Bolivia
Departamento de La Paz

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Top 10 Travel Destinations Departamento de La Paz:

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442 travelers at this place:

  • Day30

    Huyana Potosi - 6.088m

    November 30, 2018 in Bolivia ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute habe ich meinen ersten (und wahrscheinlich auf sehr lange Zeit einzigen) 6.000er bestiegen. Wie läuft so eine „Expedition“ ab: Vorgestern haben wir auf einem Gletscher Steigeisen und Eispickeltechnik geübt. Gestern sind wir dann vom Base Camp zum High Camp aufgestiegen und haben dort versucht ein paar Stunden zu schlafen. Um Mitternacht war Wecken, Ankleiden ( jeweils 4 Schichten unten und oben, Stiefel, Gamaschen, Steigeisen, Gurt, Baklava, Helm, Stirnlampe) und ab 1 Uhr „schnauften“ wir dann bei fast keinem Sauerstoff in der Luft 4,5 - bis kurz vor dem Gipfel in der eiskalten Dunkelheit bergauf... und danach folgten dann noch 4 h Abstieg ins Base Camp...so KO wie nach dem Tag war ich selten.Read more

  • Day92

    Huayna Potosí - 6088m

    June 9, 2019 in Bolivia ⋅ ⛅ -10 °C

    Der Huayna Potosí ist ein 6.088m hoher Berg in der Nähe von La Paz (von El Alto aus kann man den Gipfel sehen). Hier ist etwas möglich, was man sonst wohl fast nirgendwo auf der Welt machen kann: Ohne viel Erfahrung im Bergsteigen einen 6.000m Gipfel erklimmen. In einer 3 Tagestour von La Paz nehme ich mir also vor, das erste mal auf 6.000m zu steigen. Das erste Camp liegt auf 4.700m und am ersten Tag wandere ich mit meinem Bergführer zum Gletscherausläufer um hier die etwas Technik zu üben (Verhalten in der Seilschaft, Gehen mit Steigeisen, Benutzung der Eisaxt und ein bisschen Eisklettern, das ist aber zum Glück bei der Gipfelbesteigung nicht nötig). Am nächste Tag geht es ca. 2 1/2 Stunden rauf ins High Camp (5.130m). Der Rest des Tages ist zum ausruhen und akklimatisieren gedacht. Nachts um 1:30 Uhr geht es dann los in Richtung Gipfel. Die 5 Stunden Aufstieg über Schnee und Eis sind zwar technisch nicht schwer, aber trotzdem echt hart, in dieser Höhe merkt man jeden Schritt. Auf dem Gipfel angekommen sind alle Strapazen vergessen und man wird mit einem wunderschönen Sonnenaufgang belohnt. Auf dem Abstieg sieht man dann auch durch was für eine tolle Schneelandschaft man im Dunkeln gestapft ist. Eine wahnsinnig tolle Erfahrung aber auch ein wahnsinnig anstrengender Tag!

    The Huayna Potosí is a 6,088m high mountain close to La Paz (the peak is visible from El Alto). You can do something here that’s probably not possible anywhere else in the world: climb a 6,000m peak without much mountaineering experience. So I take the three day tour from La Paz to attempt my first 6,000m peak. The first camp is at 4,700m and at a nearby glacier my mountain guide shows me some techniques that I will need the next day (walking in a rope team, walking with crampons, using an ice axe and some ice climbing, which I will luckily not need to get to the peak). The next day consists of a 2 1/2 hour hike to the high camp at 5,130m. The rest of the day is to rest up and to acclimatize. At 1:30am we start our hike to the peak. The 5 hour ascent over snow and ice is not very technical but never the less very challenging! Every step at this altitude is hard work and the higher you get the slower you have to go. Everything is forgotten though once you reach the peak and you are rewarded with a beautiful sunrise. On the way down you can finally take in the beautiful snowy landscape you worked your way up through before. An unforgettable and beautiful experience but also an absolutely exhausting day!
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  • Day124

    Copacabana & Isla del Sol - Titicacasee

    March 10, 2019 in Bolivia ⋅ ⛅ 15 °C

    Nein wir sind nicht am berühmtesten Strand Brasiliens angekommen sondern in der gleichnamigen Stadt in Bolivien. Dieses Copacabana war anscheinend zuerst und der Strand in Brasilien hat den Namen hier abgeschaut.
    Ein eigentlich ganz gemütliches kleines Dörfchen am Ufer des Titicacasee. Sehr touristisch, was evtl auch für die Unfreundlichkeit und das Desinteresse der Einwohner verantwortlich ist. Hier treffen wir Mathias und Selina wieder, unsere schweizer Reisegefährten vom argentinischen Norden. Gemeinsam wandern wir in ca. 40 Minuten den Berg hoch und berichten gegenseitig von dem Erlebten in den letzten Wochen. Allzuviel Atem bleibt jedoch nicht übrig, der steile Anstieg über Stock und Stein auf 3800 Meter ist dafür verantwortlich. Oben angekommen geniessen wir die Aussicht über Copacabana und den etwas bewölkten Sonnenuntergang. Nach dem Nachtessen verabschieden wir uns wieder und wer weiss, vielleicht sieht man sich in Peru wieder.
    Für uns geht es am nächsten Tag mit dem Schiff auf die Isla del Sol - die Sonneninsel auf dem Titicacasee. Der Titicacasee ist mit 8288 km2 übrigens der höchste kommerziel schiffbare See auf der Welt und der höchste Süsswassersee Südamerikas. Ist lustig, wie die Südamerikaner fast immer irgendetwas finden, was das beste, grösste, älteste.. der Welt ist.
    Auf jedenfall ist der See wirklich riesig und man könnte meinen es sei das Meer. Bevor wir die Isla del Sol ansteuern, machen wir einen Stop auf der Isla de la Luna (Mondinsel). Mit weiteren 100 Touristen bezahlen wir die 10 Bolivianos (CHF 1.50) um irgendwelche Ruinen zu bestaunen. Eine Stunde später fahren wir nun zu unserer Destination. Die Sonneninsel ist etwa 10 km lang und es gibt weder Strassen noch Verkehrsmittel. Drei Völker leben in den drei Gemeinden auf der Insel. Durch einen Konflikt der seit 2017 besteht, ist der nördliche Teil der Insel nicht für Touristen zugänglich und wir besuchen deshalb nur das Dorf Yumani im Süden. Zusammen mit unseren Bootsgenossen und dem Guide spazieren wir etwas auf der Insel herum, bevor wir uns verabschieden und eine Unterkunft suchen. Wir werden schnell fündig - 80 Bolivianos (ca CHF 12) für eim Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad. Toilettenpapier ist jedoch nicht inklusive und ein WC Ring nicht vorhanden.
    Ich geniesse den sonnigen Nachmittag auf der Terasse mit Blick auf den See währenddem der verschnupfte Daniel eine Siesta bevorzugt.
    Am nächsten Morgen klingelt der Wecker um 6h15. Ich möchte mir den Sonnenaufgang ansehen. Dani pfuust weiter und ich spaziere ein paar Meter weiter hoch ins Dorf, um eine gute Sicht zu finden. Sogar die verschneiten Anden sind in der Ferne zu sehen. Nachdem die Sonne die Insel erhellt, bin ich voller Tatendrang. Ich spaziere durchs Dorf, begegne Hunden, Eseln, Katzen, Schweinen und ein paar weiteren Frühaufsteher. Kurzerhand besteige ich noch schnell einen 4000er in 30 Minuten und geniesse den herrlichen Ausblick rund um die Insel.
    Um 10h30 geht's mit dem Boot zurück nach Copacabana, wo wir uns nun auf den Weg machen nach Peru.
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  • Day9

    Das lebhafte Treiben von La Paz

    June 9, 2019 in Bolivia ⋅ ☀️ 16 °C

    Die Nacht im Bus war zu unserer Überraschung recht angenehm. Es gibt mehr Platz als in einem Flugzeug und man hat die Möglichkeit beinahe waagerecht zu liegen. Sogar Decken stehen zur Verfügung. Wir fahren La Paz, die höchstgelegene Verwaltungsstadt der Welt, von El Alto her an. Als wir in das Tal sehen sind wir beeindruckt von der Grösse der Stadt. Das komplette Tal ist überbaut, das Gebirge muss fast überhängend sein, damit die Bolivianer die Fläche nicht zum bauen nutzen. Zum Glück gibts es Luftseilbahne die einen von den Tiefen in die Höhen bringt oder umgekehrt, denn die Stadt liegt zwischen 3200 und 4100 Höhenmeter, inklusive El Alto, welches mittlerweile selbstständig ist. Wir erkunden die Stadt mit ihren kleinen Strassen-Märkten und informieren uns über die Coca Pflanze im Museum. Auf einmal wird uns klar, warum die Bolivianer sehr gerne und viel Coca Cola trinken. Auch sonst erfahren wir einiges über die Pflanze, auch wie sie richtig gekaut wird. Beim nächsten Mal kauen wir die Blätter wie die Einheimischen. Den riesigen Markt am Sonntag in El Alto lassen wir uns auch nicht entgehen. Der Rucksack wird vorne getragen, damit in dem riesen Chaos auch ja nichts entwendet werden kann. Es ist erstaunlich was dort alles angeboten wird, von Autotüren, über Zementmischer, zu Fitnessgeräten findet man an diesem Markt wirklich alles! Angeblich können bestohlen Leute, natürlich meistens Touristen, dort nach ihrem Hab und Gut suchen. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht schlecht, dort die Ware an einem Stand zu finden.Read more

  • Day11

    Rund um den Titicacasee

    June 11, 2019 in Bolivia ⋅ 🌫 8 °C

    Mit dem Bus reisen wir von La Paz nach Copacabana, das in Bolivien versteht sich. Gegen Mittag treffen wir in der kleinen, charmanten Stadt direkt am Titicacasee ein. Wir erkunden die Stadt und machen eine Wanderung auf den Kalvarienberg. Hier soll man einen tollen Blick auf den See und die Stadt haben, dies vorallem beim Sonnenuntergang, das lassen wir uns nicht entgehen. Der Aufstieg lohnt sich auf alle Fälle. Erstens ist die Aussicht wirklich atemberaubend und zweitens können wir hier schon mal trainieren für die kommende Trekking-Zeit in den peruanischen Anden.
    Die Isla del Sol auf dem Titicacasee, eine Pilgerstätte für das gesamte Inkareich, eignet sich super für Tageswanderungen. Früh morgens gehts los mit dem Boot. Unser bolivianischer etwa 75-jährige Kapitän hatte so seine Mühe mit dem 2. Motor an Board. Mit vollem Körpereinsatz sprang dieser doch noch an. Ein kleiner Jubel brach auf dem Boot aus und mit einem breiten, zum Teil zahnlosem Lächeln, fuhr uns der Kapitän sicher auf die Insel. Nach einem steilen Aufstieg zeigt die imposante Weite des Titicacasees. Sähe man die schneebedeckten Gipfel der über 6000 Meter Hohen Cordillera Berge nicht, könnte die Insel auch im Mittelmeer liegen.
    Am nächsten Tag fahren wir mit dem Bus entlang des Titicacasees über die Grenze nach Puno, Peru.
    Trotz der Nähe zu Bolivien ist zu merken, dass wir in einem anderen Land sind. Die Menschen sind grösstenteils nicht mehr traditionell gekleidet und auch die Autos machen den Eindruck, dass diese in Europa im Verkehr bestehen würden.
    Wir besichtigen die Islas de los Uros, 49 schwimmende Inseln auf dem Titicacasee. Diese Inseln werden aus getrocknetem Schilf hergestellt, dieses muss jedoch jede Woche neu bedeckt werden. Die meisten Uros leben mittlerweile jedoch an Festland.
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  • Day98

    La Paz II

    June 15, 2019 in Bolivia ⋅ ⛅ 8 °C

    Ich kehre nochmal nach La Paz zurück, hauptsächlich weil an dem Wochenende das Gran Poder Festival ist. Das Festival hat seinen Ursprung in der Verehrung eines Jesusgemäldes und ist gemischt mit Aymara (die indigene Bevölkerung in La Paz) Traditionen. Der Höhepunkt des Festivals ist eine riesige Parade durch La Paz (mehr als 12 Stunden) gefüllt mit Tänzern in extravaganten Kostümen aller Art (von riesigen tortenartigen Kostümen über Stiere und Cowboys, typische Cholitakleider mit riesigen Röcken, schreckliche Teufelmasken bis zu extravagantem Federschmuck und Inkagottheiten). Begleitet wird das ganze von jeder Menge Blaskapellen. Tatsächlich ging die Parade um 8 Uhr morgens los und die letzten waren noch Nachts um 1:30 Uhr unterwegs. Neben der gesamten Route waren Tribünen und Stühle aufgebaut und überall wurde Bier und essen verkauft. Ein super bunter Tag!
    Eine andere Aktivität habe ich in La Paz noch offen: „Death Road“ oder „The World‘s Most Dangerous Road“. Death Road ist eine Straße die La Paz mit den Yungas (dem Tiefland) verbindet. Die Schotterstraße überwindet bei nur 64km 3.600 Höhenmeter. Wegen ihrer vielen engen Kurven und da sie sehr schmal ist gab es hier früher sehr viele tödliche Unfälle. Inzwischen gibt es eine neue Straße und Death Road wird hauptsächlich von Radfahrern für eine Tagestour Downhill Mountainbiking genutzt. Da die Straße wirklich schön ist und ohne viel Verkehr auch weitaus weniger gefährlich mache ich so eine Tour auch mit. Es war zwar ein sehr schöner Tag, aber ich glaube Mountainbiking ist nichts für mich, ich habe die Bremse fast nie losgelassen :D.

    I return to La Paz one more time mainly for the festival of Gran Poder that is happening on the weekend. The festival has its roots in the worship of a Jesus painting and is mixed with Aymara (the indigenous people of La Paz) traditions. The highlight of the festival is a parade through the streets of La Paz (more than 12 hours) that is packed with costumed dancers. The costumes range from giant cake like, bulls and cowboys, typical Cholita dresses with massive skirts, terrifying devils masks, impressive feather headdresses and Inca gods. The dancers are accompanied by a huge number of marching bands. The parade started at 8 am and continued on well into the night (at least 1:30am). Next to the entire route chairs and stadium seating was set up and there were beer and food stalls everywhere. A super colorful and exciting day!
    Another La Paz activity I was missing was Death Road or the worlds most dangerous road. Death Road connects La Paz to the Yungas (low lands). The gravel road is only 64km long but loses 3,600m in altitude in that length. Because of its many sharp turns and because it is so narrow deadly accidents used to occur here frequently. Now that a new road has been build this one is mainly used by cyclists for day tours of downhill mountain biking. Because the road is really beautiful and a lot less dangerous without much oncoming traffic I decided to try out my mountain biking skills. It was a very cool day but in the end I have to admit that mountain biking is not for me. My arms hurt and most of the time I was gripping the breaks way too hard :D.
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  • Day84

    The Death Road

    January 2, 2019 in Bolivia ⋅ ☁️ 20 °C

    Wenn man in der Nähe von La Paz ist, gibt es einen ganz wichtigen Punkt auf der ToDo-Liste, und zwar mit dem Mountainbike die gefährlichste Straße der Welt herunterzufahren.
    Also geht's erstmal zum besten Touranbieter um uns über die Death Road zu informieren. Immerhin klingt der Name recht gefährlich und wir haben nach Bolivien ja noch ein paar Länder auf dem Programm.
    Laut den Guides kommt jedoch jeder, der schon mal Fahrrad gefahren ist, auch diesen Berg runter (anscheinend wollte dieses Jahr auch schonmal ein Mädel auf der Death Road Fahrradfahren lernen, was nicht so gut ausgegangen ist).
    Na da bin ich mal gespannt...

    Nachdem die Evi entschieden hat, dass ihr die Abfahrt nicht ganz geheuer ist, fahre ich alleine mit einer Gruppe Adrenalinjunkies zur Death Road.

    Wir starten auf über 5000m. Es ist neblig und vor uns liegen über 60km Schotterpiste und 3500m Höhenunterschied.
    Die erste Stunde geht's aber erstmal über Asphalt um uns an die Fahrräder zu gewöhnen. Das ist zwar noch nicht die Death Road, aber das Überholen von LKWs bei bis zu 60km/h find ich dann doch nicht so ohne.
    Dann geht's endlich richtig los. Alle 20 Minuten bekommen wir von unseren Guides Anweisungen auf was wir beim nächsten Streckenabschnitt achten müssen und von Stopp zu Stopp wird die Straße anspruchsvoller. Es geht über Stock und Stein, durch enge Kurven, Wasserfälle und Bäche. So unanspruchsvoll wie es verkauft wird, finde ich es dann doch nicht und bin froh wie ich nach 4 Stunden ankomme (und Evi hat’s bis heute nicht bereut, dieses Abendteuer ausgelassen zu haben 😉).

    Damit der Tag nicht "zu langweilig" ist, gibt es im Anschluss zur Tour noch ein paar Ziplines. Bei 75km/h kann die Aussicht auf die tolle Schlucht genossen werden.
    Zum Ausklang des Tages gehen wir dann noch zum La Senda Verde Animal Refugium in dem wir zu Abend essen. Das lustige ist, dass der Essensaal in einem Käfig ist und die Affen drum rum einen beobachten. Es ist wie im Zoo, nur umgedreht...

    Noch ein paar interessante Fakten zu der Death Road:
    Bevor die Alternativstraße 2007 eröffnet wurde, galt die Straße als gefährlichste Straße der Welt mit -laut Guide- 360 Unfällen pro Jahr. Obwohl die Straße an den engsten Stellen nur 3 Meter breit ist und der Abhang meistens hunderte Meter in die Tiefe geht, gibt es Verkehr in beide Richtungen. Um besser sehen zu können, wo sich die eigenen Reifen beim Herunterfahren befinden, herrscht Linksverkehr. Außerdem haben die herunterfahrenden Fahrzeuge Vorfahrt. Im Gegensatz zu der allgemeinen Meinung ist die Straße immer noch für den normalen Verkehr offen, sodass man beim Mountainbiken sehr vorsichtig sein muss um nicht nach einer Kurve einem Auto zu begegnen. Auch Jeremy Clarkson war mit Top Gear vor Ort, hier ein kleiner Eindruck:
    https://vimeo.com/86398626
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  • Day87

    La Paz

    June 4, 2019 in Bolivia ⋅ ⛅ 14 °C

    La Paz ist mit einer Höhe von 3.600m der höchste Regierungssitz der Welt und wenn man es zu Fuß erkundet ist man ganz schnell aus der Puste (vor allem weil es hier ständig auf und ab geht). Dafür ist die Aussicht hier aber auch spektakulär! Umringt von den Anden und mit dem Schneebedeckten Illimani im Hintergrund lohnt es sich hier auf jeden Fall mehr als einen der in und um die Stadt liegenden Aussichtspunkte zu erklimmen. Einfacher macht das ganze ein Netz aus Seilbahnen, die Telefericos, die La Paz zum Beispiel auch mit dem nochmal 400m höher liegenden El Alto verbinden.
    In La Paz und El Alto gibt es viel zu entdecken, zum Beispiel ein Gefängniskomplex, der mitten in der Stadt liegt und in dem die Insassen teilweise mit ihrer Familien leben und sich ihre Zelle selbst mieten müssen (je nach Kosten gibt es dann mehr oder weniger Luxus) oder ein wunderschöner Friedhof, der mit vielen tollen Graffitis verziert ist. Es gibt außerdem den berüchtigten „Hexenmarkt“ zu bestaunen, hier kann man alle möglichen Tränke, Tinkturen und andere Zutaten für Rituale kaufen, dazu gehören auch getrocknete Babylamas bzw. Lamaföten. Den passenden Schamanen für sein Ritual findet man übrigens nebenan. In El Alto gibt es außerdem jeden Donnerstag und Sonntag einen riesigen Wochenmarkt, auf dem man von Essen über Klamotten bis gebrauchten Autoteilen alles finden kann. Der Markt ist riesig und erstreckt sich gefühlt über die ganze Stadt. Wenn man dann fertig ist mit Shoppen kann man sich hier Abends das Cholita Wrestling angucken. Hier kämpfen Frauen in ihrer traditionellen Kleidung, was bei den riesigen Röcken sehr spektakulär aussieht!

    At 3,600m La Paz is the highest administrative capital in the world and when trying to explore it on foot your out of breath fast. The view here is spectacular though. Surrounded by the Andes and with the snow covered peak of the Illimani in the background, it is well worth visiting one of the many viewpoints scattered across the city. This is made much easier by the cable car system that runs through La Paz which also connects it with the 400m higher El Alto. In La Paz and El Alto there is a lot to discover. There is the prison complex San Pedro for example, that lies in the middle of the city and where inmates can live with their families and pay for their cells (depending on the price, they can be more or less luxurious). There is also a beautiful cemetery that is decorated with great graffitis. You can also explore the notorious “Witches market” where you can find many potions and other ingredients for rituals, this includes dried lama babies and fetuses. If you need a shaman to perform the ritual, they can be found next door. Every Thursday and Sunday El Alto turns into a giant flea market where you can buy anything from food over clothes to used auto parts. If you’re looking for evening entertainment after the shopping you should definitely check out the Cholita Wrestling. Here indigenous women fight in their traditional clothes, which looks pretty spectacular with the massive skirts.
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  • Day24

    The waiting game

    July 5, 2019 in Bolivia ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute mussten wir uns leider schweren Herzens von unserem Häuschen verabschieden, was in den letzten Tagen tatsächlich ein Stück zuhause war :( Da unser Bus nach La Paz erst um 18:00 los ging, beschlossen wir noch, zu den Islas Flotantes zu fahren und uns dort eine frische Trucha zu gönnen (tatsächlich wurde der Fisch erst nach der Bestellung aus dem Becken geholt). Nach dem super leckeren Mittagessen spazierten wir gemütlich zurück nach Copacabana, wo wir den Rest des Tages am Seeufer verbrachten. Mit kleiner Verspätung ging es dann los in die bolivianische Metropole. Da es auf dem Weg keine Brücke über den See gibt, mussten wir diesen noch in einem Bötchen überqueren (unser Bus fuhr separat auf einer - nennen wir es mal „Fähre“). Nach einer weiteren 2-stündigen relativ entspannte Busfahrt mit Film und Popcorn sind wir jetzt in La Paz angekommen und werden nur noch was mit zwei Freunden vom Jungle Trail trinken gehen. Die Stadt sah auf jeden Fall auf dem ersten Blick wahnsinnig groß und vielversprechend aus - wir sind gespannt!Read more

  • Day26

    Camino de la muerte

    July 7, 2019 in Bolivia ⋅ ⛅ 16 °C

    Heute war ein ziemlich actionreicher Tag, denn es stand die Yungas-Straße, besser bekannt als Death Road oder Worlds Most Dangerous Road, auf dem Plan. Um genau zu sein sollte es mit dem Mountainbike auf 64km von 4700HM auf 1200HM hinabgehen. Die Straße, die seit 2007 für den öffentlichen Verkehr gesperrt wurde (bis dato gab es im Schnitt rund 200 Verkehrstote/Jahr) führt durch die Wolkendecke auf Schotterweg, Wasserfälle und u.a. 3 Meter Breite hinab in Tal. Klingt aber letztendlich gruseliger als es ist, denn die Abfahrt hat verdammt viel Spaß gemacht und wir haben es beide ohne Stürze etc. sicher hinunter geschafft :) Vor allem aber hatten wir mit unserer Tour einen ziemlichen Jackpot gezogen, denn am Morgen stellte sich überraschenderweise heraus, das wir eine Privattour mit unserem Guide Freddy bekommen würden. So konnten wir nach unserem Belieben die Death Road hinunterheizen und hatten mit Freddy noch einen ziemlich ambitionierten persönlichen Fotografen mit an Bord (seine Bilder laden wir im Nachgang noch hoch). Zusammenfassend war das sicherlich eines der coolsten Aktivitäten, die man in und um La Paz rum machen kann :)Read more

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Departamento de La Paz, La Paz

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