Azerbaijan
Baku City

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19 travelers at this place:

  • Day440

    Samir und andere Träumer

    April 1 in Azerbaijan ⋅ ☁️ 11 °C

    So, Schluss jetzt. Eine ganze Woche Rückzug mit viel Tee, Tabletten und Tablet muss reichen. Aus- beziehungsweise eingeschlossen wie der Glöckner von Notre Dame. Einfach mit iPad. Das Leben und somit die Reise geht weiter. Auch wenn ich immer noch aussehe, als ob ich mich mit dem Fahrrad und ohne Helm auf die Fresse gelegt hätte. Egal. Ich will die kleine Sue jetzt wiedersehen. Die Arme hat genug gelitten. So ganz ohne mich unterwegs zu sein, ist bestimmt nicht lustig. Egal was ihre Reiseberichte sagen. Doch kaum in Azerbaijan gelandet, verweigert man mir auch hier die Einreise. Vorerst. Die zwei Mädels vom Grenzwachcorps beäugen unentschlossen mein Passbild. Frau ist sich einfach nicht sicher und ein dritter Beamter - der Schichtführer? - wird hinzugezogen. Doch auch der bärtige Witzbold zweifelt an der Übereinstimmung. Man will weitere Dinge sehen, die meine Identität bestätigen können. Echt jetzt? Ratlos zücke ich ID, Mastercard, Visa, Miles & More Frequent Traveller, Coop Supercard und eine Kebab-Stempelkarte. Nicht dass da andere Fotos drauf wären, aber was hat Kamerad Schwungrad denn erwartet? Dass ich noch weitere Pässe mit anderen Fotos bei mir habe?! Träumer. Und ich hab ja gesagt, ich sehe aus wie ein Unfallopfer. Armer Junge. 

    Auf die Frage, ob ich auf dem Foto oder in echt besser aussehe, erhalte ich keine Antwort. Noch nicht einmal ein Lächeln. Fuck you. Als Gegenfrage will der dämliche Schichtführer den PIN-Code meiner Visa wissen. Dafür gibts auch von mir kein Lächeln. Verdammter Komiker. Irgendwann ist dann fertig Cabaret und ich darf auch in dieses Land einreisen und mein teures Geld verpulvern. Aber ja, das Netz zieht sich wohl langsam zu. Offensichtlich Zeit wieder in Richtung Schweiz zu schielen. Zuerst schiele ich aber in der Empfangshalle von Baku noch nach einem Empfangskommitee. Und siehe da, irgendwo winkt tatsächlich jemand mit einem Schild mit meinem Namen drauf. Für einen Moment glaube ich die Taeschler Sarah zu erkennen. Sehe dann aber doch die kleine Sue hinter dem „Pasci Pfupf“ Schild. Total süss. Schau Foto. Und so haben wir nach einem Monat solo zum Glück wieder zusammengefunden. Oder in anderen Worten: Ade Freiheit und Flexibilität. Hallo warten, warten, warten ... Aber hey, der Sex ist toll. 

    Baku ist auch toll. Auf den ersten Blick. Total prunkvoll, sauber und eine gelungene Mischung aus alt und neu. Historisch und modern. Das Internet warnt uns allerdings vor diversen Scams. Touristen werden hier gerne abgezockt und wir sind ab sofort total wachsam. Zum Glück kommt mein Kopf langsam wieder in Form und lässt eine gewisse Wachsamkeit zu. Ich kann stellenweise sogar wieder mein Cap anziehen und den coolen Typen spielen. Die aufwändig bearbeitete Front sieht aber nach wie vor hässlich aus. Echt grässlich. Wie eine riesige, mehrere Millimeter dicke Schuppenflechte, die sich allmählich und in kleinen Stücken ablöst. Wann immer ich den Kopf senke, schneit es. Da es die Tage nicht nur in mein Essen rieselt, sondern auch sonst pisst, verpissen wir uns in Richtung Berge nach Quba. Bevor es losgeht, beäugen wir aber noch das kleinste Buch der Welt. Das grösste Buch durften wir ja in Myanmar bestaunen. Aber das hier ist etwas schwieriger. Ich für meinen Teil sehe das 0,3 Millimeter grosse und einundzwanzig Seiten starke Teil gar nicht. Ist einfach ein kleiner Punkt. Lustig. Ich muss weg.

    Wir gönnen uns in Quba zur Abwechslung ein ziemlich schickes Hotel mit einem ziemlich lustigen Lift. Für die dritte Etage soll man die „2“ drücken und für die fünfte Etage das „R“. Wie auch immer. Wir sind nicht auf der Suche nach einem Schindler Lift, sondern nach den schneebedeckten Bergen des Kaukasus. Genauer gesagt wollen wir für ein paar Stunden nach Xinaliq - das höchst gelegene Dorf Europas. Wäre es denn in Europa. Aber auch das ist egal. Azerbaijan will um jeden Preis Europa sein und da spielt die geografische Lage keine Rolle. Von mir aus. Trotz herrlichem Wetter und Google ist die Verständigung mit unserem Lada-Fahrer Samir schwierig. Er versichert uns aber per Whatsapp und allerlei Bildern von irgendwelchen Jeeps, dass sein Lada locker den Berg hoch kommt. Auch ohne 4x4. Alles „no problem“. Xinaliq liegt mit 2’350m einiges höher als Juf in Graubünden, das mit 2’126m als die höchste Gemeinde Europas gilt. So oder so, sicher verdammt kalt da oben. Wissen werden wir es aber nie. Zusammen mit Samir und seinem Kack-Lada bleiben wir nämlich auf halbem Weg im Schnee stecken. Toll gemacht. Samir. Für einen Spaziergang im Schnee reicht es trotzdem. Nach zweieinhalb anstelle der geplanten fünf Stunden zurück am Busbahnhof will der Samir dann trotzdem seine sechzig Manat - etwa fünfunddreissig Stutz. Oder zumindest fünfzig. Verdammter Träumer. Wir geben ihm dreissig und fühlen uns trotzdem subtil abgezockt. Kein guter Start. Azerbaijan. Sex hin oder her.

    Bevor es weiter in Richtung Westen und Georgien geht, verbringen wir zwei weitere Tage in und um Baku und unternehmen unter Anderem eine Tour zu den bekannten „mud volcanos“. Muss man gesehen haben, sagt das Internet. Unser Guide heisst auch hier Samir. Dank Regen sind aber nicht nur die Vulkane matschig, sondern auch die einzige Strasse da hoch. Und so bleiben wir auch mit diesem Samir stecken. Diesmal im Schlamm. Toll. Ausser das total poshe Baku will uns das ach so tolle Azerbaijan also nicht viel zeigen. Verdammte Zicke. Oke, ein paar Dinge haben wir schon gesehen. Darunter den brennenden Feuertempel, den brennenden Burning Mountain und die nicht brennbaren Petroglyphen. Trotzdem. Scheiss Zicke. 

    Aber ich will ehrlich sein. Ich bin auch einfach etwas müde. Reisemüde. Ich interessiere mich sehr für die Länder, Städte und Menschen die noch auf unserer Liste stehen. Und trotzdem lässt die Spannung spürbar nach. Gut möglich, dass wir in ein paar Wochen tatsächlich wieder zu Hause sind. Und das schreibe ich jetzt nicht, weil heute der 1. April ist. Vielleicht schon. Egal. Unser bisheriges Fazit zu Azerbaijan ist nicht besonders berauschend. Das Land ist generell teuer und man kriegt gefühlt weniger fürs Geld als andernorts. Und wie das Internet prophezeit hat, kostet auch einfach alles mehr, als zuerst angenommen. Das Zimmer (Mitarbeiter hätte einen Fehler gemacht), Ausflüge (Eintrittspreise haben sich erhöht), ja sogar der Tee (Livemusik spielt gerade). Keine offensichtlichen Scams, aber doch irgendwie subtile Abzocke. Das Essen hier gehört ebenfalls ins untere Mittelfeld. Und die Leute? Naja. Irgendwie eingebildet. Das Land sei ja soo reich und die weltweite Erdölindustrie fand dank der schwedischen Gebrüder Nobel - die beiden älteren Brüder des Stifters des Nobel-Preises - in den 1870ern hier in Baku ihren Anfang. Und dann sind da natürlich noch der meeega geile Eurovision Song Contest und diverse grossartige Sportveranstaltungen. Verlässliche Fahrpläne gibt es hier trotzdem nicht. Pfeifen.

    Es scheint auch, als ob das Land den Ausstieg aus der Erdölindustrie verpasst. Das knapp drei Milliarden schwere und furchtbar sinnvolle Projekt zum Bau des höchsten Gebäudes - immerhin 1,3 Kilometer! - wurde nach der Fertigstellung des Fundaments und aufgrund des eingebrochenen Erdölpreises vorerst auf Eis gelegt. Man hofft nun, dass irgendwelche Emirate einspringen und das Projekt fertigstellen. Als ob die Araber wollen, dass das höchste Gebäude der Welt in Azerbaijan steht. Träumer. Wahrscheinlich würden die drei Milliarden sowieso nicht reichen. Zum Schluss heisst es einfach die Stahlpreise hätten sich erhöht, ein Mitarbeiter habe ausserdem einen Rechenfehler gemacht und aufgrund permanenter Livemusik auf der Baustelle kostet das Projekt nun doch sechs Milliarden. Verdammter Scam eben. Aber wie immer geben wir nicht so schnell auf. In Gabala weiter westlich soll es neben einem beliebten Skiressort auch einige Wineries geben. Das hat noch immer geholfen. Mal schauen.
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  • Day12

    Altstadt, Synagoge, Restaurant, Flammen

    July 16 in Azerbaijan ⋅ ☀️ 31 °C

    Morgens hatten wir eine Führung durch die Altstadt mit vielen gut erhaltenen oder restaurierten Gebäuden. Immer spür - und sichtbar, der Kontrast zur Moderne.

    Die größte Überraschung des Tages jedoch war der Besuch in einer Synagoge aschkenasischer Juden ganz in der Nähe des Hotels, TripAdvisor sei Dank. Nachdem ich den Polizisten am Eingang erfolgreich passiert hatte, begrüßte mich ein Mann in den 80ern sehr freundlich auf Jiddisch und zeigte mir alles.

    Auch das 2. Highlight des Tages verdanke ich TripAdvisor (wo auch eine Bewertung von mir steht): Sumakh http://beat.az/project/sumakh/.
    Ein sehr schönes Restaurant der oberen Mittelklasse, ca. 40 min Fußweg vom Stadtzentrum entfernt, d. h. weit genug weg vom allgemeinen Touristentrubel.

    Auf dem Weg dahin bin ich dann U-Bahn gefahren, nicht ohne vorher ein neues Ticketsystem kennen- und lieben zu lernen. Es sollte eine Umsteigeverbindung sein. Und obwohl der zweite Teil ausgeschildert und auf maps.me mit Uhrzeit angegeben war, war er noch im Bau...

    Abends konnte ich dann von der Dachterrasse die flammenförmigen Hochhäuser mit entsprechender Illumination bewundern... nicht ganz mein Geschmack, aber ich habe auch eine gewisse Toleranz gegenüber blinkender Christbaum Beleuchtung entwickelt...
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  • Day13

    Das Ende ist nah...

    July 17 in Azerbaijan ⋅ ☀️ 30 °C

    Am letzten Tag stehen Felsenzeichnungen, eine Moschee und ein Feuertempel auf dem Programm. Letzter war mir zu sehr nachgebaut daher gibt es davon kein Foto. Dafür eines von einer Dipvisite am Kaspischen Meer.
    Am Nachmittag dann Ausruhen vor der nächtlichen Rückfahrt und dann am Abend das obligatorische Abendessen mit dem ebenso obligatorischen Dank an den Reiseleiter.

    Dies ist der letzte Eintrag dieser Reise, er entsteht auf dem Flughafen von Baku. Über Feedback freue ich mich. Die nächste Reise kommt bestimmt... 😉
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  • Day82

    Diverse Baku

    November 19, 2017 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 13 °C

    Baku is historical, Baku is fascinating, Baku is chaotic, Baku is delicious, Baku is developing fast, Baku is full of interesting people, Baku is vivid, Baku never sleeps, Baku is hilly, Baku is the "City of Winds", Baku is full of palaces (key word oil boom) - in short, Baku is an impressive metropolis.
    We stayed four nights at Nariman's place who is living with his cousin Nabi. From the balconies of his flat in the 19th floor we had great views over the city. During our stay we got to know more family members including four nephews and were kidding around with them while Nariman's mum and aunt prepared traditional food like Dolma, Kutab and Plow.
    One day, of course, we met our friend Tural again who is currently jumping from one radio or TV interview to another after more than 2 years on the road. Our day was really amazing, thanks again for everything Tural! Even for him strolling around the old town and the city center was quite interesting as some places had changed. We climbed the Maiden Tower, which had actually been the city's main landmark before the famous flame towers were built.
    As you can't pass a town in Azerbaijan without a park or monument which is dedicated to Heydar Aliev, you can not only find parks in Baku, but also the Heydar Aliev Center with its remarkable architecture. We saw different exhibitions varying from Azerbaijan history and culture over puppets to Chinese contemporary art - and a lot about "him" (which you can easily skip without remors if you don't want to spend a whole day). We also met some of Tural's friends, had a tea with Dimar and his son Murat and a great feast with former colleagues. This evening we should also learn that an Azerbaijani never drinks alcohol without a toast on something so that everybody took time to propose a toast. And never forget that the last toast of a night is always dedicated to the parents!
    To get rid of the hangover, the men joined early next morning to have some Khash: Heavy soup with cow feet, along with cow tongue and stomach as sides. Sounds disgusting, but helped.
    Entering the metro which is built so deep that it also serves as a bunker (and photographs are forbidden), reminded us of video scenes from the metro in Tokyo, solely there are no "pushers" (yet). There was no chance to enter, so we went up again, but going down there had been absolutely worth it just because of the beautiful mosaics in compliment to the famous poet Nisami. People in this region love poetry!
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  • Day84

    Qobustan sites

    November 21, 2017 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 11 °C

    Our way south out of Baku along the blue shimmering Caspian Sea was in the sense of oil production. We passed countless kilometers of pipes, refineries and flames of the burning waste gases along the road. Yes, Azerbaijan is the land of fire!

    The lazy two of us reached the Qobustan National Reserve one hour before darkness so that we had to camp in front of the gate. The policemen promised to take care during the night against a small obolus. Somehow we had mixed feelings but in the end it was the right decision to stay.

    The next morning, the museum of the reserve turned out to be the best museum we've ever seen abroad - it was absolutely worth to make a slight detour to get there. We then climbed up the mountain behind the museum to see the prehistoric rock art of the people who had lived there at least 20,000 years ago. Not only the petroglyphs but also the bizarre rock formations are really fascinating.

    Leaving the reserve, we just tackled some of the famous mud volcanoes when a taxi driver insisted on taking us the 10km up to them because it would be impossible with bicycles and the wild dogs would bite us. We declined with thanks and an hour later we had climbed the volcano site, without any bite :)

    The funny noises of the bubbling mud which scared us easily with a fresh splash in the face, hardly made us to stop watching the
    moving mud. At sunset, we had the volcano all to ourselves and were again fascinated by the surreal landscape.
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  • Day202

    Taking the ferry across the Caspian Sea

    September 28 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 15 °C

    Due to our difficulties to get a Russian transit Visa (processing time and location just didn't work out), we finally decided to cross the Caspian Sea by ferry. It's not very we organised yet, there is no timetable and no clear information about costs etc. but that's part of the experience. We know it leaves from Aktau, so we head to the port there first. Not being able to identify the right building, we ask a woman in a Café for help. She's super friendly and helpful and gets us to call a guy with further information. There is a ferry at 2am, but we need to head the port a little further down South. There, they've built a big new terminal to process the ferries quicker. However, no one is around apart from Tom, a motorcyclist from Tasmania. Turns out we had met in Murghab already. Small world 😊
    With a bit of effort, we find a guy to talk to and he simply tells us to wait. And so the journey begins.
    (Note: this might be a bit too detailed, so I won't be offended if you don't read it!)
    3.30pm we arrive at the new terminal, establish contact and make sure people know we want to take the next ferry to Baku (hardly anyone speaks English)
    We wait for hours that we spend talking and in my case playing with a super cute dog.
    11pm We get waved through the entrance gate, the car is checked quickly and we're surprised that the vodka isn't being taken.
    Next, we are led to a big hall, where we get the ticket for the car. The hall is huge, well signposted and clearly built to process masses. This late at night, with just the three of us in there, it feels a bit like we're the only survivors in a zombie movie. They then send us back out to drive to the ferry. As it's nowhere to be found we head back to the parking where Tom and I sleep in the car. Motorcyclist Tom stays inside.
    3.30am Moto Tom wakes us up (which apparently took a while). We go inside again to our get passenger tickets and car customs paperwork sorted. The ferry has arrived and is unloading at the moment.
    4.45am Time to board the ferry. This time, we're following an officer's car to not get lost again. Our gang of three is joined by another backpacker, but no other cars or trucks in sight.
    5am A welldressed guy checks our paperwork while we have a quick coffee and pack our bags on the loading deck. We're motioned to move forward (still not much English around). Our passports are stamped in one of the rooms on the main deck and then we're allowed to choose our rooms. They all are kept simple, but we manage to find a two passenger cabin with a bunkbed, a couch and even our private toilet&shower. Not too shabby at all!
    6.05am we can't quite believe it, but the ship is leaving! As far as we can tell we're the only passengers. All of us are fairly tired, so we go to sleep. The day passes without any turbulences, we have lunch & dinner, read and watch a few episodes of our current TV series.
    11pm The anchor goes down, we can see the mainland but we're too early to go on shore. We had expected to be on the boat for 20-22hrs, but surely we'll be able to leave earlier?
    2am the ferry moves towards the port
    3.45am we arrived. We are asked to leave the ferry and go to passport control. This time it doesn't happen on board.
    Everything is empty and deserted. Again, no one really tells us what to do but by standing around and waiting somehow someone moves us forward. The guy who held on to our paperwork still has our car registration which causes a bit of confusion at customs. He wants to keep it as he still wants us to pay for the boat. Reluctantly, he joins the Tom's and customs gets sorted.
    5.15am the Toms "just" need to pay for insurance, road tax and the ferry now (the vehicles cost more than we paid in Aktau). While they're gone to the payment office, I wait in the car. One of the older guys working here seems to have grown quite fond of me. He zwickt my cheek, talks to me shortly and then pets my head before heading off. Does this happen to others, too? He's got very kind eyes, a cheeky smile and reminds me a bit of my grandpa....
    5.40am there is a problem with the banking system and we can't pay the road tax. That means waiting for another 1.5-2hrs. Moto Tom is free to go though so we say goodbye
    5.55am Moto Tom comes back. Apparently we're missing a paper slip and can't leave the port just yet. So the boys head to the ferry again and get the Bill of Lading
    6.35am second try. Moto Tom hadn't been asked for the road tax proof, so all of us try to get through. No luck, one paper is still missing. Back to the office building again.
    6.53am next try. We paid a bridge fee (maybe the road tax?) and get through!

    Despite of all of this sounding super tedious, we actually enjoyed the ferry crossing. Pleasently surprised about not having to wait too long for it to leave (people wait for days sometimes), we feel we made the most of it. It only took 1.5 days and saved us hundreds of kms of fast driving (our friends only got a 3day transit Visa for 800kms). And now we're super excited to explore Azerbaijan.
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  • Day62

    Passage éclair à Bakou

    October 5 in Azerbaijan ⋅ ☀️ 23 °C

    Nous passons une dernière journée à Tashkent, qui se déroule au rythme des diverses transactions bancaires farfelues ayant pour objectif de récupérer des dollars pour l'Iran (où nos cartes bancaires ne fonctionneront plus). Car pas de bol, depuis trois jours une nouvelle loi ouzbèke interdit aux touristes de convertir des soms en billets verts 😰 Ensuite on va à Hastimam pour voir le plus vieux Coran du monde, daté du VIIIe siècle. L'énorme volume en impose. Nous rencontrons un groupe de trois amis soufis qui font un pèlerinage sur les tombes des fondateurs de la Naqshbandiyya et discutons de choses et d'autres. Leur enthousiasme serein nous impressionne.
    Le lendemain, départ pour l'Iran - avec un long transfert à Bakou. Nous en profitons pour aller y passer une partie de la journée et en prenons plein les yeux : la ville est très moderne et pleine d'expériences architecturales audacieuses. On se balade le long du front de mer et dans la vieille ville. Au loin, on peut distinguer les plateformes pétrolières sur la Caspienne. Dernières bières et hop, c'est parti pour Téhéran!
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  • Day130

    "Privates Treffen" mit DRAGOMAN Gruppe

    September 20, 2018 in Azerbaijan ⋅ 🌙 18 °C

    Abends haben wir unsere DRAGOMAN Gruppe wieder getroffen und hatten viel Spaß. Prim hat dann von uns einen großzügigen Tipp von 500 USD bekommen. Rob war wegen der Schwierigkeiten mit customs leider verhindert. Wir sehen aber auch ihn wieder. Auch er erhält von uns 500 USD.
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    E-Mail:
    Thanks Prim
    we are looking forward to seeing you all on Saturday
    Wolfgang und Heidi Schneider

    Am 21.09.2018 um 02:37 schrieb Primrose Miller :
    Dearest Heidi Hi and Mr Wolf,
    I have just got back to the hotel and opened your beautiful card, message and extremely generous gift. I am very blown away and really don't know how to thank you. I feel so lucky to have been travelling and getting to know you both on such a journey, so this is very unnecessary but I am hugely thankful for your generousity and lovely words. Thank you so much for everything. There is so much I would like to write to you both: the fun, food, footage and family feel you have brought to the trip and everyone is unforgettable and for that I am so grateful to have shared my first trip with you. If you are ever ever in the UK PLEASE come and stay with us in Port Isaac, Cornwall. Mumma knows you both well already! And I will most definitely visit whenever I am in Germany! I am sure an angel sent you into our paths today, it was so good to see you and dinner was delicious! Have a good mud volcano tour tomorrow! Send pics! On Saturday we will be eating at the Sultan Inn Hotel'sTerrace Garden restaurant at 7pm - can't wait to see you there! Thank you so so much for everything.
    All my love, Jane

    Editiert am 14.04.2019
    Text von Wolfgang
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  • Day132

    Treffen mit unseren Dragoman buddies

    September 22, 2018 in Azerbaijan ⋅ 🌙 21 °C

    Heute Abend haben wir voraussichtlich letztmalig vor Istanbul mit unseren buddies und unseren DRAGOMAN guides Rob und Prim privat zu Abend gegessen. Es war ein schöner Abend in einem tollen „rooftop restaurant“. Wie haben dann auch Rob unseren Tipp gegeben, den er sich genauso verdient hat wie Prim.

    Whatsup von Rob am 23.09.2018:
    Thankyou both for the beautiful card and message last night. I cant remember the last time I received such a nicely worded letter. Very touched. The gift was incredibly generous of you both. Thank you. Prim and I are both very fond of you both. Such a great pair to have on board. Especially for Prims first trip. Its people like you two that make the difference to our crazy life on the road. Always there in thought and talked about. Look forward to meeting again in a few weeks. Enjoy the wine in Tblisi...I fear you are going to enjoy that place more than Baku!!

    Editiert am 14.04.2019
    Text von Wolfgang
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  • Day131

    Baku - day trip

    September 21, 2018 in Azerbaijan ⋅ ⛅ 25 °C

    „Gobustan“* - near the coast of the Caspian Sea. We saw the ancient petroglyphs and the mud vodlcanoes that this area is famous for.

    Definitiv interessant waren die „mud volcanoes“*, das folgende Qobustan Reserve Museum“ war mäßig interessant. Der anschließende Rundgang um die „petroglyphs“ zu sehen hat mich nicht vom Hocker gerissen. Interessanter war eher die Fernsicht. Gegen Mittag haben wir die „Bibi Heybat Mosque“ besucht. Nett .... Das Mittagessen in einem arabischen Restaurant war sehr gut. Das sich unser Fahrer selbst eingeladen hat, war etwas irritierend. Danach haben wir die „Yanar Dag Burning Montain“ besucht. Da kommt brennendes Gas aus der Erde. Aber definitiv kein Vergleich zu dem, was wir in Turkmenistan gesehen haben. Spätestens hier ist uns unser Fahrer echt auf die Nerven gegangen und wir waren froh, in bald darauf losgeworden zu sein. Insgesamt eine nüchterne Bilanz eines Tagesausflugs. Wir wären besser beraten gewesen, uns einer kleinen geführten Reisegruppe anzuschließen. Es wäre preiswerter und informativer gewesen.

    Wikipedia:
    *Gobustan State Reserve located west of the settlement of Gobustan, about 40 miles southwest of the centre of Baku was established in 1966 when the region was declared as a national historical landmark of Azerbaijan in an attempt to preserve the ancient carvings, mud volcanoes and gas-stones in the region. Gobustan State Reserve is very rich in archeological monuments, the reserve has more than 6,000 rock carvings, which depict primitive people, animals, battle-pieces, ritual dances, bullfights, boats with armed oarsmen, warriors with lances in their hands, camel caravans, pictures of sun and stars, on the average dating back to 5,000-20,000 years. Gobustan State Historical and Cultural Reserve acquired national status in 2006. As a part of the 31st Session of the UNESCO World Legacy Committee held in Christchurch, New Zealand on June 23 - July 2, 2007 included within the World Social Legacy List.
    It's estimated that 300 of the planet's estimated 700 mud volcanoes* sit in Gobustan, Azerbaijan and the Caspian Sea. Many geologists as well as locals and international mud tourists trek to such places as the Firuz Crater, Gobustan, Salyan and end up happily covered in mud which is thought to have medicinal qualities. In 2001 one mud volcano 15 kilometers from Baku made world headlines when it suddenly started spewing flames 15 meters high.

    Editiert am 14.04.2019
    Text von Wolfgang
    ÖFFENTLICH
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You might also know this place by the following names:

Baku City, Baki

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