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Bulgarien 🇧🇬 & Rumänien 🇷🇴

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    🇷🇴 Schäßburg, Rumänien

    Happy 1. Gotcha Day Samo! 🐶🥳❤️

    July 24 in Romania ⋅ ⛅ 19 °C

    Happy 1. Gotcha Day, lieber Samo! 🐾❤️

    1 Jahr bist du schon bei uns – das muss natürlich gefeiert werden. Da gibt's heute etwas ganz besonderes leckeres für dich. 🦴🤤

    Heute vor einem Jahr haben wir dich in Griechenland „gedognapt“ 😂 Erst einmal wurdest du gewaschen (um alle Spuren zu verwischen 😜) und danach ging es direkt zum Tierarzt. Und dann begann dein neues Leben Du hattest damals noch keine Ahnung, dass du damit den Jackpot gezogen hast und jetzt ein Leben als verwöhnter kleiner Kasperl führen wirst. 😜❤️

    Die erste Zeit war nicht immer einfach und wir mussten uns alle erst aneinander gewöhnen. Aber gemeinsam sind wir zu einem tollen Team zusammengewachsen und du hast dich so unglaublich gut entwickelt. 🥰
    Nach ein paar Monaten haben wir herausgefunden, dass du eine Krankheit hast, die dauerhaft behandelt werden muss. Ohne Behandlung wärst du daran gestorben. 😱Umso glücklicher sind wir, dass wir es rechtzeitig erkannt haben und dir damit dein Leben retten konnten. 🙏❤️

    Wir sind so unendlich glücklich, dass du bei uns bist und können uns unser Leben ohne dich gar nicht mehr vorstellen, du kleiner Kasperl. 🫶 Du hast definitiv noch gefehlt und wir sind so froh, dass du Teil unserer Familie bist. 🫶🥰

    Am späten Nachmittag gingen wir noch eine große Runde durch den Wald spazieren. 🌳 Hier gibt es richtig viele Wege und es ist wunderschön. 😊

    Ansonsten ließen wir den Tag ganz entspannt ausklingen und machten nicht mehr viel.

    Was richtig schön ist bei unserem Platz das zweimal täglich dort eine große Pferdeherde vorbei zog mit ganz vielen Fohlen – so schön und einfach total süß anzusehen. 🐎❤️
    Außerdem war der Platz bei vielen Hundebesitzern beliebt. Dadurch konnten Luna und Samo immer wieder mit anderen Hunden spielen, was die beiden natürlich besonders gefreut hat. 🐶🥰
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  • Platz bei Cluj-Napoca (Klausenburg) 🏙️

    July 23 in Romania ⋅ ☁️ 23 °C

    Anschließend fuhren wir weiter nach Cluj-Napoca (Klausenburg). Dort machten wir einen Stopp beim Decathlon – die Filiale hier ist wirklich riesig. Wir nutzten die Gelegenheit und kauften uns noch eine Wanderhose. Interessant war, dass die Preise hier teilweise deutlich günstiger sind als bei uns – etwa 10–15 € weniger. 😊

    Der Verkehr in der Stadt war allerdings eine ganz andere Geschichte. 😅 Es war unglaublich viel los, überall Baustellen und ein ziemliches Verkehrschaos – ziemlich stressig zum Durchfahren.

    Über eine enge Straße fanden wir schließlich unseren Platz bei einer großen Wiese. Von dort hatten wir einen schönen Blick über die Stadt und konnten etwas Ruhe genießen. 🌿

    Am Abend bekamen wir noch ganz besonderen Besuch: Eine große, wunderschöne Pferdeherde mit vielen Fohlen zog vorbei. 🐎 Es war einfach herrlich, ihnen zuzusehen.

    Der Platz scheint auch bei Einheimischen beliebt zu sein. Viele gehen hier mit ihren Hunden spazieren und während Tino mit einer Frau ins Gespräch kam, „spielten“ die Hunde miteinander.
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  • Salzmine - Salina Turda 🧂🎡🛶

    July 23 in Romania ⋅ ⛅ 15 °C

    Gleich um 9 Uhr ging es für uns in die Salina Turda – die perfekte Entscheidung, denn es war fast menschenleer. ✨

    Die Salina Turda zählt zu den beeindruckendsten Salzbergwerken Europas. Bereits seit der Römerzeit wurde hier Salz abgebaut, bis der Bergbau 1932 eingestellt wurde. Heute ist die Mine eine außergewöhnliche Touristenattraktion. In bis zu 120 Metern Tiefe erwarten einen riesige Hallen, ein unterirdischer See und sogar ein Riesenrad, Minigolf und ein Bootsverleih. ⛏️

    Als Erstes ging es über Holzstege und zahlreiche Stiegen hinunter in die große Halle. Dort steht tatsächlich ein Riesenrad – außerdem gibt es Minigolf, Tischtennis, einen Spielplatz und vieles mehr (alles gegen Aufpreis). Von einer Plattform blickt man durch eine riesige Öffnung auf den unterirdischen Salzsee.

    Da so wenig los war, gingen wir direkt zum See hinunter. Die Salzinsel in der Mitte entstand aus Salzblöcken, die früher nicht mehr verwertet wurden. Heute befindet sich darauf eine kunstvoll gestaltete und beleuchtete Plattform – wirklich wunderschön. 🤩

    Natürlich liehen wir uns ein Ruderboot und drehten ein paar Runden. Dieses Gefühl, 120 Meter unter der Erde in einer ehemaligen Salzmine über einen See zu rudern, war einfach einzigartig. Die gemusterten Salzwände rundherum sahen unglaublich schön aus und die Atmosphäre war etwas ganz Besonderes. Zeitweise waren wir dort unten fast allein.

    Anschließend erkundeten wir noch einmal die große Halle und machten uns über die vielen Treppen wieder auf den Weg nach oben (alternativ gibt es auch einen Lift). Auf jeder Ebene ist mit Jahreszahlen markiert, wie weit der Salzabbau zu dieser Zeit fortgeschritten war. An den Wänden konnte man die Abbauspuren noch gut erkennen.

    Oben konnten wir außerdem den historischen Förderantrieb, einen alten Transportwagen und verschiedene Werkzeuge besichtigen. Ein Modell zeigte, wie die riesigen Salzblöcke damals an die Oberfläche transportiert wurden. Besonders beeindruckend fanden wir, dass die schweren Förderanlagen früher von Pferden angetrieben wurden. 🐴 Durch die Dunkelheit verloren viele der Tiere nach etwa 2 Wochen ihr Augenlicht. Der Grund dafür war, dass die Pferde immer wieder nach draußen gebracht wurden, ohne ihre Augen abzudecken. Die plötzliche Umstellung von der völligen Dunkelheit der Mine (damals gab es dort nur Licht durch Fackeln) auf das helle Tageslicht führte zu schweren Schäden an den Augen. Nach ungefähr 6 Monaten harter Arbeit waren die Tiere erschöpft und wurden ausgetauscht – kaum vorstellbar, unter welchen Bedingungen damals Menschen und Tiere arbeiten mussten.

    Zum Schluss gingen wir noch durch einen langen Stollen, durch den früher ebenfalls mit Pferden die mit Salz beladenen Wägen gezogen wurden. Am Ende des Tunnels kehrten wir noch in einem kleinen Café ein und gönnten uns einen leckeren Kaffee, bevor wir denselben Weg wieder zurückgingen. ☕

    Einzig schade fanden wir, dass nur relativ wenig über den eigentlichen Salzabbau und die damaligen Arbeitsabläufe ausgestellt war. Wir hätten uns noch mehr originale Maschinen, Werkzeuge und Informationen gewünscht – das wäre für uns spannender gewesen als die vielen Freizeitanlagen.

    Trotzdem hat uns die Salina Turda unglaublich begeistert. Die besondere Atmosphäre, die stimmungsvolle Beleuchtung und dieser einzigartige Ort tief unter der Erde machen den Besuch zu einem echten Erlebnis. Für uns definitiv eine Sehenswürdigkeit, die lange in Erinnerung bleiben wird und die wir jedem empfehlen können. 💙
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  • Spontane Planänderung 😊

    July 22 in Romania ⋅ ☁️ 18 °C

    Eigentlich wollten wir uns an diesem Tag die Salina Turda anschauen. Als wir dort ankamen, war allerdings unglaublich viel los – die Warteschlange war ewig lang. 😅 Deshalb beschlossen wir spontan, erst einmal zu einem Stellplatz zu fahren und die Saline am nächsten Morgen direkt zur Öffnung zu besuchen.

    Vorher machten wir noch einen kurzen Stopp in Turda. Der Stadtplatz hat uns richtig gut gefallen, also gönnten wir uns dort noch einen gemütlichen Kaffee. ☕😊 Spazierten noch durch einen Markt wo wir frische Kirschen & Marillen kauften. 🍒🍑

    Anschließend fuhren wir weiter zu einem Stellplatz in der Nähe einer Schlucht. Die Aussicht dort war wunderschön und wir genossen die ruhige Umgebung. ⛰️🌿

    Zwischendurch zog noch ein ordentliches Gewitter über uns hinweg. 🌩️ Ansonsten verbrachten wir den Tag ganz entspannt und machten es uns im Camper gemütlich.

    Am Abend haben wir lecker Sushi gemacht. 🍣
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  • Kostenloser Womo-Parkplatz 🔋🚐

    July 21 in Romania ⋅ ⛅ 29 °C

    In der Nähe gab es ein Einkaufszentrum, durch das wir noch ein bisschen schlenderten. Anschließend gönnten wir uns einen Kaffee, bevor es weiter zu unserem Stellplatz ging. ☕😊

    Am Weg zum Platz fuhren wir bei einem Haus vorbei das einfach aussah wie ein Tempel in Südostasien. 😅

    Für die Nacht steuerten wir einen kostenlosen Wohnmobilstellplatz an – inklusive Strom, Wasser und Entsorgungsmöglichkeit. 🚐💧 Wirklich ein tolles Angebot und der Platz hat uns richtig gut gefallen.

    Lustig war nur: Während wir in Rumänien sonst kaum deutsche Wohnmobile sehen, standen ausgerechnet auf diesem Stellplatz fast nur deutsche Camper. Da kam direkt ein bisschen Campingplatz-Feeling auf. 😄

    Natürlich nutzten wir die Gelegenheit, Wasser aufzufüllen und Strom zu laden. Später probierten wir dann noch die Melone, die wir am Vortag an einem Straßenstand gekauft hatten – sie war unglaublich süß und richtig lecker! 🍉
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  • Abenteuer auf der höchsten Passstraße ⛰️🥾🛞

    July 20 in Romania ⋅ ☀️ 27 °C

    Eigentlich wollten wir an diesem Tag eine größere Wanderung machen, es meldete gutes Wetter. Doch als der Wecker klingelte, regnete es in Strömen. 🌧️ Also drehten wir uns noch einmal gemütlich um und blieben etwas länger liegen.

    Später klarte das Wetter auf. Da wir aber keine Lust mehr auf eine lange Tour hatten, entschieden wir uns spontan für den Urdele Peak, den wir direkt von unserem Stellplatz aus erreichen konnten.

    Die Aussicht war wunderschön. Von oben blickten wir auf den Urdele-Pass, den wohl spektakulärsten Abschnitt der Transalpina. Die hohen Berge, tiefgrünen Täler und die vom Schmelzwasser geformten Rinnen machten die Landschaft einfach beeindruckend. ⛰️💚

    Zurück beim Rüdi packten wir zusammen und fuhren weiter. Unterwegs machten wir noch einen kleinen Offroad-Abstecher, bei dem sich Tino austoben konnte, während ich weiter das Drohnenfliegen übte. 🚐😄

    Anschließend führte uns die Transalpina durch dichte Wälder. Mal hielten wir an, um nach wilden Heidelbeeren zu suchen. Die Wälder waren zwar voller Sträucher, doch leider waren kaum noch Beeren übrig. Dafür entdeckten wir in den Dörfern viele kleine Stände, an denen frische Heidelbeeren, Eierschwammerl und zahlreiche andere Waldpilze verkauft wurden. 🫐🍄

    Für die Nacht fanden wir schließlich einen wunderschönen Platz direkt an einem Fluss. Dort ließen wir den Tag gemütlich ausklingen, saßen noch Abends draußen und genossen die Ruhe. 🏞️🌙
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  • Mit Bodyguard auf Wanderung 🐶🥾

    July 19 in Romania ⋅ 🌧 16 °C

    Am Morgen schien noch die Sonne. Nach einem gemütlichen Kaffee und Frühstück nutzten wir das schöne Wetter für einen Spaziergang. ☀️☕ Gemeinsam wanderten wir einen Hügel hinauf – begleitet von der großen Hündin, die sich kurzerhand zu unserem Bodyguard erklärte. 🐶❤️

    In der Ferne entdeckten wir eine Schafherde mit mehreren Herdenschutzhunden. Sie kamen bellend auf uns zugelaufen, doch unsere Begleiterin stellte sich selbstbewusst vor uns und bellte nur ein- bis zweimal. Danach war tatsächlich Ruhe.

    Wir kamen noch mal bei der Herde vorbei, die Hunde rannten dieses mal näher zu uns. Zwei kleine, freundliche Hunde liefen ebenfalls mit. Samo blieb kurz stehen und schnupperte. Als er sich auf unser Rufen umdrehte, versuchte einer der großen Herdenschutzhunde nach ihm zu schnappen. 😱 Zum Glück streifte er ihn nur am Oberschenkel. Der Hirte griff leider überhaupt nicht ein und rief seine Hunde nicht einmal zurück. Später bemerkten wir, dass Samo nur ein kleines Büschel Fell verloren hatte – glücklicherweise war es nur oberflächlich. 🙏

    Oben angekommen wurden wir mit einer traumhaften Aussicht belohnt. ⛰️ Gleichzeitig zogen hinter uns schon dunkle Wolken auf und in der Ferne war Donner zu hören. Also machten wir uns lieber rechtzeitig auf den Rückweg.

    Jetzt wurden wir von der großen Hündin und einem kleinen schwarzen Hund begleitet, der an den Hinterpfoten verletzt war und deshalb wie ein Hase hoppelte. Das hielt ihn allerdings nicht davon ab, wie eine Rakete über die Wiesen zu flitzen und Vögel zu jagen. 😂 Unterwegs gönnten sich die beiden und Samo noch ein ausgiebiges Schlammbad in einer Pfütze. 🙈

    Gerade noch rechtzeitig erreichten wir den Camper, bevor das Gewitter losging. Samo musste erst einmal gewaschen werden. 🌧️ Kurz darauf regnete es in Strömen, es blitzte und donnerte und sogar ein wenig Hagel war dabei. ⛈️

    Nachdem das Gewitter vorbeigezogen war, fuhren wir weiter hinauf auf die Transalpina. Die Strecke ist einfach wunderschön und begeistert mit fantastischen Ausblicken. 🤩

    Die Stellplatzsuche gestaltete sich allerdings schwieriger als gedacht. Der erste Platz war zu steil, viele andere waren durch den Regen zu matschig. Nach einigem Hin und Her fanden wir schließlich doch noch einen schönen Platz für die Nacht.

    In der ferne sahen wir einen PKW der sich festgefahren hat, wir gingen hin und halfen ihnen schieben.

    Danach ließen wir den Tag ganz entspannt ausklingen. 🚐✨
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  • Transalpina Passstraße ⛰️🚐

    July 18 in Romania ⋅ ☁️ 18 °C

    Der Tag begann mit einem Kaffee bei wunderschöner Aussicht. ☕⛰️ Blauer Himmel, Sonnenschein und immer wieder Wolken, die über den Stausee zogen – einfach traumhaft.

    Später machten wir uns auf den Weg zur Transalpina, der höchsten Passstraße Rumäniens, auf die wir uns schon lange gefreut hatten. 😊

    Die Transalpina (DN67C) ist mit einer Passhöhe von 2.145 Metern und 148 km länge die höchste Passstraße Rumäniens und sogar noch etwas höher als die berühmte Transfăgărășan. Sie verbindet die Regionen Siebenbürgen und die Kleine Walachei und führt über den Urdele-Pass, den höchsten Punkt der Strecke. ⛰️

    Im Gegensatz zur Transfăgărășan verläuft die Transalpina über weite, sanfte Bergrücken und bietet immer wieder spektakuläre Panoramablicke auf die umliegenden Gipfel und grünen Täler. Sie ist deutlich ruhiger und weniger touristisch.

    Der Legende nach soll die Straße bereits von den Römern genutzt worden sein. Ihren heutigen Verlauf erhielt sie in den 1930er-Jahren unter König Carol II. und wurde später modernisiert.

    Am ersten Platz, den wir ansteuerten, war uns allerdings zu viel los und außerdem gab es keinen Handyempfang. Deshalb fuhren wir noch ein Stück weiter hinauf. Dort war die Aussicht sogar noch schöner und wir hatten auch etwas Netz.

    Wir stellten unsere Campingstühle hinaus, machten uns noch einen Kaffee und genossen einfach die Ruhe und das Panorama. ☕💚 Besuch bekamen wir ebenfalls: Eine riesige Hündin kam zu uns, war unglaublich lieb und machte es sich schließlich direkt vor unserem Camper gemütlich. 🐶

    Später zog noch ein Gewitter über die Berge. 🌩️ Ansonsten verbrachten wir den Tag ganz entspannt und genossen die beeindruckende Landschaft.
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  • Wunderschöner Platz bei Stausee 🫶

    July 17 in Romania ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute ging es für uns weiter in Richtung Transalpina Passstraße.⛰️🚐

    Auf dem Weg entdeckten wir auf der Karte einen vielversprechenden Stellplatz an einem Stausee – also beschlossen wir spontan, dort die Nacht zu verbringen.

    Die Anfahrt war bereits wunderschön. Kilometerlang führte die Straße direkt an einem Fluss entlang, umgeben von dichtem Wald. 🌲💚 Der Stellplatz am Stausee war schließlich genauso schön, wie wir ihn uns vorgestellt hatten.

    Dort waren bereits einige Einheimische am Campen. Überhaupt fällt uns in Rumänien auf, wie beliebt Camping ist. Überall sieht man Zelte, Wohnwagen, Wohnmobile oder sogar kleine selbstgebaute Hütten im Wald. Besonders schön finden wir, dass wirklich alle Altersgruppen vertreten sind – von jung bis alt, ganze Familien bis hin zu älteren Menschen. Tatsächlich begegnen wir fast täglich Campern, die weit über 80 Jahre alt sind und oft nur mit Auto und Zelt Campen. Diese Begeisterung für das Campen gefällt uns richtig gut. 😊

    Nach einem kurzen Regenschauer machten wir noch einen Spaziergang entlang des Stausees und durch den wunderschönen Wald. 🌿 Das Licht, das zwischen den Bäumen hindurchfiel, war einfach traumhaft und sorgte für eine ganz besondere Stimmung. ✨
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  • Sibiu - Hermannstadt 🏘️

    July 16 in Romania ⋅ ☁️ 27 °C

    Wir blieben noch bis zum späten Nachmittag auf unserem Stellplatz außerhalb der Stadt, denn es war richtig heiß. Viel gemacht haben wir nicht – immer wieder gingen wir mit den Hunden zum Bach, damit sie ihre Pfoten abkühlen konnten. 🐶💦

    Als es gegen Abend etwas bewölkter wurde und die Temperaturen angenehmer waren, fuhren wir nach Sibiu (Hermannstadt). Die wunderschöne Altstadt zählt zu den schönsten in Rumänien und war einst das kulturelle Zentrum der Siebenbürger Sachsen. Besonders bekannt ist sie für ihre farbenfrohen Häuser, die großen Plätze und die charakteristischen Dachfenster, die wie kleine Augen aussehen und der Stadt den Spitznamen „Stadt mit den Augen“ eingebracht haben. 👀

    Wir schlenderten durch die gemütlichen Gassen und über die schönen Plätze und ließen die besondere Atmosphäre auf uns wirken.

    Zum Abendessen kehrten wir bei Cucina di Paolo ein. 🍕 Die Pizza war einfach der Hammer – dafür gibt es von uns ein ganz großes Lob!

    Natürlich durfte auch ein Eis nicht fehlen. 🍦 Wir probierten gleich zwei verschiedene Eisdielen aus. Besonders neugierig waren wir auf das Papanași-Eis – und das mussten wir natürlich unbedingt kosten.

    Als es dunkel wurde, zeigte sich Sibiu noch einmal von einer ganz besonderen Seite. Die wunderschön beleuchtete Altstadt sorgte für einen stimmungsvollen Abschluss unseres Besuchs. ✨
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  • Platz bei Sibiu 🏞️🌲

    July 15 in Romania ⋅ ☁️ 28 °C

    Wir ließen die Transfăgărășan und das Făgăraș-Gebirge schweren Herzens hinter uns. 💚⛰️ Für uns war das bisher definitiv das Highlight unserer Rumänien Reise – das wird nur schwer zu übertreffen sein.

    Weiter ging es in Richtung Sibiu (Hermannstadt). Unterwegs legten wir noch einen Stopp beim Lidl ein und füllten unseren mittlerweile ziemlich leeren Kühlschrank wieder auf. 🛒

    Außerhalb der Stadt fanden wir schließlich ein schönes Plätzchen am Waldrand, direkt neben einem kleinen Bach. 🌿 Es war sofort spürbar, dass wir das Hochgebirge hinter uns gelassen hatten – hier war es deutlich wärmer als in den vergangenen Tagen. Später fing es dann das Regnen an und es kühlte etwas ab. 🌧️
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  • Witziges Kerlchen 🐻😅

    July 15 in Romania ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute Morgen genossen wir noch gemeinsam bei Sonnenschein und dieser traumhaften Aussicht einen Kaffee und quatschten gemütlich. ☕☀️⛰️

    Übrigens die vier Hunde verstanden sich richtig gut, das war so schön zu sehen. Vor allem Luna und Malika spielten die ganze Zeit miteinander. 🐶💕🐶

    Dann hieß es wirklich Abschied nehmen. Wir haben die gemeinsame Zeit so sehr genossen und freuen uns jetzt schon aufs nächste Wiedersehen. 😊 Wir wünschen euch noch eine schöne Reise. 🤗

    Beim Runterfahren begegnete uns heute noch dieses witzige Kerlchen. 🐻😄 Dieser junge Bär lieferte uns eine Show vom Feinsten – es war einfach zu goldig, ihm zuzusehen. 🥹
    Schaut euch das unbedingt an – solche Momente versüßen einem einfach den Tag. ✨

    Nachdem er genüsslich auf irgendetwas herumgekaut hatte, wälzte er sich im Gras und fing an, mit einem Stein zu spielen – fast wie eine Katze. 🐻😄

    Es war einfach unglaublich süß anzusehen und definitiv einer dieser besonderen Momente, die man nicht jeden Tag erlebt. ✨
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  • Bärensafari 🐻

    July 14 in Romania ⋅ ☀️ 15 °C

    Am Vormittag durften wir noch Kevins und Ninas Quad ausprobieren. 🤩 Das hat unglaublich viel Spaß gemacht! Am Anfang ist es etwas ungewohnt, aber man hat den Dreh schnell raus – und mit dieser Aussicht war das Ganze gleich noch besser.

    Später zeigte sich endlich die Sonne und wir machten noch eine gemütliche Runde mit den Hunden. 🐶 Besonders schön war zu sehen, wie gut sich alle vier Hunde verstanden. Vor allem Luna und Malika spielten die ganze Zeit miteinander – einfach zu süß. 🥹 Auch Ben und Luna verstanden sich diesmal super. Vor zwei Jahren sah das noch ganz anders aus.

    Dann hieß es Abschied nehmen und wir fuhren die Transfăgărășan weiter Richtung Süden entlang des Vidraru-Stausees – mit einem großen Ziel: Bärensafari! 🐻

    Zunächst ließ sich kein einziger Bär blicken. Doch dann lief plötzlich der erste direkt neben der Straße entlang. Wir hielten an und beobachteten ihn eine Weile. Als er uns zwischendurch direkt anschaute, war das gleichzeitig faszinierend und ein bisschen unheimlich. Die Augen sahen unheimlich aus und die spitze Schnautze.😅

    Je weiter wir fuhren, desto mehr Bären entdeckten wir. Jeder sah ein wenig anders aus. Und dann erfüllte sich ein kleiner Traum: Eine Bärenmama mit zwei Jungen lief direkt vor uns die Straße entlang. 🥹🐻🐻 So ein besonderer Moment! Die drei stapften ganz entspannt hintereinander her – einfach unglaublich süß.

    Wir beobachteten sie eine ganze Weile. Leider sind die Bären hier sehr an Menschen gewöhnt, weil sie trotz Fütterungsverbot immer wieder von Besuchern gefüttert werden. Ein kleines Bärenjunges stellte sich sogar immer wieder an Autos auf die Hinterbeine und bettelte nach Futter. Das hat uns ehrlich gesagt eher traurig gemacht.
    Sie waren sehr neugierig, einer der kleinen inspizierte und kostete einen Reifen von Rüdi. 🚐😅

    Trotz aller Begeisterung hatten wir großen Respekt vor den Tieren. Es sind und bleiben Wildtiere. Immer wenn ein Bär näher kam, schlossen wir vorsichtshalber die Fenster – besonders mit unseren Hunden wollten wir kein Risiko eingehen.

    Für uns war das trotzdem eines der absoluten Highlights der Reise. Wann hat man schon die Möglichkeit, Braunbären in freier Wildbahn so nah und so lange zu beobachten? Diesen Tag werden wir garantiert nie vergessen. ❤️🐻

    Danach überlegten wir, wie wir weiter Richtung Sibiu fahren sollten. Überraschenderweise führte die schnellste Route tatsächlich noch einmal über die Transfăgărășan – und schöner war sie ohnehin. Also beschlossen wir spontan, noch eine Nacht zu Kevin und Nina zurückzufahren.

    Kurz vor unserem Stellplatz war allerdings noch eine kleine Rettungsaktion angesagt: Ein sehr junger Autofahrer hatte sich beim Wenden festgefahren und saß mit seinem Auto auf. Gemeinsam halfen wir ihm, das Fahrzeug wieder frei zu bekommen.

    Wir begrüßten noch Kevin und Nina und quatschten ein bisschen. Dann kochten wir was leckeres während draußen ein Gewitter aufzog und es zu regnen begann, machten wir es uns gemütlich und ließen den Tag entspannt ausklingen. 🌩️🚐
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  • Regen, Lagerfeuer & gute Gespräche 🌧️🔥

    July 13 in Romania ⋅ ☁️ 11 °C

    An diesem Tag spielte das Wetter leider nicht mit. Es war sehr kalt, windig und immer wieder regnete es. 🌧️💨

    Trotzdem verbrachten wir viel Zeit mit unseren Stellplatznachbarn. Genau solche Begegnungen machen das Reisen für uns so besonders – man lernt immer wieder unglaublich interessante Menschen und Persönlichkeiten kennen.

    Mit einem Paar aus Deutschland, das so 55 Jahre alt waren, kamen wir ins Gespräch. Als er erzählte, dass er ein Kickbike dabeihat, musste ich sofort an meinen Papa denken. 😄 Er zeigte es mir und ich durfte sogar eine Runde damit fahren. Anschließend unterhielten wir uns noch lange – und stellten fest, dass mein Papa und er viele gemeinsame Interessen haben, wie Kickbike, Langlauf und Skiken. Was für ein lustiger Zufall!

    Später reparierte Tino unseren Unterfahrschutz und bog das eingedrückte Blech wieder zurück.

    Am Abend machten wir gemeinsam mit Kevin und Nina ein Lagerfeuer. 🔥 Wegen des starken Windes zog der Rauch ständig in unsere Richtung und es war ziemlich kalt. Trotzdem war es ein richtig schöner Abend – und als es dunkel wurde, konnten wir sogar einen wunderschönen Sternenhimmel bewundern. ✨🌌
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  • Wiedersehen in Rumänien 🚐🚚

    July 12 in Romania ⋅ ☁️ 14 °C

    Zuerst erledigten wir ein paar Dinge: duschen, unsere Instagram-Storys von der Wanderung schneiden und den Müll entsorgen.

    Oben am Bâlea-See machten wir noch einen Stopp an einem Straßenstand und probierten Bulz. Bisher kannten wir das Gericht nur aus dem Topf – hier wurde es als mit Käse gefüllter Polenta-Knödel in Alufolie auf dem Grill zubereitet. Richtig lecker! 😍 Natürlich durften auch noch ein paar Covrigi (rumänische Brezeln) mit.

    Anschließend hielten wir neben der Straße bei einer Bergquelle und füllten etwas frisches Wasser auf. Da viele Leute dort Kanister füllten, nahmen wir nur einen kleinen Vorrat mit – mithilfe eines Trichters klappte das zum Glück problemlos. 💧

    Direkt gegenüber verkaufte ein freundlicher Mann selbst geräucherten Cașcaval. Für 60 Lei pro Kilo konnten wir nicht widerstehen – und was sollen wir sagen? Der Käse war einfach mega gut! 🧀

    Danach ging es weiter zu unserem Stellplatz, wo wir Kevin und Nina trafen. Mit Kevin waren wir bereits 2023 ganze sechs Wochen gemeinsam in Spanien unterwegs – umso schöner war das Wiedersehen! 😊

    Kurz vor dem Stellplatz passierte uns allerdings noch ein kleines Missgeschick: Wir setzten mit dem Unterfahrschutz auf einem Stein auf. Dabei wurde das Blech eingedrückt und drückte anschließend gegen die Motorhalterung. Zum Glück konnten wir trotzdem problemlos weiterfahren und kamen sicher an.

    Den restlichen Tag verbrachten wir gemeinsam mit Kevin und Nina sowie ihren beiden Hunden. Besonders beeindruckt hat uns ihr neues Zuhause auf Rädern: Sie haben einen Offroad-Lkw komplett selbst ausgebaut – inklusive Quad an Bord! 🤩 Natürlich bekamen wir eine ausführliche Führung und waren total begeistert.
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  • Platz für Nacht nach Wanderung

    July 11 in Romania ⋅ ☀️ 11 °C

    Als es am Abend etwas ruhiger wurde, fuhren wir noch weiter zu einem Stellplatz für die Nacht. 🚐🌄

    Es war viel los – man merkte, dass Wochenende war. Viele Plätze waren bereits belegt und uns fiel auf, wie viele rumänische Camper unterwegs sind. 🇷🇴

    Nach etwas Suche fanden wir aber noch ein richtig schönes Plätzchen und ließen den Tag dort entspannt ausklingen. ✨
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  • 3. Etappe: Cim Paltinu - Bâlea Lac 💙

    July 11 in Romania ⋅ ☁️ 10 °C

    Anschließend ging es bei bester Aussicht weiter – teilweise direkt am Grat entlang und mit ein paar kleinen Kraxelstellen. 🥾 An einer Stelle mussten wir allerdings auf eine einfachere Route ausweichen, da der ursprüngliche Weg mit den Hunden nicht möglich gewesen wäre.

    Immer wieder blieben wir stehen und staunten. In jede Richtung erwartete uns ein unglaubliches Panorama mit Bergen, Seen und endlosen Weiten. 🤩

    Am dritten und letzten Gipfel, dem Cim Paltinu (2.399 m), legten wir noch einmal eine Pause ein, bevor es über eine andere Route zurück zum Bâlea-See ging. Dort freute sich Luna riesig über die letzten Schneereste und wälzte sich genüsslich darin. 🐶❄️

    Unten am Bâlea-See war inzwischen richtig viel los – fast wie auf einem Volksfest. Überall gab es Essensstände und zahlreiche Besucher. Natürlich gönnten wir uns noch einen leckeren Kürtőskalács (Baumstriezel). 🥮 Ursprünglich stammt diese Spezialität aus Siebenbürgen und ist besonders in Rumänien und Ungarn beliebt. Der Hefeteig wird um eine Holzrolle gewickelt, über Holzkohle gebacken und anschließend meist in Zucker, Zimt, Nüssen oder anderen Toppings gewälzt. 😋

    Wir waren völlig begeistert von dieser Wanderung – sie gehört für uns definitiv zu den Top 10 unserer bisherigen Touren. ⛰️💛

    Route:
    Bâlea Lac – Vârful Capra – Vârful Iezerul Capra – Cim Paltinu – Bâlea Lac
    📍 9 km | ⛰️ 890 hm | ⏱️ 7 Std.
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  • 2. Etappe: Capra See - Vârful Iezerul Capra ⛰️

    July 11 in Romania ⋅ ⛅ 10 °C

    Danach stiegen wir hinab zum wunderschönen Capra-See und wieder hinauf zum Vârful Iezerul Capra (2.417 m). ⛰️💙

    Unterwegs begegneten wir einer Familie mit einem etwa fünfjährigen Kind. Wirklich großen Respekt an den Kleinen – er marschierte die anspruchsvolle Strecke mit den vielen Felsen und der Höhenlage richtig tapfer mit. Wir trafen die Familie mehrmals wieder und sie legten eine beachtliche Tour zurück. 👏

    Auf jedem Gipfel gab es natürlich eine kleine Pause und eine Stärkung für die Hunde. 🐶🥰

    Von hier oben hatten wir einen traumhaften Blick auf den Bâlea-See, die spektakuläre Transfăgărășan-Passstraße und auf der anderen Seite den Capra-See. Einfach unglaublich! 🤩
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  • 1. Etappe Wanderung: Bâlea Lac - Vârful Capra ⛰️

    July 11 in Romania ⋅ ☀️ 8 °C

    Nach einem Kaffee bei traumhafter Aussicht starteten wir schon früh zu unserer Wanderung im Făgăraș-Gebirge. ☕⛰️ Mit dem Auto fuhren wir noch bis zum Bâlea-See, von dort begann unsere Tour.

    Zuerst ging es hinauf zum Sattel mit Blick auf den wunderschönen Capra-See. 💙 Eigentlich wollten wir auf den Vânătoarea lui Buteanu, doch kurz vor dem Gipfel wurde der Weg mit den Hunden zu anspruchsvoll. Deshalb entschieden wir uns spontan für den Vârful Capra (2.494 m).

    Oben angekommen wurden wir mit einer gigantischen Aussicht über das Făgăraș-Gebirge, seine unzähligen Gipfel, tiefen Täler und Bergseen belohnt. 🤩 Dort machten wir erst einmal eine ausgiebige Jause und genossen einfach den Moment. Solche Ausblicke vergisst man nicht so schnell. 💚
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  • Voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg zur berühmten Transfăgărășan, einer der spektakulärsten Passstraßen Europas. 🛣️⛰️
    Die Transfăgărășan wurde Anfang der 1970er-Jahre aus militärischen Gründen unter Nicolae Ceaușescu erbaut. Sie führt auf rund 90 Kilometern durch das Făgăraș-Gebirge, erreicht 2.042 m Höhe und begeistert mit 27 spektakulären Serpentinen und atemberaubenden Ausblicken. 🛣️⛰️

    Das erste Stück führte noch durch dichten Wald. In einer Parkbucht entdeckten wir sogar einen Braunbären, der ganz entspannt am Straßenrand lag. 🐻 Leider war er auf der gegenüberliegenden Straßenseite und wir konnten nicht anhalten, um ihn zu filmen.

    Je höher wir kamen, desto kleiner wurden die Bäume – bis wir schließlich die Baumgrenze erreichten und sich die Landschaft komplett öffnete. Während Tino die Drohne steigen ließ, durfte ich (Sophia) die unzähligen Serpentinen hinauffahren. Das hat so unglaublich viel Spaß gemacht! 😍 Da es bereits nach 19 Uhr war, war kaum noch Verkehr unterwegs und wir konnten die Fahrt bei bestem Wetter in vollen Zügen genießen.

    An einer Parkbucht fanden wir schließlich einen Stellplatz mit einer Aussicht, die uns einfach umgehauen hat. 🤯 Schaut euch unbedingt das Video aus unserem Seitenfenster an – mit diesem Panorama zu Abend zu essen war einfach unbeschreiblich.

    Wir konnten uns gar nicht sattsehen: das tief eingeschnittene Tal, die umliegenden Berge, die Wasserfälle und natürlich die spektakulären Serpentinen der Transfăgărășan. Genau auf solche Momente hatten wir uns während der gesamten Reise gefreut.

    Zwischendurch unterhielten wir uns noch kurz mit einem Schäfer, der mit seinem Wohnwagen, seinen Hunden und seiner Schafherde direkt neben uns auf einer Wiese lebte. 🐑

    Den Abend genossen wir in vollen Zügen. Immer wenn wir über Rumänien gesprochen haben, war die Transfăgărășan-Passstraße und das Făgăraș-Gebirge der Ort, auf den wir uns am meisten gefreut haben – und schon nach diesem ersten Abend wussten wir, dass sich die Vorfreude absolut gelohnt hat.

    Morgen geht es endlich in die Berge. Die Vorfreude ist riesig! 🥾💚

    Aja und am Abend als es dämmerte schlechte ein (großer) Fuchs bei unserem Fahrzeug herum. Tino dachte am Anfang es ist ein Hund bis er sah das ist ein Fuchs. 😅 Ich habe noch den Schweif gesehen wie er unter das Fahrzeug gekrochen ist. 🦊 So schöne Tiere. 😍
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  • Kirchenburg Biertan 🏰

    July 10 in Romania ⋅ ☁️ 19 °C

    An diesem Tag zerbrachen wir uns ziemlich den Kopf, wie wir unsere Route weiter planen sollten. Entweder zuerst nach Sibiu und anschließend ins Făgăraș-Gebirge – oder direkt auf die Transfăgărășan-Passstraße, denn nur für den nächsten Tag war dort gutes Wetter angesagt.

    Am Ende dachten wir uns: Wenn wir eines gelernt haben, dann, schöne Gelegenheiten nicht aufzuschieben. Gerade im Hochgebirge kann sich das Wetter innerhalb kürzester Zeit ändern und Vorhersagen sind oft unzuverlässig. Also beschlossen wir spontan, noch am selben Tag auf die Transfăgărășan zu fahren. ⛰️

    Auf dem Weg machten wir einen Stopp bei der Kirchenburg Biertan. 🏰 Die beeindruckende, auf einem Hügel gelegene Kirchenburg stammt aus dem 15. Jahrhundert und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie zählt zu den am besten erhaltenen Wehrkirchen Siebenbürgens und war jahrhundertelang Sitz der evangelischen Bischöfe. Besonders beeindruckend sind die mächtigen Befestigungsmauern mit ihren Wehrtürmen und die wunderschöne spätgotische Kirche.

    Im Vergleich zur Kirchenburg in Prejmer hat sie uns allerdings deutlich weniger beeindruckt. Sie ist kleiner und es gab vor Ort nicht so viel zu besichtigen. Trotzdem lohnt sich ein kurzer Zwischenstopp, wenn man ohnehin auf der Strecke unterwegs ist.
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  • Anschließend fuhren wir weiter zu unserem Stellplatz in der Nähe. Der Weg dorthin führte uns durch wunderschöne Wälder. 🌳

    Direkt an unserem Stellplatz verlief die Via Transilvanica, ein rund 1.400 Kilometer langer Fernwanderweg quer durch Rumänien. Deshalb begegneten uns immer wieder Wanderer mit ihren Rucksäcken. 🥾

    Auch viele Einheimische kamen am Abend zu den Grillplätzen und Sitzbänken, um gemeinsam Zeit in der Natur zu verbringen.
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  • Sighișoara (Schäßburg) ⛪🏘️

    July 9 in Romania ⋅ ⛅ 20 °C

    Es ging für uns nach Sighișoara – eine wunderschöne und sehr gut erhaltene mittelalterliche Stadt. 🏰 Die historische Altstadt begeistert mit ihren bunten Häusern, verwinkelten Gassen und der gut erhaltenen Stadtmauer.

    Besonders bekannt ist Sighișoara als Geburtsort von Vlad Țepeș, der als historische Vorlage für die Dracula-Legende gilt. Mitten in der Altstadt steht auch sein Geburtshaus, in dem sich heute ein Restaurant befindet.

    Uns hat die Stadt richtig gut gefallen. Überall gibt es bunte Häuser, viel Grün und verwinkelte Gassen, die zum Schlendern einladen. Und als Bonus gab es dort auch noch richtig leckeres Eis. 🍦

    Anschließend fuhren wir weiter zu unserem Stellplatz in der Nähe. Der Weg dorthin führte uns durch wunderschöne Wälder. 🌳
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  • Die andere Seite Rumäniens 💔

    July 8 in Romania ⋅ 🌧 20 °C

    Wir nutzten die Gelegenheit und wuschen in Brașov noch einmal unsere Wäsche. Währenddessen gönnten wir uns einen richtig leckeren Kaffee, der schon fast ein kleines Kunstwerk war.

    Anschließend fuhren wir weiter in Richtung Sighișoara. Etwa eine halbe Stunde vor der Stadt fanden wir unterhalb einer Burg einen wunderschönen Platz für die Nacht – ruhig gelegen und perfekt. 😊

    Auf dem Weg zu unserem Platz fuhren wir an einer Siedlung vorbei, die uns wirklich sprachlos gemacht hat.
    So etwas haben wir bisher – selbst in anderen ärmeren Ländern Europas – noch nie gesehen. Die Häuser wirkten wie unfertige Rohbauten: nackte Ziegelwände, keine verputzten Fassaden und sogar ohne Fenster!! Trotzdem lebten dort Familien mit vielen Kindern.

    Besonders nachdenklich machte uns der Gedanke, dass die Winter hier kalt sind und regelmäßig Schnee fällt. Unter solchen Bedingungen leben zu müssen, ist für uns kaum vorstellbar und hat uns noch lange beschäftigt. 🥺😟
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