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Panamericana Thomas Claudia

Unsere Reise durch die USA und über die Panamericana - als Auftakt fahren wir die ersten sechs Monate quer durch die USA. Von dort aus geht es dann weiter über die Panamericana ... Leggi altro
  • Wanderung nach Guane

    13 novembre 2025, Colombia ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach einem tollen Frühstück, wieder mit frisch gebackenem Brot, geht es heute den Camino Real entlang zu dem nächsten kleinen Örtchen Guane. Der Weg ist schön mit alten Steinen ausgelegt und nicht zu verfehlen. Es geht durch Felder, Wiesen und Wälder. Es ist super schön, aber auch sehr heiß. In Guane angekommen müssen wir feststellen, dass dieses Örtchen deutlich kleiner ist als Barichara. Es gibt nur etwa vier Straßen waagrecht und senkrecht. In diesem Schachbrettmuster sind die kleinen weißen Häuser mit breunen Sockel angelegt und die Straßen haben auch alle schönes Kopfsteinpflaster. Nur alles viel kleiner als Barichara. Am Zocalo, dem Hauptplatz, gibt es eine kleine Parkanlage in der Arbeiter damit beschäftigt sind, die Weihnachtsdeko aufzustellen. Die örtliche Kirche ist klein, aber aus schönem bräunlichen Sandstein. Wir suchen ein Restaurant. Google sagt, es gäbe einige. Ich habe eins ausgesucht, aber es ist geschlossen. Eine alte Frau versucht uns, ihre gefundenen Fossilien zu verkaufen und empfiehlt ein Restaurant die Straße runter. Wir gehen rein und sind die einzigen Gäste. Es gibt das Tagesmenü. Als Hauptspeise gibt es etwas Auswahl. Ich nehme eine Forelle und Thomas wieder Ziege. Das Essen ist gut, wenn auch nicht so toll wie gestern in Barichara. Danach schlendern wir noch zwei Straßen entlang durch den Ort und sind schon am Ortsrand und zurück auf dem Camino Real. Wir laufen los und freuen uns, dass die Sonne schon tiefer steht und wir sehr viel mehr im Schatten laufen können. Eine französische Familie mit zwei Kindern überholt uns. Wir kehren noch in einem kleinen Cafe mit einer super Sicht über das Tal ein und sind dann auch wieder zurück an unsrem Campingplatz. Wir unterhalten uns noch mit dem Kolumbianer, der auf dem Campingplatz arbeitet und aus Cali kommt. Auch mit den beiden Bayern und mit Julia, unsrer Wirtin. Dann gönnen wir uns eine heiße Dusche und fallen müde und zufrieden ins Bett.Leggi altro

  • Barichara - "Schönstes Dorf Kolumbiens"

    12 novembre 2025, Colombia ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute gibt es frisch gebackenes Brot von Julia. Roggenbrot, wohlgemerkt. Wir genießen es zum Frühstück zusammen mit zwei frisch gelegten und weichgekochten Eiern. Himmlisch. Heute wandern wir in den kleinen Ort Barichara. Direkt hinter dem Campingplatz geht ein Fußweg steil hinauf über einen Berg und dann wieder hinab ins Dorf. 40 Minuten sagt die Wanderapp. Wir lassen uns aber Zeit und sind nach fast 1,5 Stunden im Dorf. Das Örtchen ist super sauber und aufgeräumt. Die Straßen sind alle mit Kopfsteinpflaster belegt und die kleinen weißen Häuser mit braunem Sockel ergeben ein einheitliches Ortsbild. In der Mitte ist der große Zocalo mit alten und hohen Bäumen und Palmen. Eine wunderschöne sandsteinfarbene Kathedrale liegt auch am Platz. Der Altar ist reich vergoldet und die Seitenkapelle auch. Hier waren sie früher mal reich. Wir wandern weiter durch das Dorf bis zu einem Aussichtspunkt am anderen Ende. Dort gibt es einen rötlichen Felsabbruch, welcher senkrecht in das Flusstal runtergeht und eine herrliche Aussicht bietet. Wir genießen die Aussicht und gehen dann essen. Die Hauptmahlzeit der Kolumbianer ist das Mittagessen, das Almuerzo. Wenn das so ist, machen wir das auch mal so. Thomas hat ein Restaurant rausgesucht, was eigentlich eine Kochschule ist. Hier werden die jungen Leute zu Köchen und Kellnern ausgebildet. Das hört sich gut an. Wir sitzen schön in einem Innenhof und genießen das köstliche Essen. Thomas hat einen Ziegenbraten mit Rotweinsosse, der auf der Zunge zergeht. Ich habe ein Kalbssteak mit Chimichurrisosse. Das war wirklich das beste Essen, welches wir in Kolumbien hatten. Dazu Maracujasaft und Salat. Echt top. Wir schlendern noch durch das Örtchen, welches uns sehr gut gefällt und trinken noch ein Bierchen in einem Restaurant am Ortsrand mit herrlicher Sicht über das Tal. Zurück gehen wir auf dem Camino Real. Dieser Weg wurde schon vor hunderten von Jahren von Indianern gebaut, um die kleinen Dörfer miteinander zu verbinden. Er ist immer noch gut erhalten und so wandern wir auf diesem Weg Richtung Guane. Nach etwa 2,5 Kilometern biegen wir von dem Weg ab und gehen hoch zu unserem Campingplatz. Der Rückweg ging deutlich schneller als der Hinweg über den kleinen Pfad unmd den hohen Bergrücken. Wir genießen noch den Luxus einer heißen Dusche und fallen müde und voller neuer Eindrücke ins Bett.Leggi altro

  • Chicamocha Cañón und Fahrt nach Baricha

    11 novembre 2025, Colombia ⋅ ☁️ 19 °C

    Wir wachen auf und die grandiose Sicht vom Stellplatz über den Chicamoca Canyon ist von Wolken verhangen. Also frühstücken wir gemütlich und ich telefoniere noch ausgiebig mit meiner Schwester. In der Zeit hebt sich die Wolkendecke und mystische Nebelschwaden steigen auf, um die Sicht auf den Canyon freizugeben. Es ist ein herrliches Naturspektakel. Wir fahren wieder einen Teil des Weges von gestern zurück. Wir hatten gestern Abend zu wenig Zeit den Cayon ausgiebig zu bewundern. Das holen wir heute nach. Wir machen jede Menge Fotostops und fahren eine kleine Straße runter in Richtung Tal. Da uns der Wirt vor dem schlechten Zustand der Straße gewarnt hat, bleiben wir an einem hochgelegenen Parkplatz stehen und wandern noch ein paar Meter die Straße entlang. Die Blicke sind eindrucksvoll. Doch wir sehen riesige Kipplaster, welche sich offensichtlich von irgendwelchen Minen die kleine Straße hocharbeiten. Denen wollen wir nicht begegnen. Da passen wir nicht vorbei. Also wieder zurück auf die Hauptstrasse entlang der Canyon-Kante bis nach Sant Gil. Die Stadt ist etwas größer aber nicht zu groß. Wir halten am Straßenrand an und gehen im Supermarkt einkaufen. Weiter geht es über eine wunderschöne Berglandschaft nach Barichara. Wir haben uns einen Stellplatz hinter Barichara ausgesucht. Dort betreibt ein holländisches Päarchen einen Campingplatz. Dort angekommen, werden wir von zwei großen laut bellenden Hunden begrüßt. Kurz darauf erscheint Joep und begrüßt uns auch freundlich. Auf dem Stellplatz steht ein bayrisches Paar und ein kalifornisches Paar mit einem riesigen lasterartigen Expeditionsfahrzeug. Wir suchen uns einen schönen Platz und genießen den Abend und die tolle Sicht über die Berge.Leggi altro

  • Fahrt zum Chicamocha Cañon

    10 novembre 2025, Colombia ⋅ ☁️ 21 °C

    Morgens geht es los in Los Playa de Belen. Wir genießen noch ein letztes Frühstück mit dem genialen Blick über die Felsformationen des Tals und reißen uns dann schweren Herzens weg. Die Fahrt geht wieder über den Pass und vorbei an den vielen Obst- und Fleischständen. An einem stoppen wir und fotografieren die tolle Sicht in die Ebene. Dann noch einen Bund Bananen und ein paar Avocados gekauft und weiter geht es nach unten. Wir tanken noch mal voll, da es hier ultimativ preiswert ist. Umgerechnet 52 Cent für einen Liter Diesel. Das ist mit Abstand der günstigste Preis unserer Reise. Dann geht es entlang des Andenkamms immer in der Ebene. Wir kommen gut voran. Doch dann geht die Straße nach Bucaramanga ab in die Berge. Die Straßße wird steil, viele Schlaglöcher, sehr kurvenreich und viel Schwerlastverkehr. Wir kommen nur langsam voran und werden kräftig durchgeschüttelt. Bucaramanga ist eine Zweimillonenstadt. Große Hochhäuser erwarten uns auf den Bergrücken und bunte Favelas an den den Berghängen. Die Stadt ist ein Mix aus einer hochentwickelten US amerikanischen Stadt mit modernen Shopping Malls und breiten mehrspurigen Straßen und Stadtteilen mit Wellblech und ungeteerten Straßen. Ein Spiegel Kolumbiens. Super reich oder super arm. Thomas fährt souverän mitten durch das Stadtgewühl. Vor allem die vielen Motorräder sind schrecklich. Sie halten sich an keine Regeln und scheren einfach kreuz und quer irgendwo ein, ständig sind sie vor, hinter und neben einem, man muß wirklich aufpassen wie ein Luchs. Aber dann ist es geschafft. Wir wollen gerade aufatmen als es hinten einen riesen Knall gibt. Die Kühlschranktür ist aufgesprungen und alle Lebensmittel fallen im hohen Bogen in den Mittelgang. Unter anderem auch unsere 10 Eier. Die Eiermasse verteilt sich über alles. Was eine Riesenschweinerei. Thomas stoppt am Straßenrand und wir machen alles schnell sauber. Hoffentlich hat sich nicht zuviel Ei in die Ritzen unter die Schränke geschoben. Da kommen wir so leicht nicht dran zum sauber machen. Wir wischen alles weg und hoffen, dass wir alles so aufgewischt haben. Der Stopp hat uns eine halbe Stunde gekostet und so holt uns die Abenddämmerung ein, als wir in den Chicamocha Canyon einfahren. Es gibt ein eindrucksvolles Bild in der warmen untergehenden Sonne. Es sieht so faszinierend aus, dass wir uns doch noch ein paar Fotostops gönnen. Dann biegen wir zu unseren Stellplatz auf eine unbesfestigte Straße ab. Den letzten Kilometer fahren wir nun entgegen unserer guten Vorsätze im Dunklen und kommen dann wohlbehalten an. Wir müssen noch etwas nivellieren und die Blöcke unterlegen, damit wir halbwegs eben stehen und machen dann noch Abendessen, um dann todmüde ins Bett zu fallen. Das war schon eine anstrengende Fahrt heute für Thomas, der alleine fährt.Leggi altro

  • Playa de Belen - Los Estoraces

    9 novembre 2025, Colombia ⋅ ☁️ 24 °C

    Wir haben super ruhig und kühl geschlafen. Die Temperatur ist über Nacht auf 18 Grad gefallen. Das war wirklich erholsam. Wir frühstücken sogar im Buschen, da es mir draußen zu kühl ist. Danach wandern wir auf den Aussichtspunkt Los Pinos hinter unserem Stellplatz. Von dort hat man eine super Sicht auf den Ort und das ganze Tal. Wir haben herrliche Bergsicht und blauen Himmel. Dann wollen wir um 11 zur Kirche. Doch diese verschiebt sich um eine halbe Stunde, da es einen örtlichen Marathon mit Siegerehrung gibt. Danach legt der weiße Pfarrer los. Etwas lang und schlecht verständlich. Die Kirche ist jedoch voll und viele von den Marathonläufern sind sogar mit Sportsachen dabei. Danach wandern wir in das Tal der Los Estorakes. Hier sind die Felsenformationen des weichen Sandsteins von dem Regen und dem Wetter eusgewaschen, dass nur noch kaminartige Felsformationen zurückbleiben. Das ganze erinnert uns an eine Mischung aus den amerikanischen Badlands und den Palluduro Canyon in Texas. Wir genießen die Natur. Obwohl es Sonntag ist sind wir ganz alleine. Wir kriechen in die engen Felstäler und Höhlen und genießen die Aussichten. Abends gönnen wir uns noch einen Salat und unseren letzten mexikanischen Rotwein.Leggi altro

  • Von Mompox nach Playa de Belen

    8 novembre 2025, Colombia ⋅ ☁️ 33 °C

    Die Nacht war super heiß und wir freuen uns schon auf die Berge, welche etwas Abkühlung verheißen. Wir frühstücken und betanken noch unseren Wassertank, da praktischerweise neben dem Hotel ein Wasserverkäufer ist. Dieser trägt uns die 20 Liter-Flaschen bis ans Buschen. Thomas muss nur noch das Wasser mit der Gießkanne in unseren Tank schütten. Das war praktisch. Trotzdem führt jeder Handgriff in der Hitze zum reinen Zerfliessen. Wir setzen uns also in unser wohlklimatisiertes Buschen und fahren Richtung Anden. Immer weiter den Rio Magdalena entlang bis sich am Horizont die ertsen Berge abzeichnen. Wir fahren mitten rein. Zunächst eine kurvenreiche Passstraße über 2000 Meter hoch und dann in ein kleines Seitental in dem La Playa de Belen liegt. Es ist ein süßes schnuckeliges Kolonialstädtchen mit kleinen weißen Häusern und roten Sockeln. Alle Straßen haben Kopfsteinpflaster und die Kirche hat schöne goldene Kuppeldächer. Wir finden einen schönen Stellplatz an einem Agrotourismo. Von dort haben wir eine tolle Sicht auf das Örtchen und die umgebenden Felsformationen, welche an die grauen Badlands Nordamerikas erinnern. Wir gehen ins Örtchen und wollen etwas Essen. Leider hat alles geschlossen. Wir könnten Eis essen, aber das machen wir hier grundsätzlich nicht, da wir Angst vor daraus folgenden Margen-Darm-Problemen haben. Wir gehen zum Friedhog hinauf und genießen den tollen Blicküber den Ort und die bizarren Felsen. Dann machen wir uns zur Pizzeria auf. Ums sechs bietet sie Pizza an. Und so sind wir froh, dass wir endlich um kurz nach sechs etwas zu Essen bekommen. Wir schlendern im Dunklen durch den Ort und rasu zu unserem Stellplatz. So richtig geheuer ist mir das nicht. Aber alles ist friedlich.Leggi altro

  • Mompox und Ciénaga de Pijiño

    7 novembre 2025, Colombia ⋅ ⛅ 32 °C

    Nach einer ruhigen Nacht weckt uns wieder der Hahn und der Hund. Wir frühstücken im Grünen mit Blick über die Berge. Dann geht es weiter nach Mompox. Diesmal stimmt die Zeitangabe von Google und wir sind in etwa zwei Stunden da. Es gibt ein Hotel im Ort, welches Platz für zwei Wohnmobile im Hof hat. Das steuern wir an und wir haben Glück. Wir sind die Einzigen. Wir stellen uns in den Hof und können das Bad von Nummer 107 benutzen. Wieder gleiches Arrangement. Der Innenhof ist gut verriegelt und somachen wir uns unbesorgt auf Erkundungstour in die Stadt. Das Örtchen ist wirklich niedlich. Es hat eine bunte aber vorwiegend gelbe Kolonialarchitektur mit unzähligen Kirchen. Wir können die Kirchenfassaden bewundern, die wirklich sehr schön sind, kommen aber leider nicht rein. Die Kirchen haben nur Sonntags zum Gottesdienst geöffnet. Wir beschließen eine Bootstour um drei Uhr zu machen und Abends essen zu gehen. Daher schlendern wir durch die Stadt, die Promenade entlang und essen ein trockenes Stückchen in einer Bäckerei. Der Ort ist sehr verschlafen aber das gefällt uns sehr gut. Dann fahren wir um 15 Uhr mit Chippy, einem alten kolumbianischen Mann, in das Flussdeltagebiet des Rio Magdalena. Dies ist der größte Fluss Kolumbiens und sein Deltagebiet ist riesig. Um drei Uhr ist weder das Boot da, es gibt noch andere Gäste. Chippy telefoniert eifrig und sagt, es kämen noch Gäste und das Boot. Und tatsächlich um zehn nach drei geht es los. Es ist noch ein älteres Ehepaar mit zwei jungen Mädchen dabei. Das eine Mädchen stammt aus Deutschland und wird von seiner kolubianischen Familie rumgeführt. Und noch ein junges Ehepaar aus Bogota. Chippi schreit in seine Flüstertüte und schon geht es los. Chippis Dialekt ist krass und so verstehen wir nicht all zu viel. Dafür genießen wir die Fahrt über den Fluß, durch die kleinen Seitenkanäle, auf die großen Seen. Wir sehen unzählige Vögel, viele Fischadler, Warane, ein kleines Krokodil und unzählige springende und fliegende Fische. Das ganze ist ein sehr eindrucksvolles Naturerlebniss. Wir sind begeistert. Bei einem kurzen Stop an einem See gehen die beiden Mädchen noch schwimmen. Dann fahren wir in den Sonnenuntergang und sehen noch eine Kletteraffenfamilie auf einem Baum. Sehr, sehr schön. Zurück un Mompox gehen wir lecker essen und lassen den Abend ausklingen.Leggi altro

  • Los geht's, Südamerika liegt vor uns

    6 novembre 2025, Colombia ⋅ ☁️ 31 °C

    Wir haben super geschlafen und werden von den Hähnen geweckt. Das ist herrlich und so viel schöner als jedes Hotel. Wir machen uns unser erstes Frühstück und Alvaro hat Kaffee für uns gekocht. Das ist sehr lieb, da wir ja noch kein Gas haben. Für die Verschiffung mussten wir die Gassflasche komplett entleeren. Gestern haben wir noch herausgefunden, das es einen fahrenden Gashändler gibt, welcher unsere amerikanische Gasflasche befüllen kann. Wir haben ihn noch gestern abend angeschrieben. Er hat versprochen, heute morgen das Gas direkt an den Campingplatz zu bringen. Was ein Service. Aber auf den Service müssen wir auch waren. Gegen 9:30 ist es dann soweit. Thomas baut die Gasflasche aus und bringt sie zusammen mit Alvaro an den Eingang. Der Gasmensch kommt mit ein paar Minuten Verspätung und füllt dann sehr professionell die Flasche. Thomas ist auf jeden Fall begeistert und Alvaro hat den Gaspreis auch noch runtergehandelt. So sind wir nun also rundum versorgt und machen uns auf den Weg nach Mompox. Wir verabschieden uns von Alvaro, den wirklich super freundlichen Campingwirt. Die Fahrt geht duch kleine und große Städte und dan hoch auf eine Bergkette. Es ist so etwa 16 Uhr und wir beschließen, uns einen Nachtplatz zu suchen. Nach Mompox sind es noch zwei Stunden und dann kommen wir in die Dunkelheit. Das wollen wir vermeiden und zudem ist es hier in den Bergen einen hauch kühler. Also halten wir an einer kleine Herberge. Wir können davor stehen bleiben und die Dusche und das Bad des Zimmer Nummer 3 benutzen. Dazu gibt es noch ein Restaurant in dem wir ein einfache aber gute kolumbianische Truckermahlzeit bekommen. Danach setzen wir uns entspannt vor unser Wohnmobil und genießen den Abend.Leggi altro

  • Endlich wieder in unserem Buschen!

    5 novembre 2025, Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute ist es soweit. Wir Frühstücken und fahren dann mit dem Uber zum Büro der Agentin. Dies liegt etwas ausserhalb Richtung Hafen. Der Fahrer quält sich durch den chaotischen Stau der Vorstadt. Wir fahren da ganz bestimmt nicht wieder rein. Am Büro angekommen, sind die Schweizer schon da und fertig. Wir bezahlen noch und dann wird das gesamte Gepäck in ein Auto verfrachtet und wir auch reingestopft. Kurz vor dem Hafen hält der Fahrer und lädt das Gepäck aus. Patricia und ich bleiben hier und warten auf die Männer, welche die Wohnmobile aus den Hafen holen. Thomas hat sich extra in ein langärmeliges Hemd, lange Hosen und geschlossene Schuhe gezwängt. Und das bei der Hitze. Das ist aber Vorschrift und so ziehen die sie los, ein Helm gehört auch noch dazu. Nach gut 2,5 Stunden stehen die beiden Wohnmobile wohlbehalten auf der Tankstelle. Was ein Glück. Nichts ist zerstört und auf den ersten Blick auch nichts geklaut. Wir sind glücklich und froh, dass alles so gut geklappt hat. Wir wollten eigentlich zu einem Campingplatz eines Engländers fahren, welcher Gas organisiert und auch einen Ersteinkauf. Aber ein anderer Schweizer, welcher sein Wohnmobil Richtung Norden verschiffen möchte, rät uns davon ab. Es sei alles durch den Regen matschig und der Engländer sei super unverschämt. Die Schweizer wollen unbedingt an den Strand. Wir wollen eigentlich zunächst einmal Einkäufe machen, alles durchschauen und Gas auftanken. Also beschließen wir, zunächst mal doch den englischen Campingplatz anzufahren um uns selber zu überzeugen. Wir verabschieden uns und fahren Richtung Landesinnere. Es stellt sich heraus, dass der Campingplatz des Engländers geschlossen ist. Also fahren wir direkt sieben Kilometer weiter nach Turbaco. In dem Örtchen gibt es auch einen Campingplatz, welcher von einem kolumbianischen Ehepaar betrieben wird. Im Ort angekommen fängt es heftig an zu regnen. Wir parken vor einem Supermarkt und gehen erst mal einkaufen. So die wichtigsten Grundnahrungsmittel. Weil es dann immer noch nicht aufgehört hat zu regnen, essen wir am Supermarkt. Die angeschlossene Cafeteria bietet ein gutes und günstiges Essen an. Nach dem Essen hat es aufgehört zu regnen und wir packen die Lebensmittel ein. Am Campingplatz angekommen, werden wir super freundlich und herzlich von Alvaro und seiner Frau Gloria begrüßt. Sie erklären uns alles und wir sind froh hier gelandet zu sein. Wir räumen das Buschen auf und finden fast alles wieder. Nur die Thermoskanne von Thomas, mein orthopädisches Sitzkissen und ein paar Kugelschreiber fehlen. Was ein Glück. Alvaro bringt uns einen Begrüßungskaffee raus und wir unterhalten uns noch ganz nett. Dann fallen wir müde in unser eigenes Bett. Endlich, wir sind so froh.Leggi altro

  • Cartagena - endlich der Zolltermin

    4 novembre 2025, Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    Wir haben heute ruhig und gut geschlafen. Das Frühstück ist eher mässig. Omlett mit Zwiebeln und Tomaten. Dazu einen ziemlich schrecklichen Kaffee. Und das obwohl es so guten Kaffee in Kolumbien gibt. Wir warten auf die Benachrichtigung der Agentin. Es dauert. Wir fragen immer mal nach aber es tut sich nichts. Also schlendern wir noch etwas durch die Stadt und genehmigen uns am Theaterkaffee ein Stück Kuchen und eine Espresso. Da plötzlich kommt die Nachricht. Wir sollen in einer halben Stunde am Zoll sein. Treffpunkt ist das Kaffee gegenüber. Wir bestellen einen Uber und sind fast pünktlich da. Dort wartet schon ein schweizer Ehepaar, welches ebenfalls mit uns aus Cartagena verschifft hat. Wir gehen zum Zoll und erhalten das TIP für das allerdings die drei Monate von unserem Eintritt in Kolumbien aus zählen und nicht vom Eintritt des Buschens in Mexiko. Das ist Schade, denn somit läuft unser TIP bereits am 19 Januar ab. Das ist tatsächlich nicht viel Zeit, da wir noch drei Wochen über Weihnachten nach Hause fliegen wollen. Also müssen wir das TIP verlängern. Aber mehr als das TIP haben wir nicht bekommen. Das Buschen können wir erst morgen im Hafen abholen. Also noch eine weiter Nacht in Cartagena. Wir bestellen uns zusammen mit den Schweizern einen Uber und fahren zurück in die Altstadt. Die Schweizer sind schon etwas läger unterwegs wie wir. Ursprünglich wollten sie gar nicht nach Südamerika. Aber die Stimmung in den USA sei so schlecht gegen Europäer geworden, dass sie doch lieber nach Südamerika reisen. Da muss die Stimmung sehr schnell gekippt sein, denn bei uns letztes Jahr waren die Menschen noch sehr freundlich uns Deutschen gegenüber. Sehr schade. Wir gehen zurück in unser Hotel und gehen noch ein leckeres Abschluss Chevice essen. Das ist sehr lecker und wir freuen uns schon morgen auf unser Buschen.Leggi altro

  • Cartagena - weiter warten auf den Zoll

    3 novembre 2025, Colombia ⋅ ☁️ 29 °C

    Das Warten geht weiter. Zuerst müssen wir wieder umziehen, wir haben uns für heute (und morgen, wie sich herausstellen wird) ein Hotel in einer etwas ruhigeren Umgebung gesucht. Es liegt an einem kleinen Park und hat einen Balkon mit schöner Sicht darauf, sowie eine Dachterrasse - die aber eher für heute Aband, wenn die Sonne nicht mehr drauf brennt. In einem der sehr bequemen Schukelstühle sitzt ein US-amerikanischer Tourist, der hier für zwei Wochen abgestiegen ist und uns sein Leid über Donald Trump klagt, sowie über die vielen Vorsichtsmaßnahmen, die er als Farbiger einhalten muss, wenn er mit der Polizei in berührung kommt. Hier Kolumbien vermitteln ihm die Polizisten ein Gefühl der Sicherheit, zuhause, so sagt er, hat er vor allem Angst. Wir unterhalten uns eine Weile und danach schlendern wir wieder durch die Altstadt, aber so richtig neues finden wir nicht mehr. Wir gehen an dem Haus von Gabriel Garcia-Marques vorbei, ein großes rotes Haus mit einer großen Mauer drumherum, besichtigen kann man es auch nicht. Das Haus gleich nebenan gehört Shakira, noch größer und imposanter, aber natürlich auch nicht zugänglich. Abends gönnen wir uns nochmels die Dachterrasse vom Crepes & Waffles, das Essen ist immer lecker und die Sicht ist wirklich toll.Leggi altro

  • Cartagena - Sto. Toribio und Boca Grande

    2 novembre 2025, Colombia ⋅ ☁️ 30 °C

    Wir machen heute morgen ein üppiges Eierfrühstück. 12 Eier für uns zwei ist schon wirklich viel. Wir machen Ommelettes mit Tomate und Zwiebel und dazu Avocado. Nach dem reichhaltiggen Frühstück geht es in die Kirche. Die erste Kirche mit Klimaanlage. Es geht fröhlich zu. Beim Singen wird kräftig geklatscht und die Stimmung ist gut. Der Pfarrer ist wie überall in Mittelamerika weiß und die Gemeinde dunkel. Wir chillen noch etwas im Hotel und fahren dann in einem Taxi zum Strand von Boca Granda in ein Restaurant, welches super Kritiken hat. Es stellt sich als nicht so toll heraus. Wir laufen noch etwas am Sonnenuntergang am Strand entlang und schließen uns einer Gruppe junger Leute an, mit denen wir zurück in die Altstadt gehen. Danach schlendern wir durch die Stadt und organisieren uns ein hoffentlich etwas ruhigeres Hotel für unsere hoffentlich letzte Nacht von Montag auf Dienstag. Kaum sind wir zurück in unserem Hotel, fängt es an wie aus Kübeln zu gießen. Kein schlechtes Timing. Jetzt schreiben wir etwas am Blog und Thomas bearbeitet seine Bilder.Leggi altro

  • Cartagena - Convento de la Popa

    1 novembre 2025, Colombia ⋅ ⛅ 31 °C

    Wir machen ein gemütliches Frühstück und lassen uns von einem Uber hoch auf das Catalinenkloster von Popa fahren. Dieses liegt auf einem Hügel hinter der Stadt. Der Fahrer warnt uns, dort nicht zu Fuß zu laufen, da das Slumgebiet gefährlich sei. Von oben hat man einen herrlichen Blick und das Kloster selber ist wunderschön. Der Innenhof ist blumenbestanden und die Hauptkirche hat einen schönen vergoldeten Altas. Wir lasen uns Zeit, um dann wieder mit einem Uber in die Innenstadt zu fahren. Dann kümmern wir uns um eine Claro Karte für mein Handy. Während der Händler noch meine Karte installiert, ruft Edwin auf Thomas' Handy an, Sofias Papa. Wir freuen uns über den Anruf, vereinbaren aber einen Rückruf in 15 Minuten. Wir lassen die Sim-Karte initialisieren und laden das Guthaben auf. Dann laufen wir zurück ins Hotel und telefonieren in Ruhe mit Edwin. Er hat noch eine ganze Reihe guter Reisetips für uns und lädt uns zu sich nach Bogota und in die Tatacoa Wüste ein. Wir freuen uns und werden ihn bestimmt besuchen, bevor wir Weihnachten nach Hause fahren. Dann gehen wir noch gut auf der Terassse von Crepes & Waffles essen und genießen einen Abschlusssdrink vor der Kirche von San Pedro Clavier.Leggi altro

  • Cartagena - das Warten geht weiter

    31 ottobre 2025, Colombia ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute schlendern wir durch den nördlichen Teil von Cartagenas Altstadt, durch eine tiefgekühlte super moderne Shoppingmeile, an den Kolonaden vorbei und wieder in unser Hotel, genießen unseren Logenplatzauf dem Balkon oberhalb der belebten Strasse. Es ist Halloween und viele Famlilien ziehen mit ihren verkleideten Kindern durch die Stadt. Je später der Abend desto verkleideter auch die Erwachsenen.Leggi altro

  • Zurück nach Cartagena

    30 ottobre 2025, Colombia ⋅ 🌧 28 °C

    Heute geht es zurück nach Cartagena. Wir frühstücken gemütlich und ich telefoniere noch mal ausgiebig mit meiner Schwester. Dann räumen wir unseren kleinen Rucksack zusamen und verabschieden uns von unserer netten Wirtin. Ihr Sohn fährt uns mit dem Boot zum Backpacker Hotel auf Stelzen. Hier holt uns das Transferboot wieder ab. Die Rückfahrt ist schön ruhig. Nur kurz vor Cartagena geht nochmal ein heftiger Regenguss runter und wir werden nochmal richtig nass. Cartagena empfängt uns mit Sonnenschein. Wir laufen zum Hotel, wo unsere Reisetasche auf uns wartet. Beim Zimmer lassen wir uns einen Upgrade geben. Wir haben eine super zentrale Lage hinter der Kathedrale. Hoffentlich wird es nicht zu laut in der Nacht. Wir schlendern durch den Trubel Cartagenas und gehen gut essen.Leggi altro

  • Strandtag auf der Isla de Tintipan

    28 ottobre 2025, Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute machen wir mal einen gemütlichen Tag am Hotel und genießen die Sonne, das Meer und machen nichts. Wir liegen in der Hängematten, schreiben am Reiseblog und genießen frisch gefangene Langusten zum Mittagessen. Einfach nur entspannend und erholsam.

    Er macht noch einen Umweg zu einer kleinen dicht besiedelten Insel auf der er etwas tankt und bringt uns dann zum Hauptstrand. Wir steigen aus. Der Strand ist ziemlich leer und nach einer guten halben Stunde komplett leer, da die Tagestouristen alle spätestens um drei Uhr zurückfahren. Wir setzen uns in den Schatten eines Sonnenschirms, gehen baden, trinken ein Bierchen und genießen die Ruhe. Der Strand ist menschenleer aber nicht Müll-leer. Überall ist Müll und selbst im klaren türkisfarbenen Wasser schwimmen Platiktüten, Dosen, Flaschen und noch mehr. Dieses Müllproblem erstickt die gesamte Insel. Um halb sechs geht es wieder zurück. Allerdings nicht vom Hauptsteg wo wir abgesetzt wurden, sondern von der Lagune aus in den Mangroven. Der Bootsführer holt uns am Strand ab und wir laufen über Privatgrundstücke, durch Zäune bis zur Lagune. Das Boot dümpelt im knietiefen Wasser. Wir müssen durch das schlammige Wasser und auf das Boot turnen. Was das sollte, wissen wir nicht so recht. Wir fahren durch die Lagune in den Sonnenuntergang hinein. Eine schöne Fahrt. Im Hotel angekommen gehen wir duschen und dann gemütlich zu Abend essen.
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  • Fahrt nach Tintipan, Insel-Feeling

    27 ottobre 2025, Colombia ⋅ 🌬 29 °C

    Wir stehen etwas früher auf, frühstücken und packen unsere kleinen Rucksäcke und einen Beutel mit Lebensmitteln und verlassen das Appartment. Nach 10 Minuten Fußweg sind wir an der Ablegestelle des Schnellboots, was uns nach Tintipan bringen soll. Wir sollen um 8.15 da sein. Wir sind schon um 7.45 da. Thomas ist da immer hibbelig. Also warten wir vor dem Hafengate bis wir um 8.30 reingelassen werden. Wir zahlen die Hafengebühren und die Nationalpark Gebühr. Dann dürfen wir auf Stühlen Platz nehmen und bis 9 Uhr warten. Dann können wir an Bord. Das Schiff ist zur Hälfte voll. Die Meisten sind junge Backpacker und eine kolumbianische Familie mit einem kleinen Mädchen. Die Überfahrt dauert zwei Stunden und ist sehr holprig aufgrund des hohen Wellengangs. Die Backpacker freuen sich, das kleine Mädchen weint. Dazu werden wir noch so richtig nass. In Tintipan angekommen empfängt uns ein gelber Sandstrand, türkisfarbenes Wasser und Karibik pur. Das Schiff setzt uns uaf einem Backpackerhostel auf Stelzen mitten im Meer ab. Von da geht es mit einem kleinen Boot in eine Lagune. Von dort sollen wir laufen. Wir sagen wir wollen zum Hotel gebracht werden. Also fahren sie wieder raus. Die Wellen sind heftig und das kleine Boot tanzt darauf so richtig. Auf die letzten Meter werden wir nochmal ganz nass. Aber wir kommen dann an, werden freundlich mit einem guten kolumbianischen Kaffee begrüßt und bekommen ein schönes Zimmer in der ersten Etage mit Balkon und Blick aufs türkisfarbene Meer. Wir machen heute nichts mehr als in der Hängematte zu liegen, die Ruhe und das Essen zu genießen.Leggi altro

  • Cartagena - Messe, Stadtmauer, Altstadt

    26 ottobre 2025, Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute ist Sonntag. Wir besuchen die Messe, schlendern durch die relativ ruhige Altstadt, laufen die Stadtmauer ab und gönnen uns einen guten Kaffee und Kuchen im Kaffee am Theater. Danach schlendern wir durch kleine Gassen, welche wir bisher noch nicht besucht haben, packen unsere Reisetasche und stellen sie an dem Hotel ab, in dem wir nach unserer Inseltour nach Tintipan übernachten wollen. Unser aktuelles Appartment ist da leider schon ausgebucht, sonst hätten wir das genommen. Wir lassen die Tasche im Speisesaal stehen. Die Frau in der Rezeption verspricht, darauf die nächsten drei Tage aufzupassen. Hoffentlich. Uns wäre ein normaler Gepäckstorage lieber gewesen, aber das haben sie eben nicht. Ein anderer Koffer steht auch da. Dann klappt das mit unserer Tasche hoffentlich auch. Wir lassen den Abend auf der Dachterasse von Crepes & Waffels ausklingen.Leggi altro

  • Cartagena - Stadttour, Playa Boca Grande

    25 ottobre 2025, Colombia ⋅ ☁️ 29 °C

    Das Schiff hat nochmals den Kurs geändert. Es hat nach Veracruz nochmal Altamira angefahren (wo es ja schon vorher war) und nimmt nun direkt Kurs auf Cartagena. Die geplante Station in Jacksonville/USA fällt einfach aus. Wie das geht verstehen wir nicht. Aber uns ist es recht. Das Schiff soll am 30.10 in Cartagena ankommen. Wir haben heute eine Free Walking Tour. Der Führer versucht es besonders lustig. Selbst das Salsatanzen versucht er den Touristen beizubringen. Die Gruppe ist relativ groß. So etwa 18 Teilnehmer und zumeist Amerikaner. Er erzählt einige nette Anekdoten in der Altstadt und führt uns dann nach Getsemani wo er die Wandmalereien kommentiert. Die von Gabriel Garcia Marquez haben wir gestern übersehen. Die Tour endet in Getsemani. Wir gönnen uns am Hauptplatz ein Bier und schlendern in die Altstadt. Dort folgen wir der Empfehlung des Führers und gehen in eine originale kolumbianische Cantina. Das Essen ist gut, reichhaltig und preisgünstig. Danach nehmen wir uns ein Taxi zum Stadtstrand Boca Grande und lassen den Abend bei einem Bierchen unter dem Sonnenschirm am Strand ausklingen.Leggi altro

  • Cartagena - Castillo San Felipe

    24 ottobre 2025, Colombia ⋅ ☁️ 30 °C

    Morgens bekomme ich einen unerwarteten Anruf von Friederike. Meine Tante Waltraud ist ganz plötzlich und unerwartet mit gerde mal 82 Jahren gestorben. Das ist wirklich traurig. Sie war so lebenslustig und voller Pläne und eigentlich auch kerngesund. Das ist wirklich schockierend. Sie hat mit so großen Interesse und Begeisterung unsere Reise verfolgt. Noch gestern hat sie meinen Status in WhatsApp kommentiert. Ich kann es irgendwie nicht fassen. Meine Cousine auch nicht. Sie ist wirklich geschockt und mir fehlen die Worte. Das muss ich erst mal verarbeiten. Heute wollen wir zum Fort San Felipe. Wir wandern durch Getsemani bis dorthin immer am Wasser entlang. Leider ist hier alles sehr vermüllt. Das Fort liegt auf einem Hügel und so hat man von hier eine tolle Sicht über die Stadt, den langen Strand mit den Hochhäusern und das Meer, was türkisfarben in der Sonne glänzt. Man kann sogar noch in die innenliegenden Verbindungsgänge. Wir gehen in der Altstadt gut essen und dann hinauf auf die Stadtmauer, den Sonnenuntergang genießen. Wir bestellen ein Bier, ohne auf die Karte zu schauen, welche leider über den QR Code am Tisch zugönglich ist, der völlig verwaschen ist. Ist ja nur ein Bier denken wir. Dann kommt die Rechnung und sie wollen tatsächlich 7 Euro für ein Bier. Eine kleine 0,3 l Flasche. Wir verlangen die Karte. Dort stehen die Biere mit der Hälfte dieses Preises. Ausgerechnet das servierte Bier steht nicht drauf, soll aber das Doppelte kosten. Wir fühlen uns in einer Touristenfalle und sagen dem Kellner, dass wir das nicht bezahlen, wir könnten gerne die Polizei rufen. Da meint er die Hälfte sei auch in Ordnung. Wir bezahlen und sind um ein Touristenabzocke-Erlebnis reicher.Leggi altro

  • Cartagena - Altstadt und Getsemani

    23 ottobre 2025, Colombia ⋅ ☁️ 29 °C

    Die Nacht war laut, trotz geschlossenem Fenster und Klimaanlage. Aber wir wollten ja in der Altstadt sein. Morgens laufen wir durch die Altstadt, flüchten vor dem Regen in den Uhrturm. Danach ist die ganze Stadt wie überschwemmt. Wir warten zwischen fliegenden Händlern und Touristen. Dann ist es vorbei und wir suchen uns einen Weg zwischen den Pfützen nach Getsemani. Dieser Stadtteil ist arm, aber die Mauern sind sind mit farbigen Mauergemälden verzeirt. Sehr schön. Es gibt eine gute Atmosphäre und wir trinken einen Kaffee. Wir wandern bis auf die Stadtmauer und schauen auf das gegenüberliegende Fort Sant Felipe. Da wollen wir morgen hin. Wir gehen zu Abend auf der Dachterasse von Crepes & Waffels essen und gnießen den Blick über die bunten Kuppeln der Kirchen und die anderen Dachterassen. Ein sehr guter Tip von Sofia. Am Abend sehen wir, dass das Buschen bewegt wurde. Nun scheint also die Verladung zu erfolgen. Das letzte Signal unseres GPS Trackers kommt von genau der Stelle, wo laut Schiffstracker das Schiff liegt. Sobald das Buschen im stählernen Bauch des Schiffes ist, kann es ja kein Signal mehr geben. Damit ist klar, dass das Buschen auf dem Schiff ist, was uns kurz später auch die Agentin bestätigt.Leggi altro

  • Südamerika wartet in Catagena

    22 ottobre 2025, Colombia ⋅ ☁️ 29 °C

    Der Schiffstracker zeigt das Schiff nun im Hafen von Veracruz. Wir werden sehen. Das ist nun wirklich spät und wir verlassen heute Mexiko und das Buschen steht immer noch in Mexiko. Das ist ein komisches Gefühl. Wir nehmen einen Uber zum Flughafen und checken ein. Dann gehen wir gemütlich frühstücken und fliegen pünktlich ab. Adios schönes Mexiko. Nach knapp vier Stunden landen wir in Cartagena. Unser Gepäck steht schon am Band. Keinen interessieren unsere mitgeführten Lebensmittel. Nur der Zoll am Hafen in Veracruz macht so ein Theater. Wir rufen uns einen Uber, welcher uns direkt zu unserem Appartment in die Altstadt von Cartagena bringt. Das Appartment ist modern, groß und besitzt einen Balkon, welcher uns über die die bunte Straße mit ihrem regen Treiben schauen lässt. Dazu noch gut klimatisiert, was will man mehr. Wir richten uns für die nächsten fünf Tage ein und schlendern durch die Altstadt. Sie ist überschaubar und komplett von einem trutzigen Mauerring umgeben, auf dem man spazieren gehen kann. Die Stadt ist bunt, laut und trubelig. Die Häuser sind im alten Kolonialstiel. Mit Balkonen und bunten Blumen, großen hölzernen Eingangstoren und bunter Bemalung. Dazu kommen die schönen alten Barockkirchen, welche bunte Kuppeln haben und reich verziert sind, wenn auch beio weitem nicht so üppig golden wie in Mexiko. Wir setzen uns in den Park und schauen den Tänzern zu. Zu Abend essen wir auf einer schönen Dachterasse ein hervorragendes Ceviche, was wir schon lange nicht hatten. So geht unser erster Abend in Cartagena zu Ende.Leggi altro

  • Mexiko - Präsidentenpalast, Museo Mayer

    21 ottobre 2025, Messico ⋅ ⛅ 25 °C

    Morgendlicher Blick auf den Schiffstracker, welcher uns sagt, dass das Schiff nun in Altamira im Hafen ist. Na gut. Wir haben es uns ja verspätet gewünscht. Wir frühstücken gemütlich. Dann versuchen wir uns punktlich um 9.30 ein Eintittstiket für den Nationalpalast zu sichern. Wir stehen in der Schlange an und bekommen um 12 Uhr einen Termin mit einer spanischsprachigen Führung. Der Besuch des Palastes ist für die Öffentlichkeit in vorangemeldeten Gruppen möglich. Man muss den Pass vorlegen und darf keine Taschen mitnehmen. Das Fotografieren ist auch nur an den Diego Rivera Wandbildern erlaubt. Wir setzten uns so lange gemütlich in unser Appartment, was keine drei Minuten zu Fuß vom Nationalpalast liegt. Die Führung ist interessant, nur leider verstehe ich nicht alles. Die Diego Rivera Wandgemälde sind eindrucksvoll. Danach gehen wir an unserem Bäckerparadies vorbei zum Museum Franz Mayer. Die Stückchen sind gut, das Museum leider eine Enttäuschung. Wir hatten einen alten ursprünglich möbilierten Palast aus dem 19. Jahrhundert vorgestellt. Geboten worde neben den Räumlichkeiten und einigen Möbelstücken eine skurrile moderne Schwulenausstellung. Also nichts so richtig für uns. Was ein Glück, dass wir den kostenlosen Eintritt am Dienstag genommen haben. Wenn wir dafür Eintritt gezahlt hätten, hätten wir uns geärgert. Wir lassen den letzten Abend auf unserer Dachterasse ausklingen und verlassen Mexiko mit einem weinenden Auge, da es uns so gut gefallen hat. Wir werden bestimmt wiederkommen. Dieses Land hat unser Herz erobert und ist unser absoluter Favorit auf unserer Reise. Und es gibt noch so viel zu sehen.Leggi altro

  • Mexico Stadt - Coyoacan

    20 ottobre 2025, Messico ⋅ ⛅ 24 °C

    Für heute haben wir um 14 Uhr eine Free Walking Tour durch den Stadtteil Coyoacan gebucht, den Stadtteil von Frida Kahlo, der uns im Februar so gut gefallen hat. Wir setzen uns also in die Metro und sind recht schnell da. Von der Metrostation müssen wir noch eine halbe Stunde bis zum Ortszentrum laufen. Der Schiffstracker zeigt das Schiff immer noch vor dem Hafen liegend an. Auf dem Platz vor der Kirche kommt die erlösende Meldung der Agentin, das unser Buschen jetzt die Zollfreigabe hat und auf das Schiff gehen kann, was wahrscheinlich heute Abend anlegen wird. Sie haben einen Abfertigungsstau in Veracruz am Hafen. Das Schiff ist nun unterwegs nach Altamira, dem Hafen von Tampico. Der steht eigentlich nach Veracruz auf dem Plan, anscheinend haben sie da die Reihenfolge geändert. Was ein Glück. Wir haben uns noch nie so über eine Verspätung gefreut. Also besteht gute Aussicht, dass unser Buschen auf das verspätete Schiff kommt. Uns fällt ein Stein vom Herzen. Der Führer der Free Walking Tour meldet sich und meint wir seien heute die einzigen und ob wir kommen. Das ist ja gut. Eine Privattour ist immer klasse. Wir bestätigen unser kommen und fragen ob es auch früher losgehen kann. Na klar, wir treffen uns also in einer halben Stunde an der Casa Azul, dem "Blauen Haus" von Frida Kahlo. Der Führer ist ein junger Mexikaner, welcher in Coyoacan geboren und aufgewachsen ist. Er ist eigentlich Anwalt für Musikpatente. Aber das scheint nicht richtig viel abzuwerfen und so macht er auch gerne Führungen. Sein Englisch ist ausgezeichnet und seine Bildung auch und so erfahren wir viele interessante Dinge über Coyoacan, seine Historie und die vielen Gebäude. Dazu erzählt er uns auch viel über die aktuelle Situation in Mexiko. Er ist leidenschaftlicher Mexikaner und kann sich kein Leben außerhalb Coyoacans vorstellen, obwohl er schon viel gereist ist. Zuletzt setzt er uns an seinem Lieblingstaccorestaurant ab. Wir gehen super gute Taco al Pastor essen und ein gutes gezapftes und kühles Bier dazu. Dann fahren wir mit der Metro zurück zum Zocalo und feiern die Abfahrt des Buschens im Gran Hotel mit super Abendessen und Sicht über den größten Platz Mexikos.Leggi altro