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- Tag 575
- Dienstag, 7. Oktober 2025
- ☁️ 30 °C
- Höhe über NN: 172 m
MexikoPapantla de Olarte20°26’58” N 97°19’24” W
El Tajin und Papantla
6. Oktober in Mexiko ⋅ ☁️ 30 °C
Heute geht es Thomas wieder so gut, dass wir zur Besichtigung der berühmten Fensternischenpyramide von Tajin fahren können. Nach etwa 1,5 Stunden Fahrt sind wir da. Wir haben das riesige Ausgrabungsgelände fast für uns alleine. Die ersten Pyramiden sind nicht so eindrucksvoll. Dafür sind wir so weit gefahren. Aber dann kommt die Hauptpyramide mit ihren 365 Fensternischen und die ist wirklich der Hammer. Völlig anders, als das was wir von anderen Ausgrabungen gesehen haben. Das Ganze wurde von den Tolteken erschaffen, eine ältere Kultur als die der Maya. Das Gelände ist riesig und auch von dichtem Dschumgel umgeben. Das ist wirklich genauso sehenswert wie Palenque oder eher noch eindrucksvoller, da es so ganz anders ist. Wir laufen etwa drei Stunden herum. Es gibt noch viele Ballspielplätze, Gebäude von Adeligen und den riesigen Hauptpalast, von dem allerdings nur noch das Fundament zu sehen ist. Wir zerlaufen. Die Luftfeuchtigkeit ist unglaublich. Es sieht schwer nach Regen aus, aber das Wetter hält sich. Bei Sonnenschein fahren wir in das kleine nebenan liegende Städtchen von Papantla, welches sich über verschiedene Hügel verteilt. Je näher wir dem Zocalo kommen, um so enger werden die Gässchen. Wir beschließen, am Straßenrand zu parken, schließen alles gut ab und gehen ins Städtchen. Wir kommen am Markt vorbei und beschließen, hier etwas Obst mitzunehmen. Der Zocalo mit der hoch darüber liegenden Kirche ist wirklich hübsch. Auf dem Kirchevorplatz ist der hohe Mast für die Voladores, welche wir schon in Puerto Vallarta gesehen haben. Von hierher kommt die Kunst ursprünglich. Die Männer klettern den hohen Mast hoch, machen sich an Seilen am Fußgelenk fest und schwingen in einer Gruppe um den Mast herum über Kopf und spielen dabei ihre Instrumente. Sie fliegen im Kreis, bis sie alle wieder unten am Boden ankommen. Ein tolles Schaupiel. Doch heute ist nicht Wochenende und kein Volador zeigt seine Kunst. Wir essen gut auf der Terrasse eines nahegelegen Restaurants mit tollen Blick über den Zocalo. Es gibt tolle Steaks, auch mal eine Abwechslung nach dem vielen Fisch. Wir machen uns auf den Weg zurück zu Martin an den Strand von Casitas.Weiterlesen
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- Tag 574
- Montag, 6. Oktober 2025
- ⛅ 30 °C
- Höhe über NN: 16 m
MexikoCasitas20°16’1” N 96°48’27” W
Strandtag in Casitas
5. Oktober in Mexiko ⋅ ⛅ 30 °C
Wir wachen morgens auf und sind wie bestellt um 5.30 Uhr am Strand. Doch von Martin ist nichts zu sehen. Dafür haben wir einen wunderschönen Sonnenaufgang. Auch mal nicht schlecht. Wir fangen schon mal an, das Frühstück vorzubereiten und dann geht es so um sieben los. Martin hat jede Menge Leute in den umliegenden Hotels organisiert, welche alle zum Schildkrötenaussetzen kommen. Die beiden jungen Biologen kommen mit einer roten Plastikschüssel an, in der 15 winzig kleine Schildkröten herumzappeln. Sie gehören zur Spezies der grünen Lederschildkröten. Sie sind damit die zweitgrößte Spezies dieser Welt und können über hundert Jahre werden. Die hungen Leute halten lange Vorträge, bis sie dann die Schildkrötchen am Strand aussetzen. Sie rennen wie die Wilden in Richtung Meer und schon haben die ersten die Wellen erreicht und lassen sich rausspülen. Viel Glück wünschen wir jeder einzelnen. Thomas ist es nicht so gut. Ihm ist das Abendessen in Tlacotalpan nicht so gut bekommen. Also beschließen wir, heute noch am Strand zu chillen und nicht zur Besichtigung der Pyramiden zu fahren. Das ist bestimmt heute nicht das Richtige für Thomas. Wir machen also nichts außer einem Strandspaziergang und dem Kauf von ein paar Bananen für das morgendliche Frühstück.Weiterlesen
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- Tag 573
- Sonntag, 5. Oktober 2025
- ⛅ 30 °C
- Höhe über NN: 12 m
MexikoTlacotalpan18°36’44” N 95°39’39” W
Tlacotalpan
4. Oktober in Mexiko ⋅ ⛅ 30 °C
Morgens ein gemütliches Frühstück im parkartigen Gelände des Hotels, welches wir für uns alleine haben. Dann fahren wir los. Heute geht es um Veracruz herum und nördlich so weit wir Zeit und Lust haben. Wir haben einen Stellplatz etwa 40 Kilometer nörlich von Veracruz ausgesucht und wenn es gut geht noch etwas weiter die Costa Esmeralda nach Norden. Und es geht gut, also fahren wir bis zum Schweizer Martin direkt am Strand von Casitas an der Costa Esmeralda. Der Stellplatz ist schön unter Palmen. Zuerst übersehen wir, dass die Palme voller Kokusnüsse hängt. Das ist fatal. Wenn da ein runter aufs Buschen fällt, ist das wie ein Unfall. Also parken wir nochmal um, weg vom Fallradius der Kokosnüsse. Wir machen es uns den Nachmittag gemütlich unter Palmen mit Blick über den Strand und auf den Golf von Mexiko. Abends lernen wir Martin kennen. Der Schweizer ist gerade 2 Jahre älter als Thomas und ist in den 90er Jahren nach Mexiko ausgewandert. Er ist überzeugter Anhänger der aktuellen Präsidentin Claudia Sheinbaum und singt eine Lobeshymne auf deren Politik. In seinen Augen ist Mexiko das einzige Land der Welt, in dem es derzeit aufwärts und vorwärts geht. Das ist ja auch mal schön, so viel Positives zu hören. An seinem eigentlich schönen Hotel nagt jedoch der Zahn der Zeit und seinen schweizer Standard hat er getrost über Bord geworfen und sich voll dem mexikanischen angepasst. Dafür lädt er uns morgen früh zur Freilassung junger Schildkröten ein. Er hat sich zum Schildkrötenretter ernannt und sammelt die im Juli und August von den Schildkröten abgelegten Eier ein. Diese lässt er in Styroporkästen ausbrühten. In abgedunkelten Zimmern bei gleichbleibenden Temperaturen. Abhängig von den Temperaturen entwickeln sich männliche und weibliche Schildkröten. Ist die Temperatur niedriger werden es Männchen, alle höheren Temperaturen werden Weibchen. Leider ist durch die stark ansteigenden Temperaturen eine Überpopulation von Weibchen gegeben. Martin steuert dem etwas entgegen, da er die Temperatur in seinen Zimmern selber steuern kann. Begleitet wird sein Projekt von zwei jungen Biologen. Na dann sind wir mal gespannt.Weiterlesen
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- Tag 572
- Samstag, 4. Oktober 2025
- 🌧 27 °C
- Höhe über NN: 157 m
MexikoSalto de Eyipantla18°23’1” N 95°12’26” W
Salto Eyipantla und Tlacotalpan
3. Oktober in Mexiko ⋅ 🌧 27 °C
Wir werden am morgen von strömenden Regen geweckt. Zum Frühstück setzen wir uns unter unsere überdachte Terrasse und warten etwas ab. Gemütlich gefrühstückt, mit den Eltern telefoniert und etwas gechillt. Der Regen hört aber nicht auf. Also fahren wir los. Thomas schafft es gut über die doch sumpfige Wiese wieder auf die Straße. Viele kleine Straßen ergießen sich wie Sturzbäche auf die Hauptstraße. Wir wollen den Wasserfalll Eyipantla besuchen, den höchsten Mexikos. Aber in die kleinen und teilweise unbefestigten Straßen bis dahin trauen wir uns mit dem Wohnmobil nicht. Also stellen wir das Buschen im nächsten Örtchen vor eine FEDEX Station ab und nehmen uns ein Taxi zu den Wasserfällen. Der junge Mann weiß genau wo wir hinwollen und fährt eine halbe Stunde durch unwegsamme und schlammige Straßen. Er kennt das und kommt gut zurecht. Er ist sehr unterhaltsam und wir bekommen eine sehr ausführliche Übersicht, was es alles an tollen Früchten in Mexiko zu genießen gibt, eine sehr nette und kurzweilige Fahrt, fast eine Lehrstunde in Botanik. Wir sind jedoch froh, das Buschen stehen gelassen zu haben. Als wir ankommen ist die Aussichtsplattform des Wasserfalls verschlossen. Was nun? Der Taxifahrer hupt, aber keiner kommt. Neben dem verschlossenen Tor ist ein Loch im Stachekdrahtzaun. Wir quetschen uns durch und laufen die letzten paar Meter durch den Schlamm bis zur Aussichtsplattform. Und da erwartet uns ein gigantischer Blick über herabstürzende braune Wassermassen. Das ist wirklich gigantisch und wir freuen uns, hierher gekommen zu sein. Die Regenzeit hat den Wasserfall exorbitant anschwellen lassen. Für irgendwas muss der Regen doch gut sein. Wir lassen uns wieder zurück fahren und freuen uns über das geglückte Schauspiel. Das Buschen steht auch immer noch gut da. So waschen wir uns die verschlammten Füße ab und fahren weiter nach Tlacotalpan. Zum Glück hat der Regen aufgehört und so stellen wir uns an ein Hotel in den wunderschönen parkartigen Garten. Das Hotel hat keine Gäste und so haben wir die ganze Anlage für uns alleine. Wirwandern noch durch die hübsche, bunte und verschlafen mexikanische Kleinstadt, welche zu den UNESCO Weltkulturerbestädten zählt. Sie ist ganz nett, aber nicht sehr ungewöhnlich. Wir essen lecker am Fluß zu Abend und lassen den Abend am unbelebten Zucalo bei einem Bierchen ausklingen.Weiterlesen
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- Tag 571
- Freitag, 3. Oktober 2025
- 🌧 29 °C
- Höhe über NN: 21 m
MexikoLa Venta18°6’11” N 94°2’30” W
La Venta
2. Oktober in Mexiko ⋅ 🌧 29 °C
Die Nacht hat es geregnet und es regnet immer noch, als wir aufwachen. Also erst mal ein gemütliches Frühstück. Der Regen lässt nach und wir gehen auf das Ausgrabungsgelände in dem die größten Olmekenköpfe Mexikos gefunden wurden. Diese wurden von der ältesten Indianerkultur hergestellt, etwa 1.200v. Chr. und auch die ersten Pyramiden. Wir müssen jedoch feststellen, das die Originale in Museen verschleppt wurden und nur noch Repliken zu sehen sind. Dazu ist die Pyramide überwuchert und nicht freigelegt. Das Gelände ist eine riesige sumpfige Wiese und so fahren wir ziemlich enttäuscht weiter. Wir haben eine zirmlich lange Strecke heute zu fahren. Fast 300 Kilometer, was in Mexiko viel ist. Wir kommen durch saftig grüne Dschungellandschaften und kleine verschlafene Örtchen bis wir an der Laguna Catemaco landen. Der See ist wunderschön eingebettet von saftigem Dschungel und schönen Vulkanen. Leider sehen wir von den Vulkanen nicht viel, da die Wolken tief hängen. Dafür finden wir einen schönen Stellplatz oberhalb des Sees mit tollem Blick direkt neben einem Restaurant. Wir können die überdachte Terrasse nutzen und die Aussicht genießen. Wir gönnen uns noch ein Abendessen und freuen uns über diesen tollen Seeblick und die tropische Vegitation.Weiterlesen
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- Tag 570
- Donnerstag, 2. Oktober 2025
- ☁️ 30 °C
- Höhe über NN: 133 m
MexikoPalenque17°29’2” N 92°2’48” W
Palenque
1. Oktober in Mexiko ⋅ ☁️ 30 °C
Morgens fahren wir vor dem Frühstück zum Eingang. Wir wollen die ersten sein, aber sie öffnen erst um acht Uhr. Also frühstücken wir gemütlich vor dem Parkplatz mit deutlich weniger Mücken als im Dschungel des Stellplatzes. Wir sind gerade fertig, als sie öffnen. Wir stellen unser Buschen auf den bewachten Parkplatz und lassen uns mit den Sammelbus der Ausgrabung bis an den Ausgrabungseingang fahren. Wir sind die ersten Besucher, und sonst sind nur zwei Touristinnen da, außer den Parkwächtern und Souvenirverkäufern. Wir genießen diese besondere Atmosphäre der Ausgrabungsstätte, besteigen ein paar Paläste und lassen uns von Herrscharen an Mücken stechen. Die bemalten Federn der Souvenirverkäufer überzeugen uns und so nehmen wir zwei schön bemalte Federn mit Rahmen mit. Eines der wenigen Souvenirs, welche wir auf der Reise erstehen. Es wird voll, und große Reisegruppen laufen über das Gelände. Wir haben zum Glück schon das meiste gesehen und laufen langsam zurück. Palenque so mitten im Dschungel war eindrucksvoll aber nach Tikal, Copan und Calakmul nicht mehr so wie damals vor 27 Jahren. Vorbei an kleinen Wasserfällen und vielen Mücken machen wir uns auf den Rückweg. Leider müssen wir in der Hitze noch etwas warten, bis uns der Bus der Ausgrabung zurück zum Parkplatz bringt. Es ist Mittagszeit und super heiß und feucht, Wir sind froh, in unsererem klimatisierten Bus weiter fahren zu können. Wir schaffen noch etliche Kilometer über Schlaglochpisten bis nach La Venta. Dort kommen wir kurz vor Sonnenuntergang an und stellen uns auf den Parkplatz der Ausgrabungsstätte. Wir kochen uns noch Abendessen und fallen müde ins Bett.Weiterlesen
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- Tag 569
- Mittwoch, 1. Oktober 2025
- ☁️ 29 °C
- Höhe über NN: Meereshöhe
MexikoIsla Aguada18°46’39” N 91°30’10” W
Isla del Carmen und Fahrt nach Palenque
30. September in Mexiko ⋅ ☁️ 29 °C
Wir beschließen, heute morgen nur kurz auf die Isla del Carmen über die lange Brücke zu fahren. Das Wetter ist jedoch bedeckt, so dass das Meer nicht so richtig türkis bei der Überfahrt schimmert. Wir fahren noch an einen verlassenen Zipfel der Insel, fotografieren die Brücke und laufen etwas am Strand entlang. Dann fahren wir wieder über die Brücke zurück und nehmen Kurs auf Palenque. Die Fahrt ist eintönig und mit vielen Schlaglöchern. Thomas erwisch prompt eins so heftig, dass uns wieder die Kraftstoffsicherung rausfliegt und der Motor ausgeht. Wir schlagen gezielt im Handbuch nach und wissen ja nun dank unserer Erfahrung in Costa Rica, wo der Schalter zu finden ist. Wir drücken ihn wieder rein und weiter geht die Fahrt. Das ist wirklich schlecht für das Material. An einer Käserei und kaufen bei den unfreundlichsten Mexikanerinnen ever ein Stück Käse. Hoffentlich schmeckt es. Weiter geht es nach Palenque. Dort gehen wir beim Chedraui erst mal etwas einkaufen. Dann schauen wir uns einen Stellplatz im Ort an. Der ist allerdings in einer Sackgasse vor einem Hotel. So auf der Straße stehen wollen wir eigentlich nicht. Also gehen wir erst was essen und fahren an die Ausgrabung ran. Dort können wir mitten im Dschungel an einem Restaurant stehen, welches ebenfalls Cabanas vermietet und Stellplätze zum Campen geschaffen hat. Na denn. Es ist dunkel und es schwirrt draußen wie wild. Wir trauen uns nichts aufzumachen und sitzen im Buschen und schwitzen. Da kommt der Ventilator doch noch zum Einsatz. Sonst wäre es unerträglich gewesen.Weiterlesen
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- Tag 568
- Dienstag, 30. September 2025
- ☁️ 31 °C
- Höhe über NN: 10 m
MexikoChiná19°50’11” N 90°30’42” W
Campeche und Fahrt nach Isla Aguada
29. September in Mexiko ⋅ ☁️ 31 °C
Nach der ganzen Umparkerei gestern Abend haben wir doch hervorragend und verhältnismassig ruhig geschlafen, dafür dass wir mitten in einer Stadt stehen. Wir parken morgens nochmal um, weil wir Nachts quer über drei Parkplätze gestanden haben. Es ist noch früh und keines der Cafes auf, also frühstücken wir im Buschen. Danach gehen wir in die Altstadt und genehmigen uns in einem schönen alten Innenhof noch einen Cappuchino. Danach schlendern wir durch die schmalen und bunten Gassen der Altstadt, besteigen die Stadtmauer und laufen so weit wir können. Danach noch ein kurzer Abstecher zum Markt. Wir decken uns mit frischen Gemüse und Obst ein. Alles sieht hier super frisch und einladend aus. Danach besichtigen wir noch das Fort und versuchen, die schöne Kirche von Francisco zu besichtigen, aber diese ist leider wegen Restauration geschlossen. Noch ein kurzer Abstecher auf den menschenleeren Malecon und wir verlassen Campeche, was uns wirklich gut gefallen hat. Weiter geht es eintlang der Küstenstraße Richtung Isla Aguada. Wir haben einen Campingplatz etwas davor ausgesucht. Er ist menschenleer, der Sand ist feinsandig weiß und die Palmen stehen wie gemalt. Leider sind im Wasser Steine und es bietet sich nicht zum Schwimmen an. Darüber hinaus ist der Campingplatz von Schwemmland und Mangroven umzogen. Ein ideales Terrain für Mücken. Also fahren wir weiter, obwohl es gar nicht so schlecht aussah. Immer entlang der Küste. Da blinkt die rote Lampe für die Inspektion auf. Mist, wir rechnen nach und tatsächlich müssten wir jetzt Inspektion machen, wenn wir nicht schon vor fast 5.000km diese in Guatemala Stadt durchgeführt hätten. Da hat Carlos wohl das Inspektionsintervall nicht zurückgestellt. Und was nun. Wir können das auch nicht und schreiben Markus Kruse an. Auf der Isla Aguada angekommen schauen wir uns den ersten Campingplatz am. El Cielo, im Himmel, doch leider nicht so direkt am Strand wie wir es gerne hätten. Also fahren wir zum Campingplatzt der Dinslakener. Aber dort ist eine riesige Dauerbaustelle. Die Brücke soll verdoppelt werden und so entstehen die ersten Pfeiler. Da will man nicht stehen. Baulärm von morgens sechs bis abends acht. Also zurück in den Himmel. Wir machen noch einen kleinen Strandspaziergang. Thomas geht doch nicht schwimmen, da das Wasser trübe aussieht. Dann essen wir lecker direkt am Strand und genießen den Sonnenuntergang auf der Terrasse unseres Campingplatzes.Weiterlesen
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- Tag 567
- Montag, 29. September 2025
- ☁️ 30 °C
- Höhe über NN: 74 m
MexikoSanta Elena20°19’51” N 89°39’39” W
Kabah, Labna, Sayil und nach Campeche
28. September in Mexiko ⋅ ☁️ 30 °C
Heute stehen die Ausgrabungen der Puuk Kulturphase der Maya auf dem Programm. Die größte Ausgrabung Uxmal hatten wir schon im Mai besucht. Daher jetzt nicht nochmal. Dafür fahren wir aber zum nahegelegenen Kabah. Der Parkplatz ist noch leer, als wir gegen acht Uhr ankommen. Wir sind die ersten und einzigen Besucher. Der Himmel strahlt blau und die riesigen Pyramiden mit ihren Tempeln auf der Spitze schlafen einen Dornröschenschlaf. Wir klettern über die vorgegebene Route nach oben und bewundern die Aussicht über den satt grünen Dschungel. Das ist eine fast mystische Atmosphäre und wir genießen die Ruhe. Geckos und Rieseneidechsen flitzen über die Stufen der Pyramiden, welche reich mit Streinfresken verziert sind. Sogar ganze Figurstatuen befinden sich in einer der Fassaden. Als wir mit der Runde nach einer guten Stunde fertig sind, kommen die ersten anderen Touristen. Was ein Glück, dass wir so früh waren. Dann gehen wir auf die andere Straßenseite. Dort befindet sich im dichten Dschungel ein Torbogen, so groß wie römische Triumphbögen. Dieser stand am Ausgang der Stadt und von dort begann die befestigte Straße nach Uxmal. Die Maya verfügten also neben den Pyramieden, Tempeln und Städten auch über ein festes Straßensystem. Da es im Dschungel kein Internet gibt, gibt es am Eingang freies mexikanisches WLAN. Wir rufen die Eltern an und bestaunen die Menschenmassen, welche aus den Bussen Richtung Ausgrabung stapfen. Weiter geht es nach Labna. Es liegt etwa 9 Kilometer von der Hauptstrasse entfernt und ist über eine schmale aber ausgebaute Teerstraße zu erreichen. In Labna ist es schon richtung heiß. Wir haben Mittagszeit und die Sonne sticht erbarmungslos. Wir gehen an dem eindruckvollen Hauptpalast vorbei zu einigen Nebentempeln. Diese liegen tief im Dschungel und die Mücken schwirren um uns herum. Zuletzt schauen wir uns den Hauptpalast mit seiner aufwendigen Fassade an. Die Maya waren wirklich Steinmetzkünstler. Unter einem großen schattenspenden Baum ruhen wir uns aus und genießen den Anblick. Auf dem Rückweg zur Hauptstraße hält Thomas noch an der Ausgrabungsstätte Sayil. Hier gibt es den größten Mayapalast von allen zu bewundern. Er ist nicht so kunstvoll verziert wie in Labna aber dafür gigantisch. Das gesamte Ausgrabungsfeld ist 5 Quadratkilometer groß. Viel zu viel in der schwülen Hitze mit den Moskitos. Wir beschließen, es gut sein zu lassen und fahren weiter nach Campeche. Kurz nach unserer Abfahrt beginnt es zu regnen. Gut dass uns der Regen nicht im Dschungel erwischt hat. Die Fahrt geht durch üppigs Grün, durchzogen von unzähligen Maisfeldern, Zuckerrohr und Bananenstauden. In Campeche angekommen, stellen wir uns auf einen Parkplatz direkt an der Stadtmauer. Es ist Sonntag nachmittag und daher recht ruhig. Parkplätze können wir uns aussuchen. Dann gehen wir durch eines der Stadttore in die wunderschöne alte Kolonialstadt. Wir besuchen den Zocalo und die Kathedrale. Dann gehen wir super leckere Tacos essen. Die sind wirklich einer der Besten. Dann besuchen wir die Abendmesse in einer der unzähligen Kirchen und danach noch das alte koloniale Stadthaus, welches zur Besichtigung freigegeben ist. Wir sind schon wieder müde und gehen schlafen, nachdem wir nochmal umgeparkt haben, weil unsere Stellnachbarn nicht so wirklich seriös aussahen.Weiterlesen
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- Tag 566
- Sonntag, 28. September 2025
- ☁️ 32 °C
- Höhe über NN: 37 m
MexikoMuna20°25’54” N 89°43’34” W
Von Izamal nach Kabah
27. September in Mexiko ⋅ ☁️ 32 °C
Heute Morgen steht erst mal die Mückennetzreperatur an. Thomas hat jetzt alles dafür und einen gut durchdachten Plan. Und siehe da, es funktioniert. Unser gutes Mückennetz ist wieder voll funktionstüchtig und mückendicht. Was ein Glück. Das hat Thomas super hinbekommen, den so ein dichtes Netz hätten wir so nicht mehr bekommen. Dafür schwimmt Thomas leider wegen der Hitze fast weg. Er geht zur Belohnung mehrmals duschen. Nach diesem Erfolg fahren wir weiter Richtung Uxmal. Um Merida herum erwischt uns ein heftiger tropischer Regen. Wir schwimmen fast weg. Der Verkehr wird langsam und gerät ins Stocken. Weiter Richtung Uxmal lässt der Regen nach. Wir stoppen an einem kleinen Laden in einer Stadt, da uns etwas Öl zum Kochen fehlt. Dann habe ich einen Campingplatz vor Uxmal im Google gesehen. Den steuern wir an, da das bestimmt besser ist, als auf dem Parkplatz. Die Besitzerin ist sehr nett. Sie zeigt uns alles. Die schönsten Stellplätze liegen im Wald und sind uns aufgrund des Regens zu matschig. Wir bleiben auf dem Vorplatz unter Palmen stehen. Die Dame des Hauses öffnet uns noch frisch eine Kokusnuss vom Baum und so beenden wir gemütlich den Tag.Weiterlesen
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- Tag 565
- Samstag, 27. September 2025
- 🌩️ 34 °C
- Höhe über NN: 23 m
MexikoIzamal20°55’54” N 89°1’2” W
Izamal
26. September in Mexiko ⋅ 🌩️ 34 °C
Nach einer ruhigen Nacht wachen wir früh auf und können das seltene Schaupiel des Sonnenaufgangs bewundern. Dazu ein gutes Frühstück und dann, oh Schreck. Meine Sonnenbrille ist weg. Entweder in der Bar nebenan oder im Restaurant. Die Bar hat geschlossen und ein Mann erklärt mir auf Spanisch wortreich, dass sie um 10 Uhr erst aufmachen. Thomas ruft beim Restaurant an und die haben tatsächlich meine Sonnenbrille. Das ist beruhigend. Wir frühstücken zu Ende und fahren zu Restaurant. Die Brille ist da, aber meine Haarspange nicht. Brauchte bestimmt jemand. Aber egal, ich bin froh, die Brille mit meiner Sehstärke wieder zu haben. Weiter geht es über Playa del Carmen nach Izamal. Wir stoppen in Playa del Carmen und Thomas kauft in einem Auto Zone Laden den Kleber. Das ging schneller als gestern die Suche danach. In Izamal angekommen, habe ich uns während der Fahrt schon bei Harald angekündigt. Der betreibt ein Hotel am Ortsrand und lässt Overländer bei sich campen. Wir stoppen am recht engen Vordereingang und klingeln. Harald meldet sich und schickt uns zum Seiteneingang, welcher größer sein soll. Das ist er auch. Auf dem Platz sind noch etwa sechs Fahrzeuge von Overlandern abgestellt. Aktuell sind wir die einzigen Gäste und lassen uns im Schatten eines Baumes nieder. Es gibt ein schönes Bad nach deutschem Standard und sogar mit warmen Wasser. Harald meint, es würde heute Abend regnen und so gehen wir schon mal in die Stadt. Nach zehn Minuten Fußweg stehen wir vor dem gelben und riesigen Franziskaner-Konvent von Izmal. Das ist schon eindrucksvoll. Er wurde auf einer Pyramide erbaut und das Material von dieser wurde gleich für die Kirche verwendet. Ein gigantisches Teil in einer solch kleinen und unbedeutenden Stadt. Wir besichtigen es und schlendern durch die bunten Gassen und schönen Zocalos. Meine Nase fängt wie wild an zu laufen. Da habe ich mir wohl eine Erkältung aus dem Flugzeug mitgenommen. Wir besteigen noch eine große und teilweise freigelegte Pyramide. Von oben hat man eine herrliche Sicht auf das bunte Izamal und den gigantischen Konvent. Ich bin jetzt irgenwie fertig und wir beschließen, essen zu gehen. Das von Harald empfohlene Restaurant mit super Google Bewertungen ist sehr voll und so müssen wir ein paar Minuten warten, bis wir an den Tisch geführt werden. Die Kellner sind alle in Mayatracht und das Essen ist köstlich. Ich habe mir eine heiße Zitronensuppe bestellt. Super bei Erkältung. Das bringt mich aber noch mehr zum Schwitzen. Wir schlendern durch die Stadt nach Hause. Kurz vor dem Hotel laufen große freie Hunde auf der Straße herum und springen Motorradfahrer an. Da müssen wir durch. Ich habe Angst und so halten wir ein Taxi an und bitten es, uns zum Hotel zu bringen. Er schaut ganz ungläubig, da dieses nur 100 Meter entfernt ist. Das mit den Hunden verstehen die Mexikaner nicht. So kommen wir wohlbehalten wieder zurück und gehen nach einer guten Dusche müde ins Bett.Weiterlesen
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- Tag 564–567
- 25. September 2025 - 28. September 2025
- 3 Nächte
- ☁️ 31 °C
- Höhe über NN: Meereshöhe
MexikoPuerto Morelos20°51’15” N 86°52’21” W
Puerto Morelos
25.–28. Sept. in Mexiko ⋅ ☁️ 31 °C
Erst mal ankommen. Wir haben wunderbar geschlafen, obwohl wir verstochen sind. In Cancun soll es zum Glück keine Malaria geben. Erst mal kochen wir uns einen Kaffee und essen jeder einen mitgebrachten Apfel. Die haben wir durch den Zoll geschmuggelt. Wir bezahlen Matty die Abholung vom Flughafen, bedanken uns, und lassen uns gleich erklären, wo es das nächste Aqua Purificada gibt. Wir fahren los und machen unseren Wassertank voll. Hundert Liter Trinkwasser, das reicht erst mal eine Weile. Wir machen einen Stop am Supermarkt und decken uns erst mal mit dem Nötigsten ein. Es gibt gutes Brot und Stückchen. So gut ausgestattet fahren wir an den Strand. Am Ende einer Sackgasse führt ein Holzsteg an den Strand. Wir parken davor und stellen Tisch und Stühle in den Schatten einer Pergola und genießen unser erstes Frühstück mit einer super Sicht. Der Strand ist weiß, das Wasser türkisfarben und wir freuen uns, wieder da zu sein. Leider ist die Sargasso Saison noch nicht vorbei. Riesige stinkende Seegrasteppiche schwemmen an Land und sammeln sich neben den Auffangnetzen. Schade, wir dachten das Ganze sei eigentlich im September vorbei. Das verleidet uns auch das Schwimmen. Wir chillen noch eine Weile im Schatten und dann beginnt Thomas, den Kleber zu suchen, welchen er eigentlich im Gepäck hatte, um unser Moskitonetz zu reparieren. Nach 1½ Stunden gibt er auf. Der Kleber ist nicht da. Damit kann das so wichtige Moskitonetz auch nicht repariert werden. Das ist schlecht bei den vielen Plagegeistern hier. Wir reagieren uns bei einem Strandspaziergang ab und gehen dann gemütlich Essen. Da der Koch im Tacorestaurant vom letzten Mal heute krank ist, gehen wir in der Luxusvariante essen. Dort sind die Tacos und die Guacamole super, und wir genießen das Essen und den Sonnenuntergang. Abends geht es am Strand zurück und wir fallen müde ins Bett. Der Stellplatz ist schön leise und durch die Brise vom Meer auch nicht mückig.Weiterlesen
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- Tag 563
- Mittwoch, 24. September 2025
- 🌩️ 32 °C
- Höhe über NN: 11 m
MexikoCancún21°7’26” N 86°50’15” W
Flug von Frankfurt nach Cancun
24. September in Mexiko ⋅ 🌩️ 32 °C
Heute geht es wieder zurück nach Mexiko. Wir sind etwas aufgeregt, obwohl wir doch eigentlich genau wissen, was uns erwartet und wir uns doch schon so darauf gefreut haben. Alle Autoersatzteile sind gepackt. Wir haben einen Pappkarton, welchen wir in Mexiko entsorgen können und eine faltbare Reisetasche, welche noch so in unser Buschen passt. Koffer könnten wir dort auf der Reise nicht unterbringen. Rebekkka fährt uns zum Flughafen. Das Einchecken geht problemlos und wir schlendern gemütlich zum Gate. Doch trotz der vielen Zeit kommen wir gerade rechtzeitig zum Boarding am Gate an. Wir schaffen es sogar, noch zwei Plätze nebeneinander zu bekommen, da uns der Typ beim Einchecken zwei getrennt liegende Plätze zugeteilt hatte. Also doch noch Glück gehabt. Wir fahren mit dem Bus zum Flieger und machen es uns bequem. Der Flieger hebt pünktlich ab. Dann funktionieren meine neu gekauften Öhrhörer nicht. Thomas probiert hin und her. Am Ende liegt es an meinem Platz und Thomas tauscht netter Weise mit mir, so dass ich seit langem mal wieder einen Film im Flieger sehen kann. Er ist nicht neu, aber ˋMessage in a Bottle' wollte ich schon lange sehen. Der Film mit Kevin Costner ist schön und romantisch. Gut für einen langweiligen Langstreckenflug von 12 Stunden. Wir fliegen in den Abend rein und landen planmäßig und gefühlt mitten in der Nacht. Durch die sieben Stunden Zeitverschiebung ist es in Cancon erst sechs Uhr am Abend. Wir stehen am Gepäckband und warten und warten. Wie ich das hasse. Man schaut jeden neu rauskommenden Koffer auf dem Band an und hofft, dass der eigene als nächstes kommt. Aber unsere beiden Gepäckstücke sind nicht zu sehen. Es stehen kaum noch Leute da. Die letzte Frau ruft, dass sie jetzt ihre Koffer hat. Und wir? Da kommt als allerletztes Gepäckstück unsere rote Reisetasche auf das Band. Wenigstens. Aber unser Karton fehlt. Die Angestellten versichern uns, dass es keine Gepäckstücke mehr gibt und raten uns zum Schalter für Sperrgepäck zu gehen. Warum, unser Karton hat die Abmaße eines normalen Gepäckstücks. Dennoch finden wir ihn beim Sperrgepäck, hinterfragen es nicht weiter und sind froh, alles zu haben. Dann der Zoll. Wir müssen den Karton aufreißen und die Reisetasche ausleeren. Es wird alles begutachtet. Für die Autoersatzteile verlangen sie eine Rechnung, welche Thomas zum Glück hat. Jetzt müssen wir 19 Prozent darauf als Zoll, oder wie Thomas meint, Steuer zahlen. Egal wie man es nennt, ärgerlich ist es und teuer. Dann sind wir draußen und warten auf Matty, der uns abholen soll. Die schwüle Hitze lässt unsere Brillengläser beschlagen, als wir aus dem Flughafengebäude kommen. Das ist die Regenzeit. Matty ist in ein paar Minuten da. Er hat vor dem Flughafen gewartet, bis er das Go von uns bekommen hat. Er begrüßt uns freundlich und ab geht es zu unserem Buschen. Alles in bester Ordnung meint er. Wir kommen an und die Beifahrertüre unseres Buschens steht sperrangelweit auf. Da hat er wohl nochmalkurz gelüftet. Ansonsten ist alles da und auch die Mücken haben sich in großer Zahl in unserem Buschen breit gemacht. Wen wundert es, wenn die Türe aufsteht. Wir beziehen die frisch gewaschenen Betten und schütten uns noch kurz ein paar Kellen Wasser in Mattys Dusche aus dem Eimer über. Sehr provsorisch. Dann schlafen wir wie Stein und lassen uns von unseren Mitbewohnern verstechen.Weiterlesen
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- Tag 451–459
- 4. Juni 2025 - 12. Juni 2025
- 8 Nächte
- ☁️ 29 °C
- Höhe über NN: 4 m
MexikoPuerto Morelos20°51’52” N 86°55’27” W
Cancun - Rückflug und Reisepause
4.–12. Juni in Mexiko ⋅ ☁️ 29 °C
Die Nacht war sehr regnerisch und auch am morgen regnet es noch. Wir holen unsere letzten Lebensmittel ins Hotelzimmer und es gibt Bananenpfannekuchen und so die letzten Reste. Leider gibt es nur eine Induktionsplatte und unsere Pfanne kann das nicht. Daher müssen wir die verkratzte Pfanne des Hotels nehmen. Nachdem wir wieder alles zurück ins Buschen verfrachtet haben, versuchen wir nochmal, vor zum Strand zu gehen. Leider macht der Regen uns einen Strich durch die Rechnung. Also kein Strand mehr. Wir fahren aus Puerto Morelos raus Richtung Inland. In Morelos selber sind die Straßen durch den vielen Regen geflutet. Wir fahren einen wahren Zickzak durch das kleine Städtchen. Das kann ja lustig werden, denn wir müssen noch etwa fünf Kilometer unbefestigte Straße fahren. Aber hier ist erstaunlicherweise das Wasser gut abgelaufen. Nur die Schlaglöcher sind voller Wasser. Die umfahren wir und kommen mitten im dichten Buschwerk auf dem Abstellplatz für Wohnmobille bei dem Kanadier Matty an. Das Ganze sieht sehr wie eine Gerümpelhalde aus und ist null umzäunt oder bewacht. Dann hoffen wir mal das Beste. Es stehen etwa 15 Wohnmobile verstreut über das ganze Gelände. Das Wohnmobil von unseren Reisebekannten aus Dinslaken sehen wir auch. Dann wird auch hoffentlich nicht unseres wegkommen. Matty begrüßt uns freundlich und meint wir können zunächst mal auf dem Platz in der Mitte stehen bleiben und unser Buschen reinigen. Wir gehen von Innen nach außen vor. Alles Essbare raus, alles durchgeputzt, Toilette entleert, Schränke durchgewischt, Kühlschrank abgetaut....... und zum Schluß die Außenwäsche. Nach etwa 4 Stunden haben wir es geschafft. So eine Generalreinigung ist doch aufwändiger als gedacht. Wir gehen mit Matty den Vertrag für den Stellplatz durch. Bezahlung hätte er gerne vorab in bar. Wir haben nicht mehr so viel Bargeld. Also stoppt die Frau, welche uns zum Flughafen bringt, an einem Bankautomaten und wir geben ihr das Bargeld. Die Fahrt zum Flughafen sind etwa 45 Minuten. Die Straßen sind auch wieder wasserfrei, da es aufgehört hat zu regnen. Was ein Glück für unsere Wohnmobilreinigung. Die Fahrt ist problemlos und wir kommen mit einem guten Zeitpuffer am Flughafen an. Trotz des online Eincheckens müssen wir uns in der Schlange einreihen und unsere Boardkarte ausdrucken lassen. Normalerweise bekommt man die Boardkarte Online aufs Handy. Aber wir haben ja Zeit. Nachdem wir fast eine Stunde am Schalter in der Schlange standen, haben wir die Boardkarte in der Hand und gehen durch die Kontrolle in den Duty Free Bereich. Wir sind hungrig, da wir seit dem Frühstück nichts mehr gegessen haben und gönnen uns unsere erste und einzige Pizza in Mexiko. Diese ist sehr gut und dann noch ein Abschiedsbier. Dann wird unser Flug zum Boarding ausgerufen. Wir sind gerade rechtzeitig mit unserem Essen fertig geworden. Wir gehen an Bord und der Flieger hebt pünktlich ab. Adios Amerika wir kommen im September wieder !!!!!!Weiterlesen

ReisenderWe look forward to your return in September! Have enjoyed every one of your posts!

ReisenderThanks a lot, we are looking forward, too and eager to enter to South America

ReisenderSo you are still planning to explore S. A., we wondered about that. Well, there will be many challenges ahead but never too large for the two of you! Accomplished explorers now!
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- Tag 450
- Dienstag, 3. Juni 2025
- ☁️ 33 °C
- Höhe über NN: 16 m
MexikoPlaya del Carmen20°40’6” N 87°4’4” W
Playa del Carmen - Waschtag
3. Juni in Mexiko ⋅ ☁️ 33 °C
Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir heute nach Puerto Morelos, unserer letzten Station vor unserem Heimflug morgen. Es ist komisch, das Buschen nach so langer Zeit wieder verlassen zu müssen. Wir halten in Playa del Carmen und gehen in einem Waschsalon unsere letzte große Wäsche waschen. Wir wollen doch alles sauber hinterlassen, damit wir es auch sauber wieder vorfinden. Das Waschen klappt zum Glück problemlos. Leider wird hier alles nie so sauber wie zu Hause. Die Waschgänge sind sehr kurz und das Wasser nur kalt. Aber damit muß man auf der Reise leben. In Puerto Morelos angekommen, suchen wir uns ein Hotel, da wir die letzte Nacht das frisch gewaschen Bett nicht wieder verschwitzen wollen. Nach einigem Hin und Her bleiben wir doch in dem Hotel, was wir uns zu Beginn ausgesucht haben. Das Hotelzimmer ist groß und hat eine kleine Küchenzeile und einen Balkon. Nur leider müssen wir an der Straße direkt vor dem Hotel parken. Na hoffentlich passiert nichts. Wir wandern den schönen Strand entlang bis ins Ortszentrum um ein letztes mexikanisches Abendessen zu genießen. Der Blick auf das türkisfarbene Meer und die Tacos sind super. Hier hat man etwa 20 Meter vor der Küste ein riesiges Netzt gespannt, um das Sargassogras vom Strand und dem Badewasser fernzuhalten. Das funktioniert erstaunlich gut und es kommt nur ganz wenig Sargasso am Strand an. Wir genießen den Abend und den letzten Strandspaziergang. Es kommt doch nun eine traurige Stimmung auf. Aber wir kommen ja im September wieder. Ein letzter Drink auf der Dachterasse am Pool und dann die letzte Nacht in Mexiko.Weiterlesen
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- Tag 449
- Montag, 2. Juni 2025 um 22:00
- 🌙 27 °C
- Höhe über NN: 13 m
MexikoValladolid20°41’24” N 88°12’6” W
Nochmal Valladolid - Start der Regenzeit
2. Juni in Mexiko ⋅ 🌙 27 °C
Wir hatten wieder eine ruhige Nacht, außer ein paar anfahrende Motorräder. So genießen wir das Frühstück im Pavillon über dem Wasser und fahren dann gemütlich nach Valladolid. Dort angekommen, begeben wir uns zu dem Stellplatz bei dem Imker am Stadtrand, wo wir schon vorher waren. Diesmal stellen wir uns nicht vor den Baum mit den vielen Ameisen, sondern suchen uns einen ameisenfreien Platz. Dann laufen wir in die Stadt und wollen noch ein paar Souvenirs shoppen. Es ist sehr heiß und so überlegen wir uns, ein schattiges Plätzchen für ein spätes Mittagessen zu suchen. Wir finden ein nettes Restaurant mit einem schönen Innenhof. Doch kaum sitzen wir und haben bestellt, da fängt es an zu regnen. Richtig heftig und wir flüchten in das Restaurant. Das Essen ist gut, aber es hört nicht auf zu regnen. Nach mehr als einer Stunde ist es vorbei. Wir waten durch das knöcheltiefe Wasser auf den Straßen. So richtig ist uns nicht mehr nach Shoppen. Also machen wir nur noch eine kurze Bierpause im Grand Hotel im überdachten Innenhof und fahren dann zurück zu unserem Buschen. Die Nacht wird heiß und schmulchig.Weiterlesen
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- Tag 448
- Montag, 2. Juni 2025
- ☁️ 31 °C
- Höhe über NN: 3 m
MexikoSan Felipe21°34’37” N 88°14’4” W
San Felipe
1. Juni in Mexiko ⋅ ☁️ 31 °C
Die Nacht war ruhig, nur einige Autos und Motorräder, welche hier auf dem großen frein Platz das fahren und anfahren üben. Dafür genießen wir das Frühstück auf dem Fluß in unserem Pavillon. Dann fahren wir in den nächsten kleinen Hafenort San Felipe. Hier gehen wir in die Sonntagsmesse - in der heute das Fest Christi Himmelfahrt vom vergangenen Donnerstag nachgefeiert wird. Der Pfarrer segnet heute zu Christi Himmelfahrt alle Fischer. Das sind erstaunlich viele Männer des Ortes. Nach der Messe lassen wir uns von einem kleinen Böttchen über den Fluß zu einer vorgelagerten Sandinsel bringen, welche einen schönen langen und feinen Sandstrand hat. Wir legen uns in unsere mitgebrachten Hängematten unter eine Pallapa und genießen den Tag. Es wird sogar Essen angeboten und so können wir direkt leckeren frischen Fisch essen. Mit dem schwimmen ist es nicht so einfach. Das Wasser ist kristallklar und türkisfarben, aber leider nur knöcheltief.Wir gehen etwa 20 Meter Richtung offenes Meer, aber es wird nicht viel tiefer als knietief. Also wird aus dem Schwimmen eher ein Baden in der karibischen Badewanne. Wir lassen uns dann wieder mit dem Boot zu unserem Buschen in San Felipe zurückfahren und beschließen, den Abend wieder in Rio Lagartos vor dem schönen Pavillon zu verbringen.Weiterlesen
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- Tag 447
- Samstag, 31. Mai 2025 um 22:02
- ⛅ 27 °C
- Höhe über NN: 5 m
MexikoEl Cuyo21°30’56” N 87°40’1” W
Rio Lagartos und Flamingos in Colorados
31. Mai in Mexiko ⋅ ⛅ 27 °C
Wir hatten eine herrlich ruhige Nacht und wollen nun heute morgen am Strand frühstücken. Wir packen unsere Stühle und den Tisch raus. Doch die Mücken werden immer mehr. Schnell will Thomas den Mückenvorhang zuziehen. Da macht der sowieso vorgeschädigte Vorhang Knack und die Aufhängung der unteren Schiene bricht ab. Diese ist aus Plastik und kann somit nicht so einfach repariert werden. Das ganze ist wirklicher Mist. Das Frühstück am Meer wird eine einzige Mückenplage und so spingen wir ins Wohnmobil und machen uns weiter. Wir fahren entlang der Lagunen und sehen riesige Schwärme von Flamingos in dem seichten Wasser stehen. Die Tiere sind knallpink und sehen wunderschön und elegant aus. So machen wir unzählige Fotos. An einer Haltebucht stoppen wir, um kurz baden zu gehen. Da kommen zwei Rangerinen an und untersagen uns den Zugang zum Strand und schicken uns auch aus dem Naturschutzgebiet. Der Zugang sei ausschließlich für Anwohner, welche von El Cuyo nach Los Colorados wollen. Für alle anderen sei sowohl die Straße als auch das ganze Gebiet gesperrt. Wir diskutieren noch etwas. Dann ziehen die beiden ab. Wir laufen noch kurz vor an den Strand und erfrischen uns im klaren türkisfarbenen Wasser. Dann fahren wir wieder zurück. Wir lassen uns allerdings Zeit und bewundern die Flamingos und die großartige unberührte Lagunenlandschaft. In Los Colorados machen wir einen kleinen Zwischenstop am Ortsstrand. Es ist brütend heiß und so ziehen wir bald weiter nach Rio Largatos. Die kleine Stadt liegt an einer Flußmündung und hat eine hübsche Promenade. Wir fahren an das äußerste Ende der Promenade und bleiben auf einem großen Parkplatz direkt am Fluß stehen. Es führt ein Holzsteg zu einem kleinen Pavillon über dem Wasser. Wir laufen vor. Dort sitzt ein junger Mexikaner mit zwei kleinen Mädchen. Wir setzen uns dazu, da das Klima im Schatten des Palmendachs über dem Wasser sehr angenehm ist. Wir kommen ins Gespräch und er meint, es sei hier sehr sicher und wir können bestimmt gut über Nacht stehen bleiben. Hier wären Abends manchmal Jugendliche, welche etwas trinken aber ansonsten sei es sehr ruhig. Wir holen unsere Stühle und chillen eine Weile an diesem wunderschönen Ort. Dann beschließen wir, über Nacht zu bleiben. Wir laufen die Promenade hoch und gehen noch gut essen. Dann einen kleinen Abendspaziergang entlang der schönen Promenade und noch eine Begegnung mit einem 2 Meter Alligator, welcher zwischen zwei Booten an der Mole entlangschwimmt. Die Einheimischen geben ihm Süßwasser und so kommt er jeden Abend. Er ist überhaupt nicht scheu und so gibt es gute Photos. Wir schlendern zurück zum Auto und lassen den Abend im Pavillion über dem Wasser ausklingen.Weiterlesen
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- Tag 446
- Samstag, 31. Mai 2025
- 🌬 30 °C
- Höhe über NN: 11 m
MexikoLas Coloradas21°36’14” N 87°59’59” W
Die Salzpfannen von Las Coloradas
30. Mai in Mexiko ⋅ 🌬 30 °C
Wir genießen noch ein letztes Frühstück im Hotel und fahren dann Richtung Los Colorados. Franz hatte uns erzäht, die Routa de Flamingos entlang der Küste und der Salzlagunen sei phantastisch. Der Manager vom Hotel warnt uns vor der Straßenqualität. Wir lassen uns jedoch nicht abhalten und wollen es selber probieren. Die Straße am Ende des Dorfes führt in tiefes Buschland. Es ist eine kleine und schmale Sandpiste, aber aus unserer Sicht durchaus befahrbar. Also qutschen wir uns an dem Gebüsch vorbei und unter niedrig hängenden Ästen entlang. Das Buschen wird ganz schön verkratzt. Nach nur fünf Kilometern wird der Pfad immer enger und schlechter. Zu dem Gestrüpp kommen nun riesige Löcher und ausgefahrene tiefsandige Stellen. Wir beschließen, bei der nächsten Gelegenheit zu drehen und doch die hundert Kilometer Umweg über das Landesinnere in Kauf zu nehmen. Wir wollen da doch lieber unser Buschen schonen. Wir wenden und fahren den riesigen Bogen durch das Landesinnere. Die Straßen sind jedoch alle geteert und in einem guten Zustand. So kommen wir nach etwa zwei Stunden in Los Colorados an. Im vorbeifahren erhaschen wir die ersten Blicke auf die riesigen pinkfarbenen Salzlagunen. Wir parken das Buschen am Rande des Ortes und beschließen, die Salzlagunen zu besichtigen. In etwa 30 Minuten beginnt die nächste Tour. Wir sichern uns ein Ticket, parken das Auto auf dem offiziellen Parkplatz und los geht es. Zunächst vorbei an verschiedenen Salzbecken, welche noch graue Fraben aufweisen. Dann stehen wir vor den unendlich großen pinkfarbenen Salzlakeseen. Die Farbe kommt durch Algen zustande, welche bei der Salzentstehung mit unterstützen. Vereinzelt stehen Flamingos malerisch im Wasser. An einer besonders fotogenen Stelle hält unser Fahrer, und die Besucher haben Zeit für alle möglichen Fotos. Das ganze ist schon beeindruckend. Zuletzt hatten wir die pinken Salzlagunen von Aigues Mortes in Südfrankreich gesehen. Diese waren eher klein und überschaubar gegen die Ausdehnungen hier. Jährlich werden hier 850.000 Tonnen Salz gewonnen etwa 35.000 Tonnen alle zwei Wochen in den vorhanddenen 14 Lagunenbecken. Eine wirklich gigantische Menge. Nach ausgedehntem Fotoshooting und noch verschiedenen Stops sind wir wieder zurück am Eingang. Wir gehen noch etwas Essen mit einer schönen Aussicht auf die Salzlagunen. Dann beschließen wir, außerhalb von Los Colorados in dem Naturschutzgebiet der Flamingos und Salslagunen einen Stellplatz für die Nacht zu suchen. Wir finden eine kleine Ausbuchtung am Straßenrand. Von hier geht es etwa 10 Meter durch niedrige Dünen zum endlos langen weißen Sandstrand. Wir schnappen uns unsere Stühle und genießen ein kühles Abendbierchen beim Sonnenuntergang.Weiterlesen
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- Tag 445
- Freitag, 30. Mai 2025
- ☀️ 33 °C
- Höhe über NN: 5 m
MexikoEl Cuyo21°30’56” N 87°40’1” W
El Cuyo (2)
29. Mai in Mexiko ⋅ ☀️ 33 °C
Auch heute haben wir einen faulen Strandtag vor. Nach einer kühlen Nacht im gekühlten Zimmer trifft uns der Schlag als wir morgens um acht unseren Strandspaziergang machen. Das wird heute wieder megaheiß. Nach einem Frühstück genießen wir den Strand fast für uns alleine. Wir gehen ochmal essen zu dem guten Veracruz-Restaurant mit der vorzüglichen Chili-Schoko-Mole; der Wirt erklärt, es sei das Rezept seiner Oma, sehr lecker. Nachmittags schlägt im Hotel auf einmal eine riesige Truppe Mexikaner auf, welche sich eingemietet haben und mit der Ruhe ist es dann auch vorbei. Wir beschließen, zu dem guten Mexikaner mit der Schokoladensoße aus Veracruz zu gehen. Gemächlich schlendern wir über die Sandstraßen bis zum Restaurant. Das Essen ist wieder eine Wucht und Thomas meint, das sei tatsächlich die beste Mole, welche er bisher in Mexiko gegessen hat. Zurück laufen wir den Strand entlang und setzen uns zum Sonnenuntergang ans Meer. Leider geht die Sonne in einer Wolkenwand unter.Weiterlesen
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- Tag 444
- Donnerstag, 29. Mai 2025
- ☀️ 32 °C
- Höhe über NN: 6 m
MexikoEl Cuyo21°30’57” N 87°40’10” W
El Cuyo (1)
28. Mai in Mexiko ⋅ ☀️ 32 °C
Wir haben schön kühl geschlafen und gehen im Hotel frühstücken. Unsere Brötchen von gestern essen wir zu Mittag mit Tomate und Avocado. Sie sind immer noch sehr gut. Dann vertrödeln wir den Tag am Strand, gehen spazieren und schauen uns YouTube Videos an wie wir unseren defekten Mückenvorhang reparieren können. Wir gehen ins Dörfchen in zwei Ferreterias und werden fündig. Nun muss Thomas es nur noch reparieren. Ersatzschnur haben wir zum Glück mit dabei. Wir haben noch einen schönen Sonnenuntergang am Strand.Weiterlesen
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- Tag 443
- Mittwoch, 28. Mai 2025
- ☀️ 34 °C
- Höhe über NN: 6 m
MexikoSan Crisanto21°21’15” N 89°10’21” W
Von San Crisanto nach El Cuyo
27. Mai in Mexiko ⋅ ☀️ 34 °C
Wir haben gut und luftig geschlafen und beschließen, nach dem Frühstück weiter zufahren. Der Strand hier ist total überbaut und sehr schlickig. Selina empfiehlt uns El Cuyo. Es liegt etwa 150 Kilometer die Küste entlang Richtung Holbox. Es soll einen super langen weißen Sandstrand geben. Türkisfarbenes Wasser und einen schönen Campingplatz. Wir fahren los. Unterwegs stoppen wir an einer Bäckerei und erwerben super leckere Stückchen und Brötchen für morgen früh. Wir kommen in dem kleinen verschlafenen Fischerdörfchen El Cuyo an und gehen erst mal lecker essen. Es gibt Enchilladas in Mole Veracruz (eine ähnliche Chili-Schoko-Soße wie die von Puebla). Sehr lecker. Dan fahren wir zum Campingplatz und erleben eine böse Überraschung. Statt des so nett beschriebenen Platzes ist es eine einzige Müllhalde und ein Wächetrockenplatz. Es ist so unsauber, dass wir beschließen, nicht dort zu bleiben. Nebenann ist ein schöner sauberer Zeltplatz, aber leider kommen wir nicht durch das Tor. Also auch keine Option. Wir wollen aber drei schöne Tage am Meer und Strand verbringen. Also beschließen wir, uns in ein Hotel einzumieten. Wir schauen welche Hotels am Meer gelegen sind und ein Zimmer für drei Tage frei haben. Zwei stehen zur Wahl. Wir fahren das erste an, welches leider in der zweiten Reihe liegt und nicht wie in Booking versprochen am Strand. Das zweite hat frei und liegt super nahe am Strand. Also buchen wir uns ein. Wir haben auch keine richtige Alternative, denn es wird schon dunkel. Es gibt viele schöne Privathäuser am Strand. Aber es stehen nur Telefonrufnummern angeschrieben. Niemand ist an den Häusern zu sehen. Sehr schade. Wir müssten uns mal Air BnB runterladen. Aber das Hotelzimmer ist auch sehr schön und liegt direkt am Strand. Mit Palmen davor ein Strandtraum in türkis.Weiterlesen
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- Tag 442
- Dienstag, 27. Mai 2025
- ☀️ 39 °C
- Höhe über NN: 21 m
MexikoMérida20°58’48” N 89°37’6” W
Merida und nach Progresso an der Küste
26. Mai in Mexiko ⋅ ☀️ 39 °C
Nach einer angenehm kühlen Nacht gibt es ein spärliches Frühstück. Das Hotel ist wunderschön und liegt super zentral. Aber das Frühstück ist ein Witz. Eine Tasse Kaffe, ein Stückchen und ein kleiner Teller mit ein paar Obststücken. Wir beschließen, heute die Prachtstraße von Merida zu besichtigen. Sie ist gesäumt von alten Jugendstilvillen aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Merida war mal echt reiche Stadt. Der Boulevard selber ist zu beiden Seiten mit hohen zweireihigen schattenspendenden Bäumen gesäumt. Wir können also schön im Schatten auf und ab flanieren. Wir kommen an einem Walmart vorbei und finden dort sogar das Luftentfeuchtungsgranulat, was wir gesucht haben. Wir wollen dies in unserem Buschen plazieren, wenn wir es in Cancun abstellen. Wir hoffen, das hilft gegen die Feuchtigkeit in der Regenzeit. Da wir die Packete nicht schleppen wollen, beschließen wir, nachher mit dem Buschen zurückzufahren. Nachdem wir beschlossen haben, das Anthropologische Museum zu besichtigen, müssen wir feststellen, dass dieses am Montag geschlossen hat. Da will ich schon mal in ein Museum und dann das. Dafür gönnen wir uns im Innenhof einer feudalen Villa ein leckeres zweites Frühstück. Dann checken wir aus und holen unser Buschen vom Parkplatz ab. Unser erstes Ziel ist eine Wäscherei. Das durchgeschwitzte Bettzeug muss gewaschen werden. Das klappt gut und nach etwa anderthalb Stunden sind wir fertig und alles riecht wieder sauber. Vorbei geht es an dem Walmart und dann nach Progresso ans Meer. Das Termometer fällt, je näher wir ans Meer kommen. In Merida hatten wir 45 Grad beim Losfahren und am Meer sind es nur noch 35 Grad. Was ein Segen. Wir lassen uns Zeit und machen immer mal wieder Fotostops an der Lagune. Dann stehen wir jedoch am Campingplatz vor einem verschlossenen Tor. Der Platz liegt toll am Meer unter Palmen, aber wir kommen nicht rein. Also fahren wir zu einem Campingplatz im nächsten Örtchen. Der Platz ist auf, wir stellen uns unter Palmen an das Meer. Auch schön, aber nicht ganz so schön wie der andere Platz. Auf dem Platz gibt es auch ein Haus in das sich ein schweizer Pärchen eingemietet hat. Franz und Selina begrüßen uns gleich ganz freundlich. Nach einem leckeren selbstgemachten Abendessn mit Hühnchen und schwarzer Schokoladensoße genießen wir den Sonnenuntergang am Meer und unterhalten uns dann noch bis spät in die Nacht mit Franz. Die beiden haben ihre Zelte in der Schweiz abgebrochen und leben in Mexiko. Sie haben hier schon mal vor Corona vier Jahre gelebt und sind jetz also wieder zurück gekommen. Sie sind Lebenskünstler und Franz hat so wirklich richtig starke Verschwörungstheorien zu erzählen. Also sehr interessant.Weiterlesen
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- Tag 441
- Montag, 26. Mai 2025
- ☀️ 38 °C
- Höhe über NN: 13 m
MexikoMérida20°58’6” N 89°37’23” W
Merida
25. Mai in Mexiko ⋅ ☀️ 38 °C
Wir frühstücken und telefonieren mit Philipp und brechen auf nach Merida. Die gut eine Stunde Fahrt ist landschaftlich langweilig. In der Stadt angekommen, habe ich einen Parkplatz hinter der Kathedrale ausgesucht. Wir werden jedoch abgewiesen, da sie keine Parkplätze haben, die lang genug für uns sind. Also fahren wir noch ein paar Blocks weiter und finden einen bewachten Parkplatz mit Plätzen, welche groß genug für uns sind. Von dort laufen wir zur Kathedrale, schlendern über den parkartigen Platz davor, gehen am Rathaus vorbei und besichtigen ein altes Herrenhaus. Die Stadt ist so schön, wie wir sie in Erinnerung haben. Sehr spanisch, aber auch sehr mexikanisch mit den kleinen bunten Kolonialhäusern. Die Messe zur Mittagszeit in der Kathedrale ist wie immer in Mexiko gut besucht und es ist drinn halbwegs kühl. Wieder draußen trifft uns fast der Schlag. Wir suchen ein wohltemperiertes Cafe und landen in einer bayrischen Kneipe mit Meisels Weisse und Weißwürstchen. Das ist mal eine nette Überraschung. Wir beschließen, für die Nacht in ein Hotel zu gehen. Es ist zu heiß, um im Buschen in der Stadt zu übernachten. Wir suchen ein Botique Hotel raus, welches einen Parkplatz haben soll. Ob der wohl auch für unser Buschen reicht? Wir laufen also hin und schauen uns den Parkplatz und das Hotel an. Das Hotel sieht wirklich gut aus und der Mann an der Rezeption ist sehr nett und gibt uns den Schlüssel für den Parkplatz um die Ecke, damit wir schauen können ob wir reinpassen. Und tatsächlich, wir haben Glück. Die Einfahrt ist hoch genug und innen ist auch Platz für unser Buschen. Also nehmen wir das Hotel. Das Zimmer ist liebevoll dekoriert und es gibt tatsächlich eine Hängematte im Zimmer. Das haben wir zum ersten Mal gesehen. Wir holen das Buschen, parken und kühlen uns im Aircon Zimmer erst Mal ab. Herrlich. Danach laufen wir noch kreuz und quer duch die Innenstadt, schauen uns super teure Jipijapas (Hüte aus Agavensisal) und die Liveband auf dem Hauptplatz an. Dann beschließen wir, bayrisch zu Abend zu essen. Es gibt Schweinsbraten für mich und Haxe für Thomas. Dazu das vorzügliche Weissbier von Meisels. Sehr lecker. Dann schlendern wir zum Hauptplatz und viele Leute tanzen fröhlich zu den Klängen der Liveband. Wir gesellen uns dazu und tanzen in der heißen Nacht von Merida. Ein schönes unvergessliches Erlebnis.Weiterlesen

ReisenderWe have enjoyed Merida many times…the old & new in one city! An especially fun place At Carnaval Time! Loud & entertaining!

ReisenderYou're right, carnival is great, we had this some 26 years ago. But also now, it's a beautiful and interesting city, including the dancing in the street at night😊

ReisenderIf we knew you were going there we would recommend the Delores de Alba hotel…great hotel with Guest Parking too! About 2 blocks from centro.
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- Tag 440
- Sonntag, 25. Mai 2025
- ☀️ 37 °C
- Höhe über NN: 55 m
MexikoUxmal20°21’38” N 89°46’7” W
Uxmal, Cenote Dzonbakal
24. Mai in Mexiko ⋅ ☀️ 37 °C
Wir haben gut und ruhig am Parkplatz geschlafen. Nur die Innenraumtemperatur ist des Nachts sehr heiß. Das wird immer unangenehmer. Pünktlich um kurz vor acht stehen wir am Eingang und betreten als erstes das Ausgrabungsgelände. Es ist noch morgendlich kühl und wir schlendern ganz alleine durch diese eindrucksvolle Mayastadt. Riesige Pyramiden, große Plätze, welche von Palästen gesäumt sind und mit schönen Steinfriesen geschmückt sind, Ballspielplätze und vieles mehr gibt es zu sehen. Und - nicht zu vergessen - jede Menge Iguanas, urtümliche Echsen welche in der Kühle am Morgen über die Steine flitzen. Wir haben bereits drei viertel des großen Ausgrabungsgelädes besichtigt, als wir die ersten Touristen sehen. Schade, denn mit den Touristen verändert sich die friedliche Atmosphäre des Morgens. Wir beschließen unseren Rundgang um die Mittagszeit, als eine große Gruppe Franzosen in einem Reisebus angekarrt wird. Es ist über 40 Grad im Schatten. Was ein Wahnsinn für eine solche Besichtigung. Wir steigen in unser Buschen und fahren zu den beiden Cenoten von X'Batun. Am Eingang bezahlen wir und bekommen mitgeteilt, dass in der einen Cenote einen starken Algenwuchs hat aufgrund der hohen Temperaturen. Sie sei nicht geeignet zum schwimmen. Die zweite Cenote sei halb unterirdisch und daher kühler und hätte sauberes und klares Wasser. Wir beschließen trotzdem reinzugehen, da es wirklich heiß ist und wir uns auf ein kühles Bad gefreut haben. Die erste Cenote liegt an einer tiefen Abbruchkante und ist sehr malerisch. Das Wasser ist zur Hälfte mit Seerosen bedeckt und das Wasser ist trübe. Am Rand stehen unzählige Taucherflaschen. Der erste Taucher kommt in Montur runter. Wir sprechen ihn an. Es ist ein Amerikaner, welcher Tauchgänge durch die unterirdischen Gänge der Cenote organisiert. Er ist total begeistert. Wir fahren zur zweiten Cenote und hüpfen ins kühle Nass. Was eine wunderbare Abkühlung. Wir genießen die Kühle des Wassers und der Höhle. Die Cenote ist definitiv unser Favorit. Leider haben wir sie nicht für uns alleine. Trotzdem schön. Danach fahren wir zum Campingplatz. Wieder so ein Multifunktionsplatz. Es gibt einen Pool, Duschen Toiletten, Palapas mit Tischen, Stühlen und Hägematten und natürlich das Restaurant selber. Wir Stellen uns in den Palmenschatten und genießen die Hängematte im Schatten. Danach gehen wir zu Abend essen und unterhalten uns noch mit dem Wirt, der uns ein Bierchen ausgibt. Sehr nett.Weiterlesen































































































































































































































































































































