• Moni Görlich
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Südamerika Part ✌🏻

Aus “Chile & Argentinien - 7 Wochen in den längsten Ländern der Welt!” wird “Südamerika Part 2” inklusive kleinen Abstechern nach Uruguay und Paraguay Read more
  • Trip start
    January 22, 2026

    Santiago de Chile

    Jan 22–25 in Chile ⋅ ☀️ 29 °C

    Die Hauptstadt Chiles!
    Kaum angekommen wurde ich erstmal von mehreren unterschiedlichen Leuten gewarnt bzgl. Diebstählen usw… Ich war also noch ein bisschen vorsichtiger als sonst, aber es ist zum Glück auch nichts passiert.

    Santiago war einfach nur suuuper heiß, aber wen wundert das bei gut 35 Grad Unterschied zu Hamburg 😅 von Schatten zu Schatten hangelnd habe ich also die Stadt erkundet und finde sie insgesamt toll und abwechslungsreich. Hier reihen sich moderne Hochhäuser neben Gebäude aus dem 17. Jahrhundert neben Street Art. Von dem Hausberg aus hat man auch noch einen tollen Überblick über die Stadt. Mit einer kleinen, roten Seilbahn geht es schnell hoch und runter (wer bei der Hitze laufen möchte, kann das auch tun, ich war aber faul 🙃). Oben gibt es sogar ein Schwimmbad mit Ausblick.
    Übrigens leben hier rund 6,3 Millionen Menschen 😳
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  • Atacama Wüste

    Jan 25–28 in Chile ⋅ ⛅ 24 °C

    Im Norden Chiles liegt die Atacama Wüste, der trockenste Ort der Welt. Und was ist passiert? Reeegeeen! Und zwar so viel, dass einige meiner geplanten Touren abgesagt werden mussten, weil die Straßen nicht passierbar waren. Ich hab versucht das Beste daraus zu machen:
    San Pedro de Atacama ist ein kleiner Ort, süß, aber auch sehr touristisch, weil hier die meisten Touren starten.
    Las Lagunas de Baltinache sind Salzlagunen (oder eher Salzpools), in denen man sich entspannt treiben lassen kann. Wie im Toten Meer - man kann nicht untergehen. Dieser von den Fotos ist circa 18 Meter tief und das Wasser war auf Dauer ganz schön kalt 🥶 die Pools sind umgeben von dicken, scharfkantigen Salzfelsen.
    Valle de la Luna, das Mondtal, ist das absolute Must See. Hier kann man wunderbar sehen, wie über Millionen von Jahren die Faktoren Wind, Wasser, Erosion und Verdunstung eine faszinierende Wüstenlandschaft erschaffen haben. An vielen Stellen sieht man die Salzkrusten auf der Erde. Durch das Verdunsten des Wassers tief unter der Erdoberfläche werden Mineralien nach oben transportiert und lagern sich dann ab. Von einem Aussichtspunkt aus konnten wir noch den Sonnenuntergang beobachten.
    Geysir El Tatio: Diese Tour beinhaltete sowohl die Geysirlandschaft El Tatio als auch weitere Stopps an Lagunen und einem indigenen Dorf. El Tatio ist sehr groß und umrandet von Vulkanen. Die Fläche ist gleichzeitig die Kaldera eines großen Vulkans. Sie liegt auf etwa 4300m überm Meeresspiegel und es war seeehr kalt, da wir vor Sonnenaufgang eintreffen mussten. Die Geysire sind am besten zu beobachten, wenn ein großer Temperaturunterschied herrscht zwischen der heißen Lava im Inneren und der kalten Erdoberfläche. Auf der Tour gab es außerdem viele Tiere zu sehen, z.B. Füchse, Viscachas, Flamingos und Vicuñas.

    Unter anderen Umständen hätte ich meinen Aufenthalt hier sicher verlängert, damit ich bei besserem Wetter auch meinen Favoriten, die astronomische Tour = viele Sterne gucken in der Nacht, hätte machen können. „Leider“ geht es aber morgen weiter nach Patagonien und darauf freue ich mich jetzt auch!
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  • Puerto Natales

    Jan 28–30 in Chile ⋅ ☀️ 21 °C

    Der Start in Patagonien!
    Puerto Natales ist ein kleiner Ort, ruhig und etwas touristisch. Es gibt einige Cafés, viele Unterkünfte und Outdoor Läden.
    Ich hab mich ein bisschen verliebt, weil es hier so gemütlich und ruhig zugeht ☺️
    Hier nutzen die meisten Touris auch die Möglichkeit, die Vor- und Nachbereitungen für Wanderungen und die weitere Patagonien-Reise zu planen. Dies ist nämlich der Ausgangspunkt für das nächste Highlight und irgendwie auch der Grund für meine Reise: der Torres del Paine Nationalpark mit einer 5-Tages-Wanderung.
    Also Let’s Go!
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  • Torres del Paine Nationalpark

    Jan 30–Feb 3 in Chile ⋅ ☁️ 16 °C

    Der W-Trek = 5 Tage wandern im Torres del Paine Nationalpark
    Insgesamt wirklich eine tolle Erfahrung, auch weil ich das erste Mal samt Schlafsack und komplettem Essen für fünf Tage gewandert bin. Vor allem aber atemberaubende und unvergessliche Landschaften ❤️ dieser Trek hat sich seeehr gelohnt!

    Tag 1: Busfahrt von Puerto Natales zum Nationalpark, dann Überfahrt mit dem Katamaran zum Startpunkt der Wanderung. Circa 11:30 Uhr ging es dann los, die ersten 11km führten vom Camp Paine Grande zum Grey Refugio, plus ~1km zum Aussichtspunkt auf den Grey Gletscher!
    Überraschenderweise war das Wetter soooo gut! Die Wanderung war total schön und abwechslungsreich, über ein paar Flüsse und an Wasserfällen vorbei, durch Wälder und über Felsen. Der Blick auf den Gletscher war überragend!

    Tag 2: Heute ging es entspannt zur Sache, da die zweite Nacht in Paine Grande gebucht war. Dementsprechend einfach die 11km wieder zurück und dort erneut das Zelt beziehen. Die linke W-Seite ist damit komplett.

    Tag 3: Von Paine Grande aus geht es an die mittlere W-Linie: vorbei an Seen und über Holzstege bis zur Ranger Station Italiano, wo man seinen großen Rucksack ablegen kann. Nur mit kleinem Tagesrucksack ging es dann weiter den mittleren W-Strich hinauf zu zwei Aussichtspunkten auf Gipfel und Gletscher. Unfassbar schön!
    Danach den Weg wieder zurück, um dann mitsamt dem großen Gepäck und 20km später im nahe gelegenen Camp Frances das Zelt zu beziehen. Hier diesmal die Premium Version auf Stelzen (es war schlichtweg kein günstigeres frei, aber es war auch richtig schön mitten im Wald und viel größer als die normalen Zelte 🙂)

    Tag 4: Vom Camp Frances aus geht es 16km zum Camp Central. Vorher dachte ich, diese Strecke wird vergleichsweise „langweilig“, aber ich wurde positiv überrascht! Tolle Blicke auf mehrere Lagunen, Gipfel und Gletscher waren dank bestem Wetter möglich. Außerdem konnten wir Kondore sehen ☺️ Im Camp Central soll auch regelmäßig ein netter Puma unterwegs sein, den wir aber leider nicht zu Gesicht bekamen.

    Tag 5: Aufstieg zum Aussichtspunkt der Torres (sie geben dem Park seinen Namen und sind DAS Wahrzeichen des chilenischen Teils Patagoniens) und wieder zurück zum Camp, um dann viele Erfahrungen reicher und viel Gepäck leichter (das Essen musste ja aufgebraucht werden) wieder in den Bus Richtung Puerto Natales zu steigen! Für mich war dies der schönste Tag: wir hatten tolles Wetter über die gesamten 20km, super Blick auf die Torres und einen abwechslungsreichen Trek mit Wasserfällen und Flüssen, Bergen natürlich, auf und ab, Wäldern, steilen Abhängen und leckerem Essen auf dem Zwischenstopp 😅

    Glaube jetzt bin ich verwöhnt und verkorkst für alle weiteren Wanderungen in Patagonien, weil diese Station einfach so schön war! 🙈
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  • El Calafate + Perito Moreno Gletscher

    Feb 4–6 in Argentina ⋅ ☀️ 9 °C

    Hola Argentina!
    Patagonien erstreckt sich über Chile und Argentinien, daher war hier mal ein Grenzwechsel angesagt. Und der war auch noch holprig, da die Argentinier Probleme mit ihrem System hatten und wir laaaange warten mussten 🙈 zusätzlich sammelten wir noch Passagiere des vorigen Busses ein, dem ein Reifen geplatzt war. (Zum Glück war niemand verletzt)

    Mit einiger Verspätung haben wir es aber nach El Calafate geschafft. Der Ort ist ziemlich klein. Nicht ganz so meins, weil auch ziemlich touristisch. Dafür war das Essen hier seeeehr gut! 😁 Nach 5 Tagen Campingessen kann man sich ja auch mal wieder was gönnen…

    Von hier aus gab es eine Tour zu dem Gletscher Perito Moreno. Man kann entlang der Holzstege zu verschiedenen Aussichtspunkten gelangen und auch eine kurze Bootsfahrt machen. Die sichtbare vordere Kante ist 40-70m hoch (und unter der Wasseroberfläche geht es ja noch weiter) … unfassbar! An der dicksten Stelle misst er laut Angaben der Infotafeln 700m und ist an der längsten Stelle 31km lang. Es ist damit der sechstgrößte Gletscher Südamerikas und vor allem dadurch bekannt, dass er leicht erreichbar ist und sehr oft Eisberge von ihm abkalben. Einige große Eisberge konnte man auch im Wasser treiben sehen. Allerdings muss man auch sagen, dass die Größe des Gletschers bis 2020 sehr konstant war. Erst seitdem schrumpft er deutlich (aktuell etwa 100m pro Jahr in der Länge). Wirklich Wahnsinn, wie oft man es laut knacken und knarzen hört!
    Die Farben des Eises variierten aufgrund des Wetters wunderschön zwischen Weiß und tiefem Blau!
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  • El Chaltén

    Feb 6–9 in Argentina ⋅ ☀️ 18 °C

    Gute drei Busstunden von El Calafate liegt El Chaltén. Ein neuer Ausgangspunkt für Touren und für meinen Geschmack viel netter, entspannter und gemütlicher als El Calafate. Der Ort ist super klein, man hat schnell alles gesehen und entlang einer Hauptstraße häufen sich auch hier Restaurants, Cafés und Bars. Aber irgendwie in einem schöneren Maß.

    Hier stand eine Sonnenaufgangstour mit Blick auf den Fitz Roy an. An einer Lagune haben wir gewartet, dass die ersten Sonnenstrahlen den Bergen einen roten Glow verleihen. Wunderschön! Danach sind wir bis zum Aussichtspunkt direkt an die Lagune vor dem Fitz Roy gelaufen. Auf dem insgesamt rund 27km langen Trek haben wir einige Lagunen gesehen und tolle Bergpanoramen und Gletscherblicke genossen.
    Jaaaa vielleicht gab es einen der Wege nicht mehr, der in meiner Karte angegeben war… und jaaaa vielleicht waren wir kurzzeitig etwas lost und haben uns durch dichtes Gestrüpp gearbeitet… 😅 aber geschafft ist geschafft!

    Am nächsten Tag habe ich noch eine kleinere (circa 18km) Tour zu einer weiteren Lagune mit Gletscherblick gemacht. Gerade so rechtzeitig vor dem Einsetzen von Regen und Wind. Die übrige Zeit wurde ausgiebig geschlemmt und gechillt 😎
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  • Ushuaia

    Feb 9–13 in Argentina ⋅ 🌬 13 °C

    Eiskalte Grüße vom südlichsten Ort der Welt! Hier nennen es alle nur „fin del mundo“, das Ende der Welt.

    Es war ziemlich windig, hat geregnet und geschneit. Bei 2-10 Grad erging es mir wohl ähnlich wie euch in Deutschland… leider waren aufgrund des Wetters einige Wanderwege gesperrt und Bootsfahrten wurden gecancelt. Vielleicht sollte ich so zu einer kleinen Pause gezwungen werden 😅 Immerhin konnte ich mir ein wenig die Stadt und den Nationalpark Tierra del Fuego (Feuerland) ansehen!

    Am letzten Tag fand dann zum Glück doch noch eine Bootstour durch den Beagle Kanal statt, auf der man einiges über die Gegend und die Tierwelt erfahren konnte. Wir haben viele Albatrosse, Kormorane, Seelöwen/Robben und Pinguine gesehen - sooo schön! Und endlich hat sich die Sonne auch mal wieder gezeigt… und dann, kurz vor der Rückkehr, zeigte sich plötzlich noch ein Wal, hat ein paar Mal seine Flosse blitzen lassen und Luft geholt 😍 (nein, von dem hab ich kein Foto, ich stand einfach wie paralysiert da und hab aufs Wasser gestarrt😅)

    Aus meiner erhofften Antarktis Expedition ist leider nichts geworden, da auch die Last Minute „Schnäppchen“ noch zu teuer waren und für mich persönlich einfach den Rahmen gesprengt hätten. Ein bisschen abgeschreckt war ich ehrlicherweise auch davon, was für ein Tourismus inzwischen dahintersteckt.
    Aber das Leben kommt eben, wie es kommt. Man muss immer das Beste daraus machen und ich muss mir jetzt eben etwas Neues für die ursprünglich dafür eingeplanten Tage überlegen 😁
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  • Buenos Aires

    Feb 13–14 in Argentina ⋅ ☀️ 26 °C

    Ab in die Wäääärmeee!
    Mit knapp 30 Grad hat mich die argentinische Hauptstadt begrüßt. Meine warmen Sachen und Wanderschuhe kommen erstmal nach gaaaanz unten in den Rucksack 😁 schlimmer eigentlich - da meine kalte Region jetzt so drastisch gekürzt wurde, müsste ich mir eigentlich noch etwas kurzes/luftiges besorgen 😅 aber mal sehen, wie lange ich mit meinem Pack-Minimalismus zurechtkomme.

    Aufgrund verschiedener Faktoren (Karneval, Valentinstag, Feiertage Montag und Dienstag, Elektro Festival UND Bad Bunny Konzerte) war es in BA unfassbar teuer und ausgebucht. Die günstigste Übernachtung im Hostel 15-Bettzimmer (Bewertung 3,2 von 10 Sternen 🫣) Samstag auf Sonntag: knapp 90€! Und danach ging es direkt ab 300€ weiter mit Hotels. Krass! Normalerweise kostet hier ein halbwegs gutes Hostel um die 10-15€… Daher war mein Aufenthalt hier leider ziemlich kurz und für Samstagabend hab ich mich auf die Fähre nach Montevideo eingebucht. Aber ich komme wieder und erkunde noch mehr ☺️
    Verpasse ich den Karneval in Buenos Aires? Ja.
    Bin ich traurig darüber? Nö 🤷🏼‍♀️

    Bisher konnte ich mir ansehen:
    Palermo, Recoleta und einen Teil des Hafens (na gut, da fuhr halt auch die Fähre 😅) Mir gefiel die Stadt auf Anhieb richtig gut. Man nennt sie auch das Paris Lateinamerikas, vielleicht fühlt sich so eine europäisch anmutende Stadt auch einfach heimisch an? Es gibt super viele Restaurants, Cafés, Bars… auch erstaunlich viele Grünflächen und fast in allen Straßen säumen Bäume die Gehsteige. Dennoch habe ich gelesen, dass die Luft in BA relativ schlecht sein soll und dass die Grünflächen nicht gegen die Abgase ankommen.
    Für alle Fans: Beim Bridgerton Drehset bin ich auch kurz vorbeigekommen.

    Mehr zu der Stadt dann in ein paar Tagen 😁
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  • Montevideo 🇺🇾

    Feb 14–16 in Uruguay ⋅ 🌬 24 °C

    Kleiner Abstecher nach Uruguay 🇺🇾

    In meiner Vorstellung war Montevideo modern und schick. Das Gegenteil war der Fall, aber hat irgendwie auch seinen speziellen Reiz. Hier stehen so viele verlassene, halb zerfallene Häuser aus etwa 1900. Wunderschöne Bauten, die Natur holt sie sich langsam zurück, aber der Verfall ist traurig zugleich. Es wurde einfach kein Geld dafür ausgegeben. Teils ist die Erbschaftsfrage aber auch schwierig. In den nächsten Jahren soll hier viel passieren und es gibt einige Investoren, die unterstützen wollen. Das kann ein interessanter Wandel werden, da viele historische Gebäude erhalten werden können.

    Übrigens gilt Montevideo als eine der lebenswertesten Städte Südamerikas, vor allem in Bezug auf Infrastruktur, Sicherheit und der entspannten Atmosphäre. Ich hab’s halt einfach nicht gefühlt, aber das heißt ja nichts 🙃

    Es war sehr ruhig in der Stadt, da auch hier Feiertage waren und die meisten Geschäfte geschlossen hatten. Daher hab ich es auch entspannt angehen lassen. Ausgiebiges Frühstück, Erkundung der Altstadt, Strand und das etwas modernere Viertel Pocitos standen auf dem Plan.
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  • Colonia del Sacramento 🇺🇾

    Feb 16–18 in Uruguay ⋅ ☁️ 24 °C

    Colonia ist mein zweiter Stopp in Uruguay. Hierher kommen auch viele Tagestouristen aus Buenos Aires. Aber abends ganz entspannt beim Sonnenuntergang am Strand war es mir eigentlich am liebsten ☺️ Die Altstadt ist wirklich süß, aber in zwei Stunden hat man auch schon alles gesehen. Daher habe ich mich für einen Urlaub vom Urlaub entschieden und riiiichtig viel am Strand gelegen und gelesen 😎

    Cool finde ich hier, wie die Außenfassaden zerstörter Häuser teils noch stehen, dahinter aber ein offener Hof übrig bleibt, der dann als Außenbereich für Restaurants benutzt wird.

    Ich habe mit einigen Locals gesprochen. In Uruguay kann man ansonsten wohl auch gar nicht viel machen. Es gibt die Strände und Montevideo - und im Norden nur ganz viel Farmland. Daher kann ich nun völlig entspannt meine weitere Reise antreten ☺️
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  • Buenos Aires - Part 2

    Feb 18–21 in Argentina ⋅ ☀️ 28 °C

    Nach meinem unerwarteten Umweg über Uruguay geht es nun weiter ans Entdecken von Buenos Aires! Man kann hier wirklich so viel machen und entdecken, die drei Tage vergingen wie im Fluge! (Und die 65-jährige Sigrid aus Stuttgart, mit der ich mir ein Hostelzimmer geteilt habe, hat mir auch sehr viel Freude bereitet 😄)

    Eigentlich könnte man einen Eintrag pro Stadtteil machen. Es gibt einfach auch an fast jeder Ecke irgendeine Sehenswürdigkeit, Denkmäler, Museen, …. Einfach sooo viel!

    Mein Favorit ist wohl Puerto Madero, mutet an wie die HafenCity/Speicherstadt ☺️
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  • Iguazú Wasserfälle

    Feb 21–23 in Brazil ⋅ ☀️ 32 °C

    Die Iguazú Wasserfälle liegen an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien. Man kann sie von beiden Ländern aus besichtigen und hat dadurch zwei verschiedene Perspektiven. Das Areal besteht aus einer ganzen Landschaft aus Wasserfällen und Kaskaden, mehr als 250 Stück!

    Zuerst war ich auf der argentinischen Seite. Hier kann man easy einen ganzen Tag verbringen. Auf drei verschiedenen Ebenen und Wanderwegen und meistens entlang von Stegen über dem Wasser hat man fantastische Ausblicke auf diese irren Wassermassen! Ganz oben war es aber am coolsten: Hier schaut man von oben in den „Teufelsschlund“ (Garganta del Diablo) hinein. Wet T-Shirt Contest gibt’s gratis dazu 😄 (es gibt auch eine schöne Geschichte der indigenen Bevölkerung dazu, wer sie wissen möchte, sagt Bescheid)
    Mit einer kleinen Bahn kann man zwischen den drei Wegen hin und her pendeln - es war auch definitiv heiß und schwül genug, dass man mal ne Laufpause gebrauchen konnte…

    Am zweiten Tag hab ich mir das alles dann nochmal von der brasilianischen Seite angeschaut 🙃 Hier gibt es nicht so viel zu laufen, nur etwa 1,5km, und viel weniger Aussichtsplattformen. Daher war das Gedränge an den Foto Hotspots auch nochmal größer 🫣 trotzdem schön diese Perspektive auch noch gesehen zu haben, denn sie bietet quasi einen langen Panoramablick.

    Besonders toll war es auch wieder diverse Tiere beobachten zu können: Nasenbären (viiiieele! und besonders interessiert an Plastikverpackungen, da haben sie sich offensichtlich schon angepasst an die Touris 🙈), viele Vogelarten, darunter auch Tukane, Affen, große Eidechsen und gaaaanz viele bunte Schmetterlinge…

    Zufällig habe ich ja immer noch etwas Zeit übrig und die Grenze zu Paraguay kann man easy zu Fuß überqueren - da könnte ich doch nochmal einen kleinen Abstecher machen, oder? 😏
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  • Encarnación 🇵🇾

    Feb 24–25 in Paraguay ⋅ ☁️ 31 °C

    So viel also zu „Chile & Argentinien“… ich habe mal den Titel dieser Reise angepasst 😄

    Vom brasilianischen Foz do Iguaçu aus bin ich zu Fuß über die Grenze, die Freundschaftsbrücke, nach Paraguay gelaufen. In Ciudad del Este fuhr dann mein Nachtbus nach Encarnación.
    Eigentlich könnte man in Ciudad del Este auch ausgiebig shoppen gehen, da es hier aufgrund geringer Steuern deutlich günstiger ist als in Brasilien und Argentinien (daher gibt es hier seeehr viele Tagestouristen und es ist wirklich ein Wahnsinn, was da alles an Malls und Riesenkaufhäusern steht!), aber ich bin ja nicht zum Spaß hier, ne… 😉

    Encarnación macht einen sehr gemütlichen Eindruck und hat einen großen Strand zum Río Paraná. Gegenüber kann man schon die Skyline von Posadas (Argentinien) sehen und zum Abend gibt es einen tollen Sonnenuntergang 😍 und auch hierher kommen viele Argentinier zum Einkaufen über die Brücke 😅
    Etwas außerhalb habe ich mir noch die Jesuitenruinen in Trinidad angesehen. Die Jesuiten spielten eine erhebliche Rolle für den Erhalt der Kultur der Guaraní, der indigenen Bevölkerung Paraguays, während das Spanische Reich versuchte diese zu unterdrücken. Übrigens heißt die Währung hier auch Guaraní 🙂

    Man kann hier vielleicht nicht sooo viel machen, das habe ich auch vorher generell oft über Paraguay gehört. Aber für eine entspannte Zeit ist es total nett hier! Außerdem habe ich mich hier keinen Moment unsicher, angebettelt oder beobachtet gefühlt. Stattdessen wurde ich entweder „ignoriert“ oder einfach freundlich begrüßt und nach meiner Reise gefragt; das war sehr angenehm!

    Warum in Encarnación immer noch alles voller Weihnachtsdeko ist, konnte mir niemand beantworten 😅
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  • Asunción

    Feb 26–28 in Paraguay ⋅ ☀️ 33 °C

    Einen Nachtbus später landete ich in der Hauptstadt Paraguays.

    Ganz ehrlich, hier hat es mir noch weniger gefallen als in Montevideo 😅 man kann kaum etwas (spontan) machen, eventuelle Touren finden meist nur an den Wochenenden statt und selbst die Leute aus der Stadt haben keine Empfehlungen für die (sehr wenigen!) Touris. Orte außerhalb besuchen ist auch recht kompliziert mit dem Bussystem. Najaaaaa… Ich hatte ein schönes Hostel mit Pool und sowieso war ich angeschlagen von diversen zu kalten Klimaanlagen - hab also einen ganzen Tag meines Aufenthalts auch einfach meine Schnupfnase in der Hängematte erholt 🙈
    Daher hab ich hier auch nur die Altstadt gesehen und den morderneren, neuen Teil der Stadt nur beim Durchfahren…

    Ansonsten ist Paraguay wirklich das totale Aussteigerland und hierher wandern extrem viele Europäer aus. Allein in dem kleinen Hostel waren mindestens drei Leute, die ihre Zukunft dort planten. Es gibt auch einige deutsche Gemeinschaften/Dörfer. Hier hat man in jedem Fall seine Ruhe, aber klang auch etwas nach Schwurblern 🫣
    Und für mich ist es das Land des Im-Weg-Stehens und des Nichtvorhandenseins persönlichen Freiraums - ständig hat man den Atem eines anderen im Nacken oder Taschen in den Rücken gebohrt 😂

    Die nächsten Ziele werden aber wieder spannend und sicherlich traumhaft schön und ich freu mich sehr darauf! 😍
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  • Osterinsel / Rapa Nui

    Mar 1–4 in Chile ⋅ ☀️ 25 °C

    Wow! Ich kann es nicht anders sagen: für mich ist das ein kleines Paradies! Geheimnisvolle Moaís, mystische Landschaften, schwimmen mit Schildkröten, chillen unter Palmen… 🌴❤️

    Ich bin so überglücklich, dass es diesmal doch noch geklappt! Nachdem ich hier schon vor zwei Jahren hin wollte (war dann zu umständlich und zu weit) und dieses Mal die Flüge ewig zu teuer waren, hab ich doch noch ein Schnäppchen gefunden und zugeschlagen 💪🏻

    Und so war der Trip:

    Tag 1: Ankunft, das Dorf anschauen (der einzige Ort der Insel heißt Hanga Roa), Abendessen mit den Hostelmädels und danach Sonnenuntergang an der Küste mit Blick auf Moaís.

    Tag 2 - östlicher Teil der Insel: wir konnten Repliken der damaligen Unterkünfte der reicheren Einwohner sehen und haben viel über das Leben der Rapa Nui gelernt. Rapa Nui ist die Insel, die Sprache und auch die Bezeichnung der Einheimischen selbst.
    Mein Highlight war die Moaí-“Fabrik” Rano Raraku: aus einem großen Felsberg wurden die Statuen herausgeschnitzt. Danach wurden sie mit Seilen und viel Manpower zu ihren zukünftigen Standorten “gezogen”. Wahnsinn, wie viele Kilometer sie teilweise zurücklegen mussten. Und so ein Moaí wiegt einige Tonnen!
    Zum Abschluss noch ein Stopp am Strand - upsi, ganz schön große Wellen, Adieu Sonnenbrille!

    Tag 3 - westlicher Teil der Insel: auch hier konnten wir wieder Unterkünfte sehen, diesmal jedoch die der ärmeren/normalen Leute. Und das waren Höhlen (und davon gibt es echt einige auf der Insel!). Mit Helm bewaffnet konnten wir einige der Höhlen besichtigen. Auch toll zu sehen, wie sie ihre Gärten angelegt haben, sodass die Pflanzen sich optimal entwickeln konnten und viel Nahrung zur Verfügung stand.
    Zum Schluss ging es noch an den großen Krater Rano Kau mit tollem Ausblick. Man konnte auch die kleinen unbewohnten Nachbarinseln sehr gut sehen. (Eine davon heißt Motu Nui, aber alle hier sind sich sicher, dass Vaiana nicht dort herkommt🤷🏼‍♀️) Früher fanden hier Wettbewerbe statt: die jungen Männer sind zu den Inseln geschwommen und mussten Eier der dort brütenden Vögel suchen. Der erste, der mit einem unbeschadeten Ei zurückkam, war für das folgende Jahr der “Birdman” und konnte sich eine Ehefrau aussuchen. Die ganze Insel kam dafür im Ort Orongo zusammen, um das Spektakel zu beobachten, zu feiern und dort zu übernachten - wie ein Festival 😄

    Tag 4: Sonnenaufgang am Ahu Tongariki (am 21.12. geht die Sonne genau hinter dem mittleren Moaí auf, also alles durchdacht!). Danach ein bisschen durchs Dorf schlendern und Schildkröten in der Bucht beobachten 😍 dieser Trip war wunderschön und viel zu kurz ❤️
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  • Valle del Elqui

    Mar 5–8 in Chile ⋅ ☀️ 25 °C

    Oh jeeee, ich bin noch ein biiisschen traurig, dass ich Rapa Nui verlassen musste 🥲 Aber jetzt versuche ich meine letzten Tage zu genießen, noch ein paar schöne Orte zu entdecken und einfach die letzten Wochen sacken zu lassen.

    Das Valle del Elqui (Valle bedeutet Tal und der Fluss, der in diesem Tal fließt, heißt Río Elqui) ist bekannt für Astrotouren (weil kaum Lichtverschmutzung), kleine Wanderungen, Entspannung und vor allem für den Weinanbau. Dann muss ich das wohl mal testen 😏
    Hier glauben irgendwie auch viele an Aliens und andere übernatürliche Dinge und ganz ganz viel an die Kraft der Steine. Aber was soll ich sagen… nachdem ich mich auf einem Quarzbett ausgeruht habe, fühlte ich mich auch nicht anders als zuvor 🤷🏼‍♀️😅

    Den Start machte ich in Vicuña, was auch der größte Ort des Tals ist. Habe mich sofort in einen kleinen Betrieb verliebt: eine Kombination aus Hotel (mit Pool), Café (ich hab als einzige dort Kaffee getrunken und durfte den Hotelpool einfach benutzen😅), Weinanbau, mit Baumwoll- und Granatapfelbäumen, Sternguckort … Hach, so kann man leben! Die Sternentour war total interessant. Wir konnten auch Jupiter sehen und Weltraumgeräusche anhören, z.B. Sonnenwinde, was auch spannend war. Außerdem konnten wir den Mond auch noch unter die Lupe aka unters Telekop nehmen. Ich habe auch noch nie zuvor tatsächlich die Milchstraße so sehen können 😳
    Hätte hier gerne auch noch mehr bzw. größere Wanderungen gemacht, aber die Wege sind echt fies: pralle Sonne, kein Wölkchen am Himmel und keine Bäume, die Schatten spenden könnten. Fast schon Wüstenwanderungen. Habe daher nur kleine Runden gedreht, um Ausblicke von den Hügeln zu genießen.

    Danach war ich noch in Pisco Elqui. Dies ist scheinbar der touristischste Ort des Tals, aber auch hier war ich die einzige Nicht-Chilenin 🤷🏼‍♀️😅 hier besichtigte ich eine Destillerie und konnte an einem Pisco und Wein Tasting teilnehmen. Wieder was gelernt! Aufgrund der Touristensituation gab es auch keine Führungen auf Englisch, aber ich hab mit meinen gut 80% wohl genug verstanden…
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  • Valparaíso & Viña del Mar

    Mar 9–11 in Chile ⋅ ☀️ 23 °C

    Diese zwei Städte liegen an der Küste Chiles, nur knapp zwei Stunden von Santiago entfernt. Noch ein bisschen Sommer Vibes tanken, bevor es zurück ins kalte Hamburg geht!

    Zuerst habe ich Valparaíso erkundet. Die Stadt liegt auf vielen Hügeln und man kann tolle Ausblicke auf diese Hügel und aufs Meer genießen. Den Touri-Kern bildet eine bunte Nachbarschaft mit vielen kleinen Gassen und Lokalen. Viele Wände sind wunderschön bemalt, hier sitzt wohl das kreative Herz der Stadt. Auch sieht man allerlei Einflüsse der Einwanderungen aus Europa.
    Mein Favorit: die Seelöwen am Hafen 😄 und die Männer, die sich unfassbar über ihren Fang bzw. das baldige Abendessen freuen (eine große Krabbe; er wollte unbedingt, dass ich ein Foto von ihm mache 😄).

    Viña del Mar ist dagegen etwas moderner, auch wenn man hier immer wieder wunderschöne alte Castillos aus etwa 1900 findet. Hier gibt es auch einen größeren Strandabschnitt (ziemlich kalt und zwischendurch echt große Wellen, da der Strand hier steil abfällt und diese direkt vorne brechen! Andererseits hab ich ja jetzt keine Sonnenbrille mehr, die ich verlieren könnte 😅) und die Stadt soll insgesamt etwas ruhiger und sicherer sein. Den Eindruck hab ich auch 🙂

    Dies war mein letzter Stopp für diese Reise. Wieso ist eigentlich jeder Urlaub immer einen Tag zu kurz? 🙃
    Also denn: bis bald in good old Germany!
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    Trip end
    March 11, 2026