Chile
Región de Magallanes y de la Antártica Chilena

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Top 10 Travel Destinations Región de Magallanes y de la Antártica Chilena
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    • Day166

      Endlich in Chile! 🇨🇱

      February 15 in Chile ⋅ ⛅ 9 °C

      Nach einer Übernachtung an der Tankstelle inkl. Gratisdusche in Rio Grande nehmen wir also am Dienstag die Grenzübertritte in Angriff. Der Transit verläuft problemlos, auch wenn die Warteschlangen wieder super lang sind. Leider sind unsere PCR-Resultate noch nicht eingetroffen und an der argentinischen Grenze in Monte Aymond hat es kein WLAN. Also müssen wir unseren ursprünglichen Plan (an der Grenze auf die Resultate warten und wieder rüber, sobald sie da sind) über den Haufen werfen und 65km nach Rio Gallegos fahren - wenigstens gibt es Sushi zum Znacht. 🤷‍♀️
      Sobald die Resultate da sind (beide negativ 🥳), fahren wieder zurück und schlafen direkt an der Grenze. Am nächsten Morgen stellen wir uns bei starkem 💨 bereits um 7 Uhr in die Warteschlange. Leider sagt uns (und den anderen, die nach Chile einreisen möchten) niemand, dass wir erst um 10 Uhr rüber dürfen, sodass wir über 3h warten müssen, bis wir überhaupt dran sind. Auf der chilenischen Seite geht es dann auch nicht viel schneller. Nach 4 verschiedenen Warteschlangen und einem Antigentest haben wird dann aber auch das geschafft und sind endlich offiziell in Chile. 🎉 Wir haben für die nächsten Tage was abgemacht, sodass wir die rund 300km nach Puerto Natales noch am gleichen Tag in Angriff nehmen.

      Nach einem Tag in der Stadt fahren wir etwas nördlich nach Puerto Consuelo, wo Ali 🇩🇪 & Jürg 🇨🇭 mit ihrem Katamaran leben. Die zwei Weltenbummler leben seit über 10 Jahren auf dieser Estancia und haben uns eingeladen, etwas Zeit mit ihnen zu verbringen (danke Gotti/Brigitte für den Kontakt! 😚). Wir verbringen fast 5 Tage mit ihnen, kochen & lassen uns v.a. bekochen 😁, dürfen auf dem Katamaran schlafen, machen ein Ausflug zu einem anderen Ankerplatz und reden ganz viel (falls ihr das liest: nochmals herzlichen Dank für alles! 🤗). Ob wir in 45 Jahren auch so viel Spannendes zu erzählen haben? 🧐
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    • Day170

      Mit dem 🚢 Richtung Norden

      February 19 in Chile ⋅ 🌧 13 °C

      Nach unserem Abstecher in den Torres del Paine Nationalpark kommt ein ganz spezielles Abenteuer: Wir wechseln das Transportmittel und werden mit einer Fähre 1200km Richtung Norden fahren.
      Dazu muss man wissen, dass es zwischen dem südlichen Patagonien (Puerto Natales und Umgebung) und dem nördlichen Patagonien keine Strassenverbindung gibt. Unser ursprünglicher Plan war es, die argentinische Atlantikküste runterzufahren, nach Feuerland den chilenischen Teil des südlichen Patagoniens zu sehen und dann entlang der argentinischen Anden Richtung Norden zu fahren. Da wir aber den Plan schon vor Wochen verwerfen mussten und die argentinischen Anden (Nationalpark Perito Moreno, El Chaltén, El Calafate) bereits beim Herunterfahren besucht haben, brauchen wir einen neuen Plan – schliesslich wollen wir nicht dieselbe Strecke noch einmal fahren. Ausserdem wollen wir die Grenzübergänge minimieren – zu viel Aufwand und Nerven 😊😉.
      Von Puerto Natales aus gibt es zwei verschiedene Fähren. Leider ist die kürzere (und viel günstigere) Fähre bereits für 2 Wochen ausgebucht. Deshalb haben wir uns für die luxuriösere und einiges längere Variante – sozusagen eine Mini-Kreuzfahrt – entschieden:

      Obwohl das Schiff erst am Freitagmorgen ablegt, müssen wir bereits am Donnerstagabend auf’s Schiff. Nach der Abgabe von Kari und unserem Check-in verzögert sich alles etwas, aber um 22:30 Uhr sind wir endlich an Bord. Heute geht nicht mehr viel – ziemlich müde fallen wir in unserer 8er Kabine ins Bett (wegen Covid werden Kabinen nur an zusammenreisende/-buchende Gruppen vergeben..🤷‍♀️ ). Am Freitag bekommen wir eine Safety-Einweisung und einen kleinen Vortrag zur Route. Dazwischen verbringen wir viel Zeit mit lesen, Hörbücher und Podcasts hören, ein paar Spielerunden und natürlich mit essen (neben Frühstück gibt es sowohl zum Zmittag als auch zum Znacht jeweils ein 3(-4)-Gänge Menü; sogar mit Vegi-Optionen 💪😊). Ein paar Mal trotzen wir dem schlechten Wetter 🌧️💨 und stellen uns im strömenden Regen auf’s Deck, um zuzuschauen, wie sich das riesen Schiff durch die engen Kanäle schlängelt. Ausserdem dürfen wir auf die Kommandobrücke, um dem Kapitän über die Schultern zu schauen.
      Der zweite Tag beginnt mit einem kleinen Highlight: Wir ankern vor dem einzigen Dorf (Puerto Edén) auf der ganzen Strecke. Einige Passagiere (Bzw. wahrscheinlich Crew-Mitglieder) und Pakete werden mit kleinen Booten zu "unserer" Esperanza 🚢 geliefert. Nach einer weiteren sehr engen Stelle und einem Schiffswrack sind die angepriesenen Highlights vorbei, aber die Landschaft ist immer noch ziemlich spektakulär; v.a. da jetzt das sommerliche Wetter bei uns ankommt. Den Nachmittag verbringen wir an der Sonne an Deck. Am Abend kommen wir zum Golfo de Penas – die gefürchtetste Stelle der Reise, denn hier werden wir während ca. 16h auf offener See sein. Isa merkt die Wellen schon bald 🤢 und hält sich beim Znacht an die Gemüsesuppe. Wenigstens schläft sie heute Nacht super, wie ein Baby in einer Wiege 😉. Bei Manu ist es genau umgekehrt: Am Abend ist ihm nur etwas flau, dafür schläft er nicht soo gut. (Wenigstens wissen wir jetzt, dass wir evt. nicht für #boatlife geeignet sind. 😉)
      Am Morgen des dritten Tags sind wir immer noch auf dem offenen Pazifik, aber wir haben uns scheinbar schnell daran gewöhnt. Der Tagesablauf verändert sich nicht wirklich: Wir geniessen das Nichts-Tun – heute einfach an Deck in der Sonne. Am Nachmittag erreichen wir den Golfo de Corcovado und sind nur noch damit beschäftigt, nach Walen Ausschau zu halten. Wir wissen zwar nicht genau, welche wir gesehen haben (es gibt hier u.a. Blauwale und Buckelwale 😍), aber bis am Abend haben wir mind. 15 Fontänen, Schwanzflossen und Rücken gezählt 🐳. ❤️
      Ein wunderschöner, richtig kitschiger Sonnenuntergang schliesst diesen tollen Tag ab.
      Am Montagmorgen sind wir beim Aufstehen bereits in Puerto Montt. Leider kann das Schiff wegen zu hohem Wellengang und dann wegen Ebbe für ca. 7h nicht anlegen. Wir üben uns in Geduld, schwatzen mit den anderen Passagieren (Grüsse nach Hannover✌️) , spielen Ping-pong und können dann um 15 Uhr endlich vom Schiff fahren.

      Wir sind froh, haben wir uns für diese Variante entschieden. Wir haben die 3.5 Tage Auszeit (Ferien von den Ferien 🤗) sehr genossen und sind bereit für neue Abenteuer. 😍
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      Traveler

      richtig mystisch das würde mich auch beeindrucken

      2/25/22Reply
       
    • Day43

      Chile 2. Teil

      November 9 in Chile ⋅ ⛅ 12 °C

      Der kleine Süden
      Pucon ist ein hübsches touristisches und lebhaftes Städtchen im kleinen Süden (chilenische Schweiz)! Seen, Vulkane (Vulkan Villarica, der zweitaktivste Vulkan in Südamerika), Wasserfälle und Nationalparks in unmittelbarer Nähe. Da weiß man gar nicht, was man zuerst machen soll. Wandern, Wasserfälle und danach mal in den See springen (Rainer!), abends durch Pucon schlendern, was trinken oder essen und ein bisschen chilenische Urlauber auf sich wirken lassen.
      Nach Valdivia zog es uns wegen der Nähe zum Meer und die Stadt sollte schön sein (war sie nicht). Aber wir fanden einen sehr schönen Park mit tollen Senderos.
      Unsere letzte Station auf unserem Roadtrip war Puerto Varas. Auf dem Weg dorthin hielten wir in der Stadt Osorno. In Puerto Varas verlebten wir 3 entspannte Tage mit viel Sonne und Natur, die uns begeistert haben. Vor allem der Vulkan Osorno (wird auch der kleine Bruder vom Kilimandscharo genannt) hat es uns total angetan. In dem hübschen Örtchen Frutillar (Erdbeerhausen) haben sich Anfang des 19. Jahrhunderts viele Deutsche niedergelassen und das sieht man auch.
      Von Puerto Montt aus geht es jetzt mit dem Flieger für uns weiter Richtung Süden nach Puerto Natales und dann in den bekanntesten chilenischen Nationalpark Torres del Peine. Wir sind sehr gespannt. Bis neulich 🤩
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      Traveler

      So traumhaft schöne Bilder. Edgar und ich haben soviel Freude daran. Weiterhin eine abenteuerliche uns so schöne Zeit!!! 🤗

      Traveler

      Vielen Dank. Wir hoffen, dass es so gut weiter läuft.

      Großartig, da wollen wir auch hin.... Liebe Grüße Stephan und Ellen [Stephan]

      Traveler

      cool

       
    • Day703

      Torres del Paine - Tag 7: Las Torres

      November 7 in Chile ⋅ ☁️ 8 °C

      Kaum zu glauben, wie die Zeit verfliegt! Schon bricht der letzte Tag unseres Abenteuers im Torres del Paine an. Wir stehen im 2:30 Uhr in der Nacht auf und starten die Wanderung um 3 Uhr. Unser Ziel: der Sonnenaufgang an den Las Torres - dem Wahrzeichen des Parkes.

      Den Weg haben wir trotz Dunkelheit schnell zurück gelegt und so suchen wir uns an der Lagune Torres ein gemütliches Plätzchen und warten auf das rote Glühen der Berge. Trotz aufziehender Wolken bleibt uns dieses Spektakel nicht verwehrt, auch wenn das Glühen nur einen kurzen Augenblick zu sehen ist. Noch etwas verweilen wir hier, bevor wir den Rückweg antreten.

      Im Camp angekommen packen wir unser Camping-Equipment noch ein letztes Mal zusammen und treten dann den letzten Abschnitt zum Ausgang des Parkes an. Von dort aus geht es später zurück nach Puerto Natales, wo unser letztes großes Südamerika-Abenteuer enden wird. Laut Karte haben wir in den letzten 7 Tagen 120km zurück gelegt, die vom Handy tatsächlich gemessene Distanz ist allerdings 166km weit. Uns ists letzten Endes egal, denn wir hatten eine unvergessliche Zeit, an die wir uns immer gerne zurück erinnern werden. Unser Glück mit dem Wetter können wir bis zuletzt kaum fassen.
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      Traveler

      Super 👍

      Traveler

      Und wie geht's weiter? Eine heftige Reise bisher!!

      Traveler

      Sind auf dem Weg nach Australien 😊

      Traveler

      Sehr cool! Auf in das nächste Abenteuer!

      Traveler

      sind schon sehr gespannt 🔥

       
    • Day49

      Chile 3.Teil

      November 15 in Chile ⋅ ⛅ 13 °C

      Chile 3. Teil
      Dieser Teil unserer Reise ist zwar nicht lang, aber die Bilder und Eindrücke waren so schön, dass sie einen eigenen Foodprint verdient haben.
      Von Puerto Natales ging es im Bus nach Pudeto, schon mittendrin im Torres del Paine Park. (Dass die Ranger gerade streikten und wir keinen Eintritt zahlen mussten, erfuhren wir durch Zufall. Gut, dass wir unser Eintrittsticket noch nicht online gekauft hatten.) Die Landschaft war hier schon sehr bizarr. Mit dem Katamaran ging es erst über den Pehuesee. Dort lag auch direkt unser Refugio für die nächsten 2 Nächte. Bei unserer ersten Wanderung sahen wir unseren ersten Gletscher weit oben auf einem Berg, außerdem bereits abgebrochene Eisschollen im Greysee. Am zweiten Tag ging es auf einer echt schönen Wanderung in das Camp Italiana und nachher wieder zurück. Am nächsten Morgen brachen wir früh zum 11km entfernten Anleger am Lago Grey auf. Einige tolle Ausblicke auf den Lago Grey und die umliegenden Berge bekamen wir zu sehen. Den dazugehörigen Gletscher sahen wir in seiner beeindruckenden Größe auf dem Rückweg, als wir den Lago Grey mit dem Katamaran überquerten und direkt am Gletscher vorbei fuhren. Was für ein Anblick! Ehrfurcht vor dem, was Natur alles kann! Dann traten wir unseren Rückweg nach Puerto Natales an. Von hier aus geht es mit dem Bus nach Punta Arenas (südlichste Stadt Chiles) und dann aufs Schiff zur südlichsten Stadt Argentiniens (Ushuaia)Read more

      Traveler

      Grandios so ein Gletscher..... Fantastisch 😍

      Traveler

      Lieben Dank für die wie immer wunderbaren Fotos!!! So versüßt ihr mir gerade den Büroalltag 😁❤️

      Traveler

      😘 Ganz lieben Gruß und Kuss!

      Traveler

      Atemberaubend schön, ich bekomme Herzklopfen, wenn ich mir vorstelle, das in Natura zu sehen. Ihr Glücklichen, kostet es voll aus

       
    • Day117

      Torres del Paine

      November 14 in Chile ⋅ ⛅ 9 °C

      Schön, schöner, Patagonien. Es war uns durchaus bewusst, dass uns eine einzigartige, wunderschöne Natur erwarten würde, mit DIESER wundervollen Landschaft haben wir jedoch absolut nicht gerechnet.

      Nachdem wir von Punta Arenas aus das Feuerland - den südlichsten Punkt Festland der Welt - sehen konnten, war uns klar,  dass wir noch nie so nahe der Antarktis waren und so schnell auch nicht mehr kommen werden.

      In den kommenden Tagen ging es auf große Wanderschaft im Nationalpark Torres del Paine. Dieser umfasst ca. 2420 km² bestehend aus Seen, Bergen, Gletschern und unglaublichen Weiten.

      Wir freuten uns seit Wochen auf den 5-tägigen W-Trek, der einmal durch den Nationalpark führt. Wir hatten auf unserer Reise schon einige Mehrtageswanderungen gemacht, jedoch stellten wir hier in Patagonien bei den ersten Schritten bereits fest, dass diese besonders werden würde. Dieses Mal hatten wir keinen Guide, keine Gruppe und vorallem keine Mulas (eine Kreuzung aus Esel und Pferd) die unser Gepäck trugen. Mit Klamotten, Zelt, Isomatten, Schlafsäcken, Gaskocher und Essen für 5 Tage im Gepäck, machten wir uns also mit über 20 kg auf den Weg - bis zur ersten Pause, nach 10 Minuten...

      STOPP! Jacke ausziehen, es ist viel zu warm!

      Nach weiteren 45 Minuten erreichten wir einen Aussichtspunkt. Und wieder hieß es... STOPP! Jacke anziehen, nun windet es zu sehr. Dieses kräftezehrende Spiel, den Rucksack ab und wieder aufzusetzen, um Klamottenschichten an oder aus zu ziehen, begleitete uns die gesamten fünf Tage. :)

      Am ersten Tag erlebten wir vier Jahreszeiten und hatten von Sonne pur, über 100km/h starke Orkanböen bis hin zu Schneeregen wahrlich alles und trotzdem waren wir überwältigt von den unglaublich türkisenen Seen und vorallem von den hellblauen Eisschollen, die im Wasser schwammen. Unser erster Camping Platz lag nur einen Kilometer vom Gletscher Grey entfernt, der uns durch seine riesige Eisfläche und den Blick auf das Südpatagonische Eis total faszinierte. Leider ist auch seine Eismasse in den letzten Jahren um ein vielfaches kleiner geworden. Klimawandel hautnah...
      Viel stand an diesem ersten Tag jedoch nicht mehr an, nachdem wir unser Zelt im Nu aufgebaut hatten, stärkten wir uns mit Suppe & Nudeln und hüpften total erschöpft in den Schlafsack.

      Lisa hatte am ersten Tag sehr mit dem Gewicht des Rucksacks zu kämpfen, weshalb Max ihr das ein oder andere Kilo abnahm. Was eine Nudelpackung, Tomatensoßen und Gewürze so alles bewirken können. Speedmodus eingelegt und weiter ging es zum Camp 2. Als Belohnung, dass wir den Tag erfolgreich gemeistert hatten, gab es zu Abend eine Runde Dr. Oetker Paradiscreme mit Blick auf das türkisblaue Wasser. Unglaublich was sich in chilenischen Supermärkten so alles finden lässt.😅

      An Tag 3 erwartete uns ein traumhafter Weg immer und immerzu entlang unterschiedlicher Seen und vorbei an majestätischen Bergen. Ein unglaubliches Panorama, das wir den ganzen Tag genießen durften. Wir machten einen kurzen Abstecher zum Lookout Frances, bei welchem wir Aussichten auf drei Gletscher hatten, die sich schwer in Worte fassen lassen. Nur wirklich lange genießen konnten wir es nicht, da die Windgeschwindigkeit bei ca. 105 km/h lag. Solche Böen, die sogar Max zu Fall bringen, haben wir bisher so noch nie erlebt.

      Und dann kam er, Tag 4. Die Rucksäcke wurden zum Glück zwar immer leichter, unsere Beine jedoch immer schwerer und unsere Knie immer schmerzhafter. 18 km standen an, mit reichlich Höhenmetern - 6-7 Stunden Wanderung. Die Landschaft änderte sich, die Wege gingen von steinig in Gras über. Anders und trotzdem wunderschön. Leider fuhr bei Lisa der Genießermodus recht schnell zurück und der Schmerzmodus stieg explosionsartig an. Trotz Abnahme von weiteren Kilos, schaffte Max es nicht ihr für die letzten 5 km ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Und so erreichten wir nach ein paar Tränen unseren letzten Camping Platz, wo wir die Reste des Essens vernichteten. Merke: Tassenkuchen auf dem Gaskocher ist machbar und schmeckt lecker.

      Am letzten Tag wollten wir uns eigentlich gegen 5 Uhr auf den Weg zu einem weiteren Aussichtspunkt machen. Jedoch erwartete uns Schneeregen, es war bewölkt und auch Max ging mittlerweile eher wie ein Esel im Endstadium. Daher machten wir uns nach dem Frühstück auf in Richtung Bushaltestelle und genossen noch einen letzten Abstieg und das traumhafte Panorama mit Blick auf die Torres.

      Müde, kaputt, hungrig und insbesondere richtig müde ging es mit dem Bus zurück ins Hostel nach Punta Arenas, wo erstmal ausgeschlafen wurde.

      Drei Dinge sind uns klar geworden während der Tage:
      1. Patagonien sieht uns auf jeden Fall wieder.
      2. Es ist gut, dass wir auf unserer Weltreise nicht in Wanderschuhen weiterziehen, sondern auf Bus, Bahn, Auto und co zurückgreifen.
      3. Es gibt Orte an denen Bier teurer ist, als auf dem Oktoberfest.

      Highlight der Tage: der massive Gletscher, die Eisschollen im See & das traumhaft türkisfarbene Wasser.

      🔜 Tauchen in Utila, Honduras
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      Traveler

      Schmerzen vergehen, Erinnerungen bleiben.

       
    • Day22

      Puerto Natales.. Before the big one!

      November 23, 2019 in Chile ⋅ ☁️ 13 °C

      So we made it to the starting point before the big 5 day trek in Torres del Paine national Park.... Puerto Natales!! We had some time to kill and chill before starting our trek on Monday (tomorrow eeks!!) . So we rented some bikes and toured the small town. We literally rode for the mountains, turns out everything appears closer than it is, but we did a fair ride, before heading back to relax at our best hostel stay yet!! We love it here, Diago who runs the place (his home with his family next door!) is really friendly, he knows so much about the sites and is a super cool guy to hangout with... Positive vibes 👌😁 We have also met some great people in our hostel, over a bottle of wine and beers.... Netflix hell yes! 😂 oh and not to mention all the pets they have ( x3 dogs and a cat 🙀😻🐶😊❤️) love it 😍Read more

      Traveler

      Where are all the cars?

      11/25/19Reply
      Traveler

      Haha 😂 not many about, but also well timed shots! 😁

      11/30/19Reply
       
    • Day25

      Torres Del Paine W Trek... Day 1, Part 1

      November 26, 2019 in Chile ⋅ ⛅ 0 °C

      What an amazing week's trekking through Torres del Paine mountain range! Can't believe the things we have seen and touched (icebergs... Not just the lettuce type... We mean actual icebergs ❄🌬️😅) We had the most magical time and gained a positive aussie hiking friend called Pip to keep us going lol! It was probably the most challenging thing we've ever done, about 20 miles per day up and down all the valleys that lie in between Torres, Brittanico and Lago Grey (grey lake..iceburg city). We got fantastic weather throughout, except for the last night camping. There was a brutal hike from our campsite to Brittanico view point (all uphill) and back down towards Paine Grande campsite (somehow also alot of uphill). But to get the best views it's totally worth it 😂😊 Zach's knees started to buckle on the last 2 days so credit to him for finishing... And finish we did with beers and pizza and good company, before catching the 30min catamaran and 2.5hrs bus ride back to Puerto Natales to book into a lovely lodge overlooking the lake! Also I will add how great the meals were at all 4 campsites... 3 courses and buffet breakfast... Oh yes!!! 😂Read more

      Traveler

      Well done guys, looks amazing!

      12/1/19Reply
      Traveler

      Truly awesome

      12/2/19Reply
       
    • Day26

      Torres Del Paine W Trek... Day 2, Part 1

      November 27, 2019 in Chile ⋅ ⛅ 3 °C

      We trekked from Chileno campsite along Lago Nordenskjóld to our 3rd campsite for the night at Refugio Francés. This day was the ''easy day'' apparently! It was another beautiful walk with mountains and the lake at our side the whole way, with a beach stop as well... Then came the unexpected climb to the campsite! We made it and yet again celebrated with a 3 course dinner with fellow hikers and a Pisco Sour! 😊😉 Just to add that the water was sooo clear and incredibly blue (honestly no filters here!) So all the flowing water here can be drank straight from the stream.Read more

    • Day390

      Friedhof Punta Arenas

      December 12, 2019 in Chile ⋅ ⛅ 12 °C

      Die weißen Siedler auf Feuerland fingen an Schafe zu züchten und haben erkannt das die einheimischen Guanakos ebenso die weiden benutzen. Dadurch haben sie diese gejagt, um Weideland für ihre Schafe zu bekommen (geschätzte Anzahl vor Ankunft der Spanier 50 Millionen = aktuell ca. 600.000).
      Infolgedessen hatten die Indigenen Völker keine Nahrung mehr. Als diese verstanden das diese fremden, weiße Tiere auch essbar waren und sie hungerten, weil es zu wenig Guanakos gab. Töteten sie ein paar Schafe zum Überleben. Als die Züchter das bemerkten, setzten sie Preise fest für die Genitalien, Ohren, Köpfe, usw. der Eingeborenen. Dadurch starte eine große Jagd und diese Menschen wurden niedergestreckt wie Tiere. Das führte fast zur kompletten Ausrottung der Indigenen Einwohner. Später haben Missionare Reservate für die überblieben eröffnet, jedoch durch westliche Krankheiten starben viele. Der letzte offizielle Silk'Nam starb 1974.
      Aus der Geschichte heraus lässt sich vielleicht die rote Farbe auf dem Familiengrab von José Menendez, einer der ersten Schafzüchter, zurückführen. Ich muss mich entschuldigen, dass er mir Freude machte das zu sehen. Es ist Grabschändung, aber in meinen Augen fast noch zu wenig. Wer so wenig Respekt vor dem Leben hat, verdient kein Respekt als toter. SORRY!

      Ich hab einen eigenen Footprint daraus gemacht, weil meine Mama so gern Friedhöfe mag und ich diesen sehr schön und interessant fand.
      Im Allgemeinen haben die hier in Südamerika eine tolle Art Friedhöfe zu gestalten und ihren Toten zu ehren. 👍👍👍
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      Traveler

      Der Friedhof hätte uns sicherlich auch gefallen ☺️

      12/19/19Reply
      Traveler

      Vielen Dank für die schönen Bilder hat mich sehr gefreut ein sehr schöner Friedhof 😚😊😚

      12/19/19Reply
      Traveler

      Glaub ich auch, sehr gerne..

      12/19/19Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    Región de Magallanes y de la Antártica Chilena, Region de Magallanes y de la Antartica Chilena, Magallanes

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