu sehen, wird das falsche Besteck am Flughafen gesammelt und wird sicher einem guten Zweck zugeführt. Vielleicht für den Kindergarten oder für Einreisende. Man weiß es nicht.

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    V e r z i c h t :
    -Reichlich und oft gibt es Rührei, aber kein gutes mit Kräutern oder Speck oder Sardellen.

    - After shave - wiegt zu viel

    - Knöpfe annähen - damit war ja nicht zu rechnen, also muss man mit abb‘n Knopp leben

    - Knitterfreie Kleidung - durch die Lagerung im Koffer illusorisch

    - weisse Kragen

    - Friseur, Fußpflege

    - Wale und Orcas sehen - weil wir paar Tage zu spät angereist sind und sich die Tiere nicht nach uns richteten.

    - normale Flugzeugsitze - offensichtlich sind wir weltweit für Emergency Sitze gelistet.

    - wirklich guter Espresso - ist seltener als in Europa

    - deutsche Perfektion bei Unterkünften - z. B. Als deutsche Arbeitgeber hätten wir es vielleicht schwer, denn hier sind einige Schrauben lose im Bad, oder der Maler hatte nicht alle Utensilien dabei.

    - Anonymität: für Buchungen sind beinahe IMMER Passdaten anzugeben, und sei es eine vorzubuchende Museumsführung. Gilt auch für Einheimische…. Scheinbar auch in Drogerien oder im Supermarkt beim Kauf von Alkohol
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  • Sehr schön, daß wir mehr Zeit haben für

    23 Disember 2025, Argentina ⋅ 🌙 26 °C

    … jeden Ort. Nach der 3. Nacht kennst Du das Örtchen ein wenig (oder den Stadtteil), kannst ein Gefühl dafür entwickeln. Es ist nicht so ein anonymes Durchrauschen, ein Weiterzappen, ein Orte-Hopping, ein Bulimietourismus .. nenne ich es mal. (ich weiß, es gibt ausreichend Lebenssituationen, wo es nicht anders geht. War bei mir früher auch so)
    Vorteil mehr Zeit zu haben: man gerät öfter in Situationen sich mit der Geschichte, den Situationen vor Ort, dem Taxifahrer auseinander zu setzen/ zu sprechen/ zu verstehen.
    Heute haben wir dadurch folgendes wiederholt aufgeschnappt:
    Milei ist die große Hoffnung für das Land hier, so sehr er auch polarisiert. Die alten Regierungen waren korrupt, die so genannten Peronisten haben über die letzten Regierungperioden das Volk klein gehalten und dies lässt es sich nicht mehr bieten. Die Ausbildungen wurden immer schlechter, die Armut, die man vorher nicht kannte, nahm immer mehr zu und die öffentlichen Gelder versickerten.
    Milei scheint hier für die meisten Menschen die große Hoffnung zu sein Ich glaube, man kann das für alle hoffen und beten, dass er nicht überschnappt mit der vielen Macht, die er hat. Möge er nicht am Geld hängen und für das Land des Beste wollen.

    Wenn man dann von aussen beziehungsweise mit Abstand betrachtet, wofür Geld in Deutschland ausgegeben oder verbraten wird, gerade in Zeiten, wo es nötig gebraucht wird und sinnvoll angelegt sein sollte, kann man schon ziemlich nachdenklich werden.
    Von Aussen wirkt durch die Eindrücke und die Wahrnehmung hier in Deutschland vieles umso mehr überreguliert, politisch und verwaltungstechnisch verwasserkopft, verkompliziert mit realitätsfernen Entscheidungen —> mit der Folge der Geldvernichtung in EU-regulierte Megaprojekte (im Sinne des Geldverschlingens statt maximal kurzfristiger konstruktiver Ergebnisorientierung ). Es gibt bei uns zu viel Geldausgaben für Prestige und Profilierung. Ich sag nur Deutsche Bahn, Fördergelder fürs Ausland, ein(!)Toilettenhäuschen für 1 Million, sich ewig hinziehende Verwaltungshindernisse für Unternehmer, lachhafte Digitalisierung der öffentlichen Einrichtungen (die vor 20 Jahren schon im voraus gelobt wurde….
    Meine Sicht: wir werden in ein paar Jahren in einigen Sektoren der Wirtschaft blitzschnell überholt, wenn man so sieht, wie viel Energie, Stolz und Patriotismus in anderen Nationen steckt.
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  • Wie komme ich zum Feiertag zum Flughafen

    1 Januari, Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    28. Dezember: Wir kommen in dem kleinen Ort Villavieja circa 1 Bus-Stunde vom Flughafen entfernt mit dem Bus an und verabreden mit dem Busfahrer sofort die Rückfahrt, für den 1. Januar um 9:30 Uhr am Dorfplatz und tauschen die Handynummern.
    31. Dezember: wir vergewissern uns,!ob die Verabredung denn auch verlässlich sei und daraufhin nimmt sich der Hotelier unserem Anliegen an. Er sichert uns eine Busfahrt für 10:00 Uhr zu., Abholung am Hotel. Toll!
    1. Januar
    7:30 Uhr: es klopft an der Tür, und der Hotelier teilt uns wortreich mit, es würden an dem Tag zwei Busse unterwegs sein, wovon der 1 schon voll wäre und abgefahren. (Ah, hilfreich !) Wie ich aus dem Wirrwarr der Informationen versucht habe, zu entnehmen, fährt der zweite gegen 9:30 Uhr. Okay, wir hatten demnach Zeit für Frühstück und packen. Wir wissen, dass das Frühstück zu servieren dauert. Aber kein Prboblem, wenn man noch 2 h Zeit hat.
    8:10 Uhr: Wir am Frühstückstisch
    8:22 Uhr: mit dem Frühstück überbringt uns der Hotelier die Nachricht, dass wir noch 20 Minuten Zeit hätten bis zur Abfahrt.
    8:38 Uhr: Er kommt wieder —> Listo! bereit! Flugs Koffer holen, raus auf die Strasse. Fragend schaue ich den Hotelier an und zeige auf einen silberglänzenden Wagen in der Kompaktklasse vor unserem Hotel. Nein, da drüben! Ein Pickup mit Plane und vorn bereits mit 6 Leuten beladen erwartet uns. Hinten drauf schon 3 Leute. Von wegen, die Südamerikaner sind immer zu spät! In diesem Falle sind wir mehr als 1 Stunde eher dran, als verabredet. Ein Bus ist also durchaus ein Pickup, der Fahrer bestimmt bei 11 Fahrgästen mit Personenbeförderungsschein :)
    8:43 Uhr: die Fahrt auf der Ladefläche des Autos, das Gepäck auf das Dach geworfen, führt uns direkt zum Flughafen, obwohl dies gar nicht auf der Strecke liegt. Ca.40 Minuten ging es also Richtung Flughafen, wo wir den Fahrer dann auch gleich bezahlten. Er sagte mehrfach Propina! ….????ß…. Okay, Trinkgeld , mh … ahhh… klar! Natürlich. :)
    9:25 Uhr: Wir sind da. Perfekt. Viel zu zeitig, aber was soll’s. Da hält direkt vor unserer Nase ein Motorrad mit zwei Polizisten. Was wir hier tun, wollten Sie wissen. Wir sollten uns bitte zügig ins Flughafengebäude begeben, denn es wäre unsicher auf der leeren Straße. Sie achteten dann auch darauf, dass wir im Flughafengebäude verschwinden. ......Flughafen völlig leer : )
    Reisen steckt voller Überraschungen ;-)

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    Morgens um 9 sitzen die Einheimischen schon wieder draußen; la Musica ist immer präsent.
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  • aktuallisiert: 26Wo unterwegs->Fragmente

    5 Januari, Colombia ⋅ 🌧 21 °C

    Wichtig und vereinfachend ist es, ein Konto bei Western Union zu haben, denn „flüssig“ zu sein ist essentiell. Denn dann gibts in Argentinien und Columbien 10% Nachlass b Barzahlung !
    Und nichts macht mehr Stress, als das Wissen nur noch bis zum nächsten Tag mit dem vorhandenen Geld zu kommen.
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    Nach ein paar Monaten schaut man überhaupt nicht mehr mit deutschen Augen.
    Ansprüche werden ganz anders gewichtet.
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    Uns fehlt nix, nur das Geld wird nicht mehr. Nicht schlimm.
    Es ist durchaus möglich, dass der Tag kommt, an dem man wieder einen geregeltem Alltag nachgehen möchte. Ich würde dafür aber nicht die Hand ins Feuer legen. :) :) :)
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    Das Leben unterwegs bedarf Organisation der Quartiere und der Distanzen. (Flüge/Busse)—> das ist eine wichtige Beschäftigung. Geldbeschaffung (Ōffnungszeiten oder Existenz der Auszahlungsstellen) ist auch ein Thema. Sonst kann alles, nix muss
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    Flughafenkontrollen sind problemlos, sofern man die kritischen Gegenstände nicht im Handgepäck hat (haben wir auch ausprobiert). Hin und wieder haben wir den Durchgang der Drogenhunde mitgemacht.
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    Wir hatten uns im Vorfeld viel mit den bürokratischen Dingen beschäftigen müssen lt. auswärtigem Amt. Dazu gehören Impfungen, internationale Führerscheine, Transport von notwendigen Medikamenten. Nichts dieser Dinge hat bisher irgendjemanden interessiert.
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    Nach dieser Reise können wir noch mal aktualisieren beziehungsweise Empfehlungen geben, was man wirklich als Gepäck benötigt.
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    Bei der Menge der Eindrücke ist ein Tagebuch dringend notwendig, wenn man ein paar Erinnerungen haben möchte.
    Es ist noch ein paar Wochen schon schwierig einfach nur die Wochentage auseinander zu halten. Auch die schon besuchten Ziele. Aber auf einer Kreuzfahrt ists vielleicht noch krasser, denn da ist man jeden Tag woanders, oder?
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    Je größer die Distanzen, umso weniger Bewegung hat man, weil man im Bus oder im Flugzeug oder im Taxi sitzt. Ein echter Nachteil.
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    Koffer packen, geht immer schneller. Yeah!
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    Mich beschleicht der Gedanke, Moskitos vorrangig immer nur auf eine von zwei Personen gehen.
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    Man möchte in manchen Ländern um Himmels willen nicht ernsthaft krank werden, wenn man das entsprechende Umfeld jeweils sieht. (Auch in Anbetracht dass die Zustände in Deutschland zunehmend kritischer werden. —->Zuzahlungen und Wartezeiten)
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    Es gibt ganz tolle Flecken auf dieser Erde. Paradiese.
    Aber nicht immer Internet. Das muss man einplanen, trotz Telefonkarte d Landes. — Internet weg, heisst nämlich z. B. auch UBER weg, den man bestellt hat.
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    In Südamerika ist das Essen, wie auch in Spanien, ein ganzes Stück einfacher als in Italien, Österreich, Deutschland.
    Es ist ein Jammer, dass sich Burger so massiv verbreiten.

    Andererseits:
    Zum Glück wird aber die traditionelle Musik in Südamerika gepflegt, gemocht und täglich zelebriert.
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    Kirche wird auch viel inniger gepflegt und ist viel freundlicher, ich würde sagen fröhlicher. In Deutschland hat sie schon etwas leicht muffiges, altbackenes, erhaben-ehrwürdiges, angestaubtes, konservativ-altmodisches im Vergleich. D.h. nicht, dass die Menschen und Gläubige, die damit zu tun haben, weniger humanistisch, religiös oder…..sind, sondern es ist einfach der Gesamteindruck. (Auf diesem Wege neue Jünger zu werben ist dann auch schwieriger. )
    Vielleicht ist es das typisch Deutsche, das Bewahren, wie im Denkmalschutz. Genau das lässt Neuerungen nicht ohne Weiteres zu. Und bremst Entwicklungen. Wird die Vergänglichkeit in Deutschland vielleicht nicht so akzeptiert, wie in anderen Nationen oder Regionen der Erde (wo sie im Alltag viel öfter der wahr genommen wird)?
    ——
    So eine Reise in nichteuropäische Länder ist für die Personen nicht einfach, die sich von dieser Ordnung und Sicherheit in Deutschland nie zu lösen wagten und nie über den Tellerrand schauen wollten.
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    Kurze Spiegelung jeweils zu den besuchten Ländern: (sind natürlich alles nur Momentaufnahmen, denn wir waren nirgends eine wirklich repräsentative Zeit.)

    - Frankreich: Lebensfroh, vielseitige Regionen , machmal im ländlichen einfach. Aber meist unkompliziert, mit einem großen Stück Kultur und freundlichem Umgang. Zudem mit einem erheblichen Vorsprung und Raffinesse in dem Bereich der Kulinarik.

    - Spanien: wenn man es aus historischer Sicht betrachtet, hat sich das Land selbst abgehängt (nach dem kurzen und intensiven Wohlstand durch die importierten Goldschätze vom amerikanischen Kontinent)
    Zu viel Wohlstand in kurzer Zeit im 16. und 17. Jahrhundert (heut sagt man Blase dazu) –-> Industrialisierung verschlafen; das wirkt lange nach und ist nicht aufzuholen.

    - Brasilien (nur der Eindruck von Rio reflektiert):
    Die wirtschafltlich größte und innovativste Zeit scheint dort vorüber zu sein. Für uns Europäer hat es einen Hauch Exotik und getrübt wird das Bild von manch' sichtbarer Armut und rumliegenden Müll.

    - Peru: das Land hat durch die Indigenen Folgegenerationen ein ganz eigenen Charm. Die Traditionen und die Verbindung zu den Inkas ist schön zu sehen und wirklich beeindruckend. Leider ziemlich arm......

    - Bolivien: (mein Eindruck) Eine Hauptstadt ist doch irgendwie auch das Aushängeschild einer Nation, gerade auch wenn sie positive wie negative Facetten vereint aufzeigt. Die von uns wahrgenommen Infrastruktur in La Paz fand ich erschreckend. In keinem Land hatte ich so stark das Gefühl auf die eigene Person und das Gepäck aufpassen zu
    müssen. (aufgrund fehlender Erfahrung ist es vielleicht überzogen, aber ich darf diesen Eindruck schildern)
    Ich fürchte in wenigen Ländern in Südamerika ist das Überleben so schwierig wie dort. Katastrophale Straßen, alles irgendwie oder im Besonderen "abgenifffelt "(wie Antje gel. zu sagen pflegt). Das Land ist seit dem Salpeter-Krieg leider von vielen Entwicklungen abgeschnitten. ob das irgendwann wieder aufzuholen ist?

    - Argentinien: am europäischsten, irgendwie immer im politischen Taumel, mit den entsprechenden Auswirkungen. Schad'. Möge die Zukünftige Politik dem Land gut tun.
    Das Land war wirtschaftlich lange die stärkste Kraft auf dem Kontinent . Deshalb die vielen französisch anmutenden Bauten und dieser Hauch der Pariser Kultur.

    - Kolumbien: eine wirklich eigene Kultur, mit den wohl fröhlichsten Menschen (?) auf dem Kontinent in einer wunderbaren, farbenfrohen Umwelt mit viel Exotik in Fauna und Flora.
    Es ist durchaus möglich, dass man in den Supermarkt geht und alles Nötige findet. Auch Bier, alkoholische Getränke, Obst und Gemüse. Aber Wasser gibt es nicht. 😳
    Die Sicherheit könne wir nicht so richtig einschätzen, aber Einheimische nutzen auch meist ausgetretene Pfade.
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  • Lebensqualität

    19 Februari, Brazil ⋅ ⛅ 21 °C

    Die Länder mit den meisten Straßenhändlern sind wahrscheinlich die ärmsten oder die mit den krassesten Gegensätzen und das ist gesellschaftlich gesehen auch armselig.
    Es fühlt sich für alle nicht gut an. Man sitzt im Restaurantbereich draußen und beispielsweise in Cartagena kommt statistisch spätestens aller 2 Minuten jemand und will was verkaufen oder bettelt. Es nervt irgendwann und der pittoresk-romantische Eindruck ist schnell verflogen. Schnell kommt auch das Gefühl wirklich helfen zu müssen, aber wo anfangen d aufhören? Das Gefühl bleibt schal und leer.

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    Man hat unweigerlich Gedanken, ob man in dem Reiseland leben könnte, sofern man dort selbst einkauft und das Leben organisiert .
    Es gibt Länder wo wir förmlich eingehen würden.
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