Bolivia
Rinconada

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5 travelers at this place:

  • Day23

    Camino de la Muerte (Road of Death)

    October 22, 2017 in Bolivia ⋅ ⛅ 9 °C

    Today we did the Death Road near La Paz. Its a 63 kms mountain bike ride down the world's most dangerous road, also known as the Road of Death.

    Originally built in the 1930ies by prisoners from Bolivia's war with Paraguay, this narrow and winding road descends from the heights of La Paz ("La Cumbre" located at 4650 meters above sea level) to the forest region known as the Yungas at around 1200 meters above sea level.

    Before a new, safer road was built for use by vehicles, more than 200 people died each year on this “Camino de la Muerte” (Road of Death). Due to the steep descent, sharp turns and unasphalted road, the ride isn’t for the faint of heart and riders must constantly keep their eyes on the very narrow road which in some parts is only 3 meters wide. Most of the 80 kilometers long ride is downhill.

    Surrounded by mountainous terrain and terrifying precipices, this winding road runs among stunning scenery and the landscape changes from high snow-capped mountains to rainforest right before you eyes. It is gorgeous, and on a bike, its a pure adrenaline rush for 8 hours continuously.
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  • Day35

    Wandertag

    May 5, 2016 in Bolivia ⋅ ⛅ 11 °C

    Christoph hat sich in der Nacht übergeben, aber nicht wegen der Höhe, sondern vermutlich auf Grund der Fruchtcocktails des letzten Abends. Es liegt die Vermutung nahe, dass diese mit Leitungswasser zubereitet wurden. Glücklicherweise blieben davon aber nur leichte Magenschmerzen am Morgen zurück. Jule war immer noch nicht vollständig wiederhergestellt und weiter ans Bett gefesselt. So war also die Idee, dass Annabelle und Chris einen Wandertag in La Cumbre machen, Jule sich regeneriert und Basti sie versorgt sowie die Fahrradtour auf der Death Road organisiert.

    Um 10 Uhr machten sich Annabelle und Chris nach La Cumbre mit dem Plan auf, ausschließlich öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Dies sollte eigentlich kein Problem sein, da sie erstens 2 Wegbeschreibungen (aus dem Lonely Planet und von unserem Huayna Potosi Guide) hatten und zweitens viele Touristen nach La Cumbre gehen, da dort der Start des bekannten El Choro Treks ist. Zudem ist der ÖPNV in La Paz einfach organisiert: An den Bussen oder Minibussen stehen die angefahrenen Ziele, d. h. Stadtteile, dran; zum Einsteigen winkt man einfach einem Bus zu und zum Aussteigen sagt man dem Busfahrer, dass er halten soll. Zudem ist das Fahren mit 1,5-2 Bolivianos (ca. 0,25€) extrem günstig. Toll. Zuerst ging es mit einem Bus alter amerikanischer Bauart (wie reden hier von den 60ern oder so) in den Norden der Stadt nach Villa Fatima. Obwohl das Ziel dem Fahrer klar vermittelt wurde, vergaß er die 2 von dessen Erreichen zu informieren. Glücklicherweise erkannte aber eine nette Mitfahrerin die Intention der beiden an ihrer Outdoorkleidung und schickte sie rechtzeitig aus dem Bus. Hier gab es aber dann kein offensichtliches Weiterkommen und ein befragter Local verwies die beiden an ein Taxi. Aber glücklicherweise enthielt die 2. Wegbeschreibung noch den entscheidenden Hinweis. So ging es per Minibus zum Terminal Minasa weiter, wo auch gleich Plätze in Sammeltaxis (im Sinne von Minibussen) nach La Cumbre von Marktschreiern feil geboten wurden. Toll. Nach 30 Minuten, in denen weitere Fahrgäste gesucht und eine Bettmatratze auf dem Dach des Minibuses festgezurrt wurde, ging es endlich los.

    Um 12 Uhr standen angenehme und Chris endlich am Startpunkt der Wanderung in La Cumbre. Dies ist übrigens kein Dorf, sondern ein Gebirgspass auf 4670m, der von einer weißen Christusstatue markiert wird. Neben den ca. 1000m Höhenunterschied zu La Paz merkten sie sofort auch eine deutliche Veränderung im Wetter: War es in La Paz noch T-Shirt-warm und sonnig, ist es in La Cumbre nun kalt und bewölkt. Auf Empfehlung unseres Huayna Potosi Guides gingen die beiden vom Start nach Osten entlang einer Bergflanke. Dieser unmarkierte Weg führt vorbei an einer Reihe von bizarren Skulpturen aus Stahl und Stein - Kunst am Berg halt - und bot tolle Blicke ins Tal auf die Yungas Road, soweit durch die tief liegenden Wolken möglich. Auf dem Weg fing es sogar an zu hageln, sodass die beiden ihr Mittag im Schutze einer der Statuen einnehmen mussten. Dort entdeckten sie auch das Ziel für den heutigen Tag: Ein kleiner Gipfel direkt neben einer größeren Funkstation. Schnaufend erreichten sie das Ziel auf 4968m (lt. GPS) und feierten das Gipfelglück ausgiebig mit 4 Oreos. Der Rückweg zum Ausgangspunkt gestaltete sich schwerer als erwartet, da die beiden nun komplett in den Wolken standen und kaum 20m schauen konnten. Glücklicherweise hatten sie den Weg mit dem GPS aufgezeichnet und konnten so nach Instrumenten ihre Fußspuren zurück verfolgen.

    Nach 4h Wandern erreichen sie das völlig verlassene La Cumbre. Da kein Bus vorbei kam, kamen Zweifel auf, ob sie eventuell nach La Paz laufen müssen. Diese zerstreute aber eine ältere Dame in traditioneller Kleidung, die zielsicher zur Straße ging und dort wartete. Annabelle und Chris schlossen sich an. Nach etwas warten und mehreren vorbeifahrenden LKW hob die Dame bei einem unmarkierten, für Annabelle und Chris unscheinbaren Minibus die Hand. Dieser nahm sie dann aber tatsächlich mit in die Stadt.

    Damit war der Wandertag aber noch nicht vorbei, denn es wollten noch die anderen Seilbahnen von La Paz gefahren werden. Diese bieten einen perfekten Aus- und Überblick über die Stadt. Als Neuprofis fiel Annabelle und Chris die Navigation von Villa Fatima zur Station Irpavi der grünen Linie im äußersten Osten der Stadt leicht. Dann fuhren (oder sagt man schweben?!) sie in Richtung Innenstadt über mehrere Hügel und Villen. Die Endstation Del Libertador teilt sich die grüne Linie mit der gelben Linie, so dass die 2 nahtlos weiter den Kessel der Stadt hoch nach Parque Mirador in El Alto fuhren. Dabei ging es bei Sonnenuntergang über eher ärmliche Häuser. Der Ausblick auf La Paz bei Nacht, eine Stadt, die scheinbar auf 42 Hügeln gebaut ist, war dann ein toller Abschluss des Wandertags.

    Nach der Ankunft im Hostel erfuhren Annabelle und Chris, dass Basti und Jule erfolgreich die Radltour über die Death Road buchen konnten, und Jule eine weitere Sprechstunde bei Dr. B. (aka. unser Huayna Potosi Guide) hatte. So fühle sich Jule dann auch fitt genug das Hostel für ein Abendessen in einem vegetarischen Restaurant zu verlassen. Und das war es wert, denn selbst Basti hat es sehr geschmeckt.
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Rinconada

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