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Island im März

Islandreise mit Töchterchen und ihrem Freund Read more
  • Trip start
    March 17, 2026

    Anreise - Amsterdam Schipol

    March 17 in the Netherlands ⋅ ☁️ 10 °C

    Guten Morgen aus dem frühen Reisefieber!

    Der Wecker klingelte heute gnadenlos vor 5:00 Uhr – und damit begann unser Abenteuer. Noch etwas verschlafen, aber voller Vorfreude, machten wir uns kurz nach fünf auf den Weg zum Flughafen Amsterdam (Schiphol). Die Straßen waren um diese Uhrzeit überraschend lebendig, und ein kleiner Stau sorgte dafür, dass wir endgültig wach wurden. Trotzdem lief alles entspannt, und am Ende saßen wir pünktlich am Gate – genau da, wo man sein will, wenn eine Reise beginnt.

    Mit einem Kaffee in der Hand und diesem ganz besonderen Kribbeln im Bauch beobachten wir jetzt das Treiben am Flughafen. Menschen aus aller Welt, alle mit ihren eigenen Geschichten – und wir mittendrin, bereit für unser eigenes Kapitel.

    In etwa zweieinhalb Stunden werden wir bereits in Reykjavik landen. Kaum zu glauben, wie schnell man von Alltag auf Abenteuer umschalten kann. Island wartet – mit rauer Natur, beeindruckenden Landschaften und hoffentlich unvergesslichen Momenten.

    Ab heute nehme ich euch wieder täglich mit auf unsere Reise. Freut euch auf kleine Einblicke, besondere Erlebnisse und ganz viel Island-Feeling. 🇮🇸✨
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  • Gelandet - Welcome to Iceland

    March 17 in Iceland ⋅ 🌬 1 °C

    Angekommen im Land aus Feuer und Eis! 🇮🇸

    Nach unserem Flug – den wir bis auf ein paar kleinere Luftlöcher und ordentlich Seitenwind bei der Landung gut überstanden haben – sind wir sicher in Reykjavik angekommen. Ein kleines bisschen Nervenkitzel gehört eben dazu, wenn man in Island landet.

    Am Flughafen ging dann alles erstaunlich schnell: auschecken, kurz orientieren und direkt unser Mietauto abholen. Wir haben uns für Blue Rental Car entschieden – zwar etwas teurer, aber dafür super unkompliziert und vor allem schnell. Genau das Richtige, wenn man nach dem Flug einfach nur los will.

    Und dann ging es endlich raus auf die Straße – Richtung Reykjavik und weiter in die Region Ölfus. Schon auf den ersten Kilometern zeigt Island, warum so viele von diesem Land schwärmen: schneebedeckte Berge ragen in die Höhe, dazwischen dunkle Lavafelder und immer wieder diese geheimnisvollen, dampfenden Stellen, an denen sich die heißen Quellen ihren Weg an die Oberfläche bahnen.

    Es wirkt fast ein bisschen wie eine andere Welt – rau, ursprünglich und einfach beeindruckend. Ein Anblick, den man definitiv einmal gesehen haben muss.

    Jetzt sind es nur noch wenige Kilometer bis zu unserer Ferienwohnung – und damit kann der Urlaub so richtig beginnen… ✨
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  • Unterkunft & zwei Kontinente

    March 17 in Iceland ⋅ ☁️ 0 °C

    Letzter Footprint für heute – Ankommen, Staunen und ein bisschen Abenteuer 🇮🇸✨

    Wir sind angekommen! Schnell die Sachen ins Airbnb getragen, einmal alles in Ruhe begutachtet – und natürlich direkt den Hot Tub getestet. Mit den Fingern vorsichtig die Temperatur geprüft… 39–40 Grad! Klingt perfekt – und ja, da werden wir später definitiv noch reinsteigen, auch wenn draußen gefühlte -9 Grad und ordentlich Wind herrschen. Island eben.

    Aber erstmal: einkaufen. Dachten wir zumindest… bis wir beim Losgehen feststellen: Die Tür lässt sich gar nicht abschließen. 🤔
    Also erstmal testen, probieren, nochmal probieren – nichts. Am Ende haben wir einfach die Nachbarn gefragt. Zufällig auch Deutsche – Kommunikation gerettet 😄

    Und direkt gab’s noch einen richtig coolen Tipp obendrauf: In einem nahegelegenen Einkaufszentrum kann man tatsächlich die tektonischen Platten von Europa und Nordamerika sehen – und quasi gleichzeitig auf zwei Kontinenten stehen. Oder so wie ich: einfach direkt in der Mitte 🤗🥰

    Bevor wir losgekommen sind, wurden wir dann noch von zwei Hunden begrüßt, die uns freudequiekend empfangen haben – besser kann ein erster Tag kaum starten.

    Also wirklich los zum Einkaufszentrum: einkaufen… und erstmal schlucken 😅 Island ist schon eine andere Liga, was Preise angeht.
    Gurke: 3,50 €
    Äpfel: 4,20 €
    Brot: 7–8 €
    Wir hatten uns vorher informiert – aber wenn man es dann selbst sieht, ist es nochmal was anderes.

    Mit vollem Kofferraum ging’s dann auf die Suche nach den Kontinentalplatten – und wir haben sie tatsächlich gefunden! Ein ziemlich besonderes Gefühl, dort zu stehen.

    Danach zurück zur Unterkunft: Für den ersten Abend gab’s ganz klassisch TK-Pizza – schnell, unkompliziert und genau das Richtige nach so einem langen Tag. Anschließend noch in den Hot Tub (und ja: es war genauso gut, wie gedacht), eine Runde UNO gespielt und jetzt geht’s ins Bett.

    Morgen wartet schon das nächste Highlight: der Diamond Beach ✨

    Polarlichter? Leider heute eher schlechte Chancen – aber wer weiß, was die nächsten Tage noch bringen… 🌌
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  • Der erste schwarze Sandstrand

    March 18 in Iceland ⋅ ☀️ 4 °C

    Nach der Schlucht ging es weiter zum nächsten Highlight: ein schwarzer Sandstrand.

    Der erste schwarze Sand, den ich jemals gesehen habe – und mit „schwarz“ meine ich wirklich tiefschwarz. Feines Lavagestein, das im Kontrast zum Meer und dem Himmel einfach unglaublich wirkt. Ein Anblick, der gleichzeitig ungewohnt und faszinierend ist 🥰

    Nach dem ersten Staunen durften natürlich auch Fotos von uns nicht fehlen. Und dann kam – wie immer – die Mission: das perfekte Wellenfoto bzw. Video.
    Also: warten, bis das Wasser zurückgeht… Wellen beobachten… im richtigen Moment nach vorne laufen, Kamera ausrichten… konzentrieren… und auf jeden Fall die nächste Welle im Auge behalten…

    …und genau da passierte es natürlich: die Welle sah über die Kamera viel kleiner aus >>
    Ahhhh – zack! Nasse Füße. Schuhe gleich mit. 🤣

    Es ist wirklich jedes Mal das Gleiche im Urlaub – der Versuch, das perfekte Foto oder Video zu bekommen, endet bei mir früher oder später im Wasser. Aber hey: Das Video ist im Kasten und die nasse Hose gehört mittlerweile wohl einfach dazu 🤣 (ich könnte eine ganze Galerie mit solchen Fotos füllen)

    Am Ende bleibt aber vor allem eins: Ein absolut sehenswerter Ort, der nicht nur durch seine besondere Landschaft beeindruckt, sondern auch durch genau diese kleinen, chaotischen Momente, die die Reise unvergesslich machen.
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  • Die Schlucht > Skaftárhreppur

    March 18 in Iceland ⋅ ☀️ 3 °C

    Nach dem ersten isländischen Wasserfall und der ebenso wichtigen Frage „Wie bezahlt man hier eigentlich das Parken?!“ ging es weiter auf unserer Route.

    Aber erstmal der Reihe nach:
    Das Parken in Island ist überraschend entspannt geregelt. Beim Einfahren auf den Parkplatz wird automatisch das Kennzeichen gescannt. Bezahlen sollte man dann aber auch wirklich – sonst wird’s teuer. Die Bezahlung erfolgt entweder an einem Automaten vor Ort oder ganz unkompliziert über eine Webseite per QR-Code.
    Wir haben bisher immer Tagesparkplätze genutzt, die etwa 7 € kosten. Dafür fallen dann keine weiteren Gebühren für den jeweiligen Spot oder sogar Toiletten an – wirklich ein durchdachtes System.

    Ein kleines, unerwartetes Highlight folgte dann direkt: Zufällig kam die Polizei vorbei. Perfektes Timing für mein Hobby – Patch sammeln und tauschen. Und tatsächlich: Ich konnte mir ein Patch der isländischen Polizei sichern ❤️ Ein Moment, der den Tag direkt noch besonderer gemacht hat.

    Danach ging es weiter zur Schlucht. Vom Parkplatz aus mussten wir zunächst ein kleines Stück laufen, wurden aber direkt mit einem beeindruckenden Blick belohnt. Doch dabei sollte man es nicht belassen: Wer die Möglichkeit hat, sollte unbedingt ein Stück den Berg hinauflaufen. Von dort oben eröffnen sich noch einmal ganz andere Perspektiven – weite Ausblicke, beeindruckende Landschaft und diese ganz besondere Ruhe, die Island so einzigartig macht.

    Ein Ort, der definitiv mehr ist als nur ein kurzer Fotostopp.
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  • Diamond Beach

    March 18 in Iceland ⋅ ⛅ 4 °C

    Diamond Beach 💎

    Wir kommen an unserem eigentlichen Ziel an: dem Diamond Beach. Genau der Ort, den wir sehen wollten.

    Wir parken das Auto, zahlen und laufen Richtung Strand. Schon nach wenigen Schritten sehen wir den ersten größeren Eisblock im schwarzen Sand liegen. Kurz darauf fallen uns immer mehr auf – kleinere, glasklare Eiskristalle, die in der Sonne leicht schimmern.

    Je näher wir kommen, desto mehr sieht man, wie unterschiedlich die Formen sind. Manche wirken fast wie Glas, andere eher matt. Das Licht spiegelt sich darin, aber auf eine Art, die man mit der Kamera kaum richtig festhalten kann. In echt wirkt es einfach nochmal anders.

    Wir laufen ein Stück am Strand entlang, bleiben immer wieder stehen und schauen uns die Eisstücke genauer an. Ohne es richtig zu merken, vergeht die Zeit – wir bleiben insgesamt etwa zwei Stunden hier.

    Danach gehen wir noch weiter zur Lagune ins Landesinnere. Von hier kommen die Eisstücke, die später am Strand liegen. Im Wasser treiben größere Eisberge, und im Hintergrund sieht man den Gletscher.

    Von der Lagune aus gelangen die Eisstücke ins Meer und werden von den Wellen wieder an den Strand gespült. Das passiert ständig – manche bleiben liegen, andere werden schnell wieder zurückgezogen.

    An der Lagune ist es ruhiger, und die Eisberge wirken nochmal deutlich größer. Der Blick in Richtung Gletscher macht den Ort insgesamt sehr eindrucksvoll.

    Ein Ort, der vor allem durch seine besondere Kombination aus Eis, Wasser und schwarzem Strand im Kopf bleibt.
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  • Gletscher

    March 18 in Iceland ⋅ ☁️ 2 °C

    Nachdem wir uns den Diamond Beach angeschaut haben, brauchen wir erstmal eine kleine Stärkung. Es ist mittlerweile nach 16 Uhr und unser Magen meldet sich deutlich.

    Also gehen wir rüber zum Foodtruck und schauen, was es gibt. Die Auswahl ist überschaubar, aber genau das Richtige für den Moment:
    Lammburger mit Pommes, Rindburger mit Pommes, eine Portion Pommes mit Mayo, dazu zwei Cola und ein heißer Kakao.

    Und dann der Preis: knapp 65 € 😅
    Schon ordentlich für einen Foodtruck – aber gut, wir sind im Urlaub. Und am Ende muss man sagen: Es schmeckt wirklich richtig gut.

    Danach machen wir uns langsam wieder auf den Rückweg. Unterwegs legen wir noch einen kurzen Stopp ein, um uns einen Gletscher aus der Nähe anzuschauen. Auch hier zeigt sich nochmal, wie beeindruckend diese Landschaft ist.

    Der Weg dorthin hat es allerdings ein bisschen in sich. Bergauf wird es für meine Tochter irgendwann zu anstrengend, also geht es für mich im Huckepack weiter 😅
    Und auf dem Rückweg zum Auto dann nochmal das Gleiche.

    Sobald wir im Auto sitzen, ist aber alles wieder gut – und sie sitzt ganz entspannt auf ihrem Platz, als wäre nichts gewesen.

    Dann geht es endgültig zurück Richtung Unterkunft. Das Navi fasst die Strecke ziemlich nüchtern zusammen: „Folgen Sie der Straße für 117 km…“ – passt auch ganz gut 😄

    Drei Stunden später kommen wir wieder am AirBnB an. Wir sind müde, laden noch schnell alles aus und fallen dann ziemlich direkt ins Bett.

    Gute Nacht – und bis morgen. Dann geht es weiter zu den Geysiren… und noch ein paar anderen Spots.
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  • Richtung Diamond Beach >Rangárþing eystr

    March 18 in Iceland ⋅ ⛅ 2 °C

    Guten Morgen zusammen,

    heute steht ein echtes Highlight auf dem Plan: der Diamond Beach. Mit fast 350 Kilometern Entfernung und einer Fahrzeit von über vier Stunden ist es der bislang weiteste Spot von unserem Airbnb aus.

    Also erstmal: aufstehen, duschen, frühstücken – der klassische Start in den Tag. Gesagt, getan. Doch die Dusche hatte heute ihre ganz eigene Überraschung parat. Wasser an, Temperatur einstellen, kurz nass machen, einseifen – inklusive Haare natürlich. Und genau da kam der Moment, warum ich euch das überhaupt so detailliert erzähle: Das kalte Wasser fiel plötzlich aus, während das heiße gefühlt auf 80 Grad hochschoss. Ich stand also da und dachte nur: „Verdammt, wie bekomme ich jetzt den Schaum wieder runter, ohne mich zu verbrühen?“ 🤣

    Mit etwas Kreativität ließ sich aber auch dieses Problem lösen – und keine Sorge, ich bin heil aus der Dusche gekommen.

    Nach diesem kleinen Abenteuer ging es weiter mit dem Frühstück, bevor wir uns schließlich auf den Weg Richtung Diamond Beach gemacht haben. Um die lange Strecke angenehmer zu gestalten, haben wir etwa alle 60 Minuten einen Stopp zum Sightseeing eingelegt. So wurde die Fahrt selbst schon zu einem kleinen Roadtrip mit vielen Eindrücken.

    Unterwegs gab es Wasserfälle, schwarze Strände und weitere beeindruckende Spots – die werdet ihr aber in den anderen Footprints noch genauer sehen.

    Ein besonderes Highlight auf dieser Strecke war der Wasserfall im Gebiet Rangárþing eystra. Absolut sehenswert! Man kann bis ganz nah herangehen und die Kraft des Wassers hautnah spüren. Auch wenn wir schon viel größere Wasserfälle gesehen haben, hatte dieser Ort eine ganz eigene, intensive Atmosphäre – definitiv ein Spot, der in Erinnerung bleibt und den ich empfehlen würde!
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  • Regen und Sturm gehört zu Island dazu

    March 19 in Iceland ⋅ 🌧 6 °C

    Der Tag beginnt heute deutlich entspannter als die vorherigen. Kein hektisches Aufbrechen, kein straffer Zeitplan – stattdessen lassen wir es ruhig angehen und steuern zunächst GK Bakery in Selfoss an. Warum, wir beachten das typische Islandwetter > Sturm, Regen, Kälte

    Also erstmal zur Bäckerei frühstücken! Schon beim Eintreten liegt dieser typische Duft von frischem Gebäck in der Luft. Die Auswahl ist verlockend – und geschmacklich hält sie auch, was sie verspricht. Alles ist wirklich hervorragend, mit einer kleinen Ausnahme: Die Brezel wirkt eher wie ein buntes Experiment als ein klassisches Gebäck und kann mit dem Rest nicht ganz mithalten. Aber alles andere? Wirklich richtig gut.

    Gestärkt und mit deutlich besserer Laune geht es anschließend weiter. Der Plan für den Tag steht: ein Klassiker der isländischen Naturgewalten. Wir wollen zum Vulkankrater, weiter zu den Geysiren und schließlich zum imposanten Gullfoss.

    Die Hoffnung dabei ist klar – das Wetter könnte heute eine entscheidende Rolle spielen. Vielleicht bringt es genau die richtige Mischung aus Wind, Regen und Dramatik mit sich, um die Natur noch eindrucksvoller wirken zu lassen. Island zeigt sich schließlich oft dann von seiner spektakulärsten Seite, wenn die Bedingungen nicht ganz „perfekt“ sind.

    Mit diesem Gedanken im Hinterkopf machen wir uns auf den Weg, irgendwo zwischen Vorfreude und Neugier.

    We will see what happens.
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  • Vulkankrater Kerio

    March 19 in Iceland ⋅ 🌧 6 °C

    Gerade zugefroren wirkt dieser Ort besonders eindrucksvoll – fast wie aus einer anderen Welt. Doch der starke Wind und der unaufhörliche Regen machen es nahezu unmöglich, den Moment wirklich zu genießen. Länger hier zu stehen fühlt sich eher nach Durchhalten als nach Staunen an. Sobald das Wetter aufklart, wollen wir auf jeden Fall noch einmal zurückkommen – in der Hoffnung, diesen Ort dann in seiner ganzen Schönheit erleben zu können.

    Nach dieser eher halb gelungenen Sightseeing-Tour setzen wir unsere Fahrt fort, diesmal in Richtung der Geysire. Die Hoffnung auf besseres Wetter fährt mit uns – und vielleicht auch auf ein kleines Stück Island, das sich heute von seiner freundlicheren Seite zeigt.
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  • Geysir-Park

    March 19 in Iceland ⋅ 🌧 4 °C

    Im Geysir-Park war das Wetter leider nicht viel besser als zuvor – aber dafür gab es einen guten Souvenirshop, in dem wir trocken bleiben konnten 😅

    Nach dem Besuch im Souvenirshop sind wir raus zu den Geysiren gegangen, haben uns zwei Ausbrüche angeschaut und sind danach völlig durchnässt zurück zum Auto gelaufen. Den ursprünglich geplanten Wasserfall haben wir deshalb ausgelassen.

    Angekommen in unserer Ferienwohnung haben wir uns erst einmal einen entspannten Tag gemacht. Später sind wir noch einmal losgefahren und haben die Umgebung mit dem Auto erkundet. Anschließend sind wir in eine Bäckerei gegangen und haben eine typische isländische Kleinigkeit gegessen, die wirklich sehr lecker war.

    Jetzt lassen wir den Abend ganz gemütlich mit ein paar Runden UNO ausklingen.

    Vielleicht hören wir uns später noch einmal – ansonsten spätestens morgen :)
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  • Unterkunft wechseln nach Wasserrohrbruch

    March 19 in Iceland ⋅ 🌬 2 °C

    Der Tag nahm eine unerwartete Wendung, als ein Wasserrohrbruch uns kurzerhand dazu zwang, unsere Unterkunft zu verlassen. Was zunächst nach Stress und Unannehmlichkeiten klang, entpuppte sich jedoch überraschend schnell als Glück im Unglück.

    Nur wenige Minuten später fanden wir uns im dazugehörigen Hotel, dem Hotel Kvika, wieder. Statt Baustelle erwartete uns hier eine warme, gemütliche Atmosphäre – stilvoll eingerichtet, mit viel Liebe zum Detail und genau der richtigen Mischung aus modernem Komfort und nordischer Behaglichkeit.

    Was als spontane Notlösung begann, wurde schnell zu einem entspannten Abend: Wir machten es uns bequem und starteten unsere erste Runde Kartenspielen – fast so, als wäre es von Anfang an genau so geplant gewesen.

    Besonders beeindruckt hat uns der Umgang mit der Situation. Für die Unannehmlichkeiten wurde nicht nur ein Frühstück organisiert, sondern auch sämtliche Snacks und Getränke im Hotel zur Verfügung gestellt – unkompliziert, großzügig und mit einer Selbstverständlichkeit, die man nicht überall erlebt.

    Es zeigt sich einmal mehr: Nicht die unerwarteten Probleme bleiben in Erinnerung, sondern der Umgang damit. Und der war hier durchweg hervorragend. Ob Hotel oder Cottages – die Inhaber begegnen einem mit echter Herzlichkeit, sind lösungsorientiert und sorgen dafür, dass man sich trotz allem rundum wohlfühlt.

    Am Ende bleibt das Gefühl, genau am richtigen Ort gelandet zu sein – vielleicht sogar mehr, als wir ursprünglich erwartet hatten.
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  • Kontinentalplatte Nordamerika - Europa

    March 20 in Iceland ⋅ ❄️ -4 °C

    Gut geschlafen und richtig erholt starteten wir in den Tag. Nach einer warmen Dusche ging es direkt in den Speisesaal zum Frühstück. Es tat gut, ein wenig Komfort zu genießen – auch wenn ein kleines Airbnb auf seine eigene Art einen ganz besonderen Charme hat. Irgendwie schweißt es einen mehr zusammen, macht alles persönlicher.

    Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Silfra-Spalte.

    Zu Beginn war die Fahrt noch entspannt. Doch das änderte sich schneller als gedacht. Erst kam leichter Schneefall, dann wurde daraus ein Schneesturm – und plötzlich wieder Sonne. Innerhalb weniger Minuten wechselte das Wetter ständig: von ruhig zu stürmisch, von mild zu eisig, von klarer Sicht zu dichtem Schneetreiben. Diese extremen Bedingungen verlangten volle Konzentration und machten die Fahrt durchaus anstrengend. Aber mit etwas Erfahrung ließ sich auch das gut meistern.

    Die Fahrzeit war letztlich etwas länger als geplant, doch wir erreichten unser Ziel.

    Vor Ort bot sich uns ein faszinierender Anblick: die Silfra-Spalte, genau zwischen der nordamerikanischen und der eurasischen Kontinentalplatte gelegen. Ein Ort, an dem man tatsächlich zwischen zwei Kontinenten stehen kann.

    Wir standen auf europäischem Boden und blickten hinüber nach Nordamerika – und wenige Schritte später genau andersherum. Ein surrealer Moment. Es ist schon etwas Besonderes, so greifbar zu erleben, wie unsere Erde aufgebaut ist. Eine Erfahrung, die man wohl nicht allzu oft im Leben machen kann.

    Trotz des wechselhaften Wetters hat uns dieser Ort unglaublich gut gefallen. Der Schneesturm konnte die Stimmung nicht trüben – im Gegenteil, er machte das Ganze fast noch intensiver. Besonders verrückt: Zwischen Fotos im strahlenden Sonnenschein und Aufnahmen im dichten Schneetreiben lagen gerade einmal etwa 35 Meter Fußweg.

    Nachdem wir uns ausgiebig umgesehen hatten, setzten wir unsere Fahrt fort. Auf dem Programm standen noch ein Wasserfall und weitere beeindruckende Orte – doch dazu mehr im nächsten Eintrag.
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  • Zwischen Wasserfall und Wohlfühlmoment

    March 20 in Iceland ⋅ ❄️ -4 °C

    In der unmittelbaren Umgebung hatten wir noch einen Wasserfall entdeckt, den wir uns nicht entgehen lassen wollten. Also hieß es: zurück zum Auto, kurz umpacken – und nur wenige Minuten später standen wir bereits davor.
    Der Wasserfall fügte sich perfekt in die raue, aber gleichzeitig beeindruckend ruhige Landschaft ein. Umgeben von Bergen, Schnee und dieser ganz besonderen isländischen Weite wirkte alles fast ein wenig unwirklich.

    Nachdem wir den Wasserfall ausgiebig betrachtet hatten, zog es uns noch ein Stück weiter in die Natur. Wir liefen zwischen den Bergen entlang, machten hier und da ein paar Fotos und genossen einfach den Moment. Das Wetter zeigte sich zu dieser Zeit von seiner freundlichen Seite – fast schon ein Kontrast zu den vorherigen Wetterkapriolen. Es waren genau diese kleinen, ungeplanten Augenblicke, die den Tag besonders gemacht haben.

    Irgendwann meldete sich dann auch der Hunger. Während wir noch überlegten, wo wir etwas essen könnten, fiel uns die Food Hall in Selfoss wieder ein. Da wir ohnehin noch tanken mussten, lag es nahe, beides miteinander zu verbinden.

    Also ging es zurück ins Auto – und auf nach Selfoss.
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  • Selfoss FoodHall und Mutprobe

    March 20 in Iceland ⋅ ❄️ -1 °C

    In Selfoss angekommen, zog es uns direkt in die Food Hall. Schon beim Eintreten wurde klar: Hier gibt es wirklich alles. Von chinesischer über italienische bis hin zu amerikanischer Küche – einmal quer durch die Welt. Nur das, was wir eigentlich suchten, typisch isländisches Essen, ließ sich zunächst etwas verstecken.

    Nach ein wenig Suchen wurden wir dann doch fündig.

    Dort stand es, ganz unscheinbar auf der Tafel geschrieben: Spezialität des Kochs – fermentierter Grönlandhai.

    Ich musste nicht lange überlegen. Trotz des gut gemeinten Abratens der Servicekraft bestellte ich mir diese isländische Spezialität.

    Als der Teller vor mir stand, kam mir sofort ein leicht säuerlicher, aber vor allem extrem gewöhnungsbedürftiger Geruch entgegen – um es freundlich auszudrücken. Eher eine echte Herausforderung als ein kulinarisches Highlight.

    Aber gut – ich sage ja immer: Ich probiere alles.

    Also: noch einmal tief durchgeatmet, ein letztes Zögern – und dann rein damit.
    Einmal draufgebissen, zweimal… und dann so schnell wie möglich runtergeschluckt. Direkt hinterher der Schnaps – vermutlich die einzig sinnvolle Begleitung in diesem Moment. Ohne ihn wäre das Ganze wahrscheinlich nicht gut ausgegangen.

    Lecker war es definitiv nicht. Aber: Es gehört einfach dazu. Und irgendwie ist genau das ja auch Teil des Reisens – Dinge auszuprobieren, die man sonst niemals anrühren würde.

    Nach dieser kleinen Mutprobe brauchte es dann aber doch noch „richtiges“ Essen. Zum Glück wurden wir in der Food Hall schnell fündig, sodass auch alle satt und zufrieden waren – die Kinder natürlich ebenfalls.

    Frisch gestärkt machten wir uns anschließend wieder auf den Weg. Ein bisschen Sightseeing stand noch an, das Auto wurde getankt – und dann ging es weiter zum nächsten Ziel: dem Wasserfall Faxi.
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  • Wasserfall Faxi

    March 20 in Iceland ⋅ ❄️ -3 °C

    Auf dem Weg zum Wasserfall Faxi zeigte sich das Wetter erneut von seiner launischen Seite. Sonne, Wind, Schnee – alles wechselte sich in kürzester Zeit ab. Und auch direkt am Wasserfall wurde es nicht ruhiger. Doch davon ließen wir uns nicht aufhalten.

    Trotz Wind und Kälte machten wir uns auf den Weg nach unten, möglichst nah ans Wasser heran. Der Wasserfall zeigte sich kraftvoll und gleichzeitig beeindruckend ruhig – ein schöner Kontrast zum tobenden Wetter um uns herum. Natürlich nutzten wir die Gelegenheit, um ein paar Fotos zu machen – für uns und für euch.

    Nachdem wir alles aufgesogen hatten, was dieser Ort zu bieten hatte, ging es zurück zum Auto. Auf dem Rückweg legten wir noch einen kurzen Stopp am Airbnb ein, um die restlichen Sachen einzuladen, bevor wir schließlich wieder am Hotel ankamen.

    Dort kehrte dann erst einmal Ruhe ein.

    Ein heißer Tee, ein bisschen Entspannung, einfach durchatmen. Die Kinder nutzten die Zeit, um sich auszuruhen, während ich mir einen kleinen Moment für mich gönnte und in die Sauna ging – genau das Richtige nach diesem wechselhaften Tag draußen.

    Später saßen wir noch zusammen, spielten eine Runde Karten und ließen den Tag langsam ausklingen.

    Und während draußen die Nacht hereinbrach, blieb eine leise Hoffnung: Vielleicht zeigt sich ja noch ein ganz besonderes Highlight – die Polarlichter.
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  • Kleinere Polarlichter

    March 20 in Iceland ⋅ ❄️ -3 °C

    Gerade hatten wir es uns gemütlich gemacht, als plötzlich die Polarlicht-App Alarm schlug. Sofort war klar: Jetzt oder nie.

    Also hieß es – raus aus dem Warmen, rein in die Kälte und ab ins Auto. Mit einem Ziel vor Augen: den Himmel zum Leuchten bringen sehen.

    Wir entschieden uns, wieder ein Stück ins Landesinnere zu fahren, da wir dort zuvor etwas mehr Glück mit dem Wetter gehabt hatten. Doch schon nach kurzer Zeit wurde klar: Das wird kein einfacher Trip.

    Die Sichtverhältnisse waren teilweise extrem schlecht. Stellenweise konnten wir kaum mehr als ein bis zwei Meter weit sehen. Schneetreiben, Dunkelheit und Wind machten die Fahrt zu einer echten Herausforderung. Also ging es nur langsam, aber konzentriert voran.

    Irgendwann mussten wir uns eingestehen, dass es im Landesinneren eher noch schlimmer wurde. Kurz hinter einem Lavakrater entschieden wir uns daher umzudrehen und wieder zurück in Richtung Selfoss zu fahren.

    Und genau diese Entscheidung sollte sich lohnen.

    Auf dem Rückweg hielten wir an einem Aussichtspunkt an – eher aus einem Gefühl heraus. Und dann passierte es: Über uns begann der Himmel leicht zu tanzen.

    Die Polarlichter waren tatsächlich da.

    Natürlich haben wir sofort versucht, diesen Augenblick festzuhalten. Und ich denke, die Fotos sind uns ganz gut gelungen. Aber wie so oft gilt: In echt ist es noch einmal beeindruckender.

    Trotzdem bleibt die Hoffnung – vielleicht zeigt sich der Himmel morgen noch spektakulärer.

    Für heute aber reicht es. Müde, aber glücklich geht es jetzt ins Bett, um morgen wieder voller Energie in den nächsten Tag zu starten.
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  • Reykjavik und Umgebung

    March 21 in Iceland ⋅ 🌬 1 °C

    Heute haben wir den Tag ganz entspannt begonnen. Ein bisschen länger geschlafen, in Ruhe im Hotel gefrühstückt und einfach mal durchgeatmet – genau das, was man nach den vielen Eindrücken der letzten Tage braucht.

    Gegen 10:30 Uhr ging es dann los: ab ins Auto und auf Richtung Hauptstadt – Reykjavík!
    Die Vorfreude war groß, aber auch die Neugier: Was würde uns dort erwarten? Würde die kleine Hauptstadt Islands mit anderen Metropolen mithalten können?

    Um die Fahrt selbst schon zu einem kleinen Erlebnis zu machen, haben wir uns bewusst für eine Strecke entschieden, die wir bisher noch nicht gefahren sind. So konnten wir unterwegs nochmal neue Landschaften entdecken – und genau das macht Island ja aus: Selbst der Weg ist oft schon das Ziel.

    In Reykjavik angekommen, hieß es erstmal: Parkplatz finden. Danach ging es direkt zu Fuß weiter, um die Stadt zu erkunden. Ganz oben auf unserer Liste standen die berühmte Hallgrímskirkja und die bunte Regenbogenstraße – zwei absolute Wahrzeichen der Stadt.

    Anschließend zog es uns weiter Richtung Hafen. Dort sind wir entspannt an der Bucht entlang spaziert, haben die frische Luft genossen und den Blick aufs Meer schweifen lassen. Danach ging es noch durch die Altstadt, vorbei an kleinen Läden, Cafés und den typischen bunten Häusern.

    Reykjavik selbst wirkt fast schon gemütlich – eher wie eine große Kleinstadt als eine Hauptstadt. Es gibt viele kleine Details zu entdecken, aber insgesamt hatten wir das Gefühl: Ein voller Tag reicht vollkommen aus, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mitzunehmen.

    Wir haben in unserem Leben schon viele Hauptstädte in Europa und weltweit gesehen – und Reykjavik ist definitiv besonders. Trotzdem wurde uns heute wieder klar: Island selbst ist das eigentliche Highlight. Die Natur, die Vielfalt und diese besondere Atmosphäre machen das Land einzigartig.

    Es war auf jeden Fall ein richtig schöner Tag, an dem wir viel gesehen und erlebt haben.

    Doch damit nicht genug: Gegen 15 Uhr mussten wir nochmal zurück nach Keflavík, denn um 16 Uhr wollten wir am Flughafen sein.

    Und dann kam die Überraschung des Tages:
    „Wer verrückt ist, zieht Verrückte an“ 😅
    Ein 24-Stunden-Gast hat uns in Island überrascht – einfach so!

    Diese Aktion war wirklich unglaublich. Hauptsächlich, um uns zu überraschen – und das ist mehr als gelungen. Wir haben uns riesig gefreut. Solche Momente schweißen einfach zusammen und bleiben für immer in Erinnerung. Eine wirklich richtig coole und besondere Geste 🥰❤️

    Danach ging es zurück ins Hotel – erstmal ankommen, alles sacken lassen.
    Und am Abend dann noch gemeinsam essen gehen und den Tag entspannt ausklingen lassen.
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  • Ingólfsskáli Viking Restaurant Ingólfssk

    March 21 in Iceland ⋅ ☁️ -1 °C

    Am Abend ging es dann noch in ein Restaurant – eine Empfehlung unseres Hotels, der wir natürlich gerne gefolgt sind.

    Schon beim Betreten war klar: Das wird kein gewöhnlicher Restaurantbesuch.
    Ein uriges, authentisches Wikinger-Restaurant mit viel Holz, warmem Licht und einer Atmosphäre, die einen direkt in eine andere Zeit versetzt.

    Die Einrichtung erinnerte an eine alte Halle – rustikal, gemütlich und mit viel Liebe zum Detail. Man konnte sich richtig vorstellen, wie hier früher Wikinger zusammen gesessen hätten.

    Das Essen hat dieses Gefühl perfekt abgerundet:
    Deftig, traditionell und unglaublich lecker. Dazu kam ein wirklich aufmerksamer und freundlicher Service, der den Abend komplett gemacht hat.

    Es war genau die richtige Mischung aus Erlebnis und Genuss – ein perfekter Abschluss für diesen Tag.

    Alles Weitere sprechen sowieso die Bilder für sich 📸
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  • Last day

    March 22 in Iceland ⋅ ⛅ -4 °C

    Der letzte Tag ist angebrochen.

    Die Kinder wollten den Morgen ganz entspannt angehen und haben sich noch etwas mehr Schlaf gegönnt – absolut verständlich nach all den Eindrücken der letzten Tage.

    Wir hingegen sind etwas früher aufgestanden, haben in Ruhe gefrühstückt und die Zeit genutzt, um noch einen kleinen Ausflug zu machen. Nur etwa fünf Minuten vom Hotel entfernt liegt der Geothermalpark in Hveragerði – ein Ort, den wir uns nicht entgehen lassen wollten.

    Der Park ist zwar eher klein, aber definitiv sehenswert.
    Überall steigt Dampf aus der Erde, es blubbert und zischt – man merkt sofort, wie lebendig diese Landschaft ist.

    Der Geysir selbst war ein echtes Highlight und ist richtig schön ausgebrochen. Ein faszinierendes Schauspiel, das nicht nur Kinder begeistert.

    Gerade für die Kleinen gibt es hier einiges zu entdecken:
    Eier in heißen Quellen kochen, frisch gebackenes Brot aus der Erde probieren – Dinge, die man so definitiv nicht alle Tage erlebt. Aber auch für uns Erwachsene war es super spannend und interessant.

    Nach diesem letzten kleinen Abenteuer ging es zurück zum Hotel.
    Und auf dem Weg Richtung Flughafen haben wir noch zwei weitere Spots mitgenommen – aber dazu gibt es eigene Footprints 👣

    Ein schöner, entspannter Abschluss für eine unvergessliche Reise. 🇮🇸✨
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  • Þorlákshöfn - Die Kraft des Meeres

    March 22 in Iceland ⋅ 🌬 -1 °C

    Die Kraft des Meeres kann man hier wirklich hautnah spüren.

    Mit voller Wucht schlagen die stürmischen Wellen gegen das dunkle Lavagestein, brechen sich an den schroffen Kanten und schießen als Gischt meterhoch in die Luft. Der Wind trägt die feinen Wassertröpfchen weit über das Land – man steht mittendrin und wird selbst Teil dieses Naturschauspiels.

    Es ist laut, rau und gleichzeitig unglaublich faszinierend.
    Man merkt sofort, wie klein man eigentlich ist im Vergleich zu dieser unbändigen Naturgewalt.

    Ein Ort, der Respekt einflößt – und gleichzeitig sprachlos macht.

    Am besten: selbst erleben. 🌊
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  • Hafnarfjarðarkaupstaður - Vulkansee

    March 22 in Iceland ⋅ 🌬 -3 °C

    Unterwegs haben wir noch einen besonderen Stopp eingelegt: einen Vulkansee bei Hafnarfjörður.

    Schon die Anfahrt dorthin war beeindruckend – die Landschaft wurde immer rauer, die Berge enger und die Szenerie fast schon unwirklich. Genau diese Mischung aus Weite und Wildheit macht Island einfach aus.

    Eigentlich hatten wir vor, den Weg noch weiter zu fahren, tiefer hinein zwischen die Berge. Doch dann kam alles anders als geplant.

    Zuerst trafen wir auf einen Ranger, der uns warnte:
    „Fahrt lieber nicht weiter – dreht besser um.“

    In dem Moment waren wir noch etwas unsicher, ob wir wirklich abbrechen sollten. Doch als wir schließlich am See standen, kam kurze Zeit später sogar die Polizei und bestätigte die Warnung. Spätestens da war klar: Heute ist hier Endstation.

    Also haben wir das Beste daraus gemacht.
    Wir haben die Ruhe des Ortes genossen, einige Fotos geschossen und die beeindruckende Kulisse auf uns wirken lassen.

    Natürlich war es schade – gerade die Strecke zwischen den Bergen hätte uns unglaublich gereizt. Aber manchmal muss man eben auch auf die Einheimischen hören, vor allem in einem Land wie Island, wo sich Bedingungen schnell ändern können.

    Am Ende bleibt trotzdem:
    Ein richtig besonderer Ort, den wir so schnell nicht vergessen werden.

    Und ganz ehrlich…
    What a view. 🌋
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  • Fazit zur Islandreise

    March 23 in Iceland ⋅ 🌬 0 °C

    Unsere Reise durch Island war weit mehr als nur ein Urlaub – sie war ein Erlebnis, das uns in vielerlei Hinsicht beeindruckt, überrascht und nachhaltig geprägt hat.

    Von Anfang an hat uns dieses Land mit seiner unglaublichen Natur in den Bann gezogen. Gewaltige Landschaften, raue Küsten, brodelnde Erde und stille, fast unwirkliche Orte wechseln sich hier in kürzester Zeit ab. Ob Vulkanseen, Geysire oder die tosende Kraft des Meeres – Island zeigt einem immer wieder, wie mächtig und unberechenbar Natur sein kann. Gleichzeitig schenkt es Momente der Ruhe, in denen man einfach nur staunen kann.

    Auch unsere Zeit in Reykjavík hat uns gezeigt, wie vielseitig dieses Land ist. Eine kleine, charmante Hauptstadt mit vielen liebevollen Details – aber auch der Beweis dafür, dass Island seinen wahren Zauber vor allem außerhalb der Städte entfaltet.

    Besonders in Erinnerung bleiben uns die vielen kleinen und unerwarteten Momente:
    Neue Wege, die wir bewusst gewählt haben, spontane Stopps an beeindruckenden Orten und auch Situationen, in denen wir unsere Pläne ändern mussten – wie die Begegnung mit Ranger und Polizei, die uns zur Umkehr gezwungen haben. Genau diese Momente machen eine Reise am Ende besonders.

    Ein echtes Highlight war auch die Überraschung unseres 24-Stunden-Gastes. Solche Aktionen zeigen, wie wertvoll gemeinsame Erlebnisse sind – sie schweißen zusammen und bleiben für immer im Gedächtnis.

    Neben all den Naturerlebnissen haben wir auch die kulturelle Seite Islands genießen dürfen – sei es beim Besuch eines urigen Wikinger-Restaurants oder im Geothermalpark in Hveragerði, wo man die Kraft der Erde hautnah erleben konnte. Gerade diese Mischung aus Abenteuer, Entspannung und neuen Eindrücken hat die Reise so besonders gemacht.

    Am Ende bleibt vor allem eines:
    Island ist kein Land, das man einfach „besichtigt“. Man erlebt es. Man spürt es. Und man nimmt ein Stück davon mit nach Hause.

    Für uns steht fest:
    Diese Reise wird uns noch lange begleiten – und war ganz sicher nicht unsere letzte nach Island. 🌋✨
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    Trip end
    March 22, 2026