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Weltweit

August 2019 Læs mere
  • Schaffarm

    1. januar 2020, New Zealand ⋅ ☀️ 12 °C

    Ich hatte den Wunsch, einmal zu zuschauen, wie die Schafe ihre Wolle verlieren.
    Das war wieder nur möglich, indem wir eine toristische Show buchten...
    Der Typ war sehr unterhaltsam .... und die Kinder liebten ihn.....Læs mere

  • Rotorua

    1. januar 2020, New Zealand ⋅ ⛅ 26 °C

    Nachdem wir unseren "Notfall-Übernachtungsplatz" verlassen hatten, ging es zurück nach Rotorua. Uns wurde gesagt, in der ganzen Stadt qualmt es aus den unterirdischen Quellen und es stinkt nach faulen Eiern (natürlich Schwefel)!

    Der Name Rotorua hat seinen Ursprung in der Sprache der Maori und bedeutet so viel wie: roto-See und rua-zwei .
    Dieser Ort war aufgrund seiner heißen Quellen sehr begehrt. Schon sehr früh, vor 1923 nutzte man diese als Heilbäder und somit kam auch der Fremdenverkehr.
    Wir hatten uns einen Platz ausgesucht, der hatte einen hauseigenen "Strand". Dort die Füße in den Sand gebohrt.... und man verbrennt sich die Füße, denn überall ist es unterirdisch heiß.
    Fast jedes Motel, Hotel oder andere Unterkunft bieten Thermalbäder an. Dafür braucht man ja nicht wirklich tief graben.
    Wir waren etwas verhalten mit diesen Bädern... kleine Betonpools, wo im Wechsel immer wieder Menschen im warmen Wasser hocken... neeee, das mögen wir nicht so gern. Irgendwie ekelig....
    Außerdem hat mein schlauer Reiseführer gewarnt, es befinden sich in den meisten Pools Amöben im Wasser, die können gern mal eine Meningitis hervorrufen. Mann sollte nicht mit dem Kopf ins Wasser tauchen, denn diese spezielle Amöbe dringt nur durch die Nase und teilweise auch durch die Ohren ein..... ok..
    das Thema hat sich erledigt... :)

    In Rotorua hat man zwei Möglichkeiten, sich mit der Kultur der Maori vertraut zu machen. Wir hatten vor, das "living Village" zu besuchen. Es ist ein von Maoris verwaltete Areal und allen Besuchern zugänglich.
    In diesem Dorf wohnen ca 20 Familie, fast ausschließlich Maoris die im Ruhestand sind.
    Schon der Name ist Program : In einfach... "Versammlungsort der Krieger"
    Auf Maori : Whakarewarewatangaoteopetauawahiao
    Ok, auch die Maoris kürzen den Namen ab in Whakarewarewa oder auch Whaka, viel besser.

    Natürlich war alles etwas toristisch... doch wirklich eine schöne Gelegenheit, einen kleinen Einblick zu bekommen, unsere Guide, sie konnte uns viel von ihrer Kultur erzählen und hatte auch einen persönlichen Bezug zum Dorf.
    Dieses Dorf ist inmitten von Qualm, Dampf, blubbernden Schlammlöchern, Heißwasserseen nd Gysiren.
    Sie nutzen heute noch die vulkane Aktivität zum Kochen im Erdloch (traditionelles Hangi-Essen) oder das garen von Gemüse in einem heißen See, sowie gemütliches gemeinsames Baden am Badehäuschen.
    Immer wieder sahen wir Rohre die zur Druckentlastung den heißen Dampf nach außen beförderten.
    Alles Thermalwasser ... sehr sinnvoll genutzt.

    Früher wurden die Besucher vom Dorf über den kleinen Fluss getragen und die Träger bekamen ein paar Pennies dafür.
    Später, als eine Brücke gebaut worden war, warfen die Besucher die Pennies in den Fluss und die Kinder tauchten danach.
    Dieser Brauch hat sich bis heute erhalten und als wir die Brücke erreichten, warteten im Wasser schon ein paar Jungs auf den kleinen Dollar.

    Das Highlight war die Aufführung von einer Folkloregruppe mit Gesang und natürlich dem Kriegstanz, Haka.
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  • Hobbiton

    3. januar 2020, New Zealand ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir übernachteten auf einem schönen Platz am Firth Tower Museum in Matamata.
    Von hier aus geht es nach Hobbiton, ca 18 km entfernt.

    Wir hatten die Frühaufstehertour gebucht und mussten um 7.45 am Treffpunkt Hobbiton sein.
    In einem 40 Sitzer Linienbuss ging es auf das Gelände.
    Nur mal so.... diese Busse fahren im 5 Minuten Takt los.... die günstigste Tour kostet ca Euro 55. Sie beginnen den Tag um 8 Uhr früh und beenden ihn um ca 17 Uhr.
    Außerdem gibt es noch einen Souvenier-Laden ( Walter wollte sooo gern den Elfenmantel für NZD 950, ca Euro 594 haben ) und ne Frittenschmiede...
    Gar nicht schlecht, so eine ausrangierte Filmkulisse, davon kann man bestimmt recht gut leben.

    Wir waren 2 Stunden unterwegs, es war wirklich ein magischer Ort. Von Gärtnern liebevoll instandgehalten sah alles so aus wie im Film.
    Dieses Stückchen Land, da würde jeder wohl gern leben.
    Da wir die ersten auf dem Gelände waren, kamen wir in den Genuss Bilder zu schießen ohne Menschenmassen... die waren alle hinter uns.

    Wie wir erfuhren wurden die meisten Filmaufnahmen im Studio gemacht, das einzige Haus, was betreten werden konnte, war der green Dragon, die Kneipe.
    Alles andere... da sieht man nur die Türen.
    Diese auch in unterschiedlichen Größen, passend für die entsprechenden Aufnahmen.
    Ich habe einen jungen (deutschen) Mann beobachtet, wie dieser seinen "eigenen" Ring aus der Tasche holte, um ihn,
    ausgestreckt auf seiner Hand liegend, vor Frodos Haustür zu fotographieren... wie lustig, ein Hardcore Fan, dachte ich...

    Die Tour war sehr kurzweilig und wir bekamen zum Abschluss noch ein Getränk im Green Dragon.
    Da alle Tische besetzt waren, endeten wir am Tisch des "Fans".
    Schmunzeld fragte ich ihn, ob ich mir den Ring mal kurz ausborgen dürfte, für ein Foto....
    huch, was für eine Frage.
    Er lächelte nur... als ich ihm sagte, dass das kein Witz war und ich seinen Ring mal gern halten würde, merkten wir, dass es ihm richtig schwer viel... dann gab er ihn mir etwas wiederstrebend.... innerlich musste ich echt lachen....
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  • Glühwürmchen die Zweite...

    5. januar 2020, New Zealand ⋅ ☁️ 19 °C

    Ab ging es nach Waitomo, bekannt für seine weitläufigen Höhlensysteme und die darin lebenden Glühwürmchen...
    Wir buchten eine geführte Tour durch die Tropfsteinhöhle mit anschließender Bootsfahrt im Dunkeln um die Glühwürmchen zu sehen.

    Und das waren gefühlt Millionen von Würmchen an der Decke, die ein magisches Licht verbreiteten...

    Mal kurz zu diesen Würmchen, die sind anders als unsere Glüher.. nennt sich "arachnocampa luminosa".
    Die leben überall dort wo es dunkel und feucht ist und es muss eine relativ gleichmäßige Temperatur vorherrschen.
    Das Glühwürmchen beginnt als Ei, nach 21 Tagen schlüpft eine kleine Raupe/Larve. Nur als Larve nimmt sie Nahrung zu sich... nach 8-9 Monaten (!) schrumpft die Larve, dann wird sie durchsichtig und entwickelt sich zu einer Puppe, die an einem seidenen Fädchen von der Höhlendecke hängt.
    Wenn diese Larve hungrig ist, fängt sie an zu leuchten um Insekten anzulocken.
    Das ist der Unterschied zu unseren, die glühen, um einen Partner zu finden.

    Diese Insekten verfangen sich in den vom Würmchen gebildeten, klebrigen "Seidenfäden" die von ihrem Nest herbhängen. Das können bis zu 30 Fäden sein.
    Wenn sich ein Insekt verheddert hat, zieht sie das entsprechende Fädchen nach oben und dann guten Appetit !
    Die Verwandlung zur Fliege dauert wieder 14 Tage.
    Doch so dramatisch... die Fliegen haben keinen Mund und können keine Nahrung zu sich nehmen. Nachdem sie "geheiratet" haben, legt das Weibchen ungefähr 140 Eier.
    Dann verhungern die Fliegen nach 4 Tagen.... und die erste Larve, die schlüpft, frisst ihre Geschwister-Eier....

    Uns war das Fotos machen nicht gestattet, mit der Aussage, wenn diese Tierchen Licht sehen, leuchten sie 3 Tage nicht mehr..... aha...
    daher ein Bild aus dem Netz.... muss sagen... es sah wirklich so aus....

    Auf dem Rückweg gab es noch einen Abstecher in einen Vogelpark, denn wir wollten doch noch einen echten Kiwi sehen....
    die lassen sich leider nicht fotografieren.... so scheu und nur nachtaktiv...
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  • Auf dem Weg - Waikato

    6. januar 2020, New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    Wieder ein Reisetag.... wir befuhren eine sehr schöne Straße und sahen ein Schild mit der Aufschrift " Marokopa Falls", nur ein kleiner Spaziergang, genug um sich
    zwischendurch die Beine zu vertreten.
    Uns bot sich ein sehr schöner Wasserfall, das hatten wir gar nicht vermutet und wie wir da so standen..... kam Walter ins Gespräch mit einem älteren Ehepaar aus Colorado.
    Irgendwie schien die Chemie zu stimmen, denn als Jim erfuhr, dass wir auch noch Amerika bereisen würden, sprach er direkt eine Einladung aus.
    Wir sollten sie auf jeden Fall besuchen, sie hätten genug Platz.
    Seine Frau Carol tauschte mit mir Telefonnummern .... wer weiß... schmunzel..

    An unserem Schlafplatz angekommen, trafen wir auf ein Ehepaar aus Thuringen. Er... versuchte gerade die Gasflasche des Campers abzumontieren, denn der Gasherd funktionierte nicht.
    Nach frustranen Versuchen waren die Beiden sich einig, dass es das Beste wäre, den Wagen zu reklamieren, denn sie hatten noch 3 Wochen Urlaub vor sich.
    Ich bot meine Hilfe an, diesen Anruf zu tätigen... doch als der Hotlineangestellte mich nach dem Problem befragte, stellt sich heraus, dass man nur das Sicherheitsventil IM Schrank neben der ausgezogenen ! Schublade umstellen musste.... auf die Idee muss man erst einmal kommen.
    Keiner wusste, dass es so ein Ventil gibt.....

    Auch wussten wir nicht, dass an diesem Freedom-Campingplatz die Toiletten um 19 Uhr automatisch abgeschlossen und sich um um 7 Uhr wieder öffnen....
    da bekommt Frau doch ein wenig Not .....
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  • Cathedral Cave und Hot Water Beach

    7. januar 2020, New Zealand ⋅ ☁️ 18 °C

    Wir fuhren in Richtung Osten zur Coromandel Halbinsel, bekannt für seine Strände und der Felsenformation Cathedral Cave.
    Auf jeden Fall muss man sich etwas nach den Gezeiten richten, oft gut wenn das Wasser weg ist, aber wenn man schwimmen möchte nicht so gut....

    Diese Sehenswürdigkeiten sind so RICHTIG touristisch.... als wir die Cathedral Cave nach einer kurzen Stunde erreichten, brummte es nur so vor Menschen.
    Der Strand ist sehr schön, doch Bilder zu machen ohne Personen .... keine Chance... nun denn, wir sind ja auch Touris...also nicht jammern.
    Wir sind uns immer wieder bewusst, wie glücklich wir uns schätzen können, all das hier zu erleben.

    Danach sind wir ein paar Kilometer weiter gefahren, haben die Badebuchse angezogen, den geliehenen Spaten zur Hand und ab zum Strand.
    Hier buddeln wirklich ALLE nach den heißen Quellen und der Strand hat sich in eine Kraterlandschaft verwandelt.
    Ich habe auch fleißig gebuddelt doch erfolglos, es kam nur kaltes Wasser.
    Als ich mit einer Mutter ins Gespräch kam, hatte ich Glück, ihre 3 Mädels wollten nicht mehr im heißen Wasser sitzen, sie wollten ins Meer.
    So kam es, dass ich ein schönes, großes, mit heißem Wasser gefüllten Loch erbte.... geil !
    Nicht lange danach gesellte sich ein kleiner Junge zu mir, gemeinsam gruben wir noch ein kleines Höhlensystem...
    bei dem er alle 10 Min aufsprang mit den Worten "back in a minute, just cooling down in the sea" und im Meer eintauchte..... ja es war sehr warm.
    Trotz der vielen Menschen, eine tolle Erfahrung und viel Spass
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  • Australische Tölpel am Muriwai Beach

    10. januar 2020, New Zealand ⋅ ⛅ 19 °C

    Muriwai Beach hat einen ca 50 km langen schwarzen Strand, dieser Sand ist eisenhaltig. Er hat vulkanischen Ursprung , genau so wie die Felsen.
    Sie bilden mit vielen Konkretionen und Schichten Klippen.
    In einer Höhle konnten wir sehr gut die unterschiedlichen Färbungen der verschiedenen Schichten sehen...
    Außerdem befindet sich in einem der Felsen ein "Blowhole" , das bei geeigneter Brandung Wasser nach oben auswirft... sieht echt cool aus.
    Hier machen vorwiegend Einheimische aus Auckland Urlaub, denn es ist nur ca eine Stunde entfernt. Gut für ein schönes Wochenende.
    Das Meer ist dort sehr flach, perfekt für Kinder und Kitesurfer (guter auflandiger Wind).

    Ein weiteres (persönliches) Highlight war die dort lebende australische Tölpelkolonie. Es ist die einzige Kolonie in der Region.
    Wie immer, wenn sooo viele Tiere aufeinander hocken, war der Geruch SEHR intensiv.
    Diese Vögel aus der Nähe zu beobachten super interessant.
    Wir sahen, wie diese großen Vögel sich liebevoll um ihre Küken kümmerten und wie sie im eleganten Flug die Felsen erreichten
    um sanft neben ihren Kleinen zu landen.

    Außerdem dieser Strand.... anders durch die dunkle Farbe, mit einem beeindruckenden Wellenspiel.
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  • Glühwürmchen die 3.- Waipu Caves

    13. januar 2020, New Zealand ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir haben es nocheinmal versucht.... denn nicht weit von unserer neuen Schlafstelle, (mit Traumstrand... schon wieder) liegt die Waipu Höhle.
    Dort darf man in Eigenregie hinein und man kann sich die Stalagtiten und Stalagmiten ansehen... wenn man Glück hat auch Glühwürmchen.

    Bewaffnet mit unseren Stirnlampen sind wir in die Höhle geklettert.... das war mal richtig schön.
    Wir waren nicht allein, es waren vielleicht noch 8 andere Personen da, also alles gut....

    und es war schöööön... wir bekamen nasse Füße, ich habe mir den Rücken etwas an einer Stalagtite geratscht... aber es hat sich gelohnt !
    Stellt euch vor.... als wir die Glühwürmchen fotografierten, leuchteten die immer noch !!!
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  • Cape Reinga nördlicher geht es nicht...

    15. januar 2020, New Zealand ⋅ ⛅ 20 °C

    Über Tauranga, wo wir eine Nacht verbracht hatten, fuhren wir hoch bis zum Cape Reinga.
    Das ist der nördlichste Punkt Neuseelands, dort trifft die tasmanische See auf den pazifischen Ozean. Dort haben sie einen schönen Leuchtturm und eine einfache Möglichkeit, diesen tollen Ort zu besichtigen.
    Natürlich war auch hier wieder alles sehr touristisch, aber erst bekommt man einen Schrecken, sooo viele Autos und Busse, doch dann verläuft sich alles irgendwie und es ist total in Ordnung.
    Der Leuchtturm selbst kann nicht bestiegen werden, er wurde 1941 erbaut und wurde, wie wohl die meisten Leuchttürme (1987) automatisiert.
    Er wird von einem Kontrollraum von Maritime New Zeeland in Wellington ferngesteuert.
    Im Jahr 2000 wurde Linsen und Lampe durch ein 50-W-Leuchtfeuer ausgetauscht. Das neue Leuchtfeuer hat eine 35 km lange Tragweite !

    Auf dem Weg zum Matai Bay, dort wurde uns ein schöner Schlafplatz empfolen, machten wir noch einen kleinen Stopp durch den Waipoua Forest.
    Dort befindet sich der in Neuseelands größte lebende Kauribaum.
    Wieder gibt es einen schönen, SEHR ordendlichen Spaziergang zum Baum. Die Besonderheit hier, man muss sich vorher die Schuhe desinfizieren, denn diese Bäume sind selten, ihre Oberflächenwurzeln sind sehr empfindlich. Sie stehen unter besonderen Schutz.

    Tane Mahuta bedeutet Herr des Waldes.
    Nach der Maori-Mythologie ist er der Sohn von Ranginui dem Himmelsvater
    und Papatuanuku, der Mutter der Erde.
    Alle Lebewesen des Waldes gelten als Tannes Kinder.
    Und das sind seine Maße:
    Höhe: 51,5 Meter davon ist der Stamm 17,7 Meter
    Durchmesser: 13,8 Meter
    Volumen des Stammes : 244,5 m³
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  • die letzten Tage ...

    18. januar 2020, New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C

    Zum Abschluss unserer 6 Wochen Neuseeland stoppten wir nocheinmal am Muiawi Beach, die Entfernung nach Auckland ist gering und wir hatten nocheinmal die Möglichkeit, die Tölpelkolonie zu beobachten.
    Da die Tiere ja ihre Nester nicht "versetzen" konnten wir nach einer Woche sehen, wie groß die Küken geworden waren....
    Außerdem hatten war der Sonnenuntergang auch richtig schön.

    Die letzten Tage verbrachten wir in Auckland, dort gab es noch ein paar organisatorische Dinge zu erledigen, wie ein paar US Dollar einzukaufen.
    In Chile wird diese Währung am liebsten genommen.

    Unsere Unterkunft in einer alten neuseeländischen Villa bei einem sehr netten Ehepaar mit großem schwarzem Labrador und schwarzer Katze war sehr gemütlich.
    Unser Gastgeber Latimar druckte uns noch ein paar Reisepapiere aus, die wir für Equador benötigen und wir durften unsere Wäsche kostenlos waschen.

    Frisch ausgestattet und ein wenig aufgeregt geht es nun nach Santiago de Chile. Dort bleiben wir eine Nacht (im Hilton!), am Mittwoch fliegen wir weiter auf die Osterinseln.....
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  • Osterinsel Rapa Nui - Urlaub vom Urlaub

    22. januar 2020, Chile ⋅ ⛅ 24 °C

    Der Flug von Auckland nach Santiago de Chile war sehr anstrengend. Es war, nicht wie sonst, kalt... sondern sehr warm im Flieger.
    Die 11 Stunden waren lang.. vor allem - wir sind gegen 18 Uhr geflogen und am gleichen Tag um 13:30 angekommen.
    Der Plan war es, wach zu bleiben um dann gut zu schlafen, denn unser Flug auf die Osterinsel war am nächsten Tag um 9:30.
    Oh man, was für ein Durcheinander. Wir bezogen unser Hotelzimmer direkt gegenüber des Flughafens und dann war erstmal Ende im Gelände.
    Ich war so groggy, bin direkt eingeschlafen und war dann Nachts wieder wach. Walter hat es geschafft, länger wach zu bleiben, aber auch er war nicht so richtig frisch😎

    Man benötigt für die Osterinsel ein Einreisedokument, denn als Torist darf man nur 30 Tage bleiben. Das hatten wir im Vorfeld übers Netz schon erledigt.
    Bei der Passkontrolle stellte sich heraus, wir hatten leider das Formular für Einheimische ausgefüllt. 😱
    Die Dame teilte uns also mit, " no sorry, you can´t fly, wrong document.

    Im Dauerlauf wurde sich ins Flughfennetz eingeloggt und ein freundlicher Mitarbeiter, der auf einmal von .. ich weiß nicht woher... kam, half uns mit dem erneuten ausfüllen der Papiere online. Auf unser erleichtertes Dankeschön und wie nett er sei, zückte er ein kleines Bündel Geld aus seiner Tasche und sagte, er hätte Frau und Kinder zu Hause und würde sich über ein Trinkgeld freuen. Walter, noch nicht so vertraut mit den neuen Geldscheinen, unter dezenten Stress, denn die Zeit rannte uns davon, nahm den Schein, den der nette Mann ihm als Beispiel vorgezeigt hatte. Umgerechnet ca 25 Euro🥳
    Nun, wir wollen nicht meckern, danach durften wir durch die Passkontrolle, schnell durch die Hallen gehetzt, denn unser Flieger war schon beim boarding.
    Das hat doch auch was ... kein langes Warten bis es weitergeht.
    Nach 4 Stunden kamen wir auf dem kleinen Flughafen in der "Hauptstadt" Rapa Nui bei 26 Grad an.

    Wir wurden herzlich mit (selbstgemachten ) Blumengirlanden von unserer Gastgeberin Tiare abgeholt. Ach, das hat sich so schön angefühlt.
    Sie fuhr mit uns erst einmal durch die Stadt und zeigte uns alle wichtigen Dinge, wie Restaurants und den für uns am einfachsten erreichbaren Supermarket.
    Ihr Kommentar war " this is the Supermarket, but it is not super". Wir mussten grinsen. Nach ca 10 Minuten waren wir an ihrem Haus angekommen !
    Unser Zimmer war schön hergerichtet, wir bekamen frischen Ananassaft und kleine, süße, frisch aufgeschnittene Ananas gereicht.
    Danach ein Rundgang durch den Garten mit Hund, Hühnern, Katze, Bananenbäumen, Avocado- und Maracujabaum und viel Rasenfläche.

    Von so viel Gastfreundschaft und Informationen überrollt und völlig im Jetlag wollten wir uns gar nicht erst ausruhen. Wir sind gemächlich ins Dorf, haben später eine Kleinigkeit gegessen um dann erschöpft ins Bett zu fallen.
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  • Rapa Nui

    23. januar 2020, Südsee ⋅ ☁️ 23 °C

    Die Osterinsel gehört zu Chile, sie ist eine abgelegene vulkanische Insel in Polynesien.
    Diesen Namen hat sie, ganz unspektakukär, weil sie Ostersonntag 1722 von holländischen Seemännern entdeckt wurde.
    Sie ist 13 km breit und 24 km lang und es leben ca 9000 Menschen hier.
    Kein Vergleich zu den letzten beiden Inseln die wir besucht haben!
    Berühmt sind die archäologischen Stätten, besonders die ca 900 Moai. Das sind monumentartige Statuen, die zwischen dem 13. und 16 Jh. angefertigt wurden.
    Sie stellen die menschlichen Figuren mit überdimensionalen Köpfen dar.

    Den ersten Tag haben wir bis Mittags geschlafen, das war wirklich wie Urlaub. Beim Kaffeekochen wurden wir von Tiare angesprochen, sie hätte Familie und ein paar Freunde zum Grillen eingeladen, sie würde sich freuen, wenn wir uns auch dazugesellen.
    Auf mein vorsichtiges Abwinken, wir wollen nicht stören, kam nur ein Kopfschütteln, wir sollen bleiben.
    Es war ein lustiges Durcheinander mit vielen Kindern, Vater, Onkel, Cousine ..... es kamen immer mehr Leute.
    Sogleich wurden wir mit Küsschen begrüßt und die Atmosphäre war sehr angenehm. Nach etlichen Gläsern Sekt wurden wir wieder müde und es war an der Zeit sich etwas zu bewegen, dachten wir.
    Der Vater hatte sich schon heimlich davon geschlichen, eins der Kinder war auf dem Rasen eingeschlafen.... alles total easy.

    Wir verabschiedeten uns und gingen ins Dorf, den ersten Moai ansehen....er nennt sich Tahai und hat große aufgemalte Augen.
    Man kommt nicht so nah ran an die Dinger, da sie entweder ein "Zäunchen" oder Steine als Begrenzung haben.
    Für die Inselbewohner sind sie so richtig heilig und auch aus der Entfernung groß !

    Es war schon spät, wir sind ab in eine Bar um bei einem Coktail 🍹den Sonnenuntergang zu genießen... ach... Urlaub.
    Nebenan, auf einer Parkbank hatten sich ein paar Einheimische zusammengefunden, sie spielten auf einer Ukulele und Gitarre und sangen dabei...das Urlaubsgefühl steigerte sich !
    Als der Barbesitzer seine hauseigene Popmusik anmachte, gingen wir. Wir wollten auf die andere Seite des Zaunes, um nachzusehen, wer da musizierte.
    Etwas entfernt gab es noch eine Bank, auf die wir uns setzten, wir wollten doch noch etwas zuhören.
    Die 3 Männer machten ihre Sache echt gut, als wir nach einem Lied aplaudierten, winkte uns einer der Männer zu sich, unter großem Hola und Küsschen wurde sich vorgestellt Jose, Huan und Pedro. Dann gab es für Walter ein Bier aus der Kühlkiste, für mich einen Saft und wir haben unter Gelächter, Alkohol, Musik und sehr wenig Englisch eine lustige Unterhaltung geführt.
    Pedro war vorher noch Angeln gewesen, er zeigte uns stolz seine Thun- und fliegende Fische (die haben richtig große Flossen mit einer Art Flughaut, damit können sie, wenn sie aus dem Wasser springen, große Entfernungen zurücklegen).
    Im Laufe des Abends wanderte dieser Eimer immer näher an meine Beine, keine Ahnung wie dass passierte und zum Schluss wurde er auch noch als Bierflaschenablage genutzt und ich hatte irgendwie den ganzen Abend so einen dezenten Fischgeruch in der Nase🙃

    Walter sprach fast nur mit Jose, dessen Englisch ist richtig gut, ich hatte das Vergnügen mit Huan, den anscheinend nicht einmal seine Kumpels richtig verstanden und Pedro, er sprach ein klitzekleines bischen Englisch.
    Huan versuchte erfolglos, mir das Ukulele spielen beizubringen, doch er war nicht aufzuhalten... wir haben viel gelacht. Irgendwann stand er auf und holte aus seinem Auto 2 aus Holz geschnitzte Moais.
    Er ist Bildhauer und stellt diese Figuren her. Es sei ein Geschenk für uns, weil er sich freue, dass wir seine Insel besuchen und er uns symphatisch findet. Er sagte, dass er fühlt, dass wir gute Menschen sind....🙈🙉🙊wie lieb....
    Es wurde sehr spät und als uns es zu kalt war haben wir uns verabschiedet, nicht ohne von allen eingeladen zu werden, wir sollten in den nächsten Tagen noch bei ihnen zu Hause vorbeikommen, dann würde Jose für uns kochen. Es war mittlerweile 2 Uhr morgens.
    Ich nahm Walter an die Hand, ihm viel das Gehen etwas schwer und mit dem Gefühl, einen grandiosen Tag verlebt zu haben, schlängelten wir langsam zurück zur Hara Kara, unserer Unterkunft.
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  • Tanz und Gesang und das schlechte Quad

    24. januar 2020, Südsee ⋅ 🌙 23 °C

    Nun, wieder lange geschlafen, es war ja auch spät geworden. Mit einem Grinsen auf dem Gesicht sind wir beide wach gewoden und haben uns nocheinmal über den schönen Abend gestern gefreut. So muss Urlaub sein. Wir genießen den Kontakt mit Anderen, einfach cool.

    Tiara hatte uns von einer Veranstalltung erzählt, für die viele Insulaner wochenlang vorher üben. Tanzen !
    Sie würden jeden Tag von 5-9 Uhr abends in der Turnhalle üben und jeder kann zusehen.
    Das wollten wir uns gern machen...
    Was ein Spektakel ! Die Turnhalle war voll mit Menschen, wow und wie die sich bewegen können, da war ein Hüftwackeln und Muskel-zeigen, alle waren am Lächeln, eine Freude sich das anzusehen. Mit Kostümen sicher genial, schade, dass wir im Februar nicht dabei sein können.

    Aber nicht nur das ....denn es ist das traditionelleTapati-Fest. Hier erinnern die Rapa Nui jedes Jahr an die Ankunft der ersten polynesischen Siedler.
    Es gibt viele Wettbewerbe in den 15 Tagen die an das harte Leben der ersten Inselbweohner erinnern. Eine der spektakulärste und auch
    gefährlichste Wettbewerb heißt Haka Pei: Die Teilnehmer rasen in halsbrecherischem Tempo auf zwei Bananenbaumstämmen einen steilen Hügel hinunter.
    Die Inselbewohnere treffen sich Wochen vorher in der einzigen Turnhalle, dort üben tgl Kinder-Erwachsenen-und junge Menschen die traditionellen Tänze.

    Später sind wir losgezogen um uns ein Quad auszuleihen. Wir wollen ja noch die anderen Moais sehen, zu Fuß ist das zu weit.
    Die Frage war, soll es ein Quad sein oder lieber 2 Roller.
    Wir dachten, ein Quad kann auch ganz lustig sein.... doch genau das Gegenteil war der Fall. Allein mit so einem Gefährt .... ok.. aber zu 2t...
    Es war laut, hat fürchterlich nach rechts gezogen und hat keinen Spass gemacht.
    Das wollten wir am nächsten Tag auf jeden Fall gegen Roller tauschen. Aber mein persönliches Highlight ist der Pisspot Helm in silber, den Walter bekommen hat🤣
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  • Crater del Rano Kau

    25. januar 2020, Südsee ⋅ ⛅ 23 °C

    Zum Glück konnte das Quad problemlos mit 2 Rollern ausgetauscht werden.
    Wir machten uns auf die Socken.... das ist schon schön, sich den Wind um die Ohren pfeifen- und die Sonne auf den Pelz brennen zu lassen.
    Ok, ich habe von gestern einen schlimmen Sonnenbrand... mal wieder vergessen, mich einzuschmieren, doch wir hatten gestern auch ein wenig Regen, daher hatte ich überhaupt nicht an die Sonnenlotion gedacht...

    Die Insel ist so süß klein, wir besuchten den Crater del Rano Kau.
    Das ist der größte Vuklankrater der Osterinsel mit einem Durchmesser von 1.6 km und einer Tiefe von 200 m. Sein Alter wird auf ca 1 Millionen Jahren datiert.
    Der Rano Kau ist ein bis zu 320 m hoher, erloschener Schildvulkan und befindet sich im Südwesten der Insel.
    An einer Stelle ist der Rand des Kraters zum Meer hin leicht eingebrochen. Er ist mit Süßwasser gefüllt und man kann Totora-Schilf sehen.
    Dieses Schilf wurde früher von den Ureinwohnern viel genutzt z.B. für den Bau von Booten und zum Dachdecken.

    Die drei der Küste vorgelagerten Motus ( Inselchen) sind wahrscheinsich die Reste des Vulkanes Rano Kau. Dort wurde der "Vogelmannkult" zelebriert.
    Die Geschichte ist...
    von unterschiedlichen Stämmen machten sich junge, mutige Männer auf, um die 300 Meter tiefe Steilwand hinab ins Meer zu klettern, um dann zur 1.5 km entfernt liegende Felseninsel Motu Nui zu schwimmen.
    Diese Männer liefen in Gefahr zu ertrinken oder von Haien gefressen zu werden, oder an den Felsen der Inseln durch die starken Wellen zerschmettert zu werden. Der erste Schwimmer der ein unversehrtes Ei der Rußseeschwalbe zurückbringen konnte, übergab dieses Ei seinem Stammeshäuptling.
    So verhalfen sie ihrem Häuptling zu einem Jahr besonderer Ehre, Macht und Weisheit.
    Wie schön, wenn man seine Diener hat, die einem die Kohlen aus dem Feuer holen, bzw hier die Eier vom Inselchen...

    Neben dem Krater gibt es noch die bedeutenste Zeremoniestätte, Orongo. Sie steht in enger Verbindung mit dem Vogelmann-Kult .
    Der Begriff "Rongo" steht im gesamten polynesischen Raum für "Gottheit oder göttlich im Zusammenhang mit Tanz, Töne, Geräusche und Gesang,
    Vorträgen und Zuhören.
    Orongo wird auf der Osterinsel in etwa mit "der Ort an dem Gesänge vorgetragen werden" umschrieben.

    Diese Insel ist voll von Moais, wir haben auch noch ein paar "auf dem Gesicht liegende" gesehen, sie nennen diesen Ort Akahanga.
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  • Rano Raraku - vieeeele Moais

    26. januar 2020, Südsee ⋅ 🌙 23 °C

    Wir haben uns Zeit gelassen
    Zeit gelassen um auszuschlafen, Zeit gelassen, den Tag so zu starten wie die ganze Insel zu sein scheint ...
    tranquilo y relajado

    Mit dem Roller über die Insel zu fahren, die Sonne zu fühlen und mit einem Blick hat man fast immer das Meer im Auge..
    Doch aufpassen muss man, denn die Pferde und Kühe laufen frei herum , auch sie sind total relajado und gehen nicht direkt zur Seite🙃

    Wir besuchten in 4 Tagen die Sehenswürdigkeiten, die normalerweise von den Touris in einem Tag abgeklappert werden. Da unser Tag ja auch etwas später startete (bis auf einen ), waren die ganzen Massen an Menschen schon wieder weg. Sehr angenehm!
    Wenn man fast ganz allein vor diesen riesen Steinfiguren steht und sich fragt " wie haben die das nur hierhin bekommen"?

    Beeindruckend waren alle auf ihre Art.
    Ich musste über die Hüte schmunzeln, die, wenn wieder einmal ein Moai gestürzt war, meterweit gekullert waren, massive Steinkugeln - um dann in einen für mich undefinierbaren Haufen liegen zu bleiben. Frage mich, ob da wohl mal jemand zu Tode gekommen ist, im verzweifelten Versuch, den drohenden "Sturz" zu verhindern🤔

    Rano Raraku ist der Ort wo die meisten Moai´s aus den Felsen gehauen wurden. In allen Größen und Varianten sieht man sie hier noch stehen oder liegen.
    In einem Felsen liegt einer, der ist nicht ganz fertig geworden....
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  • Vinapu das kleine Dorf

    28. januar 2020, Südsee ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute haben wir ersteinmal in meinen Geburtstag hineingefeiert.
    Total schön, mit einer dekorierten Ananas ,erwähnte ich schon, dass es hier die welt-besten-leckersten-Ananas gibt?
    Da fällt mir ein, wir überlegten, was ist die Mehrzahl von Ananas? Ananasse, oder Ananäse? 🤔
    Mir persönlich gefällt Ananäse am Besten😎

    Am Morgen sind wir mit einem Picknik im Rucksack zur Küste gefahren und haben dort gefrühstückt... so feiert sich der Geburtstag schön.

    Auf dem Weg lag noch das kleine (?) nachgebaute Dorf Vinapu mit den Häusern in der Form eines umgedrehten Schiffrumpfes und natürlich
    auf der Nase liegenden Figuren...
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  • Und was ist mit dem Osterhasen?

    28. januar 2020, Südsee ⋅ ⛅ 25 °C

    Wir besuchten weitere Moai Stätten....
    Eine wichtige ist Anakena, das ist der Geburtsort der Cultur von Rapa Nui.
    Gleich am Anfang war eine hölzerne Darstellung einer großen Hand auf der eine gebährende Frau liegt, zwischen ihren Beinen das Baby und am Fußende steht eine alte Frau... bis ich das Informationsschild mit dem "Geburtsort" gelesen hatte, fand ich es etwas befremdlich, doch dann machte es Sinn...
    (Natürlich war das Baby ein Junge...)
    Da standen die Moais fast am Strand und viele Leute nutzten das Sonnenwetter zum schwimmen. Auf der einen Seite die unfassbar alten Steine und am Strand das moderne, pulsierende Leben.... hat was !

    Und wir hatten noch eine Aufgabe. Meine Enkelin Meggie (3) hatte sich gewundert, dass wir auf der Osteinsel sind. Nun, wir erzählten ihr natürlich, dass hier der Osterhase lebt und er schon fleißig am Ostereier bemalen ist , er würde ihr auch eins anmalen, in pink..
    Also, das Ei war gekauft und vorsichtig auf dem Roller in Walters Brusttasche seines Hemdes transportiert. Problem war, woher bekommen wir einen pinken Filzstift... Nachfrage im Spielzeugladen ergab keinen Erfolg.
    Doch zum Glück hatte Tiare einen und wir konnten mit dem Bemalen beginnen. Das Ei wurde sicherheitshalber vorher gekocht.
    Wir waren zufrieden mit dem Ergebniss und haben das Ei versteckt, die Suche gefilmt und an Meggies Eltern versendet mit einem Hinweiß für Meggie, das sie dieses Ei Ostern bekommt.🤣 Ich bin sehr gespannt..
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  • Santiago de Chile

    31. januar 2020, Chile ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir sind heute zurück nach Santiago geflogen.
    Tiare brachte uns zum Flughafen und wir bekamen als Abschiedsgeschenk jeder eine Kette mit einem kleinen Moai geschenkt.
    Uns hat die Insel unglaublich gut gefallen, die Landschaft, die Menschen... man sagt, es gibt keine Kriminalität hier..
    die Häuser stehen offen, es scheint eine absolut heile Welt zu sein.

    Wir bezogen unser kleines Apartment in der 20 Etage eines Hochhauses in dem Stadtteil Providencia, der soll sicher sein.
    Wir haben auch einen Panorama Pool in der 22 Etage !
    Am ersten Tag wurden 6 Maschinen Wäsche gewaschen um einmal richtig Grund hinein zu bekommen...
    am nächsten Tag haben wir uns unter die Leute gemischt.
    Es ist schon vom Gefühl etwas anderes, erst die kleine Insel, alle so lieb.... dann... bäm.... Großstadt, und du hast auf einmal Sorge ob sie dir das Handy aus der Tasche nehmen.... sicherlich gibt es böse Menschen überall...aber wir sind definitiv mehr auf der Hut.

    Die Stadt ist groß und laut, wir besuchten den La Vega Central Market. Das ist ein Gemüse Markt den Touristen nicht so oft besuchen.
    Beliebter ist der Fischmarkt Mercado Central de Santiago.
    Außerdem bemerkten wir viele, mit Blech verschlossene Gebäude, vorwiegend Banken... da haben wir uns gefragt, ob das noch Überbleibsel von den
    Unruhen sind, die immer wieder stattfinden...?
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  • Valparaíso das Wagniss?

    2. februar 2020, Chile ⋅ ☀️ 21 °C

    Valparaíso, die schöne bunte Hafenstadt liegt ca 100 km von Santiago entfernt in einer nach Norden offenen Bucht des Pazifischen Ozeans.
    Der Hafen ist einer der bedeutesten des Landes.
    Nicht nur für den Frachtverkehr und das Militär, sondern auch für mittlerweile viele Krezuzfahrtschiffe ist er ein wichtiger Anlegehafen geworden.
    Die Stadt ist berühmt für ihre steilen Hügel mit den bunten Häusern, sowie für ihre steilen Seilbahnen.
    1883 wurde die erste am Hang liegende Seilbahn eröffnet, in den 20er Jahren gab es über 30 Stück. Heute gibt es nur noch 15 " Ascensores",
    von denen aber nur noch 9 in Betrieb sind.
    Sie sind auch heute noch dringend benötigte Transportmittel für die Bewohner - Verbindungsglid zwischen der am Hügel liegenden Vierteln.
    Der steilste Aufzug hat überigens eine Steigung von 70 Grad!
    Seit 2003 wurde der historische Stadtkern mit seiner Architektur aus dem 19. und 20 Jahrhundert von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
    Heute leben ca 295.113 Menschen in Valparaíso, viele davon sind Nachkommen der europäischen Einwanderer, die das Stadtbild prägen.

    Seit einigen Monaten gibt es immer wieder große Unruhen, die Menschen sind unzufrieden mit dem System, die Lebensmittel werden immer teurer,
    die Gehälter verden nicht erhöht und viele leben am Existensminimun. Das heißt, wenn sie überhaupt ein geregeltes Einkommen haben.
    Verständlicherweise gehen sie auf die Straße und demonstrieren, die Krawalle werden von der hiesigen Polizei rigeros mit Tränengas und auch Waffengewalt unterbunden. Es gab auch schon Todesfälle.
    Nicht unbedingt der Ort wo wir uns gerne unter die Leute mischen wollen, oder?

    Uns wurde von einer Einheimischen dringend abgeraten, im Touristeninformationszentrum sagte man, kein Problem, nur Freitags würden die Demos sein.
    Hui, dachte ich, friday for future,🤔 habs natürlich nicht ausgesprochen🤐

    Daher kam der Entschluss, eine geführte Tour zu machen, das schien uns am sichersten zu sein. Vertrauen in unseren Guide uns aus gefährlichen Situationen herauszubringen... so ala James Bond😅 und außerdem war es ja Sonntag..

    Wir wurden um 7 Uhr morgens in einem großen, schwarzem Bus für 17 Personen abgeholt. Die Fenster waren abgedunkelt, das fängt ja schon gut an, dachte ich.
    Spannend war es, die anderen Gäste einzusammeln, sonst ist es ja eher lästig, als erster im Bus zu sitzen, dauert so lange..
    Wir bekamen eine gratis Stadtrundfahrt, oh man, so früh sieht die Stadt krass aus.
    In den Vierteln sind die Häuser bis auf ca 2 Meter Höhe mit Grafitti beschmiert, wir haben ausgekühlte "Lagerfeuer" mitten auf der Straße gesehen, streunernde Katzen und Hunde.
    Auffällig waren auch die vielen junge Menschen, die nicht so aussahen, als wenn sie zur Arbeit gingen... das stimmt uns immer sehr nachdenklich.
    Wir haben echt Glück in Deutschland zu leben, egal wie sehr uns Dinge am Fernsehen erschüttern, doch wesentlich nachdenklicher werden wir,
    wenn man das Elend sieht.

    Unser Ausflug war toll. Die Truppe angenehm und unser Guide Hoche (keine Ahnung wie man den Namen schreibt) , sehr informativ. Das können sie irgendwie alle richtig gut.
    Wir besuchten das Haus von dem hier berühmten Dichter Pablo Neruda, das Haus wurde nach seinem Erbauer Sebastian Collao benannt und ist heute ein Museum.
    Dann gab es noch Führungen durch einige sehr bunte Gassen mit vielen Treppen und dem Hafen.
    So waren wir den ganzen Tag beschäftigt und wir fühlten uns nicht ein einziges Mal bedroht oder gefährdet. Wie gut, dass wir uns dazu entschlossen hatten, herzukommen.
    Das einzige, was wir noch gern gemacht hätten, wäre eine Fahrt mit einem Aufzug, dann wäre der Ausflug perfekt gewesen. Hoche erklärte uns, dass am Vortag der Aufzug, der auf unserer Tour liegen würde, "abgestürzt" sei😯 , daher würde dieser Punkt ausfallen. Hab aber nachher im Netz nichts darüber gefunden....
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  • Punta Arenas

    4. februar 2020, Chile ⋅ ⛅ 11 °C

    Auf nach Punta Arenas, am frühen Morgen mit dem Flieger von Santiago. Der Flug war nicht lang, doch das frühe Aufstehen, bzw dass wir gar nicht geschlafen hatten, zeigte seine Spuren.
    Wir schnappten uns am Flughafen in P.A. ein Taxi, das uns direkt zur Unterkunft brachte. Dort wurden wir von einem sehr freundlichen älteren Herrn begrüßt, der sich, wie wir, mittels Google Übersetzer, mit uns verständigte🙃
    Die Unterkunft wirkte altbacken, ein bischen Gelsenkirchener Barrock, aber alles war sehr sauber, unser Zimmer schlicht ... doch ich wollte einfach nur sofort ins Bett.
    Dennoch beschlossen wir, noch ein bischen das Städtchen unsicher zu machen. Morgen würden wir unseren Mietwagen abholen, da kann man ja schon mal schauen, wo der Vermieter sein Geschäft hat, außerdem befürchteten wir, die ganze Nacht wach zu liegen, wenn wir direkt etwas schlafen gehen.

    Punta Arenas ist ein typisches Hafenstädtchen, nicht so besonders hübsch.
    Es leben hier ca 125.932 Einwohner und sie ist die Hauptstadt der Chilenischen Region XII Región de Magallanes y de la Antártica Chilena (das musste ich abschreiben 🤔 ) Sie liegt gegenüber der Insel Feuerland ( da wollen wir auch noch hin) am chilensichen Festland und ist die größte Stadt im chilensischen Südpatagonien.
    Sie streitet sich mit anderen Städten, die südlichste Stadt der Welt zu sein, aber sie ist sicherlich die südlichste Großstadt der Welt.

    Sehr müde ging es in den Ort, ich konnte gar nich mehr sprechen ( worüber Walter prinzipiell nicht traurig war😎 ). Zur Aufmunterung wollten wir uns was "gutes " tun und kehrten in ein Caffee ein, sah sehr gemütlich und warm aus. Dort haben wir den wohl süßesten Kakao der Welt getrunken. Zuckerschock und Kalorienzufur für die nächste Woche! 🤢

    Das Stadtbild ist auch hier geprägt von bunten Häusern, für uns ärmlich anmutend. Außerdem viele alte, große Gebäude. Sie stammen wohl aus der Zeit der Schafbarone. Nur wenige Häuser sind "ordendlich", auch hier scheint es Krawalle gegeben zu haben.... wir sahen verbarrikadierte Geschäfte und zerstörte Schaufensterscheiben, abgebrannte Häuser.
    Wie auch schon vorher erfahren, täuscht das Stadtbild über die große Freundlichkeit der Menschen hinweg. Wir fühlten uns, entgegen einiger Befürchtungen, nicht einmal unwohl oder bedroht. Im Gegenteil, beeindruckt von den Eigenschaften, die in vielen europäischen Ländern verloren gegangen sind.

    Immer noch müde schlichen wir wenig später zum Gästehaus zurück ......
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  • Puerto Natales

    5. februar 2020, Chile ⋅ ☁️ 7 °C

    Bevor wir unsere Reise forsetzten, kam die Frage auf, ob wir für die Tour im Torres de Pain Nationalpark genug Benzin haben würden.
    Da wir ja dort ein paar Unternehmungen geplant hatten und es im Park keine Tankstellen gibt und wir den Mietwagen nicht kennen etc etc....

    Einen Benzinkaninster darf man gefüllt nur im offenen Wagen transportieren (z.B. Pick Up) aber nicht im Personenwagen.
    Die Kontrollen an den Grenzen, von Chile nach Argentinien, (und wir müssen ja über ein paar), sind wohl sehr streng und auch die Strafen sollen
    sehr hoch sein🤨
    Also was tun...? Wir teilten unsere Sorgen über Google unserem Gastgeber mit, dieser verschwand für einige Zeit um dann mit einem
    Benzinkannister zurück zu kommen. Den wollte er uns ausleihen. In Chile wäre es kein Problem einen gefüllten Kanister im Auto zu transportieren.

    Als ich ihm versicherte, wir würden diesen am letzten Tag zurückbringen sagte er über google " eine Träne im Ozean würde auch nichts ändern" . 🤔
    Wir deuteten es so, dass wir uns darüber keinen Stress machen sollen....
    Dankend nahmen wir das Angebot an. Wir waren aber weiterhin so verunsichert, dass wir ihn nicht befüllten......
    Der nächste Ort war Puerto Natales, dort konnten wir das letzte Mal tanken, bevor wir in den Nationalpark fahren würden.

    Mit vielen freundlichen, spanischen Worten wurden wir verabschiedet.... unsere Gastgeber waren uns sehr symphatisch...

    Unser Mietwagen, ein Nissan X-Trail, mit 90 000 auf der Uhr, wirkte sehr gut... aber durch die Straßenverhältnisse hier, ganz schön klapperig....
    Schon ein paar km später, nachdem wir die Stadt verlassen hatten, waren wir von der Natur gefangen. Die ersten Guanacos (wilde Lamas), Nandus (Strauße)
    und Greifvögel begleiteten den Weg.

    Unser Hostel war noch einfacher, ok für eine Nacht...
    Puerto Natales hat einen schönen Hafenabschnitt.....
    und was uns aufgefallen ist... wir kennen weiße Schwäne, in Australien und Neuseeland waren sie schwarz - hier sind sie weiß mit schwarzem Hals🤔
    was ist denn da nur passiert?
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