Azerbaijan
Baku City

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30 travelers at this place

  • Day440

    Samir und andere Träumer

    April 1, 2019 in Azerbaijan ⋅ ☁️ 11 °C

    So, Schluss jetzt. Eine ganze Woche Rückzug mit viel Tee, Tabletten und Tablet muss reichen. Aus- beziehungsweise eingeschlossen wie der Glöckner von Notre Dame. Einfach mit iPad. Das Leben und somit die Reise geht weiter. Auch wenn ich immer noch aussehe, als ob ich mich mit dem Fahrrad und ohne Helm auf die Fresse gelegt hätte. Egal. Ich will die kleine Sue jetzt wiedersehen. Die Arme hat genug gelitten. So ganz ohne mich unterwegs zu sein, ist bestimmt nicht lustig. Egal was ihre Reiseberichte sagen. Doch kaum in Azerbaijan gelandet, verweigert man mir auch hier die Einreise. Vorerst. Die zwei Mädels vom Grenzwachcorps beäugen unentschlossen mein Passbild. Frau ist sich einfach nicht sicher und ein dritter Beamter - der Schichtführer? - wird hinzugezogen. Doch auch der bärtige Witzbold zweifelt an der Übereinstimmung. Man will weitere Dinge sehen, die meine Identität bestätigen können. Echt jetzt? Ratlos zücke ich ID, Mastercard, Visa, Miles & More Frequent Traveller, Coop Supercard und eine Kebab-Stempelkarte. Nicht dass da andere Fotos drauf wären, aber was hat Kamerad Schwungrad denn erwartet? Dass ich noch weitere Pässe mit anderen Fotos bei mir habe?! Träumer. Und ich hab ja gesagt, ich sehe aus wie ein Unfallopfer. Armer Junge. 

    Auf die Frage, ob ich auf dem Foto oder in echt besser aussehe, erhalte ich keine Antwort. Noch nicht einmal ein Lächeln. Fuck you. Als Gegenfrage will der dämliche Schichtführer den PIN-Code meiner Visa wissen. Dafür gibts auch von mir kein Lächeln. Verdammter Komiker. Irgendwann ist dann fertig Cabaret und ich darf auch in dieses Land einreisen und mein teures Geld verpulvern. Aber ja, das Netz zieht sich wohl langsam zu. Offensichtlich Zeit wieder in Richtung Schweiz zu schielen. Zuerst schiele ich aber in der Empfangshalle von Baku noch nach einem Empfangskommitee. Und siehe da, irgendwo winkt tatsächlich jemand mit einem Schild mit meinem Namen drauf. Für einen Moment glaube ich die Taeschler Sarah zu erkennen. Sehe dann aber doch die kleine Sue hinter dem „Pasci Pfupf“ Schild. Total süss. Schau Foto. Und so haben wir nach einem Monat solo zum Glück wieder zusammengefunden. Oder in anderen Worten: Ade Freiheit und Flexibilität. Hallo warten, warten, warten ... Aber hey, der Sex ist toll. 

    Baku ist auch toll. Auf den ersten Blick. Total prunkvoll, sauber und eine gelungene Mischung aus alt und neu. Historisch und modern. Das Internet warnt uns allerdings vor diversen Scams. Touristen werden hier gerne abgezockt und wir sind ab sofort total wachsam. Zum Glück kommt mein Kopf langsam wieder in Form und lässt eine gewisse Wachsamkeit zu. Ich kann stellenweise sogar wieder mein Cap anziehen und den coolen Typen spielen. Die aufwändig bearbeitete Front sieht aber nach wie vor hässlich aus. Echt grässlich. Wie eine riesige, mehrere Millimeter dicke Schuppenflechte, die sich allmählich und in kleinen Stücken ablöst. Wann immer ich den Kopf senke, schneit es. Da es die Tage nicht nur in mein Essen rieselt, sondern auch sonst pisst, verpissen wir uns in Richtung Berge nach Quba. Bevor es losgeht, beäugen wir aber noch das kleinste Buch der Welt. Das grösste Buch durften wir ja in Myanmar bestaunen. Aber das hier ist etwas schwieriger. Ich für meinen Teil sehe das 0,3 Millimeter grosse und einundzwanzig Seiten starke Teil gar nicht. Ist einfach ein kleiner Punkt. Lustig. Ich muss weg.

    Wir gönnen uns in Quba zur Abwechslung ein ziemlich schickes Hotel mit einem ziemlich lustigen Lift. Für die dritte Etage soll man die „2“ drücken und für die fünfte Etage das „R“. Wie auch immer. Wir sind nicht auf der Suche nach einem Schindler Lift, sondern nach den schneebedeckten Bergen des Kaukasus. Genauer gesagt wollen wir für ein paar Stunden nach Xinaliq - das höchst gelegene Dorf Europas. Wäre es denn in Europa. Aber auch das ist egal. Azerbaijan will um jeden Preis Europa sein und da spielt die geografische Lage keine Rolle. Von mir aus. Trotz herrlichem Wetter und Google ist die Verständigung mit unserem Lada-Fahrer Samir schwierig. Er versichert uns aber per Whatsapp und allerlei Bildern von irgendwelchen Jeeps, dass sein Lada locker den Berg hoch kommt. Auch ohne 4x4. Alles „no problem“. Xinaliq liegt mit 2’350m einiges höher als Juf in Graubünden, das mit 2’126m als die höchste Gemeinde Europas gilt. So oder so, sicher verdammt kalt da oben. Wissen werden wir es aber nie. Zusammen mit Samir und seinem Kack-Lada bleiben wir nämlich auf halbem Weg im Schnee stecken. Toll gemacht. Samir. Für einen Spaziergang im Schnee reicht es trotzdem. Nach zweieinhalb anstelle der geplanten fünf Stunden zurück am Busbahnhof will der Samir dann trotzdem seine sechzig Manat - etwa fünfunddreissig Stutz. Oder zumindest fünfzig. Verdammter Träumer. Wir geben ihm dreissig und fühlen uns trotzdem subtil abgezockt. Kein guter Start. Azerbaijan. Sex hin oder her.

    Bevor es weiter in Richtung Westen und Georgien geht, verbringen wir zwei weitere Tage in und um Baku und unternehmen unter Anderem eine Tour zu den bekannten „mud volcanos“. Muss man gesehen haben, sagt das Internet. Unser Guide heisst auch hier Samir. Dank Regen sind aber nicht nur die Vulkane matschig, sondern auch die einzige Strasse da hoch. Und so bleiben wir auch mit diesem Samir stecken. Diesmal im Schlamm. Toll. Ausser das total poshe Baku will uns das ach so tolle Azerbaijan also nicht viel zeigen. Verdammte Zicke. Oke, ein paar Dinge haben wir schon gesehen. Darunter den brennenden Feuertempel, den brennenden Burning Mountain und die nicht brennbaren Petroglyphen. Trotzdem. Scheiss Zicke. 

    Aber ich will ehrlich sein. Ich bin auch einfach etwas müde. Reisemüde. Ich interessiere mich sehr für die Länder, Städte und Menschen die noch auf unserer Liste stehen. Und trotzdem lässt die Spannung spürbar nach. Gut möglich, dass wir in ein paar Wochen tatsächlich wieder zu Hause sind. Und das schreibe ich jetzt nicht, weil heute der 1. April ist. Vielleicht schon. Egal. Unser bisheriges Fazit zu Azerbaijan ist nicht besonders berauschend. Das Land ist generell teuer und man kriegt gefühlt weniger fürs Geld als andernorts. Und wie das Internet prophezeit hat, kostet auch einfach alles mehr, als zuerst angenommen. Das Zimmer (Mitarbeiter hätte einen Fehler gemacht), Ausflüge (Eintrittspreise haben sich erhöht), ja sogar der Tee (Livemusik spielt gerade). Keine offensichtlichen Scams, aber doch irgendwie subtile Abzocke. Das Essen hier gehört ebenfalls ins untere Mittelfeld. Und die Leute? Naja. Irgendwie eingebildet. Das Land sei ja soo reich und die weltweite Erdölindustrie fand dank der schwedischen Gebrüder Nobel - die beiden älteren Brüder des Stifters des Nobel-Preises - in den 1870ern hier in Baku ihren Anfang. Und dann sind da natürlich noch der meeega geile Eurovision Song Contest und diverse grossartige Sportveranstaltungen. Verlässliche Fahrpläne gibt es hier trotzdem nicht. Pfeifen.

    Es scheint auch, als ob das Land den Ausstieg aus der Erdölindustrie verpasst. Das knapp drei Milliarden schwere und furchtbar sinnvolle Projekt zum Bau des höchsten Gebäudes - immerhin 1,3 Kilometer! - wurde nach der Fertigstellung des Fundaments und aufgrund des eingebrochenen Erdölpreises vorerst auf Eis gelegt. Man hofft nun, dass irgendwelche Emirate einspringen und das Projekt fertigstellen. Als ob die Araber wollen, dass das höchste Gebäude der Welt in Azerbaijan steht. Träumer. Wahrscheinlich würden die drei Milliarden sowieso nicht reichen. Zum Schluss heisst es einfach die Stahlpreise hätten sich erhöht, ein Mitarbeiter habe ausserdem einen Rechenfehler gemacht und aufgrund permanenter Livemusik auf der Baustelle kostet das Projekt nun doch sechs Milliarden. Verdammter Scam eben. Aber wie immer geben wir nicht so schnell auf. In Gabala weiter westlich soll es neben einem beliebten Skiressort auch einige Wineries geben. Das hat noch immer geholfen. Mal schauen.
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  • Day12

    Altstadt, Synagoge, Restaurant, Flammen

    July 16, 2019 in Azerbaijan ⋅ ☀️ 31 °C

    Morgens hatten wir eine Führung durch die Altstadt mit vielen gut erhaltenen oder restaurierten Gebäuden. Immer spür - und sichtbar, der Kontrast zur Moderne.

    Die größte Überraschung des Tages jedoch war der Besuch in einer Synagoge aschkenasischer Juden ganz in der Nähe des Hotels, TripAdvisor sei Dank. Nachdem ich den Polizisten am Eingang erfolgreich passiert hatte, begrüßte mich ein Mann in den 80ern sehr freundlich auf Jiddisch und zeigte mir alles.

    Auch das 2. Highlight des Tages verdanke ich TripAdvisor (wo auch eine Bewertung von mir steht): Sumakh http://beat.az/project/sumakh/.
    Ein sehr schönes Restaurant der oberen Mittelklasse, ca. 40 min Fußweg vom Stadtzentrum entfernt, d. h. weit genug weg vom allgemeinen Touristentrubel.

    Auf dem Weg dahin bin ich dann U-Bahn gefahren, nicht ohne vorher ein neues Ticketsystem kennen- und lieben zu lernen. Es sollte eine Umsteigeverbindung sein. Und obwohl der zweite Teil ausgeschildert und auf maps.me mit Uhrzeit angegeben war, war er noch im Bau...

    Abends konnte ich dann von der Dachterrasse die flammenförmigen Hochhäuser mit entsprechender Illumination bewundern... nicht ganz mein Geschmack, aber ich habe auch eine gewisse Toleranz gegenüber blinkender Christbaum Beleuchtung entwickelt...
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  • Day13

    Das Ende ist nah...

    July 17, 2019 in Azerbaijan ⋅ ☀️ 30 °C

    Am letzten Tag stehen Felsenzeichnungen, eine Moschee und ein Feuertempel auf dem Programm. Letzter war mir zu sehr nachgebaut daher gibt es davon kein Foto. Dafür eines von einer Dipvisite am Kaspischen Meer.
    Am Nachmittag dann Ausruhen vor der nächtlichen Rückfahrt und dann am Abend das obligatorische Abendessen mit dem ebenso obligatorischen Dank an den Reiseleiter.

    Dies ist der letzte Eintrag dieser Reise, er entsteht auf dem Flughafen von Baku. Über Feedback freue ich mich. Die nächste Reise kommt bestimmt... 😉
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  • Day82

    Diverse Baku

    November 19, 2017 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 13 °C

    Baku is historical, Baku is fascinating, Baku is chaotic, Baku is delicious, Baku is developing fast, Baku is full of interesting people, Baku is vivid, Baku never sleeps, Baku is hilly, Baku is the "City of Winds", Baku is full of palaces (key word oil boom) - in short, Baku is an impressive metropolis.
    We stayed four nights at Nariman's place who is living with his cousin Nabi. From the balconies of his flat in the 19th floor we had great views over the city. During our stay we got to know more family members including four nephews and were kidding around with them while Nariman's mum and aunt prepared traditional food like Dolma, Kutab and Plow.
    One day, of course, we met our friend Tural again who is currently jumping from one radio or TV interview to another after more than 2 years on the road. Our day was really amazing, thanks again for everything Tural! Even for him strolling around the old town and the city center was quite interesting as some places had changed. We climbed the Maiden Tower, which had actually been the city's main landmark before the famous flame towers were built.
    As you can't pass a town in Azerbaijan without a park or monument which is dedicated to Heydar Aliev, you can not only find parks in Baku, but also the Heydar Aliev Center with its remarkable architecture. We saw different exhibitions varying from Azerbaijan history and culture over puppets to Chinese contemporary art - and a lot about "him" (which you can easily skip without remors if you don't want to spend a whole day). We also met some of Tural's friends, had a tea with Dimar and his son Murat and a great feast with former colleagues. This evening we should also learn that an Azerbaijani never drinks alcohol without a toast on something so that everybody took time to propose a toast. And never forget that the last toast of a night is always dedicated to the parents!
    To get rid of the hangover, the men joined early next morning to have some Khash: Heavy soup with cow feet, along with cow tongue and stomach as sides. Sounds disgusting, but helped.
    Entering the metro which is built so deep that it also serves as a bunker (and photographs are forbidden), reminded us of video scenes from the metro in Tokyo, solely there are no "pushers" (yet). There was no chance to enter, so we went up again, but going down there had been absolutely worth it just because of the beautiful mosaics in compliment to the famous poet Nisami. People in this region love poetry!
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  • Day84

    Qobustan sites

    November 21, 2017 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 11 °C

    Our way south out of Baku along the blue shimmering Caspian Sea was in the sense of oil production. We passed countless kilometers of pipes, refineries and flames of the burning waste gases along the road. Yes, Azerbaijan is the land of fire!

    The lazy two of us reached the Qobustan National Reserve one hour before darkness so that we had to camp in front of the gate. The policemen promised to take care during the night against a small obolus. Somehow we had mixed feelings but in the end it was the right decision to stay.

    The next morning, the museum of the reserve turned out to be the best museum we've ever seen abroad - it was absolutely worth to make a slight detour to get there. We then climbed up the mountain behind the museum to see the prehistoric rock art of the people who had lived there at least 20,000 years ago. Not only the petroglyphs but also the bizarre rock formations are really fascinating.

    Leaving the reserve, we just tackled some of the famous mud volcanoes when a taxi driver insisted on taking us the 10km up to them because it would be impossible with bicycles and the wild dogs would bite us. We declined with thanks and an hour later we had climbed the volcano site, without any bite :)

    The funny noises of the bubbling mud which scared us easily with a fresh splash in the face, hardly made us to stop watching the
    moving mud. At sunset, we had the volcano all to ourselves and were again fascinated by the surreal landscape.
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  • Day157

    Baku,Visa und so

    February 26 in Azerbaijan ⋅ ☀️ 8 °C

    Noch ist kein Frühling,nachts sind es dann doch immer über 5*.ist nun ein wenig schade bin in so ner Artschleife,nochmal inden Norden zu fahren wird es da gleich richtig kalt,mir war oft genug kalt eigentlich reicht es mit kalt,komme da ja bald auch wieder in eher kalten Ecken. Wurde gestern von Ali,lernte ihn in der Sauna kennen,er war 5Jahre in Erfurt erst Soldat,erhalt es hier zu Wohlstand gebracht,völlig abgefahren chic gegessen,danach im Fernsehturm, Tee,
    Heute war so ein Tag ,solche man nicht braucht,erst Reisewarnung,zwecks Virus,Grenzen zu und Quarantäne recht schnell,und dann musste ich mit Entsetzen feststellen eine Feder ist gebrochen..Na das wird eine Woche geben nächsten Montag muss ich hier raus.Inzwischen ist es Donnerstag Abend,noch kein Visa,jedoch Feder geschweißt,das machen ist hier überhaupt kein Problem,das Problem ist die Leute zu finden die das können,hab mir für zwei Tage ein Hotel genommen und Mensch und Kleidung gereinigt,5Tage ist hier schon heftiger Wind,gestern so schlimm,es war überall gleich brauner Staub,unglaublich.
    Irgendwie ist dieser Virus auch für meine Weiterreise alles andere nur nicht hilfreich,im Gegenteil,uns deutschen droht ,da wir ja Herkunftsland sind eine strengere Kontrolle und schnellere Quarantäne,und egal wohin auch immer rundherum das selbe,schon ein kleines bisschen doof ,na mal sehn denke sobald eine Entscheidung gefallen ist wird’s auch wieäder einfacher .Turkmenistan hat die Grenze komplett dicht gemacht oder besser es gibt einfach keine Visa,jetzt hab ich ebenen Ticket nach Kasachstan gebucht,morgen früh noch ein wenig einkaufen und dann in den Hafen,und da warten ,es gibt keinen Plan und die Schiffe fahren mehr oder weniger wie es gerade so kommt,hoffe nur das ich noch weg komme bevor das auch nicht mehr geht,sah mich schon fast auf dem Weg nach Russland.Muss in Aserbaidschan vermutlich noch 400 Manat ca200€ Strafe bezahlen da ich mich nicht ordnungsgemäß gemeldet habe,hätte genau nach 15Tagen am Ausländeramt vorsprechen müssen,ich wurde in dem Land bestimmt 10mal regiestiert,aber das ist wohl völlig unbedeutend,na mal sehn was die an der Grenze sagen.scheisse kein Filter vor der Heizung und nun ist sie verstopft,na ja,wer eine Reise macht ,der kann was erleben.Bin nun froh wenn ich bald in Kasachstan bin,
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  • Day62

    Passage éclair à Bakou

    October 5, 2019 in Azerbaijan ⋅ ☀️ 23 °C

    Nous passons une dernière journée à Tashkent, qui se déroule au rythme des diverses transactions bancaires farfelues ayant pour objectif de récupérer des dollars pour l'Iran (où nos cartes bancaires ne fonctionneront plus). Car pas de bol, depuis trois jours une nouvelle loi ouzbèke interdit aux touristes de convertir des soms en billets verts 😰

    Ensuite on va à Hastimam pour voir le plus vieux Coran du monde, daté du VIIIe siècle. L'énorme volume en impose. Nous rencontrons un groupe de trois amis soufis qui font un pèlerinage sur les tombes des fondateurs de la Naqshbandiyya et discutons de choses et d'autres. Leur enthousiasme serein nous impressionne.

    Le lendemain, départ pour l'Iran - avec un long transfert à Bakou. Nous en profitons pour aller y passer une partie de la journée et en prenons plein les yeux : la ville est très moderne et pleine d'expériences architecturales audacieuses. On se balade le long du front de mer et dans la vieille ville. Au loin, on peut distinguer les plateformes pétrolières sur la Caspienne. Dernières bières et hop, c'est parti pour Téhéran!
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  • Day138

    Kaspisches Meer,Baku

    February 7 in Azerbaijan ⋅ 🌬 15 °C

    Das Kaspische Meer ist ein Salzwasser See,der größte See der Welt und zumindest südlich Bakuvoll mit Bohrinseln und selbst in der Stadt nicken noch die Ölpumpen und irre viele so abgasfackeln.
    Aserbaidschan har sich auf der ganzen Fahrt hierher als Landschaftlich so wunderschön presentiert immer so 650 bis 1000 Meter,verzauberte Wälder,riesige Tiefe Täler,schöne alte Bergdörfchen,die letzten 50 km waren dann noch Hochsteppe? Habe in der Nähe von Ismailli übernachtet und es war nochmals richtig kalt. die letzten 20 km vor Baku wurde es hässlich,Öl und Gas.Baku steht auf einem riesigen Erdöl und Gasfeld,und so sieht es auch aus,bin erst gar nicht rein nach Baku sondern erst mal zum Fährhafen und wegen Fähren gefragt ,es gibt mehr oder weniger eine regelmäßige jedoch nicht nach Fahrplan fahrende Fähren,man fährt in den Hafen kann auch nur da Tickets kaufen und wartet dann da im Hafen( ich bin nur in den Hafen gefahren um zu fragen und es war ein richtiger Akt da wieder raus zu kommen) bis Fähre kommt und einen mitnimmt,Diese ganzen 70 km südlich am See lang und keine Chance ans Wasser zu kommen ,und eine Bohrinsel neben der anderen ,unglaublich.
    Direkt neben dem Hafen ,man hätte hinspucken könen,war einer der unzähligen Schlammvulkane,,Navi sagt 13 km um den Berg rumfahren und für 13km 1stunde und 9 Minuten....der ganze Weg Bestand aus getrocknetem Schlamm,1 km vor dem Ziel wurde durch so ne Schlamm Schlacht der Weg auch noch weggespült,ist wohl keine Seltenheit dass diese Dinger manchmal überkochen.Bin dann am nächsten morgen zu Fuß hin ,außer dass es blubbert im Schlammsee sieht man nichts. Glaube vor 1000 Jahren gab es hier mal ein super Erdbeben,da hat es hier so richtig die Berge gesprengt,ist total irre.war dann noch im Qobustan—Nationalpark und hab da die Steinzeit Maler bewundert und eben genau da kann man ganz gut sein was für eine Wucht das Erdbeben mal hatte.
    Wollte dann noch südlicher jedoch wurde es Landschaftlich immer trostloser und keine Chance ans Wasser zu kommen,hab’s dann aufgegeben und bin dann nach Baku (150 km) und stehe da sehr zentral direkt am See neben dem wohl größten Kinderspiel „Tulpenhaus“.Die Stadt ist auffallend sauber ,es laufen hunderte müllsammler den ganzen Tag durch die Stadt,was es noch viel viel mehr hat sind jegliche Art von Polizei,unglaublich,Eine sehr sehr schöne Altstadt ,unheimlich viel Pomp und Luxus in jeglicher Form in der ganzen Stadt,schon Toll.Werde morgen noch hier bleiben mir ist es einfach zu viel und dann an die andere Seite der Halbinsel fahren und noch ein paar Dinge anschauen,Brauch jetzt nur noch ein Visa in den anderen Länder soll es bis ich hinkomme abgeschafft sein und Tajikistan werde ich morgen E Visa probieren und hier der Botschafter sagte mir zu den GBAO Stempel hier zu bekommen,so entspannt sich doch alles.
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  • Day143

    Baku,und die halb Insel.

    February 12 in Azerbaijan ⋅ ☀️ 7 °C

    Bin inzwischen ein kleines Stück weg von Baku,war quasi am Nordteil da bis unten auf der Insel Pirallahi,es sind an der Küste ganze schöne Strände und auch das Meer,war ja Sturm,sah wie Meer aus,viele nette kleine strandkneipen und alles was zum Strandleben gehört und hier gehören auch die überall rumstehenden Öl und Gasbohrer,ist bestimmt nicht einladend da zu Baden!!Bin auf Pirallahi ausversehn in ein Gasfeld gefahren,angeblich noch durch 2 Schranken,war keine gute Idee,wurde gleich mal eingefangen,verbrachte dann 2Stunden in einem warmen Büro,im Fernsehen lief ein russischer 2Weltkriegsfilm.eigentlich eine skurrile Situation und ständig kam wieder ein wichtiger dazu,es gab Tee und Bonbons meine ganzen Papiere wurden gescannt und nach über zwei 2Stunden wurde ich aus dem Gebiet eskortiert.Ansonsten ist hier gerade völliges scheiss Wetter,hat auch soviel Wind dass das Meer so weit rauskam,dass ich am nächsten morgen zur Hälfte im Wasser stand und es ist kalt 1 bis —4 und Regen Schnee und Wind,es war soviel Wind wir schafften fast 50 km mit viel müh.
    Bin ja inzwischen um Baku rum gefahren,ich finde Baku ist in vielerlei Hinsicht wie eine Insel,alles super toll und Baku ist eine wirklich tolle Stadt vieles sehr schön.und auch wenig kitschiges.Hier sieht man diese vielen vielen Petro $.Dieser $Gürtel ist nicht groß,aber sehenswertBaku hat 2;7 Millionen Einwohner ,liegt 27Meter unter Null und ist umgeben von gefühlten 2 Millionen Bohrlöchern vielen kleinen Vulkanen und kaum dass man aus dem Centrum rauskommt stehen überall selbst in Gärten Bohrtürme und Pumpen und immer wieder dieser Schwefel/Gas Geruch.Auch ändert sich dramatisch rapide das gerade so oder halt auch richtige Armut,Habe mir den brennenden Berg,soll angeblich schon über 1000 Jahre brennen,angeschaut und auch den Tempel der Zoroaster
    (Zarathustra) die das Feuerelement in Baku so lange ehrten,der Tempel stand direkt auf Gas und es wurden Gasleitungen in jede Zelle gelegt ,bis im Nachbargrundstück ein Bohrturm stand.Der Tempel war wohl völlig fertig weil auch Sowjets jegliche Sekte verboten,wurde jedoch wieder fast vollständig aufgebaut was sich gelohnt hat.Hier hat man aber auch irgendwie das Gefühl,dass jeder zweite irgendwie Polizist,Soldat oder sonstiger Security Typ ist,die sind überall.Geld will geschützt sein...Morgen will ich nach ganz unten in den Absheron Nationalpark,hoffe sehr dass es Wetter technisch besser wird,ewig alles feucht und kalt und möchte ja doch auch noch gerne ein gutes Stück Richtung Norden bis kurz vor die russischen Grenze.
    Nach dem aufstehen erst mal großer Schock,die Hanni tropft und verliert Kühlwasser,war dann aber erstmal doch nicht schlimm irgendwie nur die Schelle,naja,bin dann hier her in diesen Nationalpark,man wird am Eingang richtig registriert mit Pass,erst danach öffnet sich das Riesen Tor,hab mir dann wo anders die Erlaubnis zum im Park schlafen geholt und stehe nun am östlichsten Punkt von Aserbaidschan,links und rechts Meerder Park ist ca 10 km lang und vielleicht 30 Meter breit,mir der Tierwelt ist es ja momentan auch noch nicht sehr spannend,aber immerhin ein paar Flamingos und so sind schon zu sehn aber kein Seelöwe und auch keine Schildkröten und auch weit und breit kein Mensch.halb Steppe ,keine Bäume.hat so ein ganz klein wenig Wattund es gibt Gezeiten.Heute ist es zwar noch kalt,1* aber kein Wind das macht dann gefühlt gleich 5*mehr.....
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  • Day178

    Qobustan

    March 7 in Azerbaijan ⋅ ☁️ 2 °C

    Mein erster Ausflug von Baku aus ging nach Quobustan. In diesem Nationalpark gibt es ca. 40000 Jahre alte Felszeichnungen (Petroglyphen), bei denen ich an meinen Geschichtsunterricht und das Thema Steinzeit denken musste und die seit 2007 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören. Es war meine bisher erste Erfahrung solcher Art und ich fand es sehr beeindruckend.
    Es gab ein entsprechendes Museum und eine Anlage, in der man durch die Felsen hindurchgehen konnte.
    Ich befand mich hier in einer Halbwüste. Alles war trocken und steinig und ich habe sehr interessante Echsen und Vögel beobachten können.

    Wofür der Nationalpark aber ebenfalls bekannt ist, sind die ca. 400 Schlammvulkane hier.
    Schlammvulkane kann man sich so vorstellen: Sie sehen aus wie kleine Vulkane und sind gefüllt mit blubberndem Schlamm. Dieser soll extrem gut für die Haut sein. Das habe ich allerdings nicht getestet 😜.
    Selten brechen diese Vulkane aus. Wenn, dann wird anscheinend viel Schlamm in der Umgebung verteilt und es kommen hohe Flammen aus den Vulkanen. Vielleicht heißt das Land deshalb Aserbaidschan = Land des Feuers.

    Hinzu bin ich mit einem Taxi gefahren und habe es leider nicht warten lassen. Rückzu gab es keinen Taxiservice und ich bin mit 2 Aserbaidschanern mitgefahren. Das war nicht so schlau. Allerdings ist diese Geschichte zu lang und zu kompliziert, um sie aufzuschreiben. Ich habe so aber noch Spannendes gesehen und erlebt.
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You might also know this place by the following names:

Baku City, Baki

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