• Ben Schneppensiefen
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FSJ Tansania

Ich werde ein Freiwilliges Jahr an der Vunjo Highschool am Kilimandscharo verbringen. Weiterlesen
  • Beginn der Reise
    2. September 2018
  • Einführung in Moshi

    3. September 2018 in Tansania ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir sind heute nach einer 11 Stündigen Fahrt, bei Moshi in einer Lodge für einem kurzem Einführungsseminar angekommen.
    Moshi liegt direkt am Kilimandscharo,welcher aber den ganzen Tag in Wolken lag als wir das heute die Stadt erkundet haben.
    Dafür gab es alte Deutsche Gebäude zu sehen wie den Bahnhof und während der Fahrt die einzige Brücke die den Norden Tansanias führt und damit die Reise um 10 Stunden verkürzt hat.
    Generell werden die Deutschen hier als halbgltter behandelt da wir in den Augen der Einheimischen nur positive Sachen bewirkt haben,die Genozide übersehen sie geflissentlich.

    Am Mittwoch fahren wir dann nach Mwanza und an unsere Schule, ich werde probieren wöchentlich etwas zu schreiben kann das aber nicht garantieren.

    Im Bild sind die Gleise des Bahnhofes zu sehen im Hintergrund sind die ersten Ausländer des in den Wolkenl iegenden Kilimandscharos zu sehen
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  • Kurze Info zum Projekt

    4. September 2018 in Tansania ⋅ 🌙 23 °C

    Ich dachte ich nutze die Zeit die ich hier im Projekt bin und gebe euch mal kurz ein paar Infos über mein Projekt und mache euch mit den wichtigsten Begriffen bekannt.

    Was mache ich hier überhaupt:
    Ich bin mit 7 anderen Freiwilligen(s.u.) für den Verein Rafiki E.V. aus Kellinghusen Schleswig Holstein hier am Kilimandscharo. Wo wir insgesamt 12 Schulen betreuen 6 die direkt zum Rafiki E.V. gehören 5 die zu. Elimu E.V. aus Heikendorf gehören und 1 behinderten Schule die zur Kirchengemeinde Heikendorf gehört.
    Untergebracht sind die 6 Damen von uns bei den örtlichen zuständigen, und mitbegründern der Kiumako Secondary school, Hisham und ich werden dort zwar Gästezimmer haben aber auf uns alleine gestellt in einem Haus auf dem Schulgelände der Vunjo secondary school wohnen.
    Wir werden hier an den Schulen wechselnd verschiedene Projekte leiten/betreuen zudem werden wir mindestens einmal die Woche an einer der Schulen Kochen,zu einem gegeben anlass werde ich meinen Stundenplan hier vorstellen.
    Ich werde vermutlich das Trommel Projekt hier leiten,Hisham so weit für mich möglich als Co-trainer beim Fußball unterstützen und wenn es umsetzbar ist zusammen mit 2 Mädchen hier ein Feldhockeyprojekt starten.

    Wichtige Begriffe und Abkürzungen:
    Chagga:das Volk das am Kilimandscharo heimisch ist gelten als die Geschäftsmänner und Preußens Afrika

    Masai:das Volk das in der Ebene vor dem Kilimandscharo heimisch ist sind eher ärmlich haben aber eine beeindruckende eigene Kultur

    Uowo:der Ort an dem unsere Schulen stehen sollte ich von unserem Dorf sprechen Rede ich hiervon

    PoC:People of colour der selbstgewählte Begriff der Farbigen Community in America so wird alles nicht weiße genannt(hier angewandt aufgrund der 110 Völker die in Tansania Vorkommen unter anderem Inder)

    Schwarz:selbstgewählter Begriff der dunkelhäutigen Community der Großteil der Einheimischen hier ist Schwarz

    Einheimische:alle Leute deren Wurzeln in der Stammesstruktur hier liegen oder die als Tansania zugehörig angesehen werden.

    Dar: Daressalam Regierungssitz Tansanias (nicht Hauptstadt) innerhalb der letzten Jahre um 4 Millionen Einwohner gewachsen bis jetzt tatsächlich ohne Slums kann jetzt aber nicht mehr mitwachsen

    Moshi:Regionalhauptstadt der Region Moshi sie wurde von den Deutschen für die Kaffe weiterverarbeitung gegründet

    Kili:kurz für Kilimandscharo der Berg an dem wir wohnen mit über 5000 Meter der höchste Berg Afrikas bestehend aus 3 Vulkanen sein Schmelzwassers ist der Grund für den Reichtum der Gegend zusammen mit dem Tansanit dem seltensten Edelstein der Welt der nur hier vorkommt.

    Rafiki E.V.:Verein der gegründet wurde um hier eine Highschool zu bauen trägt inzwischen 6 Schulen in der Region

    Elimu E.V.:Verein aus Heikendorf kooperiert mit dem Rafiki E.V. trägt 5 Schulen überwiegend Primaryschools.

    Heikendorf:die Christliche Gemeinde des Dorfes Heikendorf tragen eine Behinderten Schule und habe hier ein Krankenhaus gebaut.
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  • Fast am Ziel

    7. September 2018 in Tansania ⋅ ⛅ 19 °C

    Gestern sind wir dann nochmal um 750 Meter auf knapp 1650-1700 gestiegen um zum Haus unserer Gastfamilie zu kommen.
    Von hier aus sind alle Schulen innerhalb von 30 Minuten erreichbar für die höchstgelegene müssen wir nochmal 150 Meter an Höhe gewinnen zur nächstgelegenen und dem Zentrum unserer Aktivitäten,der Kiumako Highschool, gehen wir knapp 7 Minuten.
    Diese haben wir heute auf einer 7 Stunden Tour besucht bei der wir 14,8 Kilometer mit umgerechnet knapp 100 Stockwerken abgelaufen sind.
    Während dieser habe ich probiert mein Swahili zu verbessern(ich kann jetzt bis 20 Zählen) und ab Montag haben wir dann auch täglich 4 Stunden sprach Unterricht da hier ab heute 2 Wochen Schulferien sind.
    Die einzigen Schulen die eine Stunde entfern sind sind die des Vunjo komplexes bei der aber auch das Haus von Hisham(meinem Mitbewohner)und mir liegen wird.

    In den Bildern zu sehen:
    -Der Kilimandscharo mit ungewöhnlich viel Schnee auf der Kappe(was für uns heißt das wir kaum mit Wasseraufällen rechnen dürfen)
    -Die Rinder auf dem Bauernhof unserer Gastfamilie(es gibt noch Ziegen,Hühner,Schweine,3 Hunde und 3 verspielte Katzen)
    -Das Gebäude der Kiumako Highschool das diesen Oktober eröffnet wird.
    -Der Mount Meru(der 2.Höchste der 3 Berge des Kilimandscharos) im Sonnenuntergang

    Sobald ich die Bilder meiner Kamera übertragen habe werde ich hier auch mal ordentliche Bilder hochladen.
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  • Woche 2

    12. September 2018 in Tansania ⋅ ⛅ 26 °C

    Hallo erstmal da bin ich wieder.
    Mein letzter Blog liegt jetzt 5 Tage zurück in der Zwischenzeit habe ich weitere Erfahrungen hier in Mrimbo gesammelt.
    Seid Montag haben wir Täglich um die 4 Stunden Sprachunterricht in Kiswahili,dieser findet in der Kiumako Schule statt.
    Da der Unterricht noch nicht solange stattfindet fehlt den meisten von uns noch die Fähigkeit sich mit den Kindern mit denen wir inzwischen zu tun haben besser als stockend und über Zeichensprache zu unterhalten.
    Trotzdem bringen den Kindern und uns die Zeit die wir zusammen verbringen viel Spaß.
    Momentan haben wir aber noch keine konkrete Projekte stattdessen spielen und malen wir mit ihnen einfach um den Kontakt aufzubauen,einige von uns helfen ihnen auch bei den Hausaufgaben,ich aber nicht da Highschoolmathe in Kiswahili nicht so das meine ist.

    Abgesehen von der Kontaktaufnahme zu den Kindern durfte ich noch weitere neue Erfahrungen sammeln.
    Angefangen hat es am Samstag als wir mit einem Noah(kleiner Van,meistens von Toyota) zurück nach Moshi fuhren.
    In diesem für 8 Leute ausgelegten Auto saßen wir mit insgesamt knapp 15 Leuten.
    Dazu muss man aber auch sagen das ich für die Stunde Fahrt gerade mal 3000 Schilingi bezahlt habe(1€=2500-2600 Schillingi).
    In Moshi gingen wir auf den Memorial Market,auf diesem Markt werden die Reste von den Klamotten verkauft die in Deutschland in die Spende gehen und nicht direkt dort wieder verkauft werden,es ist also ein riesiger Secondhand Markt, auf dem man sogar Hochzeitskleider bekommt.

    Gestern durfte ich dann das erstemal meine Klamotten waschen,per Hand und mit Kernseife,zu meinem persönlichen Erstaunen ist tatsächlich alles sauber geworden.

    Zu den Bildern:
    1:das teuerste auf dem Markt Handtücher,Teppiche und Gardinen zum Teil teuerer als in Europa und meistens von IKEA
    2:Ina hilft einem Kind bei den Hausaufgaben
    3:unser Setup beim Waschen zuerst eine Wanne mit Seife und dann weitere mit sauberen Wasser zum entseifen.
    4:ein Fußballspiel mit Beteiligung von uns auf dem Bolzplatz der Schule
    5:Vokabeln und Aufgaben an der Tafel während unserer Kiswahili Stunde.
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  • A Single Story

    14. September 2018 in Tansania ⋅ ⛅ 28 °C

    Guten Mittag während ich gerade in einem völlig überfüllten Noah sitze habe mir überlegt das ich im Laufe der nächsten paar Wochen jeweils Freitags auf ein paar Fragen,Details,Fakten und Probleme eingehe und diese bespreche.
    Einige dieses Fragen wurde ich schon in Deutschland gefragt und einige kamen hier auf.

    Um zu erst einmal die meistgestellten Frage aufzuklären:
    Nein stand jetzt bin ich noch nicht zu einem Haufen Asche im Angesicht der Sonne geworden,die Sonencreme leistet mir bis jetzt gute Dienste.

    Nun aber zu dem Thema das schon im Titel steht,
    A Single Story dieser Begriff wurde das erstemal von der Nigerianischen Autorin Chimamanda Adichie in einem Ted Talk benannt.
    Im Grunde umschreibt der Begriff den Fakt das ich hier in meinem Blog nur meine Sicht der Dinge vermitteln kann,so wie jeder andere immer nur seine Sicht darstellen kann.
    Dadurch wird dieses Bild was ich vermittle für viele Leser dieses Blogs möglicherweise,ihre Sicht auf Tansania prägen,gerade wenn man sich nicht anderweitig informiert.
    Deswegen verlinke ich unter diesem Blog die Seite des Rafiki E.V. dort sind viele Blogs unserer Vorgänger, und
    Falls sie schon eingetragen sind die Blogs meiner Mitfreiwilligen.
    Zudem werde ich hier mal ein paar generelle Sachen über Tansania erzählen.

    Das Land ist mit etwas über 57 Millionen Einwohnern das nach Bevölkerung fünftgrößte Land Afrikas. Hauptstadt des Staates ist Dodoma, Regierungssitz und größte Stadt ist jedoch die Küstenstadt Daressalam.
    Zu 3/4 ist es Trocken- oder Graßsavanne(z.b.Serengetie) 1/3 des Landes sind bergige Regenwaldregionen(z.b. Usambara,Kili)
    Es war seid 1882 offiziell eine Deutsche Kolonie und wurde ab 1919 von den Briten als Mandatsmacht verwaltet(es befanden sich nie mehr als 80 Englische Beamten zur Verwaltung in Tansania).
    1961 erreichten sie die Unabhängigkeit und 1964 verbanden sie sich mit Sansibar.
    Tansania erfuhr kaum Kolonialverbrechen,und konnten sich unter den Engländern praktisch souverän regieren dies führte dazu das Tansania eins der wenigen Länder waren die einen friedlichen Übergang in die Unabhängigkeit schafften.
    Nach einer Phase als Sozialistischer Staat bis in die 1990 hinein sind sie seitdem eine der stabilsten Demokratien in Afrika,haben eine vergleichsweise für Afrika gute Infrastruktur,es gibt in den Städten bis jetzt keine Slums,die Völker und Religionen leben friedlich miteinander,es hat eine geringe HIV Rate (2,9-4%),keine große Scheere zwischen arm und Reich und Kriminalität gibt es kaum.
    Die größten Probleme sind die Armut der Bevölkerung und die Instabilen Nachbarstaaten,da Tansania einer der wenigen friedlichen Staaten ohne ernsthafte Probleme ist,ist insbesondere die westseitige Region des Victoria Sees zu einer Region geworden in der sich Flüchtlinge sammeln(knapp 2 Millionen).

    Ich hoffe ich konnte meinen Punkt vermitteln.
    Sollte es wünsche für Punkte geben die ich ansprechen soll,schreibt sie mir einfach.

    Seite mit Blogs des Rafiki E.V.
    http://www.rafiki-mrimbo.de/103.0.html

    Ted Talk über die Single Stoy:
    https://www.ted.com/talks/chimamanda_adichie_th…

    Bilder:
    1:der Blick ins Noah
    2.die Kiumako Highschool aus einem anderen Winkel im Hibtergund gut zu sehen der Wald der die Schule vollständig umgibt
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  • Pole Pole,will see

    19. September 2018 in Tansania ⋅ ⛅ 24 °C

    "Langsam,langsam das wird schon" oder auf Kiswahili "Pole Pole" oder "will see"(Wahlweise auch entsprechend kombiniert),sind Aussagen die nicht nur meine Mutter während der Abiphase oft genug von mir gehört hat,sondern beschreiben auch die Mentalität mit der hier viele Dinge angegangen werden.
    Dieser Gedanke des es wird schon führte mich unteranderem am Freitag wieder runter nach Moshi,ich hatte dort etwas liegen lassen und irgendwann sollte es aufgebracht werden nur keiner wusste wann,zu dem wollten meine Mitfreiwilligen feiern gehen.

    Somit verbrachte ich einen fast schon aufregenden Freitag und Samstag in Moshi,zu erst einmal waren wir in Moshi selber einkaufen (Schokolade und Tee) und Essen.
    Der Grund warum ich hier hervorhebe,dass ich essen war liegt an 2 Gründen:
    1:ich hatte Hamburger und Pizza,auch wenn es heißt das man neue Sachen genießt sind abwechslungen mit Heimatgefühl eine willkommene Ablenkung von Reis und Bohnen in allen Varietäten und hilft beim Übergang in die neue Kultur.
    2:Ich habe für 3 volle Mahlzeiten mit Getränk zusammen knapp 11€ ausgegeben,was mich befürchten lässt das ich nächstes Jahr nach meiner Rückkehr an meinem neu gefunden Geiz untergehen werde.

    Abend so um 12 wurden wir zum Club gefahren,
    unser Fahrer kam mit rein und einige ausgegeben (ich bin deswegen morgens lieber nach Hause gegangen) meine Kentnisse über Clubs sind ja eher aber es war wohl wie jeder X-beliebige Deutsche Club.
    Um 4 verließen wir den Club, nur um dann Festzustellen das eine der unseren fehlte,später wurde sie im Zimmer eines deutschen Medizinstudentens gefunden,unter Drogen.
    Eine Gefahr auf die immer wieder hingewiesen wurde aber von der keiner dachte das sie einen von uns jemals treffen würde.

    Zusammen mit Madleen und Ina war ich Samstags dann schon wieder einkaufen,diesmal auf der Suche nach einem Hemd für eine Hochzeit.
    Wie sich mal wieder herausstellte war es sehr praktisch die Zwei dabeizuhaben,da ich nichts über Mode weiß und glatt ein Hemd ausgewählt hätte das nicht zu meiner Augenfarbe passt.

    Ohne Hemd aber dafür mit Ina und müde begab ich mich Sonntags zur örtlichen Baptistengemeinde,da die Katholiken um 7 am Morgen Gottesdienst haben wird es noch dauern bis ich die Kirchen hier vergleichen kann.
    Aber der 2 1/2 Stündige Gottesdienst wurde auch diesmal wieder mit einer unglaublichen Gottesfurcht und Lautstärke durchgeführt.
    Mit der anschließenden Versteigerung(die Kollekte hier) als erneutes Highlight schloss der Gottesdienst ab.
    Die immer noch leicht gedrückte Stimmung in der Gruppe wurde Mittags mit den ersten Gläsern selbstgemachter Orangen Marmelade überwunden,womit wieder bestätigt wäre das Essen die Moral hebt.

    Montags gingen wir,angeführt von Max und Lilith,noch vor der Schule wandern,hatten Unterricht,und den ersten größeren Konflikt in der Gruppe.
    Dieser hat sich schon über längere Zeit angebahnt und ist bei 11 Leuten auf kleinem Raum unausweichlich.
    Es ging darum wer was beim Essen vorbereiten macht,wer was und wer wie viel Essen darf(z.B.Brot der Gruppe,eigene Nudelsuppe).
    Dazu wie zu erwarten sind die meisten Leute die ein FSJ machen eher linksgerichtete,aber eigentlich keine Extremisten, wir haben aber auch 2-3 Leute dabei die der Ansicht scheinen, dass in einer Gruppe wo Schokolade als das größte Heiligtum angesehen wird man das Konzept des Kommunismus ausleben sollte.
    Dem entsprechend kam es nun zu einem kurzen Streit der noch aufgeheizter wurde als der Humor einiger von uns als unpassend und zu trocken beleidigt wurde.
    Wie die Gymnasialschüler die wir nunmal waren lößten wir den Konflikt auch so wie wir es gelernt hatten.
    Nach einen Tag lästern,Gruppenbildung,hinterhältiger Meinungsmache und dem sichern der Merheit unserer Meinung hatten wir ein klärendes Gespräch und fanden eine halb gare Lösung die niemanden zufriedenstellt,also im Grunde wie unsere Politiker es tun.
    Zum glorreichen Abschluss des Tages musste ich dann noch meine Kleidung waschen.

    Dienstags war ich mal wieder einkaufen,diesmal aber auf unseren örtlichen Markt in Mwika wo ich auf der Suche nach Käse erfolglos blieb.
    (einige Kilometer von mir entfernt ist die einzige Käserei der Gegend deswegen meine Hoffnung)
    Desweiteren war ich diese Woche auch das erstemal Joggen was sich,im Angesicht meiner langenphase des nichts tun zuhause und der Hanglage,als Idee herausstellte die meine Oberschenkel nicht befürworteten.
    Zudem verlief ich mich,fand aber durch einen netten alten Mann wieder zurück,das dieser Bier für seine Dienste haben wollte gefiel mir zwar nicht gehört aber zur Höflichkeit hier.

    Während ich noch an einer Duka (kleiner Shop am Straßenrand) kurz ein paar der wertvollen Süßigkeiten einkaufen war ging in unserer Gruppe die Erkenntnis um das die 2 schwangeren Hündinnen des Hauses bald werfen müssen.
    Somit kam ich in ein Haus zurück in dem die noch nicht einmal geborenen Welpen strategisch aufgeteilt wurden.

    Im Laufe dieser Woche erwarte ich zu erfahren ob ich hier bleibe oder an die Vunjo gehe und wie mein Stundenplan aussehen wird da Montag die Ferien vorbei sind.

    - zu der Club Geschichte ich habe mich lange gefragt ob ich über das oben stehende schreiben soll und mehrere Versionen dazu verfasst.
    Am Ende erschien es mir am einfachsten und logischsten kurz und knapp darüber zu berichten.
    Ihr geht es inzwischen wieder gut.
    Ich möchte mit der Geschichte gar nicht zum Nachdenken anregen oder ähnliches was nach so Berichten immer geschrieben wird,ich denke nur das die Geschichte als negativbeispiel für die Geschehnisse im Club dazugehört.
    Z.B.sind auch zwei mitglieder unserer Gruppe an diesem Abend zusammengekommen.
    Aus diesem Grund habe ich auch keine Namen in diesem Bereich erwähnt-

    Zu den Bildern:
    1:Lucy eine der schwangeren Hündinnen
    2:unsere Küche Max bereitet auf dem Gasherd Ei(in Kiswahili=yai) zu
    3:unser Office unser Lager
    4:mal wieder der Kibo uns Mwenzi
    5:eine Handgroße Motte die Nachts in meinem Zimmer auftauchte
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  • Warum FSJ

    21. September 2018 in Tansania ⋅ ⛅ 20 °C

    Wie kam es eigentlich dazu das ich in einem Land sitze in dem die ersten Ausläufer der kommenden kleinen Regenzeit den Weg zum Frühstück zur Wassertrett Therapie nach Kneipp macht?

    Zu erst einmal ich mache das hier nicht nur weil ich sog."Hilfe benötigenden"(die kommen auch ohne uns super klar) helfen möchte sondern so simpel es klingt auch weil ich ausprobieren ob ein Job in diesem Bereich etwas für mich wäre und um mal eine Auszeit zu haben.
    Im Grunde also ein klassisches Gap Year wie es auch schon die Söhne bei den Windsors gemacht haben und die gefühlte Hälfte meiner Stufe es gerade macht, nur mit dem Faktor das ich doch irgendwo vielleicht helfen kann.

    Aber zurück zum Anfang vor ein paar Jahren verbrachte meine Cousine mit dem DRK ein Jahr in Gahna.
    Dies war im Grunde meine erste Begegnung mit dem Thema FSJ.
    Sobald mir dann in der 11 aufging das ich keinen richtigen Plan habe was ich werden will sondern nur ein paar gut klingende Optionen beschloss ich mich für ein FSJ im Ausland zu bewerben.
    Schlussendlich landete ich beim JRK Münster und bekam das Angebot an einer Primary school am Kilimandscharo zu arbeiten.
    In Gedanken wie Grizmek(seine Memoiren sind super gute Nacht Geschichten) in Tansania arbeiten zu können(nur mit Kindern statt Wildtieren) unterschrieb ich den Vertrag und 9 Monate und ein Vorbereitungsseminar später sitze ich nun hier.

    Was ist ein FSJ überhaupt?:
    Im Grunde ist ein FSJ die Freiwillige Version des Wehr/Gesundheitsdienstes man verbringt ein Jahr in einer Sozialen Einrichtung und am Ende hat man ein Jahr lang Erfahrungen sammeln können die ein Leben lang prägen und dazu meistens etwas gutes getan.
    (Jens Spahn möchte das Konzept mit seinem Grunddienst verpflichtend machen)

    Ein FSJ kann man im In- oder im Ausland machen und dabei vom Kindergarten über Altersheime bis Brunnenbauen oder Umweltprojekte praktisch alles machen.

    Da ich mein Jahr im Ausland mache werde ich hier auf den Auslandsfall eingehen.

    Zu Beginn steht erstmal das man sich nach einer geeigneten Organisation umsieht.
    Hier kenne ich das DRK,AFS und den IB über diese kommt man häufig auch an kleinere Organisationen.

    Bei der Wahl der Organisation rate ich dazu das man:
    A:guckt ob sie im Weltwärtsprogramm sind oder anderweitig unterstützt werden ansonsten wird es schnell teuer
    B:Rezensionen/Blogs von Ehemaligen alles was euch sagt wie die Entsendeorganisation mit euch und ihren Projekten umgeht

    Es gibt nämlich inzwischen leider Organisationen die das FSJ als Geschäftsmodell ansehen und mit ihren zum Teil zwielichtigen Geschäftsmodellen euch den Spaß am Jahr verderben können.

    So würde ich tatsächlich von einigen Stellen beim JRK Münster abraten ,gerade bei den Stellen die mit meinen Mitfreiwilligen beim TRC(Rotes Kreuz Tansania) besetzt sind gibt es immoment gewaltige Probleme,aufgrund von Zuständigkeitskonflikten innerhalb desselben.
    Ansonsten ist man beim JRK Münster super aufgehoben.

    Wenn man sich für zwei-drei Organisationen entschieden hat kann man meistens bis Ende Oktober eine Bewerbung an diese schicken.
    Bei einem Auswahlseminar hat man die Chance die Organisation besser kennenzulernen und kann sich im schlimmsten Fall umentschieden.

    Wie ich schon Ansprach werden die meisten Organisationen von Weltwärts unterstützt ein Förderprogramm des BMZ trotzdem werden 25% durch die Entsende Organisation gedeckt,diese 25%werden häufig über Spende des Freiwilligen Gedeckt.

    Ich hoffe das konnte mögliche Fragen klären,im Fall habe ich noch den Link zur Offiziellen Seite des FSJ beigefügt.

    Generell kann ich alles was ich hier sage mit einem Tipp Zusammenfassen:
    Bevor man in ein FSJ geht sollte man alles an Infos besorgen was auf Google zu finden ist.

    FSJ:
    http://www.bundes-freiwilligendienst.de/fsj-fre…

    Zu den Bildern:
    1:die Alte Küche der Kiumako links ist eine Zisterne Rechts kann man die ersten Ausläufer der Müllgrube sehen
    2:der Innenhof des Hauses während des Regens
    3&4:Bananestauden und die Kiumako Schule heute Morgen die Wolken des Regens haben sich zum Zeitpunkt des Fotos noch nicht zurückgezogen.
    5:der Kater des Hauses hat eine Gecko gefunden und bis an die Decke verfolgt,der Gecko entkam und die Katze nicht mehr runter.
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  • Pombe

    26. September 2018 in Tansania ⋅ ⛅ 19 °C

    Pombe:Kiswahili für Alkohol

    Alkohol Ursache für so viele Probleme in der Welt,
    aber auch der Präsident Tansanias Ursache einiger meiner Probleme.
    John Pombe Joseph Magufuli 5 Präsident Tansanias wird unter seinen Kritikern häufig einfach nur Pombe genannt da viele seine Entscheidungen wirken als ob sie unter Alkoholeinfluss entstanden,
    ein weiterer Spitzname ist der Trump Amerikas.

    Eigentlich wollte ich hier bis auf die EU Wahlen nächstes Jahr ein relativ Politikfreies Jahr verbringen wie schon erzählt scheitert dies an meinem Mitfreiwilligen aber auch an John Magufuli der mit Beginn dieses Jahres die Visaregelungen für Freiwillige verhärtet hat.

    Wie bereits bekannt ist sollte heute der erste Tag sein an dem wir in den Schulen aktiv Projekte unterstützen und durchführen.
    Aufgrund einer neuen Regelung dürfen wir immoment aber weiterhin nur mit den Kindern "spielen" bis wir unsere Visa haben.
    Dabei haben wir noch Glück das die Schulen hier das Spielen erlauben die IBler unten in Moshi dürfen aus Angst der Schulen vor den Immigrationsbehörden nicht einmal an die Schulen.

    Nichtsdestotrotz verbrachte ich den heutigen Tag das erstemal an der Kondiki Primary school einfach um die Schule und die Lehrer kennenzulernen.
    Diese Besuche die wir bis zum nächsten Dienstag durchführen dienen unter anderem auch den Zweg das wir eine grobe Idee für zukünftige Projekte bekommen.

    Derweil haben Hisham und ich auch immer noch nicht unsere Wohnung an der Vunjo gesehen und bleiben wohl hier in Ouwo wohnen.

    Damit wir nicht das komplette Touriprogramm verpassen führten unsere Wege uns am Sonntag zu den lauschigen Hotsprings ausserhalb Moshis mitten in einer Dornbuschsavanne.
    Das ich auf der Fahrt über holprige Wege nicht in dem Safari Jeep sondern dem vollgestopften Noah sitzen "durfte" ist eine eher minder entspannende Fügung des Schicksals.
    Aber das ich dabei Seekrank wurde muss eine Strafe für irgendeine Missetat in meinem Leben sein.
    Umso entspannter war es in dem ca. 30 Grad heißen Wasser Schwimmen zu können.
    Die Fische die dabei zusehen waren(Bunt Barsche,Schmerlen,Welse {alle samt in Klein}lustige Karpfenartige) vergrößerten vermutlich nur bei mir den Spaß an der Sache,gerade dann wenn sie anfingen an uns zu knabbern.

    Meine Mitfreiwilligen erfuhren ihre Freude an den Tieren diese Woche durch die neuen bzw. neu gefundenenTiere der Familie.
    Zu erst einmal wieder ein Tier das irgendwie doch nur mich erfreut und Hisham jedes mal in die Verzweiflung treibt wenn ich ihm sage das es entflohen ist.
    Dabei handelt es sich um Mark meinen Tausendfüßler von dem ich hoffe das er mal die 25 cm. erreicht.

    Vergangen Montag haben Julia und ich dann ein Haus für die,gar nicht mal so kleine,Schildkröte gebaut die hinter dem Haus in einer der Bauruinen lebt.
    Ich vergesse immer ihren Namen aber sie kann furchtbar fauchen wenn man ihr zu nahe kommt,desweiteren ist ihr Haus schon wieder zusammengebrochen da sie die Mauer eingerissen hat jetzt werden wir beim nächsten mal mit Holz und Nägeln arbeiten müssen.

    Zu guter letzt haben beide Hündinnen in der Nacht des 22.9.18 ihre Welpen geworfen.
    Insgesamt 19 Stück kamen zur Welt von denen Stand meines Wissens noch 18 oder 17 leben sollten,auch ihr verletzter Vater (sein linkes Hinterbein wurde irgendwie mit heißem Wasser übergossen) scheint sich über sie zu freuen.
    Kaum waren die Welpen geboren ging zwischen uns Freiwilligen ein Wettstreit um die Rechte los wer welchen Welpen haben darf(keine Sorge wir werden nicht alle mit kleinen Hunden zurückkommen aber zumindest wer wen bennen darf wenn sie die ersten 3 Wochen überstanden haben ist wichtig).

    Somit beginnt für viele jetzt jeder Morgen damit erst die Welpen zu besuchen und dann der Schildkröte hallo zu sagen.
    Für alle für uns ein gutes Aufwachritual ausser für eine der unseren die als sie die Welpen unter Ziegenstall beobachtete von oben an uriniert wurde so wie beim zurückkommen feststellen musste das doe kleine Katze ihre Notdurft in ihrem Rucksack zurückgelassen hatt.

    Zu den Bildern:
    1:die Schildkröte in ihrem nicht ganz so professionell gebauten Haus.
    2:der beliebtere Wurf unter uns Freiwilligen einzig und allein aufgrund der Farbverteilung.
    3:Lucy mit ihrem Wurf (der andere) unter dem Ziegenstall.
    4:Antonia während sie in die Quelle springt man beachte die Qualität des Wassers.
    5:2 Baobab in der nicht mehr ganz Dornenbuschigen Dornenbuschsavanne in der Nähe der Quelle
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  • Hygiene,Gesundheit & Gefahren

    28. September 2018 in Tansania ⋅ ⛅ 19 °C

    Aus dem gegebenen Anlass das bei uns jetzt auch die letzte Person (ich) einmal krank geworden ist(meisten Magenproblemen einfach weil man sich an das Essen gewöhnen muss) dachte ich heute wäre ein super Zeitpunkt um diese Themen einmal anzusprechen.

    Starten wir mit den Gefahren und Faktoren die ich nicht direkt beeinflussen kann:
    Verkehr: Ich war ja im Juli und August für einige Wochen auf Sri Lanka und so beängstigend der Verkehr da auch war hatte ich nie Angst zu sterben die Fahrer dort nehmen nämlich alle Rücksicht aufeinander.
    Würde man hier einen Fahrer treffen der Rücksicht auf den Rest des Verkehrs nimmt muss man im Bergland gelandet sein ansonsten gleicht der Verkehr hier meistens einem Nascar rennen.
    Dem entsprechend würde ich empfehlen immer nur Fahrzeuge zu benutzen die einen Zusammenstoß halbwegs überleben würden.
    Einer der häufigsten Verletzung bei Freiwilligen sind Brandwunden da sie mit dem Piki(Motorrad Expressfahrer) umgefallen sind und unter dem heißen Motorad eingeklemmt waren.

    Regen und andere Sachen die einem auf den Kopf oder hin fallen lassen:Es mag banal klingen aber wir sind bei zu starken Regen tatsächlich davon befreit an die Schulen zu gehen aus dem einfachen Grund das die Lehmwege sich dabei zu Rutschen verwandeln, die man selbst mit Wanderschuhen kaum sauber gehen kann.
    Generell empfiehlt sich bei den Wegen eine gewisse Vorsicht walten zulassen.
    Zudem sollte man nicht unter Bäumen oder Steilhängen stehen aber das trägt ja auch eine gewisse Logik in sich.

    Krankheiten oder alles was man mit ein bisschen Vorsicht vorbeugen kann:
    Malaria: ich wurde relativ häufig gefragt ob ich "da unten" nicht an Malaria erkranken und in der Folge sterben könne.
    Um das kurz aufzuklären Malaria wird hier wie eine Grippe bei uns behandelt, ich verzichte auch Aufgrund der Zeit meines Aufenthalts auf jegliche Malari Prophylaxe.
    Des weiteren ist Malaria auch nicht ansteckend.

    Abgesehen davon das ich in einer Region/auf einer Höhe bin in der keine Malaria übertragenden Mücken leben benutze ich immer ein Mückennetz und Mückenspray.

    Sonnenbrand:das lässt sich mit zwei Wörtern erklären Sonnencreme und mein sog. Tourihut.

    Alle anderen Krankheiten kann man Vorbeugen in dem man sich die Händewäscht und auf keinen Fall aus den Wasserhänen trinkt.

    Weitere Themen zur Hygiene:
    Duschen: wir duschen meistens kalt und aus dem Eimer,Hisham und ich haben aber den Luxus eines elektrischen Duschkopfes, abgesehen von gelegentlichen Stromstößen ist das eine immer willkommene Abwechslung.

    Klamottenwaschen:
    Wie schon in einigen meiner Blogs erwähnt Wasche ich hier per Hand.
    Aufgrund des anhaltenden Regens und der daraus folgenden Unfähigkeit meine Klamotten nicht zu Trocknen gehen mir solangsam die Klamotten aus.

    Aber in allen Fällen haben wir das Glück in Ouwo eine kleine Klinik zu haben an denen wir immer behandelt werden können.

    Zu den Bildern die nicht ganz zum Thema passen :
    1:eine Ameisen Art die tatsächlich ihre Ameisenstraßen über die Wege mit Tunneln überdecken hier im Bau zu sehen.
    2:an der Schule an der wir heute waren um uns Vorzustellen haben die Kinder mit uns Gesungen.
    In Ermangelung an Englischen Liedern die wir auswendig kennen sangen wir mit ihnen Head,Shoulders,Knees and Toes
    3:der Schulgarten der Makarere Primary Schule hier werden zukünftige Projekte ausgelebt
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  • Gastfreundschaft

    3. Oktober 2018 in Tansania ⋅ ⛅ 19 °C

    Jambo mimi ni Ben,nina miaka kumi na nane,
    Bonjour je suis Ben, j'ai dix-huit ans,
    Hi I am Ben,I'm eighteen years old,
    Hallo ich bin Ben,ich bin 18 Jahre alt,

    Mimi ni Volunteer.
    Je suis un volontaire.
    I'm a Volunteer.
    Ich bin ein Freiwilliger.

    Ein Satz den ich so(meistens auf Kiswahili niemals Französisch) seit dem letzten Mittwoch jeden Tag 7-10 mal gesagt habe.
    An jeder Grundschule die wir besucht haben in jeder Klasse einmal,dann nochmal vor den Lehrern und dann häufig nochmal vor der versammelten Schule beim gesammelten Appell.

    Wir haben wie schon im letzten Blog angekündigt die 5 Grundschulen in unserem Zuständigkeitskreis besucht um die Schulgemeinschaften kennenzulernen und mit den Planungen für unsere Projekte zu beginnen.

    An den Schulen (Kondiki,Makarere,Ouwo,Kirimeni,Marengu) wurden wir vor allem eins erfolgreich gemästet,entsprechend der Regeln des Gastgebertums hier wurden uns ein Frühstück und eine Stunde später direkt das Mittagessen angeboten.
    In den Schulen haben wir neben Rundführungen auch die ersten Chancen, außerhalb der Kiumako, bekommen mit den Kindern in Kontakt zu treten und zu spielen.
    Zusätzlich zum Spielen mit den Kindern wurde uns regelmäßig etwas von denselben Vorgesungen. (meistens if you Happy and you Know it,Waka Waka von Shakira und einmal auch der "shake your booty" Song)
    Um mit den Kindern zu Singen bedienten wir uns meistens des doch recht einfachen Head,shoulders,knees and toes einmal auch des Macarenas was meistens zu Freude der Kinder geführt hat, und dazu das ich schon zweimal auf offener Straße an geh Head,shoulders,knees and toes wurde (was allemal besser ist als das faszienierte anfassen jeglicher weißer Körperteile von mir die unbedeckt sind{Beine,Arme,Kopf})

    Pünktlich zum 1.10 und ihrem 19 Geburtstag konnten wir Maddi mit einem an süßem sehr üppig gedeckten Tisch überraschen, das Highlight war aber sicherlich die 2 Stöckige Torte die Ina gebacken hat (oben Vegan, unten Vegetarisch).

    Zu dem durfte am Montag auch Sarah uns wieder verlassen nachdem sie zuvor das Wochenende bei uns verbringen musste da sie bei einem Besuch der IBler überraschend krank wurde.

    Zuvor feierten wir am Samstag noch die erste Graduation Feier der 7ten Klassen da diese demnächst ihre Abschlussprüfungen schreiben,nach erfolgreichen bestehen des ganzen gibt es dann die 2te feier.

    Wer schonmal bei einer Abschlussfeier war kennt den genauen Ablauf im Grunde nur das es hier noch eine Prise mehr Christentum in sich hatte.
    Wir kamen pünktlich an,und verbrachten die nächsten 2 Stunden mit warten. (Pünktlich heißt das wir zum angegebenen Zeitpunkt da waren, die einheimischen waren innerhalb der nächsten 2 Stunden Pünktlich)
    Um dann in einen Gottesdienst zu gehen der erstaunlich gut und erstaunlich schnell verlief bis es dann zur Predigt kam, die dann den Gottesdienst um eine Halbe bis Dreiviertelstunde gestreckt hat.
    Infolge des Gottesdienst begaben wir uns auf den Schulhof wo die anderen 3 Priester noch einmal die Unterstützung ihrer jeweiligen Auslegung des Christentums für die Graduenten zum Ausdruck bringen durften nachdem diese sich mit einem Tanz vorstellten.

    Infolge einer Reihe ausgiebiger Reden wurde ein Kuchen aufgetischt zu dem nun immer ein Vertreter einer bestimmten Gruppe nach vorne ging und ein Angebot einreichte.
    Unsere noch bescheidenen Kiswahili Kenntnisse ließen uns annehmen das der Gewinner des Wettbietens den Kuchen bekommen würde.
    So kam es das ich nach einem nicht ganz fairen Auswahlverfahren unter uns Freiwilligen nach vorne gehen durfte und erst einmal das doppelte unser Vorgänger bot.
    Wie sich herausstellte zahlte unsere Freiwilligen Generation damit aber nur eine Spende denn der Kuchen wurde am Ende unter allen Gästen aufgeteilt.

    Während die Hälfte von uns nach Moshi ging blieb ich in der Gastfamilie und genoss es einfacv meine erste Warmedusche seit langen und das ich das Haus praktisch für mich hatte.(Ich weiß sehr Misantrophisch aber ich lebe immernoch in einem Doppelzimmer und brauche einfach mal eine Auszeit ab und an,weswegen ich auch wieder aktiv Joggen gehe)

    Gestern am 2.10 öffneten die Hundebabys das erstemal ihre Augen und unter meinen Mitfreiwilligen ist ein Streit darum entbrannt wer welches erziehen darf.
    Wir haben gestern aber auch unser Katzenjunges verloren es lief den Weg bis zu einer der Schulen nach kam dann aber nicht zurück.
    Desweiteren sah ich eine der aggressivsten Invasiven Spezien Floridas endlich mal in seiner natürlichen Wildbahn:
    die Afrikanische Riesenschnecke (klingt Komisch gerade wenn man sich mal die Anzahl an Invasiven Spezien in Florida anguckt:Feuerfisch,Iguana,Warane,Koi/Goldfische,Silberkapfen,Afrikanische Giftschlangen,Panzerwelse,verschieden Arten der gemeinen Goldenen Ameise etc.
    aber die Schnecken sind nun einmal Giftig und haben keine Natürlichen Feinde)

    Zu den Bildern:
    1:ein Gedeckter Tisch an einer der Schulen man kann sehen das sie bedacht darauf waren das Gastrecht zu waren
    2:erwähnte Schnecke,meine Mitbewohner wollten aber nicht das ich sie mit nach Hause nehme also verbringe ich meine Zeit weiter damit die Hunde anzugucken und zu rätseln was für eine Rasse Kuh sie hier in die einheimischen Rassen eingekreuzt haben
    3:der Eingang zur Ouwo Primary eine der Schulen an die wir gehen werden
    4:das Festzelt an der Kiumako
    5:der Tisch an Maddis Geburtstag hinter dem Happy Birthday aus Melonen ist der sehr gute und sehr schokoladige Kuchen zu sehen
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  • Flora und Fauna

    6. Oktober 2018 in Tansania ⋅ ⛅ 28 °C

    Es ist zwar einen Tag zu spät aber ich sitze gerade ausserhalb des Busses am Fuße des Kilimandscharos und warten da drauf das wir die Zollstelle überqueren können um am Lake Challa Maddies Geburtstag nachzufeiern.

    Während ich diesen Block schreibe streichel ich den Hund der hier an der Stationsitzt und dachte mir deshalb ich erzähle mal etwas über die Flora und Fauna hier.

    Flora:

    Während wir bei unserer Gastfamilie eigentlich schon auf Regenwald Höhe leben ist davon nicht mehr viel zu sehen überwiegen wird die Gegend hier für Mischplantagen benutzt.
    Bestehend aus Bananenpflanzne,Kartoffeln,Kaffee und Mangobäumen.
    Generell ist das ganze hier eine grünere Region.
    In der Savanne in der wir gerade sitzen(der auf der Seite des Kilis zu Kenya) wird die Gegend von Büschen,kleinen Bäumen und Maisfeldern dominiert ab und zu gibt es ganze Kakteen-kolonien.
    Dem Gegenüber auf der Tansanischenseite sind kleinere trockenere Büsche prägend.

    Fauna:
    Zu erst einmal die Großen die es gibt die ich aber noch nicht gesehen habe:
    Elefanten,Giraffen,Rhinos,Löwen,Leoparden,Warzenschweine.

    Gesehen habe ich dafür schon Affen(ich glaube es waren Makakken).

    Generell gibt es hier viele kleine Tiere die man nur sieht wenn man hinguckt.
    Dazu zählen die Hieransäßigen Reptilien und Amphibien so konnte ich neben Geckos und Groschen auch schon verschiedene Skinks sehen.
    Bei den Vögeln gibt es neben Webervögeln und Tauben auch eine Paradiesvogelartige Art die ich bisher nicht bestimmen konnte.
    Zudem kommen die üblichen Aasfressenden Vögel (Krähen und Geier) in der Region um Moshi vor.

    Von den Ameisen und der Schnecke habe ich im letzten Blog erzählt, seitdem habe ich auch noch einen Nashornkäfer gesehen.

    Ich hoffe am See jetzt Krokodile und Buntbarsche zu sehen.

    Über die Haustiere habe ich schon häufig berichtet aber um es noch einmal zusammenzufassen:
    Es gibt 2 Arten von Rindern die Prägend sind die einheimische Rasse die an Zebus erinnern und die Rinder die von westlichen Rassen abstammen zu scheinen.
    Diese werden eher zur Fleisch als zur Milchproduktion eingesetzt.
    An Ziegen sind neben der bekannten Afrikanischen Zwergziege (in jedem Zoo zu finden) auch größere einheimische Arten zu finden.
    Die Hühner und Schweine hier naja es sind halt Hühner und Schweine die man auch in Deutschland finden würde.

    Ich entschuldige mich das der Block erst so spät kommt und so unvollständig ist aber wir fahren jetzt weiter an den See.

    Zu den Bildern:
    1:erwähnter Hund
    2:die Hühner
    3:ein Rind am Wegesrand gehört zu beschriebener Zebu ähnlicher Rasse
    4:Bepflanzung im Hochland
    5:Bepflanzung im Flachland
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  • Goma

    10. Oktober 2018 in Tansania ⋅ ⛅ 20 °C

    Goma heißt Trommel auf Kiswahili und ist Bestandteil meines ersten wichtigen Projektes hier.
    Obwohl wir erst Ende Oktober unsere Resident Permits bekommen arbeite ich seit dieser Woche an der Kiumako Highschool mit Kindern zusammen daran einen Trommelauftritt für die Eröffnung derselben zu entwickeln.
    Wobei ich ehrlich sein muss und dazu sagen das die Schüler in diesem Bereich wenig Anleitung brauchen. Meine einzige Aufgabe ist es im Grunde sie dazu zu bringen sich aufeinander abzustimmen bei dem was sie spielen.
    Zeitgleich wird eine Modenschau mit den Jacken die der Rafiki E.V. hier verkauft vorbereitet (@rafiki.coats auf Instagram) sowie das vorstellen verschiedener anderer Projekte die unsere Vorgänger durchgeführt haben.

    Zu dem waren wir gleichzeitig auch das erstemal an der Vunjo secondary also der Schule an der Hisham und ich möglicherweise demnächst leben werden(vielleicht sogar zusammen mit einem der Welpen).
    Die Vunjo Secondary ist ein privates Internat mit knapp 450 Schülern und für Tansania erstaunlich viel 29 Lehrer an der Schule,einer gigantischen Mensa/Aula einer eigenen Kirche,einer Kuh und sogar Mülleimern.
    Zu dem habe ich mit dem Schuldirektor endlich eine Person gefunden die sich freut wenn ich ihr all mein mehr oder minder nötiges Wissen mitteile gerade was deutsche Geschichte betrifft.
    Leider laufen die Schüler dort alle in Anzugshose,dazu passenden Schuhen und Hemd herum was mich vor gewisse Herausforderungen mit meiner Garderobe stellt.

    Dieses Wochenende verbrachten wir den Samstag wie schon erwähnt am Lake Chala einem Kratersee auf der Grenze zu Kenya.
    Die Gegend um ihn herum ist ein Wildtierschutzgebiet(kein Nationalpark eine Stufe drunter) in dem ich von der Lodge aus meine ersten Affen in Afrika sehen konnte, in diesem Fall ein Rudel Paviane.
    Bis auf ein Vogelspinne,einen Geier und einige Weber war der Tierbestand den wir zu sehen bekamen eher gering.
    Beim Tauchen im See sah ich dann noch ein paar lebende Chala Talipas(Cichiliden die dort Endemisch sind) und ein paar tote andere Barscharten(es gibt dort 4 Fischarten alles Barsche) diese traff ich im Netz eines Fischers in dem ich mich beim tauchen verfing.

    Einige Tage zuvor hatten wir auch den ersten Läuse ausbruch der inzwischen jedoch mit extrem starker Chemie bekämpft wurde.

    Des weiteren war ich auch das erstemal in der örtlichen Katholichen Kirche nach der durchaus als lang zu beschreibenden Predigt, und kurzen Heimatgefühlen bei der Gabenbereitung, entschied ich mich dazu die nächsten Wochenenden wieder in Moshi zu verbringen und Dionysus Jüngern zu folgen.

    Für alle Fans der Welpen kann ich verkünden das der Wurf Chipsies heute angefangen hat zu spielen und sich in Lücken festzuklemmen.

    Montags bin ich auch das erste mal Picki gefahren(kleines Motorrad),zusammen mit einem weiteren gast und dem Fahrer keine allzu angenehme Erfahrung.

    Zu den Bildern:
    1:einige meiner Mitfreiwilligen die gerade auch auf Pikis unterwegs waren.
    2. Die Mensa an der Vunjo hier passen 2 Mensen jeder anderen Schule rein an der wir waren
    3.die Einfahrt vor der Vunjo
    4.die Jungs beim Trommeln
    5.erwähnte Welpen gestern (9.10) als ich ihre Decke ausgetauscht habe
    6. Der Lake Chala um hinunterzukommen mussten wir den Krater 30 Meter hinabsteigen
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  • Chaggavolk/Pflanze/Kuchen

    12. Oktober 2018 in Tansania ⋅ ⛅ 25 °C

    Die Chagga wie in einem meiner ersten Blogs erwähnte eines der 2 Völker die hier am Kilimandscharo heimisch sind,die anderen sind die Massai.
    Sie sind mit knapp 2 Millionen Angehörigen die 3 größte Bevölkerungsgruppe Tansanias.
    Neben dem Tansania weitem Kiswahili sprechen sie auch Kichagga wobei es sich auch um eine Bantu Sprache handelt.
    Wie ich schon berichtete betreiben sie, seit sie vor 300 Jahren einwanderten,überwiegend Feldbau primär in Form von Kaffee und Bananenpflanzen.
    Allgemeinhin gelten die Chagga als die Unternehmer Tansanias tatsächlich leiten sie zusammen mit den Indischstämmigen Einwohnern Tansanias die meisten Unternehmen.

    Eine andere Pflanze die hier besondere Aufmerksamkeit genießt ist der Chaggatree diese Palmen ähnliche Pflanze begrenzt hier jeden weg.

    Für die Chagga erfüllt die Pflanze verschiedene Zwecke:
    1:bestimmte Teile der Pflanze können als alzweck Heilungsmittel benutzt werden
    2:wenn jemand wiederholt auf ein Grundstück eindringt bedeutet eine Chagga Pflanze in deren Blatt ein Knoten ist das dies in Zukunft unterlassen zu ist.
    3.:der Grad des Knickens an einem Blatt der Chagga das unter dem Türrahmen klemmt deutet an ob man bei dem Haus bei dem man Gast ist warten soll oder später zurückkommen soll.
    4:wenn man nach einem Streit ein gefaltetes Blatt der Pflanze mit beiden Händen seinem Gegner überreicht,übernimmt man damit die Schuld für den Streit und zwingt seinen Gegenüber praktisch zur Beilegung des Streits und der totalen Vergebung.

    Als wir heute an die Schule kamen wurden wir von einem Ziegenbock begrüßt der in dem Märchen mit den drei Geißlein vermutlich der 3 Bock gewesen wäre.
    Dieser Bock ist die Hauptzutat für die Attraktion an der morgigen Schuleröffnung,er ist der Chagga Cake:
    Wie der Name es schon erahnen lässt ist es ein Gericht das aus der Tradition der Chagga entstammt.
    Hierfür wird der Bock geschlachtet bis auf den Kopf gehäutet zusätzlich zu seinen Innereien noch mit weiteren Zutaten gefüllt und dann über einem offenen Feuer gebraten und dann komplett serviert.

    Ich empfehle hier einfach mal den Begriff zu googlen und die Bilder wirken zu lassen.

    Zum Ende noch eine Ankündigung in uneigener Sache Mats Visarius der immoment in Port Elizabeth ist hat jetzt auch angefangen zu bloggen aus diesem Grund habe ich seinen und den Blog von Paul Gasber, der immoment in Cochabamba seinen Freiwilligendienst verrichtet, verlinkt.

    Mats:https://findpenguins.com/mats-goes-down-south

    Paul:https://findpenguins.com/0hl23zi2tasca/trip/5b7…

    Zu den Photos:
    1:erwähnte Bock
    2:Kaffee während der Produktion
    3:ein Chaggatree
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  • Rafiki E.V. und die Finale Quest

    17. Oktober 2018 in Tansania ⋅ ⛅ 24 °C

    Wertes Gesöcks und werter Pöbel so lauschet der Ballade über die Epische Quest des Rafiki E.V..

    Eine Schule unterstützend seit 15 Jahr ,zum Anfang noch mit vor Wellen helockten Haar, so Schritten Oliver,Markus,Wilfried und Klaus hinaus um dem Ende ihrer Quest entgegen zu treten.
    Die Brust breit die Köpfe kahl trat ihnen eine Bestie ohnegleichen entgegen in ihrem Mund ein Stück Melone,
    tropfend von Fett mussten sie dieses letzte Essen schaffen sodann wäre es endlich beendet:
    Der Bau der Kiumako.
    Ihnen beiseite standen 7 Jungspunde die kein Fleisch genießen wollten,sowie 4 die konnten bei Ansicht der Ziege aber nicht so ganz wollten.
    Nach einem brutalen Kampf mit den Bissen des Biest war die Queste geschafft.
    Die abschließende Feier am Abend wurde,den großen Helden der Geschichten gleich, mit dem ein oder anderen Schluck von der Erheiterung beflügelnden Getränke begossen.

    Anmerkungen des Autors:
    1:In etwa wie im Text müssen sich die Vorsitzenden des Rafiki E.V.s wirklich gefühlt haben als sie über den Schulhof der Kiumako Schritten und auch während der Eröffnungsfeier wurde ihnen zumindest eine heldengleiche Verehrung zuteil.
    2:Ich habe mich für die Helden aus den Geschichten entschieden da ich bei den Helden der Geschichte vergleiche zu Helden wie Gottfried von Bouillon ziehen würde und keiner der Herren aus meiner Geschichte Massaker begangen hat.

    So genug des Spaßes.

    Ich wechsle hiermit mal wieder in einen halbwegs normalen Ton und probiere die letzte Woche so gut zusammen zu fassen wie möglich.
    Wie ich zum letzten Freitag berichtete führten all die Vorbereitungen der vergangenen Woche zu dem unübersehbaren Highlight unserer bisherigen Zeit an der Kiumako ihrer Eröffnung.
    Im Laufe der Woche konnten wir beobachten wie schnell eine Schule fertig gebaut werden und neu geschtrichen werden kann wenn Mann denn nur will (oder die Geldgeber Druck machen aber das ist einerlei).
    Und als wir dann Samstagmorgens an die Schule kamen konnten wir sehen wie diese in ihrem neuen Gewand erstrahlte.
    Wir begaben uns in einen der Klassenräume wo wir die Projekte des Rafiki E.V.s vorstellen sollten,nach dem dort alles aufgebaut war genossen wir es zuzusehen wie die letzten Vorbereitungen liefen, dabei fanden wir auch den Ziegenbock der Freitag noch gelebt hat,jetzt auf einem Spieß über dem Feuer.

    Mit der Zeit traffen dann auch die die letzten Gäste ein,darunter die 4 Vorsitzenden des Rafiki E.V. die von einer Tanzgruppe der Chagga begrüßt wurden.
    Der Aussage Gandalfs folgend das er immer zum richtigen Zeitpunkt da ist begab sich der wichtigste Mensch der Region (wichtiger als alle Politiker) ein der Bischof von Moshi.

    Dieser half vor 10 Jahren bei der Grundsteinlegung des Kiumako als Weihbischof Moshis und hat das Projekt seit dem die ganze Zeit über begleitet.

    Nach der feierlichen Eröffnung der Schule durch ihm und Oliver unseren Vorsitzenden wurde ein Programm durch Schüler dargeboten.

    Bei diesem Programm traten auch Schüler der Vunjo Highschool auf derselben Schule an die Hisham und ich demnächst ziehen werden,wir nutzen die Chance sogleich um Kontakt zu den Schülern aufzunehmen.

    Kurz bevor der Bischof abreisen wollte wurde das Essen aufgetischt,in diesem Fall der Chagga Cake.
    Einem alten Ritual zufolge bekam jeder ein Stück der gar nicht so schlecht schmeckenden Ziege zu schmecken bevor sie mitsamt Innereien in Reis und Suppe weiterverarbeitet wurde.

    In Folge des mehr oder minder begeisternenden Essens wurden mit der Mode- und einer Trommelshow auch die Projekte vorgestellt an denen wir mit den Schülern zusammen aktiv gearbeitet haben.

    Wie schon in der Ballade berichtet wurde die Eröffnung abends in der Continental Lodge bei Mwika,mit einer Feier des Rafiki E.V.s der Familie Towo und den Angestellten der Schule gefeiert.

    Zu unserer überaus großen Begeisterung erhielten wir von Oliver auch Versorgungspakete die unsere Eltern mitgeschickt hatten.
    In meinem waren neben Filmen(Monthy Python,Luis De Funes,eine Serie über das 20 Jh. und die Dragonsfilme) und Musik(zu viel zum aufzählen) auch Haribo die inzwischen aber nicht mehr ganz so vollzählig sind.

    Sonntags Morgens wurden wir dann von dem Geruch nach Ziege beim Frühstück begleitet,wie sich herausstellte hat unsere Gastmutter die Reste der Ziege erhalten, dazu gehörte auch der komplette Kopf mitsamt Hörnen, welcher das schließen der Kühlschranktür verhinderte.

    Im kleinen Kreis feierten wir anschließend Sarahs
    Geburtstag,im kleinen Kreis da sie Geburtstage nicht so gern hat und weil der Rest noch schlief.

    Mittags genoß ich dann bei ihrem Geburtstagsessen die beste Pizza hier (bisher) und einen Kuchen der fast so gut war wie Inas.
    Leider war dies in einem Musunguladen(weiße=Touri) und dementsprechend viel musste ich Zahlen.

    Alls ich zurückführ lernte ich auch woher der Spruch:"wenn du denkst schlimmer geht es nicht mehr kommt ein Dalla Fahrer daher" kommt.
    Der Fahrer der die Route über Marangu fuhr schaffte es so viele Leute in den Wagen zu quetschen das er kaum den Berg raufkam zu dem hielt er zu diesem Zweck an jedem noch so kleinen Dorf an.(normalerweise fährt man ab Marangu durch)
    Dies führte dazu das die Fahrzeit nur knapp um eine Stunde verlängert wurde.

    Seit Montag warte ich auch auf den richtigen Zeitpunkt um meine Klamotten zu waschen aber jetzt haben wir seit einem Tag Stromausfall was mal wieder dazu führt das meine Kleidungsvorräte zu Ende gehen.

    Zu den Bildern:
    1:der Bischhof bei der Eröffnung der Schule
    2:Madleen und Ina während sie mit den Chagga Damen tanzen
    3:die Ziege über dem Feuer
    4:die Ziege vor dem Essen.
    5:ein kleiner Junge der während der Eröffnung auf meinem Schoß saß ich habe ihm zur Feier des Tages beigebracht wie man sich Sachen an die Stirn kleb.
    6:die Welpen als wir sie das erstemal alle zusammen spielen ließen
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  • Essen in Tansania

    19. Oktober 2018 in Tansania ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute wollte ich das Thema Essen in Tansania ansprechen.
    Inspiriert hierzu wurde ich von Mats Blog zu dem Thema Essen in Südafrika.

    In Tansania gibt es 3 Hauptnahrungsmittel Reis,Ugali und Bohnen.
    Ergänzt und kombiniert werden diese wahlweise mit Kochbananen,Mchicha (so eine Art Spinat) und Linsen.
    Ein weiteres Gericht das man Häufig antrifft ist Chipsi mayay also Bratkartoffeln die zusammen mit Eiern zu einer Art Omelett angebraten werden.

    Fleisch trifft man hier eher selten auf dem Tisch an es gibt zwar viele Metzgereien die gutes Regionales Fleisch verkaufen aber es ist teuer.
    Und wir haben wie schon erwähnt viele Vegetarier bei uns.
    Immer wenn wir an einer der Schulen waren um uns Vorzustellen wurde uns jedoch Huhn angereicht, da wir die Gastgeber nicht entrüsten wollten war dann meistens ich der, der für alle Fleisch essen musste.

    Sonst sieht man Fleisch nur an den Straßenständen wo es wie Chivapchichi am Spieß angeboten wird meistens zusammen mit Maiskolben und Zuckerrohr.

    Bei uns in der Gastfamilie haben wir das Glück ordentliches Brot essen zu können da unsere Gastmutter begeisterte Bäckerin ist,
    meistens gibt es ausserhalb der Familie aber nur Toast.

    Neben Pracseda (unserer Gastmutter) backt auch Ina inzwischen mindestens einmal pro Tag Brot, und meistens noch etwas süßes dazu.

    Zu dem habe ich hier Mandazis kennen gelernt wobei es sich um Fritierte Teigbällchen ähnlich von Krapfen handelt.

    Sollten wir etwas Europäisches wollen können wir in Moshi zu einem der Indischen Restaurants diese bieten wie in Deutschland auch allgemein die bessere Pizza an.

    Alles in allem ist unsere Verpflegung also durch aus ausgeglichen und ausreichend nur vermisse ich manchmal eine gute Lasagne oder irgendwas mit Käse den gibt es hier nämlich nicht.
    Und wenn ist er nicht gerade das was man haben will.

    Zu den Bildern:
    1:Mandazis
    2:unser Brotschrank leider habe ich noch nicht erlebt das ein Grau oder Schwarzbrot enthalten war
    3:Reis mir Mchicha und Huhn an einer der Schule
    4:Mein erstes mal Reis mit Mchicha und Bohnen
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  • Majira ya mvua

    25. Oktober 2018 in Tansania ⋅ 🌧 15 °C

    Majira ya mvua ist Swahili für: Zeitraum des Regens
    oder in Deutsch Regenzeit.
    Seit Beginn dieser Woche hatten wir keinen Tag an dem nicht 5-10 Stunden Regengefallen ist somit befinden wir uns offiziell in der kleinen(oder warmen) Regenzeit die lange(kalte) Regenzeit erwartet uns im Frühjahr.
    Warme Regenzeit wird sie auch genannt weil der Regen eigentlich warm fallen sollte,wie ein Sommerregen bei uns.
    Aufgrund sich ändernder klimatischen Verhältnisse ist dieses Jahr der Regen leider trotzdem kalt.

    (Die Chagga glauben übrigens wie die meisten Indigenenvolksgruppen die direkt betroffen sind daran das man den Klimawandel ernsthaft angehen sollte.
    Wüssten sie was die regierenden Politiker der westlichen Welt dagegen tun würden hätten wir hier keinen noch so kleinen Anspruch auf Respekt.)

    Noch vor Beginn der Regenzeit zog es mich und einige andere aus unserer Gruppe runter mach Moshi um dort zusammen mit den Iblern ein Festival zu besuchen.
    Auf diesem Festival traten überwiegend Rapper/innen auf die alle einheimisch waren und hier die Charts bestimmen.
    Als wir so gegen 23 Uhr dann endlich beim Festivalgelände eintraffen treffen wir auf unsere 2 Mitfreiwilligen des JRKsMünster die auch in Moshi stationiert sind.(vorher mussten wir noch essen und auf 2 weitere Leute warten die uns begleiten sollten.)
    Diese betreuten als Ersthelfer das erste Hilfe Zelt des TRC von wo aus man auch die Bühne sehen konnte.
    Als wir uns zur Bühne begaben viel uns auf das die Menge nicht gerade Lebhaft ist,was wie uns mitgeteilt wurde aber durchaus normal in Tansania ist.
    Nichts desto trotz gelang es uns später,mit Hilfe unseres Kochs als Übersetzer,den ersten und einzigen Moshpit des Abends zu starten.

    Dienstags begaben wir uns zur Priesterin einer der Kirchen in unserer Nähe da wir ihre Erlaubnis brauchen um in der Dispensary,der Samaritan und dem Kindergarten zu arbeiten.
    Die Dispensary ist die Örtliche Klinik,bei der Samaritan handelt es sich um ein Internat für behinderte Kinder das von der Kirche getragen wird und der Kindergarten erklärt sich vermutlich von selber.
    Nach dem Besuch hatten wir dann auch endlich unseren Antrittsbesuch bei Bibi und Babu den Eltern von Gilli unserem Gastvater und Initiatoren des ganzen Projektes.
    Zu dem die reichsten Menschen des Dorfes was man unter anderem daran sieht das sie deutsche Kühe(bis zu 14),eine Melkmaschine und eine Hünerkäfighaltung (nach Deutschem Vorbild) besitzen.
    Das die Käfighaltung von Hühnern so wie sie es praktizieren in Deutschland längst verboten ist und sie den Hühnern nicht einmal die Schnäbel kürzen ist jetzt halt mal so.

    Immoment sind wir nur noch 5 Leute im Haus da Montag 2 von uns auf Rundreise gingen und gestern dann auch Lilith.
    Was sich jetzt als negativ herausstellt da wir gerade in dem Moment in dem ich diesen Blog schreibe unserer Gastmutter das Geld für die Visa geben sollen.
    Sollten wir diese damit bekommen hätten wir unseren vorgänger Jahrgang um 4 Monate getoppt.

    Da wir inzwischen nur noch 1 mal die Woche Sprachunterricht haben passiert hier nicht wirklich viel über das ich berichten kann.
    Wenn man von unseren Experimenten bezüglich des Kochens einmal absieht(irgendwann werden Kartoffeln und Reis recht langweilig) so hatten wir diese Woche mit Kartoffeln und Knoblauch belegte Teigfladen und einmal Asiapfanne.

    Ab nächster Woche fangen Hisham und ich mit der Vorbereitung des Hauses an der Vunjo an damit wir
    dort einziehen können.

    Zu den Bildern:
    1:die Bühne beim Festival
    2:die Kühe im Stall(gute erinnerungen da es gut nach Kuhstall roch)
    3:die Käfige der Hühner(nicht so gut riechend)
    4:Kartoffel und Knoblauch Teigfladen (keine Pizza da kein Käse)
    5:der Kindergarten im unteren Teil des Pfarrhauses
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  • Kurze Notiz mit kurzem Gecko

    26. Oktober 2018 in Tansania ⋅ ⛅ 18 °C

    Hier sollte eigentlich mein Freitags Blog erscheinen,da mir aber kein Thema einfällt würde ich darum bitten falls vorhanden Themenwünsche einfach an mich zu schreiben.
    Ansonsten würde ich mich auf den Mittwochsblog beschränken.

    Zu den Bildern:
    1:ein kleiner Gecko der gerade mein Bein erklommen hat
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  • Coffee

    31. Oktober 2018 in Tansania ⋅ ⛅ 21 °C

    Ein durchaus realistisches Szenario im alltäglichen Leben eines Köbes in Tansania:

    A:"Coffee please"
    K:*klatsch*
    A:"auh feuchte Bärenkacke was soll das bitte?"
    K:"wünschen sich was und beschweren sich dann,
    die spinnen doch die Musungu"

    So oder so ähnliche Szenarien könnten sich ereigenen wenn man hier Kaffee bestellt, Coffee bedeutet auf Swahili übersetzt nämlich Backpfeife.
    Wer hier Kaffee haben will bestellt ein besser ein Cup of Coffee warum man damit trotzdem vorsichtig sein sollte und weiteres folgt nun in meinem heutigen Block.

    Weil ich mich nicht entscheiden konnte was die bessere Eröffnung wäre hier meine Alternative:

    Wir befinden uns im Jahr 2018 n.Chr. die ganze Welt wird von Amerikanischem Kaffee produzenten besetzt.
    Die ganze Welt
    Nein eine kleine Gegend in Aremorica ich meine Afrika leistet Wiederstand und produziert den besten Kaffe der Welt.
    So wollte uns am vergangenen Montag zumindest unser Guide seine Geschäftspolitik erklären.

    Genug der Eröffnungen wie inzwischen herausgekommen sein sollte waren wir Montag bei einem Kaffeebauern um für unsere Organisation eine Dokumentation über die Produktion desselben zu drehen.
    So begaben wir uns Montag morgens nach Moshi um uns im 10 mit Willy unserem Fahrer zu treffen.
    Als wir um 10:30 dort eintrafen war zwar Willy da aber der Wagen nicht um 13:00 saßen wir bei Milans und aßen als der Wagen dann endlich eintraf.
    So begaben wir uns zu der Kaffeeplantage an welcher uns Jerry,Gottfried und einige andere Bauern/Guides begrüßten diese führten uns innerhalb der nächsten 2 Stunden durch die 15 Schritte der Kaffeeproduktion.
    Ich gehe jetzt nicht jeden Schritt durch aber die wichtigsten werde ich ansprechen.

    In Tansania werden Rustica- und Arabicakaffee angebaut.
    In der Region des Victoria Sees Rustica(wächst bis 1000 Höhenmetern.
    Am Kilimandscharo wird Arabica produziert.
    Wobei der Name Arabica ein Übersetzungsfehler in Swahili ist, die Bohnen wurden ursprünglich aus Äthopien von den Deutschen eingeführt und hieß Arabicup war also die Sorte der Arabischen Händler.
    Die einheimischen verstanden Arabica und so wurde der Name draus.
    Wir begannen damit Kaffee einzusammeln wobei ein Camelion die größere Aufmerksamkeit unserer Gruppe bekam.
    Als nächstes wurden die Bohnen in einer Mühle von ihren Kernen getrennt,aus dieser fielen sie in ein Wasserbecken.
    Hier wurden die schlechten abgefischt während die guten am Boden blieben nach 2 Tagen fermentieren in diesem Wasser werden weitere schlechte Bohnen aussortiert und dann zum Trocknen, für bis zu 7 Tage ausgelegt.
    Danach werden sie von ihren Schalen getrennt und über dem offenen Feuer gerößtet.
    Danach gab es eine Verköstigung des frisch gerösteten Kaffees die mich nicht dazu bringen konnte Kaffee zu trinken aber 2 meiner Mitfreiwilligen so hibbelig gemacht das sie wie ein 9 Jähriger ADHSler auf Red Bull wirkten.
    Bevor sich jetzt alle Arabica vom Kili kaufen sollte ich noch darauf hin weisen dass sich nur Fairtrade Kaffee lohnt, bei Kaffee der billiger ist mischen die Bauern aus Rache für die niedrigen Preise auch schlechte Bohnen bei.

    Am Wochenende erhielt die Varietätenvielfalt unter unseren Haustieren eine Erweiterung da die Jungs unserer Gastmutter Kaninchen bekamen.
    Auf der anderen Seite starben innerhalb weniger Tage alle 8 Welpen aus Lucys Wurf.

    Gestern (Dienstag der 30.10.)
    Begab ich mich zur Vunjo um dort unser Haus für dem Umzug vorzubereiten.
    Was als ersten Schritt bedeutete zu kontrollieren ob das Wasser läuft(ja)und die Gaskatusche voll ist(nein).
    Zu dem musste der Boden gefegt werden und genug Insektenspray verteilt werden um die rege Population an Mitbewohnern zu begrüßen.

    Heute sahen Hisham und ich uns Zudem ein Fußballspiel an der Kiumako an wobei wir feststellen durften das es erst aus ist wenn der Ball das Schulgelände verlässt oder einen der Zuschauer trifft.

    Weiteres:
    Seit 1 Woche gucken wir zudem jeden Abend aktiv GOT durch was uns in erstaunlichem Tempo gelingt.
    Ich habe gelernt das man Mandazis immer Aufrecht nach dem Fritieren aufreiht damit sie nicht im eigenen Fett Baden.

    Thema Köbes:meine Autokorrektur lässt die passende Form von Kellner nicht zu deswegen dieses Fremdwort.

    Zu den Bildern:
    1:das Fußballspiel es ging 1:1 aus
    2: der Kaffee der mich nicht überzeugen konnte aber unsere Kaffee trinken waren begeistert.
    3:1 Minute nach dem Rösten während des Abkühlens
    4:Hisham beim bedienen der Mühle
    5:wir in der Plantage
    6:das Chamälion
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  • FAQ?

    2. November 2018 in Tansania ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute vor 2 Monaten sind wir losgeflogen und seit diesem Flug führe ich auch diesen Block.
    Mit dem heutigen Block will ich mich zu erst einmal bei Jannic Matros bedanken der seit Beginn meines Blogs immer wieder aktiv kommentiert und mich unterstützt.
    Der Dank gilt auch allen anderen die hier in der Kommentarsektion aktiv sind oder meine Blogs lesen und einfach still teilhaben.

    Bevor ich beginne noch eine kurze Ankündigung:
    Nächsten Freitag(wird der 9.11 sein) wird es keinen Blog geben da ich dort anderweitig eingebunden sein werde. Ich bitte hier vielmals um Verständnis

    Unterschiede in der Musik:
    In Tansania wird viel Bongo Flava gehört hierbei handelt es sich um eine Version des Afrikan Raps.
    Ich kenne mich mit der Rap Szene in Deutschland nicht so aus aber für meine Ohren klingt der Rap hier wesentlich weicher.
    Mitfreiwillige von mir die ich dazu befragte sagen dass die Musik allgemein rhythmischer,fröhlicher und trommellastiger sei.

    In der Freizeit(Region Mwika sehr landwirtschaftlich geprägt): Spielen die Leute Fußball,Mühle oder setzten sich zu dem ein oder anderen Bier hin.
    Es gibt aber auch viele Leute die sich im Kirchenchor engagieren oder anderweitige ähnliche Tätigkeiten ausführen. Unsere Gastmutter ist zum Beispiel in einem Frauen-Kochklub
    (Moshi):hier in einer Stadt wird das oben genannte genauso ausgeführt nur gibt es auch Sportclubs und man trinkt sein Bier nicht in einem Holzverschlag sondern einer Bar.

    Verhaltensweisen:
    Da die Chagga stark durch die Preußen geprägt wurden sind die Umgangsformen ähnlich wie in Deutschland.
    Nur gibt man sich hier wenn die Hand dreckig ist den Unterarm.

    FSJ bisher:
    Bisher,habe ich ja kaum Arbeit im FSJ Sinne gehabt.(Ich habe heute angefangen in der Samaritan also der Behinderteneinrichtung zu arbeiten)
    Aber davon abgesehen sind die 2 Monate hier super verlaufen und ich habe keinen wirklichen Grund sich zu beschweren.
    Die Leute sind super,das Land ist unglaublich schön und meine Mitfreiwilligen echt nett.

    Verbesserungen:
    2 Sachen würde ich immoment auf Seiten des JRKs als Verbesserungswürdig ansehen.
    1:die Kommunikation mit dem JRK ist gelinde gesagt echt übel.
    Unsere Ansprechpartnerin in Deutschland war erstmal im Urlaub und hat nach ihrer Rückkehr 3 Tage gebraucht um auf unsere dringenden Fragen zu Antworten.
    Das aber dann immerhin per Telefonat
    2:auch irgendwo im Bereich der Kommunikation,die Sache mit den Visa, es gab eine riesen Verwirrung und am Ende hatten wir Glück dass gerade die Leute vom Rafiki E.V. den richtigen Weg auswählten.

    Zu den Bildern:
    1:der Hof der Samaritan
    2:die Kindergarten Kinder mit Julia
    3:Kinder der Samaritan kurz vor einem Wettrennen
    4:nächste Woche fangen wichtige Überprüfungen an dieß ist der Zeitplan für Form 2
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  • Kazi

    7. November 2018 in Tansania ⋅ ⛅ 23 °C

    Kazi Swahili für Arbeit.
    Ja ich war inzwischen 2 mal arbeiten beide male in der Samaritan also der Behinderten Einrichtung.
    Freitags war ich nur mit Toni da,dafür beim Unterrichten einer kleinen Gruppe der Schüler alleine.
    Bei den Kindern in der Samaritan handelt es sich um behinderte die aus dem ganzen Land kommen da ihre Eltern sich sonst nicht um sie kümmern können.

    Dienstags waren wir mit unserer gesamten Gruppe an der Samaritan und dem Kindergarten.
    Diesmal lernten wir nicht mit den Kindern sondern spielten mit ihnen.
    Hierbei kam das Regenbogentuch was wir alle noch aus dem Kindergarten kannten ganz besonders gut an.
    Später kam unser Gastvater mit einigen seiner Bauarbeiter und wir halfen ihnen den Spielplatz an der Samaritan neu aufzubauen.
    Dies wird uns noch einige Wochen beschäftigen.

    Donnerstag bevor ich das erste mal in der Samaritan arbeiten ging wanderten wir zu einem Wasserfall beim Kilimandscharo,die Wiesen die wir davor überquerten ähnelten tatsächlich Alpenweiden.
    Am Wasserfall gingen ich und eine andere Frewillige Schwimmen,andere vom uns indess Meditierten oder sammelten Avocados.

    Montags begab ich mich zusammen mit 2 Hisham und Julia zur Kirimeni Primary um mit ihnen unseren Stundenplan zu besprechen und wann wir bei ihnen sein werden.

    Auf dem Weg traffen wir mein 2tes Chamelion in freier Wildbahn diesmal ein Männchen wie man an den Hörnern erkennen kann.
    Hoffen wir mal dass er nicht auf Grund seiner Frau ein gehörnter ist.

    Heute gingen wir an die Vunjo um dort zu streichen damit für unseren Umzug (Geplant am 12.11) alles bereit ist.
    Dabei konnten wir die Sicherheitsmaßnahmen der Finaleexams miterleben.
    Die Exams werden Zentral gestellt und deshalb werden die Klausuren von der Polizei und staatlichen Mitarbeitern überwacht.

    Zu den Bildern:
    1:Chamelion mit Hörnen
    2: das Office wird aufgeräumt
    3:die Kinder mit dem Regenbogentuch
    4:die Kindergarten Kinder auf der Wippe
    5:meine Mitfreiwilligen beim Transport der Steine
    6:Hisham und Toni beim Malen
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  • Safari

    15. November 2018 in Tansania ⋅ ⛅ 20 °C

    So auf zu Versuch 3 sen Blog zu schreiben hoffen wir das mein Handy es diesmal schafft ihn nicht zu löschen.

    Safari=Reise.

    9.11:
    Freitag während dem Frühstück zur Feier meines Geburtstags eröffneten mir meine Mitfreiwilligen das wir endlich die lange geplante Tour um den Kilimandscharo machen würden.
    Und so begab es sich das sich die Reisegeselschaft zum Schulbus der Kiumako reiste.

    Aus wem bestand die Reisegesellschafft:
    -6 Mitfreiwillige von mir und ich (eine war gerade in Mbeya
    -Gili,Pracseda,Thimo und Caspert meiner Gastfamilie
    -Elli und Neffe ein Safariguide in Gilis Diensten
    - der legendäre Fahrer der auch mal 60 Stunden ohne Schlaf fährt und innerhalb der 2 1/2 Tage 24 Bier trinkt

    Nach dem der Bus noch schnell mit Vorräten und Campingequipment beladen wurde fuhren wir los.

    Uuwo -Tarakea (Nord-Ost)
    Die erste Paar Stunden der Reise stiegen wir auf 2000+ Meter nach Tarakea,einem kleinen Ort mit Grenzübergang.
    Hier hielten wir für einige Stunden um Chipsie zu essen und abzuwarten bis der Tross der Vizepräsidentin die Straße wieder freigab.

    Tarakea-Lodge im Nadelwald(Norden):
    Unser erster geplanter Stop war eine Lodge von welcher aus wir eine kleine Wanderung unternahmen.
    Neben einer Monokultur die,bis auf die Bananenpflanzen zwischendrin,eines jeden deutschen Förster Traum gewesen wäre und einer Diskussion über die verschiedenen Gehtempos unserer Gruppe (danke Sam,meiner Familie,der Schweiz und ganz besonders Mats fürs Training).
    Sahen wir auch 2 Affenkomonien.
    Bei der ersteren die über uns in den Bäumen hing handelte es sich um Columbusaffen,die 2 die wir auf der anderen Seite eines Tals sahen um Paviane.
    Des weiteren konnte man bei der Wanderung anhand des Bodens gut den Ursprung des Kilimandscharos in Vulkanen erkennen.

    Lodge im Nadelwald-Lodge in der Savanne(Nord-West):
    Nach der Wanderung fuhren wir zu unserem Schlafplatz einer Lodge in der Savanne an der Grenze zu Kenya und den Ausläufern der Serengeti.
    Hier ließen wir den Abend,nach einer Begegnung mit einer Hyäne, am Feuer auslaufen und gingen dann in Zelten schlafen (für einen von uns das erste mal das er Campen war).

    10.11:
    Lodge in der Savanne:
    Am nächsten Morgen standen wir schon um 6:30 auf um uns auf eine Fußsafari mit einem Massai zu begeben bevor es zu heiß wird.
    Die ersten Tiere die wir sahen waren kleine Herden von Antilopen und Gazellen,bis uns dann der Kopf einer Massaigiraffe über die Bäume betrachtete als ob er(war ein Bulle) auf Safari sei.
    Einige Zeit später sahen wir auf der anderen Seite der Schlucht eine Familie von Giraffen,um diesen näher zu kommen ging es für uns ab runter und dann wieder rauf.
    Dort sah ich dann neben den Giraffen meine ersten Steppenzebras,einen Adler,mehr Antilopen,Paviane und Perlhühner.
    Nach 3-4 Stunden treffen wir glücklich aber hungrig zum Frühstück wieder in der Lodge ein.

    Lodge in der Savanne- Lodge der Niederländer:

    Etwas später fuhren wir entlang der sich im Bau befindlichen Autobahn weiter Richtung Süd-Westen.
    Während der Fahrt und hielten kurz an einem Aussichtspunkt in Richtung Kenya/Serengeti.
    Des weiteren legten wir mehrere Stops ein da in Sichtweite der Straße eine Herde Elenantilopen(größten Antilopen der Welt),Kudus (größten Waldantilopen),Gnus und Zebras auftauchte sowie Störche.

    An der Farm der Niederländer angekommen freuten sich erstmal die Pferde afineren von uns darüber das es dort Pferde gab.
    Danach wanderten wir weiter zum Simbariver einem kleinen Fluß,von dem aus die Wasserversorgung der Farm lief.
    Auf dem Weg bestaunten wir noch die auslaufenden Felder der Farm.
    Hier stiegen Toni,Lea,Ina und ich in den Wasserfall sehr zum unglauben der Afrikaner die steif uns fest behaupteten das es zu kalt sei.

    Lodge der Niederländer-Lodge in Sanya Juu:

    Wir verbrachten die Nacht in Sanya Juu einer kleinen Stadt zwischen Mount Meru und dem Kilimandscharo.
    Ich habe schon so lange nicht mehr auf einer so angenehmen Matratze geschlafen.

    11.11:
    Lodge in Sanya Juu- Mount Meru:
    Nachdem wir morgens aufbrachen fuhren wir mit dem Bus durch die Savanne in Richtung Mount Meru.
    Hier sah ich kurz Elefanten womit ich bis auf den Afrikanischen Waldelefanten alle Elefantenarten in freier Wilbahngesehen habe,sonst trafen wir nur Thompson Gazellen und Diademmeerkatzen.

    Mittags fuhren wir zurück nach Uuwo.

    Kleine Anmerkung im Afrikanischen Kriegsschauplatz endete der erste Weltkrieg erst am 25.11 als Paul von Lettow-Vorbeck in Sambia kapitulierte.

    Dienstags beendeten wir endlich alle Renovationsarbeiten an der Vunjo und trafen Leute aus der Janis-Tönis Schule die dort eine Partnerschaft aufbauen wollten.

    Die Photos meiner Kamera lade ich demnächst mal hoch deswegen hier nur Bilder meines Handys:
    Zu den Photos:
    1:der Wasserfall
    2:die Savanne mit Kilimandscharo
    3:ein Teil meiner Gruppe hintere Reihe von Hisham zu mir
    Hisham Lea Ina Pracseda Antonia Ben
    Cuthbert Thimo
    4:der Nadelwald
    5:der Kilimandscharo aus der Nord-Ost ansicht
    6: der Regenwald am Simba-Rivee
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  • Safari Bilder Teil 1

    16. November 2018 in Tansania ⋅ ☀️ 28 °C

    Wie ich gestern schon versprach hier Bilder aus meiner Kamera

    Zu den Bildern:
    1: Bananenpflanzen inmitten von Nadelbäumen
    2:Collumbusaffe
    3:Paviane
    4:Kibo und Mawenzi aus der Nordansicht
    5:der Giraffenbulle bei unserer ersten Begegnung
    6:Steppenzebras
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  • Vunjo=Nyumbani?

    21. November 2018 in Tansania ⋅ ⛅ 19 °C

    Nyumbani=Zuhause in Swahili

    Meins ist in Tansania seit Montag an der Vunjo wir sind also endlich mal umgezogen und unsere Visa und nächste Woche dann auch endlich fertig.
    Also für alle von uns gute Nachrichten.
    Es gibt wirklich nichts negatives ausser das wir uns noch nicht ganz an der Vunjo eingerichtet haben aber das ist nach 2 Tagen vermutlich völlig normal.

    Aber um mal Chronologisch zu bleiben:
    Letzten Donnerstag fand ich mich in Moshi wieder da die Ibler endlich von ihrer Rundreise zurückwaren und wir bei Kakas,mit der besten Pizza Moshis,
    meinen Geburtstag nachfeierten.
    Auf dem Weg nach Hause erstand ich auch mein erstes Eis am Stiel seid Deutschland und dementsprechend ging ich gut gelaunt ins Wochenende.

    Dieses Wochenende mussten wir uns komplett selbständig ernähren da unsere Gasteltern mit einem Imker aus Kellinghusen unterwegs waren.
    Ecki der Imker betreut,als Projekt des Rafiki E.V. das entstehen einer Gruppe von nebenberuflichen Imkern in Uuwo.

    Montag dann endlich der "finale Schritt" Hisham und ich zogen an die Vunjo.

    Bei der Vunjo handelt es sich um ein Christliches Internat,dieses gilt als eine der besten Schulen der Kilimandscharo Gegend.
    Dementsprechend gingen wir nicht davon aus hier viele Projekte starten zu müssen/können da einfach alles hier schon gemacht wird.
    Dennoch wurden wir abends,auf einem kleinen Rundgang von Schülern der Form 1 gebeten ihnen bei ihren Hausaufgaben zu helfen und kamen gleichzeitig mit einem Jungen Lehrer ins Gespräch.
    So erfuhren wir das die Schule fast 40 Lehrer hat (zum Vergleich die Kiumako hat 6) und der Tag der Schüler von 4:00- 22:00 geht.

    4:00-5:00 aufstehen und fertig machen spätestens 4:45
    5:00-6:00 Classpreparations,bei uns wurde das freie Stillarbeit genannt,nur wird das hier ernster genommen
    6:00-7:00 Gottesdienst
    7:00-10:40 Unterricht
    10:40-11:00 Teepause
    11:00-13:30 Unterricht
    13:30-14:00 Essenspause
    14:00-16:00 Unterricht
    16:00-18:00 AG,Scouttraining und ähnliches
    18:00-19:00 Gottesdienst
    19:00-20:00 Abendessen
    20:00-22:00 Hausaufgaben und Lernen
    22:00-4:00 Schlafen

    Irgendwo wird ab und zu auch noch etwas Freizeit reingequetscht aber das Konzept mögen sie hier nicht:" das bringt die Leute nur auf falsche gedanken"

    Was am ersten Abend die Fragen der Form 1 zu Biologie und dem Konzept der Arbeitsteilung waren,
    waren am zweiten Abend die Fragen der Form 5 über alles andere nur nicht lernen. (Die Form 5 ist in etwa in unserem Alter 17-21).

    Gestern(Dienstag den 20.11) wollten Hisham und ich sowie einige Mitfreiwillige eigentlich nur mit Gilli auf dem Markt einkaufen gehen doch plötzlich lud er uns zum Essen in Marangu ein.
    So führte das eine zum anderen und nach dem Essen in Marangu fuhren wir mal eben zu den Ndoro/Marangu falls.
    Diese sind Optisch um weiten die schönsten die ich bis jetzt gesehen habe,aber zum Schwimmen eine echte Katastrophe.
    Weder ist das Wasser Kalt oder Warm genug noch gibt es stellen an denen man ordentlich schwimmen kann,da das Becken des Wasserfalls durch eine Sandbank geteilt wird.

    Somit kamen wir erst wesentlich später dann doch vollbeladen vom Markt zurück.

    Zu den Bildern:
    1:mein Zimmer das alles in rosa ist,ist auf meine Vorgängerin zurückzuführen
    2:unsere Küche
    3:ein Einblick in unser Wohnzimmer
    4:Ndorofalls (die gutaussehenden,aber schlechter zum beschwimmenden der Marangu falls)
    5:während des Gewitters kommen meine Mitfreiwilligen zurück ich war der einzige der geschwommen ist
    6:ein Skink oder eine Echse
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  • Die Paten der Vunjo

    6. Dezember 2018 in Tansania ⋅ ⛅ 22 °C

    Oder wie man an einem Internat seine Probleme löst.
    Die letzten Tage habe ich oben in Uuwo geschlafen und in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat ein Schüler bei uns die Wand angemalt und einen Riss in einer der Scheiben verursacht.
    Normalerweise würde ich wegen sowas nicht zu Lehrern gehen sondern mich bis zum Täter unter den Schülern durchfragen,aber aufgrund versicherungsteschnicher Gründe kam es wie es kommen musste.
    Die Lehrer wollten mit Hilfe von Stockschlägen den Täter finden,sie kennen ihn immer noch nicht.
    Dafür entschuldigte sich heute,als keiner guckte, ein Junge bei mir der mich auch schon mal Strumpet nannte(Respekt dafür ich wusste nicht das die Shakespear lesen) wir kennen uns also.
    Als dank der Schüler für die Kollektivstrafe haben sie ihm Nachts übrigens einen Iro verpasst.
    (Also die Haare in der Mitte abrasiert und außen lan gelassen,was wir als Iro kennen ist eigentlich ein Mohawk)

    So und nun zu der schwierigen Aufgabe mich an alles seit dem 21.11 zu erinnern.

    Noch am 21 lernten wir von einem betrunkenen Mann in einem Restaurant Mwikas ein neues Spiel für das klassische Skat Set kennen wobei es sehr schwer war das aus seinem Kiswahili nach dem 10 Bier heraus zuhören.

    Seit Donnerstag der letzten Woche haben wir auch endlich unser Resident Permit das heißt wir dürfen arbeiten.
    Ab Morgen dem 7.12 sind dann auch Schulferien gebracht hat es uns also nichts.
    Dafür haben wir an der Samaritan endlich die Schaukeln wieder aufgebaut wobei ich den Tansanischen weg zu Bauen kennen lernte,
    einer gräbt der Rest steht drumrum und gibt dumme Tipps.

    Ich war auch im Kindergarten und war erst nicht so glücklich da die Kinder sobald wir mit ihnen alleine waren kaum unter Kontrolle zu bringen waren.
    Nachdem die Kindergärnterin uns dann ein paar Tricks zeigte ging das schon besser.

    Samstag war ich in Moshi da ein Mitfreiwilliger Dreads bekam und ich mir das nicht entgehen lassen wollte.
    Während einer Pause ging ich zu Milans um zu Essen und traf dabei auf einen Deutschen der in Brasilien für Missereor arbeitet.
    Während ich mich mit ihm unterhielt viel mir wieder einmal auf wie Stupide aber dennoch hilfreich die Regel des Roten Kreuzes ist Politisch immer Neutral zu bleiben.
    Ich durfte also nichts schlechtes über Magufuli sagen (genug gäbe es der Man ist ein Diktator kurz vor dem Durchbruch in die Diktatur) was uns aber auch wiederholt geraten wurde da Kritiker von ihm auch mal schnell des Landesverwiesen werden können oder verschwinden.

    Letzte Woche kam dann auch Brighton wieder zu uns,
    Brighton ist der 2 Jährige Sohn von Rosi einer jungen Dame die Gilli und Pracseda aufgenommen haben.
    Da Rosi arbeiten war und es sonst keiner getan hat war es unsere Aufgabe sich um Brighton zu kümmern was einige meiner Mitfreiwilligen mit,zum Teil,sehr ausgeprägten Mutterreflechsen taten.

    Letzten Samstag beobachtete ich auch das Begräbnis eines Mitglieds der Pikki-Fahrer Gemeinde.
    Normalerweise laufen begräbnisse hier so ab der Sag liegt auf einem Pick up vor diesem fährt ein Pick Öl mit der Band und hinter ihm fahren die Autos der Familie.
    Hier wurden sie zudem von ca.20 Pikki-Fahrern begleitet
    Bei Hochzeiten ist es übrigens der selbe Aufbau nur das der Sarg durch das Ehepaar ersetzt wird.

    Das hat jetzt zwar nicht wirklich viel über meine Zeit hier erzählt aber bis auf die erwähnten Sachen und das ich ab heute der Letzte Freiwillige in Uuwo bin(der Rest ist auf reisen) ist auch nichts passiert.
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