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  • Day9

    Zurück nach Hause

    September 22 in Denmark ⋅ ⛅ 15 °C

    Endlich wieder schönes Wetter. Das hätten wir eher gebrauchen können. Aber was soll's. So können wir wenigstens die Strecke durch Südschweden bei blauem Himmel und Sonnenschein genießen. Ein kurzer Spaziergang durch ein Waldstück auf dem Campingplatz. Dann geht es gegen 10h los.

    Mittags Stop in Malmö. Ein paar Fotos von der Öresundbrücke und dann ausgiebig schwedische Produkte einkaufen. Zimtschnecken (ich persönlich mag sie nicht so), Flusskrebse und Lachs und natürlich den Tubenkäse mit Hummer oder auch Schinken.

    Um möglichst wenig km zu fahren, entscheiden wir uns wieder für die Fähre nach Puttgarden. Das spart ca 150 km Landweg. Es werden uns jetzt noch 750 km angezeigt, die wir laut Adblue noch fahren dürfen. Und die dürfen wir nicht ausreizen.

    Die Brücke ist wirklich schön. Der Verkehr in Dänemark weniger. Im Unterschied zu Schweden ist es voll und vor allem wieder hektisch. Das war in Schweden ganz anders. Kein drängeln, alles ein ähnliches Tempo, einfach ruhig vor sich hin cruisen. Und das sage ich, wo ich sonst auch gern um die 200 kmh fahre.


    In Rödby ist die eine Fähre gerade abgefahren. Wir sind die ersten in der Wartespur. Aber es fährt jede 40 Minuten eine. Wir müssen also nicht lange warten. Und dann geht es bei schönstem Sonnenschein rüber nach Fehmarn und zurück nach Buchholz.

    Unterwegs verschwinden zwei von den drei Leuchten. Jetzt zeigt die Anzeige wieder 2400 mögliche km, bevor der Motor nicht mehr gestartet werden kann. Morgen ruf ich bei Citroen an.
    Und Barny geht es leider wirklich sehr schlecht. Da müssen wir morgen zum letzten Mal zum Tierarzt. Kein schönes Urlaubsende.
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  • Day8

    Nicht unser bester Tag

    September 21 in Sweden ⋅ ⛅ 12 °C

    Es hat sich richtig eingeregnet. Wir starten Richtung Göteborg, bis ich Ann-Sophie bitte zu Google, wo genau eigentlich Smögen liegt. Denn da wollen wir auch noch unbedingt hin. Ich bin immer davon ausgegangen, dass es südlich von Göteborg liegt. Aber nein, es liegt natürlich nördlich. Also einen schönen Umweg gefahren. Dazu leuchtet Adblue auf.

    Smögen ist trotz Wind und Regen schön. Es reicht aber nur für einen kurzen Spaziergang. Für mehr ist es wirklich zu ungemütlich. Ann-Sophie bleibt auch ganz im Auto.

    Auf dem Rückweg leuchtet erst noch das Servicezeichen und dann noch eine weitere Kontrollampe auf. Auch nach dem Auffüllen von Adblue verschwindet die 3. Lampe nicht, so dass wir nach einer Citroën Werkstatt googlen. Die stellt für 97,- € fest, dass die Pumpe nicht genügend Druck aufbaut und wohl der ganze Adbluetank getauscht werden muss. Nachdem sie das System resettet haben, läuft es aber erstmal wieder. Wenn wir Glück haben, hält es jetzt. Es kann aber auch nach ein paar Kilometern wieder kommen.
    Und das tut es natürlich auch. Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht zu weit an die Grenze fahren, dass der Motor nicht mehr startet. Rechtzeitig davor müssen wir das System wieder resetten lassen. Von den km her könnte das mit Buchholz passen.
    Wir fahren noch nach Göteborg rein, aber werden nur durch sehr seltsame Gegenden und Baustellen gelenkt, bis wir die Lust verlieren. Wir sind beide nur noch genervt.
    Dazu bekommen wir eine WhatsApp, dass es Barny wohl immer schlechter geht. Wenn nicht schon später Nachmittag wäre, würden wir wohl einfach nach Hause durchfahren. So fahren wir noch bis in die Nähe von Melbystrand und finden einen Campingplatz mit Automaten zum Einchecken. Gulaschsuppe mit Köttbullar ist übrigens gar keine schlechte Mischung.
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  • Day7

    Weiter gen Süden

    September 20 in Sweden ⋅ ⛅ 11 °C

    Der Tag ist leider sehr grau und nass. Die Landschaft ist einsam und wild. Aber es lohnt kaum anzuhalten, weil es immer wieder anfängt zu regnen. Also machen wir heute vor allem Strecke und nutzen die trockenen Momente, um mit Bailey Gassi zu gehen. Abends sind wir schon kurz vor Göteborg.

    Und nein - meine Hoffnung erfüllt sich leider nicht, Elche oder Rentiere zu sehen.
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  • Day6

    Heute etwas ruhiger

    September 19 in Sweden ⋅ ☁️ 11 °C

    Unser Stellplatz in dieser Nacht ist nur 500m vom Sessellift auf den Skuletberget entfernt. Morgens hat es noch geregnet. Aber als wir aufbruchbereit sind, klart es etwas auf. Also nutzen wir die Gelegenheit und nehmen den Lift. Die Aussicht ist überwältigend. Und da sich der Muskelkater in Grenzen hält, beschließen wir, den Höhenrundweg zu wandern.

    Es beginnt ganz sanft mit einem Holzsteg. Dann geht es auf die Felsen. Aber nichts im Vergleich zu gestern. Richtig angenehm und wunderschön. Zum Abschluss noch eine Waffel und ein Brownie und dann nehmen wir wieder den Lift ins Tal.

    Das war jetzt schon unser nördlichster Punkt der Reise. Ab jetzt müssen wir schon den Rückweg antreten. Den wollen wir aber mehr im Westen verbringen, um noch andere Landschaften kennenzulernen. In Sundvall gehen wir noch einmal einkaufen. Sehr praktisch in Schweden, dass die Geschäfte auch Sonntags geöffnet haben.

    Dann verlassen wir die E4 und nehmen eine kleinere Landstraße. Bei den Geschwindigkeitsbegrenzungen macht das aber kaum einen Unterschied. Aber es gibt jetzt deutlich weniger Campingplätze und in der Nachsaison müssen wir aufpassen, dass die Rezeptionen noch geöffnet sind. Denn ohne Toilette sind wir leider nicht autark. Also nutzen wir die Gelegenheit schon um 17h30. Denn für die nächsten 100 km wird uns nichts brauchbares mehr angezeigt. Morgen ist auch noch ein Tag.
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  • Day5

    Endlich Wandern - oder eher Klettern?

    September 18 in Sweden ⋅ ☁️ 8 °C

    Nachts hat es kurz mal geregnet. Aber morgens ist es zwar grau aber trocken. Bis wir loskommen ist es mal wieder schon 12h. Aber bei der Kälte aus dem kuscheligen Schlafsack zu kriechen ist auch nicht so einfach. Außerdem habe ich den Preis vom Stellplatz (35,-€) zum Anlass genommen ausgiebig heiß zu duschen. Und der Eingang Süd ist auch nur 15 Minuten entfernt.

    Es beginnt sehr schön mit Stegen aus zwei Bretterbohlen nebeneinander. Wider Erwarten hat Bailey keine Probleme damit, obwohl er sonst Angst vor Holzbrücken hat. Das Problem haben aber wir, sobald uns jemand entgegen kommt oder überholt. Dann müssen wir jedesmal ein Stück in den Wald rein klettern, damit er nicht ausrastet. Sehr mühsam 😖

    Allmählich wechseln sich die Stege mit Wurzelwegen und Geröllfeldern ab und es wird langsam zu einer richtigen Kletterpartie. Kurz vor der Schlucht wollen wir schon aufgeben, weil immer wenn wir weiter wollen entweder jemand von hinten oder von oben runter kommt. So müssen wir immer wieder vom Weg runter. Aber Aufgeben ist keine Option und Bailey kann endlich seine Qualitäten als Bergziege unter Beweis stellen. Dabei ist er so konzentriert, dass er sogar einige Menschen an uns vorbei läßt, ohne zu knurren oder, noch schlimmer, bellend loszuspringen. Und siehe da, wir schaffen tatsächlich die 3,2 km bis zum Eingang der Schlucht.

    Für den Rückweg wollen wir eigentlich den Weg über den Berg nehmen. Wir scheitern aber leider nach einigen hundert Metern an einem Felsen, der uns einfach zu hoch und zu glatt ist. Selbst Bailey hat keine Chance. Aber wer weiß wozu es gut ist, dass wir umdrehen müssen. Denn mit einem ständig ziehenden Hund an der Leine könnten wir uns beim Klettern auch schnell was brechen. Und der Rückweg hat es auch so schon in sich. Nach insgesamt 5,5 Stunden sind wir auf jeden Fall ganz schön geschafft.

    Wir fahren zu einem weiteren Stellplatz in der Nähe, holen uns noch eine Pizza und fallen um 20h ins Bett.
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  • Day4

    Und weiter geht's gen Norden

    September 17 in Sweden ⋅ ☁️ 10 °C

    Frühstück in Stockholm. Aber nicht wie erst gedacht in Gammla Stan, der touristischen Altstadt von gestern Abend. Die Bewertungen der Cafés sind nicht so gut. Nein, in einem ganz normalen Wohnviertel in der Innenstadt. Leider so gut, dass wir drinnen keinen Platz mehr finden und draußen sitzen müssen. Sehr sehr lecker. Dickes in Olivenöl angeröstetes Brot mit Rührei und Avocado für Ann-Sophie und Mashed Avocado mit Frischkäse und Jalapenos für mich. Kaffee und Schokolade werden leider schon vor dem Austrinken kalt. Aber sehr gut. Wie gesagt - hier könnten wir leben.

    Und dann machen wir eigentlich den ganzen Tag nur noch Strecke. Es fängt wieder an zu regnen, also fahren wir nur einmal durch die Innenstadt von Upsala ohne anzuhalten. Ist auch nicht so schön, nur modern. Aber allein der Name hat sich mir schon als Kind eingeprägt.

    Schöner kurzer Stop an der Höga Kusten Brücke. Und dann kommen wir kurz nach 18h bei unsrem Ziel, dem Skuleskogens Nationalpark an. Das kleine Stück auf der Landkarte waren soeben mal fast 600 km. Nur noch was essen, eine Gassirunde und Bettenbauen. Vor allem aber die Standheizung an. Es sind nur noch 5 Grad.
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  • Day3

    Auf der Suche nach der Sonne

    September 16 in Sweden ⋅ ⛅ 12 °C

    Die Wetterprognose ist nicht so dolle. Wir haben daher beschlossen doch recht weit in den Norden zu fahren. Bis gestern ist es immerhin nur bedeckt gewesen. Auf einem kleinen Campingplatz wieder an einem See hat es dann aber die ganze Nacht geregnet und es soll eher noch schlechter werden. Nur nördlich von Stockholm scheint es etwas beständiger zu bleiben. Also Regen nutzen und Strecke machen. Da vertut man sich schnell, welche Entfernungen hier zusammen kommen.

    Erster Etappenhalt sind die Schleusen am Göta Kanal. Im strömenden Regen und starkem Wind laufe ich sie mit Bailey ab, während Ann-Sophie im warmen Auto bleibt.
    Ein Stückchen weiter lacht uns ein großer Hofladen an. Und dann ab nach Stockholm.

    Nachdem wir zunächst die Hauptstadt umfahren wollten, ändern wir unterwegs unseren Plan und beschließen, abends Essen zu gehen. Google mächtig möglich: wir entscheiden uns für Hummer und Muscheln, reservieren einen Tisch und finden einen Stellplatz.
    Der Checkin läuft über einen Automaten. Hier bekommt man eine Karte für die Schranke und das Servicehäuschen. Wir buchen schon mal einen Platz für nachts. Von hier würde ein Bus 25 Minuten ins Zentrum fahren. Wir entscheiden uns aber fürs Auto, um Bailey nicht solange allein zu lassen.
    Die 1,5 Stunden Wartezeit bummeln wir in der Stadt. Es ist wunderschön. Hier würden wir gern mehr Zeit verbringen. Mal schauen, ob wir morgen wiederkommen.
    Um 20h bekommen wir unseren Tisch. Hummer in 3 Variationen als Vorspeise und als Hauptgang Moules Frites - Miesmuscheln in leckerer Weißweinsoße. Hmmm 😋 man gönnt sich ja sonst nichts.
    Um halb elf sind wir wieder am Stellplatz. Schnell Heizung an und Betten gebaut. Wir haben definitiv die richtige Bettschwere.
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  • Day2

    Und gleich das nächste Highlight

    September 15 in Sweden ⋅ ☁️ 16 °C

    Der Autofriedhof ist wirklich genauso faszinierend, wie wir es schon auf vielen Bildern gesehen haben. Obwohl das Wetter schon sehr bedeckt ist, brechen doch ab und zu Sonnenstrahlen durch die Wolken und gestalten eine tolle Atmosphäre. Wir verbringen eine ganze Weile mit der Suche nach tollen Motiven.Read more

    Granny meets the world

    Da war ich 2018 und hab auch den Bus fotografiert 😂 Schon recht skurril der Ort.

    Katja Freyer

    Dein Bericht und deine fantastischen Fotos damals haben mich sozusagen magisch dahin gezogen

    Granny meets the world

    😊👍🏻

     
  • Day2

    Ganz schön riesig!

    September 15 in Sweden ⋅ ☁️ 17 °C

    Erst ein ausgedehnter Spaziergang mit Bailey am See entlang. Dann Frühstück mit Rührei, Toast und Krabbenkäse aus der Tube. Den hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm. Aber als ich ihn gestern im Coop gesehen habe... Danach könnte ich süchtig werden.

    Schön in der Sonne den Ausblick auf den See genießen und dann ganz langsam alles abfahrbereit machen. Um 12 Uhr gibt es die erste von 2 Fahrten durch den Elchpark. Man kann auch mit dem eigenen Auto fahren, aber Bailey würde ausrasten. Das wollen wir weder uns noch Bailey noch vor allem den Elchen zumuten.

    Nach 5 Minuten sind wir schon da und müssen nur 10 Minuten auf die Abfahrt der Bimmelbahn warten. Der Guide verteilt noch Zweige zum Verfüttern, bevor er uns über eine Stunde dreisprachig mit jeder Menge Informationen versorgt. Das Ganze ist sehr gut und weitestgehend artgerecht aufgezogen. Es gibt insgesamt rund 12 Elche, die sich bereitwillig mit den Zweigen anlocken lassen. Dazu auch noch eine kleine Bisonherde.
    Insgesamt schon ein schönes Erlebnis. Wer weiß ob wir noch Elche in der freien Wildbahn erleben.
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