Lima
14 juin 2022, Pérou ⋅ ☁️ 17 °C
Von anderen Overlandern wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass man im Club Suizo🇨🇭im eigenen Fahrzeug übernachten kann.
Dieser ist perfekt gelegen inmitten von Lima in der Region Miraflores.
Lima ist die Hauptstadt Perus und zählt um die 10 Mio. Einwohner, sprich knapp 1/3 der peruvianischen Bevölkerung.
Eine beeindruckende Stadt, von der wir anfänglich nicht viel erwartet haben. Jedoch wurden wir positiv überrascht. Die Hafenstadt bietet eine beeindruckende Küstensektion mit vielen Hochhäusern, Shops, Restaurant und Blick aufs Meer.
Am Samstag Abend durften wir ein Fondue mit Schweizer Käse bei Lotti und Mario geniessen. Der Kontakt ist durch Bettina‘s Eltern entstanden. Sie haben vor 40 Jahren mit Mario in Lima gearbeitet :).
Es war ein wunderbarer Abend…nochmals herzlichen Dank 😊.En savoir plus
Huaraz
18 juin 2022, Pérou ⋅ ☁️ 13 °C
Nach ein paar Tagen in der Küstenregion ging es wieder ab in die Berge. Nach ca. 8h Fahrt erreichen wir die Stadt Huaraz inmitten der peruvianischen Anden.
Huaraz liegt auf 3000m und gilt als Ausgangspunkt für verschiedenste Outdoor Aktivitäten. Umgeben von mehreren 5000ern und 6000ern ist es vor allem sehr beliebt zum Wandern, Klettern und Bergsteigen.
Mario betreibt in Huaraz seit 40 Jahren das schöne Andino Hotel (https://www.hotelandino.com). Hier konnten wir während ein paar Tagen viel Platz, warme Duschen und ein köstliches Frühstück mit frischem Brot und Zopf geniessen….Urlaub vom Reisen 😜.
Auch beim Nachtessen kam etwas Heimat auf….Züri-Geschnetzeltes, Gordon Bleu, hausgemachte Apfelweihen und jaaaa….Röschu konnte es fast nicht glauben….hausgemachte Merengues mit Schlagrahm und Vanilleglace 😍!
Wir haben nochmals unsere Wanderschuhe geschnürt und einige kürzere wie auch längere Tageswanderungen gemacht. Huaraz ist umgeben von unzähligen schönen Lagunen.
Zudem haben wir einen Bikeausflug gemacht, der es in sich hatte. Anfänglich wurden wir per Van in die Höhe chauffiert, dann pedalten wir noch einige 100 Höhenmeter hoch - danach war vor allem Downhill mit hohem Spassfaktor und einigen technischen Passagen angesagt 😄.
Nach ein paar Tagen Luxus ☺️ gingen wir weiter Richtung Norden und übernachteten beim Parkplatz für die Laguna 69.
Obwohl es keine Leute hatte war die Nacht nicht ganz so ruhig wie sonst. Wir wurden durch ein komisches Kratzen geweckt 🤔…hmmm was esch ächt da?!?
Tatsächlich hat eine Kuh den schmutzigen Pisco 🚐 mit der Zunge abgeleckt. Es klingte als würde jemand mit Schleifpapier unseren Lack abschleifen 😅.
Nach mehreren Abschreckversuchen mit Taschenlampe, Geräuschen, Hinterherrennen in Boxershorts😅 (zmitzt ide Nacht!) oder auch die Wasserspritzer haben die Kuh „en füechte“ interessiert!
So sprang Röschu hinter das Lenkrad und fuhr ca. 200m weiter…Endlich war Ruhe….zumindest bis 4:50🙈…da wir aber sowieso um 5:30 los wollten war dies ein etwas verfrühter Wecker. Somit gingen wir früh los und erreichten die Lagune wie gewünscht vor allen Tagestouris. Es war eine wunderschöne Rund-Wanderung entlang von Flüssen, Bächen, vorbei an der Pisco Hütte bis wir um ca. 9:45 an der Lagune ankamen.
Natürlich war weit und breit noch niemand 😊 und wir konnten die „Ruhe vor dem Sturm“ geniessen.
Am frühen Nachmittag waren wir bereits wieder auf dem Parkplatz und sind noch ein Stückchen weiter Richtung das Landesinnere gefahren. Wieder back to the reality 🚐😄.En savoir plus
Nord Peru und Zorritos
1 juillet 2022, Pérou ⋅ ☀️ 23 °C
Unser Exkurs in die Cordillera Blanca hat etwas länger gedauert als angedacht.
In 29 Stunden Fahrzeit sind wir gerade mal 550 Kilometer weit gekommen. Die Strassenverhältnisse haben sich abgewechselt von Schlaglöchern, Steinen, Schlamm und Sand. Dazu ging es ständig einen Pass hoch und wieder runter. ;) Asphalt war Fehlanzeige (obwohl das au ned besser isch, de häts amig usem nüt gigantischi Schlaglöcher).
Durch die seehr gemütliche Fahrweise hatten wir Zeit, die Natur und das Leben auf den Strassen zu geniessen. Die Vegetation hat sich stetig verändert von staubtrocken bis hin zu Regenwald war mehr oder weniger alles dabei. Irgendwann sind wir auf einer Zufahrtsstrasse zu einer Miene gelandet (do isch natürli d‘Stross 1A gsi) im Anschluss kamen uns wieder Kühe, Ziegen oder Schafe entgegen. Bei den engsten Passagen mussten uns Lkws und Reisebusse passieren, was dann ein hin und zurück verursachte. Unsere grösste Sorge war jedoch ständig, dass die Strassen noch schlechter werden würden und unser Pisco an seine Grenzen stossen könnte. Was bedeutet hätte, alles wieder im Schritttempo zurück…natürli neiin, komplette Unterschätzung…Pisco hat das ohne Probleme überstanden und uns sicher ans Ziel geführt (ab und zue hät er verständlicherwiis au chli heiss gha). :)
Als wir endlich wieder zurück in der Zivilisation waren, haben wir eine Whatsapp Nachricht von anderen Schweizer Overlander erhalten. Diese haben uns glücklicherweise über die aktuelle Situation in Peru aufgeklärt (ide Pampa usse hämmer natürli nüt mitbecho). In Peru waren ab Montag erneute Strassensperren aufgrund der hohen Benzinpreise geplant. Wie lange es dauern wird und wie extrem wusste natürlich niemand. Wir wollten nichts riskieren und sind somit direkt auf einen Camping im Norden von Peru gefahren. Das andere Schweizer Pärchen aus Basel war auch da und hat uns herzlich in Empfang genommen. Mit 5 anderen Fahrzeugen haben wir es uns an diesem schönen, kleinen Fleck direkt am Pazifik gemütlich gemacht. Die Strassensperren in Peru dauerten nur 2 Tage, jedoch hat sich die Situation in Ecuador weiter zugespitzt und auch da war ein Durchkommen auf den Strassen unmöglich. So lautete das Programm für die nächsten Tage gezwungenermassen Buch lesen, relaxen, Wein und Bier trinken, Pisco einen neuen Farbanstrich verpassen und ein bisschen Sport am Strand (isch jetzt ned soo schlimm gsii..chch ;)).
Am 30. Juni wurde endlich ein Vertrag mit den indigenen Ecuadorianern unterzeichnet und die Strassenblockaden sollten per sofort vorbei sein. So sind wir am nächsten Morgen mühelos über die Grenze nach Ecuador und direkt bis nach Guayaquil durchgefahren. Am Abend auf dem Camping Parkplatz haben wir wieder zufälligerweise wieder ein Schweizer Overlander Pärchen angetroffen, welche an diesem Tag von den Galapagos zurück kamen. Sie haben sehr geschwärmt und haben uns noch ein paar Tipps gegeben. So haben wir am späteren Abend einen one-way Flug auf die Galapagos gebucht, damit wir völlig spontan sein konnten, eine Nacht im Hostel gebucht und das Nötigste in unsere Backpacks verstaut. Am nächsten Tag ging es ohne grosse Vorbereitung und Recherche ab auf die Galapagos…das ist genau dass was wir so lieben am Reisen, diese Spontanität und ohne grosses Planen neue Orte zu entdecken und alles „vorzue“ zu nehmen. Es war der Hammer…Beitrag folgt! :)En savoir plus
Galapagos
15 juillet 2022, Équateur ⋅ ⛅ 25 °C
Ankunft auf Baltra
Mit dem Shuttle geht es zum Hafen von Baltra. Bereits die ersten Iguanos🦎 überqueren die Strassen und ein türkisfarbenes Meer glitzert in der Sonne. Was für ein toller Anblick.
Nachdem wir mit dem Schiff im Hafen auf Santa Cruz ankommen geht es mit dem öffentlichen Bus quer durch die Insel. Der strahlende Sonnenschein wechselt in der Mitte der Insel zu grauen Regenwolken…was auf den Galapagos in der „Höhe“ ganz normal ist.
Kurz ein Stopp in unserer Unterkunft und wir werden bereits mit Informationen überhäuft, was man alles auf den Inseln unternehmen kann und wo man die besten Deals bekommt. :)
So machen wir uns auf den Weg zum Puerto Ayoro und sind fasziniert von der Tierwelt…überall rote Krebse, welche die Wände hochkragzeln, Marine Iguanas und kleine Haie, welche im Hafen schwimmen.
Joshua von der Tour Agency Carpe Diem ist unser Mann. Er zeigt uns verschiedene Möglichkeiten von Schiffstouren und was die entsprechenden Vor- und Nachteile sind. Zudem kann er uns ein guter ‚Last Minute Deal‘ offerieren. Nachdem wir eine Nacht darüber geschlafen haben, sagen wir zu. Den Weg zu den Bankautomaten kennen wir schnell, weil das Meiste nur per Cash geht. Da alles eher teuer ist werden die Automatenlimiten ausgereizt, sofern diese überhaupt Geld haben 🙈.
Am ersten Tag haben wir einen Taxifahrer für 3 Stunden gemietet und dieser hat uns auf der Insel herumchauffiert. Eine Station war die Landschildkröten Range, wo die Riesenschildkröten frei leben…wow, die sind riiiiisig!! :) Teilweise sind sie bis zu 150 Jahre alt, jedoch ist es schwierig, das Alter zu bestimmen. Wenn die Schildkröten die ersten paar Jahre überleben, haben sie keine natürlichen Feinde mehr auf der Insel und somit hat es viele, sehr viele. :)
Die Schiffstour startete erst am Freitag und so hatten wir noch 4 Tage um die Unterwasserwelt der Galapagos zu erkunden. Für den bekannten Gordon Rock braucht man das Advanced Zertifikat oder eine gewisse Anzahl Tauchgänge. Da Bettina beides nicht hatte, haben wir mit dem selben Diving Center zwei Tauchgänge gebucht, damit sie überprüfen konnten, ob das Level genug gut ist. Meistens sind es Strömungstauchgänge und man lässt sich vom Bootsrand direkt ins Wasser fallen. Zentral ist hier, dass sich alle Taucher auf ein Kommando ins Wasser fallen lassen. Beim zweiten Tauchgang hat ein Taucher gezögert und ist Bettina mit dem vollen Tank auf der Stirn aufgeprallt. Glücklicherweise hat Bettina „en herte Grind“ und ist ohne grösseren Schaden, von zwei Hörnern und etwas Kopfschmerzen, davon gekommen. Zur Sicherheit sind wir am Abend in den Notfall und es wurde nichts gefunden (sogar de Chopf händs grönget). So konnte Bettina am nächsten Tag auch Gordon Rock tauchen…ein unglaubliches Erlebnis. Wir haben uns an den Steinen festgehalten und konnten das „Aquarium“ von der Seite bestaunen. Beim ersten Tauchgang sahen wir einzelne Hammerhaie, Sting Rays, Schildkröten und 100te von verschiedenen Fischen. Beim zweiten Tauchgang das Highlight, eine Hammerhai Schule ist an uns vorbei geschwommen mit etwa 30-40 Haien. Nicht genug, sind auch noch etwa 10 Sting Rays an uns vorbei gezogen…wow, da konnten wir plötzlich unter Wasser jolen und tanzen. :)
Am Freitag um 7 Uhr morgens ging es mit der Fähre auf die Insel Isabela, dort angekommen wurden wir mit dem Panga von den Besatzungsmitgliedern direkt auf die Cachalote Explorer gefahren. Auf dem Schiff bekamen wir zuerst eine Tour vom Captain und erhielten Frühstück. Da wir eine verkürzte Tour gewählt haben, waren die restlichen Gäste bei einer Aktivität und wir konnten die Sonnenbetten auf dem 1. Deck geniessen. Die folgenden 5 Tage waren durchgeplant mit meistens zwei Landgängen und zwei Schnorchel Ausflügen, mit Panga Rides oder Kayaken. Das Küchenpersonal hat die 15 Gäste an Bord mit super Essen verpflegt und zwischen den Aktivitäten konnten wir auf den Sonnendecks relaxen.
Beim Schnorcheln und bei den Landgängen konnten wir die unglaubliche Tierwelt bestaunen. Die Schildkröten sind teilweise fast in uns hinein geschwommen und die Seelöwen haben es genossen mit uns zu Spielen. Akrobatisch sind diese um uns herum geschwommen. Das absolute Highlight für Röschu waren die Marine Iguanas, welche am Land und im Wasser sind. Diese können sogar Tauchen. Unter Wasser sehen sie aus wie kleine Godzillas. Entsprechend haben wir auch eine Vielzahl an Fotos. ;) Wir sind nicht wirklich Vogelspotter, aber bei dieser Vielfalt finden sogar wir Gefallen daran.
Nach den 5 Tagen an Bord der Cachalote sind wir noch für 2 Tage auf die Insel San Cristobal gefahren. Die Insel ist um einiges kleiner und weniger touristisch als Santa Cruz. Dafür hat es überall Seelöwen, welche auf den Bänken liegen oder am Strand herumhängen und sich von nichts stören lassen.
Nach den 13 Tagen auf den Galapagos sind wir von San Cristobal wieder zurück nach Guayaquil geflogen.
Die Galapagos sind wirklich ein Paradies und es lohnt sich definitiv etwas mehr Geld auszugeben, um das volle Programm und die unglaubliche Tierwelt zu erleben.En savoir plus
Montañita und Puerto Lopez
18 juillet 2022, Équateur ⋅ ☁️ 23 °C
Nach einer Nacht in Guayaquil auf dem Camping Parkplatz haben wir uns auf den Weg gemacht nach Montañita, wo Dämu und Laura bereits seit einer Woche verweilten. :) Die beiden haben wir auf den Galapagos kennengelernt.
Auf einem „in die Jahre gekommenen“ Camping im Zentrum haben wir unseren Pisco abgestellt.
Am Abend ging es gemeinsam mit Laura und Dämu in „Usgang“, günstige Drinks und viel Reggaeton Musik. In der frühen Morgenstunde haben wir uns hingelegt und der nächste Tag startete dann eher etwas später. ;) Den Nachmittag haben wir wieder mit den beiden Bernern im Kaffee verbracht und zum Abschluss gab es noch Burger mit Pommes...Kater?? ;)
Am Montag sind wir nach Puerto Lopez gefahren und haben vor Ort eine Wal Tour gebucht. Um 11.30 Uhr ging es mit einem Motorboot 30 Minuten hinaus ins offene Meer. Und siehe da, ein Buckelwal hat sich von seiner besten Seite gezeigt und ist ungefähr 12x in die Luft gesprungen..wow, fantastisch, was für ein Anblick. Glücklicherweise hat Röschu auch einige super Schnappschüsse vom Wal eingefangen. :)En savoir plus
Mindo
22 juillet 2022, Équateur ⋅ ⛅ 23 °C
Nach einem Übernachtungsstopp auf einer Tankstelle kommen wir am frühen Nachmittag in Mindo an. Die Temperaturen sind sehr angenehm warm der Himmel ist jedoch grau und es beginnt immer wieder zu regnen. So werden die zahlreichen Fotos von den Galapagos Inseln synchronisiert und mal wieder ein bisschen gechillt.:) Wir schlafen im Van bei einem Hostel im Garten und dürfen ein Badezimmer nutzen.
Am darauffolgenden Tag geht es mit unseren lieben Berner Freunden auf eine Wanderung in den Nebelwald. 1. Etappe: Schluchtüberquerung mit der Teleférico…in der Schweiz wäre dass ein Lasttransporter. Das manuell betriebene „Bähndli“ befördert uns aber sicher auf die andere Seite.😅🙈
2. Etappe: Zu Fuss geht es durch den dicht bewaldeten Nebelwald zu einem Wasserfall, da wir seehr viel zu plaudern haben, sind wir schnell wieder zurück beim Ausgangspunkt. Wir haben uns auf einere längere Wanderung eingestellt, deshalb wurde ein grosszügiger Proviant gepackt, der natürlich gegessen werden muss😄…somit zuerst mal “es Iklemmts”.😍
Über einge Treppenstufen und einer Brücke können wir uns die Rückfahrt mit der Bahn sparen.
Nach einem ausgedehnten Kaffeeplausch im Örtchen geht es zu Wein und Pasta über. Der Wein fliesst und die Diskussionen werden immer angeregter (hauptsach alli händ recht🤣). In der frühen Morgenstund und ein paar Flaschen Wein weniger, machen wir es uns im Vanbett gemütlich.
Am nächsten morgen sind glücklicherweise noch Hörnli übrig und das Frühstück ist gesichert.🤪 Nach einem Besuch im Mariposa 🦋 und Kolibri Reservat geht es diesmal etwas früher ins Bett.
Unsere letzte Nacht im Pisco!🥹En savoir plus
Quito
27 juillet 2022, Équateur ⋅ 🌧 14 °C
It’s time to say goodbye🥹…
Der Tag ist gekommen, es ist Zeit unseren geliebten Pisco nochmals pickfein zu reinigen und die letzten ‘Bobochen’ zu beheben.
Am Sonntag, 24. Juli nach fast 8 Monaten übergeben wir etwas schwermütig unseren Pisco den neuen Besitzern. Ein paar Tränen kullern, als der Van davon fährt..ciao ciao amigo!!
Du warst unser treuer Begleiter bei jeder Witterung, unser Haus auf 4-Rädern, unser Bett, unsere Lounge unsere Küche, unser Rückzugsort und unser Fortbewegungsmittel. Tausende Kilometer sind wir gemeinsam über Stock und Stein, durch 5 Länder, durch diverse Klimazonen, durch Städte, Dörfer vorbei an zahlreichen Flüssen, Seen, Alpacas, Lamas und Guanacos…
Tiefsttemepraturen und Altiplanos von 5070m hast du problemlos überstanden. Ein, zweimal benötigst du Anschiebhilfe, aber immer selbstverschuldet durch uns. Nie hast du uns im Stich gelassen, kein Reifen geplatzt, keine Panne und kein Unfall…Pisco unser kleine “Berggeiss” wir werden dich vermissen. 😍🥹
~ Pisco Bilanz:
Umbau: 11 Tage
Start: Santiago de Chile, Chile
Ende: Quito, Ecuador
Dauer: 207 Tage
Km: 24‘500
Länder: Chile, Argentinien, Bolivien, Peru, Ecuador
Benzinkosten: CHF 2590
Total Nächte im Van: 133 Nächte
Davon wildcamping: 94 Nächte
Quito
Wir haben noch ein paar Tage in Quito, der Hauptstadt von Ecuador verbracht. Da wir die letzten Wochen hauptsächlich Flip Flops und kurze Hosen getragen haben, war es etwas ungemütlich mit Temperaturen von 12 Grad und Regen.🌧🙈
Auf der Free Walking Tour haben wir einige spannende Eindrücke erhalten und haben in der Altstadt die alten Kirchen und die Basilica begutachtet.
Als sich an einem Morgen die ☀️ gezeigt hat, sind wir mit einer Gondel hoch zum Cruz Loma. Oben angekommen war das schöne Wetter auch wieder vorbei…Nebel und Regen. In der Gondel haben wir die Schweizer Beni und Elias kennengelernt und so haben wir zu Viert einen tollen Tag verbracht inkl. einem feinen Abendessen im neuen Teil der Stadt.
Seit Corona und den letzten Ausschreitungen im Land ist Quito angeblich sehr gefährlich. Alle Einheimischen warnen die Touristen, dass man sich nach dem Eindunkeln nicht mehr zu Fuss in der Stadt bewegen darf. So haben wir uns für die letzten 2 Nächten ein chices Apartment im Business District gegönnt…lange, heisse Duschen und ein paar stylische Kaffees und leckere Restis in Gehdistanz. ☺️
Quito war unser Abschluss im spanischsprechenden Südamerika. Am 27. Juli ging es mit einem Direktflug nach Panama City für einen 5- tägigen Stoppover.En savoir plus
Panama City
1 août 2022, Panama ⋅ 🌧 31 °C
Von Ecuador gibt es keine günstige Direktflüge nach Brasilien. Die meisten Flügenverbindungen sind via Panama City oder Bogota. Von Bogota waren wir beide nicht sehr begeistert und so haben wir uns für Panama City entschieden. Einige Tage in einer Stadt mit Internet fanden wir eine gute Option für einen mehrtägigen Stoppover.
Bettina war schon vor einigen Jahren in Panama City, jedoch als ultra Sparfuchs unterwegs…was meistens in einer Grossstadt nicht unglaublich Spass macht.😂 Aus diesem Grund waren die Erwartungen nicht allzu gross.
Wir haben uns ein airbnb im Casco Viejo gemietet (wenn scho denn scho🙈). Casco Viejo gehört neben dem modernen Bank District zu der teuersten Gegend von Panama. 💸
Das Casco Viejo wird ihrem Preis gerecht. Es ist wunderschön und zahlreiche hippe Kaffees und köstliche Restaurants zieren die Erdgeschosse und Rooftops des Viertels. Obwohl wir eine Küchenzeile in der Unterkunft hatten, waren wir stets Gäste der zahlreichen Gastrobetriebe (Wirtschaft ahkurble 🤪).
Als Ingenieur musste Röschu natürlich die Schleuse vom Panama Kanal sehen.🤓 Also Bettina hat es auch “wunder” gno.:) Eindrücklich wie diese massiven Tanker durch die Schleuse befördert werden. Eine Durchquerung durch den Kanal benötigt ungefähr 8-10 Stunden und die Tanker müssen mehrere Schleusen passieren. Erst seit 1999 ist der Kanal wieder im
Besitz der Panamaer und wirft täglich Millionen ab. Die Stadt wird stetig aufgewertet und viele Gebiete werden saniert…wohl nicht das ganze Geld geht an die Bevölkerung zurück, wie leider fast überall in Latinamerika ist die Regierung korrupt.
Wir haben nochmals einen Kontakt von einem Schweizer Expat erhalten. Mit dem sportlichen Eric sind wir am Sonntag in allerfrüh (am 7ni😴) die gesperrte Cinta Costera und den Amador Causeway mit seinen Fahrräder „abgestrampelt“. Nicht genug, anschliessend sind wir noch gemeinsam den Cerro Acon hoch spaziert, der Hausberg von Panama City. Bei einer Aussentemperatur und einer Luftfeuchtigkeit von fast 100% “chunnsch aso zemli is schwitze”.😂
Danke Eric für das Sonntags Sportprogramm. 💪
Am Schweizer Nationalfeiertag haben wir natürlich wir es sich gehört ausgiebig gefrühstückt (leckere Brunch) und sind dann auf den Flieger. Finito español…ab jetzt heisst es fala português!🤔🤯🤪En savoir plus
Jeri
14 août 2022, Brésil ⋅ 🌬 32 °C
Bem-vindo ao Brasil
Mit dem Flieger sind wir via São Paulo nach Fortaleza geflogen. Jedoch haben es unsere beiden grossen Backpacks nicht bis nach Fortaleza geschafft. Da wir zuerst mit einem internationalen Flug von Panama gekommen sind und im Anschluss einen Inlandflug hatten, wurde das Gepäck nicht durchgecheckt, was wir nicht wussten.
So ging es in Fortaleza zuerst mal in die Mall, damit wir das Nötigste einkaufen konnten. Am darauffolgenden Tag hat ein Brasilianer vom Hostel ständig versucht das GOL Personal zu erreichen, leider ohne Erfolg. Wir haben Emails geschrieben und sind davon ausgegangen, dass wir nach Jeri mit ein paar Papiertüten reisen werden. :)
Wir sind dann aber sicherheitshalber nochmals an den Flughafen gefahren und haben jemanden von der Airline erwischt. Dieser meinte selbstverständlich, ah ja das Gepäck kommt mit dem Flieger von São Paulo, welcher in 20 Minuten landet…hmm okay, das wäre ja grandios. So haben wir nach gut 40 Minuten tatsächlich wieder unsere beiden Backpacks unversehrt entgegen genommen.
Am nächsten Morgen ging es mit dem Bus nach Jeri. Nach der 7-Stündigen Busfahrt muss man auf einen 4x4 umsteigen, wo man auf einer Sitzbank auf der Ladefläche sitzt. Die letzten 50 Minuten geht es nur noch durch Sand.
Jericoacoara (Jeri)
Dieses kleine idyllische Ferienörtchen ist umgeben von Sand. Alle Strassen und auch die Restaurants sind direkt auf Sand gebaut. Flip Flops only. :)
Ein konstanter Wind bläst vom Wasser Richtung Küste, was sich super für diverse Windsportarten eignet, unter anderem auch das Kitesurfen. Das wollten wir schon länger mal in Angriff nehmen und da hier der Wind konstant ist und wir auch einige Tage Zeit haben, buchen wir gleich für den folgenden Tag die ersten Stunden.
Wir haben einen Instruktor für uns beide…Röschu ist aber bereits nach dem ersten Tag auf einem anderen Niveau wie Bettina und deshalb nehmen wir die nächsten Tage Einzelunterricht. Nach nur drei Tagen Unterricht kann Röschu bereits das Material mieten und selber probieren. Bettina nimmt weiterhin täglich Unterricht. Jeden Tag geht es etwas besser…der Kite fällt nicht mehr ständig ins Wasser, die blauen Flecken auf den Oberschenkel werden weniger und auch die Menge an Salzwasser, die man schluckt, reduziert sich. :) Es macht aber unglaublich Spass. Der Muskelkater lässt auch nicht lange auf sich warten..haha
Wir gönnen uns einen Tag Pause vom Kiten, um auch etwas vom Ort zu sehen. Mit einem Quad und Guide auf dem Motorrad crusen wir durch den Sand zu den verschiedenen Lagunen. Die Lagunen sind schön, jedoch für unseren Geschmack zu touristisch. Spannend ist auch, wie die Touristen (hauptsächlich aus Brasilien) sich in Szene setzten…man ist schneller beim Raten, was an den Körpern noch echt ist, als bei was schon allem nachgeholfen wurde.;)
Nach 10 wunderschönen Tagen in Jeri verabschieden wir uns. Das Kiten werden wir weiter verfolgen und verbessern, dass wir dann endlich auch mal mit „de Familie Nufer“ in die Kiteferien können. 😍
Mit dem ersten Bus geht es von Jeri nach Fortaleza, dann weiter mit dem Nachtbus nach Natal und zum Schluss noch mit dem Linienbus nach Pipa…total 21 Stunden.
Busfahren ist sehr komfortabel in Brasilien und alles funktioniert sehr gut. Zudem ist es organisiert und pünktlich.
Die grösste Schwierigkeit ist die Sprache…lesen geht eingermassen, aber die Aussprache…phu schwierig..haha. So sprechen wir Spanisch und die Leute geben in Portugiesisch Antwort und irgendwie versteht man sich dann schon.😂 Das macht aber das Reisen auch sehr spannend und schön zu sehen, dass die grossen amerikanischen Ketten noch nicht überall Einfluss nehmen.:)En savoir plus
Pipa
19 août 2022, Brésil ⋅ ⛅ 26 °C
Die letzten Tage unserer Südamerika Reise haben wir im kleinen Surferörtchen Pipa verbracht.
Wir hatten ein schönes Apartment mit Terrasse und einer Poolanlage. Hier war Füsse hochlagern, „sönnele“ und im Meer baden das Tagesprogramm. :)
An einem Strandabschnitt sind immer wieder Delfine in ein paar Meter Entfernung aufgetaucht, was das Wellenhüpfen noch schöner machte.:)
Es ist wirklich sureal, dass wir in ein paar Stunden in den Flieger steigen und in weniger als 24 Stunden unsere Liebsten in die Arme schliessen können.😍 Wir freuen uns unglaublich auf die gemeinsamen Stunden mit der Familie und den Freunden.
Wir blicken auf eine Reise von fast 9 Monaten, in 7 verschiedenen Ländern von Südamerika (und Panama) zurück…unfassbar, was wir alles sehen und erleben durften. Tolle Leute haben wir auf dieser Reise kennengelernt, wunderschöne Landschaften und unzählige Tiere gesehen, sowie einzigartige Momente als Paar erlebt…
Es war definitiv eine grossartige Entscheidung, dieses Abenteuer zu starten!!🥳
Nach der Reise ist vor der Reise…bald geht es mit mehrheitlich sommerlichen Kleidern Richtung Zentralamerika. 💃
- stay tuned 😉En savoir plus
Schweiz
30 septembre 2022, Suisse ⋅ ☁️ 12 °C
Am 20. August sind wir nach fast 9 Monaten Reisen wieder heil in Zürich gelandet. Unsere Familien sowie zahlreiche Freunde haben uns am Flughafen herzlich empfangen. Was für ein schönes Gefühl, die Liebsten nach einer so langen Zeit wieder in die Arme zu schliessen.
Für fünf Wochen sind wir zurück in unsere Heimat in die schöne Schweiz gereist. Wir haben die Zeit mit unseren Familien und Freunden unglaublich genossen. Das Schweizer Essen durfte natürlich auch nicht zu kurz kommen. Unsere Fettreserven haben wir ordentlich mit Käse und Schokolade gefüllt. ;)
Der kurze Heimatstopp haben wir hauptsächlich aufgrund von Hochzeit Einladungen von Freunden eingelegt. So sind wir nach einer Woche in der Schweiz bereits wieder ins Flugzeug nach Istanbul gestiegen. Und haben da nach 2 1/2 Jahren Röschu‘s MBA Studikollegen wieder gesehen und ordentlich gefeiert.
Da sich der Spätsommer noch von seiner schönsten Seite gezeigt hat, konnten wir auch noch ein paar Kilometer mit unseren Rennvelos und Bikes abspulen.
Das letzte September Wochenende waren wir nochmals bei einer wunderschönen Hochzeit von sehr guten Freunden eingeladen. Durch die vielen Treffen mit Freunden und der Familie war die Zeit ruck zuck vorbei. So hiess es schnell wieder Rucksäcke packen, diesmal mit ein paar mehr kurzen Hosen im Gepäck.
Die erste Nacht in Cancun haben wir dann doch noch einen Tag vor Abreise gebucht, den Rest lassen wir einfach auf uns zukommen.
Am 30. September hiess es nun wieder tschüss Schwiiz und hola Mexico!!En savoir plus
Cancún
2 octobre 2022, Mexique ⋅ ⛅ 28 °C
Back on track - Wir sind zurück in Zentralamerika
Unser zweiter Teil der Reise startet in Mexiko.
Da wir beide bereits schon im Bundesstaat Yucatán und Quintana Roo waren, verlassen wir nach nur 3 Tagen die Gegend wieder. Für ein paar Schwimmzüge im blauen karibischen Meer hat es aber dann doch noch gereicht. :) Und natürlich gab es zum Start auch die ersten Tacos von den zahlreichen Strassenständen.
Bei 30 Grad werden die Backpacks aufgebugelt und es geht auf die erste lange Busreise quer durchs Land.
Bienvenidos a México!🇲🇽🌮En savoir plus
Palenque
5 octobre 2022, Mexique ⋅ ☀️ 30 °C
Den 15-Stündigen Nachtbus haben wir gut überstanden. Eine Dusche, Zähne putzen und einen feinen Kaffee wirken Wunder. So konnten wir den ersten Tag bereits voll ausnutzen. Mit einem Colectivo ging es zu den nahegelegenen Maya Ruinen. Auf eigene Faust haben wir die verschiedenen Tempel begutachtet. Palenque ist eine von Tieflanddschungel umgebene archäologische Fundstätte einer ehemaligen Mayametropole. Die zahlreichen Mücken haben sich ab dem Frischfleisch sehr gefreut und kräftig das Blut geschlürft 😅.
Am zweiten Tag wurden wir von eine Shuttle abgeholt, welcher uns mit ein paar anderen Touristen zum Wasserfall Misol-Ha gebracht hat. Schnell eine halbe Stunde „herumwatscheln“, ein paar Fotos schiessen und weiter ging die Fahrt. Der zweite Stopp war Agua Azul, ein Wasserbecken mit zahlreichen, eindrücklichen Wasserfällen. Hier konnten wir ins kühle Nass springen, für ein paar Stunden verweilen und die Umgebung geniessen.
Im Anschluss ging es mit dem Shuttle weiter bis zu einer Kreuzung. Hier wurde die Gruppe aufgeteilt, einige gingen zurück nach Palenque und wir weiter nach San Cristobal de las Casas. Die 20-minütige Wartezeit war nach mexikanischen Uhren berechnet, nach gut einer Stunde warten inklusive Bewachung von 6 bewaffneten Polizisten, kam der neue Shuttle. Die Rucksäcke wurden aufs Dach geschnallt und los ging die Fahrt durch eine hügelige Landschaft mit zahlreichen Betonbumps 😅. In einem kleinen Dorf war plötzlich Kolonnenverkehr und zahlreiche Männer standen um unseren Bus herum. Nach einem regen Wortwechsel und Bezahlung der Männer, konnten wir weiter fahren. Ein Spanier, welche die Situation besser verstanden hat, hat uns erklärt, dass der Fahrer bei der letzten Polizeikontrolle die Polizisten gefragt hat „ob sie heute stehen“, diese wussten es nicht…anscheinend sind sie gestanden und mit einer Zahlung von 500 mexikanischen Pesos durften wir glücklicherweise weiter fahren. Bestechung und Korruption ist auch hier ein grosses Thema.
Gegen Mitternacht sind wir sicher in San Cristobal de las Casas angekommen.En savoir plus
San Cristóbal de las Casas
9 octobre 2022, Mexique ⋅ ⛅ 22 °C
San Cristóbal de las Casas ist eine schöne Kolonialstadt im zentralen Hochland von Chiapas, dem südlichsten Bundesstaat von Mexiko. Die Stadt liegt auf 2100m Höhe, so waren die Temperaturen auch etwas tiefer, sehr angenehm.
Wie so oft sind wir zuerst auf eine Free Walking Tour, um uns einen Überblick von der Stadt zu verschaffen. Der Guide hat uns durch die verschiedenen Gassen geführt und uns spannende Einblicke gegeben.
Wir haben nur einen kurzen Aufenthalt geplant, jedoch hat Bettina in der zweiten Nacht bereits mit Magenproblemen zu kämpfen (zu viel Streetfood?! 🤔). So hat sie den folgenden Tag im Bett verbracht. Glücklicherweise ging das ganze schnell vorbei und wir konnten am folgenden Tag doch die nahegelegenden indigenen Dörfer eigenständig besuchen.
Den etwas weiter entfernten Cañon del Sumidero haben wir mit einer Tagestour gemacht.
Von oben sah dieser Canyon, welcher bis 1000m in die Tiefe geht sehr spektakulär aus. Die Schiffsfahrt durch den Canyon war so mässig. Durchgerast sind wir und dazu hat es dann auch noch begonnen zu Regnen. Diese organisierten Tagestrips sind meistens nicht überragend. Wir erkunden, wenn möglich die Orte lieber auf eigene Faust.:)
Nach der Tour ging es mit einem weiteren Nachtbus an den Pazifik.En savoir plus
Puerto Escondido
13 octobre 2022, Mexique ⋅ ☀️ 32 °C
Sonne, Strand, Wellen und traumhafte Sonnenuntergänge…das war Puerto Escondido.
Für drei Nächte sind wir an den Pazifik und haben es im Surfer Ort im Bundesstaat Oaxaca gemütlich genommen. Mit einem Roller (öpe s‘ältischte und rostigste Modell hämmer abbecho) sind wir zu den verschiedenen Stränden gefahren und haben in den verschiedenen Restaurants fein gegessen. Am Strand La Punta haben wir die farbenprächtigen Sonnenuntergänge mit einem Cerveza genossen und dabei den zahlreichen Surfern zugeschaut. Wunderbar relaxte Tage mit viel Lesen und Sonne tanken.En savoir plus
Oaxaca
15 octobre 2022, Mexique ⋅ ☀️ 28 °C
Oaxaca, wow was für eine wunderschöne Stadt. Gleich wie der Bundesstaat heisst auch die Hauptstadt Oaxaca, eigentlich Oaxaca de Juarez. Schon der Name selbst ist aussergewöhnlich. Bis man endlich verstanden hat, wie man diesen korrekt ausspricht…chch.😅🤭
In dieser Stadt könnte man Wochen verweilen und immer würde man wieder neue versteckte Innenhöfe mit wunderschönen Restaurants oder Cafés finden. Wir sind jedesmal wieder beeindruckt was für Bijous sich im Innern der farbigen Kolonialbauten verbergen.
Uns wurde definitiv nicht zu viel versprochen!
Nach ein paar Tagen Stadtbummeln geht es mit dem Nachtbus weiter in den Norden.En savoir plus
Querétaro & Bernal
19 octobre 2022, Mexique ⋅ ⛅ 23 °C
Mit dem Nachtbus sind wir nach Mexiko City und von da gleich noch weiter in den Norden nach Querétaro.
Das Wichtigste zuerst, Essen. Am „Märt“ haben wir die lokalen Spezialitäten probiert. In Mexiko findet man an jeder Strassenecke super feine Stände, welche Tacos oder sonstige Leckereien anbieten.
Da wir hauptsächlich in Städten unterwegs sind, kommt die Bewegung etwas zu kurz. So sind wir am nächsten Morgen mit dem Bus nach Bernal gefahren, um den Peña de Bernal zu “besteigen”…naja, nach 25 Minuten waren wir beim obersten Aussichtspunkt.😂 Nicht ganz vergleichbar mit den Wanderungen in Südamerika. 🙈
Nach der sportlichen Betätigung musste eine Erfrischung her…eine Michelada! Auch nach mehreren Versuchen können wir uns mit dem Getränk nicht anfreuden.😬
“Die Michelada ist eine Mischung, die zu einer Hälfte aus einem hellen oder dunklen Bier, und zur anderen Hälfte aus einem Mix aus Salz, Limettensaft, Tabasco- oder einer anderen Chilisauce, Soja-, Worcester- oder US-amerikanischer Tomatensaft mit Venusmuschel-Saft besteht.” (tönt doch ultra Lecker🤪).
Am darauffolgenden Tag ging es weiter in das kleine Städtchen San Miguel de Allende.En savoir plus
San Miguel de Allende
21 octobre 2022, Mexique ⋅ ☀️ 26 °C
In der „kleinen“ mexikanischen Stadt San Miguel de Allende, welche zum Bundesstaat Guanajuato gehört, haben wir einen kurzen Stopp von zwei Nächten gemacht. Seit dem Jahr 2008 gehört die Stadt zum UNESCO-Welterbe, davor war es ein Pueblo Mágico. Das idyllische Städtchen ist bei nordamerikanischen Rentnern sehr beliebt, daher hört man oft Englisch. San Miguel de Allende hat viel charm und eine Vielzahl von guten Restaurants. Wir schlendern durch die engen Gässchen und geniessen feine Kaffees und Gebäcke. Für das Nachtessen wählen wir die kostengünstigere Alternative, die lokalen Tacos von den Streetfood Ständen. :)En savoir plus
Guadalajara & Tequila
23 octobre 2022, Mexique ⋅ ☀️ 27 °C
Unser nächstes Ziel war die Stadt Guadalajara, welche die Hauptstadt des westmexikanischen Bundesstaat Jalisco ist. Die Stadt ist bekannt für den Tequila und die Mariachi-Musik, welche beide aus diesem Bundesstaat stammen.
Bei der Free Walking Tour haben wir einige interessante Insights über die Stadt erfahren. Guadalajara ist eine der liberalsten Städte von Mexiko und hat eine riesige kulinarische Vielfalt sowie eine grosse Kunstszene. Nach der Tour haben wir noch einige Viertel der Stadt abgelaufen, das immense Schmuck Einkaufszenter besucht und natürlich die feinen mexikanischen Köstlichkeiten gegessen. In Mexiko könnte man den ganzen Tag nur Essen. :)
Am Sonntag haben wir eine Tour nach Tequila gebucht. Wie der Name schon sagt, kommt aus dieser Region der bekannte Schnaps Tequila. Auf dem Programm stand ein Besuch bei einer Tequila Herstellung, ein Tequila Tasting und ein Besuch des Dorfes Tequila. Wir waren neben einem Engländer, die einzigen Touristen. Unser Tourguide Carmen hat schon am Morgen die ganze Zeit von borracho (betrunken) gesprochen und wir waren etwas skeptisch, ob das hier wirklich so eine trinkfreudige Angelegenheit wird. Normalerweise sind diese Tastings sehr gesittet…haha, da wurden wir eines anderen belehrt. :D
Die lieben Mexikaner sind definitiv kein Volk der Traurigkeit und wissen wie Party machen. Die anfängliche Müdigkeit war schnell weg und im Shuttle wurde die Musik aufgedreht, die ersten haben auf der Fahrt schon getanzt und die Stimmung wurde immer besser. Als beim Lunch ein Mexikaner seiner Freundin (nach 7 Monaten Beziehung) einen Heiratsantrag im Kreise von Fremden gemacht hat, war niemand mehr zu stoppen! :D Kurzerhand haben wir uns im Dorf Tequila einen „Bus“ gemietet, haben getanzt und sind spontan zu einem weiteren Tequila Tasting gegangen. War ziemlich ein „glatter“ Sonntag. :D Zurück in Guadalajara ging es weiter in eine Bar und so konnten wir im Anschluss direkt auf den Nachtbus nach Mexiko City. Geschlafen haben wir schnell, jemand hatte etwas mehr Kopfschmerzen als der/die andere am nächsten Tag. ;) Viva la Mexico!En savoir plus
Ciudad de Mexico
30 octobre 2022, Mexique ⋅ ☀️ 26 °C
Ziemlich kaputt sind wir früh am Morgen in der Millionenstadt Ciudad de Mexico angekommen. Einchecken ging natürlich erst um 15.00 Uhr...Pisco wo bisch? Vorhänge zu und noch ein paar Stunden Schlaf.😵🤪 Wie schön wäre das gewesen. Leider nein, so haben wir uns extreeem motiviert aufgemacht, die Stadt zu Fuss zu erkunden. Gesprochen wurde eher weniger, aber da es ein riesen “Gewusel” in der Stadt ist, war es sowieso nie still.🤣
Ausgeschlafen und wieder erholt haben wir am nächsten Tag an einer spannenden Free Walking Tour durch das historische Zentrum teilgenommen. Die Altstadt wurde auf Seen gebaut und sinkt stetig einige Zentimeter. Zudem herrscht eine Wasserknappheit in der Stadt und so wird das Wasser aus dem Boden gepumpt. Dies begünstigt die Lage auch nicht und die Stadt sinkt immer mehr. In einigen historischen Gebäuden spührt man wie man von einer Seite zu der anderen Seite aufwärts/abwärts gehen muss. Wir sind überrascht, dass die Häuser nicht einfach einstürzen. In der Stadt Mexiko gibt es auch sehr viele Erdbeben, ein stärkeres war erst vor ein paar Wochen.😬
Wir sind hauptsächlich zu Fuss oder mit der Metro unterwegs…was meistens auch viel schneller geht. In der Innenstadt herrscht ein riesen Verkehrschaos. Wir sind unglaublich begeistert von der Stadt. Mit den vielen verschiedenen Viertel wird es uns auch nach den 6 Tagen nicht langweilig. Es gibt so viel zu sehen. Für uns Landeier (Züri isch es Dorf degäge) ist die Stadt aber doch auch etwas ermüdend, weil es von allem soo viel gibt…viele Menschen, viel Stau, viel Lärm, viele Kreuzungen, viele Strassen, viel Essen, viele verschiedene Geschmäcker…einfach viel!😅
Am Donnerstag haben wir zum Mittagessen zwei lokale Arbeitskollegen von Röschu in einem argentinischen Steakhouse getroffen. Es war sehr gemütlich und ein ausgedehnter Lunch nehmen die Mexikaner als weiten Begriff. Um 13.00 Uhr haben wir uns getroffen und um 18.00 Uhr haben wir das Restaurant wieder verlassen.🤣
Kurz ein Verdauungsspaziergang und um 9 stand das nächste Treffen mit Freunden an.☺️
Der Arbeitskollege hat sich als privaten Chauffeur zu den Azteken Ruinen Teotihuacan angeboten. So sind wir am darauffolgenden Tag im Hotel abgeholt worden und mit Luis zu den Ruinen gefahren. Diese waren sehr eindrücklich und das Gelände riesig. Wie bei den meisten archäologischen Stätten hat es dann aber auch einige andere Touristen (siehe Fotos). 😉
Da wir kurz vor Halloween und Allerheiligen (el dia de los muertos) in Mexiko City waren, war alles wunderschön geschmückt und farbig. Am Samstag fand die neue Parade statt, welche es erst seit ein paar Jahren gibt. Für den James Bond Film Spectre wurde einen Parade inszeniert und die Einheimischen wollten im Anschluss, dass diese jedes Jahr durchgeführt wird…(nur bizeli Kommerz)😂. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Am Strassenrand konnte man sich vor dem Umzug einkleiden und schminken lassen…wenn scho denn scho.😊 Die Parade wurde von einem Millionenpublikum live angeschaut und über diverse Fernsehkanäle übertragen. Aber naja, da müsste mal einer vom OK einen Schweizer Fasnachtsumzug anschauen kommen…gibt es noch reichlich Luft nach oben!😃 Das ganze Spektakel war nach einer guten Stunde wieder vorbei.
Am Sonntag haben wir nach vier wunderschönen Wochen mit vielen 🌮 Mexiko verlassen. Next: Guatemala 🇬🇹En savoir plus
Antigua und El Fuego/Acatenango 🌋
4 novembre 2022, Guatemala ⋅ ⛅ 25 °C
Per Flugzeug ging es weiter von Mexico City nach Guatemala City. Den Flug haben wir mit der Billigflugairline Volaris (ähnlich easyJet) gebucht. Dies machte sich leider schon am Flughafen bemerkbar 🤨. Nachdem wir es endlich nach langem warten am Check-In durch die Sicherheitskontrolle geschafft haben, war unser Flug auf den Anzeigetafeln nicht auffindbar. Das Flughafenpersonal sagte uns…alles Gut, der Flug soll bald angezeigt werden. Laut Internet müsste der Flug pünktlich sein, jedoch wussten wir das Gate nicht. 15min später sagte uns eine weitere Person…ohhh der Flug sei gecancelt worden…wir müssen zum Volaris Schalter…na toll!
Beim Volaris Schalter angekommen hiess es…neinein alles Gut…der Flieger ist am Gate…
Lange Rede kurzer Sinn….die Person zuständig für den Volaris Flug hat wohl vergessen den Flug und das Gate aufzuschalten 🙈…kann vorkommen 🥴.
Angekommen in Guatemala City ging es direkt mit dem Taxi nach Antigua. Guatemala City mit ihren 5 Mio. Einwohnern soll weder schön noch sicher sein. Deshalb machen die meisten Touristen und auch Einheimische einen grossen Bogen um die Stadt.
Antigua hingegen ist eine wunderschöne Kolonialstadt mit ca. 40‘000 Einwohnern. Die Stadt gilt als sicher und ist auch sehr gepflegt. Dies kommt vor allem daher, da sehr viele Ausländer Immobilien besitzen, was die Preise in die Höhe schiessen liess. Auch die feinen Cappuccinos kosten um die 4-5 Fr.
Zu den Highlights um Antigua gehört der aktuell aktivste Vulkan von Zentralameerika, der „El Fuego“🌋. Im 15min Takt spukt dieser Lava/Asche/Rauch. Ein echtes Naturspektakel, um dies von Nahe zu sehen, haben wir einen 2-Tagestrip gemacht.
Geschlafen haben wir in einem Zelt auf dem benachbarten Vulkan Acatenango. Von da aus konnten wir am Nachmittag wie auch Abends den El Fuego bestaunen. Auch war es möglich auf den El Fuego zu gehen (resp. zu einer seitlichen „Bergschulter“), um so das Lava und die Explosionen noch von näher zu sehen 😍…absolut imposant dieser Anblick.
Sehr müde nach ca. 7h wandern (inkl. vielen Höhenmetern) sind wir um ca. 22:00 Uhr ins Bett gefallen.
Morgens um 4.00Uhr ging dann auch schon der Wecker ab, um noch den Acatenango vollständig zu „erklimmen“ und so den wunderschönen Sonnenaufgang zu sehen. El Fuego hat dann auch noch einen ordentlichen Morgenkracher abgelassen, welcher Röschu zufälligerweise mit der Kamera festhalten konnte.
Dieser Vulkan zählt definitiv zu den Highlights unserer Reise…En savoir plus
Lago Atitlan
7 novembre 2022, Guatemala ⋅ 🌧 25 °C
Wir fahren für zwei Nächte an den Lago Atitlan. Das Wetter zeigt sich in diesen Tagen leider nicht von der besten Seite. Bei starken Regenfällen kann man an solchen Orten, wo das Sehenswerte der See ist auch nicht all zu viel machen.
Mit den zahlreichen Schiffen fahren wir quer über den See und besuchen die kleinen Örtchen, welche alle einen etwas unterschiedlichen “Vibe” versprühen.
Das Highlight war der Sonnenaufgang beim Aussichtspunkt Indian Nose. Nach einer 40 Minütigen Wanderung erreichen wir die Plattform wo sich bereits die ersten farbigen Streifen am Himmel zeigen.
In aller Früh nehmen wir den Shuttle zurück nach Antigua. Dort angekommen (eifach irgend bemene Resti) sollte für uns die Reise eine Stunde später weiter gehen Richtung El Salvador. Entspannt haben wir uns erstmal einen Kaffee und Frühstück gegönnt. Als dann nach über einer Halbenstunde Verspätung immer noch kein Shuttle kam, haben wir die Transportagency angerufen. Die Erklärung für das nicht Erscheinen war: der grosse Bus hat eine Panne und wir werden in den nächsten Minuten von einem Tuk-Tuk abgeholt, welches uns zur Agency fährt…hmm okay mit Verspätungen ist immer zu rechnen. Das Tuk-Tuk kommt und die Dame in der Agency erklärt uns, dass es Probleme gab an der Grenze von El Salvador zurück nach Guatemala und sich deshalb der Bus nochmals um etwa 2h verspätet. Was solls, so gehen wir ins Kaffee nebenan bestellen uns nochmals einen Kaffee und öffnen den Laptop. Nach gerademal einem Schluck Kaffee kommt die Dame von der Agency und meint, der Bus ist hier…what??😂🙈 Ja dann, Kaffee umleeren und to go mitnehmen. Einige Touristen, welche von El Salvador kamen, waren noch im Shuttle und meinten es lief alles reibungslos an der Grenze! Naja Fehlinformationen gibt es wohl überall. 🤪
Bei uns lief der Grenzübergang tip top und so sind wir nach 15 Stunden (mit Shuttle, Schiff und nochmals einem Shuttle) am Strand in El Salvador angekommen. Back to beachlife 😎En savoir plus





































































































































































































































































































VoyageurSchade das wir uns hier nicht getroffen haben😥