Chile
Laguna Ema

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Travelers at this place
    • Day 198–200

      Der Weg durchs Feuerland

      May 16 in Chile ⋅ ☁️ 9 °C

      Nach erfolgreichem Einbau des Sensors und einer kleinen Wartung (+ Dusche) geht es weiter.
      Wir wollten ja unbedingt die Königspinguinenkolonie besuchen, was uns dieses Mal auch gelingt☺️Echt beeindruckend sie so nah zu sehen. Angeblich ist es nicht unüblich, dass sie für die Nahrungssuche über 1000km weit in den Ozean herausschwimmen und nach 2 Wochen wieder zur Kolonie zurückkommen.

      Die dicken braunen sind übrigens die Babys, welche mit ihren Federn noch nicht ins Wasser können (noch kein Goretex-Standard😉)

      Am Tag darauf (und nachdem wir Schneeketten besorgt haben), erreichen wir über den Garibaldipass Ushuaia; jedoch wurde es nochmals brenzlig🙄 Am Ortsausgang von Rio Grande wurden wir auf Winterreifen kontrolliert. Und da wir keine haben, hiess es 150km vor Ushuaia: "Bitte umkehren" .

      Mit dieser Aussage haben wir uns nicht anfreuden können. Und Damien hat sich wieder einmal in eine Diskussion gestürzt🤪 siehe da, die Hartnäckigkeit hat sich gelohnt. Erstaunlich wie oft hier aus einem Nein dann trotzdem ein Ja wird. Jedoch nur für jene, die sich nicht gleich entmutigen lassen.
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    • Day 80

      Königspinguine auf Feuerland

      February 3, 2023 in Chile ⋅ ☁️ 13 °C

      Pro Stunde dürfen 15 Personen in das King Penguin Nature Reserve. Vorab reservieren hat leider nicht geklappt, also versuchen wir es auf Gutglück. Um 09:15 Uhr stehen wir mit einem Chilenen und zwei Holländern schon vor dem Tor, um 10 Uhr darf die erste Gruppe hinein. Eigentlich ist der gesamte Tag ausgebucht, doch wir haben Glück und dürfen rein, denn ein paar mit Reservierung sind nicht erschienen.

      Der Königspinguin ist die zweitgrößte der weltweit 18 Pinguinarten - ca. 1 Meter groß, 10-12kg schwer und 25 Jahre alt werden sie. Die, die auf Feuerland leben, werden wohl bis zu 23kg schwer, da die Fischerei im gesamten Gebiet verboten ist, die Pinguine daher reichlich Nahrung direkt vor ihrer Haustür haben und nicht so weit schwimmen müssen wie ihre Artgenossen anderenorts.

      Doch die Pinguine sind erst vor ein paar Jahren hierhin zurückgekehrt. Im Jahr 2010 kamen überraschenderweise etwa 90 Königspinguine in Feuerland an. Wenig später waren es nur noch 8, da die Tiere von den Menschen zu sehr gestört oder gar teuer auf dem Schwarzmarkt verkauft und als Haustiere gehalten wurden.

      Eine private Naturschutzinitiative hat es 2011 geschafft, diese acht Pinguine zu schützen und seitdem wächst die Population in Bahia Inútil. Heute leben dort etwa wieder 140-160 Königspinguine. Ausgrabungen zeigen, dass hier auch schon vor mehr als 500 Jahren verschiedene Pinguinarten, Seelöwen und auch Seeleoparden lebten.

      Traurig zu hören, dass erst gestern wieder Leute versucht haben in das Naturreservat einzudringen um Pinguine einzufangen. Aufgrund der Mitarbeiter des Reservats, die rund um die Uhr vor Ort sind, glücklicherweise ohne Erfolg.

      Am Abend zuvor haben wir die Grenze von Argentinien nach Chile überquert. Dieses Mal ging alles ganz fix. Keine Wartezeit und Lebensmittel durften wir auch alle behalten.
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    • Day 27

      Parque Pingüino Rey

      March 9, 2023 in Chile ⋅ 🌬 12 °C

      Weiter gehts gen Norden nach Chile 🇨🇱 zum Nationalpark Pingüino Rey, dem einzigen Flecken Erde außerhalb der subantarktischen Inseln Falkland und Südgeorgien wo man Königspinguine in freier Wildbahn beobachten kann. Die fehlen noch auf unserer Liste 😉. Die gesamte Kolonie besteht derzeit aus etwas mehr als 100 Tieren-aber immerhin, wir können sogar ein paar Küken in ihrem braunen Flauschmantel erspähen 🥰🐧Read more

    • Day 30

      Königspinguine auf Feuerland

      November 8, 2018 in Chile ⋅ 🌬 6 °C

      Königspinguine sind die größte von 18 Pinguinarten und in freier Wildbahn nur sehr selten anzutreffen. Weltweit gibt es ca. 1,6 Mio. von ihnen. Die Kolonien liegen alle sehr abgelegen von der Zivilisation zwischen dem 45. und dem 55. Längengrad rund um die Antarktis. Sie ernähren sich von kleinen Krabben, Fischen und Tintenfischen. Ihre natürlichen Fressfeinde sind Leopardenrobben, Seelöwen, Killerwale, Amerikanische Nerze und Graufüchse. Durchschnittlich werden sie 25 Jahre alt, 95 cm groß und wiegen zwischen 10 und 12 kg. Ihre Babys sind weniger Modebewusst als ihre fein gekleideten Eltern, sehen aber in ihrem braunen Gewand sehr niedlich aus. Im Alter von 3 bis 6 Jahren legen Königspinguine lediglich 2 Eier. Der Fortpflanzungserfolg liegt zwischen 20% und 84%.

      Wir haben uns auf den Weg nach Chile gemacht um die einzige kleine Kolonie Südamerikas zu besuchen. Wir fahren kilometerweite Schotterpisten durch die flache Wildnis und übernachten unweit der Kolonie. Während der Nachtruhe werden wir in unserem Sprinty durch den anhaltenden Sturm ordentlich durchgeschüttelt.

      Die kleine Beobachtungsstation empfängt Besucher ab 11 Uhr. Wir ließen niemanden eine Chance vor uns da zu sein und waren, gut vom Frühstück gestärkt, bereits kurz vor 11 Uhr am Eingang des Parque Pinguino Rey. Für ca. 15 € erklärt ein freundlicher Ranger einiges über die Königspinguine und wir dürfen bis auf ca. 20 Meter an die possierlichen Tierchen heran. Durch die als Sicht- und Windschutz errichtete Holzwand zählen wir 83 Erwachsene und 8 braune Pinguinbabys. Die kleinen tapsigen Freunde zu beobachten macht uns richtig Spaß, obwohl uns der Wind eisig mit guten 7 Windstärken entgegen weht. Wir schauen dem Treiben eine Stunde lang zu und machen zahlreiche Fotoaufnahmen. Neben der Hauptattraktion, den Pinguinen, können wir von hier aus auch die großen Albatrosse mit ihren riesigen Flügeln, im Wind segelnd, beim Fischen beobachten. Nach eineinhalb Stunden sind wir durchgefroren und wärmen uns auf der anschließenden Rückfahrt wieder auf. Wir steuern die Autofähre zwischen Feuerland und Festland an und müssen aufgrund des Sturms fast 6 Std. auf die Fähre warten, die eigentlich alle 20 Minuten fährt.
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    • Day 185

      Königspinguine

      November 27, 2019 in Chile ⋅ ☁️ 7 °C

      In Südchile auf der Estancia Caleta Josefina an der Bahia Inutil leben Königspinguine. Knochenfunde beweisen, das vor hunderten von Jahren diese schon hier gelebt haben, doch dann waren sie irgendwann weg. Seit nun über 10 Jahren sind sie wieder zurück.
      Dies ist der einzige Ort in Südamerika, wo man diese Tiere beobachten kann. Die Kolonie ist in der Zwischenzeit auf rund Hundert Tiere angewachsen.
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    • Day 389

      Tierra del Fuego y Parque Pingüino Rey

      December 11, 2019 in Chile ⋅ ☁️ 10 °C

      Der Sprinter-Bus holte uns um 8 direkt vor der Haustür ab. Dann ging es los, zu der ersten Farm in dieser Region und einem Schiffs Frack. Anschließend ging es zu einer Autofähre und damit auf
      "Isla Grande de Tierra del Fuego".
      Auf der Fähre sahen wir Delphine, dieses Mal waren sie nicht Pink, sondern schwarz-weiß und relativ klein.
      Der Wind hier ist eine Klasse für sich, eiskalt und fast unerträglich stark. Als wir vorne am Schiff nach Delphine Ausschau hielten, wurden wir ordentlich nass, von dem Spritzwasser der Fähre in Kombi mit dem Wind. 😂😂😂
      Das Feuerland ist im Großen und Ganzen eine recht trostlose Landschaft. Dennoch schön anzuschauen aus dem warmen Bus heraus. 😆
      Es werden hier Schafe gezüchtet und Öl gefördert, für die Arbeiter wurde extra eine Stadt ausgebaut mit Dingen wie einem der ersten Kinos in Chile, Schule, Kirche und Olympia Schwimmbecken. 😮
      Wir sahen viele, kleine Grau Füchse. Die aus Nordamerika eingeschleppt wurden und hier nicht willkommen sind. Da sie die Babypinguine essen.😢
      Die Bucht, in der die Königspinguine brüten und leben, bedeutet übersetzt die nutzlose Bucht. Da die Briten nach einer geeigneten Bucht suchten, die sie so besetzen konnten und diese zu flach dafür war.
      Das wiederum ist ein Segen für die Pinguine. Denn ihre normalen Feinde sind ebenfalls zu groß für die seichte Bucht.
      Anschließend besichtigten wir Porvenir. Dort gab es auch etwas zu essen. Ich hatte einen traditionellen Königskrabbensalat mit Kartoffeln. Richtig lecker. Beni hatte sich an das Alpaka Schnitzel ran getraut und war ebenso begeistert.
      Die Holzstatue ist ein Bildnis von einem Shelk'nam, einem der einheimischen Stämme die damals von den Europäern gejagt wurden. 300 Überlebende lebten in Reservaten, bis die meisten von ihnen von Masern getötet wurden. 1974 starb die letzte Selk'nam in einem Reservat.
      Unsere Rückfahrt mit der Fähre dauerte 2 1/2h, jedoch im Inneren mit Kaffee und ein gutes Buch, sehr angenehm. 👍👍👍
      Wir wurden wieder vor unsere Haustür gefahren und wir entspannten nach dem langen Tag im warmen.
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    Laguna Ema

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